Zweites Blatt Nr. Ä74 '"keit« bl| ' General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen total. 1 Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-2U>r.: Anzeiger (Sieben. 155. Jnyrgang nlwttef 3fen vö scheint tLgllch mit Ausnahme deS Sonntag«. Die „Siebener Lamllttndlätter" werden dem ,Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der Reifliche £anö®Uf“ erjchetnt monatlich einmal. ^frci5 Cfamnitz vertrat, hat „aus Gesundheitsrücksicksten" sein. Mandat n i c b e r g c l c g t. Anlaß hierzu bot indes jedenfalls die Stellung Scbipvels in fragen d.r Zoll- und Handelspolitik. Schivvel hält einen Zollkrieg mit den Vereinigten Staaten für nützlich oder w br'ck 1 m. 3— INichrniwL «t LlKlEngeiir.ivjHt gtbltum CltsbiuiBj» llt icön'.aldul m oOiiiü ritt Licht lb i-f-rk an« n cha, Sachs.-M. No.j Glultbrlt - Lieferns! k - SegrOadel 162Ü. e Jr q(U Griedel'-" Wuöeausstchten in Wußtand. Mit allem Vorbehalt ist heute mitzuteilen, daß nach den neuesten Depeschen aus Petersburg, Moskau, Warschau eine Wendung zum Bessern ein getreten ist. Man hofft auch, daß von der nach kurzer Dauer erfolgten Beilegung des Generalstreiks in Petersburg eine allgemeine Beruhigung ausgehen wird, und damit dürfte die Regierung in der Lage sein, das angekündigte Reformwerk nun in die Tat umzusehen. Auch sind der Regierung aus den Kreisen der Intelligenz, der Kaufmannschaft usw. Zusicherungen gegeben worden, daß sie nach dieser Richtung hin untern stützt werden wird Daraufhin haben auch an der gestrigen Börse die russischen Werte eine weitere bemerkenswerte! Besserung erfahren. Es bleibt nur zu hoffen, daß nicht wieder ein Rückschlag eintritt. Nach Privatmeloungen aus Kisch in e w haben dort indes wieder a n t i s e m r't i s che Exzesse eingesetzt. Käufer und Geschäftsläden wurden geplündert und in Brand gesetzt. Die israelitische Jugend, unterstützt von Studenten, setzt den Exzedenten Widerstand entgegen. Bei den Zusammenstößen geb es viele Tote und Verwundete. Einzelheiten fehlen noch Nach telegraphischen Meldungen aus Lodz wurde dre katholische Kreuzkirche, als die in ihr Versammelten während des Gottesdienstes die polnische Nationalhymne sangen, van Infanterie umzingelt und etwa 500 Personen verhaftet. Als ein Teil der Verhafteten durch die Nikolai- straße geehrt wurde und dort ein Gassenjunge einen Pfiff abgab,' ließ der Offizier des Kvlywanschen Regiments feuern. Zwei Arbeiter und eine junge Dame blieben tot, eine Frau und mehrere Passanten wurden verletzt. Um 8 Uhr abends wurde dieselbe Kirche von drei Rotten Infanterie besetzt. In dem russischen Städtchen Chocz an der posenschen Grenze brachen am Sonntag Unruhen ans. Bauern veranstalteten einen Demonstrationsumzug mit toten Fahnen, rissen von dem Schulgebäude den russischen 2ldler herab und wollten den Lehrer lynchen, dem es gelang, sich in Sicherheit zu bringen. Eine aus Kalisch eingetroffenej Abteilung Kosaken war machtlos. Tas Lazarettschiff „Mongolin", das aus Wladin wostok in Nagasaki eintraf, berichtet, daß die Revolte dort am 12. d. M. ausbrach und erst am 15. etwas Ordnung wiederhergestellt wurde. Am ersten Tage griffen die Meuterer das militärische Haup quartier an und ermordeten 400 Offiziere und Soldaten. In den Straßen wurde mit Geschähen geschossen. Die Truppen in Eharbin bemächtigten sich eines Zuges und fuhren nach Wladiwostok, wo sie alles plünderten. Tie deutsche Firma Kuntz und Alberts telegraphierte nach Tsingtau um Kriegsschiffe. Die Leiden, welche die Chinesen auszuhalten hatten, waren furchtbar. Theater, Schulen, Kirchen und Zollhäuser bildeten ein Flammenmeer. Arn 13, König KaaKon von Zlorwsgen. Kopenhagen, 20. Nov. Aus Anlaß des Empfanges der norwegischen Dcputa- i Kon ist die Stadt mit Flaggen geschmückt. Als um 11.20 \ llhr Prinz. Karl und Prinzessin Maud nach dem Schlosse Schlosse Amalienborg fuhren, wurden sie von einer zahlreichen Menge mit Hurrarufen begrüßt. Ebenso die norm. Deputation, welche IP/2 Uhr in drei königl. Wagen ar. tarn. Der norwegische Gesandte Baron Wedel-Iarlsberg führte die Deputierten in die Gemäldegalerie, wo sie von J SSnig Christian empfangen wurden. Tann begaben sch die Deputierten nacn dem Rittersaal, wo der Wort- j -ihrer, Stört