155» Jahrgang Viertes Blatt. Nr. 146 phiecheArbeiti seen. jeden»0 telephonierte nach nur die Verantwortung für -ine Redaktion. Expedition q. Druckerei Lchulltt-A. leL Nr. 6L SUlegu-lUbt. a An^eig« Vietzes» Preiie. i 8 and frinta ’ ■Leihinstalt lei. D”!1 ••.«■.inbet dir- ’“«< Seft,. »'ligung * Isanwaü, dMühe 'Ische mit »npulver ie and Wische •4 ToiihoBJuea. Samstag Ä4. Juni 1905 Rotationsdruck und Verlag der Vr2hl'tc-s> f UnwersttätLdruckerei. Ä. Lange. Vieh«. hos Dienst hatte. Nach etwa einer halben hen Verletzten begleitende Cniel glaubte, das; die Ans nähme des Verwundeten bereits vollzogen, ^oe^hm bedeutet, daß fein Platz im Krankenhause vorl^nden sei, und Träger brachten den Schwerverwundeten nach dem fttanfentoagcn. Dr. ^oseph , dem Krankenhauje an Dr. Meyerhof,, daß die Blutun g nC) Was endlich auch noch ungünstig auf die Geschäftslage der Zigarrenindustrie wirkt, das ist die Ungewißheit über die Steuerpläne der Reichsregierung. Man befürchtet bekanntlich in den Kreisen der Zigarrenindustrie, daß der Tabak stärker belastet werden soll. Von dieser Befürchtung waren auch die Verhandlungen der Generalversammlung des Deutschen Tabakvereins erfüllt, die Anfang Juni in Berlin tagte. Es wurde hervorgehoben, daß der Verein fortgesetzt mit der Vorbereitung einer Abwehr der zu erwartenden neuen Steuerforderungen für das Tabakgewerbe beschäftigt sei. Die Mitteilung hat die beteiligten Kreise der Zigarrenindustrie erst über den Ernst der Steuergefahr in vollem Maße aufgeklärt. Werden doch nicht weniger als ca. 200 000 Arbeitskräfte durch die nachteiligen Wirkungen einer erhöhten Tabaksteuer in ihren Erwerbsverhältmßen berührt! . •tWbttiti »-Nch mir Ausnahme be# Sonntags. Die »Stetzrnn HamMenblStter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt Der ^rjfijche CaiOwtrt* erscheint monatlich einmal. a in jedtt Weite ö unb Stärke Ü«M« e? m ^Pnalpreisen Wn Marken. Cartons in HerichlsraaL. (n.) Gießen, 23. Juni. Die Strafkammer hatte heute 5 Schüffengerichtsurteile zu prüfen, die sämtlich ihre Bestätigung sanden. Die Witwe des Jakob W. von Friedberg hatte die Witwe des Metzgers Moses A. durch Würgen am Halse derart mißhandelt, daß ihr das Blut ans Mund,und Nase quoll. Sie wurde ohnmächtig und hatte längere Zeit an den Folgen zu leiden. Frau W. die bereits mehrere Strafen wegen Körperverletzung erlitten hat, wurde durch das Schösfcr^ericht Friedberg zu einer Woche Gefängnis verurteilt, sie focht das Urteil an und versuchte in der heutigen Verhandlung nachzuweisen, daß sie die Angegriffene gewesen sei. Ihren Angaben wurde wenig Glauben beigemessen, zumal fie sich vor Gericht in einer Weise benahm, woraus zu schließen ist, daß sie,zu einer solchen Tat recht wohl fähig ist. Die Staatsanwaltichast, welche sich der Berufung angeschlossen hatte, beanttagte, mit Ruchichr auf die Roheit 3 Wochen Gefängnis. Das Gericht ließ es stdoch bei dem Urteil bewenden. — Zwei junge Leute aus Bad-Nauheim, Karl Heinrich M. und Otto Hermann O. ritten iuw)t§ aus der Straße