Nr. 4Ä Drittes Blatt 1SL. Jahrgang Samstag 18. Februar 1905 Gietzener Anzeiger Erscheint ttt-Nch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen Die „Eietzener Lamilienblatter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt Der -Hessische Landwirt* erscheint monatlich einmal. Redaktton, Expedition u.Druckerei: Schulstr.V. Tel. Nr. 6L Telegr.-Adr. 1 Anzeiger Gießen, Roiattonsdruck und Verlag der Brüh lachen Unwersitätsdruckeret R. Lange, Gieße«. Niederländisch Indien ufw. Brasilien Vereinigte Staaten von Amerika Niederlande Domin. Republik Türkei Kolumbien Kuba Bei der äußerst starken Konkurrenz der Zigarrenfabriken wird auch beim Einkauf des Rohstoffes immer mehr zu sparen gesucht. In vielen Betrieben zeigt sich bei der Verarbeitung des Materials ein Vorherrschen der kleinen Tabakblätter, und zwar gilt dies sowohl von dem Materiale, das zum Wickeln verwendet wird, als auch vom Deckblatte. Von den verschiedenen Sortierungen der nämlichen ^Qualität bevorzugt man also die billigeren. Die kleinen Blätter bedeuten aber für die Arbeiter eine Erschwerung der Herstellung. Eine bestimmte Menge kleiner Blätter nimmt viel längere Zeit zum Entrippen in Anspruch, als die nämliche Menge Tabak, wenn er aus großen Blättern besteht. Ebenso sind aus großen Vollblättern leichter Decker zu schneiden, als aus kleinen. Ganz besonders schlimm sieht es bei der Fabrikation der billigsten Zigarren aus, wo die verwendeten Blätter sehr häufig noch große Löcher ausweisen, oder aber so klein sind, daß beim Aufsetzen des Deckblattes gestückelt werden muß. Die Größe der Tabakblätter spielt daher für den Verdienst der Arbeiter eine große Rolle. Wird dem Arbeiter Material erster'Sortierung geliefert, so verdient er bei einem geringeren Satze pro 1000 Stück in der Woche weit mehr als bei einem höheren Satz, zu dem aber kleinere Blätter verarbeitet werden müssen. Es läßt sich nun zrpar nicht leugnen, daß die Sätze pro 1000 Stück in letzter Zeit wieder im Anziehen begriffen sind. Es märe aber verkehrt, daraus schon ohne weiteres auf eine Besserung der Lohnverhältnisse zu schließen. Es wirb dies zum Teil von den Arbeitern direkt bestritten, eben unter Hinweis darauf, daß dort, wo die Lohnsätze gestiegen sind, meist immer auch eine Erschwerung in der Verarbeitung des Tabake eingetreten sei. Das Einkommen der Arbeiter hat sich vielmehr bis jetzt in der Hauptsache nur dadurch gesteigert, daß wieder ununterbrochen voll gearbeitet werden konnte. Die Lohnsummen, die in den einzelnen Betrieben ausgezahlt werden, stiegen außerdem cutch noch infolge der Vermehrung der Zahl der Beschäftigten." * Beschäftigungsgrad im Haöakgervelöe. Die „Arbeitskorrespondenz" verbreitet nachstehenden Artikel: „Der gute Beschäftigungsgrad, mit dem das Vorjahr geendet hat, hält auch im laufenden Jahre im Tabakgewerbe an. Das Weihnachtsgeschäft, das über Erwarten gut ausgefallen war, hatte für die Fabrikation neue umfangreiche Aufträge im" Gefolge. Nicht nur im Inland war während des vergangenen Jahres der Absatz sehr günstig, auch der Export steigerte sich wieder, der namentlich in Zigarren tm Jahre 1903 zurückgegangen war. Die Ausfuhr von Zigarren stieg von 3622 Doppelzentnern im Jahre 1903 auf 4321 im Jahre 1904. Dem Werte nach stieg die Ausfuhr von 3,7 auf 4,2 Millionen Mark. Damit ist die Ausfuhr stärker gewachsen als die Einfuhr, die noch nicht wieder so groß ist wie im Jahre 1902. Vor allem geht die Einfuhr von Zigarren aus Kuba von Jahr zu Jahr zurück. Sie betrug im Jahre 1902 1357 Doppelzentner gegen 1281 im Jahre 1903 und nur 1248 im Jahre 1904. Der Wert der Zigarreneinfuhr stieg von 7,2 Millionen Mark im Jahre 1903 auf 7,5 im vergangenen Jahre. Bei Zigaretten ist der Export gegenüber der Emfuhr verschwindend. Während die Einfuhr von Zigaretten dem Werte nach von 8,87 Millionen Mark im Jahre 1903 auf 10,81 im Jahre 1904 gestiegen ist, ging die Ausfuhr von 0,79 auf 0,73 Millionen Mark zurück. Der regere Geschäftsgang in der Zigarrensabrikation hat einen erhöhten Import ck'vn Rohtabak zur Folge gehabt. Die Einfuhr von unbearbeiteten Tabakblättern stieg von 604 707 Doppelzentner im Werte von 90,3 Mill. Mk. im Jahre 1903 auf 631 491 Doppelzentner im Werte von 94,09 Mill. Mk. im Jahre 1904. Die Einfuhr aus den hauptsächlichsten Bezugsländ^w gestaltete sich in den beiden letzten Jahren wie folgt: 1903 1904 Doppelzentner 209 757 220 482 123 375 127 388 86 444 90 941 54 503 58 497 39 230 37 795 30 333 32 335 20 387 19 916 11223 14 358 Diese Mitteilungen schienen uns nach allem dem. Was Wir in letzter Zeit aus den Kreisen der Gießener Tuba tindustrie gehört haben, den tatsächlichen Verhältnissen keineswegs Ur entsprechen, und wir haben uns daher an einen unserer größten Fabrikanten, mit der Bitte gewandt. sie einer kritischen Durchsicht zu unterziehen. Dieser Herr schreibt uns nun, daß er die angeführten Zahlen im Augenblick nicht nachzuprüfen in der Lage sei, dagegen die diese begleitende Schilderung nicht nur für Gießen, sondern auch für die meisten anderen Bezirke als unzutreffend bezeichnen müsse. Er fährt dann fort: Die Beschäftigung der Zigarren-Jndustrie war