wiirMi Weksn U. 'K°utcure H-^ZSL ---ÜH°nlO9«_36u !flu!S^M?Tn __Jot)nl)o||kQBe 53 /lewen Kindes fle|i3 lni9e/Wldj^ J*“jfut [oiort u. Ipnicr ^L^onnenfttgfee 32 ^‘Wriuwtiäfgr fachen lrn Eintritt gejucht Brasit 83 lNeubauj. sekte Sijiii; \'M Metz gesucht, Qj Anlage 13, II iWüh^! 'Echos junges Mäö- kleinen Haushalt nul ge flucht. [07177 derqer Llraße 24, h. Ulchl. Mädchci» für c.n iu5 nach Bad-Nauheim TeuielslusiMchen 26. jWehßß Nädcheu snchi Llcllc. iheres Lonnenstraße 3. xMsl o cbm Anfchüt/Iluz! mhunqeuzu vergeb», inet, welche mit ei:: । sofort beginnen tonn« ich melbm bei p L Reuther Mannheim, i tritt#« ,-u^ntfl ifll- •eilt in den Nn m l .endstunden machen und doppi^ dftchrutig- ,eAn«-d°>-mw» räenerWW*. ä**;; emiuaul.puil «*l* 1. Aneibieien uni. JM- ,,ebenerW55^ Ä®®55® ui »■«'"‘Th S ^SelierswcgS^l^ nmtiscn- Gesellschaf «'S! ’e°^> tiir r®1”"1* spl^: , Sc6»eS .«'■ I 3 ioD»nn,"^oC 5 Wik* Äneican,^ ___ Donnerstag 26. Oktober 1905 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scüen UnwersttätSdruckerei. R. Lange, (Sieben. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Scbulstr.V. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Ließen. Nr. 252 Zweites Blatt. Die „Gkfocncr ZamMenblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Erscheint tSgllch mit Ausnahme deS Sonntags. ahrganI Sen<-ral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier den zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim. Samstag, den 28. Oktober l. I. findet die Neber- Weisung der Ersatzgrundstücke bezüglich der neu zugeteilten Gewanne 31, 32, 34 und 35 in Flur XX in dem zur Feldbereinigung Gießen rechts der Lahn zugezoqenen Heuchelheimer Gemarkungsteil an Ort und Stelle statt. Zusammenkunft nachmittags 2 Uhr am Bahnhof Heuchelheim. Die Ueberweisung erfolgt vorbehältlich der im Termin bekannt zu gebenden weiteren Bedingungen unter folgenden: 1. Meliorationsarbeiten können auf den überwiesenen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 2. Eigentumsveränderungen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen und Gräben und dergleichen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden, müssen die neuen Eigentümer dulden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bezw. zugeschrieben. Friedberg, den 21. Oktober 1905. Ter Großherzogliche Feldberemignngskommissär: S p a m e r, Kreisamtmann. Grotzh. Gewerbeschule Gießen. Das Wintersemester der unter Oberaufsicht Grobherzoglicher Zentralstelle für die Gewerbe stehenden gewerblichen Lehranstalt beginnt am 30. Oktober d. I., vormittags V,9 Uhr. Anmeldungen nimmt entgegen und Auskunft erteilt die Schulleitung. Gießen, den 18. Oktober 1905. Der Aufsichtsrat: Die Schulleitung: Heyligenllaedt. Traber. Ktlranntmarhung. Betr.: Rotlaufseuche. Unter dem Schweinebestand des Oekonomen Heinrich Gottmann dahier ist die Rotlaufseuche ausgebrochen. Gehäftsperre ist angeordnet. Nachdem die unter dem Schwemer^üand deS Karl D i ck h a u 8 dahier ausgebrochene R o t l a u f s e u ch e e r l o s ch ejn ist, wird hiermit die unterm 5. Oktober 1905 angeordnete Sperre ausgehoben. Gießen, den 23. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 19. September l. Is. angeordnete Sperre der Bismarckstraße, zwischen Ludwig- und Stephanstraße, wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. D e r b e r g. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Marktplatz, zwischen Kirchenplatz und Schulstraße, von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkchr gesperrt. Die unterm 26. September 1905 angeordnete Sperre des Teufels!ustgärtchenS wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 25. Oktober 1905. Großh. P 'lizeiamt Gießen. Herberg. Kaiser Wilhelm in Dresden. Dresden, 25. Oktober. Kaiser Wilhelm traf heute mittelst Sonderzuges auf dem Hauptbahnhofe hier ein. Die Begrüßung der beiden Monarchen war äußerst herzlich. Nach der Vorstellung des beiderseitigen Gefolges und dem Abschreiten der Ehrenkompagnie führte letztere einen Parademarsch au§, worauf der Kaiser und der König einen vierspännigen Wagen bestiegen, der von Gardereitern eskortiert wurde. 9(n einer Ehrenpforte begrüßte Oberbürgermeister Dr. Beutler den Kaiser. Er hieß ihn im Namen der Bürgerschaft willkommen, die sich deS Besuches um so mehr freue, als nach den Tagen der Trauer im Königshause und im Lande wieder heller Sonnenschein des Glückes um den Sacbsenkönig erglänze. Die Nebel der schweren wirtschaftlichen Depression, die vornehmlich Sachsen und seine Hauptstadt bedrückten, fuhr Beutler fort, beginnen sich wieder zu heben, und wenn es Eurer Majestät wie in den schweren Zeiten des letzten Jahres gelingt, dem Vaterlande den Frieden zu bewahren, dürfen wir die Hoffnung hegen, daß auch das Sachsenland unter dem geliebten König einer glücklichen Zukunft entgegengeht. Die Rede, womit der Kaiser erwiderte, hatte folgenden Wortlaut: „Geehrter Herr Oberbürgermeister! Ich bin über den groß- artigen Empiang seitens der Stadt hocherfreut, und bitte Sie, der Dolmetsch meiner Gellihle des Tankes an die Bürgerschaft zu sein. Ich bin wiederholt in Dresden gewesen und habe Anteil an allein Freud und Leid des Königshauses genommen, mit ihm habe ich gemeinsam verschiedene Jubiläen keiern dunen. Mit besonderer Freude nehme ich davon Kenntnis, daß die wirtschaftliche Depre'sion ni schwinden beginnt. Mit ivarmem Inter, üe bin ich stets füi Sachsens Hauptstadt emgctreten, und ich neh> eicheit, gerade heute, wo mich ein freudiger Anlaß nach Dresden führt, dies z« betonen. Mein Bestreben ist fortdauernd auf Erhaltung des Friedens gerichtet, und ich setze meine ganze Arbeit, meine Kraft dafür ein. Eie haben die Güte, Herr Oberbürgermeister, der Bürgerschaft meinen Tank für den Empfang kundzligeben/ Dann fuhren die Majestäten zum Residenzschloß, wo die Königin-Witwe den Kaiser begrüßte. Bereits um 10 Uhr fuhr der Kaiser zur Besichtigung seines Grenadier-Regiments nach dec Kaserne und nahm im Offizierskasino da§ Frühstück ein. Nach dem Frühstück nahm der Kaiser den Parademarsch der alten Mannschaften des Regiments ab. Im Verlaufe des MahleS brachteder Regimentskommandeur einen T r i n k s p r u ch auf den Kaiser aus, der Kaiser einen solchen auf den König von Sachs en. Später fuhr der Kaiser mit dem König nach der Villa der Königin-Witwe in Strehlen, um dort den Tee einzunehmen. Am Abend war Galatafel und Festoper. König Friedrich August hat dem Kaiser heute das neu gebildete in Chemnitz garnisonierende Ulanen-Re- giment Nr. 21 verliehen und bestimmt, daß das Regiment die Bezeichnung „3. Ulanen-Regiment Nr. 21 Kaiser Wilhelm II. König von Preußen" zu führen hat. Der Kaiser verlieh dem Kronprinzen von Sachsen den Schwarzen Adlerorden. Außerdem verlieh er eine größere Reihe von Ordensauszeichnungen u. a. das Grohkreuz des Roten Ndler-Oordens an den Staatsminister v. Seydewitz. Der Kaiser reiste um neun Uhr abends nach Berlin ab. Der König begleitete den Kaiser durch die illuminierte Stadl zum Bahnhof. Aas Knde des lippeschen Tijronfolgestreitcs. Tas Reichsgericht hat am Mittwoch den Anträgen der Biesterfelder Linie in allen Teilen stattgegeben. Es hat erkannt, daß der Grafregent Leopold von Lippe erbfolgeberechtigt ist. Er wird den Namen führen Leopold III. Fürst zu Lippe. Tie Freude im Tetmotdischen über dieses Urteil ist, wie aus Tetmold gemeldet wird, groß. Innerhalb kurzer Zeit war Tetmold in gelbrotcs Gewand gekleidet. Stündlich treffen Fremde in enormer Anzahl ein. Tie fürstliche Familie befindet sich auf Lofshorn. Am Mittwoch Abend wurde ein Fackelzug