•ohlenlSBeln »offen einster SBIedicäna!« 1905 er n 7 !Wq||( Rollmöpse in Tosvi, ■ Bismarkheringe i.D> ’ Bratheringe i. Sojen, Marinierte geringe, Russische SarDinen, Mchrle M. 6 Pig., 10 Stück 55 Pß Stück 8 Pjg. & » Wnd Mk. 1.2V. , . ! ac, prima rotsteischlgn chiillper 7< Pfund 50 W itptt LllW-RM Lindmplatz 12. ü Wolh MI**" ‘tiävWalter Gustav . MäuSburg^^-^ ApÖ>5 «vZM. Krui'bE5--^ p*1* iss*" z**5? ft® Kisch t~' 6,- perKilo Carl Leibcl, Frankfurter 3. M. Tchulhof, Mack^I — DICJ 'plehle angelegentlichsl iip7fl Diese macht |0 Ul LV. jede auch nur Wasser und er.; Meck hergesleltte Suppe L Fläschchen schon von 35 !|U c' i Ritter, Mäusburg 14, Krrtz Adami. wohlschmelkcos garantiert rri° Wria-anff Adolf **mes S«8«in h®n. Kohlenkastei 155. Jahrgang Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen ,ahrl. arrSschl. Beselig Annahme von Anzeige» ür die Tagesnrnnnre, i£ DonnütngS 10 Uhr. Jeilr’prcis: lokal 12M* us'närts 20 'Big. era twortlich füt Oe;. poliL und allqem. Teil: V. Will ko: für „ctabt und Land' und „Gerlchlssaal*: Ernst Heb, für den Anzeigenteil: Hans Beck. fRr. 251 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die (filzener Zainitten- hlätler viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Unioers.-Buch-u. Steindruckerei. R. ßange. Redaktion, Ervedrtwn und Druckerei: Schulstraße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exoed.LEöl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Mittwoch 25. Oktober 1905 _ V-rug0pretSr O monatlich75Pf., viertel* V ▲ jährlich Alk. 2.20; durch Z'X Abhole- u. Zweigstellen zf-s.; durch Xjy ?! fro [p1] l:A diePost Aik.2.— v'eneb Holstein, lebte sic bei dieser in Dresden, hat aber jetzt ihren Wohnsitz abwechselnd bei ihrer raifertidxm Schwester mrd ihrem Bruder, dem Herzog Ernst Günther. Pie heutige 'Nummer umfaßt 10 Seiten, Volitil'che Tagesschau. Die Firma v. Tippelskirch und Co. richtet an die „Nordd. Mlg. Ztg." eine Zuschrift, in der zu der Behauptung des „Berl. Tagebl.", in den Büchern der Firma befänden sich zwei mysteriöse Teilhaber-Kvnten P. und St-, deren Inhaber Minister v. Podbielski und Kolonialdirektor Dr. Stübel feien, erklärt wird: „Weder unser ehemaliger GeschäftSmit in Haber, der jetzige Staatsminister v. Podbielski, ist jetzt für seine Person an unserer Firma mitbeteiligt, nock hat jemals unsere Firma irgendwelche geschäftliche Beziehungen zu dem Kvlonialdirektor gehabt und hat sie selbstverständlich auch gegenwärtig nicht." Ter schwer kompromittierende Hinweis des „B. T." mußte weithin Aufsehen erregen. Tie persönliche Ehrenhaftigkeit des Herrn v. Podbielski und des Kolonialdirektors Tr. Stübel ist noch niemals in Zweifel gestellt worden. Wer auch nur im mindesten annimmt, das; sich hohe deutsche Beamte durch Erlangung von Vorteilen beeinflussen ließen, und wer diese Annahme durch die Presse weiterverbreitet, der muß in der Lage sein, sofort ganz bestimmte und klare Beweise beizubringen! Was soll man im Auslande dazu sagen, das; auf Männer, die an der Spitze großer Verwaltungen stehen, ein derart bedenkliches Licht geworfen wird? Wer ausländische Matter lieft, weiß, mit welchem Behagen Fälle angeblicher Korruption in Deutschland erörtert werden. Von der Richtigstellung dagegen wird in jenen ausländischen Blättern kaum Notiz genommen, um den Eindruck der Sensation nicht abzuscltwächen. Nach dem völligen Fiasko, das der jugenMidre Gewährsmann der „Köln. Volksztg." jüngst mit seinen Enthüllungen gegen das Kolonial- amt erlebte, )unr Zurückhaltung doppelt am Platz. Wir bedauern insbesondere den Kolonialdirektor, der aus der Aufregung nicht herauskommt. Lag es doch nahe genug, bei Herrn v. Podbielski und beim Kolonialdirektor direkt anzufragen, um den Angegriffenen die Möglichkeit zu geben, von diesen Verdächtigungen Kenntnis zu nehmen und sich dagegen entsprechend zu schützen. Das „Berl. Tagebl." hätte audj nach der obigen ErNärung der Firma Tippelskirch u. Cie. Gelegenheit zum Ein- 1 euren gehabt. Das „Berl. Tagebl." vermißt indessen an dieser ErNärung die „objektive Beweiskraft" und fordert eine amtliche Aeußerung. Wir glauben nicht, daß die Regierung für, nötig erachtet, unbewiesene Ausstreuungen ausdrücklich zu kennzeichnen. W. B. meldet: Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes hat wegen der km „B. T." enthaltenen Verdächtigung deS Kvlonialdirektors Dr. Stübel Strafantrag gestellt. Zu den badischen Stichwahlen. Man schreibt uns aus Heidelberg: Tie Gefahr einer sonst unvermeidlichen ultramontankonservativen Kammermehrheic hat ein Stichwahl- kompromiß zwischen dem liberalen Block und der Sozialdemokratie herbeigeführt, sodaß letztere nunmehr das Zünglein an der Wage bildet. Das bayerische Zentrum hat erst jüngst von vornherein ein Wahlbündnis mit der Sozialdemokratie abgeschlossen, und das .Verhalten des badischen Zentrums erklärt zur Genüge, wie die Tinge jetzt sich entwickelt haben. Seit Jahren hat die badische Zentrumspartei aus Haß gegen den Liberalismus in der Stichwahl der Sozialdemokratie Mandate verschafft — es jet nur an die Reichstagswahlkreise Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim erinnert. Auch bei der bevorstehenden Landtagsstichwahl denkt die badische Zentrumspartei nicht entfernt an die Unterstützung liberaler Kandidaten gegenüber der Sozialdemokratie, erklärt vielmehr öffentlich., v-a.ß sie weder die Liberalen noch die Sozialisten unterstütze. Welche Nutzanwendung die klerikale Wählerschaft aus dieser Parole ableiten wird, kann nach der bisherigen Stichwahl- tattik des badischen Zentrums nicht zweifelhaft sein. Außer den Erfahrungen mit dem Klerikalismus hat das Verhalten der badischen Konservativen und des Bundes der Landwirte die badischen Liberalen zu -brer Kompromißtaktik gedrängt. Wer, wie Konservative und Bündler in Baden es taten, trotz schärfster Zuspitzung des Gegensatzes zwischen Kleri- kalismus und Liberalismus mit dem Zentrum sich verbündet, hat nicht das Recht, die liberale Kompronrißtaktik rnzuklagen. Fürst Ferdinand von Bulgarien auf Freiersfußen? In verschiedenen auswärtigen Blättern wird behauptet, Fürst F-erdinand von Bulgarien, der soeben dem Präsidenten der französischen Republik einen Besuch in Paris abstattete, habe die Absicht, zu einer zweiten Ehe zu schreiten, und zwar bewerbe er sich um die Hand der Prinzessin Feodora zu Schleswig -Holstein, der jüngsten Schwester der deutsche n Kaiserin. Dieses Gerücht — so schreibt man uns aus Berlin — taucht nicht zum ersten Male auf. Wir hörten von ihm schon im vergangenen Winter, nach dem Besuche des Fürsten am deutschen Kaiserhofe. In Berlin und in Potsdam sprach man davon. Wir haben uns jetzt bemüht, zu erfahren, ob etwas Wahres daran ist, hören jedoch, day an zuständiger Stelle nichts bekannt ist. Daß aber eine eheliche Verbindung des bulgarischen Herrschers, durch die er der Schwager desdeutjchenKaisers werden würde, in Bulgarien ihres politischen Gewichtes wegen mit außerordentlicher Freude begrübt werden würde, bedarf kaum der Versicherung. Fürst Ferdinand ist )cit 1899 Witwer von der Prinzessin Marie Luise von Bourbon und Parma, einer Tochter des entthronten, in Oesterreich lebenden Herzogs Robert von Parma. Dieser Ehe -rn'd vier Kinder entsprossen, der jetzt elfjährige Erbprinz Boris, Prinz Cyrill und die Prinzessinnen Eudoxie und Nadeschda, — die Geburt der Letztgenannten kostete ihrer Mutter das Leben. Die Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein wurde 1874 in Primkenau geboren, steht also im 32. Lebensjahre. Bis zum Tod chrer 1900 verstorbenen Mutter, der Herzogin Adelheid von Englische Liebenswürdigkeiten. Tie Londoner Wochenschrift „Truth", die über die Stimmungen am englischen .Hofe recht gut unterrichtet zu ein pftegt, widmet in ihrer letzten Nummer der kürzlich vollzogenen Bermählunr» des Herzogs Karl EduardvonSachsen-Koburg und ^-otha nachträglich olgende freundliche und in mehr als einer Hinsicht lehrreiche Morte: „Tie Heirat des Herzogs von SachsewKoburg und Gotha (der