im vergangenen Aafrr int allgemeinen wohl etwas besser (vielerorts wurde auch sehr geklagt) wie in den vorhergehenden Perioden, die unter dem auf Deutschland lastenden wirtschaftlichen Truck empfindlich litten und in denen.sim starke Zurückhaltung im Einkauf von Zigarren fühlbar machte. Das Weihnachts-Geschäft bringt der Fabrikation alljährlich eine Heine Belebung, und so war cs auch diesmal; von über Erwarten günstig kann indes nicht gesprochen werden, ebensowenig ist es richtig von einem gnten Be'chüftigungsgrad. im laufen den Jahre zu reden, da der Januar auch jetzt wieder die übliche A b f l a u ung gebracht hat. Eine kleine Steigerung im Export von Zigarren mag Platz gegriffen haben; die ganze Ausfuhr ist aber so unbe Deutend, das; man jie fast unberücksichtigt lassen kann. Sie beträgt kaum neyr denn 1 Prozent der Herstellung und besteht zum großen Teil aus Lieferungen an Regiestaaten, die selbst nicht in der Lage sind, genügende Quantitäten oder Qualitäten herzustellen; zum weiteren Teil dient sie der Deckung des Bedarfes unserer Truppen in China und Südwest-Afrika. Fallen diese Umstände weg, so ist es um unfern Export schwach bestellt. Bei der Ausfuhr kommt mehr die Kvnsumzigarre in Frage, bei der Einfuhr dagegen die bessere, die Havana- und Brasil-Zigarre, deren Verbrauch durch den Preis beschränkt ist, und es kann deshalb nicht Wunder nehmen, wenn die I m p o r t z i f f e r n nur in bescheidenem Maße — dem Wachstum der oberen Zehntausend entsprechend — stiegen. Immerhin_ ist es bei der Leistungsfähigkeit der deutschen Zigarren^Jndustrie bedauerlich genug, daß wir von einem Export von 4,2 und einem Import von 7,5 Millionen Mark reden müssen. Produktionserhebungen des deutschen Tabaksvereins haben ergeben, daß seit 1898 die Zigarrenfabrikation hinter dem Zuwachs der Bevölkerung zurückgeblieben ist, während sich die Zigarettenfabrikation in dem gleichen Zeitraum nahezu verdreifachte. Aus einer Erhöhung des Rohtabakimports auf regeren Geschäftsgang Schlüsse zu ziehen, ist auch ein reckst gewagtes Experiment, denn, abgesehen von mehr oder minder großen Tabakvorräten int einen oder anderen Jahre, schon allein in dem Maße des Rückganges der deutschen Tabakproduktion — und dieser liegt infolge vielfacher Vernachlässigung des heimischen Gewächses durch den Produzenten vor — muß sich die Einfuhr der Auslandstabake steigern. Außerdem richten sich die Zufuhren nach den sehr erheblichen Schwankungen unterworfenen Ernten. Die die praktische Fabrikation berührenden Mitteilungen der Dr. Jastrow'schen Korrespondenz gehen nur vom Arbeiterstand p u n k t aus, die für den Fabrikanten sich ergebenden Schwierigkeiten werden garnicht berücksichtigt, und doch sind sie bei der heutigen Fabrikationsart ganz außerordentliche. Während früher der Abnehmer nach der Qualitätsware des Fabrikanten, die nach des letzteren Ideen hergestellt war, ohne weiteres griff, ist diente das Ziel des Herstellers nur darauf gerichtet, den gesteigerten Wünschen der Verbraucher nachzukommen und ihnen selbst auf das Gebiet der Modetorheiten zu folgen. Bezeichnend genug ist es, daß selbst die hartnäckigsten Bekämpfer dieser Richtung schließlich nachgeben und Fabrikate, an die sie selbst, nur mit Widerwillen herangingen, Herstellen mußten, um nicht ihr Absatzgebiet zu verlieren. Ob er große oder kleine Tabake arbeiten will, ist deshalb auch nicht in das Belieben des Fabrikanten gestellt; er muß das arbeiten, was von feiten der Verbraucher verlangt wird hinsichtlich der Farben und des Geschmackes. Nur auch diesen Gesichtspunkten heraus vollzieht sich der Einkauf des Rohmaterials, der bei dem beschränkten Angebot passenden Materials oft. sauer genug wird. Findet der Fabrikant Geschmack und Farben in einem größeren Tabak, der der Preislage seines Fabrikates entspricht, so wird er ihn lieber verarbeiten lassen, wie kleineren, denn er hat fein Interesse daran, sich kurze wertlosere Einlage zu schaffen und erhöhte Löhne zu zahlen, die sich bei größerem Material späterhin auch nicht mehr reduzieren lassen. Tie Verarbeitung von Stückblatt (durch Hagelschlag und sonstige Vorkommnisse gelöchertes Blatt) für Teckzwecke geht von Jahr zu Jahr zurück, dagegen ist sie als Umblatt mangels geeigneten Ersatzes garnicht zu vermeiden. Erwähnt sei hierbei noch, daß sich infolge der oft unreellen Packungsart, insbesondere auf Sumatra, Stückblätter vielfach in Vollblattsortierungen finden und von den Arbeitern solche dann falsch bewertet werden. Taß sich eine Verbesserung d e r E i n k o m m e n der Arbeiter nur vollzogen haben soll durch vermehrte Arbeitsgelegenheit, muß auch bestritten werden. Löhne wie Einkommen sind zum Teil sogar recht beträchtlich gestiegen und man findet heute weibliche Arbeiter (und das sind es ja in der .Hauptsache) in der Zigarrenbranche mit einem Verdienst, an den vor Jahren niemand dachte. Aetwaltungsöerichr der Bürgermeisterei Kietzen sm das Rechnungsjahr 1903. IIL Nach Artikel 55 und 56 der Städteordnung, heißt es Leiter im Bericht, soll die Handhabung der Orts Polizei in der Regel dem Bürgermeister übertragen werden. Abweichend von dieser