zwischen Friedberg und Ockstadt auf dem Bankett m schnellem Tempo, wobei sie einen Mann von Ockstadt zu jammenritten, sodaß er eine erhebliche Wunde am Kopfe davontrug. M. wurde von dem Schöffengericht der fahrlässigen Körperverletzung für schuwig befunden und zu 150 Mark Geldstrafe verurteilt. Wegen des Reitens auf dem Bankett erhielt jeder 20 Mark Geldstrafe. Die von M. erhobene Berufung wurde als unbegründet zurückgewiesen. Nur bezüglich der Kosten trat eine Aenderuna ein. — Der Weißomder Johann Ludwig L. von Nieder-Florstadt, ein insbesondere wegen Beleidigung vielfach bestrafter Mensch, wurde wegen Beleidigung eines Gen- darmeriewachtmeisters zu 6 Wochen Gefängnis verteilt. Gr erhob Berufung, blieb aber zum Termin aus, weshalb e^ bei dem Urteil sein Bewenden Hielt - Auf Vrivatklage der rrnu des Georg Th. von Burggräfenrode wurde der Arbeu.er Hemricy Sch von dort durch das Schöffengericht wegen Be l e i d i g u n g zu 14 Tage Gefängnis verurteilt. Tie von Sch. erhobene Berufung wurde zurückgewiesen, da das Lchofsengerichi. wit Reckt aus eine Freiheitsstrafe erkannt hat. Vor d^m Berufung-.-gerich: Kurbc ^»orgeboben; baß Sch, «wn Bi-lndigimg schon er- übliche Freiheitsstrafen erhalten hat und den die strafe imt Rücksicht auf die rofyc, gemeine Aeußernug Nicht zu doch ge- grifÄ ist. - Frau G. zu Bad-Rauhe im hat■namens ibrer minderjährigen Tochter Lilly gegen den Gewerbeakademiker Oskar G. o Reiidsburg Vrivatklage angestrengt, weil er ihr rum etwaige Verzögerung in der Hilfeleistung überlassen müsse. Nunmehr wurde der Knabe wieder in das Krankenhaus gebracht und dort mit einer Stund e Verzögerung ausgenommen. Obwohl die Rettungswache im .Hause und ein zweiter Arzt sofort zu erlangen war, erklärte Dr. Meyerhof dem Onkel, daß er den Verwundeten am nächsten Tage dem leitenden Ehiruraen zuführen werde. Der Sekundaner wurde nach seinem Zimmer gebracht und blieb dort ohne jede weitere ärztliche Hilfe liegen. Ms sein Vater, der im Theater gewesen war, nach der Rückkehr die Tat seines SohneS erfuhr, eilte er sofort nach dem Krankenhause und hier wurde ihm von der Schwester bedeutet, daß er den Patienten erst am folgenden Morgen um 9 Uhr sprechen könne, daß übrigens der Knabe nur einen Flachschuß davongetragen. Als der Vater am folgenden Morgen nach dem Krankenhause kam, wurde er an die Leiche seines Sohnes geführt. Dieser war gegen AA/a Uhr früh gestorben. Gegen den Assistenzarzt wurde Anzeige erstattet, weil der Tod vermutlich durch Nichtentferuung der Kugel entweder durch innere Verblutung oder Infektion herbeigeführt sei. * Ein großes Brandunglück. Jn Porsgrund (Norwegen) brach in einem großen Holzlager Feuer aus, das sich mit großer Schnelligkeit verbreitete und erst nach mehreren Stunden auf seinen Herd beschränkt werden konnte. 