General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. in Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr. I. Tel. Nr. bl. Telegr^-Adr.i Anzeiger Gießen» Die Hhealer- und Saalöaufrage in bet ^ersamm-ung des ZZürgervereins. Gießen, 24. Februar. Galizien und Preußen. In der letzten Sitzung deS Wiener Polenklubs fragte Her Abg. Petelenz den Oblnann Grafen DzieduSzycki, ob ihm bekannt fei, daß der Minister v. Rheinbaben am 20. d§. im preußischen Abgeordnetenhause sich in sehr abfälliger Weise über die Verhältnisse in Galizien geäußert habe. Der Obmann erwiderte, die Aeußerungen des Ministers seien ihm bekannt. Das Exekutivkomitee habe sich eingehend mit der Frage beschäftigt und sich sofort an die kompetente Stelle des Ministeriums des Aeußeren gewandt. Graf G o l u - chowsky habe den österreichischen Botschafter in Berlin telegraphisch beauftragt, wegen dieser Aeußerungen Vorstellungen zu erheben, mit der Begründung, daß man sich in Oesterreich immer streng bemüht habe, eine parlamentarische Diskussion in Preußen zu verhindern. In der Sitzung vom 20. Februar hat der Minister Frhr. v. Rheinbaben beim Etat des Finanzministeriums im preußischen Abgevrdnetenhause gesagt: „Dann hat Herr von Ezarlinski gesagt, was in anderen Landen als Unkultur bezeichnet würde, das rechneten wir uns als großes Verdienst an. Ick würde Sie einmal bitten, das Augenmerk auf die Zustände in Galizien zu richten, auf das ganze Verfahren, das die Polen in Galizien üben. Lesen Sie die r-uthenffchen Schriftsteller; da können Sie ein Bild bekommen von den idealen Zuständen, die eine polnische Wirtschaft herbeifül-rt! Lesen Sie dieses Maß von Bedrückung der kleinbäuerlichen ruthenischen Bevölkerung, den ExoduS des ruchenischen Studenten aus Lemberg, weil sie es unter der polnischen Herrschaft nicht mehr aushalten konnten! Und dann, meine Herren von der polnischen Seite, seien Sie etwas be- scheidener in Ihren ^»rwürfen, daß wir Sie unterdrücken!" Die gestrige erste Versammlung des Bürgervereins hat ... der für die'Stadt so wichtigen Frage Aufklärung auch in die Kreise gebracht, die dem Theater- und Saalbaukomitee fernstehen und im Interesse der durch den bevorstenden Abschluß der Geldersammlungen nahegerückten Entscheidung eine öffentliche Aussprache gewünscht haben. Der Vorsitzende der Bürgervereins, Lehrer Valentin Müller, begrüßte die zahlreich Erschienenen, insbesondere auch die Nichtmitglieder des Bürgervereins. Er konstatierte, daß es sich nicht um eine Stellungnahme des Vereins handle, sondern um eine sachliche Aussprache, in der jeder seine Meinung für oder wider das eine oder das andere Projekt äußern könne. Es. werde niemand im Auftrage des Bürger- vereins, sondern alle Redner würden nur ihre eigene Meinung zu äußern haben. Zunächst erteilte er Prof. Dr. Fromme DaMische Tagesschau. Kaiserliche Auszeichnungen. Der Kaiser richtete an den Reichskanzler Grafen Bülow folgende Ka binettSordre: »Mein lieber Graf Bülow! Nachdem ich aus Ihrer Meldung ersehen habe, daß die verfasiungsmäßige Genehmigung des Reichstages zu den neuen Handelsverträgen erfolgt ist, drängt es mich, Ihnen an diesem bedeutungsvollen Abschnitt des Vertragswertes meinen wärmsten Glückwunsch auszusprechen. Mit Ihnen hoffe ich zu Gott, daß die Verträge eine neue Kräftigung der deutschen Volkswirtschaft und ein neues Band friedlichen W e t t st r e i t e s zwischen dem Deutschen Reiche und den uns befreundeten Ländern schaffen werden, die sich bereit erklärt haben, auf der durch sorgfälttge Ab- wägrmg der beiderseitigen Interessen gewonnenen Grundlage mit uns ihre Handelsbeziehungen zu regeln. Gern und freudig erkenne ich cm, daß es vornehmlich das V e r d i en st I hr er st a a t s - männischen Kunst und Ihrer zielbewußten Lettung der Verhandlungen gewesen ist, daß dieser schöne Ersolg trotz allen eut- aeqenstehenden Schwierigkeiten erreicht worden ist. Ihnen gebührt daher in erster Linie mein Dank. Indem ich Ihnen denselben hiermit pon ganzem Herzen ausspreche, bitte ich Sie zugleich, als äußeres Zeichen meiner Anerkermung und meines Wohlwollens meine Büste in Marmor freundlichst anzunehmen, welche Ihnen demnächst zugehen wird. Ihrer treuen Dienste allezeit eingedenk, verbleibe ich Ihr dankbarer Kaiser und König (gezeichnet) Wilhelm I. R. — Berlin, Schloß, den 22. Februar 1905. Der Kaiser verlieh ferner dem Grasen PosadowSky öen Schwarzen Adlerorden, dem Minister v. Pod- bielski das Großkreuz des Roten Aderordens und ernannte den Frhrn. v. Richth ofen zum Staats Minister und Mitglied des preußischen Staatsministeriums. Also doch nicht Fürst Bülow! Bülow erhält immerhin durch das kaiserliche Handschreiben den Hauptanteil an dem Zustandekommen der Handelsverträge zugewiesen. Nach der Erkundigung unseres Berliner L.-Mitarbeiters trifft es zu, daß der Kanzler den Kaiser gebeten hat, von der Verleihung der Fürstenwürde zur Zeit Abstand zu nehmen. Bülow mag mehr als Diplomat geleistet haben für den Erfolg; die Riesen-Arbeit, das ganze Vertragswerk bis ins Einzelne sich zu eigen zu machen, die Unterhändler zu instruieren, die Forderungen der Vertragsstaaten zu prüfen, den Zolltarif vor dem Reichstage zu verteidigen, das alles hat dem Grafen PosadowSkv obgelegen. Und mft glühendem Eifer, »rote ein Löwe*, hat sich der Minister v. Podbielski der Landwirtschaft angenommen. Weniger erkennbar für die Oeffentlichkeit sind die Verdienste des Frhrn. v. Richthosen utr die Handelsverträge. das Wort. Dieser erklärte, daß er die Gelegenheit freudig benütze, vor einer öffentlichen Versammlung das darzulegen, was er seither bei seinen Besuchen im Interesse der Sammlungen oft habe wiederholen müssen. Er wolle, so erklärte er, zunächst nur über das Theater und die Theaterbaufrage sprechen und einleitend einen kurzen Ueberblick über die Geschichte des ganzen Unternehmens geben. Die ersten Bemühungen reichen 25 Jahre zurück; schon damals hatte man den Wunsch nach einem würdigen Theater, das schon damals im Leib'schen Saale seine Heimstätte hatte. 1891 bildete sich ein Komitee, das als Bauplatz den Schüler'schen Garten ins Auge faßte, der auch in Aussicht genommen werden konnte. Im Mai 1901 bildete sich wiederum ein Komitee, dessen Arbeiten fruchtlos verliefen. Im Winter 1902/03 kam dann die Thcatcruniow mit Bad - Nauheim und Marburg zustande, was einen guten Schritt vorwärts in der Krieg und Iriedeu. Japan hofft, eine neue Flotte von Torped'o- Footszerstörern innerhalb eines Jahres fertigM-^ stellen. Jedes Schiff soll 380. Tonnen groß sein und eine Ge- fchwind-rgkeit von 29 Knoten, sowie die gebräuchliche Bestückung haben. Zehn neuerdings gebaute Torpedoboote werden jetzt in Dienst gestellt. In Petersburg taperen ernste Gerüchte, wonach eme starke japanische Kolonne bis in den Rücken der Russen vorgedrungen sei und gegenwärtig eine günstige Lage an der Effenknrhnlinie besetzt halte. Andererseits heißt es, daß ein ernster Kampf auf dem wMschen linken Flügel bevorstehe. Die russische linke Flanke wird durch einen japanischen Offensivstoß bei Sinmmting ernstlich bedroht. Tie Genevalstabsoffizrere erklärten, von Kuropatkin seit 25 Stunden keine Nachricht erhalten M haben. . Tie japanncheN Staatsfonds sind dieser Tage an der Londoner Börse Zug um Zug gestiegen. Allgemein N^rd dort diese Kursbesserung als Vorbote eines Friedensschlusses gedeutet. Man sagt sich: England habe