'ein schwei ol Obet 6 „ -ulllflil MWW den. - 6®BELten umc !ren Leiden UU| sr°uE''N^L Je, —1 üüirm *gj*s& ‘n TT- 07187 Ä>.. K|nn ktober 1905. Sä?*» ije mr meine ■n i.S)au5arb.eri.,mflu|D i Fa^Sl.,«ochrGeleg.^ .u.yaush.grunöUuer^ dtenanicDLenv. WlL* le u.07189a.i).®ieB2111LL- w heitert w D>b A m jhS*»* rf**? S*»-; ium loiouigtn ^uurüTiFerö? uchiigt jüngere Stdi^triuei ludji. tarnen, welche die T» nlerie- und epieiroatenbranc men, werden bevorzugt. Schnitt. Meld, mit Angabe k challsanspr. u. bisher. Lan-l, Ö479 an bei 1 &iey. Sli13. 'ti . '7''-^ "so*ii»n üe I-lv 70/80 Stück tO/oO t lieierbar." ■ [sse !:!--> C5i» Sa5*!» ittkljrliM ” ft»™ 7 ne okl"backe«j ^Mfstöchii! öerijdjau auj dem Lai^/n: gef. ctelle mnLtacwt wird vergütet. Mi leiioatüiiig Gießener Stadttheater. Am Sonntag wurde - die burleske französische Gesangsposse „Mamzelle Ri - 1 touefje* unter großer Heiterkeit deS überaus zahlreichen ' Publikums gegeben. Als Vertreterin diese? gallischen musikalischen Backfischchens, dieser früh geübten Meisterin weiblicher 1 V e r stellimgsknnst, weiblicher List und Lust und Lüsternheit, roar Frl. Jüngling vom Darmstädter Hoftheater berufen roorben. Frl. I. ist eine Meisterin der DarstellungSkunst, eine Meisterin des leichten, lockeren Gesanges, eine Meisterin her Drolerie, der unverzüglichen Verkleidungskunst und des unfehlbaren LuftfprungS. Ihre Denise ist ein ehr- unb tugenbfameS PensionSmädel unb ihre Ritouche eine auSge- lajfene Nachtwandlerin, keck- Komödiantin und rassige Reiterin auf hurtigem Husarenrosse. Temperament unb Grazie sind bei ihr innig vereint und ihre von neckischen Kobolden hilfreich unterstützte Bühnenroutine, ihr beherztes, durch roeib- ljchen Chic gefällig gestutztes Draufgängertum machen sie zu •iner Perle unter den Soubretten. Herr Reimer, der Regisseur dieses wie auch des Kater Lampe-AbendS, gab den furios verzwirbelten Celesiin in dem impertinent langwallen- ben Semmelblondhaar ber musikalischen Genies und Heiligen, SaS un*8 alles, nur nicht die bis zur majoistollen E - timbtl VMische Tagesschan. Eine Kundgebung der Tabakinduffrie. Tie Spannung und Sorge, in der die Tabak- t n b u st r i' den neuen Steuerplänen entgegensieht, entlud sich in einer ersten öffentlichen Kundgebung der Berliner Tabakinteressenten aller Zweige, die am 20. d. Mts. in Berlin tagte. Tie Tagesordnung der Versammlung war unter dem Titel angekündigt: „Was bedeutet das Tabakgewerbe für die deutsche Volkswirtschaft, und welche Lasten tragt es bereits heute V Der Referent zog Vergleiche mit den Verhältnissen in den Nachbarländern, und meinte, daß die Industrie zur Ader gelassen werden solle, daß man aus dem Schweiß ihrer Arbeiter Millionen prcffen und die Industrie ruinieren wolle. Man habe sich auf neue „Tricks" besonnen, durch die man, wie der Scharfrichter der Industrie den Kopf abschlagen und die Henne schlachten wolle, die die goldnen Eier lege. In der Finanzjagd sei die Tabakindustrie das gejagte Wild, das zu retten man die schläfrigen Branchegenossen aufrütteln müsse. Der Vortragende bezeichnete die Berliner Versammlung als ein Aufklärungsgefecht. Es wurde beschloffen, einen Abwehrausschuß aus den Vorständen der verschiedenen Vereine zu bilden, der in dem Augenblick, wo eine Tabaksteuervorlage an die Oeffentlichkeit tritt, seine Maßnahmen treffen soll, insbesondere Eingaben an Regierung und Parlamente erlaffen. Wohl nicht ganz mit Unrecht tadelt die „Köln. Ztg." oie Form, in der der Referent die Negierung angriff. Mit heftigen Ausfällen und Uebertreibungen läßt sich stets weniger erreichen, als mit sachlichen Beweisgründen. «Heer und Alolte. Der Generalstabschef der amerikanischen Union Chaffee sagte in einem Interview in Washington, die amerikanische Armee sei mindestens ebenso gut rot e die russische oder die deutsche. Ja, ein