gesetzlichen Bestimmung ist die Leitung der hiesigen Polizei seit langen Jahren einem besonderen staatlich angestellten Beamten übertragen. Ausgenommen hiervon sind die Feldpolizei, Baupolizei, Feuer- und Feuerlöschpolizei, Schlachthaus- und Wasenpolizei, Friedhofs- und Beerdigungspolizei, Armenpolizei und Schulpolizei, welche in 1889 bezw. 1898 auf wiederholtes Ansuchen dem Bürgermeister übertragen wurden. Auf den unterm 24. März 1902 infolge eines Beschlusses der Stadt- verordneten-Versammlung gestellten Antrag, auch die- üb r i g en Zw e i g e der Polizei, wie in den anderen hessischen Städten, mit Ausnahme der Residenz, dem Bürgermeister zü übertragen, ist leider eine Entscheid un g Gr o ß h. M in r st e r in m s noch nicht eingegangen. Was das Unterrichts- und Schulwesen anlangt, so wird berichtet, daß für das. Gymnasium ein, städtischer Zuschuß von 3585,54 Mark, für das Realgymnasium mit Realschule und Vorschule ein solcher vonj 28 391,99 Mark erforderlich war. Auch im Winter 1903/04 und zwar vom 1. Dezember 1903 bis 15. März 1904 wurde es möglich, an 160 bed- dürftige Schüler, welche vom Schulärzte und den Klassenlehrern in Vorschlag gebracht worden waren, ein, warmes F r ü hstück, bestehend in i/i Liter Milch und einem Brötchen, zu verabreichen, was einen sehr günstigen Einfluß aus die beteiligten Kinder ausübte. Dieses warme Frühstück verursachte eine Ausgabe von 762,69 Mark. Diese und Oie gleiche Ausgabe bei der S t a d t m ä d ch e n s ch u l e (für 180 Mdchen) konnten bestritten werden aus den Zinsen der Konrad Koch-Stiftung mit 350 Mark, dem Ertrag eines Konzerts des Kronbauerschen Quartettvereins in Swije von 1014,06 Mark, wovon 1000 Mark verzinslich angelegt wurden, dem Ertrag zweier Konzerte der 2. Gießer B u m b a ß - G c s e l l s ch a f t in Höhe von 848,20 Mk. und aus den für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Ueberschüssen aus festlichen Veranstaltttugen verschiedenen Vereine in Höhe von 191/56 Mark. Für diese Gaben wird der Dank der Stadt zum Ausdruck gebracht. Das Lahn- u n d S ch u l b a d wurde im Sommer 1903 von 482 Schülern aus deu oberen 5 Klassen — wöchentlich zweimal — benutzt; int ganzen wurden 5304 Bäder genommen, sodaß a.uf einen Schüler 12 Bäder kommen. Int Winter tritt austelle des Lahnbades das im Unter* ae chotz der Stadtknabens chnle eingerichtete Brausebad. Hier baden die Schüler der 6 oberen Klassen und zwar jede Klasse wöchentlich einmal. Die Zahl der badenden! Schüler betrug im Winter 1903/04; 468. Tie Aufsicht und Hilfeleistung beim Lahn- und Brausebad wird durch denj Schuldiener besorgt. Bezüglich der Tätigkeit der Bauäntter wirdl folgendes bemerkt: Im Hochbauamt wurden im Berichtsjahr 2678 Schriftstücke erledigt, 1342 weniger als im Vorjahr, in welchem die Trennung des Stadtbauamtes in Hoch- uud Tiefbauamt erfolgte. Im Tiefbauamt wurden 1949i Schriftstücke erledigt. In derStratzenreiuiguug waren durchschnittlich 36 Mann beschäftigt, denen 29 508.47 Mk. Lohn ausgezahlt wurden. Alt Straßenkehricht wurden gewonnen 1649,21 Kubikmeter. Die Kosten der Abfuhr stellten sich auf 1815,04 Mark. Die Abfuhr von Hausmüll belief sich auf rund 5500 Kubikmeter und verursachte einen Kostenaufwand von 4545.60 Mk. Die Gesamtkosten der Straßenreinigung bo trugen somit 35 870.01 Mk. Tie Fuhr- und Taglohnkosten; usw. für das Besprengen der Straßen beliefert sich auf 3309.08 Mark. Die zu unterhaltenden städtischen Straßen) hatten am 31. März 1904 eine Gesamtlänge von rund 30 Kilometer, die chgussierten Feldwege eine solche von! 10 666 Kilometer, also insgesamt 40666 Kilometer, bereit Unterhaltung einen Kostenaufwand vojn 34 471.08 MarL erforderte. Zu den Siel bauten wird der Verlauf der Arbeiten! im Berichtsjahr genau dargelegt. Insgesamt waren seit Baubeginn ausgeführt: 1950 Meter Mauerkanäle, 3165 Meter Zementrohrkanäle, 4495 Meter Steinzeugkanäle., Hiervon sind im Berichtsjahre gebaut worden: 1110 Meter Mauerkanäle, 925 Meter Zementrohrkänäle, 3670 Meter! Steinzeugkanäle. Für den Stadt erweitern ugsfonds hat diü Stadt ein reines Vermögen von 175 352 Mk. gegenüber 167 917 Mk. im Vorjahr. Ueber den st ä d t. S ch 1 a ch t h o f wird folgendes gesagt: Mit dem 1. April 1903 ist das Reichs Gesetz vom 3. Juni 1900 über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau, sowie das Hess. Aussührungsgesetz hierzu in kraft getreten und damit die schon lauge erwünschten einheitlichen Vorschriften über! die Ausübung der Fleischbeschau. für das ganze Deutsche Reich gegeben worden. Im srädl. Schlachthof wurden im Berichtsjahr geschlachtet und der Fleischbeschau unterworfen : Tier g a t u n 9 1902 Stück 1903 Stück Ochsen . . M. A A A A 4 . 1313 1274 Fasel ♦ . A A A A A . 141 142 Kühe . . ♦ A A ■ A A 308 285 Rurder . . £ A . 776 720 Stiere . . . 497 510 Pferde . . < A A A 136 116 Kälber . . . 6 357 6 240 Schweine . A A A A A A ,w 9 757 10 627 Hämmel A ■ A A A A . 780 840 Schafe . . A A A A A A . 