Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Die Heutige Tlummer mnfafif 10 Seifen. Stoffe io. Ibhsea e itel &■ Preisen. «leben u>g. Fiirlk »*** Maschine*- jarMi i epeljrfntt* »y innb ander« 6oM\,6c fein, Mäuschen, Pa empfiehlt billigst , Hanckel vstclhaudl. echloii«! cke Werten bis mm Aie nenen ^eichssteuern. Die „Nordd. ANg. Btcr." führt in einem toriteren Artikel über die nenen Reichssceuern aus: Nr. 277 allster Sonntag». Tem (Siebener 9ln^ einer rterben im Wechsel mit Dem Kesstschen Landwirt die Lietzener FamUten- triätter Diennal in der Woche beigelegt. Jlotatiouöbrucf u. 'Per- Le fl der Brühl'schen U nioen.-Buch-u. Slein- öaicferei. R. Longe, gtebaftion, Ervedllion unb Druckerei: Schul st raste 7. giebafnon e=$e) 112 L erlag u.Erpeb.e^Wöl 21breffe für Devefchen: Anzeiger «testen. Annalime von Anzeige, für bic Tagesnummer bis vormlirags 10 Uhr. ZeilenvreiS: lokal 12Pf^ auewärt'3 20 Pfg. Derantwortlich für ben polii. unb allgem. Teil: P. Witt ko- für , Stabt unb 2anb4 und .Gerichts'aal": Ernst pest-, für ben An- zeigenteil: Hans Beck. Blt mkinleSiM Röhren. Leistet per Wj6 300 Liter uod toj venebiedenon U- «Äf Valiiische Tm-rsschmi. Die Marinevorlage und die Sozialdemokratie. Die Verstärkung unserer Kriegsflotte, wie sie durch die neue Vorlage gefordert wird, hat bei den Parteien mit Aus» nähme der Sozialdemokratie eine Ausnahme gesunden, die durchweg nicht ungünstig zu nennen ist. Nur der „Vor- märtS" nennt die Flottenvorlage eine „maßlose Provokation, die wie mit einem grellen Scheinwerfer nach alten Seiten hin den ganzen Wahnsinn bet heutigen kapitalistischen Politik, ben ganzen Widersinn der heutigen sozialen Zustände beleuchtet- ... Ans bas ftarrstc Stuck der junkerlichen B?utcpolitik ttrirb das stärkste Stficf des industriellen Raubzugs ausgetrumpft: nachdem die Volksrnasicn von den Ostelbiern genreiüblutet werden, nhrb sie zum „Ausgleich der Interessen" nunmehr, einer Land voll Pwnzervlattenfabrikanten und dem sonstigen Häuflein direkter Interessenten unserer Flotten- und Weltpolitik als wehrloses Objekt vor geworfen." / Trotzdem aber kann der Vorwärts sich diesmal doch dem Zwang nicht entziehen, anzuerkennen, daß die allgemein- politische Lage völlig verändert ist, nur zieht er Schlüsse da rauS, die man sonst in den deutich-feindlichllen ausländischen Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, den 23. November 1905. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curfchmann, Georgi und Heyligenstaedt, die Stadtverordneten: Brück, Eichenauer, Euler, Faber, Gabriel, Dr. Gutfleisch, Dr. Haberkorn, Hönbach, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, Iughardt, .stellet, Kirch, Krumm. Leib, Loder, LooS, Orbig, Petri, Schell-w, Schaffstaedt, Schiele, Schmall, Wallenfels und Dr. Wimmenauer. Auslosung von S! uldverschreibungeu des Anlehens von 1901. Von sein auf 2 Millionen lautenden Anlehen von 1901 gelangten im ganzen 40 000 Mk. zur Auslosung, die zum 1. März 1906 gekündigt werden. Ansgelost wurden 7 Stück zu 2000 Mk.: Nr. 49, 86, 104, 130, 254, 262 und 337; 17 Stück zu 1000 Mk: Nr. 352, 414, 527, 598, 607, 668, 724, 774, 797. 813, 836, 854, 896, 905, 941, 998, 1087; das Reich fein sollen. . , , Tie „Nordd. Mg. Ztg." schließt damit chre Darlegungen über die einzelnen Stenerobjekte ab und behält firb vor, auf einige allgemeine finan&politifdjp Gesichtspunkte einzugchcn. Mit Ausnahme der R e i ch s e r b s ch a f t s sie u e r und der Kr a f t w a g c n besteuerung, von denen namentlich die letztere allgemeine Dilligung finden wird, wenn sie auch für uns in Hessen einen Ausfall bedeutet, insofern, als eine Neichsstcuer die bereits bei uns bestehende Landessteuer verdrängen und durch Erschließung anderer Steucrguel en ersetzt werden müßte, norden diese in Vorschlag gebrachten Steuern insgesamt in weitesten Volckskreisen mit höchstem Mißbehagen ausgenommen werden. Heute nur ein paar Worte zur F a h r r a r t e n st e u e r. Was die Steuersätze dieses Projektes betrifft, so fällt deren Ungerechtigkeit aus den ersten Blick auf. .Der amerikanische Nabob, der von Hamburg nach Basel erster K l a l f e zu seinem Vergnügen fährt, wird mit ganzen 4 0 Pfennigen belastet, was ja natürlich eine so minimale Leistung ist, daß es sich kaum lohnen würde, viele Worte darüber zu machen. Wenn aber der kleine Geschäftsmann in Geschäften von Gießen nach Frankfurt und wieder zurücksährt, so will ihm das Reich znr Bestreitung seiner Marine- und Militärausgaben 20 Pfennige ab knöpfen. Es bedarf keiner näheren Ausführung, daß das eine steuerpolitische Ungerechtigkeit ärgster Art ist, die das gesamte Volk und namentlich den kleinen Mann maßlos erbittern und der Sozialdemokratie abermals gewaltige Rekruten- massen zuführen würde. Und das für ganze 15 Mill. Mark! Es ist doch wohl undenkbar, daß ber Reichstag dieser Mißgeburt einer ausschiveifenden Gesetzgebungs-Phantasie zum Leben verhilft. veranschlagt. m _ Ferner kommt die Ve st e u e r u n g de r P e r s o n e nf a hr r; r t e n im Eisenbahn- und Tarnpfschifsverkehr in iBctraarf. Mit dieser finanziellen Maßregel folgt Deutschland dem Bei- ftiiele von Großbritannien, Frankreich. CeflemirMlngarn, Italien iiTib Rußland. In keinem dieser Länder ist eine merkliche De Ü-tim'Ng des Reiseverkehrs (?) oder eine Hemmung seiner Ent- trScllung durch diese Steuer hervorgetreten. In Deutschland is' der Geb'Uke, den Personenverkehr auf ben Eisenbahnen zu F'li'tcrern. bereits vom Norddeutschen Bernde erwogen worden. Tie Gründe, die damals dafür angeführt mord-m sind, haben F.ii'ite noch im rorfentlidxm gleiche Geltung. Die Äiisdehnun" dm Steuer auf den inländischen Dampferverkehr rechtfertigt |i1ii durch b.n Wettbewerb der Dampferlinien mit den Eisen- b - fynen, sowie dadurch, daß der Personenverkehr auf ^ainvf schißen großenteils Vergnügimgsreisenden