hingspräsident Berner, folgende Rede hialt: Majestät! Das Storthing vor, Norwegen hat kraft der Machtbefugnis, welche die Verfassung des Reiches ihm gibt, zum fitinig von Norwegen einstimmig S. K. D. den Prinzen Karl van Dänemark gewählt. Tas dänische Königshaus wie bcW däinlckze Volk haben dem norwegischen Volke herz- liches Verständnis und herzliche Sympathie ent- ac^engebracktt. Hierfür ist unser Volk tief dankbar und darum ist auch das norwegische Volk durchaus davon überzeugt, daß ein inniges Vertrauensverhältnis von der ersten Slunde an zwischen König u n d V 0 l k sich einstellen wird. n.cmn ein Prinz aus Eurer Maj. Haus Norwegens Thron besteigt tum Glück für unseren König und für unser Volk und zum friil für den ganzen Norden. Im Namen des Stvrlhings ersuche ich in tiefflcr Ehrerbietung darum, daß Ew. Majestät gnädiasl ein zuwilligen geruhm, daß Prinz Karl ine Wahl zum König von Norwegen annehme. König C h r i st i a n antwortete „I a" und verlas darauf Kendrik Wrlboi gefall n. Gestern nachmittag erhielten wir folgendes Telegramm. da§ wir alsbald durch AuShang bekannt gaben: Berlin, 20. 9?ob. Meldung deS Generals b. Trotha : ??ach einer Meldung des Kapitäns Goliath auS Berseba ist Hendrik AZttbot beim tteberfatl eines Verpslegnngswagens bei FahlgraS am 20. Oktober schwer der w n udet worden. Er veranlaßte am 2. November die Kapitänswahl seines SohueS Samuel Asaak un> starb am 3. November. Heute liegen noch folgende Meldungen vor: Der llcberfall, bei dem Hendrik Wilboi durch einen Schuß in den Oberschenkel fdpixr verwundet wurde, geschah auf einen Proviantwagen der 3. Batterie. Sein Tod hat sich bestätigt. Die Bande Witbvi's soll in den letzten Wochen durch Dur st und Entbehrungen viele Menschen und angeblich alle Pferde verloren haben. Sie beginnt sich kcfainbar im Laude zu zerstreuen, doch ist es nickst ausgeschlossen, daß sie sich mit bem Eintritt der Regenzeit wieder um den Kapitän sammelt. Gegen die Bande Simon Koppe r'S hatte am 2. November die erste Ersatzkompagnie unter Oberleutnant Bapst einen Erfolg zu verzeichnen. Sie war von Stamprielsimlein aus den Auobsluß anßvärls marschiert und überfiel nördlich von Koms eine Werft. Vier Hottentotten fielen, neun Männer und 22 Weiber wurden gefangen genommen. A u f deutscher Seite fiel ein Mann: ein anderer wurde leicht venmiudet. Nach einer Meldung des Majors v. Estorff zielst Simon Köpper jetzt der englischm Grenze zu. Seine Spuren hiben sich im Dünensand des Nossob verloren. Eine weitere Verfolgung ist bei der jetzigen Trockenheit unmöglich Cornelius hat sich einem in diesen Tagen geplanten Angriff unserer ?£bteUungen entzogen und ist aus der Gegend von KeetmannShoop nach der Znnebelhocktebene a u s g e w i ch e n. Tic Verfolgung ist ausgenommen. Tie yllsteilung des Oberstleutnant v. Sommern, welche nach dem Gefechte bei Hartebeest- mund am 24. Oft ober nach Warmbad marsckstert war, befindet sich noch dort. Sie ergänzt ihre Verpflegung und bereitet einen neuen Angriff gegen M 0 renga vor, von dem Nachrichten zur Zeit nickst vorliegen. Etwa 400 Hottentotten, Weiber und Kinder, sind von deutschen Patrouillen zusammengetticben worden, und sollen auf der Haifischinsel bei Lüderitzbucht interniert werden. Man mag bem alten Manne, obwohl er unter Treubruch gegen die deutsche Herrschaft den Krieg begonnen und ihn nicht in einwandfreier Weise geführt hat, den ehrlichen Soldatentod gönnen, den er schließlich gefunden hat — für unsere braven Kampfer in Südwestafrika wird wohl sein Hinscheiden eine wesentliche Erleichterung der Situation zur Folge haben. Der KriegSruhm deS allen Hendrik sicherte diesem Hottentottensührer im ganzen Süden des Schutz, gebietes eine überragende Autorität. Sein Ansehen riß auch die ihm nicht unterstehenden Stämme in den Aufstand hinein und hielt sie im Felde fest. In der letzten Zeit war Hendrik 'schon so sehr in die Enge getrieben worden, daß er Frauen und Kinder preiSgab und sich und seine Mitkämpfer den schwersten Entbehrungen ausgesetzt sah. Nun er vom Kriegsschauplatz abgetreten ist, eröffnet sich uns die erfreuliche Aussicht, daß der Nest seiner Anhänger über kurz ober lang ben Kampf aufgeben wirb, sei es au5 Ueberbruß an bem