Nr. 2» trftetaS Wgttch *tt •uim*w W Bomdno» Hetzen« KostNeodlLne^ «xtten ber $n3rv *e*mc ®dd>exiäi4i b#tgeU$L D« K Ü< &’6 «^h«w «omrMch ctncnM Freitag, 27* Januar 1905 155, Jahrg. Gießener Anzeiger W#*eA«**wwB wa* Iterfog ta MMMa an$»atoAt»öatiliCTeL 8L -a»g«. Sfrebofttim, tL Druekeret' «. Beim Titel „Pollagenten" tritt Dbg. Graf ^rrola (nl.) sur eine Aufbellerung der Pollagenten ein. . Staatssekretär Kratt ke erwidert, die Verhaltmste der Pollagenten seien so verschieden, daß eine allgemeine Kellerung nickt möglich sei. Dock werde in den Fällen, in denen dw Agenten sehr Mel Arbeit lind viele Auslagen hätten, eine größere Entsckadigimg gewährt werden. 15 000 Mk. seien dafür in den Etat eingestellt. , Beim Titel „Pollbülfsllelle" bittet ?lbg. Held lnl.) größere Beträge für diesen Titel in den nächsten Etat einzustellen. Der Titel wird bewilligt, ebenso ohne.wesentliche Debatte der R c st des O r d i u a r i u m s und die E i n n a h m e n mtt Ausnahme der an die Budget-Kommisiion verwiesenen Teile. , ' Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. (Zweite Beratung de» NachtranKrtg^a für Südwestzifrika.) Sckluß 6Vi Uhr. kosten« und ov'-erlös in den Sckoß. und warum? Weil sie 'ick k 'T' rentieren. Von einer unenwettlicken Anlage auf dem vlatw' Lande war aber nickt die Rede. R?an verlangt von den Pnnb gemeinden eine lOvrorentiae Garantie aill 5 Jahre. Da? nt -m 1 Qinfifiiü. ^?n man bei einem privaten Geldgeber, besonder? w-nn r? kick um einen nOttcken Gesdaeber bandeln würde, al? Wucher bereicknete: andernfalls sollten b’e Gemeinden 40 Prozent ru ^n Anlaaekollen beitragen. Ick meine, man könnte dock die ^ra-v। se? Zuschusses von etwa? weiteren Gellckt?vunkten anfeben als nnp rein finanziellen Da? Telephon ift auf dem Lande gerad» tz?- , sonders w'ckt'^ Man braucht es ri'r Herbeiführung von är2ffj^'*r < AiHe, von tierärztlicher Hilfe, von CvTfeTei'hmn bei skeuer?gem^e auch von nnbrreri Dingen di» vielfach da? ^^bl und Webe der O'-t^ schäften beeinflussen r. B wenn irgendwo ein Bulle ”♦ hrrfnitfen ift. bann ist ■'ie tefrphaniscke Anfraa- febr» wichtig Ich f’iH? den "^taatsf^kre^är drck er uns wenigsten? den ^offnunasschimm''r. gibt, daß die Pand^em-in^en nickt fo febr mit llufcküllen bei An-- , läge und bei den ^»nußuna ^rranaem'>»n wrrden. Unterstaatssekretär Siidnw: Die Reichstelearabhenverwal<-"ng ill von der Notwrndiak''it, mit der Air?d>'bnuna des ^-»rnsbreck- wef-'n? über das find'? lland io fn^it und fo rafck al? möalick brr« rug'-ben, übergeuot. Duck bisher ill getan, wa? möalick war. Aber N7an mußte fick befchränk''n: wenn man allen Anträaen entsprechen • ist eine polnische Arroganz. Der Anregung des Herrn Erckerger auf Ermäßigung der Fernsprechgebühren für gemeinnützige Arbeitsnachweise sieben nm svmvathisch gegenüber, aber es gibt noch viel mehr gemeinnützig Anstalten, die dieselben Vergünstigungen beanspruchen könnte!- Wollte man diesen Wünschen enrgegenkommen. io nniß man aut dabei die finansielle Tragweite erwägen, daber bedarf dieie '?> regung reichlicher Prüfung. 7 Eine Bitte möchte ick dem Herrn Staats'ekretär dringend ar° .Herr legen, d. i die Ausdebnuna des Fernsprechnetzes auf den flacken Lande. Es ist bedauerlich, daß man auf dem Aachen Par -um größten Teile kein Telephon bat, durch den der Notschrei l*<" B?vötk"r"na ^um Staatssekretär dringen könnte. s.Heiterkeit.^ A, ick einen Berliner Jungen vor einiger Zeit von der „Ouallelstrivv? sprechen hörte aT§ von etwa? gnnq selbstverständlichem, wie wurde Der Reichstag wolle besckließen: Den Reickskanller qu ersuchen, den gemeinnützigen Drbeils- nachwellen in bestimmten lMorgen-s Stunden die Benutzung der fternfprecheinrichtungen gegen ermäßigte Vergütigmig zu ermöglichen. 2. Resolution Dr. Hitze sZtr.s u. Gen: Ter Reichstag wolle beschließen: Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen: 1. die Sonntagsruhe für die Beamten der Reichsvoswer- waltuna durch Einstellung deS Geld-, Nachnahme-, Trudsacken- und Paketverkebrs an Sonn- und Festtagen, sowie durch Verkürzung der Schalterstunden für den Paketverkebr an den Vorabenden dieser Tage in erhöhtem Maße durckzuführen; 2. für die mittleren und unteren Beamten der Reicksvost- und Telegravhenverwalttmg die wöchentliche Maximalarbeits- zcit Wetter -m beschränken; 3. in der Stattstik der Reickspost- und Telegraphenverwal- tnna eingehende Mttteilimgen über die Verhältnisse der Postbeamten in den Schutzgebieten imd im Auslande, und üb-w daS außerhalb de? Beamtenverhältnisses stehende Personal der Reichs- - oll- und Telearavb''nverwaltting ^u macken. Die erste Resolutton wird einstimmig angenommen. Auck die zweite Resolution wird angenommen, dock stimmen ^'gen die Puutte 1 imb 2 NationaMberale und Freisinnige. Eine große Reihe von Titeln werden ohne wesentliche Debatte bewilligt. B"»m „Obervostdirekttonen" bringt Dbg. fhmcrt sSoz.s einifle Fälle über angebliche Verletzung br? Briefgeheimnisies vor, die im Bezirk Kastel vorgekommen sein aarantter-n konnten. *Tn'*nrr di- lN-meindpn selbst ^iew? Rillkn rir sollen. ainaen. dann war wob! an^"nebmen. da»» fvr V»-*ebr§b?dürfni^ J Staatssekretär Kraetke erwidert, daß m dem einen Fall das vorlag. Statt bi<*f?r Gfaronh? l-ab-n tmr Mick d»» evnma^rr ‘ Verschulden eines Beamten festgestellt sei. der Beamte sei entlasten s>e Frauenarßrit beurt"ilt. Die Voll muß sich ein Beispiel an der Ostseribabn nehmen, und nock mehr Frauen anllellen. Die neuen ^stphonabbarate, die man erst feit kurzem einncfübrt bat. find schlechter als di? alten. Es scheint, daß keine gehörige Prüfung der Abbargte vorberg''agngen ist. D'e Vofbnnterbeamten wünschen feit langem schon, daß e? ihnen a?llatt''t f"i. einen großen, allgemeinen -u Hildes mic ibn bi» A'f»llent-n fckon lanae besitzen. Oe'bor hnt die B-'ttvepwakb»»»^ bief-'n hini->en Wunsch rech »mrrti'r nickt erfüllt R"bner hrinat f-^ner noch eine sf^^nbl bon ^Ni'nifiben ber TTnterb«'-imtf*n per unb ferb^rt- Sttw»nbänbe'- an berr ber Rene7"^än^"l für alle llntevbi'nmten :m Außendttnst. früh"n«> (^^»-^i^",fng des Höchstgehalts und gllaemeüie afrr.rrp?m•f^err''*11TTr» fist bie Lanbbrieftrgaer, und Titriere Arbeit?" reit für all" Vollbegmten. Aba. Raab lAnttf S: Ich bitte, Herrn b Gorlack nicht auf ba? Gobiet ber Frauena^b-it su folgen, benti biefe ill utrieit dock uiw noch ein Problem. Al? alücklicker Besttzer ein"? Telebhonanschlufs"S ßin ick keineswegs entrückt von ber Frauenarbeit bei ber Poll. So konnte ich z. B. am Montag brr? Televbon überbaiwt nickt benutzen, nermutl'ch, weil die ^amen von den Sonntagsruhe einen anderen Gebrauch mackten, als wir es wünschten, l.Heiterkeit. 