Nr. 277 General-Anzeiger, AmLz- und Anzeigeblatt für Len Kreis Gießen 'TT. Spamer. Kreisamtmann. SS Inlgi Niederlage bei Ühn, Seltenwt|!l Redaktion, Expedition u. Druckerei: 6c6ulfh.t, LeU Nr. bL Letegr,-Adr.; Ai Zeiger uberücksichtigt. Der Wall beschwerte sich bei dem General Inspektor HUmi-Pascha. Ter Konsulargerent berichtete an hüt Ausstiche Afuigknten Tieser Tage witßte die „Wiener ANg. Z^g." zu melden, daß KaiserNikolaus an nervösen Anfällen leide. Dem entgegen erfährt jetzt die „Derrmst. Ztg." von maßgebender Leite, daß dieser neueste Versuch, den Zaren als körperlich und geistig gebrochen hinzustellen, in den Tatsachen ebensowenig eine Stütze findet, wie frühere itsstreuungen gleichen Inhalts. Kaiser Nikolaus ist nicht nur körperlich durchaus wohl, sondern er ist auch geistig vollkommen Herr seiner Entschlüsse. Tie Lage ruhiger und llarer vielleicht als sonst irgend jemand in Rußland beurteilend, ist der Zar des festen Willens, die Neformpläne des (Grafen Witte durchznführen. — Diese Angaben beruhen, wie das Blatt hinzufügt, ans den Mitteilungen einer Persönlichkeit, die selbst den Zaren jüngst gesprochen hat. Im Lause der Tebatte in der letzten Sitzung des Sem st wo- undStädtekongresses zu Moskau über die von dem Bureau vorgeschlagene R. iolution erHärte der Präsident des Kongresses, Pctrunkewitsch, mit Bezug auf Gutschkow, der anfänglich au, der Ministerliste gestanden hatte, Witte habe es vorgezogen, die Reformen allein durchzuführen, statt mit Unterstützung Gutschkows, der politische Verbrecher mit den Mitgliedern der Schwarzen Bande auf eine Stufe gestellt habe und selbst für Plünderer fremden Eigentums und Mörder unschuldiger Kinder Amnestie verlangt habe. Die Verzichtleistung Wittes auf die Unterstützung Gutschkows überzeuge den Redner, daß Witte Reformen durchführen werde. Deshalb bringe er dem Ministerpräsidenten jetzt volles Vertrauen entgegen. Die Resolution wurde in ihrem ersten Teil mit einer erdrückenden Majorität angenommen. Tie Ab st i m m u n g über die Wahlen ergab den Sieg des direkten allgemeinen gleichen Wahlrechts gegen eine kleine Minorität. Tie Autonomie Polens wird mit der Modifikation, „ohne die Reichseinheit zu stören", durchgehen. Tie progressive Parte i hat entschieden die Oberhand. Tie Dauer des Kongresses ist unbestimmbar. Tie Zeitung „Rußki Wjedomosti" kündigt an, daß auch die R c g i e r u n g sich entsa-lossen habe, das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht ei u zuführe n. (? Es sei aber noch ungewiß, oo die 'Abgeordneten direkt oder indirekt gewählt werden würden. Und ein Petersburger Korrespondent meldet, daß die Regierung bereit sei, auch in der Frage der nationalen Bolksmiliz nachzugeben. (?) Ter neue Gehilfe des Ministers des Innern, Fürst Urussow, habe erklärt, wenn das Volk eine Nationalmiliz wirklich verlange, habe die Regierung nichts gegen die Errichtung eines solchen Volksheeres einzuwenden. Ter Gesundheitszustand Wittes soll ernste Beunruhigung Hervorrufen. Witte leidet, wle telegraphiert wird, an einer Lähmung des linken Armes und hatte mehrfach Ohnmachtsanfälle von längerer Tauer. Der gewöhnlich gut informierte Korrespondent des „Standard" hält die allgemeine Lage in Rußland nach wie vor für äußerst bedrohlich. Vorläufig sei im europäischen Rußland, abgesehen von Finland, Polen unb den kaukasischen Provinzen, in nicht weniger als 2 4 Gouvernements die Bevölkerung ui vollem Aufru hr. Tie Arbeiter der Sementow-Fabrik in Petersburg, die schon vor längerer Zeit den Achtstundentag verlangten, aber nur erreicht hatten, daß dre Werkstätten von der Direktion geschlossen wurden, rückten in großer Zahl an und verlangten die Oeffnung der Fabrik, da sie arbeiten wollten. Als die Direktoren diesem Verlangen nicht nachkamen, drohten die Arbeiter, bie Gebäude zu demolieren. Daran schrttt Militär ein, wobei 30 Arbeiter getötet oder verwundet wurden. Wie die „Times" aus Petersburg meldet, haben die Rekruten in Jekaterinenburg es entschieden abgelebt, dem Zaren den Treuschwur zu leisten, bevor das Landu nter das Volk verteilt ist. steiderfioffe altungtz, Artikel u, Slöckc, Korjetü ize unb -Lchleter eUschast In Leide und -Tücher 1W^L Billigste Preise Zweites Blatt. L58. Jaliraang Freitag 24. November IVOS Gietzener Anzeiger Krkanntmachimg. Die Auslosung der Reihensolge der Haupischöffen in den Sitzungen 1906 soll Montag, 4. Dezember 1905, nachmittags 4 Nhr, Zimmer Nr. 5 des Amtsgerichts in öffentlicher Sitzung statt- finden. Gießen, den 20. November 1905. Grorbi'rrnalbl-eä NnN-oerickt._______________ Bekanntmachung. Die Hessische Landes-Hypothekenbank giebt bekannt, datz bis auf weiteres zur Deckung der durch die Aufbringung der Darlehenskapitals der Bank erwachsendclt Kosten bet '/»'% jährlicher Tilgung (Jahresleistung = 4 e/0) die IilzgungSbeiträge der ersten 51/. Jahre herangezoaen werden, so «daß sich die Rückzahlung deS Kapitals in rund 63^ Jahren oolzieht. Wird ein höherer Tilgungsbeitrag gewählt, so beginnt öie Kapitalttkgung entsprechend früher und vollzieht sich in kürzerer Zeit. Im übrigen bleiben die seitherigen Bedingungen in Gleitung. i * unbeg* * 7.7^ Nrtschaft, daß Mills, wachem ein Stück Ohrmuictzel abgeschnitten ttnrrbe, vor der Hand nicht vernehmungsfähig iet und verlangt eine baünge Untersuchung, um die gewaltsame Entführung zu beweisen, was der Wali bestreitet. Aas Stadl and Kan-. Gießen, den 24. November. Gießens Stadtverordnete haben ernt Donnerstag einmütig ihrem Kollegen Dr. Gutfleisch eine warme Anerkennung zuteil werden lauen wegen