Nr. 46 •riartnt «Sgl,» außer Sonntags. Dem Gießener 2tnzeiger werden int Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siehener Aamilien- Hütter viermal in der Woche beigelegt Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Unwerf.-Buch-u. Stein- druckerei. R. Lange. Redaktion. Ervedtttoa und Druckerei: Schulstratze 7. Adresse für Deveschen: Uuzeiger Gtetzeu. KernsprechanschlußNr 51 Erstes Blatt. 155* Jahrgang Donnerstag 23. Februar 1905 GietzenerAnzeiger w General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen yezugsprelsr monatlich 75 '131., oierteU jährlich Mk. 2.20. durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk. 2.—viertel- jährt. ausschl. Bestellg. 2lnnat|me von Anzei'en at die Tr rsmamner ' s vo mrtttagS J1 tür. Zc'^evvreis: auswärts '9 -451*3, Verantwoi*l'ch pH den polit und ul.,ent. Teil: P. Wittko: für ,Stadt und ßonb* und „GerichtLs aal": August Goetz; für den Anzeigenteil: Han8 Beck. Die Keutiqe Kummer umfaßt 8 Seiten. I. V.: Tr. Wagner. ta Kaiser Wilhelm Dr. Philadelphia®. Präsident Roosevelt und Kaiser Wilhelm erhielten am Mittwoch zur Feier des Geburtstages Washingtons, des Begründers der amerikanischen Unabhängigkeit, den Grad eines Doktors der Rechte der Universität von Penn- sylvanien in Philadelphia (vergl. die heutigen Auslands- Meldungen). Für Kaiser Wilhelm empfing der deutsche Botschafter Freiherr Speck von Sternburg die Auszeichnung. Bei der in der Musikakademie zu Philadelphia abgehaltenen Washington-Feier führte Mitchell aus, die aufrichtige und große Sympathie, die Kaiser Wilhelm für die Wissenschaft durch Förderung der Litteratur bekundete, die persönliche Hochsinnigkeit des Kaisers und sein weitschauendes Interesse an dem internationalen Austausche des von den Universitäten ausgehenden Einflusses machten ihn höchst geeignet, daß die große Universität für die ge- Kleims Feuilleton. __Man schreibt uns aus Frankfurt a. M.: In lbrem Katalog teilt in emem kleinen Vorwort die holländische Künstlergenossenschaft „Arti et Amicitiae mit, hm-rT/hiP ini diesigen KunstVerern an der Jungbofstraße aus- opsÄlten Bilder eine ansehnli^ und charakteristische Uebersicht &nö&tbHtfien Malerschule gegeben werden soll. Gleich ^WnÄmi^iat, daß hier, bis auf wenige Ausnahmen, b'e ^n^erhim vereinigt ist. Tie Art und M. s/ dÄer iiinacn holländischen Künstler, deren stimmungsvolle, W^.rse dieser lungen£9 Nebertreibungcn, die leiber intime bringt, kmt etwas ungemein S Ä schwer losreißen kann von all drüben D-tz schon em° g MI bn Bützer b-E daß es auch -«de« 'aIIcn cin lunT^ und^liebcvvNes Studiuni der Natur ruqruud- üeat Auch habm bic meisten dieser Mnstlcr nicht gan» die Lr.ukcWr ^erg ww beit abgebrochen, sondern sie schaffen im Mr ««tzm .Mm. ohne jedoch dadurch ihre persön-iche Kraft undLigeE eru- zubüßen. LEchast und Tierftück und in glenh M-ter .lussuhruna vertrete-n, während von den iccnigcn Porträts, die du (tiib, teineä einen besonderen Eindruck macht. Bon den TicrMckeii iib.rraichen besonders: „Junge Ncufiiudländer Hunde von O. Cretmann, die in täppischer Trvlligkcit dargestellt find, treue. Sie sind zum Greifen lebendig. Tie^Laubs meist emfache Szenerien des ^)lländischen Flachlandes dar, das Tie Musik zeigt eigentlich erst vom 3. Akte an, nach manchen farfc, losen, geradezu langweiligen Stelken vorher, Melobieenfülle, Grazie und den prickelnden französischen Esprit. Besonders hübsch waren die lyrisch-sentimentalen Partieen, das fturige Minnelied Spiridions im 2. Akte urrd die Ballettszenen. Herr Gentner als fieberkranker Konrad wußte sich in Spiel und Gesang recht gut in die nötige Extase zu versetzen. Herr Reich verkörpert« vortrefflich den dämonischen Tr. Spiridion, der sehr an „Hoffmanns Erzählungen" von Offenbach erinnerte. Auch die kleineren Partieen lagen in guten Händen, sodaß es an Beifall nicht fehlte. Er galt aber hauptsächlich den Tarsncklern. A. Sauer. — Aus dem Programm für die Schillerfeiert in Berlin. Morgens: Großes Wecken mit „Sieb an die Freude",' ..Parademarsch nach dem Eiseichammer" und Stiftung eitteS' Fridolin-Ordens für „treue Knechte". Im Reichstage Ansprache Ballcstrems. Aufstellung von Tabeften-Tafeln der „unüberwindlichen Flotte". Enthüllung des von Eberlein modellierten verschleierten Bildes zu Sa'i's. Im Zirkus Busch deklamatorischer Vortrag Tr. Ocrtels „Klage der EereL". Bildung des Regiments „Schillerscher Alpenjäger" zu Pferde. Schwäbisches Nr. 1. Kgl. Opernhaus: Theutre pars „Hero imb Leander". Musik von Seetn cavallo. „Jugend". — In Berlin ist tun Montag Thilo v. Trotha gc* storben. Der letzte Mitarbeiter und treue Freund Gustav voll! Mosers hat auch mit eigenen dramatischen Dichtungen Erfolg gehabt, den größten mit seinem Lustspiel „Hofgunst". Thilo von Trotha, Hauptmann a. T.. 18j1 geboren, stand erstLp^l.