nachgerade aussichtslos gewordenen Feldzuge, fei es infolge innerer Zwistigkeiten. Der Nachfolger Hendriks dürfte schwerlich denselben Einfluß auf feine Leute erringen, den der in langen Jahren und vielen Kämpfen erprobte Führer besessen hat. Der einzige ernsthafte Gegner, den wir nun noch im Süden unseres Schutzgebietes haben, ist Jokob Morenga. Hendrik Witdoi hatte seit Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ben deutschen Gouverneuren schwere Arbeit gemacht; erst 1894 gelang es Leutwein, ihn zur Unterwerfung zu zwingen, und seither galt er als eine sichere Stütze der deutschen Herrschaft, bis er im Sommer 1904 unerwartet ben „Orlog" begann. Der neue Kapitän der Witbdi-Hottentotten, Samuel Isaak, war einer der beiden Abgesandten, die dem Hauptmann von Burgsdorff in Gibeon die erste Mitteilung von dem beabsichtigten Losschlagen ihres Führers mochten. Die Umstände, unter denen sie es taten, und ihre Versicherung, nur Herr von Burgsdorff selbst könne Hendrik umstimmen, haben diesen veranlaßt, allein ben Ritt zu ben Hottentotten zu unternehmen, bei dem er den Tod fand. Samuel Isaak hat sich später an allen Kriegszügen seines Vaters beteiligt und ist mehrfach als Führer hervorgetreten.________________ Haakon erwiderte: „Herr Stvrthingspräsident! Meine Herren! Der erste Groß Vt Vertreter des norwegischen Volkes, die durch ihren ein- it imigcn Beschluß vom 18. November mich zum Könige gewählt lirben, bat mich tief gerührt. Das Volk hat mir dadurch ein lkttranen gezeigt, das ich zu würdigen verstehe und das, wie ist hoffe, stetig wachsen wird, je mehr das Volk meine Ge- u<-chlin und mich kennen lernt. Wie es Ihnen, meine Herren, k'inut sein wird, geschah es auf mein Verlangen, daß die t-n kurzem abgeschlossene Volksabstimmung stattfand. Ich wollte lic Sicherheit da siir haben, baßes ein Volk war, und n i ch t fine Partei, das mich zum Könige wünschte, damit meine klufgabe vor allem sein muß, zu sammeln und nicht |i zersplittern. Mein Leben ist dem Wohle Norwegens c'TTciM, und d's ist meiner Gemahlin und mein innigster sZiunsch, daß daS Volk, das uns gewählt faxt, durch Z u - vi m ml narb eit en m'it ust s nach diesem großen Ziele trüben möge, und mit vollem Vertrauen kann ich denn zu meinem 8 hlsvruche nehmen: Alles für Norwegen!" König Haakon ist vorn König von Dänemark zum Ad- tii ral der dänischen Flotte ernannt worden. Nach der Audienz der Deputierten des norwegischen Ltorthings empfing König Haakon die dänischen Minister. 2er Konseilpräsident Christensen sprach dem König und der Sämig in die heißen Wünsche der Regierung aus und gab de» Hoffnung Ausdruck, daß das Geschehene zum Heil für bmi ganzen Norden sein werde. Der König von D a n e m a r k hat einen Erlaß ver- ckstmtlicht, in welchem er bekannt gibt, daß er nach Beratung mii.t dem Kronprinzen mit Zustimmung der Regierung für stm Prinzen Karl die Wahl zum König von Norwegen an» f?rtommen habe im vollen Vertrauen darauf, daß Prinz f.tnrl seines Lebens beste Kräfte der treuen Erfüllung seiner i Üuijgabe als König weihe, sowie im vollen Bertrmien bar* kujjs, daß das norwegisch^ Volk seinem neuen König mit stesiühlen des Vertrauens im^ber Ergebenheit entgegen» Imme, welche für ein fruchtbares Zusammenarbeiten zum teüil für Land und Volk notroenbig sind. j. Seulh1 Wetzsteins^ । und Damtlistriir Mden, Jacken, sten, blaulemcne 3« !, Wachötucht. lmpsen wird billigst^ ftagören in g*1 lampen sehr 19 abends 8', r X“« t6""’ ».,1‘ M ti< jbewegt folgende Ansprache: Norwegens Revräsl'ntanten, norwegische Männer! Es ist uns eiire Freude, den Wünschen des norwegischen Volkes, wir möchten di? alte vorwegisck>e Königslrone für unseren lieben Enkel den Prinzen Karl annelMem. entgegen zukommen. Wir hegen das »n. Ic Vertrauen, daß das norwegisckze Volk gemeinsam mit ihm ■ 'inrr glücklichen Zukunft entgegengehen wird. Ter junge König fori int nicht als Fremder nach Norwegen, denn er steht nut den « iri faren norn'egisckn'n Königen in venoandtschaftl. Verhältnis, imb auch das Königreich Norwegen wird ifan nickst fremd sein, *? benii überall im Lande werden ifan gemcirisame Erinnerungen an die ßleschichte des Reich's und die Gesckstchte fetncS Geschleckstes ew gegen treten. Es ist