Itilleder der ||| N *1%. b)i 50Ul, i foVtsintiinrtiilh Vv\ icherung ' aase lies Lanin ,wW ilM » DartnM \v 'Slomardfiraiie u empfiel)lt sich jlllg >- u.'-Ucrfüuji Tt6t* 11 nur ; ' °Beinlebit|l^onn ^nSluBbaumn,^; r-9 foiurahl. I, lü FT1* billige,ü . J ^rbindllchkk» 2 Ariiold-Pianinos^? iiuitknidjer Wien/; l"tei,ovreiieii.Tuk!>, ä'mirtieiiiw, , ,ör*R tob} lner SluSiÜhn » b'°L'w . arl Volk ' rs-VSi. ^emüetunqen vm «nungrn, Lade«,«. Werlstätlku ujm. omvte, bidtrcie Mr »lüppeiroarcu, L-ip ftatze, ^rtkdvtt, Sy Tecleu, Talchkiiiii^ Ibtne Lhalwt, etillü .MiipOziitz empfiehlt za bifligtn Pi, tu Scnmil ieiitddlitilfläddicn: le Lorien Därme n, $ bei h. Euler, MEbu»- Neue 1 17 -reuen bst» (Siek«) Wul1 bitu, grüne , den. gr>pa"en , bsen, geschalte . ihnen sPerlj - ojcn, Deutsche . io , 1 r k. fe gut kochende Di- L. Steinhaus «äue 1' e*wl^ „A l>e" 155. Sirtfirnmm Zweites Blatt Nr. L78 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. Die ..«lehener Zamlltendlätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich betqeleqL Ter Reiflich« £an68PUt*' erscheint monatlich einmal. Samstag 25. November 1905 fKolnHonebmcf unb Utrlrta der Brü blücbe» / UniDcrftiäidDruderet 9L Lange. (Rieben, Redaktion, Txveditron u.Ti"uderet Schulstr.A» ' IcL Nr. bl. 1eiegr.-Adr.i Anzeiger C-ic^en» Eeneral-Anzeiger, Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Siehcn folgenden, sondern jenen licher Ausgaben waren. „Weitgebende Ueberchiftinimung* lieft Miqnel durch den s'siziüsen Trabt triumphierend in alle Welt melden, als die Finanzminister-Konferenz seine Reichssteuer-Borschläge gut- ctkheißen hatte. Im Reichstag wendete sich das Blatt. MiqnelS Pläne wurden grausam zerpflückt und bedeckten die Cßahlftatt. „WeitgehendeUehereinltimniung^ herrscht Ivie Kußener I lürßurdcrtauslltllung von Weik « dentslHcr Malerei. Der überraschende Erfolg der Pariser Cent4naire, die eine Fülle kaum bekannter oder früh in Vergessenheit gelittener Kunstwerke den Kennern und Forschern bequem zugänglich »nachte, hat die Berliner nicht ruhen lasten. Vom L Januar biS 1. Mai 1906 wird in der König!. National- gculerie eine Ausstellung stattfinden, welche die Entwickelung bar deutschen Kunst, insbesondere der Malerei, von etwa 1775 d/s etwa 1875 darstellen soll. Lokalausstellungen sind überall irm Deutschen Reich entstanden oder im Entstehen, aus denen bw§ Berliner Komitee geeignete Stücke ausruwählen gedenkt, imn sie, falls die Aussteller sich dazu bereit finden, nach Mrlm überzuführen. Aber auch wo solche Wünsche sich nicht reegen oder kein Gehör finden, erfüllen die Lokalausstellungen bem wichtigen Beruf, vieles Interessante aus dem Versteck heraus und in eine wenn auch beschränkte Oeffcntlichkeit zu looden und daß Material zur Kenntnis der bezeichneten Üi-ilnstepoche zu mehren. Nuch die Gießener Ausstellung, so eng ihre Grenzen Mögen sind, darf sich rühmen, manches Schöne und Wertvolle zur Vervollständigung des Bildes bcizutcagen, das man aUlS Erfolg dec großen Veranstaltung erwarten darf: des diesmal in der Oestcntlichkeit und in der Prcste darüber, das; die Sleuerprojekte deS SchatzsekretärS Frhn. v. Stengel, mögen sie die Zustimmung der Bundcsratsmehrheit ohne bc- sondere Schwierigkeit gesunden haben, denkbar ungeeignet sind — ausgenommen die Automobil- und die Reicbserb- schastssteuer. Rund eine Viertelmilliarde neuer Steuern im Jahr sind keine Kleinigkeit. Man komme nicht mit dem berühmten Recheneremvel, da ft ,auf den Novf der Bevölkerung' pinc unwesentliche Mehrausgabe entfalle. In» praktiicheu Leben macht sich die Verteuerung wichtiger Er- nährungs- und Genuftmittel viel fühlbarer geltend, als der Statistiker am grünen Tisch sich träumen lässt. Die Zigarre toll teurer werden, das Glas Bier soll teurer rociben — eine Zigarre und ein Glas Bier weniger, oder, nach dem menschenfreundlichen Rat, Tabak und Bier in geringerer Güte: das erhöht nicht die Fröhlichkeit des Herzens und steigert ebensowenig die Freude am Reiche. Tie Steuer-Ausführungen der ,Rordd. Allg. Zig." scheinen von einem entschiedenen A b st inen z l e r verfasst zu sei,,. Rur ein überzeugter Vorkämpfer unbedingter Enthalt- samkeit kann so leicht und anmutig über die „Entbehrlichkeit" der Genuftmittel schreiben. Ja, leben wir benn in spartanischen Zeiten oder in einer ähnlichen Periode dec „Flei schabt ö tun g?" Gewi ft ist ziemlich das meiste „entbehrlich", bis auf Lust, Wasser und Brot. Aber bie ArbeitS- sreudigkeit unb das Maft bec Leistung ber meisten Btenschen wirb sehr beeinflußt von der Erholung, von den bescheidenen Genüssen, die sie sich nach bc-: TageS Mühen unb Sorgen gönnen. Wer biese Genüsse nie zu entbehren brauchte, ober wer kein Verlangen darnach trägt, bec kann eben nur davon sprechen wie dec Blinde von der Farbe. Die Eisenbahnfahrkarten, die OuittungS- fl euer, der Fra cht urkunden st empel belasten vor allem den Mittelstand. Sogar die agrarische Tageszta " bemerkt: Zweifellos wäre e5 bester und angenehmer gewesen, wenn man darauf hätte verzichten können, diese Steuerquellen Vi suchen und zu erschlieften. Auch die konservative .Kreuzztg.", bie sich übrigens mit ber Reichserbschastssteuer nunmehr ab- finden will, schreibt gegen den Stempel auf Quittungen unb Fahrkarten: Wir lönnen nicht behaupten, baft wir für diese Abgaben mit besonderer Begeisterung einzutreten bereit sein würden. Tie „TageSztg." bringt ihrerseits in Vorschlag, mechanische Musiiwerke, insbesondere Phonographen und Grammophone zu besteuern. Em grotesker Gedanke. Dann müssten doch auch zum Ausgleich die Klaviere besteuert