Dienstag 1». Dezember 1M05 vastes Blatt. Amis- und AnMgeblatt für den Kreis Gießen lü Hofrat Tr. Sinflctct zur Ueberrcidjung dcS 2tammhaum8 bei 5te beutiqe ^Nummer nmrakt 10 Seiten. a5äi K- .RO t N '2tud: nnb e I vorlagen beim House finxtibringm. erhoff 2 Lkm^',7 Veutschc» Rs4L-. WirL ßfcb' Äts Tr. v. Lucanus und empfing den Geh. H.rchivrct 'm die Arbeiter al- Konsumenten immer drückender und un- Dr. Grofimami, den Archiv rat Tr. Schuster und den ArckckvdirrktvT-i erschwinglicher werden; bau I'ch aus Lorslehendem bie drmgende ff; HC o c I t So bezeichnete er z. B. die Forderring direkter als nur von Bebel gestellt, wetterte über und MariniSmuß, deren Kosten nicht von den Kolonialschivärmern, sondern von den breiten Arbeiter getragen werden müßten u. dergl. rn. sprach er von einem Finanzminister v. Stengel, t> O — u ©2 Der bentsche Konsul und der amerikanische andereAusländer wurden den Kriegsschiffen wurden Beleuchtung. Reichssteuern Militarismus Flotten- und Schichten der fortwährend 155. Jahrgang id -v ~ o cn — 5 Ctt«. i5 r O'C o u u i-irb1 duvch di-Katastrophen |CP üu Luchland in Mitleidenschaft gezogen, und diese Ruct- gßineleranfitanb in Schangtzai ÄuS Schanghai wird heute gemeldet: @*E’ 4 jäljrL auöschl. Bcstellg» Annahme von Anzeige« für bie TageHiuunm« biä vormittags 10 Uhr. Zeilenvreis: lokal 13Ps, auSwciNS 20 Pfg. Veranlwortlich bür den poliL und aflflcm. Teil: P. IVittfo: füt ,Liadk und Vanb* und ,tomd)t«iaal*: Ernst Heß. für ben An- rtigenteil: Hans Beck. H> otcstversummlunqen gegen bie Araulieaererhööunq. (•*) Heuchelheim, 17. Dezember. Auf Vcranlasiung des Zentralverbandes deutscher Brauereiarbeiter fand heule nachmittag im Saale des Gastwirts Rinn hier eine öffentliche Versammlung statt, die zu der von der Reichsregierung beantragten Erhöhung der Brausteuer Stellung nehmen sollte. Wenn der Bestich der Ver» sammlung der alleinige Gradmeffer für die Ausnahme dec Steuererhebung in den beteiligten Kreisen wäre, so könnte gesagt werden, daß die Steuererhöhung keine allzugroße Aufregung bei den Brauern heroorgcrusen hat. Zu dem an» gesetzten Versa,nmlungStermin war überhaupt noch niemand erschienen, und als nach mehr als l1/, Stunden Wartezeit die Versammlung eröffnet wurde, waren 50 Leute anwesend, bie sich im Laufe des Nachmittags auf etwa 80 vermehrten. Frauen waren keine anwesend, trotzdem sie auf den Plakaten besonders zum Kommen aufgefordert waren. Der Referent, Stadto. ZllowSti von Frankfurt, nahm in feinem über e-ne Stunde dauernden Vortrage in scharfer und im großen und ganzen sachlicher Weise gegen die Brausteuererhöhung Stellung, da diese fast allein den Konsumenten auS dem Arbeiterstand treffen werde. Einen Bericht über seine Rede rönnen wir unS umsomehr ersparen, als sie im wesentlichen Bekanntes wiederholte, selbstverständlich in sozialdemokratischer Komische Tagesschau. Ministerkrifiß in Italien. DaS italienische Kabmet Fortis, daS seit Ende März 1905 im Amte ist, hat durch eine Abstimmung der Deputiertenkammer über das vorgeschlagene HandelSprovisormm mit Spanien eine Niederlage erlitten. Der Ministerpräsident hat darauf am Montag den Rücktritt der Regierung bei Kammer mitgeteilt. Der König hat sich seine Entscheidung Vorbehalten. Man nimmt indeß an, daß Fortis die Neubildung deS Kabinetts übernehmen luerbe. Die Veranlassung des Rücktritts ist die folgende: Nach fünftägiger Debatte endete die Diskussion über den modns vivendi mit Spanien. Die vorgeschlagene Tagesordnung wurde, so weit sie dem Ministerium ForliS bezüglich der allgemeinen Politik daS Vertrauen der Kammer auS° sprach, angenommen, der modns vivendi jedoch wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Da Fortis erklärt hatte, er werde trotz deS politischen Vertrauensvotums mit dem Handelsabkommen stehen und fallen, so trat eine MinisterkrisiS ein. DaS Handelsprovisorium mit Spanien findet den heftigsten Widerstand bei den italienischen Weinproduzeuten, die den vorgesehenen Zoll auf spanische Weine für zu niedrig halten. In dieser Beziehung äußerte FortiS folgendes : .Die Regierung ist für den Schutz der heimischen Produktion, namentlich der landwirtschaftlichen, sie fann oar nidu anders al5 dafür sein, aber der Zollschutz muß auch leine Greinen haben, sonst roiro er die schlaoendste Unbilligkeit. Der übermäßige Protektionismus kommt dem Monovsl gleich und ni»t eine lieber« fülle der Produktion im Inland? hervor. Es handelt^ stch atio darum, daS richtige Motz auch für ben Zolllchutz zu finden und etn Weinzoll von 12 Lire eniloricht einem Zollschutz von 50 oiS 60 Prozent. Man kann bas nicht ^reidmide'. nennen." Ä ~ •- 9> 'S 2 J 2 c-ß6 ® ~ L koykottstihrer orq anisierten sich, irb'* mit Steinen beworfen ztk onsul verletzt. Mehrere Mir ffen und verwundet. Don 1Rr.. 21)8 IHiiqetwt täglich iW Sonntags. DEk • ebener Anzeiger n n- i im Wechsel mit b >!-l>gsischen Landwirt bu lKfecner Kamillen, fc illar otermal in der torbe deiqelegt. ndbrud u. Der- l cyter Brüh l'fchen l .-Buch-u.Slein- öitrlirt. R. Lange, auilton, ÖTPcbuwn iib Truderet: <6 nt (fl r a 6 c 7. fffftrtton 112 vz^cztu.Exped.