Freitag 15. Dezember 1905 155. Jahrgang iHu. 295 «rsteS Blatt. monal lirt>76'6fn viert* Amts- und Anzeigeblatt für den Kids Gießen E3 Pie Heutige Dummer umfaßt 16 Keilen. uvier cm Bihourd, er Ml itus tta K Zeltersi"^ eine Nede, in der er Loubet fein Mandat der beste Dienst, den daß er selbst einen folger bezeichnete. iltlich! M H., Berlin W.8. IW •ynn 1901 :w Walltorstrasse»' fif V«L *k 16 ca.UVexcLG\a Blicke auf FalliereS. Newyork, 14. Dez. Nach einer Meldung des .Nerv- Hark Herald* drang die Mannschaft des .Panther^ in 5teinboff5 Hotel, erbrach die Koffer und versuchte, das ganze Hotel zu durchsuchen. Der Kommandeur deS .Panther^ versäumte c5 auch, in Parahgba und Parana den dortigen Spitzen der Behörden Gegenbesuche zu machen. (?) jährlich Mk. 2.20; durch A jlbhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pi; durch । dicPost Pik.2.— viertel- fährl. auöschl. Beslellg. Annahme von Anzeige» !ür die TageSuu'nmer bis vormittags 10 Uhr, Zeilenvrerü: iokal lLPf^ auswärts 20 Plg. Derantwortlich tüt den polit. und QÜflein. Teil: P. Witt ko; hüt „Stabt und Land* und .®cnd)t-1aale; Ernst peb; für deir Anzeigenteil: HanS Beck. sein Bedauern aussprach, daß Prästdent nicht erneuern wolle. Er fügte hinzu, der Prästdent noch leisten könnte, wäre, würdigen und ihm ähnlichen Nach- Bei diesen Worten richteten sich aller eingetreten. Am Anfang betonte der freis. Abg. Günther, daß auch die Freisinnigen die Demonstrationen verurteilen. Die Mitglieder der konservativen und der nationalliberalen Fraktion gaben folgende Erklärung ab: Wenn auch auSeinandergehend in ihren Anschauungen über die Aenderung deS bestehenden Wahlrechts und über die Art und Weise der Regelung desselben, so sind doch die Mitglieder der fonfervativen und nationalliberalen Fraktion einig in dem Bestreben, ein Wahlrecht zu schassen, das den Interessen der Bevölkerung und deS Landes entspricht. Eie erklären, daß Ctrastendemonstrationen, wie überhaupt Anwendung von Gewalt, mir die Gefahr mit sich bringt, die Wahlrechlsre orm zu erschweren und ihr Hindernisse zu bereiten. Sie bezweifeln auch nicht, daß die Regierung allen Versuchen zur Storung des öffentlichen Friedens mit Entschiedenheit entgegentreten und mit allen gesetzlichen Mitteln für Aufrechterhaltung der Ordnung und für die friedliche Arbeit eintreten wird. Bei dieser prinzipiellen Stellung und mit Rücksicht auf die eingehende Behandlung, welche die WahlrechtSsrage beim Etat deS Ministeriums deS Innern nm Dienstag erfuhr, lehnen die Mitglieder beider Parteien eine wettere Beteiligung der Betöre chunq derAiiaeleqenheit ob. *2hid?aitb. Paris, 14. Dez. Gestern abend fand ein Bankett der republ. Vereinigung statt. Der Abg. Barthou hielt Dcis französisch- Hclbbuch üver Marokko pitrd" am 14. d. M. in der Pariser Kammer verteilt. ES ent- s!lt brrt Auszuge des offiziösen „W. T B." zufolge, 368 Sckrift- ■ fctf* die vom 3. März 1901 bis zum 4. Dezember 1905 reichen. fit beben hier nur die bemerdmstverteren heraus. Unter dem 26. Juni 1905 schreibt Rpu "tzürdige den Wunsch des Rcick>skanzlers V ■örbiige den Wunsch des Reick^kmzlers Bülow, jede Reib- 1M zu beseitigen, imb fügt dann hinzu: „Wir hätten ni nickl zu einer Zusammenkunft begeben können, die die M : r mit sich brächte, darauf hinauszulaufen, daß die Würde itt Frankre-ch gestellt werde." Ein Schreiben Rouviers ki! üihourd vom 19. Juli erinnert daran, daß Fürst Bülow die icherung gegeben habe, die Abkommen Frankreichs mit Eng- Intb und Spanien seien aus dem Spiele gelassen. Das Gelb- ti5 gibt d-nn die Erklärung Rmwiers in der Kvinmersitzung Mm 10. Juli wieder, in der er die mit dem Fürsten Radolin kjtq. ich der Annah-w der Konferenz ausgetauschten Sckwift- fürf- unb die Erklärungen der beiden Regierungen mitteilt. Im 1L Augtist stellte Rvuvier dem Fürsten Radolin das Pro^ > ffirrm b?r Konferenz zu. Das Stelbbuch enthält dann mehrere icf mente über Schritte deS Grafen Dattenbach hinsichtlich der Ausienelcnd. Tie Bewegung der Revolution hat sich jetzt nach beit russischen Westgrenzen gezogen und damit nach ben beut* scheu Ostgrenzen, wodurch, wie das Beispiel in Ober- schlesien zeigt, wieder leicht Störungen in .Handel und Verkehr hervorgerufen werden können. Ta dies nun aber doch nicht so weitergehen kann, so wird sich die Börse aus! ihrer Abhängigkeit von Rußland auf die eine oder andere Weise Herausreitzen müssen. Allerdings, auf welche Weise, das vermögen wir nicht anzugeben. Wie wenig auch noch auf die Finanzkraft Rußlands gebaut werden darf, entgegengesetzten Behauptungen zum Trotz, geht daraus hervor, daß die russische Regierung mit der Absicht umgehen foHV für die Erneuerung ihrer Schatzwechsel auf 2—5 Jahre die Verpfändung des Branntweinmonopols anzubieten. Wir möchten aber darauf aufmerksam mack)en, daß dies vorläufig noch ein Gerücht ist, dessen Bestätigung