95 Örsted Blatt. 155. Jahrgang Samstag 22. April 1905 ©rlOetai tügllch —— ä a. a Ve-ag»pr«i», außer Sormlagd. monatl«ch7dvtertrl- RtSaVlVIJVllvV «IljvlUvi Urnvech-Buch-u. Stein- El £/ A» tf « • LZ M jl&frJF ^e^ernretS: afn12^, bruderti. L Bangt. IWT l - jl ttt (M AM* <*WF ai^roärtS 4 j. eUbafttm,, »r~h.no., VJvHvl Ul- 4111 j VUJVl _k T'nirfprM* poltL Unö ,61'1» SB Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Sietzen MZZ FernIvrechanicklußNr 51. zewenteil: Hans Beck, "Tie yeutigs Mrmurer umfaßt 18 Seit:::«, Hstergcdanken. Die wunderbare Kraft, die von der Gestalt Christi über /einen Tod hinaus auf die Welt ausqeübt worden ist, erhält gerade dadurch ihre besondere Weihe und Tiefe für das gläubige Gemüt, daß sie mit dem Tode besiegelt worden ist. Diese Tat wurde der Lehre Christi zur Geburtsstunde neuen Lebens. Kein Fest greift daher so tief in die Stimmung und das Gefühlsleben der christlichen Völker ein wie das Osterfest. Denn die Bedeutung des Glaubens, dem dieses Fest geweiht ist, liegt darin, daß es es eine der gewaltigsten und unerschütterlichsten Erfahrungen der Menschheit darstellt, daß kein Wirken für die Menschheit wahrhaft fruchtbar werden kann, hinter dem nicht die Tat und die sich opfernde Persönlichkeit steht. Alle herrlichen Gedanken, die Christus ausgestreut hat, würden seiner Persönlichkeit und seinen Lehren nicht die Macht gesichert haben, die sie sich in Wirklichkeit eroberten, hätte nicht Christus durch seine Person diese Lehren betätigt und bezeugt, hätte er nicht in unerschütterlicher Treue gegen sich selbst, in Treue gegen die Wahrheit, dex er sein Leben geweiht, allen Schrecken des Todes ins Auge gesehen und alle Bitterkeiten des Kelches geleert. Sein todesüberwindender Glaube ist eine jener geschichtlichen Erfahrungen, aus denen der Glaube an den unvergänglichen Wert der Ideale, denen wir unser Leben und Streben opfern, sei es in Familie oder Staat, in der Arbeit für Einzelne oder im Dienst der Gesamtheit, seine Hoffnung und seine Freudigkeit schöpft. Auch wer in dein materiellen Streben und Arbeiten unserer Tage keine Zeit findet, über Dauer und Wert seiner Lebensziele nachzudenken, deffen Gemüt wird doch in der Nuhe der Feiertage leise und unbemerkt von dem sanften Flügelschlag jener seligen Stimnnmg berührt, die im geheimnisvollen Erwachen zu neuem Lehen in den Ostertagen über Natur und Menschen weht. Lebenwcckend, zum Leben anfeuernd wirkt noch heute Oster-Stimmung auf das Gemüt des modernen Menschen, wie auf den am Wiffen und am Leben ver- zweiseltc'n Faust. Diese Sammlung stärkt die Kraft zur Arbeit — aber sie ist selbst noch keine solche Arbeit. Nur dem Tätigen gehört der Erfolg, der tatenlos Glaubende und Hoffende sorgt dafür, daß die entgegengesetzten Absichten seiner Feinde zum Ziele gelangen. Auch im Völkerleben geraten die Nationen inS Hintertreffen, die von dem Glauben an den eigenen Wert weiterzehren, aber ihn nicht in fortwährendem Arbeiten und im rastlosen Vorwärtsstreben bewähren. Spanien, China liefern gegenwärtige Beweise hierfür, Nom und Griechenland, Aegypten und Byzanz solche aus der Vergangenheit. Das deutsche Volk ist noch immer jung, so alt auch seine Geschichte ist. Seine Einigung hat es nach innen stark gemacht Die Iarrnstädter Schillerfeier. Das Osterfest fällt in diesem Jahre mitten in die gehobene Stimmung hinein, die angesichts des bevorstehenden Schillerjubiläums das deutsche Volk durchzieht. Man pflegt das Fest der Auferstehung sonst vorzugsweise nut dem Frühlingserwachen in der Natur in Vergleich zu stellen; diesmal darf man nach der Begeisterung, die ganz Deutschland der Erinnerung an seinen Schiller entgegenbringt, wohl die Hoffnung hegen, daß das Osterfest und seine guten Vorsätze auch zu einer Wiedergeburt oder wenigstens zu einer gesünderen Belebung und Ausgestaltung der deutschen Nationalliteratur kräftig beitragen werde. Vor allem ist für Jung und Alt, für Hoch und Niedrig ein tieferes Eindringen in den Geist der Schillerschen Dichtungen, ein Sichhineinversenken in die erste Jugendepoche des erwachten nationalen Geisteslebens zu erhoffen, nach der sich der Dichter des „Faust" sehnte, als er die Worte schrieb: So gieb auch mir die Zeiten wieder, da ich noch selbst rm Werden Da sich ein Quell gedrängter Lieder ununterbrochen neu gebar^ Da Nebel mir die Welt verhüllten, die Knospe Wunder noch versprach, Da ich die Lausend Blumen brach, die alle Täler reichlich füllten. 'Ich hatte nichts und doch genug, den Drang nach Wahrheit und die Lust am ^rrug, Gieb ungebcmb-iht jene Triebe, das tiefe schmeazeiivolle Glück, Des HMns STQft, d,e Macht 6er Liebe - Greb meme Sugmbmir Die '4eit jener Sehnsuchtstriebe wurde uns vor zwei Jahren bei der Aufstellung des Denkmals für den lungen Genius Goethes im hiesigen yerrengarten lebhaft vor Auaen geführt, und sie rückt uns auch letzt wieder nahe denn wenig Jahre nach Goethes Aufenthalt in Darmstadt chat der andere der beiden Geistesdios kur en nicht nur ebenfalls eine kurze Spanne glückverheißender Jugendzeit hier genossen, sondern zugleich auch den Grundsteinfür sem ganzes gewaltiges Schassen gelegt. Am Darmstadter Hofe, wo damals die große Landgräfin Karoline einen auserlesenen Kreis geistvoller Manner zusammengefuhrt hatte, lernte der junge, noch unstäte und an sich selbst verzweifelnde Schiller den Herzog Karl August von Weimar kennem Hie durfte er am zweiten Weihnachts.eiert^ 1c84 vor^versammeltem Hofe den ersten Akt fernes ,,Don^ Carlos zum Vortrag bringen, der seine sofortige ^"^nnung zu,f strichen Rat zur Folge hatte und damit den Boden ebnete für seine ganze weitere Lebensbahn. , Die hessische Residenzstadt hat sonnt em volles Anrecht daraus, das Andenken Friedrich Schillers mit besonderer Wärme zu begehen, und es ist daher auch nur mit Befriedigung zu begrüßen, daß das Hoftheater schon seit Beginn ^des Monats seine sämtlichen dramatischen Werke der Reihe nach, in möglichst vollendeter Darstellung zur Auf- imb es erst in das große Getriebe der Weltwirtschaft und Weltpolitik bineingestellt. Die Jahre 1870 und 1871 waren kein Abschluß, sondern ein Anfang unserer Entwickelung, unseres Emporl'trebenS im politischen und wirtschaftlichen Leben der Welt. Entspricht all dielen Fähigkeiten beute die Lust und Freudigkeit zur Mitarbeit am öffentlichen Leben? Wer nüchtern unsere Gegenwart überblickt, der empfindet, wie eine gewiße Müdigkeit und Gleichgiltigkeit gegen große nationale Ziele über unser öffentliches Leben hereingebrochen sind. Auf der äußersten Linken wird diese Gleichgiltigkeit ersetzt durch eine phantastische Begeisterung für Ziele einer bestimmten Bevölkerungsklasse innerhalb der Nation zu einer erträumten, niemals zu erreichenden Höhe zu gelangen. Aus der rechten Seite steht ein kramvfhaiteS Ringen um künstliche Erhaltung eines Besitzes, dem der Scnif der Geschichte bereits den Stempel des Verfalles auf die Stirn gedrückt hat. Der gesund empfindenden und denkenden Maffe des Mittelstandes aber fehlen heute die großen Ziele und vor allem die Persönlichkeiten mit dem Schwung und der Begeisterung, sich für diese Ziele zu opfern. Unsere nationale Wiedergeburt hat uns die bürgerlichen Freiheiten erkämpft, für die unsere Vorfahren die Nächte durchwachten und ihr Herzblut opferten, die Einheit des Reiches ist in einmütiger Begeisterung aus dem Schlachtendonner eniporgestiegen. Und die Freiheit der bürgerlichen Einrichtungen ist errungen, wenn auch noch manches daran zu bessern, und mehr vor Trübung zu beschützen ist. »Die Ideale sind zerronnen, die einst das trunkne Herz geschwellt", müssen mir auch heute mit unserem großen Nationaldichter Schiller klagend ausrufen, dessen 100. Todestag wir demnächst in allen deutschen Landen feierlich begehen werden. Aber neue große Ziele haben die neuen Männer dem Volke nicht zu stecken verstanden. Die Kolonialpolitik, die bei ihrer Eröffnung alle Patrioten fakt einmütig mit Begeisterung begrüßten, ist versumpft. Sie hat kein Programm und darum bleibt sc - opulär. Sü d w e sta fr i ka bringt uns seit Iah'-, m 'g rimmige Enttäuschunge?