General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giehen. * 9 Krer und K-otte «yvciuet ein an die ru\ — Seit % o ÄotttfUmtorrnd and Verlag der Brühl Ich« UnwerlULrsbruderet 8L Lang«, türetzen. Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulst«.I, Tel. Kr. 6L Teiegr^-Adr. - Anzeiger ftufeob tu, du hohem ns bejucha 57 Stimmen zu. Washington, 27. Jan. Die Kommission des Repräsentantenhauses beschloß, die Vermehrung der Flotte um zwei Schlachtschiffe vom größten Typ mit einer Wasserverdrängung von je 16 000 Tonnen zu empfehlen, welche die schwerste Panzerung und Geschütze größten Kalibers tragen sollen. Gn es en, 29. Jan. Hier zirkuliert das Gerücht, daß an das 47. Infanterieregiment der B efe hl ergangen sei, zum A b rüden; Grenze bereit zu sein. (Vorwärts.^ _________ _ J. Januar wurden beim 8. daher. Infanterie- Regimcmt in Landau noch fünf Tvphusfälle fest gestellt. Zahl der Erkrankten beträgt 39, die Zahl der wegen Typhusverdachts in Beobachtung befindlichen Soldaten ist von 27 aus 17 zurückgegangen. — In Würzburg sind innerhalb von zwei Wochen in dem 9. bayer. Jnf.-Regt. zwei Soldaten an Genickstarre erkrankt. Einer ist gestorben, der andere liegt im Sterben. Paris, 28. Jan. Der Senat beriet die Vorlage betr. die zweijährige Dienstzeit. Berichterstatter Garrau verlangt dringliche Beratung, und das Haus ftiimnte ihr mit 214 gegen ,-5- s ^arlamevlarisHes. Berl in, 28. Jan. Zur zweiten Beratung der Kanal- Vorlage ist im Anschluß an eine von der Kommission angenommene Resolution der Mitglieder der Nationalliberalen, der Konservativen, der Freikonservativen und der Zentrums- Partei der Antrag gestellt worden: die Negierung möge einen Gesetzentwurf betreffend Kanalisierung der Mosel von. der lothringischen Grenze bis Koblenz und der Saar von Brebach biß Konz, ferner der Lahn von der hessischen Grenze bis zur Munduug so frühzeitig vorlegen, daß der Betrieb auf allen drei Flußkanälen zu gleicher Zeit mit dem auf dem Kanal vom Rhein nach Hannover eröffnet werden kann. bringt Gießener StadttyeateQ Anna von Hesse«, tragisches Spiel in fünf Aufzügen von The odor (Buchverlag der N. G. Elwert'schen Verlagsbuchhandlung in Marburg). um ihrer dynastischen Pläne willen unb die zarten Neigungen ihres Sohnes, sie Sohn zu mißhandeln, wenn er es wagt, geberden. So lernen wir sie denn als Weib von liebloser Härte und Kälte, Willkür, brutaler Herrschsucht und Selbstsucht und obendreitt von sinnlicher Begier kennen, die sich einem weibischen Männchen, einem haltlosen Schwächling hingibt — eine Neigung, die in ihrer durch keine edleren Züge gehobenen Außenlust unerfreulich wirkt. Wenn die Fürstin schließlich ihrem Sohne weicht, so thut sie das unfreiwillig, und noch mehr eme falsche Vorspiegelung als ein Ausfluß flüchtiger Laune scheint es, wenn sie schließlich angesichts der eigenen Unterlegenheit auf die Erfolge ihres Sohnes stolz zu sein oorgicbt. Ihr ganzes Vorleben, das von nichts anderem als von einem so unzähmbaren als maßlosen Willen zu selbstischer Macht beseelt war, läßt an die Echtheit mütterlichen Stolzgefühls nicht glauben. Unb wir können es auch nur als eine momentane Laune ansehen, wenn sie am Ende zum Gffte greift. Ihr Cbarc/kter ist unL von vornherein zerfahren, mistet, ihre Handlungsweise unverbunden erschienen, so sehr wir sie audj nur von den wenigen Gedanken der Machtwollust beseffen leben. Zu wahrer Tragik fehlen die inneren Zusammenhang Am Sonntag erschien Anna von Heffen, die Mutter^ Philipps de§ Großmütigen, auf unserer Bühne, mit ihrem; Sohne und den Getreuen und Ungetreuen ihres Volkes nnb< ihrer Zeit. „Dem Andenken Philipps des Großmütigen zrp dessen 400jähriger Geburtstagsfeier am 13. November 1904* widmete Theodor Birt sein „tragisches Spiel*. Birt ist: ordentlicher Professor der klassischen Philologie an unserer: Nachbaruniversität Marburg und, nach Kürschners Litteratur-^ kalender, Verfasser