unsere Hoffnung, daß das Band, welches ittrt den jungen König urid die junge Königin mit dem alten Lende und Volke vereinigt, durch gutesZusammenarbei- tem zwischen König und Volk zum Wohle des Landes in Zukunft fester geknüpft werde. Es ist dieser Glaube, daß dadurch nicht allein das Wohl des norwegischen Volkes, sondern auch das der Stammesbrüder gefördert werde. Wir bi«en zum allmächtigen Gott, daß dieser Scktritt zum Glück und £ttflcn fflr den ganzen Norden sein möge, daß Einigkeit, sfeiede und Verträglichkeit zwischen den nordt- icben Völkern bestefam und wachsen möge. Wir haben die ii-tMcre Zuversicht, daß unser ganzes Haus und das dänisckre 5df dielen Wunsch mit uns teilen. Darum befehle ich Euch Gott imh bitte Euch, unsere herzlichsten Grüße an das norwegisckte Äolk, das Ilw hier vertretet, entgegenzunehmen. An Euch aber, in k ine lieben Enkelkinder, wende ich mich mit dem Dwnsckn-, daß .Gott Erich 'Kraft und Stärke verlcihm möge, 4 v rem Lande undVolke mit Treue unb Rechts- sinn ju dienen. Damit werdet Ihr Euch die Liebe E u r e § Pulkes gewinnen und Euch selbst als Norweger fünfen, hniptsächlich i n der Arbeit für das Glück und die Brunft Eures Landes. Du, mein lieber Enkel, hast m Deinem Vaterlande und Könige mit Treue gedient. Deshalb bin icki davon überzeugt, daß Tn an Deine neue verantwort- lirhc Aufgabe mit guten, Willen hnmntrittst, Deinen Platz ans-- tu'üllen. Dein Vater, Deine Mutter, Dein ganzes Gr-schleckst. bi? dänische Volk und ich, Dein alter König und Grofwater, neyrnen hier mit Warrn em Gefühl an dieser feierlichen Stund? teil. Ce fa mit Gott, meine lieben Enkelkinder, au5 dem Lande und Geschleckte, das Euch erzeugt, hin zu dem Lande und dem Volke bi3 Euch gerufen, und nefant den Segen Eures alten Königs für Euch, Euer Geschleckst und Eure Taten mit für jetzt und immer- ^rrr. Hiermit Gott befohlen!" . Die beiden Könige und die königftche Farniire traten linauS auf den Balkon uno von der vor bem Schlosse versemmelten Volksmenge würbe ein Hoch auf König Haakon au-soebrackit. Eine Batterie feuerte Salut. Bei der Audienz tm Palais des Königs Haakon brachte der Präsident des Storthings, Demer. (frrüfie unb Glöckwünsche vom norwegischen Volk bar unb jfilb ber Hoffnung des Volkes auf ein glückliches Zusammen- acfcciten zwischen König unb Volk Ausbruck. König Aus and. London, 20. Nov. Wie den „Times" aus Tokio gemeldet wird, wurde gestern ein neues Abkommen zwischen Ja- "an und Korea unterzeichnet. Das neue Abkommen liefert K0rea ben Japanern vollständig aus. Japan wird einen G neralgonv^rneur in Söul ernennen sowie jafainische Be- ernten in sämtlichen korcan. Häfen. Japan übernimmt gleichzeitig d!e gesamte diplomatische Vertretung Körens im An »lau ft. — England falt ein neues Abkommen mit China über Tibet abgeschlossen. Dieses erkennt an, daß Tibet einen Teil des chinesischen Reiches bildet- Dafür bezahlt Chtna die Kriegsentschädigung, welche Tibet den Engländern tvegen der Ztroserpedition schuldet. Innsbruck, 20. Dez. Ta infolge der Landtags- Wahlreform die Städtevertreter durch die Ab geordneten der Landgemeinden majorisiert werden sollt u, be'cktlossen die Vertteter der Städte und Handelskammern Innsbrucks und Bozen, sowie der Rektor der Jnnsb' cker Universität bei der heutigen zweiten Lesung mit Obstruktion em» zusetzen. Sie hibcu über hundert Tringlichkcitsanträge vorbereitet. Paris, 20. Nov Infolge Weigerung der Anwaltskammer, den ehemaligen Professor Hervs als Advokaten zuzulassen, beschlossen die fozialistisckien Deputierten, in der Kammer die Abschaffung der Privilegien der Ad- v ok a t u r zu beantragen. Paris, 20. Nov. Der Senat nahm heute die beiden ersten Artikel der Doriige bett, die Trennung von Staats i! n d K i r ch e an und verwarf den ?lbänderungsanttag, der die Deibebcktnng des bisheriaen Költnsbudgets verlangte. — Charles Dos, der Marineberichterstatter der Kammer, stgt dar, daß die Kriegsflotte Deutschlands im Jahre 1908 eine Heberte genbeit über die französische Marine haben werde, was Iran kre ich zu den größte.