Freitag 23. Irrni 1903 Erstes Blatt 155. Jahrgang Goeq, trtaentptl E'nn« Beck 4>ie Keutiqe Dummer umfaßt 10 Seiten. Adresie Kh Tepekben: Vlu-etger «tetzea. F^rnsprechanlchlutz Nr 51 «rugntdlt monaih 7b in„ ot trieb jährlich ‘Ül? 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 'BL, durch die Post Alk. 2.— viertel» jährl auSlchl. Bestellq. "inahme v^n Hnjei *-!■ h die l< sar 3 oo imtt iii# Je ’ernretÄ: a.'3n>ärtZ 'y 5j. c e ’ » n i tv o t * l1 li’t den polil und iJ. ,x u teil P Ö111 l o: für .Stadt und Land* und ^GertchtSlaai": August für den An» Muß and in Sturm und Prang. Nach den von Bulygin ausgearbeiteten Vorschlägen soll die Volksvertretung, die sog. Gossudarstwenaja-Duma. aud 500 Mitgliedern bestehen, die vom Volke auf 5 Ja hre gewäh lt werden. Sämtliche Vtitglieder vereint bilden das Plenum. Unabhängig von diesem zerfällt die Duma in 10 Sektionen, wovon 9 je einen besonderen Zweig dec Gesetzgebung zu verwalten haben. Den Präsidenten der Duma bestimmt der Zar persönlich. Jede Sektion hat ebenfalls einen Präsidenten, der vom Zaren aus den Mitgliedern der Duma gewählt wird. Jedes Duma-Mitglied erhält jährlich 2 400 Nudel Diäten. Die Themata, welche der Duma -u unterbreiten sind, fallen mit jenen des NeichS- Ker Hneg. London, 22. Juni. Dem „Daily Telegraph" wird aus Moji gemeldet, daß die Lage des russischen Heeres hoffnungslos sei. General Linjeivitsch könne nicht mehr tun, als einen schwachen Versuch, die Vorwärtsbewegung der siegreichen Japaner zu hemmen. Eine wirksame Verteidigung gegen die japanischen Angriffs sei ausgeschlossen. Die russische Kavallerie habe so gut wie gar nichts über die Bewegungen der Japaner während der letzten Tage zu erkunden vermocht, da Marschall Ojama es verstanden hat, seine Truppenverschiebungen äußerst geschickt zu verschleiern. Die Nüssen haben keine Ahnung, von welcher Richtung der Hauptangriff erfolgen wird. Die Japaner haben bereits alle wichtigen Positionen genommen, welche für die Erlangung des Sieges von Bedeutung sind. Die nächste russische Niederlage dürfte viel niederschmetternder werden als alle bisherigen. Petersburg, 22. Juni. Im Laufe eines Monats dürfte Hawegasa mit 100 000 Mann tn Dmosso stehen. Gelingt es Nogi mit seinen 6 Divisionen, mit denen er sich auf die von Sirumining gebaute Bahn stützt, bei seiner bevor» "testenden Umgehung durch die Mongolei sich mit Hasenawa hinter dem Rücken von Linjewitsch zu vereinigen, so wäre dies die fürchterlichste Katastrophe deS ganzen Feldzuges. Diese langsam beginnende Operation der Japaner, die nicht vor Monatsfrist zu Ende geführt werden kann, hat die Legende von Linjewitschs Umzingelung hervorgerufen. Bisher scheint nur der Vormarsch Hasegawas Kuropatkins Stellung zu bedrohen, denn den Truppen Rogis kann die Armee Kaulbars entgegengeworfen werden. — Admiral Ne- bogatow ist an Geistesstörung erkrankt. (?) Petersburg, 22. Juni. Großfürst Nikolaus Nikolajewitsch, Generalinspekteur der Kavallerie, ist unter Belassung seiner Stellung als General-Adjutant zum Vorsitzenden des Landesverteidigungsrates ernannt worden. London, 22. Juni. Der in Sidney eingetroffene deutsche Dampfer Prinz SiegiSmund berichtet, daß er am 1. Juni nördlich von Luzen durch den russischen Kreuzer Dnjepr an gehalten wurde. Der Kreuzer gab zwei blinde Schüsse in der Richtung des Dampfers ab, ließ ihn jedoch nach Prüfung seiner Papiere passieren. Tschisu, 22. Juni. lieber die Ausweisung fremder Staatsangehöriger aus Port Arthur wird noch berichtet, daß sich der Direktor der Hamburger Firma Kunot u. Albert nach der Einnahme Port Arthurs nach Shanghai begeben habe und ihm dort mitgeteilt worben sei, daß er nicht mehr nach Port Arthur zurückkehren dürfe. Von der Ausweisung sind vier weitere deutsche, eine amerikanische, zwei französische und eine griechische Firma, betroffen. Nach der Kapitulation haben die Japaner bei diesen Firmen nur wenige Einkäufe gemacht, sodaß ein großer Warenvorrat zurückblieb. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Hungen. In der Zeit vom 27. Juni l. IS. 5i£ einschließlich 10. Juli l. IS. liegen auf dem Rathaus zu Hungen folgende Akten, nämlich: 1. die Profekte über die Ausführung von Drainagen im FeldbereinigunaSbezirk nebst Kostenanschlägen, 2. eine Abschrift deS Beschlusses der Vollzugskommission vom 20. Juni I. IS. über die Ausbringung der Kosten zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung deS Ausschluffes innerhalb der oben angegebenen Offenlegungsfrist bei Großh. Bürgermeisterei Hungen schriftlich einzureichen. Friedberg, den 21. Juni 1905. Der Großh. Feldbereinigungskommiffär. Spanier, Kreisamtmann. bekanntlich bei 4 0 ländlichen Vertretern 17 für Starkenburg, 13 für Ober Hessen und 10 jür Rheinhessen vor. Eine wichtige neue Bestimmung hat die Kammer in Art. 17 getroffen durch die Annahme eines Antrags v. Hehl. Der Artikel bestimmte, daß, wenn keiner der Kandi- didaten die Hälfte der abgegebenen giftigen Summen erhalten hat, in einer engeren Mahl unter den zwei Kandidaten zu wählen sei, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Nach dem mit der verfassungsmäßigen 2/r Stimmenmehrheit angenommenen Antrag des Frhrn. v. Hehl wurde hier bestimmt: „Hat sich eine Mehr- ) e i t nicht ergeben, so ist ein z w c i t e r W a h l g a n g anzuordnen, bei welchem derjenige der Kandidaten als gewählt gilt, auf den die höchste Stimmenzahl fällt. Bei Stimmengleichbeit entscheidet das vom Wahlkommissar zu ziehende Los. Durch die Annahme dieses Antrags, gegen den sich nur Geh. Rat Michels-Mainz ansprach, während Fürst Löwenstein, der Ansschußbericht- erstatter, Fürst zu Solms-Lich und andere Mitglieder dafür eintraten, wird in Hessen bei der Einführung des direkten Wahlrechts die Stichwahl abgeschafft, da bet einem neuen oder zweiten Wahlgang auch neue Kandidaten aufgestellt werben können. Eine längere Debatte entspann sich noch bei Art. 62, bei welchem Frhr. v. Heyl die willkürlich erfolgte Wahlkreiseintcilung zur Sprache brachte und besonders die Einteilung f'ir Rheinhessen einer charfen Kritik unterzog. Da nach dem bereits angenommenen Art. 19 nach dem Reaierungsvorschlag tue A b g r e n z- ung im Wege des Gesetzes" erfolgen soll, wurde auch hier die Regierungsvorlaae angenommen mit dem Zusatzantrag des Ausschusses, daß das Gesek gleichzeitig mit dem Gesetz, betr. die Abänderung der Art. 67, 69 und 110 der Berfaslunasurkunde in Kraft treten soll. Gietzener Anzeiger w General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Nr. 145 MOeiet ilOttch aufeet Bonntag*. Eem Dießen et Anzeiger werden tm Wechsel mit dem ßeffl<ä)tit Landwirt die Gtetze«er Familien. Möttei viermal in der Woche deigelegt. Rotationsdruck u. Der» lag bet Vrühl ichen Unwetl.-Buch-u. ©teilt» brudettl. Ä. Bawg*. Retafnon. tpebtttoa und Druckerei: Die Wahlrechtsvorlage in der ersten hessischen Kammer. Die erste Kammer hat am Mittwoch in einer siebenstündigen Vormittags- und Abendsitzung die Wahlrechtsvorlage durchberaten und erledigt. Das Charakteristische an der Beratung ist, daß sich die Ständekammer nahezu einstimmig in dem Gedanken zusanrmensand, der Einführung desdirektenWahlrechtNuurinVerbindung mit einer Erweiterung der Budgetrechte der ersten Kammer zuKustimmen und daß sie trotz der wiederholten Warnungen und Bedenken des leitenden Ministers gegen diesen Schritt auf ihrem Standpunkt verharrte. Der Art. 4 der Vorlage, in dem die Einführung des direkten Wahlrechts festgesetzt wird, wurde einmütig nur unter der Bedingung angenommen, daß eine bei Art. 62 eingefügte Bestimmung folgenden Inhalts eingefügt werde: Dieses Gesetz tritt gleichzeitig mit dem Gesetze, die Abänderung der Art. 67, 69 und 110 der Verfassungsurkunde betreffend, in Kraft. Für das direkte Wahlsystem erklärten sich am Vormittag in gewundener Form ein paar Herren, Theorie und Praxis aber wollten sie geschieden wissen. Das war ein Haschen nach etwas Popularität ohne allen Wert. Ganz richtig war der Vorschlag des Mainzer Geh, Kommerzienrats Michels, die Wahlrechtsvorlage und den Initiativantrag aus Erweiterung der Rechte der ersten Kammer zu trennen, er sand aber keine Gegenliebe. Hocherfreulich war es, daß der Vertreter der Landesuniversität Geh. Justizrat Prof. Dr. Schmidt mit aller Entschiedenheit für das direkte Wahlrecht eintrat. Im übrigen erklärte er auch sein Einverständnis mit dem Initiativantrag ohne irgend welche Abänderungen. Da die in der Hauptsache nach den Beschlüssen des Ausschusses von der ersten Kammer abgeänderte Vorlage in etwa 14 Tagen auch in der zweiten Kammer noch einmal zur Verhandlung kommen wird, seien jetzt noch die wesentlichen, in der C ihung vom Mittwoch abend gefaßten Abänderungsbeschlüsse, die zugleich den sonst üblichen Kam- merbericht ersetzen sollen, hier näher wiedergegeben. Die erste Kammer verwarf zunächst nach dem Ausschußantrag den Beschluß der zweiten Kammer, anstatt der bisherigen