der Detmolder Bürger nach Lopshorn ausgeführt. Ter Einzug in die Residenz ist noch unbestimmt. Ter Fürst zu Schaumburg-Lippe hat folgendes Telegramm an den Grafrcgenten gerichtet: Soeben erhalte ich die Nachrickn, daß das Schiedsgericht zu Ihren Gunsten entschieden hat. Ta ich bon dem Rechte meines Hauses ebenso überzeugt war, wie Euere Erlaucht von dem des Ihrigen, mußte ich auf richterliche Entscheidung dringen. Nachdem diese zu Ihren Gunsten ausgefallen ist, will ich der er ft e sein, der Euerer Erlaucht zu diesem Ausgange Glück wünscht und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß Ihre Regierung unserem gemeinsamen Stamme zum Segen gereichen möge. Georg. Bei dem lebhaften Iuiercsse, das auch heute noch der vielumstrittenen „lippischen Frage" vielfach entgegen gebracht wird, wird ein kurzer Rückblia auf ihre Entstehung und Fortbildung bis zur jetzigen endgiltigen Entscheidung willkommen sein. Fürst Woldemar zur Lippe, der 1895 ohne Nachkommen starb, hatte für den Fail seines Ablebens den Prinzen Adolf von Schaumburg-Lipve, den späteren Gemahl der Prinzessin Viktoria von Preußen, als Regenten an Stelle seines geisteskranken Bruders Alexander eingesetzt. Nach dem Tode des Fürsten Woldemar übernahm deshalb Prinz Adolf die Regentschaft in Tetmold gegen den Widerspruch der nächsten Agnaten, der erbherrlickwn Linien Lippe-Biester- feld und Lippe-Weißenfcld. 1897 entschied ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz des Königs von ' 'chsen zugunsten des Grafen Ernst zur Lippe-Bieste eld. Prinz Adolf legte die Regentschaft nieder, und de Senior der erbherr- lichen Linie Biesterfeld zog als Regent in das Detmolder Residenzschloß. Auf dem Umstande, daß der Dresdener Schiedsspruch sich indes nur direkt auf die Person des Grafen Ernst bezogen hatte, bauten die Vertreter der schaumburgi- schen und weißenfeldschen Ansprüche ihren weiteren Widerstand auf. So wurde denn die Erbfolgefähigkeit der Nachkommen des Grafen Ernst bestritten, weil dessen Ehe mit der Gräfin Karoline von Wartenslcben, einer Dame von „niederem" Adel, nach den Anschauungen der Schaumburger Sachivalter, deren Führung Tr. Kekule bon Strati onitz übernommen hatte, „unebenbürtig" und „unstandesgemäß" sei. Tuch übernahm nach dem im September 1904 erfolgten Tode des alten Grafen dessen 18,1 geborener ältester Cohn, der jetzige Fürst Leopold, die Regentschaft, ge gen den Protest der Schaumburgor Regierung und sogar des Kaisers. Ter Bundesrat stimmte im November 1904 einstimmig einem Antrag Preußens zu, den lippischen Thronstreit durch reichsgerichtlichen Schiedsspruch zu erledigen. Dieser am Mittwoch in Leipzig gefallene Schiedsspruch zugunsten der Biesterfelder macht nun dem unerquicklichen Streit ein einweuounasloses Ende. Lonbet iu Spanien. » Madrid, 25. Oktober. Der König und Präsident Loubet sind heute Morgen zur Jagd nach Riefrio abgereist. Während der König und Loubet sich gestern im Theater befanden, nahm die Polizei auf dem Platze vor dem Theater einen Anarchisten fest. Ein französischer Sicherheitsbeamter hotte einen Paust Anarchisten erkannt und ließ ihn mit seinem Begleiter nah dem Pstiz st--. .au führen. Wie die Polizei niitteilt, sand man b e r Verhafteten weder eine Waffe, noch ’ Gegenstand. Indessen wurde eine ist ob irgend ein Anschlag geplant des Begleiters des Anarchisten wurde je na ■ lLi ,a n .. er Wohnung eine Untersuchung vorgenommen, lieber das Resultat derselben wird Stillschweigen bewahrt. Der Marineminister venveigerte die Annahme der ihm zuteil gewordenen französischen Ordensauszeichnung, da sie geringer ist, als die welche der KriegS- minifter erhielt. Infolgedessen tauchen Krisengerüchte aus. DeliNsche Tagksschlni. Herr v. Vo^bielßki über die Oesfnimg der Grenzen. Der preußische LandwirtschastSminister v. PodbielSki hat abermals beim festlichen Mahle über die Fleischteuerung gesprochen, anläßlich der Versammlung der LandwirtschaftS- fammer für die Provinz Sachsen. Diesmal vermied Herr v. PodbielSki eine Prophezeiung, wie die im Hotel Kaiserhof in Berlin verkündete von der in ein paar Wochen behobenen Teuerung. Dagegen sagte der Minister, die von vielen Seiten so stürmisch verlangte weitere Oeffnung der Grenzen werde nach seiner festen Ueberzeugung ein Ver- such mit untauglichen und schädlichen Mitteln sein, denn durch die gesundheitliche Gefährdung unserer Viehbestände würde die gedeihliche Entwicklung der deutschen Viehzucht aufs schwer st e geschädigt und damit erst recht eine dauernde Fleischknappheit herbeigesührt werden. Die agrarische „TageS- ztg." ist überzeugt, daß der stürmische Beifall der Versammlung auch bei ihren Les.rn nachklingen werde. Leute, denen der Fleischkorb immer höher gehängt wird, sind wohl anderer Meinung. Wie unser Berliner R.-Korrespondent erfährt, ist von mehreren Vertretern der Bundes st aaten, die sich soeben wieder in Berlin zur Beratung der Reichssinanzreform zusammenfanden, die Fleischteuerungsfrage zur Sprache gebracht worden. Daß es mit dem einfachen Bescheid: „ES geht nicht" nicht getan ist, daß vielmehr im Interesse der Volksernährung — ihre gesundheitliche Gefährdung ist mindestens ebenso ernst wie die angebliche Gefährdung der Viehzucht — wirksame Maßregeln zu ergreifen sind, diese Ueberzeugung findet außerhalb der preußischen Regierung mehr und mehr Boden. Herr v. PodbielSki sprach übrigens von einem „Versuch" mit untauglichen und schädlichen Mitteln. DaS sieht so aus, als ob probeweise zunächst für eine bestimmte Zeit die eine und andere Schranke gegen die Vieheinsuhr fallen wird. An der Zeit ist' es wahrlich. Aulsilch« Sorgen. Jeder Dag lehrt, daß die Zeit der schweren Not für Rußland noch lange nicht vorbei ist. Im Grafen Witte erblickt man den Retter aus dieser Not. Es soll seine hauptsächliche Sorge sein, dem Volke zu den ihm versprochenen politischen Rechten zu verhelfen. Vielleicht erscheint ihm die Sorge um die neuerussische Anleihe dringlicher. Er ist lange genug Finanzminister gewesen, um sich darüber klar zu fein, daß der Auffüllung der russischen Staatskassen diesmal außerordentliche Schwierigkeiten entgegenstehen. Nirgends im AuSlande besteht ein dringliches Verlangen nach neuen russischen Werten, man kann im Gegenteil sagen, daß das internationale Kapitalistenpublikum diesen Werten nachgerade geringere Sympathie entgegenbringt. Würde jetzt die geplante neue Anleihe Japans aufgelegt, ihr wäre eine mehrfache Ueberzeich- uung sicher Aber die internationale Hochfinanz glaubt sich an die dem Grafen Witte erteilte Zusage gebunden, daß das besiegte Rußland hier den Vortritt vor dem siegreichen Japan haben soll. Ter Pakt wird insofern innegehalten, als die Hochfinanz den japanischen Papieren gegenüber offenbar Gleichgiltigkeit an den Tag legt. Sie läßt es geschehen, daß deren Kurs um mehrere Prozent abbröckelt, wozu ein stichhaltiger Grund nicht vorliegt. Aber den Russen flugs mit 1—IV2 Milliarden von neuem unter die Arme zu greifen, das überlegt man sich denn doch, und wenn auch das Zaudern durch Hinweis auf die ungünstigen Geldmarktverhältnisse plausibel gemacht wird, so ist doch mit Händen zu greifen, daß die an anarchistische streifenden Zustände in Iiußlcmd Vorsicht zur selbstverständlichen Pflicht machen. Tie Möglichkeit, mit einem Teil der Anleihe sitzen zu bleiben, ist für die Banken nicht verlockend, yanz abgesehen davon, daß sie auf das Nationalvermögen ihres eigenen Staates Rücksicht zu nehmen haben. Zum höheren Ruhm des Grafen Witte trägt das Ausland nicht seine Haut zu Markte, denn in den Finanzoperationen