seiner,.mannhaften Vertretung der Volssrntercssen Herr v. Hehl hatte kürzlich in der „Wormser Ztg. , gleichzeitig sich rechtfertigend uno andere betchuldrgcnd, aufs neue bariiber geklagt, daß „gewisse Kreise" der zweiten Kammer sich vor dem und jenem „verbeuge", vor der Regrer- ung, vor dem Zentrum, dem Abg. Ulrich re. rc.. nur nicht, und das vermied er hinzuzuseyen, vor ihm. Und weil nun der Landtagsaba. der Hess. Universitätsstadt es „freventlich' — i ein Ausdruck, der von der „Worms. Ztg." tatsächlich gebraucht worden ist — unternahm, nach der Stadt der gegerbten und ungegerbten Häute am Rhein zu gehen, und es dort aufs neue unterließ, vor dem höchstmögenden Bewohner der Ledermetropole die diesem dort allgemein zuteil werdende Verbeugungstour auszuführen, ja diese doppelte Unterlassungs-„Snndc" sogar mit besten Gründen zu rechtfertigen sich erkühnte, deshalb hatte die Mehrheit der Wormser Stadtverordneten sich gedrungen gesehen, dem Herrn von Hehl eine imt Seitenstichen nach Gießen reich versehene Ehrenerklärung abzugeben. Diese Seitenstiche aber haben Gießens Stadtverordnete nicht still- kjchweigend hingenomnien. Sic haben gestern eine Erklärung abgegeben, die an Deutlichkeit und Aufrichtigkeit nichts zu wünschen übrig läßt und um so wertvoller ist, als sie von Männern ausgeht, die jeder Liebedienerei und Bcr- beugungspvlitik gründlich abhold sind, denen das anderen Ortes so vielfach geblasene Horn in den Händen eines lieber- mächtigen etwas gänzlich Unbekanntes und lokal Unmögliches 'ist. Daß Gießens Gemeüidekollcgium in seiner Gesamtheit mit dieser Erklärung gleichzeitig die ganze Heylsche Politik in Hessen und im Reiche zu mißbilligen beabsichtige, das zu behaupten liegt uns fern. Immerhin aber darf man daraus, daß die Gießener Stadtverordnetenversammlung, zu der auch eine Reihe von wurzelfestesten National- liberalen gehört, die gesamte politische Betätigung des Dr. Gutfleisch billigt, ab'o auch seinen Wormser Ausflug gutheißt, truglose Schlüsse ziehen, wie wenig Zustimmung des Herrn v. Hehl Auftreten in der 1. Kammer selbst in den Kreisen seiner eigenen Partei findet. Auch in der nationalliberalcn Preße des Landes kommt diese Vereinzelung des Herrn v. Heyl innerhalb seiner Partei zum Ausdruck. Die „Cffenb. Ztg." z. B. drückt in ihrer Donnerstag-Nummer das obenerwähnte Heylsche Bulletin ab, mit dem Hinzufügcn, daß es „noch sehr der Erklärung bedarf." Nur die „Wormser Ztg." und neben ihr noch, unb zwar seit kurzem erst, ein Darmstädter Blatt, das sich vor wenigen Wochen noch freisinnig nannte, ist für den Herrn Freiherrn zu jeglichem Sukkurs allzeit devottst bereit. Und es ist just zurzeit besonders lustig, die „W. Z." zu beobachten. In der ersten Nummer nach dem Erscheinen des „Abwehrs- Artikels des Dr. Gutfleisch eine überaus lahme, nur aus wenigen Zeilen bestehende dürftige Lokalnotiz, aus der deutlich heroocging, cs müsse aus Herrn v. Heyls Ausführungen gewartet werden. Die Redaktion hilflos sich selbst überlasten. In der Nummer darauf des Freiherrn kurze Erklärung in der Form eines höchsten Erlasses anstelle des amtlichen Teiles und darunter ein längerer Artikel der von Herrn v. Heyl ermutigten und inspirierten Redaktion; in der folgenden Nummer nochmals dasselbe. Um zwei (ober drei?) Gedanken zu produzieren, braucht sie ca. 160 Zeilen. Der eine dieser „Gedanken" ist der, den „Jntrodukteur" der Wormser Versammlung, Herrn Rechtsanwalt S oldan au§ Mainz, den Angehörigen einer der angesehensten und ehrenwertesten Familien des Großherzogtums, zu verunglimpfen, auf das gehässigste anzuschwärzen und anzupöbeln, einen Mann, ber im „Ortsverband nationaler Vereine" der größten Stadt unseres Landes eine bedeutsame Rolle inne hat; der zweite ist die Behauptung, daß Herr v. Heyl in der ersten Kammer für das direkte Wahlrecht ohne Kautelen eingetreten sei. Dabei aber wird wohlweislich verschwiegen, um welchen Prei' Herr V. Hehl dieses Zugeständnis gemacht hat, nämlich um einen solchen, von dem er besser als Tausende im Lande wußte, daß die 2. Kammer nun und nimmer daraus eingehen werde. Leicht war es ihm darum, nach der einen Seite hin albe möglichen und unmöglichen Zugeständniss' zu machen, während er andererseits so viel verlangte, daß er die Bewilligung von vornherein für ausgeschlossen erkannte. Es war also, das wußte Man ja auch schon seit fahren aus seiner „Wormser Ztg", die sich von jeher mit Händen und Füßen gegen das direkte Wahlrecht sträubte, nur ein Spielen mit der Wahlreform: gebt Ihr uns da?, was Ihr uns nie gebt, so geben wir Euch das, was wir Euch mit größter Hartnäckigkeit vor- zuenthalten gesonnen sind; da Ihr uns aber doch nicht entgegenkommt, so können wir unS den Spaß machen und mit dem uns so gut stehenden Brusttöne innerster lieber» zeugung Euch etwas vorgaukeln, als ob wir gar nicht so böse seien, sondern sogar noch viel, viel lieber als Ihr, nämlich daß wir den Leute-, das und das versprechen, wenn Ihr usw. usw.: wenn Ihr aber nicht--, dann nicht! WaS übrigens die Heylsche Erklärung anbetrifft, der zufolge es „objektiv unwahr- sei, daß er den Mitgliedern der 2. Kammer „Feigheit" vorgeworfen habe, so macht heute die „Wormser Boltsztg." darauf aufmerksam, daß ,L>err v. Heyl ,wie unbestritten feststeht, in der Vertrauens- Männerversammlung vom 22. Okt. l. I. wörtlich von der 2. Kammer gesagt habe, deren Verbeugungspolitik sei nicht patriotisch: mau müsse den Mut haben, seiner Ueberzeugung ohne Beeinflussung und Rücksichtnahme Geltung zu verschaffen; wer diesen M u t nicht betätige, sei kein rechter