^ LelMtsA jähre. <» Industrie aus die Schanzen rief, „Damit es ignen nach zwölf Jahren nicht ebenso schlecht ergehe, wie diesmal." Wenig Schmeichelhaftes bekamen die verbündeten Regierungen zu hören, sie werden sich die Rede des württembergi- schen Kammerpräsidenten schwerlich hinter den Spiegel stecken. Die schwäbischen Demokraten können nur den Verträgen mit Italien und Belgien ihre Zustimmung geben, die Verantwortung für die anderen Verträge glauben sie ablehnen zu sollen. Die Abgg. Gamp (Reichsip.) und' Goth ein (Fr. Vg.), zwei intime politische Gegner, wetteiferten alsdann um die Palme der Redekunst, wobei ersterer noch nebenbei die Regierung gegen Herrn Payer in Schutz nahm. Der Mund ging ihm aber über, weil sein reichs- parteiliches Herz der Freude voll war über den handels- vertraglichen Gewinnst. Der ph-antasievolle Freihändler Gothein prägte d'as geflügelte Wort: „Das Schweine- glück es Herrn Reichskanzlers ist nicht das Schweineglück des deutschen Volkes." Graf Bülow hatte nicht das Glück, Zeuge der Heiterkeit zu sein, die Gothein dergestalt entfesselte. Der Kanzler weilte im Bundesratszimmer, die Debatte mochte ihm nicht kurzweilig genug erscheinen, oder er war dringlicher beschäftigt. .Die Anerkennung andererseits kann Herrn Gothein nicht versagt werden, daß er gegen die Handelsverträge bis zum letzten Atemzuge — im wirklichen Sinne des Wortes — gekämpft hat. Er verließ heute in erschöpftem Zustande die Rednertribüne. Es ist das Verdienst des Abg. Payer, eine bemerkenswerte Erklärung des Grafen Posadowsky provoziert zu haben. Der Staatssekretär verkündete entschiedenen Tones, er könne nicht dulden, daß eine wirtschaftliche Mainlinie zwischen Süddeutschland und Norddeutschland konstruiert werde. Nach Auffassung der Regierung sei der Süden dem Norden gegenüber in den neuen Verträgen nicht benachteiligt. Graf Posadowsky spannte den Rahmen seiner Rede alsdann ins programmatische hinaus. Er legte in formvollendetem Vortrag dar,daß sich die Agrar -und die Sozialpolitik der Regierung nicht kreuzen, sondern ergänzen, daß die Sorge für die Landwirtschaft das notwendige Gegengewicht bilde gegen einen sausend schnellen Gang der politischen Maschine, oer zur Selbstvernich Lung führen könne. Tie Mehrheitsparteien, besonders die Ostelbier, spendeten begeisterten Beifall, und der in den Saal eingetreteneKanzler nickte befriedigt. Gras Posadowsky ließ aber, wie stets, auch der Linken Gerechtigkeit widerfahren, und man muß sagen, daß er tiefergehenden Erfolg erzielte, als Graf Bülow mit seiner Einführungsrede zu den Handelsverträgen. Nach diesem Höhepunkt der Debatte schwand das Interesse. Ter österreichische Handelsvertrag wurde mit_I26 gegen 74 Stimmen bei 4 Stimmenthältungen, der russi- s ch e mit 228 gegen 81 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen, die übrigen Verträge en bloc angenonrmesn. Für die Eaprivische Handelsvertragspolitik hat einst Kaiser Wilhelm II. das Wort von der rettenden Tat gemünzt, die neue Wirtschaftspolitik kennzeichnete gestern Dündler von! Oldenburg als vaterländische Tat. Tie Zukunft der nächsten 12 Jahre wird lehren, ob diese vaterländische Tat, die am 22. Febr. 1905 zusammen gefügt wurde, zur rettenden Tat werden wird für alle die, die Caprivis Polittk nicht nach dem Kaiserwort gewertet haben. in seiner eintönig melodiösen Scljörcheit mit weichen Farben ge- fcfolbcrt ist. Frisch gemalt und ftisch aufgefaßt ist die große Stadtansicht „Amsterdam" von Hobbe Smith. Besonders eigenartig und reizvoll in ihrer Lichtwirtting ist B. Schregels,„Sonnenschein" mit dem flimmernden Wafier und den prächtigen alten Achen. Tas schlichte Bildchen.Mae Heiils „Im Polderland", das rührend poetisch wirkt in seiner Einfachheit, und noch manche andere schöne Landschaft, deren zarte und vornehme Farbenwirkung überaus wohltuend berübrt. Auch Genrebilder und Interieurs sind ausgestellt. Sie sind nicht minder wirkungsvoll und liebenswürdig wie die Landschaften. .H- — Von anderer Seite wird uns aus Frankfurt folgendes geschrieben: Wohl als etwas verfrühte Huldigung für ben greisen Komponisten, der im Oktober seinen 70. Geburtstag feiert ist es zu betrachten, daß man die schon im Jahre 1877 mit Lenin Glück in Paris aufgefübrte Oper „DieZauberglocke" von ^Saint-Saöns dem SwiFturter Publikum al? Novität bartot. Im gonzcn ein wenig erfreuliches Stuck! Tie HaNuzma- tionen eines Fieberkranken geben Anlaß zu allen möglichen bunt- beweaten Bildern, Verwandlungen bei offener Szene, Balletem- lag^i usw., sogar eine TlMterbühne voii der Rückseite mit. aller Ri-Wa hinter den Kulissen dient einmal als Szenerie. In ^inen Twumphantasien erhält der Held des Stückes, der Maler Konrad, als Talisman eine Zauberglocke, deren „timbre d’arg-ent“ ihm reiche Schätze, aber auch furchtbare Seelenanalm bringt, da tfc fruchtbaren Boden siel. Des Kaisers Jntereffe an allen Angelegenheiten der Erziehung bewog Sie, den Kaiser einzuladen, Mitglied von Pennsylvaniens berühmtem Mittelpunkt der Gelehrsamkeit zu werden. Lassen Sie uns alle aufrichtig hoffen, daß arü dem heute gelegten Grundsteine sich ein richtiges gegenteiliges Veri stehen entwickele, und daß dieses die Losung der künftig an ims herantretenden Probleme erleichtern möge. Genaueres Verstehen ist allein die Grundlage für Völkerverkehr und Volkers frieden/ dazu: Im dichtbesetzten Parket Aufgeregtheit und Stimmew- gewirr, das die Generaldiskussion über das „nationale Un glü cf", als welches der Wortfiihrer der äußersten Linken das Handelsvertragswerk bezeichnete, ^um größten Teil übertönte. Am Regierungstisch eitel Zufriedenheit, verkörpert in dem rundlichen Antlitz des preuß. Landwirt- schastsministers v. Podbielski, das gleich einer Sonnenuhr der Fröhlichkeit in den Saal hineinstrahlte. Graf Posadowsky in festlicher weißer Weste, statt des gewohnten nachdenklichen Ernstes mildes Behagen in den Mienen. Allmählich wurde es ruhiger. Man erinnerte sich, daß es Pflicht der Höflichkeit ist, den Rednern, wenn sie auch neues nicht zu sagen wissen, ihre Aufgabe nicht zu.erschweren. Stbg. Molkenbuhr (Soz.) suchte die Regierung gruselig zu machen durch die Prophezeiung, die Arbeiter würden jetzt «ebenso „schreien", wie die Agrarier es getan, und abwarten, ob