iardt hardt. 4924 ich 11 hat’ »eine« jein - Mn SernharWusM .«MS. «■ •** "anxmtisw Sauer'sch^j» ML bS«">* «ii * ^,,i»abe«v011 ff S-*“! ihstiick uks*4,n,w -rt ^^23*26, — h,n 24. ivePtemb -norag, den W'E «AM**J* Mite Giessen und Umgegend. Bestellungen zuni M gemeinsame» '.artosselbezug mm nut nocg bis jum30.Se; rücksichtigung finden, vcitriüserklärungen te llid) in un|erer Vrrkau^Ä! Bahnhofstraße 31-erioige ' iz. MUkil rcirb S.Ä -riekt fod)Cn len.?»1?1' "* cbrislliche emerhLA^llungb« chnilliche M ^Ermacheriii. Scbwes*6^ .1116's,J»»**'* l« mir kann gekellert wek5 Hermann, ^feic^ffr.12. iin Acker 1 t.tt Mmimdmn Straße ql: i ijtert Jahre zn verpachten, .riurich Limou, Neuenwez. •tüt meine neuerbaule Sch ftfchast in Mücke a.d.O.Y.v. he per 1. Lezember einen autionefW»* $«* efioer bevorzugt. I«® «aoach, «'Sfeld. ; Nr. «28 ©rl^etid OfHA mti rluSnahm« bei Sonntags. Ote Hetzen« $amlfienblät1er* werden dem ^Ännetger viermal wöchentlich beigclegt Der ^elfisch« Lao-wttt- erscheint monaUich einmal. Zweites Blatt« Jahrgang Freitag A2. September 1905 Q Rotationsdruck unb Verlag bet BrÜhllchae Untoe^mdt±_K_Baa8., Va 0 Ey S5 vT tTVi Va R Pj tA V zt' >" i M M »A 6"! vl 61 V\ Redaktton. Expedition U.Druckerei! VchukstL.2, XL/ V V || V OV V VyBOvVWVV leL üh. 6L LeLegr^Adr.» vn-eig« Vietze» General-Anzeiger, Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Liehen. ehen. vor. x deutschen Zolltarif staltfand. Der Vorsitzende sagte, die amerikanischen Fabrikanten hegten eine unberech- t i g t e F u r ch t vor der Wirkung des neuen Tarifes. Dieser Tarif würde zweifellos Deutschland mehr schaden als den Vereinigten Staaten. Jedenfalls aber müsse der amerikanische Kongreß wirksame Schritte unter- nehmen, um die amerikanische Industrie gegen feindliche (Freitag) wird das Zarewpaar die Rückreise nach P e t e r h o f antreten. In den nächsten Wochen wird die Wahlkampagne beginnen. Herr v. Witte wird für nächsten Dienstag in Petersburg erwartet. Ein offizieller Empfang ist nicht in Nach dem Kriege. Wladiwostok, 21. Sept. In der Kornilowbai fand am 16. September eine Besprechung des russischen Admirals Jessen und des japanischen Admirals Schimura statt, um die Bedingungen des Waffen- tillstandeS zur See auszuarbeiten. Das Geschwader JesienS bestand auS zwei Kreuzern und zwei Torpedobooten, das japanische Geschwader ebenso. In der fünfstündigen Ve- prechung wurde die Demarkationslinie festgesetzt und die Aus- chließung von Kriegskonterbande bestimmt. Jena, 21. September. Der sozialdemokr. Parteitag trat heute in die Generaldebatte über den Bericht Fischers über die Maifeier ein. Der Zentralsekretär der Arbeitergewerkschaften, Schmidt- Berlin, verbreitete sich über den entgegengesetzten Standpunkt und betonte, daß es ihm fern liege, die Maifeier prinzipiell zu bekämpfen. Er stelle aber der Erwägung anheim, ob die Maifeier wirklich die großen Opfer wert sei, die die Arbeitsruhe unter Umständen von den Feiernden fordert. Er und seine Anhänger seien bereit, die Resolution Fischer über die Maifeier anzunehmen, die Entscheidung dieser Frage gehöre aber dem internationalen Kongreß und der Partei. Er halte die Maifeier nur dann für eine wirksame Demonstration, wenn wirklich der gesamten Arbeiterschaft die Möglichkeit gegeben sei, sich dieser Feier anzuschlleßen. In der Nachmittagssitzung nahm man die Maifeier- Resolution mit lebhaftem Beifall einstimmig an. Keine Wahlkompromisse. Dem Parteitage ging folgender Antrag zu: Der Parteitag wolle beschließen, daß in Zukunft bei Reichstags-, Landtags-, Stadtverordneten- und Gemeinde-Wahlen Kompromisse mit anderen Parteien zur Erhaltung von Mandaten in den oben genannten Körperschaften nicht mehr geschloffen werden dürfen, da die Erfahrung gezeigt habe, daß trotz aller Kompromiße die bürgerlichen Parteien m_ben entscheidenden Momenten immer für die reaktionären Anschläge und die Feinde der Sozialdemokraten sich entschieden haben. Der Studentenhumor hat sich auch an den Parteitag herangemacht. Vor der alten RatSzeise am Markt sah man gestern einen Trupp Akademiker sitzen, deren Häupter mit blutigroten Ballonmützen bedeckt waren. Eifrig