« ?l n s! r e n g zi n g e n farausfordern müsse. Dos tritt für die Schaffung eines neuen Sck'issswp ein, den er K r e u z e r v a n z e v nennen wil, und der ein Deplacement von 17 800 T-, eine Maximal- Panzeruna von 280 Millim. und eine Schnelligkeit von 201/*. Knoten haben soll. „ Kwnstantinopel, 20. Nov. Es wird behauptet, Sultan -)ll>dul Hamid sei entschlossen, die bevorstehende Flotten^- ; Demonstration der europäischen Mächte mit einenti Christenmassacre zu beantworten. (?) Die türkischen Behörden in der Provinz hätten Befehl erhalten, sobald die Flotten-^ , Demonstration anfängt, Angriffe der Muhamedaner auf christ- firfre Einwohner nicht zu unterdrücken. Die Mackste müffen darauf vorbereitet sein, nicht blos die Flotten-Denwnstratton dirrchzn- . süh-r^n, sondern anch die christlich-w Untertanen der Türkei gegen türkische Maßregelungen zu schützen. Im Pildiz wird dagegen ' crfiÖTt. daß der Sultan geneigt sei, die Forderungen der Mächte im Primip anzuneymen und daß es! nicht ans eine Flotten-Demonstration an kommen soffen wolle. — Eine Note des russischen 'auswärtigen Amtes an die Pforte protestiert neuerdings gegen die Aufführung Port Befestigungen am Eingang des Bosporus und an inigen Punkten der Küste de? schwarzen Meeres. Die Note erFlnrt es als unfreundlichen Akt gegen Rußland, wenn : d-m nicht Einhalt getan wird, und droht mit der Forderung der sofortigen Bemhlnng der (fntfcfiäbigunnen an die russischen Untertanen in Höhe von 650 000 Pfund nebst 6 Prozent Zinsen sowie mit der Besetzung einiger Punkte der türkischen 'V ü st e. V rfftüpfö » % Griedel^' ^alt-ng cs. Kindlichen Mann sch asten 20. Nov. 3^ 7. Vermiete*. Landeslehrerverein richtet als Dien st fahr in Anrechnung zu bringen. Dabei beruft leitet. 6643 Vollständiger Ausverkauf! Eisenbahn . . . . Gotthanlbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . O'esterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eiseubahn Berliner Handelsgcs. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Dentsch-Asiat. Bank Diskonto-Knmmandit. Dresdner Bank . . Kreditakticn . . Baltimore- und Ohio- licqt an Typhus schwerkrank in Groß-Gerau dar^ ' nieder. Harpener Bergwerk Lanrahiitte . . Lombarden E. B Nordd. Lloyd . . . . Tiirkenlose 3%7. 3M 7, . W . 132.50 270.S-I . 230.50 f. 16530 . 217.80 256.50 126.10 137.30 . 250.00 . 139.50 Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Eschwciler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahntte . . 100.75 . . 89.05 . . 100.85 . . 89 00 . . 99.40 Beichsanleihe do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen Noch grosse Auswahl! Bedeutend herabgesetzte Preis< Wilk. Reib er, Seltersweor 3d . 175.10 . 150.30 . 241.70 . 101.40 . 165.20 .nach der ft. Ztq. eine Eingab e an die Großh Regierung mit der Bitte, den Aspiranten des Volksschutlehreramtes das M i l it är i a h r bei Berechnung der AnciennitätSverbältnisse n en nach v- Kriege- inrich cm- . 150.80 oiOQA ‘ isi.'io . 193.70 . 16520 . 211.50 . 113.7 . 00.® 25.16 . 113-50 . 125.50 100.30 100.30 95.85 105.45 67.80 68.00 94.90 95.85 9010 137.80 53.90 89.70 67.70 97.80 des Giessener Anzeigers, mitgctcilt von der Bank für und Industrie, Giessen. P'rnnkfnrtcr Börse. 21. Nov.. 1.15 Uhr. Famitien Nachrichten. Gestorben, ^rrerr Paul Hornberger, Darmstadt. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. ftrau Ida Valeska Tendenz: geschäftslos. Börse. 21. Nov., Aufangskurso 4°ä Öesterr. Goldrente. . 4VSOX Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3?o Portugiesen Serie T . 3% Portugiesen „ III 4russ. Staatsanl. 1905 4M° japan. Staatsanleihe 1 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose 4 % Griech. Üfonopol-Anl. . \% äussere Argentinier . 3°'n Mexikaner . . . . 4M7o Chinesen . . Aktien: Bochum Guss Buderus E. W Telefonische Kursberichte HaiM cheriÄtssaal. ftranksu' t !a!. M., 20. Rav. Von der ZWilkammer de? diesige:' Landgerichts tourde der D v c rn sci ii g cr P o r o m n n r, der ben die Intcndan- des lnesiaen OverrchauseS cutc Klage ans Entschädigung in .Höhe von 1:0 000 Mk. erhoben batte, n b n ' w i ? — Nordd. Lloyd . • . • • Oberschles. Eisen-Industrie . 