Abgeordneter und könne sich nicht Volksvertreter nennen." Ist die „Nichtbetätigung iron Mut" etwas anderes als „Feigheit"? lind gibt es einen schwereren Vorwurf gegen Parlamentsmitglieder als den des Man- yelS an PatriotiSneus? Eine andere Mitteilung des genannten liberalen Wormser Blattes ist recht bezeichnend für die Zustände in Worms. Vor 10 Tagen, so erzählt es, fand in Worms eine Wahlmännerversammlung statt, von der die Worncher reaktionäre Zeitung folgendes mi filterten wußte: »Zum Schlosse wurde, da nicht alle Wablinänuer in der Versammlung int Festhause vom 22. Okt., (in welcher dem anwesenden Herrn v. Heul eine Vcrtrauenskundgebung daracbracht worden war) anwesend waren, dem dort Herrn Reichsraasabg. v. Heyl erteilt, n Vertrauensvotum beigetreten und besten ablehnendem Standpunkt zu dem Gemeindesteuergesetz einmütig suqeftimnit/. Nun stellt aber die „Wormser Volsztg." folgende? fest: Als die Versammlung verlaufen war, blieben noch ein paar Getreue des Herrn v. Heyl bei einem Gläschen Wein oder Bier sitzen. Unb diese beschlossen „einstimmig" obige Huldigung an Herrn v. Heyl. Die „Worrnser Zeitung" stellte es aber so dar, als sei diese Vertrauenskundgebung in jener Wahlmänneroersammlung gefaßt worben!! Im übrigen konstatiert das liberale Wormser Blatt, daß der Wormser nationalliberale LandtagSabg. Reinhart allen Kundgebungen für Herrn v. Heyl sich ferngehalten und seinem sehr wesentlich von besten Haltung abweichenden Standpunkt in einer Sonderversammlung unverhohlen Ausdruck gegeben hat, in der seine Wahlmänncr ihm vollkommen zu- stimmten. Herr v. Heyl hat also in WormS selber durchaus mcht alle Nationalliberalen auf seiner Seite. Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Großh. Major ä la suite der Reiterei von Schoen, Kaiserlichen Botschafter in St. Petersburg auch ü la suite des 2. Großh. Dragoner-Regiments (Leib-Dragoner-Negi- mentZ gestellt. Ernannt wurde der Lehrer an dem Gymnasium und der Oberrealschule zu Worms Philipp Schüler zum Lehrer an der Oberrealschule zu Worms unter Belassung in der Kategorie ber Volksschullehcer. Uebertragen würben den Schullehrern Wilhelm Lenz zu Nieder-Liebersbach, Kreis Heppenheim, und Ludwig Schaffnit zu Offenthal, Kreis Offenbach, Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Sprendlmgen, Kreis Offenbach; dem Schulamtsaspiranten Jakob Simon aus Sörgenloch, im Kreise Mainz, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dexheim, im Kreise Oppenheim. * ** Dekorierte Afrikakämpfer. S. K. H.der Großherzog haben dem Oberleutnant Lauteschläger im 2. Großh. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 61 und dem Leutnant v. Gilsa im 1. Großh Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie-Korps), beide seither in ber Schutztruppe für Südwestasrika, das Ritterkreuz 2. Klaffe mit Schwertern des Verdienstordens Philipp des Großmütigen zu verleihen. "Teuerungszulagen für städtische Beamte. Der Magistrat der Stadt Wiesbaden hat kürzlich die Frage der einmaligen Teuerungszulage für die städtischen Bramten erwogen, ist aber aus nicht näher bekannt gewordenen Gründen schließlich zu einem ablehnenden Standpunkt gekommen. In der Darmstädter Stadtver- ordnetenversammlung wurde gestern durch einen Antrag des Stadtv. Dr. Osann angeregt, ob man die Löhne der niederen Beamten und Arbeiter mit Rücksicht auf die herrschende Teuerung ber Lebensrnittel nicht vorübergehend erhöhen wolle. Der Antrag wurde dem Finanzausschuß zur Beratung überwiesen. ” Postdienst. Am Samstag, dem Geburtstag S. K. H. des Groß Herzogs, sind die Po st sch alter nur wie an Sonntagen geöffnet, auch finden nur zwei Briefbestellungen, um 7.15 Uhr vormittags und 6.00 Uhr nach- niittags sowie eine einmalige Paketbestellung statt. • • Die hiesige Reichs bankneben stelle ist morgen nachmittag von 12 Uhr ab aus Anlaß des Geburtstages Sr. Kgl. Hoheit deS Großherzogs geschlossen. ” Unsere Garnison feiert den Geburtstag des Landesherrn in der hergebrachten Weise. Heute abend 8 Uhr findet Zapfenstreich statt, der sich durch die hierfür üblichen bekannten Straßen bewegt, und morgen früh 7 Uhr großes Wecken. Dem feierlichen Festgottesdienst schließt sich um 11 1/2 Uhr ein Regimentsappell im Hof der ZeuahauS- laserne an, während am Abend die üblichen Mannschaftsfeiern stattsinden. ’• Eine Sitzung deS Provinzial-AuSschusseS ber Provinz Oberhesten findet am Mittwoch, den 29. d. M., vormittags 1/2 9 Uhr beginnend, mit folgeiider Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Heinrich Schrteider von Rödgen um Erlaubnis zltm Gastwirtschaftsbetrieb. 2. Beschwerde deS Balthasar Mootz zu Gießen wegen Verbots des Pfuhlfahrens in Großen-Buseck. 3. Reklamation gegen die GemeinderatsergänzungSwahl zu Nieder-Ohmen. * * Von de«, heutigen Landtagßwahlen ist unS bisher nur ausVilbel die telegraphische Nachricht zngegaugen. daß dort der Kandidat der Nationalliberalea und des Bundes der Landwirte, Ullmann, mit 20 Siimmen gewählt worden ist. * * F r c i b c n [ c r ü c r e i n i g u n g. Mit der Bitte um Aufnahme schreibt man un§: lieber ganz Deutschland sind im Deutschen Freidenkerbund unter Führung des bekannten Bruno Wille sogenannte Frei- denkervereinigungen verbreitet. Eine solche auch in Gießen ins Leben zu rufen, ist ber Zweck des Mittwoch, 29. November. Abends 81/’ Uhr stattsindendcn öffentlichen Vortrags dcS Derrn W. fllauFc nu5 Frankfurt a. M. (s. Anzeigenteil). Der Freidenkerbund wünscht den Ged.mken von der „Gewissensfreiheit" in die Tat umzusetzen: ber Freibenkerbund wünscht wahre und völlige Toleranz. Tenn