^^51 2Ort’« für Depeschen: 81,< ifler Gießen. die in der Vorlage der RcichSregierung enthaltene Tabaksteuer bezeichnete er als neu, während e- sich doch auch hier um eine weitere Erhöhung dreht. Als Beweis dafür, daß bie besitzenden Klaffen alle Steuerlasten auf das arbeitende Volk abivälzen, führte er u. a. an, daß die Konservativen wegen der — Hasensteuer gedroht Hütten, baß Bürgerliche Gesetzbuch scheitern ;u (offen! Im übrigen klang seine Rede in der Aufforderung auS, sich den sog. freien Gewerkschaften anziischliehen. In der Diskussion ergriff niemand das Wort. Folgende Resolution fand zum Schluffe einstimmige Annahme: In Erwägung, daß die schon lange anhaltende Fleischteuerung, die eine Alüctuvcidumg fainn mehr erfahren wird, bie gesamte - rbeiterscha'l und so auch die Arbeiter der Brau- und Malz- inbustrie in unerträ.’iiehern ^'aße belaste'; daß nach Inkrafttreten der Handelsverttöoe im nc sten Ialw dur h die bann folgende PreiSstei?erw'g aller Vt benSmitiel und Bedarfsartikel bie Lasten 5»; 19 21 London, 18. Dez. Der japanische Finanzkvmwiffar Takaßaschl, der sich am .3 Jari,ar in San .ranciSco nat Tokio nmulchiffea beabsichtigt, sprach in seinem Interview dem englischen, konunenlalen und unierikanischen Publikum Dank für baß bei den japan. Anleihrnde» miefenc Vertrauen auS, daS man nicht zn bereuen baden würde. russischen Ge n era l - K o n snl S in Gens habe sich, weil sie angeblich in die bekannte B omben»?I ssäre vrrwiekelt sei, vergiftet. Wien, 18. Dez. DaS Abgeordnetenbau« ber,et ben Dringlichkeit»- vertrag der "Alldeutschen, betreffend Zuweisung sänul-cher auf die Ber« desserung der Lage d er Landwirtschaft abzieln,den Anträge an ben LandivirischastSausschnß. 9ld rbanniinifler Bugusp wie« gegenüber ecm Vorwurf, dafi die Ssterreichische Landwirtschaft durch den beuisch-Skierrrichischen Handelsvertrag ungenügend gedeckt fei, auf die Stimmen der reichSdrutschen Agrarier hin, welche den gleichen Dorwurf im Namen der deutschen Landwirtichast erbeben. Der DringlichkeitSantrag der Alldeutschen betr. Zuweisung der auf Verbesserung der Page der Landwirtschaft abzielenden Anträge an bm LandmirtschaftSauSschusi wurde angenommen und e« wurde beschloss«, die Regierung aufzusordern, baldigst die hierfür ersorderlichen Regierung»- Si'iuorat gelandet. Die chinesischen Laben sind geschloffen. Tie dlintian haben die Hauptstraßen verbarrikabiert. Die Eng- L'lodnb t r besetzten b a 6 Zollamt unb bic Polizei- f1| ille n. Deutsche Marinesolbaten vom Flußkanonenboot yi^atedinnb" sind gelandet unb das FreiwisiigenkorpS ist eben- f«uSgerückl. In Nanking Road brennen verschiebene Hs-iuler. Zwei Polizei st ationen würben gestürmt unb in 28Äan b gesteckt. DaS Steuer würbe wieder gelöscht. DaS Stadt- 61-ir würbe durch Ctei, würfe demoliert. Die Landungstrupoen iiMib freiwilligen KorpS halten soweit die Ruhe aufrecht. Die di tut sich e Kolonie ist erregt, da der „Tiger" auf Befehl tikd jldmirale trotz mehrfachen Protests des Konsuls nach Che- flimlui1 Ibeorbcrt würbe, um ben Gesanbten nach Japan zu bringen, sinb bie Deutschen auf ben Schutz ber Eng. Ulainb ( r angewiesen. An Newporter Geschäftshaus erhielt auS Schanghai fjgeni-e Nachrichten: Der Geschäftsverkehr sei unterbrochen. S; 6 Chinesen seien tot und mehrere Fremde verwundet. € Streune und Freiwillige stellten die Ordnung wieder her. TZHre Unruhen seien aber wahrscheinlich. Endlich erfuhr das Staatsdepartement zu Washington, t:« £c.qe in Schanghai sei ernst, zwei Ausländer seien c .tlliiet unb viele verwundet worden. Wie spätere ramme besagen, bewachen Marinetruppen, vermutlich e niqliidiie, die Straßen. Amerikanische Kreuzer befinden sich < i'Wwärtig auf dem Wege nach Schanghai. * Schon seit mehreren Togen herrschte unter den Chinesen i «Icküinghai große Alifregling, weil zwischen der infer- niHi|nti(en Munizipalverwaltung unb den chinesischen 93e» h'iBotu ein Konflikt auSgebrochen war. Die Konsuln hatten B,,d ***» t N v v □ Wirkung muß noch viel gröbere Dimensionen annchmen, wenn die fortschreitende Verwüstung des russischen Wirt- chastslebens sich bei den ftactlidycu Finanzen bemerkbar macht Ein an der Berliner Börse verbreitetes Gerücht von Verhandlungen mit deutsch?n Großbanken über einen neuen 500 Mrllionenvcr schuß ist Hoffentlich nicht ernsthaft zu nehmen. . Tie deutsche Regierung wird in der Presse aufgesordert, die Flüchtlinge auS den rusj. Ostseebezirken in der deutschen Ostmark an^usiedeln, weck sie ein wertvolles flulturclcment dnrstctten im Kampfe gegen daS Polen- Gießener Anzeiger General-Anzeiger y * i 5 -w ' z - ««:- U • ? ä ’ v pr küiiger Zeit den ausländischen Beisitzern der gemischten Ei.-knkhl-°höfe die Instruktion zugehen lassen, alle weiblichen (SMar^nen dem Munizipalgefäng nsfe und nicht dem chinesi- sohzm Gefängnisse zuzusenden. Zwei weibliche Gefangene, die unirr ber Anklage standen, junge Mädchen aufgegriffen zu hichn, sollten am 8. Dezember in daS Untersuchungsgefängnis zn itte.'fuhrt werden. Der englische Beisitzende befahl der Wizei» sie in das Munizipalgefangnis abzuführen, wahrend bü:t clcknesische Richter seinerseits die Ueberführung in das GM'sche Gefängnis anordnete. Die Boten deS chinesischen RIAUcr-s griffen darauf die Polizei an und eS kam zu einem £la)irmcnqe, wahrend dessen der chinesische Beamte bie Westen ber Munizipalität in aufhetzenber Weise aufforbertc, Mi kingebcnk zu sein, daß sie Chinesen und keine 9lu§- I.b'r seien. Der englische Beisitzende setzte schließlich seinen TM-iz durch. Die Chinesen im Settlement waren sehr er- und hielten Versammlungen ab. Sie verlangten Ab- ' ' ,lg des englischen Beisitzers und Entlaffung der Polizisten ^ohenzollernhauseS. _ . — Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Wrr lesen im fSotiVlrtS". b:ß die „TimeS" ein Tel^ramm des engl»,lv«tz Sozialisten Führers $? n n b m a u verösienlischt, worin dieser entgegen bet Dchauplnng d.s Furl-ei, Bülon m der Reichstags- vcrhe.nblung vo 'm.vorigen Donnerstag enychliden in Vlbrebe stellt, baß er irgend etwa? gegen die Fteunbichaft uuildien England unb T e u t i * J a n b q e f Arie ben höbe, frnnbman teilt nodi nur, bau er ba«felbe Dementi B ede l übermittelt habe. Der Reichskanzler stützte sich bei lemer Be- bauptuna auf folaenbe Stelle eines Art-kel«, der nn Abendblatt ber, Rreimt- fühnmq bc« allgemeinen gleichen unddirektenWahl- rechts für den LandesauSschnß. VezugSvrefr monatlich 7 b Pf ^viertel» iährhd) Dlk. L20; durch A Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch v die Post Mk.2.