5 0 Häuser sind niedergebrannt, 500 Menschen obdachlos. *Diereichsten Leute der Welt. Nach einer französischen Quelle wäre der reichste Mann der Welt der Miuenmagnat I. Beit, dessen Vermögen mit 2500 Mill. Fres. ausgewiesen wird. Ein gleiches Vermögen soll der vor wenigen Jahren verstorbene chinesische Staatsmann Li-Hun g-Tsch an g besessen haben. Das Vermögen des Minenmagnaten I. B. Robinsohn wird mit 2000 Mill. Frcs., jenes des I. D. Rockeseller mit 1250 Mill. Fres. angegeben. Ter reichste Engländer, W. Waldorf-Astor soll ein Vermögen von 1000 Mill. Fres. haben. Der reichste Russe, Fürst Demidosf, ein ebensolches. Andrew Carnegie wird ein Vermögen von 625 Mill. Fres., W. K. Vanderbilt und W. Rockeseller ein Vermögen von je 500 Mill. Fres. zugeschrieben. I. Jaeob Astor, I. Pierpont Morgan und W. C. Whitney in Newyork und der Herzog von Westminster sowie Lord Rothschild in London sollen je 375 Mill. Fres. besitzen. Der jüngst verstorbene Alphons von Rothschild, der Baron Rothschild in Wien, der Erzherzog Friedrich in Wien, der Eisenbahnmagnat I. I. Hill, George I. Gould werden nebst einigen anderen mit 340 Mill. Fres., Herr Mendelssohn in Berlin als der reichste Deutsche mit 310 Mill. Fres. angeführt. A. Krupp, Fürst Pleß und der Graf Henckel von Donnersmarck werden mit je 225 Mill. Fres. bezeichnet. In einigen Punkten mag sich die französische Quelle doch etwas geirrt haben, nur wissen wir nicht, in welchen, da wir bet den Sekretären dieser Leute nicht anfragen konnten. * Durch ärztliches Verschulden gestorben Auf Veranlassung der Staatsanwaltscha,t des Landgerichts II 3fr lin tand auf dem Sankt-Matbäi-Kirchho e tnSchone- berg die Exhumierung der Leiche des IMhngen Sekun- daners Löwe statt. Die- Veranlassung bildete ein Uraf* arniittelunasveickahren gegen den Assistenzarzt Dr. Ai e y erbos vom ^Elisabeth-Mankeuhause, dem die Unterlassung ärztlicher Pflichten zum Vorwurs gemacht wird Löwe hatte sich am 16 Mai abends gegen V28 Uhr in selbstmörderischer WiSiT aus einem kleinkalibrigen Revolver eine Kugel tn beit Kopf aesagt Der hinMgerusene Arzt Dr. Joieph leistete dem Wcrwundeten die erste tzilfe^ Gegen 8 Uhr nachdem die Vlutuna aesttllt, ließ er den Knaben zur sofortigen Entfernung dtt Kugel nach dem Elisabeth-Kran^nhause bringen Der Verletzte wurde nach dem Aufnahmezrmmer des Lkknhaus s gebracht, wo der Assistenzarzt: Dr Meyer. Kunst und Wistenschasl. Vom Kun st st ein, der nicht zu unecht aussehen darf. Wir lesen im „H u n ft ro a r t": „Im Hauptbudget für das laufende Rechnungsjahr ist für die Herstellung einer Balustrade um die mittleren Anlagen des Kaiserplatzes ein Kredit von 8000 Mk. vorgesehen. Bei der Kreditbemessung war angenommen, daß die Balustrade in rotem Kunststein ausgeführt werde. Das Stadtbauamt bringt neuerdings, da Kunststeine in roter Farbe nicht in brauchbarer Ware angeiertigt werden können, einen Kunst- tein in gelblich-weißem Tone in Vorschlag, bei dessen Verwendung die aus rotem Sandsteine bestehenden acht Kandelaber-Untersatze durch weißen Stein ersetzt werden müssen. Des weiteren machte das Stadtbauamt darauf aufmerksam, daß es erforderlich sei, daß der aus der Form hervorgegangene Kunststein durch den Steinmetzen kunstgerecht