Bezeichnung „Landstände" „L a n d t a g" und anstatt „zweite Kammer" zu sagen „Kammer der Abgeordneten". Eine zu Art. 2 angenommene Ergänzung über das Stimmrecht beim Aussterben einer standesherr- lichen Familie hat kein weiteres Interesse. Art. 3 wurde einstimmig nach der Reu. ungsvorlage angenommen. Damit ist die Wahl von 15 Abgeordneten und das Privilegium für Alsfeld, Bingen und Friedberg wieder m die Vorlage eingestellt. Einen sehr bemerkenswerten Vorschlag machte Frhr. o Heyl zu Art. 4, indem er dem einzigen Satz: „Die zweite Kammer geht aus direkten Wahlen mit geheimer Abstimmung hervor" anzufügen beantragte: Die Abgeordneten der Städte Darmstadt, Mainz, Gießen, Offenbach und Worms werden nach dem Grundsatz der Listen- und Verhältniswahl gewählt." Das heißt also die Einführung der P r o v o r t i o n a l w a h l . Gebm i stgg feiern, fsi nicht mir ein Fest tag' für Ihre Familie; er ist auch ein Ehrentag für die Lciudesiinivcrsilut, in bereit Namen ich Ihnen, unfen» Senior, die herzlichsten, märmsten Glückmilnsche au-spreche. Seit über 36 Jahren gehören Sie dem Lehrkörper unserer Hochschule au, deren sämtliche Ohreiu'initer Sie inne gehabt und die Sie trotz verlockender Rufe nicht verlassen haben. In seltener körverliclier nUb geistiger Frische sehen mir Cie heute vor ims, mitten in mtgeftvengier Arbeit, ein Muster von K'orrektheit. iinb Pflicht treue. Mit Stolz können Sie auf Ihre Lehrtätigkeit ziirückblicleu, die reich an (Erfolgen geiuefen i|l Ihre Schüler sind iueit über den Erdkreis verbreitet nnb werden heute in Liebe 'i 1 (bei l ie P itme ilinkt mir dem, h’t ringt und strebt. Durch Ihre Ivissenschastlichen Arbeiten haben Sie sich einen guten Namen in aller Welt erworben, llebcrnli n ie füi ‘i k bührc nb: Aneikcunung ae suudeu, nucl) van feiten her Staatsregierung nnb unserer Erlauchten Lande-fürsten. Möclite eK uns noch lange vergönnt fein, Sie als Zierde nuferer Alma nulter Ludoviciana unter uns AU sehen. 1 Im Namen bei* philosophischen Fakultät gratulierte der derzeitige Dekan, Prof. Dr. Sauer, mit folgenden Morien: Hochverehrter Herr .College, als Dekan der philosophischen Fakultät habe ich die Ehre, den Glückwünschen der Landeöuniversi tät, die Se. Ntagnifizen*. im Namen des Senats Ihnen ausge sprachen hat, die her Fakultät hinzu zufüg en, der Sie seit mehr nid 36 Jahren angehören, bereit Doklorivürde sie fast ebensolange zielt, der Sie als der würdige Senior unter beit Aktiven voran, schreiten. Als iunger Gelehrter, der wifsenschastliche Forschung zu vereinigen mutzte, sind Sie Ihrer Thüringer Heimat entführt worden bitrfh die Berufung auf den Lehrstuhl HmideshagenS und Rehers; halb fiub Sie ganz bei uns heimisch geworden und haben sewfi dem lockenden Auf in die schölte Kaiseistadt an ber Donau miderstandeu. Die Fakultät freute und freut sich mit Ihnen de>> Aufblühens der Forstwissenschaft nnb Forstkultur in unserem Heffenlcuid. Aber uocl, mehr freute, sie sich zu sehen, Wie ie ' uf die unverwüstliche Frische und Iugeudlichkeit sich stetig erneuten, ein lebeiibigcß Zeugnis von ,.denIschen Waldes straft, der kein Siechtum leidet und alles, was gebresteuhaft, aus Leib und Seele scheidet". Der .frauplwuusch, den mir heule dem jugendlichen Siebziger weihen, sei der, daN diese lüolte^aabe der Iugeudfrische Ihnen erhalten bleibe nach viele segensreiche Jahre! •e Noch ein 7 0. ®courtOtng. Pros. Dr. Ludwig v. Schwabe, der Vertreter ber klassischen Philologie und Archäologie au ber Tübinger Universität, feiert morgen, am 21. Juni, seinen 70. Geburtstag. Er ist am 24. Juni 1835 hier in Gies; en geboren, erhielt seine Vorbilbuug am hiesigen Gymnasium und studierte von 1858—57 an den Universitäten Meßen und Göttingen. 1857 erlangte er hier in Gießen den Dr. phil. Zwei Jahre später erhielt er hier die venia legendi und 1863 eine a. o. Professur. 1864 wurde ei ordentlicher Professor der klassischen Philologie und Archäologie und Direktor des Kunstmuseum« in Dorpat. Seit 1872 lehrt er in gleicher Eigenschaft an der Tübinger Hochschule. • • AuSzei chnung. S. K. H. der Gr ost Herzog erteilte dem Inhaber ber Firma W i l h. 9i u b o l p h, Piano- forte- und Harmoniumlager, in Gießen und Marburg, den Charakter als Großh. hessischer Hoflieferant. • • A us bem Vtilitäiivochen blatt. Müller, Garn.-Verwalt.-Kontrolleur in Gießen, wurde als Ver- walt.-Iusp. nach Schlettstadt, 9t inner, Garn.-Venvalt.