1 Im übrt- aen alaicke ick. daß Kraetke ietzt lieber standbriefträaer al? Staat?fokretär sein möckte s.Heiterkeit> denn es muß keinen Svaß mgchen, so lange hier -ru lltzen und sein Gehalt ru vertekbig-'n unb bghei so viele Eiurelwünstbe anruhö'-en. (.Heiterkeit.) Redner bringt barnuf nock eine große ?ln-?ghl von Ein-relwünscken. vor und verlangt u. a. eine Wintermütze mit Ohrenllavven für die Brief- träger, Einführung von Briefmgrkenheftcken. Fortfgll von Bestellgebühr, Heraufsetzung der Gewicktsorenze für Ausländsbriefe auf 20 Gramm, Vermehrung der Postämter in Hamburg und Errichtung Pallamenlarische ’^erlitniohuinen. XachdruL otzue Lereinbsrrrnx «icht gestattet. Deutscher L?ekchsiag. 12 b. Sitzung vom 26. Januar. 1 Uhr. Las Haus ist i ck w a ck beietzt. . Am BunbeLratstiscke: K r a e t t e, F r h r. v. R i ch t h o s e u, Graf Po'aoowLky u. a. Vor Eintritt in 0re Tagesordnung erhält das Wort Staatssekretär Graf PofadowSkn: Auf die Interpellation Freiherrn von Norumnn betreffend den Abschluß des österrei- ckisch-ungariscken Handelsvertrages habe ick erklärt, ick würbe die Interpellation im Laufe dieier Woche beantworten. Inzwischen hat sich die Sachlage dahin geändert, daß gestern abend der Handelsvertrag von den Bevollmächtigten der beiden verhandelnden Mächte unterfcbrteben i ft. Ick darf annehmen, daß der Bundesrat seine Berattingen über die sieben Hondelsverttäge so besckleunigt, daß dieselben am 1. Februar dem hohen Hmrse zugehen. Bei dieser Gelegenheit werden auck alle Fragen, welcke sick auf unsere Handelsvertragsvolittk belieben, wahrscheinlich Gegenstand der Erörterung werden. Ick darf annehmen, daß die Interpella^ tton von Normaun vorläufig erledigt ist. Hieraus .etzt das Haus die zweite Beratung des P o st e t a t s beim Titel .Gebalt des Staatssekretärs" fort. Dbg. Tove (freif. Vag.): Ick freue mich darüber, daß die finanziell? Lag- der Reicksvost eine günstige ist. sodaß wir auf den Gelbvunkt nickt so sehr Rück'ickt zu nehmen brauchen. Wenn die Leitung der Post auck allgemeine Anerkennung gefunden hgt. s^ dürfen wir uns dock nickt höbet beruhigen. Denn e? hat fahren, fick b?- dem Gettihl zu beruhigen, in der besten aller Welten zu leben. Wenn wir dies taten, könnte es uns leickt geben, wie es Herrn von St-pban in den letzten Jahren aina. daß wir auf unfern Lorbeeren cnttruhten. Eneroifck Wib-rsv^nck erheben, muß ick gegen die Zeu^rumSrefolution, bie eine so gewaltige Einickr-^nkima des Voßv'»rkebr? am Sonntag fordert. So w<>it, daß wir den gonren Gelb- und Bak<>tv?rkehr am Sonntag einstellen, können wir unmoalick gehen. Duck gegen die Einfchränkuna de? Verkehr? am Sonnah-'nb Abend müsten wir uns w?nden. Auck ick glaube, daß in ber vi.tt besprochenen Vofittnn 3Ra eine vm-st^ckw Ostmarkensulaae ru erbHd-'n Denn bi? Ueß^sckritt be- Tttels „Zur Vntrr< llützuna ’-nn in Not geratenen fRriW'r'rmitrn in ber Provinl Vasen ill 5ndi --hr mcrkwürbig. Es ill nW reckt ztt beruhen, daß b'estr n ■ auf *ua Ostmarken hefckräntt sein soll. Die Beamti'n^ in anderen Land?sttilen können bock anck in Not geraten. Vi^lleickt kalknliert b»e Vw"w?rwaltuna anck fo: ber preußisch- Beamte bekommt bie stulaae ber P"fchLvosth-a»nte nickt, folglich h-f'nb-t fick der letztere in emer Notlage. l.Heit-rkeit.) Die NebersttzunaS- st-lle in V^fen falten guck wtt tt'rr nötig dock darf ihre T'.ttakett nickt -ur Eb-k.-»ni?rung d-? Pnbs?knms führen. S^üglvnlittfch ill brr Staotsf-kretä»- auf b-m richtigen Wege, wie sckon sein letzter Erloß hew^ill Wir werh-n mit ihm zusammen weiter arbeite,r. um n-ue F^rttckritte zu erzielen. Dbg^ LivinSki tSoz.): Die solialpolittfcke Fürforoe darf ück nickt nur auf bie Vollbeamten beziehen fonbem muß fick auf alle Ar'aellell>'»n erftrecken, die ietzt unter den fvät-n Schalt-rfbanber» sehr zu l-ib-n Haben. W-nn der Schaliericklitß frhnrt itm 6 Uhr er- folgte, triirbm viele Tgufenbe von Hanbelsang-llellt-n nickt fn ivät zu arbeiten herber. Namentlich ein früher Schalterickluß für Pakete ließe llch frhr fischt ennönlich-n. nickt rnrr für bi? Sonnabend?, ,faiw Hern für all'' Daae Obwohl im R"'^stnae ein Vollauf ist, wollte, di- von den Lanhaem-inden uns arll-llt wirrhen, dann i müßten wir nickt mrr über aonz andere Alltel berfitaen. fonh-rn I Mick über ein Maß von straften »ur ^-rstellnna h-r bMilick-u An^ laaen, wie c? nickt fo leickt zii beschaffen ist. Hm nun "in? a?< l di- B"icksw^»si'»7tali-'b?r für die ihu"n hier zua-ß"N, nock Bc ftpTTrrr'fb snbspn denn di? R-icksvostb?r-"altttna saat, der Reichstag ist kein'' bn? ist bock ein klern^cker Gesicktsvunkt. Ahg. Stöcker (b. f Fr.): Ick strecke meine Freub? dar"her au?, baß in dem Etat so viel- neue ^wllen a?f->rbert w-rden Dies zeigt bnrr d-r so-rigsen Fürfora- t - 3 Staatssekretärs. Ich ,-nünsck? aber, baß er soüalvolittsck nodi weiter giu^e und Ansickülle aus säm^t'ch-n Benm^-nkat-nnrien schafft?, mit b-nen bi? Pollv-rwaltting in B"ratung tret-n könnte. Wie viele stla"'"' unter b-n Postbeamten laut werb-n davon Teat sckon bi? Tatsache Z?tr--'nis ab haß in ein-m Jahr« nickt w?nia?r als brei Broickür-n v^n Vost hpgnst-n er'chien?n sinb. In weiten Kreisen herrscht al'o ITnmfri-- deuheit airck barüber. baß ber Wobnunasgelbsusckuß auf d?m Lanb-' und in b"n kl-ineu Stabten so bi-l gcrinaer ill als in Mwß-n. Da? ill nickt g-reckt. D'nn in manck-r Besiehung z. V. berügsick b-r sti'ck-rerziehung lebt man auf dem Lanbe teurer al? in den Städten. Ein Landvfarrer lebt teurer ar? ein Stadtpfarrer Ferner muß ber Nacktbienll einaefckränkt werben -ßenfo der Sonn- taasbienll: hier llimme ick mit dem Zentrum überein, auß-rd-m stimm? ick darin dem Vorredner bei, baß der Sckalterfckluß an allen Ab-nden früher erfolaen könnte. Redner äußert fobarm nock ein- Reih? von Einzelwünfcken. Er fi"b?t e? lafttg. baß die Drucksacken. bei denen eine Zahl bandfckrittlick vermerkt ist. bald al? Driickfacken. bald als Postkarten behandelt werden. Die ckris!