kannegießernd tranken sie ihren Schoppen Wein und freuten sich, daß ihnen von den Passanten die gewünschte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Pie Ilteilchteueruvg. Berlin, 21. Sept. Hier hat eine Reihe großer Fftmen ihren Angestellten einmalige Teuerungszulagen bewilligte So haben verschiedene Konfektionsgeschäfte, Fabriken, kaufmännische Betriebe rc. als anerkennenswertes Beispiel ihrem Personal als Teuerungszulage ein Monatsgehalt aus- gezahlt c Trier, 21. Sept. Auf eine Umfrage des hiesigen Regierungspräsidenten erklärte der Oberbürgermeister, daß die Schweinschlachtungen im hiesigen Schlachthaufe um 25 pCt. zurückgegan gen und die Preise um 25 pEt. gestiegen seien und daß sich die Einnahmen des Schlachthause? um 2000 Mk. vermindert hätten. Tarife zu schützen. P a r r s, 21. Sept. Dr. v. Rosen hatte heute abend eine Unterredung mit Rcvoil und sodann mit Roubier. Im Ministerium des Aeußern machte sich danach eine unbehagliche Stimmung geltend. Man gesteht zu, daß das Einvernehmen unerwartet auf neue Hindernisse gestoßen und wieder ferner gerückt ist, als man noch vorige Woche geübte. Man fügt hinzu, daß man die neuen deutschen Einwände schwer versteht, aber dennoch hofft, daß die Fortsetzung der Verhandlungen zu einem guten Ende führen kann, obwohl augenblicklich alles bisher Erreichte wieder in Frage gestellt sei. — „Echo de Paris" meldet aus Madrid, daß gelegentlich des nächstjährigen Besuches des Königs Eduard auch die VerlobungdesKönigs Alfons proklamiert werden solle. Wie verlautet, sei als Braut des Königs die Prinzessin Luise von Orleans auser ehen. Belgrad, 21. Sept. Hier zirkuliert das Gerücht, daß in Risch jener Offizier, welcher den Minister Pawlowitsch ermordet hatte, in seinem Zimmer ermordet aufgefunden worden ser. Der Offizier habe auf der Brust ein Stück Papier mit der Ziffer 1 angeheftet gehabt. K o n st a n t i n o p e l, 21. Sept. In Smyrna wurde ein berüchtigter armenischer Verschwörer verhaftet und hierher transportiert. Er war unter dem Namen eines Majors Marancesk aufgetreten. In Magnesia in Kleinasien ist bei einem armenischen Händler ein Lager von 18 Bomben und Munition aufgefunden worden. Das in Pera beschlagnahmte Bombenlager steht nach Ansicht der Polizei mit dem Attentat im Pildiz Kiosk in Verbindung. Der Bruder des Hausbesorgers, in dessen Hause sich das Bombenlager befand, ist der Kutscher des Magens gewesen, auf welchem sich die Höllenmaschine befand. Die Polizei hat auch gestern wieder in einem armenischen Quartier viele Bomben gefunden und mit Beschlag gelegt. Ferner fand um Mitternacht in dem einem Deutschen gehörigen „Grand Hotel Kroeckel eine Haussuchung unter Leitung des Nedjib Pascha Melhorn« statt. Das gesamte armenische Dienstpersonal des Hotels wurde verhaftet. Die türkischen Behörden nahmen die Haussuchung in Gegenwart des deutschen Konsuls v. Bellhetml Deutsches Reich. Berlin, 21, Sept. Das Kaiserpaar unternabm heute morgen einen Ausritt. Später hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs deS Militärkabinetts General-Adjutanten Grafen von Hülsen-Häseler. Um 12^ Uhr empfing der Monarch Herrn Wagner, Vertreter der Mosaikfabrik von Pfuhl u. Wagner, und nahm darauf die Meldung des mit der Führung des Kreuzergeschwaders beauftragten Kontre- admirals Breusing und deS Gouverneurs von Südwestafrika von Lindequist entgegen. Diese beiden Herren wurden zur Frühstückstafel geladen. — Handelsminister Möller, der heute die Dienstgeschäfte wieder übernommen hat, äußerte sich einem Journalisten gegenüber über die zur Zeit schwebende aktuelle Frage des Bergbaues im wesentlichen wie folgt: Was die Frage eines event. Beitritts des preußischen Fiskus zum K o h l e n s y n d i k a t betrifft, so finden zur Zeit die ersten Besprechungen statt, so daß von der Erzielung eines Ergeb- niffes noch keine Rede sein kaun. Dasselbe gilt von der Frage, ob und in welchem Umfange sich der Fiskus am Felderbesitz der internationalen Bohrgesellschaft beteiligen soll. In der Hib erniafrag e ist kein neues Stadium zu verzeichnen. Das Gerücht von seinem Rücktritt bezeichnet der Minister als „müßiges Geschwätz". Niemals habe es ihm ferner gelegen, von seinem Amte zurückzutreten, als gerade jetzt. — Der Präsident der Hauptverwaltung der Staatsschulden, Wirkl. Geh. Rat Otto von Hoffmann ist heute im Alter von 72 Jahren gestorben. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die „Tägl. Rundschau" vom 20. September bringt unter Bezugnahme auf eine Mitteilung der „Preuß. Schulztg." die Nachricht, die Staatsregierung plane, zum Zwecke der Beseitigung des Lehrermangels abgekürzte Seminarkurse zur Ausbildung von Lehrern einzurichten, die vornehmlich zur Besetzung von Stellen auf dem platten Lande bestimmt sein sollen, und eigene Seminare zu gründen, in denen nur Landlehrer ausgebildet würden. Diese Mitteilung ist in allen ihren Teilen erfunden. Baden-Baden, 21. Sept. Der Reichskanzler Fürst Bülow empfing heute den aus Berlin hier eingetroffenen japanischen Gesandten, welcher später beim Reichskanzler dinierte. ■ München, 21. Sept. Die Staatsbahn-Werkstätten ordneten die Herabsetzung der Arbeitszeit von 9 Vs auf 9 Stunden an.__________________ Ausland. London, 21. Sept. Aus New.»ork wird gemeldet, daß in Philadelphia eine Konferenz der amerikanischen Baumwollfabrikanten über den neuen Aussicht genommen. Der Zar droht den Belagerungszustand über ganz Finnland zu verhängen, falls diepolitischenMorde dort fortdauern. Diese Haltung des Zaren verschlimmert die sehr gespannte Lage und vermehrt die Unzufriedenheit unter der finnländischen Bevölkerung, die wegen der Nichtachtung der sinnländischen Verfassung höchst erregt ist. Ter Ministerrat beschloß, die am 9. d. M. der Universität Petersburg verliehene Autonomie auch auf die übrigen Hochschulen Rußlands auszudehnen. Ebenso urde beschlossen, die Versammlungsfreiheit in- oweit zu gewähren, daß politische Versammlungen ab- gehalten werden dürfen, wenn innerhalb dreier Tage nach erfolgter Anzeige und Mitteilung des Programms kein Verbot erfolgt. — IN einer Versammlung polnischer Studenten zu Warschau wurde indes beschlossen, die Universität in Warschau sowie das Polytechnikum aus nationalen Gründen auch weiterhin zu boykottieren. Ter Edelmann Tachtfchoglo, der auf den Pristaw Schischko ein Revolverattentat mit tödlichem Ausgang verübte, ist vom Odessaer Kriegsgericht zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Aus Petersburg wurde vor einiger Zeit gemeldet, daß der Revolutionär Feldmann, einer der Rädelsführer des „Potemkin", aus seinem Gefängnis in Sewastopol entnommen fei. Jetzt werden die näheren Umstände der Flucht bekannt. Zwei Genossen verlleideten sich als Gefängniswärter, gelangten zu Feldmanns Zelle und brachten ihm ebenfalls den Anzug eines Gefängniswärters. Alle drei verließen dann vollständig unbehelligt das Gefängnis. Sie ließen eine Wachsfigur in der Zelle zurück und der Tausch wurde erst nach einigen Stunden bemerkt. Meldungen aus Baku wissen noch immer von neuen Untaten der Tataren zu verrichten. In Balachany wurden die Naphtaquellen des Statthalters vorn Kaukasus, Fürsten Woronzow, durch Brandstiftung vernichtet. Ueber- ällc von Eisenbahnzügen durch Tataren sind an der Tagesordnung. In den letzten drei Tagen wurden 30 Armenier aus der Reise ermordet. In Schuscha, das vom Verkehr durch Tatarenbanden abgescynitteu ist, herrscht Hungersnot. Volttische Tagesschau. Heber die vertrauliche Versammlung de8 Verbandes deutscher Zigarettenfabrikanten in Dresden bringt die „Südd. Tabakztg." jetzt folgenden offi- nellen Bircht: Der Verband deutscher Zigaretten - Fabrikanten hatte am 13. Sept, eine Versammlung abgehalten zur Besprechung der anscheinend bevorstehenden höheren B e st e u e r u n g des Tabaks in Deutschland. Aus Zcitungs- und anderen Meldungen hatte verlautet, daß eine Souderbesteuerung der Zigaretten in Höhe von 2.50 Mk. das Tausend geplant sei. Die zahlreich besuchte Versammlung erklärte sich natürlich gegen die angeblich beabsichtigte Sonderbesteuerung nur eines der fünf Zweige des deutschen Tabakfabrikationsgewerbes als einer ungerechten und höchst unzweckmäßigen Maßregel. Da der Vorstand bereits Anlaß genommen hatte, eine Eingabe an das Reichsschatzamt zu richten, ist