dient. , Von einer Dc- st uernng der Fahrkarten im Seeverkehr ist mit Rücksicht aus st.i Wettbewerb de§ ^luslmdes ?7bstand genommen worden. Durck d :- Bemessung der Steuersätze s.'ll eine wesentlich stärkere Heran- nrhung brr wohlhabenden Bevölkerung durchaeführt werden. Ties stirb- neben einer Abstufmig der Steuerklassen von 40 W. ; (\-rab zu 5 Pfg. für jede Fahrkarte je nach der Wagenklafte. soürie neben ein r Befreiung ermäßigter Militär- und Arbeiter Tc rten in der Weise geschehen, daß die Sten er pflicht erst by i einem Fahrpreise von mehr als 2 Mark zu b--ginnen hätte. Hiernach würde die Steuerpflimt für biie dritte Klasse erst bei 67 Kilometer, bei der vierten Klasse sogar erst bei 100 Kitonteter eintreten. T-t Giwndntz der stärkeren Belastung der wohlhabenden Schichten -r urb~ somit auf d 'vpelte Art gewahrt, erstlich durch Eiwetzen brr Steuerpflicht st. . ?. bei kurzen Entfermmgen, sodann durch stlrk-res Ann-'gen der Steuersätze, und um den Verkehr möglichst wenig zu belästigen, und die Erhckimg der Steuer tunlichst zu nleich'enl, i?. die Form eines n a ch Kl a ss en a b g e st u f t en , int übrigen aber festen Stempels gewählt worden. Wenn y ■ Einnahme anS dieser Steuer auf annähernd 12 Milltonen Mark eiw-nshützen ist, so ergibt sich im Hinblick auf den gewast :i-wn Verk.hr schon daraus, wie wenig sie als cme D'irfr' nnps in den werden kann, zumal wenn man bedenkt, oaß bei,viels reife in Frankreich die gleiche Abgabe für 1905 auf 66 Mill. Frcnws veranschlagt ist. Soivnii haben neben den Eisenbahnen. ‘ neuester Zeit r s Bstkrderiing-°:n.ittel auf weite Entfermmg di- rstitwagen -ich zu einer T bentung entwickelt, die voraussichtlich tnt Laust ’yr Fahre erheblich wachfeit wird. ES lag baffer nahe, tne.c stug-e Erschein"ng deS Reiseverkehrs in bas Steuerprogramm - s-nnehmen. Da es jedoch nickt die Abfickt der Regierungen s. der wnin i llung des Verkehrs und der Verkehrsmittel Hindernisse in ben Weg zu legen, so sind die Kraftwagen, bie der (S'üttrbefv.rbming unb der gewerbsmäßigen Personrobeforbwuiig d-stnen, wie die Kraftdroschken und Krafwmnibusse, von der -steuer ir?i zu lassen. Dagegen erscheint bei den Luxuswagen, >iie nur in sehr begüterten Kreisen gelullten werden, die D-esteuer- „mg angebracht- Angesichts der Höhe der AnschaffnngS- und ährli'ch.'ii Reparaturkvsten wird die im Vergleiche dazu mäßige Steuer, bic in Form einer Grundgebühr von 100 bis 150 Mark jährlich ' nick ber Größe der Wagen und einer nach der Hohe y-r T'frr äfte zu bemesienden Gebühr erhoben würde, auf die Entwickln" ■ ber fit'-ftlvagen schwerlich irgend eine Beeinträcktia- tntg d-s Msntzes nickt zu befürchten hätte. Nack den Schätzungen bFe wesentlich auf die Erfahrungen Frankreichs sich gründen, dürften llk- Iahresertrag annähernd 3stz Millionen zu rrrtvarten fein. , „ _ Scklieblich ist als Ergänzung der Besteuerung des Guter- Umsatzes fine QnittnngSsteuer in Aussicht genommen, die mit 10 Pfg. für jede Quittung so geringfahig bemessen ist. daß sie als ein Verkehrshindernis sicherlich nicht inS Geir ickt fallen wird, wenn, wie geplant, Quittungen über Beträge bi? u 20 M a r k von der Steuer befreit sind. Zu Gunsten y r Quittnngs'wucr spricht, deiß nach den Erfahrungen anderer Länder sie leicht getragen unb bequem erhoben wird. (??' ÜErifer sind für die Befreiung von dieser Steuer vorgesehm unter anderen. Quittungen über Lohn- und Gehaltsbezüge von ? rsouen, die zu einer nach dem Jnvalidenversicherungsgesen ve.rsickerungSpflichtigen Klasse geböten, ferner Quittungen über Mckzahlnngen aus Sparkassen, über Unfalls-, Invalidität-- und Mtersren"n, über Unter'ützimgs- unb Krankengelder, Beerdigung.. Witwen- unö Daisengelder und dergleichen Gebühr"n. ^"as Verhältnis zu dem zu entrichtend-m Betrage ist jedenfalls sM gering, daß auf die Ausstellung der Quittungen nicht verbuchtet und die befürchtete Unsicherheit im Verkehr daher nicht Als dritte Sten er quelle zur Erzielung höherer Er- trägnifie bietet sich die AnSd hnung des Prinzips d.r Stempelsteuer auf den gr»ßen Verkehr und G ü t c r u m f a K Im Hin 8 ick auf die starke Belastung deS Zmmobilia. i,erkehrs hat der l! m s a tz b e »v e q l i ch e r Q ii t c r in Deutschland seither Freibeil ■ n steuerlichcil Lasten genossen, deren mäßige Beschränkung an irfiefH-? beS toochsenden Vedanes des Reiches angebracht ersll>emt. I ic Cvfahrungen in anderen Landern zeigen, daß derartige in mäßigen Grenzen gehaltene Lasten vom Verkehr leicht g c - n aflcn werde n (?!) unb bei einfacher <5rbc5ung5art der Staatskisse reichliche Grtvägnisse sichern. Durch eine angemessene ckbstusung der Steuersätze wird der Leistungsfäh-gken b hr und auf d t L o n d s r a cht v e r ke h r beabsichtigt. Durck i inte verschiedene Bemessung des Stempels für Stückgut unb Ur ganze Schiffs- und Wagenladungen wird auf die grünere '■v uertiebe Tragfähigkeit der letzteren Rücksicht genommen, lieber- b>-s soll durch Herabsetzung der Gebühr für Stückgntsend.tngen im Aalwerkehr, deren Fracht 50 Pfg. nicht erreicht, von 10 aus 5 Pfg. letztere auf das geringste Maß zurückgeführt werden F-rner soll der N hoerkehr durch Festsetzung einer Frachtgrenze (25 Mark', bis zu der eine geringere Besteuerung bestimmt werb, .geschont werden. Besondere Rücksichtnahme erfährt der geioöhnliche Fuhrwerksverkehr, sowie der Küsten- s Si i s l s v e r k e h r und der Reine Verkehr auf Binnengewässern bircb Verricht auf die Ausdehnung des FrachtnrkundenzwangeS brr für den Seefrachtverkehr gesetzlich vorgesckwieben und bei drn großen, der Güterbeförderung dienenden Verk.hrSanstalten ir den Vesi'rderungsbedingungen vorgesehen ist. Der fin.nnzielle lürtrag dieser Steuer wird etwa auf 41 M illionen Mark I Platz greifen wird. (?) Der Gesamtertrag der Qutttungs steuer ist jährlich auf 16 M illionen Mark anzunehmen ■ Aus den bisher