-- licken G-sellsckatten, die von kleinen Svenden leben müssen unb öfter solcke Drucksachen versenden, leiden darunter. Derartige Sendungen sollten allgemein als Driicksacken gelten. Endlick wünsckt er nock, daß die Landhriesträger für den Winter große Pelzmützen mit Ohrenllappen bekommen, damit sie es fckön warm haben. Dbg. Dr. Wollan sntl s: Wenn man die Ausführungen b?s Redue»-.? ber volniicken Fraktion hört, bann müßte man wirklich sagen, daß hier eventuell gegen das Verkebrsbedürfnis gesündigt worden ist. Sah man stck aber nachher das Material an, das der Redner auf den Tisch des .Haufe? leate, fo hatte man ein aanr guheres Bild. Da sah man Adressen mit unausfvrecklicken volnückeu eines Postamts in Winterhude bei Hambiwg. Staatssekretär Kracike: Mir ist nickt bekannt, daß die Em- wobner Winterhudes ein Postamt g-wünfckt haben. Man kann im übrigen nickt sagen, daß wir die Bedürfnisse Hamburgs vernack- lälliaen, weniastens hat sick die Hamburger Handelskammer nickt b-sckwert. Das Bestellgeld finde ick auck nickt sckon, bock ist e? nickt fo einfach, dasselbe ab-uickaffen, benn es steht in unseren Etat Ortsnamen. Das gebt dock wirklick über hie Gemütlickkeit. Wen" i mit 19 Millionen Mark. Mau müßte, daher fckon das Porto er« die Post nun ein 17ebers?tzuna?bureau eingerichtet, so ill das ein ! höben, und eb? wir uns dazu entschließen, mußten lvir die Frag? Entgegenkommen, eine Courtoisie. Briefe mit unentzifferbaren I erst gehörig prüfen Zahlung von 40 Proz. her Anlaa-kosten eittgea-ngen"^»»men. 1 dt nickt? m-i+er als ein? Kavttalisstruna her Gorantte. Dbg. Hng sZtr.) tritt hrdür ein. haß hi? Posthtt?ktor?n, nid'* mrr Berlin?, sondern all-r großen Städte eine v-nllonsfähifle Zu- Vcstverwaltung heat. L f t Hiermit schließt die Debatte. Der Titel ^Gehalt deb mir ba! Denn wir Landbewohner kennen das Televbon nur vow .^ggssspfretärs" totrö bewilligt. Hörensagen, und als dt? Post endlich daran ging, den ^rmored- 1 ' es ^lat die Absttmmung über die Resolutionen de? ^-rkehr auf das platte Land zu n-rl-gen, unter welchen Moba - o-«wum? 'Dieselben lauten- raten tat ste das! Den großen Stabten ^?l?n die Einricktungl ',l 1 Relolutton Dr. Hitze lZtr.l: Kleines Jeuilleton. Heute, am 27. Iantiar, feiert Balduin Müll- hausen, der bekannte Romanschriftsteller, seinen 80. Ge- b urtstaq. Möllhausen haben wir eine Reihe hübscher Retseschilderungen und fesselnder Romane namentlich aus jenen Zeiten zu verdanken, in denen er vor nun bald 50 Jahren die Vereinigten Staaten von ^lmerika durchquerte. An diese Zeit erinnert auch ein „Rückblick', mit welchem Möllhausen den „Postrelter" einleitete; „Rückblick/ In dein Lande der DakotahL, wo der N-ranun des Nebraska Still muschleicht die niächt'gen Blackbluffs, damals noch des szott'gen Bisons Ungezä-ilte schtvarze Herden träge schritten zu den Träiilen, Um im Flußschlamm sich -u walzen, wo der Ztegenmelker klagend Wbivv-voor Will" rief durch die Klüfte, und bet braune Bär " Ificl) nährte Von der süßen Frucht der Ceder; dort im Lande der Dakotcchs, c>„ dem Land ber Iugenbträume, [taub ich hott) aus gelber v jKlippe. Unten glänzten Siouxzelte in betn Abendschein ber Sonne. Um bie Feuer emsig regten braune Weiber sich unb Dulder. Marmer lagerten im Kreise, unb ben Kalumel man reichte Feierlich von Hanb zu Händen. Abseils meibcten bie Pferde, Manche rasteten gesätliat. . . ... -sieben herrschte aller Gnben auf ber Prärie grün unb buftig, Hrieben lächelte der Himmel, zart geschmückt mit Abendpurpur. Frieden hauchte selbst die Brsie, die mir fächelte bte u fSchlmeii. Unb ich atmete mit Wollust jene reine Luft bev Berge: Weiter behüte sich bie Brust mir unb bas Blut es wallte heißer Durch bie jugcnbmjd)cn Atern, als ich spähte traumverloren 23i0 -ur Greme, wo bie Prärie mit bem Hnnmelsdom sich einte. Vias ich aber dachte, fühlte, was ben Pulsschlag trieb zur Eile: Alles ward zu Iubelgrüßen, bie begeistert ich entlaubte, Hui, so weit bas Ange reichte. So ward ewig unvergessen Jener nnlbe Zauberavenb. — .... , Jatire sind seitdem entjcimninben, über fünfzig lange ^ahxc. Vor dem Haiich des EisenrosteS, Feuer freßend, Funken sschnaubeiid. Auch die Menscheii jener Zeiten siiib geblieben nicht bicjelbciu Schnee mit jedem Jahr sich senkte in den Bart und aus oas sHaupthaar; Träger kreiset m den Adcrii jetzt baß Blut, das ab mit einem zweibändigen Traktat über Geschichtsphilosophie wie mit einer Arbeit über die Lage der Bauern in Frankreich im 18. Jahrhundret. In der r» r ^eit toll.r^c Ukm Stadtverordneten gewählt und als solcher wie auch in den Versammlungen, die von der Intelligenz tn Petersburg veranstaltet wurden, für Die Aenderung der bestehenden Staatsform eingetreten, öonjt aber nahm er kaum einen ebfonberen aktiven Anteil an der Bewegung. Was Herrn Hessen anbetrifft, so e? Surift, Herausgeber der fachjuristischen Wochenschrift „Tas Rechtz, die in Der letzten Zeit durch ihre freimütigen, aber in der Form, stets maßvoll gehaltenen Artikel über bie brennenden Fragen der aktuellen Politik sehr oft ^Te?e-n Bac$te- 3n seiner Person wollte man seme Wochenschrift treffen. Tas nämliche muß auch von den Verhaftungen Annewkis und Pesche- K,^ows gesaL^ werden. Annewski, Mitarbeiter von Qtcn' 1? bin älterer, in liberalen Kreisen In den oppositionellen Versammlungen wurde er oft zum Präsidenten gewählt. Er war ^umal in Sibirien. Unter Plehwe wurde er ans ^.eti^mUn?ffrtatlf^9etole*nm iTO vorigen Kerbst wurde e§ ihm gestattet, nach Petersburg zurückznkehren. Pesche- ! bedeutend lunger. Von Saus aus Statistiker chonow ist bedeutend ;ungcr. Von Kaus aus Statistiker. S*"0 F ^etz °n Jahren zur Publizistik über und emeit sehr bekannten Namen. Kedrin und Schnitnikow sind Rechtsanwälte undl Stadtverordnete Den Groll der Regierung haben sie anscheinend m ihrer letzteren Eigenschaft aus sich heraus, beschwroen. Kedrm war vor