Zweites VlE yr. 275 General-Anzeiger, Anils- imö Anzeigeblatt fflr den Kreis Giehen uPpenteiie »Betder.Cap« ad Pilote. ' Hlzhüte deS 2. 3. 4. 5. 6. Qr vornehme ants erfüllt ehe 155> Jahvftnng Orr Vorsitzende des landw. VezirksoereinS Büdingen: B o e ck m a n n. Lrschetnt «glich mit Ausnahme M Sonntag«. Die „«letzen« LamlllenblStter" werden dem e91nteiflct viermal wöchentlich beigelegt. Der ^ch« taulwlr*** erlchemt monatlich einmal. isclineidf kelmühki ineidmascbte icpuuip*1 empfiehlt Ansprache an die Schülerinnen. Uebergabe der Zeugnisse. Ansprache einer der Schülerinnen an daS Lehrpersonal. Gesang der Schülerinnen. Besichtigung der in dem Arbeitszimmer offen gelegten weiblichen Handarbeiten und schriftlichen Arbeiten. Westernacher, Frau Westernacher, Scherer, Bär, Lipp, König, dle man an ein der- dis Wiedergabe der eines vurzflglichei - im geringsten den s^ljede dynamische angt vollendet n0 MiMvoch 22. November 1905 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ich« UnwerstlälSdruckeret. 9L Lange, Greben. K Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-2ldr.; Anzeiger Grehen. en beatei bisherig» s ZmrfalgkÄ, taufe. Preise dir Noten. ohne Weiteres aneh wird geliefert nn i. Leitung oder mit arischen Qeldeiiwurt 1460 Mk. n Rabatt Pbonoliszt-Plano h Betrieb sehen. MAppirate wli Phonoh KkbM- ^8t ■vjtj’elibt lieferant Programm über die Schlußfeier des II. 1905er Kursus der landw. Haushaltungsschule zu Lindheim O.onncrsta g, den 30. Novbr. 1905, nachmittags 2 Uhr, in dem Anstaltsgebäude daselbst und Einladung hierzu. 1. Gesang der Schülerinnen. sonnen j der nächsten nnziehung ■njber res g«i^en B y VerlM* ““ 11 480000. Kckannlmachllng. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, dclß SamStag, den 25. November 1905 ,116 Anlaß deS Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit SroßberzogS unsere Geschäftsräume geschlossen bleiben. Gießen, den 17. November 1905. Großherzogliches Hauptsteueramt. Weißenbruch. AüS Hindl und Lautz. Gießen, 22. November 1905. ** Personalien. S .ft. H tar Großherzog haben den Oberlehrer an der höheren Mädchenschule und dem Lekrerinnenseminar zu Mainz Dr. Meier Schüler auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April 1906 seines Dienstes entlaßen — In den Ruhestand versetzt wurde der Schullehrer an der Volksschule zu Mainz Heinrich Hipp auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dtenüe und unter Verleihung des Silbernen Kreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. "Der zweite akademische Vortrag wird am nächsten Freitag von Professor Bet he gehalten werden: .Ein Adonisfeß in Alexandrien^. Für diesen und die noch übrigen drei Abende (Professor Sauer über .Hessische Un- geheuer^. Professor Strack über »Geld im Altertum, Münzen und Medaillen", beide mit Lichtbildern, und schließlich Vorführungen antiker Mußt und Poesie) werden an der Kasse und kommt als ein sehr ernster Faktor im Kriegsfall in Betracht. Dasselbe muß von Portugal gelten. Norwegen, Gegenstand zahlreicher deutscher Sympathien und großherziger Handlungen, wird durch den neuen König, den Schwieger- lohn Eduards, dem britischen Einfluß nahe gebracht. Von Japan ebenso wie von China haben wir in Zukunft mutmaßlich eher Unfreundliches als Freundliches zu erwarten. Im ganzen also: Feinde ringsum und Freunde nicht eben von der allerzuverlässigsten Art. Die englische Diplomatie hat ihr Ziel, Deutschland zu vereinzeln, in der Tat beinahe erreicht; eS fehlt nicht mehr viel daran. Der Niß zwischen England und Deutschland ist nicht mehr zu schließen. Die brüske Ankündiaung, daß König Eduard nicht zu der Feier der Silberhochzeit unseres Kaiserpaares erscheinen werde, bedeutete die letzte starke Bestätigung. Nun aber Rußland. Rußlands Freundschaft hatte bisher gewisiermaßen den Charakter einer Bürgschaft für Deutschland, daß wenigstens eine, nicht mit uns verbündete Großmacht den Verhetzungs-Bestrebungen Widerstand leiste. Für Rußland hat die deutsche Politik während deS ost- asiatischen Krieges, vorher und nachher soviel getan, daß la m, etwa? zu tun übrig bleibt. Die Frage, ob auf Rußland Verlaß ist, kann desungcachtet nicht bejaht werden. Das wäre vielleicht der Fall, könnte Nikolaus II. unter ruhigen inneren Verhältnissen des Lande? als Selbstherrscher auftretcn. Jetzt aber hat man cs mit Einflüssen am russischen Hofe zu tun, die großenteils nicht deutschfreundlicher Natur sind. Gras Witte hat Deutschland nie Sympathie entgegengebracht. Als er in Pari« die Haltung Deutschlands während des Krieges lobte, geschah eS wohl mehr, um das verbündete Frankreich zu beschämen. Zudem: Rußland braucht den deutschen Geldmarkt für seine Anleihen. An der Geldverlegenheit Rußlands, der Untnöglichkeit, im jetzigen Zeitpunkt die längst vorbereitete neue "Anleihe herauSzubringen, hat England den Hebel angesetzt. Wie verlautet, ist Rußland durch , Vermittlung Englands der dringendsten Geldsorgen überhoben worden, durch Verschaffung von Vor- ichüssen auf die neue Anleihe. Dadurch sollen die Bemühungen der englischen Diplomatie in Petersburg, einerseits ein volitisches Einvernehmen zwischen Rußland und England derzustcllen, andererseits die Erkenntlichkeit gegen Deutschland abzuschwächen, sehr gefördert worden sein. Hat England den Sovereign rollen laßen, so kann man allerdings begreifen, wie eS Rußland fertig bringt, ßch ohne die neue Anleihe zu behelfen. iK 81*®"' ?n^eha'd‘ IM ! 10.'. « «iiiÄj gr»w pruspet1 6 irs. «Leer und ALotte. Abfchiedsbcwilligvngen. v. Krctschmar, Lt.im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116, auf fein Gesuch als halb invalide mit Pension au s geschieden und zu den Offizieren der Landw. 1. Aufgebots über- geführt. — Sartorius, Hauptm. der Landw.-Huf. 2. Aufgeb. (Marburg), Noack, Oberlt. der Landw.-Jns. 2. Aufgebots (I Darmstadt), beiden mit ter Erlaubnis zum Tragen der Landw.