Expeditionskorps, roie die Union im Jahre 1898 nach Kuba schickte, könne nieder Deutschland noch Rußland über See schicken. — Ein Zufall roill es, daß gleichzeitig der letzte Armee-JahreSbericht erscheint. Darnach desertierten 6 000 Mann und roegen Vergehens ausgestoßen wurden etwa 2500 Mann. Dieser Abgang an Disziplinlosen kommt zehn amerikanischen Regimentern gleich. Kolonialpost. Paris, 21. Oktober. Hier trafen über St. Louis die Kolonialbeamten Gaud und Toque ein, welche vor einigen Wochen wegen Ermordung von Eingeborenen zu längeren Gefängnisstrafen verurteilt worden sind. Sie tverden ihre Strafe in französischen Gefängnissen absitzen. Der Gouverneur von Samoa, Dr. Solf, landete am Samstag in Plymouth und reifte nach London weiter, wo er einige Tage zuzubringen gedenkt, bevor er Berlin besuchen will. Er erklärt die Arbeit der Chinesen in der Kolonie für erfolgreich. Als er abreifte, war bereits seit 44 Tagen auf der Insel Savai ein vulkanischer Ausbruch unaufhörlich im Gange, ohne daß Anzeichen für seine Beendigung wahrzu- nehmen gewesen wären. Aus Stadt und AailS. Gießen, 23. Oktober 1905. * * Empfangen wurden von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog am 21. Oktober d. I. n. a. Oberstleutnant a.D. v. Mosch, Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen, Kreis- amtmann Schnittspahn von Büdingen, Oberlehrer Schmoll und die Regierungsasiessoren K n ö s und Stammler von Gießen. * * Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog haben zum 12. Oktober d. I. dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Heinrich Horst zu Nieder-Bessingen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Bande jdes Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. * * Wieder ein 100. Geburtstag. In Schotten feiert, roie man uns von dort schreibt, am 25. ds. Mts. die verro. Frau Maria Katharina Leuning, die Mutter des Glasemieisters Leuning, ihren 100. Geburtstag. Tie alte Danie erfreut sich z. Zt. voller Gesundheit, obwohl sie vor kurzer Zeit eine hartnäckige Influenza durchzumachen halte. Möge ihr ein heiterer Lebensabend beschieden fein l Die zweite hessische Ständekammer wird in ihrer heutigen Sitzung über die Rückäußerungen der ersten Kammer zur Wahlgesetzvorlage und in Verbindung hiermit über den Initiativantrag von 21 Mitgliedern der ersten Kammer bett. Abänderung der Artikel 67, 69 und 100 der VerfassimgSurkunde beraten, ferner über die Rückäußerungen zum Gemeindeumlagengesetz und zum Gemeindeabgabengesetz. Weiter steht die Anfrage der Abgg. Schlenger und Dr. Weder, betr. den Schutz un d die Erhaltung der Vogel weit, besonders der Jnsektenvertilger in den hessischen Domanial- und Gemeinde- roalbimgen, auf der Tagesordnung. "Die nächste Stadtverordnetensitzung findet am Donnerstag statt; zweifellos wird der Oberbürgermeister der Versammlung über das Ergebnis der infolge der Verdächtigung gegen städtische Beamte geführten Untersuchung Mitteilung machen. So viel man aus den Kreisen der Stadtverordneten hört, kann von einer Bestechung im vorliegenden Falle gar keine Rede sein. * * Exerzierplatz -Erweiterung. Die Stadtverordneten waren gestern vormittag fast vollzählig aus dem Trieb versammelt, um an Ort und Stelle sich zu überzeugen, ob dem Antrag der Militärverwaltung, vom Exerzierplätze auS einen freien Ausblick in das Busecker Tal zu schaffen durch Entfernung eines schmalen Waldstreifens entsprochen werden kann. So viel man hörte, waren die Stadtväter, nachdem sie persönlich sich die Situation angesehen, dafür, dem Wunsche der Militärverwaltung zu entsprechen. * * Zur Landtagswahlbewegung. Im Wahlkreis Heppenhei m-2orsch-Viern heim, wo das Zentrum an Stelle des seitherigen Abgeordneten Schlenger den Post- meister Wiegand von hieraufstellen wollte, besteht laut ,D. Tgl. A." auf sozialdemokratischer Seite die Absicht, für die Kandidatur des freif. Bürgermeisters Höhn von Heppenheim einzutreten. Da diesem gegenüber der Zentrumskandidat Wiegand wenig Aussicht auf Erfolg hätte, wird neuerdings als Zentrumskandidat Pfarrer Blum von Ober-Abtsteinach (der bei der letzten ReichstagSwahl mit Frhrn. v. Heyl im Wahlkreise Worms-Heppenheim-Wimpfen in Stichwahl kam) empfohlen. • * Erledigt ist eine Lehrer st elle an der katholischen Schule zu Heldenbergen, Kreis Friedberg. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. t. Reiskirchen, 22. Okt. Em Beweis, roie gut heuer die Dickwurzernte in hiesiger Gegend ausfällt, ist, daß Herr Ferdinand Gundrum eine Dickwurz erntete, welche da? respektable Gewicht von 25 Pfund hat. -ge- Ostheim, 21 Okt. Zur Zeit herrscht eine rege Nachfrage nach Aepfeln. Der Obstbehang war in diesem Jahre sehr reichlich und wenn auch ein großer Teil der Früchte durch Ungeziefer litt, so war eS doch möglich, die 9(epfet in größeren Posten zu verkaufen. Die Apfelernte an der alten Straße nach Nieder-Erlenbach und im Distrikte Bornhofen war sehr ergiebig. An feinstem Tas lobst wurde leider wenig geerntet. Das Malter Winteräpfel wird mit 27 — 28 Mk. bezahlt. Ba d-Nau heim,. 21. Okt. In der abgelaufenen Woche sind 81 Kurgäste angekommen. Die Gesamtfrequenz beträgt bis zum 19. Oktober 26 051 Personen, wovon am genannten Tage noch 340 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 19. Oktober 366 537 abgegeben. — Wie dem „B. N. A." mitgeteilt wird, hat Kapellmeister Bruch das Ersuchen an das Staatsministerium gerichtet, ihn von seiner Stellung als Dirigent der Kurkapelle und seinem auf fünf Jahre lautenden Vertrage zu entbinden. Bis jetzt ist eine Antwort deS Ministeriums noch nicht ein- negartgen. Der Grund zu dem Gesuch mag wohl darin zu finden fein, daß durch die Fachpreffe immer wieder auf die unhaltbaren Gehaltsverhältnisse der Musiker hingewiesen wurde, ferner auch auf die unglückliche Anlage des Musiktempels, wodurch die Leute jeden Unbilden des Wetters ausgesetzt sind. Daß durch solche Verhältnisse einem Leiter von 50 Musikern Schwierigkeiten erwachsen, unterliegt wohl keinem Zweifel. fc. Bingen, 22. Okt. Der Kreisrat des Kreises Bingen, Geh. Regierungsrat Spam er, feierte heute, auf seinen besonderen Wunsch in aller Stille, sein 5 0 jä hriges Dienstjubiläum. Im nächsten Sommer sind es 25 Jahre, daß er an der Spitze unseres Kreises steht. Alzey, 20. Okt. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung stand als einziger Punkt nochmals die Festsetzung des Gehalts des Bürgermeisters auf der Tagesordnung. In einer der letzten Sitzungen wurde beschlossen, keine Erhöhung deS jetzigen Gehalts von 6000 Mk. eintreten zu lassen. Als Vertreter der Regierung war Kreisamtmann Dr. Löslein erschienen. Die Verhandlungen waren öffentlich, die Beschlußfaffung wurde jedoch in geheimer Sitzung erledigt. Aus der Besprechung ging hervor, daß die Stadtverordneten an ihrem seitherigen Standpunkte festhalten, und sie sollen auch, roie man hört, demgemäß beschlossen haben. (M. Tgbl.) Wetzlar, 19. Okt. Herr Georg Budge au§ Nero- York, ein Schwager des Herrn Simon Mayer hier, hat dem Armenfonds der Stadt Wetzlar abermals eine Stiftung von 10000 Mk. überwiesen, deren Zinsen alljährlich zur Verteilung kommen sollen. Die Stiftung ist von Herrn Budge zum Andenken an seine verstorbene Mutter gemacht worden. Die vor Jahren bereits von ihm gemachte Stiftung in gleicher Höhe galt dem Andenken seines verstorbenen Vaters. (Wetzl. Anz.) Frankfurt, 22. Okt. Der Nationalsoziale Wa hl- verein beschäftigte sich mit dem Wiesbadener Beschluß der Freisinnigen Volkspartei über den Zusammenschluß deS Liberalismus. Einstimmig wurde folgende Resolution angenommen: Ter ftranffurtcr nationalsoziale Wahlverein läßt sich durch die