155t Jahrgang Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Netzen ra? Amn Kingraben geiudji ihren iucrn nicht allein um die Fleischpreise, der Preise von Eiern, Butter, Obst. Heute schon muß man für Haltung der Presse treibung. Es handelt sich ja sondern auch um die Höhe Milch, Gemüsen und der Preis des Weizens auf 13,50 Mk. sank, als auch in der nächsten Umgebung von Gießen ihr Vieh mit Weizen fütterten und bte fetten Schweine, 100 Pfund Schlachtgewicht, 40—50 Pfg. kosteten, da ttöstete man sie mit den Worten: Ja, das ist bei uns in der Geschäftswelt auch so, bald geht's hinauf, bald geht's hinab; bei Euch wird's auch einmal besser, ^ie Landwirte haben ern Bikrt^jahrhundttt auf das -bejse'ttrreröen gewartet. In dieser Zeit haben die Konsumenten an dem Kapitalvermögen der Landwirte gezehrt. Jetzt atmen die Landwirte endlich einmal auf, es geht ihnen seit einem halben Jahr besser und das mißgönnt man ihnen nun? Soll es denn bei denen niemals bergan gehen, ist das Vorwärtskommen nur für alle anderen da? Doll es denn imb muß es beuu den Landwirten immer schacht geh-en? Seid doch getrost, cs wird den Landwirten schon bald wieder kommen, der Zucker ist um 50 Prozent im Werte gesunken, der Spiritus ällt und mich das Schweinefleisch wird bald nicht mehr 80 Pfg., sondern wieder 55—60 Pfg. kosten — dann gibt's wieder Ruhe im Lande! vorkamen. , , r Mjt dem 10. Lebensjahre kam ich wieder nach pause. Ich war trotz jener sog. Unterernährung kräftig . genug geworden, um von dem väterlichen Hofe auS die entfernte Stadtschule auch bei jedem Wetter zu Fuß erreichen zu können. — Auch im Vaterhause wurde wenig Fleisch gc» Hessen — nicht immer mittags, abends selten oder nie. Zum Morgen- und Nachmittagskaffee trockenes Brot, in obstreichen Jahren mit Zwetschen- oder BirnenmuS. In dieser Zeit 1850—1863 waren oft die Kartoffelernten so schlecht, daß die Kartoffeln gegen daS Frühjahr vollständig fehlten und statt deren Mehlklöße in die Erbsen-, Bohnen- und Linsensuppen gegeben wurden zum großen Leidwesen besonder? auch des Gesindes, das die geliebten Kartoffeln schwer entbehrte. Ich habe zu dieser Zeit in guten Bauernhäusern den Bauern nut seinem Gesinde oft zu Abend essen sehen: Die erste Magd stürzte einen Korb voll gequellter heißdampfender Kartoffeln auf den Tisch, jeder schälte eifrig einen ganzen Haufen Kartoffeln mit seinem Taschenmesser, dann tunkte man d'e Kartoöclu in Salz, aß sich satt und wer _jjU- -äiurn, Loweiwnh- > Umrahme von Anzeigen >ür die Tagesnummer vormittags 10 Uhr. ^eilertpreiS: lokal 12Ps^ uSwärts 20 Pfg. ern twortltch für den poüL und allgem. Teil: P. Witt ko: für „Stadt und £anb* und „Gcrichlsfaal": Ernst Heß', für den Anzeigenteil: Hans Beck. gerade für besonders erwünscht! Die Gefahr einer Unterernährung bleibt u. E für die Zukunft umsomehr bestehen, — wenn keine all- gemeine Preisreduktion der wesentlichsten Nahrungsmittel eintritt — als infolge der gesamten Umgestaltung aller unserer LebenSbedingungen die Körperkräfte und die Körpcrwiderstandsfähigkeit des Durchschnitts unserer Bevölkerung, gegenüber des aus einer in manchem wesent- lich günstiger gestalteten Vergangenheit, immer mehr zurückgehen. Darum haben u. E. alle, die es gut mit der Zukunft unseres Vaterlandes und unserer Volksgenoffen meinen, allen Grund, mit dem rechten Ernst Sorge dafür zu tragen, daß das Volk wieder in den Stand gesetzt wird, zu erschwinglichen Preisen sich mit den notwendigsten