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Die „Gietzener Zamilirnblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegl. Der ^hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Br^lllch« Untversitälsdruckerei. R. Lange, Hetzen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.?. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gieße». General-Aazeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Kin Arbeiter Kampf. Wir lesen in der „Baugcwerkschaft": Zurzeit tobt im Kölner Schreinergewerbe ein Kamps, der für die christliche Gewerkschaftsbewegung von prinzipieller Bedeutung ist. Es handelt sich bei diesem Kampfe um die Frage, ob' die christlichen Gewerkschaften gegenüber den sozialdemokratischen Gewerkschaften ein Mitbestimmungsrecht bei Inszenierung von Streiks haben sollen oder nicht. Für die Mitglieder der christlichen Gewerkschaften kann die Beantwortung dieser Frage keine andere sein wie die: wir müssen unbedingt auf diesem Mitbestimmungsrecht bestehen, weil sonst das Ansehen der christlichen Gewerkschaften auf den Nullpunkt sinken und unsere ganze Bewegung ein Spiclball in den Händen der gegnerischen Organisationen werden würde. Von diesem Gesichtspunkte aus i|t der in Köln vom sozialdemokratischen Holz- acbeiterverbande gegen den christlichen Holzarbeiterverband inszenierte Kampf zu beurteilen. .... Vor einigen Wochen trat nun der Kölner Lokalbeamte des sozialdemokratischen Verbandes an den Lokal- bcamten des christlichen Verbandes heran mit dem Ersuchen, die ausgearbeiteten Balltischlertarife zu vergleichen und sofort den Tarif in Verbindung mit noch anderen allgemeinen Forderungen den Arbeitgebern zu unterbreiten. .... Die Mitglieder des christlichen Verbandes Äußerten sich in einer Mitglieder-Vcrsammlling zum großen Teile dahin, daß zurzeit in Köln die Konjunktur keine günstige sei, in mehreren maßgebenden Werkstellen sei fast gar keine Arbeit vorhanden und dort hätten bereits Arbeiterentlassungen in größerer Zahl stattgefunden. Einige Mitglieder waren auch deshalb gegen die Annahme des Vorschlags, weil sie es für eine falsche Gewcrkschaftstaktik hielten, in dieser Form zurzeit an die Arbeitgeber mit Forderungen heranzutreten, wo erst ein Jahr vorher die neun ft"' ^ige Arbeitszeit cingeführt worden sei. Die Abstimmung mittels Stimmzettel ergab daS Resultat, daß die Inszenierung der Bewegung mit großer Majorität abgelehnt wurde. Dieser Beschluß wurde am andern Morgen dem Bureau des sozialdemokratischen Verbandes mitgeteilt. Etwa acht Tage später berief der sozialdemokratische Verband eine öffentliche Holzarbeiterversammlung ein und ließ hierin beschließen, in eine Bewegung sofort einzutreten. Bemerkt sei dabei, daß die Forderungen bereits fertig zum Versenden waren, die Versammlung darüber also gar nicht mehr gehört wurde; ferner, daß fast nur die Beamten des sozialdemokratischen Verbandes für die Sache sich ins Zeug legten, und daß ein Antrag auf geheime Abstimmung nicht zugelassen wurde. Der Plan war also von oben herunter angefertigt und darum durfte nichts mehr geändert werden. Was aus der Versammlung noch von Wichtigkeit ist, ist die daselbst ausgegebene Parole, durch eine Reihe Weckstattversammlungen gegen den christlichen Verband mobil zu machen. Man mässe gegen die Mitglieder des christlichen Verbandes äußerst freundlich sein, um dieselben auf diese Weise dem