- Kontrolleur in Celle, nach Gießen verseht. * • DaS erste 2(b onn einen tfif ongert unserer Militärkapelle gestern abend im Garten des Neuen Saal- baueS" war außerordentlich gut besucht, und die Darbietungen, denen ein gut gewähltes Programm zu Grunde lag, fanden reichen Beifall. Besonders die Piftonvorträge dev Hin. Gieß, der fein Instrument scheinbar mühelos mit großer Weichheit im Ansatz meistert, haben gestern im Freien, unter den prächtigen Bäumen des Gartens, viele Besucher des Konzerte« entzückt. ••Tic A b b r n chSarbeiten d e r ra ch e b it rg, über sie in den heutigen .Familienblättern- ein Gießener Poet ginn Wort gekommen ist, sind im vollen Gange. Das Wc- düude, von dem schon das Dach abgenommen ist, fieht jetzt ganz bedrohlich aus, nnb es ist jedem Passanten zu raten, nur aus dem jenseitigen Trottoir vorüherzugehcn. Die Polizei hat nur baS eine Trottoir obgeipervt. • • Steuern. Nach den Veröffentlichungen in dem Ne- gicrungOblntt kommen in den fünf größeren Städten des Großherzogtums folgende Beträge an Gemeindesteuer für baü VerwaltungSjahr 1905 zum Ausschlag: in Mainz 2 554168 Mk. „ Darmstadt .... 2078820 „ „ Osfenbach 1934 945 „ „ Worm« .... 1098 100 „ „ Gießen . . . . . 850 775 „ Dem ^luSschlag dieser Steuerbeträge auf die für die Gemeinbebesteuerung in Betracht kommenden Steucrkapstalien liegen nachverzeichnete AuSschlagLsäl;c zu Grunde: für die Stadt Offenbach 120,882 Prozent „ „ „ Gießen 12 0,0 „ „ „ „ WormS 95,305 „ „ „ „ Mlainz 91,8 „ „ „ „ Darmstadt 88,2 ,, Darmstadt hat also den niedrigsten und unser liebes Gießen den zweithöchsten AuLschlagsal;. •* DaS Eisen da hnprojekt Lich Gr ü n b e r g. Herr Louis Moll in Grünberg schreibt, das; unsere Notiz aus Ntünster in Nr. 143, zweites Blatt, nicht den Tatsachen entspreche. Er, Moll, habe lediglich erklärt, das; die Firma Lenz den Versuch gemacht habe, bessere Bedingungen als die von ihr bereits eingegangenen vom Komitee zu erreichen. Darauf einzugehen, fei das Komitee nicht gewillt. Ferner habe er ausgeführt, daß eine kleinere Firma, welche ein sehr günstige« Angebot für die Erbauung der Linie machte, dieses zurückgezogen habe mit Nückstcht auf die Erklärung ihres Bankhausev, daß cL nicht gewillt sei, die geforderten großen Summen für da« Unternehmen herzugeben. fc. Frankfurt a. M., 22. Juni. Vergangene Nacht fuhr der um 1.18 Uhr früh vom Hauptbahnhos nach dem Güterbahnhof fahrende Uebergabezug Nr. 8151 am Heller Hof einem dort passierenden GÜterzug in die Flanke. Dlaschine und drei Magen de« UcbergabezugeS entgleisten nnb würben stark beschädigt. Der Führer diese« Zuge« hatte da« Haltesignal überfahren. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Bremser unerheblich verletzt. * Kleine TageSchrontk. In N e u f a l z a. d. Ober er- f ch l u a die gefchiedene Frau dc« HiiitcufchiuiebS Gehle mit Beil- hieben ihren 7 fahrigen S o h n sowie ihre 0 jährige T o ch t e r und ließ sich einige Stunden svätcr von einem Eifenbalwzug tibcrlahreu. Sic halte die Tat liuS Furcht vor einer Strafe wegen Diebslahl« begangen. — Fn Köln wiederholen sich die Unruhen am Ehlodivig- vlah allabendlich und zwar stets in erhöhtem Maße. Am 21. trieb die Polizei die Äkeuge schiießlich auseinander, wobei mehrere Personen v e r l e h t und eine Einzahl Auheftörer verhaftet wurden. — Der 6 hieago - Ae w - P o r f ■ E y v r e s; der Lake» shore-Disenbahnlinie Iras bei Atentor (Ohio) auf eine offene Weiche und entgleiste. Der Zug ging in Trümmer und wurde durch ein auSb r e ch ende« Feuer teilweise verzehrt. I 3 Personen wurden getötet, zwanzig verwundet. Der Zug lief, als er von dem Unglück betroffen wurde mit einer Schnelligkeit von 70 Meilen in der Stunde. — ^luS S a n Francisco wird gemeldet daß dort ein Engländer sich in feinem Hotelzimmer verbarrikadirte und aus die Vorübergehenden Schüsse ab'euerle. Der Verkehr der Straße mußte gesverrt werden, während die Polizei sich bemühte, den gefährlichen Schüßen fest zu nehmen. Erst nach zwei Stunden gelang es, den Wahnsinnigen festzunehmen, nachdem er eine A nzahl P ersone n getötet und viele v e r w u n b e t hatte. — Ein seit Samstag nachmittag vermißter 15 jähriger Knabe an« Meuro bei Senstenberg wurde ermordet unter Spreu verdeckt bei Drochoiv aulgesunden. Er ist von einem Bergmann verschleppt worden, der nunmehr deS Lustmordes ver- dächttg verhaftet wurde. Nniveksttäls-AachriiLlk». — 23 oit der Ber g straße, 22. Juni. Mau schreibt miß': Der Verband beul ich er Lands m annschaft e n (K'o- b