zuerst den Ausbruch des Krieges als unvermeidlich angesehen, folglich werde man auch jetzt dort das richtige Gefühl für die Friedens- ^uMchten haben. Tie 4 Prozent japanische Anleihe ist von 84 bis 86 gestiegen. Während mm die Japaner in die Höhe gingen, gingen die russischen Werte offensichtlich 'zurück. Es wird dies damit begründet, daß Rußland eine jedenfalls recht schwer ins Gewicht fallende Kriegsenffchädigung zu zahlen haben wird, was natürlich unfehlbar zu einer neuen russischen Anleihe.führen müß. Ter Rückgang der 4Proz. Russen von 1888 betrug 1.10 Proz., der jetzige der Staatsrente von 1894 1 Pwz. Ob es nun tatsächlich in nächster Zeit zum Frieden kommen wird, steht nun lange noch nicht feit. Aber die Böpse ist nun einmal der sicheren Ueberzeugung, daß cs sich Theaterbausrage bedeutete. Im Füll 1903 beschloß die Generalversammlung des Theatervereins, einen Neubau ausschließlich für Theaterzwecke ins Auge zu saffen. Ende Juli 1903 trat dann das jetzige Komitee, das sich auch aus Angehörigen des Konzertvereins zusammensetzt, ins Leben und bildete die bekannten Unterkomitees. So entstand da§ Dülfer- sehe Gesamtprojekt Theater- und Saalbau, dessen Kosten Vielen zu hoch erschienen, so daß vielfach die Ueberzeugung Platz griff, man werde vielleicht nur einem Teilprojekt ernst- lich näher treten können. Zunächst hieß es, möglichst viel Geld zu sammeln, um an die Stadt heranzutreten zu können, die dann mit einer Zulage den Bau errichten sollte. Am 1. März d. Is. soll ein vorläufiger Abschluß der Sammlungen stattfinden, und man gedenkt, die gesammelte Summe der Stadt anzubieten, die dann das Projekt in Angriff nehmen soll. Ueber die zu schaffende Verwaltung des Instituts ist bisher noch nichts geplant worden. Vielleicht werden dabei den Spendern gewisse Vorrechte eingeräumt werden. Prof. Dr. Fromme setzte die Gründe auseinander, die für die Errichtung eines Theaters sprechen. Man will vor allem unabhängig vom Besitzer des Lokals werden und sich dem bisherigen Mißstande entziehen, daß der Saal zu mancherlei Zwecken benutzt wird, die den Theateraufführungen hindernd im Wege stehen und sie öfter einschränken. Ferner drängen die bekannten, augenfälligen Mängel des seitherigen Lokals zu einem Neubau. Die Vorteile des Neubaues werden sich in der Zusammensetzung des Schauspielpersonals äußern und in der günstigen Wirkung auf den Besuch. Auch die städtischen Steuerverhältnisse werden durch den Zuzug steuer- kräftiger Leute gehoben werden; die Universität wird größere Anziehungskraft bekommen. Auch der Vorteil für die hiesigen Geschäfte wird nicht gering anzuschlagen sein. Man wird einmal wöchentlich eine Fremdenvorstellung veranstalten können und erhält die Möglichkeit, auch eine kurze Opernsaison em» zurichten. Die Zeichnungen Huben, so fuhr Prof. Frvvuntz fort, ein überraschend günstiges Resultat gehabt. Bis Samstag den 18. d. M waren 317 Scheine gesammelt. Für daA Theater haben 295 Zeichner, teils sofort, teils in 2. ©teile, gespendet, für den Saalbau zeichneten 17 Leute (mit 18775 Mk.), für Theater oder Saalbau 15 Leute. Mso. 18775 Mr. stehen für den Tl)eatervau nicht zur Verfügung. Für das ganze Projekt sind danach 3224 25 Mark gezeichnet, für das Theatelr329245M'k., für den Saalbau 40325, resp. 187 75 M k. Im einzelnen setzen sich! die Spenden folgendermaßen! zusammen: 2 Herren Haben je 50 000 Mk. gezeichnet; weitere 100 000 Mk. sind von 6 Personen zusammengebracht worden; wiederum 100 000 Mk. sind von 53 Personen aufgebracht wurden und der Rest von 256 Personen. Prof. Dr. Fromme hofft, daß beim A b s chl u ß der S a m m l u n g die Gesaunt' Zeichnungen für das Theater ca. 3 5000 0 bis 360000 Mark betragen werden. Es sei ccksv noch nicht ausgeschlossen, daß man ohne städtischen. Zuschuß das Theater werde erbauen körrnesrr und daß die Stadt dann nur für die U n t e r hal t u n g werde aufzukommen brauchen. Nach Pros. Dr. Fromme sprach Prof. Dr. Krüger. Er griff auf einen im „Gieß. Anz." kürzlich erschienenen Artikel zurück, der aus Professoren kreisen stamme, worin eine Stelle Verwunderung und Mißstimmung in der Bürgerschaft hervorgerufen habe. Es sei der unglückliche Satz gewesen, daß die Professoren eigentlich der Theater- und Saalbaufrage weniger nah gegenüberständeir, da sie meist bei günstiger Gelegenheit Gießen wieder verlassen würden. Hiergegen muffe er Einspruch erheben. Die Dozenten! der Universität hatten alle als Gießener, die ein Np ihre Stadt haben, gezeichnet und er hoffe, daß auch die übrigen Bürger bei den Zeichnungen ihr Interesse für das Aufblühen Gießens bewerfen würden. Was nun Prof. Dr. Fromme gesagt und gefordert habe, sei notwendig. Es gebe hier in Gießen keinen Menschen, der von der Untauglich- keit des jetzigen Theatersokals nicht überzeugt sei. Gewiß brauche man ein neues Theater. Wir schreien aber.auch nach einem Saalbair, denn für unsere Konzerte reichen! rmfere hiesigen Säle ebenfalls in keiner Weise aus. Das Beoürfnis ist vorharrderr. Wieviel Leute, auch aus nicht reich» begüterten Kreisen würden noch konmreu, wenn wir ein geeignetes Konzertlokal hätten. Man sagt zwar, daß man gute Konzerte auch> im Theater veranstalten^ könne.. Wer alle Sachverständigen haben sich dahin ausgesprochen, daß dies keine „guten" Konzerte sein fifanten. Und jetzt haben wir die Gelegenheit, das' Gesrnntprojekt.durchzuführen, wenn es jetzt nicht geschieht, wird man die Gelegenheit für immer verpaßt haben. Wenn mcur die jetzt gesammelte Summe ftüher gehabt hätte, so wäre man früher der Meinnng gewesen, daß sie zur 'Durchsührungl des GesamtproMes genüge. Dabei könne man bleiben und erst wenn die Stadtverordneten glauben, das Gesamt- Projekt nicht verantworten zu können, möge man diesen! Plan ruhen lassen. Stadtv. H a u b a chj antwortet dem Vorredner, daß auch er einen Saalban wünschte, wenn er die Stadt nicht erheblich mehr belasten würde. Weil er dies aber fürchte, sei er Gegner des Saalbaues geworden. Die Stadt befinde sich nicht in der finanziellen Lage, mit großen Summen, für ein derartiges Institut auszukommen. Die für das Gesamtprojekt schenkungsweise etwa nötige Summe von wenigstens 700 000 Mark werde sicher nicht aufgebracht werdew Und ein Saakbau! sei nicht rentabel, sondenr belaste die Stadt. Es sei nicht einmal wünschenswert, daß sich ein Saalbau durch die Bewirtschaftung genügend verzinse, denn er müßte bannt so außerordentlich viel an sich reißen, daß alle anberenf Wirte in ihrer Existenz geschädigt mürben. Vorträge und Konzerte könne man sehr gut auch ün Theater halten. Er liabe am Bußtag in Berlin die Erfahrung gemacht, daß man auch in den Theatern sehr gute Konzerte hören könne, da man die Bühne auch 311 einem vorzüglichen Konzert- mrr um eine Frage der allernächsten Zeit handeln kann. Sie stützt sich u. a. darauf, daß in engliscken Blättern ber"its genaue Angaben über die von Japan gestellten Friedensbedingungen enthalten sind. Auch heißt es, daß Rußland, mit den hauptsächlichsten Friedensbedingungen einverstanden sein soll, es sträube sich nur rwch gegen die Kriegsentschädigung. Auch die inneren russischen Verhältnisse verlangen gebieterisch nach Frieden. Die maßgebendsten Persönlichkeiten sind entschieden dafür, daß j)ie Kriegsoperationen in der Mandschurei auf gegeben werden. Die russische Heeresleitung auf den Kriegsschauplätzen zu Lande und zur See habe sich bis jetzt gerade