V Zweites Blatt Üttr. 272 Erscheint tLgllch mit Ausnahme des Sonntags. Eeneral-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen jRantafl abruö erst um 8 Uhr 25 Min. die Valle. (Darrnst. Ztg.) versäumen sich über diese üir jeden Haushalt unentbehrliche Erfin- BeckerS, die Stadtverordneten mögen sich zum Zeichen des^hung schieun-.gst zu insorinieren. Redaktion. Exvedition «.Druckerei: kchulftr.?. Del. Nr. 5L retegr.-2tdr. r iln^ciga (8ub«. 1905. $1 u n st mit ent Die „Siebener LamillenblStter" werden dem ^Inxeiqer viermal wöchentlich beigelegt. Der Ehrlsttche taBöwUt" erscheuU monaUlch etnmaL 155. Jahrgang (plus (plus AuS (plus (V stedM **stys* Schwächliche beim Lernen ziirflckbleibende Kinder, sowie hlntsrme. sich mattfühlende und nervöse 'herarbe’tcte, leicht erregbare Erwachiene jeden Altera ere'>ran<*hen als KrRfticmntrs-Mittel mit grossem Erfolg DJ, HOlfUEI/s Haemnto<*en. 5>er Appetit erwacht die geistigen und körperlichen Kräfte werden ra*rh geheben, das Ge ’samf-’Vcrvenoywtem gestärkt Man verlange jedoch ausdrücklich das echte „Dr. Hnm- mel’s ‘ Hnemntogen und lasse sich keine der vielen Nachahmungen an (reden. e”/T ynlitifdir Tagesschau. Dom ReichShaushaltSetat. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht einen AuSzug auS beim Reick»SH:ushaltsetat für 1906. Der Etat d.s Rcichsmilitä» ErichtS beanspruchte an fortdauernden Ausgaben 542 572 Mk. u’br 15 343 Mk.). In dem Etat der Reick)siuslizverwaltung taufen sich die Einnalnnen auf 778 554 Mk., die fortdauernden Ausgaben auf 2 351 705 Mk. lmel/r 113 480 Mk.), darunter die kv-sten filr die vorübergehende Errichtung eines fünften Str f- fc»ales am Reichsgcrickst. Ter Rechnungshof des Teutschon Reichs verlangt an fortdauernden Ausgaben 1026 700 Mk. (miljt 42 860 N ark). Der Etat des allgemeinen Pensionsfonds weist an Aus- gelben nach 82 137 702 Mk. (plus 8 856 644 Mk.). In dieser Mehr- ousgabe kommt die Uebernahme eines Tests der den Reichs- (nunlibeufoitb5 abzunehmenden Ausgaben zum Ausdruck. Die dnrbündeten Regierungen beschlossen, txm Reick>stage den Entwurf eines Gesetzes belr. die Entlastung des ReichSinvalidenfonds zu- gctzen zu lassen, der vorschlägt, die Ausgaben dieses Fonds aut diejenigen zu beschränken, welche sich auS seiner eigent- liä-cn Zweckbestimmung bei seiner Gründung ergeben. Das bc- deuitet für den Fonds eine Entlastung von 22 599 183 Mk., bezw. unter Abrechnung der sog. Veteran enbeihilfon eine weitere (fr tlnfhmg um 8 599 185 Mk. Tie Ausgaben dcS Ncichsinva- lidi nfonds vermindern sich demgemäss unter Einrechnung Heiner Gießen, den 17. November 1905. B e t r.