u r gic r L. 0"? beging nm Sonntag nach, Pfingsten die 37. ^Wieder bei kehr seines GrüudungStageS in herköminlicher Meise durch eine festliche Fahrt nach der Bergstraße, an der über 300 Alte Herren und aktive Mitglieder des Verbandes sowie ein reicher Danien- slor teil na hin en. In Zwingenberg trasen sich die Festgenossen au« Süd- und Norddeulschlaud. Die ans dem Kobnrger Pfingsl kongreß gefaßte Resolution für die Mahrnng der akademischen Freiheit wurde mit Begeisterung ausgenommen. Eine Nachfeier hat im Frankfurter Palmgarten statt gefunden. Halle a. S., 21. Juni. Weil bei dem Sonnenweiidfackelzng zu Ehren Bismarcks die Führung und die Gedächiuisrede der katholisclie'n Verbindung' „Siiesia" zusicl, schließen sich heute sämtliche Burstl'eussl'aft«'n von d'n: Fester ans. KrriiiUslaal. Meß, 21. Juni. In Sillegnh, 11 Kilometer südwestlich von Metz, wurden am 21. Mai 1901 sechs M ii d ch c u int Alter von 6 und 7 Jahren auf dem Heimweg' von der Schule durch die einstürzende Wand eines baufälligen Hanse« getötet. Daß Haus war, so lesen wir in der ..Frks. Zig/3 Eigentum der greifen Witwe. Jean und ihrer Söhne, des Pfarrers I. in Dili kastel und biv? Schuhmachers I. in Lorrh-Marbignh. Eß befand sich lange vor dem Unfall zu gefahrdrohendem Zn st and, und die Eigentümeistu war bereits vor etwa 15 Jahren zur Beseitigung dieser Gefahr von ber Behörde auf- gefordert worden, ohne daß sie jedoch die erforderlichen Schritte imternomiucn Hütte. DaS von der StaatsmivaUschaft eingAeitete Strafverfahren gegen den Bürgermeister von Sillegnn und den Pfarrer Jean mußte wegen mangelnder Beweise für daß Vorhalt denscin strafbarer Fahrlässigkeit eingestellt werden. Ttuf die vom Vater eines der getöteten Müdcheu eingeleiteten zivilrechtlichen Klage gegen die drei Eigentümer des Hauses und den Bürgermeister wurden jene iebt als Ge» famtschuldner zur Zahlung von 800 M arkv e r urteil t. Dieser Spruch ist für die Elteru der übrigen bei dem Unfall ums Leben gekommenen Kinder natürlich von präjudizieller Bedeutung. 'Dieser Bericht gibt uns zu denken. Unsere wunderscheußliche Gießener „Krachebnrg" wird in nun endlich nuS dem 2Vege geräumt, aber ist gernbe jettt wirklich jede G e f a h r ausgeschlossen, haß nicht ein ähnlicheß Unglück Hereinbreche wie dieses in Lothringen'? D. Red.) «Atü tkrücnh’iutmi. Offenbach, 22. Juni. Die W c i ß b i n d c rg eH i l f e n stimmten dem von der Lohnkommission mit den Meistern vereinbarten Tarifverträge zu. Der Ausstand hat beinahe 2 Monate gedauert. Märkte. $ G v ü n b e r g, 22. Juni. Der Henle hier stattgehabte „I o b an n i sm a r kt" imhni, von schönem Wetter begünstiat. einen fchr regen Verlauf. Der Biehmarkt war sehr stark befahren, besoudrrs mit Iuiigschweiiien: mit »iinbliicl) schwächer. Die Aussahit an Schweinen übertraf die Nachfrage, so daß viele 2*erfüll fei’, namentlich die Händler, ihre Ware nicht absetzen konnten. TroHdem war der Handel hott bet erstaunlich Iwben Preisen. Für die Iungschwciue geringster Sorte bezahlte man daß Paar 50 bis 55 Mk. bessere (‘>0—65 Mk.; die erste Sorte mit 70 bis 7f> Wt Einlegeschweiue, die wenig vorhanden waren, galten 90 iß.x i(\i Pil. Im Rindvichhandel benschten die seither üb- lirt’cn lu'Hen Preise. Der Handel ging aber gedrückt. Hoch int Pi ise sind die Kälber, die mit 45 Psg. pro Psuud Lebendgcwic'.'l verknust werden. ko. Frankfurt a. M., 23. Imn. 'Orig.-Telegr. des .,6steß. 21115/') Bich m a v k t. Zum Verkaufe standen 643 Kälber, 42 Schafe u. Hämmel, 262 Schweine. Kälber 1. Qual. 87—90 Pf,. Lebendgenstcht 52—54 Plg., 2. Onal. 80- 84 Pfg., Lebendgenstcht 49 51 Pfg., Schlachtgewicht 62— 66 Pfg. Schafe 1. Qualität Schlachiciewiclst 00 00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. Schweine I. Qualität 69- 00 Pfg., Lebendgewicht 54.00 Pfg., 2. Qual. 68-00 Pfg., Lebendgewicht 58- 00 Pfg., 3. Qualität 62—64 Pfg., Levendgewichi 00—00 Pfg. Geschäft bei Kälber und Schafen mittelmäßig, kein Ueberstand; bei Schweinen gut, fein Ueberstand. ci)riqinat-DraI)tmcsdnn,|kn. 21 e r l i n, 23. Inin. Dos gegen ben G/rasen P ü ckler erlassene Redeverbot, das von dein hiesigen Polizeipräsidium cnisging, ist jetzt durch eine Verfügung des Ministers des Innern ousgehoben worden. H c r r enberg (Württemberg), 23. Jnni. Heute nacht IV2 Uhr brorh in einem von drei Familien bewohnten Hause Feuer aus, welches das gauze Haus vollständig zerstörte. Die Familie des Hefenhiindlers Nuosfer, bestehend aus