der Reform des städtischen Wahlrechts in Petersburg Führer der „neuen" 'liberalen" Partei. Er ist eine tn weiten Kreisen der Veterskuraer Gesellschaft sehr bekannte Persönlichkeit. ^er^rger von fast einer Woche wieder erscheinen. Auf den Putilow- Werken kann die Arbeit noch wtchit beginnen, da mehrere Hochöfen beschädigt sind. DaS Ministerkomitee beendete die Beratung des fünften Punktes des kaiserlichen Ukases vom 26. Dezember betreffend die Vervollkommnung der Staatsordnung. Dieser Punkt bezieht sch aiuf die Revision der zur Sicherung der Staatsordnung erlassenen Ausnahmebestimmungen. In dem Hofministerium eingeboren Erkundigungen zufolge sind die Gerüchte von der Ermordung des Großfürsten Sergius ebenso gänzlich unbegründet, wie im Ausland aufgetretene Gerüchte von der Ermordung des Kaisers Nikolaus. Einem Kopenhagener Telegramm der „Köln. Ztg." zufolge wird die Zarin mit ihren Ki ndern demnächst in dem dänischen Schloß Fredeusborg Aufenthalt nehmen. Ter Vorstand der Petersburger Bergbauakademie faßte wegen der Ereignisse am 22. Januar folgende Be- chlüsse: 1. Sein tiefstes Bedauern auszudrücken über die entsetzlichen Vorgänge. 2. Die Fortsetzung der Studien für unmöglich zu erklären. 3.'Den Angehörigen derGetöt etenSpmpathie auszudrücken. 4. Gebete für die Getöteten ab halten zu lassen und Kräuza auf den Särgen der beiden getöteten Studenten der Akademie niederzulegen. 5. Diese Beschlüsse zur Kenninis des Ministers für den Mer bau zu bringen. — Der Vorstand )c§ Instituts für Zivilingeuieure nahm eine gleiche Neso- hition an. — An der Universität wurde bie Anmeldung zu den Vorlesungen bis zum 28. Februar verschoben. Zahlreiche Familien unterließen aus Furcht, in das chwarze Buch des Generals Trepow eingeschrieben zu werden, die Agnoszierung ihrer Angehörigen. Alle Leichenzüge erholten militärische Eskorte. An keinem Leichenzuge dürfen mehr als 12 Personen teilnehmen. Großfürst Konstantin, welcher einer feierlichen Sitzung der Gelehrten und Schriftstz'kler Vorsitzen sollte, ist infolge der Verhaftung sehr bestürzt. Er wird eine Auslandsreise unternehmen. Tie Lage in der Stadt Moskau ist unbestimmt. Die Arbeiter einiger Fabriker versuchten die Arbeit tpieder aufzunehmen, legten sie aber wieder nieder. In zwei oder drei Fabriken wird wieder gearbeitet, in anderen sind die Arbeiter bereit, die Arbeit wieder aufzunehmen, stellten aber Forderungen. Besonders stark ist die Bewegung unter den Setzern. Ter Ausstand um» aßt alle größeren Druckereien. An den Straßenecken wurde eine Kundgebung des Stadthauptmannes angeschlagen, welche oefagt, unter dem Einflüsse von Drohungen llebelgcfinntcr sei ein Ausstand ausgebrochen. Daher erachte es der Stadthauptmann für seine Pklicht, die Arbeiterbevölkerung in Kenntnis zu setzen, daß zu ihrem Schutze gegen die Agitatoren entschiedene Maßnahmen getroffen seien. Tie Arbeiter, welche die Arbeit aufnehmen wollten, könnten das ohne Gefahr für ihre Sicherheit tun. In den Werkstätten der Kursker, Brester und der Moskau-Kasan-Bahn wurde die Arbeit eingestellt. Die Wasserleitung, die elektrische Station und die Gasanstalt werden durch Polizei und Militär bewacht. Ter Versuch einer starken 2lr bei ter gruppe, den Betrieb der Gasanstalt zu stören, wurde vereitelt. Tie Stadt ist ruhig Ta in M o s k a u in der Druckerei der Stadthaupt- mannschast gedruckte Bekanntmachungen angeschlagen wurden, welche besagten, dieJapanerundEnglän der seien die Anstifter der Unruhen und der Äusstands- bemegung in Rußland, eine anglo-japanische Liga leite b i e Bewegung, auch würden von England große Summen unter b i e Ausständigen verteilt, erhob der englische Botschafter sofort bei der russischen Regierung Beschwerde und veranlaßte eine Untersuchung. Die russische Regierung gab daraus die Versicherung ab, sie werde dafür Sorge tragen, daß derartige Un gehör igkeiten nicht wieder vorkommen. Aus dem Laude Kowno, 26. Jan. Ter Ausstand dauert fort. Einige Fabriken nahmen die Arbeit heute früh auf, stellten sie aber wieder ein. Die Trambahn stellte heute mittag den Dienst ein. Auf den Straßen ziehen Arbeitertrupps umher, verhalten sich aber ruhig. In der Stadt herrscht Ordnung. Libau, 26. Jan. Truppen patrouillieren durch die Stadt. Zusammenstöße sind nicht erfolgt. Ein Gendarm wurde erschossen, welcher einem Führer die Fahne entriß. Tie Umherziehenden sind meist junge Burschen, deren Umzüge lächerlich wirken. Die Arbeiter nehmen nicht daran teil. Sic sind bereit, die Arbeit wieder aufzunehmen. Fm Hafen ist das Laden der Schiffe eingestellt worden. Zur Beruhigung der Bevölkerung und der Fabrikanten sind an vielen Stetten während der Nacht Wachem ausgestellt. Tie Telegraphen-Verbindungen sind wieder hergestellt. Die Wiederherstellung der Delephonleitungen ist säst beendet. Odessa, 26. Jan. Ter Stadthauptmann ver- össentlicht eine Bekanntmachung, in der er die Arbeiter in teilnehmender Weise anregt, die Arbei/t wieder auszunehmen. Ter Ausstand nütze nur Japan und seinen heimlichen Verbündeten sowie den ausländischen Fabrikanten: er vermindere die ohnehin infolge des Krieges gesunkene Produktionstätigkeit. Der Krieg verminderte den Odessaer Handel, weil die Ausfuhr nach dem fernen Osten aufgehört habe' und das beweise, welche Märkte Japan Rußland fortnehmen wolle. Alle wünschten in Rußland id as Ende des Krieges, aber dies könne nicht rühmlos geschehen und unter dem Verluste der Absatzmärkte. Rußland habe den Krieg nicht gewollt und sei daher auch nicht vorbereitet gewesen, aber derTagderEntgeltung toerbe kommen. Die Arbeiter sollten deshalb friedlich und mit der Hoffnung auf bessere Zeiten die Arbeit wieder aufnehmen. H e l s i n g f o r s, 26. Jan. Gestern abend veranstalteten hiesige Arbeiter eine Kundgebung. Dabei wurden 5000 Arbeiter von der Polizei mit Säbelhieben angegriffen. Viele an der Kundgebung unbeteiligte Personen wurden verwundet. Zehn, Personen erlitten Verwundungen am Kopfe, eine wurde von einem Schuß in die Brust getroffen. Ein Polizist wurde durch eine Nevolverkugel an der Hand, ein anderer mi Rucken verwundet. Alle'diese Schüsse sollen von der selbst abgegeben worden