hoffentlich ausbleibt. Dazu komtnen noch eine Menge Gerückte von Fallissements. In Warschau liegt die Ge- sckäftslust ganz und gar darnieder. Wenn auch diese Nn- glücksbotschaften noch nicht sehr stark wieder auf die Russen- werte gedrückt haben, so haben russische Staatsan leihen von 1905 doch wieder Vs Prozent verloren und stehen 87,50, Russische konsolidierte von 1880 gingen 0,90 Proz. zurück, die 1902er Anleihe 0,70 Proz., die Goldanleihe von 1894 1,30 Proz. Tas Bankhaus Alwang in Petersburg ist mit 125 000 Rubel Passiven insolvent. Neue Zusammenbrüche kleinerer Firmen, welche große in Mitleidenschaft ziehen, werden befürchtet. Tie Moskauer Handelswelt klagt über kritischen Geldmangel. Ter Arbeiterdeputiertenrat hat sich mit dem Bauernverband vereinigt und fordert in einem bevorstehenden Manifest im Hinblick auf oen Staatsbankerott das Zurückziehen aller Depots, sowie die Einstellung der Steuerzahlung, und teilt dem Ausland mit, daß alle Anleihen der jetzigen Regierung nach dem, 23. November für ungiltig erklärt werden. AuS Petersburg wird über London (!) gemeldet, daß dev bekannte reaktionäre Politiker Graf Jgnatiew verhaftet worden sei auf Veranlassung des Grafen Witte. Es heißt, daß diercaktionärePartei eine Verschwörung ins Leben gerufen habe, um den Zaren zu ent* thronen und eine Diktatur unter Leitung eines reaktionär gesinnten Großfürsten zu errichten. Ter Ministerrat beendete nach offiziöser Drahtung am 13. d. M. die Beratungen über das Gesetz betr. die Arbeitervereine. Diese Vereine können fortan nur noch nach einem gesetzlichen Verfahren, also nicht wie bisher auf administrativem Wege durch den Minister, die Gouverneure, Polizei usw. aufgelöst oder geschlossen werden. Tas ^setz hat zunächst provisorischen Charakter und wird nächste Woche zur Veröffentlichung, zugleich mit dem allgemeinen Gesetz über das Vereinsrecht, gelangen. Der Reichsrat hat bei Durchsicht des Budgets der Bergdepartements einen Fehlbetrag von 2Vs Millionen Rubel entdeckt, für welchen der Bergingenieur Ehwosch-, tschinski, der frühere Direktor der Mineralquellen im Kau- kasus verantwortlich gemacht wird. Chwoschtschinski ist jetzt Mitglied des Minister ton seils. Ter Reichsrat hat den Finanzmmister Sckipow mtr der llnters.rchung beauftragt. Ter Hcrausg^b.'r der „Birschewja Wjedomosti", Proper, kündigt in seinem Blatte an, daß dieses in ein großes politisches Organ unter dem Namen „F r eie s B o l t" und unter der Redaktion des Professors Milju- ifhet Sonntags. ! tü i (Btenen er A nötiget irrC-n im Wechsel mit i Hessischen Landwirt Gießener Familien- 'lliltir viermal in der L oche beigelegt. starionsdruck u. Ver- j 6ier Brüh l'schen o--rs."Buch-u.Stem- Ittferei. R. Lange. |ia?non, ErvedUio« urb Druckerei: lr rin« Sc Ke j.Sleide: ’reislagen. Westens» ' Rester : 3.4.5,6,7,86 n Preisen. jen. ffton für die öafmarbeiten in Tanger und hinsichtlich brr Inl 'Ticücrbanbfamen, ferner zahlreickx Schriftstücke über die An- jt'trnhcit des Vumnau el Miliani. Telcassö berichtet, daß xikl Radolin ihn über die tags zuvor erngetrosfene marvkka< »iiie Botschaft und bnt wahrick-einlicken Zweck befragt habe Jrfr'ifö erwiderte, er fiatr die Mitglied'r der Botschaft noch nickt {iklum, und eS sei deslstlb schwer, Auskunft zu geben. Fürst b>' in mackte sodann auf die Zeitungsartikel aufmerksam, in Itmn von einem Protektorat Frankreichs ü bcrMa- tof !io die Rede war. Telcasss erwiderte, wemi man unter hm Worte „Protektorat" verstehe, daß Frankreich, ber~&err ‘km f'grrien und T"nis, in Marokko eine ganz besondere Situa- *' ' >cü-■? und beiv-'frrrn wolle, so sckreine ihm diese offenkundig u liegen. Fürst Radolin habe darmif geantwortet: „Jeder- ist sich über diese Situation klar." Unter den. 27. Mär?, macht Tolcassö dem Botschafter Bibourd Mitteilung von Unterredung, die er mit txrm Botschafter Radolin gehabt und in der er diesem versichert habe, daß Frankreich ihreii' abziele, in Marokko den Status auo aufreayt zu er- r. alwr ibn zu verbessern. Am 21. April 1904 meldet Bot- Bihourd, da st Kaiser Wilhelm bestrebt sei, eine «e!f irr c r e und kühnere Marokkopolitik zu treiben. *?■!.- fe gibt am 6. Oktober den Mächten den Al'schlust des ffr , ösisch-spanischen Ab kommens bekannt. Bihourd tt-r?’ ?rt dem Staatssekr-stär Frei Herrn v. Richtbosen, daß dieses 81,' .men in keiner Weise die deutschen Interessen b.rt' b .5 franwfifrfx Abkommen zugesftmdenen Garantim ab- Ifiub c r e. Infolge der Erklärung d s b?utfd)cn Reichskanzlers, •n ‘ ' ic nichts von dem ftauiös.-englisck>en und dem französ.