fchariert werde, da andernfalls der Stein zu unecht aussehen würde. Bei dieser Ausführung ist ei ne Verstärkung des Kredits um 7000 Mk. erforderlich. Demgemäß beschloß man." Also steht zu lesen im „Bericht über die Sitzung des Gemeinderats" vom 10. Februar 1905 in Straßburg,, und zwar nicht in Straßburg in der Uckermark, noch zu Strapburg in Westpreußen, sondern in dem richtigen großen Straßburg im Elsaß. _______ ___ Vorwurf gemacht hat, sie laufe einem Ingenieur nach. . Das Schöffengericht Bad-Nauheim verurteilte G. wegen Beleidigung zu 3 Mark Geldstrafe. Frau G. erhob Berufung, weil ihr die Strafe nicht hoch g"nua schien und G., weil er glaubte, straflos durchzukommen. Die Strafkammer bestätigte das Urteil, indem sie ebenfalls eine Belad'gung als vorssig"nd erachtete; die Lappalie sei ab>'r mit der Minimalstrafe gesöhnt. — Gegen ein Urteil des Schöffengerichts Lich hat der Weißbinder Konrad K. II. von Hattenrod Berufung erhaben. Nach einem Wirt 5- hausstreit ist er dem Heinrich St. mit den Worten in den Weg getreten: „Ich schlag Dich tot" und ließ dabei einen Knüppel auf dessen Kovf niedersaufen, fodaß er blutende Verletzungen davontrug. Die von dem Schöffengericht ausgesprochene Strafe schien ihm zu hoch, weshalb er das Urteil anfockt. Bunt heutigen Termin ist der als Zeuge geladene Verletzte unentschuldigt ausgeblieben. Er wurde zu einer Ordnungsstrafe von zehn Mar? und in die durch fein' Ausbleiben verursachten stoftett verurteilt. Die Verhandlung aber mußte vertagt werden.. (b.i Mainz, 22. Juni. Der Metz-germei^er und Händler Heinrich Hirsch aus Bretzenheim hatte am 28. Dezember eine Kuh schlachten lassen, und bevor der Fleischbeschauer kam, das Euter bei Seite geschafft. Vs der Fleischbeschauer nach dem Euter frug, wurden zwei alte herbeigebracht, die von dem Beamten nicht als das richtige erkannt wurden. Erst auf die Drohung, er werde die geschlachtete Kuh beschlagnundbeit semn Mit- Menschen gelegen fei: er beantragte auf zwei A; och en Haft zu erkennen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu der höchst zulässigen Geldstrafe von 150 Mark In der Urteilsbegrsmdung wurde ausgeführt, daß der Angeklagte sich m rücksichtsloser Weise auf Kosten der Gesundheit ferner Mitbürger habe bereichern wollen. Die Geldstrafe soll eine lktzte Warnung» für den Angeklagten fein: bei einem nochmaligen derartigen Vorkommnis werde auf eine solche nicht mehr ^kert. Detmold, 23. Juni. Die von dem Landtags Präsidenten Hofmann angestrengte Aage gegen die„Lipp^Landesztg. wegm Veröffentlichung der bekannten „Diesseits - Depesche, welche heute vor dem Gericht in Lage verhandelt wurde fand ihre vorläuf^e Erledigung, indem die beklagte Lippesche Landesztg daSG e richt wegen politischer Befangenheit ablehnte, worauf die Vertagung W gesamte Prozesses auf unbestimmte Zett befchlosfen wurde. Der Prozeß wird nun voraussichtlich einem preußischen Gericht überwiesen werden. ........ Wien, 23. Juni. Der Kassationshof hat die Nichtigkeitsbeschwerden (wofür wir im Deutschen Reiche das schöne beutf<6e (!) Wort ..Revisrnrnn" Habern SteM ber Aas dem Weiche der Zigarre. War schon im vorigen Jahre der Geschäftsgang in den meisten Bezirken des Tabakgewerbes ziemlich günstig, so ist im lausenden Jahre noch eine weitere Verbesterung zu konstatieren. Darauf deutet schon die Bewegung der Rohstoffversorgung hin, die in den ersten vier Monaten des laufenden JahreS stärker war als in den Parallelmonaten deS Jahres 1904. Seit 1901 verlief die Rohstoffversorgung in der Weise, daß während deS in Frage kommenden Zeitraumes das Jahr 1902 einen starken Ausfall zeigte, der erst im Jahre 1904 wieder ausgeglichen wurde. Es stellte sich in den Monaten Januar bis April die Einfuhr unbe- arbeitetet Tabakblätter in Doppelzentnern wie folgt: 1901: 200 534 1903: 197 131 1902: 195 545 1904: 212 913 1905: 215 469 Der Grad der Beflerung, der im laufenden Jahre eingetreten ist, bleibt freilich hinter dem Aufschwung im Vorjahre ganz bedeutend zurück. Immerhin weist die Rohstoffversorgung im laufenden Jahre auf eine gegen 1904 noch etwas erhöhte Arbeitsgelegenheit hin. Zu der Bewegung der Rohstoffversorgung paßt auch die Steigerung der Beschäftigtenziffer. Namentlich in den ländlichen Bezirken ist, nach Stichproben zu urteilen, die Zahl der Arbeiter gegen das Vorjahr noch etwas gestiegen, wenn auch die Vermehrung der Beschäftigten nicht annähernd so stark war wie 1904. Im vorigen Jahre war die Nachfrage nach Arbeitskräften in manchen Bezirken so dringend, daß vorübergehend Arbeitermangel herrschte. In diesem Jahre ist dagegen das Angebot von Arbeitskräften wieder erheblicher als die Nachfrage. Trotz deS lebhaften Geschäftsganges ist man aber in den Kreisen der Zigarrenfabrikanten mit den Erträgnissen und Aussichten nicht zufrieden. Einmal ist die Konkurrenz schon wieder so stark, daß die Ansprüche der Händler an Preis, Ausstattung und Farben der Ware ebenso groß sind, wie vor einigen Jahren. Außerdem werden dadurch viele Verluste erlitten, daß in den großen Städten die kleinen Zigarrengeschäfte einen immer schwierigeren Stand haben, die Konkurse sich daher häufen und die den Zigarrenfabriken entnommenen Waren nicht oder nur teilweise bezahlt werden. Gleichzeitig nimmt die schon seit einigen Jahren beobachtete Vorliebe deS Publikums für die Zigarette fortgesetzt zu. Namentlich für die billigen Zigarren ist die Zigarette ein beliebter Ersatz geworden, da jüngere Leute, hauptsächlich auch die Heranwachsenden Arbeiter, heute viel mehr zur Zigarette greifen als zur Fünfpfennigzigarre. Die Zunahme deS Zigarettenkonsums kommt nicht nur in der starken Vermehrung der einheimischen Zigarettenerzeugung zur Erscheinung, sondern auch darin, daß trotz der erheblichen Steigerung der heimischen Produktion auch die Einfuhr von Jahr zu Jahr noch zunimmt. Während der ersten vier Monate des laufenden Jahres führte Deutschland 2243 Doppelzentner Zigaretten ein gegen 1931 im Vorjahre unb nur 1308 im Jahre 1901. Die Zigaretteneinfuhr dürfte eine weitere, besonders