Wiesbadener Beschlüsse der Freisinnigen VolkSvartei in seiner bisherigen Haltung und politischen Arbeit in keiner Weise beirren. Er wird fortfahren, soweit ihm möglich, angesichts der immer größeren Bedrohung der Volksireiheiten, sowie des wirtschastlichen iiiid kulturellen Fortschritts ein taktisches Z usammengehen aller wirklich liberal und sozial gesinnten Elemente z»l fördern. Gleichzeitig spricht er den angegriffenen Führer Naumann und von G e r l a ch, die der liberalen Einigung bis jetzt die größten ideellen und materiellen Opfer gebracht, aufs neue sein voll st es Vertrauen aus. Er erhofft, daß sie trotz alledem aut dem bisherigen Wege mit derselben Tatkraft unbeirrt Weiterarbeiten. Arbeiterbewegung. Berlin, 21. Oktober. In zwei überfüllten Versammlungen, erteilten die streikenden Arbeiter und Arbeiterinnen derWäsche» I n d li str i e ihrer 16er Kommission, Vollmacht für Derhandliingen vor dein Einignngsamt am Montaa. Wie in den Versammlungen mitgeteilt wurde, haben sich jetzt so ziemlich alle Arbeiter in den Wäschefabriken dem Streik angeschlossen. Heute Nachmittag wurde zum ersten Male Streik-Unterstützung ausgezahlt. Oie fHrbeiter erklärten sich bereit, von einer allgemeinen Aussperrung Abstand zu nehmen und den Arbeitern soweit als möglich entgegen zu kommen. Aniversitäts-Aachrichten. Göttingen, 21. Oktober. Die Mitglieder des vor drei Monaten wegen Ausschlusses der konfessionellen Verbindungen aufgelösten Studenten-Ausschusses haben die Gründung eines neuen Verbandes der Studentenschaft unter Ausschluß der katholischen Verbindungen bei der Studentenschaft beantragt. Die Statuten werden einer Versammlung der Studentenschaft zur Genehmigung unterbreitet werden. Herichlsiaal. Elberfeld, 20. Okt. „LieberimZuchthauselcbcn, als noch länger mit d i e s e m W e i be z u s a m m e n." So erklärte der Schrotl)ändler Sloten von Greuel vor GeriÄ, ber nm 2. Mai sein Wohnhaus in Braud gesteckt hatte. 31 Jahre lang habe er mit feiner Frau zusammengelebt, und in dieser Zeit habe sie ihm das Leben zur Hölle gemacht. Er behauptet auch, daß man ihn mißhandelt habe. Sloten wird als fleißiger, nüchterner und strebsamer Mann geschildert. Am 2. Mai morgens ging fttoten seinem Geschäfte na6. Vorher machte er seine Frau darauf aufmerksam, daß es Zeit fei, Gemüse auszuziehen und es zu verkaufen,, als er aber mittags nach Hause kam, war die Arbeit noch nicht getan. Seine Frau sei, wie immer, gleich wieder frech gc'wvrden, als er Mrr Vorhaltungen gemacht ftnbe, gemein l'rech, und er habe sie zum Hause hinausgejagt. Tann habe er in der Nachbarschaft zwei Liter Petroleum gekauft, damit das Dolzwerk sowie seinen Vorrat an Lumpen getränkt irnb alles in Brand gefaxt. AL der Rauch durch Türen und Fenster drang, kamen seine Angehörigen, um ihre Habe zu retten, sie fanbet aber die Haustür verschlossen. Sie schlugen die Fenster ein, aber Noten trat ihnen mit gezücktem Schustermesser entgegen, unb drohte ihnen damit. Er behauptet, man habe gleich mit Steiner nach ihm geworfen und ihn am Hinterkops so schwer verletzt daß, er seitdem an schlimmen Kopfschmerzen gelitten habe. Ta^- Gericht erkannte gegen SlTotcn auf 1 Fahr Gefängnis. 3ö0?ng sos den SbmDrmitemiiflmi der Stadt streben. Aufgebote. Am 14. Okt. Philipp Heinrich Findt, Schuhmacher in Lich mit Minna Fey dahier. Am 16. Okt. Wilhelm Schön, Fuhrknecht dahier mit Marie Hansisch in Hausen. — Richard Michaelis, Schrift- setzer dahier mit Helene Ortmann in Dillenburg. — Heinrich Jakob Winther, Kaufmann dahier mit Wilhelmine Frick in Duchroth, Am 19. Okt. Johann Jakob Volkamer, Bierbrauer dahier mit Elisabeths Theiß Hierselbst. — August LefferS, Kaufmann dahier mit Emilie Volzel hiersclbst. Eheschließungen. Am 14. Okt. Peter Schäfer, Schriftsetzer dahier mit Elise Lüllig in Adelsheim. Geborene. Am 9. Okt. Dem