ü In der' Vertretung des Netöyes zur Se^ sind wst vielfach recht inkonsequent vorgegangen, wie z. B. in der Marokko- Affäre. Just vor Jahresfrist hat der deutsche Reichskanzler die brüskierende Ignorierung Deutschlands bei dem Abschluß des britisch-französischen Abkommens lächelnd übergangen, um jetzt die seit 17 Jahren peinlich beobachtete Versöhnungspolitik gegen Frankreich durch Schrift und Wort über den Haufen zu werken und — allzu spät — das in Marokko Versäumte nach Möglichkeit nachzuholen und zu versuchen, nach dem klugen Beispiel anderer Mächte weltpolitische Fortschritte zu machen. Durch unser Verhalten im Burenkrieg, die Geschenkpolckik gegenüber Amerika und manches andere noch ward unser Ansehen im Auslande geschwächt. Im «■raCT3ifflCT--u;4ki.M --TO—aBIII «'M UH irfCEZza sührung bringt. Aber solche Festaufführungen sind doch immer nur wenigen Hunderten z-ugängig, es muß weit mehr geschehen, um dem volkstümlichsten Dichter der Nation in würdiger Weise auch im Volke selber und durch das Volk die gebührende Ehrung zu erweisen. Zu diesem Zwecke hat sich auch in Darmstadt schon vor Monaten ein sehr umfangreiches Komitee gebildet, das den löblichen Zweck verfolgt, eine große Schillerfeier in populärer Weise zu veranstalten. Es sollen am Sonntag vor -dem Gedenktag in sieben der größten Lokale Schillerfeiern mit Konzert und Festansprachen abgehalten werden, zu welchen jedermann der Zutritt frei steht. Am Montag soll dann eine „gesellig-künstlerische Feier" im städtischen Saalbau und am Menstag, dem eigentlichen Gedenktag, eine akademische Feier ebendaselbst stattfinden. In den Volksschulen wird zur Feier des Tages die Verteilung von Festbüchern (Wilhelm Tell) an die größeren und von Festbrezeln an die kleineren Schüler erfolgen. Zum großen Bebauern der cmftichtigen Schillerverehrer in Darmstadt aber wird der zuerst geplante .Hauptpunkt einer populären Feier, ein Festzug mit Beteiligung aller Volkskreise, nicht zur Ausführung kommen. Man hätte annehmen sollen, daß die 5t>underte von Vereinen und Korporationen, die Schulen usw. die. Gelegenheit mit Freuden ergreifen und Schiller, unserm Schiller auch in einem glänzenden Aufzug durch die Stabt eine einmütige Huldigung darbringen würden. Dann ein kurzer Festakt unter Gottes freiem Himmel in Gegenwart von 20 000 Menschen auf dem Marienplatz, wo so oft die ganze Garnison mit dem Landesherrn an der Spitze bei besonderen Gelegenheiten zusammenkam — das wäre die rechte Ehrung Friedrich Schillers gewesen. Aber da erklärten einmal die Kriegervereine, daß sie einen solchen Festzug nicht mitmachen könnten, wenn sich auch die ,L)rganisierten", die Gewerkschaftler usw., daran beteiligten, und diese erklärten erst recht, sie wollten mit den „Bürgerlichen" nichts gemein haben, würden sich vielmehr ganz der sozialdemokratischen Feier anschließen. Eine „sozialdemokratische Schillerfeier" — wer lacht da! Und da keiner wollte leiden, daß der andere für ihn zahle, zahlte keiner von den beiden — den Zoll der Dankbarkeit an den Mann, dem das deutsche Volk zu unauslöschlichem Tank verpftichtet ist! Nicht minder bedauerlich aber ist auch die Haltung, weiche die hiesigen Schulvorstände zu der Sache einnahmen. Von sämtlichen Schulen traf auf eine diesbezügliche An- ftage des Komitees mit überraschender Schnelligkert eine rundweg ablehnende Antwort ein. Während dieselbe zum größeren Teil ohne jede nähere Motivierung erfolgte, brachten einige Antworten als Ursache der Ablehnung die starte Ueberlastung der Lehrerschaft — der Festzug war für Sonntag nachmittag geplant — andere Antworten be- Innern des größten deutschen Bundesstaates dominieren die Reaktion und die Sozialdemokratie. Die Parteien im Reichs zusammenzufassen zu gemeinsamen Zielen gelingt keiner Person, keiner Regierung seit Bismarcks Sturze. Und dem Kaiser so willenlos zu folgen, wie es in seinen Intentionen lieat, kann sich nun einmal der größere Tl'il der Nation nicht entschließen. So leidet unser politisches Leben an einer größeren Zerfahrenheit denn je. In solchen Zeiten laufen wir wieder Gefahr, ln ven alten Fehler des Theoretisierens und der Pfiege unpraktischer Ideale zu verfallen, die politisch klägliche Rolle in der Stille zu spielen, die John Bllll uns gern zuweisen möchte: den Himmel der Theorie zu erobern, mährend gleichzeitig anderes Nationen, vor allem die weltkluge angelsächsische neuerdingS! im Bunde mit la belle France, die Schätze der Erde! einheimsen. Gewiß, ein strahlendes Ehrenschild der deutschen! Nation ift ihr wissenschaftliches Streben, ihr starker Wahrheitsglaube, ihr rücksichts- und vorurteilsloses Forschen, ihr Sinnen und Dichten. Aber heute gilt es den politisch-wirtschaftlichen Wettkampf der Großmächte. Theorien sind hier nicht Ziele, sondern Mittel. Es handelt sich um Erhaltung und Befestigung der Außenposien der deutschen Raffe in jenen Ländern, über deren weltgeschichtliche Schicksale heute die Würfel der großen Nationen fallen. Soll eS immer nur ein Traum bleiben, daß an deutschem Wesen und deutscher Kultlir die Welt gesunden könnte? Wollen wir unS dabei beruhigen, daß andere Nationen sich unsere Errungenschaften zunutze machen, unsere Volkskraft aufsaugen, um mit ihnen ausgerüstet für sich die Welt zu erobern, um dann der geschichtlichen Vergessenheit zu überliefern, was wir getan haben? Die Japaner gehen heute diesen Weg. Die Amerikaner sind ihn schon längst gegangen, auf den Schultern Europas stehend die Früchte den anderen abzujagen, denen nach ihren Leistungen ebenfalls ein Anteil daran zukommt. Ganze Kulturen, wie die babylonische und ägyptische, sind zugrunde gegangen. ;ur weil hinter den ideellen 2ejftunoen nicht b,v$ '^ocZ/' .. .. stutzen und vor dem Ansturm deS Rivalen zu-re^r». der Zufall hat einiges aus dem Schutt in die Zukunft gerettet, die Völker selbst sind zugrunde gegangen. Daraus folgt, daß die ideellen Leistungen nicht genügen, daß nur der feste Wille, die Tat, die Begeisterung starker Persö'ulichkeiten einem Volke die geschichtliche Stellung sichern, deren sie sich für wert halten. Einer Nation, die sich nicht innerlich unter sich zu einigen, nicht mit physischer Macht für die Geldendmachung ihrer ideellen Leistlmgen und ihrer Kulturgüter eintritt, hilft trotz der stolzesten und zuversichtlichsten kaiserlichen Worte all ihr Glaube an den Sieg ihrer Ideale nichts. Von den verschiedenen Kulturen behauptet jede, die beste zu sein. Wer es nicht versteht, Hammer zu sein, der wird trotz aller schönen Reden leicht Amboß. fürchteten Unfälle und eins der Schreiben sagte kurz un5 bündig: Wir tun nur das, was von unserer vorgesetzten Behörde angeordnet wird. — Da meinen wir doch, es ist kein schönes Zeichen der Zeit, wenn gerade bon den Erziehern der Jugend, die berufen sind, die Ideale in der Brust des Kindes zu pflegen, und Schiller als das leuchtende Vorbild deutscher Gesinnung zu feiern, in dieser Weise zu Werke gegangen