auch sie.Gehör finden. Donnernder Beifall der Fraktion Bebel quittierte über diesen Schluß der Volksversammlungsrede Molken- buhrs, mit iber die diplomatisch abgewogene Darlegung des konservativen Führers Grafen Limburg scharf kontrastierte. Unter den Agrariern im Lande ist die Freude Über das Errungene erklärlicherweise unverhüllter, .als bei den parlamentarischen Vertretern. Sieht sich doch die land- bündlerische Presse veranlaßt, eine Warnung vor „Ueber- schätznng" der Wirkungen der neuen Verträge zu verbreiten, wenigstens in den Kreisen der Ostelbier. Die süddeut- schenLandwirte dürften zu einer solchen Ueberschätzung schwerlich geneigt sein, denn sie schneiden bei dem Tarifgeschäftweit schlechter ab, wie Abg. Payen in wirkungsvoller Rede dar'legte, in der er auch Handel und --—---—-"HEB Die Annahme der Kandelsv.rträge. W. T. B. verbreitet heute folgende Notiz: Berlin, 22. Febr. Tas in langjähriger Arbeit vorbereitete Handelsvertragswerk des Reichskanzlers Graf Bülow wurde heute vom Reichstag mit einer über Erwarten starken Majorität in dritter Lesung endgiltig angenommen. Tafür stimmten alle Parteien ausgenommen die Sozialdemokraten, sowie einige Mitglieder der Freisinnigen Vereinigung. Tie letzteren stimmten jedvch für die Verträge mit Belgien und Italien. Tie Abstimmung beweist, daß dem Reichskanzler, wie der Abg. v. Oldenburg (kons.) her- vorhob, die Herstellung einer wirtschaftspolittscken Einigung gelungen ist, die links von der fteisinnigen Volkspartei bis rechts zum Bunde der Landwirte einschließlich reicht. Tie Abgeordneten aller Fraktionen der Mehrhett beglückwünschten Graf Bülow zu seinem Erfolg. , v , Unser Berliner R.-Mitarbeiter schreibt Bekanntmachung. Vetr.Bläschenausschlag in Harbach. Bei dem Gemeindebullen und einigen Kühen in Harbach ist Bläschenausschlag festgestellt worden. Gießen, den 20. Februar 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________________I. V.: Hechler.__________________ Bekanntmachung. Vetr.: Rauschbrand zu Grüningen. Die über das Gehöft des Karl Friedrich Stumps verhängte Sperre wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 21. Februar 1905. Großherzog!' - Kreis amt Gießen. l __________________I. V.: Hechler.__________________ Gießen, den 20. Februar 1905. Betr.: Das Landgestüt; hier: den Abgang der LandgestütS- beschüler nach den Landgestütsstationen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Sv dte ($rBtt^aerrneistereten des UreftteA Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt Machen zu lasten, daß die Landgestütsbeschäler für die Land» gestütsstationen Berstadt, Butzbach und Grünberg abgegangen sind. S®e!ig’s feinste Sofies-Essenz 50 % Kaffee-Frsparnis. ss‘ Vorzüglichster Kaffeezusatz. Telephonischer Kursbericht der, welcher neben Muskelkraft u. Elastizität die nötige Aus-) Nur zu am er» 3°/o Mexikaner . 4Vj’A Chinesen . Electric. Scbuckert Nordd. Lloyd . . Kredite ktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handels»es. Oesterr. Staatebahn Lombarden . . Gotthard bahn . . Laurahütto . . . Hoch am .... IlnrpAner Staatsschatzseheine 4*'g% Oesterr. Silberrento 4% Untrer. Goldrente . , 4°/ Italien. Rente , . , 41/,/o Portugieser . . ,n' Portugiesen. . . . 1 % C. Türken . . . I'ürkenloss..... 40/o Grieoh. MonopoL-Anl. 4*/,% äussere Anrontiner . 36 75 . 95.30 . 142 50 . 114.50 . 214 20 . 193 75 . 143.80 . 159.60 . 165 00 . 139 10 . 17 80 . 190.50 . 257.00 . 247.50 . 211.75 8Vt»/o 3V, 'W0 8% Reichflanleiho do. Konsole . do . . Hessen Oberhessen (CE)nc Gewähr») Der Schnellzug Frankfurt—Gieren—Wese überfuhr nm Mittwoch mittag in Hohenlimburg brc Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren, die durch eine Schranke auf den Bahnübergang gelangt waren. Alle drei waren sofort tot. Der eine wurde mehrere Meter weit zur Seite geschleudert; der andere wurde zu einer unförmlichen Masse zerquetscht und der dritte mußte aus den Nädern der . 102 30 . 91.50 . 102.30 . 91.50 . 100.50 . 99.70 . 102 50 101.00 . 100.35 . 105.35 . 67.70 . 67.70 dauer besitzt. Ausdauer ist in unserer hastenden, nervös veranlagten Zeit die erste Bedingung für den Erfolg. Das gilt nicht nur für die Betätigung menschlicher Fähigkeiten, sondern für viele Dinge des täglichen Lebens, die wir oftmals zu den nebensächlichen zählen. Ist Jemand längere Zeit magen- oder darmleidcnd oder sind Kinder in der Ernährung zurück gekommen, schwach, skrophulös oder bleichsüchtig, so genügt die vorübergehende Darreichung von Kräftigungsmitteln nicht, es muss vielmehr mit Ausdauer eine, richtige Kräftigungskur absolviert werden, für die sich der Hausens: Kasseler Hafer-Kakao hervorragend bewährt. Man nehme zu solchen! Tageszeiten eine Tasse Hansens Kasseler Hafer-Kakao zu sich, zu: denen man sonst an derartige Getränke nicht gewöhnt ist, also äusser; zum Frühstück, in der Zeit Vormittags zwischen 10 u. 11, Nach-i mitrags zwischen 4 u. 5 u. Abeuds vor dem Schlafengehen. Nur- echt in blauen Kartons ä. 1 Mk., niemals lose. hv*7to _ I 11 ff wacht die Haut spröde und rissig, dies kjviiivj jjuil jtl vermeiden gebrauche man mir das Myrrholinglycerin. b7„ .' 132.60 52.55 46.20 Souper statt, wozu derKaiser zahlreiche Einladungen hatte ergehen lassen. Die Vorführung war von dem deutschen Fl o t t en v er e in dar geboten und bestand aus einer Reihe rinematographischer Marinebilder. Braunschweig, 22. Febr. Tie Braunschweigische Landessynode beschloß einstimmig, die Negierung zu ersuchen, im Bundesrate durch ihre Vertreter die beiden braunschweigischen Stimmen gegen den sogenannten Teleranzantrag des Zentrums geltend zu machem ... KriefKasteil ürr Reaktion. (Anonyme Anfragen bleiben nnberiiiliichtigt.1 AuonhmuS. Schönsten Dank für Zusendung der neuesten „Volksmacht". Tie Lektüre der Hirschelschen Rede hat uns vielen Span gemacht.