Mann, Frau 1111b fünf K'indern, ist dabei it nt S Leben ge. k 011t nt c n. K i c 1, 22. Inui. Der Kaiser besuchte heute nachmittag die Fachten „Nahma." (Goele.t), „Sunbeam" (Lord Brassey), „Atlantic" (Mr. Marshall), „Utowana" (Mr. 2lr- mour) und stattete dem Prinzen Heinrich im königlichen Schlosse einen Besuch ab. Heute abcnb faud bei Sr. Majestät au Bord der „Hohenzollcrn" ein Diner statt. Vor der Tafel verteilte der Kaiser die Preise an die Sieger der Ozean- lvettsahrt, den 1. Preis an Mr. Marchall („Atlantic"), den 2. Preis an Herrn Tietgens (Jacht „Hamburg"), den 4. Preis an Mr. George Lauder („Enohmion"). Der Gewinner des 3. Preises Earl of Erawford ist nicht in Kiel. Korvcttcnfapi- tän .Hedbiughans, Marineattachee in 2Üashington, überbrachte dem Kaiser in Kuxhaven eine Anzahl von. Bildern, den Start der Ozeauwctt'fahrt betreffend. Petersburg, 23. Juni. Dn hier ein Friedenßfchluß nicht s0 bald erwartet toirbf werden die Truppen- T r n u S p 0 r t c nach ber Mandschurei beschleunigt. Mehrere Tausend Landofsiziere haben sich nach dein fernen Osten begeben. Der russische Botschafter in Nom, Mnrawiew, trifft demnächst hier ein, mit an den 23cratniigeit über wichtige diplomatische Fragen teilznnehmen. 29 a r s ch a u , 23. Juni. Während der F r 0 h ii l e i ch n a m S- Prozession entstand in bei: Krakauer Vorstadt ans nnbedenteui- ber Ursache eilte Panik. In bem wilden Gedränge wurden mehrere Frauen und Kinder verletzt. London, 23. Juni. Die Mendblältei.' veröffentlichen ein Telegramm ans G n n t s ch n l i n g , demzufolge Dienstag eine starke japanische Streitkraft plötzlicli die Nachhut der rnssi scheu 'rechten Flanle an griff. Nachdem weitere japanische Truppen erschienen warnt, wurde ber Kampf auf dem recht c it Flügel her Russen allge 11t c i 11. Newh 0 rk, 23. Juni. Der „Sun" meldet ans Tokio: KrtegSminister Terauchi feilte die Armee von den FriedenS- v 0 r s ch l ä g e n in Kenntnis, fügte jedoch hinzu, der 2l e r lauf der Verhanvluugen sei keineswegs ab zu seh eit; die Soldaten müßten sich rtitf eine längere Ans'dchnung des K r i e ge s g e f a ß t machen. SVIöitter, näliret selbst! Durch die Ernlihrnnc* mit der Floncho gehen allein in Deutschland jährlich 300 000 Situ tri inff 6 an V erd au un ff sk r an Ich ei ton zu Grunde. Dhffeffon ffodoihen Brustkinder vortrefflich. Ein Ulititcl, welches Milch schafft und jeder Mutter das Solbststillon crmöfflcht, ist das von den hör vor raffend et. en Acrzten erprobte und empfohlene L a c t a ff o 1. Broschlire über „Natürliche SäuRlinffscmHhrunff“ gratis und franko, von der Vasoff on-Fabr ik Pearson & Go. in JTnmhurff 106. hvG*7G ECursberücM« Frankfurt n. AVgO/o Roichtmnloiho . . 101.30 3 ’/p do. . . . 90.80 8l/,0/o Knneols .... 101.35 u”/n do. .... 90.25 tl’/,i% llesRon .... 100.40 ßl/0 ObarhosHcn . . . 99,30 41*0 Oostorr. Goldronto . . 101,75 4*/n.g(> Oostorr. Hilborrcnto . 00.00 4 o.i Unffar. Ooldronto . . 99,30 4l,/|) Italien. Honte , . . 105.70 •i Portiiffleaor I . . . 67.00 !P/ Vorfuffiosen. III . . 67.30 1 9ö' Uuif. Tllrkou . . . 88.10 THrkenloso 185.90 4 0riech. Monopol.-AnL 54.10 4*/»% liussero Arirenfinor 44.60 Tendenz: fest. S' $2. Juni Offizielle Schlnsskursc. 3°/0 Mexikaner ...» 67,70 4,/e,,/o Chinoson .... 96.65 Electric, ßohuckort . . . 136 00 Nordd. Tdoyd . . . . 122.95 Kroditaktlan 207 70 Diskonto-Koimnandil;. . . ] 90 20 Darmflflldtor Bank . . . 140.70 Dresdener Bank .... 156 00 Berliner Handelndes . . 170 00 Oestorr. Staatabahn . . . 143 20 Lombarden 18.30 Oottlmröbahn —- Lanrahlltto . . . . . 265.00 Bochum 251.60 I nrponor . .... 213 60 Stu atschatzsclieine . . . 100.35 iflihiss: schwach. H^ndelskamuser-Wahl. Aach dem Jahresbericht der Großherzoglichen Handelskammer Glichen waren im Bergbau iimcrhnlb der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach irngefähr 1500 Arbeiter mit 3000 FarniUeiicm- gcliöiigcii beschäftigt, (befördert wurden 875,382 TomiCii Eisenerz und Braunkohlen im Werte von Tlf. 2,388,574.00. Davon kommen auf den in Vorschlag zur Wahl gebrachten Herrn Direktor Miinker 170 Arbeiter, welche Alf. 154.168.12 Lohn erhielten. Gefördert wurden 25,350 Tonneii. Diese Zahlen dürften zur Geniige ergeben, daß die Montaiiiiidustrie wohl berechtigt ist, mindesten-', einen Sih in der Handelskammer zu veanfprlichcii. Personenfragen fönuen hier nicht mit sprechen, da vor allem das Interesse des (Sanken zu wahren Pflicht eines leben ist. Eine Industrie, welche