-Armee-Nniform, Frhr. v. Gleichen, gen. v. Rußwurnr, Oberlt. der Landw.-Kav. 2. Aufgebots CI Darmstadt) der Abschied bewilligt. — Müller, Oberlt. d. Res. a. D. int Landw.-Bezirk Worms, bisher in der Res. des Jnf.-LeibregtS- Großherzogin (3. Ywo. Hess.) Nr. 117, erhält die Erlaubnis zum Tragen der Landw-Armee-Uniform. - — Die „N ewyork Times* veröffentlicht eine deutsch- feindliche Auslassung. DaS Blatt führte auS, die Vereinigten Staaten müßten eine stärkere Kriegsmarine besitzeu als Deutschland. Seit der Samoakrise und hauptsächlich seit den Ereignißen in der Bucht von Manila müße Amerika auch gegen die Feindschaft Deutschlands gerüstet sein. Büdingen/Lindheim, den 24. Oktober 1905. Der Aufsichtsrat: Ausland. Wien, 21. Nov. Wie man der „N. Fr. Pr." auS Paris telegraphiert, soll Deutschland im Begriffe stehen, sich in Paris und London über einen angeblich in letzter Zeit abgeschlossenen englisch-französischen Vertrag zu informieren, der England finanzielle, Frankreich politische Kontrolle über die Republik Liberia sichern soll. Ein formeller Protest Deutschlands sei bisher noch nicht erfolgt. — Ter niederöstrcichische Landtag nahm den TringlichkeitS- antrag des Abg. Freudenthal an, die Negierung aufzufordern, die Durchfuhr russischer Schweine über österr. Gebiet nach Deutschland unter keiner Bedingung zu gestatten. In dem Anträge wird darauf hingewiesen, daß die deutsche Regierung das für die Einfuhr aus Rußland kontingentierte Quantum von ruh'. Schweinen um 300 ©dnpeme pro Woche erhöhen wolle, und daß diese Einfuhr über östreichisches Gebiet erfolgen solle, womit eine große Gefährdung des! heimischen Schweinebestandes verbunden sei. Lemberg, 21. Nov. (La ndta g.) Der Statthalterei-Vize- präsident beantwortete die Interpellation deS Rektor« und der Ptosessoren in Lemberg wegen Anwendung von Waffengewalt seitens der Sicherheitsorgane bei den Demonstrations-Versuchen einer Anzalst Lemberger Hochschüler vor dem! deutschen Konsulat dahin, daß 'die Untersuckmng noch nicht abgeschlossen sei. Da die Interpellanten selbst betonten, daß sie mißbilligten, wenn die Hockiscbuljugend in dieser Weise ihren Empfindungen Ausdruck gebe, so erschienen weitere Bemerkungen hierüber überffüßig. Der Gedanke, daß ein feindseliges Vorgehen gegenüber den Vertretern auswärtiger Staaten die ganze Bevölkerung in ungünstigem Lichte erscheinen laßen würde, sollte die Jugend von einem derartigen Vorgehen abhalten, zumal in allen zivilisierten Ländern die Unverletzlichkeit ausländischer Beamter geachtet zu werden pflege. In keinem Falle dursten derartige Ausschreitungen geduldet werden. Konstantinopel, 20. Nov. Der deutsche Botschafter besuchte den Minister des Ausnxsrtigen. Er empfahl, wie verlautet, im Namen d e s de u t s che n K'a i s e rs , abermals in dringendster Weise Nachgiebigkeit gegenüber den Wünschen der Mächte betreffend die maeedonischen Reformen« Heute fand im Dlldizpalast em parzieller Minifterrat statt: die oppositionelle Stimmung scheint nachyulassen. Eindruck macht auch die einstimmige Haltung der europäischen Dresse. nachdem das Sokol-Fest in Miloslaw verboten worden war, die in- und ausländisckxn Sokols in seinen Sckstoßpark eingeladen b-tte, worin die Behörde die Mhaltung eines verbotenen Sokol- F-esies erblickt. „ , . .., . , .,. Detmold, 21. Nov. Einer bisher hofamtnch noch ntcht bestätigten Blättermelduitg zufolge soll K a i s e r W i l he l m zum Besuch des F-ürsten Leopold Mitte Januar m Detmold envartet werden. , . -och, 21. Nov. Eine vom knefigen christlichen Tabak- und Kigarrcnarbeiterverbande zwecks Stellungnahme gegen die Tabaksteuervorlage einberufene Versammlung war von tya- brikrnten und Arbeitern gut besucht. Eine Resolution protestiert gegen jede Tabaksteuererhöhung, weil durch eine Mehrbelastung des Tebaks d's ohnehin so schlecht gestellte Erwerbsleben in der T bak-rbeitersch^rt noch ein weiteres Herabdrucken erfahren würde infolge von Lohnabzügen und ganz besonders durch die bestimmt einlretcnde Arbsi'Slosigkeit Tausender, meistens schwächerer Arbeiter. Die Versammlung ersuchte den Vertreter des Kretscs Cleve, Dr. Moreour, im Reick?Stage ohne jegltche Wschwetfung gegen jede Tabaksteuererhöhung einzutreten. Leipzig, 21. Nov. Ten „Leipz. N. Nachr." wtrd ge- chrieben: „ , , . _ Dem Könige-F-riedrichAugust wurde beim Emvwnge der LandtagSabgeordneten auch der fre i s i nn i g e ^rndtags- aba. Bär-Zwickau vorgcstellt. T^bei entspann sich wlgendeS Yftspräch: Der König: „Welcher Partei gclwren &ie an? Bär: „Der ficis. Volksvartei." Ter König: "Ach, Sw gehören der neuen Fraktion an? Sie stellen —" Abg. Bär einf'fllend: „Wir stellen dos Volkswohl über das Parteiintereste, Majestät. Der König: „Da tun Sie recht daran, da befinden Sie sich auf dem reck'tcn Wege." . München, 21. Nov. Die Kammer nahm m zweiter Beratung einstimmig den Wahlgesetzantrag des Zentrum s an, nachdem der liberale Antrag aus Einführung der alßol'iten Mehrheit bei den Wahlen an Stelle der ^relativen Mehrheit gegen die Stimmen der Liberalen, der Soztal- demokroten und der Freien Vereinigung abaelehnt worden war. ynlitirrtif Tagrslrhan. Zum Wechsel im preußischen Iustijmimsterium Aus preußt scheu Ricy t e r kreis en wird uns geschrieben : Nun geht Derr Schönstedt wirklich. Es gibt eine erkleckliche Anzahl Richter in Preus^n, die nichts weiter sagen, als ein befreites: Endlich! Sckwustcdt hat elf Jahre lang regiert und in dieser für ncupreußische Verhältnisse unwahrscheinlich langen ßrit hat er eine erkleckliche Anzahl gekränkt, zurückgesetzt und verbittert. Man brauckst dabei nicht gleich an persönlich Boshetl in denken: aber als man Herrn Schönstedt am 13. Nov. 1894 m das ftattlidK Haus in der Berliner Wilhelmstraße berief, wo jeher, der's einmal in Preußen zum Gerichtsasscssor gebracht b.