werden, l ie Phonographen nsw. bringen den kleinen Leuten, bie fein Theater unb Konzert besuchen können, etn wenig Musik. Stümperhaft gespielte Klaviere sinb bei weitem unerträglicher. Wenn nach einem Ersatz für Quittungs-, Fahrkarten- unb Frachturkunbenstempel gesucht wirb, so scheint wohl eher er- wägenswert, eine mäftige Steuer auf Zündhölzer einzu- sühren. Mit Zündhölzern wirb eine im .Hinblick aus bie Feuersgefahr bedenkliche Verschwendung getrieben. Eine Preiserhöhung wird nützlich sein und kann finanziell sehr einträglich sich gestaltest. Tie „R. A. Ztg." bezeichnet (oben) die Steuervorlage». als ein „organisches Ganzes". Das heißt: eS dürfe nicht beliebig der eine ober ber andere Teil ausgeschieden werden. Ter Reichstag hat nicht nötig, dieser festen Marschroute zu folgen. Er wird sich vermutlich entschieden dagegen verwahren. __ taeibung. (?) Gegenüber den Domäneckunaen ber von ber „Nordd. Mlg. Ztg." berechneten Fehlbeträge bes Reichsetats durch die Presse bemerkt oie „Nordd. A".lg. Ztg " schließlich: Zu berücksichtigen wer en die Nach tr a g set a t s; ferner waren bie neuen Bestimmungen über die Nichtein- ftellungen etwaiger Ueberschüsse in bie ordentlichen Einnahmen auch auf bie Fahr vor 1901 anzuwenden, sowie bie etwaigen Fehlbetrag nicht etwa erst dem zweit- folgenden, fonbem jenen Jahren zuzurechnen, in benen sie entstanden sind. Berücksichtigt man weiter den Nichteingang der vom Reichstage angenommenen Einnahmen, so gelangt man zu den initgevilten Fehlbeträgen, die auf 80 bis 90 Millionen Mark steigen, wenn man erwägt, daß die Ersparungen größtenteils Vertagungen bring* Pflichttreue, mü der s.ch ber Landtag den Angelegenheiten und dem W -hle des Landes gewidmet" habe, sondern nur von des Landtages , angestrengter Tätigkeit". TaS Fiasko, das dar verflossene Landtag in der Steuer- und der Dahtresorrn, aber nicht nur in diesen allein, mackste, dürste zu biefer sehr bem rlmswerten Einschränkung deS landeSfürstlichm Tankes bie Veranlassung gegeben haben 21ber es hat sich auch, wenn auch nicht der Fleiß und der gute W'lle, so doch bi? pol .iV? Ein'icht und btc gesetzgeberische Fähig! it ebenso sehr wie der parlamentarische Takt bei nw"ch-rn Kammermitgliede als nicht ganz zu^ reichend erwiesen. Obwohl nun auch die erneuerte zweite Kammer wiederum ans dem indirekten Wahlsystem hervor gegangen ist, so dürfen wir doch hoffen daß auch sie mehr als che erste Kummer in den großen, alw Bevlllerungslrerse in Stadt und L'nd in glmcker Weis' bcri 'nrdiben s'e'etzgobunasfragen auf der 5?ehe ihrer verf-ssm?gl-mäßigen Stellung sein ward. Daß sie der al^"n ähnlich fein wird luic em Er benf anderen, ist feststehend. . Agrarisch wird im übrig n weitere drei >.^0^5. ^vwps sein, und es macht für die 'Beurteilung der politischen Bedeutung der Wahlen nickst sonderlich viel aus, ob hier oder dort ein rechts stehender nalionalliberaler Herr durch einen Danernbündler ober 'An s.mit ersetzt wurde. Ter Kammerpräsident .'aas, der s- nell zur nationalliberalen Partei gehört, aber trotz mancher echt liberaler 2lins'.chten in Wirklich? il d'- Seele bes A^rariertnms in .dessen ist unb zu den Hoch'chntzzöllnern sans phrase gehört, wird weitere sechs Jack ' - von Eiistluß f die G.setzgebrmg sein. Mancher ist der Ansickst, daß es für die Gesamtheit ber hessi- sichen Bevölkerung besser wäre, wenn dieser Mann sich auf die Förderung 'des lanbwirlsckMlichen Genossenschaftswesens, um das er sich außerordentliche Verdienste erworben hat, beschränken w. de. Wenn nicht die Regierung vielfach unter den größten Unannehmlichkeiten der agrarischen Mehrheit entschlossenen Widerstand leistete, so würde die Bevorzugung des platten Landes sicher noch krasser in die Ersck-cinüng treten. Tie Recierung zeigt unausgesetzt, daß sie zu zeitgemäßen Reformen auf allen Ck6ictcn des polr- tifrfjen und sozialen Lebens ernstlich geneigt ist. Tas hessi- iclh? Landvolk hat jetzt dafür zu sorgen gehabt, daß diese Neigung nicht durch eine unzulängliche Zusammensetzung der zweiten Kammer in ihrer Betätigung gehemmt w^de. Von den wenigen neuen Mannern der zweiten hessischen Kammer wollen wir im Interesse des gesamten Staates (Ästes erhoffen. Vor allem wollen wir hoffen, daß es bet ernste Mille beider Kammern wie auch der Regierung In ber nächsten Session sein wird, das alte morsche Wahlsystem zu zerbrechen, einen Anachi cnismus, der eines so regsamen Staates wie des hessischen einfach unwürdig ist. Aeichsstnanzsragen. Während wir in unterem heutigen 3 Blatte zu den ,-Steuern gegen den Verkehr" unsere Stimme erheben müssen, führt die offiziöse „Nordd. Mlg. Zbg" in einem inerten Artikel, betitelt „Tie Reichsfinanzfrage", folgendes avis: Um Vorkehrungen zu treffen zum Schutze für btc gefährdete e'inzel staatliche Finanzwirt- schäft, ist unabweisbar für gewöhnliche Zeiten ein Höch ft* maß für aufzuschiebende ungedeckte Matri- ku larbeiträge gesetzlich festz^.ilegen. Tie diese Grenze überschreitenden Beträge des Reichsetats seien dem zweit- fv lgenden Rechnungsjahr ’.r Last zu schreiben. Als Höchstmaß der von den Bund -istaalen aufzubringenden ungedeckten Matrikularbeitröa-' ist ein Betraa von 4 0 P f g. auf brn Kopf der Bevölkerung in Aussicht genommen. (5ine solck)e Maßregel bildet ein notwendiges Korrelat zu b?m Verzicht der Bundesstaaten auf eigenen weiteren Ausbau des noch entwicklungsi - higen Erbschaftsfteuerwesens zu minsten des Reiches, ungeachtet deslen, daß die verbündeten R. gierungen nach wie vor bereit sind, in besonderen Fällens wie in Kriegsfällen, auf eine Begrenzung brr zu leistenden