nicht nur einer Reihe wissenschaftliche^ Werke, sondern auch von Gedichten und mehreren Dramen^ von denen wohl noch keines bisher zur Aufführung gekommen: ist. Das „tragische Spiel*, das wir gestern kennen lernten^, dürfte vom Verfasser selber nicht dazu ausersehen worden fein,, die Grenzen Hessens zu überschreiten. Die Lebensgeschichte der hessischen Landgräfin Anna lieferte wohl dem Verfaffer günstigen Stoff zu einem „tragischen Spiele" aus Anlaß eines festlichen Tages, entbehrt aber, wie der Verfaffer selber in seinem Untertitel zum Ausdruck bringt, nebst ihrer Zeit und ihrer Umgebung der echten Tragik, der würdigen Han^ hing, die in uns, um mit dem alten Aristoteles zu reden. Mitleid und Furcht auszuläsen vermöchte. Ja, schließlich ist gar nicht einmal das Lebensende Annas tragisch, also, auch das ganze „Spiel* nicht eigentlich tragisch. Die früh verwitwete willensstarke Fürstin kämpft mit männlicher Kraft, unb weiblicher List gegen ihren Abel um die Aufrechterhaltung der fürstlichen Vorrechte. Es gelingt ihr, das „Weiber-^ regiment* trotz der Auflehnung des Adels durchzusetzen, die, sächsische Vormundschaft ihres Sohnes für null und nichtig zu erklären unb für ihren unmünbigen Sohn das Szepter zu. führen. Sie scheut um dieses Zweckes willen vor keinem» selbst nicht vor unlauteren Mitteln zurück. Sie hält Lüge, sogar einen Meineid für geboten, wenn cs sich um ihre Macht handelt, sie scheut sich in ihrer Hartherzigkeit nicht, ihres Sohnes Geliebte, eine rührend holde Mädchengestalt, hinter dem Rücken Philipps einem kleinen Edelmanne zu vermählen. ohne Rücksicht auf zögert nicht, ihren sich als Herrn zu in Birts „Spiel* von rücksichtslosen Arbeit k n'»« m S’ksoS en U Frb, Whl ht" ’ OUS gute; ^chen und w'l!, in ein Dcuisch-öLdwestafrika. Berlin, 29. Jan. Nach einer Meldung des Generals Trotha traf die 7. Komp, des Regiments 2 und die Abteilung Meister am 24. Januar auf dem Marsche von Stainprietfontechi nach Lidsvniein in Schürfpeug ein. Anscheinend ohne Kenntnis von der Kompagnie versuchten dort 200 Witbois nach Westen durchzburechen: von Artillerie- und Jnfanteriefeuer empfangen, gingen sie in panikartiger Jlnckit nach Osten auf Nunub zurück. i ÄnrcflUö| Mi, welch« tg unb aufr ilungen zu: ragen uultt jqL erbeten, -tilgen jstisch. tzxp. d. Bl. ksus4 kann man ndl. erlernen, iierweg 43 B. ppeUeLlchev ^guleZmjm lgctt Zelt j« U)N o. -ou _ 1L oypolh« y iu leihen JL—- oiinJLi-. , ramevuhr ^Zelrersweg 2$B iTü*' tim s.-t« Hul!>oß!L OrdenSfest und Kaisers Geburtstag brachten, wird wohl zur Folge haben, daß auch der nächste preuß. Etat eine Erhöhung oer Position für Orden saus gab en bringt. Die Erkrankung des Prinzen Eitel Friedrich hat die offiziellen Kaiser geburtstags feiern in Berlin erheblich beeinträchtigt. Nach dem letzten Krankheitsbericht brachte der Samstag nachmittag größeren Hustenreiz und etwas stärkere Atemnot. Im Bereich der rechten Lunge ist ein Entzündungsherd im Unterlappen mit Beteiligung des Rippenfells aufgetreten. — Bemerkenswert ist, daß sowohl bei der o ffiziellen Kaiserfeier in München der Thronfolger Prinz Ludwig sowie bei dem parlamentarischen Kaiser- essen in Berlin der Reichstagspräsident Graf Balle st rem sowohl des südafrikanischen Aufstandes wie des Bergarbeiterstreiks mit herzlichen Worten der Teilnahme und des Bedauerns gedachten. In Frankreich wurde die verflossene Woche mit der Bildung des neuen Kabinetts Rouvier zugebracht, das in seiner jetzigen Zusammensetzung unter Ausschluß 'Dupuys unb Poinearös einige Wesensverwandtschaft mit dem Ministerium! Combos ?eigt. Die gemäßigt-republikanischen und einzelne nationalistische Matter erklären jedoch, daßl bet. Combismus nunmehr endgiltig verschwunden sei. Jetzt lebten die Franzosen wirklich in einer Republik und nicht mehr unter der .Herrschaft der Freimaurerei. In Oesterreich begann die Äera Gautsch mit Zurück- drängnng der tschechischen