__ KüdwestoiriKa. Berlin, 22. Febr. Nach einer Meldung General von Trothas vorn 21. Februar wurde am 2. Februar das durch einen Posten der Abteilung Koppy besetzte Mamas, 120 Km. nordöstlich von Warmbad, von etwa 70 Hottentotten angegriffen. Ter Angriff wurde aber siegreich! abgeschlagen. Wes* Ziel? von 25 000 Mk. auf Nr. 35413 (nach Dornburg), ein Gewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 42328 (nach Mainz), ein Gewinn von 5000 Mk. auf Nr. 86739 (nach Darmstadt), ein Gewinn von 2000 Mk. auf Nr. 34944, Gewinne von je 1O0O Mk. auf Nr. 11126 32014 66903 77679, Gewinne von je 4OO Mk. aus Nr. 36556 49819 63279 75298 90312. Lokomotive losgelöst werden. ** Das Wiener Gase Großherzog in der Bahnhofsstraße. welches seit einigen Tagen geschlossen ist, wird vollständig renoviert und zu einem feineren Bier- Restaurant um gewandelt. Herr August roell tturd neben seinem Hotel den Betrieb des Restaurants selbst übernehmen. ** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Am Freitag, den 24. Februar, gelanaen als Abonnements- vorstellung drei Einakter zur Aufführung. Zunächst Max Möllers „Totentanz", dann Mirbeaus origineller „Dieb" und zum Schluß ein überaus lustiger Einakter „Endlich allein" von Gustav Triesch. In diesen sind in Hauptrollen beschäftigt die Herren de Giorgi uud Lippert, sowie die Damen Ehriitophersen und Ruf. Das harmlose, aber überaus amüsante Stück bildet für hier eine Novität. ** Vürgerverein. Nochmals sei an die heute abend 8 Uhr im Eafö Leib stattfindende Versammlung erinnert, die sich mit der Theater- und Saalbaufrage beschäftigen wird. . § Grünberg, 22. Febr. Wegen der projektierten Bahnstrecke Lich —Grünberg fand heute nachmittag 3 Uhr im Hotel Hirsch eine Versammlung des Bahnkomitees statt, der als Vertreter des Kreisamts Gießen Kreisamtmann Dr. Kranzbühler beiwohnte. An den Verhandlungen nahmen teil: die Bürgermeister von Grünberg, Lich, Queckborn, Münster, Ettingshausen, Nieder- und Ober- Bessingen, Dekan Wagner und Kaufmann Moll-Grünberg und Beigeordneter Dörrn er- Lich. Es wurde sestgestellt. daß die' Obligationen jetzt untergebracht sind. Lich hat 100 000 Mk., Grünberg 45 000 Mk., Ettingshausen 75 000 Mk., Queckborn 75 000 Mk., Münster 60 000 Mk., Ober- und Nieder-Bessingen je 70 000 Mk. übernommen. Mit dem Bau der Bahn soll baldigst begonnen werden. Für die beteiligten Gemeinden wird, wie wiederholt betont wurde, die Dahn Industrie und Verkehr bringen, sind doch die Gemeinden reich an Waldungen, Basalt- und Eisensteinlagern, Die der Erschließung warten. Auch das Braunkohlenbergwerk vereine gedrungen sei". Auf den letzten preußu ch en L e br erlag in Königsberg ist der Unterrichtsininister besonders schlecht vi sprechen. Er verlas zur Illustration für den „u n z i e m 11 ci) c n 2 o it, der in .Königsberg angeschlagen worden sei, enuge nacn seiner Ansicht besonders gravierende Stellen aus der Rede eine Lebrers nach dem stenographischen Bericht, die ledocb nur, oone persönliche Scharst oder ehva beleidigende Wendungen, eine am- liebe Kritik des Schulkompromisies enthielten, so das; ou ~uuc seden einielnen Satz, den der Minister zitierte, nur durch ibie kräftige Zustimmung unterstreichen konnte, was verrn totuot, dpi sich einen anderen Este kl von feiner Vorlesung versprochen hatte, einigermaßen tu Verlegenheit fetzte. r , . . Ter Schnlkompromist wird - darüber kann schon beute fern Zweifel bestehen — eine Gleichstellung der o t m sch u l e mit der Konfessionsschule, wie bet Zentral, ausschns; der nationalliberalen Partei zur ..^ofckmuchllgu.tg ^er großen Verstimmung, die sich insbesondere un ^benilgm gegen die Beteiligung der Nanonalliberaien an dubt bat, nicht enthalten. Tas Schulkomvromck wird un ^oste'Uellenen gesetzgeberischen Charakter tragen, mit den; tue ^Abnoienen Gegner der Simultanschule, die ganz offen als ibr leM: Siel m schnlpolitischem Gebiete die Ausrottung der 2umi to n 1 Stumpf und Stiel proklamiert haben, alle Veranlassung haben werden, zu frieden zu fein. , Sur ^5age in ZUißlund. Die revolutionäre Bewegung übertragt sich, von den Arbeitern der Industrie auf die des Verkehrs, Sn Rustisch-Polen r t der Gütertransport auf den Bahnen io gut ime aufgeboBcn. Tarnende von Wagen mit Lebensrnitteln können nicht befördert werden, ihre Fracht verdirbt bei der ungmntrgen ^hreszert. Bei einer mdjt unerheblichen Zahl von Bahnen un eigentlichen Rußland wurd. der Streik der EisenbahnangestMen. proklamiert Hierdurch er- leibet der ganze Verkehrsbetrieb die allerbedenklrchstL Störung. T>r Ausfall einer einzigen Linie aber stört den ganzen Organismus der Militärtransporte. .Tie sibirische Bahn nimmt bte von allen Seiten des Reiches zugehenden Truppen-,, Güter-, Lebensmittel-Transporte auf, um sie dein Heere im lernen Osten zu- zurübren. Tie transsibirische Bahn soll unter der Einwirkung des Streikes der Eisenbahnangestellten ZU leiden haben. ^«rAus- fall der Zufuhr an Proviant nach der Manchch-urn, wo 400 0U0 Mann täglich verpflegt werden sollen, wird zur Lebensfrage für hie russische Armee, um so mehr, als die Blockade von Wladiwostok durch die Japaner alle Zufuhr zur See verhindert. In Petersburg selber bedrohen bluttriefende Proklamationen der sozialrevolutionären Gruppe