genug blamiert: es sei durchaus nicht mrgezeigt, daß sie zu ben seitherigen Großtaten noch neue füge. . Der Par-ser Korrespondent eines Brüsseler Blattes hat über die Friedenswage Erkundigungen eingezogen, aus denen hervorgeht, 'daß Teleasstz die russische Regierung Über die Friedens- fvage sondiert hat. Tie Antwort der russischen Negierungstasse , keinen Zweifel über die friedlichen Tisvositionen der rnsüscherr Regierung. Sie möchte aber nock einige Zeit verstreichen lassen in der Hoffnung, daß es den russischen Truppen in der Mandschurei gelingen wird, einen Sieg, wenn auch nur einen kleinen, zu erringen, der der russischen Regierung gestatten würde, einen ehrenvollen Frieren abzuschließen. Der römisch-katholiiche Mettopolit von Mohilew ordnete an, daß in allen römffch-katholischen Kirchen Rußlands Gebete für baldige Beendigung des Krieges äbgehalten toerben sollen. Der schlimmste Aeind des Aauernstandes. Aus unserem Leserkreise geht uns von geschätzter Seite eine Zuschrift zu, die wir nachstehend im wesentlichen wieder- geben: Auf dem Lande ist die Uneinigkeit der kleineren Landwirte untereinander überall das Hindernis jedes Fortschrittes. Ta rvird irgendwo eine neue Eisenbahn gebaut. Zwei Ortschaften sollen eine geineinsame Station bekommen: aber keine will nackqeben, jede möchte sie am nächsten baben. Sie können sich nicht einigen. So giebt cS überhaupt keine Station. Damit ja nicht eine Gemeinde einen Vorteil bekommt, haben beide das Rachseben und den Schaden. Es gibt eben heute noch mancher gern ein Auge darum, wenn dadurch der andere seines verliert! — Da wird eine Molkerei gegründet, die zweifellos allen Beteiligten Vorteil bringen wird. Sie kann aber nur an einem Platze gebaut werden, darum ist das e i n e Dorf neidisch darauf, daß die Einrichtung nicht feinen Namen trägt. Jedes geht seinen eigenen Weg und läßt sich lieber nach dem gewohnten Schlendrian die Milch von einem dritten abrabinen und damit den Vorteil abscköpfen. Man gibt zu, daß es anders für den Einzelnen vorteilhafter wäre, aber dieKirchturmspolitik bringt solche Erkenntnis zum Schweigen. — Am drttten Orte war dre Bürgermeisterwahl nicht nach dem Willen aller Beteiligten ausgefallen. Die Unterliegenden sind durch ihre Niederlage unzufrieden geworden. Ver jeder Angelegenheit der Gemeinde kommt die Uneinigkeit zum Ausdruck, bet der nächsten Reichstags- wähl wählen die Unzufriedenen einen Sozialdemokraten, der doch nach seinem ganzen Programm den Untergärig des selbständigen Bauern st andes h e r b e i f ü h'r e n will. Muß man da nicht an das Sprichwort denken, das zwar etwas grob, aber verständlich sagt: Nur die aderö*- Kälber wählen ihre Metzger selber l? Der größte Feind des Bauernstandes ist die Uneinigkeit. Wann wird man lernen, sie aufzugeben? Was hat der Industrie, was hat der Sozialdemokratie 51t der heutigen Machtstellung verholien? Doch nur ihr geschloffenes Zusammen- sleheli. Sie haben eine feste Vertretung, die jederzeit ihre Stimme laut erhebt. Muß die Notlage, in der wir uns befinden, erst noch größer werden, bis man die Notwendigkeit einsehen lernt, einig zu werden? Heutzutage sammelt jeder Stand seine Angehörigen und dadurch wird auch 'etwas erreicht. Nur der Bauernstand legt in seiner großen Alehrheit immer noch die Hände in den Schoß und wartet und hofft. Und wenn etwas komint, was gar nicht gefällt, so murrt er wohl eine Zeit lang, aber die Uneinigkeit und das Mißtrauen bleibt. Ist man schon so weit, daß man denkt, dem Bauer ist doch nicht mehr zu Helsen'? Das wäre der Anfang vom Ende. Dem B a u e r n st a n d als der natürlichen G r u n d - tage eines gesunden Staatswesens gebührt auch ein Platz an derSonne; er kann ihn nur erreichen und behaupten, wenn er seine Kraft nicht in Uneinigkeit zersplittert. Er hat viele Feinde, der größte und ihm am nächsten stehende ist ferne eigene Uneinigkeit; sie schwächt und lähmt, aber Einigkeit macht st a r k. L. Nr. 47 Zweites 155. Jahr gang Freitag 24. Februar 18NF KrschÄul tösHS mit Ausnahme M Sonntags. aa AA Rotationsdruck und Verlag der vrühllch« --------- Unwerfttätsdruckerel. R. Lauge. Dteß«. Die „Steten« ZamNtenblTtter" werden dem UM | iZ 14 BZ I i | .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der W V «L M M W_, W |L Bl W, 8 MW M, «Hesfiiche Landwirt" erscheint monaUtch einmal. XS Podium einzurickten vermöge. Stadtv. Haubach führt den Darmstädter Sauldau an, der sich nicht rentiere. Er habe sich den Etat dieses SaalbaueS angesehen und müsse sich sagen, er verursache so viel Ausgaben, daß an eine Rentabilität gar nicht zu denken sei, da das hohe 'Defizit doch nicht etwa von den Vereinen, die den Saal benutzen, gedeckt werden könne. Ter Stadtsäckel würde dadurch nur erheblich belastet. Ein ähnliches Beispiel biete Kassel. Das Bedürfnis eines neuen, großen Saales für Vereinsveranstaltungen re. sei nicht vorhanden, und wenn es sich einstellen würde, so würde es durch Privatunterrreymen gedeckt werden können. Ehor- und Orchesterkonzerbe könne man un- besorgr auch im Theater veranstalten. Pros. Tr. Strack ergriff danach das Wort, um für das .Oesarntprojckt einzutretcri. Er sei durchaus kein Gegner des Theaterdaues, aber aus denselben Gründen, die man für einen solchen geltend mache, sei auch ein Saalbau erforderlich Denn daß Musik eine außerordentlich populäre Kunst sei, lverde niemand bestreiten. Dem Bedürfnis danach werde zurzeit zu wenig Rechnung getragen. Ein Saalbau sei aber durchaus nicht nur für rnu, italische Zwecke zu planen, sondern auch für eine Menige anderer Zwecke. Er schlage vor, daß die Versammlung heute abend bc- schtietzcn möge, den Wunsch zu äußern, daß, salls dadurch die Steuerkraft unserer Stadt nicht allzu start gespannt werde, ein Theater- und Saalbau errichtet werden möge. Wenn das Projekt nicht in drei Jahren in Angriff genvrn- men werden könne, dann schade es nichts, toemi mau noch sechs Jahre warte. Pros. Tr. Fromme legte dar, ein Kunstinstitut werde immer Zuschüsse erfordern, es frage sich nur, wie hoch sie sich stellten. Für unsere hiesigen Verhältnisse könnten wir uns an Göttingen ein Muster nehmen. Dort bestehe seit 14 Jahren ein Stadttheater, das zu einer Zeit errichtet worden sei, da Göttingen kleiner cuv Gießen war. Die freiwilligen Spenden aus der Bürgerschaft hätten dort nur 65 750 Mk. betragen! Dazu sei aber ein Zuschuß der Staais- regierung von 130 000 Mk. gekommen; den Rest von 176 250 Mk. habe die Stadt Göttingen durch eine Anleihe aufgebracht. DaS Theater in Göttingen kostete 372 000 Mt.; dag es rentiere, beweise der Umstand, daß derselbe Theaterdirektor Berstl, der das Institut im Jahre 1890 übernommen hat, noch heute aus seinem Posten ist und nicht daran denkt, ihn zu kündigen. Die Un.e.halrung des Theater gebäudes in Göttingen erfordere, wie ihm .rof. Fromme) vom dortigen Magistrat mirgeteilt worm. , einschließlich Gas- und Wasserlerrung, jährlich rund 150b Jet, die Unterhaltung des Inventars 1300 Mk., die Unterhaltung der Dekorationen mit Neuanschaffungen und Bühnencinnchtting 1100 Mk., die Besoldung des Theatermeisters 700 Mk., Feuerversicherung und Steuern 4i>00 Mk., sonstige Ausgaben insgesamt 1100 Mk. und Zinsen und Abträge für die Anleihe 8j00 Mk. Das fei also eine Ge s am tausg abe von 18700 M k., der eine Gesamteinnahme von 13000 M k. gegenüberstehe. Der Direktor Berstl zahlt als Pacht eine prozentuale