-r, einen qualvollen Vormittag verbringen mußte, da fand er rin Programm vor, eine sogenannte gebundene Marschroute. An du Hit' er sich dann einfach gehalten: vielleicht, daß in der {/i. chtnng dieser Marschroute auch Schönstedts persönl. Sympathien efrr Abneigungen lagen. Aber das kam doch wolst nur in zweiter Sd ihe in Betracht. Der „Bien mußte" eben, und wie's in der Doocrettc heißt: was nötig war, das tat er. Schönstedt, der einstige Bonner Burschenschafter, gehörte zu inner Gattung preußisck^er Minister, die cs für ihre Pflicht halten, gegenüber der „Zuchtlosigkeit" deS Reickzstages den preußischen „$ ommiß" wie eilten „rochcr de bronce" zu stabilieren. Mit nrverhohlener Verachtung — er hat eS mehr als einmal rnrrFcu lassen, — blickte Schönstedt auf den Reichstag des allgemeinen Wahlrechts: selbst wo er, — wie im Königsberger Prozeß oder bei dem Versuch, auf Umwegen dem Gelangen nach kriminalrcchtlicher Ahndung des Kvntraktbruchs betr Landarbeiter zu willfahren, — in die ReckstSsphäre des Reiches geriet, dünkie cs ihn unter seiner Würde, dem Rcichsparlament gtrtx und Antivort zu stehen. Nur in der preußischen Landstnbe ps egte er in seiner twckenen Redeweise, der jeder Humor, Kon- ril ianz und Anmut in gleick-er Weise fiemd blieben, seine geheimstem Gedanken auszusprechcn. Dort fand er dafür freilich an bem Konservativen berder Fraktionen stets ein berfallsfreudtgcs uhr onnenstrasse 25 Anchiwrium. , „ , , Des Scheidenden Vorzüge les wäre mehr als betrubltch, fcnm er deren keine gehabt hätte) lagen ausschließlich nach der jrristi scheu Seite. Schönstedt ist ein tüchtiger Fachjurist uitb hat sich durch die geschickte Art, wie er um die Jahrhundert- txnde in seinem Ressort den Uebergang zum neuen bürgerlichen Nr-cht vollwg. sicher manches ehrlick^c Verdienst erworben. Mer fag bißck»en Licht verdämmert vor den riesengroß auffteigenden Schatten, und deshalb kann man nur wünschen, daß Schönstedts «knchsolaer anders werde als jener war. Ob Beseler nur stochminister sein und die Parteipolitik in seinem Ressort finder le nen Platz haben wird, bleibt abzuwarten. Ms Sohn eines bvK hervorragendsten deutschen Rechtsprofessoren ist wenigstens Amtes von ihm zu erwarten. Die ,.Berl. Volksztg." widmet Schönstedt folgenden Nachruf: Dne reaktionären Bestrebungen deS hinter uns liegen- tnn Ialwrelmts mit all ihren häßlichen Begleiterscheinungen imegelit sich am prägnantesten in den Vorgängen wieder, die die ^schichte der Justizverwaltung unter dem Regime Schönstedts leütigtc. Daß das Vertrauen der preußisck)en Rechtsprechung ge- liniien ist, Hot Schönstedt selb'^ im Parlament zugegeben. Deutschlands Feinde und Freunde. Deutschland hat mit seinen Freundschaften kein Slück. Wenn Italien eine „Extratour" mit Frank- r k°ich tanzt, dann ist man ja durch Gewöhnung allmählich über daß Gefühl der Eifersucht Herr geworden und man krnegt keinen „roten Kopf mehr. Trotzdem, erfreulich ist die Stmnäherung eine? Freundes an den Gegner auch nicht Wst'nn die Bündnistreue Oefterreich-UngarnS haupt- stichlich durch die Zuverlässigkeit deS greisen Kaisers Franz Josef verbürgt erscheint und ein Thronwechsel alles ins Un- aeiuiffe stellen würde, so ist das Maß von Sicherheit eben» jailS kein befriedigendes. Freundschaften kleiner Länder iv'üe Belgiens, Schwedens, Rumäniens können wenig helfen: m Ernstfall ist darauf kein Verlaß, dann tritt die Neutralität in Kraft. Der gute Freund in Konstantinopel hat genug miiit sich selbst zu tun. Frankreichs Liebe hat Deutsch- lannt> mit allen Beweisen zarter Al,smerlsamkeit und einer mvchr als französischen Höflichkeit nicht zu erringen vermocht. Diiie Ver. Staaten sind so lange verträglich gesinnt, als sie-Aussicht haben, zu einem vorteilhaften Handelsvertrag miiit Deutschland zu gelangen. Geht das nicht glatt von f|Qotten, dann nutzt auch Roosevelts Wohlwollen zu nichts, bäum muß der Präsident der erregten öffentlichen Meinung fiMhnung tragen. Spanien steht zu Frankreich, wie sehr Allans Xtll. für den deutschen Kaiser und den Kronprinzen Spännen mag. Dänemark ist von England gewonnen Berli n, 21. Nov. Ter Kaiser hat sich heute nachmittag von Kiel nach dem Neuen Palais zurückbegeben. Im Wildpark traf er am Abend ein, empfangen von der Kvisemn und Prinz Adalbert. Ä — Dem bisherigen ^nsfinninistcr at. Schoenstedt, dcjscn Entlastung heute offiziell publiziert wird, hat der Kaiser beim Abschied seine Porträtbüste ln Marmor überreichen lassen. Die heute cbenfstls publinerte Ernennung des Oberlandesgcrichts- Präsidenten in Breslau Dr. Beseler zum Justizminister hrt zur Folge, bafc auf seinen Platz in BrcSlau der Ober» tandcsgerichtspräsident Bierhaus aus Kiel kommt. An besten Stelle tritt der R e i cksg c r i ch tsra t Dr. S p a hn, der bekannte ZcnMlmsfilhrer. Es ist nickst anzunebmen, das; dieser durch seinen neuen Posten seiner parlamentarischen Tätigkeit entzogen werden wird. — Die Könige von England und von Italien hnben ihrer Teilnahme an dem TorvedobootS-Unglück Ausdruck gegeben. — Der P r i n z r e g e n t von R c u ß j. L. scheint gegen den Toleranz antrag Mißttaurm zu hegen. Die „Ger. Ztgl" schreibt wemgstenS: . „Ter Regent unseres Landes hat eme große Zahl der Broschüre des Jenenser Superintendenten Dr. Vraasch „Was h-t das nickst ultrammttcme Voll von der Annahme deS Toleranrarträges zu erwarten?" ankaufcn und sie den Kirchen- und Scb'.ilvorständen des Landes zugehm lasten, damit vre Anffläriing über die wahren Ziele des Toleranzantroges der römischen Zentrumspartei in die weitesten Kreise dringe. Daß damit einem von vielen gefühlten Bedürfnis gedient wird, ist nicht zu leugnen. . . . Man Sann der Regierung für ifste weise Maßnahme nur dankbar sein." — Wie ein hiesiges Mittagsblatt meldet, wurde der antisemitische ReickStagsabg. Pasvor a. D. K'rösell im Hamburger Hafen verhaftet, alS er von einer England» reife zurückkehrte. Gegen Krösell wurde, wie wir mittecktlm, vor etlaa zehn Tagen von der Stargarder Strafkammer ein Haftbefehl erlassen, weil er zu einem von dieser au beraumt en Termin n>cgen Beleidigung des Staatsanwalts Bredow nicht erschienen war. Angeblich hatte er au5 Gesuiidhcitsrückfichten unter Vorlegung eines är-.tl'chcn Zeugnistes um Tcrminverlegung gebeten. Ein Phtstikatsatlest scheint er nicht vorgrlogt zu bak-rt er hat sich vielmehr ins Ausland begeben, so daß ine Behörden den Haftbefehl nicht auSführen sonnten und einen Steckbrief erlassen gestern gemeldete Mandatsniederlegung dcs sozialdemokr. ?lbg. S ch i v v e l macht für den ReickAagswaMre.S Chemnitz eine Nachwahl erforderlich. Don . 