Lebensmitteln zu versehen. Die vorgcschlagene Einschränkung des Trinkens ist längst zur Tat geworden, hat aber die Klagen der Konsumenten über die Nahrungsmittelteuerung kaum vermindern können, dafür aber das Gastwirtsgewerbe erheblich geschädigt. Groß ist nicht nur die Nachfrage nach billigen Fischen und Kaninchen, sondern selbst nach Pferde- nnd'Hnn de fleisch geworden (vgl. den heutigen Leitartikel der „ Köln. Ztg.). und die politische Volksstimmung mit Recht höchst erregt. Ob wirklich durch die Ocffnung der Grenzen für Schlachtvieh „nichts oder nicht viel" erreicht wird, darüber sind bekanntlich die Ansichten hüben und drüben gründlich verschieden. Zugegeben aber, es werde damit nur „nicht viel» erreicht, so wäre auch das Wenige schon zu begrüßen. Daß der Landwirt Not leide, ist wahrhaftig nicht des Städters Wunsch. Von einem Mißgönnen des land- wittschaftlichen Wohlstandes ist nirgends je bei dem Städter die Rede gewesen, im Gegenteil! Aber daß er Not leidet, weiß er, und darum ist c§ sein gutes Recht, sich seiner Haut zu wehren. Er will eS stch nicht gefallen lasten, nur ein Haut- und Knochengerüst zu werden. Möge die oben ausgesprochene Prophezeiung, daß du Fleischteuerung in etwa 2 bis 3 Monaten nachlasten iverde,' sich bewahrheiten I ofcn- tuschen aufbewahtt wurden. Der Fleischkonsum war sehr gering, frisches Fleisch wurde höchst selten unb nur bann gegessen, wenn das Salz- und Rauchfleisch im Hochsommer zu Ende gegangen war. Oft reich bas Brotkorn nicht, obgleich die meiste Kleie im Meh blieb. Dann wurden Pferdebohnen dazwischen gemahlen, so war auch das trockene Brot für uns kein Le ckcr'bissen mehr — der Hunger trieb es aber hinunter. Das war in den Jahren 1850—1855. In manchem Frühjahr sprach man mit geheimnisvoller Miene vom Hungertyphus und ich könnte heute noch die Dorsstraßen wieberfinden, in benen TobcSfälle an jener Krankheit ein genießbares Ei 10 Pfg. bezahlen! Im Laufe bes Winters aber steigen die Eierpreise stets, was also werden die Eier zur Weihnachtszeitkosten? Wer kann so abnorme Preise zahlen? Auch die Kartoffelpreise sind angesichts der ungewöhnlich guten Kartoffelernte viel zu hoch. Woher kommt das? Folgen die Kartoffelproduzenten etwa wirklich dem Vorschläge, den ein Landwirt in der „Dtsch. TageSztg." machte, daß die Kartoffeln eher als Futtermittel verwendet werden sollten, als daß die Preise fielen? Ist angesichts deffen nicht anzunehmen, baß nachher roieber auf betn Lande über die hohen Futtermittelpreise geklagt werden wird? Der Herr Verfasser leugnet die Gefahr einer Unterernährung und vergleicht mit der heutigen Zeit eine graue Vergangenheit. Wir halten diesen Vergleich nicht für glücklich, weil sich die LebenSbedingungen innerhalb eines Jahrhunderts von Grund au5 verändert haben. Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, die eine ganz andere Art der Arbeitsleistungen verlangt, erforbert auch eine durchaus andere Ernährungsweise. Die Leute von heute, wohlgemerkt namentlich in den Städten, weniger au dem Lande, wo sich bie Verhältniste naturgemäß weniger verschoben haben, bedürfen zu ihrem ganz unverhältnismäßig komplizierteren und durch unendlich vieles außerordentlick erschwerten Lebensunterhalt einer wesentlich anderen Kost als unsere Großeltern und Eltern in ihrer frühen Jugend, vollends wenn diese Landbewohner waren. Die unumgängliche Verstärkung der Anstrengung in allen Berufen, namentlich tn den Städten, die Hand in Hand geht