alle Besitzenden mit dem Tode. Tiefe Proklamationen sprechen auch von einem allgemeinen „en r o p ä i s ch e ii K1 a dd e r a d a t s ch". Kein Wunder, 'daß ausländische Pessimisten schon daran denken, Die Familien in die Heimat zu schicken. Am schlimmsten sieht es im Kaukasus aus. In der Petroleumindustriestadt Baku dauern die blutigen Zusammenstöße an. Ti eStraßen sind voll Leichen. Am Mittwoch soll dort allerdings zwischen Armeniern und Persern eine Aussöhnung erfolgt sein. Rach Privatmeldimgen aber fordert dort der noch fortdauernde Kampf entsetzlich viele O p f e r an M e n - schen 1 eben. Me Vobrfelde^ stellten die Arbeit em. g.re Fabriken werden ebenfalls ben Betrieb einstellen müssen, da deutsches Neieir. Berlin, 22. Febr. Ter Kaiser übersandte dem Mitglied des elsaß-lothringischen Staatsrats, Schlumberger- Geb Weiler, anläßlich der Feier seiner diaman - tenenHochzeit mit einem Schreiben eine Porzellan- Vase mit seinem Porträt. Tie Stadt Geb Weiler ernannte Schlumberger zu ihrem Ehrenbürger. Schlumberger stiftete für die Stadt ein Kinderspital und bedachte die Kranken- und Waisenhäuser sowie big Arbeiter seiner Fabriken mit Geldgeschenken. — In Gegenwart deS Kaisers wurde heute abend /ine Musikprobe im neuen To m abgehalten. Gegen 1500 Soldaten waren zur Füllung des Raumes kommandiert »erben. Ferner waren die Mitglieder des TomkapitelS, die Tonibauverwaltung und eine Anzahl geladener Personen SUfleAen. D^r Monarch soll über das Resultat der Probe, bei der Musikstücke und Gesänge deS TomchoreS zur Vorführung aelanaten, seine Zufriedenheit ausgesprochen haben _ Z-m Königlichen Marstall sand heute abend eine Lichtbildervorkührung mit daraus folgendem 3V,% 1% Oesterr. Goldronte Der Krieq. Dom Kriegsschauplätze. Petersburg, 22. Febr. Tie Petersburger Tel.-Ag. meldet aus tzuantschau von heute: Im Ravon von Tsinchent^chen gingen am 20. Februar die kleinen Vorposten aus Tindajin unb vom Tsentsilin-Pa« ein wenig zurück. Der südliche Vorposten blieb auf dem eingenommenen Punkte. Unsere Verluste im Laufe des Tages betrugen 19 Tote und 63 Verwundete. In der vorigen Nacht und heute verhielten sich die Japaner ruhig, auf der übrigen Front ist alles still. . Tokio, 22. Febr. Von der Mandschurinnen Armee wird gemeldet, daß die Russen fortgesetzt einzelne Teile der iapanischen Stellung beschießen. In der letzten Z:it itellten bte Rusten eine Anzahl schwerer Geschütze in Tsckstkiatun, zwei Mellen westlich von Taschanas London und Paris sind nach wie vorskeptisch aufzunehmcn. Taß mindestens etwas Börsenspekulation bei den durch Z>iveiGbtlichkeit ausgezeichneten Mell)i-ngcn im Spiel ist, kann als sicher gelten. Tie „Nordd. Allg. Ztg." begnügt sich damit, eine Aeußerung des japanllchen Gesanoten Vllomte Havashi, daß c: keinerlei auf einen schleunigen Friedmsschluß hindeutende Nachrichten habe, durch den Truck hervorzuheben. Auf der russi- shen Botschaft in Berlin weiß man noch nichts von der Möglichkeit eines baldigen Friedensschlusses. Es wird berichtet, daß nur nach einem bedeutenden Erfolg der russischen Waffen über den Frieden zu reden sein werde. Vorher unter keinen Umständen. , Ter „Wiener Polit. Korr." zufolge hat die dortige japanische Gesandtschaft von Verengen betreffend die Frage des Friedens- schlnsst? ^'’Yirrfni?. „Darmfl. Ztg/': Ein Oberlehrer des' GH m nasiums Gießen hat der Schulabteilung angezeigt, das; die 14. d. M. in d er zweiten Kammer gegen den Direktor hobenen Beschuldigunge n indirekt von ihm stammen. Er habe schon vor längerer Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten einem ihm verwandtschaftlich nahe stehenden Arzte Mitteilungen gemacht, die dieser^vhne sein Vorwissen und gegen seine Absicht dem Abg. Dr. David zur Verfügung Igrestellt habe. Dem Geh. Schulrat Dr. Schädel wurde hiervon Kenntnis gegeben, worauf er zur Aufklärung des Sachverhalts Disziplin arunter- suckung gegen sich selbst beantragt hat. ** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Am heutigen Ziehungstage der 4. Klasse fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf' Nr. 7474 (nach Darmstadt), ein Gewinn likiicltc lilfliniiuirii. N. B. Darmstadt, 23. Febr. (Eigener D-raht- bericht.) Die zweite Kammer nahm heute dre Kai- Pitel „Kameral- und Forstdomänen", „Lokalverwaltrmgß^ Posten" und „Wegen der Forsttwmäne", ferner dre Etatsi für das Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung, für Batman st alt und Tiefbauamt Bad-Nauheim und ©i§fnDrit Bad- Nauheim an. Die Debatte irber die 4. Hauptabterlung! „Lotterie wurde abgeseht. Ferner kamen zur Annahme die 5. Hauptabteilung „Direkte Steuern" usw. Erne längere Debatte entspann sich noch beim Etat des Ministeriums der Finanzen über die Vergebung der Stuckarberten am Theaterumbau an eine Wiener Firma. Dre Avgeordneten Müller und Noack tadelten diese Vergebung an das Ausland, während der Fin an zm inister urrld Mimsterial-' rat v. Bie geleben das Verhalten der Regrerung verteidigten, die sich in einer Zwangslage befand und nrcht anders handellr konnte. Nächste Sitzung morgen jrith um 9 Uhr. Wien, 23 Febr. In hiesigen diplomatischen Kreism erregt es unangenehmes Auffehen, daß die Untersuchung über einen Einbruch in das ö str e i chisch-u n g a r i s che Gen erai- tonfulat in Berlin die Tatsache ergeben hat, daß der Ein- brnch von einem hochstehenden Beamten des Konsul a i s verübt wurde. Tie Staalsanwaltschaft in Berlin hat die rsuchung eingcleitet. In Zusammenhang damit wurde der Vizetoniul Dr. Franz Seit! von seinem Posten enthoben. „ , . , . ,„ Petersburg, 25. Febr. Der Zar I>at ncf\ nicht °ur Beisetzung des Großfürsten Sergius nach Mosrau begeben. ikittskand. Konstantinopel, 21. Febr. (Wiener K'orr.