deren Ergebnis äbzuwarten. Inzwischen soll dem Deutschen Tabakverein das Ansuchen unterbreitet werden, seinerseits für die Zigarettenindustrie als einen der fünf Zweige des deutschen Tabakfabrikationsgewerbes Stellung zu nehmen gegen die Bestrebungen, welche bezwecken, die Zigarette zu Gunsten anderer Fabrikate Hüber zu belasten und in der Entwicklung aufzuhalten. Parteitag der sozialdemokratischen Kartei Deutschlands. v. Aks Alüöt unö KlMd. Gießen, 22. September 1905. ** Minifterwechset? Kurz vor Schluß der Redaktion ging uns heute folgende Drahtmeldung au 9 Darm st a d t zu: Wie uns aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wird, Hal S. K. H. der Großherzog dem Abg. Justizrat Dr. Gut. fleisch in Gießen mittels Handschreibens das hessische Staatsminister. Portefeuille, als Nachfolger von Exzellenz Rothe, angeboten. Derartige Gerüchte sind bereits seit einiger Zeit in Um-* lauf und von der Zentrumspresse Hessens zuerst verbreitet worden. Wir haben bisher von ihnen keine Notiz genom- men, da eine Bestätigung von keiner Seite erfasste. Diese heutige Meldung veranlaßte uns, bei Herrn Justrzrat Gutfleisch anzufragen. Auf dessen Bureau weiß aber niemand etwas davon. Er selber ist zurzeit verreist. •• Personalien. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Steinbach, Weckbach. — Am 20. September d. I. wurde der Oberförster der Oberförsterei Lauterbach, Mann, in gleicher Diensteigenschast in die, Oberförfterei Eichelsdorf versetzt. ** Der Theaterverein läßt, wie män uns mitteilft gegenwärtig bei seinen Mitgliedern den Beitrag für das laufenbe, Jahr erheben. Wer dem Verein neu beizutreten beabsichtigt, wolle seine Anmeldung an den Rechner des Vereins, Musikalienhändler Challier, Neuenweg, richten. Der jährliche Beitrag ist 5 Mk., er wird aber beim Abonnement auf die sechs Separatvorstellungen des Vereins wieder voll in Abrechnung gebracht. Die Mitglieder genießen bei den Abonnements des Stadttheaters einen Rabatt von 8 Prozent, und bei der Eröffnungsvorstellung! am 3. Oktober, die außer Abonnement stattfindet, wie auch bet anderen besonderen Veranstaltungen stehen ihnen Kvrten zu ermäßigten Preisen zur Verfügung. Für die erste Vereinsvorstellung steht die beste Neuerscheinung dieses Jahres, das Schauspiel „Der Graf von Charolais" von Beer-Hofmann mit einem hervorragenden Gaste in der Titelrolle in Aussicht; für eine der folgenden Vorstellungen ist Frl. Ce nta Br6, die im leisten Winter mit so großem Erfolge im „Frühlingsopfer"- gastierte, gewonnen, und zur Zeit schweben Verhandlungen mit Hansi Niese, der ausgezeichneten Wiener Künstlerin. Friedberg, 21. Sept. Mit Wirkung vom 15. Sept, wurde Dr. H. Hoffmann aus Koblenz, bisher Lehrer an der Obst- und' Gartenbauschule zu Köstritz und der Landwirtschaftsschule in Zerbst, mit der provisorischen Wahrnehmung des Dienstes eines Lehrers für Naturwissenschaften und Landwirtschaft an der Großh. Ob st bausch ule und Landw. Winterschule Friedberg an Stelle des. verstorbenen Professors Reichelt betraut Deutsch-Afrika. Der „Köln. Ztg." wird au§ Berlin gemeldet: „Die über Kapstadt durch das Reuter'sche Bureau übermittelte Nachricht, daß in Keetmanshoop ein deutscher Transport mit 1000 Stück Vieh und 122 Wagen unter Niederrnachung der Begleitmannschaft von Witboi-Hottentotten genommen worden sei, verdient keinen Glauben. Amtlich liegt über das angebliche Mißgeschick der deutschen Truppen noch keinerlei Nachricht vor. Eme solche müßte aber, da der Ort der Handlung und seine Umgebung das heliographisch mit Windhuk verbundene Keetmanshoop gewesen sein soll, viel rascher übet Swakopmund als auf dem Landweg über Kap- stadt nach Deutschland gelangen. Ein Transport von 122 Wagen, der etwa 2000 Stück Zugochsen bedingen würde, gehört nicht in das Reich der Möglichkeiten. Wenn der Nachricht überhaupt ein tatsächlicher Vorgang zu Grunde liegt, kann es sich jedenfalls nur um die Wegnahme eines unbedeutsamen Transportes, die der telegraphischen Berichterstattung nicht wert erachtet wurde, handeln. Es unterliegt indessen bei der Kampfesart Witbois keinem Zweifel, daß die deutschen Truppen bei dem