Obstruktion, sodaß das Parlament vorläufig arbeitsfähig ist und an die Erledigung der Notstandskredite her antreten kann. Tisza erlebte bei den unter mancherlei Blutvergießen verlaufenen ungarischen Parlamentswahlen ein vollständiges Fiasko. Ter Ministerrat beschloß bereits die Demission des Gesamtkabinetts nach Abschluß der Wahlen am 5. Februar dem Monarchen anzubieten. Graf Tisza beabsich- tigt, wie verlautet, den Grafen Julins Andrassy als Nach« folger zu empfehlen. In Spanien hat Ministerpräsident Azoarraga infolge des Rücktritts des Marineministers, deffen Flottenprogramm der Kammer gar nicht erst vorgelegt wurde, abgewirtschaftet und Villaverde Platz gemacht. Der junge König hat die neue Ministerliste genehmigt. An Stelle von Garcia Mix übernimmt Ugarte das Justizministerium. Gareia Mix übernimmt das Finanzministerium. Das Kriegsministerium wird Märtitegni übertragen an Stelle des Generals Marina, der seinen Abschied nimmt Chinas Neutralität und Integrität widmet der amerikanische Staatssekretär Hay ganz besondere Aufmerkksam- keit Er hat die neutralen Mächte veranlaßt, sich zu verpflichten, Chinas Integrität zu achten, und Rußlands Beschwerden über einen angeblichen Neutralitätsbruch Chinas entgegengenommen, um sie einer internationalen Kommission zu unterbreiten. Mit einem Kartätschenschuß gegen das Winterpalais des Zaren schloß die vorletzte Woche, mit einer Niedermetzelung von Hunderten friedlicher und unbewaffneter Arbeiter begann die letzte Woche in Rußland. Die Welt erlebte einen ihrer trübsten Tage. Die Arbeiter nahten sich in friedlicher Prozession, unter Vorantritt eines Priesters H'»mnen singend, dem Platz vor dem Palais, um ihre Bitte dem Zaren vorzutrag-en. Die Wehrlosen, die offenbar in bester Absicht gekommen waren, wurden brutal durch Militär niedergeschossen und zu Tode geritten. Die gesamte gebildete Welt sprach in den Zeitungen aller Länder ihren Abscheu vor dem entsetzlichen Attentat auf das vertrauende, hilfesuchende Volk aus. Auf diesen militärischen Willkürakt folgte' der Ausbruch einer leidenschaftlichen Arbeiterrevolte im ganzen Lande. Doch war sie so wenig organisiert, daß sie durch die energischen Maßnahmen der Truppen in den meisten Städten rasch eingedämmt wurde. Das Volk befindet sich seitdem in permanenter Gährung, und in mehreren den .Hauptstädten fernen Orten ist der Ar beiter ausstcmd noch hn Wachsen begriffen. In der Proklamation Gapons an die Truppen, in dem liberalen Manifest, in zahlreichen Beschlüssen angesehener Körperschaften, mehrerer Semstwos, Dumas, sowie der Haltung der Advokaten zeigt sich, daß der Zorn des Volkes gegen die Machthaber ungeheuer ist. Der Zar berief den Polizeimeister Trepow zum Diktator boit Petersburg, einen der gesürch- telften Gewaltpolittker. Dieser versucht durch Versprechungen die grollende Arbeitermenge zur Ruhe zu bringen. Zahlreiche Verhaftungen füllen die Gefängnisse. Auch Dichter Maxim Gorki sitzt hinter Schloß und Riegel, sowie der sehr beliebte Priester Petrow, der auch als Schriftstellers hochgeschätzt und verehrt wird. Das „Berl. Tagebl." veröffentlicht einen Auftuf, den es an Männer der Wissenschaft und des öffentlichen- Lebens, der Literatur und Kunst versandt hat. Derselbe tritt für Gorki ein und soll durch die Unterschriften hervorragender Vertreter deutscher Bildung unterstützt werden. Zur Unterfthrist haben sich schon bereit erklärt: Ernst von Mldenbmch, Dr Barth, Professor v. Liszt, Bürgermeister Dr. Reicke und andere mehr. Ter Auftuf ist an die Adresse maßgebender Instanzen in Rußland gerichtet. Unter den Opfern des 22. Januar befindet sich mich ein Reichsdeutscher namens Stein, der 36 Jahre alt, unverheiratet war und Kinder hinterläßt. Er begab ich Sonntag nach Wassöl>Ostrvw, um Verwandte zu besuchen. Bei der Polizei-Brücke des Newski-Prospekts traf ihn eine Kugel ins Herz, sodaß er lautlos znsammeubrach. Tnrjch Vermittlung