behandelten Steuerquellen würde srch iahr- lich eine Eingabe von 180 Millionen ergeben. Es bleibt noch em . Rest von 40 bis 50 Millionen Mark zu decken. Daher ist dae geplante Reichserbschaftssteuer einzusül/ren, die tki5 Erb sckmf'ssteuenvesen, soweit das Reich an dem Ertrage beteiligt sein wirb, einheitlich regeln soll. Die Erbschaftssteuer erhalt ,m Reicbshaushaltsetat insofern eine Sonderstellung, als der dem Reicks Derbleibenbe Anteil iährltch e t a t S g e s e tzl i ch beihmmt nrrben soll je nach hem Teile des ordentlichen Ausgabeubedarr s wofür nach Einstelllmg der sonstigen eigenen Einnahmen de? ReicknS unb der durch llebenweisungen gedeckten MaNnkiiler beiträge der Au^lleich fehlt. Der Anteil des Reichs 'st daher scknvankend, dock wird geplant, den drittenTeildesErb- irbaf(»'teuerertraget unter allen Umständen den E r n S e l st a a t c u voerubehalten, um letztere für den Verzicht auf ihre bisherigen Einkünfte aus der Erbschistssbeuer schadlos zu halten Erb- schäften, die auf Abkömmlinge gerader Lmie ober Ehegatten übergehen, bleiben steuerfrei. Die Steuersätze schwanken von 4 bis 20 Prozent je nach dem Grade der Verwin.dt,:.'zaft unb dem Werte der Hinwrlassensck»ast. Die Mindestsätze , oll en für Vermögen bis zu 50 000 Mark erhoben merden, Erbschaften bu.- zu 300 Mark sollen steuerfrei fein, mit dem doppelten Mindestiat'' soll die Steuer Bei Vermögen über 500 000 Mark ihren Höhepunkt erreichen. Erbschaften gleich sollen Schenkungen -wischen Lebenden erachtet werden, um die Umgehung ber Steuern zu verhir-bem. Der Gesamtertrag der Erbschaftssteuer nnrd auf etwa 72 Mill- Mark gescheit t, wovon ers'wberliebcnfalls 48 Millionen verwendungsbereit für Pie abLehn-rrde Antwort brr Pforte auf das Verlangen der Mächte in der mazedonischen Frage bat zwar im ersten Moment überrascht, ihre aufmerFfame Prüfung ergibt indessen, daß sie die erste Etappe der Nachgiebigkeit der Türkei ist, denn ausgenommen in. der Frage der Finanzkontrolle hat sie die Einwilligung zur Verlängerung der Mandate der Finanz« agenten und selbstverständlich auch der mit diesen ver«- bundenen Institutionen deS Generalinspektors sowie, indirekt aiich ber Gendarmerieoffiziere, da die Organi-, fation der Gendannerie mH der ganzen Resorrnaktion eng verbunden ist, gegeben. Darüber, ob die Botschafter die 9lnbDort der Pforte noch einmal erwidern werden oder ob daS weitere der Flottendemonstration überlassen bleibt, ist kein Beschluß gefaßt worden. Der Sultan soll an den Kaiser von Oesterreich ein Telegramm gesandt haben, worin er ihn auf die schwierige- Lage aufmersiam macht, in der sich die Pforte befinde. Der Sultan habe den Kaiser um seine Intervention gebeten, was dieser jedoch ablehnte. Ein ähnliches Telegramm soll der Sultan an den Zaren gerichtet haben, jedoch auch von diesem ab gewiesen worden sein. Tie internationale Flotte versammelte sich inzwischen für die Demonstration gegen die Türkei im Hafen von Athen und soll den Pyräus heute unter dem Oberbefehl deS österreichischen Vizeadmirals Nipper verlassen. Die gesamte bürgerliche Presse erörtert die Flotten» demonstratio» gegen bte Türkei in wenig günstigem Sinne. Der ,Standard" meint, ein Bontbardement von Konstantinopel werde wohl nicht stattfinden, denn der Sultan verfüge über eine ausgezeichnete Armee. (Daran ist ja nie gedacht worden I D. Red.) _____ Hetzblättern zu finden gewohnt ist. Er schreibt: SVt neue Sturmlauf einer rmverantwortlichen und kop losen Flottenraserei wagt fick gerade in dem SKoment hervor, wo ein kaum abgesck'offenes blut'.ges Drama der We.tpolltu im Fernen Osten auch dem Mödlltev die Augen daraus öffnet, wie sehr die Sozialdemokratie mit ihren Wrnmungen vor den furchtbcren Gefahren des weltnolltrsckvn Malstroms recht hatte. Jeder halbwegs, zurechnungsfähige Politiker muh sich Urtier klar sein, daß der Ausgang des russtfck°ga-cm'.schm Krieges nicht etwa em WsÄuß, sondern umgekehrt bloß ber. Beginn cineS neuen Kvpitels weltpolitischer Hände! und Kampfe un Osten ist, die je weiter, je unübersehbarer, ie gewaltiger werden. Sick in diesen todbringendenStrudel durck maß-und endlose Rüstungen stürzen, zugleich aber tn der olmehm gespannten ;Tt1 mietümalm Lage, nach dem lüngsten Marokkokonffikt, durck WocI^ctW Flottenvermehrunaen neue Kvnfilktmomente sckiffeii. das ist ein frevelhaftes Spiel mit den ^gnck- falen der Millionen, wie es davon sogar m Preußen-Teutlchland md)t viele fBelfiüetc gibt „ ... Es wird des weitern die russische Revolution als der Prolog einer stürmischen Periode scharfer Klassenkämpfe in allen kapitalistischen Staaten hingcstellt Deutschland sei vielleicht der nächste an der Reihe dieser Staaten, in denen eine langjährige skrupellose Klassenherrschaft Erstes Blatt. ISS. Jahrgang ^eirag L4. Novenlber 1S0S' d mono rtirf)75Vf., oiertefc Gichemr Anzeiger ' General-Anzeiger von der Volksmasse zu r R eche ns ch aft gezogen werde. DaS Blatt schließt dann mit folgenden Worten: Wenn eine hockwohlwerfe flktion extra dazu angetan war, in der Arb'it.rNasse Deutschlands nrch mehr bas Aiigenmerk, die Symp'Ilüen, die Hoffnungen von ber rem Parlamentarismen Reformaktion aus die direkte Massenaktion zu wenden, dann ist eS iid>er die neue Flottenvorlage! Und noch en:v. yn deinem Stück der heilte gellenden Reaktionspolltik des Deutidum Reiche» ist der enge Zusammenhang mit der Monard>ic, mit dem persmi- lid>m Regiment so stark und Jo klar zum Vorigem ücbracht, wie gcT-be in der weltpolitischen Sdxoamterci. ^is deutsche Proletariat weiß zu gut, daß es „unsere herrliche -plotte bem- eiben Kurs verdankt, wie die unvergeßliche Zuck>tHausvorlage. Und nun meldet sich dieses spezielle Schoßkind des personluhm Regiments, brr Zwillingsbruder des deutschen Milltarlsmus: die Flotterrvolitik, wiederum in einem Augenblick, wo voll RuUano h-r das ganze brandende