Matrikistrrbeiträge zu verzichten. In den Ichten Tagen sei in der Presse die Vermutung geäußert körben, daß die völlige Befreiung der Einzelstaaten von umgedeckten Mattikularbsttr.''gen geplant sei. Diese Vermutung sei imzutteffend. Bei einer Bevölkerung von 60 sg. illionen würde der von oen Ei.izelstaaten mifzubriuaende B.'ttaa immer noch auf 24 M illi o n e n zu veranschlagen sein, ber vom Reichstage in den letzten Jahren als eben und) erträgliche Belastung der Einzelstaaten anerkannt wor- brn fei. Nach den von den verbündeten Reaierunoen ge- plönteu Vorschlägen würde das Interesse der Einzelstaaten, amf eine sparsame Wirtschaft des Reiches cinxu» kürfen, nicht nur bie vorgesehene event. Heranziehung der E nzelstaaten zur Deckung des Reichsbedarfs rege ^erhalten blriben, sondern auch durch eine alsbewe gliche Steuer oi dachte Reich serbschaitsabgabe neuen Antrieb er* h- lten. Von den zur Verttlgung des Reiches zu stellenden Erlrägnissen aus dieser Steuer soll nur der Teil an das M'ich abgeführt werden, der notwendig sei, um den ordentlichen Ausgabenb.dark zu decken, soweit er durch biee sonsttgen eigenen Einnahmen des Reiches keinen Ans- glieich findet. Je weniger nr die Erbschaftssteuer für das Reich in Anspruch genommen würde, desto größer Ware brr zu gunlen der Einzestraateu verbleibende Anteil. Tie „Nordd. Mlg. Ztg" führt fort: Was nun die E in heitlichkcit der Vorlagen anlangt, so soll selbstverständlich nicht die unveränderte Annahme der Entwürfe verlangt, vielmehr ioll jeder Verbesserun gS- Vorschlag angenommen werden. Wohl aber sind bitt’ Steuervorlagen hinsichtlich der Verteilung ber Bein, stu n g als organisches Ganzes gedacht, woraus nicht beliebig der eine oder ber andere Teil ausaeschieden werden dürfte. Jede neue Steuer muß selbstverständlich diese oder jene Bevölkerungskreise stärker ober schwächer rtirffcn. Es kommt aui bie Ausfindigmochuung der Steuern am, die die notwendigen Lebensbedürfnisse möglichst ftf»orten und deshalb ohne wirkliche Beschwerde getragen it' rbcn. Ties trifft bei den Verlagen nach wohlbegründeter lleberzeugung ber Regierungc: zu. Eine Vorhe» sage der „Südd. Tabakztg." von ein r vernichtenden Wirkung btc r Rohtabaks zoll er Höhung ist eine lieber- Die heisijÄ'N ^Landtaasw n. Gießen, 24. November 1905. Am Freitag fanden in unserem Großherzogtum die Landtagswahlen statt, die die aus 50 Mitgliedern bestehende zweite Kammer zur Hälfte erneuerten. Sie mußten auch diesmal noch nach dem alten indirekten Wahls"stem vor- genommen werden, und es war daher vorauszusehen, daß in den meisten Orten bie Teilnahme der Bevölkerung an dem Ausgange recht gering fein würde. Nur in einzelnen wenigen Kreisen, wie in Gießen-Land, wo die Sozialdemokratie mit fliegenden Fahnen besonders hofmungssroh in den «nrnpf gezogen war, um schließlich doch ganz jämmerlich zu unterliegen, entrollten sich lebhaftere Wahlbilder. Tie Thronrede, die der Groß Herzog bei dem feierlichen Schlußakte des letzten Loud'aas am 25. Oktober trr[fiirt?), ber zum Münchener gewordene Pfälzer Heinrich Bü rkel (1802—1869), Tb. Hellwig (Mitte des Jahrhunderts , der Schäferszenen im Stile Walteau's dorzu- ftellen pflegte, und der Hamburger Hermann Kanffmann (18(18—1889 , ber Vater bes Münchener Genremalers Hugo stauffmann, besten ganz köstliches Winterbild mit der durch den Schnee sich burcharbeitenben Postkutsche eines der feinsten Znicke ber Ausstellung ist und im Kontrast zu der ängstlich minutiösen Behandlung des Bürkelschen GebirgsbildeS besonders lehrreich wird. Tierstücke, bie hier sich postend an» eigentlich keine Partei Veranlassung hat, mit besonderem Wohlgefallen darauf zu scbauen. D'> Nationallibe- ralen und das Zentrum haben ihre bisherige Vcr- treterzahl (18 rcso. 7) beibehalten, die Bauernb ü n d l e r ?aben je einen Sih an den Freisinn und die National- iberalen ab, eroberten aber dafür den Wahlkreis Friedberg, in welchem die Rechtsnationallib"ralen eines '.hrcr eifrigsten Mitglieder verloren hab"n. Sehr geringen Anlaß zum Jubel haben jcdcnseils die So ' i a ld c m o kr at en, die, unterstützt von verschiedenen äußeren Umständen, wie der Fleischteuerung rnb der neuen Flottenforderungen, mit siegesfroher Zuversicht in den Wahlkampf eintraten. Sie rechneten bestimmt daraus, ihr halbes Dutzend Mandate diesmal auf ein ganzes Dutzend zu erhöhen, statt dessen fiel ihnen nur ein neues Mandat mit einer einzigen Stimme Mehrheit in den Schon Nicht minder beachtenswert ist die Erscheinung, daß in mehreren oberhessischen Wahlkreisen die Zahc der sozialdemokratischen Wahlmänner erheblich zurückgegangen ist. — In der neuen Kamn er, die voraussichtlich schon am 5. Dezember zur Aufnahme ihrer Tätigkeit berufen werden wird, sind die N a t l o n a lli b cr a le n wiederum mit 18, die Bauernbündler mit 11, das Zentrum und die S o z i a (b c m o E * a t c n mit je 7 und die Freisinnigen mit 4 Mitgliedern und einem Hospitanten (Noack) vertreten, während nach dem an die Nalionallibc- zalert übergegangenen Mandat d"s 5^?rrn Euler nur noch 2 „Wilde" in der Kammer verbleiben. * Zu der glänzenden Wiederwahl des Abg. Leun wird uns heute aus Lollar geschrieben: Wenn auch das Bestreben der sozialdemokratischen Parte, in Lollar dahin ging, dem Herrn Vetters' bei der Landtagswahl zum Siege zu verhelfen, so ist ihr Vorhaben, (Stott sei Dank, nicht gelungen. Mit großer Stimmenmehrheit wurde am 24. Nov. tm Ralhauje zu Lollar öerr Bürgermeister Leun zn Großen- Linden wieder gewählt. Der Jubel der genannten Partei ist hier zuvor groß gewesen, hat aber ein klägliches Fiasko erlitten. ♦ Im Nachstehenden geben wir eine Uebersicht über die /gestrigen Wahlen: Provinz Oberhessen. 