- i*t n f: en Abkommen, betonte Bihourd dem Fürsten Bülow gegen- Mt^ie Aufrichtigkeit und Offenheit der Ha l tu n g Frankreichs. Tie folgenden Mtenstücke behandeln die Land" um uX‘5 deutschen Kaisers in Tanger, dessen dem 2': ■; üb> rsandten Erklärungen bezüglich eines frei dem Wett- Bttr'.oe aller Nationen geöffneten MaroI7o§ und den beutfdx-n L i auf Einberr-fung einer internationalen Kvnferenz. Br- ffr.ia berickftet am 28. April über die kriegerischeHaltung 2'i schlands unh die Notmendigkeit, mit ihm zu verhandeln. Sb k. Juni teilte Ministerpräsident Rouvicr den ftanzösckckeu Difviftem eine Note der deutschen Regiening mit, die den Man s i solckcn Raufer en-, unterstützt. Am 11. Juni berichtet Ron^ u einem Schreiben an den Botschafter Bibourd über eine tiwr-ebung mit dem Botschafter Fürsten Nadolm über die Htnüfan. Angelegenheiten. Fürst Radolin habe erklärt, daß T 'Ücnb dem Sultan versprochen habe, seme Un- ’tn Status quo bleiben müssen. Fürst Radolin habe hinzu- r ■ I. es stehe bei ihm zu enEiden, ob man wegen i!w Form frage Gefahr laufen solle, die Beziehungen izri sich e n Frankreich und T e u t s ck l a n d nickt zu v e r» 5'i rrn. Darauf habe er Rouvier erwidert, er habe stets ®er. bist er dem Gkb.inTfn einer Konferenz nicht zuneige,. Tie «^.''"orochene Erwägung habe seine Anftanung nickt geändert. ’ oem Falle würde eine vorgängige Vereinbarung notig fein, rop könne aber befürchten, daß eine Kwnferenz, bte nih zum Ziele führe, eine schlechtere Lage als frh schaffe. Fürst Radolin wiederholte, wenn bic fi-onferen0 Tiit i’yattfärtbc, so müsse Frankreich wissen, daß Deutschland hinter sieben würde. Eine Note Nadolius an Rouvier vom VI3 uni besagt, ehe man über das Programm der K-onferenz k'te. müsse Frankreich die Einladmig zur Kvnferenz formlick ain-jmmen haben. Er setzt hierauf die Ansickiten -Deutschlands $>ie Reformen auseinander. Eine Noie Nouviers an Nai^- Brom 21. Juni hält dessen frühere Ansichten über bie Kon- Ifcr, aufteckt, weist b:c Konferenz jedoch nickst entichrcden z-umck, i«'cn nmnsckst nur das Programm zu wißen. Qer Botschafter in Berlin Vihrmrd schreibt am 23. ^uni Mo.ivier, Fürst Bülow habe im knappen und en er g i s ck>en , tti:cn gesagt, daß die vorige Note fur Teupchland eme Ueber- Eimg und Gnttäufcl)u n g fei und daß er xfr Mtiiingen nicht a c c ept i er en könne. Dihonrd fügt fru^u. Ä :babc Bülow sehr h'flieh gefundest, aber er legt den Nach- hti auf die Notwendigkeit, diese s c h r s ch l i mm e a ch e O sich hmziehen zu lassen und sich nicht auf dem Wc^e am «bte des Abgrundes auf'ubalten. Bülow betonte misgwblg «Wunsch nach Wiederherstellung guter Be- Alnngen mit Frankreich. Die KMiftren; wurde zu Ziele führen. Biho'lrd schrieb: ^,Tie Dringlichkeit, mit Ud.'r^ Reicks! nzler Bülow die baldige Lösung cniempfahl, «*e lebhaft Eindruck. Sie ist da^l angetan, c rn stlich eil n- Ke-N zu erwecken und die Eiitscheidung Ew. Exzellenz zu bett' flien Digegen versickerte er mir, wenn mir die Konferenz Ufr'n en, Wirde die deutsche Diplomatie bei den sVäterenDer- 1 tavirngm eine Haltung einnehmen, mit t^r Nnr Grund hrden zuftieden zu sein - .Der Botschafter Bibourd sckneib^ 13*T dem 25. Juni an Rouvier, daß der Reick'sfanzler noch- i IK.- irnklärt habe, die Konferenz beabsichtige nickt , der deut- | Mn Diplomatie eine ©enugtuung bet ©igcnlieoe ; ut- rrebafien, noch die Würde einer großen Nation zu sckmalem, | Octm einfach und allein aus der ^age herauszukommen. ' N'rn b'b? bimugefügt, man müsse eine Organisation in Ma- i rf: ckurch die Mithilfe der Mächte anstreben. Wenn der Deriuck i nÜMcke, werde Frankreich die Rolle, die es wünsche, ubci> I atm können. Bülow habe feierlich erklärt, daß weder der Kaiser noch er selbst dazu ihre Zustimmung geben werden, daß auch nur diegering st e Erniedrigung Fran kreichS auf der Konferenz zugedackt werde, aber er tl'ibe sich entschieden geweigert, bereits jetzt Einzelheiten des Programms fesstrusetzen. Unter dem 26. Juli 1905 schreibt Rouvier an Bihourd, er würdige den Wunsch deS Reichskanzlers Erasen Bülow, rede Reibung ^u beseitigen, und er fügt bann hinzu, wir hätten unS nickst zu einer Zusammenkunft begeben können, die die Gefahr mit sich brächte, daraus hinaus-- uiioiifcn, daß die Würde Frankrcick?s in Frage gestellt werde. Ein Schreiben Rouviers an Bihourd vom 9. Juli erinnert daran, daß Fürs! Radolin die Bersicheriing gegeben habe, die Mkommen Frankreichs mit England und Spanien seien aus dem L-piel gelassen. . Das Gelbbuch gibt bann die Erklärung Rouviers m der Kammersitzung vom 10. Juli wieder, in der er die mit dem Fürsten Radolin bezüglich der Annahme der Kvnftrenz au£- getauschten Schriftstücke und die Erklärungen der beiden Regierungen mittrilte. Am L August stellte Rouvier dem F-ürsten Rado (in bad Programm ber Konferenz zu. Am 30. August beantwortete Rouvier in einem Schreiben an Radolin die Bemerkungen Teulschlands über das von der ftanzösisehen Regierung voo- aesckstagene Programm der Konferenz. In diesem Schreiben drück! Rouvier die Arrsicht aus, daß die Polizei und die Neberwachung des WasienscknnuggelS an der ftanzös. marokkanischen