mit der Veränderung in der allgemeinen Produktionsweise, auch der der landwirtschaftlichen ' Nahrungsmittel, durch bie Einführung von Durst hatte, ging an ben Brunnen und trank. Ich füge ausdrücklich hinzu, daß in den Wintermonaten bie Milch auch auf bem Lande knapp war, daß dicke Milch nur selten gegeben werden konnte unb daß das Abendessen in bäuerlichen Haushaltungen fast ausschließlich aus Kattoffeln bestand, ivenn solche nicht nach stark auftretender Kattoffelkrankheit durch andere Lebensmittel ersetzt werden mußten. Kurz vor dem Feldzüge der Jahre 70/71 war ich als Verwalter auf einem großen Gute im füblichcn Teil der reichen Provinz Hannover tätig. Der Bewirtschafter des Gutes war wohlhabend, nur durch eiserne Sparsamkeit und Fleiß konnte er damals das Seine erhalttn, vieNeicht auch mehren Auch in diesem großen Haushalte war der Fleischkonsum äußerst gering. Zum Frühstück mn 9 Uhr wurde stets nur Butter unb Brot gegeben. Zu Mittag sehr wenig unb kein gutes Fleisch, alle Abende in der Woche gab es dicke Milch und Pellkartoffeln, fünsvierteljahrlang, bis aiicb mich der Ruf zur Wacht am fRMn vom Pflnge und der dicken Milch und den Pellkartoffeln holte. Und doch wie oft habe ich mich an der Loire nach dem Gericht gqclynt, wenn auch gar nichts zu beißen da war. Also ich und viele Hunderttausende meiner Altersgenossen haben nach unseren teuttg-m Begriffen durch Unterernährung gelitten, und doch haben wir die großen Schl ach teil geschlagen, haben iins voller Begeisterung und Kraft auf den Gegner geworfen, der nirgends diesem Anprall der Unterernährten standzuhalten vermochte. Roch mehr, die Generation, die mit mir groß geworden ist, mit mir mehr oder weniger entbehrt hat, hatte Kraft und Intelligenz genug, um nach dem Kriege Deutschland auch wirtschaftlich in langen Friedensjahren groß zu machen. — Es ist also unangebracht, von einer Unterernährung in unseren Tagen zu reden, wenn das Fleisch einmal ein halbes Jahr lang oder auch ein ganzes Jahr 10 Prozent teurer ist als gewöhnlich. Tas Wohlleben von heute ist uns schädlicher als die sogen. Unterernährung in unserer Jugendzeit und der unserer SSätcr. Die armen Landwirte! Als i. GietzeimAilzeiger General-Anzeiger v w Donnerstag 19. Oktober 1905 «ezug»prei»r monatlich 7b Pft vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf-', durch diePostMk.2.—viertel- mhrl. ausschl. Bestellg. Schwedischer ReichSLagSschlnö» Stockholm, 18. Lkt. Die feierliche Schließung der außerordentlichen Rei^tagS» sefsilm wurde heute mit einem Gottesdienst in der Lchloßkapell« cinaelcitct. Von der Schloßkavelle b'gaben sico die Reichstags« mitglieter in den Reichstag. Die beiden Dräfitentm traten vor den Thron und brachten dem König die Mückwünsche der Kam wem bar. Beide nahmen Bezug darauf, daß die Untern nun gebrochen sei und sprachen auS, daß L^weden dennoch ohne Mißtrauen ht die Zukunft sehe Der Präsident *r gumte* Kammer betonte namentlich, daß dre Ze'taenoffen einstimmig König Oskar die Ehre für die fti-tticte Lösung des KvnffcktS gegeben hätten. Mmisteryräsident Lundeberg tttlaS ten J&e, schtuß des Reichstags, worauf der K o n i g mit kräftiger Stimme, aber bewegt, die Thronrede hielt. Tie Thronrede lautete folgendermaßen: , ES ist ein bedeutungsvoller Augenblick,, m dem ich utzj in diesem Saale meine Stimme erhebe. Die. im Jahre 1814 9i#rpii'tirtting ?nnscheu b^t IN ten voraus» JÄteneit Jahrhimdmm rmvlitterten Völkern, der skanA navischeu Halbinsel ist g e b r o ck e n märten. JDer fäwebi Reiä>staa hat durch bat am 16. £?