wird. Es muß auch weiter einigermaßen sonderbar berühren, daß zur Aufbringung der Kosten für die Schillerfeier bezahlte Sammler mit Listen zur Einzeichnung milder Gaben hinausgeschickt werden, und daß die Stadtverordneten beschlossen, nur im Falle eines Defizits bei den Volksfesten bis zum Betrage von 3800 Mk. aufkommen zu wollen. Zur Unterstützung der streikenden Bergleute stellte die Stadt mit Vergnügen unaufgefordert eine größere Geldsumme ä fondo perdu zur Verfügung, den Genius der deutschen Nation honoriert man nur „im Falle des Bedarfs". Tas sind doch alles Tinge, die uns deutlich zeigen, wie weit wir noch abseits stehen von den fundamentalen Grundsätzen, die zu vertreten der Gefeierte sich als seine Lebensaufgabe gestellt hätte. Was nützt alles schöne Reden und Getue, was eine große geseMg-künstlerische Schillerfeier mit malerischer Kostümbelebung und sonstigem Schaugepränge, wenn man nicht einmal in der Lage ist, zu einer Klarheit und Verständigung über eine wirklich einheitliche und des großen Toten würdige Gedächtnisfeier zu gelangen? F. H für die Abonnenten unserer Zeitung: Friedlich Leh!llcv Kupfergravüre nach dem Originalgemälde von A. Graff für nm* 4 Mark. Bestellschein auf der Rückseite di-ser Anzeige. Der Glaube an den Sieg der eigenen guten Sache gebt -urch Leiden; diese Wahrheit wird Karfreitag und Ostern am eindringlichsten gepredigt. Aber sie wird oft zu Ungunsten 'ihrer untrennbaren Kehrseite vergessen, daß der Sieg der Idee, wie uns gerade das Christentum lehrt, das selbst Heinrich Heine eine unzerstörbare und daher unsterbliche Idee genannt hat, vor allem durch Taten geht, durch praktische, nüchterne, energische Arbeit, nicht durch geputzte Worte oder durch dekorative Schaustellung, an der daL Reich «heute auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens leidet. Jeder arbeitet am Sieg der guten Sache mit, der für die Macht und Größe seiner Nation arbeitet. So ist der Sinn der Osterbotschaft die freudige Tat, die ihre Kraft schöpft ans dem unversieglichen Glauben, daß die großen Kulturgüter, nicht nur der Allgemeinheit, sondern vor allem die der eigenen Nation, niemals untergehen können, wenn nur der feste Wille da ist, sie zu erhalten; und wenn dieser Wille auch umgesetzt wird in die frische erfolgreiche Tat. Jür das schönste Kr dicht Ayr Schiller und auf Schiller haben wir un9 ent* woffen, unter unseren Abonnenten eine Preiskonkurrenz a/szuschreiben. Wir fordern den weiten Kreis unserer Abonnenten auf, an dieser Konkurrenz sich zu beteiligen. Die Konkurrenz soll sich folgendermaßen gestalten: 1) Die drei besten, von Abonnenten de§ Gießener Anzeigers verfaßten Gedichte auf Schiller werden durch wert- volle Preise ausgezeichnet und am 9. Mai, dem Schillertage, in den Familienblattern zum Abdruck gebracht. Sämtliche drei Preise bestehen in von hervorragenden Künstlern geschaffenen meisterhaften Schillerbildnisseu in geschmackvollen Rahmen. 2) Unsere Abonnenten werden gebeten, der Redaktion der .Gießener Famillenblätter" den Titel des Gedichtes von Schiller mitzuteilen, das ihrem Gefühl nach ihnen das schönste scheint. Unter den Nennern des Gedichtes, das am häusigsten als das schönste bezeichnet wird, kommen ebenfalls mehrere Preise zur Verteilung. Sämtliche Einsendungen find „an die Eichener Familien- Mtter" zu richten und mit der Aufschrift „Schiller" zu versehen. Der Schluß beider Konkurrenzen erfolgt am 6. Mai. Unter den bisherigen Einsendern von Gedichten Sus Schiller befinden sich ein anerkannter deutscher Lyriker, dessen schönes Schiller-Poem freilich außer Konkurrenz steht, da er nicht zu den Abonnenten des Gießener Anzeigers gehört, und ein Gießener Universitätsprosessor. Weitere Einsendungen sind erwünscht. Aus Ztadl u::d Land. Gießen, 22. April 1905. ** (Ernennungen. S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Starkenburg Schudt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt T *roin 1. Mai, den Amtsrichter bei dem 9h stadt (Silier zum Amtsrichter bei dem A njt Wirkung vom >1. Iilli zu ernennen. V ferner der Lehrer »an der Oberrealschule zu L. . , v , Wilhelm Müller und der Lehrer an der Volksschule zu Offenbach Wilhelm Karl Da ab zu Lehrern an der höheren Mädchenschule daselbst, unter Belassung in der Kategorie der Volksfchullehrer, mit Wirkung vom 1. Mai. In den Ruhestand versetzt wurde der Schullehrer an der katholischen Schule zu Habitzheim, im Kreise Dieburg, Johann Aloys GieleS auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Mai, und es wurde ihm aus diesem 9lnlaß das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen verliehen. Am 20. 9lprit d. I. wurden ernannt: die Steueraufseher Karl Diehl zu Michelstadt zum Psand- meister für den Beitreibungsbezirk Michelstadt, Wenz zu Mainz zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Groß- Gerau, Bock zu Mainz zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Nidda, Geil zu Mainz zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Fürth, Trautmann zu Worms zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Langen. •* Erledigt sind: die Stelle des Kreisbauinspektors oes Kreises Oppenheim; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder- Kainsbach, Kreis Erbach (dem Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu der Stelle zu); die Stellen von zwei Hauptsteueramtsassistenten beim Großh. Hauptsteueramt Mainz, eines Hauptsteueramtsassistenten beim Großh. Hauptsteueramt Offenbach, von drei Steueraufsehern beim Großh. Hauptsteueramt Mainz, eines Steueraufsehers beim Großh. Hauptsteueramt Darmstadt, eines Steueraufsehers beim Großh. Hauptsteueramt WormS (letztere Stelle ist vom 12. Mai ab zu besetzen), sowie einer Steueraufseherstelle in Michelstadt. •* Der Inspektor des Naturalienkabinetts vn Großh. Museum zu Darmstadt, Prof. Dr. G. v. Koch, ist, wie man uns heute schreibt, nicht in den Ruhestand getreten, sondern auf fein Ersuchen und um seine ganze Kraft der Neueinrichtung des Museums widmen zu können, von der Nebenstelle eines Lehrers der Zoologie an der Technischen Hochschule entbunden worden. Letztere Funktion wurde dem ------------------- Hier abschneiden. ■ — ■ ■■ Unterzeichneter bestellt bei der Geschäftsstelle des Gießener 9lnzeigers, Gießen, Schiilstraße 7, . . . Kupfergravüre „Friedrich Schiller" nach dem Originalgemälde von A. Graff, k 4 Mk. gegen bar. «• Name » § Beruf § xeu. Museumsassistenten Dr. Th. List, ebenfalls als Nebenstelle, übertragen. Butzbach, 21. April. Das hiesige Bataillon traf gestern abend vom Truppenübungsplätze bei Darmstadt wieder hier ein. Gestern vormittag hatte es durch den kommandierenden General v. Eichhorn in 9lnwesenheit der übrigen Vorgesetzten Besichtigung und Se. Ezxellenz sprach sich äußerst lobend über den Zustand des Bataillons aus. (B. Z) g. Büdingen, 19. April. Gestern stürzte hier die baufäüige Scheuer des Fuhrmannes Schwarz ein und begrub eine in der Nähe sich aufhaltende Frau unter ihren Trümmern. Wie dtirch ein Wunder kam sie nur mit einigen leichten Hautabschürfungen davon. — I. Durchl. Gräfin Cotlalto ist aus Teschendorf (Mecktenb.) zu längerem Aufenthalt am hiesigen Hofe eingetroffen. 