der russischen Regierung ist das ungesunde Moment unverkennbar, daß es der Anspannung des Kredits beim Auslande bedarf, um den Zinsverpslichtungen auf die früheren russischen Anleihen in vollem Umfange Nachkommen zu können. Ter E i s e n b a h n e r st r e i k hat fast den gesamten Verkehr Rußlands lahmge'.egt. Auf den meisten russischen und sämtlichen polnischen und baltischen Bahnen ruht der Betrieb vollständig, und auch in vielen Schulen wird gestreikt. Es streiken ferner dIngenieure, und auch der P 0 st v e r k e h r ist allenthalten unterbrochen. Für einsack)L Briefe aus Deutschland wurde anfangs der Weg Stockholm-Abo empfohlen, dann aber auch für unmöglich erklärt. Tie Beförderung Don Wertbriefen, eingeschriebenen Briefen und Paketen wird rundweg a b g e l e h n t. In M 0 s k >1 u wurde das Hauptpostamt von Streikenden gestürnit. Sämtliche Postbeamte haben die Arbeit eingestellt. Im Tel.grophenamt ist Militär postiert. Ein Maschinist, der sich erbot, einen Zug zu führen, wurde in dem Augenblick, als er den von Moskau ''.ach Baku bestimmten Zug bestieg, von den streikenden Ei nbahnern überfallen und unter die Räder der Lokomotive geworfen. Ter Zug zermalmte den Ungl. cklicben. ' c /.iine Nachrichten kommen auch aus Iekateri- n os 1 a tu. Tort versuchten die bnrdi Näbelhaufen der- stärkten Streikenden ebenfalls das Post- und Telegraphen- Et zu stürmen, um die Bediensteten zum Anschluß an den Ausstand zu bewegen. Tie Gruppen, die das (^bäude besetzt hatten, feuerten auf die Angreifer mehrere Salven ab. Tie Zahl der Toten und Verwundeten soll sehr groß sein, doch liegen nähere Einzelheiten noch nicht vor. Einer Teputation der Streikenden, die dem Grafen Witte ein Memorandum mit den F o r d e r u n g e n der Eisenbahner überreichte, antwortete Graf Witte: Viele dieser Forderungen können nicht erfüllt werden, andere seien prinzipiell unannehmbar. Ein Gesetz über die Freiheit ber^erjammtun^en sei ausgearbeitet. Tiefe Freiheit werde vollkommener sein als in den entsprechenden Gesetzen Italiens ltil Oesterreichs. Ebenso werde die volle Preßfreiheit demnächst eingeführt werden. Ter Kriegszustand auf den Eisenbahnen sei ein Anarchismus und man kann sich nur wundern, daß er bis jetzt noch nicht aufgehoben ist. Ter Achtstundentag kann möglicherweise eingeführt werden, wenigstens für die Arbeiter, die unter freiem Himmel tätig sind. Ebenso ist eine Verbesserung der Lage der Arbeiter durch Gründung von Schulen, Krankenhäusern,. Ar b ei t c r verbände n usw. möglich. Was schließlich die Forderung einer konstituierenden Verrammlung betrifft, so ist sic unannehmbar, ebenso das allgemeine geheime Wahlrecht. , . Ter Verkehrsminister Fürst Chilkow unterbreitete dem Kaiser den Antrag, daß der Kabinettswat unter dem Vorsitz des Kaisers zukammentrete, um über den Ausstand eine Entscheidung zu treffen. Ter Kaiser stimmte dem Zusammentritt der Minister zu, erklärte jedoch, daß statt seiner Graf Witte den Vorsitz führen werde. Im Zentrum von Nif ch ni-Nowgorod wurde am Dienstag aus eine berittene Polizeipatrouille, die eine Reihe von Arbeitern nach dem Gefängnis eskortierte, von einem Unbekannten eine Dynamitbombe geworfen. Mehrere Schutzleute, ein Polizeileutnant und ein Schüler wurden schwer, viele Personen leicht verwundet. Tic Fenster der benachbarten Häuser wurden durch die starke Erschütterung zertrümmert. Eine in der Nähe befindliche Kirche erlitt schwere Beschädigungen. Tie Täter entkamen. In Riga wurde ein Polizeileutnant erinor- bet, der an der Spitze einer Patrouille eine Droschke anhielt, in der sich vier Personen befanden, die revolutionäre Lieder sangen. Als er diese verhaften wollte, gaben sie sechs Revolverschüsse auf die Patrouille ab. Ter Polizeileutnant tmirde auf der Stelle getötet, zwei Soldaten leicht verwundet. Ferner wurde der Kassenbote der Riga- Oreler Bahn, als er in einer Droschke zur Staatsbank fuhr, um dort 25 000 Rubel niederzulegen, mitten in der Stadt von bewaffneten Räubern überfallen und getötet, der Droschkenkutscher verletzt. Die Räuber entkamen mit dem Gelde. Deutsch-Osiafriia. Graf Goetzen telegraphiert unter dem 24. Oktober: Die telegraphische Verbindung zwischen Mowapua und Kilimatinde ist noch gestört. Eine sichere Bestätigung der Gerüchte über den in Jkungu, 100 Kilometer östlich von Tabora, alis- gebrochenen Auf st and liegt nicht vor. Von der Station Tabora wird gemeldet, daß Boten au§ dem Jringa-Bezirk in Ilnyanyembe Unruhen hervorzurufen silchen, welchen Versuchen gegenüber sich der Hauptsultan in Kalunde ablehnend verhalten soll. Hauptmann von Hassel beabsichtigte am 12. Oktober, nachdem er die Station Mahenge befestigt hatte, nordwärts gegen Wapunge in Utehungwe vorzustoßen. Tas Vorgehen soll unterstützt werden 'durch die Kolonne des Freiherrn v. Wangenheim aus dem Bezirk Kilossa und durch das Detachement des Leutnants v. Krieg mit dem ihn angeschlossenen Wahele-Hilfskriegern aus Jringa. Deutsches Berlin, 25. Okt. König Karol von Portugal wird wahrscheinlich im November, jedenfalls aber im Dezember nach Berlin kommen. — Staatssekretär v. Richt Hof en hat in Sachen von Tippelskirch-Stübel auch gegen den „Vorwärts" Klage erhoben. _ __ Das „B. T." teilt mit, daß es gegen den Staatssekretär Frhrn. v. Richthofen wegen der Behauptung, es hätte sich einer Verdächtigung gegenüber dem Kolonialdirektor Dr. Stübel schiildig gemacht, die Widerklage erhoben habe, da weder eine objektive noch eine subjektive Verdächtigung vorliege. — Dem Präsidenten des Kaiserl. Gesundheitsamtes, Wirkt. Geh. OberregierungSrat Koehler wurde bei feiner Versetzung in den Ruhestand der Charakter als Wirkt. Geh. Rat mit dem Prädikat Exzellenz verlieben. Der Geh. Oberregierungsrat und Vortragende Rat im Reichsamt des Innern Bumrn wurde zum Präsidenten des Gesundheitsamtes ernannt. Rosenb erg (Westpr.), 25. Okt. Das 1050 Morgen große Rittergut Klein-Babenz ist in polnischen Besitz übergegangen. Der bisherige Besitzer, Leutnant Schulz, hatte das Gut für 220000 Mk. von dem Vorbesitzer Wandtke im Juli gekauft und es jetzt an einen Herrn Kawski aus Posen weiterverkauft. Der Kaufpreis soll 222 500 Mk. betragen. _________________ Heer und Siotfe. — Gin neues Prachtwerk über bic deutsche Marine beginnt in dem Verlage von Friedrich Kirchner, Erfurt und Leimig, zu erscheinen. ,D e u t s ch l a n d s K r i e g s i l o t t c", eine Tarstellung der Entwickelung und des gegenwärtigen Bestandes der gesamten Reichsmarine, ihrer Organisation, ihres Materials und ihrer Bemannung, ist van Vietor Laverrenz verfaßt. Was das Buch, welches sowohl für Fachleute wie auch für Laien bestimmt ist, wertvoll macht, ist das zuverlässtae Zahlenmaterial, denn dem Verfasser stand das authentische Material des Reiche Marine-Amts zur Verfügung. Die vorliegende Lieferung 1 behandelt die kurzgefaßte Geschichte der deutschen Flotte, die Orgamfation der deutschen Marine u. s. w. Trotz der reichen Ausstattung ist der Preis der Lieferung auf mir 1 Mark bemessen. Das Werl wird zu Anfang des Dezember vollständig vorliegen. — Im Verlage der Sostnichhandlung von Karl Siegisimmd m Derstn SW., Dessauerstr. 13, erschien: Slecherts A r m c e • Einteilung und Q u a r t i c r-L i st e des beut) :n 'Hei Heeres und der Kaiserlichen Manne. Rach dem -taube vom 1. Eftober 1905. 