er geht davon aus, baß Religion höchste Gewissenssache ist und keinen Zwang, insbesondere keinen Bekenntniszwang, wie er sich z. B. im Zwang zu konfessionellem Religionsunterricht an den Schulen noch heute findet, duldet. Daher setzt ber Freibenkeo- bund nicht eine neue Konfession, sondern er will nur eine Organisation aller derer sein, denen die Freiheit ihres persönlichen religiösen Denkens am Herzen liegt und die daher zu einer von Vorurteilen freien Denk- und Lebensweise sich bePcnncn, und den Bestrebungen der Aufklärung, Humanität und Gewissensfreiheit bienen wollen. Parteipolitische Bestrebungen liegen dem Freidenkerbund fern. Er kann jedoch einer Organisation um so weniger entbehren, als in vielen Beziehungen heutzutage die Gewissensfreiheit ein leerer Wahn ist. Deshalb hat ber geplante Vortrag, zu dem iebennann, insbesondere auch Damen eingeladen sind, zum Thema: Die Notwendigkeit einer freidenkerischen Organisation. ** lieber bas Wendische Künstler-Ensemble, das zur Zeit in Lonys Bierkeller konzertiert, schreibt ber „Jyreib. Anz.": „Seit dem 1. d. M. gastiert im Variötä Reichschillen das Wendische Künstler-Ensemble, Direktion H. Reuter. Dasselbe bietet in Instrumental- und Vokal-Vorträgen sehr DeachtungSwertes. Die drastischen unb satirischen Vortrage deS Humoristen Herrn Elassen entlocken den Zuhörern wahre Lachsalven, fi-rau Gretchen Reuter intzückt ifor Publikum durch sehr guten Vortrag, i nährend Herr Prager als Elrarakterkomcker bas Publiiuni für sich Zu gewinnen versteht. Die Hauptnummcr bc5 WBrnbg bildet bas Auftreten ber Musikal Execntries „Th- Reuters" (1 Dame, 1 Herr) die aus verschieb' neu Instrumenten zu Gehör gebrachten Dorträge sengen von großer Okschicklichkeit, wobei nameniNch die mit den tyüfcen gespielten Schlittenschrllen eine Virtuosität brr Künstler bekunden. Dvch zeigen die Mitglieder des Ensembles auch in den ftoltgespielten wirkungsvollen Einaktern ein tüchtiges Können, sodaß man amüsante Abende verleben bann. £> zwei Tage findet Vrogrcmrmwechiel statt." * * Besitzwcchsel. Das Hans nebst Oekonomiegebch»« Sonnen st raße 6 ging heute zu dem Kaufpreis v- 30 500 Mk. in den Besitz deS MineralwastechändleZ I. Weisel über. • * Zu dem HauZmusik-Abend des evangelische Arbeitervereins werden wir gebeten, mitzuteilen, daß bie n unserem Bericht erwähnte Mitwirkung von Mitgliedern bg Gernhardtschen Zither- und Mandolinenchoig von Mitgliedern deS 19 05 gegründeten ChorS erfolgte. Q Lich, 23. Nov. Heute abend 5.30 Uhr ist die Lan gräfin Ehlodwig von Hessen-Phil ippStal lri ihrem Söhnchen zu achttägigem Besuche im hiesigen Sch^'i angenommen. [ ] AuS der Rabenau, 23. Nov. In einem Lun:, steinbruch bei Nordeck stürzte am Montag der 25Iah-, alte SteinbruchSarbeiter Gotthard Pfaff von dort e,-e 16 Meter hohe Felswand herrlntcr. Man trug den Schwer verletzten in seine Wohnung und heute früh ist der jung, Mann gestorben. - r. Nidda, 23. Nov. Gestern verunglückte 18 jährige Schreinergeselle Geiß, bedienstet in der Bienens, fabrik Keck, im Steinbruch, wo er mit Anderen Steine p, AuSbeffern der Zufuhrstraße des Keckschen Anwesens Gewollte, indem sich eine Wand löste und ihn überschüttete Er st a r b an inneren Verletzungen heute Nacht. R. B. Darmstadt, 23. Nov. Die DarmstLdtr Möbelindustrie ist wieder um ein neue?, großatti^ AusstellungS Haus bereiche worden; anläßlich ihres bOjähnaei Bestehens läßt die Firma Joseph Trier Ecke be Wilhelminen- und Elisabethstraße ein großes Ausstellung, lokal errichten, das in vier Stockwerken eine reiche AuLwa:! von Wohnungseinrichtungen aller Art enthält. Man stehl'-, ersten und zweiten Stockwerk eine Reihe wahrhaft fürstliche Salons und Prunkzimmer, Speisesäle, DamenboudoirS, fertigt aus den kostbarsten Hölzern und Möbelstoffen, in ba übrigen Stockwerken einen großen Saal mit wertvollen an- tifen Möbeln, Musterzimmer und Kunstmöbel in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, daneben aber auch bürget« liche Wohuungseinrichtunaen, große Ausstellungen von echii japanischen Luxusartikeln, Bronzekunstgegenständen, chinestichr», indischen und persischen Teppichen, für welche die Rinne eigene Zolllager besitzt, etc. Am Vorabend der Eröffni!-: besuchten der Großherzog und die Großherzogin, Prinzessin Heinrich von Preußen, Prinzts'^ Viktoria von Battenberg und Prinzessin Dorotiua zu SolmS-Lich das Etablisement. fc. Frankfurt a. M., 23. Nov. Der Schuhmachr: Karl Hermann Schefer wurde unter dem Verdacht vu« haftet, einen zweijährigen Knaben, den seine Frau mit in die Ehe gebracht hat, totgeschlagen zu haben. Cchä« gab dem Arzte, der die Todesursache festzustellen hatte, ar. da? Kind sei an Krämpfen gestorben. Der Arzt sand an der Leiche schwere Verletzungen, namentlich am Schädel, unb veranlaßte die Verhaftung des Stiefvaters. Nachbarn haben in der letzten Zeit öfters bemerkt, daß Schefer das Kind mißhandelte. Besonders haben sie den Jungen auch am Dienstag, dem Todestage, schreien und stöhnen hören. * Kleine M i t l e i 1 n n <•» e n aus Hessen und des N a ch b a r st a a t e n. Die Stadtverordnetenversainnüunq Darmstadt bewilligte einen Zuschuß von 20 000 Mk. zur (rr* richtung eines Krematoriums au? dem neu auzulegenden lw'e in ber stäbtischen Tanne. — Bei Mainz e r s ch o ß 5-t 'm fi-estungswall vor bem Gautor ber 50 Jahre alte Wirt 6(6aub aus Höchst a. TI., ein geborener Mainzer. Mißliche Verhältnisse haben ihn in ben Tob getrieben. — Auf dem arä'u Hofgut Dorheim erplobiertc ein Kartoffelbämvser. Turd) bie Gewalt ber Ervlosion würben bie Gewölbe bc5 Raumes »er« stört