Stimmengewirr der Revolution immer mehr und mehr > on dem mädytigen Donnerruf übertönt wird: Es lebe die Re. l> l i k! Die neue F-lottenvorlage, „nehmt alles mir in all* ist ein fd^agrober Beweis, daß bic brrfdKnbe Politik TeiitfdAanb blindlings mit verhängten Zügeln drauflosstünm, ohne die geringste warnende ^lhnung von den grosvn unb gewaltigen Dingen zu haben, bic da ring« fr rum vor sid) geben. Denn mit der einen Warnung hatte chließlich bic russische Revolution den (eitenben Politikern unb Parteien Dcutsddanbs dock, dienen sollen: sie hat gerade in den letzten Tagen gezeigt, baß in jenen großen historischen Momenten, wo bas Maß voll wird unb nach Hegclschem AuS- bruck „bte Quantität in bie Qualität übergebt", auch der innere zwiespältige Charakter bes Militärs umfdjilägt, der Soldat unö Matrose wirb aus einem gedrillten Werkzeug der Reaktion! Mim — freiheitSli bendro Bürger und zum treuen Sohn de« Volkes. Hätten unsere Flottcnsd)rr»ärmcr für die gewaltigen Lehren ber Zeitgesclndste noch ein offenes Ohr, sie müßten das Wort bes roanfrobro „Admirals des Stillen Ozeans" und seiner unter- qvfr’nbro Kamarilla Horen, bic der ganzen internationalen Reaktion warnend raunen: Morituri te salutant — dem Tode Geweihte ntbieten euch ihren Gruß! . Der vaterlandslose Charakter des Vorwärts und der Kreise, denen er als Sprachrohr dient, konnte nicht besser bewiesen werden, als durch diese Auslasiungen. Kürzlich hat ber sozialdemokratische Abg. Richard Calwer ausgesührt, eS sei grundoerkehrt, so zu tun, als ob die deutsche Politik namentlich die Schaffung einer deutschen Kriegsmarine England gewissermaßen zu seiner feindlichen Haltung provoziert habe. Er setzte hinzu: „So wie die realen Verhältniffe heute liegen, hängt das Ansehen eines Staates im Auslände von seiner Schlagfertigkeit zu Waffer und zu Lande ab*. Calwer hielt cs für angebracht, im weitern Verlauf deS Artikels fein sozialdemokratisches Gesicht zu wahren, an der Richtigkeit dnj angeführten Sätze ändert das aber nichts. Wie die Partei-' lfitung fich zu der Flottenvorlage stellt, zeigt dagegen der Artikel des Vorwärts. Trilli FaBstrfill S Fe* 1v v , Onn.« Ji . M. s-L 76 3I:-| 1° 6,r ir 4 2 fik- 1*. , i@l.6eelfld* L^stlunder".°E' tllftot^G rtidCfc AnäMs.^ - i.'i H*,"’ Wi’ä"""-5*"' W?- - Zud16?, . Dud|,hl^P 20* 'n 14 Stück zu 500 Mk.: Nr. 1211, 1322, 1360, 1361, 1367, 1616 1722, 1723, 1772, 1880, 1881, 1883, 1888, 1889; «7 Stück zu 200 Mk.: Nr. 2039, 2067, 2077, 2088, 2116, 2119, 2120; 6 Stück zu 100 Mk.: Nr. 2329, 2394, 2397, 2484, 2485, 2486. Mitteilungen. Die Gießener freiwillige Feuerwehr lädt die Stadtverordneten-Vcrsammlung zu einer aus Anlaß ihres 5Ojährigen Jubiläums am 9. Dezember in der Turnhalle des Turnvereins slattfindenden Feier ein, bei der dem Stadtvorstand ein Andenken an die 5Ojährige Jubelfeier überreicht werden soll. Dankschreiben sind eingegangen von der Witwe Schmidt in Rödgen für die ihr gewordene Zuwendung, sowie vom Ratsdiener Moll für die Abnahme der Hausreinigung im Bürgermeistereigebäude. Der hessische Ernst-Ludwig-Vercin für btc Errichtung billiger Wohnbäuser hat d,e bei seinem Preisausschreiben zur Erlangung geeigneter Entwürfe preisgekrönten Arbeiten vervielfältigen "lassen und der Versammlung ein Exemplar der Vervielfältigung überwiesen, das Freitag und SamStag zur Einsichtnahme der Interessenten im Sltzungssaale aufgelegt werden soll. Baugesuche. W. Euler und Georg Haubach haben im Asterweg je ein Hintergebäude errichtet, ohne, wie es die Bauordnung verlangt, vorher die Vordcrgebäude errichtet zu haben. Die Versammlung erteilt nachträglich hierzu ihre Geuchmigung unter der Bedingung, daß jeder der Gesuchsteller 500 Mk. Bürgschaft hinterlegt, die verfallen sind, wenn die Vordergebäude nicht bis zum 1. September 1906 im Rohbau vollendet sind. Stadtv. Krumm beanstandet bei der Gelegenheit die Höhe der errichteten Hintergebäude, die förmlich Wolkenkratzer- artig seien; der Vorsitzende erwidert, daß die Höhe der Gebäude den Bestimmungen entspricht. Die Stadtv. Brück, Löber und Huhn finden die geforderte Bürgschaftsstellung für zu weitgehend, worauf Oberbürgermstr. Mecum erwidert, daß man prinzipiell für Einhaltung der bestehenden Bestimmungen sorgen müsse. Ein Baugesuch von A. Scheppclm a n n für die Roon- straße sieht Anlage eines über die Straßenfluchtlinie hinausragenden Balsons vor, wofür der erforderliche Dispens befürwortet wird. Richt befürwortet wird das weitere Dispensgesuch, daß in den oberen Stockwerken die Mauerstärke geringer als vorgeschrieben geführt werden darf. Jean Eckert will in seinem Grundstück Ecke der Bismarckstraße und Ludwigsstraße nach letzterer Straße zu einen Neubau und dahinter einen Seitenflügel errichten. Die Baudeputation beantragt Ablehnung dc§ den Seitenbau betreffenden Teiles des Gesuchs, da mit Errichtung des Baues der noch verbleibende Hofraum statt der vorgeschricbenen Mindestbreite von 4 m nur noch 3 m breit sein würde, im übrigen Genehmigung des Gesuchs. Stadtv. Löber ist für Genehmigung des Gesuchs, da sonst der Gesuchsteller in seinem Geschäft behindert sei. Oberbürgerm. Mecum erwidert, höher als die Rücksicht auf die Privatinteressen Einzelner stehe die Innehaltung der im Interesse der Gesundheit aller Bürger bestehenden Bestimmungen. Der Antrag der Baudeputation wird angenommen. Bäckermeister A. Deibel beabsichtigt, um den bestehen, den gewerbcpolizeilichen Vorschriften nachzukommen, in seiner Hofraite im Neuenweg einen gedeckten Gang zwischen seinem Knet- und Schießraum und derFeuerstätte seines Backofen? anzulegen. Da hierdurch sein Hof zu schmal würde, bebarf er eines Dispenses. In der Baudeputation stimmten drei Mitglieder für Befürwortung des Gesuchs und zwei dagegen. Die Versammlung entscheidet sich für die Befürwortung deS Gesuchs. Steinmetzmeister E. Block sucht um die