61 385 Wahl- berechtigicn tmirden bei der letzten Wey? vor Mei <;obren 34 266 sozialdemokratische. 13 078 nationalliberale, 3703 fteismmge und einige Zentrumsflimmen abgegeben. Das Mandat zahlt also zum sick^rsten Besitzstände der wllaldemvkr. Partei, dcr es fett 1890 ununterbrochen angchärt hat. — Die „Köln. VolV'tg." Pünbtot für ine bevorstehende vreuß. Landtagskampagne eine Interpellation überden Ver- bleib dar 325 000 Mark der Vommernbankgelder an, üb-r deren Empfang Freib. von Mirbach quittiert hat, ohne näh-re^ über die eigcntl'ck« Zweckbestimmung und die Verwendung dieser Summe zu wissen. Gleichseitig will eS trrauf dringen, daß ein neues Gerichtsverfahren erc-ffnct Nnrd- — Trr Flotten-Verein beruft seinen G.'samtvorstand zu einer Silmng ein, die am 2. Dezember in Berlin stattfinden wird Der Hauptgegerrstand dcr Bwatung wird die Stellungnahme des Vereins zur neuen Flotten-Dorlage sein, worüber Generalmajor Krim berichten wird- , _. t Gnesen *21. Nov. Gegen Herrenhgus-Mitgned von Koscielski', den Rcick-stagSabg. E h r z a n o w s k i und andere Polen Hit der Staatsanwalt das Strafverfahren wegen llcberschreitung dcS Vereinsgesetzes eingeleitet, weil Kvscielstt, » Kleine Mitteilu-aei' aus !o e t fpn u nb b en Nachbarstaaten. In M e n kl och bet Marburg fiur^te Bürqermeister Scbneider in das Brnckenwasse^und ertrank. Familien Nachrichten. G e st o r b e «. Frau Catharina Schneiber, geb. Boß, Marburg - Fräulein Hennriette Rupprecht, Lauterbach. - Frau IusttM Krug, geb. Blumboi, Marburg. - Herr CHnstopH Pfeffer, Bad- Nauheim. — Herr Louis Leulbner, Konsul a. D., Darmstadt. Herr Ferdinand Fischer, Butzbach. - Herr Friedrich Neumann.» Schotte,i. - Karl Wolf, Ober-Gleen. - Herr Landes-Rentme^ Christian Feisel, Kirchhain. — Herr Otto Blum, fürstlicher Nent> meister, Braunfels. — Herr Gastwirt Karl Schlierbachs Dorlar. Verlobte. Fräulein Minna Heß, Schotten, mit Herrn Lall, @Un®'e b 0°” e«Herrn Tr. Karl Decker und Frau Luise, geb Gran, eine Daebter. — ^ircklicke -Liachrichten. Donnerstag, den 23. November, abends 8 Uhr, im Matths laal, Kirchstraße 9: Bibclstund e. (Uffenb. Joh. Kap 1, 4- ' Pfarrer D. Schlosser. * Kleine Tageschroni k In S a a r b r ii cke n: entog aus dem Geiangenenwagen ein Sträfling. Cr sprang in die t\ w gehende Saar, wurde von den Fluten fortgeriffen und er trän vor den Augen der Gefangencnanisebcr. erbauten Wohnhäuser. . , - LandtagSabg. Hirsche! wird sich nach der ,93oIC§ro/ nicht vor dem Reinheimer Schöffengericht zu verantworten haben wegen Preßbeleidignng, da der betr. Strafantrag zurückgenommen ist. Es handelt sich um eine unbedeutende Privatklagesache. Im „Hess. 93auernfalenbcr* für das Jahr 1905 mar unter dem Titel „Die Nadel von Lengfeld« eine kleine Wahlgeschichte erzählt, in der em Mann Namens „Afrom" eine Rolle spielt. Dieser Name war vom Schriftsteller frei erfunden. Ein Herr Abraham Frohrnann in Reinheim fühlte sich, obschon er mit der Erzählung nichts zu tun hatte noch damit gemeint war, beleidigt, weil er den Leuten in Reinheim und Umgegend unter'dem Namen »Afrorn- oder „Afrornche- bekannt sei. Bad-Nauheim, 21. Nov. Der Stadtverordneten- Versammlung wird in nächster Zeit ein Antrag der Bürgermeisterei vorgelegt werden, welcher den Ankauf der Rein- hardskirche betrifft. Nach Besprechungen mit dem Kirchen- Vorstand besteht Geneigtheit, die Neinhardskirche samt dem Reinhardspfarrhaus an die Stadt zu verkaufen. Tie Bürgermeisterei hat unter Zuhilfenahme von Sachverständigen eine Taxation deS Gesamtgebiets aufnehmcn lasten, welche 33 519,25 Mk. beträgt. Kommt der Ankauf für die Stadt zustande, so wird es an Verwendungszwecken nicht fehlen. Tie Kirche ist an die Russische Gemeinde zur Abhaltung des Gottesdienstes vermietet. Diese Verwendung schließt icdoch nicht aus, daß ein großer Teil der Kirche zur Ausnahme der städtischen Altertumssammlung dienen kann, welche bald eine willkommene Erweiterung erfahren wird. (B. N. Anz.) sl Friedberg, 21. Nov. Auf Veranlassung des Kre,8- rat? Fey findet eine Ausstellung der vom Ernst- Ludwigs-Verein, Zentralverein für Errichtung billiger Wohnungen in Hessen, preisgekrönten und angekausten Entwürfe und Modelle von billigen Wohnungen in den Lokalitäten der Gewerbeschule im Dezember statt. Die Ausstellung wird am 3. Dezember eröffnet werden und 10—14 Tage dauern. In dem Programm zu dem s. Z. ausgeschriebenen Wettbewerbe hatte der Ernst-Ludwigs-Ver- ein u. A. an die einzureichenden Pläne die Anforderung gestellt daß sie nicht nur in der Anordnung des Grundiistes mustergiltig sein sollten, sondern daß sie auch in der äußeren Ausgestaltung der Häuser künstlerischem Empfinden Rechnung tragen und sich in der einfachsten Form und Ausführung der Bauweise vorbildlicher ländlicher Bauwerke anlehneu. Damit soll bei Errichtung kleiner Häuser der in weitem Umfang eingerissenen monotonen Bauweise entgegengearbeitet und versucht werden, im Kleinwohnungsbau nach den Leitsätzen, die Schultze-Naumburg in seinen „Kulturarbeiten Dörfern und Kolonien- ausgestellt hat, die Kunst auch dem Volke zugänglich zu machen. Hoffentlich wird der schöne Zweck durch die Ausstellung aufs