kürzlich gemeldeten siegreichen Gefecht gegen Witboi nur einen Teil der Anhänger des alten Hendrik Witboi vor sich gehabt haben können, während ein Teil davon sich abgezweigt hatte, um die anderweitige Beschäftigung der deutschen Hauptmacht zu einem Raubzuge zu benutzen." . Wie weiter aus Berlin gemeldet wird, wird Gouverneur ». Lindequist voraussichtlich am 30. September die Ausreise nach Deutsch-Südwestafrika antreten. Ein Telegramm aus Windhuk vom 13. Sept, melde Im Gefecht bei Nuhib westlich Haruehas verwundet die Reiter Litzau, Gläenzel und Guthier. Nach einem Telegramm des Kommandanten des „Bussard" ßom 20. September aus Daar-es-Salaam wollte der Kreuzer am Morgen des 21. ds. in See gehen, um das Mrogoro-Detachement zu instradieren. Es besteht aus-dem Leutnant Engelbrecht, dem Marine-Oberassistenzarzt Deutz, 34 Mann, 1 Maschinengewehr, zusammen mit Hauptmann Frhr. v. Wangenheim, 2 Unteroffizieren und 15 schwarzen Soldaten und Trägern. ___ Russische Neuigkeiten. Das Zarenpaar ist in Wiborg an Land gegangen und wurde vom Befehlshaber der Festung empfangen. Nacy einer Inspizierung des Ärtillerieparkes kehrten der Zar und die Zarin an Borü des „Polarstern" zurück. Heute Bedeutendstes Werk dieser Branche in Mitteldeutschland. Zum täglichen Gebrauch im Waachwaseor. Marktplatz 18 ©QGSS6E1 Marktplatz 18 Kursbericht Frankfurt a. M., 21. Septbr Offizielle Schlusskurse. Gießen, 21. Sept. dem nm 19. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Tendenz: MliW ^Karamelle« p.Ztr. Mk. 2.50 empfiehlt bei 4060 4% 4“/, 3% 3°/, 1% rote prima magnum bonnm Salatkartofsclrr 4?o Oegterr. Goldrente . 4'/,5o Oeatorr. Silberrenlo Unpar. Goldröntö Italien. Rente , Portugieser I , Portugiesen. III Unif. Türken Schlußkurse. 216.40 243.62 152.50 257.62 225.80 Reiohsanleibe do. Konsola . . do. . . Hessen Oberhessen Gebrüder Adami Mäusburg 14, Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau Harpener . . . Sta atschatzscheine Für den Autsichtsrat: C. RingShausen, Vorsitzender. sd. Darmstadt, 21. Sept. Das Hoftheater scheint keinen rosigen Zeiten entgegenzugehen. Bei der EröffnungS- Vorstellung war es gut besucht, aber seitdem spielt man all. abendlich vor 100 biS 150 Personen in dem Hause, bnS 1500 Personen faßt. Die Abonnentenzahl ist gegen dos vorige Jahr um die Hälfte zurückgegangen, in der Hauptsache wohl deshalb, weil alle Plätze um etwa eine Mark teurer geworden sind. Solche hohen Preise zahlt man kaum in Frankfurt, wo man doch gewiß auch aus der Kunst Gewinn zu ziehen versteht. — Zum Fall Chelius können wir heute mittcilcn, daß Chelius seit einigen Wochen zur Beobachtung seines Geisteszustandes im Philippshospital in Hofheim untergebracht ist. Er befaßt sich dort mit wissenschaftlichen Arbeiten und schreibt fachtechnische Artikel. R. B. Darmstadt, 22. Sept. (Eigener Drahtbericht.) Der Regierungsassessor Otto Schnittspahn zu Büdingen wurde zum Fcldbereinigungskommissar mit dem Amtstitel Kreisamtmann ernannt. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkel. 3.— 4 — [4752 3°/0 Mexikaner •iVgO/fi Chinesen . Electric. Sobuckort Nordd. Lloyd . . Kreditß.ktien . . Diskonto-Komnaandi Darmstadter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsgea Oesterr. Staatsbahn Lombarden , . Gotthardbahn . . Laurahütte . . Bochum . , . Türkenlose..... 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4°/0 äussere Argentincr Die Schulleitung: Höhn, Großh. Hauptlehrer. . 68.70 . 97,90 . 136 00 . 134.80 . 215.90 . 195.70 . 15260 . 16760 . 174.5) . 145.00 . 21.60 273.0) . 25710 . 226.50 . 100.13 Erb ach i O., 20. Sept. Der einzige Sohn des regierenden Grafen von (Sri)na -Erbach, der 21jährige Erb- graf Erasmus, verlies; kürzlich, lt. Worms. Ztg., an der Seite eines Mädchens, dessen Mutter eine hier wohl bekannte Waschfrau ist, in aller Stille unser Städtchen, um sich in London trauen zu lassen. Jetzt hat sich das junge Paar in einer Etagenwohnung der Bismarckstraße in Darmstadt emgcmietet. In einem dieser Tage stattgehabten Familienrat wurde nun an Stelle dieses Grafen der 15jährige Graf Eberhard, der Zweitälteste Sohn des gleichfalls hwr ansässigen Grasen Arthur von Erbach, eines Bruders des regierenden Grafen, zum Erb grafen erhoben. 