— oiertel- Berlin, 18. Dez. Der Kaiser traf heute morgen au5 Brcwnschiveig ftrnnwcnb, auf Düdverlff^tmt ein mü) begab sich nach dem Neuen PaloiT. 6vt?.trc uvterno-men beide Maiestoi u einen Sn^nrgang. Dmn empfing ber fr ?r den Geb. llem- merzienrat Koppel, hörte den Äorlrag des Cbeis der >,-.v ck nettk- luürbcn. .. .,,. Aus der Polen frage, bie Fürst Bülow für bie wichtigste der inneren Politik bezeichnete, ist eine russische Frage geworden, deren Schwergewicht auf ganz Deutschland fällt und der Regierung zur Pflicht macht, die auslvärtige Politik, besonders gegenüber England und Frankreich, in friedlichen Bahnen zu heilten. Zn Königsberg i. Pr. .fand am Montag auf Einladung des Obcrpräsidcnten v. Moltke eine Besprechung z'.vecks Einleitung einer Hilfsaktion für die aus den gefährdeten russ Östseeprovinzcn in Königsberg zu erwartenden not- leidenden deutschen Flüchtlinge statt. An der Konferenz beteiligten sich der konirnandicrende ©ertcra! deS ersten Armeekorps, v. b. Goltz, Oberbürgermeister Kürte, sowie eine Anzahl ffoher Staatsbeamter und hervorragender Mitglieder der städtischen Verwaltung und der K-aufmannschaft. Tas Aktionskomitee wurde hauptsächlich für die Unterbringung der Flüchtlinge und ihre eventuelle Weiterbeförderung, sowie als Sarnmelkomitce behufs Gewiimung der erforderlichen Mittel für die einstweilige Verpflegung der gänzlich Mittellosen gebildet. Tas Komitee dürfte alsbald mit einem Ausrufe in die Oeffeittlichkett treten. Um deutsche Reicksangehörige im Notfälle aufzunehmen und nach Königsberg zu bringen, gingen am Montag aus Veranlassung des Reichskanzlers zwei Dampfer aus .Camburg und ein Dampfer von Stettin nach Riga bezw. Reval. Am Mittwoch geht der Schnelldampfer „Prinz Heinrich" von Königsberg nach Reval. In den abgesandten schiffen befinden |id) auch Krankenschwestern unb Krankenpfleger. Die Flüchtlinge ans ben Asti rprovirzen. stmmer breiter und tiefer fällt der Schotten der Wetter- ivMl im Osten nach Deutschland. Alle verständigen Leute V mi einig darüber, daß zu einer Zeit, m der m Deutschlands die Ausrottung der Deutschen rt|!Worb und Brand betrieben wird, tn der dar ge- f Mrlichste Feind des Deutschtums, bas S l a v e n- tvuti, fein revolutionäres Bonner an der Grenze entfaltet, M in solcher Zeit ein Konflikt mit England oder ten frei» das schlimmste nmre, was Deutschland ? ch-,2n könnte. Tie slavische Gefahr stehtdroffendcnn pichen SSor^mit, und wrnige.Tage jpater, als irllrst im Parlament die Nichteinmischung Eckchllind? • bie* russischen Wirren vroHänderte ist er genöNqt ge- 1 deutsche Dampfer in die baltischen Hafen ' in^enben, um ben beraubten und am ^bcn bedrohten M^en Landsleuten die Flucht ö? ermö(M)en. Cs ip ixhf^r-aßc aufgeworfen, ob es Deutschlands Regierung bei dsiitts" Hilfsaktion wird beweiiden lasjen können, ^^e Mög- nyteit-ber Entsendung deutsckier Kriegsschiffe zum Scknche dIZLamdsleute soll wm Answörtigen Amt xn sein. Leider nicht mel Er,olg verspricht der^Bcr- fi 4 braff die deutsche Diplomatie zugunsten der bvttifchen ... Witfttien die hab und Gut verloren haben, Entfchadig- ' L umtoiffprüche geltend macht, soweit Nf^s^^orige m kommen. Zunächst hat d^ deuts^ Reg^rung für d -! °rLs Rußland flüchtenden Landsleute ^u sorgen ^ am t honnD’S b- * Btirfif le di al ich auf d.e öffentliche Mildtatigli an r hvirh nTfn durch die Katastrophen v-Lsr = 0« g L-6 2 ~ * % - ■ UJ’l tSl8: dem Verlag« jurger^stiv . f ’^oMen mir fBopfottV bet Außlänber. ^Jeht ist es zu -TTTTTL; k!M- Revolte ber Chinesen gekommen, bie für bie Europäer $lb en und für bie dortigen Deutschen sehr gefährlich zu sein öftrer Entllehiio^ ||VI Korea gart vor Unzufriedenheit. Ein eingeborener «6ii:mtec erstach ben obersten japanischen Po't- von Pr°Iel0Bfln(J|. buhlten in Sübk orea unb beging bann öclbftmorb. .. ni| W# 91 hä Tokioter Melbnngen wirb ernstlich erwogen, ob btc f • -* Jude • L!« n Korea ben Wechsel beS Goneralresibenten erhenche. tum. Ter Vorschlag verdient, da es sich meist um Bernis- Landwirte Handelt, umsornehr Berücksichtigung, als die deutschen Agrarier ihre nationale Aufgabe in der Ostmark nicht in dem erwünschten Maße erfüllen. Ein Kenner der ostmärkischcn Verhältnisse, Professor Bern dard, l)Qt es dieser Tage ausgesprochen, daß dem Teutschtum tn ber Cffmarf wirtschajll. Kräfte reichlich zur Verfügung stehen. Seine Schwäche aber sei eine moralische. Es mißachte btc Ostmark unb habe kein Verstaubuis für bas Ringen ztvcier Nationalitäten, das sich dort als ein Stück Weltgeschichte abspiele und an dem teilzuuehmcn die Pflicht jedes Gebildeten sei. Bei den Polen aber wurzele der ganze soziale L>alt im Boden, und der äußere Driick des Na-ionalitäten- kanipfes führe dort alles zusammen, was sich aus sonstigen Gründen vielleicht zersplittern würde. Bei dieser Sachlage kann man sich freilich nicht wundern, daß Preußen mit seiner Ansiedlmtgspolilil kurte durchschlagenden Erfolge erzielt. Tie halt. Deutschen hingegen, bic ben furchtbaren. Ernst dcS Nationalitäfenkamv^es am eigenen Leibe erfahren, erscheinen geradezu als Pioniere des Deutschtums, und es wäre für letzteres ein großer Gewinn, wenn die mtcGigentcn baltischen Landwirte in Masjen ui der Ostmark angesiedelt llri-1 y».