des deutschen Gerreral-Konsuls wurde der Leichmm: den Angehörigen ausgeliefert. Was die Untersuchuzög der Katastrophe am 19. ds. bei der Wasser- weihe betrifft, so verlcurtet, daß die vierte Batterie, die den Kartätsä-enschuß abgab, aufgelöst ist. Die Mbum. Seltsamerweise begrüßte der Bergbauverein in seiner Donnerstagssitzung diesen Vorschlag mit Freuden. Ater die preußische Staatsregierung, in der Msicht, ihre Befugnisse nicht an einen parlamentarischen Körper übergehen zu lassen, griff nun selbst ein und kündigte eine Erweiterung ber Bestimmungen des Berggesetzes an, in denen die wesentlichen Forderungen der Arbeiter bewilligt werden. Inzwischen hat der Ausstand fit) trotzdem immer weiter vermehrt. Das liberale deutschje BLrgertnm sowie die Christlich-Sozialen unter Stöcker treten immer entschiedener zugleich! mit den Katholiken auf feiten der Bergarbeiter. Kardinal Kotpp spendete 3000 Mk.,< Didols Mosse 10 000 ML IN München hat der junaliberale Verein die Errichtung von Scmnmelstellen für die notz- leidenden Arbeiter errichtet. Katholische Großindustrielle in M.-Gladbach begannen mit namhaften Spenden für die ittsikenden Bergarbeiter. So sind denn beim alten Verband betr Bergarbeiter bis jetzt 350 000 Mk. ein gegangen. Der preufj. Landtagsabg. Pastor v. Bodelschwingh erließ einen Auftuf, um im Interesse beider Teile auf die Bei- Jegpmg des Streikes hinzuwirken; er glaubt, daß es ver- ,söhnlich wirken würde, wenn seitens aller Parteien des Wgeorbnetenhauses für die notleidenden Familien im Eo hl en gebiete eine Sammlung ftattfänbe. Auch die meisten Arbeitgeber würden sich im Interesse der Versöhnung der Ia.mmlung anschließen. Trotzalledem bleibt der Bergbauliche Verein hart. Bergmeister Engel, das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Bergbaulichen Vereins, erklärte neuer* dings, daß ein Ende des Streiks seiner Meinung nach nur vori einer „Rückkehr der Vernunft bei den Arbeitern" zu ertoarten fei. Ob erber ghauptmann v. Velsen kehrte bereits wieder unverrichteter Sache nach Berlin zurück. Er hat I fiüi die größte Mühe zum Ausgleich gegeben, aber alles ist umsonst gewesen. Es besteht zurzeit keine Aussicht mehr auf eine gütliche Beilegung des großen wirtschaftlichen Konflikts. Die Siebener ko mmission erklärte i ab ermals, daß sie nur auf Grund schriftlicher Zugeständnisse int stände wäre, sich bei den Massen Gehör zu verschaffen. Von der Regierung ist nun wohl fein weiterer direkter Ver- iuch zur Beilegung des p.egentoärtigcn Streiks zu erwarten, bevor nicht beide Parteien zu Verhandlungen geneigt sind. Veide Teile Vertreten immer noch Lmerschütterlich den Standpunkt des Machtkampfes. — In der Amtswohnung des Reichskanzlers Grafen Bülow fand am Samstag eine Sitz- iircg. des Staatsministeriums statt, an tvelcher auch der jkllliser teilnahm. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." mitteilt, künden die Einzelheiten der Novelle zum Berggesetz in eingehender Beratung erörtert. .'Ter Abschluß des Handelsvertrages mit : Oesterreich-Ungarn ist am Mittwoch abend erfolgt, und am © a m § t a(g abend ist in Berlin ein offiziöser Auszug aus den neuen Verträgen veröffentlicht worden. Mesev Auszug beschränkt sich auf die Bestimmungen der fremben Länder, der deutsche Vertragstarif ist bar in noch nicht enthalten ; seine VeröfMtlick)ung soll erst heute, Montag, ge- sthehen. Nach Mitteilungen der neuesten „Frks. Ztg." sind die neuen Verträge in vielen Stücken ungünstiger als b i e a lt en , ja das (genormte Blatt meint sogar, daß sie eine Gefahr für Unfere 3'nbustr ie darstellen. Der Vermag . mit Oesterreich-Ungarn, der mit Rußland, der mit togien, mit Rumänien, mit der Schweiz — sie alle miteinander verschlechtern die Position unserer Lusfuhrindustrie in sehr vielen Stücken. Die deutsche Industrie muß die Kosten für die landwirtschafts- sreundlichen Verträge tragen. So viel sich bis jetzt übersehen