bekanntlich em englischer Prinz ist. D. Red.) hat in England kein Interesse erlveckt und der Hof sah ihr mit Gleichgiltigkeit zu. Tie Partie war ganz allein das Werl des Kaisers Wilhelm, der sie als einen neuen Triumph seiner Haus-Politik betrachtet. Tie Verlobung wurde in Potsdam „hingehudelt" (huddled up"), und die englischen Verwandten des Herzogs erfuhren von der ganzen Sache erst, als alles abgemacht und erledigt war Es ist kein Geheimnis, daß die väterliche Familie des Herzogs eine ganz andere Heirat für ibn aernaes-'ben hätte." Loubct in Madrid. Zur Feier des Besuches des Präsidenten Loubet in Spanien veranstaltete, wie aus Madrid gemeldet wird, am Montag König Alfons ein Galadiner, welchem die königliche Familie, die Minister und andere beiwohnten. Zn dem Toast, den der König ausbrachte, sagte er u. a.: Spanien wünsche immer seine Interessen denen Frankreichs an zu gliedern. Tie friedliche Verbindung zwischen beiden Ländern habe immer bestanden und werde auch in Zukunft weiter bestehen bleiben. Tie herzliche Freundschaft Franfteichs mit Spanien stehe im Einklang zu den guten Beziehungen zu den anderen Mächten. Loubet erwiderte u. et, die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern sollten noch herzlichere werden im Interesse der beiden Staaten und des allgemeinen Friedens. Loubet empfing am Montag abend auch die Mitglieder des Madrider diplomatischen Korps, mit jedem unterhielt er sich einige Zeit. Tie sehr s r eu n d liche Un ter Haltung mit dein deutschen Botschafter v. Radowitz gilt nach einer Madrider Privatmeldung als bezeichnend dafür, daß das in Fez begonnene einheitliche deutsch-französische Vorgehen seine Fortsetzung in Algeciras finden werde, und daß bezüglich der Mittelmeerpolitik anderer Staaten, wie Spanien und Italien, gegenwärtig keine erhebliche Verschiedenheit der Anschauungen zwischen Deutschland und Frankreich bestehe. Ter ftanzösische Botschafter in Madrid Cambon soll zum Delegierten Frankreichs in Algeciras ausersehen sein. Zwischen ihm und Radowitz, der vermutlich der deutsche Vertreter bei der Konferenz sein wird, bestehen angenehme persönliche Beziehungen. Ter König und Loubet wohnten einer Truppenschau im Lager von Carabanchel vei Während die beiden Staatsoberhäupter vorbeizogen, senkten sich die Fahnen. Nach der Truppenschau fand im Stadthause ein Frühstück statt. Tabei brachte Ministerpräsident Montero Rios einen Trinkspruch aus, in dem er Frankreich und Loubet feierte unb schließlich aus die Freundschaft trank, die Spanien für Frankreich hege, eine Freundschaft, die nur eine Befestigung des Friedens unter allen Völkern, mit denen Spanten Freundschaften zu unterhalten wünsche, herbeiführen könne. Ter Vorsitzende des Pariser Gemeinde- ratcs B r o n s e brachte einen Trinkspruch auf bie Gemeinde- behörbe und auf die Bevölkerung von Madrid aus. Lon- b et dankte für den ihm bereiteten Empfang und fuhr fort: „Diese ergreifenden Kundgebungen bilden ein geschichtliches Datum. Sie bringen hohe Gesinnungen zum Ausdruck, die ich in allen gehörten Worten: „Freiheit, Fortschritt, sozialer Frieden, Anhänglichkeit an Heer und Vaterland, Einigkeit, Bestrebungen zur Linderung von Not und Elend" wiederfinde. Tas Zusammenwirken so vielen guten Willens kann für die Menschheit nicht verloren sein. Die Annäherung, die wir in diesem Augenblick feiern ,wird fruchtbare unu dauerhafte Ergebnisse zeitigen." Loubet trank schließlich auf das Wohl Spaniens, des Königs, der königl. Familie, der Mitglieder der Regierung, des Bürgermeisters und der (Gemeindebehörden von Madrid und die Stadt Madrid selbst. Tie Republikaner, denen verwehrt wurde, Loubet eine Adresse zu überreick-en, ließen diese in den Blättern veröffentlichen. In der Adresse, welche von den republikanischen Senatoren und Teputierten unterzeichnet ist, wird Loubet als Vertreter Frankreichs, der Vorkämpferin ber demokratischen Freibeit in Europa, gefriert. Deutsches Reich. Berlin. 24. Oktober. Gestern nachmittag unternahm das Kaiserpaar in Potsdam einen Spaziergang. Zur Abendtafel waren Staatssekretär v. Tirpitz und Admiral Büchsel geladen. Heute vormittag hörte der Kaiser die Vorträge deS Chefs deS Militärkabinetts und deS Chefs deS AdmiralstabeS. . , __ Wie der „Post" nütgeteilt wird, ist an zuständiger Stelle nichts davon bekannt, daß der Kaiser beabsichtige anläßlich einer neuen Jtalienreise auch den Papst Pius m Nom zu besuchen. . __ Die Verhandlungen der Bundesrats-Ausschüsse über die Reichsfinanzreformen sollen einen günstigen Fortgang genommen und zu einer vollständigen Einigung über die grundlegenden Punkte geführt haben. Es dürfte daher wahrscheinlich sein, daß sie bereits heute zum Abschluß gelangen. — Der König von Spanien kommt am 6. Noo. in Berlin an und begibt sich nach dem Königlichen Schloß, wo er als Gast des Kaisers wohnen wird. Abends findet ein Gala-Bankett und ein großer Empfang statt. Deic König wird eine ihm zu Ehren veranstaltete Hofjagd in Springe bei Hannover mitmachen. Sodann wird der König sein Magdeb. Ins.-Neg. Nr. 66 besuchen. Von Berlin begibt sich der König nach Wien und München. —t Die Gesetzsammlung enthalt eine Verfügung de- Iustizministers, betreffend die Anlegung eines Grundbuchs für einen Teil des Bezirks deS Amtsgerichts Gladenbach, ferner betreffend die Anlegung eines Grundbuchs für einen leit der Bezirke der Amtsgerichte Hadamar, Idstein, Langen- schwalbach. Marienberg, Nunkel, UFingen und Wiesbaden. Koburg. 24. Okt. Großfürst Cyrill von Rußland ist mit seiner Gemahlin Melitta heute zu längerem Aufenthalt nach der Riviera abgereift. München, 23. Okt. (Kammer der Abgeordneten.) Im Laufe der heutigen Budgetberatung führte Hammerschmidt (Lib.) auS, in der deutschen auswärtigen Politik habe sich vorher eine gewiße Unsicherheit gezeigt, aber in der Marokko- Angelegenheit habe sich der Flügelschlag des deutschen AarS wieder .bester bemerkbar gemacht. Ministerpräsident Fhr. v. PodewilS erwiderte, daS Thema der auswärtigen Politik des Reiches sei für Einzellandtage nicht geeignet. Rach der Reichsoerfasfung habe der Kaiser das Reich völkerrechtlich zu vertreten. DaS deutsche Volk sollte dankbar sein, daß daS Oberhaupt deS Reiches keine Anstrengung und Mühe scheue, um seinem Beruf in jeder Beziehung gerecht zu werden. Was die neulichen Aeußerungen des Äbg. Gaffelmann betreffe, so habe er, der Minister, jene Aeußerungen als eine schwere Beleidigung empfunden und in diesem Empfinden neulich geantwortet. Die Frage, ob die Regierung nach wie vor über den Parteien zu stehen gesonnen sei, könne er in unbedingter Weise bejahen. Segitz (Soz.) wahrt dem Landtage das Recht, auch die Reichspolitik zu besprechen, und schließt mit den Worten: „Wir lasten und dieses Recht nicht verkümmern!" Ministerpräsident Frh. v. P o d e w i l S erwidert, Reichsangelegenheiten können im Landtage nach Belieben besprochen werden, aber nur insoweit, als den Einzelregierungen durch die Reichsverfastung der Einfluß zuerkannt ist. DaS trifft zu, soweit die Zuständigkeit des Bundesrates gebt. Die auswärtige Politik deS Reiches wird trotz des BundeSratsauSschustes für auswärtige Angelegenheiten nicht vom Bundesrat, sondern vom Kaiser und dem Reichskanzler gemacht. Hier im bayrischen Landtage ist kein verantwortlicher Minister für Reichspolitik. Also auch vom praktischen Gesichtspunkte wäre diese Sache im Reichstage zu behandeln. Präsident Orter er erklärt, er werde diese Angelegenheit prüfen und dafür sorgen, daß dem Landtage in keiner Weise verkürzt werde, waS er bisher ex lege et usu in Anspruch genommen habe. Er werde gegebenenfalls eine Beschlußfassung deS Hauses hierüber herbeiführen. Schließlich wurden die größten Teile des Budgets dem Finanzausschuß überwiesen. Deutsch-AfrikanischeS. Ein Telegramm auS Windhuk meldet: Am 16. Oktober auf Patrouille in der Nähe des SeeeiSbergeS gefallen: Reiter Adolf Köhler, Reiter Valentin Feickert, geboren zu Worms, früher Dragoner-Regiment Nr. 24, und Reiter Edmund Schmied. Verwundet: die Reiter Golda, Labahn und Gefreiter Goelfert. Außerdem Reiter Kahlert an Herzschwäche nach TyphuS gestorben. Auf die Proklamation deS Generals v. Trotha, welche denjenigen Aufständigen, die sich freiwillig stellten, Schonung des Lebens, Arbeit und Verpflegung verspricht, soll Hendrick Witboi brieflich geantwortet haben, er lasse sich nicht einschüchtern, hege kein Bedauern, wisse allein, waS er wert sei, könne seine Lage selbst am besten beurteilen und werde einen Frieden, der ihm daS Leben und seinem Volke den Untergang koste, nicht machen. Wie eine Korrespondenz mit Bestimmtheit erfahren haben will, wird der Gouverneur von Kamerun, IeSko v. Putt- kamer im Dezember 'm Deutschland eintreffen, um nicht wieder auf seinen Posten zurückzukehren. Als sein Nach- folger wird Dr. Tbeodor Seitz genannt. Ausland. Rotterdam, 24. Okt. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet au5 Batavia: Bei Pakatto auf der Insel CelebeS ist eS zwiscben den Regierungstruppen und den Eingeborenen zum Kampfe gekommen, in dem 23 Eingeborene fielen. Auf der Seite der Regierungstruppen wurden zwei Offiziere und drei Mann verwundet. Paris, 24. Oft. Der Berliner Korrespondent deS Eclair berichtet, es sei ihm von einer hochgestellten Persönlichkeit bestätigt worden, daß zwischen England, Frankreich, Rußland und Italien vereinbart worden sei, eine Flotten-Demonstration gegen die Türkei zu veranstalten, um den Sultan zu zwingen, die Vorschläge der I Mächte betreffend die Einführung einer Finanzkontrolle 4n Mazedonien anzunehmen. Deutschland habe eS ob- gelehnt, sich hieran zu beteiligen. Mussische Deuisikcitcn. Vorgestern begab sich Grcn Witte nach Peterhof zum Zaren. Diese Audienz hing mit der Bildung eines Ministerkabinetts zusammen. Graf Witte soll bereits seine Ernennung zum Premier- und Finanzminister erhalten haben, ebenso soll die Ernennung des cz^neralgouverneurs Durnow'» zum Minister des Innern beschlossen sein. Ferner wird für die nächsten Tage die Veröffentlichung einer Kundgebung erwartet, welche eine Erweiterung der Rechte der Reichst)uma bringen dürfte. Es soll dieser Vorbehalten sein, eine Konstitution auszuarbeiten, nach dem Muster der westeuropäischen konstitutionellen Staaten. Der Eisenbahn st reit b? 'inn‘ sich zum Genera l- streik auszuwachsen. Fast alte Bahner streiken, keine Ausfuhr ist möglich. D. Schaden ist schon jetzt enorm. Die Weichensteller, die bis zuletzt auf ihrem Posten geblieben waren, streiken auch. Sie verlangen die sofortige Absetzung der BetricbscheiS der Station Petersburg, der ihnen für die geringsten Dienstvera.'l .n unbarmherzig? Geldstrafen auferlege. — Dem Eisenbahnerstreik hat sich auch ein großer Teil der Hafenarbeiter angeschtossen. Viele Exporteure, Vertreter von Borsenkow und Gouverne- menlsbehörden sowie and-.re Interessenten haben sich au das Ministerium für Wegebauten gewandt mit der Bitte, dafür Sorge zu tragen, daß der Streik so schnell wie möglich beendet werde, da die Ansammlungen g''I r Warenmassen auf verschiedenen Stationen enorme Verluste zeitigen. An der Betvegung ..ehmen die Frauen bervorragen- 6en Anteil. Bei einer Massen)..rsammlr'.ng in Moskau hielt eine Dame eine feurige Ansprache und flehte die Streiker auf den Knieen an, fest zu bleiben. Tie Menge war hingerissen, viele brachen in Tränen aus, und alles rief: „Ja, das werden wir!" Tas Volk entfaltete dann eine rote Fahne und sang die Marseillaise. Tie Wasserleitung zwischen Moskau und Mytitschi wurde von Ausständigen beschädigt. Verschiedene CladAcMe sind ohne Wasser. Minister Fürst Chilkow führte auf seiner Reise von Moskau nach Petersburg era^nb^uaig eine Lokomotive. Von den streikenden Lokomotivführern, di? er zur Wiederaufnahme der Arbeit zu überred -■ sucht ließ sich ein einziger dazu bestimmen. Ta dieser jedoch ; erfahren war, legte der Fürst selbst den Anzug eines Lokoewtivführers an und führte einen Pepsanau- "n,> r/ülerz?:a. Tie kommen dcrr ^audtagswrrhlen iu Hessen Man schreibt uns: Heute wird der Landtag geschlossen und in Kürze werden die Wahlvorbereitungen für die in etwa 4 Wochen stattfindenden hälftigen Erneuerungswahlen zur zweiten Kammer rascher in Fluß kommen, nachdem sie bis jetzt in den meisten der von 25 in Betracht kommenden Wahlkreisen überhaupt noch nicht über die Kandidatenaufstellung hinaus gediehen sind und in manchen Bezirken selbst über diese Vorfrage noch keine Klarheit herrscht. Selbst der Umstand, das; die Wahlen noch einmal nach dem indirekten Wahlsystem slattfinden müssen, hat die große Masse der Wähler nicht besonders erregt, sodaß voraussichtlich die Zusammensetzung der Kammer sich nicht viel ändern wird. Von den 50 Abgeordneten gehörten bis jetzt 18 der nationalliberalen Partei an, 12 bildeten als freie wirtschaftliche Vereinigung die zweitstärkste Fraktion, ein Gemisch von Antisemiten, Baucrnbündlern und Bund der Landwirte, die eigentlich nur durch die gemeinsame Gegnerschaft gegen die Städte zusammengehalten wurden und in allen rein agrarischen und auch in manchen politischen Fragen auf Zuzug aus dem Lager der ländlichen Nationalliberalen rechnen konnten. Die drei anderen bestehenden Fraktionen waren wesentlich kleiner; das Zentrum zählte 7, die Sozialdemokratie 6, der Freisinn Richter'schen Färbung, mit einem starken sozialpolitischen Einschlag, drei Mitglieder und 2 ihm nahestehende Wilde, doch übten alle 3 Gruppen durch ihre geschickte Führung und ihr geschlossenes Auftreten einen über ihre Zahl hinansgehenden Einfluß aus. Von den 2 noch weiteren Mitgliedern konnte man den einen den Liberalen, und den anderen den Bauernbündlem zu- rcchncn. Es scheiden nunmehr auS: je 8 National- liberale und Vauernbümdler re., 5 Ultramontane, 2 Sozialdemokraten und 2 freisinnige Wilde, während 10 National- liberale, je 4 Bauernbündler und Sozialdemokraten, drei Freisinnige, 2 Ultramontane und 2 Fraktionslose im Landtag noch 3 Jahre verbleiben. ” Zur L a n dta gsw a h lb ew eg nng. Wie bereits mitgeteilt wurde, ist im Wahlkreis D a r m sl a d t - La n d einmütig der bisherige Abgeordnete Negierungsrat Noack, wieder als Kandidaten der bürgerlichen Parteien aufgestellt. Dahingehende Erklärungen gaben in der Vertrauensmänner- Versammlung am letzten Sonntag sowohl die Vertreter der nationalliberalen und freisinnigen Partei, w c die dc§ Zentrums und der Antisemiten ab. Allgemein wird dagegen bedauert, daß der Bund der Landwirte es ablehnt, sich an dem gemeinsamen Vorgehen der bürgerlichen Parteien gegen die Sozialdemokratie zu beteiligen. Der Bund der Landwirte will mit einem besonderen Kandidaten auf dem Schauplatz erscheinen. Damit wird er nicht viel Glück haben. In Bessungen haben die Landwirtebündler nach dem Ergebnis der lei; en Neichstags- wahl, bei der in ganz Darmstadt der Bundeskand'dat mir einige 60 Stmunen erhielt, keine AiiSsicht, mehr als einige Dutzend Stimmen zu erhalten. Da Bessungen aber 20, die zum Bezirk gehörigen Landorte Arheilgen, Ober- Naunstadt, Nieder-Namstadt, Roßdorf, Messel, Traisa und Nieder-Bcerbach zusammen nur 26 Wahlmänner wählen, ist ein Erfolg des Bundes von vornherein ausgeschlossen, selbst wenn, was ganz unwahrscheinlich ist, sämtliche Landorte büiidl(mische Wahlmänner wählen würden._________________ Zur Fleifchteuerung. 2u der „Allg. Fleischerei3." finden wir heute eine Zu- fajrijt aus Gießen. Es ist darin die Rede von der im Gieß. Anz. erschienenen bekannten Annonce des Obermeisters Ernst Ludwig Sack, durch die er 100 fette Schweine ;uchte. Daraufhin hätten sich nur zwei Bauersleute gemeldet, l.clche -- em Tier anboten, die auch gekauft wurden. Die ; ist fährt d.wn fort: . Bbi dem Bedarf der Garnison und der Universitätskliniken M unjerer Stadl, zu beiten Deckung sich einige unserer Meister (Eigener Trahtbericht Gießener Strafkammer. 's Selters Streit mit ihn er nke geborene Knecht Stefan niederschlng und ihm zwei -ndcrn, der inzwischen baoon- fühlbar gemacht. R.