- Steher den 1 Die Beerdig« nachmittags 8 W So Freunden und unser hebe« Sohn- gestern von einem erlöst wurde. Die Und wie i gägn ■ ÄirJB® «ntt SraUZ ■f H* Lis f»c •feffira®1 ,hr ober r i l«6«nb " *'"*S«*n Mir"»'1'M, i *#tTH P’1' [ oul den Aden Volkss' r®?s K Kegen Vornah, altere Wolfstra bffic dm Fuhrverkehr Wegen Vornahr «Ktraße ,Jn den E - nes für den Fuhrv- Siehen, den 1 Qko1 R< Morit ronr, rote der Redner betonte, sebr erfolgreich und die Prüf: Wiesbaden ■ ,isg Esch weil er Bergwefk Gelsenkirchen Bergwerk - Ham hure - Amerik. Paket’- 3 TT____- - - Earp en er Bergwerk Wf. Laurahütte . ier 1:41 Tendenz: abwartend. M . 241.50 . 133.90 Elektriz. Lahmeyer Elektriz. Schnckert Harpener Bergwerk l.anrahi'tte Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . • • Berliner Handelsges. Darmstädter Bank • Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank • • Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisenhahn . • • Gotthardbahn . • Lombard Eisenbahn . 135.00 . 52.75 . 89.00 . 67.15 . 9610 100.55 88.50 100.45 88.30 98.90 Beichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . - Oberheseen •• Die Abgeordneten - Versammlung des Land e Sverbnn deS hessischer freiro. Feuerwehren fand am Sonntag in Frankfurt a. M. statt. Nachdem der Vorsitzende, Brandinspektor Keller-Main; mit einem Hoch ans den Großherzog die Versammlung eröffnet und einen Bericht über die Tätigkeit deS Landesausschusses in bezug auf Einheitlichkeit in der Chargenbezeichnung, in der Schlauch- kuppelung usiv. erstattet, gedachte er der im letzten Jahre verstorbenen Mitglieder, deren Andenken die Versammlung durch Erheben von den Sitzen ehrt. Aus dem Bericht über die Unterstützungskasse roird mitgeteilt, daß sie ein Vermögen von 4192.75 Mk. besitzt. Die Einnahmen betrugen im letzen Jahr 399,60 Mk., die Ausgaben 343.25 Mk. — 53c- treffend Verleihung des Ehrenzeichens für 25jährige Dienstzeit roird beschlossen, das; Voraussetzung für die Verleihung eine ununterbrochene 25jährige Dienstzeit, sei c5 bei einer oder mehrerer Feuerwehren, ist; militärische Dienstleistung Oesterr. Staatsbahn . • Prince-Henri-Eiaenbahn Mellin, Recej kochendei füge 1 l ung bestätigte dies in jeder Weise. Die Prüflingen bcant roorleten jede einzelne Frage klar und präzis. Arbeiter Heinrich Moor hier wurde veraangene Woche der siebente Sohn geboren, bei welchem S. K. H. der Groß- Herzog die Paten st eile übernommen hat. ko' Mainz, 19. Dez. Die Bürgermeisterei bringt in der Stadtverordneten-Versammlung den Antrag ein, die Kosten des Theaterumbaues aus städtischen Mitteln zu bewilligen. R. B. Darmstadt, 16. Dez. Tie Schutzmannsschule für das Großherz ogtu m Hessen, die von den Polizeiverwaltungen der Städte Mainz, Darmstadt, Worms, Gießen, Bingen, Neu-Isenburg Friedberg, Kastel, Bensheim und Alzez am 1. Juli d. I. gemeinsam errichtet wurde, hielt heute ihre erste Prüfung im Rathaussaal ab. Der Prüfung wohnten die Ministerialräte Weber und Best, Oberstaatsanwalt von Heffert und andere, sowie Vertreter der Städte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms, Gießen, Kastel, Fr i e d b e r g , N a u h e im etc.! bei. Vor Beginn der Prüfung gab der Leiter der Darmstädter Polizeiverwaltung, RegierungSrat Dr. Kratz einen Bericht über Entstehung, Zweck und Ziel der Schutzmannsschule. Ein gründlicher methodischer Unterricht der nun in Dienst tretenden Polizeibeamten sei eine unerläßliche Bedingung, und da es vollständig an Büchern etc. zum Unterricht fehle, sei man zur Gründung einer Schutzmannsschule geschritten. Dieselbe habe, nachdem bereits am Schluß des vorigen Jahres ein Probekursus mit 10 Darmstädter Schutzleuten stattsand, am 16. Oft. d. I. ihren ersten Kursus mit 15 Schutzleuten. Davon '7 auS Darmstadt, 3 aus Maiz, 2 aus Worms und je einer aus Gießen, Friedberg und Alzey eröffnet Der Unterricht wurde erteilt: über allgemeine Dienstinstruktion von Polizeiinspektor Bischofs- Worms, über Staats- und VerwaltunqSrecht von Reg.-Rat Dr. Kratz, über Verkehrs-, Bau-, Feuer- und Sicherheitspolizei von Regierungs Assessor Emmerlings über Strafrecht und Kriminalistik Polizemssessor Krämer, über Fürsorgepolizei und Gewerbepolizei Reg. Assessor Pist o r über die erste Hilfe bei Unglücksfällen Oberleutnant a. D. Lot heißen, über Tätigkeit im Interesse deS Tierschutzes von Polizeikommissärslaspiraut Reichel etc. Der Unterricht nicht erhoben, die Einriehtunqs- und Verwaltungskosten werden vielmehr von den beteiligten Gemeinden nach Maß- Tiirkeulose..... Griech. Monopol-Anl. '% äussere Argentinier 3% Mexikaner . . . 4 J4°/o Chinesen . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . tzlMiWß Dörrn Die am 2. I , 4e,fiqrn Cbligationet n fließen, bei bem t viejca, bei dem Bar ö Äötn a. Rh. unb bei io. Rh. zahlbar. nicht. Der Zlntrag Friedberg, das Ministerium zu ersuchen, I solchen OrtSfeuerlöschordnungen die Genehmigung zu versagen, welche eine Befreiung vom Dienste der Pflicht- oder Hilfsmannschaft gegen Bezahlung vorsehen, wurde angenommen. Der vorgerückten Zeit wegen wurde der Rest der Tagesordnung auf den in Gernsheim stattfindenden Feuerwehrtag vertagt. $$•) •• Vom städtischen Schlachthause. Die Frage! der Vergrößerung des Schlachthauses und die Errichtung einer Kühlanlage scheint neuerdings wieder in Fluß gekommen yt sein. Aus dem Viehmarktplatz hat man das für die SchlachthauSerroeiterung in Aussicht genommene Gelände ab- qeftecfL Wie der Augenschein zeigt, würde der Platz immer noch hinlänglich Raum für die Viehmärkte bieten. („) Lick, 18. Dez. Gestern wurde hier I. D. die Fürstin zu Solms-HohensolmS-Lich von einer gesunden Prinzessin glücklich entbunden. (Diese Prinzessin ist daS vierte Kind der am 16. Oktober 1894 geschloffenen Ehe des Fürsten Karl mit der Prinzessin Emma v. Stollberg- Weruigerode. Das älteste, Erbprinz Philipp Hermann, wurde 1895, Prinzessin Anna Agnes 1899 und Prinzessin Elisabeth geboren. D. Red.) /\ Hungen, 18. Dez. Der Bergmann Langwasser stürzte in einen 15 Meter tiefen Schacht der Buderusschen Eisengrube. Mit vieler Mühe gelang es, den Unglücklichen herauSzufördern. Er wurde sofort in die Klinik nach Gießen verbracht. Seine Verletzungen Ioffen das Schlimmste befürchten. t. Burkhardsfelden, 18. Dez. Dem Steinbruch- 99.60 100.10 95.35 105.25 67.80 67.65 87.75 94.70 90.00 Tendenz: schwächer. Börse, 19 Dez., Anfangskurse gäbe der BevölkerungSziffer getragen. p. Frankfurt a. M., 18. Dez. Gestern wurden die Eheleute Martin Schmidt und Frau Marie Schmidt an der Louila van Passanten in einer Blutlache aufgefunden. Sie hatten sich durch Reval verschlisse getötet. Schmidt, der 30 Jahre alt ist, war van Beruf Schuhmacher. Er betrieb in der letzten Zeit eine Wäscherei. Familienverhältnisie sollen die Ursache zu diesem Schritt gewesen sein, da die Ehe- iente eine auskömmliche Existenz hatten. Sie hinterließen zwei Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren. Die Frau war 26 Jahre alt. h. Höchst a. M., 18. Dez. Auf der Straße nach Sindlingen überfuhr gestern abend ein Frankfurter Chauffeur einen Arbeiter aus Sindlingen, der auf der Stelle tot blieb. Der Chauffeur wurde verhastet . . 174.00 . . 143.80 . . 238.90 . . 95.30 . . 160.50 Berliner Kanada E. B. . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . IN 2t I Aus Stadt und Kaud. Gießen, den 19. Dezember. 1 — Kollekten für Wohltätigkeitszwecke, die namentlich zur Weihnachtszeit von Besagten und Unbefugten gern vorgenommen werden, sind nur mit behördlicher Erlaubnis gestattet. Wenn Kollektanten keine schriftliche, mit . dem Amtssiegel des Großb. KreisamteS ober des Polizeiamts versehene Erlaubnisbescheinigung vorzeigen können, ist anzunehmen, daß eS sich um Schwindel handelt. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Polizei in Kenntnis zu setzen. •• I n die erste Kammer wurden von S. K. H. dem Großherzog ferner berufen Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Karl Kleinschmidt und Geh. Kommerzienrat Dr. Louis Merck zu Darmstadt. Dr. Karl Kleinschmidt erfreut sich in Darmstadt deS höchsten Ansehens, er ist ein Jurist von großem Rufe, namentlich auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit, und hat als Notar und Rechtsanwalt eine bedeutende Praxis. In dem Ehescheidungsprozeß deS Landesherrn vertrat er seinerzeit die Koburger Seite. — Dr. L. Merck ist der Seniorchef der einen Weltruf genießenden chemischen Fabrik Merck, die jetzt über 1300 Leute beschäftigt. Er gehörte längere Zeit der Darmstädter Stadt- verordneten-Versammlung an, ist zweiter Präsident der Handelskammer in Darmstadt, und nimmt eine führende Stellung im Handelsvertragsverein ein. Politisch sind beide — ebenso wie der parteilose Morneweg — wenig hervorgetreten, sie gehören der nationalliberalen Partei an. Mit der Ernennung dieser drei Herren steigt die Zahl der ernannten Mitglieder, die nach der Verfassung 12 betragen darf, auf 11, während sie in der letzten Zeit gewöhnlich nur 9 betrug. Die neuen Ernennungen brechen erfreulicherweise mit der früheren Gepflogenheit, die Reihen der ersten Kammer fast ausschließlich durch höhere Staats-Beamte und Großindustrielle zu ergänzen. Recht erwünscht wäre die Berufung noch eines Stadtvertreters. Der preußischen Krone steht eS, wie wir gestern bereits kurz andeuteten, zu, jeder Stadt von über 20 000 Einwohnern das Recht zur Entsendung eines städtischen Vertreters zu verleihen, und durchaus nicht alle Städte Preußen? schicken ihren Bürgermeister ins Herrenhaus, sondern gar manche betraut einen angesehenen Bürger, einen Stadtverordneten oder ein unbesoldete? MaaistratSmitglied mit dem HerrenbauSmandat. Dieses preußische Beispiel scheint uns für Hessen recht nachahmenswert. ** Rau b. Ein Arbeiter aus Wieseck hatte gestern nachmittag blau gemacht und in einer Wirtschaft einen unbekannten Begleiter gefunden. 91(5 beide nochmals in einer Wirtschaft der Marburger Straße einfebren wollten, riß der Unbekannte dem Arbeiter das Portemonnaie mit 5 Mk. Inhalt aus der Tasche heraus und lief damit mS freie Feld davon. ** Feuer. Im Hause Brandgasse 4 bei Kaufmann Hecker entstand in der vergangenen Nacht 1/il Uhr ein Zimmerbrand, der durch einen den Kamin durchziehenden Balken entstand. Eine Schutzmannspatrouille bemerkte das Feuer und konnte einige zufällig in der Nachbarschaft wohnende Feuerwehrleute herbeirufen, die durch Anlegung einer Schlauchlinie das Feuer bewältigten, ohne daß ein größerer Schaden entstand und unsere Einwohnerschaft durch den üblichen Feuerlärm in ihrer Ruhe gestört wurde. Der Schaden besteht in der Haupffache darin, daß man in die Mauer zwischen Küche und Wohnzimmer ein paar Löcher schlagen mußte. Hätte der Zufall nicht so günstig gespielt durch daS 9lnwohnen einiger Feuerwehrleute, dann hätte unabsehbarer Schaden entstehen können. Jedenfalls hat der Brand wieder einmal die Notwendigkeit der Errichtung von mehreren städtischen Fcuermeldestellen erwiesen. 