Wirt Christian Medenbach eine Tochter, Johanna Marie. Am 11. Okt. Dem Zimmermann Christian Staffel ein Sohn, Adolf. — Dem Schneider Friedrich Aulenbacher eine Tochter, Esisabethe Luise. Am 13. Okt. Dem Taglöhner Johann Heinrich Sauer ein Sohn, Georg Karl. — Dem ord. Um- versitatsprofessor Dr. Erich Kaiser ein Sohn, Karl Hermann Wolf- gang. — Dem Fuhrmann Johannes Wiedmann eine Tochter. Am 15. Okt. Dem Kellner Richard Klamt eine Tochter, Anna Elisabelhe. — Dem Lokomotivheizer Heinrich Reuter ein Sohn, Willy. — Dem Registrator Peter Gnthier ein Sohn. Am 19. Okt. Dem Taglöhner Johannes Sauer eine Tochter, Anna Elisabeth. Gestorbene. Am 13. Okt. August Rausch, 3 Monate alt, Sohn des Tag« löhners Otto Rausch dahier. Am 15. Okt. Heinrich Enders, 64 Jahre alt, Straßenkehrer dahier. — Emmy Rühl, 1 Jahr alt, Tochter des Kaufmanns Wilhelm Rühl dahier. Am 17. Okt. Ernst Wörner, 6 Monate alt, Sohn des Taglöhners Georg Wörner dahier. Am 18. Oft. Wilhelm Karasch, 2 Jahre alt, Sohn des Taolöhners Wilhelm Karasch dahier. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Vor einigen Tagen hat ein Einsender, der wohl selbst Fischhändler ist oder wenigstens diesen nahesteht, an dieser Stelle eine Lanze gebrochen für die Gießener „Spezialgeschäfte in Fischwaren". Meiner Ansicht nach verdient aber keine der Firmen, die sich an dem „F i s ch m a r k t - K a m p f" beteiligen, den obigen Titel; höchstens kann man ein Geschäft in der Sonnenstraße »Fischhand« lnng" nennen (früher gab cs noch eine zweite am Marktplatz, die aber leider eingegaugen zu sein scheint). „Fischhandlunqcn" nennt man doch wohl solche Geschäfte, die lediglich oder wenigstens hauptsächlich den Verkauf von Fischen als Hauptgeschäft betreiben, also täglich diese Waren führen und nicht so nebenbei an ein oder zwei Tagen der Woche ein Quantum Fische kommen lassen, eigentlrch nur, um ihren „besseren" Kunden, den Abnehmern ihrer anderen Waren, einmal diese Abwechslung zu bieten. Dies tun doch sämtliche Firmen, die sich au dem Kampf beteiligen: sie führen in der Haupt- fache Kolonialwaren und Delikateffen und perfaufen gewöhnlich nur an ein oder zwei Wochentagen Fische, die sie dann (nach eigenen Angaben) nur an bessere, d. h. zahlungsfähigere Kundschaft abfetzen, weil sie eben nur die „feinsten" Waren führen, die natürlich auch demnach bezahlt werden müssen; dabei wollen sie doch auch noch ihren Nutzen haben und sie haben ihn auch. Solche Geschäfte sind aber doch nicht im stände, das große Publikum, b. b. also die Leute, welche für wenig Geld gute Fische haben wollen, um damit das ihnen unzugängliche Fleisch zu ersetzen und nicht die Fische noch nebenbei zur Abwechslung ober Delikatesse zu genießen, mit dem genügenden Vorrat zu versehen; da eben bei dicker Ware das Risiko zu groß ist und zwar um so größer, je gMn das Quantum. Aus diesem Grunde ist ein Vorgehen der Stadt ganz am Platze, zumal das Unternehmen so vielen Leuten zu gute kommt, die ebenso ihre Abgaben und Steucrii zahlen müssen, roie jene wenigen „Fischhändler", die den Fischhandel ja nur als Nebcn- geschäft betreiben und dabet doch stets noch ihren Vorteil im Auge haben. Meiner Ansicht nach haben diese Firmen also gar fein Recht, sich über die städtische Einrichtung so sehr aufzuregen und zu versuchen, dieselbe zu hintertreiben, zumal sic nach ihren eigenen Angaben nach wie vor nur die „feinsten" Waren für ihre „bessere" Kundschaft führen und hierbei ihr Geschäftchen machen, also die Ware zu einem dementsprechenden Preis verkaufen wollen. Wenn also wissen, daß die unbemittelten Leute nicht bei ihnen Fische kaufen oder kaufen können, — weil sie eben zu teuer sind und zu wenig Vorrat haben — weshalb wollen sie denn diesen die Quelle nicht gönnen, an der sie ihren Bedarf als Ersatz für Fleisch in der genügenden Menge und zu den Preisen decken können, zu denen der Verkäufer, d. i. die Stadt, die Ware selbst bezieht? wenn die betr. Geschäfte wissen, daß sie ihre eigenen Waren doch trotzdem und mit dem beabsichtigten Nutzen an ihre alte Kundschaft — und vielleicht auch an neue — verkaufen, weshalb kümmern sie sich denn so grundlos um eine Konkurrenz, die ihnen ja gar keine Konkurrenz ist? Ist solch ein Vorgehen — zum Nachteil der notleidenden Mitmenschen — krasser Egoismus oder christliche Nächstenliebe ? rb. Meteorologische Beobachtungen Höchste Temperatur am 21.