885| ¥3 Ilio •*01762 a« N -" ?- rb-le«. K°nzert l^dank L^lfr Hausse, 'er. Wai^ SinliiMn ltersweq 6i. ,gMi Rrkapene hns Basel P^OPf, t. W «b-»ds S iihx a6 Bieres Niedershausen. EMd-SLN?S »liier, °°" bl" ikchmmg eW«1* merhalb 3N™ t aul dm 6m» reichen. D'-' I. L- energ., militärfr. $au. 'b,N 3t elterliche- >cht Stelle al§ tt ß. fatttt t evtl, ein Sejcfiäit. Meldungen unter M eß. Auz. erb. 5nsTiiberJ"eii,fl" Edchei' j. 'ßfleqe flf; bgre§ RiegelvigdZil n W-S *5* ö jjwy!> UM ss* ger l®&, ne Sehrjeit im fauhr ■nbet hat, \»ä)t nn/t. ^w\Vnid)cn €«(■.'. tLnqros-8e!Äait. Meld, unter 04802 an An,, erbeten. ;n 19 Jahre allen " lfergeiellcn ■ ild Äellimg auf dein idjt. Meres auf dm , Neuen Me 25. altert Witwe ohm hl Stelle im daushatt nick halbe Tage. Neid, unter 04803 an In,, erbeten. irr. 169 Zweites Blatt 155. Jahrgang p^chetnt lLgii- mit VuSnahrne drS Sonntags. Die »Gietzener $mitlHenblälter* werden dem .Vnzetge, viermal wöchentlich betgelegt. Der Etzeiflich, £0HÖU>trt* erfcheüu monatlich einmal Giehener Anzeiger Freitag 31. Juli 1905 Stolatümßbrud und Verlag bet DrÜb-lch« Univ erst tätödrnckerei. BL Lang«, Bietzeo. Redaktion,Expedition «.Druckerei: 8chu!str.f. Tel Str. 6L Telegr.-Adr., vn-cig« vietz«. General-Anzeiger, Amt;- nnd Anzeigeblatt für den Kreis Giehen. ■■ 1 1 ..... ■■■ —gg. ------------------------■■ .......... ......... -i " ■■■■. J- i. ■■ ■■■■«■ Deutsches Reich. Berlin, 20. Juli. Man meibct aus der nordschwedischen Hafenstadt Nvlanbe Die „Hostenzollern" traf gestern vor Nyland an. Das Wetter war gestern recht wechselnd. Heute unternahm der Kaiser auf einem gemieteten Dampfer eine Fahrt den Angermannelf hinauf. Auch heute ist das Wetter sehr zweifelhaft. An Bord ist alles wohl. — Man heilt es für ausgeschlossen, daß der Kaiser nach Kopenhagen kommen wird, während das den +***’- Beschwader dort ankert. s Kronprinz en paar ist heute von Aarhus d in See gegangen. f das von den Abgg. v. Kardorff, v. Normann, asche usw. eingereichte Gesuch um Begnadigung des früheren Neichskommissars Dr. Karl Peters hat der Kaiser die Rechtsfolgen des gegen Dr. Peters ergangenen Erkenntnisses des DisziplinarstofcS vom 15. Rov. 1897 in Bezug auf Verlust des Titels aufgehoben. Dem weiteren Anträge auf Bewilligung einer Pension konnte nicht stattgegebcn werden, da eine Uebernabme auf die ordentlichen Pensionsfonds nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich war, die Gewährung einer Pension aus dem kaiserlichen Dispositionsfonds bei der Reichshauptkasie aber grundsätzlich nur im Falle vorliegender Bedürftigkeit erfolgt. — Gestern fand eine Protest Versammlung der Berliner Fleisch ermeister und Gesellen gegen die Fleischteuerung statt, in der eine Resolution gefaßt wurde, die von der Negierung die Aufhebung der Grenzsperre für Vieh fordert, um die große Fleischnot, durch die Tausende von Fleischergesellen und Meistern existenzlos geworden sind, zu beseitigen. Köln, 20. Juli. Gestern abend fanden sechs zahlreich besuchte Volksversammlungen statt, in welchen die gegenwärtige Fleisch teuer ung und die Mittel zur Herbeiführung ^normaler Verhältnisse besprochen und beschlossen wurde, das Stadtverordnetenkollegium zu ersuchen, durch den Oberbürgermeister die Initiative zur Aufhebung der Grenzsperre zu ergreifen. Außerdem wird das> Stadtverordnetenkollegium ersucht, die Fleischversorgung der Stadt durch die Stadtverwaltung zu organisieren, wie es durch die Stadtverwaltung Wien in letzter Zeit mit gutem Erfolg geschehen ist. Kiel, 20. Jüli. Der Groß Herzog und die Großherzogin von Hessen, sowie Prinz Heinrich begaben sich heute von Hemmelmark nach Hamburg, von wo iyeute abend 11 Uhr das Großherzogspaar nach Wolss- garten und Prinz Heinrich nach Hemmelmark zurück- kehrten. Prinzessin Heinrich begab sich heute abend mit den Prinzen Waldemar und Sigismund zu mehrwöchigem Aufenthalt nach Igels in Tirol. M ü n st e r (b. Hannover), 20. Juli. VoM hiesigen Truppenübungsplatz wird am 22. Juli eine neue Feldzugskompagnie in Stärke von 300 Mann nebst Pferden zur Einreihung in das Expeditionskorps in S ü d w e st a fr i k a ab gehen. Stuttgart, 20. Juli. Wie der „Schwäb. Merkur" meldet, wird die Erledigung der Verfapungsreform auf den Herbst verschoben. Der Landtag wird zu Anfang der nächsten Woche vertagt. — Die Verfassun gskommission erledigte heute ln zweiter Lesung die Verfassungsvvrlage. Angenommen wurde ein Antrag Hieb er, daß in die zweite Kammer die 17 Zusatzabgeordncten durch Verhältniswahl für das ganze Land berufen werden sollen. Ferner wurde der Beschluß, die Stichwahl nach dem ^Antrag des Zentrums durch die relative Mehrheit zu ersetzen, aufgehoben und beschlossen, die Stichwahl in der bisherigen Weise beizubehalten. Älnschließend hieran teilte Ministerpräsident v. Breitling mit, daß der Landtag unter diesen Umständen am Montag vertagt und voraussichtlich im Oktober zur Erledigung der Verfassungsrevision wieder einberufen werden wird. Fürth, 20. Juli. Nach den bis zur Stunde vorliegenden Resultaten der R e i ch s t a g s n a ch w a h l im 2. Wahlbezirk Erlangen-Fürth ist der Sieg Barbecks (fr. Vp.) gesichert mit bisher 500 Stimmen Mehrheit. Etwa 20 Ortschaften, die für Varbeck günstig sein müssen, stehen noch aus. Leer und Ilotte. — Ein Mü'tzena bz eichen für den Flotten- Verein. Seitens der Mitglieder des Deutschen Flotten- Vereins war mehrfach der Wunsch geäußert worden, daß neben dem vom Kaiser genehmigten Vcreinsabzeichen (Radel, Hänger, Brosche) und neben dem Vereinsstander noch ein Abzeichen geschaffen werde, das an der Mütze zu tragen ist und dazu dienen soll, daß sich die Mitglieder beim Segeln, bei Reisen nach der Wasserkante, beim Aufenthalt in den Seebädern usw. leicht erkennen können. Auf einen Bericht, den der Präsident des Flotten-Vereins, Fürst zu Salm- Horstmar, dem Kaiser unterbreitet hatte, ist zusagender Bescheid