(toter gefaßten Beschluß mtimm bezüglich bmn «ufttfims.«ntmteiSen W°br- hgftig nicht P6ne tiefen Stirnen toe tti.lne ehemalig« Tr-mmmg dieser beiden nahverwandten Völker wieder emtteten, Schwierigkeiten und Gefahren, welche m dem fast ein Jahrbund-.wt alten Bündnis für immer beseitigt schienen, möglicherweise neuerlich zum Leben erweckt Doch wil, ich nicht die Ho'-nung unterdrücken, daß, obwohl bte UW ellCQ hSau6t>ilb.f°nnl^: Grosse Ne*1.1.,- lujjriiu oö. 'Mädchen gguc. u'ulial ilaudgr. irhilipp-P ju blaues L.ävHeu qeiuoji ' O7oö5| Anceiiratze 22,. Nr. 24(5 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechtel mit bem hessischen Landwirt die Gießener Zamilien- dlättcr viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Univers.-Buck-u. Stein- druckerei. R. Lange. Redaktion, Ervedltwn und Druckerei: Lchulstraße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exved.S-4K51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. WIIJJ £ etn. „ . '-»SL > tlne Üngete Wlt: Äleichi,ratze 4u, juiigeT Lieuit' vüer Uu Ncn für kt. paushatl oc|. ^1 Lchilieruratze 15 I. einige ctunöen norm, zu j, men gej. Slähcrcs 421 a. d. tKietz.Anz.rrl)tit über As MW -ne LLk°L? L^'Wmonn ' ZS L d-k KftotafeS? "Mn fV? ifr 2a”nö neue§ lft ebenfalls bereits metn der Tabak. ■ ^ten Kreuz in bcn L?na r.r efrt' lohne eine tafJi?BqI die lafrtta abgehen zu rd etne solche Weih. ~ seinesgleichen wohl au§ der Gemeinde Mka 20 Min. davon ma5W-, ein etwa eit MensclMgedenken l|en gehörig betrachtet en Rechte, ohne indes Leiter zu entrichten, sich auf die Tatsache, renzenden fiskalischen emarkung eingettager steuer nur einen Bei. id die Bewohner dn irche, der Schulen, be- holz- und Ltreugeld, . nde aus, beanspruchen Zufnhrwege und leisten r. So merkwürdig dies er der „Thomashütte" selbständiger Gemarker f) die Gemeinde ist im hing gegenüber hem ilte um Eingemeindung esc auch steuerpMtig, RrciSamt Dieburg ver- ) welchem der Besitz: Summe an bic $- eine Wie Ginigun^ sede Berpslichimng al Hessen. 9(m 30. 5ep- iria Bener, 77 Jahn sirma Neuerungen esherr, t besichtigte, em esitzerJul. Margott, Jahre zu Newgoil. ichon seit Jahren ih se erheblich fit Rühe der Bahn $ bisherigen MsM -ündigten Verkauf be, hulgartens, M se Parzelle wurde zL n 7,70 Mk. veräußert, benb ereignete sich d Heinrich Altens« jinc nach einer andem so unglücklich unteü "mS «£*■ ^^Möbelfabril «ÄÄ** * Momo6«au6fg l"Of”( „ßtinbung 9" von B-l« F « ttf"* ■ 'in lebhaft" . L Wittiä ^se^qewidmet, >§ dause^ gubilar- Deputation deM"> ierte, einen S^”bba8i . bet SS.n - W ,4 ®il6e" »etW 7,,-nd-- Le* -in- war, 'kg' beivew" Sa Schlnßsest 1. Tag. 2. Tag. Handel 113.80 . 127 LO 24.70 145.40 146.50 139.95 280.00 Vorabend 4.50 Uhr. Morgens 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk . Berliner Handelsges. Parmstädter Bank . . Pentgehe Bank . Pentsch-Asiat. Bank Piskonto-Kommandit. . Presdner Bank . . . Kreditaktien . . ,. . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . Gotthardbahn . . . . Harpener Bergwerk l.anrahntte . . l.umbardeu E. B. Nordd Lloyd . . Türkenlose . . . Lombard Eisenbahn . . Gestern Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . . 224.20 . 268 80 . 24.70 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . Canada E. B. . Parmstäd' er Bank . Pentsche Bank Portmunder Union C. Dresdner Bank • Tendenz: ruhig. . . 100.65 . . 89.05 . . 