1. Wahlbezirk (Vilbel) Ullman» (nnt.-lib.) wiedergewä'blt mit 20 gegen 15 Stimmen, die auf Bnsold (Soz.) fielen. 2. „ (Friedberg-Nanheim) Breidenbach (B.-B.) anstelle Tr. Windecker (nat =lib.). Breidenbach erhielt 25, Fritz lireij.) 14 Stimmen. 4. „ (Hnngen-Lich) Köhler (V.-B.) einstimmig wieder- gewählt. 5. „ (Gießen-Land) Leun (B.-B.) wiedergcwäblt mit 27 Stimmen gegen 10 Stimmen, die auf Vetters (So,.) fielen. 7. „ (Homberg-Ulrichstein) Brauer (B.-V.) wiedergewählt. 8. „ (Alsield-Ulrichsteitt) Store II (B.-B.) einstimmig mit 36 Stimmen wiedergewählt. 12. „ (Nidda-Ortenberg) Erk (B.-B.) wiedergewählt. 13. „ (Altenstadt-Büdingen) Bähr (B.-B.) mit 35Stimmen wiedergewählt. Heutzenröder (nat.-lib.) erhielt 6 Stimmen. Provinz Starkenburg. 1. Wahlbezirk (Beerfelden-Hirschhorn) Are im er (nc»t.-lib.) wiedergewählt. 3. , (Höchst i. O.) Häusel (nat.-lib.) wiedergewählt. 5. , (Fürth-Neinheim) Haas (nat.-lib.) einftunnng an Stelle Nippers. 7. , (Lorsch - Zwingettberg) U e b e ( (Zentr.) anstelle Schlengers. 9. , (Zwingenberg) Auler (nat.-lib.) anstelle Eiilers. 10. , (Pfungstadt-Gernsheim) Raab Soz.) mit 22 gegen 21 Stimmen, die auf den seith. Abg. Haas (nat.- lib.) fielen. 12. , (Darmstadt-Land) Noack (freis. Hosp.) mit 432timmen wiedergewählt gegen 11 sozialdem. Stimmen. 14. , (Großgerau) Berthold wiedeniewählt. 15. , (Langen-Jsenburg) Dr. Fulda (Soz.) neugewählt mit 14 gegen 7 Stimmen für Dr. Becker. 16. , (Seligenstädt) Horn (Zentr.) wiedergeivählt mit 25 Stimmen, 10 Stimmen fielen auf Rink (Soz.) Provinz Rhcinhcsscu. 2. Wahlbezirk (Alzey) Diehl (nat.-lib.) einstimmig wiedergewählt mit 23 Stimmen. 3. „ (Wöllstein-Alzey) Pi11han (nat.-lib.) wiedergewählt mit 21 Stimmen gegen 13 Stimmen, die auf Rodenbach (freis.) fielen. DaS Zentrum gab den Ausschlag zu Gunsten Pitthans. 4. „ (Osthofen) B e st (nat.-lib.) an Stelle Schill (nat.-lib.) mit 31 Stimmen einstimmig gewählt. 5. „ (Wörrstadt) CHrist (freis.) mit 17, gegen Wolf, 15 Stimmen gewählt. 7. „ tOppenheiin-Nieder-Olni) Molthaii «"Zentr) mit 20 Stimmen gegen Dr. Winkler, 16 Stimmen, wiedergewählt. 8. „ (Mainz-Nieder-Olm) Dr. S ch rn i 11 (Zentr.) wiedergewählt mit 34 gegen 22 Stimmen. 10. „ (Bingen Oberingelheirn) v. Brentano (Zentr.l mit 29 Stimmen wiedergewähll, außerdem mürben 3 weiße Zettel abgegeben. reihen, haben wir von den Münchenern Benno (1812—1892) und Emil Ada m (geb. 1843) wie von M. Lotze (1812 bis 1890). * Unter den eigentlichen La i,d scha ft§ bi lde rn steht allen weit voran ein wundervoll duftiges Bild von dem älteren Eduard Schleich (1812—1874), der, von der Münchener Akademie als talentlos zurückgewiesen, durch Studium der Natur und der Niederländer sich zu einem der bedeutendsten Landschafter Deutschlands ausbildete und, wie wenige, als Vorläufe den Modernen gelten darf. Ebenfalls den Modernen stehen nahe der vor wenigen Jahren verstorbene Fr. Preller d. j. (geb. 1838) und der Schlachtenmaler Enteil, (geb. 1830). Aus älteren Schulen finden wir die Münchener Etzdorf (1801—1851) und Beckmann (1810—1882), die Düsselldorfer Härter (geb. 1836, Schüler Lessings), Scheins und Schweich (aus Darmstadt, 1823 bis 1898), den Karlsruher Oster roht (geb. in Danzig 1836, Schüler Schirmers), den Berliner Ed. Hildebrandt (1818 bis 1868), und bis in die Biedermeier- und Zopf-Zeit werden wir zurückgeführt dtirch die Darmstädter Lucas (1803 bis 1863) und Schilbach (1798 bis 1851), die hier als Aquarellisten auftreten, und den Nürnberger Karl van Beinmel (1743—1796), den Letzten einer im 17. Jahrhundert aus Holland eingewanderten Malersamilie. Endlich die Porträts. Der Stuttgarter Hofmaler oonHetsch (1758—1839), in Original und trefflicher Kopie vertreten, eröffnet die Reihe, die mit einer Anzahl anonymer Frankfurter Bilder und einem ganz vorzüglichen Damen- porträt (von 1823) des Müncheners Jos. Hauber (1766 Aus Stadt und AauS. Gießen, den 25. November. * • Die Iahrhundert - AuSsie11ung im Kunst - verein ist mtnmehr in allen ihren Teilen fertig gestellt und hat 108 Gemälde aufznweisen. Die Ausstellung, welche nur 8 Tage so verbleibt, ist morgen Sonntag von 11 bis 3 Uhr und an den übrigen Tagen von 11 bis 1 Uhr geöffnet. — Gleichzeitig sei auf die in der heutigen Nummer d. Gieß. Anz. enthaltene von berufener Seite berrührende Würdigung der hiesigen Jahrhundertausstellung hingewiesen. • • Zur Frage der Erhöhung der WohnungS- geldzuschüsse schreibt man uns: In Gießen beziehen die unteren Reichsbeamten: Oberpostschaffner, Postschaffner, Briefträger 2C. 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß für das Jahr. Bei einer Aufbesserung von 50 Pro;., die im Interesse der Genannten in feder Beziehung nötig ist, würden dieselben zukünftig 215 Mk. beziehen und nicht, wie der Berliner St.