Beste gefördert. Tie Plane und Modelle sind zur Zeit in Dresden ausaestept, von wo ouS sie hierher gesendet werden. Der Geschäftsführer des Ernst» "ubwigS-VereinS Landeswohnungsinspektor Gretzschel auS Darmstadt, wird die Aufstellung der Pläne usw. m Friedberg vornehmen. m ., x. Büdingen, 20. Nov. Der Fürstin Bertha zu Psenburg-Budingen wurde vom König van Bayern der Theresenorden verliehen. Ilbeshausen, 19. Nav. Kürzlich fand hierBurger- meisterwahl statt. Von 164 Wahlberechtigten machten 123 von ihrem Wahlrecht Gebrauch und es fielen 120 Stimmen auf unseren seitherigen Bürgermeister Löffler, welcher somit zum dritten Male gewählt ist. Es wurde angenommen, er würde wegen vorgerückten Alters die Wahl nicht annehmen und deshalb hatten die meisten Wähler die Absicht, den Beigeordneten O)chs zu wählen. Leider hat die er nunmehr wegen der Bürgermeisterwahl sein Amt als Beigeordneter niedergelegt. ( r s t - Wetzlar, 21. Nov. Am Freitag, 24. d. M., findet die 3. Volsvorlesung der Lesevereinignug Wetzlar statt. Prof. Dr. Sommer aus Gießen wird einen Lichtbildervortrag über das Thema „Nervensystem und Nervosität halten. Braunfels, 20. Nov. Drr gestrige Tag hat dem Leben und Wirken eines Mannes und Beamten ein Ziel gesetzt, dessen Name im ganzen Solmser Lande und darüber hinaus einen guten Klang hatte. Der infolge eines Schlaganfalles plötzlich aus dieser Zeitlichkeit abberufene Fürst- lich SolmS-Braunfelsische Rentmeister Otto Blum war am 1. Juni 1864 in den fürstlichen Dienst getreten, dem er seitdem ununterbrochen, also 4 Jahrzehnte lang, angehört hat. (Wetzl. Anz.) als mancher neuer „Schlager", der heute in all« Munde und morgen schon vergessen ist. — Aus den n"nsolgenden Tarbietungen des Haus-Qrchesters, gebildet ans Mrtglledern des Gernhardffcken Zither- und Mandolinenchors und der Gernhardtschen Musikschule, wehte eine angenehme trmrnche Stimmung. Es wechselten Volksliedchen mrt den Äonen Klängen einfacher Instrumente, Violinen, Zithern, Mandolinen, Flöte, denen als vorzügliches Volksnytrument, namentlich als Begleitinstrument zum Gesang noch du Guitarre beizuzahlen ist. ..... ~ •• Der Landesausschuß der Hessischen Jn- validitätSversicherungS-Anstalt hielt gestern im tadtischen Rathause in W ormS seine Hauptversammlung unter dem Vorsitz des Stadtv. Dr. E. E. Merck auS Darmstadt ab. Von der Regierung resp. des Landesoersicherungsamtes wohnte Geheimerat Braun den Verhandlungen bet. Den Geschäftsbericht gab Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, der Vorsitzende der Anstalt. Aus dem Bericht ging hervor, daß die Anstalt in stetem Aufblühen begriffen ist und von den veilvereinen mit an erster Stelle steht, sodaß sic m der Lage war, die anderen Anstalten mit dem Betrag von 180 000 Mark unterstützen zu können. Die Verwaltungskosten der Anstalt gehören prozentual zu den niedrigsten, andererseits sind die wegen Nichtbefolgung der Vorschruten verhängten Strafen die höchsten gegenüber allen anderen Anstalten, welche das sog. Einzugssystem eingeführt haben. Allerdings ist cm starker Rückgang in dieser Bewegung zu konstatieren, da die Arbeitgeber,' wie auch die Arbeitnehmer immer mehr von der großen Bedeutung der Versicherung überzeugt werden und ihren Verpflichtungen immer mehr nachkommen. Die Rechnung pro 1904 wurde anerkannt und dem Rechner Techarge erteilt. An die Versammlung schloß sich eine Besichtigung der von der Aktiengesellschaft zur Errichtung billiger Wohnungen Kunst und Wittenschaft. Bremerhaven, 21..Nov. Die Frage, eines Bgti eines Stadttheaters Ut von einer Konrnnssion der w» städtischen Kollegien eingehend geprüft wordem Die Men roetta auf 550 000 Mark, die für den Fundus imb. bte ©ar^eroW « 47000 Mark geschätzt. Obgleich die Kommission der Ansicht T daß die Stadt mit einem i a hrl i ch e n Z u s chu ß von» 1- M a r k zu rechnen haben würde, empfiehlt sie dock» d'C Ausruf. L Baues, für den von 236 Personen zustmmcn 130 0MM^ gezeichnet sind, die als Gcsckxmk oder unverzinsliches Darlehen zur Verfügung gestellt werden. __. roetb" Sch-r, im Ernst. Auch di- »Deutsch.fojialcn Blätt-r" interessieren sich sür di- Wormser Rede de? Dr. Gutsleisch. Unter der Ucberschrift .Ein frei- [inniger Pückl-rschüler- bringt bo6 Blatt einen Artikel über di- Rede. Danach soll Dr. Gutfleisch aesaqt haben: Im alten Griechenland gab es ein Gesetz, wonach ein Mann, wenn er zu mächtig geworden war, oerbrannt wurde. Man möchte last wünschen, daß ein solches Gesetz in der Gegenwart auch lür Worms bestände. Also Gutfleisch, so fährt das genannte Blatt fort, habe feinen Lehrer Pückler übertrumpft, denn während dieser dock nur geraten habe, .dem roten Manasse die Jacke voll zu hauen-, forderte Gutfleisch dazu auf, den Gegner zu ,oer- brennen*. , . , .Ginge es nach ihm, so stände die H ey l b u r g H e r r n?- heim in Flammen, und der Großinquisitor sührte den Sch l o ß h e rrn zum Feu er to b e A ,o war sein Wunsch, und tobender Beifall sprengte ihm fast bte Ohren- u. s. w. _ , .r, . Unfreiwillige Komik im politischen Kampfe ist immer «twaS besonders Herzerquickendes. Die Ignoranz aber der genannten Blätter auS dem Bereiche des Herrn Liebermann -o. Sonnenberg sucht ihresgleichen in der deutschen Presse Vom Druckfehlerteufel, der auS „verbannt- .verbrannt machte, sich derart übertölpeln zu lasten, fordert das öffentliche Mitleid heraus. •• Ein hochinteressanter Nachklang von den Wahlmännerwahlen. Aus Lang-GönS wird uns Gießener Strafkammer. X Gießen, 21. Nov. Die D-ienstmagd Anna I. von Klein-Linden, welche bereits mehrfach wegen Diebstah l ^-^eftraft ist, hat ihrer Wirtin einen Geldbetrag von 3 Mark und eme upatlle etttwendct. Es liegt Rückfall vor, weshalb auf bte Strafe von 5 Monaten Gefängnis erkannt nnirbc, woraus eme Woche der erlittenen llnterfuchungS'hift aufzurechnen ift —JZßcgen Diebstahls im Rückfall wurde der