sein. Tie berittene Polizei teilte Knutenhiebe aus. Die organisierten Arbeiter? legen tn der Presse Verwahrung gegen die Ruhestörungen em, denen sie fernftänben. Reval, 26. Jan. In ber letzten Nacht war die Stadt ohne BeEuch!tiing. Heute ist alles ruhig, die Läden sind offen. Me Verhandlungen zwischen oen Arbeitern und den Fabrikanten unter Teilnahme der Behörden dauern fort. Riga, 26. Jan. Hier herrscht der Generalausstanb. Es finden Knnbgebniigen statt. Die Blätter erschienen nicht. Der Gouverneur erklärte, daß er zur Unterdrückung der Unruhen bewaffnete Macht verwenden werde. Beim Bahnhof in Tukkitm fand zwischen den Truppen und den Arbeitern ein Zusammenstoß statt, bei welchem 30 Personen getötet ober verwundet wurden. Zwei Soldaten und der Unterchef der Polizei besi Distrikts Vileff wurden t ö t l i ch v e r w n n d et. Die Streikenden durch-iehen in Masseil die Straßen und erzwingen Arbeitseinstellung. Warschau, 26. Jan. Die Nachricht vom Ausbruch der Revolution hat viele Kasernements erreicht, in welchen^ die eingezogenen Reservisten ihrem Abmarsch nach dem Kriegssck)anplatz entgegensehen. Sie benutzen die allgemeine Verwirrung und entfliehen zum Teil be- . wasfnet nach ihrer Heimat. In Zytomierz wurde ein ganzer bereits nach der Mandschurei abgefanbter Zug von den Reservisten unter Mitnahme ihrer Gewehre und Uniformen verlassen. Nach dem Schrecke«. Tie Börse hat sich rasch von dem Schrecken über die Petersburger Ereignisse erholt, sie betrachtet die Revolu^ tionsbewegung bereits als „erledig t". Wenn das nur nicht zu viel Optimismus ist. Für die Besitzer russischer Werte ist immerhin die Aufbesser nngderKurse^ die weitere Fortschritte macht, erfreulich. Ter Papst Adressen der Toten und Verwundeten angeben, ba sie btfc über die Ereignisse in Rußland eingehend unterrichtet, hat nach längerer Unterredung mit zwei Kardinälen beschlossen, an den Zaren einen Brief zu richten, worin er um die Erlaubnis bittet, dem Kaiser angesichts der jüngsten ernsten Ereignisse einen N a t erteilen zu dürfen. Ter Papsts erinnert in dem Brief den Kaiser an seine Worte der Liebe und des Friedens, die er bei dem letzten Haager Friedenskongreß ausgesprochen hatte. Er bittet den Zaren, dem Freiheitsrufe seines Volkes Gehör zu schenken, nur eine Zat der Liebe könne das russische Volk retten. Zwei Beamten des Vatikans sind beauftragt, nach Petersburg zu reifen, um dem Kaiser eigenhändig das Schreiben zu übergeben. Aus Stadt und Land. (Sieben, 27. Janua r!9O5. ** Städtisches Standesamt. In der Stadt Gießen sind im Jahre 1904 1010 Geburten zu verzeichnen gewesen; davon entfallen auf die ortseingesessene Bevölkerung 636, und zwar 333 Knaben und 303 Mädchen. Die Geburten in der Klinik betragen 374 und zwar 197 Knaben und 177 Mädchen. Gestorben sind 1904 im Ganzen 579 Personen, von denen 341 Sterbesälle auf Einheimische und 238 auf Ortsfremde entfallen. In Gießen starben 102 Menschen im Alter von unter einem Jahr, 49 im Alter von 1 bis 15 Jahre, 98 von 15 bis 60 Jahre und 92 von über 60 Jahre. Das Verhältnis der Geburten zu den Sterbefällen bei der einheimischen Bevölkerung ist mithin 636 zu 341, so daß ein Ueberschuß an Geburten von 295 für das abgelaufene Jahr zu verzeichnen ist. ** Gesundheitspflege. Unter den in der zurzeit in Frankfurt a. M. befindlichen Ausstellung „Volks- krankheiten und ihre Vekämpfung" ansgehangten statistischen^ Tafeln ist eine ganz besonders geeignet, bie Aufmerksamkeit und ba§ Interesse der Besucher auf sich mi lenken. Es ist eine vergleichende Statistik der an an stecken oen Krankheiten im Jahre 1900 im Deutschen Reiche verstorbenen Personen. Hiernach waren ca. 7000 Todesfälle infolge von Typhus, ca. 9000 infolge von Scharlach, ca. 16000 infolge von Masern, ca. 22 000 infolge von Keuchhusten ca. 45 000 infolge von Diphtherie und ca. 123 000 infolge von Tuberkulose zu verzeichnen. Man sieht hieraus wieder, daß die Tuberkulose die weitaus größte Zahl an Opfern fordert, daß aber auch der vielfach in geradezu unverantwortlicher Weise vernachlässigte Keuchhusten, besonders durch feine gefährlichen Komplikationen und Nachkrankheiten, eine nichts weniger als harmlose Krankheit ist. 2. Burkardsfelden, 26. Jan. Heute fand hier die Burgermeisterwahl statt. Von 145 Wählern machten 133 von ihrem Rechte Gebrauch. Der seitherige Bürgermeister Hofmann wurde mit 94 Stimmen wiedergewählt. Trotz der erbittertsten Agitation erhielt Heinrich Albach VII., der Polizeidiener, nur 38 Stimmen. t. Harbach, 26. Jan. DaS.Hofgut des Herrn Fläming hier wurde für 34 000 Mk. an einen Herrn aus der Gegend von Marburg verkauft. + Grebe nhain, 26. Jan. Die letzten Nächte haben dem hohen Vogelsberg wieder bedeutenden Schneefall gebracht, so daß bei scharfem Winde bis 2 Meter tiefe Verwehungen Vorkommen. Die Wege sind fast unpassierbar; zur Aufrechterhaltung des Post- und Eisenbahndienstes muß ständig Schnee geschaufelt werden. Traurig sieht eS in den mittelhohen und höheren Fichtenwaldungen auS. Streckenweise ist ungefähr der vierte Teil der Stämme entweder umgedrückt oder in der Mitte oder Krone abgeknickt. Dem Skisport wird eifrig gehuldigt. Unterhalb Gedern hört der Schnee ganz uuf. 8- Büdingen, 24. Jan. Das neue Bezirkskassen- gebäude ist nunmehr im Rohbau fertiggestellt. Das Gebäude, dessen Stil der Umgebung glücklich angepaßt ist, wird eine Zierde unseres Städtchens bilden. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf ca. 20 000 Mk. = Düdelsheim, 26. Jan. Zu dem gestern bereits gemeldeten Mordversuch des G. Emmerich an seiner ($befrau ist noch folgendes hinzuzufügen: Emmerich, der als roher, gewalttätiger Bursche bekannt ist, lebt von seiner Frau schon längere Zeit getrennt. Er hatte sie schon mehrmals mit dem Tode bedroht. Die Frau, die bei Dr. Strack bedienstet ist, war mit Bügeln beschäftigt, als sie ihr Ehemann hinterrücks überfiel und ihr im Oberschenkel, in der 'brnit, im Gesicht und am Arme verschiedene schwere Verletzungen mit einem Messer bei brachte. Dem auf das Geschrei der Frau herbeieilenden Dr. Strack gelang es mit ftilfe seines Kutschers, den E. festzunehmen und zu fesseln. Bei dem Transport nach dem Ortsgesängnis wurde Emmerich von der furchtbar aufgebrachten Eimvohnerschaft fast gelyncht. Die Gendarmerle verbrachte ihn abends nach Büdingen. Die 3tüu liegt schwer darnieder. X Nvdheim a. d. B., 25. Jan. Katasterkontrolleur ber^uryit n g statistischen lufmerksaw zu leite iden.