Grenze eine ausschließlich zwischen Frmikreich und Marokko zu erledigende Angelegenheit bleiben mußte. Die Einigung sei dem Vorbehalt der besonderen bezügNe^m Rechte Frankreichs untergeordnet. Am 1. Sevtember erhält Bilwurd von Roilvi-nt den Auftrag, Bülow gegenüber den guten Willen Frankreichs hervorzuheben. Rouvier konstatiert indessen die S chw i e r i g ke i t e n , die von Teutsckstand behauptete einfadje Sorge für die Walinmg seiner Interessen mit den Sondervorteilen in Einllang zu bringen, welche Tattenbach zu erhalten suche. Ein Bericht Bihourds an Rouvier vom 4. September kündigt au, daß Rosen nach Pans gesandt werde, um ein sckm lleres Einverständnis herbeizuführen. Das Yielbbuch enthält hierauf die vorläufigen und entgilt i g f n Vereinbarungen zwischen Frankreich und DeuNchland, und schließlich die letzten Dokumente betreffen die Ännahme des Programms, Ortes und Zeitpitnktes der Konferenz durch Marokko sowie die Angelegenheiten der Gefangennahme zweier brit. Offiziere und die Regelung der Frage über die Mole in Tanger. Zweierlei fällt besonders auf. Erstens die von deutscher Seite wiederholt abo,eg.b.-ne Erklärung: daß Deutschland dem Sultan von Marokko versprochen habe, seine, des Sultans, Unabhängigkeit zu wal r-'n, und daß Deutschland, falls die Marok7okonfercnz nickt zustande komme, hinter Marokko stehen tvürbc. Zweitens die Depesche des französischen Botschafters in Berlin vom 28. April d. I-, worin die Rede ist von der kriegerischen Haltung Deutschlands. Nach Privatmeldungcn heißt es in dieser Depesche, was der obige offiziöse Auszug merkwürdigerweise verschweigt: Es fehle in der Umgebung des Souveräns nicht an kriegslustigen Ratgebern: sic hätten, bei den Niederlagen Rußlands in der Mandschurei, leichtes Spiel, die gegenwärtige Stunde als günstig für einen Feldzug gegen Frankreich zu schildern. Es erscheint doch sehr wünschenswert, daß ein deutsches Weißbuch über Marokko dem Reichstag zugeht. Term es bedarf vor allem der Aufklärung, ob sich das deutsche Reich tatsächlich derirt für die Unabhängigkeit, des Maghzen engagiert haben sol., daß die Antastung dieser Unabhängigkeit den Krieg auf des Messers Schneide brachte. Ebenso wird die Behauptung »cm den „kriegslustigen Ratgebern" nicht unwidersprochcn bleiben können. Im ganzen gewinnt man den Eindruck, daß hier eine an sich ziemlich einfache Sache durch sehr viel „Staatskunst" hüben wie drüben kompliziert geworden ist. Tas Pariser Blatt „Temps" sagt: Nach Durchsicht des Gelbbuches und der zahlreich darin enthaltenen Dokumente geht hervor, daß Frankreich fortwährend allen Mächten gegenüber eine sehr loyale Haltung eingenommen habe und Deutschland gegenüber ganz besonders korrekt vorgegangen sei. Tas Scliriftstücc vom 27. März 1904, worin TelcassS dem französischen Botschafter in Berlin den Inhalt seiner Unterredung mit Radolin bekannt gibt, betvcise, daß die Behauptung Deutschlands, über die Unterhandlungen Frankreichs mit England nicht benachrichtigt worden zu sein, unrichtig ist. Ire Wahlrechlskämpfe vor d.m jachsijcheu Dresden, 14. Dez. In der Zweiten Kammer kam heute die sozialdemokratische Interpellation betr. die Straßendemonstrationen gegen das bestehende Wahlrecht in Dresden und Chemnitz zur Verhandlung. Nach Bcaründung der Interpellation durch den Abg. Goldstein (Soz.) erklärte Staatsminister von Metzsch, die Negierung bedauere das polizeiliche Einschreiten, aber die Polizeibehörde hätte aus keinen Fall das HinauStragen von WahlrechtSkundgebungen auf die Straße dulden dürfen und die Regierung hat die zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung ergriffenen Polizei» maßnahmen durchaus gutgeheißen; sie wird alle Mittel zur Anwendung bringen, um einer Wiederholung derartiger Gesetzwidrigkeiten zu begegnen. (Bravo. Lachen. Unruhe auf den Tribünen.) In Bezug auf die Frage der Wahlrechts, änderung steht die Regierung noch auf dem schon wieder- holt gekennzeichneten Standpunkt, daß hier eine Aenderung notwendig erscheint. Sie wird auch noch einmal die Initiative ergreifen, sobald sie einen geeigneten Weg gefunden zu haben glaubt. Der Minister schließt: Die Regierung und die sonst an der Gesetzgebung beteiligten Faktoren können sich nie und nimmer die Aenderung eines zu Recht bestehenden Gesetzes durch Androhung von Gewaltmaßregcln abringen lassen. Es wurde hierauf in die Beratung der Interpellation ■ ■ ;,9orni(6t „ck ? e-' bei 5 V Bi t*"' -• r7 ri^fg^df Telefonische Kursberichte "Frnnkfnrter Börse. 15. Dez., 1.15 Uhr. 3K6/. Ter Rheinisch Westsärische Effektenmarkt. 99.35 Portugiesen III Kvrliner Bor*»1. 15. Dez., Anfamrsknrse . 242.00 . 134.25 100.50 88.95 100.50 88 95 95.45 105 20 1* b 24 ir ■ •i •4 Lfl S > r ii L- Harpcner Bergwerk ’ anralr'tte i ..mbarden E. B Xordd Lloyd . . • • Türkenlose..... Oesterr. Goldrente. . •o Oesterr. Silberrente Untrer. Goldrente . . . 