erfolgt. DaS Abzeichen zeigt auf dunkelblauem Tuch das schon früher von bem Kaiser genehmigte Abzeichen des Deutschen Flotten-Vereins, den Anker in Goldstickerei, die Boje in roter Stickerei bezw. Emaille und den Adler in schwarz-roter Stickerei auf gelbem Grunde. Umgeben ist das Abzeichen von einem Taukranz. Ausland. London, 20.Juli. (Unterhaus.) Fitzmaurice fragt, ob in der letzten Zeit zwischen der englischen und der fran- -ösischen Regierung irgend welche Roten ausgetauscht worden seien überden Bau eines Tunnels unter dem Kanal, und ob die Regierung vorschlagen würde, den weiteren Fortschritt der Arbeiten auf der englischen Seite des Kanals zu verhindern. Der Unterstaatssekretär des Handelsamts, Bonar Law, antwortete, er wüßte nicht, daß in letzter Zelt Verhandlungen über den Tunnelbau stattfanden oder daß sich irgend etwas ereignete, was auf den m Bezug auf diese L-ache eingenommenen Standpunkt von Einfluß gewesen wäre. Lüttich, 20. Juli. Vom 7. Oktober ab findet hier der zweite internationale Rechtsanwalts-Kongreß ’tatt. Ehrenpräsident ist der belgische Justizminister. Aiis der reichhaltigen Tagesordnung heben wir folgende Punkte hervor: Soll man ausländische Anwälte gelegentlich zum Plaidoyer vor einheimischen Gerichtshöfen zulassen? Welche Bedingungen müßte man ihnen eventuell auf- erlegen? Wie läßt sich eine ständige intern ation ale Organ i- Nation schaffen, die entweder die offiziellen Anwaltskammern in den verschiedenen Ländern oder die einzelnen Rechtsanwälte untereinander verbindet? Welche Form muß zu diesem Zwecke den Wünschen gegeben werden, die der erste internationale Nechts- anwalts-Kongreß ausgesprochen hat? Brüssel, 20. Juli. Hier feiert man in diesen Tagen die Erinnerung an die Wahl des Prinzen Leopold von Sachsen- Koburg-Gotha zum belgischen König. Am 21.Juli 1831 hielt der neue König seinen Einzug in Brüssel. AuS diesem Anlaß fand heute ein glänzender Umzug von Bannerabordnungen vieler Vereine statt, darunter die Gilde der Goldschmiede mit Kleinodien und die alten Gilden. Die königliche Familie wohnte der ersten Aufführung eines Ritterturniers bei. Die Stadt ist festlich geschmückt. Paris, 20. Juli. Ein soeben eingetroffenes Telegramm des Königs von England an den Ministerpräsidenten Rouvier lautet: „In dem Augenblick, wo die englische Flotte Ihre gastfreundliche Küste verläßt, halte ich daraus, Ihnen persönlich zu danken für den sympathischen Empfang, den Ihr großes Land dieser Flotte bereitet hat." Rouvier antwortete, die Regierung der französischen Republik habe sich gefreut, durch die englischen Offizieren und Mannschaften bereitete Aufnahme bekunden zu können, wie sehr sie sich zu dem gegenseitigen herzlichen Einvernehmen beglückwünsche, welches zwischen England und Frankreich bestehe. (Es ist bemerkenswert, daß der König sich viel vorsichtiger als Rouvier ausdrückt und nicht von einem .herzlichen Einvernehmen* spricht. D. Red.) — Die französischen Korrespondenten in Tanger berichten, daß die Nachricht von dem deutsch-französischen Akkord auf den Sultan großen Eindruck gemacht habe. Der Sultan habe am 15. Juli Herrn v. Tattenbach rufen lasten, der den Eindruck abzuschwächen suchte, indem er erklärte, Deutschland werde auf der Konferenz energisch gegen Frankreichs Abmachungen mit England und Spanien auf treten. Madrid, 20. Juli. Der „Epoca* zufolge wird König Alfons am 10. September nach Berlin abreisen, da er zu den Neuwahlen wieder in Spanien sein will. Die Reise nach Wien soll erst im November erfolgen. Madrid, 20. Juli. Zu schweren Unruhen Hut die Frage der städtischen Verbrauchsabgaben, die in Spanien noch in weitestem Maße bestehen, in Salamanca geführt. Ms der Stadtrat darüber beriet, ob das Oktroi von der Stadt verwaltet oder einem Pächter übergeben werden soll, kam es zu einem Volksausruhr. Eine wütende Menge drang in den Beratungssaal. Der Bürger- m e i st e r und mehrere Stadträte wurden verwundet. Der republikanische Stadtrat Martinez Beira, besser: Kopf der Pöbel verlangte, sprang vom Fenster zwölf Meter tief auf die Straße hinab und erlitt verschiedene Knochenbrüche. Die Menge wollte ihn fortschleppen, als ihn Gendarmerie noch rettete. Sein Zustand ist bedenklich. Neue Unruhen werden erwartet. Spezia (Italien), 20. Juli. Ein ernster Zwischenfall, der trotz des Geheimnistes, welcher ihn umgibt, durchsickert, ruft großes Aufsehen hervor. An Bord des Marovini, der augenblicklich im Hafen von Spezia liegt, soll eine Meuterei ausgebrochen sein. 36 Offiziere, und Matrosen seien an der Meuterei beteiligt. Ursache der Meuterei seien die übermäßigen Anstrengungen, welche der Kommandant in den letzten Tagen von der Besatzung verlangt hatte. Salonik, 20. Juli. 38 türkische Bauern aus dem Dorfe Kerbesch Islam bei Doiran gingen nach Velesch Pla- nina zum Holzfällen. Sie wurden unterwegs von einer bulgarischen Bande und zahlreichen Bauern überfallen, auseinandergesprengt, erschlagen und mit Bomben beworfen. Nur wenige entkamen. Er herrscht infolgedessen große Aufregung bei den Türken; man befürchtet Repressalien. Konstantinopel, 20. Juli. Die türkischen Blätter veröffentlichen folgendes halbamtliches (Kommunique: Ueber die Lage in fernen berichtet Schakir Pascha aus Menacha, daß Marschall Feiji Pascha mit einigen Bataillonen am 15. ds. die Ortschaften ErladjeSbi, Eluban und Djellalras nahm. Ueber 200 Aufständische wurden getötet. Auf türkischer Seite ist ein Soldat gefallen. Am selben Tage hißten die Einwohner von über 80 Ortschaften die weiße Flagge und ergaben sich. Auch der Rest der Bevölkerung fahre fort, sich reumütig zu unterwerfen, Konstantinopel, 20. Juli. Hier ist die Nachricht vom Tode des Emirs von Mekka eingetroffen. Diese Meldung gewinnt in dem Augenblick, wo Pernen und teilweise auch Hetjas von einer Insurrektion heimgesucht werden, größere politische Bedeutung. Der