214 279 Ziegen . . A A A 8 10 Summe 20 397 21043 Aus dem Betrieb des Schlachthauses wrtrden 32523 Mark Einnahmen erzielt, denen 27 999 Mark Ausgabe gegenüberstehen. Aus der Fleischbeschau ergaben sich 7500 Mark Einnahme und 5333 Mark Ausgabe. Kandel und DerLeijr. Woliiswirrschaft. R e i ch s b a n k. Am 1. März wird in Freiburg i. Schleff eine von der Reichsbarckuebenstelle tu Schweidnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. — Rach dein 20 ö. Mts. fällige Wechsel auf die Stadt Stadtamhof und die beiden Gemeinden Steinweg. und R e i n h a u s e n (Nachbarorte von Regensburg) werden, von jetzt ab von der Reichsbank angefamt oder zur Einziehung übernommen. Sie sind an die Reichsbanknebenstelle in Regensburg zu girieren. Düsseldorf, 16. Febr. Ueber die geschäftliche Tätigkeit des Stahlwerksvcrbandes wird berichtet: Tas Julands- geschäst in Halbzeug stand in den letzten vier Wochen ebenso wie der Versand an Eiseubahurnaterial unter dem Zeichen des Streiks der Bergarbeiter. Trotzdem war tm, Monat Januar die Abnahme an Rohstahl mit 127 582 Tonnen entsprechend gut; insbesondere im Verhältnis zu dem gleicheit Monat des Vorjahres, in welchem der Versand 108 971 Tonnen betrug. Ter Verband war in der Lage, seinen Lieferungsverpflichtungen voll und ganz nachzukommen. Tas Exportgeschäft lag in letzter Zeit ziemlich still. Mit Ausnahme von Rillenschienen konnte im Ex-, portgeschäst Aufbesserung in den Preisett staLffinden. dagegen ließ der Absatz zu raünschen übrig. Ter Bedarf an Formeisen im Inland ist für die ersten vier Monate dieses Jahres in der Hauptsache gedeckt, insbesondere auf dem süddeutschen Absatzgebiet. Int Exportgeschäft hat sich die all gern eilte Lage freundlicher gestaltet mW eine Answärtsbewegimg hat eingesetzt. Tic Preiserhöhung hält an. In den nordischen Ländern ist das Geschäft allgemein ruhig, ebenso in bett südlichen und in den Tonauländern. Eine Quella dsrMfiirftteS Zu haben in Apotheken u.Drogerien.—Broschüre gratis u. franko von Bauer & Cie., Berlin SW. 48. die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, ist Sanatogen. Von mehr als 2000 Acrztcn aVer Kulturländer glänzend begutachtet. B15/. B17/, 5 2 Lin den-Stämme /, 0,54^ „ Gegen Sicherheit wird Zahltmgsfrist bis 1. Oktober 1905 B10/: von 30—50 Etrn. Durchm.: 10 Eichen = 11,42 Fstm., Rm. Buchen-Scheit, Rm. mit mit 20 872 un Ort. Zusammenkunft jedesmal Heyer. Bll/2 867 30,68 Fstm. 57 48 Stangen 1., 2. und 3. &L 110 2 28 94 Weichholz: 2 Stämme 4. SU. — 0,48 Fstm. Nadelholz: 40 Stämme 3. und 4. Kl. = 12,75 Fstm. Kl. = 24 Fstm. Kl. und bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Zusammenkunst am Distrikt Kinnwald. Allendorf a. Lda., am 15. Februar 1905. Stämme h Groß-Rechtenbach (Kr. Wetzlar), 10. Februar 1905. Das Bürgermeisteramt. 248 4 4 7 22 130 Gschen-Stämme Weißtannen-Stärnme Holzverstergerung im Gemeindewald zu Bersrod. r Uhr ab: Eichen: 2 11 53,29 52,20 156,08 328,99 262,13 6,98 2,65 0,53 1,57 gebeten. Gießen, den 17. Februar 1905. 2. Donnerstag, 23. Februar, von vormittags 10 Uhr ansangend aus den Distrikten Landwehrschlag und Wamberg: Rm. Kiefern-Scheitholz, „ „ ^Knüppelholz, Äellen Nadel-Reisigs für Bäcker besonders geeignet, „ Birken-Reisig, zu Bejenreisig geeignet, Hewerveöank zu Gießen. Eingetr. Genosseiischast mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Vorsitzende des Aussichtsrates: L. Petri II. 66 123 107 721 1171 685 13 15 3 Es kommen zur Versteigerung: 1. Mittwoch, 22. Februar 1905, vormittags 10 Uhr an- Rm. Buchen-Reiser, v Eichen- „ „ Kiefern- v Buchenstämme m.6,58Fm. Elchenslämme m.7,68 Fm. Fichten - Derbstangen mit 18 Fm. reichen. , , Gießen, den 16. Februar 1905. Slädt. Elektrizitäts-Werk Gießen. Stolte. 12 Rur. Nutzholz. Nadelholz: 70 Stämme 3. und 4. 120 Stangen 1., 2. u. 3. Holzversteigerung. > Dienstag, 21. Februar l. F., vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allen- ! dors a. Lda., Distrikt Kinnwald, Steinwald, Kaulsköppel, Laiisköppel, Langebrück und Köpfchen folgende Holzsortimente versteigert: 2 Eichen-Stämme mit 1,58 Fstm., 234 Nadel-Stämme mit 81,58 Fstm., 9 Eiche-, 262 Nadcl-Derbstangen, 53 Nadel- Reisstangen, 25 Rui. Nadel-Rundscheit, 2 Rm. Eichen-, 30 Rm. Nadel-Nutzknüppel, 4 Rm. Eichen-, 12 Rm. Nadel-, 3 Rm. Aspen-Scheit, 12 Rm. Buche-, 44,5 Rui. Eichen-, 308,5 Nm. Nadel-, 6 Nm. Aspen-Knüppel, 50 Buche-, 2675 Nadel-Wellen, 9 Rm. Buchen-, 133 Rm. Nadel-Stöcke. Das Holz im Distrikt Kaulsköppel und Lauskäppel wird Bersod, den 16. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. R e u s ch l i n g. $18- ul NM-Ar-MW der Stadt (Siesten. 2 4 18 20 31 15 24 Holzversteigerung. Es werden versteigert: Mittwoch den 22. Februar 1905 aus den Abteilungen Rabenpfuhl 54b, 69, Unterwald 61a, 61b, 61c, Altgehegt 67: 4 rm Eichen-Werkscheitholz, für Küfer und Glaser, 5 Kiefernstämme von 22—31 cm Durchm., 9 11 m Länge mit 2,71 fm, 49 Fichtenstämme von 12—26 cm Durchm., 12—19 m Länge mit 11,36 fm, 165 Fichten-Derbstangen von 7—11 cm Durchm., 6—15 m Länge mit 12,03 Im Scheiter: 28 rm Eichen, 160 rm Kiefern. Knüppel: 39 rm Eichen, 113 rm Kiefern, 1,3 rm Fichten. Reisigwellen: 4650 Eichen-, 1750 Kiefern-, 1390 Fichten-, 100 Weiden-, 200 Dornwellen. Stöcke: 86,8 rm Eichen, 53,8 rm Kiefern, 15,5 rm Fichten. Zusammenkunft morgens 10 Uhr aus der Kreisstraße Gießen-Steinberg, am Uebergang über die Eisenbahn. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 7. Februar 1905. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Jergebung von Iäauarbeiten. Die zur Herstellung eines Zufuhrwegs zu dem neuerbauten Wirtschastskeller mit Geräteschuppen in der psychiatrischen Klank zu Gießen nöligen Pflaster- und Ehanssiernngs-Arbeiten nebst Materiallieferungen ivcrden hierdurch itnter Hinweis aus^ben Ministerialertaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung aus dem touD- 173 3 258 7 2 118 2 Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. 1X1 ein. Evangelischer Bund. Sonntag den 19. Februar 1905, abends 8l/4 Uhr: Aöend-Versammlung im Neuen Saalbau. Redner: Pfarrer Strobel, Frankfurt-Bornheim, über: Paul Gerhardt, „dte Frühlingslerche aus dem Saatfelde der Reformation". Mannerchöre, Solovorträge. v16/, Eintritt frei. — Alle Evarrgelischen sind willkommen. X Tief tiohriiBgeB X Wasser, Kohlensäure, Kohle, Erze, Oel und andere Mineralien. JLieieruatg von Tiefbohrwerjeden Systems für Hand- und Dampf bohr ungen. D / Ferner: Bergwerksmaschinen jeder Art. W ilh. Böhme, Maschinenfabrik, Dortmund. Höhere n) Erweiterte WchenMe zu Gießen. Die Anmeldungen der Mädchen, die von Beginn deS kommenden Schuljahres ab unsere Schule besuchen sollen, werden Dienstag den 28. Februar, Freitag den 3. und 1. Kl. — 7,50 Fstm. 2. „ = 18,70 „ 57 „ 3 und 4. Kl. 11 Stangen 1. und 2. Kl, einzureichen. , Gießen, den 16. Februar 190a. Städl. Elektrizrtats-'Werk Gießen. Stolte. 112,5 Rm. Nutzholz. 3. Aus dem Gemeindewald Ebersgöns von nachm. 5 Gedruckte Verzeichnisse über die Dimensionen der zur^Ver- steigerunq fomnreiibcn Hölzer sind von der unlerzeichneken eielje vom 20.' d. Mts. ab gegen Erstattung der Truckkosten erhältlich, daselbst kblmen auch Karlen über die Waldungen der ^tadt Gießen, aus denen die einzelnen Walddistrikte und sämtliche Weqe nut) Schnelsen ersichtlich sind, gegen eine Vergütuiig von 50 Plg. bezogen werden. . , Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarle Geisel-Gießen, Arft-Hochwarte bei Gießen, Karl Brück-Rödgen bei Gießen und 2otz°Wiefeck. Gießen, beit 11. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Curschmann. — 1,39 Fstm., Wagner- und Grubenholz von 12—18 Ctm. Durchm.: 71 Elchen = 14,44 Fstm., 38 Lärchen = 9,69 Fstm.« 49 Kiefern = 8,41 Fstm., 93 Fichten = 13,45 Fstm. Das Holz lagert großenteils an oder nahe bei chauffierten Straßen, 3 Km. von'der Bahnstation Reiskirchen, 6 Km. von Großen-Buseck. Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt j schriftlich und verschlossen an den Unterzeichneten einzufchicken, der auch bereit ift, das Holz- im Walde vorzuzeigen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Bieter Mittwoch den 22. Februar, mittags 12 Uhr, im Felsenkeller, unweit des Bahnhofs zu Gießen. Zahlungsfrist bis Martini 1905 wird bis zu 300 Mark gegen Bürgschaft, für höhere Beträge gegen Hinterlegung von Wertpapieren bei dem Bankhaus A. Heichelheim gewährt. Bei Barzahlung an dieselbe- Stelle werden 4% Rabatt (pro anno) bis zum Fälligkeitstermine berechnet. Winnerod, den 11. Februar 1905. Sames, Förster. Liefermrgs-Vergelmng. Die Lieferuiig von hartgebrannten Feldbrandsteinen für die im Betriebsjahr 1905 zu verlegenden Kabel soll öffentlich vergeben werden.? ScbinQUngen mährend der Dienststunden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werkes emznsehen. Angebote, unter Benutzung der dortselbst erhältlichen Vordrucke, sind bis zum Dienstag den 21. Februar d. I., nachmittags 3 Uhr, verschloßen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an genannter Stelle Lieferungs-Vergebung. Die Lieferung von dnrchgeworfenem Lahnkies für die rm Betriebsjahr 1905 zu verlegenden Kabel soll öffentlich vergeben werden.^ $ebi en sind mährend der Dienststunden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werks einzusehen. Angebote, unter Benutzung der dortselbst erhältlichen Vordrucke, sind bis zum Dienstag den 21. Februar d. Js., nachmittags 3 Uhr, versilstossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an geiiannte Stelle emzu- 353 Fstm. NntztzoSz im Winnervder Walde, fertig aufgearbeitet, sollen auf dem Subrnissionswege vergeben werden, nämlich: Werk- und Schnittholz, Stämme und Stauimabschnitte ' Fstm., GmkldrbllnkGjeßkn. Eingetragene Geuoffenschaft mit unbeschrankter Haftpflicht. Die verehrlichcn Mitglieder unserer Bank werden zu der am Kreilag, 24. Ieöruar 1905, abends 87. Mr im Saale des Hotel Einhorn dahier abzuhaltenden 46. vldknjl. ßfUtralDttfainmliing ergebenst eingeladen und bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Gegenstände um zahlreiches Erscheinen Samstag den 4. März von dem Unterzeichneten zwischeii 11 und 1 Uhr in dem Schul- hause, Schillerstraße 8, entgegengelioniUien. Vorzulegen sind: Impf- und Geburtsschein (Auszug aus dem Standesamtsregister); bei Kmdern, die über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung der zmeiteii -- -- -u--- —» ------ - . r IImpfung; bei Kiliderli, die aus eurer aiidern Schule kommen, ent 70 Stangen 4. und 5. Kl. und 21 Rrn. Nutzholz. Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, sütd Die Herren Förster Müller-Niederkleen und Ap el- bei der Aumeldunq vorzustellen. Niederkleen werden die Hölzer auf Verlangen der Kauf- Gießen, den 16. Februar 1905. 7 ri- e o । 3 | Der Direktor: Dr. Stoertko. lustigen zeigen. • Bu/S 1 Waldeuigang. Gießen, den 13. Februar 190o. . Großherzogliche Bürgermeisterei Metzen. I. V.: Curschmann.__ mlssioiisiveg ausgeschrieben. Tie Aiisfuhrungsbeditigimgen und Arbeitsbefchreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen, und fömicu letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Atigebots-Bermcrk versehen, daselbst zutn Selbstkostenpreis m Entpfatig genommen werden. Atigebole sind bis zum Eröffnitngstermin am 25. Februar 190o, vormittags 10 Uhr, versiegelt und nut entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzngebeu. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 10. Februar 1905. Großherzoglichcs Hochbauamt Gießen. Renting. Rtn. Fichten-Reiser, „ Buchen-Stöcke, „ Fichten- „ Fichten - Derbstangen 5,51 Fm., Fichten - Rcisstangen 0,25 Fm, w Schivellenholz u Grubenholz Fichten-Stämme Kiefern-Slämnre Buchen^Stämme Birken-Slämme Flnhschrs-Nftldtmiilkt n> Gießen 2” Si«? «LMSMBK Pierdemarkt statt. Für Stallungen ut der Nahe des Marktes ist ailsreicheiid Sorge getragen; wegeti derselben wolle man sich i Herrn Hoflohukutschcr Huhn dahier iveiidcn. Dtit dem Pferdemarkt ist eine Ansstcüung boii Wligcll, keschirre», StallilttilßlW, laiidwirtjtzüftlichcii Geräten rc. hi deti hierfür vorgesehenen Hallen verbinideti und werden hervor- ragetide Leistungen'durch Diplome ailsgezelchiiet. Außerdem ist em- PriimilttUU dcs dksten PseröenlaterliilS 1 vorgcschc», für welche 1670 MI. zur LerMgung st°h°n Der Pra- miierunqs- und Ülusstelluugsplan ist von Herrn Wcinhaudler August Lchwau zn tiiefteu zu beziehe». Tw Pre>z°crleüung er- I folgt un Aiijchluß an die Prämiierung um 12 /, Uhr. Oinnibusverbindung üoh dem Bahtihof nach dem Macktplatz lUlb Ton** 10 Uhr ab Konzert und Restauration auf dem Marltpiatz^. nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtknabeiischiile eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen imb Ge«. rätschaften, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. I Der Getieralvertricb der Lose ä 1,00 Mk. ist dem Herrn I Richard Buchacker dahier übertragetl. Gießen, 14. Januar 1905. Die städtische Pfcrdcmarkt-Kommissio«: Jean Kirch. ca. 30 Buchen = ca. 30 Fstm., 1 Platane = 0,77 1 Kirschbaum == 0,51 Fstm., 33 Lärchen = 59,52 Fstm., 13 Weymouthskiefern ----- 21,17 Fstm., Bauholz rc. von 19—29 Elm. Durchm.: 103 Eichen v — 46,48 Fstm., 141 Lärchen = 117,36 Fstm., 7 Weymouths- fangend, aus den Distrikten Brand, Mittelschlag, Lindenslruth, Lesern — 5,01 Fstm., 44 Kiefern == 13,65 Fstm., 3 Fichten Fuchsbau und Hollenberg: Ernst Challier (Rudolphs Nacht.) Giessen. UM MM liir teikwaara aller Art. rosse Auswahl, solide Preise. Illustnerte Preisverzeichnisse gratis and tranko. Uusikalien-Hand hing und -Leihanstalt Spezialität i Billige > »sgubea. L)28/1 Holzversteigerung tm Gieflener Stadtwald. Montag den 20. Februar 1905, vormittags 9*/, Uhr beginnend, werden un Gießener Stadtwald in den Distrikten tsceg strauch, Waldshute, Wanne und Obcrhaag versteigert. 2920 Fichten-Derbstangen mit 86,58 Fstm., 2587 „ Reisstangen „ 23,45 „ « *ÄS8S*: $ : «>- 3 ...... 43 54 1940 300 690 Buchen-Scheit, Fichten Buchen-Knüppel, Fichten- „ Kiefern- „ Buchen-Reiser, Eichen- „ Kiefern- „ Buchen-Knüppel, Eichen- „ Kiefern- „ Buchen-Stöcke, Eichen- „ Aspen-Reisig, Die" aist dem altm Stcinba6)er Weg, am Aus den Waldungen der Stadt Gi-b-n 3-5 km von der Dahnstalion entfernt und an chaussterte Abfuhrwege angrenzend, ^^D-nnerStag, den 2. März 1905, vormittags 10'/. Uhr, beginnend, im Saale dos Leuz'fcheu FctfentellerS zu Gicgeu in der Nähe dos Bahnhofs verltcigerr werden: Eichen-Stänune, Schnittholz mit 43,62 Festni. Baiiholz Nutzholz-Versteigerung Montag, 27. ds. Mts., vormittags von 10 Uhr ab, in dem Gemeindesaal zu Oberkleen. 1. aus dem Gemeindewald Oberkleen von vormittags 10 bis etwa 12 Uhr: Eichen: 1 Stamm 2. Kl. — 1,73 Fstm. 61 Stämme 3. und 4. Kl. — 27,46 Fstm. Nadelholz: 40 Stämme 3. und' 4. Kl. — 14,11 Fstm. 14 Stangen 1. und 2. Kl. und 93 Nm. Nutzholz. 2. aus dem Gemeindewald Niederkleen von nachniittags 1 bis etwa 3 Uhr: Eichen: 14 Stämme 3. und 4. Kl. — 6,72 Fstm. und 44 Bahnhofstraße 44 44 Bahnhofstraße 44 Schlatzinüner-iiißuüBiiiageii moderner Fayons in großer Auswahl. C. Mhir & Mi8 Grösse mW itoWCll iW JHildebrand deutscher Nss, deutsche Schokolade M ■ n‘ 5- ' - W'l >N< S81^ ■?eIm ift eine L, D-rKz. $tl”6«abltr JU*' hbel fest """'s'chA :m Machpltzj. B'7 on dem ^*er Turnhalle ic&, UM. I dahier zarten getrennt n einzuMen, eigen, wart bet et» Ihn. Tuch: = 9,69 jjfe, 15 Mm. bei chauÄten m, 6 Kc. von :r Hastpsticht- erben guberani wimabschnitte U.42 Ulm, Ulm., 59,52 Ulm, ünm und en. 1 dem Herrn b .,44 [2 Uhr, Mw. M Mark Beilegung von heim gewahr /0 Matt (pn : 103 Eiche-l i Weymouth im., 3 gieji? 