175/20 . 144.90 . 239.75 . 97.(50 . 161.60 . 53.10 . 89 25 . 67.40 . 97 00 Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . • Oherhessen sich für d-n *. t .... . . Dresden g"bracht. — In Kiel überfuhr bte elektrische Straßen- bffbn den Matrasen ^-besitz von der ersten Matrosenbivision: — Die Universität Jena stellt, hrie Sieben schon seit 1903, von diesem Winterhalb'abr an 'bre Masisikel nicht mehr in latein-s-<>er, sondern in dentscher Sprache aus. , — E i n starker T 5 e ol o a e n n» n n g e I macht sich^ rm Königreich S''rf'fen bemerkbar. l5b'§ Leipzig wird darüber geschrieben- Sechsen kann snnm wlogiesti'b'crenben an h^r Peiniger Universität b-dn-^d ^fTfr^co^nncn ist. Var einTgen °0 Jahren waren unter rnnd 3300 Studenten runb 600 TBeo= sagen, ieft sind unter 4*224 Studierenden bereit nur noch 332. Das bedeutet einen Rückgang van 18 2 auf 7,9 Prozent. In ber Iwischenreit ist aber die Zahl der geistlichen Stellen nicht unerheblich gewachsen. — Zum Nror"ktzor der Universität Iweib'irg i. Nr. für 1906/7 ist der o. Nrofellar und Direktor des vhvsik^lischen Instituts Seb. Hofrat Dr. Franz Himstedt gewählt worden. Prof. Himstedt war in den 80 er Iabren Ordinar'"s an der Teckm. Hochschule in Darmstadt. 1888 wurde er Röntgens Nachfolger an "" " - • - 1893 lebnte er einen Ruf als 67.75 86.25 94.90 89 75 Ans Stadt und Land. Gießen, 15. Dezember 1905. ** Personalien S K H d^- s-nr-^r^n haben bem Bauasseffor Wilh. Thaler zu Darmstadt den Titel und Rang eines Bauinspektors verlieben. — Der Gendarm t. P. Job. Peter Bierb'aum zu Darmstadt wurde zum Kreisdiener bei dem Kreisamt Darmstadt, und Rur,. Berg aus Nieder-Obmen zum Geianaenwärter am Haftlokal in Lich. mit Wirkung vom 1. Januar 1906, ernannt. *• Auszeichnung. Dem Grostb. Kreisveterinärarzt. Veterinärrat Dr. Schmidt, ist in Anerkennung seiner wissenschaftlichen und für die praktische Landwirtschaft hochbedeiit- samen Arbeiten über Schweineseuchen die große silberne Staatsmedaille verliehen worden. •• Au s der Justiz. Wie uns vor ein paar Sagen | gerüchtweise mitgeteilt wurde und heute von gut unterrichteter Seite bestätigt wird, ist auf Grund einer Verordnung des neuen Justizministers das Ende der bess. Gerichts- akzessislen gekommen. Sie sollen vom Beginn des neuen Jahres an „Gerichtsreferenda r^ betitelt werden. Wenn auch der seitherige Titel Manchem Svrachschwierigkeiten verursacht, (bic meisten sagen wohl „Axis;") so schwindet doch damit ein Stück hessischer Eigentümlichkeit. Freilich wird manchem jungen Juristen der neue Titel vielleicht insoweit willkommen sein, als dadurch seine Gleichstellung mit den preußischen Kollegen ausgesprochen wird, und er braucht nicht immer außerhalb der Grenzen Hessens seinen Titel , ins Preußische zu übersetzen," das un§ nun ein Fremdwort durch «in anderes kaum minder unschönes ersetzt. . ' |4% Italien. Rente . . . "all imd Unwrb-sst tvaren 3Portugiesen Serie I . Elektriz. Lahmerer Elektriz. Schnckert . Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. Paketi. Harpener Bergwerk. • • Laurahütte Nordd. Lloyd . Oberschles. Eisen-Industne Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . • • Deutsche Bank . • • Deutsch-Asiat. Bank • • Diskonto-Kommandit. . - Dresdner Bank - ' Kreditaktien ■ • • ■ Baltimore- und Ohio- Eisenbahn Gotthardbnhn . . • • * Lombard Eisenbahn . • 1 Oesterr. Staatsbahn . • • l’rince-Henri-Eisenbahn II, UU 11 II < UUL uv v*. v-..» IV vvw ■ e 1 ein Irrenhaus ui kommen, wegen ber dabei des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für ~ ' , I und Industrie, Giessen. Toto (konstitutionell-demokratisch) und des vrelgenanntei. Rechtsantoalts Jessen umgctoc.nbett werden wird Die katholische Geistli ch leit von sieben v0lnilthcu 2wd zwei litauischen Treten veranstottete emMonstrc- Meeting Man beschloß, an der nationalen Resormarbeit teilzunehmcn mit'dem Verlangen nach d« Polen und einem eigenen Landtag nach allg.meinem^ Wahlrecht. Ferner toill man zur moralischen und wate-, riellen Hebung des Proletariats beitragen, auch die Einführung der polnischen Sprache in den verlanaen Außerdem forderte das.Mceung blC J vng der Todesstrafe nnd allgem ein e Amu cst 1 e. Dieser Tage fanden in Lodz wieder großeUnruhen statt. Tie ,.Schwarze' .Hundert wirbt den Mob an. um gegen bic Juden und Anhänger der politischen Reformen loszuziehen Ter Pöbel plünderte viele G.'schafte und Wobn- unaeii und verübte Exzesse gegen zahlreiche Personen Die Arbeiter organisieren ei ' Schul'Miliz und treten den Ruhe- störern entgegen. Es kam bereits mebrsaw zu Zuiommeii- stößcn, wobei'auf beib. Seiten von den Schußwaffen Gebrauch gemacht wurde. ' a h l r e i ch e Personen wurden getötet oder verwundet Wie Reuter aus Colombo meldet, meuterten von der Besatu u. des russischen K riegsschifs es „Z ä - sarewits« Mann. Nachdem von Land militarifche Hilfe erbet > wurden 50 Mann an Land gebracht, worauf ber ', -üsaretoitsch" seine Reise fortsetzte. Die Meuterer beklagen sich über zu barte Anstrengung, da das Schiff nickt volle Besatzung gehabt habe. Hchiffsnachnchtcn. 