läßt, sind die Verträge in vielen Einzelheiten schlimmer, als erwartet wurde. Eine schwere Enttäuschung für bie deutsche Industrie und für ihre zahlreiche Arbeiterschaft l!rheblick)e Verschlechterungen bringt insbesondere der Vertrag mit Oesterreich-Ungarn und der mit Rumänien. Bei Rußland sind im Verhältnis zu dem gegenmärtigett Taris einige wertvolle Konzessionen erlangt, denen aber wieder Ausfuhr er s ch wer u ngen gegenüberstehen. Auch, der Vertrag miit der Schweiz bietet höchst unangenehme Neberraschungen. T-cmgegenüber sind einige in den iallgemeinen Besttmmu.ngen erhielten Fortschritte zwar, erfreulich, sie wiegen aber die Lcwi fv ers chle chternngen nicht auf. — Der deutsch- schweizerische Handelsvertrag wird am 1. Februar in Berlin und- Bern unterzeichnet werden. Ein seltsamer Vorgang spielte sich auf dem Fest des B er e ins!d eu t s ch er S t u beu t en in Berlin ab. Der .tt.onprinz unb Prinz Ettel Friedrich waren als Gäste er- |dienen. IU ihrer Gegenwart wurden antisemitische Reden f(e galten, durch die brr An schein erweckt wurde, als sym- pmthisiere der Kronprinz mit den Antisemiten. Aufsehen erregten ferner die Konflikte an den Hochschulen im Hannover und Braunschweig; in Hannover JoHl ein Vertreter des preußt Kultusministeriums den Aus»° jp7ruch getan haben, ,/lkademischie Freiheit kennen wir ^tzcht!" Der enorrne Ordeusregen, den das Krönungs- und 25 Zweites Matr. 155, Jahrgang Montag 30. Jannar 1905 M4etaf «,«ch M eorota* AU AM A Ack AM IM «MrtBttMMter werten dem | W | fi/WX|Z W ÄZ S O ^naeiget viermal wöchentlich beigelegt. Der M W W & W VW taMwtrt*«scheinlmmratttcheinmal. V ja Progr. kostenfrei. bedeutend machte. G) or ar.' 8- «t. ä r*- 13 3lbad GV Cb w 5 = 3 'Ä sz« % G) ®3ö3e 67 N 67 Ou LO ' bt »L- ÖDS ' i 9 ■' s (5) » 11 4 98 41 4 13 « S ro) O< co Cr? 48 p 2 p c H o j ? m Ä Ci* _ A< Ä © 2-0- ?? Gv r-9 Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau und Elektrotechnik.9321/. UU _ 3M S ez --2 ß o giamen AMgo'^ iw tonnet ßtmtinbtnxiU solgM tza 112 kichen'L 1H lö3 Ktzm.; 20 j 9 K b2 Kchlw. 19 Freitag d 1-40 Rm. H = cy 3* ZS ei; w Et £* 7^’ z2 o S» *—» ' ? I loü °u n«< oi« unittl*'4, - oh“'11 v । Ä* “di '«nmen int Ä C‘"-6h. «i gerooRt, * at® ungewollt, trotz ,hre§ gespaltenen, ungeklärten, gewaltsamen und gewalttätigen Charakters, ihm den Ausbau I eines unfertig ersonnenen und unfertig vorbereiteten, dennoch gewaltigen Werkes aufgegeben hat, das er klug i» erfassen, < -u erweitern und zu vertiefen tm Begriffe steht. DaS gibt • dem Spiele schließlich einen Anhauch epischer Grüße. _ ; Das Birtsche Gelegenheitsstück brachte uns cm außer- ordeutlichcs Gastgeschenk. Frl. Rottmann aus Frankpirt 'tellte die Landgräsin dar, und zwar nut ungewöhnlicher Kunst. Sie gab der Fürstin bezwingende Stärke, imponierende Üerbe Ihre Bewegungen, das Aufblitzen des Auges, die Tonfärbuna ihrer Rede — alles das zeugte von jäher Kraft, von wuvenr Temperament, von heißblütiger Kühnheit, von listiger Schlauheit, von mitleidloser Strenge, von unempflnd- icher Kaltherzigkeit, von Spotlsucht und Ironie, von eitler Freude an der nackten Macht ohne höhere Ziele und Zwecke. Und dann wieder fand sie zarte und innige Tone iveichcr Miitterliebe, von starkem Gesühl für die großen Aufgaben ihrer Zeit und ihres Thrones. Frl. Rottmann bemühte sich um möglichste Einheitlichkeit dieses seltsamen Frauencharakters. Sie schien tm Grunde darauf bedacht, ihre gesamte Handlungs» weise beherrschen zu lassen von dem einen Gedanken, die hessische Fürstenmacht au's äußerste zu steigern in enter Linie um ihres Sohnes willen, um, von starker mütterlicher Liebe getrieben, ihm ein fest gefügtes, unantastbares Erbe zu hinterlassen. Freilich laßt der Verfasser d,e -mhellUche Durchführung dieses Gedankens nicht immer zu, Frl. Rott- mann' aber versteht eS, durch den Dialog unvermeidliche Risse und Sprünge an diesem von ihr gedachten Charakterbilde zu