und zwei Mägde burch den heißen Dampf verbrübtz Ihre Verletzungen sinb nicht lebensgefährlich. — In der Stadtver- orbnetensitzung in Frankfurt a. M. beantragten die Sozialdemokraten zum Zweck ber Gewährung unentgeltlicher Lernmittel cm bie Volksschüler 17 780 Mk. in ben Haushaltsplan einzustellea. - Der Antrag roirrbc von den Dernokraten unterstützt, aber nact langer Erörterung mit 26 gegen 21 Stimmen nbgclebnt. — Tec vreußüche Gesandte in Petersburg, v. Schön, ist in DarmÜad eingetroffen. — In Mark bei Lüben scheid wurde am Tiittwori an der 70 Jahre alten Wirtin Karoline Keßler ein Raubmor! verübt. Die Tat geschah gegen 1 Uhr, als bie Frau allein in Halise war. Es würben sä'ntliche Gelber unb Wertsachen geraubt die Frau war burch einen Beilhieb niebergeftreeft wordm. vermischte». Stettin, 23. Nov. Am Dienstag wurde hier du 5 Jahre alte Knabe des LederhandlerS Rosenberger von zwei Individuen entführt, die später von dem Vater briefbi 50 00 M k. Löseg eld forderten, andernfalls das verloren sei. Heute morgen gelang eS der Krimmai- Polizei, die beiden Täter, einen Anstreicher und einen Arbeiter, festzunehmen, die sich jedoch weigerten, den Aufenthaltsort deS Knaben anzugeben. Erst Mittags gelang e* der Kriminalpolizei, den entführten Knaben aufjufw!’^ Das Kind wurde in einer Tachkalumer verborgen gefc^ Ein Helfershelfer wurde ebenfalls festgenommen. Ein^der Täter war auf das Dach des HauseS entkommen uitö gelang erst nach einer aufregenden Jagd über die Teyber Nachbarhäuser seiner habhaft zu werden, nachdem ihm gelungen war, sich in einer leeren Wohnung zu ver« barrikadiren. e D ie Selb st morde in Preußen im Jahre 19O-5 Hierüber liegt jetzt die amtliche Statistik vor. Danach beendeten in Preußen 7470 Personen (5878 Männer uni 1592 Frauen) ihr Leben durch Selbstmord. Auf 100 00< Lebende berechnet ergibt dies 21 Selbstmorde. WaS Beweggründe anlangt, so ist natürlich für Viele eine bestimmte Ursache nicht zu erkennen, und zwar zu 23°/0. 312 übrigen hat sich seststellen lasten, daß die meisten Sclbninord bei voller Geistesstörung begangen werden; an diese schliche: sich diejenigen an, als deren Anlaß körperliche Leider Lebensüberdruß usto. genannt werden. ES wurden nämhc Selbstmorde veranlaßt durch: Geisteskrankheiten 2164, Körperliche Leiden 863, Kummer 774, Laster 531, Reue, GeivisicnS- biste 527, Lebensüberdruß im allgemeinen 443, Leidenscha'^ 212 Aerger und Streit 155, Trauer 45. Die Gesamlzistc ber Selbstmorde nimmt sichtbar von Jahr zu Jahr zu. 5r Jahre 1873 Famen 100000 Lebende 11 Selbstmörder, « Jahre 1903 aber 21. * Von dem Grafen Lerchcnfekd, ber soeber au5 Anlaß seines 2öjäi)itgcn Jubiläums als baycrya-er «nbe jjTuni luci u. V i e h m a r k t. 91m.") mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend. Fi. röroh, Philos., Jklod, Neuenweg 30. 36. 3J4°/e Reichsanleihe do. 3% . 13R.no Türken!ose . . Börste, 24. Nov., Anfangskurse Der Mörder wurde verhaftet. sto chen. Der Oberlehrer an der Bau Lübeck, 24. Nov. Tendenz: schwächer. pro Liter 6023 Gießen, den 24. November 1905. M Centrale für Mittwoch, den 29. November 1905, abends 81/, Uhr, im Saale de§ Hotel „Einhorn Diamant oeffentlicher Vortrag mit Diskussion im Anschnitt zu haben 07952] Rittergaffe 11. 07748] Krankenpflege. 1905 er Med. Leberthran Nachtw« lLobnkutscherei fünfer). . 100.30 . 164.40 173.80 149.70 £. b. eine um 248.00 138.60 54.30 90.00 68.10 97.85 172.80 150.10 240 50 181.90 189.90 164.40 210.40 N. St. r. Lork er- Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bere-werk Gelsenkirchen Bergwerk Harpener Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . . Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank . . Di skonto-Kom mandit. . » Dresdner Bank . . . . Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Eisenbahn ..... Gotthardbahn..... Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . . 141.80 . 133.90 . 268.00 . 228.50 4% Griech. MonopoLAnl. . 4% äussere Argentinier . 3°/, Mexikaner . . . . 4M*/o Chinesen . . Aktien: c. Philosophische Fakultät. Blum, Math., Neustadt a. d. N., Wehsteinstr. 40. 10 Pfund Mark 1.75 Gehr. Berdnx ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ bc5 MilitärfiskuS gen en die Stadt Mainz wegen Ver- vslichtnng derMainzer Konservenfabrik zurZahlung von Oktroi zurückgewiesen. Damit ist die seit vielen DrTnen bestandene Streitfrage Zugunsten ber Stadt Mainz entschieden. ES handelt sich dabei für die Stadt Mainz um einen Betrag von rund 400 000 Mark, den sie bereit? an Oktroi vereinnahmt und deren Rückerstattung der Militärfisfiis verlangt, sowie um weitere 40 000 Mark ähnliche Oktroiahg^be für die Zukunst. Der Rheinisch Westfälische Effektenmarkt. Mülheim a. d. Shthr, 23. November 1905. Ler Kohlenkurenmarkt lag auch heute wteder sehr ruhig bei unvcränderteu Kursen. Gesucht blieben Borussta. Dabl- bauser Tiefbgn, Dorstfeld, Eintracht Tiefbau, Gra? Schwerin, Glückauf b. Aachen, Johann DeimelSberg, Trappe und Tremonia. Die Umsätze finb äußerst geringfügig. Der Kalikurenmarkt zeigte heute eine freundliche Hal- gesetzt. Der Erzkuxenmarkt liegt fast geschästSloS. Gehandelt ind Eallerstollen, Wildberg und Bieberer Gruben. Märkte. üeberall erhältlich! Spiritus-Verwertun«* G. m. b. H., Berlin W. 8. Poppendieck, Math., Veltbeim, Bleichstr. 16. Schmittner, Natnrw., Friedberg, Bismarckstraße 7. Schuster, Ebern., Steinebach, Ludwigstr. 30. Thaer, Landw. u. Naturiv., Hamburg, Grünberger Strane 114.70 193.00 24.70 142.60 125.90 . 100.60 . 89.05 . 100.70 . 89 05 . 