^ranb erstorbenen nfolge von ' । infolge ci 45000 lon Tuber- tr, daß die rn fordert, twortlicher ch seine ge- eine nicht? Fläming der Gegend mb hier dir ?m machten ige Bürger- »dergemäblt. Hach VIL, a rlSVK. tobt Gießen zeichnen ge- Bevölkerung . Die Geld? Knaben Ganzen 679 eimische und rarben 102 n Alter von 2 von über §/erbefällen zu 341, so abylauiene *2 sie btt N>tzet, beschlossen, [nn er HA rj>Nten F der Liebe f Medens- P^en, dem .u lchen- ■ sche Log tragt, noch das Lchreb r tes Pent 3g regelt d 4'?i »6 L Bet die L«mn daz M riisij. cm b'e- *, btt «l» mtbnn«” gtrarf bl' , Stzema"" „in dec achte haben eesall ge- . ticfe Ver- ierbar» iur nstes muB eS in den Strecken Weder um- Dem der Schnee rg!afff Da? Ge- ü ill- «’,tb i„n W inien N^nig, welcher auch als Steuerinspektor der Königs. Forst- losse in den weitesten Kreisen bekannt ist, wird uns am 1. März verlassen. Der beliebte Beamte ist nach Lippstadt, Regierungsbezirk Arnsberg, versetzt worden. An seine Stelle tritt Katasterkontrolleur Muller aus Potsdam. .8. Au§ dem Hüttenberg, 25. Ian. Gegenwärtig findet in der Gemeinde Hörnsheim ein HaushaltungS- knrsuS statt, wie ein solcher im Vorwinter zu Krofdorf ab- gkhalten worden ist. In diesen Tagen war ein Dezernent dlS Großh. Hess. Ministeriums für Unterrichtsangelegenheiten niit vier höheren hessischen Beamten zum Besuche dieses Kursus ntrch Hörnsheim gekommen, um dessen Einrichtung kennen 311 lernen. Die Herren waren von den erhaltenen Eindrücken so befriedigt, daß demnächst auch im Großherzogtum Hessen Wander-HaushaltungSkurse nach Wetzlarer Muster eingeführt werden sollen. Diese Kurse wurden bekanntlich im Jahre 1900 durch Landrat Dr. SartoriuS ins Leben oerufen. Die angehenden Hausfrauen empfangen nicht mir pro ktischen Unterricht in allen Fertigkeiten, welche ein guter haushalt erfordert, sondern besonders wichtig ist, daß man zu den letzten Kursen auch stets einen Arzt herangezogen Hai, welcher nützliche Unterweisungen in der Krankenpflege, sowie über die ersten Hilfeleistungen bei Unglücksfällen erteilt. §. Marburg, 26. Jan. Hier findet nächsten Sonntag abend das IV. akadem. Konzert im Museumssaal statt. Dr. Ludwig Wüllner wird u. a. Lieder von Schubert, Brahms und Schumann zum Vortrag bringen. Frankfurt a. M. 25. Jan. Die „Neue Theater- Aktiengesellschaft" versendet ihren Jahresbericht. Das Schauspielhaus brachte im Geschäftsjahr 1903/04 nur noch 50 000 Mk. Ueberschuß. Die Einnahmen sind auf 66 0 0 00 Mk. gesunken, die Ausgaben auf 610 000 Mk. Dem Opernhaus geht es im Vergleich zum Vorjahre etwas besser. Man hat es bei der Oper verstanden, die Ausgaben von 1 130 000 Mk. auf 1040000 Mk. zu vermindern. Die Einnahmen sind allerdings auch von 852 000 Mk. auf 800 000 Mk. gesunken. Von der städtischen Subvention von 26 8 000 Mk. wurden zur Deckung des Desizits 252 000 Mk. gebraucht. Von dem Rest von 16 000 Mk. wurden 11500 Mack zur Erhöhung der Gage der Orchestermitglieder verwendet, das übrige dem Neservefond zugeführt, der 43 000 Mark beträgt. Kassel, 26. Jan. Die Landwirttschaftskammer n»hm eine Resolution an, die die hessischen LandtaqSabge- orbnefen ersucht, gegen di e Kanalvorlage zu stimmen, feer konservative Abgeordnete für Hofgeismar, von Pappen- ■ h?im bemüht sich, für die Kanalvorlage Stimmung zu machen. Die Bündler andererseits halten in den Landkreisen Verso mmlungen ab, um die Abgeordneten im gegenteiligen Sinne 6in beeinflussen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Turnverein in Dau bringen feierte am vergangenen Sonntag seinen Jahresabschluß, der 111 it einem baren Kassenbestand von 650 Mk. abschloß. Der I. Sprecher des Vereins, Ludwig Geißler II., wurde zum 10. Mal wiedergewählt. — In Hammelbach wurde eine gemeinnützige Baugenossenschaft gegründet. • Was der alte Fritz bei der Geburt unseres Kaisers sagte. Es hat einen Reiz, jetzt in alten Blättern zu lesen, wie sich das Volk vor 46 Jahren bei der Ankunft b'?§ kleinen Prinzen verhielt, der heute die lang ersehnte Kaiserkrone trägt. Das Schönste und Originellste hat einer der bekannten „Gelehrten" deS „Kladderadatsch" gesagt: in einem Leitgedicht zum 27. Januar 1859. Erst wird der Jubel des Volkes vor dem Palast geschildert, auf dessen Balkon der glückliche Vater sich grüßend verneigte. Schlummernd, nichts ahnend von dem lauten Getriebe, ruht das Knäblein indes im Arm der Mutter, während draußen die Kanonen donnernd die frohe Botschaft melden: „Als oben am seinem ehernen Sitz Tie Kunde vernimmt der alte Fritz, Ta hat er genickt und tief gerührt Mit seiner Krücke salutiert: Seitdem sie mich hierher postiert, Hab' ich mich weidlich ennuyiert; Heut hab' ich aus meinem Posten hier Doch endlich mal wieder ein Pläsier. Warum kamst du, mein kleiner Held, Nicht drei Tage früher schon zur Welt? Wußtest doch, daß mein Geburtstag war Am 24. Januar! Tu wolltest nicht? Qa ne fait rien. Hast deinen Kops für dich? Eh bien! Drei Tage sind eine kurze Frist, Die leicht wohl einzuholen ist, Tu's nur, und schau auS deinem HauS Fleißig nach mir zum Fenster hinaus! Willst du nur meine Wege gehn; Soll schützend dich stets mein Geist umwehn. In Hoffnung grüßt und als bin Pfand Für befs're Zeiten dich das Land, So grüßt auch von seines Ruhmes Sitz Den kleinen, jungen — der alte Fritz!" • AuS dem „Simplizissimus". Verführung. „Ra, Fuchs, wohin?" — „Ins Kolleg für Physiologie". — „Ach, laß das bleiben. Dieses Fach ist so schwierig, daß man es immer zweimal hören muß, und da ist es das erstemal ja doch umsonst!" — Von der landwirtschaftlichen Landes- und I u b i l ä u m s°A u s st e l l u n g in M a i n z. Der Landwirtschasts^ rat hat in der lebten Nummer der Hess, landw. Zeitschrift bereits die erste vorläufige Ausgabe der Ausstellunasordnung und des Preisbewerbsplanes der von ihm zu veranstaltenden landwirtschaftlichen Landes- und