Abgabe (10 Prozent) vom Bruttoerträge des Billet- vertaufs, bestreitet außerdem Heizung und Beleuchtung, den Theatermeister zur Hälfte, den Lheaterkassierer ganz und stellt das Bühnenpersonal auf seine Kosten. Ferner bezieht die Stadt die Emnahme an Garderobegeld, wofür sie das Personal an Billeteuren, Garderobefrauen re. auf ihre Kosten hält. Tas Theaterrestaurant wird in Göttingen für 1200 Mk. verpachtet. Der Zuschuß der Stadt beträgt also jährlich 5'<00 Alk. Tas Theater in Göttingen hat sich für die Stadt geradezu als eine Goldgrube erwiesen. Es wird in Göttingen fünfmal wöchentlich gespielt. Tie 6000 Mark Zuschuß werden durch die indirekten Einnahmen, die der Stadt durch das krheater zufließen, reichlich aus- gebracht. Jrn Anschluß daran legte Prof. Fromme die voraussichtliche Rechnung des Gießener Theaters dar. Tie Kosten werden ccn 420 000 Mk. betragen und wir werden zu den freiwilligen Spenden nicht mehr als 60 000 Mk. zuzuschießen haben. Tie Ausgaben berechnen sich also, wenn man die Göttinger Erfahrungen zu Rate zieht, hier auf zusammen 13 200 Mk., während die Einnahmen mit 9 5 00 Mk. ganz sicher zu niedrig gegriffen sind. Tie Stadt würde also künftig ea. 3700 ML. zuschießen müssen, während sie für das jetzige ungenügende Lokal jährlich 3000 Mk. ausgibt. Prof. Tr. Krüger erwidert, daß die durch Prof. Fromme dargelegte günstige Lage voll und ganz auch, für das Gesamtprojekt in Anschlag zu bringen sei. Bauinspektor Becker widerspricht dem Stadtv. Hau- bach in dessen Ausführungen über den Darmstädter Äral- bau. Es sei überraschend, daß man heute den Standpunkt, den man in der Kommission früher einnahm, einfach herum- kehre. Schülers Garben sei seines Wissens früher nur für den Saalbau zur Verfügung gestellt worden. Stadtv. Haubach erklärt, man habe das Gesamtprojekt bis jetzt ja noch nicht fallen lassen. Seine Privatmeinung sei allerdings, daß die Stadtverordneten es ablehnen würden. Von Anfang an habe man geglaubt, das gesamte Projekt werde sich mit 500 000 Mk. durchführen lassen. Er habe sich aber überzeugt, daß man damit nicht aus kommen werde und sei daher zum Gegner des Gesamtprojekts geworden. Es seien heute wohl nur noch 10 bis 15 Herren hier in Gießen, die an die Möglichkeit des Gesamtprojektes glaubten. Prof. Tr. Sommer erklärte als letzter Redner, er wolle bic, Versöhnungsschalmei blasen. Seine Ausführungen gipfelten in der Erklärung, daß, wenn aus finanziellen Gründen etwas von dem Projekte falten müsse, das Theater sicher nicht fallen kömre. Man solle aber auch den berechtigten Wünschen der Musikfreunde Rechnung tragen, und deshalb empfehle er folgende Resolution: 1. Falls der vorlregende Gesamtprarr eines Theater- und Saaloaues aus jinanzielterr ooer anderen Gründen nicht 'ausführbar ist, empfiehlt sich der Bau eines für Konzertzweae möglichst geeigneten Theaters. 2. Bei diesem Bau soll unter Vermeidung von kostspieligem Luxus, unter einfacher und gefälliger Gestattung des Aeußeren, der Hauptwerk auf eine zweckmässige Anlage der Räume und der inneren Einrichtung gelegt werden. 3. Im Interesse der Gesamtheit des Publikums soll angestrebt werden, daß man vorn dlten Plätzen, auch von denen für die weniger Bemittelten, mögtichst gut sehen Uib hören kann. Stellplätze und schlechte Ruck- plätze sind am besten ganz zu vermeiden. Zu diesem Zweck soll nutaji Möglichkeit eine ampyckheatratische Anordnung der Sitzvläye gewählt Werdau 4. Bei der Anlage des Bühnenraums empfiehlt es sich, nicht nur auf die Auiführuugen \tkb\i, sondern auch auf bne Bedürfnisse der Siyauspsicker uno sonnigen Auf- sithrenden besonders durch rincage von iL-u.lwerooen und SeUentüren Rücksicht zu nehmen. et™ Cxüihlkf our bip nundien Ledürsnine soll in dem Theater ein passender Raum zur bequemen und wirksamen -Ausstellung von Chören geschahen werden, durch dessen besondere Konstruktion die Klangwirkung begünstigt wird. Falls es technisch untunlich ift, diesen gesondert der Bühne gegenüber zu legen, so soll bei der Anlage der Bühne durch besondere Einrichtungen das Interesse musikalischer Ausführungen gewahrt werden. Für Uebungszwecke und musikalische Vorbereitimgen soll mindestens ein Saal in dem Theaterbau vorgesehen werden. Es erscheint wünschenswert, den Raum für das Orchester nach schon vorhandenen Mustern tiefer zu legen (zu versenken). 6. Em Theaterbau erscheint für feierliche Versammlungen z. B. bei Kongressen durchaus brauchbar. Ob außer dieser Art der Verwendung ferner zu Vergnügungen und sonstigen Versammlungen bei der schon vorhandenen Zahl von Sälen noch ein besonderer Saalbau nötig ist, stellt die Bürgervevsammlung der Beurteilung der Stadtverwaltung anheim. 7. Eine baldige Verwendung der gezeichneten Beiträge zum Zweck eines TheaterbaueS unter Berüasichtigung der unter 1—5 genannten Punkte ist wünschenswert. Stadtv. Kirch erklärt gegenüber der Bemerkung des Bauinspektors Becker, daß Schülers Garten und auch der Fonds für den Saalbau seinerzeit nicht ausschließlich für den Saalbau zur Verfügung gestellt worden sei. Er ict, da er der Angelegenheit seit langen Jagven nahe ge- standen habe, besser orientiert als Bauinspettor Becker. Bezüglich der Sonimerscheu Resolution erklärt Herr Kirch, oq-13 er sie vollständig unterschreiben könne. Herr Martin Dörr hält den Anwesenden vor, daß die Stadt Gießen zurzeit nur 6500 Steuerzahler zähle. 328 Steuerzahler haben Einkommen über 6000 Mk., 3b00 haben Einkommen bis zu 1500 Mk. Im übrigen könne auch er die Sommerjche Resolution Vorschlägen. Herr I a s k o w s k y wies darauf hin, daß es üitcrcffant sei, neben dem sehr günstigen Beispiel Göttingens auch andere Beispiele sich anzuschen, die sich vielleicht ui weniger günstigem Lichte zeigen würden. Er fragte Prof. Dr. Fromme, ob er über solches Material verfüge, worauf dieser antwortet, er führe heute abend leider liichts derartiges mit sich .Herr Fromuce schloß sich den Ausführungen von Zprof. Dr. Sommer gleichfalls vock und ganz an. ^Rachdem Rechtsanwalt Tr. Spohr ui längeren Ausführungen gegen die von Prof. Tr. Sommer vorgeschlagene Resolution gesprochen hatte, weil doch nur cut Theater gebaut würde, das den Forderungen der Musikfreunde nicht genügen werde, wurde die Sommerjchss Resolution mit allen gegen 3 Stimmen angenommen. Die Versammlung wurde voni Vorsitzenden gegen halb 1 Uhr geschlossen. Sie hatte unter der im Saal herrschenden Kälte sehr zu leioen gehabt. Der Bürgerverein aber hat mit dieser Versammlung bewiesen, daß er viel zur Aufklärung in wichtigen städtischen Angelegen- heiten beitragen kann. Kilche uno rchule. * Statistik derevangeli sch-kirchlichen Liebe 8- tätigkeit im Großherzogtuni Hessen im Jahre 19 0 3. An milden Gaben aas den Genieinden an Vereme und ^lnstalten evangelisch-christlicher Liebestätigkeit finb insgesamt 315 582 Mk. eingcgangen. Davon entfallen auf: Aeußere sJJiifjion, einschl. Judenmisfion (ausschl. Epiphaniaskollekte 42 155 Mk., innere Mission (ausschl. Augustkollekte) 44 164 Mk., Giistav-Adolf-Verein (ausschl. Reformationsfest- kollekte) 38 374 Mk., evangelischer Bund und evangelische Bewegiing in Oesterreich 17 634 Mk., Elisabethenstlft, be- ziehungsw. Diakonissenstätionen 82 839 Alk., Anstalten des Dekanats (Krankenpflege, Erziehungsverein) 5 020 Mk., besondere mildtätige ^lnstalten und Vereine der Pfarreien 55 787 Mk., sonstige christliche Vereine und Unternehniilngen 23 