1c. Frankfurt a. M., 21. April. Der Kaiser wird am 18. Mai zur Einweihung der MathäuSkirche hier erwartet. Es hat sich bereits ein Empfangskomitee gebildet. verinischtes. * D i e drei Leichen in der Blechkiste. Wie wir mitteilten, wurde in Coventry bei London der Apotheker Devereux verhaftet unter dem Verdacht, seine Frau und zwei Kinder ermordet und dann in einer Blechkiste in Leim verpackt zu haben. Als Devereux verhaftet wurde, hatte er sofort seine Unschuld beteuert. Der Verteidiger Pierron behauptet, D. sei völlig unschuldig. Er sei mit seinem siebenjährigen Knaben zu einem Spaziergange ausgegangen, nnb als er heim kehrte, habe er seine Fran und seine jüngsten zwei Kinder tot aufgefunden. Devreux habe nun den Kops verloren und aus Furcht, daß man ihn möglicherweise dieses dreifachen Mordes beschuldigen könnte, sei er auf den Gedanken verfallen, die Leichen um jeden Preis zu verbergen. Deshalb verpackte er sie in der Blech kiste, füllte diese mit Leim an und übergab sie einem Spedt- teur zur Aufbewahrung. Zu Gunsten dieser überraschenden Verteidigung spricht vorläufig nur ein einziges Moment: das dritte Ksud, der siebenjährige Stanley, wurde wirllich ganz wohlauf in einer Schulpenswn in Kenilworth ausgcfuuÄen, wo ihn sein Vater, der ihn stets zärtlichst behandelte, untergebracht hatte. Die schließliche Entscheidung in diesem mysteriösen Vorfälle wird vom Ausspruche der gericktsärztlichen Sachverständigen abhängen. Falls diese für den Selbstmord Anhaltspunkte finden, dann ist auch möglich, daß die Geschworenen die Verteidigung Devereux', der einer ausgezeichneten, allerdings verarmten Familie angehört und dem persönlich niemand ein derartiges Verbrechen zutrauen würde, acceptieren und ihn frrifprechen. * Unfälle bei de r Marine. Wie die „Kieler N. N." melden, hat sich der General-Inspekteur der Marine, A d m i r a l von Köster, bei einer Schießübung an Bord des Panzerschiffes „Kaiser Wilhelm der Graste" eine Q u e t i dj u n g des linlen Untersck>en?els zugezogen, die ihm einige Zeit Schonung auferlegt. In den laufenden Dienstgeschästen wird er von dem Cbef 2. Geschwaders, Vizeadmiral Fischel, vertreten. — Aus der soeben beendeten Uebungsreise des Geschwaders^ wurde vor Saßnitz bei starlem Unwetter der OHerrn atro se Schulz vom Linienschiff „Elsaß" durch eine Sturzwelle über Bord geschleudert und ertrank, obwohl sofort von allen Schiffen Rettungsboote ausgesetzt waren. • Ein „amerikanisches Duell" wegen des Wagner sch en ^orfi f al*. Zwei Operngesellschaften durchreisen zurzeit die Vereinigten Staaten, die beide den „Parsifal* aufführen. Dir. Savage bringt i.ne englische Bearbeitung dos .Parsisi' Conried läßt die Oper nach der Originc \ in Bayreuth" spielen) wie auf den Sä» Diesem „bester als in Bayreuth" stellt der „®auloi§" schreibt, folgende Heraus,oroerung entgegen: „Mr. Conried behauptet, daß er mehr Geld für die Aufführung des „Par- fifal" ausgibt wie ich. Das ist möglich; aber er nimmt auch mehr ein. Die Plätze, die bei mir drei Dollars kosten, kosten bei ihm zehn. Trotzdem schlage ich ihm eine Wette vor und setze dafür 8000 Dollars au§. Ich wette: 1. 2000 Dollar, daß mein Frauenchor besser als seiner ist. 2. 2000 Doll., daß mein Männerchor bester als seiner ist. 3. 2000 Doll., daß meine Künstler besser als seine fingen. 4. 2000 Doll., daß mein ganzes Ensemble, einschließlich Beleuchtung und Dekorationen, dem seinen überlegen ist. Ich schlage eine Jury von drei Komponisten vor. Ten einen wählt er, den zweiten wähle ich, und beide werden einen dritten bezeichnen, der nötigenfalls den Ausschlag gibt. Tie 8000 Dollar werden zu wohltätigen Zwecken überwiesen.* (Gmrhtf-riiaL R. V. Darmstadt, 20. April. Vor der hiesigen Strafkammer b”tte sich heute der frühere Hilfsrechner bei der Metzger- innung, Friedrich K l a r m a n n , wegen Betrugs und Unterschlagung zu' verantworten. Er war im Frühjahr 1904 vom Obermeister der Innung angeftellt worden, um, diesen bei der umfangreichen Gestbäftsfiihrung zu unterstützen; ibm^wurde die Fleischkasse und besondm:s die Mters- und Jnvaliditätskasse der Innung anvertraut. Der Angeklagte war aber einer geordneten Buchführung nicht gewachsen, es fehlte auch d'e nötige Aufsicht und Kontrolle und so ließ er sich in wenigen Monaten Unterfchlagnngen von ca. 1400 Mark zu Schulden kommen. ?lls ihm der Boden unter den Füßen heiß wurde, fluchtete er unter Mitnahme von 400 Mark Bargeld nach der Schweiz, von wo er aber wieder hierher ausgeliefert wurde. Da K. neben der Unter» schlagung von 920 Mark bei den Versicherungskassen auch noch einem Gastwirt unter falscher Vorspiegelung über 200 Mark abgeschwindelt hatte, wollte ihn der Staatsanwalt 1 Jahr vier Monate ins Gefängnis schicken. Der Oserichtshof nahm aber die bisherige Unbescholtenheit des A^g-ffagten als M'ür-erungsgrund an und verurteilte ihn zu 8 Mcnaten Gefängnis. <5tunft und Mißenschast O E i n merkwürdiges Urteil über Schiller im p e r s ö n l i ch e n V e r k e h r ist bemerkenswert, weil es von einem glaubwürdigen lind guten Beobachter ansgelu und dennoch zu anderen ebenso gut verbürgten Berichten über Unterredungen mit Schiller in starkem Widersprach steht. Dian kann au§ diesem Gegensatz entnehmen, wie sehr das Wesen des genialen Mannes von Stimmungen beherrscht war. Der Philosoph Schelling besuchte im Jahre 1796 als Holmeister zweier Barone von N i e d e s e 1 aiü der Reste nach Leipzig Schiller in Jena und schrieb über ihn folgendes in sein Tagebuch: „Ich habe Schiller gesehen und viel mit ihm gesprochen, aber lange könnte icb's bei ilnn nicht antzhalten. Es ist erstaunlich, wte dieser berühmte Cchrtitsteller im Sprechen so inrchtsam sein kann. Er ist blöde und schlägt die klugen nieder; was soll da ein anderer neben ihm? Seine Furchtsamkeit macht den, mit dem er spricht, noch furchtsamer. Derselbe Mann, der, wenn er schreibt, mit der Sprache despotisch schaltet und waltet, ist, indem er spricht, oft um das geringste Wort verlegen und mutz zu einem französischen seine Zuflucht nehmen, wenn das deutsche auSbleibt. Schlägt er die Augen auf, so ist etwas Dlirchdringendes, Vernichtendes in seinem Blicke, das ich noch bei niemandem sonst bemerkt habe. Ich weiß nicht, ob dies nur bei der ersten Zusammenkunft der Fall ist. Wäre dies nicht, so ist mir ein Blatt von Schiller, dem Schriftsteller, lieber als eine stundenlange Unterredung mit Schiller, dem Bekehrer. Schiller kann nichts llu* interessantes sagen, aber was er sagt, scheint ihm Anstrengung an kosten. Man scheut sich, ihn in diesen Zustand zu versetzen. Man wrrd nicht froh in seinem Umganges Wochenbericht der Knxenabtcilung des Bankhauses H. S. Oppenheimer jr., Hannover. Hannover, 19. April. Die Nahe der Ofterfeiertagc blieb im allgemeinen in den Umsätzen auf dem Kalikuxenmarkt nicht ohne Einffutz. Das Geschäft verlauft wesentlich ruhiger, wobei indes bte Kure gut behauptet bleiben. Von schweren Werten ist besonders die Steigerung von Neustatzfurt berüonubeben, welche bei Erhöhung der Monats- ausbeute von Mk. 75.— auf Mk. 100.— bis Mk. 20 000.— gezahlt wurden. Des weiteren sind Brtrbach bei Mk. 13100.—, Hohenfels bei Mk. 12 750.— Wintershall bei Mk. 13100.— nsw. mehrfach im Verkehr. Das Geschäft in Mittelwerten ist ruhiger. Gefragt bleiben Alexandersball bei Mk. 8650.— G., Heldrnngen Mk. 4775.— G., Earisfuitd Mk. 10 075.— G., und Justus I M. 9400.— G., Hohen- zollern, sowie Desdemonia unb Johanneshall mußten sich eine Kursabschwächung von Mk. 200.- gefallen lassen und bleiben leicht erhältlich. Große Umsätze erhielten leichte Papiere, von denen Ronnenberg-Aktien vorübergehend bis Mk. 2225.— unb Friedrichs* ball bis Mk. 2075.— in Posten bezahlt wurden. Günthersball steben mit Mk. 2675.— in lebhafter Nachfrage, dasselbe gilt von Großherzogin Sophie bei Mk. 675.—, Hattorf bei Mk. 115.—, Hansa Silberberg bei Mk. 2300.