99.50 Erhöhung des WohnungsgeldZuschusses die Halste vor. Schonneberk b. Essen, 24. Nov. Der Maurer wurde von seinem Stiefvater auf der Straße Äröeikerbewequnq. Zabrze, 23. Nov. 500 Bergleute der Luisengrube be- 'chlosien heute, eine 20prozentige Lohnerhöhung zu fordern und - ählten einen Fünker-AuSschuß, um mit der Verwaltung der Grube -ni verhandeln. . Leipzig, 23. Nov. Die hiesigen Textilarbeiter bc- i.blossen in einer stark besuchten Versammlung, die ausgelperrten ^ertilarbeiter im Voigtlande materiell und finanziell zu unter- IKihen, sowohl die organisierten wie die nicht organisierten, damit letztere nicht Streikbrecher werden. 33 Pf. pro Literflasche ca. OSexci.' cias Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: ruhig. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . Gewerbeschule Friedrich Wrede wurde wegen zahlreicher Sittl ich k eitS verbreche n an seinen Schülern flüchtig. . 216.50 . 255.50 . 24.30 . 123.80 . 137.60 fr». Rättig, Med., Kiel, Steinstr. 23. B. Weis, Med., Darmstadt, Ebelstr. 14. C. Windrath, Med., Godesberg, frankfurter Straße 63. Würthner, Tierblk., Schwenningen, Liebigstr. 29. Zorn, Tierblk., Fürth, Kreuzplatz 11. Zurnloh, Med.. Münster i. W., frankfurter Straße 62. . Brill, Pbarm., Eschweae, Löberstr. 3. 71. Brinkmann, Pharm., Bochum, Bismarckstr. 6. Davids, Ebern., Hamburg, Bleichstr. 25. „lllarke Herold“ 100.45 100.60 96.05 105.50 68.00 68.00 94.50 95.50 90.10 haben. Berlin, 24. Nov. Dem „Berl- Lokalanz." zufolge steht der neue Reichsetat siir sämtliche Unterbeamten I"* chriainaf-Draüimd-nnqen. LandtagSwahlergebniffe. Büdingen, 24. Nov. Der Bauernbündler Bahr wurde mit 35 Stimmen gewählt. Heuhenroder erhielt 6 Stimmen. sd. Darmst adt, 24. Nov. Darmstadt-Land: Noack (bnrgerl. Parteien) mit 43 gegen 11 Stimmen, die auf Friedrich (Sozialdem.) fielen, wiedergewählt. - Bensheim: Nuler natlib.) gewählt. — Seligenstadt: Horn iZentr.) wiedergewählt. - Mainz-Land: Dr. Schmitt (Zentrum) mit 34 gegen 22 sozialistische Stimmen wiedergewählt. — Nidda Erk (Bd. d. L.) wiedergewählt. — Heppenheim: Nebel (Zentr.) gewählt- — Groß-Gerau: Berthold (Soz.) wiedergewählt. — Isenburg: Dr. Fulda (Soz.) an Stelle Cramers (Soz.) neugewählt. — Alzey: Diehl gewählt. Alsfeld: Korell gewählt. — Osthofen bei WormS: Best gewählt. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Rörse. 24. Nov., 1.15 Uhr. (?. c. Oefonbter in Berlin der Gegenstand vieler Ehrungen war, erzählt einer unserer Berliner Mitarbeiter folgende kleme Eescbichte. Lerchcufeld war auf einem Diner der ^nch- nachbar einer der schönsten Damen unserer hauptstädtischen staute sinance" geworden. Zwischen beiden entspann sich bald ein munteres Geplauder, in dessen Verlauf die Frau Geheimrätin ihren Partner erst ..Erzelleuz", dann „Graf Lerchen selb", schließlich „lieber O^af" nannte. Als sw ihn Leim Dessert gar mit .lieber Lerchenfeld" auredete, neigte der Graf sich zu dem Ohr der Schönen und flüsterte ihr mit schalkhaftem Lächeln £u: „Mein Vorname ist Hugo!" * Tas neueste Eisenbahnunglück. Auf der Warschau M l a w a - B a . n stieß zwischen den Stationen ^Sasiebsk und Gonzsozpn ei- Per'on-nmit einem Güter- iitfl zusammen, wobei eine Anzahl Personen getötet und viele perle tzt wurden * Steine T n n e ? r " n i r In Bregenz erschoß ber ^nionterictcutnont Quin; feine Verlobte, Torfiter des Bankier? Veitb unb bnun sich lelbst in einem Gastes An Dorkloster. Das Motiv der Tat ist in Ehchindernisten zu si lchen. lose und in Flasch en [07023 Gustav Walter MüuSburg 13 Telephon 386 Neueste W-KlMven. Für Wirte und Händler Vorzugspreise. L. Steinhänser Neuen Bäue 17. Mil 91. Grünbaum, Philos., Debretzin, Neuenweg 30. Kortüm, Ebern., Swinemünbe, Lubwigstr. 52. 3X°/, Konsols . 3% do. 3M8/# Hessen . . 3%6/. Oberhessen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, für die zahlreichen Blumenspenden und die iroftreicben Worte de? Herrn Pfgrrer Sattler, sowie dem Schlachter-Verein Bruderschaft sagen rotr hiermit unsern herzlichsten Dank. Im Namen der trauernde« Hinterbliebenen: Käthe Wagener und Kinder. Mniverstlät (Ziehen. piertcö Verzeichnis der neu immatrikulierten Studierenden. a. Juristische Fakultät. r. Bierhaus, Essen, Grünbercierstraße 40. f\' Hinrichs, Neuenwege, Wetzsteinstr. 40. 93. Stöcker, Vobwinkel. Grünberger Straße 48. »ä v. Waldtbairfen, Mainz, Wohnung nocl) nicht angegeben. 51''Wehner, Berlin, Ebelstr. 9. b. Medizinische Fakultät. ft. Best, Tierhlk., Darmstadt, Bnichstr. 15. Vf. Hohmans, Med., Frankfurter Straße 69., Kokenae. Med., Lohne, Frankfurter Straße 69. <•. Korb, Tierblk., Münnerstadt, Seltersweg 35. 93. Panthen, Tierblk., Zobern, Walltorstr. 35. Lebendgewicht 62.50 Pfg., L. 61—00 Pfg., 3. Qual. 73—75 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 60—61 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 00- 00 Pfg. Schafe 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. Geschäft Preiseressiwi I® Pf. pro Liter. 00 Schafe und Hammel, 676Schweine: 1. Qual. 79—80 Pfg., 2. Qual. 78—50 Plg., Lebendgewiclit Hamburg’- Amerik. Paketf. 162 70 Harpener Bergwerk. . . 216.50 Lanrahtitte...... 255.bst Nordd. Lloyd ..... 123.70 Oberschi es. Eisen-Industrie 136.00 ke. Frankfurt a. M., 24. Nov. e^rig.