-B. Darmstadt, 25. Oft X Frankenbach, 24. Okt. In der Ho fraicke von y1^ wel^?"mrch ^oh. Nink brach gestern gegen 8 Uhr ein Brand auS, der In dieser sich mit großer Schnelligkeit über vier g e fü l l te S ch eu ern Zur Frage des Fleischmauoels und der Schlachtvieh- Knappheit, insbesondere der Behauptung des hessischen Landwirtschaftsrats, daß die Metzger die Hauptschuld an den hohen Fleischpreisen hätten, werden, wie man uns mitteilt, die Obermeister her hessischen Metzger- Innungen in einer am nächsten Freitag in Darmstadt stattfindenden Beratung Stellung nehmen. Zur Milderung der Fleischteuer ng hat das Tirektorium des Zentralverbandes Deutscher Indu - ft r i e 11 e r, im Anschluß an seine Eingabe an den Preu ß. Landwirlschaflsminister, stch nur Anregung aus den Kreisen feiner Mitglieder auch an das bayerische und sächsische Ministerium mit Eingaben gewandt. Ter Zentralverband beantragt, daß wie für Oberschlesien die russ. Schweineeinfuhr, so für Bayern und Sachsen die Einfuhr von Schweinen aus O e st e r r e i ch - U n g a r n in dem durch die neuen Handelsverträge zugelassenen erweiterten Umfange erlaubt werde, nm so beit deutschen Markt von der Bersorguna Oberschlesiens, Bayerns und Sa ' ' ns wenigstens teilweise zu entlasten. des Gieß. 9ln.) Heute vormittag 10 Uhr fand in Anwesenheit des Großherzoalichen Paares, des Prinzen Franz Joses von Battenberg nebst Gemahlin und der Fürstin zu Erbach. Schönberg nebst Tochter, sowie der Staats-, Stadt- und Schulbehörden die Enthüllung des Prinzeßchen- Den kmals statt. Das Töchterchen des Stadtpfarrers Walz hielt eine mit den Worten ,Es war einmal* beginnende poetische Ansprache, worauf ein Schülerchor da§ altnieder, ländische Volkslied „In dem Himmel ist ein Tanz, Hallelujah*, iang. Die Schulkinder Darmstadts, etwa 11 000 an der Zahl, hatten in der Nähe des Denkmals, in den breiten Wegen und auf den Rasenflächen des Herrngartens Aufstellung genommen. fc. Frankfurt a. M., 24. Okt. Offenbar um den nächsten Schnellzug zum Entgleisen zu bringen, Gießen, 25. Oktober 1905. * Eine Abschiedsfeier in Form eine? Kommerses für den nach Darmstadt versetzten Kreisamtmann Dr. K ra n z° bühler findet am Donnerstag nachmittag im Cafv Ebel statt. ** Die Belohnung für HuddeS Ermittlung. Für die Ergreifung des NaubmörderS Hudde war seinerzeit eine Belohnung ausgesetzt worden und zwar in Höhe von 1000 Mk. Kriminalkommissar Daniel in Darmstadt hat davon 550 9)1 f. als Anerkennung für seine damalige Tätigkeit erhalten. •’ Einen Schillergedenkstein soll die Stadt Gießen bekanntlich 511m bleibenden Andenken an das Schillerjahr 1905 sowie zur Erinnerung an die allgemeine Schillerfeier im Jahre 1859 demnächst erhalten. Die Einweihung des Gedenksteins und besten Ucbergabe an die Stadt soll am Sonntag, 12. November, durch eine einfache Feier erfolgen, zu der die Gießener Turnerschaft, die das Arrangement der Feier übernommen bat, die Mitwirkung der Bürgerschaft und der gesamten bürgerlichen Vereine erwartet und zwar in der Art, daß sämtliche Vereine sich bei der Feier durch eine Fahnenabordnung vertreten lasten. Tie Vorsitzenden der Gesangvereine waren zu einer Bc- sprechung über die Mitwirkung der Sänger ins Cafö Ebel eingeladen und sagten dabei grundsätzlich zu, daß ihre Vereine bezw. einzelne Mitglieder derselben, zu einem Gesamtch 0 r stch vereinigen wollen, um die Feier durch den Gesang geeigneter Lieder zrl verschönern. Wie der Einberufer der Be- sprechung, Stadtv. Helm, und auch Stadto. Dr. Ebel mitteilten, soll mit Rücksicht auf die Jahreszeit das Programm sehr einfach gehalten werden und nur aus 1. Orchestervor- trag, 2. Gesangsvortrag, 3. Festansprache, 4. Uebernahme des Gedenksteins durch die Stadtverwaltung, 5. Gesangsvortrag, 6. Orchestervortrag bestehen. Durch die ganze Veranstaltung, wie durch den Gedenkstein an der Schiller-Eiche ivitl man dartun, daß, wie im Jahre 1859, auch 1905 die Gießener Bürgerschaft Schiller zu feiern weiß als den deutschesten Dichter,' und man hofft deshalb auf allgemeine Anteilnahme aller bürgerlichen Kreise. Der Bürgerverein Gießen faßte in seiner gestrigen Versammlung nach sehr angeregter Besprechung den Beschluß, sich bezüglich der Verkehrsverhältnisse aus dem hiesigen Güterbahnhof an die Handelskammer zu wenden, um durch deren Vermittelung eine Besserung der bestehenden Verhältnisse herbeizufübren. (Der von uns mit der Berichterstattung über die Versammlung beauftragte Berichterstatter hatte leider bis Redaktionsschluß seinen Bericht noch nicht eingeliefert. Red.) Besitzwechsel. Frau H. Karpf verkaufte ihre Hof. raite, Kavlansgaste 25, an Restaurater Peter Berg, Bahn, hofstr. 11, zum Preise von 17 000 Mk. Dieser beabsichtigt, das gekaufte Terrain au sein HauS anzubauen, um verschiedene VercinSzimmer sowie einen Saal zu errichten. ,.lieber die Straß werd nix 0 b gerne". AuS Darmstadt wird der ..Kl. Pr." folgende lustige Erinnerung an einen alten Darmstädter Bürger und besten „Männerstolz vor Königsthronen" mitgeteilt. Zu bem alten Brauerei, besitzet: W., allerdings einem echten Demokraten, der ein hochfeines Märzenbier braute, sandte in den 60er Jahren der damalige Hosinarschall ein Schreiben durch einen Lakaien, worin W. ersticht wurde, für die Tafel S. K. H. ein Dutzend Flaschen Märzenbier zu liefern. Der alte W. lag das Schreiben, gab dasselbe dem ivartenden Lakaien wieder und >agte: „Nehme Se das widder mit und sage Se dem Hos- marschall, wenn er oder der Großherzog Märzenbier trinke . dm einen mit einer Bahnens i- in den Rücken versetzte. T, kontraktlich verpflichtet haben, war dies natürlich nur ern Tropfen wollte, solle Se in die Wirtschaft gehe, wo's oerzappt werd', auf den heißen Stein. Da außerdem die Meister, fomeit solche Ucber bc Straß werd nix abgewe". Der Lakai zog betrübt ÄiKSrSKÄ’Ä "mcr ®c9c. Ob et b!°'Aniwor. be- alten W. bel-ell.^ Stobt mit fetten Schwenen sonst zu versorgen pflegen, schlacht- misten wir nicht, aber der letztere ist wohl nicht wieder ersucht reife Ware für d i e nächste Zeit nicht 511 haben ist, worden, Bier für die Hoftafel zu liefern. so ergab sich die Frage, ob sie ihre Geschäfteschließen sollen ~ ... ober wie Schweinebe schafft werden können. ~' berief eine Versammlung ihrer Mitglieder ein, „ sämtliche Händler mit Schweinen eingeladen waren, t. _ Versammlung bestätigten die Handelsleute die K'napp- verbreitete. Die alten (Schöffe und die vielen Strohvorräte $Ci£rnt,°n- s ° At isen Schweinen boten den Flammen reichliche Nahrung und auch das Wohn- im Allgemeinen und ganz besonders in den Gebieten, welche , _ • ..., , .... . . sonst in normalen Zeiten die Stadt Gießen d^mit verselr'n. Man rourbe emgeaichert. Von ben ^uttervorraten konnte riet jedoch von einer gänzlichen Bttriebseinstelluna der Schweine- nichts gerettet werden und zwei Landwirten ist alle Frucht mcfajercicn vorerst ob, selbst wenn der einzelne Meister weniger im Stroh verbrannt. Leider sollen auch hier wieder sämtliche ns r^C,STeutC.,.flctIt"r in baJVic 'Betroffene ihre Vorrat- qeqen RenerSqefobr nicht vmichrrt nach Möglichkeit )ich bemuben wollten, ihren seitherigen festen , , . _ , , ' ' _ ' .,, . r. ,, ’ , ?lbnehmern Ware zu beschaffen, verhehlten aber auch nicht, daß haben, roie das hierzulande noch vielfach nicht geschieht. Bei dies nur ausführbar wäre, wenn für die Tiere etwas mehr diesem Brand bat sich wiederum der Mangel der schon lang als die bisherigen sehr hohen Preise bezahlt ersehnten Telephonverbindung nach den Orten am Dünsbera tnerde., Die Meister beschlossen, vorläufig zu versuchen, ihre ...... - ■ d Betriebe weiter z u führen obgleich unter den heutigen Verhältnissen von einem Rude,- bei dem Geschäft keine Rede sein könne. Aber auch die H a n de l s l e u t e versicherten daß ihnen bei ihrer Tätigkeit ein entsprechender Nutzen unter den heutigen Verhältnissen nicht bleibe und daß es besonders ungerecht sei, ihnen die Schuld zuzuschreiben, daß die Fleischpreife so hoch sind. Es mürbe in ber Versammlung mehrfach konstatiert, daß den Meistern beim direkten Einkauf vom Produzenten oder