Freitag 2V. Januar 190K 155. Jahrgang KrsteS Blatt ü! SikikL M e t a l l waren- 1 .riii' ule des Volks» t. oeistorbeneu Ml Personen mn sprach Ge» issar der Karl rtter der Ar- itcbt Jena »er Universität, ir, des Herzogs ’n;, iotoie von t Um 5 Ufr ;nm ■cni dabier mit Molaus Stamm, „n r nach tn dahier mit Johannes Wid» nbnd) hierselbsi. GroßemZuselk bald lächerlich. Tic Untersuchungskommission in der HuN- Angelegenheit hielt, wie ans Paris gemeldet wird, am gestrigen Donnerstag die erste öffentliche Sitzung, welcher mehrere Verrret-er des diplomatischen Korps beiwohnten, ab. Es wurden die Darstellungen des Sachverhaltes verlesen, die sich mit belustigender Beharrlichkert gegenseitig Blindheit vorwerfen. Im englischen Protokoll heißt es: Jedes Fischerboot, welches sich in der Nackp vom 21 Oktober auf der Doggerbank befand, trug eine deutliche Aufschrift, hinten den Namen. Alle zeigten das vorgeschrieb-ne Licht der Fischerboote, am Schiffshinterteil ein weises Licht. Die Signale würben mittels roter, grüner und wnßer Lichter gegeben Gegen Mitternacht gab der Kommandant der Fisch"rflotti!le diirch eine grüne Rakete das Signal, die Netze auszuwerfen. Tie Fischerboote hatten eine Geschwindigkeit von 21/2 Knoten. Trotz des Nebels war es keinen A n g e n b l i ck u n m 0 g l i ch , das verschiedene Licht zu sehen. £>ic Kriegsschiffe gingen in nördlicher und südlicher Richtung vorbei, gaben Signale, beleuchteten die Fischerboote und feuerten darauf Dos Feuer dauerte trotz der Signale der Fischerboote fort. Die Rus,m1 gmgen, ohne Hilfeleistungen anzubieten. Wetter. Das rufsisu>e schiff „Aurora wurde durch rnssis<>e Geschosse getroffen. Auf den Fi'cherl^oten befand sich kein Kriegsmaterial: kein Japaner befanv sich an Bord derselben, ebensowenig war ein japanisches Kriegsschiff m der Nordsee Ein Fischerboot ging unter, fünf wurden havariert. Zwei Mann der Besamung wurden getötet, sechs verwundet. £ic Fischerboote ließen sich keine .Herausforderung zu schulden kommen. Im russischen Berichte heißt es (recht aben- Rtnber vom ,o-16. Ale Kuller Sl-iffcraffäre. Wie wird sie wohl beigelegt werden, die unglaubliche Geschichte? Tie Hartnäckigkeit, mit der die Russen bei ihrem verhängnisvollen, blamablen Irrtum beharren, wirkt nun ijtt M blc Php 2? Fäü ?S‘ Ltzs 's««*; t eint Wirt. Dbn Christian, »chtr'r, bliiabeth a Sdimibt HL Heizer PM nach dem Kohlenrevier. Vom Kohlensyndikat werden, wie die „Köln. Ztg." erfährt, nunmehr Kohlen zu Tagespreisen, die höher sind als die Vertrags preise,! abgegeben. Der BergarbeiteraiiSstand konimt den rheinischen Braunko h l engru h en sehr zu statten. Die Stadt Köln hat ihren Bedarf auf einen Monat in England gedeckt. Das Magdeburger Braunkoblen-Syndikar 1 wird die Produktionseinschränkung von 15 Proz. aufheben mit Rücksicht auf den Streik im Ruhrrevier. — In den nächsten Tagen werden 175 000 Tonnen englische Kohle in Ruhrort eintreffen. Weitere ganz bedeutende Abschlüffe sind gemacht. — Vom Hamburger Platz wird gemeldet, daß englische Kohle sehr fest war auf wettere Ordres auch für Regierungözmecke.— Die Bestände deS Syndikats an Kohlen, Koaks und Brikets einschließlich der auf den Zechen lagernden Vorräte werden auf 275 000 Tonnen veranschlagt. — Die Zeche Concordia in Oberhausen beabsichtigt die Stillegung ihres Schachtes, wodurch 800 Bergleute abgelohnt werden. — Die Düsseldorfer Eisenhüttengesell- schast hat einen Teil ihres Betriebes niederlegen müßen; rund 100 Arbeiter sind betroffen. — Von der Rheinischen und Maschinenbau - Akt.