sozialdemokratischen Verbände zuzuführen, der ihnen bei der Arbeitsniederlegung die volle Unterstützung zahle. Mit anderen Worten ausgedrückt, mutete man den Mitgliedern des christlichen Verbandes die traurige Rolle eines Verräters an ihrer eigenen Sache und die Charakterlosigkeit, gegen ihre eigenen Beschlüsse zu handeln, zu. Am 21. August ließ dann der sozialdemokratische Verband tatsächlich auf einer Anzahl Werkstätten die Arbeit niederlegen. Eine allgemeine Mitgliederversammlung der sämtlichen Zahlstellen des christlichen Verbandes in Köln, Kalk und Mülheim entschied mit allen gegen zwölf Stimmen, die Bewegung als nicht vorhanden zu betrachten. Es gelangte in dieser Versammlung eine Resolution zur Annahme, in welcher der christliche Holzarbeiterverband es ablehnt, in dieser ungünstigen Zeit in eine Bewegung einzutreten, andererseits aber auch seine Selbständigkeit betont und beffei.. vegeit den von sozialdemokratischer Seite inszenierten Streik als nicht vorhanden betrachtet. Was nunmehr in den folgenden Tagen von den Mitgliedern des sozialdemokratischen Verbandes alles geleistet wurde, spottet einfach jeder Beschreibung. Hinter den Mitgliedern des christlichen Verbandes wurden Menschenaufläufe von 600 bis 600 Personen inszeniert. Von den Drohungen und Schimpfrufen ganz abgesehen, ging man schließlich gegen die Mitglieder des christlichen Verbandes zu Tätlichkeiten über: einem Mitgliede brachte man eine blutende Wunde am Kopfe bei, einem anderen wurde ins Gesicht geschlagen, daß ?r, die Kleider mit Blut getränkt, auf demVerbandS- bureau erschien, nach einem anderen warf man mit einem Ziegelstein, der jedoch sein Opfer verfehlte usw. Selbst em Mitglied, das mit der Arbeitsniederlegung nichts zu tun hatte, wurde auf offener Straße von einem „Freien" ins Gesicht geschlagen. Diesem gemeingefährlichen Treiben durfte der christliche Verband unmöglich länger zusehen. Es wurde daher beschlossen, mit einer Eingabe an das Polizeipräsidium heranzutreten und ebenfalls von auswärts Verbandsmitglieder nach Köln zuzuziehen. Für die sozialdemokratischen Verbände werden /§ ewige Schandflecken sein, daß derartige Kämpfe in der deutschen Arbeiterschaft inszeniert werden. Es sind dies die Konsequenzen aris dem Standpunkte, den der Vorsitzende der Generalkommission, Legten, mit den Worten zeichnete: w6o lange ich an der Spitze der freien Gewerkschaften stehe, «erden die christlichen Gewerkschaften niemals anerkannt werden." Mit Recht erhielt Legien darauf vom Kollegen Schiffer die Antwort: „Dann werden wir uns die Anerkennung erkämpfen." Diese Anerkennung, die die christlichen Geiverk- schaften fordern müssen, muß sich naturnotwendig auch auf eines der wichtigsten Rechte, das Recht der Proklamierung von Ausständen, erstrecken. Verzichten die christlichen Gewerkschaften auf dieses Recht oder fürchten sie mit Rücksicht auf das Geschrei von gegnerischer Seite von diesem Rechte freien Gebrauch zu machen, so sind sie für das wirtschaftliche Leben vollitändig bedeutungslos. Die sozialdemokratischen Gewerkschaften haben es dann in der Hand, nach Belieben Ausstände auch zu politischen Zwecken zu inszenieren. Daß sozialdemokratische Verbände mit der Inszenierung von Streiks auf politische Wahlen Rücksicht nehmen, ist bereits in einer Berliner Maureroersammlung von einem sozialdemokratischen Gewerkschaftsbeamten offen ausgesprochen