5o. Mainz, 21. September. Der Drago ner Rö hle n von der 5. Esk. des 6. (Magdeburgischen) Dragonerregiments wurde heute morgen auf der Kreuzung der Rahestraße und Rheinallee von seinen scheugewordenen Pferde abgew orfen. (Sc flog mit dem Kopf auf die Straßenbahnschienen und erlitt einen Schädel bruch, der, noch ehe man das Lazarett mit dem Verunglückten erreicht hatte, den Tod herbeiführte. , uinz, 21. Sept. Was seither nur als müßige Kombination erschien, ist jetzt Tatsache geworden: die hiesige Oberbürgermeister wahr zum Ersätze Gaßners wird M zwischen Ministerialrat Braun in Darmstadt und ~ u r 9 c r m e isterDr. Gvttelnrann hier abspielen. Der ^usmorsch der Parteien ist insoweit erfolgt, als sich Natio- nallibcrale und Freisinnige auf Bürgermeister Dr. Göttel- mana, 5)cntDfraten und Zentrum auf Geheimrat Braun ut ^rcktionssltzungen festgelegt haben. Auch die Sozialdemokraten Haven schon Fraktronssitzung gehalten, sich aber noch ?lch^.^tschlossen. Wie deren Entscheidung aus fällt, so fällt die Burgermcisterwahl aus, weil sie über die nötige Anzahl ■ Stimmen verfügen, die den beiden Richtungen zur Majorität stylen. Fällt die Entscheidung der Sozialdemokraten für Braun aus, so werden auch die Nationalliberalen für diesen stimmen, da dann ihr Eintreten für Dr. Göttelmann zwecklos erscheint. In der nächsten Stadtverordnetensitzung wird i)er Gehalt des neuen Bürgermeisters nach der Städteord- itung festgesetzt, der in gleicher Höhe bleiben wird (12000 Mark und 3000 Mark Nepräscntativnskosten). Eine Ausschreibung der Stelle dürfte bestimmt nicht erfolgen. (F. G. Ä.) m Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Em La st automobil der Brauerei Essighaus m Frankfurt, welches Bier nach Ortenberq bringen stllte, wurde bei Stockheim defekt und mußte von zwei Pferden nach Ortenberg transportiert werden. Kunst itnb Wilierrschäft. R. B. Darmstadt, 22. Sept. Ein origineller Streik ™-r'lSrKute obcub b'er ereignet. Die berühmte Tanzkünstleriu M'si I sldoraDuncan hatte sich verpflichtet, heute und morgen abend im Saale des W oo g p l atz th e aters ihre Kunst zu geigen. Der Zudrang zu dieser Vorstellung war auch ein sehr starker, aber Miß Duncan tanzte nicht und zwar deshalb nicht, weil ihr die mitwirlende Militärkapelle nicht behagte. Sie verlangte eine vollständig künstlerisch geschulte Musikkapelle und I Vermischtes. • Das Unglück in Südi 1 alien nimmt kein Ende. In dec vergangenen Nacht ging ein Unwetter über Monteleone und Pizzo hernieder, das die Bevölkerung zwang, in die Häuser zurückzukehren. An dem Bau von Holzhäusern wird unaufhörlich gearbeitet. Justizminister Finoechiaro- Apcile ist dort eingetroffen. Ec hatte eine Besprechung mit General Lamberti und den Präfekten von Catanzaro, Cosenza und Reggio, um ein einheitliches Vorgehen aller Behörden bei den notwendigen Maßnahmen zu Gunsten der Bevölkerung herbeizuführen. Die Kronprinzessin Cäcilie hat das Protektorat des deutschen Hilfskomitees für die Geschädigten übernommen. J. Wesse! Sonneustr. 6 Telephon 235 3V8% 3n/o sy.o/o 8*/%% 3*/i % sind bei Magenbeschwerden ein vorzügliches Genußinittel und wirken sehr erfrischend. Nur echt in Beuteln ä 10 P'g. Handel und Verkehr. Nolkswirtschafl. Berliner Börse vom 21. September 1905. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 3'/. Prozent. * ' Unter Staatsaufsicht stehende dreiklassige Fachschule für Bauhandmerker, Dekorationsmaler und andere Berufszweige. Beginn des Winterhalbjahrs (Ende Oktober). DV, Programm kostenlos. Anmeldungen bei unterzeichnetem Hauptlehrer, welcher auch weitere Auskünfte erteilt. veranschlagt zu 214,24 3. Schlosserarbeit .... veranschlagt zu 240,00 4. Zimmerarbeit .... veranschlagt zu 257,60 5. Anlage einer Weißdornhecke veranschlagt zu 60,00 , Voranschlag und Bedingungen können auf der unterzeichneten Bürgermeisterei eingcsehen werden. 