—22. Oktober + 5.4® C. Niedrigste , am 21.—22. „ 4- 1.3® C. 5? der Station Gießen. a NW Wetter 2« 91S 7" 80 96 94 746,0 746,9 746,0 5,2 2,2 1,0 5,3 5,2 4,7 4 2 2 Oktober 1905. Sero. Himmel Regen Bed. Himmel er. X H *8 22. 23. 23J .2 ö if Die zweckmäßige Heizung unserer Wohnränme ist eine Frage, deren Lösung von Jahr zu Jahr die Heiztechnik zu neuen Fortschritten führt, und groß ist der Aufschwung der letzten Jahre in HeizungS- und Beleuchtungsanlagen. Als allgemeine Anforderungen an einen guten Ofen sind zu stellen: Bei Verwendung jeder guten Hausbrandfohle schnelle Wärmeabgabe nach dem Anheizen, einfache Bedienung, gleichmäßige Erwärnnmg mit Luftzirkulation und Ventilation im Zimmer je nach Bedarf Tauerbrand oder zeitweiser Brand und genaue Regulierbarfeit, so daß Wärme nur dann erzeugt und Brennmaterial verbraucht wird, wenn das Bedürfnis dafür vorhanden ist. Interessante Hinweise hierüber finden sich in der diesjährigen Original-Vcrkaufsliste der durch ihre Patent-Gennanen-Oefen bekannten Firma Oscar Winter, Hannover. Wir empfehlen daher bei Bedarf von Heizungtzanlagen sich diefe Listen durch eine bessere Ofenhandlung oder direkt vom Fabrikant, n kommen zu lassen, w"/, Gesichtsausschläge 8Äfe5 Ich bescheinig hiermit, dass Oberweyers Herba-Seife meinem Gesichtsaus- scblag, an dem ich Jahre lang auf die unangenehmste Weise litt, nach einigen Wochen vollständig Heilung brachte. Grh.GcomJ.Kl. Krämer, Bed-Nauheim. Z. L1, a. Apoth., Drog. u. Pari- p. St 50 PK u. 1 Mk, Obermeycr * tes °rq Kars. ^«L»l°hner $! r *=obn, RQri £ein ord. un., rBiebin(>nn einpe?tflnn Woi e|ne5od)tfr lS$*. %n |,Sevei«6oinJn£l®lifQb,|k Elisabeth. ' 'cm Pc. K”cn“\s*tes... [y&mni RW'^L»- M dahier. Am w Q|l «Äh’eti @ , '£'■ M l23*.«Äfe s§sT Obermey^ sE JfS»** pt Sn ^u&rif ^^"dcn Artil-i . "et’,t- an dieser Stelle ei^ -oez>che,cha'te infrjd)roaren; -««bet tytrmen, die sich Jf* eteihgn, den obigen Tilr! der Comienslrasie .Fsichh^ n° M,ke am Marklvlatz, ,Fischhandli,nqen' nen,- Wid) oder wenigstens kM. yauptgeschäst betreiben, cli y° mbenbei an ein oderzm iche kommen lassen, eigenllc den Abnehmer ihrer andm l bieten. Die- tun doch [mullic nligen: sie Men in derHau^ en und vcrkauicn gcwöhnlr. en Fische, die ne bann (na: ..h. zahlungsfähigere Runbid-j ssen' Waren führen, die nak: nüssen; dabei wollen sie de: ) sie haben ihn auch. Colt lande, das grosse Publikum, 6.! Selb gute Fische haben wflr Fleisch zu ersehen ue» nid chsliM ober Telikatm zu zu versehen; da eben bei > var um so grösser, se £ je ist ein Vorgehen btt Sa ebmen so vielen Stuten zu gi ,d Steuern gälte" müssen, r i5i!d)hanbe( ianwt als Nele- g notf> ihren Vorteil imfe diese Firmen also fltrr ’r Ling so sehr ansiurcge n' zumal sie nach ihren eM ten8 Waren lür ihre „br Geschäftchen machen, all eis verkaufen wollen. - Leute nicht bei ihnen Lr e eben zu teuer sind iifc en sie denn diesen bieU als Ersatz für Fleisch y i decken können, zu ive selbst bezieht? wem -, eigenen Waren boch trotz- ihre alte Kundschaft - ®- ’ weshalb kümmern sn ,di°idn°ni°S°rk°^ zum Nachteil der nö le. , m§ oder christliche 9* Q 50 n 0J> E an R 2 sr< 1O © © cn K 3 -o 0> to o o 1O o <75 SP <3 3 e 3 3 O 3 -o «p <75 3 Q 3 e c SP 3 ’a> sr» VD 3 3- 3- -7 3 -O 3 SP 3 3 <32 E 3 o «p 02 <75 -sZ 3 <32 C5C3 o o - C? ö R ifc «7 c § a 3 <77 S _>£? $5 § i , jO 3 3 o 3 3 er?c> SP o <75 — S- SP 3 SP ^7 X5 L 3 3.