4°6 Oesterr. Goldrente. . 4\\n' Oesterr. Silberrente 4 % Ungar. Goldrente . . 4?5 Italien. Rente . . . 3°o Portugiesen Serie I . 3?o Portugiesen HI 4 X0/n russ.Staatsanl. 1905 VA0 n japan. Staatsanleihe 1 °6 Conv. Türken von 1903 AcriMslaal. (sd.) Ein Südwesiasrikaner vor dem firieasi geeicht! 2?r jert tut Reserve cntlesUne <- maicr aus Utphe bei Gießen diente ursprünglich bei be Leibkmupagnie bc5 Infanterie-Regiments Nr. 115 unb melde» sich de.nn ffeiwillig zu der Schndtruvve tu Südwcßasrika. Oktober v. I. wurde er der 2ran5^ortto(omi? in Swakopmm, znaeteilt und führte sich im allgemeinen gut. Am 1. Mär; d " ritt er auf dem Pferd eines Wirtes mehrmals im üVfoö an der Feldküclie der fünften Proviantkolonnc vorbei, s-.^ ihm ein Unteroffizier zurief, er solle nicht so viel Staub mad*n Lindemaier achtete nicht auf diese Worte und als er von dem Unteroffizier nach seinem Namen gekragt würd'. i?riq?n er sich, ihn zu sagen, da er den vor ihm stehenden Wann ri* als« Unteroffizier erkannte. Lindemaier erkrankte I-?[b dan-j schwer, bebrnt einen Malarüwnfall, """S^iontzündnnq unh hn einen Herzfehler davon, sodaß er vier Monate im ?a--ar-lt Aber das Vorkommnis vom März d. I. wurde in der Awis5<» reit nicht vergessen und Lindenmaier kam vor das SrieqSgfrj^ her 25 Division. Er gab« am, die Sache durch seine Krankt vergessen zu haben, aber der Vorfall wurde durch herfäwte* in Afrika vernommene Zeugen nachgetviesen. Lmd.muer w-.rv wegen Achtungsverlekung und Beharrens tm Um. gehorsam zu siebenWvchenGefangntsverurteil! I Konstantinopel, 18. Dez. Heute wurde das Britil « bem ProzeßJoris wegen des Attentat auf b en cultnt qeiänt. Joris, sowie drei anwesende Armenier, bavunter bc frühere Portier des österreichischen Hospitals, bie abtreienbe Joris, Frau Rigs, Fräulein Fein unb drei andere Armenier murin zum Tobe verurteilt. 13 Armenier, wovon die meisten i» wesend sind, wurden zu lebenslänglichem Kerker und drei annwrtf Armenier zu sün'zehnjährigem Kerker verurtellt. Drei Gn«t« wurden als nicht verantwortlich erklärt. Drei anwesende Au-- wurden freigesprochen. Dermilcbtef. * Mordtaten. Der 16 iährigc Steinbrecher Mrsck wurde in Biewer bei Trier seiner Barschaft beraubt, mit einer schweren stopfwunde tot im Dach liegend aufgefunden. — In Danzig wurde der 25 iährige Arbeiter Weber von feinem gleichaltrigen Vetter, dem Arbeiter Rohde, in seiner Wohnung im Streit erstochen. ^Stuttgart, 18. Dez. Die Nr. 37 deS implizis s v m n s" wurde heute auf gerichtliche Anordnung beschlagnahmt. Der Grund ger VesOagnahme wurde in einem Gedicht von Peter Srltlemihl flefuubcn, das unter dem Titel „Einst und 3et/t" erfdiienen ist. Das Oiedicht soll eint Beleidigung bc5 Richterstandes enthalten. Tie Nr. 37 ist bereits vor acht Tagen erschienen. * Kleine Tages chronik Die Pfälz. Pr. meldet aus 3t Ingbert. Der Rechner deS städtsichen Gaswerkes Jakob 1 Reffender \ 75 Pf. Ananas, khkt nna . BQm-, Sei Eh i»d eb®nso Glül .^etränke-De! ! K««'=h.r h6'-elh,t nnsere<‘ Kriefknstkn der Rrdalstion. (Slunnhtne Anfragen bleiben nnberüikfilbtigO. * AnonhmnS mit einer Nummer der „Volksmacht - , • Tank für die Zusendung 1 Der blau angeftridienc Jrnrei D - * wieder köstlichen Spaß gemacht. Die imDerqletmha) d Kamvfesart und ungemein eleaaute Schreibweise, tie t * der Worte, wie „blödsinnig^, „Schreier', „Mau! stov'e» -■ »■ . in diesem gediegenen und bervorragenden, groeunnl ioom. j 3 bis 2'/« Tertseilen erscheinenden Organ tvahrha'l e einer Zeit der beklagenswerten Derrohtheit eines großen ! hnghofi Notwendigkeit einer angemesienen Erhöhung der Löhne der Ar- beiter, auch der Arbeiter der Brau- unb Malzinduftrie, ergtbt, die aber schon sehr erschwert wird infolge der Verteuerung der Rohprodukte der Brauindustrie durch die Handelsverträge, aber noch rveit mehr erschwert werden würde durch die ungeheueren neuen !<>aften, welche der Brauindustrie durch bie Erhöhung ber Brau- !steuer von ber Regierung aufzuburden beabsichtigt wirb und die auch sicher zahlreiche unb große Kämpfe zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Hervorrufen würben; in fernerer Erwägung, daß schon durch die Preissteigerung der Lebensmittel und Bedarfsartikel infolge ber Handelsverträge die Arbeiierklasie als Hauptkonsumeiit des Bieres den Dievkonsuni aufs äußerste einzufchranken gezwungen wird, wodurch eine große Zahl Arbeiter der Brau- und Malzindustrie existeiizlos loerben; dap der Bierkonsum noch loeit mehr eingeschränkt werden roirb, wenn die Brauereien zum Ausgleich ber ihnen bnrrf) bie Brausteue» Erhöhung zugebachten Lasten bas Bier verteuern, woburch eine weitere größere Zahl Arbeiter der Brau- und Malzindustrie eristenzlos wird; daß im Falle die hierfür maßgebenden Großbrauereien von einer Verteuerung des Bieres Abstand nehmen und sich durch Ausdehnung des?lbfatzgebietes schadlos halten, die dann einsehende scharfe Konkurrenz zur baldigen Dernichtung der Llein- unb Mittelbrauereien und folglich zur Entlassung ihrer Arbeiter führen roirb, protestiert bie heutige vom Zentralverband beutfmer Brauereiarbeiter einberufene Versammlung der in den Brauereien, Malzfabriken und Bierniederlagen befchäitigten Personen auf das Entschiedenste gegen die von der Reichsregierung vorgeschlagene Erhöhung der Brausteuer, sowie überhaupt gegen jede höhere Besteuerung des Bieres als eine Maßnahme, bie gegen bie Interessen der Arbeiter der Brau- und Malzindustrie und gegen bie Existenz von Tmisenben berselben gerichtet ist. b. Darmstadt, 17. Dez. Gegen die vorgeschlagene Vrausteuererhöhung