Arbeiter Heinrich tfr. von Dörbach ?.u ninf Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte emem ?Nitcrrbeuer euf dem EneMm-rke zu Hirzenhain eme Ta,chemlhr entwendet. Er ist noch nicht 18 Jahre all und ist bereits zweimal wegen unter gleichen Umständen ausgeführter Ubrenbtebftähle vorbestraft. - Täe Nachmittagssitzung begann nut einer Sache wegenH er auz - forbetung zum Zweikampf. Dem Dr., Otto V. wn Steinfurth ist hinterbracht worden, day der WeinhanÄer Dilh. H. von Bad-Nauheim, mit dem er seither verkehrte, sich memn Gesellschaft abfällig über ihn geäußert hatte. B. lorixrte, brieflichaus, innerhalb zwölf Stunden lerne bclctbigcnben Aeu^ ungen zurückzunehmen, andernfalls c * t*u Ai^iweg cmsÄ-srn müsse. Nach Mlam ter gestellten Frist Ueß V. dem H. drich den Studenten Kurt -st. aus Görlitz eme Pist ol crn f or bet, ung überbringen, die H. iedoch sofort ablehnte, nut btt Begründung, .daß das waslex gegen U fltaufeertt **'■ «« * Scherz aufzufassen ieu Als H. horte, dal, ihn - aL tiretg» I i n g bezeichnete und ihn gescllsch'ftlich ruinieren wollte, erb5 er Anzeige, was V. wegen Hcratissorderung zum Zweckamw rtc tödlichen Waffen und St. wegen Kartelltragens m den Ankla^ zustond brachte. Bei der Verhandlung gab V. an, daß er ütv vornherein gewußt habe, daß D. die^ordcnmng nicht amie^e, da er sich früher schon m die,er Weye geäußert habe, ri- Staatsauwaltschast beantragte gegen V- eine von einer Woche, das Gericht erkannte auf eme solche von zwei Wochen. Gegen den unentschuldigt auSgebliebenm Kar. Wq« St. wurde Vorftihrungsbesehl erlassem - Wj* von Amerdingen treibt sich ickwn längere Jahre abwech'clnb arbeitend und strafbare Handlungen verübend, umher. JmFmh. jahr d. I. wurde er von einem Schwerzer zu Klem-KarKn mv gegangen, in Dienst zu treten, was er auch zusogte. Dis dm Wege zu dem Arbeitgeber fing cr mit bem Schweizer streit mt und warf ihn in einen mit Schlamm gefüllten »fcjte ihn und versetzte ihm Fußtritte, soday ihm das Blut aui Mund und Nase floß. Pasianten, die den Mchhandchen sahen, zweifelten an seinem Auskommen. Maii konnte sich> bÄ rohe Gebahren nickst erklären unb kam zu der ^ahme daß br Angeklagte geistig nickst normal ,ei. Nach dem Gutachten bti Sachverständigen ist er tatsächlich epileptisch veranlagt, doch Tonr.tt von einem Zustand der Bewusstlosigkeit bet Begehung der feine Rede sein, da er den Vorgang noch genau in ©rmnewrc fnt Da Epileptiker bekanntlich selw reizbar sind und bas GenL annahm, baß cr im Glauben gewesen sem mag. es lei chm von bem Verletzten zu viel geschehen, wurden ihm mi^ern^ U.nstan> zugebilligt, trotzbem nicht verkannt wurde daß ferne Tat bemch zur Bernichtung eines Mensckwnlebens geführt lwt. ^as UM lautete auf 8 Monate Gefängnis unter 'A^EchnungM 3 Monaten Untersuchungshaft. — In ^dater Stunbe kamdn Privatklagesacke der Marie P. gegen die »rau des ^BnckermeisW E. zum Aufruf. Frau E. hatte in Bezug auf ^rcmlein P. ern beleidigende Aeutzerung getan, wofür sie durch das htrnn 1 Schöfftn^icht zu 15 Mark Geldrstafe verurteilt wurde, er erhob Berufung und die Berufimgsv^handlung ergabdon E,' eine scheußliche, nickst wiederzugehende, Aeußerunq « Bezug auf Fräulein P. getan hat. Das Gericht gab ,eincu Bedauern Ausdruck, baß es mangels Berufung der Klag"" in der Lage war, auf eine andere Strafe zu. TrTennen. Hätte Fräulein P. ebenfalls Deriifung er^ben, so märe nach der Urtcilsliegründung, bic Angcllagte zu einer erhcblichlanl Freiheitsstrafe verlockt nwrdc^ ouch wurde betont, daß, wenn schon m erster Instanz der Wortlmtt der beleidigenden Aeußerung festgcstellt worden buses Gericht sicknr aus eine schmerze strafe erkannt bob^n wuibe. ^Lang-Gons, 21. Nov. Ein für bie gesamte Wählerschaft unseres Kreises intereffantes Btlb zeitigte ein Nachspiel b„ Wahl- männerroahlcn. Der als sozialdem. Wahlmann ausgestellte Maurerpolier unb Vorsitzenbe des hiesigen Arbeitervereins E. Schäfer, welcher zugleich bie Fiinkttonen eines Rrtcger- vereins-Vorstanbsmitgliedes ansubt würbe vor das Forum des Vereins berufen, um sich wegen de? V e r st otz e gegen die Hassia-Satz ungen zu verantworwn. Tabe> erklärte der angeblich sozialistische Wahlmann diirch feierliches Handgelöbnis und E b r e n v e r p f t i ch t u n g, daß er der Sozialdemokratie überhaupt g a r n i ch t angehore und ohne sein Wissen unb Wil l en als foz'ia lb emo trat ischer Wahlmannskanbidat alif- g e st e l l t worben sei. Daraus ersieht man wieber, mit welch unnoblen Waffen bie Sozialbe m o k rat, e m d,e Wahlkämpfe einzieht. Nicht allein stellt sie sich als bte alleinige Heilocrkiinderin hin, sondern sic erlaubt sich auch noch, einem national gesinnten Manne wie Schäfer bie politisches h r e zu untergraben und ihn ohne sein Wißen zum sichrenoen Genoffen der Langgönser Sozialdemokraten zu ftempehu -^as laßt lties blicken, sprach einst ©aber.* ** Kriegerkameradschaft Ha ssia. lieber bte unter den Mitglicbern ber Hassia veranstaltete Lotterie erfahren wir, baß alle 85 000 Lose abgesetzt sinb unb daß bin Vereine die bezogenen Lose alsbalb zu bezahlen haben. Die Ziehung finbet am 4. Dezember auf dem Rathause zu Butzbach statt. Die Gewinnlisten werden am 10. Dezember ausgegeben und die Gewinne vom 15. Dez. ab anSgezahlt werden. Sollten Lose oerlorer gegangen sein, so sind diese alsbald durch bie ®rinina[-5)ralHmdhungen. sd. Darmstabt, 22. Nov. (Eigener Drahtbericht Vergiftet hat sich gestern in einem Schwermutsanfall t zirka 30 Jahre alte Frau dcS Kaufmanns Eellarius der Bleichstraßc. . w . t Bertin. 11. Nov. Nach ben Berl. Poltt. Nachr. 1 daS Herrenhaus bei der bevorstehenden Tagung mehr a bisher üblich bei der ersten Vorlage von Gesetzentwürs berücksichtigt werden. , Berlin, 22. Nov. Der ,Bcrl. Lokalanz.