-B.) Aus Monastir wird gemeldet, daß 20 auf der Rückkehr nach Zovik befindliche, dem Patriarchat angehörend-e Bauern 21 Kilometer nordwestlich von Nakova angeblich von einer bulgarischen Bande überfallen und z-lvei getötet wurden. Philadelphia, 22. Febr. (W. B.) Zu der von der Universität von Pennsh lvani en veranstalteterr Feier des Geburtstages Washingtons sandte Präsident Roosevelt eine Adresse, in der er sagte: Zwei Grundsätze Washingtons müßten die Basis für die gesamte auswärtige Politik der Vereinigten Staaten bilden, nämlich Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit allen Nationen geg en über zu beobachten. Für den Krieg gerüstet zu s ein, als wirksames Mittel zur Beförderung des Friedens, die Flotte stetig aus zu blauen und' klar und entschieden für die internationale Redlichkeit einzutreten, das sei der beste Weg, Treue und Anhänglichkeit an den Lehren Washingtons kundzutun. Die Besitznahme der Philippinen, das amerikanische Interesse am Handel mit Dem Orient, der Bau des Panama-Kanals und die Aufrechterhaltung der Monroedoktrin erforderten eine Flotte von entsprechender Größe, die hinsichtlich ihrer Stärke, unübertroffen an Leistungsfähigkeit sei. Alis unö Lantz. Gießen, den 23. Februar 1905. ** I. I. K. K. H. H. der Großherzog und d i e Großherzogin sind nach dem aufgestellten Reiseplan am Dienstag nachmittag gegen 5 Uhr in Mexandrowo eingetroffen und von da im Souderzug nach Warschau gefahren, wo Nie Ankunft etwa nm 9 Uhr abends erfolgte. Hier stand der kaiserliche Sonderzug zur Fahrt nach Moskau bereit, wo die Ankunft heute früh erwartet wurde. (D. Z.) ** Zu der Interpol! ation David schreibt die bei Münster wird dem Verkehr angeschloffen. Die Bahnstrecke folgt von Lich dein Wettertal über Nieder-Befsingen und Ober-Befstngen; bei Münster geht sie links ab über Ettingshausen, Kolbenniühle, Oueckborn, um weltlich von Grünberg in die Bahn Fulda-Gießen einzutaufen. 4- ii bad), 21. Febr. Die Errichtung einer großen Gasanstalt ist hier von der süddeutschen Gasgesellschaft Frankfurt a. M. beabsichtigt. An dieses Gaswerk sollen amtliche Gemeinden der Umgegend bis nach Ulrichstein, Schotten, Ettingshausen, Queckborn, Lich, Villingen re. an- geschlossen werden. Das Unternehmen wird allgemein freudig begrüßt. Die Gasanstalt soll in der Nähe unseres Bahnhofs errichtet werden. Mit den Behörden und Gemeinden sind Unterhandlungen im Gang. Frankfurt a. M., 22. Febr. Das Kgl. PolizeivräU- dium hat den Adler-Fahrradwerken die Erlaubnis erteilt,, vorläufig 6 Taxameter-Auto in obil-Troschken hier in den Verkehr zu stellen. Nach der vorliegenden Skizze, ind diese Droschken elegante Landaulettes, welche bei chönem Wetter offen, bei schlechtem geschlossen benutzt werden können. Der Motor ist ein 12—14pferdiger Doppel- Evlinder. Die Droschken werden voraussichtlich im Monat April in Verkehr kommen; der Tarif soll etwas höher sein, als derieniae der veanlären Fmker. Märtlc. P* fc. an f flirt a. M., 23. Febr. (Telepr. Ona.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmark t° p reife. Zum Verkaufe standen : 25 Ochsen, 0 aus Oesterreich 1 Bulle, 00 aus Oesterreich, 31 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oesterreich, 804 Kalber, 98 Schale und Hammel. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 70 bis 72 Mk., 2. Qual. 65-68 Alk., 3. Qual. 58—60 Mk.; Bullen 1. Qual. 61—63, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 67-69 Tlf., 2. Qual. 64—66 9)11, 3. Qual. 54—56 Alk., 4. Qual. 45—47 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 75—80 Pfg., Lebendaewicht 45—48 Psg., 2. Qualität 59—62 Pfg., Lebendaewicht 43- 45 Pfg., Schlachtgew. 57—61 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 68—70 Pfg., 2. Qual. 02-00 Pf. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, bei Kleinvieh gut. Limburg a. d. L., 22. Febr. F r u ch t m arkN Durch« schnittsvreife pro Tlatter. Roter Weizen 15.30 TIL, weißer Weizen 00.00 Tlf., Korn Mk. 10.85, Gerste 00.00 Mk., Hafer 7.50 Mk., Erbsen 0.00 Mk.. flnrtoffeln 0.00 Mk. Uniöcr1llot; bitte in fernere , Submission. Für die neuen Kliniken in Gieren soll die Lieferung von en. 32 000 Zentner Maschinenkohlen „ 600 „ Nußkohlen 60 Raummeter Tannenscheitholz für das Rechnungsjahr 1905 auf den: Submissionswege vergeben werden. . B®’/* Die Lieferungsbedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungsbureau- der neuen Kliniken cm den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittags cingesehen werden. _ Offerten sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eroffmmgstermin den 4. März 1905, mittags 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Zuschlagsfrist bis 14. März 1905. Gießen, den 2?. Februar 1905. Großh. Verwaltungsdirektion der Neuen Kliniken. Pfannenstiel. Todes- Anzeige 1006 Herr nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen Giessen (Goetheslrasse 42), den 23. Februar 1905. stille Teilnahme mitteilen. 1905 nehmen. Familie Conrad Schlierbach Familie Carl Schlierbach. Minna Spruck, geb. Sartorius Br. Wilhelm Spruch. Giessen, den 22. Februar (Ludwigstrasse 8) Die Beerdigung findet Samstag 1004 Freunden und Bekannten teilen wir tiefbetrübt mit, dass gestern abend mein lieber Mann, unser guter Vater Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Awgust Helfendem den 25. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr vom Portale des neuen Friedhofes aus statt. (Statt jeder besonderen Mitteilung). Heute abend 8^ Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unser innigst geliebter Gestern abend 9^ Uhr hat es Gott dem Allmächtigen gefallen, unser liebes, unvergessliches Söhnchen, Bruder, Enkel und Nefie Aiig'iistchen nach eintägigem schwerem Kranksein im Alter von 6 Jahren zu sich zu Giessen (Schottstrasse), Meineringhausen, den 23. Februar 1905. Die Beerdigung findet Samstag den 25. d. M., nachmittags 4y2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 1000 Die Beerdigung findet Samstag den 25. Februar, nachmittags 5 Uhr, auf dem alten Friedhof statt. Blumenspenden im Sinne des Verstorbenen dankend abgelehnt. Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Otto Schlierbach im 32. Lebensjahre, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um Die tieftraueraden Hinterbliebenen; V- WW M: W' :v--; S 'M 6 - • • V I H, M W K K X ■ W i MK Er hatte eine längere Konferenz mit dem Minister des Innern über die Frage der Einberufung des Z e m ft i Z o b o r. Dieselbe soll endgiltig beschlossen worden sein. Marschau, 23. Febr. Infolge Schüler ft reiks wurden 300 Gymnasiasten verhaftet. Vor dem Mädcben-Gvm- nas'um kam es zu chicm heftigen Zusammenstoß zwischen Schü- lerinnm und ihren sie begleitenden Müttern und der P o l i z e i, die mit dem Gewehrkolben unbarmherzig auf dieFrauen u n d M ü d ch e n e i n h i c b. Philadelphia, 22. Febr. Der deutsche Kaiser telegraphierte an Professor Harrison in Philadelphia, Universität: „Ich bin wahrhaft- erfreut, daß die Universität mir gleichzeitig mit Roosevelt die atademische Ehre anbietet, womit George Washington einst bekleidet war. Ich bitte Sie, mit Meinem Danke die besten Wünsche für das fernere Wachsen und Blühen der Universität entgegenzunehmen." — Die namens der Universität ergangene Ebarbin an China zurückzuaeben, sei das Bemerkenswerteste, ru s s i s ch e Flotte ergangen sind. äußerte sich Balfour dahin, die englische Negierung hege festes Vertrauen zu der von der russischen Negierung gegebeneuVer-^ sicherung, daß sie ausgedehnte Vorsichtsmaßregeln traf; um der Wiederholung solcher Vorfälle, wie sie sich am 21. und 22. Oktober 1904 ereigneten, vorzubeugen, und daß! genaue Weisungen zu diesem Zwecke an die g. a n 5 q da hierdurch Rußland trat;, seiner eigenen Niederlage gewinnen würde; denn die Gegend der Nordmandschurei, die Rußland behalten würde, betrüge tatsächlich zwei Drittel der Mandschurei. London, 23. Febr. In Beantwortung einer brieflich an den Premierminister Lord Balfour ergangenen Anfrage, ob Maßregeln zum Schuhe der Fischereifl otte an der Dogg er bank gelegentlich der Durchfahrt des Dritten B a l t i s ch e n G e s ch w a d e r s durch die N 0 r d s e e getroffen finbj Antwort lautete: „Die Universität von Pennsylvanien dankt Ew. Majestät für die gnädige Botschaft und begrüßt in der Körperschaft der Universität die Namen Ew. Majestät und Roosevelts neben dem George Washingtons." Vom Kriege. London, 22. Febr. Ein Vertreter des Neuterschen Bureaus stellte in javanischen Kreisen Londons Untersuchungen über die Ansichten an, die man über die Bedingungen hat, unter welchen Rußland Frieden zu schließen gewillt sein soll. Auf alle Fälle gab man der Ansicht Ausdruck, daß solche Bedingungen, selbst wenn die Frage der Kriegsentschädigung nicht in Zweifel gezogen würde, unmöglich von Japan angenommen werden könnten. Der Vorschlag, die Mandschurei nördlich bis 01045 Schlosser im Alter von 27 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Balzer, geb. Welker. Gießen, Asterweg 12, den 22. Februar 1905. Die Beerdigung findet Freitag den 24. Februar, nachmittags 2 Uhr, in Ober-Roßbach v. d. Höhe statt. Todes-Anzeige. Heute morgen 9 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Sm Älbert Balzer* 998 anzumelden. DC,X Die Direktion. Hansen. Dofiversteigerung im Botanischen Garten. Samstag, 25. Februar, vormittags 9 Uhr, sollen 31, Festmeter Ulmen-(Nüster)Nutz- holz, darunter ein Stamm von 70 Cmtr. Durchmesser versteigert werden. Gießen, 23. Februar 1905. Gießen, 18. Februar 1905. Im Auftrag der Erben: Die Rechtsanwälte: Justizrat Dr. Gutfleisch, Fr. Engisch und F. Arnold. Versteigerung. Freitag den 3. SCTiärj 190o, nachm. 2 Uhr, werden nnPiand- lokal Seltersweg 11, gegen Barzahlung versteigert: 2 Wagen, Verkows, Schranke, Sovbas, Kommode, 1 Schreibtisch, lEisschrank,Spiegel, Uhren u.a.m. Eießen, den 23. Februar 190o. 1003)5; ohann, Gr. Pfandmeister. Gemäß § 2061 des B. G. B. werden die Nachlaßgläubiger des am 23. April 1904 in Gießen verstorbenen Chemikers Christian Busch aufgefordert, ihre Forderungen binnen 6 Monaten bei den unterzeichneten Anwälten oder bei dem Großh. Amtsgericht Gießen als Nachlaßgericbt bei Meidung der gesetzlichen Rechtsnachteile MumntnmHrmg. Die unterm 9. Januar l. Js. angeordnete Sperre bei Markt st raße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 21. Februar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. <0 e r b c r g. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat eö gefallen, unseren innigst- geliebten Gatten und Vater Hm« Kapellei* im Alter von 36 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. )01053 Tie trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Sonnenstraße 13), den 23. Februar 1905. Tie Beerdigung findet Samstag, den 25. Februar, nachm. 