überbrücken, indem sie diesen Leitgedanken der Handlungen Annas durch deren überstarkes Gefühl eigener Kraft und eigener Lust am Herrschen zeitweilig verwischen laßt. Frl. Rottmann hat eine Unmenge von seelischen Farbentvnen aiif ihrer Palette, in allen, den heterogensten Stimmungen ist ihre Darstellung von starker lebensvoller Eindringlichkeit, am wirkungsvollsten in Szenen schier fanatischen Trotzes. Sie beherrschte den gestrigen Abend vollkonunen, man fühlte sich ganz im Banne ihrer großen Kunst. Unser Herr Lüttjohann hat gestern wieder einmal eine Probe seines nicht gewöhnlichen Talentes abgelegt. Im ersten Akte tritt er mit vollendeter naiver Kindlichkeit uns entgegen, ein lieber junger irischer Bursche, der zu den schönsten Hostnungen berechtigt. Wißbegier ist die oberste seiner Eigenschaften, dazu treten ein Weniges an Ehrgeiz, an Egoismus und — an Sinnlichkeit. Herr Lüttjohann gab in der ersten lieblichen Kinderszene einen prächtigen Jungen in dem es halb unbewußt innertlch quillt und sprudelt von all dem Großen, Unfaßbaren, Unsagbaren, was ihm das -eben bedeutet. Nach und nach aber wächst er vor uns zu Edelmu ,u Entschiedenheit und Selbstbewußtsein, zu männlicher Kraft unb füislllcher Hoheit. Er muß ben Abend über viel an Unmut zeigen. Tas schwerste ist ihm die Enttäufchung über die Heirat der Mutter. Hier, aber doch noch mehr in ferner ersten schönen Szene, waren es namentlich die vibrierenden Töne, das schwere Hervorpressen der Worte, daS mehr innerliche Zittern, das uns sein volles tiefes Durchempsinden des Wesens der dichterischen Gestalt zeigte, das seine Darstellung das innere, uns ergreifende Erwachsen der Emsicht eigenen «ermawerteS gegenüber ihrem Sohne, die allmählich aut- timende Erkenntnis der Hohlheit ihres Strebens nach außerer Macht ohne daü Ringen um d>e Auslösung veiborgener Tugenden, kurz die Motivierung »an ®rm Trotz des Gegenübers von Fürstin unb Adel, von Mutter und Sohn, fehlt das Erstehen, Bestehen und Auflösen - i m-h «iinflifteE Das allmähliche Erwachen der R^ue iber ^n Leben voller Lieblosigkeit unb eigensüchtigen Sbraei e8 würde diesen Konflikt geboten haben D>°ü wir bieieä vermisse», darum hat der Gräfin gewaltsames Ende nichts Erschütterndes für uns. Trotz der Lebendigkeit aller Malerten Situationen, d,e jedoch der schärferen Spannung und jener Steigerung entbehren, wodurch nicht nur die Hand, lung oomUtS gebracht wird, sondern auch die Charaktere weiter entwickelt und neue Seiten an ihnen enthüllt werden, nehmen wir an den bunten, rein episodischen Vorgängen aus der Bühne zumeist keinen rechten Anteil. Darum ist uns dm- ®m’unTnüe d» Fürstin, so fehlt es dem Adel an lebendigem «eben an frischblütiger Menschlichkeit. Es sind nur em uaat Typen die Einen Vertreter des für|tcntreuen, die Anderen Vertreter des sich auflehnenden, auf seine Privilegien trotzen- den Adels, die sich indes auch binnen Kurzem, nach einigem Hin und Her, während dessen sie ihren Standpunkt vertreten, ohne sonderlichen Zwang im wesentlichen zu dem, was die Fürstin will, ivenn auch murrend bereit finden. Ser junge Philipp dagegen und die kleine sanfte Babette sind mehr als die anderen zahlreichen Figuren des Spieles von echtem Lebenssaft erfüllt. 2)iit ihnen suhlen wir, schwärmen wir und leiden wir, klagen wir und zagen wir, denn in ihnen ist ein Werden und Wachsen, em Sehnen und Sichdehnen, ein Empfinden und Verwinden. Sie sind nicht wie d,e anderen alle nur von eines Gedankens Blässe angekränkelt, sie reden wie Kinder und fühlen wie Kinder, und ba sie älter werden, legen sie ab, was kindlich ist. Sie frische Genredarstellung des herzlich-naiven Verkehrs zwischen den beiden Kindern ist der Hauptvorzug des Spieles. Sie jmd die Einzigen, die nicht nur über die Zeitereignisic reden unb denen nicht alles Menschliche fremb zu sein scheint. Selbst Frau Mathilde v. Boyneburg weiß nur von der Tagespolitik zu