155. Jahrg. Nr.Sl *s* Bedfl» Ni Uxm>eiitim«ncude«L « Laa«*. Nrdaktt«. ttyxMttxm u. tDtudteret: SchEr.I^ URtM. ÄA^et»« «U&m schräntter Herrscher. (Heiterkeit.) Parlamentarische Vertzandlungen. »achdruä -H-- V,ret«baru»-s r-'cht g»ft»ttst. Deutscher Weichstag. 126. Sitzung vom 24. Januar. lebt hat. (Hörti hört!) ES ist in bet Debatte feine entgegen- gesetzte Auffassung zu Tage getreten. Also auch die Konservativen und das Zentrum Knuten es durchaus als notwendig an, das; eine Blenderung ber Mecklenburg gischen Verfaßung absolut notwendig sei. Ter Bundesrat belcha - tigte sich wiederholt nut dem Antrags betr. die erwähnte Änderung der Reichsverfassuna. Gegen wenige! Kimmenbeschloß er. 'hn ab zulehnen, aber in der Sitzung vom Oktober 1875 b.Moh er ferner, „die Erwartung auszusprechen, es werde den weSlenburgi- sthcn Negierungen gelingen, eine Änderung der^ bestehendes Verfassung mit dem mecklenburgischen Landtag zu v^reinoar.i. Wenig- Sifemg-n darauf erklärt- der mecklenburgisch- Be- vollmächtigte zum Bundesrat: „Die mecklenburgischen Regierungen erklären sich mit her vom Bundesrat ausgesprochenen Erwartung vollkommen. etnvcr standen. (Hört! hört!), und wenn auch augenblicklich em Umstand in den Verhandlungen eingetreten ist,, sowerden st- thre Bemühungen fortsetzen, in der Hoffnung, schließlich zu emem ge deihlichen Ziele zu gelangen." kommen können. Der mecklenburgische Landtag weist alle solche Wünsche Bevölkerung a limine zurück. So z, B. lautet ein Beschluß m Betreff von Petitionen wegen Einführung einer Verfassung m Mecklenburg: „Die Herren habcn von den Anträn-" Kenntnis g-n-mmrN, seben sich iedoch nicht veranlaßt, denselben iiaher zu treten. «stürmt Heiterkeit^ Tiefe öffentlichen sfnstände wirfen emm-nt nnf das wirtiebaftliche Leben zurück. umfem-hr als M-ckl-iibrirg das nm fck'wächsten bevölkerte bcutf»e L-md » W'r haben sE bare Flüsse, liegen an der See und haben trotzdem keine Jndusme, keinen eigentlichen Großhandel. Der Verfassungsantrag wurde dan'.i noch mehrfach im Reichstag eingebracht. Es kam aber wiederholt nicht zur ^rhandlung, nnb das letzte Mal wurde er Dom R-nk'stane "bqelebntz « « ; nnfime der zwei djabre »on 1840 und 1850 mo wir da- fern'tri,w neNe Regime batten, ist nlio bei un8 dauernd die Imibtfenfe *c Bet feffnng in «eltunn geblieben. Diele verfallnnfl ist für bie betben Großherzogtümer gemeinsam; obwohl die,e, iedes für sich, sonst voll- kommen selbständig und souverän sind, werden die Angslsgenheiten beider Staaten in demselben Landtage erledigt. Den Hvnptnibal der Verfassung bildet das Eigentum an Grund und Boden. Außer dem landesherrlichen Eigentum kennen wir nur noch rttter,cvan- liches und städtisches. Ein bäuerliches Eigenti,m gibt eS bei uns überhaupt nickt (Hört, hört!) Die Bauern im Domamum und die wenig zahlreichen in der Ritterschair haben nur em Erbpamt- recht. Das Domanium umfaßt beinahe die Hälfte des ganzen Landes Es siebt im Eigentum des semeiligen Vandesherrn Jfnm ständischem Prinzip hat der Landesherr die Verpfichtung, heraus nicht nur die Kosten des großherzoglichen Haushalts, sondern auch die der ganzen Landesverwalti'ng zu bestreiten. Der Landesherr ist dafür aber auch vollkommen unbeschränkt im .^omonunn. Nwe mand in der Bevölkerung hat dort irgend ein polittstbes Recht, ^.er Landesherr ist dort absolut. Die Ritterschaft besteht ans den Besitzern der 1200 landtagsfähiaen Rittergüter. Es handelt stch UM 700 bis 800 Personen. Die Rittergüter geben von Hand zu panD. Riebt nur Mecklenburger kaufen sie an, sondern auch Angehörige anderer deutscher Staaten und selbst AiiSländer. Damst sind ste zur Teilnahme an der Gesetzgebung berechtigt, ^tlnonnie ist also in Mecklenburg für Geld käuflich. (Hört, hort!) Der mecklenbiirgischen Bevölkerung stebt kein volitisckes Recht zu, aber der Fremde, der ins Land kommt und sich ein Rittergut kaust, bekommt es. (Hört, hört!) DaS Recht der Städte beruht auf der obrigkeitlichen Stellung des Magistrats. Die Bürgermeister gehen kraft eigenen Rechts, ohne irgendwelche Instruktionen einzuholen, zum Landtage. In manchen Städten werden die Bürgermeister gewählt und dann vom Laudesherrn bestätigt, in der großen Mehrzahl aber werden sie einfach vom Großherzog ernannt, sa daß ne sich dart gar nicht von landesherrlichen Beamten unterscheiden. Da tue Zahl'der Vertreter der Städte im Verhältnis zu den Rittergutsbesitzern sehr gering ist, so könnten sie natürlich stets von diesen überstimmt werden.' Wir haben die Jnstittttion der sog. itio m partes, d. h. jeder Teil bat das Recht, für sich zu beschließen, imd dann gehört zum Zustandekommen eines gültigen Beschlusses die Nebereinstimmung der beiden Stände. Die Kompetenz des mecklenburgischen Landtags erstreckt sich lediglich auf die Rechte und Pflichten der Stände. Außerdem unterscheiden wir noch sog. gleichgültige Sachen; so heiben auch die wichtigsten (Heiterkeit). allen diesen hat der Landesherr aber nur die Befugnis, den Rat der Stände einzuholen Der Landesherr ist also im Domanium absolut und in allen übrigen Landessachen, die sich als bennidere Rechte und Pflichten der Stände kennzeichnen, ist er ebenfalls völlig uneingr- Kampfer pevfünficber Beftrninsi-, W-IÄ- bon ben Berechtigten mck Grund eigenen Rechts ausgeübt werben. Str k-nn-n Verhältnis des Lnnbesberrn zur Gesamthelt der BeEe^ng^ Diese Zustände sind völlig unvereinbar mit den R^cht^nschau- imaen der Gegenwart. (Lebh. Zusttmmung.) Trotzdem stnd alle Aenderungsver?uche bisher an demwiderstand der, ^nde gescheitert. Unter ganzes öffentliches Leben leidet darunter. Zweifellos ist die Sache seit Begründung des Reiches viel besser geworden, da eine große Zahl von Angelegenheiten auf das Reich ubergegangen mb, aber in allen der Staatsgesetzgebung Unterstehenden Dngen st es beim alten geblieben. In betreff des b°heren SchulwesenS hat ein Tr. Schroeder eine Broschüre von sehr gehässigem ^one geschrieben, die viele Ucbertreibnnöen enthalt. Nichtig ist nur, M eine Anzahl kleiner Städte in Schwierigkeiten wegen der gesteigerten finanziellen Ansprüche der höheren Lehrer gekommen stnd. Mw