4 Uhr von der Kavelle des neuen Friedhofes aus ftntt____ Di- Anmeldungen der für das Schuljahr 1905/06 neu aufzunehmeud.m Schüler werden an folgenden Tagen m dem Rcalschulgebäudc cntgegengcnommen: 1) Für Realgymnasium und Realschule: Donnerstag den 3. und Montag den 6. Marz, vorm. 10 12 Uhr. 2) Für di- Vorschule: Montag den 13. Marz, vorm. Prima SMsckrtchln (magnum bonain) empfiehlt billigst Telefon 235. S* Wrnsel, 959 Eormenktrane 6. 10—12 Uhr. , ™ r . . r . . Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Bsburtsschem, Impfschein (bei Schülern über 12 Jahren die Bescheinigung der Wiederimpfung) und eventuell ein Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. M Die Direktion. Dr. Rausch. Kreppeln täglich irisch bei 123 HofbäcEc^r Moll, MäuSburg 12. StaaMswchaftlicker FortüldmigsHiirs. 8. Vortrag Professor Dz. Bleicher, Direktor des Statistischen Amtes der Stadt Frankfurt a. M. Thema: Die soziale Gliederung des Deutschen Reichs nach -en letzten statistischen Aufnahmen. Samstag den 25. Ieöruar abends Punkt 61/* Uhr Wegierungsgeöäude. 01070 Submission. Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen sollen 1905 auf dem öffentlichen Submissi- ,sür das Nechnungsjahr 'onZrvege vergeben werden a. Die Lieferung von: .1. Backwaren und Zwieback, % Fleischwaren, Z. Spezereiwaren und Verbrauchsgegenstärlde, i4. Kaffee, B23/, 6. Schreibmaterialien, 9. Maschinenöl u. Putzwolle, 10. Bürstenwaren u. Scheuertücher, 11. Seife und Seifenpulver, 12. EiS, 13. Porzellanwaren. 5. Butter und Eter, 6. Milch, 7. Bier, b. Das Reinigen des H^des und der Oefen; die Ent- leerung der Kehrichtgrube, die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oel- und Weinfässern, leeren Flaschen und Lumpen. c. Transport der Wäsche. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden. Proben der unter a. 3, 4, 7, 8, 9, 10, 11 und 13 bezeichneten Gegenstände sind nebst den verschloßenen Offerten mit entsprechender Auffchrist versehen bis zum Eröffnungstermin Samstag den 11. März 1905, mittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau einzureichen. Zuschlag erfolgt den 18. März 1905. Gießen, 22. Februar 1905. Großh. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. OesfentLLche Vergebung. Für Gr. Landgericht Gießen und die Staatsanwaltschaft Lei diesem Gericht soll die Lieferung der für das Ctatsjahr ,1905 erforderlichen Schreibmate rialien, mit Ausnahme er Aktendeckel, und die Fertigung der Buchbinderarbeiten im Älngebotswege öffentlich vergeben werden und können verschloßene Angebote und Muster der Materialien bis zum Eröffnungstermin D”/3 Donnerstag, 16. März 1905, früh 11 Uhr, «uif der Gerichtsschreiberei Großh. Landgerichts, Justizgebäude 'Zimmer Nr. 33, niedergelegt werden. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, betr. das Verdingungswesen, enthaltenen allgemeinen und den dahier ausgestellten besonderen Bedingungen, welche, wie auch der Tarif für Buchbinderarbeiten auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht wffen liegen bezw. kostenfrei erhältlich sind. Zuschlagssrist Z Tage. Gießen, den 22. Februar 1905. Der Großh. Larchgerichts-Sekretär: Löwer. Das Genoffenschastskataster der Heidseldgenossen- schast zu Langd liegt 4 Wochen lang aus dem 'Bureau der Großh. Bürgermeisterei Langd offen. Langd, am 21. Februar 1905. Der Vorstand: 995] _________________________Meyer. Gesangverein Liedertafel LiOllar. 1005 Samstag den 25. Februar, abends 7.59 Uhr begrünend, im Saale „Zur Linde" Großer Maskenball. Eintritt für Nichtmitglieder 50 Psg. pro Person. Feinster 771 Bienentaielhouig. Adler-Drogerie, Seltersweg 39 Otto Schaaf. 42 Haupttreffer im Betrage von über 4 Billionen Mark können jährlich auf die vom Verein „Fortuna“ angeschafften, gesetzlich erlaubten Siaats-Prämien- Lo8e erzielt werden. [ss10/a WiMMg Honatl. mir Hl. 3. Prospekt gratis vom Vorstand: <>. Appold in Frankfurt a. M. 56. ß-tous aus sofortigen Abbruch zu verkaufen. Näheres 969 __Seltersweg 65. 01025] Hochs. Adlerrad billig zu verk. Grünberger Straße 27, j, s Wickelformen. Einige Partien, fast nicht gebrauchter, Formen, verschiedene ö'Q^onä, sind billig abzugeben. 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Der Bezirksverein »Biebertal" hat uns für Sonntag, den 26. Februar, nachm. 3 Uhr, zu einem Tanzkränzchen auf den Windhof eingeladen und ersuchen wir unsere verehrlichen Mitglieder nebst Damen sich recht zahlreich daran zu beteiligen. D33/3 Der Vorstand. -Heute Bereinsabend im Post- keller. O 24. r. 85. g* Uslr. Äraihl. 7 Uhr. .»/, 5tadt-Theater Gießen. Diretnon: EL und F. A. Steingoetter. Freitag d. 24. Februar 1905; 13. Freitag- Abonnement-Borftellaug. Totentasiz eine Aschermittwochsdichtung in 1 Akt von Max Moeller. Hierauf: Ber* Oieb Komödie in 1 Akt von Octave Mirbeau. Zum Schluß: Endlich allein Schwank in 1 Akt von Gustav Driesch. P Ba«dr iW Am t Stenge haben. Auf Handel In dl Slbg. (di mich fr $f। habe n entgegeu^i fierung scv «all. Der feiltet ve Memei prgüffen fit die l! an dem C bezeiämei bundeö e sind. Wc rtflärt \ bandelt Bevölle wurde, infolge Mer i haben. Zöllner Nutzen und Jt urimöc von d bandel nomen .Hande haben, muffei kcmnt, sinder Arber geling Sonn scbi^ si ck ei es Id fDhrfle Geaer soll, der s gerad htrml bertrc komm demoi Slbnj Cavri träge orden die heran unser« biete An so' Landti scbwer bekomi Softal itiTt w daß m kwaang peweser Berträc gekomm es an bedin-^ peftuhf bem Ab ber Din träge er dels, bo abnrslbsi wird dak wit Ame Zu den I der 27?ei| Werden. ouc und Watt fe"bo f nid Tbg «fenbe 5rf] Vei b Wling T Wete Wt x ölt ^tn «fei ^udelsd ®^etbc