729 Mk., für besondere Notstände 5 880 Mk. — An allgemein erhobenen Kirchenkollekten (ausschließlich Neufahrs- kollekte) gingen 31 839 Mk. cm, die sich folgendermaßen zu- fanimenfetzen: Epiphaniaskollekte (äußere Mission) 6 202 Alk., Palmarimiskollekte (bedürftige Diaspora-Gemeinden des Inlandes) 4 273 Mk., Ausländische Diaspora 3 759 Mk., Pfingsten (Liltherftiftung) 3 874 Mk., Augustkollekte (innere Atlsflon) 3 905 Mk., Neformationsfestkollekte (Gustav Adolf- Verein) 4 989 Dlk., für eine bedürftige hessische Gemeinde (Vlernheun) 4 023 Mk., Kaiser Wilhelm-Stiftung (Sedanfestkollekte) 814 Mk. — Opfer und Gaben für die Ortsarmen ergaben 87 230 Mk., nämlich: Zteiijahrskollekte 2 888 Ntk., Büchscngelder 21 702 Alk., sonstige kirchliche Kollekten (illdventskollekte, Abendmablspfennige :c.) 1 885 Mk., freiwillige Gaben 30 658 Alk., Kirchenopfcr, soweit sie für die Armen bestimmt sind, 30 097 Mk. — Sonstige freiwillige Leistungen für kirchliche Zwecke erreichten den Betrag von 223 556 Mk., die sich folgendermaßen verteilen: Kirchenopfer, soweit sie nicht für die Armen bestimmt sind, 31 634 Mk., Gaben und Stiftungen für die Kirchen und die Pfarreien 95 296 Alk., kirchliche Vereine zur Hebung des öffentlichen Gottesdienstes 50 667 Alk., kirchliche Vereine zur Förderung des Gemeindelebens 40 835 Alk., außergewöhnliche Posten 5 115 -Mk. — Die Gesamtsumme aller Liebesgaben beträgt 658 207 Mk. _________ tz-ljenbai-n-Zlitung. — Die preußisch»hess ische Eisenbahngemeinschaft vereinnahmte im Januar aus tem Personenverkehr 27 434 000 Mk. .amten nur Schädiguugen bringe. V-eiter hnßt es: An eine Gleichstellung der Eisenvahnassiuenleu im Gehack mit den Betrsibssitreiären, wie sie die Deusichrift des in Fürs v<-rsisi)t, ift Nicht gemacht worden, und noa; viel totmger sind viS hmte o--efe Beamten, wie das iiye sei)Nli. siter und berechtigter Wunsch ist, den m Detraast kommenden Beamten der rneichspost, die im Turcl/se^nitt um 300 Mk. jährlich besser stehen, gieiwg^tationse.mu.hmer gcgenüoer treu g.edbwerckgin Bemmen anderer ResfortS, besonders bti der Reichsposl und bei der Königticheu Steuer. beznh.u dn,pictsweise die Postsckretäre im Höchstgehalt 3600 Mk. und die Steuersikretäre sogar 3800 Mk., während die entspreck)enden Stellen im Bahnhofs- und Abfertigungsbienst nur mit 3000 Mk. im Höchstgehalt bewertet sind. Durch die in diesen eingesetzten Stellen der O b e r a s s i st c n t e n möchte es allerdings sä>einen, als wenn die Regierung den Wünscl>en der Stationsasi'istenten aus Gleichstellung mit den Oberpostassistenten Rechnung getragen hätte: dem ift aber durchaus nicht so, denn durch den neuen Etat ist die Stellung der Stationsvorsteher 2. Klasse, Gütcre^pedienten und Staiionseinnehmcr aus die Stellung der Postassissinten heruntergedrückt worden, und diese Maßnahme hat in den davon betroffenen Kreisen großes Befremden und Bestürzmig hervorgerufen. Gingen doch die Wünsche der Stationsassistenten mit ihrem jetzigen Höchstgehalt von 2700 Mk. dahin, mit den Oberpostasiistenten (3000 Mk.) gleichgestellt zu werden, wohingegen nun unter Nichtberücksichtigung dessen die höheren, selbständigen Stellen der Stationsvorsteher 2. Klasse, Güterexpedienten und Stationseinnehmer unter dem Titel und Rang Oberpostassistenten zusammengepreßt werden, wodurch sie mit den Poltoberassiftenten, nicht aber mit den Postsekretären gleich- gestettt crscheimm Soll nun nicht eine dauernde Unzufriedenheit ui die beteiligten Kreise einziehen, so muß dringend etwas geschehen, wodurey ein billiger und gerechter Ausgleich gesa-afsen wirb, und sollte hierzu die Eisenbahnverwattuug für sich selbst nicht die geeigneten S-a-ritte tun können, so würde hoffentlich die Voiisvenretmig nicht zögern, den Answß dazu zu geben. Tie hierzu n3t:gcn Mittel nicht so beträchtlich, als daß das nicht zu hosfen wäre. Lant'wlrljchajt. ( *) Wetzlar, 2o. Febr. Endlich ift es den vereinten Be» mühlingen inijcrer L'anbivirte gelungen, daß die längü geivüafchlen „Simmentaler Zuchtbullen" auch im Kreise Wetzlar zur Eiiijuhruug gelangen dürien. So wurden m diejen Tugen m zwei Gemeulden die ersten Tiere eingestellt. Tie Vrehi assenirage für den Kreis Wetzlar hat betanntlrcb ain 25.Januar er. bei derBeraiung des laiidivlilichaillieheliEluts das preußische Abgeordnetenhaus bejchäs- tlgl. — Auch in anOerer Weise sucht man die Viehzucht zu heben, unö zivar durch Anlage von I u n g v i e h iv e i d e n un Kreise Wetzlar. So wird Gutsbesitzer Bene zu Hoi-Attenberg denrliächst eine solche Weide einilchten. Zu diesem Zivecke läßt er 60 Rchrgen Wiesengelände am linken Lahnuier emirledlgeu. Das wäre als- daiili bereits die ztveite derartige Viehivelde 'im Kreise Wetzlar. Tie erste wurde im Vorjahre von der Gemeinde Garben heim zivlschen der Lahn Mid dem Bahnkörper Giesten-Wetzlar angelegt. Arveilerbewigung. Mons, 22. Febr. Die Wiederaufnahme derArbeit im Bormage machte heule nur geringe Foilschrme. Die Be- legschauen der Grube Giachat, wo der Ausstand nahezu auigehört hätte, weigerten sich heute enizuiahren, nach dem gestern Nachmiuag etiva tausciid Ausständige die Arbeit in der Grube zum SliUstaild zu billigen verpichten, ivas nur durch von Mons herbeigeruiene i»)enbarinerievcr|iürtungen gel)inbeii wurde. In drei Cuen luurben heute 9iachi Anschläge gegen ArbeüsivlUige verübt. In Tour wurde das Haus eines 'Bergmannes ft ar t beschädigt liiid der Berg11iniiii s e l b st s ch >v e r v e r iv u n d e t. Gingesanöl. (Für ben Inhalt der un.vi .>aibrif stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum' gegenüber keinerlei Verantwortung.) a i n z l a r, 23. Febr. Trotz der vielen Klagen, welche schon das ganze Jahr hindurch locgen der schlechten Straßenreimgung laut getvoiden sind, besonders in den Hauptstraßen, wo der Dreck so arg ist, daß bei nasser Witterung fainu jemand passieren kann, ist bisher noch nichts geschehen, um dem Uebclitanö abzuhelien. Es müßte verlangt merDcu. dast hier, ivie in den Nachbargemeinden, Samstags und bei nasser Will erring glich noch Nkillivochs gereinigt wird. X. Kirchliche Zlachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. In der Stadttirche. Am Sonntag Sexagesllna, den 2 6. Februar. Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: MUttärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2Vs Uhr: Kinderkirche für die Akatthäus- gemetnöe. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeiilde. Dienstag, den 28. Februar, abends 6 Uhr: Vereinigung bet konfirmierten weiblichen Jugend der Ak a r c u s g e m e i n d e. Doiinerstag, t)cn 2. Marz, abends 8 Uhr, int Matthäus* saal: Bibelsttmde. (Psalm 145). Pfarrer D. Schlosser. In der Johauneskirche. Vormittags 9*/2 Uhr: Piairassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohanneS- gemeinde. . Pfarrassistent S ch u l z. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag, den 27. Februar, abetids 8 Uhr, Bibel st und im Konfirmalidensaal der Johauneskirche. Pfarrassistent Schulz. Katholische Gemeinde. Samstag, den 2 5. Februar 1905. Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zut hl. Beicht. Solintag, den 2 6. Februar 190 5. S e x a g e i i m a. Vormittags von 6 */, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Tie erste heil. Akesse, vor und m derselbe^ Austeilung der heil. Koilimunioil. „ um 8 Uhr: Tie zrveile heilige Akesje. „ um 9 % Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5'/, Ubr: Ehrislenlehre; daratlf Lltldacht. Auszug aus itn Kirchkitbüchmi irr staU OietzkN. Evangelische Getneinde. Getraute. , M , Lukasgern eindc. 