^ Landwirtschaftliche Bodenbenutzung im Jahre 1903. Das MMtnagliche Areisamt (Girßrn an die (llroßh. Dürgcrmeistercien dcS Kreises. Unter Bezugnahme auf unser AuSschreiben vom 15. Mai l. IS., KreiSblatt Nr. 62, erwarten wir die alsbaldige Ginfcnbung deS entsprechend auSgefüllten Formulars 2 b insoweit dicS noch nicht geschehen ist. I. V.: Dr. Merck. Kekanntmachimg. Betr.: Bahnhof Gießen; hier: Verbreiterung des als Zufahrt zur Ladestraße mitbenutz^-n sogenannten Mittelweges. Der Plan zur Verbreiterung des als Zufahrt zur Lade- shraße mitbenutzten sogenannten Mittelwege? am Bahnbo^ E iessen liegt von heute ob bis jum 26. I. MtS. einschließlich auf unserer Kanzlei zur Einsicht offen. Zugleich wird Erörterungstermin, in welchem Einsprüche gegen den Plan erhoben werden können, auf Montag den 27. l. Mts:, nachmittags 4 Nhr, in den Sitzungssaal der Grobherzoglichen Provinzialdtrektion dahier hierdurch 'anberaumt. Gießen, den 17. November 1905. Grosshcr'^a^'-b'S ^T-fRam1 Gießen. I. V.: Dr. Merck. Heppenheim a. d. B„ 16. Nov. In dem Stein- brnche von Gebrüder Becht unb Glietenberg im benachbarten Sonderbach ereignete sich heute Mittag 3 Uhr ein UnglückSfall. Durch einen lo§gegangenen schweren Schuss wurde ber eine Geschäftsinhaber Becht lebensgefährlich verletzt. Der Bruder des Becht sowie ein Italiener Barber unb ein Taglöhner au? Heppenheim i'inb tot. Die Verunglückten sind sämtlich verheiratete Männer. (Darmst. T. A-) Singen, 16. Nov. Auf eigenartige Weise ist hier in der letzten Nacht ein junger Student verunglückt. Er hatte eines jener blutrünstigen Blätter gelesen, die in grässlichen Illustrationen nervöse Men'chen überreizen. Ein Bild zeigte einen Löwen, ber einen Menschen anpackt. Da? quälte den Studenten im Traume derart, bass er in seiner Angst auf unb zum Fenster hinauSsprang. Mit erheblichen Verletzungen an ben öanben unb am Kopfe wurde er nach einigen Stunden von Schutzleuten aufgefunden. (Mainz. Anz.) (!) WormS, 17. Nov. In der heutigen Stadtverordnetensitzung protestierte Prof. Dr. Becker gegen einen Ausspruch deS Abg. Justizrat Dr. Gutfleisch aus Giessen in seiner hiesigen grossen Rede. Dr. G. hatte von de n Gesetze der alten Griechen gesprochen, demzufolge jeder lieber » mächtige verbannt werden konnte. Prof. Becker erblickte darin eine Kränkung der hiesigen Stadtoer- LLZtz °huel) ' »-tto * *,6ube : ■nt«t»üue- -eine betf ' ttenc üAm ' n,üllcn unb । sööojnt. - Onforniat ' tnib einmaligen Ausgaben be5 ordentlichen Et-ts von 20 150 800 !7>-rf (plus 5 415 Mk.) verbleibt. Bei den fortdauernden Aus- -ill-en beonsprnck>en die persönlickvn Ausgaben einen Kuaang kam 1889 580 Mk. (darunter mehr für Besoldungen 739 080 Mk. r Bezüge der nickst-etatSmässigen Beamten sowie Löhne 679 800 narrt für Stellenzulagen 120 700 Mk. an Teuerunas7ulagen Iflr Nntcrbeamte 40 000 Mk., für WoUsahrtsrlvecke 112 000 Mk.)' lie sächlichen Ausg'ben einen Zugang twn 1871800 Mt Unter beffl kinm-ligen Ausgaben d-S ordentlichen Etat- werden aber- mc 13 4 800 000 Mk. (minnS 800 000 Mk.) für Vermehrung der Betriebsmittel verlangt: in dem außerordentlichcn Etat werden 17 416 000 Mk. (pluS 963 400 Mk.) gefordert. Darunter er« Ichsinen neue Forderungen zum Dau eines zweiten GleiseS aus kn Strecken Str'ßbura-Molsf^im und Lureu-burg-Ettelbrück, zu krmeiter'ingsbauten aus den Elationen d-r Wuhelm-Lurembura« kilenb-bn und zu Vorarbeiten für em-* Dahnverbindung St. Lud« »igt-Waldigh-^fen. Zum Dau von Mietwohnungen für mittlere mt) untere Beamte sowie für Arb-ster sind 223 OOÖ Mk. eingestellt. iiMitttii 1 tS.Sio»" ^rß ilervewcgung. Beuthen O.