347. Ausgabe. Nach amtlichen Quellen bearbeitet und herattsgegeben von der Redaktion de-> beutscheu •colbniei’hortee. tV Folgende Truppenteile vom 18. Armeekorps stellen an, 1. April 1906 Einjährig-Freiwillige ein 1. Kurin nntc '■ Nr. 81, Frankfurt a. M. 1. Gr ' '' »Nr. 115, Darmstadt. Infanterieregiment Kaiser Wilhelm *-> ‘Nr. 116 Gießen. Ausland. London, 25. Okt. (Reuter.) Von maßgebender Stelle wird bekanntgegeben, daß der König die Absicht ausgesprochen habe, die englische Gesandtschaft in Tokio unverzüglich zur Botschaft zu erheben. Haag, 25. Okt. Nach einer amtlichen Mitteilung stieß die von Parepare auf Celebes aus vorgegangene Truppen- abteilung auf ihrem Rückmärsche nach Dtiri-Kolossi auf eine feindliche, anscheinend vom Fürsten von Boni besetzte Stellung. Tie Kolonne nahm die Stellung; der Feind hatte 39 Tote; diesseits wurde ein Europäer, n-ttn eingeborene Soldaten verwundet und zwei getötet. Die Verfolgung des Fürsten von Boni dauert an. Brüssel, 25. Okt. Der KriegSminister begründete in der Kammer die Vorlage betreffend die Befestigung Antwerpens. Antwerpen, dem man einen Gürtel von Außen- befeftigungen zu geben wünsche, wie ihn Metz und Straßburg besäßen, müßte stets die nationale Zuflucht von Belgien bleiben. Sicher dürfe Belgien Vertrauen zu den anderen 'Mächten haben, aber seine Verteidigung müsse es selbst überwachen; wenn es auf die Hilfe der Mächte rechne, müsse es ihnen eine sichere Operationsbasis darbieten können. Brünn, 25. Okt. In der heutigen Sitzung beS Landtages wurde die Dringlichkeit des Antrages Fux betreffend die Llbändernng der Wahl- und der Landesordnung ab gelehnt. Die Dringlichkeit des Eintrages Stransky ans Einführung des allgemeinen gleichen Wahlrechtes wurde a n g e n o m m e n. Petersburg, 25. Okt. Tie „Nowoje Tßrcmja" läßt sich ans London telegraphieren, daß ein deutsch-englischer Krieg unvermeidlich fei und nahe bevor- ftebe. Tas Blatt bemerkt hierzu, daß Rußland nunmehr verpflichtet sei, für das Gleichgewicht Europas einzutreten. Auch fordert das genannte Blatt die sofortige Lösung der Tardanellenfrage. Pt-rsummluttg des oß russischen Hierzuchtvereilis zu Intdöerg. (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.) △ Fried berg, 24. Okt. Heute tagte hier der oberhessische Tierzuchtverein unter dem Vorsitz deS Kreisrats F e u. Der Vorsitzende führte aus, daß Oberhessen und in erster Linie die Wetterau. Vieh züchten müsse, vor allem Milchvieh, nut die größeren Städte mit Milch versorgen zu können. Es seien schon viele Fortschritte gemacht worden. Der oberhessische Tierzuchtinspektor Oeko- nomierat Leithiger-Alsfeld referierte über die Viehaus - stellu n g bei der I u b i l ä u m s - A us st e l l u n g zu Mainz. Oberhessen habe dabei vorzüglich abgeschnitten. Insgesamt kamen ca. 7000 Mk. an Preisen nach Oberhessen. Auch den Ehrenpreis des Großherzogs beim Wettbewerb der drei Provinzen erhielt Oberhessen. Die Ausstellung habe gezeigt, daß die oberhessische Viehzucht bedeutende Fortschritte gemacht habe. Ziel sei, ein Tier zu züchten, daß die drei Hauptnutzungen, Milchtier, Fleischtier und Zugtier vereiniat, und diesem Ziele ist man wesentlich näher gekommen. Man hat jetzt Simmentaler Kühe, die täglich 20 Liter, also jährlich über 6000 Liter Milch liefern und ein Gewicht von 12—14 Zentner erreichen. Auch das Vogelsberger Rind ist durch die Zucht edler, milchreicher und schwerer geworden, es wiegt ca. 9—11 Ztr. Tas Ziel der Schweinezucht ist, ein Fleischschwein zu erzüchten, das in 7 Monaten ein Gewicht von etwa 180 bis 200 Pfund erreicht, hierzu sind das deutsche Edelschwein und die Porkshire-Rassc geeignet. Referent wendet sich hierauf gegen die Gießener Metzger-Innung, die behauptete, in Ober- heffen seien keine 100 Schlachtschweine zu bekommen. Tie Schweinezucht in Oberhessen habe sich gerade in den letzten Jahren sehr gehoben, und allenthalben werden jetzt Schweine- zuchtvereine gegründet. — Oekonomierat Schlenke-Friedberg ermahnt die Landwirte, sich auch in schlechten Jahren ihren Schweinebestand zu erhalten und sie nicht wie im vorigen Herbst zu Schleuderpreisen zu verkaufen; es müßten bei uns mehr Schweine gezüchtet werden. II. Die Ziegenzucht hat in Oberhessen große Fortschritte gemacht, an Stelle der kleinen, wenig milchreichen deutschen Landziege ist mit 90 Proz. die Saanerziege getreten, die groß ist und täglich 3—4 Liter Milch liefern kann. 19 oberheisische Zuchtvereine hatten in Mainz ausgestellt und verhältnismäßig viele waren mit Preisen bedacht worden. Allerdings sind Starkenburg und Rheinhessen in dieser Zucht vor, da man sich in Oberhessen erst vor etwa 5 Jahren dieses Zweiges der Viehzucht angenommen habe Bezüglich der Herdbuch-Körungen erklärte Direktor v. Peter, daß die Absicht besteht, in Zukunft nur noch solches Vieh zu prämiieren und anzukören, das von Herd buch - tieren ftamme. Aus SlaSI und KmrL. Gießen, 26. Oktober 1905. " OrdenSverleihu n g. S. K. H. der Gr o ß h er z o g haben dem Oberförster Ernst Mettenheimer zu Lauterbach in Anerkennung feiner seitherigen Tätigkeit als Großh. Domanialkommiffär zu Fischbach im Riefengebirge das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen. •• Erledigte Lehrerftellen. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerfielle an der Gemeinde- schule zu Eschollbrücken, Kreis Darmstadt. Zwei mit evangelischen Lehrern zu besetzende LeHrerstellen an der Musterschnle zu Friedberg. •• Der Marokko-Vortrag, mit dem die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde gestern abend ihren dieswinterlichen Vortragskurs eröffnete, hatte, wie ja voraus- zusehen war, ein so zahlreiches Publikum angelockt, daß die aroße Aula der Universität dicht besetzt war und zahlreiche Besucher sich mit Stehplätzen begnügen mußten. Ter Vortragende, Geh. Regiernngsrat Prof. Dr. Theobald Fischer von Marburg, fennt Marokko ans eigener Anschauung, in drei Reisen (1888,1899 und 1901) hat er an der Erforschung deS Landes Slnteit genommen. Marokko war, wie er au5» ährte, trotz seiner Lage in unmittelbarer Nähe Europas und an einer großen B elthandelSstraße bis vor wenigen Jahren daS unbekannteste Land deS dunklen Erdteils, was auf geschichtlichen und geographischen Gründen beruht. Wenn jetzt das 600 000 Quadratkilometer große'Land bester bekannt ist, verdankt man dies vor allem französischen Forschern, die hauptsächlich aus politischen Gründen sich seiner Erforschung widmeten. Auch deutsche Forscher waren hervorragend be- teiligt, wie Rohlfs, Leip, Rein, von Fritsch usw. Besonder? machte der Vortragende auf das in Kürze erscheinende Buch von Dr. Siegfried Genthe aufmerksam, dem am 8. Mär; 1904 ermordeten Berichterstatter der „Röhl. Ztg.*, das wohl das beste enthält, was über Marokko geschrieben wurde. Marokko ist fein geschlossener Staat, sondern es wirb au§ einer Reihe von Landschaften gebildet, die nur in losem Zusammenhang flehen. DaS bringt die physische Gestaltung deS Landes mit sich und mehr als sonst kann man bei Marokko den innigen Zusammenhang zwischen physischer und politischer Geographie sehen. Zwei mächtige Gebirge nehmen den Hauptteil deS BodenS ein, das an Umfang und Höhe den Sllpen nur wenig nachstehende AtlaSgebirae im Süd- osten und daS von diesem durch einen tiefen Einschnitt getrennte Rif-Gebirge im Norden, das steil zum Meer abfällt und so jede natürliche Hafenbildung ausschließt. Tie Bewohner dieser beiden natürlichen Felsenfestungen gleichen Gebirge sind noch nie einem Staat untertan gewesen und auch der jetzige Sultan von Marokko beherrscht blos die durch diese Gebirge getrennten Tiefländer, das östlich liegende Mukujagebiet, das eine Fortsetzung der algerischen Ebene bildet und das dem Atlas vorgelagerte Gebiet, daS am atlantischen Ozean liegt. Tiefes noch sehr entwickelungsfähige AtlaS-Vorland zerfällt in drei ©ürtelftreifen. Ter erste Streifen fällt mit einer Steilküste von 50 bis 100 Meter Höhe nach der Küste ab und hat ebensowenig wie die Mittelmeerküste, natürliche Häfen. Tas Land ist fruchtbar und entwickelungsfähig. Der zweite, durch eine Steilstufe von dem Küstenstreifen getrennte Gürtel ist eine baumlose Steppe und der dritte, bis an den Atlas heranreichende Streifen ist das Land der BerieselungSoasen. An der Hand trefflicher Lichtbilder zeigte der Redner die charachteristischen Merkmale der Küstenbeschaffenheit sowie der drei Gürtelbildungen und beantwortete dann die Frage: „Was ist Marokko heute für den Welthandel?