—, Hnao bei Mk. 1825.—, Oelerse bei Mk. 1825.— nnd Siegfried I bei Mk. 3575.-. Ter Kohlenknrenmarkt blieb fester. Mont Cenis Mk. 21 350 G., Lothringen Mk. 21'200 G., Trappe Mk. 3725 G., Gottessegen Mk. 4500 G., Graf Schwerin Mk. 9300 G., Hercules Mk. 9150 G. Für Bohrankeile Victoria bei Lünen und Tie Li I besteht ebenfalls bessere Meinung. Märkte. Gießen, 22. April. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmartr kosteten: Butter pr. Pfd. 1.10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 5-6 Vfg. 2 Stck. 00-00 Pfg., Ganseeier 15—00 Psg., Enteneier 6—7 Pfg., Käss vr. Stck. 6—8 Pf.,' Kasematte 2Stck. 5—6 Pfg. Erbfen pr. Liter 21 Pfg., ßinfen vr. Liter 32 Pfg., Tauben vr. Paar0.80- 0,90TIf., Hühner vr.Stz 1,00—1,60 Mk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 55—65 Psg., Ochsensteisch nr. Pfnnb 70—80 Pfg., Knh- unb Rindfleisch vr. Pfnnd 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfnnd 60—76 Pfg., Schweinefleisch, gefalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 70—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 50—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,00—0,00 Mk., Zwiebeln pr.Zkr 8,00—10,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Aepfel per Zentner 0 bis 0 Mk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. Zwetfchen per Zentner 0.00- 0.00 Mk. Birnen per Zentner 6 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.10—0.15. Marktzeit 7—1 Uhr. Gießen, 20. Avril. Viehmarkt. Bei dem Markte am 18. nnb 19. April waren aufgetrieben 872 Stück Rindvieh, 937 Schweine. — Der nächste Markt findet am 2. und 3. Mai statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt. ko. Frankfurlla. M., 21. Avril. Heu- und Strohs markt. Heii kostete heute Mk. 3.30-3.60, Stroh Mk. 0.00 bis Pik. 0.00. Silles per 50 Kilo. Tendenz: fest. Kirck licke Dackrickten. Evangelische Gemeinde. 1. Osterfeiertag, den 23. April. Kaltesdfeng. Fn der Stadtkirche. Vormittags 9 Stammtisch im Andres. Erigen Richter heiratete vor einigen Jahren bie Witwe eines Fraktionskollegen, des Kreisrichters a. D. Ludolf Parisius, in dessen Hause m der Hardenbergstraße zu Eharlottenburg er feit langen fahren wohnt. ~ Gegen die Genickstarre, die neuerbiug§ in Deutschland epidemisch auftritt, giebt^ es nm einen Schutz, nämlich Vorbei! gen durch Arissvülen der Rachen- und Nasenhöhle mit bakterientötendenFlüsstgkeiken, so hat ein h ö H e r e r M e d i z i n a l b e a m t e r ausdemKiiltus- ininisteriutneinedaraufabzielendeFnterpetlation im v r e u ß. 91 b a e o r b ti e t e n h a u § beantwortet. Denn, so erklärt ber Regienmgsvertreter, in allen Fällen von Genickstarre hat man bie Kokken berfelbett auf Rachen- und Nafenfchleimhäuten der Erkrankten bestimmt nachweifen können. Da eben die G e u i cf - st arrekokken gegen gewisse Antiseptikasehrwe n i g widerstandsfähig find, so kann man sie. an den Stellen des Körpers, die sie als 9lngriffspunkte benutzen, nämlich in Milnd- unb Nafenhohle, d u r ch A u s s p ü l e n m i t f o l ch e n sehr v erbst n n t e n A n t i s e p t i c i s leicht a b t ö t e n unb unschädlich machen. Am » w e ck ni ä ß i g st e n z'! s o l ch e n A u s s p st l n n g e n (Aufziehen in die Nase und Gurgeln) hat sich das Mund- Z a l> n w a s s e r D e n s o s erliefen, denn e s enthält das irn Abgeorbnetenhaiis als sicherstes Gegen» mittel angeführte Antiseptikum unb 1-8 Tropfen auf ein Glas mit Wasser genügen zum Aufziehen in die Nase, 5—15 Tropfen zum Reinigen der Rachenhöhle. Densos ist auch ein sicherer Schutz gegen andere Krankheiten unb bezüglich bes ausgezeichneten Geschmackes unb Geruches wie ber vorzüglichen Wirkung auf Zahnfleisch unb Zähne als Mrmbwasser für den täglichen Gebrauch sehr zu empfehlen. Densos ist in allen einfeblägigen Geschäften zu Mk. 1.50 pro Flasche zu haben und reicht monatelang aus. M a n weise Ersatzpraparate energisch zurück! Erfatzfür^Densos^giebtesnicht! ' Staats-Anleihen. 31/: do. do. 1906 Meininger Hyv.-Bk Ser. 2 Preußische ConsolS avgest. 3V, 4 Preusi. Hypotheken-Akl.-Dk. | auf 80% adg do. (Salzkgtb.) stf. t. G. 3V, ö. fl. 112.50 Ungar.-Galizische 1907 itnT. b Bayr. E.-B -Anl nnT. b. 1906 4 Borarlberg E.-B. n. Allg. Anl. . . Lire do. 99.— do. M. 103.40 41'. Bukarest 4% 89.40 do. v. 1902. 41/, 102. 4 Kovenhag. 2000v Russische Südost 97 steuerfr. gar. . Ser. 30-33 unk. b. 1913 1000r 87.70 Wien Kommunal i. G. i P- do. 1908 Stadt Buenos-Aires v. 1892 M. Staats, oder vrovinzi ack-garant. v. 1888 do. do. 3V, Hess. LandeS-Hyp. Bk. Ser.I u TT unk 1909 102.25 Kr t1/, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 do. do. Aktien do. Lit. F. G. H. K. u. L. Bulgar. Tab Aul. v 1902 i. G. M. N. P. - . 66 30 do. Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 90.30 Lire Italienische Rente L G. do do 1.19.10 ö.fl VL 28.50 Provinzial- und Commnnal- 4 Obligationen« Slandesherrliche Anleihen r. 102 do. M. 4% Grt. Henckel Hg.v.Tonn. r.äl05n.84 Eisenb. Rentenbank do. do. f.fl ay, Wittgenstein-Hobenstein 96. 4 do. 3 98.70 M. 3% do. Verzinsliche Lose. Alzey v. 1899 nuk. b. 1902 SV, M. affe. 2n. M.1000 Berliner Bank . v. 1899 4 Bingen 10 M. v. 1899 stenerfr. do. v. 1891 Lit. H . . M. 600 Bereinsbank amort. ab 1907 Fr. DiSkonto-Gesellschaft M. 6M 12OO 1900 unk. b. 1911 2% M. 600/1200 4 Freiburg Anrechtscheine Pes. Span. ausl. Rente n. 198? abgest. n. 1882 nicht abgest. do. 99 50 Unverzinsliche Lose tonf. v 1890 stenerfr. i. 1901 Ser. I 202.75 M. 1903 do. v Heidelberg V. 1901 . v. 1894 do. II. Außereuropäische. 4 Homburg v. d. H. 1904 v. 1899 4 do. abgest. do. 1888 u. 1903 do. Lstr. V. 1895 Tndnetrie-Aktien. Fr. do. do. Lstr. garantierte do. Merik. amort. innere Ser. I—IV . 4 ' Mainz abgest. 80% 4 Frk., Hyv.-Bk. 1891 HI E unk. b. 1905 99. 1903 unk. b unk b. 191? 95.85 98.5i .0 903 . v. 1903 unk. b. v. 1899-190! 101.85 4 Nürnberg nnk. b. b. 1913 unk. v. 1902 a. d. 1908 unk. 4% Offenbach 100.70 b. 1906 nnk. do. 400 Fr 68.10 do. E. v. 71 i. G. do. do. do. do. 102 70 101 10 100.50 104 10 101.30 do. do. do. do. do. ö.fl Kr. 67.60 67.65 unk. b. nnk. b. b. b. 101 50 98.90 Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hvvotliek -Bank do. do. do. do. do. do. do. S. 31 do. S. 40 M. 1000 9)11000 M.1000 do. do. 10425 148. 4 3%, 3 4 4 3% 4 4 4 88.— 78.60 3% 3% do. do. do. unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. b. b. 1905 1906 99.— 90.90 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. Gotthardbahn. . 3ta(. Mittelmeer Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . 99 80 99.80 101.90 63 80 142.05 161.25 Markte an, ndvieh, 937 und 3. Mai tzemkinde. fculei 4 4 4 4 4 5 4 ' 4 4 4 4 3% 8 M. ö. ff- 31/, 4 3% 1904 1905 1906 1902 1908 1906 4 5 5 4 4 3V, 6 4lk i. P. i. G. 5 % 7 4% 6*/2 9 6 8 9 7 7 7 141.90 154 — 156.— 3% 3% 4 4 4 4 3V. 4 3V, 3% 4 do. dv. do. do. do. do. 500 500 Lstr. M. ö.fi. M. unk. b. unk. b. unk. b. $ 4 4 4 4 4 8. ff 200 o. fl 200 ö. ff. 200 . M.600 , f.fl,350 u. 17 unk. 1910 nuk. b. 1905 0 0 4 6 98.30 98.50 Hyv- do. do. do. do. 137 40 137.40 389.50i 43.50 einbeitl Rente (conb.) StaatS-Rente . . . 104.30 99.20 99.- 101 60 101 50 99.20 46.— unk. b. 1909 unk. b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 nnk. b. 1907 und Markus» loiler. irmation der nnaMfeier, hwabe. M. Fr- 4 4 4 4 4 3 V, 3V, >er Markui. wade. c Binder auS ioNer. 108.— 97.90 161.50 119 90 143.30 öflG Kr. M.1000 Tlr. 100 Rente Rente do. Rente Rente 4 3% 141 3- 16.8l 87.80 89 70 103 30 101.80 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 , Ser. 8 unk. b. 1911 . abgest 106.10 102.