beschloß heute eine Versammlung ber in Darmstadt beschäftigten Brauereiarbeiter eine Protestresolution, deren Inhalt der oben mitgeteilten, in Heuchelheim beschloffencn Resolution entspricht. Mörder bet Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, Suc* ' wahnsinnig geworden. Er wirb isoliert gehalten. Vor länoerL Zeit versuchte er, den Direktor unb einen Aufseher de- Anstalt umzn bringen. Gießen, 19. Dez. Marktbericht. Auf heutigem Mock««« orteten: Butter vr. Vfd. 1.10-1.20 Mk., Hühnereier 1 St.MVt 2 Stck. 00-00 Vfq., Gänseeier 00—00 Vfg., Enteneier 0-ÖWj vr. Stck. 6-8 Pf.,' Kasematte 2Stck. 5-6 Pfg. Erbsen pr. L,lnvVtz Linkenpr. Liter 32 Pfg.,Taubeii vr.VaarO,80-l,00Mk., '.mhnetlQ 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten vr. 1 80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 60—75 Pfg., Ochfensteisch ruT= I 72—82 Pfg., Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 70—72 Pfg., int- lleisch pr. Pstmd 80—90 Pfg.. Sch'veinefleifch, aefalzen, vr. 9Im 94 Pfg., Kalbfleisch pr. W 70-80 Pfg., Hammelfleisch pr.-W 50—76 Pfg. Welfcbe per Pfund —.— Kartoffeln vr. * Schluß der Prüfung sprach Ministerialrat Best namenS der 5,50—0,00 Mk., Zwiebeln vr. Ztr. 6,00—8,00 Mk., Wilm v"- Regierung seine Genugtuung über den großen Erfolg deS so Pfg., Aevfel ver Pstmd bis 30 Pfg., in Korben ^7 ersten Untemchtri,.-'..« nur und dankte allen Leitern Veranstaltern derselben für ihr- Mübewaltun-,. - Nachdem Z^rau.°^Stuck 8-10 Vfg., per Beniner Mt. zwischen den Eingang? genannten Polizeiverroaltnngen abge . —------------------- . "— schloffenen Vertrag soll die Ausbildung der Schiitzleiite so- Te?efonisch»! Kursberichte wohl durch theoratischen Unterricht, wie durch praktische des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fnr a - — 1 und Industrie, Giessen. Frnnkfarter Börse. 19. Dez.. 1.15 Uhr. Unterweisung in der DienstaiiSübung auf Grund eines vorn VerroaltungSauSschuß der SchutzmanuSschiile festzustellenden Unterrichtsplans erfolgen. Später sollen auch Fortbildilngs- 3^ 0 und Spezialkiirse für ältere Schutzleute abgehalten werden. 3^70 Ein Schulgeld wird für diese Schule von den Teilnehmern Nordd. Lloyd . ■ 1 j Oberschles. Eisen-Industne 1- 1M1 . 1Z : dah, Arb itert'ewequnq. Paris, 18. Dez. Das Unter-Personal bet ijr;- Post- unb Telegraphen-Verwaltilng hielt eine mische Versammlung ab, an welcher gegen 4000 Teriontn ia> nahmen. Die Nichterfüllung der Forderungen der Ange'tellim b*. mit gänzlicher Arbeitseinstellung beantwortet «echk Die den Streik befürwortenden Redner wurden lebhaft aMamw: Sanliel und Mrkehr. DolkswirtschL Berlin, 18. Tcz. In der heute hier abgehaltenen sichtsratSsißuntr ber B e rg we rlsg es el l s chatt bernia in Herne, wurden u. a. folgende Mitteilungen qach Zn den abgelauftuen 11 Monaten deS Jahres 190a die gesamte Kohlenförderung auf netto 3 959 654 4 082 286 Tonnen im gleichen Zeitraum des BoDE Irr Bruttogewinn der abgelaufenen 11 Monate \vmuar November d. I.) ist durch den B er g arb e i t er ftr eil m nnar und Februar ungünstig beeinflußt worden^Äe. wird unter Hinzurechnung deS mutmaßlichen UeverßW^ XW Dezember er. einen IahresaeNnnn ergeben, ^welcher n** m cf feiten Mschreibungen die Verteilung einer " 10iA Prozent und zwar für das alte Mticn^vt!-. t-n 53i'o Mill. Mark und fffr 25 Prozent deS neuen .. der Emission laut (^neralveriammlungs^schlnß vom U 1904 von 61/3 Mill. Mark gleich 1 G25000 Mark vollmd ’ weitere am 1. Juli 1905 einLemhlte 25 Prozent d,ts»« Mtien7avitals gleich 1 625 000 Mark für em halbes lassen dürfte. In B^ .-a auf bte Aussichten fier daS Jahr wurde mitgeteilt, daß bei ungestörter Entwrellunsi triebcs nach Maßgabe der inzwischen lebhafter geworden» schastslage und der zum 1. April nächsten Jahres zu ciwt* mäßigen Steigerung der Kohlen prerse , welcbn eine gewisse ©teigenmg der SeMkostrn gegenüberstehen auch über das Resultat des Efeschaftsiahres 1904 hnwni^»» Nettoerträgnis erzielt werden wird. Märkte. . . Christian Wallenfels I Gegründet 1826 Telephon 262 Marktplatz 17 08341 Große Auswahl in oii H. zahlbar. WM 1 08352 Rosa Kahn Giessen Wiesbaden Wpaulnschmuik, Bllmlichter 6434 gesetzos Seltersweg 6 Seltersweg 6 08310 nerreicht Gemüse- Konserven Für Gesunde und Kranke Fleisch- Konserven Für den Grubcnvorftand Grünewald, Rechtsanwalt. Meärcimü- Zlutwem. Fisch- Konserven Versteigerung. Donnerstag, den 21. d. 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Ende Januar wird die Bahn Tar-eS S a l a a m - M o ro g o r o bis tum Kinqanifiuffe, rund 80 Kilometer, ferliggestrllt sein und dann gleich probeweise in Betrieb geletzt werden Hamburg, 19. Dez. Tie bcutfdjc Regierung schloß mit der Firma 5>agenbeck einen Vertrag ab auf Lieferung von 300 Kamelen zu Transportzwccken in Deutsch- Cognsc | Scherer In allen Preislagen. QjH Hervorragende deutsche Marke. gar Preise tul den Etiketten. HBB Scherer n Kerker und verurleili. ■ Drei aniwiry •iektrit.L3b®^ ^ektriie?Ber^ ’schW8,er IaTpeJSte ’ )ber.?cb flande!^ Berh”^ Dann5? W • ’Ä-- Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die troimge Nachricht, daß untser liebes Söhnchen Theodor geHern von einem langen Leiden durch einen sankt en Tod ttlöft wurde. Die trauernden Hinterbliebenen. Familie Dapper. Gießen, den 19. Dezember 1905. Di« Beerdigung findet Mittwoch, den 20. d. Mts., nachmittags 8 Uhr statt. 