Genehmigung nach, auf seinem außerhalb des Ortsbauplanes in der Marburgerstraße gelegenen Griindstück ein einstöckige? Gebäude in Fachwerk zu errichten. Die Versammlung tft mit dem Gesuch einverstanden unter der Bebingung, daß das Gebäude 25 m hinter der Straßenfront errichtet wird, damit einem späteren Wohnhausbau an der Straße nichts im Wege steht. Städtische Bau- und Straßenangelegenheilen und dergl. Die Versammlung hatte in einer früheren Sitzung der Beseitigung der in der Plackst raße stehenden Bäume zugestimmt, wenn die Anwohner bereit seien, hier- für andere Bäume anpflanzen zu lassen. Rach einem inzwischen ausgestellten Voranschlag würde die Sache 452 Mk. erfordern, was den Anliegern zu viel ist. Es bleibt sonach bei dem gegenwärtigen Zusiand. Der Fluchtlinicnplan für den Neuenweg bedarf bei dem Grundstück der Frau Rothenberger noch der Feststellung. Das Ministerium ist im Interesse der Erhaltung des historischen Straßenbildes für die Beibehaltung der bestehenden Ausbuchtung, während die Mehrheit der Bau- dcputation für eine gerade Fluchtlinicnführung ist. Für Belastung des seitherigen Zustandes sprechen die Stoo. Schaff, staedt, Haubach, Kirch und Brück, für Schaffung einer geraden Fluchtlinie Oberbürgermeister Mecum, die Stadt- verordn. Petri, Dr. Haberkorn und Huhn. Rach der Abstimmung soll es bei der jetzigen Fluchtlinie bleiben. Die von der Eisenbahnverwaltung nachgesuchte Er l a u b- niS zur Anlage einer Fernsprechleitung über den Wetzlarer Weg wird unter der Bedingung, jährlich eine Anerkennungsgebühr von 50 Pfg. zu zahlen, erteilt. Für die Herstellung von Bürgersteigen und Entwässerung der Straßenunterführung am Neustädtertor wird ein Kredit von 1800 Mk. bewilligt. Stv. Huhn bringt bei der Gelegenheit die schon früher von ihm angeregte Verbreiterung des Viaduktes in Erinnerung, da der jetzige Zustand dem Verkehr durchaus nicht genüge. Die für die Anlage eines Geländers bet der Zreppe neben der katholischen Kirche erforderlichen 250 Mk. werden genehmigt. Gesuche um H er st e l l u n g von g e pf l a st e r t e n U e b e r- gängen liegen vor für die Marburgcrslraße, die Stephan- straße, die Hammstraße und die Ecke des großen Stein- und des EichwegeS. Die Baudeputation hält Uebergänge da für nötig, wo eine Querstraße eine chauffierte Hauptstraße kreuzt, und beantragt deshalb Genehmigung des letzterwähnten Gesuches, im übrigen aber Ablehnung Nachdem sich in der längeren Besprechung die Stvo. Dr. Schäfer, Eichenauer, Petri und Huhn für Genehmigung de? Gesuchs in der Stephanstraße, der Vorsitzende und Beig. Heiligen- stä dt für dert Antrag der Baudeputation ausgesprochen haben, findet letzterer Annahme. Das Gesuch für die Stephanstraße findet ebenfalls Genehmigung, wenn der Antragsteller Pfaff die Kosten übernimmt. Stv. Huhn machte auf den schlechten Zufiand der Hammstraße aufmerksam, insbesondere auch zwischen den Schienen der Biebertalbahn. Stv. JugHardt regt an, in Straßen, die noch im Ausbau begriffen sind, die Bauunternehmer zur Schaffung geordneter Zustände anzuhalten. Die Beschaff,', ng von Borfenstern für das Forfthaub an der Otcher Straße und die Dolfieung des Schlachthofdirektors wird abgelefint mrt> dcm Dari amt auf- gegeben, auf anderem Dege für die Drfeitrgung der vor- yandenen Uebe'lstände $u sorgen. Ebenso wird die De* cy fsung von DachVöcken für den Neubau der Mädchenschule abgelehnt, die ein Fabrikant unter Hinweis auf den damit gewährleisteten besseren Arbeiterschutz bei Dachreparaturen angeregt hatte. Der Vorsitzende bemerkte, daß diese Schutzvorrichtung, die nicht billig sei, jedenfalls ebensowenig benutzt werde, wie die sonstigen Schu^vorrichtungen. Stadtv. Petri sprach sich für und Stadtv. Haubach gegen die Anschaffung aus. Verschiedenes. Durch die Uebernahme der Arbeiten an der Kläranlage durch die Stadt war die Anmeldung der bis dahin in der Betriebskrankenbasse von Jäger u. Rumpf versicherten Arbeiter bei der Ortskrankenkasse notwendig geworden, wodurch für eine Woche das Krankengeld zweimal bezahlt werden mußte. Die Versammlung ist damit einverstanden, daß der Wochenbeitrag an die Ortskrankenkasse (31 Mk.) von der Stadt bezahlt wird. Stadtv. Löber erhält auf seine Anfrage, wie es mit dem Gesuch der Laternenwärter usw. wegen Lohnerhöhung stehe, die Auskunft, daß mit der Einführung der Arbeitsordnung der Zeitpunkt zur Regelung dieser Frage gegeben sei. Zwei städtische Bauplätze an der Licher- straße werden zum Taxpreis von 10 Mk. für den Quadratmeter an H. Launspach freihändig abgegeben. Zur Beschaffung von Bettwerk für das Polizeiamt werden 80 Mk., für Meßgeräte für das Vermessungsamt 460 Mk. bewilligt. Ein Gesuch des hiesigen Ziveigvereins vom Roten Kreuz um U eberlassun oderTurnhallebeider Stadt mädchcn sch ule zum Zweck eines UebungskursuS für 5 Abende wird genehmigt. Die Beratung einer Eingabe des Detaillistenvereins wegen deS städtischen F i ° ch m a r k t e s lvird ausgesetzt, da noch keine Sitzung des betr. Ausschusses stattfand. Die Vergebung der Kultur- und Wegbau- arbeiten für den Stadtwald findet Genehmigung. Bei den meisten Positionen treten gegen den Voranschlag Ersparungen ein, nur in zwei Fällen ward er überschritten. Ein Gesuch der Witwe K. Euler H. um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrreb wird befürwortet. Eine Vertraucntzkundgebung für Abg. Dr. Gulfleisch. Außerhalb der Tagesordnung ergreift Stadwerordn. Eichenauer das Wort zu folgenden Ausführungen: Meine Herren! Es sind in den letzten Tagen von außerhalb der Stadt- verordnetenversannnlung stehenden Persönlichkeiten mehrfach An- regmrgcn an mich ergangen, anläßlich der nun bccitbetcn Session unseres Landtags dem verehrten Abgeordneten unserer Stadt, Herrn Justizrat Tr. G u t f l e i s ch, hier an dieser Stelle einige Worte des D a n k e s zu widmen für die h i n g e b c n