- 96 45 do. do. do. do. Darmst. v. 1903 v. 1879 v. 1900 Meininger Präm. Psandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . do. do v. 1^96 b. 1898 Ungar. Kredirbank Unionbank /Wien) Wiener Bankverein 95.60 96.— 97.— 61.— 251 50 127.25) Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest äub. E -B i. G. v. innere v. 1888 . . äußere Gold-Anl. v. 1881/8« . . i. G. v 1«03 i. G. v 1891 v. 1894 . . v 1898 . . 500 200 49.5 424.50 v. 1888 convert. v. 1897 v 1902 v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . V. 1898 . . p. 1902 Ser. TT Rbl Lire M. v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 n. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . mitgeteilt von der do. do. do. Zürich v. 1900 v. 1903 v. 1897 unk. b. 1905 u. 1884 abge 4 3V, 4 4 4 39' 3 V* 8Vt 3 V, 4 4 101.15 101 25 102.20 100.55 101.- i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. 129.70 143.75 205.70 147.30 189.50 do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. nnk. b. 1907 4 3% v. 1890 V. 189,3 v 1896 v. 1897 28, 80, 32 29 unk. b. 45 (tilgb.l 3V do. 3V, do. Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 ..... Kommunal Ser. 1 unk. 1910 155 50) 217.- 141.60 135. stf. i. S. „ i. S. Bank-Aktien. . M. 1000/3000 241.— 106.— 125.30 174.60 15" 65 27X- 343 50 do. do. 99 60 99 60 99.60 99.60 99 60 99.60 101.50 43 46 44 v. 1895 . v. 1886 . M. 1000 Kr.1400 6. ff. 200 o. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 . 600/1200 Fr. M. p. 1891/92 (abgest . v. 1898 v. 1902 unt. b. 1908 ämation bet n Verbindung ichte wird am IL t 2V. 100.— 100 — 99.90 96 70 95.50 88 70 Hyp -Kred.-Ber. abgest. r. ä, 105 do. S. 15-19. 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27,37,39 u. 42 unk 1905 v. 1886 n. 88 . abaest. Lit. M v. v. 1894 . . . 98 50 98.80 100.- ßerliner ßärfe. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Cschweiler Berqw. A-a^on Mannstadt Gelienkirch. Brgw. Harvener „ Hasver Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Horder^'ornBgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbau. Mülheimer Bergw. Rvrdd. Wollkämm. Rordstenr Koble . Oberschles.G.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rbem. Stahlwerke Niebeck Montan . Schalker Gruben Schlei. Berg« Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 156.45 199.50 128.60 80.20 301- 99.70 170.50 104 60 104.10 84.25 101.— 71.90 4 4 3V, 3V, 3V, 3V, 4 4 4 4 4 4 4 3 % 3V, 3V, ö.fl Kr. M. Fr. Pes. Lstr. d Stroh» Mk. O.Oö dis do. do. do. do. Erlangen 101.50 97.60 97 60 v. 1898 unk b. Fnvest-Anl. . . v. 1889 . . . . 98.70 100 10 100.75 99.30 100.70 99.50 101.— 98 60 170- 154.50 261- 168.50 170.— 136.80 281.— HandelSg. . M. 500/1000 Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 Eisenwerke Lollar r. 102 . . . Elektr. Werk Homburg r. 103 . , D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 do. do. r. 101 3 4 3V, v. 1 i. B. 177.75 252.— 136- 276.60 123.90 191.75 157.75 267.— 138,60 188.25 m— 208.25 219.90 581.— 400.— 138.30 267.-) Lotete Dir. 6.18 8V, 5V, 2 12.95 4 8 0 0 bV, 6 Reichsbank Frankfurter Bank Badische Bank . 4 4 3 3 V, 3V, s‘4 3 V, 3 V, 3 V, 4 102; 103.- 102.5 103.4 100 30 103.— 102.50 102.10 102.50 100.50 1905 1906 Vorl. Div. 5.47 »V, 5 2 12.95 31/, 202.90, 129.20 255 76 233.-, 234.— 217.75 235 - 118.30 Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Rumän. do. do. 100.45 100.50 101.- 101.60 102.50 101.50 100.50 97.20 97.20 98.— 98.70 99.10 101.- 101.— 102.20 103.25 . 95.60 100.10 100.10, V. 1900 v. 1901 V. 1895 v. 1898 "z r. 4 3V, 31/, Kastel abgest. . . 3Vj Kisstngen v. 1886, 4 Köln v. 1900 . 3*/, Kreuznach v. 1898 88.75 101.40 80.45 Derl. Hyp.-Dk. do. 31/. do. do. 5V< Oesi. E.-B. St. Sch -Bersch, /conv. Fran,.Foles1 i. Silb. steuerfr. Oberrbein. Bank . . Oest.-llng. Bank . . Oest.-Lanberbank . , Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. Hyp -Akt.-Bk. M (Straßenbabnl v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v 1901 Abt. II. ii. IH unk. b 1905 1908 99.— 99 50 99 50 99 50 99 50 v. 1°00 v. 1903 v. 1896 2V,«Sstdital. (Merid.l ©r.A-H. 4 ToScauische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . Fr- Fr- 395 — 307.50 118.60 Bayr Bank (Münch.! abg. M. 1000 do. Hyv.« it. Wechselbk. f. ff. 500 v. 18*7/89 . . . . v. 1896 unk. 6. 1901 . v. 1903 unk b. 1914 . 95 50 95.50 100.70 101.30 101.20 102.- 97.- 97. 97 101 95 do. do. do. do. Lissabon Moskau u. 34 unk. b. 1907 n. 41 nnk. b. 1910 unk. b. 1913 . . nnk. b. 190g . . Diverse Obligationen. BuderuS r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 3 3 3V, 3V, r- 3 3 Lstr- M. Kr. do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 it 3 unk. b. 1905 4 3'/ 3*/, 3 >/, do do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 Nassauische Landesb. Lit. Q Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1«89 . . . „ Conl E B T it. TT 89 , Gold.Ans. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt Kr.Rbl. 2^/, Stublweißenb.-Raab-Gra^ do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. do. 1913 . . n. 33 (tilgb 1906 . . v. 1900 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 amort. do. do. amort. amort. 3V, Tsirk.-Eaypt. Tribut priv. v. 1990 stenerkr. 20/1 Om 3V, Aschaffenburg v. 188« . . . 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 103.— 100 35 99.20 99.20 99.20 99.20 Oest.-Ung.StaaSb Oest.Südb./Lomb i Oest. Nordwest . do. B . Naab-Odenb. . . a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. 8V, 8% 3V, 3V, 3V, 4 4 31' RV. 3V. 31/; 1V„ Griech. E.-B. v. 1890 stenerfr. t8/. da Monovol-Anl. v. 1887 . . 96.80 48 50 51.60 105 80 99.70 97— 101.30 101.30 102.— 100.- - 95.30 95.30 97.- 100.75 101.50 97.- 97.50 98.—> 101.- - 101.20 101.80 102.10 102.70 96.- 97.20 do. Landeskultur-Rente do E -B -Anl. . . . Bremer St.-Anl. v. 1888 3V, do. ... .... ‘ Westd. Bdkr. Hyv. tKölni S. 1 unk. b. 1904 Frankfurter 55rfr Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempff . „ Mainzer Akt „ Rettenmeyer w Stern/Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Cb em Bad Anilin „ Blei u.Silb.Br „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lalimeyer . . „ S bnckcrt . . N Siem. & Hal-sb w Untern. Zürich KnustikideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.Lschleich. Hamb^Am.-Pcktsl. Nordd. Lloyd . . 73.55 103.40 7h 10 103.80 102.70 105.05 73.60 119.60 105.30 100 40 100.60 100.10 104 80 240 50 147.90 139 50 189.25 183.50 531.50 309.5' 213.70 206.- 154.- 125.20 . fl- 7 . ft-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f. ft. 7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . 1. ft. 7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 Pfandbriefe. , (vr. Pommr.) abgest. 80°/( 97 50 52.15 IO' — 36.50 do. do. do. do. St.-Rente do. do. do. do. do. do. do. do. Rnss. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von lw9? it. °t do. v. 1902 nnk. b. 1910. do v. 1896 .... .4 5’A 89 70 100.40 98.35 90.30 84.20 101.40 101.40 90.90 101.55 101.55 90.80 103.80 100.20 100.10 91.- 101 45 100.30 100.- 90.20 1000 500 1000 Württbg. Bankanstalt Vereinsbank 4 3V, Hyp B.Zf.4Vogar.v.d.G.b.l904 do. do . . . 4 5 1900 1901 1888 1895 1898 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Regulierung . . RV.Gothaer Präm. Psandbr. I 3V, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. V. 1871 3V,Köln-Mindener .... 3V,Lübecker b. 1863 . . . 