- erfahrt,^ das Verbot der Einführung dänischer Milch m Sw* wagen in den nächsten Tagen aufgehoben werden wu- Paderborn, 22. Nov. Rangierm cistcr wurde, als er ein Geleise überschreiten wollte und mit Schuhabsatze in einer Weiche hängen blieb, von einem J aierzug überfahren und getötet. . Gleiwitz, 22. Nov. In dem Geheim bundcie Prozesse gegen 25 Mitglieder des Vereins ,Eleufts Zabrze, der sich als MäßigkeilSvercin ausgab, aber gr polnische Tendenzen förderte, wurde der Hauptangcl 1 Schuhmachermcistcr Wyeisk zu l1/, Jahr Gefängnis urteilt. Von den übrigen Angeklagten, sämtlich ‘ Hüttenarbeiter, einschließlich drei Mädchen, erhielten Abonnements zu ermäßigten Preisen bercitgehalten zu 3 L und 5 Mk. Einzelkartcn 1,50, für ©tubiereube 0,50 Mk. LU. LandeSuniversität. Nach vorläufiger Feststellung sind im Wintersemester 1905—06 an der LandeSuniversität 1037 Studierende, sowie eine Hospitantin immatrikuliert. ,r . , - Vom Meistertitel. Nach einer Mitteilung dcS HofmarschallamteS an die hessische Handwerkskammer wird ber Großherzog für bie Folge an Hanbwerkcr ben Hof titel nur noch verleihen, wenn sie bie Meisterprüfung bestauben haben. ~v „ •* Besitzwechsel. Frau Helene Fischer kaufte von Kaufmann Gg. Kinkel besten HauS in ber Katharmcngastc -um Preise von 9000 Mk. •• Die Wormser Ztg. unb baS inbirekte Wahlrecht. Bekanntlich ist bic Worms. Ztg. eme der eifrigsten Vorkämpferinnen für bie Erhaltung beS iub.rekten Wahl- svstemS. Mit dieser Stellungnahme steht eine Mitteilung ihres gestrigen Nachmittagsblattes in eigentümlichem Kontrast, wonach „Landtagsabg. Auler- von Bensheim » Alicb des Ausschusses ber Invalibenoersichcrungsanstalt für Hestcn ber Stabt WormS mit biefem Ausschuß erneu Besuch abgestottet habe. A.ilcr ist aber noch kein Lanbtagsabgcord- ncter, sonberu er hat bisher nur bte Aussicht, 'm Wahl- kreise BcuSheim von ben gewählten Wahlmanuem am 24. b. Mts. alS Abgeorbucter gewählt zu werden. Wenn nun bie Wormser Ztg. so ben Tatsachen vorauseilt kann man nur au nehmen, baß sie sich zu ber Ansicht bekehrt bat, die anbere Leute schon lauge haben: baß nämlich bas indirekte Wahlsnstem lediglich eme Formalität M, deren fernere Beibehaltung keinen praktischen Zweck hat. Wir begrüßen diese Bekehrung der Wormser Ztg. und wollen nur wünschen, baß sie auch beim Erscheinen ber nächsten Wahlrechtsvorlage bie barauS eutspriugeuben Konsequenzen ziehen VereiuSvorsitzeubeu auzumelbeu. ** Der Hausmusik-Abend, den der e v a n g e l. Arbeiterverein am letzten Svnntaa an neuen Konfir- manbenfaal veranstaltet hatte, war sehr gut besucht und gestaltete sich sehr angenehm. Der freundliche, ruhig gelegene Saal eignet sich vovzuglich für berartige Veranstaltungen. — Pft. Euler begrüßte die Erschienenen und sprach über die Bedeutung von Musik und Gfefang für das Leben und für die Familie. — Der Vereinsdirigent Gernhardt gab Erläuterungen zur Einführung in Wesen und Art der vollstümlichen Hausmusik, Musik, die für jeder- mamt ausführbar und deren Genuß für jeden erreichbar ist U. a. führte er aus, wir besitzen viel Schönes in unserem Musiksckjatz, namentltcy aber einen so reichen Vorrat an fröhlichen und übermütigen Liedern wirklichen Gehalts in Wort und Ton, daß die oft gehörten Gassenhauer ein recht überflüssiges Dasein führen. Ganz so ist es mit Liedern ernsten Charakters. Wir haben Tausende von guten Volksliedern, die allen Schi^ttierungen menschlichen Empfindens gerecht werden. Für jede Stunde, auch jede Stimmung im Ckniütsleben kann man an§ dftsem frischen Quell schöpfen. Herr C^ernhardt sprach auch über die unverdiente Behandlung, toeldte unsere Schullieder in Haus und Gesellschaft erfahren. Der Envachsene scheut sich geradezu, einmal zu singen, was er in der Schule gelernt hat. Sind doch gerade bie Lieder unserer Schuldücl>er mit Sorgfalt aus den besten Volksliedern des deutscl)en Liederhorts ausgesucht. Welche Schönheiten in Wort und Ton in den schlichten, z. T. recht „alten" Liedern verborgen sind, wird noch viel zu trenig beachtet, trotzdem diese Lieder gerade durch ihr Alter ton besten benxiseu, daß sie mehr Dasemsbereckft.igung haben, Der HcringÄoqger „Tümmlert^, 5933 merksame Bedienung. ID”/, verfteiqert. Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 5986 bedeutend unter Preis. 5869 J. Kaan jr Glück die Hand zu bieten. 6915 Ziehung 1. Ksaffe am 5. u. 6. Dezember d. Z. v. V, Lose Mk. 3.50 Mk. 7.— Mk. 14.— Mk. 28.— Ableben unseres Kollegen 5993 Original-Rillel-Dafiipfwasehniasehüie beste der Gegenwart. 5356 zugeben. ID"/, Garnison-Verwaltung. Schweinefleisch 5V Pfg. sv”/, Telephon 76. Deustadt 56. 07911 Bekanntmachung. mit I. B.: Dr. Wagner. sängniSsirafen von 1 bis 9 Monaten, sechs erhielten geringe Geldstrafen, vier wurden freigesprochen. New-Pork, 22. Nov. Die amerikanische Prefle bespricht den engl. Flotten besuch als eine Angelegenheit ohne politische Bedeutung. Die anti-britische Prefle hebt hervor, daß Roosevelt dem Prinzen von Battenberg keinen Gegenbesuch machte und daß dcS letzteren Bemerkung, der Besuch möchte Früchte tragen, keinerlei offiziöses Echo erweckte. UM-Hemden n Wmßen Butzbach, d. 20. Novemb. 1905. Direktion der Großherzogl. Zellenstrafanstalt. sind zu beziehen durch die amtlich bestellte Hairptkollektur Richard Buchacker, NeneMne 11. Versteigerung. Montag, den 27. Nov. 1905, vormittags 9 Uhr werden int Anstaltsbofe 42 woll. Bettteppiche sowie 2 Kasteit meistbietend gegen gleich bare Zahlung Fach- null Finger- ßauWhe Verein der Cnslwirte non Kietzen lind llnigegcnd (E. B.) Unseren Mitgliedern die traurige Nachricht von dein Fleisch mdin-mg. Am 2. Dezember 1905, vor- inittags 10 Uhr, wird im diesseitigen Geschäftszimmer — Kaserne I — der Bedarf an Fleisch- und Wurstwaren für die Garnison Gießen auf die Zeit vom 1. Jan. bis 30. Juni 1906 verdungen. Dte Lieferungsbedingungen liegen int Geschäftszimmer aus; dieselben fömieit auchgeg.Zahlung der Selbstkosten bezogen iverden. Schriftliche und versiegelte Angebote sind im Geschäftszimmer — spätestens zu dein angegebeiten Zeitpunkte — mit der Aufschrift: „Angebot aus Lieferttng v.Fleisch- und Wurstwaren" versehen, ab- Eine Taschenuhr geschenkt bekommt jeder, welcher 400 leere Schachteln der beliebten Gioth's gern. Kernseife an den Fabrikanten I. Gioth, Hanau, einsendet. Hauptinederlagen bei Gebr. Adami, Mäusburg; Gg. Adami Wwe., FranFurterstr.; Hch. Arnold II., Marktstr.; Phil. Gans, Tammstr., A. Geisse, Seltersweg 2; Gebr. Haustein, Nordanlage; Wilh. Hofmann, Steinstr. 