starke Zunahme erfahren, da der Ausstand der Zigsrettenarbeiterinnen Dresdens einen starken Ausfall der heimischen Erzeugung herbeiführen wird. Daß infolge dieses Streiks der Zigarrenverbrauch auch nur vorübergehend zunehnlen dürfte, ist nicht anzu- Avsma küs reu AtarskSM^rkgisteka irr S!rdk Eietzkn. Aufgebote. , ^tni 9. Oubroifl Iobnnn Rehm, Fabrikarbeiter in Wetzlar, mit Rosine Wilhelmine WIeaand dalner. — 10. Karl Beaury, Mobmeisler in Kastel, mit ?°banna WormSbackier dabler. —; 11 Kar! Skr-ek, kckriltsctzer dahier, mit Elisabeth Cckmeider hter- selbst - 12. Dr. Auaust Stotz, prakt. Arzt m Lanterbacli, mlt; Emma Elirabktb Wisner dahier — 13. Rarl S>egl-r, «ausmmm hi Sockst a. W., mit Rmalie Mecke dahier. - Max Grmiebaum, fimiimnnn dahier, mit Mathilde Weil m Neustadt a. d. Haardt 14. Heinrich Jemen, Kaulmann dalner, mit Katharine Mein hier- lelbst. - Karl Schneider, Musiker dahier, mit Katharnie Schneider hiersetbst. Wilhelm Ulrick, Bäcker dahier, mit Lun- Friederike Appel in Londori. — 15. Julius Drcisuß, Kausmann tn ertönt- furt a. M., mit Anna Kaan dahier. Eheschließungen. Juni 10. Ernst Ludwig Theodor Otto Eger, Gench Saffeffor dahier, mit Margarete Elisabeth Karollne Zoppritz hieickelbst - Emil Braun, Bautechniker dahier, nut Marqarete Keßler hlerselbst. — Emil Möllenberg, Revisor dahwr, mu Wilhelmme Bastert lnerselbst. — August Bögler, Monteur dahier, mit Katharme Stieolit Hierselbst - Wilhelm Michel, Polsterer und Tapezier m Oberlahnstein mit Marie Elisabeths Reh dahier. Karl^Franz, Schlosser, mit Margarete Eise Hierselbst. Rudolf Frenzel, Sattler dahier, mit Amalie Schweitzer lnerselbst. Dr. Ludwig Krieg, prakt. Arzt in Stockheim, mit Emilie von Munchow dahier. — 13. Heinrich 'Prescher, Schuhmacher dalner, wtt Alma Marie Schätz lnerselbst. — 14. Leymann Suskind, Kaufmann m Fürstenau, mit Frieda Keßler dahier. - ^rtfhan WrmeS Wallenfels, Färbereibesitzer dahier, nut Christine Schmidt hrerselbst« Geborene. Juni 7. Dem Fabrikarbeiter Philipp Wewel ein Sohn Ludwig. — Dem Schneider Peter Jakob Nolte eine Tochter Manse Elise. — g Dem Lokoniotivhei^er Ernst Karl eine Tochter ^.ma Anme. -Dem Universitätsprofessor Dr. Franz Wagner, Rittervon Krems- thal eine Tochter Ilse Helene Roberte Alfrede. — 10. Dem Tag- Xev Hermann Vogel ein Sohn Hermann. - Dem Ofensetzer Wilhelm Gottlieb Höß eine Tochter. — 11. Dem Taglohner Lhastnes Peter Hahn zwei Töchter Henriette, und Katharine. - ^em Schreibmaterialienhändler Ernst Jung ein Sohn Ernst. Gestorbene. Juni 10. Minna Todt, geb. Vogt, 24 Jahre alt, Ehefrau der Kaufmanns Georg Todt dahier. - 11. Karl Albert Schramm 52 Jahre alt, Ober-Zahlmeister dahier. - Marttn Scheel, 57 Jahre alt Rentner dahier. — 15. Heinrich Amand Sack, 63 Jahre alt, Bahnwärter i. P. dahier.-16. Charlotte Luckhardt, geb. Boedicker, 54 c^hre alt, Ehefrau des Postmeisters Theodor Luckhardt dahier. KöiiIqnch Preussische Staats-Medaille K01SMÄ tn unvergleichlich reicher ilu^wahl. 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