^ O I— ° «o ti O 3 0 7- oj - 75 O >p -O l 3 3 ö 3 <® - -O 05 rM *ä :C _ 3- a .2 I c 3 " H o >E' 3 S) o 3 y . o “ P 7 <7 >ti E E S £ «p E §E «E N o SP <0-3 o sr ■— „ SP x> E g C5 2» "3 3 5# 3 X> -3 — 3 g.e3 <3> L ■a % © -2 " 5 N 3 E 77- <31 ö O 2 a jt ro-i® -ZN- ® P 3 o 57 o Ä Z> a O L 60 •o t ® ' v O <7# »-> 3 <0 *< w VD - 3 O o JE - -=> 3 13 02 3 3 C L3- §« 3 TD _ • O ’S © -3 Ti 05 O »b e3 • — O 3 3 2 :O c: » L L 35 tj- 77 ZD . . 3 *d 3 2 i3- o W =5 3 O 3 3 <75 §-cC? £CQ~ "cw 3 „ - - L *4 Ä 3 P C C P rc? 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. ä 0 3 35 J3 JZ Z2 @ =3 *c't W <75 o » 0 L u H -A 2 Ja CM <32 3 ra 3 _ 3 i -LZZ .9 3 sO — O 3 O ö —. VD ' 5D — 2 85 3 » Z d ö s: -L « iE « K ü Wir beziehen diese Woche von Dienstag bis Freitag täglich tadellos frischer Nordsee-Ware es Schellfisch, ttabliau, Schollen, Rotzungen, Seelachs, F-lntz-- hecht, Tasclzaudcr sowie den an hoher städtischer Stelle so beliebten — Lengfisch und Goldbarsch — um auch dieser Geschmackrichiung Rechnung zu tragen. a23/10 Gebrüder Berdux, Giessener Seefisch-Markt, Bahnhosinasie 27. Lindenplatz 12. Bürger-Verein. Dienstag, den 24. Oktober er., abends 8x/2 Uhr itn Saale des Gasthaus „Zum Löwen8 Versammtnug und Besprechungs-Abend Tagesordnung: 1. Der Verkehr im hiesigen Güter-Bahnhos und andere wichtige Verte hrstragen. v20;,0 2. Verschiedenes. Zu dieser äufierst wichtigen und hochinteresianten Versammlung laden ivir zu regem Besuch insbesondere unsere Mitglieder ein. Der Borstaud. ^urnvöreiii Oiessan. (Gegrülidet 1846) v1 Montag, den 23. Oktober, abends sy2 Uhr siiidel itn oberen Saale des (Safe Edel die laut Satzluigen abzuhattende Generalverfammtung Mit folgender T a g e s" O r d n u u g stall: 1. Bericht. 2. Liillaslling des Rechners für 19U3 04. 3. Rech- nungsablage lür 1904, Oö. 4. Vorsiandswahl. b. Beitragserhöhung 6. 60jähr. Sttftutlgrfest. 7. Auslosung von Anteilicheineu. d. 23c 1 schledenes. Der Vorstand. isr sPacket 15PE hvll/10 gemahlene Salmiak- FatirfkrühroB Augsburg 3n Oord und SÖd.In Oll und Welt 6111 iKavaller» nur als das ßcil'f ■ - • . , ■ • , ■ • i ■ ■Pr, Vcrzüglichfte'liederpuö=Cteme -s o C5 S-fl G ö o 5 o 8> o H PS VI. Kel,isty-Kl)uringi|che Ltaatslotterie Siebung VI. Klasse. (15. Tag) 21. Oktober 1905. Alle Nummern, neben welchen ni hrs bemerkt ist, find mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 189 241 549 73 6K ["400] 912 1 340 695 [400] 2025 52 94 677 [1000] 849 3416 755 «1 • 710 806 [1000] 5046 173 306 498 , 2090] 6147 201 634 7452 595 8128 322 [1000] 599 9330 759 i 400 u. e. Pr. v 10 000 927 48 |400] 10222 969 [1000] 11134 54 |400] 12600 994 1 3070 [2000 u. e. Pr v. 100 0001 417 567 [1000] 14301 447 [400] 581 709 842 937 58 16232 [400 u. e.,Pr v. 10 000] 710 [1000] 17132 680 18695 759 19099 |400 u. e. Pr. v. 10 000] 114 642 20138 268 538 736 879 2l04<; 350 550 22178 367 658 819 21 23197 f400] 821 [400 1 24473 652 [1000] 25031 [1003] 524 690 729 2(1434 899 2 7072 345 540 618 [400] 737 28706 951 29436 648 76 971 i 1000 u. e. Pr. v. 50 000] 30195 285 470 753 90 [400 , 32645 880 969 [1000] 3 3312 83 826 931 34316 565 35277 [400] 372 468 549 36616 944 [2000] 37537 [400 u. e. Pr. v. 10 000] 836 38117 [400 u. e. Pr. v. 10 000] 323 521 694 737 39244 [1000] 366 488 589 40469 716 41035 [1000] 36 [400] 150 95 329 35 416 917 42292 518 4334'., 620 [1000 u. e Pr. v 50000] 781 44179 312 [400 u. e. Pr. v. 10OGO 45287 409 646 [400] 910 46132 [1000] 252 710 [1000 u e. Pr. v. 50 000 33 91 4734) 844 48040 244 44u 5 -4 739 66 959 1400] 49036 443 602 [1000 u. e. Pr. v. 50 000 827 |400 u. e Pr v. 10000] , 50544 781 51371 [400] 485 52894 53640 54081 617 55020 38 59 79 309 839 5 6194 920 5 7009 613 999 58492 503 682 932 5 9:304 434 648 60404 734 [400 6 1259 488 576 62092 786 6 3817 59 64055 104 [400] 85 89 411 527 871 81 978 6 ’074 323 5.