haben in Mecklenburg viel zu viel höhere Schulen; '" Pommern femmf eine auf 50 000 Einwohner, in Mecklenburg schon auf f*,0 000, sie sind auch durchaus leistunasfäbig. Dagegen liesst das Volksschulwesen sehr stark im argen. Im Domanium, gems, aber m der Ritterschaft m es ganz traurig. Erst nach 20 -^sttahren kn»- kommt ein ritterschastlicher Lehrer Pension, und dann b^ttagt sie 450 Mark Jede öffentliche Versammliing bedarf in Mecklenburg der vorherige,i Genehmigung des großherzoglichen Mniist^stlmS. iMnrtenbe »eiterfefrj Und daß tmr bei unseren Sfenden fefe Verständnis für ein Vereins- und Versammlungsi eckst zu."warten haben, brauchen wir nicht erst zu betonen. Am Glanzen Lande gitzr es keine Stätte, wo Klagen und Beschwerden osfenttlch zvr Sprache Zur Aenderuna der jetzigen Lage stibren nur zwei Wege. eine Weg ist der, daß die Sache im Lande selbst aelöst wird durch m,r6 emver standen erklärt hat Ich hotte daher, daß von allen Selten deS Hauses anerkannt werden wöge, daß dieser Weg ^anz unh?- denklich gangbarer ist und daß der Neichskanzler ihn eimchlagen W Ich erinnere auch an die konfessionellen Beschwerden die d^s Zentrum leiner-.eU hier über Mecklenburg vorbrachte uno cm die Tatsache, daß auf Einwirkung des Reichskanzlers lese,n D- schwerden kurze Zeit darauf abgeholfen wurde. Ich erbitte heme vom Reichskanzler im Interesse der ganzen D-votterung nur dasselbe, wms er damals im Interesse der wenigen Katholiken des Landes tat. Ich bin eines der ältesten Mitglieder desRciehSiags. M g« aYg innner Mann hier ein mit der frohen Hoffnung rmd Auversicht. bnh M nrnnenrii brit- R-ick, auch Lickst und Luft -mlasi-n toerbe H eng?tS Xntfenb und mit ;4« « CtaMunbcrtt aufräume. 8» habe mim i-hwer Gn' chb Em Jahrzehnt »ach bein anbern ist WrflÄfl niX» grau geworden, und noch immer hat stck) M . , . < geändert, noch immer sind die 8£ Daß ich es noch erleben mochte, mern Heimatland auS ven migma lichen Zuständen herauskommen und zu tvirklichen staafßrelMMn sein Reckt auf eine zeitgemäße Verfassung zu teil Werde! L h„ lanoanMienber Wf«n. - ©änbeHaiUen auf ben Tribunen., fflräfibent Gras Ballestrem: Beifallsb-z-Ugungen durch Hanb«. ntbic hat, so muß mau doch, wenn man an pol'ttsch verantwortliche Stelle steht solchen fragen kühl gegeimberstehen und sie ledig! ch prüfen an der Hand der Grundlagen, der wir hier unsere Existenz und Wirksamkeit verdanken, der Reichsverfassung. Der vellaut hat geglaubt, seinen Antrag auf den Präzedenzfall stutze zu können, daß der Reichskanzler in gewißen konfesfioneNen Fragei zwischen den beteiligten Faktoren vermittelt hat. ^Ei^e?fafsnng laß sich aber meines Erachtens aus Grund der 'Jit djuuerffl |und reAtfertigen und zwar auf Grund des Artikels 3, welcher von den staatsbürgerlichen Rechten der Deutschen spricht. in die Angelegenheiten der Bundesstaaten einmischen, stärken Sie nicht die Liebe zum Reich. Dbg. H e r z f e l d (So-.): Erst wenn wir Sozialdemokraten die Macht haben, merben wir eine Verfassung in.Mecklenburg durchsetzen. Mit ihrer jetzigen Politik erreichen die Nationalliberalen nidft§. Was es heißt, eine Dersrssung zu erringen, sieht man jetzt in Petersburg, wo man die Bittenden nieder- kartätscht. Weil wir Sozialdemokraten wissen, wie notwendig eine Verfassung in Mecklenburg ist, suchen wir die mecklenburgischen Mandate zu erwerben. Haben wir die Macht, so werden wir nicht das Maul svitzerk, sondern pfeifen. (Lachen Staats' fr tär Graf Posadowskp- Der Vorredner erklärte: Verfassungssragen sind Macl)tfragen. Wäre das richtig, so könnte man mit diesem Grundsatz jeden Verfassungsbruch rechtfertigen. Ich bin überrascht, daß eine so gefährliche Aeußerung aus diesem hohen Hause kommt. Nach meiner Auffassung sind Versassungs- fragen Rechtsfragen. Der^ Reichstag kann jeden Antrag stellen muß aber anerkennen, daß ein Gesetz nur zustande kommt, lvenn der Bundesrat aus freier Entschließung bestimmt. Abg. Rettich (kons.) erklärt zugleich im Namen der Abgg v. Treuenfels und Frhrn. v. Maltzahn, die tri? Redner die mecklenburgischen Wahlkreise vertreten, die Ansicht der Konservativen über die Abänderungsbedürftigkeit der Verfassung gehen auseinander. Einig aber sind wir darin, daß das Reich nicht berechtigt ist, in die Verfassungsangelegenheiten der Einzelstaaten sich einzumischen, außer auf Grund des Art. 76 der Reichsvcr- fassung betreffend die Regelung von Versassungsstrcitigkeitcn, der kommt aber hier nicht in Betracht. Daher erklären wir die von dem Interpellanten ausgesprochene Aufforderung zu bundes- sreundlicheit Verhandlungen für unzulässig, weil wir darin wieder eine Aufforderung zu. einer Einmischung des Reiches erblicken. Abg. Kopsch (frs. Vv.) warnt die mecklenburgische Ritterschaft, ben Reichstag, den Bundesrat und das deutsche Volk durch Festhalten an ihrem Standpunkte zu erbittern. 67 Prozent der mecklenburgischen Bevölkerung haben Kandidaten der Linken gewählt und damit deren Stellungnahme gebilligt. Möge der Reichstag dem mecklenburgischen Volke, das sich so oft patriotisch gezeigt hat, nicht an Patriotismus nachstehen. Abg. Spahn (Ztt.i: In der Stellungnahme des Zentrums $u_ der vorliegenden Frage hat sich nichts geändert. Auch wir wünschen, daß Mecklenburg zu einer konstitutionellen Verfassung übergehe, aber von Reichswegcn darf keine Einmischung erfolgen. Wie kann man an dem Ernst einer Aktion zweifeln, die von dem Großherzog von Mecklenburg so feierlich eingeleitet worden ist. Zu den Schlußworten des Herrn v. Oertzen muß ich bemerken, er solle sich mit ihnen an den Bundesrat wenden, gegenüber dem Reichstage waren sie völlig unpassend. (Beifall rechts und im Zentrum.) Abg. Pachnicke (frs. Vg.) legt dar, der Standpunkt des Derrn v. Oertzen sei juristisch und logisch unhaltbar. Er schließt sich dann in längeren Ausführungen dem ?lbg. Büsing an. Abg. Sattler (natl.) bedauert die schroffe Antwort des Derrn v. Oertzen auf die Interpellation. Abg. Frhr. v. Dodenberg lWelfel appelliert an die mecklen- -burgische Ritterschaft, als christlicher Adel deutscher Nation freiwillig dem Volke eine Verfassung zu geben. Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Spahn (Ztr.), v. Oldenburg (kons.) und v. Dodenberg Welfe), sowie des Staatssekretärs Grasen Posadowskp schließt die Besprechung. Um 0V2 Uhr vertagt sich das Haus auf morgen. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der Etatsberatung : Post-Etat. Aendarmene» und ^riuiinaimpfen in Lessen . rE"B‘ Darmstadt, 24. Januar. . D'° Gendarmen- spielt in unserem Hessenlanbe -ine wich, riger- Rolle, als man gemeinhin anzunehmen psleat Sie umfaßt em Korps von über 250 Mann und erfordert im ganzen einen Kostenaufwand von 539 700 Mk fn nrr nahezu 50 Pfennige auf den Kopf der Bevölkerung kommen An der Spitze des hessischen Gendarmeriekorps, das bekannt' lich ganz nach preußischem Muster organisiert ist ftebt der Korpskommandeur mit dem Sitz ui Darmstadt' und ,wei Listriktskommandeure in Mainz und Gießen; baut eOn t noch ein Zahlmeister als Verwaltungsbeamter.' Ferner giebt parlamentarisches. »« ÄW!&£ es 22 Oberwacbtmeistcr und 81 Wachtmeister, deren Zahl im laufenden Jahre noch um Ä vermehrt werden soll. Die Zahl der Gendarmen betrug bisher 145, sie wird 1905 um zwei vermehrt. 32 Oberwachtmeister, Wachtmeister unb Gendarmen sind davon mit Dienstpferden versehen, 50 derselben flehen Fahrräder zur Verfügung. Für Fourage der 32 Dienstpferde werden im Jahre 17 000 Mk. verausgabt, für Reparaturvergütung für die Fahrräder 2000 Mk„ für Kasernierungskosten in Darmstadt, Mainz, Gießen und Fried» berg 2200 Mk. Unser Graßherzogturn besitzt für jede der drei Provinzen eine besondere Polizeikasse, deren Aufwendungen gleichfalls nicht gering sind. Die Polizeikasse Starkenburg erfordert einen Aufwand von 62 460 Mk. Darunter als VerpflegungS- und andere Kosten für Findlinge und sonstige Personen, Unterbringung jugendlicher Ucbcltätec und verwahrloster Kinder 44 500 Mk. (im vorigen Jahre 43 000 Mk.), für Transportkosten der UntersuchungS- und Strafgefangenen, Schüblingen rc. 9000 Mk., für Diäten und Gebühren in Polizeisachen 6000 Mk. — Die Polizeikasse Ob erhoffen erfordert im ganzen für das Jahr 1905 29 620 Mk. Darunter für Verpflegungskosten re. für Findlinge, jugendliche llcbeltäter rc. 18 000 Mk., 400 Mk. mehr als im Vorjahre, für Transportkosten 3000 Mk., für Diäten und Gebühren 5300 Mk. und für Unterhaltung eines Filialarbeitshauses in Oberhessen 1800 Mk. — Für Rheinhessen erfordert die Polizeikasse insgesamt 45 400 Mk. Darunter Verpfleg- ungS- re. Kosten 32 000 Mk. (5000 Mk mehr als im Vorjahre), Transportkosten 5700 Mk. und für Diäten und Gebühren 6000 Mk. Sehr wesentlich umfangreicher ist noch der finanzielle Bedarf der Kriminalkassen in Hessen, die der Aufsicht des Justi'Ministeriums unterstellt sind. Tie Kriminal- kasse Rheinhessen erfordert eine Gesamtausgabe von 228474 Mk. und besitzt dagegen eine Einnahme von 11554 Mark. Diese setzt sich zusammen auS dem Arbeitsertrag von Arbeiten für Private und das Haus int Provinzialarresthaus zu Mainz 6500 Mk. aus den Arbeitserträgen der Haftlokale in der Nheinprovinz 4000 Mk. und einigen kleineren Einnahmen. Tie Ausgaben dagegen betragen für Untersuchungskosten im allgemeinen 10 000 Mk., für Tagegelder, Reisekosten und Okbühren der Gerichtsbeamten und der Staatsanwaltschaft, Aerzte und Sachverständigen 33 000 Mark, für Gebühren der Gerichtsvollzieher und Gerichtsdiener 12 000 Mk., für Reisekosten und Gebühren der Geschworenen, Schüssen und Zeu^gen 60 000 Mk., für Vollstreckungskosten 6000 Mk., für Verteidigungskosten 2000 Mark rc. Für persönliche Ausgaben, (Behälter rc. erfordert! das Provinzialarrestbaus und die rheinhessischen Dastlokalc 35 344 Mk., für sachliche Ausgaben 59 880 Mk. Das Pro- vinzialarresthauZ in Mainz einen Verwalter, einen Ooko- nomen, 8 Gefangenausseher und Wärter, eine Gefangenaufseherin und eine Wärterin, das Hastlokal in Worms 1 Oberausseher und 1 Gefangenausseher bezw. -Wärter, ferner befinden sich» 9 Gefangenwärter in Alzeh, Bingen, Nieder- Olm, Ober-Ingelheim, Oppenheim, Osthofen, Pfeddersheim, Wöllstein und Wörrstadt. Für Verköstigung der Verhafteten werden bei Annahme einer Durchschnittszahl von 155 Personen 20 580 Mk. für das Provinzialarresthaus und für Verköstigung der Verhafteten in den übrigen Hastlokalen bei einer Durchschnittszahl von 70 Köpfen 11 750 Mk. im neuen Staatsvoranschlage gefordert. Wesentlich günstiger stellt sich die Rechnung für die Kriminalkasse Oberhessen, die bei einer Ausgabe von 155165 Mk. eine Einnahme von 20 530 Mk. für das Jahr 1905 erwartet. Für die Kriminalkasse Starkenburg ist das Budget am höchsten; hier ist die zu erwartende Einnahme auf 48 258 Mk., die Ausgabe aus 310 010 Mk. berechnet. Die Einnahme der Kriminalkasse Oberhessen sitzt sich zusammen aus den Erträgnissen von Arbeiten für Private und für das Daus im Provinzialarresthaus zu G i e ß e n 14 600 Mk., am Arbeitserträgnissen in den Haftlokalen von Oberhessen 4500 Mk. und einigen kleineren Posten. In' den Ausgaben sind 4000 Mk. für Untersuchungskosten im allgemeinen, 20 000 Mk. für Tagegelder, Reisekosten und Gebühren der Gerichts- und Staatsanwaltschaftsbeamten, Aerzte und Sachverständigen, 10 500 Mk. für Gebühren der Gerichtsvollzieher und Gerichtsdiener, 35 500 Mk. für Reisekosten rund Gebühren der Geschworenen, Schöffen und Zeugen, 1550 Mk. für Vollstreckungs- und 1000 Mk. sür Verteidigungskosten angesetzt. Die persönlichen Ausgaben für Provinzialarresthaus und die Haftlokale Oberhessens betragen für 1905 33 560 Mk. Darunter befinden sich die Gehälter für 1 Verwalter, 1 Kontrolleur, 4 Gefangenausseher resp. -Wärter, 2 Gefangenaufsehcrinnen, Vergütung! für Geistliche, Arzt, Schreibhilfe rc. im Provinzialarresthaus und für 19 Gefangenwärter zu Alsfeld, Altenstadt, Büdingen, Butzbach, Friedberg, Grünberg, Herbstein, Homberg, Hungen, Laubacb, Lauterbach, Lich, Bad-Nauheim, Nidda, Ortenberg, Schlitz, Schotten, Ulrichstein und Vilbel. An, sachlichen Ausgaben werden für Provinzialarresthaus und die Hafttokale 36 855, für Arbeitsstofse zum Verarbeiten für ersteres 5050 Mk. erfordert. Für Verpflegung der Verhafteten im Provinzialarresthaus sind bei