* mit „so gut. wie nichts". An der Handelsbilanz von 80 Millionen ist England mit 48, Frankreich mit 21 und Deutschland mit 18 Prozent beteiligt. Für die Zukunst dürfte dieS anders werden. Das Land ist sehr entwickelungSsähig un^ zur Aufnahme von Milliarden deutschen Kapitals und von Zehn- tausenden europäischer Intelligenzen wie geschaffen. Der breite Schwarzerdegürtel ist der beste Getreideboden, daS Land ist geeignet für den Anbau von Wintergemüsen (auf die sich recht gut eine regelmäßige Tampferverbindung mit Deutschland aufbauen ließe) und hat große innere Schätze und einen außerordentlichen Fischreichtum. Statt der jetzigen 8-Millionen könnte das Land recht gut 40 Millionen Einwohner ernähren und eine Handelsbilanz von 1000 Millionen haben. Auch für den europäischen Ansiedler ist es wie geschaffen. Es ist zu wünschen, daß sich das Wort unseres Kaisers bei seiner Landung in Tanger bewahrheiten möge, daß Marokkos Unabhängigkeit und die offene Tür erhalten bleibe. Dann wirb hier der deutsche UntemehniungSgeist ein reiches Feld finden und im wirtschaftlichen Wettkampf der Völker wie überall ooranstehen. — Den trefflichen anschaulichen Ausführungen des Redners folgte lebhafter Beifall. ** Polizeiliche Revisionen. In diesem Monat wurden durch Großh. Polizeiamt Revisionen in den Ge- schäften, in welchen Butter und Margarine verkauft wirb, unb in einer Reihe gewerblichen Anlagen, sowie ferner eine Anzahl M i lchreoisi on en vorgenommen. Gleichzeitig fanb eine Revision in den Gast- und Schankwirt f ch a f t e n in Bezug auf Einhaltung der BundeSrat- Bestimmungen vom 21. 1. 1902 statt. Es sei hierzu bemerkt, daß sämtliche minderjährige Personen männlichen und weiblichen Geschlechts, soweit diese im Wirtschaftsgewerbe tätig sind, im Besitze von Arbeitsbüchern sein müssen, waS immer noch nicht genügend bekannt ist. Ebenso fand eine Revision auf sämtlichen Baustellen in Bezug auf Unter- funftSräume für Arbeiter und Abortsanlagen statt. •• Einbrüche. In verflossener Nacht würben hier zwei Einbruchsbiebstähle verübt. Die Diebe hatten es lediglich auf Baargeld abgesehen. An einem Laden in der Plockstraße schoben sie den Rollladen hoch, zertrümmerten die Erkerscheibe und erbrachen die Portokaffe. Etwa 25 Mark Kleingeld fiel ihnen in die Hände. Zu einem Laden in der Markt st raße schafften sie sich Zugang, indem sie an dem an den Laden stoßenden Lagerraum einen Fensterladen aufriffen, dann eine Scheibe eindrückten und einstiegen. Hier Öffneten sie die Ladenkaffe, fanden aber nur einiges Kupfergeld, das sie verschmähten. Sie ließen sonst alles unberührt. Der Arbeit nach zu urteilen, waren cS ganz geriebene Einbrecher. ** Aus demBureaudeSStadttheaterS. Morgen geht als 4. FreitagS-AbonnementSvorstellung der originelle Schwank „Niobe" in Szene. Der Idee deS Stückes liegt zu Grunde, daß der Direktor einer Versicherungsanstalt Peter Dünn eine wertvolle Niobestatne zur Aufbewahrung erhält. Im Traum bemerkt er nun, daß die Statue durch die zufällige Berührung mit den Drähten der elektrischen Leitung galvanisiiert worden ist und zum Leben erwacht. Die Schicksale der heroischen Niobe, die als Gouvernante in daS Haus eingeschmuggelt wird und mit ihrer homerischen Sprache und dito Begriffen überall den heitersten Gegensatz zur Gegenwartswelt bildet, machen den Inhalt des Stückes aus, das überall bei guter Darstellung ausgelassene Heiterkeit zu erwecken pflegt. Tie Niobe ist eine beliebte Rolle berühmter Gäste. In Elfriede Bayrhammer, die die Rolle morgen zum i ersten Male spielt, besitzt unsere Bühne eine prädestinierte ■ Vertreterin. ♦* Treuer Mieter. Gestern waren es 25 Jahre, daß ' Herr Heizer Jac. Walbrecht und Frau im Hause des Herrn , Vb Moov wohnen. Sie wurden aus d^ser^ Anlaß von dem . Vermieter mit einem schönen Andenken crfre'i. ♦♦Weiteres aus trüberZeit. Die politische Reaktion, ' meld'" e in den 50 et Jahren des vorigen Jahrhunderts auf > die Sturmjc.hre 1848 und 1849 folgte, zeitigte in DeutscUaud ■ allerhand seltsame Blüten. Im Großherzogtum Hessen hatte , man c5 damals namentlich auf die Staatsbeamten abgesehen, von denen ja viele in den vorausgegangenen Jahrzehnten 1 sich an hoher Stelle durch demokratische Anschauungen unlieb- ' fern Bemtrfber gemacht hatten. Man beglückte sie 1851 mit hl'ge Gebiri Sfl! Handel des 4®o Oesterr. Goldrente. . 49. Tendenz: etwas schwächer. Börse, 26. Okt., Anfangsknrse. . 257.25 . 142.80 TTarpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Tiirkenlose . . . W!o 396 3M7o 3% 3M7o Reichsanleihe do. Konsols . do. Hessen . . Oberhessen ,i( Cren Einschnitt qe, 8l,tn Meer obsällt 9 auAlietzt. 6 Italien. Rente . . . 'o Portneriesen Serie I . . 90.10 . 00.00 . 97.90 Staaten" sprechen. Diese Vorträge werden in englischer Sprache gehalten, die Antrittsvorlesung in deutscher. Israelitische Neligiousgesellschaft. (Gottesdienst. Sabbathfeieram 28. Oktober 190o: . 178.90 . 153.75 . 245 75 . 185.00 . 194.00 . 168.78 . 212.90 . 114.80 .' 25*50 . 144.80 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . • • Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbabn Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Eschweiler Benrwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . - Lanrahütte 96.50 68.30 68.10 96.80 94.40 90 55 137.30 53.30 chl offen. . Tanger, 26. Oft Der Sultan hat den gemeinsamen Bemühungen der Gesandten von Deutschland und Frankreich nachgegeben und dielen mitgeteilt, das; er mit der Einberufung der Konferenz nach Algeri r a § e in ver» landen sei und das vereinbarte Programm als Grund-, läge für die Erörterungen der Reformen annelnne, vhnes ie sich gmt'i anzueignen. 4*/Ä96 Oesterr. Silberrente 100.70 4 % Ungar. Goldrente Tiirkenlose 496 Griech. Monopol-Anl. 196 äussere Argentinier 3°/„ Mexikaner . . . 4J6°/o Chinesen . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . 173.90 153.50 245.00 104.10 168.50 Kandel und AerKei'r. DolLswirtschast. Märkte. 100.80 89.15 100.85 89.15 99.70 101.00 Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 26. Okt., 1.15 Uhr. 222.70 268 80 25.90 133 40 136,40 Berliner Ganada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank ■ • Dortmunder Union C. Ä TStilckaui7Äusnahmetarifs frische S ce fische vorstellig zu werden. Gy. 3.) Landwirtschaft. V Friedberg, 25. Okt. Der frerbstvferdemarkt, der gestern und heute stattfand, war äußerst stark besucht Es war eine große Zahl Tiere aufgetrieben, doch wurden bet hohen Preisen verhältnismäßig Nwnig Käufe abgeschlossen. Diel reger war ter Geschäftsgang auf dem heutigen S chw e i n e m a r kt, der sehr stark befahren war. Die Preise erreichten eme froh: wie nie zuvor, das Baar werkel kostete 40—60 Mk. Emleg- schweine kosteten pro Stück 90—110 Mk. Bei der Prämiierung für r»,„fs,rsohlen erhielten Oelonnm Brückmann-Nonnenhu. bei Ilbenstadt und Landwirt Wetz-Münzenberg erste Preise., Bei der Prämiierung für Simmentaler Falelochsen errangen Preae: Klem- Duragräfenrode, Fenckwl-Ob'-rlwraern. Getz'-rt-Kirck-G^ns, Sckm- ser-Rodheim, Wetz-Griedel, Bopv-Berstadt, Iäaer-frolzteim. 