Jubiläumsausstellung, die im September in Mainz stattfinden wird, veröffentlicht und versendet auf Wunsch allen Interessenten Eremplare. Mit Ausnahme für die Gruppen: Geflügelzucht, Fischerei, Gartenbau. Forstwirtschaft und Jagd, ist darin schon der sehr umianareiche Preisbewerbsplan für alle Aus- stellungs-Abteilungen und • (Knippen enthalten. — Saatpermittel nng. Nachdem bereits im vorigen Herbst die vom Heffischen Landwirtschaftsrat getroffene Saatver- mittelnngseinrichtunq gute Erfolge aufzuweifen hatte, wird nunmehr das von den im vorigen Jahr einaerichteten Hess. Saatbau-- stellen erzeugte Saatgut, soweit es durch den Landwirtschastsrat angekört worden ist, für die Frühjahrssaat zum Verkauf gestellt. Es wird hauptsächlich damit bezweckt, Gelegenheit zu gemeinde- und qenossenschaftsweiser Einführung etttkaffigen Saatgutes guter bewährter Sorten zu bieten und so allmählig auf die Beseitigung des vielfach verbreiteten Sortendurcheinanders hinzuwirken. Universitäts-Nachrichten. Berlin, 26. Jan. Beim Karsersestakt in der technischen Hochschule verkündete Direktor Miethe, daß der Direktor der Eisenbahnabteilung im Eisenbahnministerium Wirkt. Geh. Rat Schroeder ehrenhalber zum Doktor-Ingen ieur promoviert wurde. — Heute starb der Professor der Mathematik an der technischen Hochschule, Geh. Regierungsrat Guido Hauck. — Zu einem ähnlichen Konflikt zwischen Rektor und Ausschuß, wie in Hannover, ist es jetzt an der Technischen Hochschule in Charlottenburg gekommen. Die Studentenschaft batte in einer Eingabe an den Rektor die Auslösung der konfessionellen Verbindungen beantragt. Die hat darauf bisher keine Antwort erhalten. Dem»Ausschuß der Studierenden wurde aber vor einigen Tagen eröffnet, daß es ihm verboten sei, in der Frage der konfessionellen Korporcrtionen in irgend einer Form mit anderen Hochschulen in Verbindung zu treten, die Frage in Versammlungen zu erörtern und Mitteilungen über die Sache in die Presse gelangen zu lassen. Der Ausschuß legte daraufhin die ganze Angelegenheit in die Hände der Studentenschaft zurück. In einer gestern abgehaltenen Versammlung haben nun die Studenten beschlossen, den Rektor in einer Eingabe um die Aufhebung dieses Verbotes zu ersuchen. Inzwischen ist eine Kommission von drei Mitgliedern mit der Fortfühnmg der Sache beauftragt worden. In der nächsten Woche wird eine weitere allgemeine Studentenversammlung stattfinden, in der gegen die Eingriffe der Hochschulbehörden in die akademische Freiheit protestiert werden soll. Braunschweig, 26. Jan. Am schwarzen Brett der Hochschule befindet sich folgender Anschlag: Das Lehrerkollegium bedauert die Zuspitzung des Verhältnisses zwischen deutschen imt> russischen Studierenden, »"mal schon seit längerer Zeft eitens der Lehrerschaft Schritte erwogen werden, die Ausländer- rage zu regeln Die Lehrerschaft hält das Verhalten des Anschusses gegen Rektor und Senat, nachdem sie die Sachlage ge- llärt und die Hand zum Frieden geboten haben, für durchaus ungerecht und beschließt, den Ausschuß aufzulösen und Studentenversammlungen bis auf weiteres zu verbieten. Zandei und Zerkehr. Volkswirtschaft. Köln, 26. Jan. Die heutige Versammlung der Inhaber von Schuldverschreibungen der „H e l i 0 s"- Elektrizitäts- Aktien-Gesellschaft hatte sich mit den Anträgen auf Herabsetzung der Zinsen und Hinausschiebung der Tilgung zu befassen. Zu Beginn der Verhandlimgen gab das Vorstandsmitglied des Helios, Rechtsanwalt Dr. Levinger, einen Rückblick über die bisherige Entwicklung der Dinge; er verwies darauf, daß nach dem letzten Rechnungsabschlüsse sich ein Verlustvon 5 Milli 0 nen Mark, draunter 900 000 Mark Betriebsverlust, ergab. Die Hoffnung auf ein weiteres erfolgreiches Arbeiten des Helios, zumal angesichts des übermächtigen Wettbewerbs, sei geschwunden Man kam daher zu dem Entscheid, die Fabrik zu veräußern und die Gesellschaft zu liquidieren. Der Antrag Hagen, die gesamten Anträge ohne Aenderungen im ganzen anzunehmen und zugleich die Mitglieder des Liquidationsausschusses zu wählen wurde angenommen und das Schicksal des Helios damit entschieden Die Generalversammlung der Helios-Elek- trizitäls-AktieNgesellschaft war beschlußunfähig, da von 5 597 000 Mk. nur 2 973 000 Mk. Aktienkapital vertreten waren. Tie neue, auf jeden Fall beschlußfähige Generalversammlung findet am 18. Februar statt. Hausse in Kohlenaktien. Allgemeines Kopssch-üttckln erregt es, daß <öt der gestrigen Börse fast alle Kvhlenaktien um mehrere Prozent gestiegen find. Es avancierten z. B. Gelsen, kirchener von 221.20 bis 226, Harpener von 210 bis 212.80, Concordia von 306 bis 313; auch Hüttenaktien gingen in die Höhe, so Bochumer von 236 bis 240. Niemand hatte eine Erklärung dafür, von wem die stürmische Hausse ausgeht, und noch weniger, worauf sie sich stutzt. Das einzige, was sich allenfalls hören läßt ist,, daß die Regierung neuerdings eine Kommission in das Stveikgebiet geschickt hat, um Unterhandlungen einzuleften. Behauptet wurde, daß Hugo Stinnes, der angeblich in Berlin sein soll, hinter den Käufen stehe. Von anderer Seite wurde wieder die Vermutung ausgesprochen, daß der Staat die Käufe in den Gelsenkirchener Aktien vorgenommen habe, und daß dies auf eine Fortsetzung der Derstaatlichungsaktion schließen lasse. Demgegenüber wird der „F. Z." aus Berlin telegraphiert, daß die an der Börse in Umlauf gekommenen Gerüchte von angeblichen Verstaatlichimgsabsichten für die Gelsenkirchener Bergwerksgesellschaft absolut unrichtig find. Die Gerüchte scheinen daraus entstanden zu sein, daß die Dresdener Bank größere Beträge Gelsenkirchener Aktien zu kaufen hatte. Schließlich kalkuliert man, daß die Gruppe des Trotz-Trust durch starke Käufe die Hausse hervor- gerufen hat. Diese Gruppe mußte in den letzten Tagen aus den Landtagsverhandlungen ersehen, in welchem Maße die Verstaatlichung des Kohlenbergbaues bei allen Parteien populär ist und um dem entgegenzuarbeiten, benutzte fie die gegenwärtige Zeft, um ihr Material in Kohlenaktien zu vermehren und ihre Opposition weiter zu stärken. Zechenstilllegung. Wir haben bereits kurz mit geteilt daß die Harpener Bergbaugesellschaft in