d e T ä t i g- keit, welche unser Herr ?lbgcordneter im Interesse deS ganzen Landes in der Kammer entfaltet hat. Ich glaube mit dieser Anregung umso mehr den Beifall der Herren Kollegen zu finden, als wir wissen, welchem Angriff unser verehrter .Herr Abgeordneter in den jüngsten Tagen in einer anderen Stadtverordnetenversammlung zu begegnen hatte. Ihm für feine angestrengte Tätigkeit und seine mannhafte Vertretung der Volksinteressen zu danken, wird gewiß Ihrem Gefühle entsprechen, und ich darf Sie wohl bitten als Ausdruck Ihrer Zustimmung sich von Ihren Sitzen zu erheben. Die Versammlung entsprach unter Beifallsrufen einstimmig dieser Aufforderung. Stadtv. Dr. G u t f l e t'f ch erwiderte: Für die freundlichen Worte des Herrn Vorredners und Ihre zustimmende Ancrkeummg sage ich meinen auftichtigen Dank. Die Aufgaben, die uns namentlich im letzten Jahre im Landtage beschäftigt haben, sind mit manchen Schwierigkeiten behaftet gewesen. Insbesondere die Frage der Gemeindesteuer ist eine so schwere, daß nie" leicht gesagt werden kann, ob wir hierin sicher das Richtige getroffen haben. Unser Oberbürgermeister, der ja hierin im Rate der Städte trefflich milgearbeitet hat, wird dies bestätigen. Bei solchen ernsten politischen und zumal auch wirtschaftlichen Fragen, die in das Wohl ganzer Berufsklassen und schließlich auch jedes einzelnen Bürgers tief eingreifen, kann sich niemand vermessen, behaupten zu wollen, daß gerade er da ö Richtige gefunden habe. Werdas darf ich ohne Bedenken behaupten, daß es mein und meiner Rtitarbeiter ehrliches Streben war, ein gerechtes und gutes Resultat zu finden. FreivonEigen- interesse, nur auf das Gesamt wohl bedacht, habe ich mit meinen Mitarbeitern stets auftichtig den guten Willen, das Richtige zu schaffen, betätigt. Daß 'Sie, meine Herren, mir dies durch Ihre Ehrung anerkennen, dafiir bin ich Ihnen herzlich dankbar. Sitzung des Provirrzial-AnSschusscs der Provinz Oberhessen. Gießen, 22. Rov. In der Sache, betr. Festsetzung b r Bureaukosten deS Bürgermeisters von Okarben wurde das Urteil verkündet. Es lautet dahin, daß der Rekurs ber Gemeinde £ färben gegen das Erkenntnis des Kreisausschusses des KreiseS Friedberg als unbegründet kostenfällig zurückzuweisen fei. Zu dem Gesuch da? Ä*. Sch. zu Gießen um Erlaubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Neustadt Nr. 14 hatte die Stadtverordnetenversanrmlimg beschlossen, die Bedürfnis- frage zu bejahen, nachdem die in nächster Nachbarschaft befindlich« Stehbierhalle eingegangen war. DuS Großh. Polizeiamt Gieße« befürwortete aus dem gleichen Grunde die Erteilung der nackyesuchten Erlaubnis. Im Gegensatz hierzu lehnte der Kreisausschuß deS Kreises Gießen in seiner nichtöffentlichen Sitzung vom^ 17. Juni b. I. baS Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ab. Auch der Provinzial-ÄuSschuh, an den der Gesuchsteller sich rekurrierend wandte, kam zu derselben Entscheidung und verwarf die eingelegte Berufung fällig. Tas hierauf zur Verhandlung gelangende Gesuch des H. $ zu Diedelsheim um Erlaubnis zum Be 1 r i ebe eine» Gastwirtschaft hatte den ProvinzialauSschuy in, diesem Früh. fahre beschäftigt und zwar war es damals abschlägig bcfcfHebtr worden. Dieses Urteil wurde von Großh. Ministerium bestäng« Kurz darauf reichte W. ein neues Gesuch "ein, in bem er wir Erlaubnis für eine SebenVwirtschaft nachsirchte. Der G-mein^ rat befürwortete das Gesuch. Der Kreisausschuß, deS Kreises Büdingen verweigerte in seiner nichtöffentlichen Sitzung stdock die Konzession. W. erhob hiergegen Rekurs, der \ur Folg« bitte, daß der KreiSauSschuß in seiner öffentlichen Sitzung btr/ Gesuche stattgab. Gegen diese Enffchekdung legte der Versitzend, des KreiSauSsckmsseS Berufung an den Vr-Vinziel.7iv»schnß Cjn Dieser wurde heute entsprochen, indem das Urteil deS Ktesr. auSsch«ffeS von dem Provinzial an Sschzch mifgestaben und Gesuch steiler rn die Kosten deS Verfahrens verurteilt ttmrbe. ES wirr de fodann über die F a s e l h a l t u n g in der Gemeint ■ Herchenhain, insbesondere die Dahl der Zucht richt, ung, verhandelt. Aus deSfallsige Anfrage des Großh. es ten entschied jedoch, daß in der Gemeinde nur Faseltiere V-. Vogelsberger Rasse geholten werden dürften. Nachdem der fc- meinbertrt gegen dieses Erkenntnis Rekurs au den Provinz. Ausschluß verfolgt hatte, hob dieser heute das Urteil des £rci;- ausschufses auf und erkannte dahin, daß in der Gemeinde Herckn-. Hain Faseltiere der Simmentaler und Vogelsberger Rasse gehaltg- werden dürfen. Kircklicke 21 «'H itinl für die Luka-- ; Ittsdienst statt. A"ni- ndc erbeten. : chlefindenMt:«^. llwent lür bie SiM- , den letzten Mndmc- enb eingeladen. »eM T°E w* ,n nicht gnvunfcht. icmeiNdc. ,§ um 8119 chPfsNgfien 9eid)l vor unds e hcd.” feil. AM M- •* . TÄliti^, l ^sich^' eibe» in d" v°2neralks'^ ^ deiitsthe"^,, 9eriu* men ^to * . 'u'enth-lt des 110.70 100 »er 311-990 md.t. 1918 do. Staat*-Anleihen. 98.25 ebyW. . s1/, b. 1905 do. Ger. 2 ti 3 imt Meininger HyB.-Bk. Ser. 2 6. 1906 Trier » IWt unk. do. t. G. do. Preußische ConsolS 1000,2000 do. do. 4 do int. d. 1906 31, 98 40 1907 4 Vorarlberg Lire do. M. 41'. Bukarest 98. {Rhein. Hhv. Mannheim unk. b. 1902 . 4059 c 101 10 Kovenhag. v. 1901 unk. 1011 2043 c Westd. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Russische Südosi 97 fleiicrfc. See. 2 . . 3®/l6 Neapel staatl. aar. Stockholm v. 1880 I 3% do. b. 1908 87. Zürich pr ov inzi al-garant. Staats, obec Stadt BuenoS-AireZ v. 1892 i. P. M. v. 1888 i. G. do. do. 100.75 Kr. 98. 100.10 Sachs.-Meining. Landkrcd.-Anst. unk. 1906 54.30 Lire i. G. 100.40 ß. fl. 81.20 Provinzial- und Commnnal- Obligationen. Standesherrliche Anleihen r. 102 do. M. 4% Grt. Henckel Hg.v.Donn. rA105v.84 4% Eisenb. Rentenbank 102— do. 4 do. 00. 3V, 100.50 vfl.G. 98.80 f.fl. 82.25 98.50 102. 