reden. Aus lebendiger Vorstellung unb Mitempfindung sinb außer den Kindern die Gestalten nicht entstanden. Die Bühne aber verlangt Leben, vollsastigss, blühendes, Alle übrigen Rollen sind vom Autor meyr ooer weniger stiefmütterlich behandelt worden, mit einziger -Ausnahme der Babette, die indes von Fräulein de Nora unzulänglich dar- aestellt wurde. Es bleibt nur zu sagen übrig, daß sich bie Herren unb Samen sichtlich die größte Mühe gaben, um dem vaterländischen Spiel zu einem schönen Erfolge zu verhchen. Auch die Regie hat ihr Möglichstes getan um durch Bunt, farbigfeit und Lebhaftigkeit der jzemschen Bllder das Auge des Zuschauers zu fesseln. • 5) cL B .^ü = Cf - » cc «50 ZI O* y 5 Hl 3 (5)2 o <5 C7^ Hu g n Reparieren , Polieren > X iiszfiihrmi.o* ( Wild. Rudolph IPianohandlg. u. Keparatur- werkstätte, Selters weg 91. Bank für Häufel ani Industrie Ft. Schubert Pie itvk- H. Wolf Telephon No. 120 Telephon No. 120 C. M. v. Weber Aktien-Kapital 154 Millionen Mark. 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Brassin Fr Chopin Der Rendant: Feuster. 2986.63 2520.88 6028.70 94 Der Direktor: Hahn. nimmt Barbeträge zur Verzinsung gegen Ausstellung von Einlagebüchern an und zwar täglich vormittags von 8 bis 12 und nachmittags von 2 bis 51/, Uhr, b) e) d) e) 2. a) b) Passiva. Geschäftsguthaben Mitglieder Reservefond Betriebsrücklage Reingewinn bei Blasen-, Harn-, Nieren-, Leberleiden, Ausfluß ii. Diabetik burch Voldo--Tec. Bestandteile: Boldoblätter auZ Peru, ä 1 Mk. zu haben bei ss1/,.: Landwirtschaftlicher Konsumverein. Eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkter Hastpflicht. d) Frage und Antwort (Möricke) . e) Nimmersatte Liebe (Möiicke) . . 4. a) „Fenx foltets“, Etnde . . • b) An clair de la Inne .... c) Ballade, op. 23 in G-moU . 5. Lieder im Volkston a' Heimlicher Liebe Pein, op. 64 No. 3 b) Anne Minnesänger, op. 25 No 3 o) Liebesemss ans der Ferne, op. 64 No. 6 d) Schwäbisches Tanzlied Dienstag kn 31.). Mts. nachmittags 2 Uhr versteigere ich in meiner Amtsstube, Bahnhofstr. 60, ein geschliffenes Granatkollier und" 1 Ai inband mit gold. Kettchen. [C47 l ciffler, Oieriebtsvollfieher. Erster Verlust, op. 5 No. 4 Die Sterne, op. 96 No. 1 . An die Nachtigall, op. 98 No. 1 Toccata..... V ?en|' N(20|len . Sonate, op. 31 No. 2 in D-moll 3. a) Der Knabe und das Immlein (Möricke) b) Frühling’ über’s Jahr (Goethe) . e) Elfenlied (Möricke' .... ,,D' Altmnhttholer." ladet freundlichst ein Carl Lampert, 100 Milttärmäntel 100 reinwollene Pferde - teppiche iul „Pfau", Neustadt 55. 536 Louis Rothenberger. Versteigerung von Werkzeugmaschinen. Mittwoch, den 1. Aeöruar, norm. 10 Hlhr pünktlich anfangend, versteigere ich Werkzeuge, Maschinen und Materialien des frankfurter Metallwerk I. Patrick Akt.-Ges. i. Liqu. im Gebäude des Herrn Jul. Rosenau Köchsterstr. 33 und Weilöurgerstr. 44 in Isrankfurt a. W. meistbietend freiwillig gegen Barzahlung. Werkzeuge, Maschinen waren bis zum Schluß des Werke? im, Gebrauch; Maschinen stammen aus ersten Fabriken, u. a. Hemp- snuth-Milwaukee, Cotlet & Engelhardt-Offenbach a. M. usw. Bohrmaschinen mit Schraubstock, Säulen-Schnellbohr* maschine«, sreiitehende Säulen «Bohrmaschinen, Wand« bohrmaschinen, Patroneudrchbänke, Bankbohrmaschrne«, Drehbänke, Schmirgelschleismaschinen, Schleif- und Poliermaschinen, Handdrehbäuke, Dampfpnmpcn, Blasebälge, hydraul. Pressen, Oefen, Ventilation, 1 Lötherd, Handwerkzeug, Metalle, Ventile usw. br28/1 Besichtigung: Dienstag, 31. Januar, vorm. 10—1, nachm. 3—5 Uhr. Mündelgeldern geeignet erklärt worden. für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen [Verehrte Hausfrauen seid vorsichtig beim Einkaut Das Beste für die Wäsche ist Aktiva. Warenvorrat Kassenvorrat Ausstehende Fordere ungen Manko des . Lager. Halters -rr. , Restaurant zum Andres, Dienstag, 31. Januar, Donnerstag, 2. Februar, Großes Tyroler-Konznt Lr; .