Sultan, dessen geistige Autorität in Südarabien stark erschüttert ist, wird sich beeilen muffen, einen Nachfolger des Emirs zu ernennen. Gestern morgen wurden alle hier anwesenden Scherifs nach dem Pildiz berufen, und man glaubt, der Sultan werde den hier lebenden Bruder des verstorbenen Emirs zum Nachfolger in Mekka ernennen. Sudde vorm AeichsgerichL! (Nachdruck oerbnten.) R. Leipzig, 20. Juli. Der Metzgergeselle Oskar Hudde von Schalke wurde bekanntlich am 8. Juni vom Schwurgericht Gießen wegen Mordes in ideeller Konkurrenz mit Raub sowie wegen schweren Diebstahls zum Tode und Ehrverlust, sowie zu einer Zuchthausstrase ver- urteilt. Die Revision des Angeklagten war lediglich prozessualer Natur. Zunächst wurde die Fragestellung hinsichtlich der Jdeal- konknrrenz für unrichtig bezeichnet, da vielmehr die beiden Verbrechen des Mordes und de? Raubes, die rechtsirrtümlicherweife als ideell konkurrierend getrennt in die Fragestellung ausgenommen worden seien, in einer Frage hätten vereinigt werden müssen. In der Tat sind auch wegen des Mordes und des Raubes zwei besondere Fragen gestellt worden, zu denen sich noch eme britte wegen der Jdealkonkurrenz (als Nebenirage) gesellt. Bezüglich der letzteren wurde auch noch gerügt, daß das Stimmenverhältnis nicht angegeben worden sei. Tie Gegenerklärung der Staatsanwaltschaft erachtet dies sür unerheblich, da ja der Angeklagte dadurch nicht belastet werde. (Sine weitere Beschwerde ging dahin, e§ sei eine Menge Zeugen kommissarisch vernommen worden wegen zu weiter Entfernung, obwohl e5 sich um gar keine großen Entfernungen im Sinne des Gesetzes Handle, da man bei den heutigen Verkehrsverhältnissen mit Schnellzügen in wenig Stunden von den Wohnorten der Zeugen nach Gießen gelangen könne. Diese Beschwerde, die sich aus die Diebstähle bezog, ist aber nicht nähere substantiiert (nach konkreten Orten rc.). Hierbei soll übrigens auch eine polizeiliche Aussage als Bestandteil des Protokolle? zu Unrecht verlesen worden sein. Ein Zeuge war nämlich erst von der Polizei vernommen worden und bei seiner kommissarischen gerichtlichen Vernehmung wurde auch barauf zwecks Bekundung der Uebercinstunmung Bezug genommen. Bezüglich einer in der Hauptverhandlung vorgelegten Jnoalidenkarte auf den Namen Oskar Hüttemann, Alzey, lautenb, wurde gerügt, es sei picht beurkundet, daß sie als Beweismittel von irgend einer Seite vorgebracht worden sei; auch hätte sie verlesen werden müssen. Endlich wurde die Vorlage dou Photographien, die der die ersten Er- mittelungeu bewirkende Amtsrichter hatte ausnehmen laffen, als unzulässig bezeichnet, da dadurch der Vernehmung dieses Zeugen vorgegriffen worden sei. Der Reichsanwalt bezeichnete die Beschwerde für unbegründet, da die einzelen Rügen nicht genügend substantiiert seien. Die gerügte Verbindung der zwei Hauprschuld- fragen ist statthaft, auch bei Annahme von Jdealkonkurrenz in der Judikatur für zulässig erklärt, den Fragestoff in zwei Fragen zu zerlegen und dann eine weitere Frage betr. der Zusammengehörigkeit anzufügen. Der Ferienstrassenat erkannte aüf kostenpflichtige Ver» wersung der Revision des Angeklagten, dessen TodeS» urteil dadurch rechtskräftig wird.______________________________ Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 20. Juli. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curschmann und Heyligenstaedt unb die Stadtverordneten Dr. Ebel, Eichenauer, Euler, Faber, Gabriel, Dr. Gutfleisch, Dr. Haberkorn, Haubach, Heichelheim, Helm, Huhn, Jann^ Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Orbig, Petrßl Schaffstaedt, Schwall, Wallenfels und Wimmenauer. Oberbgm. Mecum macht der Versammlung zunächst Mitteilung von einer Einladung des Rektors der Landes- Universität zu der am 29. d. Mts., abends 6 Uhr, auf der Hardthöhe stattfindenden Grundsteinlegung der Bis--' mateffaule durch die hiesige Studentenschaft. Baugesuche. Ein Baugesuch des W. Valentin für das Grund» stück An der Hardt 12 (außerhalb des Bebauungsplanes)^ wobei es sich um Vergrößerung eines Wohnhauses handelt^ tüurbe genehmigt, dagegen wurde das Baugesuch deS Konrad Nübsamen für den Wismarer Weg, wegen der Wiedererrichtung einer Feldscheuer, abschläglich beschieden. Ein Bau- gesuch des Phil. Horn für die Große Mühlgaffe wegen dev Erbauung eines Erkers wurde genehmigt. Auf das Baugesuch des A. Geisse für Ecke Seltersweg und Kaplansgaffe, der Keller und Erdgeschoß umbauen will und die Fluchtlinie einhalten müßte, wenn die Stadtverordneten eine solche durchführen wollen, hat Oberbgm. Mecum vorbehaltlich der Genehmigung der Stadtoerordneten-Ver- sammlung mit dem Gesuchsteller am 9. Juli einen Vertrag abgeschloffen, wonach Geiffe die Bauerlaubnis erhält, aber bei einem späteren Umbau der Stadt das zur Straße fallende Terrain zum Preise von 100 Mk. pro Quadratmeter abtritt Vom Lumpenmagazin. Dann stand das schon in der vorigen Sitzung verhandelts Gesuch der Witwe Rothenberger wieder auf derDages-^ ordnung. Oberbgm. Mecu n t'ilte mit, daß nun festgestelltf sei, daß die drachbarn rechtzeitig benachrichtigt worden seien« aber keine Einwendungen gegen'den Bauplan erhoben hätten.