Annahme von durchschnittlich 65 Köpfen rund 8300 Mk. (pro Tag unb Kops 35 Pfennig) unb in den Haftlokalen der Provinz bei durchschnittlich 50 Köpfen gleich 18 250 Verpflegnngstaqen ä 50 Pfennig 9125 Mk. festgesetzt. Bemerkenswert ist der Unterschied in den Verpflegungskosten pro Kopf, erfreulich die Tatsache, daß im neuen Staatsvoranschlag die Durch- schnittszahl der Verhafteten sowohl in Gießen, wie in den Haftlokalen um je 5 Personen herabgesetzt werden konnte. Nicht ohne Interesse dürfte die Tatsache sein, daß in oert Ausgaben der drei Kriminalkassen auch ein kleiner Dispositionsfonds zur Entschädigung un- s chuld ig verurteilter, im Wiederaufnahmeverfahren fteinesprochenen Personen, )ohne zur Entschädigung solcher Personen, die unschuldig Untersuchungshaft erlitten haben, erngestellt ist. Als Anteil der Provinzen Rhein- sind je 1000 m, für Starkenburg 1500 Mk. für diesen Zweck ungefej^t. Aus Stadl >u:d Land. Gießen, den 25. Januar 1905. '* Großh. Regierungsblatt Nr. 3, aus- gegeben am 21. Jannar b. Js., enthält: I. Bekanntmachung, bie Übung einer besonderen Bürgermeisterei Vaitshain betreffend. r . . .-%tr .Kr 0nbauer ' sche Quartett-Verein jin seinem demnächstigen Konzert ruhlrngs Erwachen" von Th. G0 u v y und „Mädchen von Kola" von W. Köhl er-Wümbach. Gouvy (1819—1898), geboren von ftanzösischen Eltern, ist auf Grund seiner Studien und seiner musikalischen Wesenheit rein deutscher Komponist. Seine Symphonien und Kammermusikwerke, vor allem aber seine großen, von echt künstlerischem Gehalt durchdrungenen Chorwerke sicherii ihm eine geachtete Stelle in unserem Konzertwesen. Melodischer Fluß und vornehme Harmonisierung, lvenn auch oft an die alte Schule, insbesondere art Mendelssohn erinnernd, sind die hauptsächlichsten Merkmale seines Mannerchor- Werkes. Die Dichtung „Frühlings Erwachen" zerfällt in drei Teile, denen man die Ucberschriften „Sehnsucht, nach dem Frühling", „Ankunft" und „Lobgesana" geben könnte. Zn ihrer Anlage hauptsächlich lyrischen Charakters, erhebt sich die Musik im 2. Teil (Lenzes Ankunft, Sturm-Chor) zu dramatischer Belebtheit und endigt in einem dithyrambischen Lobgesang auf das alle Welt und Herzen verjüngende Paar: Lenz und Liebe. Das zweite Chorwerk mit Klavierbegleitung „Mädchen von Kola", isü von W. K'öhler-Wümbach, einem noch wenig bekannten, aber hervorragenden Chor- Komponisten, der als Seminarlehrer und Kantor an St. Petti in Hamburg wirkt. Dieses ergreifende Trauer- und Klagelied ist den wegen ihrer eigenartigen Schönheit geschätzten Ossian'schen 6k*fangen (Uebertragung von Herder) entnommen. Die Musik steht dem Tert in Form und Gehalt würdig zur Seite. Der kontrapunkttsch-klare, polvphone Chorsatz, sowie die interessante Harmonisierung erinnern an die" Brahms'sche Schreibweise. ** Holzversteigerung. Bei der Holzversteigerung im städtischen Walde bei Schiffenberc; und Ann er ob wurden durchweg hohe Preise erzielt. So kostete Buchen- scheitbolz der Raummeter 10—11 Mk., Buchen prügel 9 bis 10 Mk., Buchenwellen 100 Stück 18—19 Mk., Eichenscheitholz der Raummeter 8—9 Mk., Knüppel 6—8 Mk., 100 Eichen- Wellen 13—14 Mk. Die Bohnenstangen kosteten das Hundert 6—7 Mk. ** Zur Wasscrversorgung der Städte Frank^ f u rt a. M. und Wies baden dürften die Verhandlungen des Finanzausschusses der Zweiten Kammer des Großherzogtums Hessens von besonderem Jnteceffe sein. Zu Kap 74 des Budgets heißt es unter Titel 4. „Beiträge an bedürftige Gemeinden zu den Kosten für Wasserleitungen und zu wafferwirtschaftlichen Meliorationen* in den vor dem Abgeordneten Hirsche! erstatteten Bericht: Dieser Titel gab einem Mitglied des Ausschusses Veranlaffung, bei der Regierung anzufragen, wie sie sich zu dem Projekt der Stadt Wiesbaden stelle, die das von Seckendorfsche Gut in den Gemarkungen Rüffelsheim und Haßloch in der ausgesprochenen Absicht, die Stadt mit Wasser zu versorgen, erworben habe. Ebenso habe die Stadt Frankfurt, als das erwähnte Projekt bekannt wurde, sofort Unterhandlungen mit der Gemeinde Groß-Gerau angeknüpft, die dasselbe Ziel wie Wiesbaden erstreben. Die Regierung erklärte: Es sei ganz sicher, daß weder die Stabt Wiesbaden noch die Stabt Frankfurt die Erlaubnis zur Entnahme von Wasser aus den in Frage kommenden Gemeinden erhalten würben. In früheren Jahren habe bereits bie Staatsforstverwaltung Einspruch erhoben, als die Stadt Mainz sich ans der Gemeinde Rüsselsheim mit Wasser versorgen wollte; um so mehr werbe man diesen Standpunkt außerhessischen Gemeinden gegenüber vertreten. Es läge auch bereits ein Projekt der Stabt Mainz vor, bie sich bagegen verwahre, daß Frankfurt unb Wiesbaden Wasser bekämen, bevor die Ansprüche von Mainz erledigt seien; ebenso habe die Stadt Darmstadt Verwahrung gegen bas Frankfurter Projekt eingelegt, bas geeignet sei, bie Interessen von Darmstabt zu beeinträchtigen. Es heißt in dem Bericht weiter, baß ber Ausschuß von bieser Erklänmg mit Befriedigung Kenntnis genommen hat. § Lich, 24. Jän. Die für heute beabsichtigte Grundsteinlegung des Denkrn als für den Fürsten Ludwig wurde auf eine günstigere Jahreszeit verschoben. Heute vor hundert Juhren wuroe FLpst Ludwig im hiesigen Schlosse geboren. Offenbach, 24. Jan. Am Sonntag morgen gerieten in der Darmstädter Landstraße einem jungen Mädchen, welches in der Waschküche beschäftigt war, am Herd feuer bie Kleiber in Branb. Laut schreicnb lief sie, am ganzen Körper brennend, auf die Straße, wo c9 ihrem Vater mit Hilfe herzueilender Männer gelang, die Flammen zu ersticken. Das schwer verbrannte Mädchen mußte ins Krankenhaus verbracht werden; aber auch der Vater hat sich die Hände sehr erheblich verbrannt. Frankfurt, 24. Jan. In der Nacht vom Sonntag auf Montag starb der zweitälteste Geistliche unserer Stadt, Otto Stilgebauer, an einem Schlaganfall. Er war am 13. Mai 1837 in Frankfurt geboren. Er wirkte bis zu seiner vor einigen Monaten erfolgten Pensionierung dreißig Jahre hindurch als Pfarrer an ber Katharinenkirche. — Gestern nacht würbe ber Kellner Dille aus Brüssel verhaftet, der eingestanden hat, mit dem Metzger Hubbe zusammen mehrere Einbrüche verübt