-Korrespondent schreibt, 360 Mk. 360 Mk. Wohnungs- geldzuschuß beziehen in Gießen nur die mittleren Reichsbeamten. Im übrigen ist der WohnungSgeld- znschuß nicht lediglich ein Zuschuß zur Bestreitung der WolmungSmiete, sondern, wenigstens für die Reichsbeamten, ei» Ausgleich dafür, daß die Beamten ohne Rücksicht auf die Tenerungsverhältniffe der einzelnen Gebiete und Orte sowohl in teuren als auch in weniger teuren Gegenden die gleichen Gehälter beziehen. Während nun den Reichsbeansten lediglich Wohnungsgeld zusteht, erhalten die Offiziere und Militärbeamten, Servis- und Wohnungsgeld. Die noch heute giltigen Sätze für WohnnngSgeld sind 1873 festgesetzt, also zu einer Zeit, in der die Ausgaben für den Lebensunterhalt wesentlich verschieden waren, von den heutigen. Eine zeitgemäße Regelung der Sätze wäre daher unbedingt notwendig und nützlich. Ebenso eine anberiüeite Regelung der Gehaltsbezüge der mittleren und Unterbeamten, weil deren Gehälter zumeist nicht mehr im richtigen Verhältnis stehen zu den derzeitigen Teuerungsverhältniffen lind den Reichsbeamten nicht gestattet wird, durch Privatarbeit fort- laufende wesentliche Einnahmen stch zu verschaffen. Er Hat seine ganze Kraft dem ReichSdienst zu widmen und mit Recht. / • • Tätlich verunglückt. Böse Folgen Hatte der letzte Wochenmarkt für einen Krofdorfer. Er hatte sich derart betrunken, daß er nicht mehr seinen Weg nach Hause sand. Infolgedessen mußte er im Felde übernachten. Arbeiter, die ihn am Morgen halb erfroren und betrunken im Felde liegen sahen, brachten ihn in das nächste Bahnwärterhäuschen, aio sich die sofort eingeleiteteil Wiederbelebungsversuche leider als erfolglos Wausstellten» sodaß der herbeigernfene Arzt nur noch seinen infolge Alkoholvergiftllng eingetretenen Tod konstatieren konnte. Ter Verlinglückte hiilterläßt keine Familie. • Der Einfluß des Tabaks auf die Friedensverhandlungen in Portsmvllth. Der Pariser Figaro schreibt: Sie haben gestern in unserem Blatte einen kurzell Bericht über die letzte Sitzung der Friedenskommission in Portsmouth gelesen. Dort gab eS eine stumme Szene, die nichtsdestoweniger voll der größten Beredsamkeit mar, wie man sie sich auf dem Theater nie effektvoller vorzultellen vermag. Es ist wahr, daß die Tragöd'e, welche sich dort abgespielt hat, bei weitem alles übertrifft, was die Dramatiker, wie furchtbar ihre Phantasie alich sei, hervorzllbringen vermögen. Es ist überflüssig, die Depesche roeittäuftig zu kommentieren. Um uns zum Nachdenken anzuregen, genügt es, sie einfach in ihrer Originalfassung wiederzugeben: Die Abgesandten der beiden Reiche sitzen um ihren grünen Tisch. Die Situation ist eine außerordentlich gespannte. Von beiden Seiten glaubt man so viele Zllgeständnisse wie mög- lich gemacht zu haben. Diese Sitzung scheint eine Abschiedssitzung werden zu sollen. Die Japaner erwarten die letzten Vorschläge der Rlissen. Ihr fragender Blick ruht auf dem Antlitz der Gegner. Die beuten durch ein höfliches Wort an, daß sie nichts weiter zu proponieren haben. Die Verhandlungen sind demnach geschloffen, und morgen wird das Blutbad in der Mandschurei aufs neue beginnen. In diesem kritischen Augenblick zündet sich ersten? v. Witte eine Zigarette an. — Baron Komura folgt seinem Beispiel, und während acht schicksalsschwerer Minuten rauchen sie schweigend. Wer könnte sagen, welche Gedanken sich in dieser kurzen Zeit durch Hirn und Herzen der Abgesandten drängten. Endlich erhebt sich einer der beiden Herren und bittet um eine letzte Vertagung. Der andere erklärt sich einverstanden. Die Sitzung, in der man nichts getan, als geraucht ,i|t auf den nächstfolgenden Tag verschoben. Der Aufschub gewährt bis 1834) sich fortsetzt. Es folgt eine jüngere Gruppe, der Karl Ferd. Sohn (1805 — 1867), der Karlsruher Koop- mann (1797—1894), die Düsseldorfer Kiederich (1809 bis 1850) nnd Lotz, der Darmstädter Hartmann (1812 bis 1885), der Büdinger Louis Horst (1829—1891), der früh verstorbene, durch seine miniaturartig feinen Porträts bekannte, in München gebildete Hannoveraner Grotefend (1812—1847) der Berliner Albert Zimmermann (1841) und mit seinen früheren Werken der in Gießen vielbeschäftigte W. Tr autsch old (geb. in Berlin 1815, fein Engländer, wie Gießener Lokalsage zn berichten weiß) angehören. Es ist eine unserem Geschmack ziemlich fern geruckte, aber sehr gediegene und trotz Glätte und Eleganz eindrucksvolle Bstdnismalerei, die sich in dieser Gruppe vereinigt. Eine flottere Art, die mehr auf packende Lebendigkeit als auf wohlabgewogene Würde der Erscheinung abztelt, bekundet sich in dem Damenporträt des Düffeldorsers E. Roebcr (geb. 1849) und den beiden späteren Werken von Traut sch old, dem Hillebrandporträt, deffen Thomasche Kopie neuerdings der Landesuniversität vermacht worden ist, und dem bekannten Liebigbildnis, mit deffen Kopie sie von ihrem Rector ma£?nificentissimus bei der Siebigfeier im Jahre 1903 beschenkt wurde. Die Besucher der Ausstellung finden die Bilder nicht in der hier gewählten Gruppierung; sie müssen sich schon die Mühe machen, fic nach den Unterschriften herauSznfindcn. Es wäre langweilig gewesen, den ganzen Bestand sauber klassifiziert vor sich zu sehen, und die Raumverhältmffe hätten es meist nicht einmal erlaubt. Und vor allem sollten einige beiden Zeit zu weiterem Nachdenken und günstigeren Ent- schlüffen. Möge die Sociötö contre Tabus du tabac mir verzeihen, wenn ich hier behaupte, daß die Zigarette dein Frieden hier gute Dienste geleistet hat. • Lieb esrache deS Chauffeurs. Ein gewisse: Lucien Broumed in Paris, Chauffeur seines Zeichens, ver. liebte sich vor einigen Monaten in eine hübsche Lehrerin und wurde auch erhört. DaS junge Mädchen Claudine Villon, wurde seiner aber bald überdrüssig, da er doch nicht die gesellschaftliche Stellung hatte, die sie für ihren Gatten erforber- lich hielt, und suchte mit ihm zu brechen. Vor einigen Tagen erklärte sie ihm, er müsse sie vergeffen, da sie sich verheiraten wollte. Bronmed war außer sich über diesen Verrat, wühle aber feine Erregung zu verbergen und bat nur noch uni ein letztes Stelldichein das ihm gewährt wurde. Am Donnerstag suchte sie ihn auf und stieg in den Motor- wagen, den er leitete. Sie fuhren ins Bois de Bouloqne hinaus, und als sie dort angelangt waren, fragte dcr Chauffeur: „Du bist also entschlossen, mich aufzugeben?