100.90 . . 88.95 . . 99.85 Keichsanleihe do. Konsols do. Hessen . . Oberbessen . 173.60 . 151.20 242.60 .' 104^20 . 167.70 Postagenkur cmgegannene Briefe und P a ck e t e g e 3 f f n e t batten, den Inhalt durch st öberten und sich zum -teil « n eigneten, ui 6 und 8 Monaten <° . 137.20 . 53.30 . 90.00 . 68.90 . 97.70 . . 256.00 . . 139.40 teils von mir bestrittenen Unterhaltung beim Schwefel anzutippen; vielleicht ist da etwas zu wollen. — Ter Kandidat war ein sehr eleganter Herr, geschmückt mit den untrüglichen Zeichen unbedingter Satisfaktion. Ich versuchte, um seine Erinnerung auf die schweflige Säure zu bringen, ihn die bekannten Schwefelhölzchen erraten zu lasten. „In jeder Wirtschaft stehen diese Dinger aus dem Tische, mit denen man 80, entwickeln kann." Nachdem er zuerst darunter Zahnstocher verstanden hatte, klärte sich sein Tulderantlitz auf, aber sogleich verschwand dieser Ausdruck des wistcn- schaftlichen Triumphes und zurückweisend schnarrte er: „Verzeihung, wenn Herr Professor die Schwefelhölzchen meinen, must ich gestehen, daß ich in solchen Lokalen nicht zu ver- 101.25 100.90 96.50 105 60 68.60 68.00 96.70 94.25 90.50 . 176.20 . 150.90 . 242 40 . 185.50 . 192 20 . 167.40 . 212.20 Öesterr. Goldrente. . ’n Oesterr. Silberrente Unsrer. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen III "n russ.Staatsanl. 1905 '„ japan. Staatsanleihe Conv. Türken von 1903 Gri -'-'o eMy-or-i'-b Mai-, gemocht wurde. baß feine Wegvringung ungesetzlich sei. Bei diesen Aus- einangersetzungen kam es zu einem großen Tu..".ulte, den Ihomas benutzte, um zu flüchten. Dem Fliehenden folgten in wilder Jagd die Gendarmen; der Wachtmeister gab auf den Flüchtigen einen Schuß ab, der glücklicher Weise fehl ging. Thomas flüchtete gegen Estenheim zu, die Gendarmen gaben schließlich die Verfolgung auf und kehrten wieder zur Mühle zurück. Nach einiger Zeit kam auch Thomas wieder zurück, der, als er die Gendarmen sah, sich auf den Speicher des Hauses flüchtete. Trotzdem die Beamten jeden Winkel absuchten, gelang es ihnen nicht, ihn zu finden und sie mußten schließlich das Suchen aufgeben und die Mühle verlassen. H (,M. 91/) Mainz, 18. Okt. Der Geschäftsführer des ReichS- serbandes zur Bekämpfung der Sozialdemokratie, Dr. Bo- venschen, hat gegen den verantwortlichen Redakteur Hitzler der „Mainzer Volksztg.- wegen Beleidigung durch Veröffentlichung eines Artikels Klage erhoben. (Frkf. Ztg.) Worms, 18. Okt. Das neue Wasserwerk, ton Stadtbaurat Metzler und Direktor Lempelius im Auftrage der Stadt Worms mit einem Kostenaufwande von 1 100000 Mark erbaut, wurde, wie die „Wormfer Ztg." berichtet, heute in feierlicher Weise eröffnet. Hierzu waren die Spitzen der städtischen und staatlichen Behörden erschienen, außerdem eine Anzahl hervorragender Sachverständiger, die Sport. y Fußball. Der Gießener Ballspielklub von. 1904" ist on folget n M e i s! e r s ck a f t? s v i e l e n beteiligt Am 15. Oft.: gegen Ofr”W'r E. 99 isckon gespieltl m Ostenbacb: am °9 Olt • geaon Offenback er Germania IT. in Gießen: am 5 Nav.' neaen Offenbacker Viktoria I. in Gießen: am 19. Nov.: gegen Hanau 93 III. in Hemau; am 26. Nov.: gegen Onenbacher B 'scsn"7- .unesota erlangt^ Er starb plötzlich ohne Leflg » v Genelmiignng des Studentenverbandes an der nnb zu d-umi Zweck penönlich wiederholt mit ihm m Kvburg s^chert^ rn,a ^^vtragt^Geldunterstü"ung gewährt und Räume EöT1'TCS{a tQnhnhr. rüe als Ursache einer Blind- für seine Versammlungen