'mim #5* G»h °>z Een aus dem . Die unterzeichnete Firma empfiehlt sich zur Herstellung von Ilausentwässcrungen im Anschluss an die städtische Kanalisation und übernimmt sämtliche Erd-, Maurer- und Rohrleger-Arbeiten, sowie die Lieferung und Montierung von Küchengossen, Ausgussbecken, Waschbecken, Klosetts USW. in nur bestem Material. I Installation frostsicherer Hofklosetts und sachgemässe Ausführung der notwendig werdenden Erweiterung der Wasserleitungen. || Den Vorschriften des Tiefbauamtes entsprechende Klosettanlagen in verschiedener Ausführung sind bei mir, mit der Wasserleitung verbunden, installiert. Referenzen über bereits ausgeführte Entwässerungen stehen zu Diensten. Du/j Ohr. Zimmer, Installations-Geschäft Bahnhofstrasse 12. Bahnhofstrasse 12. In- und Warmes D16/3 ausländische Weine, Champagner und Mousseux Zigarren und Zigaretten Frühstück und warme Speisen zu jeder Tageszeit Separate Zimmer für Gesellschaften, Ferdinand Schott Bahnhofstrasse GLESSEX Ecke Wolkengasse 27 W einhandlung Wein- und Frühstücksstuben W8^- Reparaturen werden in seiner Werkstätte prompt und sachgemäß ausgeführt. "^82 Flagge mit der Bahnhofstr. 66 Telephon 152 Die Dampfer der Hamburg-Amerika Linie bieten bei ausgezeichneter iflegung vorzügliche Reiscgelegenhcit sowohl für Kajüten- wie Zwischen- -Pchsa^lere. etc Vergnügungsreisen zur See: In Gießen: S. Elsoffer. i Separates Dainenziiumer. Französisches Billard. Vervs deckst Fernsprecher 218. »amburg-Canada »amburg-Westindten ramburg-Mexiko samburg-Cuba Hamburg-Frankreich Hamburg-England Hamburg-Eentral-Amerika. Ausschank von hiesigem hellem sowie Pilsener, Augustiner- und Berliner Weissbier Reingehaltene ff. Weine und Liköre. gesetzt, geschützte Marke. Aerztlich empfohlen. Dieser Cognac wird in einer renommierten deutschen Cognac-Brennerei herge- stellt. Derselbe ist abgelagert, mild, frei von Essenzen und ätherischen Oelen, cm nach Charente - L erfahren ver- schnittenes Weindestillat. Da ich in obiger Marke einen bedeutenden Abschluß gentacht und den Alleinverkauf für Gießen und Umgeb uug übernommen habe, andererseits um einen großen Umsatz zu erzielen, setze ich den Preis für dresen vorzüglichen Cognac auf nur R.2.-, 2.51U3- Marke: Weiß Chamois Blau für eine ganze Flasche (incl. Glas) fest. D 71 Ein einmaliger Versuch, und Sie werden diese Marke stets wieder kaufen! tahf. WM« Neuenbäue 17. Teleph. 346. Personen-Beförderung nach allen Weltteilen voruehnütch auf den Linien Hamburg - ,-Newyork Banz üSifiSGnst imd pupiofrei kann sich Jeder von une für entsprechenden Wert Waren erwerben. Westlndiensahrten Nordlandsahrten Mittelmecrfahrten Orientfahrt Zur Kieler Woche Rib,crafayrten Nach England, Irland und Schottland Reisen nach berühmten Badeorten. Kurfahrten zur See. Nähere Auskunft erteilen die inländischen Agenturen der Gesellschaft, sowie die Abteilung Personenverkehr der Hamburg-Amerika Linie, Hamburg. Konditorei und Wiener Cafe empfiehlt seine reichhaltige Auswahl nur aus bestem Material hergestellter ff. Torten, Kuchen, Eis, Creme-Speisen Aufmerksame Bedienung. — Sorgfältiger Versandt nach auswärts. Husten 4= Heil Brust-Karamsllerr sind das einzig beste diät. Genuß» mittel bei Husten urtb Heiserkeit. Nur echt 51t haben bei Gebrüder Adami Mäusburg 14. 723. Gleichzeitig mache ich auf mein schön gelegenes und gut eingerichtetes Cafe-L@lkaü i***-*^ aufmerksam. Warme und kalte Getränke. Berufswahl. Söhne und Töchter von Landwirten, kl. Beamten und Handwerkern finden in dem aufblühenden Molkereiweseu gute unb Lauernde Stellungen. Gründliche Ausbildung unter sehr vortetlhasten Bedingungen Lurch dte vom kgl. preuß. unb großh. hesi. Staate unterhaltene Molkereischule in Fulda für «ä-ulichcS Personal, D7/1 MEncisWe in Laterdch WO für weibliches Personal. I Prospekte und nähere Auskunst versendest die betben Anstalten. SB Den ausgebildeten Zöglingen werden Stellungen vermittelt. Q Bei bevorstehendem Frühjahr empfehle mich iiu Aufertigcu von UiiijäumnnßCii üller Art in halbrunden und kantigen Latten, auch kann das Material fertig geliefert werden zum Selbst« gebrauch. Ferner empfehle mich im An- fertigen von ArleuWcii,LgMWMii und Bum- uni Rchiipi'Dlkll fi«e itub fertig zum Gebrauch. Georg Schabecker Zimmerei und Dampffägewerk. 7dOJ Bietzen. „Cognac öadenia" Kamburg'Drasilien Hamburg-La tCIata Hamburg-Ostasien Hambura-Aftira Man vorlange neuesten Pracht katalog mit 3500 Abbildungen ^mhMt Angabe ebenfalls gratis und franko (ohne Kaufzwang). - De-selbe tninait grosse Auswahl in Raslorinessarn, Raßientie.isnien. ‘• aodJr Gn?terr’- Tafelmessern u. Gahoin. Dameu-, Haar- n. Schnoiderscheran Roben oder Ga ten- scheron, Sensen, Gärtnermossern, Brot, b^lac N-, Gsmll->e . pfeif®, messen;, Uhren, Uhr- u. Halsketten, Broschen, «Innen Portemonja es, tteitor, Spaziorstöcken, Fernrohren. Foldstochorn, Schuss- undl St'chwaffen, Musik mit S^ahranSarantie11 BestoSei^ verpflichtet sich, den Betrae. emzusenden Siir dis ?! retournieren. Mohr v;io ein Stück nur öe3en Nachnahme. ßöflPiidcr Be!l, Bräfl’ath lifGb. Solingen, eilt’ und mehrscharig, mit Stahl- und Holzgründel, 1^Neue leichte Wendcpstüge, Grubber, Cxstier- patorc«, Feder-Kultivatoren, Acker-Saat- itub Wicsen-Cggen, Ringel-, Glatt-- und