• .Natürlich", erwiderte das Mädchen. „Hast Tu etwa j: daran gezweifelt?" — »Schön denn, Adieu!" rief Broume) aus und sprang aus dem Wagen. Das Mädchen versuch^ vergeblich, den im vollem Lauf befindlichen Motorwagen ;u lenken, da ihr das aber nicht gelang und das Automobil immer wilder dahinraste, sprang sie in einem Verzweiflung?, an falle heraus. Die Zeugen diese? Austrittes eilten Hinz» und führten die Unglückliche, der das Blut in Strömen qu5 zahlreichen Wunden stoß, in eine nahe Apotheke, von er aus sie ins Hospital gebracht wurde. Ihr Zustand ist sehr be- denklich, da sie eine schwere Verletzung am Kopse erhalten und sich außerdem das rechte Bein gebrochen hat. T« rachsüchtige Chauffeur wurde natürlich verhaftet. * Kleine Tages chronik. Die Stadl verordneten in Görlitz beschlossen den Bau einer Stadthalle, in der auch die schlesiscknn Mnsikfeste abzuhaltcn sind, nach dem Entwurf des B'umeistz-rs Sehring aus Berlin. Tie Bansunrme betrag: 730 000 Mark. Börscn-Wochenbericht von Baruch Strauß, Bankgeschäft. Der Verlaus der Woche bat gezeigt, daß nach den vielen frei- willigen und unfreiwilligen Abwickelungen der letzter: Zeit die Marktlage aehmber geworden ist, und man anfängt, wieder mit etwas Vertrauen in die Zukunft zu blicken. Die Grundtendenz war dementsprechend lest, wenn auch di, beiden ungünftigen Faktoren, „teures Geld und Uirgervißheit wegen Rußland", eine regelrechte Raufftimmung nicht auskommen liegen und sich deshalb die Umsätze in den engsten Grenzen bewegten. Außerdem wirst der bevorstehende Ultimo bereits lernen Schon» oorarrS und muß man diesen erst oorübergch'n lallen, bevor man auf eine gründliche Besserung rechnen dar«. Dre Politik scheint ibn verloren gegangene Ruhe wredergewonrren zu haben, die VerM- nisse in Handel und Industrie liegen gut, und daß diese Um flaute von der internationalen „Harrte Finauee'' eherrso beurteilt werden, beweist die Tatsache, daß diele keine Bedenken trägt, bereits am 28. November mit der neuen 4 v r o z. Japaner Staats- a n l e i h e , die zum Kurs von 90 Proz, minus 1 Proz. Zin? Fönissance aufgelegt werden soll, an den Geldmarkt heran- uitreten. Die Emission wird vorarrSfichtlich zu einem großen Erfolge führen. Barrken find preiSbaltenb und werden wohl den kommenden beficrcn Dividenden entsprechend ihren Stand gut behaupten. Montan- ii n d H ü Neuwerte etwas erholt. Man ermattet nach gut überstandener Liquidation bei leichterem Geldstand für deren führenden Werte bessere Beurteilung. Schisfahrtswerte haben von ihrem Tiefstände cuuqe Prozente zurückgeholt. Die Annahme einer friedlichen Beilegriu- der Streitigkeiten zwischen der Paketfahrt und dem Lloyd schere/ sich zu rechtfertigen. In diesem Falle dürfte die Spekulation Mm Papieren wieder ihre Gunst zuwenden. . Renten liegen ohne besondere? Leben, sveziell im’m deutschen Anleihen leiden unter dem teuren Gelde und vor dem großen Anlagetermin dürfte sich hieran kaum etwas andern; mir in Japanern entwickelte sich im Hinblick auf die neue Anleihe ein großes Geschäft. Von diesen wurden die 4,50 p r o z en ti g en Tabak- Anleihen, wie die in London gebandelten 5proz. und ßproi inneren Schatzscheine, die wahrscheinlich konvertiert werden, stark aus dem Markte genommen. tzisenbahn-ZeiLurrfl. Frankfurt, 24. Nov. Heute fand hier die 59. Sitzung des Bezirks eise nbahnrats Frankfurt a. M. statt. Neben verschiedenen unnichtigen Fahrvlanangelcgenheiten standen folgend'' Punkte von allgemeiner Bedeutung auf der Tagesordnung: Gin Antrag von Generaldirektor Kaiser-Wetzlar nn'inschte eine Der- stärkte Beschaffung von Betriebsmitteln au? Di' laß des diesiöhrig'M WagenmanoelS. Nach eingehender Verlegung der Ursachen des gerade in diesem Herbst hemorgetret'-nen Wagenmangels seitens des Vertreters der Staatseisenbahnwenr'eli- ung und einer kurzen Diskussion wurde der Antrag einssinumg angenommen. Ein Antrag von Kvmmerzienrat '!e°'- Gießen, der die Beförderung von Milch 'in Tankivaaen beb-ndelte, wurde zurückgezogen, weil die Angelegenheit inzwische» geklärt sei. Ein Antrag Koch-Gießen, Macco-Siegen und Kaiser-Wetzlar wünschte die Einlegung eines Schn«ll-ui- vaares auf der Strecke E i e ßen - Fu lda. Da über w um Tui>im| || । । in gleichem Besitz vereinigte Bilderserien auch hier möglich" als Ganzes wirken, die Gießener Trantscholde — leider nicht alle, die am Orte sind — und die Bilder aus der Samir' hing des Münchener Maler? Schwarzmann, unter denen * Familie Adam in 3 Generationen vertreten ist. Auch eil* anonyme Bilder haben wir nicht ausgeschlossen; sie sind ttW der Technik wegen von Jntereffe, wie die vier Aquarelle ari Bamberg und die Pastellporträts, teils sind sie, ohne sch durch eigenen Kunstwerk hcrvorzutun, geeignet, in die Stimmung der Zeit zu versetzen, wie die drolligen drei Spaztec- gänger aus der Zopfzeit, die Dame mit den drei Schoßhündchen in der charakteristischen Empiretracht und -Umgebung und einige andere Ahnenbilder. Bis zum 3. Dezember einschließlich soll der Kultus vaterländischer Vergangenheit, dem unser Attsstellungssaal jetzt geweiht ist, durch keine modernen Eindringlinge gestört roerben. Die braven Alten können das verlangen, denn ihre anspruchslose, zurückhaltende Kunst hat neben den verwegenen Effekter der Modernen einen schweren Stand. Aber auch den mo> dernen Beschattern schadet eS nichts, die Attgen vom gewohm Gewordenen einmal ganz abzuwenden, zurück in die Zellen wo die Kunst sich noch nicht zu der Stellung im Leben unsere' Volkes durchgekämpft