gerade in den minder von der Natiir bedachten Strichen unserer Provinz der Bevotkcrmig Verdienst und LebeiiSunlerhalt gibt, verdient der wohl- ivollcndstcn Beachtung und Unterstützung. D33/n Bektlttttlmachnna. Wir bringen hierdurch zur öffentUcben Kenntnis, daß in der Zeit vom 1. Angufl bis Mitte September b. IS. voraussichtlich feine Sihniigcn der Stadt verordneten-versaminlitttg abge- halten werden. Dringliche, die ^Beschlußfassung der iStaci*oi'tmeten-'I'-ey- samuilung erfordernde ^Angelegenheiten sind daher spätestens bis 20. Juli dS. IS. bei unS vorzubringen. B,3/e Gießen, den 21. Juni 1905. Großh i zog liehe var-n» istcrei Gießen. Mecn nt. ______________ Verkauf von Grausamen. Der GraSsameu im Domantalmald hiesiger Qbcrförstcrei soll auf dem SnbmissionSmegc verkauft werden. Gebote sind bis zum 3. Juli d. Is. bei imierzeichneter ObersÜrsierci schriftlich einznreichen. ^Nähere Auskunft erteilt dieje, sowie der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten bei Gießen. Die Erössnmig der Gebote erfolgt am 4. Juli d. I., morgens 10 Uhv auf unserem Amtszimmer (Bismarckilraße 16). Die Bietenden sind bi« zum 15. Juli d. I. an ihre Gebote gebunden. Gießen, den 22. Juni 1905. Großherzogliche Dbcifövftcvci Schiffeuberg. H c i) e v. Depositenkasse Gießen 4 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-Rs. 72 stf. 100 Staats-Anleihen« 1906 Ser. 311-330 tmf.b. 1913 do. Ser 3 abgest. . . unt. b. 1905 88.- do. Ser. 2 n 3 v. do. do. Meininger Hpv.-Dk. Ser. Preußische ConsolS abg. 1000/2000 M. do. do. 101 i. S. 4 Preuss. 1907 89.80 Lire v. 98 20 75.70 500 M. 4% 1899 4059 r 2043 r Kovenhgg. v. 1901 unk. 1011 Schweiz. Central v. 1880 . Mrstd. Bdkr. £t)ü. ftföfn. S. 1 unk. b. 1904 Russische Südost 97 fipiirrfr. gar. 39/lfl Reavel staatl. aar. 89.25 3, 88.50 1908 b. Ser. 4 Ausländische. b. Stadt Buenos-Aires v. 1892 vrov inzi al-aarant. M. Staat! oder v. 1888 do. do. 102. Kr. Nassauische Landesb. Lit. Q ho. ho. 74.20 do. Lit F. G. H. K. ii. L. Bulgar. Tab. Ank. v 1902 i. G. Salonique-Conssant. Jonction 3 M. N. P . . do. 66 2020/4040 Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 4 Lire L G. ho ß. N. ,7( I Prince Henri . 117.60 102.20 4 Shndesherrliche Anleihen. fconb.) r. 102 do. M 4% ßJrh Henckel Hg. v. Tonn r. ä 105 v. 84 4% Eikenb. Rentenbank Nheinprovinz Ausg. 20 n. 21 nnT. b. 1902 103.10 oo. do. öfl.G. Fürstl Solms-Braunlels v 1880 . 26 5% Oest. E.-B. St. Sch-Bersch. /conü v 1886 . do. do 84.75 3V, Frankfurt 3 98.40 M. 3% do. Lose M. 157 25 bo. do. 138. 101 40 M. 122.60 II bo. Tlr. 50 M M.1000 Berliner Bank . v. 1809 145.60 Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl M. 98 85 Bresl. Diskontobank Mk. 6OO/12OO M.1000 31 £ Darmss. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A Darmstädter Bank . 99. s1 /; 99.20 nmort. ab 1907 Fr. v. 1900 unk. b. 1911 LV- Span. aus!. Reute r. 18R0 abgesi Pes. Anrcchtscheine v. 1882 nicht abgest bo. 99.50 Unverzinsliche Lose conf. ö. 1890 sscuerfr. 4 ' Fulda v. 1901 Ser. I 3 V, Giessen . M. 1OOO M. M. do. II- Aussereuropäische. Homburg v. d. H. Pes. inn. G.-Anl. v. 1887 1904 v. 1899 abgess. do. 100.25 1890 v. 90. 135.90 98.20 bo. bn. 1888 u. 1903 Lstr. Fr. Tndnstrie-Aktien. bo. garantierte Merik. amort. innere Ser. I—IV abgest. 80% do. do. Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14 Eisenbahn-Priori tüten inländische. 1903 unk. b unk b. 191? 3*/; Metz v. 1903 4 ' München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 bo. S. 27. 37, 39 u. 42 unk 1905 v. 1903 untilab. b. 1908 96.25 3^/, Naubeirn v. 1902 unk. b. 1912 1903 b. 1913 unk. v. 1902 (tilgb.) do. do. a. b. 1908 unk. Franz-Jos. t . i. S. 100.40 4 V, Offenbach Kaschau-Odrb. v. 18"9 i. b. 1906 nnk. v. 1889 i. 400 99. bo. E. v. 71 i. G. Westeregeln Alkali ; 267.— abgest. u. Ser. 1—45 31/, do. bo. d0. amort. Rente amort. Rente V. 1889 I. Rg. v. 1889 TT. Rg 4 4 4 bo. bo. bo. do. v. p. 5. ff Kr. 87.30 103.40 88.80 101.35 103.40 101.70 79.30 4 sv5 3 bo. bo. bo. bo. do. unk. unk. unk. 1905 1906 1000 500 1000 102.55 105.10 4 4 3 V 4 4 do. do. do. do. S. bo. S. ho. S. do. S. do. S. bo. S. unk. b. abgest. do. do. do. bo. 100 100 100 100 100 95.60 96.