174.81 Eingesandt. fftur Form und Inhalt aller unter i r Rubrik fteFcnh n Artikel übernimmt die Redalt^" dem Vnbhkum gegen: lemerlei Verantwortung.) Warum erfreut Herr Musikdirektor Kranßc seine Roinertbelucher nickt mehr durch die Biotin- und Pu'ton-Solis des Herrn Ronserh meister Gien? G ""freund. Münster, 20. Nov. (Amtlich." Heute abend uberfuhr Personen ug 570 von Gronau in Stotiou 2,mmcn-ti: auf dem Talnhofsübergange der Iosefstraße ein «ruhrweik Führer und Pferd des Ruljrwerkes wurden i-bwer verletz,. Trier 21 Nov In einem Zuge derMoieltalbak,- jtertr ümmer ten drei Metzgerburschen die ft c u ft e r eine« Wagens, verletzten zahlreiche Pers o n e u und w ar,e- einen Friseur aus dem Zuge, der dabet i chwer ver Junkermann, bot auS dem reichen Schatz, den Fritz Reuter dem deutschen Volke geschenkt hat, zunächst die kleiuc Humoreske ,5)u drögst de Pann' weg", sodann aus ,Ut minc Strom- üb* Kapitel 44 und 45: „Worum de junge ftru von Rambom in Gewitter un Nacht up de Landstraat lep. Fru Nüßlern leggt sick in ehre ollen Dag np't Leigen und Hamer- mann up de Zpmpati. - MoseS un David awer de Lugge- dor's — ftru Nüßlern ehre Lügen kommen an den A,ag un ftru Pastern holt ’ne Predigt. — Worüm Moses ok predigte un von Brasigen sine RangdewuhS. ^lrel von Rambow bi'n Laubansce un in de Nerom'ichen rannen matt und wo Bräsig dortau kümmt", sowie einiges aus „-mischen un Rimels". Ter Vortragende verstand es ausgezeichnet, durch seine Deklamationen die dichterischen Schönheiten der vorgetragenen Stücke hervorzuheben und die darin vorkommenden Personen charakteristisch zu zeichnen, so daß mc andächtig lauschenden Zuhörer sich nicht allem, bestens amu.| fierten, sondern auch einen hohen literarischen Genuß mit Nch nach Hanse nahmen. Als ein besonderer Vorzug der Junker - mann'schen Vortragskunft ist seine auch für Oberdeutiche durchaus verständliche Wiedergabe des Plattdeutschen zu ver- ** Zum Männerturnve rein?-.KommerS sei noch mitaeteilt, daß die mit vielem Beifall aufgenommenen Chore unter Leitung des Dirigenten Lehrers Görlach gesungen wurden und das vorgetragene Lied von Gernhard „Im Buseckcr Tal" mit besonders lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. r .. A Bad-Nauheim, 20. Nov. Die beiden neuen Badehäuser sind im Rohbau fertig und schon ist mit dem inneren Ausbau begonnen. Die beiden neuen Verwaltungsgebäude sind ebensoweit gediehen, Jwi'chen diesen führt von der Bahnhofsallee aus eine ca 10 Meter breite Freitreppe nach den tiefer liegenden neuen Badehamern unb den Quellen. Iebes der beiden Badehäuser tragt einen kuppelförmigen Uhrturm. Tie Badehäuser sind etwas größer als die früheren, sie enthalten 40—50 Badezellen, TZandel- ftooen fragen . 20. Nov. Bei der Galatafel ..die heu,? abend int Schlösse stattfand, führte .Kön ig Chr tittan bi« Königin Maud, König Haakon die rup. Kaiferi- Maria Feodor owna. Bei fr -'.nret brachte König Christian einen Trinksvrnch auf das norwegnche Volk.unb auf ba« norwegische Königspaar ans. Umntttelbar btirauf er- hob fick König Haakon zu folgender Rede: , In dem für mich so cmiten Augenblicke fallt es mir fdtorr. meine Dankbarkeit für bic Worte 3u verdolmetschen, btt Gun Mafestät soeben an meine Gemahlin unb mich als norfpegndw König unb Königin anssvrachen. Tas leuchtende Bet,viel memc- geliebten Großvaters als König unb Mann wird tu meinem zukünftigen verantwortungsvollen Leben immer als da? vor mir stellen, bem ut gleichen ich erstreben Wil!. Cs ilt mein tnnin ft er Wunsch, daß Gott mir Kraft und Fähigkeit ftft. 'Nvicten dem norwegischen Volke und mir dasielbe Vcr trauensverhältnis zu schaffen, ime es,-wr'chen Cum Majestät unb dem dänischen Volke beitebt. Was Gute Maie^t für meine Gemahlin unb mich gewesen und, dafür ronnro mir niemals genug danken, unb das werden wir niemals ter* aossen. Indem ich Dir, unser geliebter Großvater, >cn ttefit gefühlten Dank für alles darbringe, will id> mit icncn Worte!' schließen, die an jedem Sonntag in jeden dänischen ^ccmtW M'.nde sind: Gott erhalte unseren.König!" . Q o n b o n 21. Nov. Die Südweit-Eifenbahn-Gefellschtft » hielt" eine ofsizielle Nachricht aus St. Malo, berzuwlae sVi bic Gesamtzahl der Ertrunkenen auf 123 belaufi- K waren 101 Passagiere nnb 28 Mann Vewtznng an Bord der M» Lissabon. 21. Nov. Infolge des an der Küste WM- den Sturmes sind zahlreiche ft-i scherb o o te un tcrgt- qnnafn. Einige hu ndert Menschen sind u n ge k o m mcu. Moskau. 