-S., 17. Nov. Da die ausständigen Verg-> arbeit er der Mvslowitgrube morgen vollzählig wieder eiro- fahren, erst arte sich 'Bergiverksdirektor Fritsch bereit, die von den Dergarbeitern gewählte Kommission zu empfangen und ihre- Wünsck^e eutgegenzunchmen, die eine Abänderung der ArbeitK. ordnung und einen Lohnauffchlag von 25 Prozent bezwecken. Mannheim, 17. Nov. Eine Versammlung der Monn-- heimer Produlteirbärse bcschloü heute die Vorschläge ihrer nach Rotterdam entsandten Delegierten anzunehmen. Diese Vorschlag-' gch-n dahin, dass der Getreidehandel sich verpflichtet, für seck)s Monate ab heute kein durch Elevatoren verwogenes Getreide zu empfangen, und bei den anderen Interessenten davauf- hinzuwirken, bei Abschluss von K-aufverträgen die Elevatoren- vcwiegung auszuschliessen. Die Streikenden verpflichten sich d.'gegcu, die regelrechte Arbeit sofort wieder aufzunehmen unb während der Vertragszeit nickst zu streiken. Das Uebereinkommen bedarf der Zustimmung des Niederrheins, von dem sich einet Vertretung heute in Rotterdam befindet- Die Mannheimer Vev- s-mmlung ermächtigt ihre Vertrettmg, den Vertrag vorbchald- lief) sofortiger Wiederaufnahme der Ardeit obzuschliehen. Die Entscheidung des preuss. Handelsministers über die Petition der Bergarbeiter steht unmittelbar bevor. Tie Ansicht der höchsten kompetenten Behörde steht bie£- mal a u f feiten b e.r Arbeitgeber. Man ist in den mass- gebenden Kreisen der Ansicht, dass die Beschwerde der Bergarbeiter in b~m obersckstesisck-en Kohlendistrikt, soweit sie die neue Av- biitsordnuug betrifft, einer triftigen Grundlage soweit entbehre, als bei der Handhabung dieser Arbeitsordnung von den Arbeitgebern gegen d's Gesetz in keiner Weise verstossen würde. Die Lösung bet Lohn frage will der Mistister dem Uebereinkommen der beteiligten Parteien überlasten. Die Entscheidring über die Beschwerde der Bergarbeiter in Westfalen dürfte erst in einiger Zeit erfolgen, da das Oberbergamt mit dem Stiüstum des Materials noch nicht fertig ist. »leilu^imÜij^ mt> Bügeln. ner» Lteiussta^ !njnd}( UL Angebote m. t <788 an d, Wirft, llldoeie-» Vniiöntüiu,; j. Bügeln ronb ft bist L'utnpifllir.bV ^U.,ivinla).ftj.1ip.|: Skun n. euj 61)23 mag ben 12.6». Diu, t Garderobe des ci ! ein Uegenidii Bnoinmea und r. n lbiQiint6inlid)liiin den, deiijclben an m3. ni 1°'^) J.IUpr m ästend, iorgea ” Ai frei wW ifl Wie sefu* — fühlt sich jeder, der nar einmal das von den bedeutendsten Professoren und Aerzten verordnete Pe5'tSyn^3mßS1 versnehthat. Perdyna- min ist das wohlschmeckendste Kräftiennesmittel, Perdyn am in-Kakao das nahrhafteste und bekömmlichste Frühstücks-Getränk. a 2.50 M. in den Apotheken. Grosser Schuhwaren Ares»erk$ssat L Bernhardt Neuen Baue 15 Neuen Baue 15 WiEh. Leibes* Seltersweg 38. Seltersweg 33 Husten-Bonbons Werkstatt. 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