worden. Damals, im Jahre 1903, trat man sozialdemokratischerseits deshalb nicht in den Streik, weil Reichs- und Stadtverordnetenwahlen bevorstanden und man den Verlust von Stimmen befürchtete, welcher durch da§ Abreisen der Streikenden herbeigeführt würde. Umgekehrt darf man daher auch wohl annehmen, daß Streiks gerade deshalb von sozialdemokratischen Verbänden inszeniert werden, um Vorteile bei bevorstehenden Wahlen für die Partei zu gewinnen. Noch eine Menge anderer Gründe sprechen für die Notwendigkeit der christlichen Gewerkschaften, unter allen Umständen sich das Recht auf die Mitwirkung bei Proklamierung von Streiks zu wahren. Es könnten sonst weder die Arbeitgeber, noch die Negierungen, noch die Gegner, ja selbst nicht einmal die eigenen Mitglieder vor der christlichen Gewerkschaftsbewegung Respekt haben Man könnte bann in der Tat behaupten, dap die Sozialdemokratie und deren Organisationen die Herrschaft über die gesamte Arbeiterschaft angetreten habe. Diese toemgen (^sichtspunkte dürfen genügen, um die Haltung des christlichen Holzarbeiterverbandes in Köln vollauf zu rechtfertigku. Wo soll es hin führen, wenn etwa aus Furcht vor dem Streikbrechergeschrei der Sozialdemokraten christliche Gewerkschaften ihr freies Mitbest'mmungs- recht in den Hintergrund treten ließen. Sehr bald würden die sozialdemokratischen Führer diese schwache Seite sich zu Nutzen machen und mit den christlichen Gewerkschaften Schindluder spielen. Dazu ist jedenfalls die christliche Gewerkschaftsbewegung nicht auf den Plan getreten. Wenn zurzeit der christliche Holzarbciterverband. unseres Wissens zum erstenmale, einmal ganz energisch gegen die unberechtigten Zumutungen des sozialdemokratischen Verbandes protestiert, so fann dies nur der gesamten Arbeiterbewegung von Nutzen fein. Die I-urcht vor dem sozialdemokratischen Geschrei wird nach und nach schwinden, und mancher Arbeiter kann bann, wenn er sich der Furcht entledigt hat, als wirklich freier Mann seine Meinung mit in die Wagschale werfen. Auch darum ist der Kölner Kampf von Wichtigkeit. Der Kölner Vorgang in der Holzbranche wird seine Ringe ziehen in der Agitation, darum ist es gut, wenn unsere Kollegen sich die einzelnen Momente scharf einprägen. Bezeichnend für die sozialdemokratische Partei- und Gewerkschaftspresse, mit einigen anständigen Ausnahmen, ist, daß man nur den Zuzug von Tischlern von christlicher Seite mitteilt, aber über den Vorgang selbst fein einziges Mort verliert. Die Konstellation des christl. Holzarbeiterverbandes in Köln ist uns nichts neues. Wir kennen das arbeiterverräterische System, das so mancher „freien" Gewerkschaft den geschichtlichen Stempel aufdrückt. In vorderster Reihe steht hier der „freie" Holzarbeiterverband. Mir erinnern daran, daß ungefähr ein Fahr verflossen ist, da inszenierte derselbe Verband in Deutz bei Köln in der Waggonfabrik bei Charlier und Vanderziepen eine ähnliche Bewegung. 