9lorbbeut ichei ! 0 nd. In Gienen vertreten durch 6 1 ?co?, givdienölott. Bremen, 10. Ter. Per irr,-> - inntitoen/Telenroph? *, Doppel^chraubeii-Vostdampler ,.Gb Samten 0. Omifr- vom Norddeutschen L’lonb in Bremeii, ist nm 9. Dezember 1 "x nncfmiittna? wohlbehalten in Newuorl nnnefommen. (Qrinina (- Dra IM mefbitn ncn. Berlin 15. Dez. Die Abgg. R oc r cn uub Genc»' hab'N im Reichstage eine Interpellation eingcbracüL » ir.rli' cr der Reichs^ n-l-r nm ',,Xv'x bi ' eines wcz, Unterlassung der H e r 0 r ? f 0 r bc r u u g tum B to 11 bann sah man mächtige Rauchwolken aufsteigcn und nach wenigen Sekunden sank die Esse unter wuchtiger Erd- erschütter'nig zu Boden, im Sturze noch ein mehrstöckiges, zum ?lbb^uch bestimmtes Gebäude mitten durchschlagend, d^ssett Trümmer tr^t cntseinanderstoben. Tie Ic<-fc, zirka 30 Meter hohe Esse leistete der darauf gleichfalls^ vollzogenen Sprengung insofern T-iderstaud. als sie tro''. starker Erschütterung nicht zu Bob n stürzte. Es fragte hier tn Ruck sicht aut ganz in her Rühe brsindliehe Wohnhäuser nur eine geringe du au fi tiit des Svrenastofses zur ..-'iw^n- ditno (flangen können. ?lber auch dieser letzte Zeuge des hier I ?ig? ansässig gewesenen Industriefleißes wird einem neuen Angriff der steter Pioniere feinen Stand mehr I Lei vzig, 15. Dez. Eine Vers"mmlunq von 'Tu * kleine Ta"aesst' r 0 uik. M'-rn^r Blätter melb-n aus Studenten beschloß ur-cb einer, Bortraa" br§ her Wiener Neustadt: Durch Hei^'-fm einer M-schun-' v. nreck' t und des Generals .0--i w eine Gin gnbf (I btrd) in b-r Svinnerei Bohnbach bei Tenniü e 11 c r ans. welches Ih^n Reichstag, in welcher die Verstärkung ber bei! b-s vierslo^iae G'bä"be r-’n^f^erte. Em Arbeiter ist ver- sZicn Flotte über bie sevige Vorlage hinaus als3 bräunt, die Zahl der Verwundeten ist noch nutzt ustst^st^t bedingt notwendig bezeichnet wird. — In Schncidemübl fmd der vieriäbr-g' L-obn des Ar- Varis, 14. Trz. Der Senat beriet d^s Gesek, bur-5 beiters Habermann den Ersti "nn gstod infolge von R a u ch - ^ie Stadt Varis iw Zus'-mmenhang mit dem Gasmonove' Vergiftung. Ter zweite Sohn bmnte ir-'t Mühe noch gerettet gfvfn ,bme einer Anleibe von 120 Millionen ermi werben. Di" Ent^eh'-ngs-rs-che des ist vermutlich down tovrt)en Trotzdem der Minist"rvräsident für die zu suchen, daß sich die .^‘nber in dlbw^smheit der Eltern an per I die Verantwortlichkeit der Stadtverwaltung cirtrnt, DfenEir ’u sch-fsen machten und b'ü berai'ss-ll-nde j nrT?'*',.f7 b^r van der K 'mmer genehmigte Wortlaut des Gese hie Möbel in Brand se''^en. — D-er Hot"l- und Inwe 'dieb I ^hgelehnt und der Betrag der Anleihe auf 100 Milli» Wenzel Marwanek ans Prag, ber am 7. "^e-ember ans derIFrancs herabgesetzt. Irrenanstalt Sonnenst"'U a'-sbrach i^ in Aussig verhaftet Petersburg. 13. Dez. Die Meldung einiger morden. Ter schwere V-rtzrecber, der Wahnsinn simulierte, urb infolge des Abstusses der Einlagen des Publikums rrifc General r 0 patk in Einschränkung der A u s l a n d s kr e d i t e hieii-k kri- vatkommerzbanken genötigt gewesen wären, ilm l-.tz kontoperationen einzu stellen, zumal sie Feint wir stützung seitens der Staatsbank fanden, ist nach eingt^.n" Informationen unbegründet. Unter dem Drucke be3 nrha Normalganges des Handels und ber Industrie, houvtsächlubmi b"r Wirkung des Post- und Telegraphen- und des vorangkganms Eisenbahnstreiks, sowie ber zeitweiligen Unterbrechung malen Tätigkeit einiger Fabriken l"aen unsere großen eine gewisse Zurückh"ltung bei Eröffnung von firrbtten aie Tag und stellen entsmechmd den veränderten B-tzingunet» intem"tionalen und inneren Geldmärkte bei Tisl-mt- unbb lehnsgeschäfteu höhere ^rozentsä e in Rechnung. Gleich'.eilirk aber die Banken bemüht, ihre Klienten möglichst wenig;c fr engen. In dieser Beziehung erweist ihnen die * Unterstützaing. sobald den Banken die zur Verfügung stets» Mittel vorübergehend knapv werden. Auch der Umom« « zurückverlangten Einlagen und die Einstellung der flWMW frebite haben ebenfalls nicht den ihnen zugeschriehenen ssM?p Es sinb sogar Anzeichen vorhanden, daß das PublistlsMZ beruhigen beginnt. Was die Auslandsbanken betrifit. !