98.60 98 6-i 98 50 100.10 98.50 99.30 Psenburg-Büdingen . . Ysenb.u.Büd-Birstein b.1887 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 4V, Demnach l Sali 'ter-APsa ubnerpr.St, 1 vr. Stillt > nr. Pfund Echiveine- vr. Wunb vr. Pfund '^Inur. »Jir c ^ntnet 0 X)-00 Vy. mtner 6 bi° do. do. do. de. 3V, do. . .. do. Landw. Kreditbank Lit. D-J 240.60 113.70 181.— 189.50 156.95 106.80 118 — 212.50 161.90 98.- 123.40 130.30 112.— 218 50 107.90 118.80 116- 208.70 105.50 V. 1903 Gold-Rmte 2025r . - Staats-Rente . . . . do. v. 1897 stenerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . 98.75 98.75 98.75 98.75 100.05 do b. alt. K. Rbl 100 . . ö.fl. 150 ie Johannes' -attler. । der Konst» • Euler. do. do. do. do. do. do. Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r. 3 Ser. 4 St.-Anl. b. 1899 Anl. abgest. « . do da 4 4 4 4 4 4 4 4 5 100.50 88.20 89 25 100.40 100.55 100.50 90.50 BV, 3 5 5 3 Braunschwetg. Landes-E.-B II E . T E avgeu. 101.8/' 101 «0 92.- 92 10 92.50 87.80 *11» do. do. do. v. 1902 stenerfr. Gold-Anl. b. 18Q4 steuerkr. . roTif. änstere b. 1899 stenerfr. Lstr. eonf. innere * Pes. Ansbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländilche . . Freiburger . . . Genua Mailander . . , Mailänder . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Oestr. b. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenb. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Denetianer . . . BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Banks.Handelu Industrie") Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt - n. Wechselb. Tlr. 100 98.50 103.65 104.70 99.30 89.50 1890 . Lstr. m?J 1888 : Lstr. 1897 . M. 3V, Kottbardbabn .... 3V, Fnra-Bern-Luzern gar. 3j4 Fura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . 5 do. do. 4 V, do. do. 4 Egyvtifche unisinerte brivil . conv. nnis Unaarische do. do. do. 21/,9üttidier b. 1853 " Madrider abgest. abg. v. 79 Lit. ü u. 81 Lit. A — u 1894 5 5 5 4V, r4 ii 4 6 LV, 6 5 6V. 9 7V, 4 BV. 5 4V, 10 0 4 5 88/4 4 7 0 G9A 5 8 8V, 61/, 7 7 7 do do. Hessische do. do. do. do. 3l/, Lahr v 1889 3V, do. b. 1902 31/, Limb,rrg abgest 4 ’ Ludwigshafen v. 19on unt b. 1906 31' do. b. 1896 .... 3V„ do. r. 1903 unk. b. 1908 99 20 98.90 98 90 99.— 99.— 101 - 98.70 100- 100.10 b. Ausländische. I. Europäische. 3V. do. 3V, do 3% do. .. Würzburg v. 1899 nnk. b. 1910 v. 1903 unk. b. 1910 Hambg. Hyp.-Bk. Sr . 141-250 . . . S. 251-340 unk. b. 1905 S. 841-400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest. Ser. 1—45 , do. do. Badische do. do. do. do. b. 18^2 do b. 190? unk b. 1912 3V, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 do. do. Oest. Süd do. do. do. do. do do do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. WormS Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 4V, 4V, 4 4V, 4V, 4 4 4 4 3V, 3v; do. do. Ser. 311-330 nnk. b. 1913 4V, Mecklb. Hyp. n. Dbk. Ser. I verl. ä 125 Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. w 22 u. 23 do. do. do. do. Fulda b, Giesien do. K 5 4 4 4 4 4 4 4 3V, 41/. Oest. Silber-Rente 41/, do. Ravier-Rente Gold-Rente . Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 3V« 3 Mannheim do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. d». 3 4 4 3 5 5 do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. 11 4V, 6 V- 5 0 9 7V, 4 5 V, 5 5 10 IV, 38/to Neapel staatl. gar. Stockholm b. 1880 do. Südwest st fr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow stenerfr. gar . . do. Uralsk steuerfr gar. 404/2020 do. do. 97 stenerfr. gar. Warlch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G..... 2040r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. b. 86 Baira Baixa . . do. b. 1889 I. Rg. . . do. b. 1889 II. Rg . . . Salonique-Constant. Jouction do. Monastir . . 2020/4040 41/ Chile Gold-Anl. b. 1889 . 5 ’ Chinesische StaatS-Anl. - ' 4 3V, 3 3 V, 3V, 3 Sll. SS*' Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, (conv. Elisab. Cbt) i. G stenerfr. . . öfl G. v. v. b. b. v. do. do. 2V„ Ftal.stl.gar.E.B Ser. A-L i.G. . . 4 Ftal. Mitteln,eer stenerfr. i. G. . . 24/I0 Libornes. Lit. C. D. n. D/2 500 4 Sard. See. stfr. gar. I n H . . 4 Swilianische steuerfr. i. K. v. 1889 4 do. „ i. G. b. 1891 ausländischer Transport- Anstalten. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. R/'ein. do. 3^/, Nanbeim v. 1902 unk. b. 1912 3V, Neustadt a. d. H. b. 1889 . . 3V, do. ■- 1AAO 4 do. do. 00. „ 4 Fürstl. SolmS-Braunfcls b 1880 31/, bo. do. b. 1886 31/, Gräff. SolmS-Laubach abgest. 3V, Fürstl. SolmS-Lich 3V2 Graff. SolmS-Rödelbeim . . . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hobenstein . V s ®e. i’e flut leV$ten,1’9 eine !tnt,«r§haa 15 9llt. öon ^lech bei ■f 21350 6s., Liegen A, 150 G. Ur l)t ebenes 1. Mannheim nnk. b. 190? . do. unk. b. 1907 ' der »"'It«’- I ati»n • ti’. ml'*!, oft' V.« «Ai» e» hie ein Dl'... ' v i’1 S 4 Babenhausen (Hessens 3V, Baden-Baden b. 1898 unk. b. 1903 3V? Bamberg v. 1888 . . 3V, Berlin b. 1886 92 . . — ltnf. h v. 1901 unt. b. 1907 . do. 98 nnk. 1909 stfr. gar. do. 1901 nncv.b. 1915stf.g. do. 3V, do. do. Hyp.-Kred-B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. /GreizlAn. B.M. 1000 Mitteldscke. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtfchl. S.I-V M. 300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 3 3V, $ 4 3V, b. 1884 conv v. 1888 conv v. 1895 . . . 4059 r b. 1898 v. 1901 unt 1011 2043 r b. 1886 t. inn. G.-Anl. b. 1887 . . Pes. 3V, Schwein. Eidg. (A.-G.> nnk. b. 1911 Serb. amort. . 1895 /4O51 . . . Oesterr. Lokalb /verstaatl.l . . . do E.-B. St. Sch.-Berich. (abgest. Elisab.-A.l i. stenerV. Pv . . Portug. nn'siz. v. 1902 Ser I « , do. nnisi^. v. 1902 Ser.IH . . do. Svezistz bo. v. 1889 bo. v. 1891 (Lomb.) stf. bo. „ do. „ I 100.25 94 55 101 10 102.20 101.20 97.50 97.50 97.80 99.80 Eisenbahn-Prioritäten inländische. 3V, Met; b. 1903 4 München v. 1900/01 nnk. b 1910/ 31/, do. v 1903 nntilab. b. 1908 4 3 V, do. 31/, do. 4 Pfälzische - - X'1 AllgemeineDeutsche Kleinbahnen abg. 60e/e 3»/, Sübd. Eisenbahn-Ges. Schwedische b 1880 abgest. do. b. 1890 . . bo Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 15. April <905. Ausländische. Elisabeth stenerfr. i. G. - -$$0 K Ferd. Nrbb. 1887 stf. i. S. - • bo. do. 1887 stf. gar. - - Franz-Fofl f . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. <$. . - 4 Karlsruhe 3V, do. 3 bo. . . Tlr. 100 . . Tlr. 100 . . ö. ff. 100 . . Tlr. 100 n Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . b. ff. 100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö.fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 bo. Lit. N-P . . 31/, bo. b. 1899 . . . . 4 WieSbaben v. 1900 nnk. b. 4 3V, 3V 3% 31/; SV, 3V, 4 r die Armen chrmation dec nbe, und/" - am gle-cben mfl der»onsir' 0tie Neigte -Uhr, g^len ikderbersiellung bewillig!' Asi'slenlen u sie Glieder der ^hannesplarr' Bank für handel und Industrie Depositenkaffe Giehen 31/. bo. „ 10. 12.16 u. 24 31/, Hess. Provinz Oberbessen . . . 31/, do. bo. Starkenburg . . . 3V, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. ‘ R abgest. . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 bo. v. 1899 . . 3V, Offenburg v. 1898 unt b. 1904 4 Pforzheim b. 1899 unt b. 1904 4 do. b. 1901 unt b. " 3i/e bo. v. 1883 abgest. 4 ' (Stuttgart b. 1895 unk. b. 1905 . 3V. do. v. 1902 uutilgb. b. 1908 4 ' " Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 5 5 Oest.-llng. StSb. 1873/74 i.G. bo. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 100 M. Tlr. 111.29 109 30 4 bo. StaatSb. b. 83 „ i. G. M. 101.80 3 ho. 1—vm Em. „ t. G. 500 Fr. 91.75 3 bo. IX Em. „ i. G. 500 89.60 3 bo. b. 1885 „ i. G. 500 - . — 3 bo. (ErganzgS.