Cambridge-B-alzen, Düngerstreumaschiuen, Düngermühlen, Fruchtpullmühleu und Trieure, sowie alle Geräte für die Landwirtschaft hat in neuesten Konstrukttonen stets vorrätig “S* Hfl. Rosenthal Bud Sach Mb BnUnaschiun in vollkommenster, unübertroffener Konstruktion (ohne Radwechsel zum Säen aller Fruchtarten). b“m Willi. Ainend 42 Haupttreffer im Betrage von über 4 Millionen Sark können jährlich auf die vom Verein „Fortuna“ angeschafften, gesetzlich erlaubten Staats-Prämien- Lose erzielt werden- L8S At HiifllMeitraa monatl. nur Mk,3. Prospekt gratis vom Vorstand: G. Appold in Frankfurt a.M. 56. Lchokalk- «i NmorWOie * Gabriel jr., Giessen Kalkwerke Abendstern. Telephon Nr. 84. Fernste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. * 511 Prima &3ariferantf-Zaege§sie^© DNF Eltern! Schützet Euch u. Eure Kmder vor Mund’ und Rachen-Krankheiten, deren Gefahr Euch täglich umgiebt in Haus und Schule, im geschäftlichen wie im gesell schaftlichen Verkehr, durch Densos das absolut beste antiseptische Mundwasser der Welt Grossartige Erfolge! Aerztlich empfohlen! Nur etliche Tropfen genügen! Densos macht den Mund gesund und rein, Die Zähne fest und schön wie Elfenbein. Ueberall zu haben, in Apotheken, Drogerien und Parfümerien. Preis ä Fl. Mk. 1.50. ss*7/1 Verkaufsstellen durch meine 'Densos-Plakate kenntlich. Fjpitx Schatz, Leipzig, 12 Plockstrasse 12 Neuheiten in Kinderwagen a. Sportwagen Leiterwagen Kinderstühle Blumentische, Blumenständer Arbeitskörbe Arbeitsständer Carl Müller 12 Plackstrasse 12 Markttaschen Marktkörbe jeder Art Papierkörbe runde, ovale und viereckige Waschkörbe Wäscheleinen Wäscheklammern Plockstr. 12 MM 8 UmW MteMsem« in hervorragend feinen Qualitäten 2 Psd.-Dose 1.10 Mk. Pfg. Mk.» 75 70 80 85 90 1.35 1.30 1.50 80 Pfg. 1.10 Mk. Kaiserkirschen, ohne Stein . Affaumen, halbe Frucht Mstaumen, ganze Frucht . Wrnen, »-iß. . . , Reineclauden . . . Aprikosen, halbe Frucht . Erdbeeren . . . . Mrstche, halbe Frucht . . Stachelbeeren . . . Gemischte Krüchte. . NmsW. EMstNOlM Pfg. Mk. Pfg. Homatenpurse, Ananas, Wachsbohnen billigst. 35 38 40 58 Junge ZLrechbobnen . Junge Schnittbohnen . Hemüseerösen . . . Junge Erbsen, mittelfein . Junge Erbsen, extrafein Stangensparget . . Bruchspargel, starker . Ghampignons . . . < . . 2 . . . ♦ . . . 2 .......2 Vs Dose 38 Pfg., Vi Dose 55 Pfg., 2 Pfd.-Dosc 2 2 „ 90 i/2 Dose 95 Rheinisches Raushaus für Lebensrnittel. Iahnhoflraße 26. Bahnhofstraße 26. WWlMlkiAilmKM Meiner wcrien Kundschaft hierdurch die ergeben- Mitteilung, daß ich mein Ladengeschäft Neustadt 11 unverändert weiterführe. — Wolle wird jederzeit zu den höchsten Tagespreisen in Umtausch genommen. 656 Hochachtungsvoll Adam Bender« Dr. med. JLiebe’s MllllMt für Lllygklltrsilkc Waldhof Elgershausen (Kr. Wetzlar). Auch Heuerziehungsherm für kränke und kränkliche Kinder. ________ Bürgerliche Preise. Prospekte. c51/1 Zur Verhütung von Haarausfall, Haartrass, Haarspalte bewährt sich allein und am besten Häusner’s Brennessel-Spiritus nur ächt mit Marke „Wendelsteincr Kircherl^ Flasche Mk. 0.75 und Ml. 1.50. Bekanntlich das einfachste, unschädlichste alterprobte Mit- tel, kräftigt den Haarboden, reinigt von Schuppen und kühlt wohltuend die Kopfhaut. Hülea Sie sich vor Ziuterschie' ouugru unb ziachahmullgeu! Befördert bei täglich. Gebrauche ungemein das Wachstum der Haare. Alpina-Seife ü 6" haben bet Aug. Roll, Drogerie z. rot. "peuz, W. Äildinger, Löwenbrogerie. hv4;10 ftkimbiln in. vttttsji» 1 Stck. Zimmermann 5—9 P. 8. 1 Lanz 6—10 P. S. 1 „ Kuhn 12-18 P. 8. 1 Stahlfchmidt 12-15 P. 8. 1 „ Lanz 20—30 P. 8. billigst abzugeben. hv% /T MÜLLEN63 C Palmitin - Seitenpulver \ Bestes Reinigungsmittel von uaübertroffenorWasch- kraft, macht die Wäsche blendend weiss, ohne Hände . und Gewebe anzugreifen. Alleiniger Fabrikant: Joseph Müller * Seifenfabrik — LIMBURG A. L.— 4 Packet « 15 Pf. Ueberall erhältlich. __ I ssn/4 Achtung sm Brautleute Vrllrge Möbel! Stuhle 2.80 Mk., Tische 8.— Mk., Sophas, sehr gut gepolstert, 40.— Mk., komplette Plüsch-Garnituren von Mk. 130.— an, Spiegel, Kleiderschräuke, Bettstellen, Bertilows, sowie alle Möbel, Teppiche, Borhaugstoffe, 38 Pfg. per Meter Aäies sehr biiSäg ess wegen Aufgaöe der Kiliale Seltersweg 83. HMii manverlange Oi (fit iMuaricoi verhauff :: WgßKWGMSÄKK ..Original BotoECoiRhdnkche ksunotonnksdriil- -m-> Englische Krankheit K Anglicin Rich. Lindenbora K Gesetzlich geschützt vor unwirksamen Nachahmungen unter Nr. 57 048. Gegen Nachnahme von Mk. 3.50, mit Wein von Mk. 5.— nebst ge-- nauer Gebrauchsanweisung — nur allein — von Apotheker Rich. Lindenborn, Baaden, Bezirk Koblenz Eiureibun rrt. Bestandteile: Znm Eiunehmen: 200 gr feinster Dampftran, 50 gr Kalk, durch Pfeffermünz schmackhaft. ltreibung: 250 gr 80% Alkohol äther. 0,5% Auszug v. Lavendel, Thymian, Nelken, Zitronen, Muskat- „ . , , nutz, Zinunt, dazu 2% Perubalsam. Viele Dankschreiben. 644 ßrs»-bl Die E 4ln,e'6 >sfil« Mi fchie Geh jur. geg« tief1 «eis Ee W heit Ms oud eil stch täti legt beei bit heit rx '2 Haber aus tensü No un Ha Se he zw da' 9n au bei bte bis M Hm ausg Aus, tzrcu Uwe Abf Leix Bei des (! Geh forsch in da- den he Wa die Chc beri Ree wer iduc