hatte, die wir ihr heute ztterkennen, du sie erfreulicherweise ztun Teil schon errungen hat. Der Rückblick mag unS vor Ueberschützttng wie vor ©ertngacf)tun< warnen, er mag unS mahnen, wie alle Leistungen alle. Zeiten nur relatives Verdienst beanfprttchen dürfen, und dieser relative Verdienst der Malerei des 19. Jahrhunderts ist für« wahr nicht gering gewesen. Sauer. ffeutj . ? ftnwSw •tmÄ!'».' ft®*: * il’"n°®«5,;' fttÄ ’" Men i‘l> unb m ;■» s ?,”** w ■ b. ""I in V“$’W ®* ®5bÄ llbl,dlen Moto^ ,n9 nnb dos yUh .VS”'** sMtatttä (i||" ,aS ®lul inSlriw, be W, «one: Zustand iß un9 am Kopse ch ''u gebrochen EqM >4 verhaftet. Ae CtadiverordnNa ^?dtHalle, in >K »ach dm 1 Ac Bausumme li eituvg. . e H * ZÄLLL: »Ä; ,(y Mch eingehrnt«? •l J&t brrvorg^ n st'lch- A bericht , Bankqelchält. t, daß nach den oielr innen der letzten Zü 1 man anlängt, roiär den. rechend lest, wenn c?t •elö und Unciewischeil r mg nicht niiKommen: engsten Grenzen bei! imo bereits leinen 25 ibergeirn lassen, benot mü. Die Politik Ichcir. inen zu baden, die Da liit, und daß diese Uiri ce' ebenso beurteilt rrr Bedenken trägt, berrJ oj. Japaner Sic: broz, minus 1 Pree: an den Geldmadi te cht/ich zu einem grch r ’tben wohl den formt: staub y>vt bebnw c riwas crW ■ ,o\x \)tv(fi$rrra Äe’ xteilung. on ihrem ÄWk «i' einer lriedb^ fahrt und dem N> V dürste bieSpetulation le5 Leben, Ive'iell i r dem teuren ®elbe iffl hieran kaum etwas rt m Hinblick aus die m- )prozentigeu r-i fabelten oDroi. i ;‘ icheinlich fonoertiett w )ie tel. btllp ^arzmann. n ve« fie H , n>-e » 'ilS r," f fobi-6r| "tfssÄ ‘Ai •- s?5# eb'n b‘ gbtt ««’ Sen, hicrjelbst. Eheschltebuugen. 1 Altersschwäche 1 D”/u Heute mittag verschied in Jena plötzlich unser einziger, innigstgeliebter Sohn, Bruder und Schwager Dr. med. Willy Lenchtweis im 26. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bittet Darmstadt, den 24. November 1905. Todes-Anzeige Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigst geliebtes EStriasste laeaa gestern abend nach kurzem, schwerem Kranksein sanft entschlafen ist. 07969 In tiefer Trauer Gießen, den 25. November 1905. 07968 Versteigerung von kicheu-Schnittholz 6036 K. Siegfried, Lagerhalter. H. Meyer, Direktor. B“/u ■>>1 A 8 3 2,4 2,49 0,94 0,75 A N vom 2.-15. Jahr Nr. 1374 — 71 cm , 1375 — 63 , „ 1376 — 63 , „ 1377 — 63 , „ 1:383 — 61 „ anderweil versteigeri. Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. d. Mts., mittags 12*/- Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Gießen, den 24. November 1905. Großh. Potrzcmmt Gießen. Herberg. W vorläufigen Dorstmrd nennen wir Generalmajor Zobel-WilmerS- darf, '1 ajov Schönbeck-Halensce, Frhr. v. Hüneselo-Berlin, Pros. Schuch-Berlin, Berlagsbuchhäudler Wunder-Berlin, Rechnungsrat Wasmannsdorff-Berlm, Hauptmann Schönbeck-Berlin, Zahlmeister Schumacher-Berlm, Kaufmann Fritzsche, Leipzig. Tie Geschäfts, stelle befindet sich in Berlin NW. 23 bei Herrn Franz Wunder. Tie konstituierende Generalversammlung findet Anfang 1906 in Berlin statt. _____________ ______ AosM bk6 den Stßvdrssmtsrrtzlsteul der Sicht Hietzev. Aufgebote. 17. November. Philipp Opper, Bergmann dahier, mit Sophie Held in Leihgestern. 19. Hermann Grob, Brauer dahier, mit Helene Größer hierfelbst. 22. Christian Ferdinand Chrislopherfen, Kaufmann dahier, nut Margarete Emilie Freund in Stenifurlh. 24. Wilhelm Gerstcnberg, Händler dahier, mit Anna Frieß Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Mitteilung. , 2,6 , „ = 0,76 Wegen vorheriger Besichtigung wende man Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Alexander Leuchiweis, Apotheker. Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts »iach Gießen gebrachte Kranke kommen. Danksagung. ;ür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer noch einzigen Tochter sagen wir allen innigsten Dank. Die trauernden Eltern K. Jung und Frau. Ä M Generalversammlung bei Gastwirt Heinrich Brück. Tagesordnung: 1. Vorstands- und Auisichtsratswahl. 2. Verschiedenes. Ter Vorstand: iüödjrntlifteilrbrrCdit irr «foörsfällr indttZIadt Gießen 41. Woche. Vom 8. bis 15. Oktober 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 (infl. 1600 Mann Militär), Sterblichkeitsziffer: 18,57 nach Abzug von 6 Ortsfremden: 7,42 o/oo. Kinder sich an den Forslwart Arn zu Hochivarte. Gießen, den 23. Slovcmder 19uö. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Curjchmann. Kelranntmaryung. Die unterm 26. Oktober 1905 angeordnete Sperre der Hammstraße zwischen Unterführung bei Geilfuß und dem Güterbahnhof wird hiermit aufgehoben. Donnerstag, 30. November 1905, vormittags 11 Uhr, werden am dem Bürgermeisterei-Bnreau wegen Zahlungsunfähigkeit des ersten Steigerers nachdenannte im Waldcnslrikt Großer Sladlwald III gelegenen Eiche»°Stämme (Schmtiholz) ---- — Durchmesser 4,5 m Länge — 1,78 Festm. Kekannlmachmlg. Betreffend: Die Ausführung des Aetchsgesetzes, die Abänderung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900 betr. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Jntereffenten, daß an den nachbezeichneten Tagen die Vorschriften über die Mmdestruhezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlingen und Arbeiter (§ 139 c rubr. Gesetzes) keine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offengehalten werden dürfen: a) 14 Wochentage vor Weihnachten: 9. u. 10., 12.—17., 19.