11. Fcvr.: Wilhelm Klein, Postbote zu Gießen, und Anna Juliane Hein, leb. Tochter des Schuhmachers Karl Hein zu Unterclsbach — Getaufte. Lukasgemeinde. 12. ^evr.: dem Bäckermeister Heinr. Prieß, eine Tochter, Emma Auguste Mathilde, geb. den 12. Jan.: dem Bureaugehitfen Friedrich Luh ein Sohn, Albert Heinrich Werner Wilhelm, geboren den 22. Dezember 1904. — Johanne s g e m e i n d c. 12. Febr.: dem Kaufmann Karl Seeger eine Tochter, Kapottne Mathilde, geb. den 28. Dez. 1904; dem Fabrik- QToeiter Georg Eiseutraudt eine Tochter, Anna Philippiue, geb. 14. Dez. 1904; dem Laglöhner Heinrich Lenz ein Sohn, Hans Heinrich slaspar Wilhelm, geboren den 24. Januar. — M i l i t ä r- g e m einde. 12. Febr.: dem Vizefeidwebel Wilhelm Meisel eine Tochter, Emma Elisabeth Frieda, geb, 14. Jan. Beerdigte. Lukasgemeinde. u. btvr.: Ernst Haubach, Landwirt» 47 Jahre mt, starb den 10. Febr. 17. Febr.: Friedrich Schomber, Schueidewieifter, 46 Jahre att, starb den 15. Febr. armkatarrh. für Kinder, Kranke.Genesende.. Verhütet] u.beseitigt:Diarrhoe, BrechdurchFall, Di Kursblatt des Gießener Anzeigers Bank für handel und Industrie vorn 25. Febvnnv 1905» Depositenkasse Gietzen. imii lui.iim ,«< MBsaMaEMmaaMMm1-'11 । wjct.mmiw. n\ Staats-Anleihen. 31/. 3 f’ 4 3'/, 3 4 37, 37, 13 :37. 3% 3 4 37, 3 4 4 37, 37, 3 3 37- 37. p a. Lerrtsche. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. . . do. do. ..... do. do. .... Preußische Consols abgest. .... do. do. do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. do. von lb92 u. 94 do. do. v. 1902 unk. b. 1910. do. do v. 1896 Bayr. E.-D.-Anl unk. b. 1906 . do. E.-B. u. Allg. Anl, . . . ! do. Landcskulrur-Rente . . . do E.-B.-Aul Bremer St.-Aul. v. 1888 . . . do. do. v. 1892 .... do. do. v. 1902 unk. b. 1912 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 do do. do. v. 1899. do. do. do. v. 1902. Hessische St.-Rente ..... do. St.-Anl. v. 1899 .... do. Anl. abgest. ..... do. do do. do. ..... Sächsische Rente....... Wurttembg. v. 1875—80 abgest . . do. v. 1900 ..... do. v. 1903 ...... do. v. 1896 102.30 102.30 91.50 102.25 102.25 91.50 104.50 100.30 90*50 102.90 100 40 100.- 90.70 99 60 99.60 88 20 103.80 101.20 104.35 100.25 100 50 88.25 89.50 100.60 100.60 101.— b. Ausländische. L Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. do. do. Billgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. Lire 101. ö. fl- 101.60 öfl.G. r3 M. M. Rufs. Consolid.-Anl. v. 1880 n 90.50 10 M. v. 1896 fteuerfr. do. 3 Fr. Pes. 98. 93. Rk. Außereuropäische. n. in«. G.-Anl. v. 1887 Pes. abgest. do. 1890 47, Chinesische Staats-Anl. Lstr. 6 Fr- Pes. 35.75 1888 1897 Lstr. Pes. Lstr. 99.80 89.20 101.30 80.- öfl.G Str. 4 5 47, 4 4 4 4 ö-fl. Kr. Lstr. M. Rente Rente do. Rente Rente ü. 1896. v. 1898. do. do. M. Fr- cons. äußere v. 1899 fteuerfr cons. innere 105.50 102.10 95 30 106.65 do. cons. v. 1890 fteuerfr. conv. ums. v. 1903 . . . do. Gold-Reme do. euibettl. Rente (conv.) . . do. StaatS-Rcnte Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obi.) i. G. fteuerfr. . 5 5 4 4 4 4 4 4 4 3% 4 37, 97.50 50.45 103.50 do. do. 4 4 4 4 4 37, 3 do. do. do. /5 f5 5 100.35 98.40 89.70 84.- 90.20 81.60 102.50 100.40 100.95 l6/l0 Griech. E.-B. v. 1890 ßeuerfr. l8/4 do. Monopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente . . . . . 67.65 67.60 15.40 101 - 101.40 90.50 90.10 90.25 89.20 Golo-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Scr. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. v. 1897 fteuerfr, (Eisern Thor) Goldstsr. , do. do. 102.10 97.90 93.— 48.80 52.55 105.35 37, 3 5 5 3 Lstr. M. Lstr. Äk. Spezifiz. . amort. do. do. amort. amort. 99.60 99.60 99.20 95.80 94.60 88.10 do. v. 1902 fteuerfr. Gold-Anl. v. 1894 fteuerfr. . 1881/88 . . t. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 24/10 do. öo. i. G< 4*/6 Oest. Silber-Rente . . do. Papier-Rente , . garantierte .... Mextk. amort. innere Ser. I— IV Lstr. M. Kr. 37, Türk.-EgYPt. Tribut do. priv. v. 1890 fteuerfr. 20/10m Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. äuß. E>B. i. G. v. innere v. 1888 . . äußere Gold-Anl. v. do. do. v. 4 41/ Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 3 - v. 1895. Ungarische Gold-R^nte 2025 r Staats-Rente . . 31/ Schwedische 0. 1880 abgest. do. v. 1890 . . do Portug. ilNlfiz. v. 1902 Ser. I . do. milfiz. v. 1902 Ser. III . do. Rnmän. do. do. 5 do. do. 41/, do. do. 4 EgYPtische unifizierte prwil. . Zl/, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serd. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. 4 do. v. 1882 nicht abgest. '574 Oest. E.-B. St. Sch.-Bcrsch. (conv Frauz-Zosef) i. Silb. flcucrfr. ,3 Oesterr. Lolalb. (verstaatl.) . . *5e/. do E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) 1. fteuerfr. Pp. Eisenbah n-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. Landcs-E.-B. II E . . Zji/ öo. do. I E abgest. . Zi/3 do. do. IIIE unk. b. 1905 4 ’ Pfälzische 37, do 31/ Südd. Eisenbahn-Ges. 101.- 96.50 96.50 101.40 99.75 95.80 Ausländische. 4 Elisabeth fteuerfr. i. G. . . 2000 4 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 4 do. do. 1887 stf. gar. . . 4 Franz-Josef . . i. S. 200/1000 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 l. S. . . 4 do. do. v. 1889 i. G. 4 do. do. v. 1891 i. G. . . 4 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. 400 5 do. do. „ 1. G. . . 27,0 do. do. „ i. G. 500 2®/io do. do. E. v. 71 i. G. 500 M. ö. fl. M. St 101.90 101.50 102.- 160.90 100 10 107.80 95.90 68.60 Brunn-Rs. 72 stf. 100 4 do. unk. b. v. 1901 v. 1883 abgest. 1000/2000 M. n 1907 102. Lire 73.55 37- do. 500 do. M. 41/2 Bukarest do. ;.ö. 1901 uni. 1011 2043 r 4 Kopenhag. Ser. 69-82 uni. b. 1904 do. do. Kommunal Westd. Ddkr. Hyp. (Köln/ S. 1 uni. b. 1904 Russische Südost 97 fteuerfr. gar. . unt. b. Wien Kommunal i. G. b. 1908 M. provinzial-garaut. Staatl. oder v. 1888 i. G. do. do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. M. N. P. . do. Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unt 1906 88.85 117.20 29.- Slandesherrliche Anleihen. do. 100.40 37, Frankfurt 4 do. M. 37, do. Verzinsliche Lose Reichsbank II Dir do. Tlr. 50 '2 Bingen v. 1899 v. 1888 v. 1891 Lit. H amort. ab 1907 ^/zStuhlweißend^Raab-Graz v. 1900 unk. b. 1911 . . Unverzinsliche Eose. 101.50 98.40 101 do. Karlsruhe v. 1900 188.30 Industrie-Aktien. Vereins bank do. 4 abge|t. 80°/( do. do. abgest. Lit. M v. 1891 v. 1894 . 4 Dlannheim Kommunal Ser. 1 unk. 1910 98.90 unk. b. 1903 unk. b. 1912 . . do. S. 31 v. 1899-1901 b. 1913 unk. v. 19o2 b. v. 1903 unt a. b. 1908 45 (tilßb.) b. 1906 uni. v. 1879 v. 1900 u. 34 unk. b. 1907 u. 41 unt. b. 1910 1910 1910 unk. unt unt. unk. unt. unk. b. 1905 unt. b. 1906 1889 1891 1000 500 1000 500 500 500 500 400 400 400 101.60 98.40 99.20 89.90 89.90 do. do. do. do. do. do. M. 600,1200 M. 600/1200 b. b. b. 103.— 99.10 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47- 4 4 33V’ do. do. do. do. v. 1896 v. 1897 v. 1903 v 91 v. 97 1900 1901 1888 1895 1898 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . 99.60 99.30 99.50 do. do. do. do. do. do. Ser. Ser. Ser. Ser. unt. unt. uuf. Gotthardbahn. . Jtäl. Mittelmeer . Anatol. Eisend. . Prince Henri. . 