•« Gnmd zu ber Annahme vorhanden, daß bei den mm 1* zeichen eines ruhigeren Verhaltens und einer inneren politischen Verhältnisse Rnß ^nds die Au^lar'- ' ihre früheren Beziehungen zu den russischen K'ommerzlrmkn'u ® Svbäre der Geld"msätze, soeziell w"s die Gkffcwerforgiing trifft in vollem Maße wiederherstellen werden. Moskau, 15. Dez. Der Streik der Post-^nd legraphenbeamten duie.t unverändert fort. Aemter sind für das Publikum gesperrt. Die. entlastend amten werden letzt aus ihren Tienstwohnnngen im Heuvt ermittiert. In ber St^dt feiinm 16 090 Arbeiter. Im nrc, schwere Unruhen ausgebrochen. Mehrere Villen I Gntshöfe sind von ausrührerischen Bauern nje^r gebrannt worden. Die Gärung in den Garnison-ai inm- v Umfang zu. Von den revolutionären Parteien werden ur» reiche Vorbereitungen zum ernsten Ausstande getroffen. h-'bende Bürger begeben sich niassenhift^ ins Auslanb. v a feTbfr°rnnnrfirf)tkr' 1 Iniaehen I 00 5rf'°fe "nd Hammel, 329 Schweine; 1. Onal. 77—00 Psg., ' > I Vebeuboc-vicht 60 Psg , 2. Qual. 75-76 Pkg., Lebendgew'chl I Kanada V. B. . 6/icftcncr loudwirtschaitltchcr Wetterdienst. DoranSnchtlichc Witterung in Hellen für Sam=tan h. 16. Derember 1995: Wolkig, Temperatur wenig verändert, weise geringe Niederschläge. Nähere- 'tirrfi die Bsießenei Wetterkarte. mit dem Feucr nicht Mi'cntWben imb'tonn’.q.-fabrtoä'in I “Ä 69-70 T-'n. Sifilber 1. Quai. 00-00I Darmstsdter Bank . . ber ^.afthe gctrag.'ii werden Nach der durch eme e.eitrische Vebenbgeiüid)t 00—00 P a., 2. Cnnl. 00—l0 Psg., Vebeubgeiuidu I Deutsche Pank Leitung von 100 Meter erfolgten Entzündung der Patronen, 00 - 00 Pka., Schlachtgewicht 0<>- 00 Psg. Schake 1. Dunlität Dortmunder Tniou C . die aus allen Seiten eini . Füll tief in den Steinkoloß Schlachtgewicht 00-00 Pig., 2. Qualität 00 - 00 Psg. töeid)äü Dresdner Bank . . hineingcsügl worden waren, ertönte eine laute Detonation, l gedrückt. Uebersland unbebeutenb. I Tendenz: schwächer. halten. ** Kleine i f t <* i i '• N a ch l. n rftaaten. In Waldgi r m e s feierte Bürgermeister Bernhardt fein 25iätzriges Dienstinbiläum. — In ,rranl- furt wurden in den letzten Taaen 15. meist fug end li che Einbrecher verhaftet, die zahlreiche Einbrüche begannen hatten.. v e r a b i ck - e d e t c n L a n d w e h r - O f f i j i c r a i,n - Vei M o m da ch wurde gestern abend beim Rmmieren i ei aßnah m e n - ur Verhinderung dc-5 ? u e! Bremler Georg Feldmann von hier das rechte -ö e in av L to r n p r a Er?urf>t wird. neiabren, __________________ ___ Berlin. 14. Dez. V ' 7 ' I hilli he'ste abend im Sitzungssaale des Reichstages citvn I, vermtfcptee« trag über Dstafrika. Inoegen waren Admiral v * Greueltat einer w ahnsin • i gen M v 11 er. Tie 1 ^er ^rhprinz zu Hohenlohe-^^nae"lwrg, di" Stastsist stärc fir: °3 inbrig? Haushälterin Margarete ald m Wernn'b w'I, .^d Nicherdina. Instizminister Ves"ler. Oberst Dsi "sing. Schweinfurt erm grbetc a^"rn itzr w-r I"hre altes Kindl ^qsnräsid^nt Graf B^lle''si-em unb ?ll>"eordnete aller uub zerstückelte e s in grätzlich"r Weise. w" d' h^rans und ko ch t eI 'Dlr-rlentnint zur See', das Schist achiet l-erc ' imb er das Herz und die Junge als M i 11 a a p s s' n s n r i b r e n über Ost'fr'ka fola tz -isa'-mieu: ,8 Bruder. D-enn wollte sie sich van ci”^* E wnbalmznge ub'w-1 j.', a-»wiß nicht b ■'y schlechtest i Erde in kfr s'bren lassen, tourbe jedoch zur Seite a^s^laudert und nur leimtI fr:fa> m<>sch<>s uns gehört. In b' i dnrcbm'nT, j Verletzt. Im vmigen I tz--e war die B'ld in einer t r e n »I siegt d s Hauptk"lftlrselb " "st mirt* -n n n ft a 11, wurde aber geheilt entlaffen unb hat sich IHanf prodneiert. der einen . a u s. - r o r d c:. t N cb bp 5»s der Zwischenzeit gut geführt. ,1 Dreis auf dem Wertmarkte ersielt- Agaven- -nb Scfci. * Autamob ' 1 uni - lte. Bei einem Zunmmmstotz auf Plantagen brächten per Hektar 300 Mark ?• i-'rtna. ?, der Landstraße von Ruwer nach Trier 'wischen einem Automobi. \ tpoffie dmt eine Baumwolle allerbester P. ualit.it, "nd einem L--sffuhr'^-'rk wurden b't Dba-ff-"r unb I sob'ß bei Ausdehnung ber Vaumwolll'ilsi'r ourf* aas dem s-ssen bcs A"tomobils auf die Str-ste gl-schleudert und schwer Scf’ukgebicte§ mir in für'-er Seit unabhängig st'cchen kZinn verlebt. — Das viersitzige Autmnob'l d^s Ka-fmanns Sturm I hon ^cr Tur^nnei der Amerikaner. Besonders in Wildelirsl« aus Sprnttau geriet auf dar Landstraße in Brand, ervlod-erte I f^ten Tausende deutscher Bauern sich eine von I "ttter heftiger Deton^tian unb wurde vollständig vernichtet I trefssiche Existenz gründen." sd. Der Ausschuß des hessischen Landesge- ,w erb euere in s hielt am 14. d. M. in Darmstadt unter dem Vorsitz des Negierungsrats Noack eine Sitzung ab. Eine längere Debatte entstand über die hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunsi 1907 in Darmstadt. Die einzelnen Gewerbevereine sind durch die Kreisämter aufgefordert worden, solche Firmen namhaft zu machen, die zur Beteiligung an der Ausstellung heranzuziehen seien. Der Ausschuß war der Einsicht, dan diese Aufforderung durch die Eentralftelle für die Gewerbe Mtte neben müssen im» m»t durch die Kreis°m'-- Nicht ^^nde^mi^E Ni^ßem Ä in Ordnung fei es auch, daß weder die Eentralftelle noch I ^95 einen solchen nach Tübingen ab- Seit September der Ausschuß m den für bte Kunstausstellung gebildeten j ;n j .. fr.