-2 [4001 66749 [400 u. e. Pr. v. 10 000] 67236 65 632 [2Gbü| 68649 69097 782 868 70035 62 [400] 259 565 [1000] 726 50 71383 7 2557 [400] 73027 51 432 630 [400] 57 1400] 74032 400] 986 75398 552 774 76223 398 428 7 7164 78034 207 383 443 [400] 79492 562 80383 999 81585 [2000] 742 82005 [400] 72 91 191 683 88162 698 84268 85 >42 86297 631 948 8 7451 [1000] 737 87 [400 u. e. Pr. v. 10 000] 88873 1400 1 89466 9011)0 [10O0 u.e.Pr.v. 50 000] 308 91128 466 518 624 865 [1000] 942 66 ; 400 92152 83 [1060 u. e. Pr. v. 50 000] 630 792 924 93374 94507 646 • ' 95 56 [4001 0' [4001 349 [400] 878 97202 01 [400 e e ■ Pr. V. 10 0. 525 3l 95 [ 98357 772 S ' 99232 959 < Nächste .» 5. und 6. :mber 1905, Friedrich - Flamm-Briketts Preise der hiesigen Verkaufsstellen: 8983 A p,r0 \ei Entn,ahme v»™ wLZ mehr 1,00 Mk. von 1—9 Ctr. ■arktplaü 18 Giessen Marktplatz 18 Bedeutendstes Werk dieser Branche in Mitteldeutschland. lanstaltGebrUöverFärbeni. frei ins Haus geliefert N B,e/*° Bekanntmachung. Aus der Friedrich Bücklng-Stiftnng sind um Weihnachten d. I. 1300 Mk. iu Gaben von 150 Mk. und 100 Mk. an bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder einzelstehenoe Personen, zu vergeben. Anmeldungen sind bis spätestens 30. November 1905 beim städtischen Armenamt, Neuen-Bäue 25, Zimmer No. 2, einzureichen. B'kanntmaK^". Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain für das Rechnungsjahr 1906/07 ist vom 26. Oktober an auf hiesiger Gießen, den 2L Oktober 1905. Großherzo^li ' r—^cirterci Gießen. I. 23.: Gurschmann. sind das Msssnshmsle, sauberste and billigste Brennmaterial für alle Feuerungen. Nach Fertigstellung unserer Neuanlagen liefern wir ein Brikett von allererster Qualität, welches geruchlos und ohne za schlacken verbrennt. Unser Brikett zeichnet sich Q Emirs'S* an(1 «eine ausserordentliche Hairkraft, weshalb man dasselbe als voll- vorteilhaft aus durch seine ü ßtilaälSti¥aül^gu%ÖSX kommenen Ersatz für Steinkohlen im Küchenherd wie in allen anderen Feuerungen ais alBeillli^©S ohne Jede Beimischung von Hausbrand- oder Nnsskohen verfeuern kann. Bei Centralheizungen empfiehlt sich eine Mischung von zwei Dritteilen Koks mit einem Dritteil Briketts, wodurch eine gleichmässige Hitze und sparsamer Verbrauch herbeigeführt und das Zusammenbacken des Koks’ verhindert wird. Die Briketts sind in den meisten hiesigen Kohlenhandlungen zu haben und verlange man stets und ausdrücklich die Marke Friedrich. Braunkohlengrube und Brikelllabrik Friedrich bei Hungen. AM B “/, ■ r» ■*. < V. w- Bürgermeisterei zur Einsicht offen gelegt. Beltershain, am 23. Oktober 1905. Der Großherzogliche Bürgermeister: Bast. 6472 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Beuern für 1906 07 liegt vom 26. Oktober l. I. an acht Tage lang zu Jedermanns Einlicht und Entgegennahme etwaiger Einwendungen aus hiesiger Bürgermeisterei offen. Beuern, den 21. Oktober 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern: Otto. . 5476 Seit 30 Jahren als beste u. profltlichste Marko bewährt! Man achte anl die so beliebten Gratis- zngaben! Zu 65, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. per Paket überall käuflich. D16/10 Zum Krokodil Dienstag den 24. Oktober: = Mchclsuppc = Morgens i Wellfleisch mit Kraut. wt gibt besserem Schuhzeug aus • ’ , Chevreanx- und lynll Box-Calf-Leder BmuB—iiimi mühelos schönen Glanz, der auch bei nassem Wetter hält. Färbt nicht ab. Zu haben in den meisten Geschäften. hv”/1 Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. Das billigste und beste ist 5474 ßiessiana Seifenpulver von P. Jos. Möbs, Giessen Louvrrts mit Firma x vrüdl'icde UnwerMals-vruckerei. 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