zur Verfügung gestellt werden. Nach afSSFSSteiS x^'^cht werbfit, »S«1’M ^on^eftiem ersüllbaren Bedingima die Genehmigung drr Satzungen und somit ? a Eh rt L Ä roo ein Chirurg wegen die endgiltige Wiederherstellung des guten Einvernehmens zwischen solchen wird aus Newhork berichtet, wo ein ct) a .. rf1, ^ost>sdmU^hiirde und Studentenschaft abhängig zu machen. einer Blmddarmcnj-'unbnmg zu operieren hatte imd als Ursache Hoch^mlwlw^d slrQbemifd)e Sibftinenten^erbanb ber Enl iüncking Borsten au? einer Aalstiburste vorfand. Es Deutscher Verein abstinenter Studenten), hat innerhalb des wird H r b-r Rnt neneben, beuH^en 5Rcirf^rerrt zirka 130 ordentliche und ebensoviele Altmit- deren Borgen mit Draht und nickt mck Leim bestui^ sind b = um Verkürzung der Arbeitszeit beantworten und zogen e? vor. als Märthrerinuen ihrer Sache ms Ge-1 ^ en fängnis zu wandern. , ..., ßeinaia 18 Oft. Die hiesigen Textilarbeiter sind * Folgende Pa rabel sanden wir in einem holländischen , .in aNaemeiue 10 Stunden-Beweanng eingetreten. Zlatte: Ein E s e l . derdurch den Wald lies, fiel in eine tiefe ^suchte Arbeiterversammlung von der Kammgarn- Grube und trotz aller seiner Bemühungen fannte er sich uicm . 2 -b - Mte ^iefe Forderung nebst 10 Prozent Lohn- herausarbeiten Fast sterbend vor .Hunger, sah er endlich emen QUf. Bei Stöbr und in der Gautzscken Kammgarntuchs, den er dringend bat, ihm doch zu helfen. ..Im bin zu gbinnere: tol,ThCr die gleick•”” ui)t. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witternng in Hessen für Freitag, den 20. Oktober 1905 : Wolkig, Regenfälle, wärmer, später wieder Aufheiterung bei sinkender Temperatur. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Die Beerdigung findet Freitag, den 20. dS. 9JH3. 07077 nachmittags 3 Uhr statt. Gießen, den 19. Oktober 1905. 5431 $. W uii a MM Zum Verkauf kommen: " -Vier AuoflellantzSränmc 5484 Portionsfijch. Großer Schellfisch. au die der Prima Schellfisch mit u. ohne Kops „ Cabliau do. Seelachs w zu den Selbstkostenpreisen der Stadt. WtWer Leefischmarkt Gietzeii. Freitag, beu 20. Isd. Mts., vorm. 8 Uhr in den städtischen Marktlauben beginnend. Todes-Anzeige. Es hat dem Allmächtigen gefallen, unfern lieben Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Karl Stumpf heute morgen V22 Uhr zu sich zu rufen. Im Name« der tieftrauernden Hinterbliebenen Franz Stumpf, Maurermeister. Garbenteich, den 18. Oktober 1905. B1910 Bermittelungsfteiie für den An- und Berkaus vou Zuchtvieh im Anschluß die Geschäftsstelle des Landwirtschaftlichen Bereiuö für Frisch eingetroffen! Hießener Seefisch - Markt vahnhosstr. 27. Gebr. Berdlrx Lmdenplatz IS Lchtllßjch l'Sulksisch) ptr Psi>. ÄÄ Psz. Danksagung. Allen, die uns bei unserem schweren Verluste ihre Tellnahme in so reichem Maße haben zu Teil werden lassen, bitten wir hiermit, unfern herzllchsten Dank entgegennehmen zu wollen. Provinz Oberhefseu zu Alöfeld. Wir vermitteln den An- und Verkauf von Zuchttieren 38.i,Ehriil. Reiber. 5186> schone .1—4»Zr>n»ner- wohng., seither Mannsallnr- gejch., zu vcrm. Neustadt 41. Tie 11. Etage meines pau.es SelterSweg Nr. 70, bestehend aus 8 Zimmern nebst Zubehör, seuher von Herrn Friy Nowack bewohnt, ist anderiveit *u verm. 40081__________Ebcrh. Metzger. 5134] Milhelmstraßc 8 ist Beletage nut 6 Zimmern zu ver- mielen. Btrkeustock L Schneider Photographische Apparate und Bedarfsartikel, Platten, Films. 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