-Telegr. des .Gieß. Zum Verkaufe standen 000 Kälber, sd. Darmstadt, 24. Nov- In der gestrigen nichtöffentlichen Stadtvcrordnetensihung wurde eine Erhöhungder Gehälter der niederenBeamten mit einem iäbrlichcn Mehraufwand von 3 5 0 0 0 Mar? beschlossen. Berlin, 24. Nov. Bei den Stadtverordneten- Stichwahlen in Charlottenburg siegten in der dritten Abteilung die Liberalen. Berlin, 24. Nov. SBeu der Ortsverwaltuny Berlin des Deutschen Metallarbeiter Verbandes ist gegen den ersten Bevollmächtigten des Verbandes für Berlin, C o h e n , ein Mtrag aut Ausschluß einargangen. Cohen wird beschuldigt, durch seine ungeschickte Streikleitung die Aussperrung in der Berliner Elektrizitätsindustrie veranlaßt und ferner öffentlich die Unwahrheit gesagt zu Aevitl! Sttftl! Morgen, SamStag, trifft ein Waggon imgar. Koch- imb Tafel- äpsel em unb kommt m sehr bist. Preisen von 9 tthr ab auf dem Brandplatz zum Verkauf. [07955 föSF“ La«d-Ster >. 61. • Pf. Frische Sicd-Eicr per St. Ä Pf., sowie pr. frische Vogelsberger Laudbutter empfiehlt [07800 W. Ullrich. Echloßgasse 7. Nachtwachen, Massage, Jfcgmuf- u. Heißlustbehandlg. empfiehlt sich geprüft. Heilgehilfe • diZi, Diczstraßc 7, p. . Nov. Ter Echu! unter dein Verdat :ben, den seine ! la gen zu haben, t! sache sestzusiellen [2 orben. Der Atz! fe omenllid) am W 'efaateNakt.^:. aß S^str teM r ^vwgen au® tote .tn hören. aus 1 foerorbnctentröwVw chnß von LOM M.i dem neu aujultgenb* i Mainz et]d>o! 0 Jahre alle Wirt linier. Mißliche? getrieben. - Aust ; ein KariosseldaM: die Gewölbe des «er >n Heinen Tamv! elahrlich. - 3« . beanlraalen die imentflcltlidier LtB Saushaltsplan.elns- ofrnten unterslntzl. 0 Stimmen 1 grfjön, tft m nlrfieib n,u^,c . ine Keßler em S-, Ihr, als die Fw 6 [ er und Verdat Lergestrestw^ Original-Literflaschen mit Patentverschluss D”/16 30 Pf» pro LiterflaSChe 63. 30OXOI Glas Dr. ■■» * AV.' ?nbetfn 511,1 * Mein, ibn überschj, lseute Nacht 9Ioü- Die n cm. neues, qroL Qn(äg[i^ jhre§ M ''ePb Trier em großes AuU * eine reiche i E, enthält. Man ' Reihe wahrhaft jy ■iQie( Tamenboudoir! und Möbelstoffen,: mit roertoolz ' Kunstnwbel in bc daneben aber auch i ie Ausstellungen vm istgcgenständen, chi« n, sur welche bie Vorabend der (h? ad die Großhei]^ Preußen, Pri: Prinzessin Do: 4 Oesterr. Goldrente. . 4x/b% Oesterr. Silberrente 4% TJntrar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen III 4 russ.Staatsanl. 1905 4X#I. Japan. Staatsanleihe 1 % Conv. Türken von 1903 I6enb be§ !' 'nitzutej[,/>! von Md.? ad Aand o " "d 5.3(i len.Pk" chte». Dienstag wurde h» idlers Äosenberger p ter von dem tcn, andernsoll- - ‘,'U 's b» * Snlta»1 *.1 doch roeiß«ten, i>™. ff,n »OK 51.6 e#** KbcK»11 f deute unb morgen: BMIX Ochsenfleisch 60 Pfg. Danksagung. Für die herzlirfie Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Mntter, Großmutter u. Schwiegermutter Arall Tllsllltlic Mert für die zahlreichen Blumenspenden sowie die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Enler und für die liebevolle Pflege der Schwestern sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. 6019 Familie Karl Geffert. Gießen, den 24. November 1905. Straßburg i. E., 24. Nov. Ein ;u früh losgchender> Sprengschuß t ö t e t e in dem Sonderbncher Granitstrinbruch] drei Personen, darunter den Mitbesitzer Wilhelm Bechtels Sein Bruder nrurbe több'rfi verletzt Paris, 24. Nov. Die Türkei soll für 58 Millionen Francs militärische Lieferungen in Deutschland bestellt haben. \ Rom, 24. Nov. In Neapel stießen zwei Straßenbahnwagen zusammen. 30 Personen wurdet verle fit, davon sechs lebensgefährlich. Wien, 27. Nov. Tie relegierten Mitglieder des deutschen Hochschulausschusses verzichteten auf die ihnen'zuteil gewordene Begnadigung, um nicht, das Odium auf sich zu'laden, in gerechter Sache einen schimpflichen Bittgang angetreten zu haben. Sie beschlossen, in; Prag unb 'Graz weiterzustnbieren. Graz, 23. Nov. Der Landtag nahm nach längerer. Debatte den Ausschußantrag zu Gunsten der Einführung, de? allgemeinen, gleichen und geheimen Wahl^ rechtes an. Petersburg, 24. Nov. Das Polizeidcpartemcnt hat, die Korrespondenz hier anwesender Biitgliedcr der Kumpfes^ organisation mit im 'Ausland weilenden Mitaliederm ab» gefangen. In dieser Konferenz wurde über die Astsfiihrung des Planes beratschlagt, sämtliche Mitglieder deS russischen .Kaiserhauses an einem Tage zu ermorden. Weder der Schreiber noch ber Empfänger konnten verhaftet werden, weil sie beide unbekannt sind. Die Korrespondenz ist in Ehiffreschrift abgefaßt und unter Deckadressen befördert worden Doch ist 'Missicht vorhanden^, daß man der Anstifter de? P^aneS habhaft werde. Warschau, 24. Nov. Die Ezenstochawa-Hütte der Hantle--Aktiengesellschaft Eisenwerk in Dorf, Rakowo befindet sich bei der Lokalbehörde in dem falschen Verdacht, heimlich Waffen zu fabrizieren. Militär beseßte plötzlich btc Fabrik und verhaftete 7 Hütten-In genieure. Nach strengster Durchsuchung wurde die Fabrik geschlossen. Dadurch sind wieder 3000 Arbeiter beschäftigungslos geworden. Ein paar Säbel und Messer, die gefunden wurden .dienten aber nur zur Selbstverteidigung. Wegen der großen Verlu st e, welche die Aktionäre der Hantkc-Otesellschaft, meistens Deutsche, erleiden, wandten sich die Interessenten an den deutschen. Konsul mit der Bitte um Intervention. Newpork, 24. Nov. Nachrichten aus Havanna । zufolge wurde ein Komplott entdeckt, das, wenn nicht auf Ermordung so doch wenigstens Absetzung des Präsi-. : deuten Falma abzielt. Die Verschwörung soll in allen ■ Teilen der Insel Teilnehmer haben. . tunq Einige schwere Werte, wie MeranderSball, Durlach, Karl?