^lolfle ^'kdene h«bt S1 *** 11- ?fnü9cn u, ,®er hiifAu^ f,^n L a) Du bist die Ruh’, op. 59 No. 3 . Kl Rechens Lied, Nachlass Lief. 30 . Contentia. Sentttaft den 5. Februar, abends 8 Uhr ginnend, findet urffer Maskenball Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1903 Während 1904 gingen zu . Depositenkasse Giessen (DARMSTADTER BANK) Giessen Bankgebäude: Johannesstrasse I Versteigerung. Dienstag den 31. d. MtS., nachmittags 2 Uhr versteigere ich gegen Barzahlung: 1 Pianino, 1 Billard, 100 Sack Cement, 10 Mille Zigarren, 1 Brersäule mit Aufsatz, 6 Handelswaagen, 4 Dutzend Waagschalen, 1 Schuhrnacher- Steppmaschine und Möbel aller Art. 54g Born, Gerichtsvollzieher Giessener Konzert-Verein Sonntag den 5. Februar 1905, abends 5*/4 Uhr im grossen Saale des Gesellschafts-Vereins Sechstes loMzert Dritter Künstler-Abend Ausftthreiide: Frau Emilie Herzog, Königl. Kammersängerin (Berlin) Herr Dr. Otto Neitzel, Pianist (Cöin) Programm <5 LAtS Wbtik d-, ?. * »1 Mgschp zum Waschen u. Bügeln tuirb angenommen. Zu ert. ^arktplatr 13. Q521 der 970.— 2259.32 1060.18 1739.20 1 95 540 Samstags nur bis 4 Uhr. Unser Institut ist zur Anlage von Bank Kernlcder-TrcibrmlM in vorzüglicher Qualität liefert Karl Haardt, Dillenburg. Prompte Lieferung ab Lager. Vorteilhafte Bezugsquelle für Bauwwoll-, KaMttlhaar» und Balata-Treibriemen, sowie Holzriemscheibelu Lager in technischen Artikeln. C8/1 Arbeitsvergebung Die zur Herstellung zweier Schulräume im Erweiterungsbau des Realgymnasiums erfordert. Maurer-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weisi- binderarbeiten u. Eifen- liefernng sollen Samstag 4. Februar d.J., vsrmttags 11 Uhr, öffentlich vergebe« werden. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. An- aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns emzurerchen. — Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, 28. Januar 1905. Städtisches Hochbauamt. B18/1 Gerbel. R indfieisch 6« Pfg. B:“71 w Str rf1* fiubefii1®;r" Ijerem im mit«*” ® rin dhlw-i'« Rußland and * binbung mit br jritungen em. ‘ bungen der englr nug gewertet ror üersolgten, gar s Gewiß sind aber die Lchu rufisazen Patna' geivissenloiei armen Arbeitern werde sehen, l scheiterten Veffr zu tragen, cm werde, und 5 arbeitenden vom Mister Mung hier; werbe eine g zeit fein. M der Not so sch Mr gerade m rcn heute auf Pläne und Aen \# der timte r vrM Sautt Don der des Te Aus die $ ^orki für ft antwortete der Beziehung Nichtsein allen bene werb? man gern Freiheit entl nur die oibenf revolutionären ü m*t Gbmmvtrc;; M den t ZarensaM Zarenya^ Winterszeit, j0 bestimmt vM- sundheit. ‘ Af Zum EU Ausdruck, datz 6^ud gemtinic Schlage die E'enreich W überwinden Ur "w-nen und kulturellen chmer berühmte Mischungen, hervorragend fein, anHgiebig nnd billig im Gebrauch. hv*/t : JniijJ’111» ! In*?* m »Amtlichen Räume,- des Reuen Saulüaues statt. «tNei*l*rten für Mitglieder und deren Anaeböriae sind beim I. Vorsitzenden ($. Wagner. Ebelstraß?32 .md Edgar Borrmann in Empfang zu nehmen. NB. Ohne Einladungskarte kein Zutritt. T“Z1 Der Vorstand. Eintrittskarten für Niehtmitglieder zu Mk. 3.—, Sperrsitz Mk. 3.50 sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rndolph’s NaclifJ und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen zu haben. — Oeffnung des Saales 4x/3 Uhr. D27/i | „ 1904 Geschäftsmobil. 118.06 IQ v/o Abschreib. 11.80 106.26 6028.70 Bekanntmachung. Zur Feier der Vermählung Seiner Königlichen Hoheit des Grostherzogs findet am Freitag den 3. Februar dH. FH. in unserem Theater eine Festvorstellung durch Aufführung des Stückes „Anna von Heffen" statt. Preise der Plätze im Vorverkauf: Loge 3 Mark. Sperrsitz 2 , 50 Pfg. Parkett 2 , — ,, 3nbem wir hierauf besonders aufmerksam machen, bitten ww unsere Mitbürger um recht zahlreichen Besuch. Gießen, den 30. Januar 1905. B30/ Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1 ________ _____Mecum. Bekanntmachung. bCs ®nab‘ f