-N.) „ i. G. 500 90.- 3 do. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. — .-- 3 Praq°Dux ... „ i. G. 105.70 3 Raab-Oed -Ebenf. w i. G. 400 * 78.75 3 bo. do. b 91 „ t. G 400 ff 76.- 3 do. do. b. 97 „ i. G. 400 ff 76.10 4 Rudolf .... i. S. ö.fl. 101.- Pfdbr Bk. E 18 unt b. 1908 do. E. 19 unk. b. 1909 do. E. 22 unt b. 1912 do. E. 23 unk. b. 1912 do. E. 17 unk. b. 1905 do. E. 18 unk. b 1908 do. E. 24 unk. b. 1912 4 do. bo. 4 bo. bo. 4 bo. bo. 3V, do. do. KTeuei* Saalba®. Am zweiten und dritten Osterf eiertage Grosse Konzerte nflai - Bowle — täflticb frisch — 2097 Schotts Weinstube Bahnhosstrafte, Ecke Wolkengaffe. Zur Aadt Kajsel. Prima ßitiitnrr ültpftlnicin im Ausschank. 2122 ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) No. 116 unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Spielplan am 2 Feierte (re: 1) Die Ehrenkompanie. Marsch. Klarins 2) Onvertnre Aaritana. Wallace. 3) Nachtigall und Drossel. Solo für zwei Piccoloflöten. Kling;. (Hm. Jonas und Hoffmann. 4' S1 arische Rhapsodie. Friedemann. 5) Onvertnre Fra Diavolo. Anber. 6) Kleopatra. Solo für Piston. (Hr. Giess . 7) Herzenskönigin. Walzer. Waldteufel. 81 Fantasie aus Euryanthe. Weber. 9) Savoyische Könisrsfanfare und Marsch. Gabetti. 10) Paraphrase über: Komer’s Grüsse an die Heimat 11) Ballstrauss-Qnadrille. Krausse 12) Im Zick-Zack! Potpourri. Schreiner. Anfang am 2. Feiertage: Nachmittags 4 Uhr. — Eintritt 50 Pfg. Anfang am 3. Feiertage: Abends S Uhr. — Eintritt 40 Pfg. Vorzüglichen Aepfelwein empfiehlt 2120 Ei vrall^ik. Philosophenwald geinfttnültufctoein empfiehlt 2121 Fran Schultheis, Sthaiz^nhans Philosophenwald. Am 3. Osterfeiertage: Grosses Konzert ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des 2222 Grossh. Musikdirektors Herrn C« Krausse. Anfang nachmittag 4 Uhr. Fintritt 40 Pfg. —- Hotel-Restaurant Einhorn —— Von Ostermontag ab Grosses Frei-Honzert des Oberbahr. 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Schaumberger, Marburger Straße 22. Minna Weise Karl Haas Verlobte Giessen, Ostern 1905. 02643 Feiertage halber "WZ bleibt mein Geschäft Mittwoch den 26. und Donnerstag den 27. April geschlossen. 2206 Wirtschafts-Empfehlung. Beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich die Restauration ,M Rolands-Eck“ "■ Mordanlage 1 -.....- übernommen habe und empfehle mich in Führung nur guter Speisen und Getränke bei aufmerksamer und reeller Bedienung, besonders bringe auch meine angenehme Gartenwirtschaft in Erinnerung. Um geneigten Zuspruch bittet 02652 Richard Wagen er. Zigarrenbrancha! Eine hiesige erste Zigarrensabrik sucht für Hessen, Rheinland und Westfalen einen durchaus tüchtigen und gewandten gg: Reisenden der in der Branche bereits mit Erfolg tätig gewesen ist. Offerten unter Angabe des seither erzielten Umsatzes und der Gehalts- und Spesenansprüche an die Expedition dieses Blattes unter Nr. 2213. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustraße 2 (föürgermetflereigebäube) Zimmer Nr 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und ArbetMehmern lArbetteru jeglicher Art, Dienstboten und Lebrltuge«) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bii 1 Uhr und von • btl • Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: B”/* 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Wagenlackierer, 1 Maschinist, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 6 Schreiner, 1 Schneidmüller, 60 - 80 Schneider, 1 Schuhmacher, IFriseur, 1 Putzfrau, 6 Zimmerleute, 10 Taglöhner, 2 jüngere Hausburschen, 6 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlaffer, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Bäcker, 2 Schuhmacher, 1 Friseur, 2 Installateure, 2 Kellner. ES suchen Arbeit: 1 Schreiner, 1 Fabrikarbeiter, 1 Haus- oder Bureaudiener, Aus» laufet, 1 Kassier, 1 Kellner, 1 Lauffrau, 2 Bureaugehilfen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Kaufmann.____________________ Arbeits-Vergebung. Für die Gemeinde Gröningen sollen Pstasterarbeiten veranschlagt zu 680 Mk. auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf Grofth.! Bürgermeisterei Grüningen offen und sind Angebote bis zum 1. Mai, nachmittags 3 Uhr, daselbst einzureichen. 2221 findet während der Feiertage Großes Bockbierfest mit Instrumental-Konzert, Am 3.Fcieckin Früh-Konzert statt. ff. Aepfelwein im Anstich. Es ladet ergebenst ein 02623 Der Gastwirt. 1®- Welierslburg "dE ______ Am 3. Feiertag: Ta-msmusilr Es ladet ein ____ 02669 Philipp Weller Wwe. Ostern 1905. 2215 Witten-Bahr, Ostern 1905, Tj Giessen Neustadt 4 Luise Wagner Karl Keitz Wiesbaden 02644 Julie Huhne Fritzs Blome Verlobte. vo -rjj Am 3. Osterfeiertag, V ■ 1 N von nachmittags 4 Uhr an: Tpnhü Tanzmusik Es ladet ergebenst ein lIIlL/ Pbi,i^ SeW -BL X-F jB-Jä- 02601 Gastwirt. H. Schaumberger, KohltllhandlMls. Gießen, den 20. April 1905. Herrmann, Kreisstraßenmeister I Haus-Entwässerungen. I Vollständige Ansführnng der Gesamtanlagen, I einschliesslich aller Erd- u. Maurerarbeiten. Anfertigung der erforderlichen Zeichnungen und Einholung der Genehmigung bei dem städtischen Tiefbauamt ohne Verbindlichkeit zur IJebertraguug der Arbeits- ausführung. — Referenzen über ausgeführte Arbeiten nach den neuen behördlichen Bestimmungen stehen zu Diensten. 2226 i A. P. Ciiristophersen Goethestrasse 23. Installations-Geschäft. Telephon No. 452. Stammholzversteigerung. Donnerstag den 4. Mai vormittags 9 Uhr werden im Saale des Deutschen HauseS zu AlSfeld aus den 2)ifb rikten Hahlgartcn, Geldkopf, Lichtcrstein, Wannbach, Ziegenberg, Bcerberg, Zablenberg, Kohlstöck, Auerberg, Tümmel, Zinkelbach, Tiergarten, Wolfs- nacten, Hardt, Eisenstranch, Heidberg versteigert: Stämine: 1 Eiche 1. Kl = 1,51 Fstm.; 2 Eiche 3. Kl. = 1,50 Fstm.; 2 Eiche 4. Kl. — 0,92 Fstm.; 1 Kiefer 1. Kl. — 0,74 Fstm ; 2 Kiefer 2. Kl.---0,87 Fstm ; 19 Kiefer 3 Kl.--13,17 Fstm.; 432 Kieler 4. Kl. --- 228,07 Fstm.; 121 Kiefer 5. Kl — 40,44 Fstm.; 2 Fichte 1. Kl. = 6,63 Fstm.: (Schnittklötze von 13 m Länget; 1 Fichte2.Kl — 1.71 Fstm.; 19 Fichte 3. Kl. = 27,49 Fstm.; 262 Fichte 4. Kl. = 1641,2 Fstm.; 572 F.chte 5. Kl. = 145,19 Fstm Derbstangeu: 15 Eiche == 0,75 Fstm.; 19 Buche — 0,72 Fstm (Waanerstanqen); 1198 Fichte 1 Kl. = 143,16 Fstm.; 1874 Fichte 2. Kl. ---- 115,67 Fstm. (Sparren u. Gerüststangen), 76 Lärche = 6,99 Fstm. ReiSstangen: 140 Fichte — 4,21 Fstm.; 1 Rm. Lärche-Nutzknüppel (2 Mir Länge). Ferner an Brennholz aus Distrikt Pflanzenleit Abteilung 1: 3 Nm. Kiefer-Scheit; 43 Rm. Kiefer-Knüppel, 20 Rm. Reisknüppel. Nähere Auskunft erteilen die betreffenden Großh. Forstwarte. Auszüge über das Stammholz werden Abnehmern größerer Quantitäten bei rechtzeitiger Anmeldung kostenlos geliefert. Dw/4 AlSfeld, den 20 April 1905. Großherzogliche Oberförsterei Alsfeld. Haberkorn. H. Herjaiis. 02624 M, «°s ii» 8ltt»Äüe> Montag, den 24. findet iw BermhardtShäuser Hof Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet li i( e/temlcr Schützenverein. Am 3. Feiertag Bcgillll fier Lchikijiibuiizeu. WeucrRM.-VkrMM Am 2. Feiertag: Frühtour nach der Rehmühle. Abfahrt von der Lahnbrücktz präzis 8 Uhr. Um zahlreiche Be« teiligung bittet Der Fahrwarri 40—50 Waggons Bichi-AWHch (Brennholz), fitccefftöe lieferbar, sowie Sägemehl vorwiegend birchen und eichen, waggoitweise abzugeben. Gefi.2lnfragen erbeten unt. 2212 an die Erved. ds. Bl. bei 871 Emil Fischbacii Damen-Handschuhe Herren-Handschuhe Krawatten Wäsche in guter Qualität« Auq. Waaq Seltersweg 60.