- I funb unb Hohenzollern konnten ihre Kurie tum Teil erhoben. Von e mittleren Werten gingen Hanfa Silberberg, Deutfchlanb-Iustenberg, Heldrungen, GuntberShall unb Immenrode zu gebesserten Preisen um. Leichte Werte fanden dagegen wenig Beachtung: zu ermähnen find zubußepfltchtige Barbara, für welche sich wieder Kauflust zeigte. Fenier sind noch Sachsen-Weimar, MostkeSball, Kirchwalsede unb abgelt. Hansa zu letzten Kursen gefragt unb um- Brennspiritus F””” des Herrn W. Klaukc, Prediger der freireligiösen Gemeinde- in Frankfurt a. M., über das Thema: „Tie Notwc»digkeit einer freiiicnkerislhe» Lrznnisation." Eintritt frei» Auch Damen herzlich willkommen. 07946 Das vorbereitende Komitee. (tzericktssaal. (sc.) Diea d. L., 23. Nov. Am 29. Jrili gondelte ein Wer 'feine Ferien *,ubringcnbcr Gvmnasiast auf ber Lahn in einer Kleidung herum, bie ber Polizei so „lustig" erschien, daß sie ;scm Scholaren einen Strafzettel wegen groben Unfugs 'icknckte. Ter junge Mann war nämlich nur mit einer Badehose 'frcflcibct. Das Schöffengericht hielt das nicht für groben Unfug mnd erkannte auf Freisprechung- Main;, 22. Nov. Das Reichsgericht hat btc Revchon Zlniversttäts-Malsirichten. — Der Magistrat zu Dortmund hat den Privatdozenten Dr. Franz Volhard in Gießen für bie Station für innere Krankheiten und den Professor Dr. Nickmrd Adolf Henle in l^TeSlnu für die kbirurgische Station des stabt. Krankenhauses i-Mimblt. Professor Dr. Henle befindet sich zur Zeit, der „Köln. Jtg." zufolge, auf ber Rückreise aus Japan, wo er ein Lazarett ^'feitet b^tte. ___ Fninff uuh München, 23. Nov. Der Architekt Martin Dnelfer fiat einen Ruf als ordentlicher Professor der Architektur rin die technische Hochschule i n D r c s d e n angenommen. Carl Ludwig Läb 'Cebpjon V-& J^euvergoldungen fowu Renovieren alter Bilder preiswert Kunftbandlung ____ ‘ Vergolderd Btldertinrabmunge-Oerchaft / Kircbftraeet r Crosses Lager in gerahmten und ungerabmten Bildern Geschmackvolle Ginrabmimgen aller Hrt Bekanntmachung. Der Hessische Zentralverein für Errichtung billiger Wohnungen In Darmstadt hat unter den in Deutschland ansässigen Architekten einen Wettbewerb zur Erlangung von Plänen für kleine Wohnhäuser ausgeschrieben. Die bei diesem Wettbewerb preisgekrönten und angekauften Entwürfe liegen Freitag und SamStag, vormittag» von 0 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 4lI. Uhr im Stadtverord- neten-Saal der Bürgermeisterei für Interessenten zur Einsicht offen. Gießen, den 23. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. B “/„__________________Mecum._____________________ TmiGmein für Mchkll. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittag? im Saale der Kleintinderschule, Diezstraße 15. Die Viädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen. Um 4 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang. Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Wir laden zur Teilnahme freundlichst ein. Der Vorstand des SonntagSvereinS D"/„_________________Dr. Naumann, Kirchenrat._____ Theater-Verein 3. Vorstellung: Dienstag, den 28. November Fedora. Drama in 4 Auszügen von Victorien Sardou. Deutsch von Paul Lindau. Fürstin Fedora Romazoff: Hedwig Lange vom Schauspielhaus in FrauLfurt a. M. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 11 Uhr. KintriHäfnrfm »“ bcn Vrcifen ”on mr- 6,—- 4-—-3-~ L.lllllllglulllil ^qc gjjitgiiebcr im Vorverkauf Mk. 4.50, 3.50, 2.50) und von Mk. 2.— (für Studierende) bei Herrn Lhallier und an der Abendkasse.vM/n i Gummischuhe l | echt Petersburger, deutsche und amerikanische Fabrikate | empfiehlt zu den billigste« Preise« I °°" L. Süss | Marktstraßc 9 Telephon 434 Wettergasse B Karl Ampt, Giesse«. Bahnhofstrasse 39 Papierwaren-GruNshandlnng Tüten, Pack-, Einwickel- und Schreibpapiere Neujahrs-Gratulationskarten nnr kür ^ViofiorrvrlrLater. 5829 Veieranen-Verein Samstag, den 25. November, abends 9 Uhr bei Kamerad Bourgeois Fcicr iti kcbmlöta^s Lr. KönigHtn S-Zrit itü tirc^crjogS ▼*/* x'* Der Vorstand. tzs gibt frinc ciiuschm, bcgcrc und leiMgsfähigm als |5193 Weilwunder! Spielend leichte Handhabung, gründliche Aeimgung und Schonung der Wäsche I Drobe zu Diensten. 9lr.l: Mk. 15, «t.2: Bl 25 Brüder Schmidt SelUrswpg 83. Berftcigcrung. Auf Antrag bei Herrn Nachlatz- bezw. Konkuriverivalt. I. Cebcr- mann dahier werden «ontag, d. 27.Rovbr. d.IS., nachmittags 2 Uhr im B eker'jchen Saale — Neustadt 65 — gegen Barzahlung versteigert: 1 Kmdertischchen mu Sucht, 16 BUder, 1 schwarzer Anzug, 1 Rock, 1 Ueberzieher, 1 Schirm, 1 Stock, 1 silb. Taschenuhr mit Toublekette, 1 Ftrmen- schild, ein komplettes Perde- geschirr u. a. m., sodann fünf Stchcnstämme u. zwar: Nr. 1374 = 1,78 Fstm., , 1375 = 2,49 „ , 1376, 1377 und 1383 — 2,45 Fstm. Das Holz lagert in der Nähe des Forsthauses Hochwart und ist vorher dort einzusehen. Herr Förster Arsl wird nähere Auskunft geben. [6018 Die Versteigerung findet bestimmt stau. Geistler, Werb - -stnebar BSüteomehl 10 Pfund Mark 1.50 Gebrüder ßerdux Die so beliebten echten Nürnberger Lebkuchen aus der ältesten Lebküchnerei von Georg Goetz-Nürnberg empfehlen zu den billigsten Preisen Gebrüder Adami MäuSburg 14. 5665 heiler |L veriyeodit stets n* J Bcckpuhrer I Vt.iiiiin-Zucker Srrw'r | pTiT Frraotin beeter Ernt» fUr H o n i gf. 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Tezw lührung ein ö i Ö u n g zwischen gesedt hat, untei Versammlung abi Mögen nun t Lage und der Ur tQlcn, die letzteren jug holten - jn duslond und spesi Achsel nicht das", bekannte liberale ' ®en, zukünssigen ''/Mr großen « kfffli, wie jetzt Lc Uellungnahme g. 015 die ffonservat rund heraus, es n ^n9 des deuts §,""kreich q Qorkn: die F? f" "gl'lche boV"t6mt“ m M1,"** Md “8clleiATfe i6,c^ikTn? MerrP. n cd 4 rl-)t e »i(v ?Ie « ^'-idz r ?ä ? '•«bi <» ■ ' «Qi $‘fÄ bleibt sJÄm fk-tts krr9"l| Ub rannet) z ^"besr^'fo kLge(em L0® uedrü