6 ine Verlosung von sehn Fohlen und landwirtschaftl. Maschinen u;w. sand heute abend statt. ______________________ 145.00- 137.00. 275.25 244.80 171.40 222.20 268.50 Nordd. Lloyd . ■ . • • 133.10 Oberschle5. Eisen-Industrie 139.20 396 Portugiesen „ III 4)4% russ.Staatsanl. 1905 Japan. Staatsanleihe 4 "6 Conv. Türken von 1903 Dresdner Bank • Tendenz: unregelmässig. Freitag abend 4.40 Uhr- Samstag vormittag 8.30 Uyr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbachausgang 5.50 Uhr. . s . tn.r Wockenaottesdienst: morgens 0.30, abends 4...0 Nhr^ fi bltbet und das dem H fr li'9t m,f einer Steil. „ b" * «b uni e5ien. fl5|af)ig. Der ^^Eite, e’ien getrennte Gürtel ■ b>s (’n den 5ltla§ oer Berieselungsoasen. ■'9^ der Redner die eschafsenheii sowie der te dann die Frage: leicht verletzt. , .... Braunschweig, 26. Okt. Das Schwurgericht fällte im Prozeß gegen den Bauern Jürgens in Kaierde das Urteil. Er wurde, nachdem er eingestanden, fernen Vater erwürgt zu haben, wegen einfacher Körperverletzung mir tödlichem Ausgange unter Zubilligung mildernder Umstande zu 5 Fahren Gefängnis verurteilt. Die mitange* klagte Ehefrau wurde frei gesprochen. . v Leipzig, 25. Okt. Das Reichsgericht hob das Urteil des Landgerichts 1 Berlin vom 12. Mm 1905, durch das der Schriftsteller FrantWedekind -München und der Verlaasbuchhändler Bruno Kassierer m Charlottenburg von der Anklage, eine unsittliche Schrift (Wedekinds Tragödie „B ü ch s e d e r P a n d o r a") verbreitet zu haben, freigesprochen wurden, auf die Revision des Staatsanwaltes auf und verwies die Sache zur anderweitigen- Verhandlung an das Lan d g e ri ch t 2 V e rlin. London, 25. Okt. Lord Rosebery führte m einer Rede ans • Er freue sich über das gute Einvernehmen Mit Frankreich aber er könne nicht verstehen, warum es' so heftige Polemiken mit Deutschland mit sich bringen sollte, welche doch die Gefühle der beiden Volker nicht" zum Ausdruck brächten und den schon vorhandenes eine neue schwere Verantwortung hinzufügten. Bozen, 26. Okt. Der Berner Naturforscher Ernst Seidler ist in den Tauferer Bergen abgestürzt und wurde, mehrfach verletzt, von Bauern gerettet. Brünn, 25. Okt. Im Landtag erklärte der Statt» Halter, die Negierung stimme grundsätzlich der Er weites rung des Wahlrechtes durch Angliederiing einer vierten allgemeinen Wählcrklasse zu. Die Negierung ent- schloß sich, die Bestrebungen zu fördern, welche auf Aus- dehnung des Wahlrechts auf die bisher ausgeschlossenen Klaffen abzielcn. Betreffs des allgemeinen Wahlrechtes behalte sich die Negierung ihre Stellungnahme vor. : Petersburg, 26. Okt. Nach Meldungen au? Veterho? ' üben die Nachrichten über den Ausbruch der politischen! Bewegung einen ungünstigen Ein flu s; auf daBe- : finden des Zaren aus Die Nervosität tes Zaren ist ge- ' stiegen. Wie bemerkt wird, trägt sich der Zar mit ter Absicht ein Manifest zu erlassen, in dem alle gut gesinnten Untertanen aufgefordert werden, sich um den Thron zu scharen und tem Zaren behilffich zu sein, dem uerbrerftertfehen Treiben der Revolutionäre ein Ende zu bereiten. Petersburg, 25. Okt. Bei bett Unruhen in Je-, kateriuoslaw wurden 15 Personen getötet und! 26 verwundet Die ausständigen Arbeiter des .Hüttenwerks in Brfansk haben Barrikaden von Eisenteilen errichtete Bei einem Kampf mit Truppen gab es auf bei dem Seiten Tote und Verwunde le. freute haben in Briansr das Gericht, die Banken imb die Notare ihre Bureaus ge- Berlin, 26. Okt. Ter heute vormittag hier mittels eines von rnss. Militär bis zur Owenze gefiihrten Extrar.uges aus Petersburg ein getroffene Prinz Friedrich - e o- pold vou Preußen wurde vom Kaiser am -vahnhof empfangen. Tas Alexander-Regiment steNte eine Ehrenkompagnie. . Paderborn, 25. Okt. freute stieß der Personen» zug Nr. 667 auf der Haltestelle Dorschen auf einen tm Gleis 3 haltenden Arbeiterzug. Ein Zugführer wurde anscheinend schwer, ein Postbeamter und drei Reisende wurden- Arbeiterbewegung. 9° * um, 2^ M 3m Mm» bU 8"rläMlCrSti Ep-rr- °u,»änbig ltb 1 Gießen, 25. Okt. Ter Vorrat auf dem dieswöckent- licheu Viehmarkt bestand aus etwa 1100 Stück Growieh, 150 Kälbern und 1000 Schweinen. Der Vorverkauf m Milchware war überaus flott, so test ein guter franvtmarkt dann zu erwarten war. Die alte Knndsck>aft war sehr zahlreich gekommen, frändler aus Bayern suckUen sckiwere Simmentaler Kühe m Posten, konnten aber ihren Bedarf nicht decken, weil nach scknoeren frühen allgemein starke Nachfrage war und daher die -Mare sehr teuer kam. Mittelkuhe konnten nur mit mavver Not ihren alten Preis behaupten. Abmelkkühe wann wieder mehr begehrt, und erzielten durchschnittlich gute Prem. Fc4t- vieh war wenig am Markt und wurde bei hohen Pregen für Wetzlar und von Gießener Megtzem angekamt. Gangochien waren fünf Stück vorhanden, sodaß in dieser Gattung Vieh cm eigentliches Geschäft nicht gemacht wurde ^cr Kalbermarkt war weniger lebhaft, obschon Z-ranfturt Kauflust und Bedarf hatte^ Die gezahlten Preise waren immer noch hoch, wichen aber gegen die S letzten Marktes. Der frantel iu Schwe,nen war nter- ans lebhaft, trotz ter hohen Preise für alle Gattungen. B^ sonders waren stärkere Läufer stark gesucht und wurden elw hock bezahlt Tie kleinen Landwirte, welche haupsiachlich den frantel bei ims machen, hoffen, daß die hohen Fettviel>pi?msich noch steigern werden und sahen daher heute weniger darauf, ob die Tiere ein paar Mark mehr kosteten als am letzten^Markt am liebsten Allste man arößere Tiere. Gehandelt wurden Milchkühe frisck- melkend^und ^tragend 1. Qual. 470-550 Mk 2 Qual. 3o0 bis 425 Mark 3 Qual. 280-330 Mk. Abmelkkühe je nach Gitte 230—280 ML pro Stück. — Verkai'ft tourten jnnac fette Rinder 1 79 74 Mk 2 Oiial. 68—70 sNk. Kälber 1. ^--ual 72-74 2 Qual.' 64-68 Mk., 3. Qual. 58-62 Mk. pro Zentner Schlachtgewicht. Tie Preise für ^-chweme stellten sich pro Paar: Ferkel 6-8 Wochen alt 50-86 ML, bis 12 Wochen alt 63 72 Mk. leichte Springer 100—120 ML, schwere ~iere 130—170 Mk' Der Vorrat wurde diesmal fast ganz geräumt. Nächste Markttage: 21. und 22. Nov., am zweiten -tage flU^(t6 )T QH e fte n / 25. Okt. Der heutige Zwiebel markt Batte einen Vorrat von etwa 450 Zentner, überwiegend von Landwirten aus der Wetterau, direkt zum VerLiuj gebracht. Kaum 50 Zentner der billigeren sackchschen Zwiebel dürsten am Markt gewesen sein. Ging auch am Vormittag der .lbwtz noch sehr langsam vor sich, so konnte doch bei der mehr w flotten Nachftage am Nachmittag für Wetterauer Ware der Preis von Mark 5—5,50 vro Rentner seitens ter Verkäufer aufrecht erhalten werden. Tie geringere sächsische Zwiebel wurde sogar m,t 4 50—5 Mark verkauft. Nachmittags gegen 5 Uhr war bct Ott. (T-l-ttr. 0K.,-«E Gieß' Am.".l Amtliche Notierungen der heutigen P'ebmarrt° p r e if e. Zum Verkaufe standen:,16 Ochsen, 6 aus Oesterreich 1 Biillen, 00 au? Oesterreich, 13 Kühe, Fersen, etlrcren1*n~?,,^e^ 0 aus Oester., 607 Kälber, 543 Schafe 'wd frammel OO Schweine Bezahlt wurde für 100Psd.Schlachtgewicht: Ockfen 1-O-uall at 81 b,s 85 ML, 2. Qual. 74-76 Mk 3. Qual 66- 7 M .^ Bicken 1. Qual. 67—69, 2. Qual. 64—66: Kühe 1. Qualität 71 73 ML, 2. Qual. 67—69 ML, 3. Qual. 52—54 Mk., 4. Qual. 50—51 ML, 6 Dual. 00-00 Mk. .Qätber 1. Dual. 06-90 Ml,.. S-I'-nda-w.cht . rsnnipau «. «u v... H— -. r . . . 59—54 Pfa., 2. Qualität 80-72 Pfg., Lebendgewicht 47-49 Psg., Mainz als Universalerbin feine§ Vermögens eingesetzt, Schlachtgew. 