zu haben. Man erwartet, baß er wertvolles Material gegen den gefährlichen Einbrecher liefern wirb. Der 20jährige Bursche, ber aus Erlangen stammt, wirb aus Schweinfurt wegen Einbruchs unb Diebstahls von Wäsche unb Zigarren, aus Äachen wegen Einbruchsbiebstahls in einem Zirkus unb von hier wegen Unterschlagung verfolgt; außerbem hat er bei einem Einbruch in die Kaserne in Bamberg eine größere Geldsumme erbeutet. Dille gibt ferner zu, im November, Dezember und Januar oft mit Oskar Hubbe in Brüssel unb Lüttich Zusamniengewcsen zu sein. In Lüttich verübten sie noch mit einem dritten Genossen, namens Francois Fuller, Einbrüche in einen Zirkus unb in einer Meßbube unb be- raubten einen Betrunkenen. Hierbei fiel ihnen ein größerer Geldbetrag, goldene Uhr unb sonstige Wertgcgenstänbe in bie vande. D^ Beute mürbe geteilt. Hubbe wohnte zumeist tn deutschen Herbergen, war stets gut gekleibet unb im Besitze von mehreren hunbert Mark Bargelb. Er äußerte, baß er lict) m Deutschlanb nicht mehr sicher fühlte, trotzbem reiste er eimgemale über Herbesthal nach Deutschlanb, von wo er (SpnnffTw £lrüctfcf,rte- Er unterhielt sich mit seinem Kr Ä v Diebstähle. Einbrüche unb ähnliche Pläne, i^r sagte, bie Pfarrer hatten einen verbammt leichten Schlaf. Bei einem Einbruch muffe man stets bernaffnet sein in ben Sr“ wT1 r‘en 5’Uar b'C ^offenen schon aus Angst n'hig. Anbere singei, ,eboch an zu wimmern. Bei einem (frauenjimmer genüge cs ba, wenn man ihm einfach bie Gurgel zubrucke, bei Mannern müsse man schon ben Revolver ober bas Messer anwenben. (Kl. Pr.) Acricktssaak. e. Gießen, 24. Jan. Die Strafkammer beschäftigte ein Urteil des Schöffengerichts Grünberg, das von dem Kaufmann K. B. angefochten worden ist. B. hatte gegen die ledige Katharine M. wegen einer Aeußerung, die diese bezüglich des Kredits des B. gemacht hatte, Klage angestrengt. Weder das Schöffengericht 'noch die Strafkammer konnten in der Aeußerung eine Beleidigung erblicken, weshalb die Sache in beiden Instanzen mit Freisprechung endigte. — Auch ein Urteil des Schöffengerichts Friedberg wurde bestätigt, gegen das der Gewerbeakademiker I. K. Verufimg erhoben hat. K. wurde auf Antrag der Ehefrau des Gastwirts F Sch. zu Friedberg wegen Verleumdung hu 3 Monaten G-sängnis verurteilt. Er hatte der Frau Sch., bei der er eine zntlang gewohnt hatte, unsittlichen Verkehr hum Vorwurf gemacht Das Berufungsgericht war mit dem Schöffengericht einig, daß nur eine Freiheitsstrafe den schweren Vorwurf, der einer ehrbaren Frau gemacht worden ist, sühnen kann und wies die Berufung des K., der glaubte, mit einer Geldstrafe durchkommen zu können, kostenfällig zurück. Kunst und Wissenschaft — Hugo v. Hofmannstbals süniaktiqes Drama „Das a e r e t t e t e Venedig" hat am Samstag bei der Premiöre im Lessing-Theater in Berlin starken Erfolg gebracht — nur nach dem dritten Akt und zum Schluß stellte sich dem lebhaften Bei'all etwas Opposition entgegen. Vom zweiten Akte ab konnte der Dichter, zum Schluß mit jubelnden Zurufen begrüßt, wiederholt erscheinen. Das Werk ist nach dem Stoffe eines alten Trauerspiels von Thomas Otway gedichtet. (Das Trauerspiel ist bereits bei S. Fischer in Berlin in Buchform erschienen.) — Der volkstümlichen Kun st- Wanderausstellung des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksdorlesungen und verwandte Bestrebungen, die tmhrend der laufenden Woche einschließlich des nächsten Sonntags tem Ausschuß für Volksvorlesungen in Oberursel zur Verfügung steht, wird von der Einwohnerschaft des freundlichen und „eistig regsamen Taunusstädtchens das größte Interesse entgegengebracht. Ter erste Ausstellungstag führte der Ausstellung 300 Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Stadtkaffe am 26. eines jeden Monats, und falls dieser Tag auf Sonn- tag fällt, am 27., ebenso am letzten Wochentag eines jeden Mo- mrts aus dienstlichen Gründen geschloffen bleibt. Gießen, den 19. Dezember 1904. _ B24 Großherzoglic! e N r--"" meisterei Gießen. Mecum. Holzversteigernng int Gießener Stadtwald. Donnerstag, 26. Januar 1905, vormittags 91/? Ahr beginnen i), sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten Hainges- h-den und Neuhege versteigert werden: 20 Fichten-Terbstangen mit 2,12 Festen, 3 Rmtr. Birken-Scheitholz, 37 „ Nadel-Scheltholz, 82,5 n „ -Knüppelholz, 115 „ ,, -Stockholz, 2850 Wellen „ -Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Grunberger-Straße an der 5. Schneise. Gießen, 19. Januar 1905. Großherzaab Gießen. I. V.: Cllrschmann.Bn /. Holzversteigerung in der fürftlicfjen Oberförsterei Lich. Montag den 30. Januar, von vormittags 9V, Uhr cm, im Distrikt Hard: Scheirer: 228 Rm. Bilchen (dabei 2 mal 2 Rm. Werkholz), 29 Rm. Eichen (teils gehalten, teils rund); Knüppel: 68 Rm. Buchen, 23 Rm. Erchen, 9 Rm. Nadelholz; Stöcke: 84 Rm. V uchen, 42 Rm. Eichen, 32 Rm. Nadelholz; Wellen: 1970 Buchen, 600 Elchen, 700 Weichholz (Auspntzreisig), 490 Nadelholz. — 4- Buchen-Schnittholz (39-57 Etm. Durchmesser) — 2,04 Fstm., 2 Erchen-Schnittholz (46 und 51 Etm. Durchmesser) = 2,13 Fstm., 17 Eichengrnbenholz lWagnerholz, Pfostenholz ufro.) — 5,16 Fstm., 5 Kiefernschnittholz (32 bis 46 Etm. Durchmesser) — 5,21 Fstm., 51 Fichten - Stammholz (Schnittholz, Balkenholz re.) — 63,63 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf der Waldstraße von Kolnhausen in die Hardt beim Eintritt in den Wald. Dienstag den 31. Januar, von vormittags 91/, Uhr an, fm Distrikt Höler: Scheiter: 231 Rm. Buchen, 12 Rm. Eichen (ungespalten), 4 Rm. Nadelholz (wlgespalten ; Knüppel: 169 Rm. Buchen, 122 Rm. Elchen, 2 Rm. Kirschbaum, 9 Rm. Nadelholz; Stöcke: 123 Rm. Buchen, 86 Rm. Eichen; Wellen: 5530 Buchen, 2000 Eichen, 140 Nadelholz. — 11 Eichen-Schuittholz (40 bis 48 Etm. Durchm.) — 7,56 Fstm., 2 Elsbeer-Werkholz — 0,40 Fstm., 4 Fichten-Bauholz — 2,88 Fstm., 14 Fichten-Derb- ftangeu — 0,67 Fstm. Die Zusammenkunft ist nur dem Vicinalweg von Lich nach Garbenteich am Hölereck (Schlltzhällschell).___________________________ Arbeitsvergebuug. Die bei Umgestaltung der Terrasse am Kurhaus vorkommenden Arbeiten werden hiermit auf Grund des Minist.- Erlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Zur Vergebung kommen: 1. Erd-, Maurer- und Betonarbeit, ca. 100 cbm Bruchstein-, 370 cbm Backsteinmauerwerk usw. und 360 qm Unterlagsbeton. 2. Zimmerarbeiten, ca. 55 cbm Tannenholz, 700 qm Dachschalung usw. 3. Kupferdecker- und Spengterarbeiten, Los I 700 qm Dachfläche, 100 m Rinne usw. Los II 210 qm Dachfläche. 4. Weißbinderarbeit, 500 qm äußerer Terranovaputz, 300 qm desgl. usw. Zeichnungen und Bedingungen können aus unserem Amtszimmer (Usastraße) eingesehen werden, Arbeitsbeschreibungen werden ebenda zum Selbstkostenpreis abgegeben. Angebote sind verschlossen und portofrei bis längstens Samstag den 4. Februar d. I., vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde abzugeben, worauf sofort dereii Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bewerber erfolgt. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Bad-Nauheim, den 18. Januar 1905« Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Jost. ßi% Schlitzen Bier. Empfehle das bestens bekannte Bier aus der Gräflich Görtz'schen Brauerei zu Schlitz, hell itnb dunkel in Flaschen. 7t Flasche 20 Pfg., 7, Flasche 10 Pfg. frei ins Halls. Fried. Kühnhold, 19 Ludwtgstraße 55. Besucher aus allen Ständen, Männer und Frauen, zu, während die begleitenden Kunstvorträge von Dr. Grerner-Darmstccht eine noch höhere Befuchei^ahl aufwiesen. Der dem Verband zur Verfügung stehende Grundbestand der Ausstellungsobjekte, Originale und Reproduktionen, ist wieder, wie in Neu-Isenburg, durch wertvolle Zugaben aus dem Kunstbesitz der Oberurseler Bürgerschaft, sowie durch Erzeugnisse örtlichen Kunstfleißes bereichert. Durch solche Beigaben, die natürlich von Ort zu Ort verschieden sind, erhalten die volkstümlichen Kunst-Wanderausstellungen auch für den Kunstinteressenten einen besonderen Reiz, indem dadurch erkennbar wird, was an Kunstschätzen und Kmrstfleiß an den einzelnen Orten vorhanden ist. Flniversttäts-Yachrichten. — Die erste fürstliche Doktorin Englands. Die Herzogin von Arghll, eine Schwester König Eduards von England, wurde an der Universität London durch den Gelehrten, Lord Kelvin zum Doktor der Rechte promoviert. Soviel wir wissen, ist die Herzogin die erste fürstliche Frau Englands, die den Doktorgrad erlangt hat. Auch um die Frauenbewegung hat sie sich, besonders durch Förderung der wissenschaftlichen Ausbildung der Frauen, große Verdienste erworben. Kandel und DerKelir. AMswirlschast. Eisen -und Stahlindustrie. Nach den Ermittelungen des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller betrug die Gesamterzeugrmg von Roheisen in Deutschland und Luxemburg 10 103 941 Tonnen im Jahre 1904 gegen 10 085 634 Tonnen im Jahre 1903. Die Erzeugung hat also um 18 307 Tonnen zugenommen. Die Erzeugung von Gießerei- und Thomasroheisen hat zugenommen, die an Beffemer-, Stahl- rmd Spiegel- sowie an Puddelroheisen abgenommen. Die Abnahme dieser Qualitäten ist wesentlich durch den erheblichen Rückgang der Produktion im Siegerland, Lahnbezirk und Hessen-Nassau zu erklären, wo hauptsächlich diese Ei,sensorten hergestellt werden. Die Roheisenerzeugung in diesem Bezirk sank von 718 106 Tonnen im Jahre 1903 aus 587 032 Tonnen im Jahre 1904; in den übrigen Bezirken ist sie im wesentlichen der des Jahres 1903 gleich Jagd-Verpachtung. Die der Stadt Hungen zustehende Feld- und Waldjagd von ca. 6000 Morgen, worunter etwa 1800 Morgen Wald, soll Dienstag den 31. Januar d. I., nachmittags 3 Uhr, auf 6 Jahre in vier Jagdbezirken oder zusammen auf hiesigem Rathause öffentlich verpachtet werden. Der Jagdbezirk, der schönste der Gegend, hat einen reichen Bestand an Rehwild, Hasen, Fasanen, Hühnern und Enten. Bemerkt wird, daß die Bahnstation Hungen (Kreuzungspunkt der Linien Gießen-Gelnhausen und Friedberg-Hungcn- Laubach-Mücke) inmitten des Jagdbezirks liegt und dieser von Gießen in s/4 Stunden 5—6 mal, von Frankfurt a. M. über Friedberg in l8/4 Stunden 4mal täglich bequem zu erreichen ist. Hungen, den 18. Januar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Fendt. 389 Ettingshausen. Snbmissions - Holzverkauf. In den Waldnngen der Gemeinde Ettingshausen lagert folgendes Holz zum Verkauf: Zirka 40 Stück Eichen-Bauholz, 15 Fstm. 70 , „ Grubenholz, 20 , 18 „ Fichten-Schnittholz, 23 , 400 „ „ Bauholz, 189 , 20 „ Kiefern-Schnittholz, 15 „ 230 , , Bauholz, 161,81 „ 1300 „ „ Grubenholz, 301 , 1600 , Fichten-Derbstangen, 86,84 „ Die Herren Kaufliebhaber können auf Verlangen bis vor dem Termin der Eröffnung das Holz an Ort und Stelle einsehen. Der Vorzeiger ist Forstwart Keil zu Ettingshausen. Bemerkt wird, daß sämtliche Kiefernstämme unter 20 Ctm. Durchmesser sich beim Grubenholz befinden; sämtliches Holz ist ohne Rinde gemessen. Die Gebote können getrennt für jede Holzart, Sortiment, auch im Ganzen eingereicht werden, es können auch Liebhaber auf sämtliches Holz einreichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Bedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei der Bürgermeisterei einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen. Es behält sich aber der Ortsvorstand die Genehmigung im einzelnen wie im ganzen vor, die Gebote so auszusuchen, wie es zur Erzielung der höchsten Gcsamteinnahme und der größtmöglichen Sicherheit für Eingang des Kaufpreises am sichersten erscheint. Der Kaufpreis ist alsdann nach dem Zuschlag durch eine genügende Bürgschaft oder Wertpapiere sicher zu stellen und bis Martini lsd. Jahres zu bezahlen. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zum 3. Februar, mittags 1 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau einzureichen. Später eingercichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Er> Öffnung findet an demselben Tage nachmittags 2 Uhr auf dem Rathause statt, wozu die Interessenten eingeladen sind. Die Erteilung des Zuschlags kann 8 Tage nach der Eröffnung hinausgeschoben werden. Ettingshausen, den 17. Januar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. 