-„ rnhp n t voll- Musketier befohlen wurde, bie etafiroadie weiter zu tun, weigerte Klein-Linden, 14. ->ez. Cine rohe ^at versetzte dem MuSketiex einen tielen Stich mit einem brachte ein Korbmacher an dem Plerde des (Senbarmen cßrofmeger die linke Seite. Nur diwch eine Lveration konnte Kersting in Lützellinden. Um sich an dem Beamten zuIder Verletzte am Leben erhalten werden. Tas Kriegsgericht rächen, versetzte er dessen Pferd einen tiefen Stich in der 25. Division verurteilte deii Mahr wegen Gehorsams- r r> Stadtverordnetenversammlung über die Er ri ch tung M a g d e b u r g , 14. Dez. Das Krieasgericht d"r 7. Division des SchuckhardtsbrunnenS. Geh. Oberbaurat Prof, verurteilte den M"sketier Heirnann Kack vom ^165^ Infanterie- Hofmann.Darmstadt leate der Stadtperordnetenoersammsuna Regiment ^in mis'den, Sperre seine Entwürfe vor. Danach kommt tn die Mitte des -luice- ^^eilt worden war, dann aber versuchte, indem er den wilden platzeS ein großes Becken, in das sich aus einem ca. 3'/, Meter Mann spielte, in tu. .u»..«»«» si -- hohen Behälter das Wasser eraießen soll. Der Behälter be- umibten Straftaten zusätzlich zu 3 Jahren 6 Monaten Zucht- kommt durchbrochene Söulengaklerien. die aus ibren Aus. M laufern zwei Bildwerke, Pan und Panin, tragen werden ------—--- ."7”’ ' ' ..------- T.------- Der Entwurf wurde qenebmiqt. Ter Bau soll fvätellenS am Der Rbeimfch Westtotlschc Effekte»,narkt. I ;;%<■/, 14 W n 3 ,ur Mfcnf«« sertch fern: Djjrtau. m rat Hofmann denkt ledoch, daß w,r schon im Ium die Em-1 en ncftent eingetreten. D-e Tendenz ist als eine be- weihung deS Brunnens zugleich mit der Einweihung der l^nvtete zu 6e-cichn"n, d^ch halten sich d'e Umsätze nach wie vor in 14»^ evangelischen Kirche vornehmen können. (B. Raub. Ztg.) engsten Erenzen Für Kl,re Aum'st' ^-DoTig^ Gr-f Schwein 4l/6 w 94 T n r m ft n h t 14 Der Gine Einzahl in ter- K'onßantm her Große, Johann Tenne sbwg. Qothr*nopn. Mont 4 nachmittag auf dem ehemaligen Terrain der Chemischen b^hrt. — Die etw-s festere Stimmung aus dem Kali- Fabrik von E. Merck vorgeuonimen. Es galtdie b^grotzen furenmnrft hielt auch heute wnter an. Alerand^rsball. russ 8taatsanl. 1905 Schornsteine zu bes.'itigen, ton? nur mit Hilfe von Spreng- Burb'ch, Ear^f-nd und Iobmuashall a"t 6•'bäumet. (VröüeTC jn Staatsanleihe ungen geschehen konnte, die eine Abteilung des 21. Pionier- Umsätze f-nben statt in Adol^salück unb Dentschland-Instenberg. , a, Conv. Türken von iuc3 bataillöns aus Kastel vollzog. Gestern wurden zwei ber ferner zu gut gehep-yrten Preisen gesucht: Hansa Dilberberg Türkenlose 135.80 Essen von den Pionieren niedergestreckt, die beim Fallen I und Ernilieuhall, sonßiges unverändert. 'x \fu rc n »I 4% Griech. Monopol-Anl. noch eine dritte Esse mit zu Boden warfen. Heute nach- markt liegt geaen gestern kaum verand-rt, em"s swwacher siegen äussere Argentinier mitten i'.-2 Uhr eriolale die Svrenauna des arößten zirka Altenberg, Avfclbaumerzug, Große Burg, dagegen machte sich 3 Beste und billigste Bezugsquelle für sämtliche Schuhwaren. per Stück 4, 5 per Dutzend 45 per Stück 5 per Dutzend 55 Höften selbst bestreiten zu können. Gießen, den 11. Dezember 1905. Bezirkssparkaffe Gießen. Wiener. in Haselnüsse Apfelsinen allerf. Schneeflockenmehl per 10 Pfd. Mk. 1 90 Peot^e iat^ ' • peatiC^Ko®roich ‘ pisk!jw ',,f Dresd Wien • Kredit 0^ | (,e5,e flenri-^ l'cr «n. **»*st| Frische Lendnng Christbäume eingetroffen. 08288 Ferber, bei der alten Kaserne. dass unsere Herren-, Damen- und Kinderschuhe und Stiefel nicht ebenso gut, dauerhaft und elegant sind wie solche, die bedeutend mehr kosten? Wir sind durch unsere Verbindungen in der Lage, zu ausserordentlich billigen Preisen zu verkaufen. Wenn Sie Ulf 11! ff.BlÜteBmchl p. 10 Pfd. 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I. hierher einzureichen und, muffen mit ärztlichem Attest und einer Bescheinigung belegt sein, woraus hervorgeht, daß die Kur notwendig ist und die Eltern nicht in der Lage sind, die Julius Schulze Kreuzplatz empfiehlt als passende Weihnachtsgeschenke Krawatten, Herrenkragen und Manschetten Prima Ziegenleder-Glacehandschnhe ❖ Winter-Handschuhe und -ünterzeuge ❖ O Ni ©hl O Brill-Mehl ST !io:^ 10 Pfund Mk. IM Kaiseearehl i°P,d. Mk. 1,60 la Bläteiunehl. . 1,50 Wer (ieinf‘Än) 20 w MaiiLeln per Pfund SO Bg. Km-the- . . 30 $f6. Rasinen . . 40 M». Schmalz (9TÄ 54 w vr. Mcr's B-tz-Iver 1 ■*. 11 Ut 0111 9 7 \ 5. $oCr n ;r bi'■ M ohich^ii'V ' r b'Ctci'i;;.'... X •^orburv •% ■ ] ,n,f* mit : rhet üfTfiti. | ' i;?. >, 111 "t otbciifliV Dendrit 300 08258 ' an Wohlgeschmack und Bekömmlichkeit ist der Lederthrau aus der Drogerie Carl Seibel *»56 Frankkurrer Str.39 Telephon 593 Für mein Kolonial- und T> terialwarengeschäkt suche ich f".. gewandten, tüchtigen I. 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