20. Nov. Der S c m st Wnftnt g r c ß setzt' ncut: die Beratung fort. Der Vertreter von Stawropol wies auf die Gefahr hin, die aus der a g r a r i f ck e n B e w c g n n g gftte. und führte aus, diese Bewegung n^rbc hie Zivilisation Nu ßla n ds uernichten. ftürfr ^r-h''-fon ftst'stc ans, w'"!- der Kongreß nicht die Regierung imter-hiRc werde er den v-w druck hervorriiscti, daß alle mit dem Manifest non» 30. ' -toter mtuifricbcn seien. Mlc müßten sich um >'c,cs Manucst sckarc:. sonst würde cs zu einer S chr eckc n s fre rr» ft? n s t mmmci, Redner schlug vor, die Regierung zu bitten, eme K-omnmswn aw> Vertretern der Scmstwos. der Städte und der höheren schulen cinzusctzen, bic ein Wahlgesetz für die Rcichsduma ausarbeite- solle. er sich auf bic Verhältnisse bei ben Aspiranten beS Staats- unb höheren Schulbienftes. *• Der Fritz Beuter - Abend, ben der Kauf- «Inännische Verein unb ber OrtSgewer beverein iftellungen seien außen’ rissenen scharfkantiacn eine große Gstalu ft" verhinderte, baß bic - - ■ . Einbringen fomtlen,obsich «och "«jS""«“ der Soote- Lei»--.- brtinbr;. _3-rJ.-c.nnb der bisber a°. fundenen Leichen läßt daran; i. 'l,eßen, das; der ^v d s e h schnell ciuoclrcten ist. Bra-ldcnt Loubet lieg durch den fran'iösifchMarineattächee sein Betletd über den Berlin, 21. Nov. Einer Blättermeldung zufolge wird sich bei/ den neuen Möitig non N v r, Ehristiania begleitenben Schiffen em deut' schiff unter bem Kommando deo Prinzen . gestern 1 ^b. Ztg.) ber nehnr- ' k. B. Darmstadt, 21. Oft. (Eigener Drahtbericht.) Heute nacht hat sich der 24 Jahre alte ledige Kunstglaser Josef Hirsch in seiner Wohnung in der ^and- Das ist seit 9 Tagen der vierte klein erwies, um allen Besuchern bequem Platz bieten zu feine Erstaufführung, können. Der bekannte Reutcrinterpret, Hofschauspieler Anguß Allenke gegen den 'n cf 6 1 n t A II II d 5 1 heim. Geh. Schulrat Direktor Dr. Schädel die Festrede über * c । bem Brande des L 0 gierhauses zu .Deutsche Treue" halten. Glasgow (vgl. gestrige Nummer) spielten sich unbeschreib- *• Pcrsonalic n. S. K. H. der Groß Herzog haben ^che Szenen ab. Die oberen Stockwerke standen m wenigen den Diener beim Landesmuseinn Heinrich Bertaloth zu Sekunden in Flammen, uno das N'^Gtbare .ingstgefch^^ Dannstadt zum Museumsbeschließer ernannt. der entsetzten Logierg iste ertönte aus dem Haus Fe - " OrdrnSanqelcqenheit. S. M. der KSni« wehr und PoliM waren m ««ÄÄnS -°n Preußen sollenden MiMwersv^n die E-'-ubnir kEt^^ber^geg«, dw m eWW.r P-N'k^E, daß zur Anlegung ihnen verliehener hesnscher Orden erteilt und {.• „ n b . v er b .. annt ausgefundenen Per-. zwar deS Großkreuzes mit der Krone des Verdienstordens dieSchlafstmmern erstickt waren, ehe sie einen Philipps des Großmütigen dem Generalleutnant v. Gich- ^^ttungsversuch unternehmen konnten. Die entkommenen Horn, Kommandierenden General bc§ 18. Armeekorps, des 2^0 Insassen wurden in der Polizeistatzion so schnell^ wie Ritterkreuzes 1. Klasse desselben Ordens dem Major möglich mit .Kleidern vom Armenhaus versehen. Das Feuer v. Stübnitz im Generalstabe des 18. Armeekorps, bc5 rcnr schnell gelöscht. ...f Komturkreuzes 1. Klasse desselben Orbens dem Generalmajor * Die neuesten Eisen bah nun kalt e ^n Kettler, Kommanbanten von Mainz, des Ritterkreuzes Worms wurde em Reiter ber J “ 1. man. bcsidben DtbrnB bem Major Baatb 7Lleud°rt w°bes er w^r-Kopf- des Generalkommandos des 18. Armeekorps, des Silbernen ^ ^u Erlitt an benen" er heute i-achmittag im .Kranken- Kreuzes desselben Ordens dem Feldwebel Hoffmann in ftrtrb — Auf bem Bahnhof von Montrejeau (Süd- ber Halbinvalibenabteilung bes 18. Armeekorps, Arresthaus- stieß am Montag ein Personenzug mit einem aufseher in Mainz. ! Güterzug zusammen. Ein Lokomotivfi'hrer und ein Heizer * KreiSrat Dr. Wallau, ber Neichstagsabgeorbnete wurden getötet, 30 Reisende wurden ve r l c »t, grotzten- ,für den oberhessischen Wahlkreis AlSfelb-Lauterbach-Schotten, teils aber nur leicht. — Auf der belg.