364 78 kithographiFche Kunit-Hnltalf Sari Kramer, Gieren fratMfrS Zteinltrahe 47a, pari. Atelier für küniflerifche Entwürfe Prlvaf-LIthographie für merkantil u.Chrome Hutographle « Kartographie • Photographie Plakate • Diplome • Etiketten Spezialität: Zlgarrenkiffchen-Husftattungen Poltkarten :: rn Alle Arbeiten für Mlenlchalt, 3ndultr!e, mit Anwälten d2j ßandel u. Gewerbe, Behörden u. Vereine Sre betrug in Tonnen, wobei in Klammer die Zahl >ür 1903 angegek^n ist: ht Rheinland und Westfalen 4 015 821 (4 009 227), in Lothringen-Luxemburg 3 267 875 (3 217 328), Schlesien 824 007 (753 053), dem Sacrrbezirk 752 770 (735 968, Bayern, Württemberg und Thüringen 164 190 (159 403) Tonnen. Eine nicht unerhebliche Zunahme weist Pommern mit 144 611 (134 770) Tonnen auf; eine Abnahme zeigt sich außer in dem Siegerland mit dem Lahnbezirk und Hessen-Nassau auch in Hannover und Braunschweig 347 635 (357 779) Tonnen. Im Königreich Sachsen wurde wie schon 1903 so artet) 1904 kein Roheisen mehr hergesteNt. Der größte Produzent art Thomasroheisen ist Lothringen und Luxemburg, wo 2 605 261 (1903: 2 595 025) Tonnen hergeftellt wurden, es folgt dann Rheinland-Westfalen mit 2 513 020 (2 446 633) Tonnen- Gießerei-Roheisen erzeugt am meisten Rheinland-Westfalen 865198 (851703) Tonnen; ihm schließt sich erst in erheblichem Abstand Lothringen-Luxemburg cm: 448 212 (406 460) Tonnen. Bessemer-Roheisen wird wesentlich in Rheinland imb Westfalen erzeugt; 60,4 Pro-, der Gesamtproduktion, nämlich 237 385 (284 244) Tonnen entfielen auf diesen Bezirk. Auch für S-tahl- und Spiegeleifen ist Rheinland-Westfalen der größte Erzeuger. Die Produktion hat hier gegen 1903 etwas zugenommen: 350 593 (325 689) Tonnen, während sie im Siegerland mit dem LahTibezirk und Hessen-Nassau erheblich gefallen ist: 189 779 (280 543) Tonnen. Die hauptsächlichsten Gebiete für Puddelroheisen sind endlich Schlesien, das hier nach wie vor mit 364 910 (326 256t Tonnen an der Spitze steht, Lothringen und Luxemburg mit 214 402 (215 834) Tonnen und Sicgerland mit dem Lahnbez'rk und Hessen-Nassau, wo auch hier eine Abnahme von 204 271 Tonnen im Jahre 1903 aus 179632 Tonnen im Jahre 1904 stattgefunden hat. Vcrpflegmng. (Dependance für Minderbemittelte). Prospecte franco. Dr. M. Schalze-Kableyss. Nervenarzt. Sanatorium Hofheim im Taunus. fi'i-r* Kranke. Wanne, geschützte Lage vtnnSerKUi Ilir am Südadhang des Taunus. Behaglich eingerichtete, kleine Anstalt (bis30 Patienten). Centrale Heizung Di und Beleuchtung, geheizte Liegehalle und Coiiidore. 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I., uorin. 107, Uhr, aus dem Domanialwalddislritt Hegwaid der Jorstwartei Langd Knüppel, Nadelholz-Stämme 85,87 fm, , Stangerr 1. Klasse, ^nietet heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt dec tjicniq Oiifolai) & (§O. in Hanau und Zürich betr. Dr. Hommel'ü Haematogeu bei. — Depots m allen Apotheken. D. sr. G. M. Nr. 175119. 68 H. fechön^S^loftm. F r» e i h n k. Die Zusammenkunft ist derLlcherSlratze ander9.Schneise. Gießen, den 23. Januar 1905. Jagd Verpachtung. Am 11. Februar -. I., nachmittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Seelbach zu- stehende Jagd in der Gastwirtschaft Wagner hier verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Entfernung der Bahnstation Lohra 80 Tpeisvögel, WMflkllk, Schmiedeeiserne Mitt na6 Nta Kein Husten mehr beim Gebrauch von E. Wahher’u Fichtonnadel-Brustbonbons, a 30 u 50 Pfg. bei <4a*tav Waber' Mäuaburg. Telephon 386. (hv4/1 soeben frisch eingetrofseu bei Augusi Wallenfels Martrvlatz 15. Telephon 890. Carl Germer Heuchelheim. 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L Steinhäuser Neuen Bäue 17. 232 Stämme: 2 Hainbuchen von je 28 (5.1m. Durchm., 3 und 9 Mttr. Länge — 0,73 Fstm., Eichen von 26—86 tttm. Durchm., 4—11 Atlr. Lange = 3,48 Fstnu, Esche von 19 Etm. Durchm., 6 Mtr. Länge ----- Fernsprecher 2475 Wiesbaden übernimmt die Aufstellung von Entwürfen und Wasserleitungen, Kanalisationen, Ent- Bach- und Nuszregullenmgen, Üserbefestigungen, Wege- und Brückenbauten, Steinbruchsanlagen u. s. w. Die Aufstellung von Bebauungsplänen, Vorarbeiten für Kleinbahnen, Straßenbahnen, Nebenbahnen, Geleis- anschlüsse, Lade- und Transporteinrichtungen, die Aufstellung von Gutachten, Abschätzungen, statischen Berechnungen, die Ausschreibung, Leitung und Abrechnung von Bauarbeiten der genannten Gebiete. hv8e/t Ein Oeckbett mit 1 Pfd gut gereinigten Federn gefüllt Mk. 11.50, 14.70, 10.50, 22.— etc. Kissen mit 2 Pfund Federn gefallt Mk. 3.20, 3.60, 4.40, 6.20 eto. Zusendung nach ausserhalb franko gegen Nachnahme. a4/» Umtausch gegen andere Qualität gestattet. Weil Neustadt 10. Glessen. Neustadt IQ. und zwar: Stämme: 7 Eichen von 23—49 Etm. Drrrchm., 7—12 Mir. Länge --- 5,16 Fstm.r Scheiter: 872 Rrn. Buche I. Kl., 153 Rm. Buche II. Kl.; Ztnüppelr 220 Rm. Buche I. Kl., 26 Rm. Buche II. Kl., 4 Rm. Eiche; Reisig: 585 Rm. Buche, 12 Nm. Eiche; Stöcke: 210 Rm. Buche I. Kl., 73 Rm. Buche II. Kl.. 8 Rur. Eiche. Das mit Kalk bespritzte Holz komntt nicht zur Versteigerung. Beginn der Versteigerung am „Rad". Wettere Auskunft zu I erteilt der Großh. Forstwart Adam tzu Rainrod, zu II der Großh. Forstwart Büttner zu Langd. EichelSdorf, 22. Januar 1905. Großherzogliche Obersörsterei Eichelsdorf. Buchen-Schettholz, Eiche,;- M (5,1411- v Buchen-Knüppelholz, Elchen- „ Dem früheren fi-taltscheu Teil am Mohröwatd gelegen. 161 9ladelholz-Stämme 50 fm, 35 „ Sianaell 1. Klasse. Cleeberg, den LO. Januar 1905. Der Bürgermeister: Keil. D“/1 = 0,65 Fstm., Lärchen (Schnittholz) von 30—42 Etnr. Durchm., 8—15 Atlr. Länge = 23,31 Fstnu, 76 Lärchen (Bauholz) von 18—30 Etm. Durchm., 6—22 Mtr. Länge = 49,40 Fstm.; -rntzknüppel: 6 Rm. Flchle (3 Mtr. long); Rntzreifig: 4 Rm. «Fichte (4 Mtr.lang); Scheiter: 796 Rm. Buche; Knüppel: 72ORm. Suche, 13 R,n. yaulbllche, 7 Rnr. Elche, 1 Rm. Eiche, 4 Rm. Ähorn, 3 Rin. Erle, 2 Rm. ElSbeere, 2 Rm. Aspe, 1 Rm. Lärct)e, 4 Rm. Fichte (hiervon 3 Rm. 3 Mw. lang): Knüppel-Rcifig: S Rm. Flchte; gewöhnliches Reisig: 1252 Rm. Buche, 26 Rm. Liche, 8 Rm. Ahorn, 14 Rm. Erle, 2 Rm. Elsbeere. 