3% ff^rttqenstein-Hof'enstein M. ti. 1901 Abt. IT. n. m. 154.20 M. ReichSbank 136.40 100.20 M. 128.30 98.20 4 8510 unk. b. 1906 M. 63.20 98.10 alt. Ä. . . A. 600 Beretn-donk . . alt. K. Rbl 100 DiSksnt*-«eseSschaf» M. 600/1200 9i. 604X1200 * it 2V, 100.30 4 Freiburg P-s. Span. auSl. Rente v. 1882 abget Lnrechtscheiue . n. 1884 abgest. w. 1882 nicht abgest do. 100. Unverzinsliche Lose Fulda b. 1901 Ser. I Ratlb. f. Dtschl. S. I-V M. 800/1200 41 Ungarische 97.90 do. M. Außereuropäische. n. 1904 Pes. inn. G.-Anl. v. 1887 abgest. do. 1890 n. 1897 v. äußere Gold-Anl. v. 138. v. I 369.60 Lstr. Indus tri e-Aktien. 6 . Fr. do. Pfandbriefe. Beel. 97.75 do. Eisenbahn-Prioritäten 100.40 Mannheim v. 1901 unk. b. 1906 101.50 98.60 do. 95.80 1903 do. 31/, 103. v. 1899-1901 . . 4 Nürnberg 6. 1913 v. 1902 unk. 100.90 do. 6. fl. b. 1908 unk. 4»/, Offenbach 101.65 29 mrk. ». 1966 do 6. unk. b. 1906 99.70 k 400 S. 401-470 unk. b. 1913 Fr. i. ®. do. do. E. v, 71 t. 6. 102.^0 100.50 4 8 do. do. do. do. mitgeteilt von der 4t 41 41 3V, 5 1888 1897 bo. do. do. 500 200 98.10 98.10 98.10 Frankfurter Bank . Badische Bank . . Dresdner Bonk . . Dresdner Bankverein do. do. do. do. do. do. do. do. do. 104.50 157.50 124.70 142.30 203.80 162.60 189.50 117.50 112.50 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. b. 1906 . b. 1911 . 4 4 4 4 41 »V. 9 41 41 41 & 5 «V, 44 m. KV, 500 B09 M. s.st 4 SV 2 do. do. do. do. do. do. do. unk. b. unk. b. unk. b. «. fl. fl. 400 406 400 100.20 88.85 87.60 98.60 88.10 4 3V 4 4 4 do. do. do. e. do. 6. 102.50 101.10 117— 125.90 144.50 150.80 152.40 99— 97.50 8 4 4 3 5 5 105.30 144.80 do. do. öffm Kr. 99.50 102.30 67.80 96— 100.60 98.30 5 > 4 3 3 8 6 3 3 5 4 4 5 do. do. b . 1000 . 500 . 1000 gar. . 1962 1908 1906 n 4 3V, 3V, 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. ^otthardbahn. . Ttal. Mittelmeer . Ilnatol. Eisenb. . Prince Henri . . 4 6 7 99.70 100 40 99— 101.90 44 44 44 44 44 44 44 a 44 ». 1901 «bstest W. 1887 do. do. 43 unk. 6. 1913 46 nnk. d. 1961 9 6 8 9 6V, 7 7 7 99 — 99.90 100.10 100.20 100.70 101.30 102.30 101.30 100— 97.20 97.20 98— 99— 99.50 100.40 101.90 103.35 nnk. b. nnk. b. unk. b. unk. b. unk. b. 1909 unk. b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 unk. b. 1907 do. do. do. änß. E.-B. i. (8. innere v. 1888 . v. 1889 i. v. 1899 i. v. 1891 i. Lftr. M. 88.10 79,80 i. wnt. ent M. Fr. 8. fl- M- M. tlr. «. Fr- 100 — 98.20 2000r b. 1913 lOOOr 99— 99— 99.10 99— 99— 97.75 97.75 6-r. 3 Ser. 4 Lstr. M. Lstr. M. M.1000 Hl». 100 ! Rente Rente do. Rente Rente Lstr. Bel. Lstr. Pes.: imt b 1907 1908 Schaffhaus. Bankver. . Südd. Bodenlredit-Bank Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Diener Bankverein. . Wien do. do. do. Oldenburger. . . Russische v. 1864 . Russische v. 1866 . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 142 90 25.25 unk. 8. 1901 . nnk. b. 1902 . nnk. b. 1908 . Kr. 1400 ».«.900 0.260 M. 1200 ti». 260 . 660/1200 11 4V Anebach-Gunzenh. Augsburger . . Braunschweig Finnländische Freiburger . , Genua . . 4 . Mailänder .. , Mailänder » . Meininger . , Reuchateler . , Oestr. v. 1864 . Sächsische Rente Wiirttembg. v. 1875—80 abgest. v. 1903 v. 1879 8. 19ns 3. ff. Kr. v. 1900 ». 1901 8. 1895 100.— 100.20 97.20 95.95 90 20 97.80 Rbl. Lire M. 3V, 4 8V, 4 4 4 3'/. SV, 3V, SV, 4 4 SV, SV, SV, 4 4 4 4 4 SV, unk. b. 1908. unk. b. 1909 . unk. b. 1912 . SV, SV, s1/, 4 SV, SV, S1/, 4 31/. do. eonl. v. 1890 stenerfr. conv. unis. v. 1903 . . . 101.70 97 75 106.31 99 — 100 60 98.20 do. do. Liffabon Moskau sStrabenbabnl v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . Rank-Aktien. . M. 1000/3000 8V, 3 r- do. einbeitl. Rente fconv.) , . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.'Bersch. leonv Esilab. Obt) i. (M. stenerfr. . Oesterr. Lokalb. lverstaatl.'i . . do. E.-B. St. Sch.-Dertch. (abgest Elilab.-A.l i. stenerfr. Pv. . 102 70 99.- Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Grast. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische . . » . do. ... 4 Ungar. Staats . . Benetianer . . » Tlr. 100 Tlr. 100 6. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 stsr. 80 ftr. 100 Tlr. 100 I. fl. 600 Tlr. 40 Rbl. 100 B. 1888 U. 1894 . . convert. v. 1891 Lit. H v. 1897 B 1901 amort. ab 1907 Tree-Tnr . . Raab-Oed -Gbenf. v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 Fr. M. Ser. 5 Ser. 6 1881/88 . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . abaest. Lit. M v. 1891 v. 1894 160.10 138.40 440.- 330.— 116.— 68 — 68.05 14.40 91.50 1Ü140 91.— 91.— 91.25 87.80 StaatSb. B. 83 , I—VITT Em. , IX bm. „ v. 1885 . (FraönigS^N.) , ». 1895 stf. i. ® 8. ff. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 158.— 201.- 129.95 91.— 805.— 174.70 a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe . v. 1891/92 (abgest . ». 1898 . . . . v. 1902 uni b. 1908 @tr. 6 «er. 7 «er. S abgest. v. 1886 . . . v. 1895 . . , ti. 1886 . . . Ser. 30-33 unk. 99.75 94— 101 — 102.10 101.10 97— 97.- 97.60 99.80 101.50 101.50 101.85 103.20 100— 102.80 103— 100.90 » 19m ». 1**3 103— 99— 98.60 Ser. 69.82 unk. b. 1904 . Kommunal...... H»v. n. «ßk. Ser. I verl. & 125 do. Ser. Ä abgest 4 Fürstl. 4 do. 3 V, do. Meininger Pröm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . » 4 6 4 4 4 4 4 4 4 W1. 4 UV, 31 b. 1890 v. 1893 v. 1896 V. 1897 v. 1903 (Lomb.) stf. t. do. „ i SV, SV, SV, ©er. 14 ©er. 18 11. 17 unk. 1910 Ser. 18 unk. b. 1905 . Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal ©er. 1 unk. 1910 »r. 4 4 4 4 4 do. do. Oest. Süd do. do. do. 19 5 6 «V, SV, 0 3 V, iv! 3 4 V/, »v! 3 VI, SV, 3 -V, 3 » BV, Vf, 8 8 % SV, Diverse Obligationen DilderuS r. 103 . . . . Disch. Luxemb. r. 100 .... v. 1900 . v. 1903 . v. 1896 . do. do. do. de. 87,m 83.80 105— 78.10 75.25 74.50 100— 100.80 95.20 95.8* 96.50 90.10 96— 95.40 86— 80.20 97 30 97.30 97-30 97.50 100.50 99.70 100— 5 10 Ä * SV« 4 T i. B. v. 1900 B. 1881 B. 1883 v. 1898 B. 1903 do. Frk., Hyp.