60—64Psg.; Schafe: 1. Qual. 70—72 Pfg., 2. Qual. Die sreststellunaen haben ergeben, daß das Vermögen sich onf ßQ_ß.-) Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberstand unbedeiltend, 85 000 ML beläuft. - (teaen den ^^rmerwwack^eister fr e ß Kleinvieh gut, kein Ueberstand. ter kürzlich auf den fliehenden Muller Melchior Th0m a sI ---------—------------- in Nieter-Saulheim einen ^>chuß abgegeben, ist Untersuchung eingeleitet, (st'. Z.) . - Worms, 24. Okt- wu «w «* •• - • - - - - - .. _ Großh. Ministerium des stm,em unterbreitete Bitte, siir die Gr-- l^lttmg eines gemischten Priv a ttr ansitlager > iw Worms beim Bundesrat ci^reten zu twllen, ist a b s ch l a g lich beschieden worden. — Mit Ruckftcht ^auf. bic, Luu st und Wissenschaft. natfrtfirp / 25 Oft Der aus privaten' Mitteln Maler Manzer b« L.H- Beater. ?irb mit - : dürste dies ander? ilsfähig un- zur Aus- Z ta!s und von Zehn« wie geschaffen, in c Getreideboden, da- 1 Wintergeinüsen (auf 'ampferverbindung mit große innere Schätze um. Statt der jetzigen |iit 40 Millionen Ein« nz von 1000 Millionen Ansiedler ist es wie ge« ich das Wort nnseres r bewahrdeiten möge, e offene 5üt erhallen Internehnumgfyei't ein 'ieficn Weltkam^ br 'efflichen argchauA' ster Bestall. In diesem Mm- Visionen in den Margarine verkm gen Anlagen, foroii ; vorgenoininen. Gleich' Last- und Scheinl- altung der Bundesrat' statt. Es sei hW c Personen männlich'' c im Wirtschastsgewerk Hern sein müssen, wa- ist. Ebenso fand er in Bezug auf Unter- anlagen statt. ler Nacht wurden W übt. Die Diebe Hatter An einem Laden die Portokaffe. teVhbe. 8« Än si- » 3*'ß«" jorftenung y nitrC2A$i«S* itn "Tat’i» d°- k>°" )o«»[rn" n gproi«1,1,1 L w«; ;n 6Ä.„S, d«. dt Seit 1» clafie"1 ». Zühn- t,nC . MB toefener Bergleute protestierten, ferner die neue beitsordmmg für völlig uumlanglicu erklären un. statt tep- selben die Arbeitsordnung forderten, tec von dem Berggewcrov gerickts -Vorsitzenden ausgearbeitet worden ist. Mt. ffnp ?b bester M W ' ^chen le,nrr bstÄ en Er-Ä bi, „ ««•„ i»n’t *„,,S P te"hei Berlin, 26. Olt. Die f■ chs „Borwärts"-Redak- teure, die am 1. April aus der Redaktion aussckcihen veröffentlichen beute eine längere Erklärung, m welcher sie energisch dagegen protestieren daß entgegen ber bi^ herigen Gepflogenheit nach dem letzten Parteitage alle Cß- ungen des Parteivorstandes, die fick mit den Verhältnissen der ,Vortvärts"-Redaktion befaßten, ohne ihre frinzuziehnng abaehalten wurden, trotzdem sie wiederholt „darum ersucht batten. Jin Anschluß an diele Erklärung auhert sich ter Parteivorstand, daß er sich vorläufig ieder Richtigstellung dieser Entgegnung enthalten würde, frieraus bemerken die „Vorwärts" Redakteure, diese Entgegnung lolje offenbar erst nach ihrer Entfernung aus dem „Vorwärts" gegeben: ™"> ®l««t ,X * ®“(tan Z d'ese ©fbirc- eincr Uniform. Wahrscheinlich glaubte man, durch diese Uniform ■ mienmg alle Gelüste nach volittsiher Betätigung im Keime ersticken sännen Nickt nur bi* Minister. ftrcisratc, Steuerausicher unh ^nri'fe'r die ia heilte noch eine Amtstracht besitzen, imirten Ä üicrliaupt alle Staat^ngrMfcn, s. SB. S Ti Seb?« an bot Jsrrrcn »fa. Diese Uniform wurde nickt etwa nur bei f TO8U ber Sanbesierr feibit rrtaien, getragen, fonbern bet allen bienfitiinm Serrirbtungen. Bers-foebene Farben an den Stagen. »n«r6innnit teieickuetcu die cm’einen Beamten gruppen. Es gab eine ^Galauniform, die meist aus dem langeii Rocke mit kunstvoll verzierten Aufschlägen und dem ^rcimaster bestand, imd eme cin- fack>'re Trackt, die im Dienste getragen wurde. Als Kopfbetecku.ng J. ^icufie eine Mütze, tote sie heute beim Mil'wr ein- m-sührt ist ^getragen. Tie Tienstuniform hatte große Aehnlich- ?eit mit ter Uniform, die heute in fressen die Polizeidiener tragen. Städte wie Darmstadt, wo viele Beamten wohnten, musien damals durch die vielen uniformierten Männer cm eigentümliches Ansseten gehabt haben. Tie Beamten selbst waren durch die Ver- ordmina vom Jahre 1851 nichts weniger als erfreut, schon aus finanziellen Wmten. Ein Gvmnafiallehrer z. B., ,der damals mit einem Ansangsaehalte von 600 Milben angestE nmrde, mußte für seine Uniform ungefähr die frälfte seines ^.ien,t-Em- kornmens aufwendeu. freute noch erzählt man allerhand von her Wirkung iener Uniformen auf das Publikum. Sehr im- glücklich in seiner Galauniform muß sich der alte Kantonsarzt gefühlt haben, der einen fr ö cf er batte, ebenso der alte Seminarlehrer der bei einem Schulausfluge das schwert verlor, das cr' an feiner Linken trug. Reglementwidrig war auch die Kleidung jenes Ghrnnasiallehrers, der ftühmorgens gern Mit der alten Pelzmütze auf dem kahlen frauvte sich an ,einen Bienenkörben zu schaffen mochte und der, als das Schulalöcklem lautete nnb ihn durch die Straßen her Haupt- und Residenzstadt zur Schule rief, in lder Eile vergaß, die Dienstmütze autzusetzen. 'In den letzten Jahren her Regierung des GronHerzogs Ludwig!111. mar hie von hiesem Zlirsten einst in das Sehen gerufene Verordnung über hie Tracht ter Beamten schon stillschweigend ain;er Geltung gekommen. Sie wurde dann 1877 als Großherzog Ludwig IV. ten Thron bestiegen Hatte, auch faktisch aufgehoben. (Nackdrnck verboten.) , )( Allend 0 rf a. d. Lda., 25. Okt. Tie int Mai begonnenen Wasserleitungsarbeiten sind beendet. Nur ter Sammelbehälter, der ca. 70 Meter tiefer angelegt ist, als die beiten Quellfasiunaen, ist noch nickt fertig. Trotzdem hat man die Qneue Wasseruersorgung bereits feit einigen Wachen genoffen, intern das Wasser vorläufig an dem Sammelbehälter vorbei geleitet wurde. Tie anfänglichen Gegner der Leitung, deren es nickt wenige gab, sind nun anderen Sinnes geworden. 0 Alsfeld, 26 Okt. Architekt fro smann aus frerterrt, der hie Pläne zur Renovation der Walvurgis- kirche anfertigen ließ, und hem vom Kirchenvorstand hie Leitung der Arbeiten übertragen wurde. Hat diese Leitung nieder- rretegt. Nunmehr befindet sich die Bauleittmg in ten bewährten Landen des R-'aierungsbaumeisters Fischer, ter grobes Interesse an der Ausführung hat. (sd.) Darmstadt, 26. Okt. ^ig. Trahtbericht d. ,.Wb. Anz "0 Die Da rm st ä dt er S tud e n t en sck a ft veranstaltete gestern abend zu Ehren des neuen Rektors Geh. Baurat Prof. Guthermuth einen von vier Musikkorps begleiteten » a ä c L ; u g , der sich von der Msmarckstraße au5 nach ter Wohnung de? Rektors in der Ofervinusstraße bewegte. Stud Kleinbohl stierte den neuen Rektor in -'iner Ansprache, woraus dieser nut einem fr och auf die Technik Hochschule schloß frterauf bewegte sich her Zug nach te" arienplatz, wo die Fackeln zu- samm-'ngetoorfeii mürben. , _ . 91? (i i n 1, 25. Okt. Vcw Eintritt m die Tagesorhnung der Heutigen S t a d t v e r 0 r d n e t e n v e r s a m m lu n 9. teMe Bürgermeister Dr. Göttelmawn Mit, daß die sozialdemokratische Fwakt'on den Antrag eingebracht Habe, hie ter Stadt zugefallene .^aöö Kl Erbschaft zur Verabreichung keimfreier Kinder- milch ™ vrrrocuben. Anschlielfonb bierim "iE-Stnbw. Tmf>l die V-rs'mmliing, einen weiteren Teck der Kapp scheu l^bschaft zur Errichtung einer s^ckrsorge für Tuber kul0 se *u öer-1 wenden. Der Verein ft.r VolkswoHltaHrt ersucht ferner die Stadt, einen Teil der Erbschaft dem Vereine wiutocnten Stadtv. £r. fr 0 r cfj beantragte, sich für keinen ber Vorschläge festzulegen, fon- tern alle Vorschläge den einschlägigen Kommissionen und der St^hfverordnetenversammlnng zu unterbreiten. Ulr ten Au^au der Straßen im Gebiete der Nordwestckront werden 200 000 ML b.