- Die Baudeputation stellt daher wieder den ^Antrag vom 4.. Juli. Stadtv. Huhn bringt feine- früher geäußerten Be^ denken wieder vor, während Stadtv. Leib den geplantenl 25 au auch für häßlich hält. Stadw. Dr. Hab er körn führt aus, daß nach seiner Meinung der Bau an die Fluchtlinies müßte: er sei aber im Zweifel darüber, ob die Bedingung, daß Fron Rothenberger ihr Litmpenmagazin aus dem Grundstück verlegt, gesetzlich erhoben und verlangt werden könne. Oberbgm. Mecum weist darauf hin, daß eine Polizeiverordnung vom Jahre 1888 an ordne, daß Lumpenmagazine usw. mindestens 300 Meter von Wohnhäusern entfernt sein müßten. Es handelt sich affo im vorliegenden! Falle nur um das kleine Hintergebäitde der Frau ffiothen^ berger, worin sie seither Lumpen aufbew'ahrte. Dtadtvtz Wallenfels unterstützt den Antrag der Baudeputation: mit der Bedingung, daß Lumpen und bergt airf dem Grundstück nicht mehr gelagert werden dürfen. Stadtv. Schm all meint, man möge die Zwangslage der Frau berücksichtigen unb in Hinsicht darauf, daß seither Belästigungen der Nachbarn nicht bekannt geworden seien, die Lagerung von Knochens und Lumpen in kleinem Umfange gestatten. OberbgnL Mecum bestätigt, daß in den letzten Jahren Klagen von Nachbarn nicht erhoben worden sind. Stadtv. Heichelheim stimmt dem Antrag der Baudeputation zu. Man dürfe aber der Frmr Rothenberger keine großen Schwierigkeiten machen, da sie ityr Geschäft doch weiter betreiben müsse. S-tadtv. Orbig fürchtei die Feuergefahr und meint, eS fiefse sich vielleicht machen, daß die Anlieger gleich^eittgj vorrückten. Stadtv. Löber ist für nochmalige Vertagung. Stadtv. H a u b a ch führt aus, daß mit der Einhaltung der Baufluchtlinie doch einmal der Anfang gemacht werden nnksse. Man könne die Nachbarschaft doch nicht dazu bringen, Plötzlich zu bauen. Mit einem kleinen Mißstand müsse man rechnen, denn schön werde der Neubau zunächst nicht aussehen. Was die Bedingung der Beseitigung des Lumpen» Frankfurt a. M., 20. Juli Offizielle Schlusskurse. 4% Oesterr. Goldreute 41/e°/0 äussere Argentiner . 00.00 endenz: fest. 30/ 1% Türken lose .... 4% Grieoh. Monopol.-Anl. % Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . Italien. Rente , . Portugieser I . . Portugiesen. III Unif. Türken . . Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen Oberhessen 3°/0 Mexikaner 4,/8o/n Chinesen . Electric. Schuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Komniandi Darmstädter Bank Dresdener Bank . Ber'iner Handelsges Oesterr. Staatsbahn Lombarden , . Gotthardbahn « . Laurahütte , , Bochum . . , -'arpener . Staatschatzscheine . 3*/a% 3% 3V,% 3®/o W/n 3%% Demgegenüber Betont Oberbgm. Mecum, daß die Stadt cm den Geschäften des Hrn. Carle kein Interesse habe. Schließlich wurde der Antrag der Baudeputation angenommen (Dispens wegen des Hofes, 41 Quadratmeter ä 100 Mark an Frau R. abz-treten) mit dem Zusatz und der Bedingung, daß das Recht, wie seither Lumpen u. dergl. zu lagern, erlöschen solle bei einer Veräußerung des Grundstücks, ausgenommen an die Nachkommen. Kleinigkeiten. Stadtv. Schm all ersucht den Oberbürgermeister, zu Veranlassen, daß der Schmutz auf der Stelle, wo die Krach en bürg stand, möglichst bald weggeschafft würde. Oberbgm. Mecum entgegnet, er habe das Polizeiamt bereits ersucht, hierin vorzugehen. Bei der neuen katholischen Kirche soll eine Einfriedigung am Treppenaufgang geschaffen werden. Da die Kirche noch nicht fertig ist, soll zur Zeit nur eine hölzerne, mit Oelfarbe gestrichene Einfriedigung errichtet werden. Die Versammlung ist damit einverstanden. Punkt 8 der Tagesordnung, das Baugesuch des K. Nicolaus für die Roonstraße (Eingabe von Noll und von Wagner) wurde ausgesetzt. Der Firma Georg Phil. Gail hier wird die Erlaubnis rfur Aufstellung neuer Telephon st angen am Wismarerweg (nach der ehemaligen Wollspinnerei) erteilt, mit der Bedingung, daß die Verkehrsbreite des Weges nicht geschmälert und eine Anerkennungsgebühr von 1 Mk. gezahlt wird. Die Anlage eines weiteren Fußweg es von Oswalds- 8 art en nach der Nordanlage wird genehmigt, der weitere Punkt der Tagesordnung, Anlage einer Straße vom Seltersweg nach der Südanlage, ausgesetzt. Es erfolgte danach die Genehmigung von Rechnungen im Betrag von 320 Mk. für Grenzsteine. Am Forst haus Hochwart sind Dachdeckerarbeiten nötig geworden, deren Kosten von der Versammlung bewilligt werden. Die Errichtung einer Telephonverbindung von der Kläranlage nach dem Elektrizitätswerk wird genehmigt. Von der Kläranlage soll nämlich, um Lichtschwankungen zu vermeiden, dem Elektrizitätswerk mitgeteilt werden können, an welchem Zeitpunkte die Maschine ausgeschaltet werden soll. Die Kosten betragen 180—200 Mk. Die Ueberlieferung eines Gelände st reifens durch Zul. Bach in der Plockstraße an die Stadt wird auf 1. Juni n. Js. verschoben. Aus dem ehemaligen Klingelbach von der Stephan- ftraße bis zur Löberstraße sind an verschiedene Anlieger Grundstücke verkauft worden. Die Versammlung genehmigt die Verkäufe. Der Punkt 17 der Tagesordnung, Verkauf eines Grundstücks zwischen Roonstraße und Wieseck an Fabrikant Ed. Noll, wurde ausgesetzt, und wegen des beantragten Verkaufs von Gelände an der Crednerstraße an Herrn D ö m - ling wurde in der Versammlung der Beschluß gefaßt, daß man zurzeit nicht in der Lage sei, dem Gesuch zu willfahren, da auf dem in Betracht kommenden Gelände die Errichtung einer Schule in Aussicht genommen ist. 4*/6 4% 40/. fessor vorschlug. Der König bemerkte, als er den Akt unterzeichnen sollte, am Rande: „Niemals, weil Jude!" Schönlein verhielt sich ruhig, ließ es sich aber angelegen fein, bald wieder ein Symposion zu provozieren. Als sich Se. Majestät in heiterster Sektstimmung befand, sprang Schönlein auf, angeblich zu einem Krankenbesuch gerufen, und in höchster Eile legte er noch ein Schriftstück vor mit den Morten: „Unterschreibe diese Kleinigkeit daß ich Dich morgen nicht behellige !" Der König, ohne sich weiter zu informieren, unterzeichnete. Es war das Dekret für Traube dessen Wortlaut am nächsten Tage in den Blättern zu lesen war: als außerordentlicher Professor der propädeutischen Klinik an der Berliner Universität. Der König, weit entfernt, erzürnt zu sein, lachte über die Schalkhaftigkeit seines Leibarztes. So wurde Traube, der sich um die physiologische Richtung der Medizin be- scmders verdient machte, klinischer Lehrer." Vermischtes. * Der Einsturz der Schloßkirche zu Oels in Schlesien. Die Schloßkirche zu Oels, eines der ältesten Gotteshäuser Schlesiens, ist zum größten Teil eingestürzt. Der einzige Augenzeuge