6432 -AK'< Warenhaus E. Seuling Wetzsteiostrasse 45 GIESSEN WetzstelostraMe 45 empfiehlt grosse Auswahl in Porzellan-Kaff eservicen duiiigv.Mk. 2.85 an Dekor. Waschgarnituren 4uiii*v. Mk. 1.80 &n Wieder neu eingetroffen: 6396 Verzinkte Eimer, Waschtöpfe und Wannen. Den geehrten Hausfrauen zur gefl. Kenntnis, daß, Fcsttagskuchen am 22., 23. und 30. d. Mts. gebacken werden können. Bäcker-Innung Giessen. Icfortrefle. Und wie sack- und wahrheitsgemäß ist do» alles, w'^ r diesem großen und großzügigen Blatte gesagt wird. Da ho-, ' x. B., daß die Redaktion der ,Polkswackl da? Kwßener 9» --blatt'1, womit man unter frisck-sröbstchen Schluß von sich am ar^- ans meint, .gar nickt leseV Wie wahr und sein zugleich'. Der 3fei sofort erbracht. Haben wir doch Vorjahr und -Lag an oxcier e ;v! konstatiert, daß die „Volkswachl" ihre besten tatsächlichen fftiiarr«fiten uns stets zitatloö entlehnt. Gleich bemach wurde der ( tf,; Anz.' in den VotkSwacht-Ueberfichten aus „Stadt und Land rita^cßig monatelang gewiffenbait als Quelle genannt, — bis st« Üt di der gute Brauch wieder allmählich verlor. Ein zweiter L, .. rber Beweis für die Richtigkeit dieser unwiderleglichen ' X ffad)t"-Pehauphinfl ist die Tatsache, daß fast sede ihrer Riurnern mehr oder minder lange wörtliche Auszüge aus dem p.M^eile des „Gieß. ?lnz." bringt, die sie dann mit ihrem von ti-di' politischer Emsicht zeugenden Zusagen versteht. O wie dock dihir ^leuchteten führenden Geister dieses in der Großstadt der » tr’-mt restdierenden antisemitischen Wcltblattes, die tz Hirsche! (!) und Wolfs (!!), stets mit absoluter Sicher- hJ» ten Nagel auf den Ropf treffen. Solche Wahrheitsfreunde fljw tte wahren Volksfreunde! Und ihre politische Weisheit und GIL: > I lugheit kommt mindestens der des Sultans von Johore Negierung die Wsiclst, den zwischen London-VariS Konstantinopel verkehrend n 0rient-ErPretzzng nickt mehr wie bisher über Avricrnirt und Fra n kfu r t a. fahren zu lasten, sondern über Puris. 3 t a l. t cn, St ro a 1: ten und Belgrad • Tus ,vüre vcrTcbroi'olittf» buchst uullug rmv bedeutete zweifellos eine sehr erhebtiebe Verringerung der Ern- nahmen. Immerhin ist diese wohlwollende Absicht recht leristisch für die antideutsche Stimmung der sranzosstchetti n /19? Dez. Im Gebirge zwischen Graubüttden und Beltlin wurden ztvei italrenlsche Schmu«ggler von eutec, Lawine verschüttet und getötet. Lemberg, 19. Dez. In einer staatlichen Zigarren^ fa b r i k wurde ein Dieb stahl, der sichmrf 3M illi orten: Ä'tjncn beläuft, entdeckt. Tret Jahre laug stahlen bte Arbeiter im Einverstündnis mit den Beantten und Auf^ Tokio, 18. Dez. ES wird immer mehr offenes Geheimnis, datz eS K o rn ii r a' n i ch > g e l u n g e n ist, die Berbandlunqen mit China über die im russisch-japanischen Friedensvertrag eder Regelung zwischen China und Iavan vorbehaltenen Punkte erfolgreich zu Ende zu führen Man qlanbt, Japan bade die Geneiglbeit gezeigt, große Zugeständnisse zu mad-cn. Daß Japan die Bahn strrin-Tfchangtschun baue, ist von China nicht zugegeben tuoroen. China willigt auch nicht ein, daß Eisenbahnwad,en läng« der mandschurischen Eisenbahnlinien stationiert werden, waS Japan übernehmen sollte. China wünscht viel- mehr daß die Ueberwad,ung der Eisenbahn der Polizei überladen werde, die zurückgezogen werden solle, wenn die Zeit für bie Zurückziehung der Truppen komme. Südwestafrtka. , Evdtkuhnen, 19. Dez. Gestern abend brachte em Zug von 18 Dagen Flüchtlinge auS Riga. Don Pibau und Mitan sind übet 400 Flüchtlinge hier eingetrofien. Ter reguläre Zug Petersburg— Eydtkuhnen brachte etwa 200 Personen, viele Frauen imb Kinder. Wreueltaten entsetzlicher ?lrt sollen in der Umgebung von Liban, Mitan und Riga verübt worden sein. Diele Offiziere wurden von lettischen Bauern gräßlichverstümmelt. Paris, 19. Trz. Professor (!) ServS hielt ut Jette einen antimilitäriscken Vortrag, worin er ernnrt?, baß im Kriegsfälle die Soldaten sich.gegen ihre Vorgescdlen auflehnen müßten. Bezüglich Marokko-., erklärte der Redner, wenn es einem Minister gefallen habe, die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland zu stören, so wäre es Pflicht des Proletariats, sich nickt als Kanonenfutter hcrzugeben. Zuletzt befürwortete ^r die Einigung derSozialdemokratie, um dem c r l o i enden Internationalismus jyrm Siege zu verhelfen. 23 T en , 19. Tez. Nach Pariser Meldimgen hat bie französische 5 Flaschen ä Mk. 1,40 10 Flascken ä Mk. 1,30 «kleinverranf: lal8/lt Gebrüder Berdnx BabnboMr. 27 Lindenolaß 1L [ursberic^ ilt von der B,n VorrOgflcbe» Kräftigungsmittel bei älutarrr.ul eWofwxM ♦ 8chw*che j \ eidiMewaeidw 4 \ 1, n. 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(also für jeden Gang 5 Pfg.) zu entrichten. In gleicher Weife können auch die am 1. Januar L Js. fälligen Zinsen abgcholt werden. Gießen, den 18. Dezember 1905. _ Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen. Wiener. Näheres Wetzsteinstr.42,11 p Vögel und Tim werd, kunstgerecht n_ad) hrSa-i ausfleftop't in der KürsL^' * Ang. Kretzschmar, Wist* 2—3 junge Mädchu, bie AUceschule befuüj« fonnen ^ciijion ersahen. stabtpostlaqinid. * I___3 Zimmer | ricbigstratze 64, 11. schone 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon, Küche, Keller, Gartenant. per sofort ober später zu verm. Näheres bafelbst part. I. [6226 Im Huiterh. jepar. 3-Zimmer- wohnung, neu hergcr., au ruhige kleine Familie zu vermieten. 6187s Näheres Kirchenplatz 21. j Zimmer | 63391 An eine einzelne Penon finb Nord°Ualage 7 im Hinter- flebäube zivet kleine Zunrner zu vermieten. Näheres Frankfurter otr. 29. | Verschiedene | ö09bj Vteubau Lueiurabe zwei 5- u. zwei 2-Zlminerioohuungen zu oernueten. Nay. 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