Schweinemäster d's Schlachtvieh höher zu sieben käme, als wenn sie den Bedarf beim Handelsmann decken. Tie Meister erllärten, daß, nach Lage d^s Gesi ; sie des Handelsmannes nicht entbehren können -i udel nicht nur im Interesse des Mehger- gewerbei , .tbern au -, der Viehproduzenten in Deutschland für nötig hielten. „ . w (n.) Gießen, 24. Okt. Uniek dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Prätorius vcrh'nd-'lte die Strafkammer gegen einen Bürgermeister, der wegen Vergehens gegen das PersonenstandSgesey unter Anklage stand. Er hat gelegentlich einer Eheschließung, die er als Standesbeamter im November 1904 vornahm, beurkundet, daß der int Jahr 1881 geborene Bräutigam bereits 21. L^bensiahr zurückgeelgt h'be und daß deshalb eine schriftliche Einwilligung seilens seines Vaters nicht nötig sei. ■ ,c,r,^cr Eheschließung feinen Jrrttim merkte, stellte er eine Urkunde über die Demilliguug des VatcrS des Bräutigams auS die er mit einem vor der Erschließung lauiendeii ^etmn vcrnh. Doch die Polizeibehörde d's Hümatsoris des Bräutigams beglaubigte die Urkunde unter Beifügung des richtigen Datums, sodaß darai-s bervorgina, daß H. erst nach der Ehe- cluießung um d'.c schriftliche Cinwilligiing nachgesucht hat. Gc- legentlif’ der diesjährigen Revision der Standesregister wurde oie Sacbe entdeckt und zur Anzeige gebracht. Dcs Gericht nahm an, daß nur cm fahrlässiger Verstoß gegen den 5 63 des Perionenstandsg-ietzes vorti-gt und erkannte auf eine Geld- [träfe von 25 Mark. —■ Wegen Mißhandlung seiner ’vr.n 11 nmr bnt -.nsch^reibesitzer Albert R. von Bad-Nau- 9c L’J! d s Schuf engcri-cht zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Er cr,.'vb Berufung, die z n r ü ck g e w i e s e n wurde, —.^.er vielfach vorbestrafte Schl, ssergeschse Anselm P. von Hult- sann ,st nac.'ts m die Wohnung eines Kaiifmanns zu Nidda cuigeiiicqen und h't dessen Knecht den Kosscr, in dem sich seine g'nze Habe befind, gestohlen. Trol'dem er die Tat, bei deren Aussuhrung er nicht gesehm wurde, leugnete, hat er hm born in einer Weye verbäch-tig gemacht, daß an seiner Scb-.ild mcht gezwc'.fest wurde. Dos Gericht zog bie Tatsache, daß et etnen armen Arbeiter um die ganze H'be brachte, straferschwerend in Betracht und verurteilte ihn zu 3 Jahren Zuchthaus, sprach ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre ab und ellte ian unte^ Polizeiaufsicht. — Der 15 jährige Weber Jo- h'nnes vs. üon Schlitz ist ziveirnal in die Wohnung eines Gkiil* * ** emgeftiegen. Das erste Mnl fielen ihm nur eine Anzahl Zigaretten in die Hände. Das zweite Mal gelang es ihm den Schlusiel zur Gelds sse zu bekommen, aus der er 14 Marl entweudete. vterbei w ii r h e er von dem Hausbesitzer ertappt, der ihm eine gehörige Tracht Prügel verabfolgte. Beide Male brachte er lerne Beute in die Wohnung seines 30iährigen ver- beiratetcn ^ruders, dem er die Sachen zum Aufbewahren iibergab Letzterer wurde weg n Hehlerei unter Anklage gestellt, was ihm ^ Monate Gefängnis cintrug. Er selbst wurde mit Rücksicht auf eine ^uigeud, zu der mäßigen Strife von 3 Wockwn und 5 Tagen (wfangni§ verurteilt, die durch die erlittene Untersuchungshaft 2}-’ üfrjl. wurde. — Zwei Burschen aus Effolderbach hatten mit Mädck>en aus Selters Verhltnis. Als sie am LI September abends dorthin k<' -cn, um die Mädckwn 311 be- uchen, fingen einige junge Leut an. in dessen Verlauf der in Scl Arveirerbewesiunq. Berlin. 24. Okt. Da vor dem Gewcrb>'gmicht zwislheu den am Streik in der W ä sch e - I n dn st r i e beteiligten beiden Parteien eine E i:: i g n n g n i ch t zustande kam. hat das Einig- nngsamt heute ein Urteil erlassen, über dessen Anerkennung sich Fabrikanten und 9rrri11"<.-r inverifffi drei Taa^u entsck^ei'den müssen war beule morgen quer über das Hauptgeleis nach Darmstadt in der Nähe der Station Louisa eine schwere H 0 lzschwelle gelegt worden. Der Lokomotivführer be5 von Heppenheim kommenden Zuges 909 bemerkte im Vorüberfahren daß Hindernis und machte bem Vorsteher ber Elation Louisa bauon Mitteilung, worauf noch rechtzeitig' die Entfernung erfolgte. Kassel, 21. Okt. Auch hier ist ein guter vcrsvrechendn Anfang zu einer Sammlung der liberalen Parteien gemacht. In einer Versammlung des Wahlverein- der freisinnigen Volkspartei, zu welcher auch 'Mitglieder de; Wahlverents der Liberalen erschienen waren, erstackete .Herr Derlit einen Bericht über die Verhandlungen b-s Parteitages in Wiesbaden. An diesen Bericht schloß sieb eine stb'ssvrache über den Beschluß bezüglich der Ausschließung nationalsozialcr Gruppen bei etwaigen Einigungsbestrebungen, und es wurde von Volks- parteilicher Seite hcrvorgehobcn, daß, sofern National-Soziale in einem liberalen Verein Aufnahme fänden, jene Klausel hin« fällig sei. Allseitig wurde betaut, daß, wenn Hessen Ixm Liberalismus wicdergewonnen werden wlle, dies nur durch eine Zus.ammcn- fassung aller Liberalen möglich sei. Da der hiesige Wahlverein der Liberalen noch den Zusatz „National-Soziale" fuhrt, wurde seitens dessen Vorskondes die Zusicherung abgegeben, diesen Zusatz fallen zu lassen. Es mürbe beschlossen, in aller Kürze eine Besprechung abzuhalten, in der über bie vereinte Tätigkeit Beschluß gefaßt w-'rdan soll. * Kleine ^aaeschronil Am 24. b. Mts. wurde ein Einwohner von Werneuchen, Hermann ßh’mfevberg, als er mit einem Hand'udrwerk aui der Elmusiee nach B'riezen ubetfM Gcleiie ber Nebenbahn Berlin - Werneuchen hinter bem Balmhoi Ahrensfelde fuhr, vorn Zuae Nr. 680 überfahren und getötet Der Schrankenfchl'eßer veriäumte, die Schranke zu schließen. — Zn T ~ n 11 (Elfaßl sind bie drei Kinder der Stundenfrau Lorenz m 9(bmeieii()cit der Mutter in rauchgcst'illtem Zimmer e r ft i cf t Frankfurter 25. Okt.. 1.15 Uhr. Elcktriz. Lahmeyer ©efchnti 115.20 Prince-Heflri-Eisenbahn . j^evz und Anffee! Verluste danken wir herzlichst. 07188 50 Pfennig bei B’6/ie. daS merke man sich ja genau — wird nur reinere Malzkaffee Lagen v,. • ; e MInv;u 52ibh ,a» inanns iu {f 1 Kindermädchen. Lehrlinge: 1 Schloffer, 1 Wagner, 1 Posamentier, 1 Friseur, 2 Jnstalla- 8339 T'Sureau- alle'' G:össcn emr,fieh,t 1 3 1 Wil ..Kohlerrnann Neustadt 12. Telephon 76. Xeustadt 56. 26 20 145.60 in geschloffenen Paketen verkauft, die daS Bild und den NamenSzug des Pfarrer Kneipp als Schutzmarke zeigen. Darauf achte man und beginne sogleich mit einem Versuche, der sich fürs ganze Leben lohnen wird. Elektriz. Schachert . . Eschweilcr Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk KrantfKsser Hrautstfindcr Krauthobel 245.50 171 00 222 20 269.00 133.00 140.50 J77.R0 . 68 00 . 97 85 Harpen er Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B- Nordd Lloyd . . Türkenlose . . . 101.15 100 75 96.60 Hamhurtr- Amerik. Paketf. Harpen er Bergwerk. , . Lanrabfitte...... Nordd. Lloyd . . . . . OhcrRchle^'. Eisen-Industrie . 152.30 . 243.25 . 185.00 . 193.30 . 167.60 . 212.70 Berliner Handelsses. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Ba'timore- und Ohio- Eisenhahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . 14 Tage. Gießen, den 23. Cftobcr 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. ES können eingestellt werden: 2 landwirtschaM. Mägde, 4 Bergleute, 2 Arbeiter zum Brikett- verladen. 3 Steinbruchsarbeiter, 1 Schmied, Former und Treber, 3 Schlaffer, 1 Buchbinder, 3 Schreiner, 2 Friseure, 2 Schuhmacher, 2 Installateure. 1 Weißbinder, 1 Glaser, 1 Wäscherin. 1 Schneider (auswärts), 1 Zimmermann, 1 Buchdrucker, 2 jüngere Hausburichen, 1 Fahr- und Stallbursche, Tienstmädchen, Lmchrauen u. Mädchen, Stridcn ynh NOilkk» von Strümpfen wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, 5161 Ludwigstr. 4. D-V,» . 257.10 . 142.40 B’V.o Familie Wilhelm Rinn IV. Heuchelheim, den 25. Oktober 1905. teure, 1 Kellner. E» suchen Arbeit: B*8/ie 1 Dreber, Maschinisten oder Heizer, Maschinenschloffer, 1 Schreiner 1 Wäscherin, 1 Lackierer (Anstreicher), 1 Fabrikarbeiter, 2 Ausläufer, Redner, Tiener oder Kassierer, 4 Bureaugehils 1 — gehilfin oder Verkäuferin. 