Oberhausen mit der Absicht umgeht, die Zeche Roland bei Dümpten stillzulegen. Diese Zeche förderte 1903; 187 723 Tonnen, und zwar Fett-, Eß- unv Magerkohlen. Es steht sehr zu befürchten, daß mit der Stilllegung nach "der Beilegung des Streiks fortgefahren wird mw dadurch wieder neue Unzufriedenheit entsteht. Russenwerte. Das Angebot in Russenwerten hat nicht nur nachgelassen, sondern am Mittwoch war sogar schon wieder ziemliche Nachfrage zu beobachten. Ferner war bie Spekulation, die sich ä la baisse engagiert hatte, gezwungen, Deckungskäufe vorzunehmen. Manche, die aus die Schreckensnachrichten hin sich in starke Baisseengagements einließen, haben nun erhebliche Zins- verluste zu tragen. Tie neue 4ft2proz. Anleihe steht wieder auf dem Emrssionskurs von 95 Proz. Kirchliche Dachrichte u. Evangelische Gemeinde. Arn 4. Sonntag nach Epiphanias, den 29. Januar. Oottfsbtmff. I« der Stadtkirche. Vormittags 90 Lstr. M. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 M. 1000 Tlr. 100 95.- 95.80 96JJ0 v. 1886 . . . v. 1895 . . . v. 1886 . . . Ser. 30-33 unk. 5.47 87, 5 2 11.66 37, 0 4 6 Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 do. Ser. 3 abgest. do. Ser. 2 u 3 i Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt Frankfurter Bank Badische Bank . Oesterr. o. 1860 . Oldenburger. . . Russische v. 1864 . Russische v. 1866 . 18*7/89 . 1896 unk. b. 1903 unk. b. v. 1899 unk. v. 1903 unk. 101.85 102 05 89.85 101.90 101.90 89.80 , 104.30 । 100.30 v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v 1903 do. do. do. Zürich Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 2 UM 4 8 0 0 67. 6 1900 1901 1888 1895 1898 102 80 101.20 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. fl. 150 . . ö.fl. 150 1905 . 1906 . v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 1901 Ser. I do. Ser. 14 28, 30, 5 29 unk. 1 45 (tilgb. Tlr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b.fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr- 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 500 Tlr. 40 100.90 10'>.9o 101.30 102.20 96 50 96.50 96.50 100.50 94.25 2000t b. 1913 1000t Rbl. Lire M. 98.70 98.70 102*70 101 40 98.60 98.60 98.60 10L20 Fr. M. 98 80 98.10 98 10 100*50 98.40 99.30 31 40 43 46 44 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 87< 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 37, 12, 13 . . . 15 unk. b. 1906 19 .... 193.- 89.40 do. von 1892 n. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910. do v. 1896 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 101.10 104.- 100.05 100 05 87.40 88.50 100.65 100.65 101.10 89.501 95.20 67.50 67.50 139. IC 17.25 100 50 101.— 98.80 91.- 103 30 100 25 100.- 90.— ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. . fi.7 . fl. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f. ff. 7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . s. fl. 7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 do. do. St.-Rente St.-Anl. v. Anl. abgest. do. . . do. . . M. Tlr. M. Fr. do. Gold-Rente. . . . do. einbeitl. Rente (eonv.) do. StaatS-Rente . . . 52.80 137.- 158.50 127.- 412 — 322.— 108.25 47» Oest. Silber-Rente 41/, do. Papier-Rente 37, 37, 27„Südital. (Merid.) do. do. do. do. Aurechtscheine Oest. E.-B. St. Sch.-Fersch. (conti Elisab. Obl.) i. G. steuersr. . S)1j4 DttL E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. 3 Oefferr. Lokalb. (verstaotl.) . . do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. nniflz. 0.1902 Ser. I . do. mnflz. v. 1902 Ser. HI . 4I/g Bukarest 4V, Braunschweig. LandeS-E.-B jj "g t ttJ ® Ob9,ft; • 4 "mw . . . . i7Eunt b-1905 u /„ do. 3% do. Pfandbriefe. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 3% do. 4 ' Frk., Hyp.-Bk. do. Monastir Letxte Dlv. 6.18 87, fA bo. 4 Sgyptische unifizierte S* “• • - 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim ö. 1899 unk. b. 1904 4 bo. v. 1901 37, do. b. 1883 pnv. v. 1890 steuerfr. 20/10 m bo. cons. v. 1890 steuersr. eonv. nnis. ti. 1903 Ungarische Gold-Rmte 2025 r* * * 4 Heidelberg v. 1901 .... 37, do. v. 1894. . . . , 4 Homburg v. d. H 4 do. v. 1899 unk. b. 1 4 Karlsruhe v. 1900 unk. 6. 1905 . 37, 8*/ _____________ 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . 37, 37, 37, 4 Preusi. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . bo. Brünn-RS. 72 fff. L G. 100 37, do. ti. 1898 31/, Darmst. abg. ti. 79 Lit. U n. 81 8it A 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043 t 37, do. 3 do. do. ti. 1896 steuerfr. . 37, Schwedische ti. 1880 abgest. . . 37, do. ti. 1890 .... 3% Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. 4 do. v. 1882 nicht abgest 3% Türk.,Egypt. Tribut . . ? . 4 v. 1884 eonv. ... . ti. 1888 conti v. 1895 . . . 4059 r 0. 1898 v. 1897 37. Kassel abgest 3% Kisfingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 .... N E.-B..Anl. . Bremer St^Anl. v. do. do. v. do. bo. v. do. v. 1902 untilgb. b. 1908 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 4 Nassauische LandeSb. Lit. Q 37, do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 ~ Mexik. amort. innere Ser. I—IV * P^s' bo. cons. äußere v. 1899 steuerfr* Lstr* cons. innere Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P. . . . „ 119.30 Fr.1105.70 Fr.l 100 20 w 100.10 „ 99.40 w 104 20 „ 87.50 „ 87.50 „ 87.50 w 87.60 37, do. do. r. 101 Verzinsliche Le«e. 47, Grs. Henckel Hg.v.Donn. t.äl05ö.84 4 do. bo. 00. „ . . 4 Fürstl. SolmS-BraunselS v 1880 . unk. b. 1905 . 2 • • • • nnt. b. 1906 . unk. b. 1911 . be. Psdbr. Bk. E. 18 «nk. b. 1908 . bo. do. E. 19 unk. b. 1909 . bo. do. E. 22 unk. b. 1912. do. do. E. 23 unk b. 1912. do. do. E. 17 unk. b. 1905 . do. do. E. 18 unk. b 1908. do. do. E. 24 unk. b. 1912. 4 Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . 4 do. do. do. unk. b. 1907 . 87, do. do. 3% do. do. Eer. 69-82 unk. b. 1904 . 37, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 bti. do. bo. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. bo. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. bo. Ser. 7 unk. b. 1913 37, do. do. bo. S-r. 3 unk. b. 1905 37. do. do. do. Ser. 4 unk. b. 1907