450 Tischler reichten die Kündigung ein — und nach zwei Tagen gingen die leitenden Personen dieses Verbandes, die, nebenbei bemerkt, in der sozialdemokratischen Partei ziemliche Größen darstellen, hin — und nahmen die Kündigung zurück! Nicht genug damit, sie, die vorher die größten Schwätzer gewesen, immer gedrängt hatten, sie machten die Streikenden wankelmütig, machten sie zu Streikbrechern. Somit verkrachte die Bewegung aufs erbärmlichste und 40 Mbeiter wurden gemaßregelt. Fn verschiedenen anderen Fabriken, z. B. in Köm-Ehrenfeld, hätte es gerade so gegangen, wenn die Führer des christlichen Holzarbeiterverbandes nicht früh genug eingegriffen hätten. In Köln ist eben der Sitz der rheinischen Sozialdemokratie, die an Verbissenheit und Skrupellosigkeit die Berliner „Genossen" weit überragt. Ein Produkt dieser Eigenschaften ist auch der elendiglich verlorene Bierbovkott, der 800 Brauereiarbeiter stellenlos gemacht hat. Auch hier war die Ursache nebensächlicher Natur, aber der Größenwahn wollte die Niederlage der Arbeiter, deshalb einen solch albernen Boykott. Wollten wir also solchen Rummel der „Genossen" stets mitmachen, dann verdienten wir die Bezeichnung: „Nachläufer", und die aber lassen wir gerne anderen Leuten! Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Der Schießplatz auf dem — Brocken. „He, Vetter Hannes, he, Nachbar Kurz Werfet ab des Handwerks Alltagsschurz, Kommt mit zum Rathaus in eiligem Schritt, Wir nehmen noch manche Bürger mit. Denn heute gibt's eine Redeschlacht." „Um was?" „Das wird nicht vorher gesagt. Mir hats mein Vetter Jörge vertraut. Auf den der Bürgermeister Stücke baut." Sie eilen hurtig durch die Gassen Bereden die Bürger, und in Massen Ziehen sie zu dem Stadthause hin Es faßt sie der Neugier weibischer Sinn. Des alten Baues ehrwürdige Hallen Vom Lärmen der Menge wiederschallen. Der städtische Wärter ruft drob ihnen zu: „Macht sachte, Ihr Männer, ich biete Euch Ruh. Wie kann die Wohlfahrt der Stadt gedeih'n. Wenn Ihr stört durch Euer begehrlich Schrei'n, Was die Väter der Stadt emstsinnig beraten. Was wollt Ihr? Ihr seid ja gar nicht geladen!" „Die heutige Sitzung soll öffentlich sein!" „Dann geht nur in den Saal hinein, Doch merkt Euch, wer drin die Ruhe nicht hält,^ Der wird ohne Weiteres kalt gestellt!!" Fein säuberlich still wird der Männer Chor Tie „Kapp" in der Hand, geh'n behutsam sie vor. In den Sitzungssaal treten schüchtern sie ein Und füllen der Bänke lange Neih'n. . Der Rat, vollzählig, nebst Bürgermeister, Wie man sehn wird, lauter erlesene Geister- Sitzen um den Ratstisch auf hochlehnigem Gestühl, Ter Bürgermeister auf weichem Pfühl Im Sessel, den ihm die Bürger verehrt, Als die Bahnverbindung der Stadt ward beschert, Tie der Bürgermeister mit Eifer betrieben — So zeigt .sich der Bürger erkenntlich' Lieben. Ter Eintritt der Gäste hat unterbrochen Veit Hansels Rede. Er hatte gesprochen Zum Eintrag, der dem Magistrat Sein Freund Philipp Ratz unterbreitet hat. „Es wolle der Magistrat beschließen, Taß für bie Armee ein Platz zum Schieße« Am besten sei auf den — Brocken gelegt! Auf weite Entfernung kein Mensch sich dort regt. Hier könne man schießen ohne Gefahr Tas ganze liebe, lange Jahr, Hinauf und herunter, wie's nur so gefällt, Ter Brocken sei der beste Schießplatz der Welt. „Was?" ruft ein Anhänger von Bebel, „Tas halbe Jahr herrscht dort ja Nebel. Wird's unserer Gegend wohl auch frommen, Wenn keine Touristen mehr Herkommen? Der Antrag weckt mir bange Zweifel Tie Schönheit der Landschaft gebt zum Tenfell" Tos Wort erhält nun Christian Stitz: „Tem Vebelianer fehlt es an Witz. Er sollte doch wahrlich soviel wissen, Taß Nebel werden zerstreut und zerrissen Turch das Gewehr- und Kanonenfeuer, Tie Wirkung ist ja ganL ungeheuer. Tem Mann kam es sicherlich nie zu Ohren, Taß auf Gewitter man schießt mit Kanonenrohren". „Tenkt