4917 Ruttershausen, den 20. September 1905. KM . Te :. ^^zlich fand ei | ^ittnbunbeS statt ^llwn im Pust^ selber Bauer ^"tl'ch gut. Tjx < (ine J er oe Zu der Frage de I;i, ntm 6; L**» d>- ■ ^Nbel erlrinte M'n ** Wtursachen, bi die L in dem Wachsten Ebenen Strömungn Leint, daß dieEröv schteit der Partei nc ^bt. Der Dresdener I juf? neue scstgelegt n I Schichte der Partei ’^rale Neigungen vo Fracht. Er habe si' Wokratischen Partei m sie nut Sammet] fcl herüberziehen. ‘ ■j)ten direkt gekrenz tttdung der Eoziall Der Parteitag i mit allen gegm 1 | gegebenenfalls den zunehmen. Man schreibt t Der Verlaus d< daß der Einfluß der Partei taum r | der Führer und Ha M so schlecht abgeid tm a\Vw die ÄerchMen sr wird ja Henn Vn unternehmen Schiss Papier zur Verfü von der Seele sd ^lbg. Ledebor, Herrn Bernstein i: Zustimmung der Äebel's, macht es ; im .Vorwärts" "amentlich, wenn i Tonart dieses B Der Revistor -"g Bernstein z. Ztz jnn nur noch in so Men treiben. Anfang?- u. 1 . . 216.20 . 243.50 . . 152.20 . . 257.00 t . . 225.25 Tendenz: fest. Märkte. Viehmarkt. Bei Arbeitsvergebrmg. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Vergrößerung des Friedhofs zu Ruttershausen sollen Montag, den 25. September, vormittags um 10 Uhr auf dem Amtszimmer unterzeichneter Bürgermeisterei vergeben werden. 1. Maurerarbeit .... veranschlagt zu 548,56 2. Steinhauerarbeit, Liefern von Lungsteinpseilern -K. IÄ ^^ange- Lrpedtll-« M „..6# 7. t »<««««:, geriet im Streit mit dem Unternehmer darüber so in nervöse Er-I \ o/ rcgitng daß sie laut ärztlichem Attest außer stände war, ihre viel- UrlglNas-IraylMesdUNaeN. berointöcrtc Kunst auszuüben. Hoffentlich wird für morgen abend ! Berlin, 22 Sept. Nachdem die Laaerarbeiter d-?Ä . em Orchester nach den Wünschen der Diva zur Stelle sein! toerTef der Allgemeinen Ele ktrizitäts-Gesell scha ft™ ^^aubendreher des Wernerwerkcs von Siemens uiü ln.) Gießen 22 wSsr* -« nicht wieder ausgenommen haben, wurp- bente m-nert Ln bcr ® ™Famm-cr war diese Werke von den genannten Firmen geschlossen. Die Z a b! Sachen^D-^rÄ ?• wegen Betrugs m zwei der entlassenen Arbeiter beträgt etwa 10 000. — der einen handelte ess sich um einer an mehrere Morgcnblatter gerichteten telegraphischen Erkö' em Urteil bcr Strafkammer vom 3. Nov. 1903, nach welchem ung stellt Car l Ren6 fest, daß sein Werk Kamerun u!^ rU^' cdadurch, daß er sich bei Vermittlung dre deutsche Ts ch a d se e - Ei scnb a hn" lediglich X beS Verkaufs einer Wirtschaft vom Verkäufer und Käufer Pro- Privatarbeit darstelle und weder von der Regierung 2 L öadie wurde vom Reichsgericht das Urteil ausgehoben und ir L r.S^u \ 21\ September. Erne vom deutschen nochmaligen Verhandlung der Strafkammer zurüÄerwiesen. Da! rverband, Mteilung für Buyeru, einberufenc bon den geladenen Zeugen einer krankheitshalber nicht erscheinen Zahlreich besuchte Versammlung hat folgende Resolk Foimte und einige andere nicht erschienen waren, wurde die t^n angenommen: Oeffnung der Grenzen zur Erleichteruw ^nebe auf Freitag den 6 Oktober l. I. vorm. 8 Uhr vertagt, der Einfuhr von Schlacht- und Maaervieh, Milderung bcr aus-gebliebenen Zeugen wurden zu je 10 Mk. Einfuhrerschwerung, Auflassung der Quarantänen und Ti? Sif unb 111 bie bUrd} blC ®erta91,ng ^"'tandenen Kosten beg-kuliniinpfung, L (sd.) Darmstadt, 21'. Sept. Vor dem Schwurgericht -^06 in Kraft tretenden Zolltarifs und keine für die Provinz Starkenburg wird am 3. Oktober der Raub- Zolle auf Futtermittel, ^n .Laue mord der Frau Katharina Lotz aus Offenbach verhandelt -------------- * J rn =^u ^^ser Verhandlung ist ein großer Andrang des Subhftim» zu erwarten, und es werden dafür besondere Ein- trttt§Tarten zum ^>chwurgerichtssaal ausgegeben. Anklage ist Staatsanwalt Müller, Verteidiger Rechtsanwalt Bopp. Kar echt In roten Cirtoni za IO, 20 und 60 Pf. Kaiser-Borax.Seife ÖO Pf. — Tola-Seife'25 Pf Spezialitäten der Finna Heinrich Mack in Ulm a. Landwritschast. 