—24. Dezember; b) 1 Wochentag vor Neujahr: 30. Dezember. Gießen, den 22. November 1905. Großh. Gießen. Herberg. Lieferung von LLalzmaterialreu. Angebote auf die Lieferung der zum Walzen von stneisstraßen im Kreise Gießen im Jahre 1906 erforderlich werdenden 10 700 obm Basalttleinschlag und 2600edm övindernaterial können bis zum 2. Dezember d. Js. im Amtszimmer des Unterzeichneten (Landgraf Philipp-Platz 3), wowselbst die Angebotsunterlagen zur Einsicht der Jn- lerressenten offen liegen, abgegeben werden. Gießen, den lö. November 1905. Der Großh. Kreisbauinspettor des Kreises Gießen. Diehm, Großh. Baurat. B18/n 63 starben an: Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebensjahr: Oage des ZugpaarZ zwischen ben Vertretern der örtlichen Dcrkehrs- iitcrefien der Städte Gießen und Wetzlar und der Interessen des Drtrck>gangsverkehrs von Köln und Siegen eine Einigung nicht i ßiclt werden tour ?, wurde der Antrag auf die nächste Sitzung i erückgcstellt. ^tunfl und Wistenschajt. Frankfurt a. M., 24. Nov. Tie Schlier feer brachten aejstern Wend hier zum ersten Male den „C h ina Frie g e r", liu Dolksstück, ivelches Lader Terofa! auf den Leib gcsaaieben zur Aufführung und erzielten damit den gewünschten Lach- «rjolg. Alle )Aitwirkenden brachten ihre mehr oder weniger be- i^iuteltden Rollen zur besten Geltung. , — 2em „Berl. B. 6." zufolge ist das Deutsche -tfiea» t( t in Berlin von Tirektor Reichard t angekaust worden. und Wirt dahier. Karoline Jung, 20 Jahre alt, ohne Beruh dahier^ Katharine Jimgel, 85 Jahre alt. ohne Beruf, dahier. 22. Luise' Hosmann, 39 Jahre alt, ohne Beruf, dahier. Eleonore Paula^ Agnes Lütjemuller, 8 Monate alt, Tochter des SchachtmeislerS Friedrich Lüljemüller balner. 23. Ernst Hermann Rübsamen. 3 Jahre alt, Sohn des Unternehmers Conrad Rübsamen dahier.' Katharine Nebeling, geb. Frtschholz, 78 Jah?e alt, ohne Beruk> dahier. tz-ertchlsjaal. Budapest, 24. Nov. (P r o z e ß Z e h s i g.) Trr Angeklagte Zig an h erklärt, die Flugschrift sei in ungarisck)ev Sprache abgefaßt worden. Tenes und Beneth hätten sie ins Trutschc überfetzt. Ms Zweck für das Erschcmcn der Bwschüre gibt Zehstg an, baß i Wien ein Druck zu Gunsten der ungarifck>en Armeefvrderungen k übt werden sollte in der Weise, bau man die Flugschrift i3t Wiener Hofe alS Ausdruck der Berliner Meinung ansehe. sx habe für die Drucktasten der Flugfchrist 510 Kronen von ofcf o-efete erhalten. Ter Zeuge Denes sagt aus, er habe ne einige Seiten übersetzt und dann wegen Zeitmangels Banerh Id Ucberfetzcr empfohlen, der die Uebersetzung ausführte und Drucklegung und den Vertrieb übernahm. Berannrm«munv> Ter unterm 20. Februar 1897 genehmigte BebanungSPlau für das Gelände zwischen Mittelweg und «cterinärkliuik soll durch Beschluß der Stadtverordneten-Berjammlung vom 22. ocp- tcmber ds. Js. aufgehoben werden. Ter Plan liegt auf unserem Tiewauamtc bis zum 20. Dezember ds. Js. offen. Gmivendungen gegen denselben sind binnen der gleichen Frist bet Meldung des Ausschlusses bei uns vorzubrmgen. Gießen, den 25. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. B“/.. Mecum._____________________ 18. November. Karl Bolpert, Fußgendarm dahier, mit Marie Christine Balser Hierselbst. Geborene. 15. November. Dem Schreiner Berthold Walther eine Tochter. 15. Tem Studenten der Theologie Ernst Carl Zur-Ntedcn em Sohn, Karl Walter. 16. Tem Monteur Franz Joseph Braun cm Soh», Franz Anton. 17. Tem Hilssbahnwärler Bernhard Wendc- rolh eine Tochter, Clse Tora. Dem Verwalter Johannes Loh ein Sohn, Gustav Adolf. 18. Tem Bauunternehmer und Schreinerei- besitze'r Cmil Schön eine Tochter. Tem Kürschner Richard Frenzel eine Tochter, Emilie. Dem Treher Hermann Bender eine Tochter, Erna Lina Wilhelmine Margarete Nlarie Karolme. 19. Dem Etsendreher Adam Büttner ein Sohn. Gestorbene. 20. November. Susanne Brächet, geb. Krockel, 75 Jahre alt, ohne Berni, dahier. 21. Wiegand Wagener, 38 Jahre alt, Metzger Conrad Rübsamen und Frau geb. Jughard. Giessen (Westanlage 60), den 24. November 1905. «-Landwirtschaft. Tie Pierdezuchtvereinigung über gu..^ Deutschland, hat deren Gründung seit einigen Jahren lebhaft gearbeitet morden ist, wurde btcjcc Tage in Berlin cnbgiltig gegründet. Atts dem ■ -----"Fg Drltanutmachung. In der Zeit vom 18. bis 25. November 1905 wurden in hiesiger Stadt Gefunden: 1 silb. Kettenarmband, 1 gold. Ohrring, 1 Lochsäge, 1 Portemonnaie mit 90 Psg. Inhalt und 1 Porte-' monnate mit 21,52 Mk. Inhalt. Verloren: 1 silb. Kettenarmband mit Herzchen, 1 gold. Herrenring (eingraviert W. M.), 1 Portemonnaie mit 16 Mk. und eine Badckarte, auf den Namen Zahn ausgestellt, als Inhalt, 1 Trauring, gez. J. S. 1899, und 1 Paket (graues Papier), Inhalt 1 Paar graue Hosen, 1 gezwirntes Knabenjäckchen und eine Elle Flickzeug. Zugelaufen ist ein Hund, weiß mit gelben Flecken. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 25. dlooember 1905. Grojjh. PvUzetamt Gtcßen. Herberg._________________ Konsum-Verein Aotzen-Vnseck. (E. G. m. u. H.) Sonntag, den 3. Dezember l. I., nachmittags 2 Uhr WWWWWWW Tarmkrebs KD KD — — Lungenentzündung 1.(1) 1(1) — — Herzmuskelentzündung 1(1) KD — Nterenentzündung 1 1 —— — Verunglückung 1 (1) 1(D — *— Lebensjchwäche (angeborene) 2(2) — 2(2) —- Krämpien 2 — 1 1 Stimme 10 (6) 6(4) I Mtnrr fit eine 6051 Mainz. eine eine Neustadt 15. O79O7| (Suil podmami. nucien. unter 6025 a.'d. Gieß.Anz. erdeten. Sie finden M ■ Z (9 ir.li'Air.M Ldotfstratzc 21. >7947) |BH Ziininer Nr. 15. Th. Brück, Dlobctiabrif. n ErdarheiLer Bit melden Lteiustraßc 75. 6 erWiedenes Zu uwiifirtcit MWMe Schroll. Angebote unter 6u42 an den (fließeiier Anzeiger erb. 10 S o ■ Dien’1 (an»®1 N p Z 2 S ©=■ 5792 pari. Montag abend (v*> bei Siameraö Becker J. t^anckeS Sartossclhaudl. 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