nur, welcher Vorteil erwächst unserer Stadt, Wenn in der Näh man den Schießplatz ljat". Sagt Kaspar Klotz. „Ein mächtiger Verkehr Entspinnt sich und wird von Jahr zu Jahr mehr. Ter Langeweile gräuliche Gespenster, Tie heute 'rausschau'n zu jedem Fenster, Vertreibt der Soldaten ftöhliche Schar. Es gibt wohl auch manches Hochzeitspaar Mehr, als in den gegenwärtigen Zeiten. Zweifarbig Tuch mögen die Mädels wohl leiden Und unserer Stadt tut Zuwachs not, — Kühn spreche ich's aus, — wie das liebe Brot." „I ch", schloß sich an Herr Melchior Franz, „Ich bin für den Antrag voll und ganz. Tas schönste in einer Landschaft ist Und bleibt allezeit: ein guter Mist. Was kümmert uns der Touristen Schar! Nur der Wirt profitiert, das ist doch klar." „Sie mögen nach anderen Bergen sich scheren Ein Schießplatz bringt Allen Nutz und Ehren, Nicht unwahrscheinlich ist's sogar. Daß der Kaiser herkommt in jedem Jahr. Es wäre doch wirklich ein wahrer Segen Ergöß sich auch hier mal ein Ordensregen!" „Auf alle Fälle", wirft ein Konrad Stolz, „Braucht ein Schießplatz eine Menge Holz. Der ^Bauten gibt es gar große Massen, Die dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Tmm wollen wir endgiltig beschließen „Der Brocken sei b er Platz zum Schießen!!" „Bravo, bravo", klingt es im Saal. Ein Klatschen folgt vielhunbertmal, Der Bürgermeister springt vom Pfühl, Schaut ernst herab aufs Saalgewühl Unb spricht in wohlgesetztem Wort: „Ihr Bürger, bas geht so nicht fort. Wenn Ihr des Rates Sitzung stört. Wir hier zu bleiben Euch gewehrt. Dann wendend sich zum Magistrat, Fragt er: „Wollt Ihr nun in der Tat Den Platz zum Schießen auf dem Brocken? Habt Ihr die Sache wohl erwogen? Auf Euch ruh'n heut des Weltalls Blicke. Wer für den Brockenschießplatz, nicke!" Sie nitften alle bis auf Einen Der Nebels wegen wollt' verneinen. —e Dann hob man rasch die Sitzung auf Und nach der Straße strömt der Haus Der Männer, die den Spruch gehört Und fast durch Beifall ihn gestört. Ob solchem wichtigen Beschluß Ein jeder sich erholen muß. Gestillt sind bald die städtschen Schenken, Die Bürger hocken auf den Bänken Und schlürfend ein des Bieres Saft Besprechen sie, welch' geist'ge Kvaft Verkörpert ist im Magistrat, Welch' tücht'ge Leute man brüt hat. Unb in ber Nacht träumt gar ein jeder, Wie die Soldaten zieh'n vom Leder, Und wie die Stadt sich mehrt unb wächst, Und wie die Mädels sind behext Das Haus, wo wucherte ber Kohl, Im Traume wirb's zum „Kapitol" In heimischem Basalt, bem blauen, Ringsum bie Männer ausgehauen. Die zum Beschluß sich locken ließen: Der Brocken werbe Platz zum Schießen. Nur einer fehlt, ber Mann um Bebel: Er warb zum Spuk im Brockennebel. A Bochelsberger. in der Entwicklung oder beim Lernen zurückbleibende Kinder, sowie blutarme, sich mattfühlende und nervöse überarbeitete, leicht erregbare Erwachsene jeden Altere gebrauchen als Kräftigungs -Mittel mit grossem Erfolg I>R. HOMMKL’s Haematogen. =* Der Appetit erwacht, die geistigen und kör* periiehen Kräfte werden rasch gehoben, das Ge> wamt-Xervensysteni gestärkt. Man verlange jedoch ausdrücklich das echte „Dr. Hom- mel’s ‘ Haemutogen und lasse sich keine der vielen Nachahmungen aufreden. Wilh. Reiber Gebr. Stamm Giessen Marktplatz Schulstrasse Gegründet lebensVei Gummi-Mäntel Neueste Muster Eigene Werkstätten Tn Gießen: S. 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