3000 Mann Truppen an Tie Rübe ist heute wieder hergrstellt) aber die Truppen bewack>en noch die Straßen. Tie Zahl bei; Toten und Verwundeten ist schwer festzustellcn. Etwa 6Q Leute wurden getötet und 200 verwundet. Hande? und Kerkevr. Poläswirlschäft. Tie Adler-Fahrradwerke in Frankfurt a. M. sind tret Neubauten nicht mehr imstande, allen Bestellungen aus Automobile gerecht zu werden. Deshalb hat die Firma mit den Automobilwerken A. Element, LevaloiS-Paris, die zurzeit etwa 2500 Wagen vro Jahr bauen, ein entsprechendes Abkommen getroffen, auf Girnnb dessen den Adler-FahrraVwrrken eine prompte Lieferung ermöglicht wird. . Friedri ch-Wilhelmsbütte. In Wiesbaden hat sich eine Vereinigung von Llktionären der Frrednch-Wllhelms- Hütte gebildet, die geaen die Fusion des Hnternehmens mit der Evangelische (Gemeinde. Donnerstag, den 26. Oktober, abend? 8 Uhr, im Matthäus- aale, Kirchstraße 9: Bibelstunde. (Offenbarung Jobannis.) Pfarrer D. Schlosser. Der Nerven- nnb Herz-Spezialist Dr. Hans Stoll, Badearzt in Nauheim, sagt in seiner ausgezeichneten populär-wissenschaftlichen Broschüre ,Alkohol und Kaffee in ihrer Wirkung auf Herzleiden und nervöse (Störungen* wörtlich: — „Somit ist Tropenkaffee als Erreger des hohen Blutdrucks ein Herz- schwächer, das im Kaffee enthaltene Koffein als Gilt ein degenerierender Feind des Herzmuskels. Beide Wirkungen ergänzen einander, um das Herz im Laute der Jahre zu verbrauchen. Erwägt man, daß in der guten „Gesellschaft während eines ganzen Lebens das Herz täglich dieselbe „Attacke des Mokkas aushalten muß, so wird die Häufigkeit der Herzkrankheiten in guten Kreisen erklärlich." Was folgt daraus? — daß man den regelmäßigen Genuß von Bohnenkaffee meiden muß, wenn man sich ein gesundes, unaeschmächt funktionierendes Herz erhalten will. Man braucht nichts für sein Herz und seine Nerven zu fürchten, wenn man sich an den vollkommen unschädlichen Kathreiners Malzkaffee hält und gewöhnt, der wegen sener großen hygienischen Vorzüge und seines würzigen kaffeeartigen Wohlgeschmacks, den er durch das patentierte Herstellungsverfahren erhält, von den Aerzten empfohlen und von allen, die ihn schon täglich trinken, als etwas Köstliches für die Gesundheit mit Wohlbehagen empfunden und hoch geschätzt wird. Diese unersetzlichen Eigenschaften des echten ,Kathreiner* fehlen allen Nachahmungen. Der echte Kath- Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: träge^___ Reichsanleihe do. Konsols . . do. . ■ Hessen . • • Tflrkenlose..... 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier 8% Mexikaner . . . 4X°/o Chinesen . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . Raupenleim Pergameutstreifen, Kordel, empf. tiust.Walter, MänSburg 13 Telephon 386. (06947 OOOOOOOOÖO |a’%o 3% 3Mt/o 3% W!» Tendenz: ziemlich fest Berliner Börse, 25. Okt., Anfangskurse. . . 100.70 . 89.20 ' . 101.15 . . 89.15 . . 99.85 dem Aewerbegericht N " rtTi= ufianb: tarn, hat das V Lr beffen Tagcr Niyd'fidcn 'M. fauft man vorteilhaft bei Rudolf Richter Marktstraße 26. (5514 . 222.50 . 269 00 . 26.10 . 133 50 . 137.70 BainhrgerWHk » SchnlAtrasse. seshbj Größte Auswahl in Tee- nnb Mß-We« unter billigster Berechnung. Telephon 212. 07269 geeur war, verfolgte er unb bradite ihm ebenfalls «men Stich in den Rücken beibrachte. Beide waren durch den Blutverlust sehr g"fchwächt und mußten noch m der nämlichen Nacht ärztlickw Hilfe in Anspruch nehmen D. hat die rohe Tat mit emer Gefängnisstrafe von 3 Jahren zu büßen. Das zur Tat bmiit-te Messtr wurde eingeroaen. Danksagung. Für die aufrichtige Teilnahme bei unserem schweren Lebendgewicht 00—00 Mg., 2. CuaL 00—00 Ma., Lebendgewicht 48-50 Pfg., Schlachtgewicht 60—63 Tfa. Schale 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Pfg., 2. Onalität 00 —00 Ma. * an KrWhWsleikL".w°ck>en usw. emvsiehlt sich 07070 Jos. Vodcnröder, geprüfter Heilgehilfe, Seltersweg 35. Dergeöung von **pen -lerarßeit. Die Spenglerarbeit für die Errichtung eines Kessel- und Maschinenhauses bei der Klaranlage soll SamStag, den 28. Oktober d. I., vcninittagS 11 llhr öffentlich vergeben werden. Zeichnung, Arbeitsbeschreiblmg und Bedingungen liegen wahrend der Dlenststunden bei un? auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spatesten? bis zum vorgenannten Zeitpiinkt einzureichen. — Zuschlagsfrist Ainvkrsttäis-Aachrichlen. Halle, 23. Okt. deute mittag wurde hier unter zahlreicher Beteiligung ein Denkmal für den 1901 verstorbenen Agri- fl.itur*cmi'er Professor ^mmilwm Maercker enthüllt. Der £irnnbufP N b-’. __ Gießen, den 23. Oktober 1905. Großherzogliche "'r^ermeisterei Gießen'. Mecum. . 124.70 . 152.00 . 243.0° . 104.70 . 167.50 . 145.00 . 137.45 . 276.20 68.50 68.10 97.15 94.25 90 50 137.40 5330 9010 Bekanntmachung, die Bedienung der Rückstauverschlüsse betreffend. Unter .Hinweis auf § 18 Absatz 2 der Polizeiverordnung vom. 1. August 1904, d>e Entwässerung von Grundstücken im Anschluß, au die städtische Kanalffation betreffend, welchen wir nachstehend zum Abdruck bringen, machen wir dieienigen Hausbesitzer, welche^ ihre Grundstücke an die Reukanali'ation bereits angeschloffen haben, i darauf aufmerksam, daß am 20. 27. und 28. Oktober d. I. eine Spülung sämtlicher städt. Straßenkauäle vorgenommen wird. ?lm 24. d. Mts. wcH e •rmann ^ünlevbev(\t aV wM nach über suchen hinter beut 2Wm\ 0 überfahren nnb net bU die edironfc fii frfüicücn.- t Binder brr Stunbemr ■ in rmidiflcfüntem 3« Biibenschneifier Broc&ehniihien Frtterschneidmaschinen fauchepnmpen empfiehlt J. Häuser, Eisenhandlg. fkammcr. Deutsch-Luremburgischen Bergwerksgesellschaft Stellung nehmen will. Die neue Vereinigung erachtet das Angebot von Deutsch- Luremburg als unaünfHa und deshalb im annehmbar. Sie fordert zur Deponierung der Aktien bei dem Wiesbadener Allgemeinen Vorschuß- und Sparkassenverein auf. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 24. Cft. ^Orig.-Telegr. be5 „®te6. Anz/st Viehmarkt. Zum Verkaufe standen 000 Kälber, 00 Schafe und dämmel. 1134 Schweine: 1. Dual. 78—79 Vfa.. Lebendgewicht 61.50 Vfg., 2. £)aiaL 77—78 T'a-, Lebendgewicht 60—61 Pfg., 3. Dual. 72—74 Vfg. Kälber 1. Dual. 00—00 Vf,- • ilt ein guter versyreckentr ng der liberalen Pa: rjemmlung des Vahlverea welcher auch Mitglieder b i’.’.en waren, erstattete ör Tlnnblungcn irj Tartcitac Hloß sich eine Anssyrachc ■ßv.ng nationalsoüalot Er»^: n, und es wurde von vo[ü daß, sofern Mional-Lozi!.: nne fanden, jene Aonsel fr- wenn Hessen dcm Liberal^' dies nur durch eine Ansaininv i. Ta bet hiesige Wahlöem- iativnal-Äziaie" sühn, md Geling abgegeben, diesen Ziii:' assen, in aller Jifirje eine St v? vereinte Tätigfeit Seftfti' MdWer WeiMülliHeis Gitßeü Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, daß mein innigstgeliebter Gatte, unser Schwager und Onkel 07264 Herr Konrad Burk im 57. Lebensjahre nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden gestern abend sanft verschieden ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen Frau Burk Wwe., Familie Pitz, Familie Brück. Gießen, (Hinter der Westanlage 15), 25. Oktbr. 1905. Tie Beerdigung findet Freitag, den 27. Oktober, nachm.4 Uhr von derKapelle des neuen Friedhofs aus statt. holländische, Ceaias* in diversen Preislagen Ananas, goldgelb, Bananen, Geflügel, Krammetsvögel stets srilch Jil haben bei 3516 Kari Schwaab SclierSweq 23 Hordclikatessenhandlung Telephon 265 bei Kleinvieh mittelmäßig, Ueberstand ganz bedeutend. Gestern kamen ans Holland 62 geschlachtete Schweine. fc. Frankfurt a. M., 24. Okt. §>eu- und Stroh- markt. Man notierte: S'eu Mk. 3 60 bis Mk. 3 90. Stroh Mk. 2.60 bis Mk. 2 80. Alles rrr 50 Pilo. Tenden,: Sebr fest. ßX°/„ Oberbessen . . • 4% Ocsterr. Goldrente. • 41 /g°A Oestcrr. Silberrente 4 n6 Unsar. Goldrento . • 4% Italien. Rente . . • 4 % Portnzriesen Serie T . 3% Portugiesen „ ITT 4/4°'o rnss.Staatsanl. 