-sranz. / Grenzstation - - - 'Quovli raunte ein Arbeiterzug aus einen un Bahnhofe haltenden Pariser Schnellzug, von welmem der Gepäckwagen und drei Personenwagev zertrümmert wurden^ Em Zugführer wurde getötet, ein anderer Beamter verletzt. Glücklicherweise waren alle Vassaostere zur Gepackreviiwn ausgestiegen, sodaß größeres Un-'-U vermieden wurde '* «feine 2>"csck'ronil In Dinnchen - G lab bad) wurde gegen den Vorsitzenden des Kartells der sozialdemokratische n GemerkichaÜen, Schneider ^ail Schm 1 tz, das Verfuhren wegen Unterschlagung von Kartellgeldern emge- Kunü nnd enftfiaft. _ ftin Sie11iner Bellevuetheater erlebte im Frühjahr ein ' ( Die LebenSkünstler" von Tr. -r.l,eo Malade " Jetzt hat ein Arzt in -ircutom an der Beriasser, der ebenfalls 2lrzt in Trevtow ist, D e"l e i d l'g ü n g's k l"a g e angestrengt. Der KAer fühlt sich in der Figur eines in bem Stück vorkommenden Arcke-, -ronw, einer Art ftlac • hHcmint. Ans und Land. Gießen, 21. November 1905 ^dhrstraße erschossen. •’ Eine Versam mlung des Vereins ber-^abak-- S^^gmorb in Darmstabtz Interessenten von Gießen unb Umgegend fand ftranffurt a. M., ----- gestern abend im Kaufmännischen VeremShause statt, in ber gpa(Dinn Stägemann, die von 1879 bis 1887 Mitglied zu der brobenben Tabakstciicrvorlage Stellung genommen Lp§ Frankfurter Schausvielhauses war, ist nach kurzer Krank- wm-bc. Die Versammlung wählte ein Ag 1 t ati onsko m 1 tee 1-for bcn Sie war bic Frau von Eugen Stäge- unb beschloß, gemeinsam mit ber hiefigen £1 a n b c 16 f a in m c r inann' bcm ehemaligen Bonvivant unserer Bühne. Frau eine schleunige Eingabe an ftlnanznunister Gnauth zu Ztägemann, eine Nichte des Maler? Wilhelm Kaulbach, war richten unb ihn zu bitten, gegen jede Mehrbelastung Wien geboren. Sie war tätig am Hofthcater in des Tabaks cinzutrctcn, da sonst eine schwere Schädigung ^.uiover, an bcn Stabttheatern Linz, Prcßburg unb L>am- ber hiesigen Tabak- und Zigarrenindustrie unb des Vanbels ' nm »essingtheater in Berlin, bann in Düsselborf, wo sowie namentlich ber Arbeiterschaft bestimmt zu erwarten ist. Stägemann die Direktion deS StadtthcaterS Übernahm, •• Großherzogs Geburtstag. Die fteftfcier bic'cv fcinem ^obc 1899 geführt hat. Sie zog sich Gpmnasiuins findet Freitag, den 24. November, nach- , bcm q-ob(? if)rc§ Mannes von der Bühne zurück und mittags 3 Uhr, in der Gpmnasial-Aula statt. Die Verwandten ihrcn qngobnfiü in ftranffurt. _________________ und Freunde der Schüler sind hierbei willkommen. Das neu --- rekrutierte Orchester wird dabei einiges vortragen, und Ge 5>ic Scsiiffsunsnsse. Z11 m Untergang d c s T 0 r »e d o b 0 . t _ - trirb vom 20. b. M. au-' ' cl gemeldet . Ter Kars er nahm heute mi her Unfallß stle bet Bue'. die Mewung de Kavitäu^- Schöscr eutacg.'n. bi. bic Taucherarbeiten leitete und dem Kaiser n Bericht "ber den bisherigen Verlaus ber Arbeite!', aIst!astete, -lo" Kaiser lies; sich im besonderen darüber info-mierc", we-ck^ IImstin^ wE emen so großen Verlust veranlaist haben konnten, -^r -.aucher- befund ergab bisher, daß bas Torpedoboot ß^ade an dem vorderen Wasserrohrkesicl getroffen wn-de und daß, wenn nicht eine direkte Erosion io doch eine rapide exploftons- ähnliche Damment'"-:.-lli-i- ft sta< 1 a -sftideu .?'nd wal.rschem ^-,-Uich schw'erig. weil bic abge- ter der Bordwand des Boote? die Tauchermi.v/ge bilden, was auch Toucher in das Innere des Bootes /..na Jfcil siu- U Ug’S^v knifne:, 3»tV habend übtti n Station Tülil! ? Btt ötrb "_d>c Fcnstn t J’onen unbto„: Kl b^nd)totni '^9 GfirifticV lf« russ. qoi;„ e' °Tfles an der Küste ü scherbvote unk: en iinbiiniaefo- wokougrest seMß n Ltan roryl wies cheu dewegiin-'' -rbe die ^iviliin ■rHföl) fiifrtc oAF ihlfc- raeti'c nMf Manifest vom $ W \ '"T" l8,\terr/V',7 • ticn, M ÄemiM M unb der NM M' c ReickÄum ___________ rsbericMe non der Bank für« 13 ,1! jchÖisen-in^90’’ iner Handelsses- nstädter Bank - • ‘sehe Bank . • tsch-Asiat- Bank • .onto.Knmmandit ■ ;dner Bank ■ • ' ditaktien • .. timore- nnd Ohio iessen. X0T„ 1.15 Ohr. jiz, Lahmeyer ■ ■ ■, ■riz. Schnckert. ■ ■ ■ ft-eiler Bergwerk ■ ■■ ■nkirchen Bergwerk • - bürg-Amenk. Paketl. iener Bergwerk. • ■- »hfitte. Igenbahn I thardbahn ■ ■ ' _ $ nbard. Bis^ j| Lrr. Staatsbatov y "Henri®-* t.v„ An'“?*“S’ rpener We,k. nrabntte ■ 1 _ mbardenB- b , rdd- Lio?4 ■ , , .rkenloä6 • ' 3 ; 7 v s • ' ;■ ^5 L . c ': 7. 7 7c; 7:..::... , >•♦• Unseren Gruss zuvor! ganz ergebenst einzuladen. 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