-williat. — Der in ftrautrurt a. M. verstorbene Notar und Rechtsanwalt Dr. Laske, ein geborener Mainzer, Hat dw S4adt Berlin, 25. Okt. Reichskanzler Fürst Bukow ist in Begleitung de§ Gesandten v. Below aus Baden-Baden Hier 'anbei?' mit ,|o gut. con 80 Millionen isi ?; und Deutschland mit * tzck eine Taaeschronik Beim freben der Fücknetze aus , „ , ■ Wildenbrucher See (Pommern) er trauten Der Die von dar fr an d e l s k a mmer dem —schermeister Schulz und dessen Lehrling. Der Lehrling war SRiHp. ftir die Gr» I qefn[(en unb ber Fischermeister suchte ihn zu retten, wobei das Boot kenterte. — In Lübeck ist das Segelschist Zohanna Luise mit her gesamten Besatzung von 14 Mann unteren woroen. — yjtn .jiuujiuj* «;»i yvv „ . -., ineaönaen — In Z 0 gg 0 n bei Osnabrück wurde vor kuizem ver beschloß die frandelskammer, für die beschleunigte Nwkt Altmann tot ausgefunden. Nun hat der Sohn das Gc ------ . 1 ur abgelegt, seinen D a t e r g e t ö t e t zu haben. Aus welchem Krundc ist noch nickt aulgeklärt. Die furchtbare Tat geschah ,m ---- frause, woraus her Sohn die Leiche m emen Sack steckte ilnd m den Wald trug, wo sie gesunden wurde. - -ter Berünerakadennscke ' c Sinnjtc stürzte am Montag vom Essckogel m i b und wurde mit bedeutenden, aber nicht lebeiisgefahrlichen für bic wuiing einc5 Ai;cuir^ ^-1— ; ü ? , ^brackt — Tie »Kölnische Volkszeitung" etwa 175 000 Mark erreicht und tft ternit DerQanqeneT^ad)t explodierte eine vor dem abgeschlossen worden Das neue Theater wird mtt ldet. I d §laqrmaqen intet Eisel von ruchloser Hand aufwand von 5-600 000 Mk. feiin. iOsnadruck ° r r^ patr 0 ne. Die Sieintrepve die Ture und 16 ift n ä ». ääs “VÄ' bas Ä" Ä fö « ückfall. a-swd,^I-m. Van d-.a Ta.er !°d,. fob- Spur. Sieb Efo3 Srutirb-Ditofritn1 unb Blntiscki-Uganba g-sammclt Geriöstsslial. genau durchzuarbelten. t,pufp a M n^bnra 25 Okt. Tie O tr a f f am nt'cr Vernr- Konstantinove l, ,25. Okt. Sv c n fr e bin'trat heute () Jteat« Wagner in Treihausen, die ten dortigen jie Reise über den Kaukasus nach fernen ^ur Er lvf ckn g teilte dw - - reiner Eigenschaft als Postverivalter Kelats und des Ursprunges des Brahmaputra und Lehrer Wilhelmftmer^g^oo bie fic „iAt cirJ, 3nbnS £1L _______________iRrtfefen bsck, mehr emittiert waren, -------Hiniv-rstläts-Mchricht-n.^^^ - Wien 25 Okt. In bet Universität demonstrierten Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst, acsteni abend deutsch-nationale Studenten gegen den drosestor «orandsi-htliche Vitternng in fressen für Lrestaa, den fr rtrat SB i cThoff, weil dieser angeblich die Ernennung $>e§ pftober 1005: Zunehmende Bewölkung wid Niederichlage, Vrivat-Tozenten Dr. Dvorak, eines Tschechen, zum a. windig, keine fortdauernde trockene Witterung. Professor für Kunstgeschichte vorgeschlagen hatte. Näheres durch die ©ichencr Wetterkarte. „ Ucher den deutschen Studentenstaat , von — 6tnft P? 0 ritz Arndt, neu heransgegcben von §>. Marteu, ftdlC Ä «'S »MS X «bmcittbe. vertenkt ihre'Wiedererstthung ohne Zweifel tem im letzten Se- ^„itag den 27. Oktober nachmittags 5^ Uhr. 'm Konnr- m?ster von ter deutschen Studentenschaft geführten Kample um Lukasgemelnde, Llebigstiave 56. Ve^n gung der die „a k a d e m i s ch e F r e i H e i t" Arndt verteidigt ^ese Frei- ^„firmierten Mädchen. ____ ^Tarrer Guler< heft in begeisternder, glänzender Weise uud betrachtet sie als not- .. -• wendige Grundlage ter Entwicklung und Festigung eme§ freihctM geistigen und VoHtifchcn Lebens. Es ist dankenswert, datz der frerausa-'ber bic im Buchhandel seit langem vergriffene und von unserer Nation leider veracksene Schrift ausgegraben uno^ sie uns wieder in Erinnerung gebracht hat. — G'ie erste Vorlesung von Prnf. Peabodh hon her amerikanischen frarvarte-Universität an ter Universität Verl in )tirh in Gegenwart hc? Kaisers am 30. d. M vorm. 11 Uhr. stattfinden. Prof. Peabodv wird u^er.^demische Rezipro.itat spr'cken. ein Thema, das cr sich gewählt hat, weck er der ertte ber amerikanischen Gelehrt m ist, der ten vom Kaiser angereaten Professoren! dlnstansch aueführt. In semen offentlickm Vor- iefunaen wird Pros. Peabodv über: „Ter christliche Eharakter im heutigen Leben" und über „Soziale Ethik in den Vereinigten ' r* Es kommen zum Verkauf: senden Sendung. [07288 Fluß- und Seefische 10 Rotbarsch Backfisoh das Pfund 19 und 22 Pfg, n Marktstraße 4. Telephon 119. • 07290 n treffen heute ein bei [4915 Brennspiritus „Marke Herold“ t pro Liter 07278 G. R. V. 8885 — Vier Ausstellungsräume. 5434 5531 uns 5528 2. Heinrich Sack, 19 Miirktstgfte 19. Aufgabe der Reklnms^ettel. Butz. Der Herbstversand ? Gierig ■- -7 . fflr die 3. 4. 35, 38 u. 45 Pfg. 30, 35 u. 38 Pfg. ein, ferner empfehle au die bet Schellfisch KabSiau Ucberzieheu und Repavatureu schnell und billig m eigener Werkstätte. 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Freitag, den 3. November d. Js., nachmittags 2 Uhr soll die der ®finctnbc Erbenhausen (Station Frohnhausen fD?. 5Ö. S.) Anstehende Wald- und Feldjagd auf 6 oder 9 3abre in der Wohnung des Unterzeichneten meistbietend verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben 5539 Erbenhausen, den 26. Oktober 1905. Der Bürgermeister: Escher. Geschäftsstelle des Landwirtschaftlichen Vereins für Provinz Oberhcffen zu AlSfcld. Wir vermitteln den An- und Verkauf von Zuchttieren anqeschlosienen Zmhtvereme als: Simmentaler verbbuebtiere (71 Vereine), Vogelsberger Herdbuclrtiere (22 Vereinei, Porkshire- bezw. Deutsche Edelschweine (6 Vereine), Saaner Ziegen (9 Vereine). B"/„ Listen über zum Verkauf gestellte Tiere werden aus Verlangen zugesandt. Augenblicklich ist die Nachfrage eine sehr starke, sodaß der Bedarf nicht befriedigt werben kann. BerkaufSanmcldnngen sind daher dringend erwffnscht. Original-Literflaschen mit ratentTcrschluss D”/10 SO Pf. pro Literflasche ca. SO eich Glas Ueberall erhältlich! Centrale für Spiritus-Verwertung G. m. b. H., Berlin W. 8. eeyM'x wMW*“ ’Ä'xv* sSäS, .^dtagsperiode. a ..schlossen ivurbe, j L Mttteue" L°g>-Z ilribcr, daß kcrabsckiedung^la Sus^hlung dessen, mc'cht nnirbe, als ?usgleich der sW unb l2ottfrieg«nein. terechenbai gejxrtj imq von Ctoatsznscf unb ber Uebemahn aus Verbesserung de 5nmbbesihes hinmn ocstaltung der stac lstgönzung und ttrr ^nblrirlschnstsauss 'M bevorstehend -ttt unb angemn Mimischen Ämde 'Mlolterie; $ Wstvieh- und! er« Ämdwirtscha' T« heftige _ K (Mim wird in m Dreist. Ter fid) tot eng an unb sie Rechte jed fonlid) dürfte ja !ÄN1, dem vielgc :olel deutlich ^'missen wir in I M nicht unter' c Vewrinbruv tagvnabMb unterblieben? Tas wollen w dost, da die Er beizumessen ist, ist, desto eifrig das in Zukuns als crstrebensk des dolles h Temkünsi diese für die 2. rüffel, bleibt al zu leiflen Afga drein bleibt die Wigkit beendet b,e (?J scheint, * und auch, Regierung in e,?^ertrehmne lci,ber im toefei stblechet worden '"gesamt diesmc icnnmen^g, baf W; $ ünebi beute glichen Erledio ^ntmcr hat de »omnien. Vielle Konten Ziele, k^r.gkeit ^'uzeinen geqer fe* eine ' SÄ’iäöon «E >'ch lnele niIx '.-*irbigen ^c> ^chen, die ? a-F’i °°s beml’f* |0« kn fabln ,lc Giessenar Saefisch-^arkt Gebrüder Berdux Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. Frisch- Wciniraubrn Ananas eingetroffen. 5540 Eberhard Metzger. Gamaschen für Jiiger, Touristen u.Arbeiter in allen Fa?ons in jeder Preislage. Anlerriguug nach Matz. Segeltuchgamasche von Mk. 2,75 an, la Rmdledergamchche m. frufe von Mk. 7,— an. Mars-Lel, bestes KonserVierungsnnttel für Schuhe il Gamaschen, clngefilh« in der ganzen deutschen Armee und Marine. [5538 A- Ktfhinger Scltorswcg 19. 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