des Einsturzes, Privatier Regber aus Oels, erzählt, daß, als er etwa 15 Minuten nach 9 Uhr in die Kirche eintreten wollte, ihm ein ungewöhnliches Knistern des Balkenwerks der Kirche auffiel, und im nächsten Augenblicke vernahm er ein dumpfes Getöse, und 101.30 90.15 101.40 90.20 100.60 99.00 101.60 100.95 98.10 106.35 66.90 67.25 87.80 134.60 53.90 • Unterschlagungen in einer Militärkapelle. Die Angehörigen der Militärkapelle des 4. preuß. Garderegiments sind durch die Unterschlagung eines Kollegen schwer geschädigt worden. Wie bei vielen Musikkapellen, so bestand auch beim 4. Garderegiment die Einrichtung, daß die einzelnen Musiker ihre Ersparniffe einem der obersten Hoboisten ablieferten, der sie auf Sparkassenbücher anzulegen hatte. Bei der hier in Frage kommenden Kapelle hatten ein,,c(ne Mitglieder nach und nach Beträge in Höhe von 600 bis 900 Mark, die Ersparnisse vieler Jahre eingezahlt, die Gesamtsumme dieser Ersparnisse belief sich auf mehr als 15 000 Mk. Einer der ältesten Sparer hatte erst kürzlich von seinem 900 Mark betragenden Guthaben 300 Mark abgeben und diese seinen Eltern geschickt. Alles schien in bester Ordnung zu sein, bis vor einigen Tagen ein als Vertrauensmann fungierender Hoboist, der die Sparbeiträge zu hinter-, legen hatte, plötzlich verschwunden war. Eine Untersuchung ergab, daß die Sparbeträge unterschlagen und im eigenen Interesse von dem Flüchtigen verwendet worden waren. Soweit bis jetzt ermittelt ist, hat der ungetreue Hoboist in Rennwetten große Beträge verloren. * „Er gefällt mir nicht/ Ueber die verunglückte Londoner Brautwerbung des jungen Königs von Spanien schreibt der Londoner Berichterstatter der „Jndß- pendance belge": „Es ist allgemein bekannt, daß die Königin- Mutter Christine ihren Alfons so früh als möglich zu verheiraten wünscht. Sie hatte nun bekanntlich an die junge Prinzessin Patricia von Connaught, ein Mädchen von 19 Jahren, Nichte des Königs Eduard, gedacht. König Eduard und fein Bruder, der Herzog von Connaught, waren von diesen Heiratsplänen in Kenntnis gesetzt worden und hatten sie günstig ausgenommen. Das Gerücht von der bevorstehenden Verlobung Alfons' drang sozusagen über Nacht an die Oeffentlichkeit, und eines Tages brachten zahlreiche illustrierte Blätter das Bild der Prinzessin, die kurzweg als Braut des Königs von Spanien vorgestellt wurde. Die Heirat wurde am Hofe von Madrid als „fertige Sache" betrachtet. Alfons fand die Prinzessin Patricia reizend; sie ist es auch. Da die beiden Familien, die beiden Regierungen und die beiden Völker diese Heirat guthießen, glaubte der junge König, er brauche der Prinzessin Patricia nur zu sagen, daß sie ihm.gefalle, und sie werde sofort freudig „ja" sagen. Er vergaß aber, daß die Dinge in dem protestantischen England nicht so zu verlaufen pflegen, wie im katholischen Spanien, und daß das Gesetz, das in England für die Heiraten nur die Zustimmung der beiden Brautleute fordert, ein treuer Spiegel der Landessitten ist. In England wählen nicht die Eltern die Männer für ihre Töchter — o nein!, die jungen Mädchen suchen sich selbst den Mann aus, und zwar ist das in allen Gesellschaftsklaffen so, am Hofe so gut wie unter den Bürgern. Nun hatte zwar die junge Prinzessin Patricia dem König gefallen, aber der König hatte der Prinzessin ganz und gar nicht gefallen. Sie hatte ihn „schrecklich" und „gar nicht elegant" gefunden. Die Prinzessin tanzte mit Alfonso beim Hofball den ersten Walzer, erklärte ober schon nach zwei Touren, daß sie müde sei. Alfonso forderte sie später zu einem zweiten Tanz auf, aber sie lehnte höflich ab. Der arme „roi charmant“, wie ihn die noblen Pariser getauft hatten, war bestürzt. Eduard VII. erbot sich, für ihn zu werben. Die kleine Prinzessin aber erwiderte kurz: „Er gefällt mir nicht!" Damit war alles gesagt. Bei dieser bestimmten Meinung der Prinzessin gab der König die Brautwerbung auf. Mit der Heirat war es nun nichts. So rund und nett ist wohl noch niemals ein leibhaftiger König von einer Prinzessin abgewiesen worden. Alfonso aber hat den leichten Sinn der Jugend. Obwohl die Prinzeffin Patricia eine Huldigungen zurückgewiesen hatte, amüsierte er sich in London weit bester, als in Paris. In Paris war er zu hermetisch von schweren Reitern umschlossen, oder auch von offiziellen Herrschaften. Sein Mißerfolg bei der kleinen Patricia hat übrigens seinen Ehrgeiz — wenn man so sagen kann — aufgestachelt. Er erklärte, daß er für England chwärme, und daß er jetzt mehr denn je zuvor daran denke, eine Engländerin zu heiraten. Von der Prinzessin von 1 Connaught zurückgewiesen, träumt er jetzt von der Prinzessin Engen ie von Battenberg, einer anderen Nichte des Königs Eduard, die im Oktober 16 Jahre alt wird. New-Aork, 19. Juli. Gestern war seit 33 Jahren ' der heißeste Tag mit 100 Grad Fahrenheit zu ver- I zeichnen. Heber 60 vom Hitzschlag getroffene Personen ■ mußten in Hospitäler geschafft werden. Diese sind jetzt überfüllt. . Vom Gesundheitsamt werden Verhaltungsmaß- : regeln bei Hitzschlägen veröffentlicht. Die Leiden der Bevölkerung New-Iorks werden durch den Streik der Eis- - . 68.10 . 96.90 . 136 00 . 124.50 . 206 40 189.70 . 145.20 . 157 80 . 169 60 . 143.50 . 1810 . 00.00 . 261.00 255.00 . 219 70 . 100.55 während ihn selbst eine ungeheuer dicke, kaum das Atmen noch zulaffende Staubwolke verhüllte, konnte er gerade noch wie durch einen Nebelschleier wahrnehmen, wie das Mittelschiff und das Seitenschiff total in sich zusammenbrach. Die Pfarr- und Schloßkirche zu St. Johann Baptist, die im Jahre 979 gegründet worden sein soll und bis zum Jahre 1538 eine katholische Kirche war, bestand in der jetzigen Form seit 1718. Sie birgt außer den kostbaren Altertümern die Sarkophage des int Jahre 1565 verstorbenen Herzogs Johann und seiner Gemahlin. Die Kirche wurde am 2. Mai d. Js. in Reparatur genommen. Das nördliche Seitenschiff ist bereits renoviert, und es ist der einzig noch stehengebliebene Teil der Hauptkirche. Unversehrt blieb außerdem der Turm und der Altar, während Chor und Orgel mit in die Tiefe gerissen wurden. Die Pfeifen der Orgel selbst sind beim Beginn der Renovation abgenommen und dadurch dem Schicksal entgangen. Glücklicherweise ist kein Menschenleben zu beklagen. 