99.70 JO 1.80 98 70 101.90 4 5 4 4 4 4 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 do. do. do. 1909 1911 1913 1905 1907 v. 1903 v. 1897 unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . unk. b. 1905 . u. 1884 abgest. 90.— 90.— 90.15 M. 1000 Tlr. 100 M.1000 s. fl. 500 M. 1000 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Regulierung . . ^/»Gothaer Präm. Pfandbr. I b. b. b. b. 100 100 50 80 100 100 500 40 100 100 150 150 100 100 100 100 100 Prag-Dux . . Raab-Oed.-Ebenf. unk. b. unk. b. unk. b. 110.70 109 — 102.- 92.40 47, 47, 47, u. 17 unt. 1910 uuf. b. 1905 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 40 43 46 44 16 18 98.90 90.20 v. 83 Ein. Em. 1885 ß.fl. M. ö- st- 2000 r b. 1913 1000 r 98.70 101 20 102.50 98.60 1904 1905 1906 98.75 98.75 98.75 98.75 98.75 100.50 101.40 98.80 b. 1908. b. 1909 . b. 1912 . b. 1912 . b, 1905 . b. 1908 . b. 1912 . Mit. unt. unt. unt. unk. Mit. unt. unt. unt. unt. unt. 98 80 98.40 98 40 Schaffhaus. Banlver. . Südd. Bodenkredit-Baiik Ungar. Kreditbank . . Umonbank (Wien) , . Wiener Bankverein. , Württbg. Bankanstalt . Fr- M. 102.50 101 50 98.50 98.40 v. 1886 . . v. 1895 . . v. 1886 . . Ser. 30-33 unt 106.- 149.50 126.80 143.50 202.80 Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger .... Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 4 Erlangen 4 Freiburg convert. v. 1897 v 1902 500 200 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 .... Reue Boden r. 102 . . . » . Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unt. b. 1911 . abgest Rbl. Lire M. Hyp.-Kred.-Ber. abgest. r. ä 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27,37,39 u. 42 unt. 1905 M.1000 . M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. st. 200 . M. 600 , s. st, 350 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r.3 Ser. 4 v. 1900 v. 1901 v. 1895 v. 1898 unt. b. 1904 1905 . . 1908 . . Tlr Tlr ö.fl do. Anrechtscheine . fl. 7 . fl. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f-st.7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . I.fl.7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. st. 100 Lire 30 Frankfurter Bant . . Badische Bant . . . Bayr. Bank (Münch.) abg. do. Hyp.- u. Wechselbk. Berliner Bant . , . 28, 30, 29 unk. M.1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Letztei Dir. 6.18 87- 12.95 4 8 0 0 57- 6 ö. fl- Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 4 37, do. do. do. do. 104.45 98.90 98.60 98.60 98.60 104.- 104.50 '.19.10 89.20 12, 13 . . . 15 unt. b. 1906 19 .... 11 4 6 87- 6 5 67. 9 Staatsb. I-VIII IX v. v. 1887/89 . . . . v. 1896 unt. b. 1901 . v. 1903 unf. b. 1914 . B. v. 1900 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 Leremsbank . DiSkomo-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 153.30 199.60 126.20 80.30 295.30 93.- 165.— 125.— 155.— 121.90 143.80 37; F’ 4 4 4 37, 37- 4 37- 37- 4 104.05 103.30 84.70 100.90 69.30 64.30 65 90 4 37- 4 170.- 151.- 264.- 170.50 172.50 136.01 277.50 129.80 239.50 104.51/ 126.40 457.— 140.- v. 1891/92 (abgest . v. 1898 v. 1902 uni. b. 1908 4 3% 37- 37- 37, 4 37- 37, 37, 37- 37, 37, 37, 143.80 153.50 155.— 4 4 3 s. fl- n 37- 37- 4 37 37, 37- 37, M. Tlr. M. Fr. M a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . (Straßenbahn- v. 1899 . . v. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. II. n. III. 37- 103.10 101.20 99.40 99.70 99 — 99.30 100 80 101.10 99.- 46.10 99.80 94.30 101.- 102.50 101.20 97.20 97.20 97.80 99.80 105.- 100.25 100.30 101.— 101.60 102.30 101.50 100.— 97.20 97.20 98.— 99.- 99.10 berliner Korsti BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxcmb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstadt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HördcrBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. 'Jiorbftern Kohle . Oberschles.E.'Ind. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.» Rhein. Stahlwerke Riebeck Montau . Schalter Gruben Schics. Berg« Wegelin L Hübner Westeregeln Alkali 99.- 101.— 98 90 37, 37- 37- 37, 4 3? 4 4 33/4 37, 37, 37z 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, do. 98 unf. 1909 ftfr. gar. do. 1901 uncü.b. 1915 üf.g. 7 <7, 672 9 6 8 9 7 7 7 M. H 90.— 90.60 84.10 105.— 77.90 72.50 72.90 101.10 102.- 111.25 VorL Div. 5.47 87- 5 2 12.95 37- 77- 0 0 4 6 Hyp. V. Zf. 4% gar. v.d.G.b. 1904 do. do......... (Ergänzgs.-R.) „ v. 1895 stf. i. G. 243.— 110.20 131.30 194 — 159.80 107.60 117.70 208.— 159 80 96.50 121.90 129.60 109.50 218 50 107.50 118.- 118.80 98 — 98.- 100.- 100.60 98.50 37, Kassel abgest. . . 31/, Kissingen v. 1886, 4 Köln v. 1900 Oberrhein. Bank . . Oest.-Uug. Bant * . Ocst.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. db. do. bi), do. do. Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 Diverse Obligationen. Buderus r. 103 ..... Dtsch. Luxemb. r. 100 . . . . Ä 4 do. 3 3 G. G. G. G. S. 4V3 do. r. 102 41/' Eisenb. Rentenbank 37, Bamberg v. 1888 . Berlin v. 1886/92 . 31/, Zürich v. 1889 ..... 6 ' Stadt BuenoS-AircS v. 1892 i. P. 101 50 96 20 85.50 87.65 89,50 102.80 101.50 HandelSg. . M. 500/1000 Hyp.-Bt. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 1913 . . 1908 . . 1913 . . u. 33 (tilgb. 1906 . . 139.35 17.75 do. do. 3? 4 4 57- 5 47- 10 0 4 5 87. 4 7 0 67- 9 5 8 87- 7 7 7 v. 1884 conv. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . 99.30 99.30 102.50 101.75 98.50 98.50 98.50 do. Hyp.«Alt.«Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 do. do. do. do. do. do. Lissabon Moskau do. bo. do. do. v. v. v. v. v. Isenburg-Büdingen . . 9)fenb. u. Büd.-Birstein v. 1887 unt. b. 1905 u. b. Verl, mntschb, unt. b. 1907 do do. Stuttgart v. 1895 unt. b. 1905 . v. 1902 mUilgb. b. 1908 24/I0 Llvornes. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. See. ftfr. gar. I u. II 4 Sicilianische fteuerfr. t. G. v 4 do. „ i. G. v 27ir>SüditaI. (Merid.) Sr.A-II. . 4 Toscanische Central . . . 5 Westsicilian v. 1879 . . 284.90 90.80 241.30 145- 142.50 189.26 174,50 539.90 290.- 219.50 207.- 143.60 114.40 v. 1901 unt. b. 1906 abgest. .... v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... v. 1902 Ser. II unt. b 1. 1901 unk. b. 1907 . do. do. do. do. 1888 u. 1903 Brest. Diskontobank Mt. 600/1200 Darmstädter Bant . . M. 1000 (Bank f. Handel u, Industrie) Würzburg v. 1899 unf. v. 1903 unf. do. bo. 3 4 4 3 5 5 Ansbach'Gmizenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua . . » . , Mailänder , . . Mailander . . . Meininger . . , Reuchateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... bo. . . , . Ungar. Staats . . Vcnetianer . . . do. do. do. do. 4 5 5 4 4 37, Heff.Landes-Hyp.Bk. Ser.I u.U unt 1909 31/2 do. do. Kommunal Ser lu.II unt. 1909 ' Nassauische Landesb. Lit. Q do. do. do. Offenbach do. do. do. dc. G. G. G. G. G. 37, Gotthardbahn . . . . . 3'/- Jura-Bern-Luzern gar. 3*A Jura-Simplon v. 1894 . Schweiz. Central v. 1880 . 37, 37, 37, 37- F 37; do. 3^K0lu-Mlndener . S^’Öübecter v. 1863 2^/lLütticher v. 1853 " 'Madrider abgest. Provinzial- und Commnnal- Obligatianen. M. 1000 Eisenbahn-Renten-Bk. . M. 1000 Frautf. Hypothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 . . h-fl . . Tlr . . Tlr . . Fr . . Fr . . Tlr . . ö.fl . . Tlr alt. K. Rb alt. K. Rb . . ö.fl . . ö.fl JV 4 4 37- 37- 37- 37, 4 4 4 4 4 4 4 37. 37- 37. 31/; 4 4 do. S. dö. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 37, do. do. r. 101 do. do. do. do. do. do. do. 41/» Eisenwerke Lollar r. 102 47I Elektr. Werk Homburg r. 103 ‘ " D. Atlant Telegraf . . . do. bo. do. do. do. do. 4 37, 3 4V, 4 87 , 37, 37, 4059 r do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. Rhem. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . unt. b. 1907 . Frk., Hyp.-Bt. Ser. 14 . . Ser. 371, VieQoel staatl. gar. Stockholm v. 1880 do. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms v. 11 47- 6 87- 7 5 0 9 ?7- 4 57- 5 5 10 17, 4.30 5 87. do. do. do. bo. do. do. M itteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Ralld. s. Dtschl. S. I-V M.300/1200 9iürnberger Bant . . . M. 1000 Nürnberg. BereluSbk. M. 300/1200 Frankfurter §örfe Aschafi.Masch.Pap 9leue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempfs . . „ Mainzer Akt. H Rettenmeyer „ StermOderr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt .Chem. Bad. Aniltn „ Bleiu.Silb.Br. „ Grtesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Bose . . „ Allgem. Berlin „ Laymeyer . . „ Swuckert . . „ Siem. «L Halske „ Untern. Zürich KunstsetdeFft.a.M. Masch. Kleyer . . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb..Ain.-Pckkft. Rordd. Lloyd . . Nheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unf. b. 1902 do. „ 22 u. 23 ... 37; do. „ 10, 12-16 u. 24-26 37; Hess. Provinz Oberhessen .... 3l/, do. do. Starkenburg .... Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wechsclb. Tlr. 100 ' * . . M. 600 do. do. do. do. do. do. Psdbr. Bk. E. 18 E. 19 37» Kreuznach v. 1898 37; Lahr 0. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest • • • • 4 Ludwigshafen v. 1900 unk. b. 1906 . 3V do. v. 1896 37^ do. r. 1903 unt. b. 1908 . Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. " ' ' G. 37, do. 4Trier v. 1901 unf. b. 1906 37, do. 37- do. 37, do. 37- do. 373 do. . 37? Darmst. abg. v. 79 Lit. Ü u. 81 Lit. A u.V — “ u. 1894 . . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Pfandbriefe. 4 Derk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 80% Meininger Hyp.-Bt. Ser. 2 Ser. 6 do. do. do. do. Rudolf . . do. t. P. v. 1898 unk Jnvest-Anl. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Metz v. 1903 - - - 2)lünd)eit v. 19UÜ/01 unf. b. 1910/11 v. 1903 mitilgb. b. 1908 . 4% Grs. Henckel Hg. v. Tonn. r.ä 105 v. 84 4 do. do. 00. „ . . 4 Fürstl. Solms-Braunfels v. 1880 . 37. do. do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubach abgest. . . 37Ö Fürstl. Solms.Lich 37, Gräfl. Solms-Rödelheim . , . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . . do. (Salzkgtb.) stf. r. G. . . Ungar.-Galizische . stf. i. S. 4 Vorarlberg ... „ i. S. 2*/io Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E i.G, 4 Jtal. Mittelmeer fteuerfr. 1. G. do. Südwcst ftfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow fteuerfr. gar. . . do. Uralsk fteuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 fteuerfr. gar. . Marsch.-Wien. ftfr. gar. 2020/4040 Wladlkawt. 85 ftfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Batra Baixa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 18.,9 II. Rg . . . Salomqiie-Constant. Jonction . . do. Rioilastir . . 2020/4040 Mainz v. 1900 unf. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . 37» Offenburg v. 1898 unf. b. 1904 i * Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 1906 4 Heidelberg v. 1901. . . 37, do. v. 1894. . . 4 Homburg v. d. H. . . . v. 1899 37, 4 Fulda v. 1901 Ser. I unt. b. 1906 . 37» Gießen v. 1890 . ■ v. 1893 ....... 37,Hambg. Hyp.-Bt. ©er. 46-190 unt. b. 1905 I 37. do. do. Ser. 301-310 unt. b. 1908 37, do. do. Ser.311-330 unt. b. 1913 47» Mecklb. Hyp. u. Wbt. Ser. I Verl, ä 125 ' 1 do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 u. 3 unt. b. 1905 . Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb - Oest. flkordwest . do. B. Raab-Odenb. . . 37, do. 37 do. v. 1903 mitilgb. D. 19Uö . 37, Nauheim v. 1902 unt. b. 1912 . . 37. Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . . 31/ do. v. 1903 unk. b. 1903 4 3 Nürnberg do. Landw. Kreditbank Lit. D-J do. do. Ltt. N-P.... 3% 37; Alzey v. 1899 unt. b. 1902 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 ' Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unf. b. 1903 „ 76.20 „ 103.70 „ 102.20 „ 104.41) „ 73.60 „ 119.60 Fr. 105.30 Fr. 100 50 100.70 „ 100.10 „ 104.50 4 Preuß. Hypothefen-Akt.-Bk. > . abg 37, d0. d0. juu|ov/(>uuy. do. 37. do. v. 1899 4 Wiesbaden v. 1900 unf. b. 1905 4 . »— 4 Haiubg. Hyp -Bk. Ser. 141-250 . . . 100.80 — — 4 do. do. S. 251-340 unf. b. 1905 101.80 4 do. do. S. 341 <400 unf. b. 1910 101.80 4 do. do. S. 401-420 unt. b. 1913 103.— do. do. abgest. u. Ser. 1—45 . 95.50 95.50 95.80 96.50 100.60 100.80* 101.—; 102.-! 96.50 96.50 96.75 100.75 94.75 99 JO 95.50 101.40 101.40 102.10 99.90 95.10 95.40 96.75 100.80 101.50 97.— 97.50 98.— 101- - 101.20 101.40 102.- 102.50 95.80 97.—! 100.10 100 10 102,20 99.80 99.801 102.10 101.10 103.— 102.80 102.70 100.20 103.50 100.60 101.80 103.— 100.40 96*40 152.50’ 140’50 102*80 139.40 57.75! 136.10 158.10 127.80 400.— 330.— 109.25 97 30 40.50 171.— 100.20 40.80 42.— 48.— 472.— 415.— 47.— 133*60 133 60 373.80 66.40 247.20 124.75 324.50 100.25 126.25 255.30 229.- 223.90 211 — 231 50 123.60 167*60 248.— 121.— 256.25 1-4.— 190.— 159.75 270.50 1)7.75 171.50 307.50 196 50 233.80 578.-, 385.—! 138.50 278.5(1) A >ä.r ■t ■ E 5 «r ■> W E- -K -i5-' ■ ■ I MD 7..J '■, >,,«» WWWWMOMWW Tic 1 treffen r schaftl revolutio also die Wandel ermange intern ati v e r t r ä mehr bi finanzier duktions bar jinl land ab gab es * schen A sozialen form ai wirb, w in den bas Ge schast solchen Rußlan handln: kampf 1 Swnpal Bürgers Toria, schen F cingebe: nuels, b Initial: treibend staaten russische gehen d ungen, i Italien tragen. Jnteress politisch, getroster , Wa hielt bo ner-B -bahn it Aus staut und Lö Die b März— werter aus Stausenber. zeit späteste Anme Formulars 10. März Prüfungsg einzusender Wir Ablegung leitung vc ihre Verse folge hat. Loli Für den vertre Wort c dre von uug- Es k°hr fr ^urg-N Hau dn hort. 4 -®ür k°n ab, Sa? -tes len » s Ltz ■)lr. -*S, 2Lfr di^0 b-1». •srf Friedhofs aus. Pie Beerdigung findet statt: Sonntag den 26. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, in Giessen von der Kapelle des neuen Sprendlingen (bei Offenbach), Giessen, Ludwigshöhe, Wörrstadt, Oppenheim, Darmstadt und Offenbach, den 24. Februar 19U5. Gestern morgen ^12 Uhr entschlief sanft unsere teuere Gattin, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und laute Fran Johanna Becker geb. KToll was wir schmerzerfüllt mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dr. Becker, prakt. Arzt. Heute morgen ‘All Uhr entschlief sanft nach kurzem, schweren Leiden unser innigst geliebter, treuer Vater, Schwiegervater und Grossvater ■I odeS'Änzeige. Statt besonderer Mitteilung. k K im 76. Lebensjahre, was wir teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Grünberg, Darmstadt, Mosbach i. B., 22. Februar 1905. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 25. Februar 1905, nachmittags 2 Uhr. T.'vr Oie trauernden Hinterbliebenen s Minna Kaiser, geb. Stammler Bertha Kaiser, geb. Stammler Auguste Bosselmann, geb. Stammler Paula Kapferer, geb. Stammler Georg Stammler Georg Kaiser Carl Bosselmann Wilh. Kapferer Lina Stammler geb. Güngerich und 17 Enkel, Herr August Stammler