1905 4^e „ japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Ärisiinat-Dralltmridnngen. Moskau, 24. Okt. Der Ausstand der Babnarbei- ter greift immer mehr nach allen Seiten um sich. Ws ictzt sind von 'demselben 11 Städte betroffen. Auf der Linie Moskan- Windan-Nvbinsk gelangte der Abendsckmellzng nur bis zu der Station Podmosckcwnaio, von nm die Reisenden zu Fuß nach Moskau gehen mußten. Auf der Bahnlinie Moskau-Kasim warten 2000 Personen auf die Mfahrt der Züge, zum größten Teile arme Leute. Von der Verwaltung der Linie erhalten sie eine tägliche Entschädigung zum Lobensunterhalte. Tie Reisenden zweiter Klasse erhalten ein tägliches Wartegeld von 1 Rubel. Heute versuchten Ausständige den Betrieb de s H a u v t p 0 st- amtes einzuftellen, wurden aber durch Trupven aus- einandergetrieben. Die Apotbekenbesitzer beschlossen, alle Apotheken zu schließen, die Herstellung von Medikamenten zu verweigern und sich den Angestellten der Apotheken anzu- schließm, um politische Reformen und Freiheiten zu verlangen. Heute beschloß ein Kvngreß von Vertretern der sozialdemokratisch en Partei, in ganz Rußland Lokalkomt- tees zum Zwecke gleichmäßigen Vorgehens zu errichten. Karlsruhe, 24. Okt. Das zwischen den Blockparteien (Nationalliberale, Demokraten und Freisinnige) und den Sozialdemokraten getroffene taktische Abkommen für die Stichwahlen verpflichtet die Sozialdemokraten, in zwöl Bezirken für die Blockkandidaten einzutreten, während die Blockparteien in fünf Bezirken für die Sozialdemokraten emtreten. In sechs Bezirken, in denen Stichwahl zwischen den Blockparteien und den Sozialdemokraten stattfindet, wird der Kwnpf m'sgefochten. DaS Zentrum beharrt in zehn Bezirken auf seinen Kandidaten, unterstützt in vier Bezirken die Kandidaten der Konservativen beziehungsweise des Bundes der Landwirte und bat in sechs Bezirken, in denen die Mockparteien und Sozialdemokraten sich gegenüberstehen, die Wahlenthaltung proklamiert. Die Konservative Partei wird bei den Stichwahlen für sich allein Vorgehen. Santiago de Chile, 24. Okt. (Neutei>Meldung.) Hier herrschte gestern voller Aufstau d. Svat in der Nacht kamen Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mit-reteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gieren. ^«ziehende frsasn sind meist auch gut angezogene Frauen. M M fett Wtifemi erfährt man durch die vorzüglichen Favorit-Schnitte. Anleitung durch da? neueste Favorit-Modenalbnm nur Heute und morgen: B/,5l0 Ochsenfleisch 58 Pfg.__ SBlnt nisd Nerven werden aufgefrischt durch die Perdynamin- _, n __- __ das wohl- ^-nr‘ ■ © P O y n FBI o flj schmeckende “X* Perdynamin - Ka- Bcao, das nährende Frühstückgetränk. a 2.50 M. in den Apotheken. __ . 'a Finanzielle Ergebnisie der denlfcheu LebeuSvcrsicher«ngö< Gesellschaften tm 3obrc 1904. Die Neberfchüffe der Gefellfcha'tew stießen banptfachlich aus drei Quellen, der Mindersterblichkeit,,den^ Zinsgewinnen und den Grivarniffen an Verwaltungskosten. Sämt-e liehe (üestlllchaften hatten Sterblichkeitsgewinne aufmweifen, bete größten die Victoria mit 3 , Millionen Mark, liniere Lebensver-t stcherungS-O^elellfchasten rechnen bei der ste anszeichnenden Vorsichti mit einem Zinsfuß von 3' , und 3n'n, während der wirklich erzieltsi Zinsertrag sich noch über 4®'n hielt. Tie Victoria konnte fo einen, Zinsgewinn von über 4 Millionen Mark aufweifen. Tic Erfvarniffet an den Verwaltunoskosten Iahen stch au5 den Rechenfchastsberichtem nicht ermitteln, sie kommen aber im Griawtüberfchuß mit znnv "Ausdruck. Tiefer betrug vro 1904 bei der Victoria 22,6Millioneuf Mark, der Gotbaer 10,9, der Leivuacr 8,7, der Stuttgarter 8,6, dev Germania 6.3, der Karlsruher 5,7 u. f. f. Nun weiß sedermann, daß die lleberfchüffe nicht den Gesellschaften verbleiben, sondern zu»w allergrößten Teil den Versicherten znstießen. An Gewinna.stellen waren für die Versicherten ultimo 1904 anqefammelt: beß der Victoria 91,4 Millionen Mark, der Gotbaer 46, der Stutt- oörter 44,7, der Leipziger 44, der Karlsruher 29,3, der Germaniai 22,7 u. i. f. Bei den 46 LebenSversicherungs-Gesellschaften betrug bie Prämien- und Zinseneinnahme im Jahre 1904 610,7 Millionen Mark. Davon entfällt auf die Victoria 105,5 Millionen Mk. (Ve!), die Gotbaer 43,3, die Germania 42,8, die Leipziger 39,7, die Stuttgarter 36,9, die Karlsruher 26,4. Bei der Victoria, d,e neben ihrer sdauptbranche, der Lebensversicherung mit ber Volksversicherung,, auch die Unfall-, Hastpflicht- und TranSyort-Versicherung betreibt,, sind die Zahlen für das Gesamtgeschäft angeführt.c*6/^ TOo’a n \ nÄ I ? wohl nito bel,cOt : icferti. , b b,e vielen ;llnfl und au* \ ! b,n l! i(t ’n <•* |i ,i'* Ä3®'* den Orten 5°n llen "'n Diins^ 10 fc'x bt8 l nb,"slnn»ftjl nd dtt T St”' 3* b„ s.„ i«6N, I ucc Staats« g»II g des m'- mll < 5 •ßnnieHph I C” ^adtpsarrers WM eTfT’QlS beginnend ' : S°lleluj°l>( V hüV1 000 °n fer (j' 111 den breiten Wear frrngartens Ansstcllnng g>. - Okt. Offenbar um be ' ^cuen zu bringen, 's Hauptgeleis nach Tanz. ,0" "auisa eine schirm F ^-er Lotoinolivsi'ihrcr b?. 3C§ 9°9 bemerkte im '"achte dem Vorneher Vxr - worauf noch rechtzeiti 1 IwyWxAchtung! Vorsicht! beim Einkauf Von Vkmt ZreAZr'r Surrogat, g^denn Viele Nachahmungen \Verden untergeschoben. Der Eigentümer hat für den ordnungsmäßigen Zustand und die richtige Handhabung des Verfchlttffes Sorge zn tragen und fft allein für olle, durch etwaigen Rückstau des Sielwaffers hervorgerufene Schäden verantwortlich. Die Verschlüffe sind so anz^- bringen, daß sie ieder Zeit, auch bei Rückstau zugänglich sind und bequem gehandhabt werden können. Alex.Salomon&Co. 10 MänSbrrrq 10 verschwinden olle Unreinigkeiten der Dant als: Mitcffer, Fiuucu, Vlüthchen,SesichtSröte rc.dnrch täglich. Wasck>en mit Radebeuler Theerschwefkl-Seife Schutzmarke: Steckenpferd & St. 50 Vf. bei P. .1. Mobs. An*. Noll. Emil 15och. Ä j geborene r frr.be und dH r.,. rineS Mtsts . d-s Vater- oc. < r-r.' k flrshliehunglauten^n na, daL H- Ässnclit lrat. nrilligun^nE^im iw; iion - «b»t WWtS 1 3>l U a.^ wer < ihlenr^ ujgtij- r j t MW er *?n( „jo! J Strümpfe und Ischen 5515 wird billigst besorgt. JuBius Schulze, Kmziilatz r in prima Qualitäten ganz besonders empfehle einen sehr dauerhaften schwarzen üintlersirtaisapf in allen Größen zu sehr billigen Preisen. Stricken u. Anweben von Strümpfen Die Kirchenrechnungcn der Mathäus-, Markus-, Lukas- und Johannes-Gemeinde für 1904 liegen in den Wohnungen der Pfarrer acht Tage lang zu jedermanns Einsicht offen. B’71O Gießen, den 25. Oktober 1905. Die Kircheuvorstände der vier Kirchengemeinden. |Dr. Naumann. D. Schlosser. Euler. Schwabe. The Berlitzschool oflanguages Giessen, Schulstrasse 101 Grösstes Sprachinstitut fiir Damen und Herren. — 4 gold., 2 silb. Medaillen. — Weltausstellung St. Louis 1904: Grand Prix. — Lüttich 1905: Grand Prix. Englisch — Französisch — Italienisch Oberleiter: Prof. M. D. Berlitz, Chevalier de la lögion d’honneur. Donnerstag, den 26. Oktober 1905, nm jedermann Gelegenheit zu geben, die Berlitz-Methode kennen zu lernen, wird im Schullokal von 9 bis 10 Uhr abends eine Prubestunde stattfinden. Die Probestunde wird gratis und ohne Verbindlichkeit erteilt. 07243 Die Direktion. Geschenks Eine hübsche Herren- oder TamernTaschenuhr erhält jedes, ivelches zusammen 400 Umschläge von Gioth's gemahlener Kernseife an den Fabrikanten I. Gioth, Hanau, einsendet. Hauptniederlagen bei Gebr. Adami, Mäusburg; Gg. Adami Wwe., Frankjurterstr.; Hch. Arnold II., Martlslr.; Phil. Gans, Dainmstr., A. Geisse, Seltersweg 2; Gebr. Haustein, Nordanlage; Wilh. Hofmann, Sleinstr. 23; Hch. Arnold II, Marktstr.; Earl Seibel, Frankfurterstr.; Katharina Elle, Steinstr.; W. B. Hofmann, Ederstr.; Earl Eichmann, Ederstr. hv8/6 erren-Miitzen in modernen Jarons und Farben T Rudolf Richter 5513] Marktstratze 26. Empfehle mich im Stritten U. Auftrlckcn von Strümpfen zu billigen Preisen. 07272 Frau Zecher, Neuenweg 42. Prima L5029 Speise Kartoffeln nur tadellos auserlesene Ware liefert zu den billigsten Tagespreisen jedes Quantum frei Haus Heinrich Trechsler Weserstrahe 8 Telephon 581 Bücklinge Sprotten Flundern eingetrosten 5512 Mrtzri» Metzer. Corneil beef zart und vorzüglich im Geschmack nn Ausschnitt per ^stPfd. 