— 97.25 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 500 500 101.60 96.70 91.70 88.80 unk. b. unk. b. nnk. b. unk. b. G. G. G. G. G. G. 1902 1908 1906 500 500 500 500 110.90 109 30 101.70 Cisenbabn-Renten-Bk. . Franks. Hpvotbek -Bank ii. 34 unk. b. ii. 41 nnk. b. nnk. b. nnk. b. unk. b. M. 1000 M. 1000 M. 1000 4 4 4 4 3V, do. bo. do. do. do do. 99.80 99 90 101.50 378.50 42.90 4 5 bo. do. do. v. 1900 b. 1903 b. 1896 Lstr. M. Lstr. M. Kr. M. ö. fl. 89 20 80.50 nnk. b. nnk. b. 500 200 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 1910 . 1910 . 101.20 99- 4 4 4 4 4 3 V, 3V, 395.- 298.— 119.40 amort. Rente bo. Rente 101.50 97 — 97.- 101.30 4 Erlangen 4 Freiburg unk. b. unk. b. unk. b. G. G. G. G. 100.05 99.10 90.— Oest -Nng.Staa«b Oest.Südb /Lomb Oest. Nordwest 4 4 4 4 4 3% 8V, 3V, »V, 4 4 4 4 4 4 Ser. 16 Ser 18 Ser. 12. ^ottbardbabn. . Hat. Mittelmeer Anatol. Eisenb. . 99.20 100 10 100.60 99.30 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 unk. b. nnk. b. nnk. b. nnk. b. unk. b. 4 4 4 4 4 3% 3 Staatsb. i—vm M M. ö. fl. 99 50 99.30 99 30 99 55 99 50 99.50 99 50 99 50 Nürnberger Bonk . Nürnberg. Bereinsbk. Oberrbein. Rank . Oest.-Ung. Bank Oest.-Länderbank Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . M.1000 Tlr. 100 4 3V, 3 V. 3V, 3% 4 3V_ 3% 3V, bo. S. 31 bo. 'S. 40 140.70 151.70 153.50 1888 1897 67- 67.30 14.30 101.55 101 55 92.— V. 1889 v. 1891 4 3% 4 3V 4 4 ' 3V5 Sächsische Rente Wstrttembg. b. 1875—80 abgest öfl^ Kr. ö. fl. M. 4 3V, 4 4 4 3V, 3V, 3 V 7 v. 83 Cm. Em. 1885 b. 1901 b. 1902 b. 1908 400 400 400 bo. d0 bo 0. ö.fl do. do. 100 90 101.75 10".40 100.7U p. 1903 V. 1879 V. 1900 1905 1910 1913 do. do do do. ho do. Dir Tlr ö. fl Tlr Tlr nnk. b. 1905 1908 Ungar. Kreditbank . Nnionbank /Wienl . Wiener Bankverein. S. 341-400 unk. b S. 401-420 unk. b 102 80 99 60 101 - 101.30 98.9' 3V, 3% 3V, 3% b. 1900 b. 1903 b. 1897 u 1894 . . v. 1891 Lit. H Fr Fr- 134 90 47 90 198.75 151.- 54- bo. Babier-Rente bo. Gold-Rente . bo. einbeitl Rente bo. Staats-Rente 3V, 3v; bo. 98 unk. 1909 stfr. gar. bo. 1901 nncv.b. 1915 stf. g. 4 5 5 4 4 3V, 6 4XU bo. ho. ho. v. 1888 couvert. b. 1897 v 1902 M. Tlr. M. Fr. ho. bo. Lissabon Moskau bo. bo. bo. Lürich Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 abgest Fr n nnk. b. 1905 u. 1884 abge v. 1901 unk. b. 1906 . abgest b. 1887 . . . . v. 1891 abgest. . . , b. 1896 V. 1898 . . . . v. 1902 Ser II nnk. b. 1901 unk. b. 1907 . . . . M.600 M. 600 1200 M. 600/1200 300/1200 M. 1000 Kr. 1400 n. fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 600/1200 Meininger Prom. Pfanbbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger .... Russische v. 1864 . . . Russische b. 1866 . . . unt. b. 1906 . unk. b. 1911 . 1909 1911 1913 1905 1907 conf. äussere v. 1899 steuerfr conf. innere Prenss. Bodenkreditbank do. Hpv -Akt.-Bk M Rbl Lire M. 101.30 90.20 101.35 90.20 103.25 100.— 100.— 90.10 101.10 100 45 22n.23 . 10, 12-16 u. 24 119.50 104 60 100 20 100.50 100.30 104 30 (Ergänzgs.-N.) „ b. 1895 stf. i. G. 7 4 4 4 3 V, 3V, 3V, unisir. b. 1902 Ser. HI Svevsir...... 4 3 V 3V Oest. E.-B. St. Sch.'Bersch. /conv Elifab. Obl.1 i. G. steuerfr. . conb. nnik. b. 1903 . . . , Ungarische Gold-B-mte °025 r b. 1892 .... b. 1902 unk. b. 1912 43 46 44 28, 30. 32 29 nnk. b. 45 stilgb.l ö. fl 200 o. fl 200 ö. fl. 200 . M. 600 . s. fl. 350 11. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 13..... unk. b. 1906 . 1904 1905 1906 b. 1897^89 . . . b. 1896 nnk. b. 1901 . b. 1903 unk b. 1914 . b. 1890 b. 1893 b. 1896 b. 1897 b 1903 b. 1896 .... r. 1903 nnk. b. 1908 v. 1903 nnk. b, b. 1881 conv. . b. 18«8 conv. . b. 1895 . . . v. 1898 . . . ho. io. 1891 i. sLomb.) stf. i. Fran;.Fosef) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokalb. lverstaatl.1 . . , do E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.l i. steuerfr. Pb. Portug. nnisi;. b. 190? S?r T . 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Anz. erb. <5\ie dem Jakob Plaum zu- gefügte Beschuldigung, daß derselbe mir die Stimme von 144 Mk. entwendet haben soll, nehme ich hiermit als ilnwahr zilrück. Rmoresi Camillo. Brieftaube zugestogen, grau, O Zeichen linker und rechter Flüge! auf der 3. Feder 9lo. 14, auf der 4. Feder Stempel (Tailbe) Lio. 1683. Am rechtenFust Euniim- ring R. 532, linker Fi.ß Aletall- ring 9lo. 904 Z 21. Eigentümer kann dieselbe gegen Erstattung der Jnseratgebuhreli in Empfang nehmen im Bahnhof Oden- Hansen bei Londorf._______3332 löieFiadeanzug Südanlage bi5 Gartenstraste verloren. Gegen Belohiiung abzlt- geben Äergstrave 11.3338 pI)liie3aaitniij)rm,,Sn9, (Monogramm M. K.) nebst Rette. Abzilgeben gegen hohe Belohn. Stephaustraste 38, part. 04166 O 23.6. Oä. 9 Uhr. yta. Uhl. T-/,