45. Gothaer Geldlotterie. Die Ziehung dieser Lolleric, welche aut den 20. und 21. Juli stattfinden sollte, wurde aus den 17. und 18. August verschoben. utsch er noch vermehrt. 700 Kutscher haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit bereits eingestellt, 1400 erklärten, den ersten folgen zu wollen. Bei Andauer der hohen Temperatur stehen durch den Streik große Gefahren bevor. * M i e LudwigTraube Professor wurde. In der Münchener Med. Wochenschr. veröffentlicht Hosrat Dr. Joh. Merkel-Nürnberg einen Aufsatz über Jobann Lukas Schönlein, den Begründer der modernen Medizin. Schönlein wurde 1833 von der bayerischen Regierung seines Amtes als Professor an der Würzburger Universität entsetzt, ging dann nach Zürich und wurde 1840 als Leibarzt Friedrich Wilhelins IV. nach Berlin berufen. „König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und sein Leibarzt Schönlein, zwei sehr geistreiche Männer und Duzfreunde, ließen oft tete-ä-tete beim Wein Geist und Witz sprühen. Es war um die ersten 50er Jahre, als Schönlein seinen ersten Assistenten und Privatdozenten Traube als Referent im Ministerium zum außerordentlichen Pro- wägttzürs an lauge, so glaube er, fei es' nicht billig, sie mit einem Dispensgesuch, das sich um etwas ganz anderes handelt, zu verquicken. Er stehe auf dem Standpunkt der Baudeputation, fei aber dafür, daß die betr. Bedingung falle. Demgegenüber meint Stadtv. Petri, man möge dabei beharren, daß Frau R. nur die Drgeseinkäufe an Lumpen usw. auf dem Grundstück sammele, in größeren Mengen diese jedoch fortschaffe. Stadtv. G a b r i e l bemerkt, Herr Carls habe der Frau Rothenberger 20 500 Mk. für ihr Gebiet geboten, sie wolle aber 35 000 Mark haben. Ter Philosophenwald wird nicht verkleinert. $e.r. Punkt der Tagesordnung betraf ein Gesuch ter Militärverwaltung um Abgabe von Waldparzellen zurVergrößerung des Ex er zierpla tzes. Die Stimmung der Stadtverordneten war von vornherein gegen die Bewilligung dieses Antrages. Oberbgm. Mecum erläuterte an der Hand eines Planes, welche Waldparzellen dabei in Frage kommen würden. Es handelt sich um ein erhebliches Stück, und der schöne Verbindungsgürtel vom Milosophenwald nach den übrigen Waldungen würde in Fortfall kommen, sodaß also die Spaziergänger künftig in der Sonnenhitze gehen müßten. Bom Stadtwald würde gleichfalls ein Stück fortfallen. Auch von der Gemarkung Wieseck will die Militärbehörde ein Stück Gelände haben. Oberbgm. Mecum meint, daß man das Gesuch der Militärverwaltung im Interesse der Einwohnerschaft Gießens, die froh sei, daß sie so schöne Waldwege besitze, ab- lehnen müsse. Die Versammlung war einstimmig derselben Meinung. Stadtv. Wimmenauer unterstützte lebhaft den Antrag des Oberbürgermeisters und führte aus, der frühere Oberst v. Madai habe seinerzeit erklärt, der hiesige Exerzierplatz sei reichlich groß. Auch jetzt sei eine Begründung des überraschenden 'Antrags nicht erfolgt. Die städtischen Waldungen hätten im Jähre 1867, als für das Jägerbataillon ein Schießplatz eingerichtet worden sei, auf Grund übereilter Forderungen schon einmal große Einbuße erlitten. Als die Offiziere dann den Platz besichtigten, hätten sie bedauert, daß ja kein Schatten für die Schießstände vorhanden sei, und veranlaßt, daß wieder Pflanzungen vorgenommen wurden. Auch die heutige Forderung erscheine ihm übereilt. Die Oberförsterei, so fügt Oberbgm. Mecum noch hinzu, sei der gleichen Ansicht. Stadtv. Schm all führt gleichfalls aus, daß von der Waldabgabe keine Rede sein könne; der Exerzierplatz sei schon viel zu groß. Er wolle bei dieser Gelegenheit darauf Hinweisen, daß das Militär noch öfters Uebergriffe auf städtischem Gebiet sich erlaube, in der Benutzung der Kirschallee auf der Liebighöhe und städtischer Wege, wie auefh von Wiesen, zu militärischen Hebungen. Das Publikum werde dadurch oft beunruhigt, und er hoffe, daß die Klagen darüber bald ein Ende nehmen könnten. Außerhalb der Tagesordnung wurden noch 500 Mart für die Aufstellung von Bänken in den Anlagen und im Philosophenwald bewilligt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am 5. Sonntag nach Trinitatis, den 23. Juli4 Kottesdiensl. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer v. S ch l o s s e r. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Psarrasfistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Nächsten Sonntag, den 30. Juli, findet im Hauptgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johauneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Sattl e r. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johanns gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemein erbeten. Vormittags ll1/. Uhr: Kindergottesdienst für die LukaSgememde. Pfarrer Euler. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: 1. Petr. 3, 8—15. Nächstkünftigen Sonntag, den 30. Juli, wird nach allen Gottes-» diensten die alljährliche Kollekte für innere Mission erhoben. Katholische Gemeinde. Samstag, d e n 2 2. I u l i 1905. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 23. Juli 1905. 6. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Artsteilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Meffe. „ nm 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2*/2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. als MorgengetränL für ältere Leute, in der Entwickelung zurückgebliebene Kin- E „ der, Magen- und Darmkran- ken, Rekonvaleszenten, enthält 6mnl mehr Lebens- und Aufbanstoffe wie Hafermehl und Haferpräparate. Es schmeckt angenehm, wird vorzüglich vertragen und hebt die gesunde Blutbildnng wie kein aitderes Präparat. Man lese hierüber die Berichte der Professoren, ftzerzte, med. Zeitungen usw. Erhältlich in Apotheken, Drogerien usw. das V3 Kilo Mk. 3.—. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbathfeier am 22. Juli 1905. Freitag abend 7.50 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbathausgang 9.15 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.00, abends 8.00 Uhr. Temperatur der Lahn und der Lust nm 21. Juli 1905. Nach Reamnur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr. Wasser 16°, Luft 14° R. M ü l le r'sche Bade- unb Schwimmanstalt. IKupsfoericM, Hlrriversttäts-Aachrichten. — In den nächsten Tagen wird in Berlin eine Konferenz zusammentreten, zu der die A u § s ch ü s s e v o n allen preußischen Hochschulen ihre Vertreter entsenden sollen. Es soll über eine gemeinsame Stellungnahme gegenüber dem ministeriellen Erlaß betreffend Auflösung der Studentenausschüße beraten worden. handel und Kerketzr. MolÜswirrschast. Der Bayrischen L a n d w i r t s ch a f t s b a n k (G. m. b. H.) ist die Genehmigung zur Ausgabe von 10 Mill. Mk. 372°/0 Hypo- theken-Obligationen erteilt. — JnJapan ist eine koreanische Anleihe emittiert worden. Es ist dies die erste fremde Anleihe, die in Japan untergebracht wurde. — Die Einnahmen der Tür-'^ tischen Tabakregie-Gesellschaft in Konstantinopel betragen im Juni 21500 000 Piaster gegen 19 500 000 Piaster in der gleichen Vorjahrsperiode. Märkte. Gießen, 20. Juli. Viehmarkt. Bei dem am 18. und 19. Juli d. Js. abgehaltenen Markte waren aufgetrieben 1533 Stuck Rindvieh, 852 Schweine. — Der nächste Markt findet am 1. und 2. August statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt. fc. Frankfurt a. M., 20. Juli. (Tetegr. Orig.-Bericht be4 „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkaufe standen: 7 Ochsen, 0 aus Oesterreich 3 Bullen, 00 aus Oesterreich, 48 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 00 Kälber, 00 Schafe und Hämmel, 00 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 74 bis 75 Mk., 2. Qual. 68—70 Mk., 3. Qual. 61—65 Mk.; Bullen 1. Qual. 65—67, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 68—70 Mü, 2. Qual. 62—64 Mk., 3. Qual. 49—51 Mk., 4. Qual. 42—44 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 83—85 Psg., Lebendgewicht 49—51 Psg., 2. Qualität 77—82 Psg., Lebendgewicht 46—43 Pfg Schlachtgew. 60—60 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 72—75 Pfg., 2. Qual. 66—70 Pfg. Geschäft mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend. Sank für handel und Industrie Deposttenlaffe Eiehen. 99.20 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. do. Brünn-Rs. 72 stf. L 100 Staats-Anleihen. Ser. 311-330 unk.b. 1913 1906 100.70 b. 1905 do. do. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 i. G. M. 1000/2000 0. ö. fl. Hyp. V. Zf. 4% gar. v.d.G. b. 1904 89.60 Lire 73.25 unk. b. 1908 . 98 80 500 Hamburger St.-Anl. t. G. v. 1891 do. do. M. 1899 Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . 4059 r do. Kopenhag. v. 19^1 unk. 1011 2043r Schweiz. Central v. 1880 . Russische Süd oft 97 sieuerfr. gar. . 38/I0 Reavel staatl. gor. n 101.60 86.40 1908 provinzial-garant Staatl. oder M. 2040 r Anaivlische i. ®. v. 1888 41/, do. do. Kr. 101.30 do. 73.76 97.90 67. Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. irot. 1906 Lire i. G. ö. ft. 121.60 4 Standesherrliche Anleihen (conti.) 47, Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 M. Rheinprovinz Ausg. 20 u. 21 unk. b. 1902 4 oo. öfl.G. 57. Ocst. E.-B. St. Sch.-Versch. (conti s.sl 84.15 3% 8 98.50 M. do. Lose. M. 156.15 RcichSbank 136.80 M. n Ruff. Conlolid.-Anl. v. 1880 M. 1000 unk. b. 1904 Berliner Bank . 4 Bingen 144. 169.60 10 M. 37, do. u.V bV, ti. 1891 Lit. H 37» 98.90 5 Russische ti. 1866 . Vereinsbank . . . M. 600 amort. ab 1907 Fr. DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 do. ex. A. Sch. . 3. fl. 160 M. 600/1200 4 Freiburg P-s. Anrechtscheine do. ti. 1882 nicht abgest 4 do. Eisenbahn-Renten-Bk. . 99.50 Unverzinsliche Lose. unk. b. 1901 unk. b. 1902 3V; do. M. II. Außereuropäische. 4 Homburg ti. d. H. Pes. inn. G.-Anl. ti. 1887 . 1904 ti. 1899 do. 100.05 100. abgest. Karlsruhe ti. 1900 do. 1890 v. 134.60 1888 u. 1903 Lstr. Fr. Industrie-Aktien, do. 6 8 Pfandbriefe 37, do. do. Eisenbahn-Prioritäten unk. 6. 1905 Inländische. 98.60 1903 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 96.40 atzscheine 1903 do. S. 44 Franz-Fotl . . '. S. 200/1000 100.40 V. do. Hein. Stahlwerke 158.25 v. 1891 i. G. do. 124 5^ ^"beck Montan . *7" Sch aller Gruben 400 Fr i. G. 10 do. E. ti. 71 i. G. 26J 710 ti. ti. do. do. do. do. do. b. b. do. do. do. Ser. 16 Ser. 18 1910 1910 do. do. do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. do. 86.90 78.30 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1902 1908 1906 do. do. do. do. do. do. do. do. 143.5s 18.20 M. 1000 Tlr. 100 0 0 4 6 4 4 4 3 4 4 3 5 do. do. do. do. 99.80 99.90 101.80 99.70 99.70 100.60 400.- 300. 22.50 45.70 4 4 4 4 4 4 4 4 4 rz- 4 4 4 4 4 4 4 4 5 27. do. do. 1888 1897 Lstr. Pes. Lstr. Pes. 89.20 101.25 103.80 66 90 67.25 13.60 101.40 101.20 4 4 4 4 3°/. 37, do. do. ti. 1900 ti. 1901 ti. 1895 v. 1890 ti. 1893 ti. 1896 unk. b. unk. b. G. G. G. G. S. 73.— 119.10 104 40 100 70 100.50 100.30 104 20 4 37, Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Frankfurter Bank Badische Bank . 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, do. do. ti. 1901 unk. b. v. 1883 abgest. M. 1000 M. 1000 11 47» 6 7 5 0 9 156— 120.70 145.10 37, 7- 4 4 4 37, 37, do. do. b. 1906 . b. 1911 . 394.75 139.60 267.50 500.50 418.50 7020 47.60 199.10 145.10 53.10 95.60 96— 97.25 5 5 5 47, do. ho. do. do. do. do. do. öflG Kr. ö. fl. Kr. M. ö.fl. 53.90 106 35 102.10 96.90 89.95 98.10 96.25 87.30 81.60 4 4 37, 3 Prag-Dux . . Raab-Oed.