23; Hch. Arnold II, Marktstr.; Carl Seibel, Frankfurterstr.; Katharina Elle, Steinstr.; W. B. Hofmann, Ederslr.; Carl Eichmann, Ederstr. hv8/t Infolge eigenartigerKonftrnktion der Trommel größte Wäscheleistung und Schonung der .......... Wäsche. ' Provemaschiue auf Mmfch. J. Häuser m. J. Happel Paffende Weihnachtsgeschenke findet jedermann in großer Auswahl und in allen Preislagen in dem Juwelen, Uhren, Gold und Silberwarengeschäst von D. Kamiuka, Marktplatz 11, am Kriegerdenkmal. Reparaturen, Graoirungen, Garantie. Streng reelle und anä- Der Apotheker Viktor wurde wegen Majestät 8- Wiegand Wagener tind erstichen wir tun zahlreiche Beteiligung bei der am Donnerstag, dem 23. November, nachmittags 2 Uhr, stattfindenden Beerdigung. Der Borstand. von wichtiger Arbeiten auf dem Gebiete der Naturwisseu-I schäften einschließlich Biologie und Medizin. Laibach, 21. Nov. Der Landtag nahm einen Dring- lichkeitSantrag an, demzufolge die Landtagsprotokolle ausschließlich in slovenischer Sprache abzufaflen und zu verlesen sind. Der Großgrundbesitz protestierte gegen diese ungesetzliche Vergewaltigung de? Deutschtums. Petersburg, 22. Okt. Die „BirSh. Wjed." veröffentlicht das Programm der radikalen Partei. Die Partei erklärt die demokratischeRepublik für ihr Ideal, begnügt sich aber mit einer konstitutionellen Monarchie, falls die Minister auS der Duma-Majorität gewählt werden und vor der Duma verantwortlich sein würden. Ferner verlangt die Partei Einkammersystem, volle Autonomie aller Völkerschaften Rußlands, ExpropriationallerApanagen und Domänen und Feststellung eines Mgximums für Privatbesitz. Wie eS heißt, hat Witte im letzten Ministerrat den Zaren darauf aufmerksam gemacht, daß Angehörige der zarischen Clique und des HofeS ihre Kapitalien nach ausländischen Banken überführt haben. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Hofmann. Heuchelheim, den 22. November 1905. Blut und Nerven werden aufgefrischt durch die Perdynamin- Kar. Perdynamin, Kr'Slg8’ Perdynamin-Ka kao, das nährende Frühsttickgetr&nk. a 2.50 M. in den Apotheken. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, für die zahlreichen Blumenspenden sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Glück, sagen innigsten Dank tetrod)tct London, 22. Nov. König Eduard wird der Thronbesteigung des Königs Haakon VII. beiwohnen. Ein englisches Panzerschiff geht nach Christiania > ihn B. V 1 dimeren 'S .9aJ* mt, das p Gerung nicht oics nse, Mustert habe. '• nne ^fhingsiter £ aus eine foli Ni msgebliebenei! lassen. - MM Fuhre obiw5 mend, umher. nzer zu Aein-Km« : auch zusaote. 1- dem Schweizer gefüllten Graben,: »daß ihm das Blr! a, die den Misthn>, m. Mau konnte ftö zu der Annahme, £ Ein letzter Versuch hat schon manches Mal den erhofften Erfolg gebracht. Versäumen Sie deshalb nicht zum letzten Mal in der 7. und letzten Hesfisch-Thür. StaatSlotterie dem Wollene, halbwoll. und baumwollene Unterzeuge Die erledigte Stelle eines Kreisftraßcnwarts kern Sitz in Lang-Göns soll alsbald besetzt werden. Bewerber haben ihre Meldungen unter Angabe Ulter, Wohnort und seitheriger Beschäftigung, sowie unter Weifügung etwaiger Zeugnisse über frühere Arbeitsleistungen Ähnlicher Art schriftlich bei Kreisstraßenmeister Rohrer in Gießen bis zum 1. Dezember l. IS. einznreichen. Gießen, den 14. November 1905. B18/m Der Kreisausschuß des Kreises Gießen. it bei Begebuna bc noch genau in (hin” izbar sind und das fr sein mag, es sei ifc u ihm mildernde llc cbe, dast seine Tat b- geführt hat. TaS! is unter AusreckiMi in später Stunde k )ie Frau des Wcfemn ezug aus Fräulein arofür sie durch daß!r ne verurteilt mck rhcmdlmg ergab, ter erzugebeiche Aeustir^ Jiö Gericht geb' ess Berufung der 5^ ne anbett Slrch nW Berufung M die ’KwW' .i5 c -otrevertttit tor.v Ster Wlr X morden Vv.y* V* je erfannt tok siensLaft. £ic Frage, mer Konnmsim m _■ worden. De Kvstcr^ dus und die Gar^s Msieivchdre^. en ruiamnen M^ « unverzrusliches w Lladlischer Arbeitsnachweis Gießen. Gartenftraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Es köunen eingestellt werden: 1 landwirtickmftl. Magd, 4 Bergleute, Eisendreher, 2 Schmiede (.auswärts), Maschinenschlosser, 1 Buchbinder (auswärts), 1 Drechsler, 2! Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Installateur, 1 Fahrbursche, 4 Dienstmädchen, 1 Köchin, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Schlößer, 1 Schmied, 1 Posamentier, 2 Schreiner. ES suchen Arbeit: B”/u 1 Bauschlosser, 2 Maschinisten oder Heizer, 1 Wagner, 1 Schrei- mr, 1 Küfer, 1 Schneider, 2 Wasch- und Putzfrauen, 1 Anstreicher, 1! Maurer, 1 Installateur oder Spengler, 1 Arbeiter (leichte Be- srtiäfligung), 1 Fabrikarbeiter, Hausburschen, 1 Fahrbursche, 2 Kellner, A Lausfrauen, 1 Laufmädchen, 1 Dienstmädck)en, Kassier oder Diener, Aureaugehilfen. Moskau, 22. Nov. Dre letzte Sitzung der Sem st wo konnte den Glauben erwecken, daß die Semslwos alles Vertrauen zu sich verloren haben und einem Ertrinkenden gleich nach jedem Strohhalm greifen. Der Geist der Verhandlungen ist durch die bisherigen Berichte charakterisiert. Niemand t - .... ra ..... - „ v I brachte Neues. Tic F-ührer scheinen Furcht zu haben, wegen nagenden Kräften Beihilfen zu gewahren behufs Forderung | zäsarischer Gelüste angeklagt zu werden. 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