4 Rrn. Aspe; Stöcke: 34 Rm. Buche (zerkleinert), 205 Rm. Buche (grob), 8 Rm. Elche, 2 Rm. Erle, 3 Rm. Fichte. „ Die Slummern der zur Versteigerung kommenden Stamme Holz-Versteigerungen itt Arüfticher Hverförsterei Saubach. ( I. Mittwoch den 1. Februar d. I. 1) im CselSkoPf (74 Stunde von Laubach): Buche: 549 Rm. Scheiter, 133 Rm. Prügel, 124 Rm. Stocke, 105 Rm. Relierprügel; 7 Rnl, Fichten- Nutzreisig; 2) aus Brühl und ScheppmalSdickung: Buche: 17 Rm. Stöcke, 100 Rm. (meist Stalum-Meiserprügel, 43 Rm. nbst. ©tßinmreijev (Schichten); Eiche-, 9label-, Weichholz: 40 Rm. Prügel, 9 Rm. Stöcke, 10 Rm. Nutzreisig (Fichte): 3) aus Forstwiese: Bllche: 24 Rm. Scheiter 2. Kl., 61 Rm. Stöcke, 59 Rm. Relserprügel; 5 Rm. Eichen-Scheiter (zum Teil Glaserholz); 5,8 Rm. Lärchen-Rntzprügel (2 Dltr. lang); 11 Rm. Nadelholz-Prügel und -Stöcke; 4) aus vorgenannten Schlägen: Äohlreiser slächenweise. — Das Holz unter Str. 2 bis 4 kommt nachmittags im Eselskops beim Ferler zunl Ausgebote. ' H. Freitag den 3. Februar d. I. bei Dltlingen. 1) im Hirsch- roth: Buche: 400 Rm. Scheiter, 105 Rin. Prügel, 73 Rm. Stöcke, 118 Rm. Stammresier, 300 Rin. Aslrei|er; 2) im LenzeSberg: Buche: 27 Rnl. Scheller, 264 Rm. Stamnr- prügel, 170 Rm. Reher; Eiche rc.: 9 Rm. Prügel; Fichte: 20 Stämme von 15 bis 27 Etm. Turchrnesser = 9,96 Stbm., 20 Stangen von 10-14 Etm. Durchm. = 3,38 Kbm., 1 Aspe von 30 Etm. Durchm. und 5 Mtr. Länge, 1 Eiche von 16 Etm. Durchm., 14 Mtr. lang. I Voraussichtlich kommen nachmittags beim Feuer noch Buchell- iStöcke, -Relierprügel und Uohlreher aus Silbach zmn Ausgebote. Zllsamlnellklmft jedesmal vormittags 10'/, Uhr; am erstell ,Tage bei der Eselsbrücke aus der Laubach-Schottener Zireisstraße, :am zweiten in den Hnschröther Wiesen. Laubach, den 22, Iailllar 1905. gwyi _____ lürästiche Oberfvrsterei. 2 Dchrltt «au'l»k-pf. Fortjetzung von vorlge»n Jahr beim Zechenhalts auiwärts. 107 Radelholz-Ltümme 19,74 fm, 335 , Stangen 1. Lilasse, Waschmaschine mit pen-el-Untrleb und eelbettätiy; verstellbarer Waechecheibe, Vorzüge: Kiutzerletchte Handhabung ohne jede Ermüdung. Grövte Haltbarkeit. Schonendere und gründlichere Behaudlnng der Wäsche, wie sie weder bei der Handwäsche, noch mit irgend emer ailderen Wajchttlaichlne zu errelcherl ift. Pcobemaschine uneutgelllich jederzeit zu Dlensten. i. BoseEithal Iäreünholz-Aersteigrrttttgcn Dienstag den 31. Januar im Fürstlich Etolberg-Wernigerödischen Försterbezirk Gedern, Dlslr. Spiesiwald imb Schwungsieiu t)a: Buchen; Scheit 860 Rm. 1. imb 2. lllasse, Knüppel 254 Rm., Reiser 880 Rm. Birken, Aspen rc.: Scheit 8 Rnr, Knüppel 42 Rrn., Reiser 22 Rm. Sldbere Auskunft erteilt Forstaufseher Focheill, Gederll. Zlljalllmenkunit 9l/, Uhr im Berg Wirts haus m Gedern. Freitag den 3. Februar im Föriterbezirk Railstadt, Distrikte Hühner,vald 3 (ullterhalb der SlaatSslrasie Ranstadt — Selters) und Uirchwald 3u: Buchen: Scheit 685 Rrn. 1. Klasse, 804 Rm. 2. Klasse, Knüppel 138 Rm., Reiser 1130 Rnu Eichen: Schell 5 Rm., Hnüppel 4 Rm., Reiser 8 Rm. Rohere Auskunst erteilt Förster Semper, Ranstadt. Zuiammenkunil 9'/, Uhr bei Gastwlrt Jung, Ranstadt. Gedern, den 22. Januar 1905, D96/, Der Oberförster. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Eurschmann. Nutzholz- Versteigerung. Montag den 30. Januar L I., des vormittags 10 Uhr, wird auf dem Rathaus zu Cleeberg folgendes 9tutzholz versteigert: Distrikt Burgberg. Fortsetzung von vorigem Jahr im Morkwald bei Bodenrod. Jagd-Verpachtu«g. Mittwoch den 15. Februar 1905, vorintttags um 101/8 Uhr, soll die der Gemeinde Bernsfcld zusiehende ttnb Feldjagd aus weitere 6 Jahre unter ben vor Beginn der Verpachtung bekannt zu gebenden Bedmgungen aus bem Bürgermetsterei-Büreau verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß die Jagd sehr gut ist und SV, Ktlometer von der Bahnstatlon Stleder-Ohmen entsemt ist. Dernsfeld, den 24. Januar 1905. Großherzogltche Bürgermetslerel BernSseld. RicklaS. 463 Vcrsteigmmg. Donnerstag den 26. Januar lfd. I»., uachm. 2 Nhr, sollen im städt. Psandlotal SetterSweg 11 dahler die roegen rückständiger Gemeindesteuer 3. Ziel ge- psälldeteil Gegeristände (Mobiliar aller Art) sowie 1 Pferd und 1 Rind versteigert werden. 354 wemmecker, Psandmeister. SiemAalts-ÄrioPlil p. Pfd. 15 Pfg., Fft. konservierte MatjeS-Herjüge p. Stück 18 Pfg. 462 bei L. Steinhäuser Reuen Bäue 17. u Birken» w u Erlen- M „ Fichten- M v Buchelt-Stockholz, „ Elchen- „ , Erlen- . , Fichten- v Wellen Buchen-Reisig, , Eichen- y y Fichten- y Seelbach, 21. Januar 1905. Schorge, Bürgcrineister. Die hiesige Genlemdejagd wird Donnerstag den 9. Febr. b, h§., nachmittags 2 Uhr, aus bem Rat- Halise dahier auf weitere 6 event. 9 Jahre verpachtet. Die Jagd umfaßt ca. 450 Hektar Ackerland und Wieseil und 153 Hektar Wald. Sie ist von der Bahnstation Wölfersheim-Södel in 4 Minuten zu erreichen. Der Bestand an Rehen, Hasen, Rebhühnern und Fasanen ist ein gllter, ivie überhaupt die Jagd als eine der besten (Lemeinbe- jagden der ganzen Wetteran be- zeichnet werden kann. Södel bei Friedberg, 20. Jan. 1905. Bürgermeisterei Södel. Raab. D34/1 Kw acht mit Firma lGWh rothte Mtrü MM WHrahi ZI .-XiPZFrfind . Z2J' /-HÄ. Juug abend Leiden 466 Beerdigung vollendeten 32. Lebensjahre Namen der tranemben i, ben 24. Jamrar 1906. TodeS-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitte unsere innigst geUebte Diutter, Tochter, Schwester und Schlvägerm Freitag den 27. Januar, nachmittags «$?*£» sy»* btudettL 81«”'® |.(i* Wi"»". '! N311* . Ä; sO eine ; l3 $l®nel litS™ taiiptW1” hm «18 die JS ent DiejS g gtgtnwort rr ji Jorteifn «K «Jen unb oetn jrfe hinweg, t ein, ® ein ia » ihn ben Tn AaM, nW in erte $uteau!rati Pobjedopos beten Seite l Der M ih’"- bet, wie man gistMg |d)met Volk unbti'?: alle sind ihm t Nacht bet Jhtt geben es, datz Sein bireflet der steiheitliü ton Charakter er krankt an । • - seltsam, es Menschen. Er, schassen imb feil Feflektionen^ t publiziert hat. , i^müon eint? toiT^tn.bai* t M VestiediM seiner Mitglied! menles ist die EelbWuschuna W cs össentli Parlmentarisr *mnMer ^Wianten a iom®t Idnn n Tto6ut!c Wtta WötiteiHatiin! 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