-Ebenf. 500 500 500 500 100— 100.50 4 37. do. do. do. do. do. do. 103.50 156.50 127.60 144.90 203.50 147.80 188.40 197— 37, 4 87, 4 4 4 37, 37, 87, 37, 4 4 4 4 4 4 4 37, 37, Lstr. M. . 1000 . 500 . 1000 Stockholm ti. 1880 . . Wien Kommunal i. G. Gotthardbahn. . Ital. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . ■'•0 500 ö. fl. M. M. Fr. t. i. 4 37, S. 841-400 unk. b. 1910 S. 401-420_unf. b. 1913 abaest. u. Ser. 1—45 . 100.95 100.95 101.60 100.35 100.55 91.80 91.80 85.80 85.60 M. 1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 Ser. 6 . Ser. 7 unt. Ser. 8 unk. abgest. 99.75 87.50 103.75 ti. 1888 . ti. 1898 unk. ti. 1903 unk. Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 87.65 88.60 100.35 100.50 100.50 90.50 Sard. Sec. stfr. gar. I n. II . . Sicilianische steuerfr. i. G. ti. 1889 ti. 18994901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 unk. b 1905 1908 Rumän. do. do. do. do. Rente Rente do. Rente Rente 101.85 79.75 v. 1888 convert. ti. 1897 ti. 1902 1905 1906 99.50 98.80 98.40 98.40 103.20 104.10 98.80 88.70 47, 4 37, 3 4 4 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Schaffhaus. Bankver. . Südd. Bodenkredit-Bank Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30 - 33 Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische ti. 1864 . * . do. cons. ti. 1890 steuerfr. conv. itnif. ti. 1903 . . . Ungarische Gold-Rente 2025 r Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest. . 1881/88 . . i. G. ti. 1893 t. G. v. 1891 ti. 1894 . ti. 1898 . 400 400 400 Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westereqeür Alkali amort. do. do. amort. amort. 98.50 100.30 98.10 98.20 ti. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 .... M. Tlr. M. Fr. i. P. i. G. ti. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 ti. 1900 unk. b. 1906 . ti. 1891/92 (abgest . . v. 1898 . . . ti. 1902 uni. b. 1908 . 2000r . b. 1913 . 1000r Gösser. Konfirmierten en dazu werden voch Lstr. M. Lstr. M. 37, do. do. r. 101 22 u. 23 . . . . 10, 12-16 u. 24-26 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 do. do. t. i. I Lstr. M. Kr. do. do. St.-Rente St.-Anl. ti. Anl. abgest. do. . . do. . . Zranlisurler Körse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Bindiug „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Merger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Blein.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schlickert . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich KunstseideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . 4 do. 101.80 100 80 98.50 98.60 rche. Sattler, konfirmierten auf t- Württbg. Bankanstalt Vereinsbank 4 5 5 4 4 37, do........... 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Psenburg-Büdingen . . 9)fenb. u. Büd.-Birstein ti. 1887 M. 1000 . M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. ff. 200 . M. 600 . s. fl, 350 do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. ti. 86 Baira Baixa . . 100.50 100.40 101— 101.60 102.50 101.50 100.50 97.20 97.20 98— 99— 99.50 100.20 100.20 102— 103.25 95.60 37, Nauheim ti. 1902 unt b. 1912 37, Neustadt a. d. H. ti. 1889 . . ti. 1903 unt b. Unqar.-Galizische . stf. i. S. 4 Vorarlberg . . „ i. S. 98.85 98.50 98.50 98.50 98.50 98.50 102.50 100.40 98.50 98.50 do. do. do. do. do. 100— 94— 101 50 102.60 101.50 97.50 97.50 97.80 99.80 37,Käln-Mindener . . . 3%Lübecker ti. 1863 . . 27,Lütticher ti. 1853 . . " Madrider abgest. . . do. ti. 1902 steuerfr Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. do. b. 1896 steuerfr. Brest. Diskontobant Mt. 600/1200 Darmstädter Bant . . M. 1000 (Bant f. Handel n. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VU M. 600/1200 Effekt.- n. Wechsels Tlr. 100 do. do. do. do. do. do. do. Worms do. 4 4 3 37, do. 37, do. 55.25 254.50 135.— 330.— 260.— 141.80 245.25 191.25 235 2U^0 230.v0 97.25 do. do. do. do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wicn. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 5 5 4 4 4 4 4 4 4 F 37, 3 100.60 99.20 99.15 99.20 99.10 99.20 100.30 98.50 ' , 96.» ' ,136» ' .124» ' . 2064 ' J89» 145.» ' . 157» ' , 1696- ' 143# ' ' 18.10 ' ' 00.» ' * 26L» ' 255 » ' 21976 1 ' 100.5) . fl.7 . fl.7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.fl.7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . s.fl.7 ö.fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 4 37» 3 gesellschast« Zuli 1906. Argent. do. do. do. do. do. do. do. 101.10 98.10 98.50 98.50 98.50 do. dv. do. do. do. do. do. do. Pfdbr. Bk. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. do. do. do. do. do. do. do. 6 der LB ichm B »n» 1 «>■ UNdSck-MZM do. do. Preußische ConsolS do. do. . ... . Badische Anleihe ti. 1901 unk. 1909 11 4 6 7- 5 67. 9 77, 4 7- N 0 4 5 8% 4 7 0 7- 5 8 87. 7 7 do. ti. 1892 do. ti. 1902 unk. b. 1912 87, Türk.-Eaypt. Tribut do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m ti. 1900 . b. 1903 . v. 1896 . 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% "*■ ' abgest. 80% do. do. do. Egyvtische uniffzierte .... do. privil....... do. garantierte .... Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr 37, do. ' Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unt b. 1904 E. 18 E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 do. do. do. do. 37,Hambg. Hyp.-Bt Ser. 46-190 nnk. b. 1905 Ser.301-810 unk.b. 1908 179.50 150— 269.50 168.50 171— 141.60 285.- 130— 241— 107.50 115.60 459.90 151.— 275.70 352— 83.80 233.50 142.50 136— 188.30 183.50 504.50 298— 213.50 194.4t, Franks. Hypothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. DereinSbk. M. 300/1200 57» 5 5 10 17, 4.30 5 8°/. 4 7 4% 672 9 6 8 9 7- 7 7 b. v. b. ti. b. 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