30 Pf. cinpftehlt [07260 A. Koch Nach! Schnlftrahe. Gerippte, gestreifte, glatte und gem.i s'.crte Moderne Sr^„k pi Sammete für Klpidpr 8la»en, Jacketts, » ! I\ICIuCrunzc,lcjSJjD f Knaben _ i AufWurrcti Muster.Sammethaus gtod Leols SchuM, fiMBiver L.130 Brennholz kurzqeschnittenes, trockenes Brennholz kann zu jeder Tageszeit ab- gcholt oder geliefert werden. Ml* Aeutucr Mt. 1.20. Zimmergeschäft Felsenbein, SchoUslraße 19 Telephon 577. la. Esssartofielu i jedes Quantum hat abzugeben C. Riibsaruen, Westaiilage 60. Wohnhäuser, gut rentierend, mit 3-, 4° und ö-Zinlinerrvohnungeit, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch das Immobilien- u. Hypo- thekenvermittlungsgeschäft Adolf Schmidt, Landgrajen|tr.5,I. [07A2t> Zwei Lachtauben m. Käfig bill. abzligeb. Grünberg. Str. 15 [om< Lok-mbilen! 1 stat. Lanz'fche, 1899 gebaut, 7 Ak., 14 qm Heizfläche, 18—35 PS, 1 fahrbare, 2—3 PS, unter Garantie billig abzugeben. C14/10 Karl Haardt, Dillenburg. Zwölf angekörte und eine große Anzahl jüngerer EEaesr aus meiner Edelschwein - Zucht habe abzilgeben. 5489 RWpicc Hof Graß ____ ■ >■ b. Hungen. 07228] E. f. n. Äonzertztther m. Schiile z. verk. Schützenstr. 7, v. Hüauarien-Weibchen, Stamm «V seifert, zu verkaufen. 072571______________PH. Stier. Bon drei Triebvierteln den Rmrtttich z« rakoftll. 072481 Walltorstr. 19. I. Lein. Eostei* (Rüde) braun-gelb geslr., wachsam, vorz. Begleithiind, billig zu verk. [5511 Aaheres Grünberger Str. 75, II. Ueberz. Pferd zu verkaufen. 07258[ I. R. Spies, Mittelweg 7. p’j mit etwas Hof u. UflUD Bleichplatz sofort ZU verkailfen. Alackler zwecklos. Schrifll. Meld, unter 07262 an den Gießener Anzeiger erbeten. Feine Tateltranben Mollebnschbirncu unö schöne Jwctschen 511 haben [07261 üöwengaste 19. Fran Sommerlad. ii.tints psus lauten geiucht. Schriftliche i'«u° geböte mit Preisangabe um.07230 an den Gieß. Linz. erbeten. Gesp. Pianino zu kaufen gesucht. Schrift. Meld. unt. 5491 an den Gießener Anzeiger erbeten. ßnw Hängelampe für Werkstätle zu kaufen gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [5505 ^Hofhund äußerst wachsam, sofort zu kauten gesucht. — Schrifll. Meld. m. Preis unter 5507 an den Gieß. Anz. erb. dk!achjamer Haushund gejiicht. 07250| Bruchslraße 11. fferdäe zum Schlachten kauft zu deu höchsten Preisen M.Kessler Pferdemetzger. 5225 Du vermieten | 6 Zimmer | Attcegrane zu ist der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubeh. an ruhige Familie zu oerm. 5149f Frau Prof. Taschs Ww. 50121 Infolge Wegzugs der Frau Oberposldirektor Tomforde ist die obere Etage meines Hauses, Seltersweg 89 — 6 Zimmer, Lüche, Bad, Kammern 2c. und Garlenbenutzung — per 1. April 1906 anderweit zu vermieten. I. Stein, Architekt. 5 Zimmer Parterrewohnung, Erebnerstr. 14 5 schöne Zimmer nebst Zubehör sofort oder 1. Januar zu verm. Näheres HL Stock. [5510 5234J Wohnung Stephanstr. 34, Geräumige 5 Zimmer, Küche, Badezimmer, Gas, Wasserleitung, sofort oder später verm. Zu erfr. morgens bis 12 Uhr L Stock L 5205[ Schöne 5-Zimmerwoh- nung Bismarckstraße 28 zu oer- mielen. 9iöh. Stephanstr. 17. I 4 Zimmer | Parterre-Wohnung, 4Ztmm. iu Zubeh., sofort ob. später zu oerm. 54011 Frankfurter St. 43, p. 4426] Schöne 4-Zirnmerwohn. nebst Zuhehör zu vermieten. Georg Möhl, Bahnhoistr. 26. 4-Zimmerwohnungen, der 9leu- zeit entsprechend nut Mädchen- kanimer u. Bleichplatz in unseren Neubauten Friedrichstraße 4 u. 6 (zwischen Bahnhof ».Frankfurter Straße) per sofort zu vermieten. Baugeschäft Büttner & Damm, Eberstraße 20.______________[4014 Kanzleiberg t) Bi erzimmer-Wohnung zu oerm. 4832! Näheres Schulstraße 7. I 3 Zimm er ] 5508] 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Erednerstraße 34. ______________Ai. Langsdorf. 07266] Schöne 8-Znnnierwohng. im Vorderhaus zu vermieten bei PH. Schlatter, Netienweg 10. 5341] 3-Zimmerwohnung, Küche, abgeschl. Korridor u. allem Zubehör per 1. Januar zu vermieten. _______Nord-Anlage 11, part. Eme 3-ZiMlnerw. nr. Zubehör zii verm. Krokdorser Str. 13. 4978] 3»Zimmerwohnung so- sort zu verm. Näh. Steinstr, 49. 5433] Zwei 3-Zimmenvohn. mit Bleichplatz und Gartenanteil per sofort zu vermieten. Baugeschäft Gcbr. Zutt, Sleinstraße 84/86. I 2 Zimmer | 5460] Zwei freundl. neu her- gerichlele 2 - Zlmmerwohnungen per sof. zu oerm. Neustadt 21/23. Schöne Wohnung oon 2 großen Zimmern, Küche nebst Zub. per gleich ob. spät. zu v. 3482 Aioltkestraße 2, 2 Tr. Verschiedene Tie jetzt oon Herrn Hauptmann Kramer bewohnte Billa Ost-Anlage 22 (bem Gerlchlögebäube gegenüber ist per 1. April 1906 anbevroeil zu vermieten, cd. zu verkaufen. Näheres SeUerSweg 89 uub West-Anlage 6. 4667 Wilhelmstraße 9, w e ■ e Änchyitse in Mathematik und Physik ev» teilt Studierender im 7. Semester. Schriftliche Anfragen u. 07245 an den Gießener Anzeiger erb. HlluMlstntiir einer eingeführt, deutschen Feuer- und Glasversichernugö-A.-G. ist für Gießen und Umgegend zu vergeben. Hohe Bezüge werden gewährt. Bewerber, welche bemüht sein wollen, das bestehende Geschäft tatkräftig zu erweitern und zu vergrößern, wollen ihre Adresse sub T. C. 1563 an Haasen- slein & Vogler, A.-G., Köln gelan- Bahnhofstr. 27 Lindenplatz 12 Mittwoch, Donnerstag und Freitag täglich frisch emtreffenb Ea. aülerfeirtsles' Nordsee-Schellfisch per Pfund 35, 38 Und 45 Psg. 6a. Seelachs per Pfund 24 und 30 Pfg. 6a. Cablian per Pfund 30, 35 und 38 Pfg. Fernster Backfisch verschiedener Größe per Pfnud 19 und 22 Pfg. LengW, Marsch, Zn^er, Scholcil alles zu niedrigsten Preisen. Atädch. emp'.sich im Flicken, auch neu anfert Näh. Wolsstr. 20, H. p. 07249 i^chuhmachergeselleu per so- fort gesucht. [07270 Näheres bei Carl Bcckcr ll, Gerberei u. Lederhandlung. Tüchtige Rockmacher und 1 Westenmacher für dauernde Beschäftigung sofort gesucht. 5477 Georg Leib & Sohn. f&in lücht. Schuhmachergesclle v? ges. Schloßgaste 12. [07198 Masrer nnö SaoSlinigec werden äugen, bei ®a(inrodrter- posten 10 Grotzeii-Buseck. >07163 (Luche einige tüchtige bessere Mädchen für sofort u. spater. 07265] St.-B. Sonnenstraße 32. S ievhanstr.3^6, p. ijür ein Lolonialwaren- unb Delikatestengeschäft in Westfalen wird eine tüchtige, zuverlässige Vertänferin | gesucht. Zu erfr. 2llicestraße UI zwischen 1 und 2 Uhr mittags. Für einen kleinen, kinderlosen Haushalt wird ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht, welches etwas kochen kann» 5522 Aliccstraße 111. Erdarbeiten. Ca. 6ÖO cbm Anschüttung-* arbeiten mHungenzu vergeben. Unternehmer, welche mit etwa 15 Mann sofort beginnen können,, wollen sich melden bei Bopp & Reuther _____Mannheim. 5519 Angehender Gartcntechuiker empfiehlt sich im Zeichnen von Entwürfen, Plänen, Skizzen rc. zu Neuanlag. Angeb. sind zu richt, an Wilh. Glöckner, Gartentechniker. Wetzlar, Psaffengasse 6, L |ö506, Wn-, Wcil- M LigslhikiSer werden gesucht. 5423 Zu erfragen «renzplatz 2. Tüchtige Wilkclmscher, LutriMundluizelihUck finden dauernde Beschäftigung. 52911 Wiesenstratze 1. Kutscher 6tfu^63 Hoflohnkutscherei Huhn. 151—20 tüchtige Arbeiter sofort für dauernde Beschäftigung geslicht. Gebrüder Kahl. Zu melden auf dem KleSlager- platz an der Margaretenhütte und Frankfurter Straße 151. ]5518 Ein junger, kräftiger Fahr- bursihe gesucht. [07193 Joh. Erb, NodHeimer Str. 40. ziii,. Kmisbilsche at^ Karl Eichmann, Ederur. 1. Acktttthstisz 7 Ä gesucht. (06892 Bäcker Müller, Bahnhofstr. 63. liint jüubere Latilrau ober Lanfmädchcn mr morgens einige etunben mr sofort geiucht. 55111 Johannes|lraße 1, LLL Hypothekenkapital in jeder Höhe zu 3'/.°/«, Beleihuna bis 60°/,. Wahrenb der Bauzeit Abschlagszahlung. Ferner 65000 Mark Privatgelder, geteilt, an 1. Stelle sof. abzugeb. Näh. durch H. Köth, Steinstraße 10. [07234 Erillantohrring am Sonntag verloren. Wieder« bringet gute Belohnung. 07217 «arieustraße 28. eeo Mi* Gi®ti Direktion Hermann Steingoetter Freitag, den 27. Lktober 1905 4. Freitags-AboniL-VorsteÜQng. Kiobe. 1 Schwant v.Harry u.E.A.Paulton. Frei bearb. v. Cscar Blumenthal. 1GDGETGDGG2