-Bk. Rumän. do. do. nnk. I. 1905 u. b. Verl, umtschb. nnk. b. 1907 Hypotbeken.Akt..Dk. j flUf Qbg Hyp.V. Bf’ 4e/e gar. v.d.G.b. 1904 Lstr. M. Sr. Rudolf .... do. (Saliikatb.'i stf. Unqar.-Galizische . . ö. ff. 150 . ö. ff. 150 98.20 98— 87.50 98.50 97.80 Invest-Anl. . . v. 1889 .... 100.35 100.4fr 100.6* K».— 97— 97— 97.— 100.40 94.50 IGO— 95.60 100.80 100.80 100.70 99.60 94.75 94.80 97— 100.50 100.80 96.10 96.10 97.75 100.70 101— 101.80 102.10 102.70 96— 97.20 217 do. do. Conlolid.-Anl. b. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 . . . w Eons. S. B Ser. I u. TT 89 „ Gold.Anl. Em. IN v. 1890 . w StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl 3»/., d. ». 1899 4 MieSdaden ». IWO . M. 600 ö. st. 200 ö. ff. 200 S. fl. 200 . M. 600 . f. ff, 350 LeteU Mt. 7.04 SV, do. do. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 4V, 8. ff. M. 8. ff. 98.10 98.80 do. do. do. do. do. do. 106.80 96.70 67.50 «7J0 97.90 98.45 100.80 98— 98— do. do. Frk. 241.80 118^0 130.20 190.60 165.50 114.80 118.50 210.60 118.90 97.50 122.90 130.75 117.80 222.10 v. 1896. v. 1898. 3 3 3V, do. SV, do. 158— 125.30 150.70 102.90 102.35 89.25 102— 77— 67— 65.30 . st. 7 . ff. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 .Fr. 15 Lire 160 Lire 45 Lire 10 . f- ff- 7 Fr. 10 B. fl. 100 S.fi. 100 . f. ff- 7 S. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 4 SV, SV, SV, do. do. do. do. 73.50 102.30 100.80 102.30 71.40 117.50 103— 100— 109.50 99.90 104 05 87— 87— 87— 87.50 Gießen do. do. B 91 v. 97 V 5 6'/. 9 TV, 4 99.30 99 40 101.30 99.75 205— 50— 228— 194.50 25— 51.60 126.50 507.40 411.80 86.5c 5 $ S. G. G G. G. 4 Babenbausen (Hessens 3V, Baden-Baden b. 1898 unk. b. 1903 3’L Bamberg v. 1888 ..... SV, Berlin b. 1886/92 do. 98 unk. 1909 stkr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. 100.55 89— 109.70 89.05 103.20 99.40 99.86 88.25 100.90 99.65 % % 500 600 v00 boe 98.20 99 25 Fr- Fr. Oest.-Unq.StaaSb. Oest.Südb.lLomb' Oest. Nordwest A do. B . Raab-Odenb. . . 4 n SV, do. B. 1898 31/, Darmst. ab,, b. 79 ffif.T? n. 81 Lit. A u.V 3V, Labr b. 1889 SV, do. b. 1902 ..... SV, Limburg abgest...... 4 LudwmSbafen v. 1900 unk. b. 19 3»/, do. v. 1896 .... SV, do. v. 1903 unk. b. 1908 4 SV, 3 V, SV, SV, SV, 4 3V SV, E. 18 E. 19 (S. 22 (f. 23 S. 17 E. 18 E. 24 1912. 1905. 1908. 1912. v. 1881 eonv. v. 18R8 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 . . , Hyp.-Kred.-Ver. ©. 15-19. 21-26, 35, 36 u. 3 do. S. 27. 37, 39 u. 42 unk. 190 do. ©. 31 u. 34 unk. b. 1907 do. 6. 40 u. 41 nnk. b. 1910 Bayr. E.-D -Anl unk. b. 1906 do. G.-B. 11. Allg. Anl. . . do. LandeSkultnr-Rente . . do E -B -9lnl Bremer St.-Anl. v. 1888 . . do. do. Muss, do. do. do. , do. do. do. do. amort. do. do. amort. amort. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. Gold-Rente 2025 r StaatS-Rente . . . da. v. 1897 stenerfr (Eisern Thor) Goldstfr. 100 30 103.40 99.45 99 45 86.10 87.95 99.90 99.85 100.10 89.10 do. do. do. do. do. do. do. do. do. dB. do. do. do. Pfdbr. Dk. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. do. do. d». do. do. do. DormS do. do. do. 6 6 1 10 0 4V, 6 8V< 4 7 5 6V5 9 7V4 8 V 7 V, 7 7 Dberrbein. Bank . , Oest.-Ung. Bank . Oest.-Länderdank . > Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Prenß. Bodenkreditbank do. Hpp.-Akt.-Bk. M. 4 5 5 4 4 J* n 4 3’ ntv. 6.18 81/, SV, V!-» 12.90 8 0 0 ®v* 6 3*/. Karlsruhe b. 1902 unk. b. v. 1903 nnk. b. do do. 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Kreuznach v. 1898 . » . . . $«/ Schweiz. Eidg. (A.-M.1 unk. b. 1911 * Serb. amort. . 1895 <405s . . . Mainz v. 1900 nnk. b. 1910 . abgest. 1878 n. 83 . . Oest.-Ung. Stvb. 1873/74 i.G. Brtmn-Ns. 72 stf. i. G. do. do. do. do. SV, do. 3 do. do. do. v. 1902 St.-Rente St.-Anl. v. 1899 . . . Anl. abgest do. ...... do Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. n E . . do. do. I E abgest. . do. do. IIIEunt. b. 1905 do. .T/, do. 4 Prensi. i= 248.40 111.90 197.25 248— 135.60 256.4? 135— 202— 162— 296.25 186.9- 196.6t 827— 206.10 217.80 Schief. Berg- 482— Wegelin & Hübner 146— Westeregeln Alkali 26L75 Springmanns Schuhwarenhaus =iN 58 hält sich empfohlen 5985 BihlMtSL Aschaffenburg W. Kannte 33 ©2b3 Kanzlsiberg 9,1 Ö656 Prersen. Verkauf zu billigen, jedoch festen Freisen Pros Herkules Schirm Cyc 0- Gesetzt^ gejchützt. Nur echt nut dieser Marse. Die 2 ■ödÄ? r**tfr<-Z* V 4 '-^!5MWOWMK ■zu haben jn den Apotheken - I Muster-Zimmer zur gefl. Ansicht 07913 Wicse«ker Weg 10. Alleinige Niederlage bei H. 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Die IahreSrenten in den bestehenden Jahresgesellschaften (6829 Mitglieder mit 12801 Einlagen) aus einer vollen Einlage von ursprünglich 100 fl. resp. 200 Mark betragen für 1905 zwischen 7 Mark 20 Pfg. und 257 Mark 14 Pfg. Die in Bildung begriffene JahreSgesellschaft wird voraussichtlich bald geschloffen werden. Nähere Auskunft wird bereitwilligst erteilt von den Agenten der Anstalt: K. Stammler, Oberpostsekretär i. P. zu Greffen; Wilh. Phil. Zimmer, Spenglermeister zu Lich. Julius Karl, Sparkassenrechner zu Grünberg. 5607 Glas-ChristhaomscbiM VerBd.de d ceeeJa i trankt inkl solider Verpackung *.-s iim.n kvo.ic ?..v , e3 ■ ttaente moderneter Sachen nnd iutzier 8alsonneuhe?.cn. Herrlielute mit Silbe.', draht dbereponaene Phantaaleartlkot, echt versilberte a reinalte Verxlerunreu In man airfach «ter Anefabru^r »i.. Kugeln Brillant- e, Laoehtreflexe. Eier Perlen, BeumtglU« iuf»' ballon. Schift. Torpedo Trompete, Cldckehen. Stemmen Engel, Elszeplee, FrUch'o. Geldlich. rcBtpaket. Ficher. 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Ltn' ^'blberg^ Stunbi ”,rb,n Men, Qll ’**,«*« werbe , .6l"nvnbunqtl, MM. ^'edberg. <4. a,?ys ^kehr! L ist a SAi 5*S*8 Endete im -?er tz SÄ u’ vrer e