22-^£t. ^or„bent Uixt erfudjitn^, . ,. S"65 fiTtan8ie11e Ergebnis der landwirtschast- toe$ern. Betrügereien zur Vernehmung j lieb en Lan des- und Jubiläums-Ausstellung zu ^orgefuhrte rr seur gehr! f e Gras eine Schere ugrd SO? at n z läßt sich, wie uns der hessische Lanbwirtschaftsrat i tsch tödlich durch einen Stich in die Herz« I schreibt, zur Zeit noch nicht übersetzen. Di. naöme Ijat zwar den voranschlagsmäßigen Betrag, bcr für den! tWl IdMien Wetters mäßig veranschlagt worben war, erheblich 9e überschritten. Es ist aber zu berücksichtigen, baß von diesem Ei ber Diskussion hatte Ministerialrat Keller eine Erklärung abgegeben, daß das Ministerium des Innern nicht LJUUVCLC vai1iS|°pgenetgt sei, die Fleischversorgungskommis. Vertreter ber )1011 / die schon vor einigen Fahren getagt hatte, wieder stsanwalt 5)r. einsitberufen, wenn ein positives Ergebnis zu er- warten sei. 100.90 89.50 101.00 89.55 99.80 101*75 101.65 98.00 105.70 69.05 68.70 91.50 142.00 55.20 SäFs «•Itni.fJ1- N 6töHfP (C Olm 2C- »*ie. P#lV67.bi! ■ m dr« ""‘ruis*.9 lmb 5E ! Mt, S11 'Ne* S 118 enb?”aw 5^% I l" - ba9tgte ÄtzQri Die Eintrittskarten-Ein- Irgend. ,| London, 22. Sept. Hebet Kapstadt wird aus Steinkov emcibet, einer Station in der Kapkolonie nahe der deutschen o“ «vmupu/uuiu, uw» uun uicieut 1 • Die Deutschen berichten, daß Morenga den Waffen- Elnnahmebetrag die sehr beträchtlichen Kosten bcr Schiffahrts- still st and brach und Rindvieh raubte. Sie geben zu Verbindung abzurechnen und und baß eine größere Anzahl von d?ß Trothas Umgehungs-Bewegung gegen die WitboiS Jusgabe« geleistet werden mußte, die nicht vorgesehen waren und b'sher erfolglos geblieben sei. Eine zweite Depesche vom mdjt vorgesehen werden konnten. Insbesondere bat die Prä- 20 September erklärt, daßMoren ga 200 von Major -Eckhardts Tnttenmg wesentliche Mehrausgaben infolge ber über Erwarten Pferden unb Rindern erbeutet hat. nroben Beschickung veranlaßt, lieber bie Tageseinnahmen sinb . ^0^5, 22. Sept. „Echo de Paris" melbet aus Petersbura ungeheuerliche Gerichte verbreitet: sie haben in Wirklichkeit am daß ber Befehl des Zaren an Witte, auf seiner DurL °^vas über 19 000 Mark, am Montag nur etwas über rene nach Berlin den deutschen Kaiser aufzusuchen, einzig JOOO .Warr betragen; dabei sind die Kvsten bcr Schiffahrt lisch auf den WuNIch des deutschen Kaisers zurückzufühw. mept in Abrechnung gebracht. Demgegenüber sind z. B. bie fCL ~ ,Der „Matin" veröffentlicht heute einen längeren Artins We« bet pautett nnb der Ueberwachung mit ea. 50000 Mark, behauptet wird, baß das deutsche Unterseeboot bje Kosten der Prämiierung mit etwa 36 000 Mark ein zu setzen. I das kürzlich in Kiel vom Stapel gelaufen sei, nach den Plane, orichrnut infolgedessen wahrscheinlich, baß ein Teil des im eures ^a n z ö si s chen Ingenieurs gebaut und baß f, bereits vorgesehenen Defizits von 16 000 Mark Zenau bas Modell habe wie das smnzösische Unterseeboot. näh-^bsuAes ungedeckt bleiben wird. Dagegen kann Mtt trltärt, bie Pläne hierzu müßten aus dem ftanzösischm mit Befriedigung festgestellt wmden, daß im großen ganzen Marmemimsterium gestohlen und an die deutsche Regierung S-C ™lt bee Ausstellung gefchäftlich in Beziehung gewesenen verkauft worden sein. Das Blatt verlangt eine eingehende Unter- Aruum- namentlich aber die Aussteller von Maschinen und fuchung des Falles. (yrnnh-ir nute, -.mi. Tr:f rirr~.>,P »rröFfr aemackt haben ! Foix (Dep. Ariöge), 22. Sept. Der ehemalige Mi« Möeiteröeweattna Zister DelcassS verunglückte mit dem Auto« »„Hn 2L Siemens, ^gn I,b--d, -2 Se»t. Räuber, heute erklärten, daß sie die Arbeit morgen früh fcimtlich lieber aIter ff«*« t- ausnehmen, die betreffenden Werke heute abend fehlte Ben ^ie I H^.^bovte südlich von Ceuta. Er setzte die Bestreikenden Arbeiter des Wernerwerkes und Oberspree uerroTi- lll ’M*!' ^^langt aber für die Rückgabe befl qerten die verlangte Erklärung, sodaß heute abend tausend Duros Losegeld. Angesichts dieser M« die Schließung der Werke erfolgte. ß 9 h^en.^rato sendet Spanien den Kreuzer In« Newyork, 21. Sept. Anscheinend steht man schon mi.'de^ I sudel nach der Ceutaküste mit dem Befehl, den See» am Vorabend eines Niesen st reiks der an,erikanisckeii Ko bl en-1 bestrafen. Der Panzer Carlos Quinta unb drei Jbv gröber. Es bandelt sich um 150- bis 200000 Sartkohlengräber SSWerden schleunigst bereit gestellt, um gegebenen^ bie 1902 durch ihren Ai.sstand eine Reduktion der Arbeitszeit auf I ^ Keifen. 9 Stunden uni) eine Lohnerhöhung von 10 Prozent durchsetzten *2,® 110