- Ges.. D e Yiederrversunq der Kereros. Wilhelm Mah er er 0 zeigte, wie wir gestern berichteten, seine Unterwerfung an. Und wenn Zerana mit seiner Mitteilung nicht übertrieben hat, um den Deutschen etwas Angenehmes zu sagen, wäre also mit der Unterwerfung Wilhelm Mahereros der Aus st and der Hereros vollständig niedergeschlagen: denn daß die versprengten kleineren Gruppen noch Widerstand leisten werden, ilt nicht anzunebmen. Sie werden jedenfalls fron Vili wenn man timen das nackte Leben schenkt. Tie Pa^i- sizicrunq Südmestasrikas ist damit allerdings noch nW durchgcführt. Tie Niederwerfung der W i t b o i s wird noch, eine recht schwierige Aufgabe sein, und auch die O v a m b 0 sind ohne eine empfindliche Züchtigung wohl kaum zur Ruhe zu bringen. An eine Verringerung der deutschen Truppenmacht ist demnach trotz allem vorerst nicht zu wird gemeldet, daß für erste nur an 5 Wochentagen ge- arbeitet wird. Dem „Staatsanzeiger" zufolge werden dte Ausnahme t a r i se für Steinkohlen, Steinkohlenasche, Steinkohlenkoks, Steinkohlenkoksasche, Steinkohlenbriketts, Braunkohlen, Braunkohlenkoks und Braunkohlenbriketts in Sendungen von mindestens 10 Tonnen ab 20. Januar auf den Versand nach sämtlichen Stationen der preußisch-heffischen Staatsbahnen, der großherzoglich oldenburgischen Staatsbahnen und der Militär-Eisenbahn ausgedehnt. Die Fracht wird für dte hinzutretenden Empfangsstationen nach den in den Gütertarifen angegebenen Entfernungen zu den Sätzen deS UuS- nahmetarifS II (Rohstofftarif) berechnet. Daneben wird dre auf den Versandstationen zu erfahrende Anschlußfracht für das Abholen der Wagen von den Anschlußgclcisen erhoben. Für die von oberschlcüschen und niederschleltschen Gntben- staiionen ztt berechnende Fracht tritt den Entfernungen der Anschlußstationen die in den Kohlentarifen enthaltene Zu- ichlagSentfernung hinzu Außerdem wtrd die übliche Vev- schiebungsgebühr berechnet. Z)as ßndr des Winisterinms ßomb'S. Nachdem Präsident Loubet zwei Nächte in der Eisenbahn zugebracht hatte, um beim schlimmsten Unwetter seine Mutter zu begraben, führte er am 18. Januar um 11 Uhr norm, den Vorsitz bei dem Ministerrat, um die Demission des Kabinetts entgegenzunehmen. Combes überreichte einen geschlossenen Brief, den Loubet erst nachher erbrach, und wurde hierauf samt seinen Kollegen mit der Weiterführung der laufenden Geschäfte beauftragt. Die ausführliche Motivierung. * des Rücktritts eines Kabinetts ist eine von Combes eingeführte Neuerung. Wir haben den Wortlaut des Schreibens bereits m'tgeteilt. Er versucht auf diese Weise die politische Haltung seines Nachfolgers zu bestimmen. Am 10. Juni 1902 war es, als Herr Combes mit seinem neuen Ministerium der französischen Abgeordnetenkammer sich vorstellte. In seiner Programmrede kündigte er gleich damals an, daß er den Kampf gegen die religiösen Kongregationen als eine seiner Hauptaufgaben betrachte. »Wir werden/ so sagte der damals neue Ministerpräsident, „nicht dulden,' daß ein Teil des KleruS versucht, die Kirche mit de- religiösen Kongregationen zu identifizieren." Aber Herr Combes ist weiter gegangen, als er in seiner ersten Programmrede ankündigte. Er' hat den Kampf nicht nur gegen die Kon- gregationen geführt. Er ist auch mit der Kirche selbst und deren oberster Leitung in offene Fehde geraten, die sogar zu der Abberufung des französischen Botschafters beim Vatikan führte; und sein Programm entwickelte sich aus dieser Bahn immer'weiter, bis zur völligen Trennung der Kirche von dem Staat. Nicht alle Republikaner wollten Herrn Combes auf d^ser' Bahn folgen. Die ihm ergebene parlamentarische Mehrheit schmolz mehr und utehr zilsamtnen, und beinahe schon seit Jahresfrist lag die Möglichkeit vor, daß sein Kabinett an irgend einer Klippe Schiffbruch erleide. Mit diesem Zustande des Hangens und Bangens in schwebender Pein hat nun Herr Combes selbst ein Ende gemacht, indem er als kluger Mann ferneren, etwa möglichen Ereigniffen vordenken. „ , Dem Reichstag ist, wie wir bereits kurz berichteten, eine vom Großen Generalstab ausgearbeitete Denkschrift über den Verlauf des Aufstau des in S ü d w e fta f r 1f n s>itr Kenntnis zugeaangen. lieber den nach dem Eintreffen Trothns ausgeführten Fcldzngsplan gegen die Hereros loirb darin folgendes ausgeführt: Die für den Kampf verfügbare Macht zählte 16 Kompagnien mit 1500 Gewehren 30 Geschützen und 12 Maschinengewehren. Der Angriff wurde von vier Seiten konzentrisch unternommen. Man mag gehofft haben, daß auf diese Weise die Hereros vollständig eingeschlossen werden könnten; bei näherer Beachtung von Zahl und Entfernung war es unmöglich, einen solchen Erfolg zu erreichen. Auf eine Peripherie von 40 Kilometer Länge können 1500 Mann nicht eine derartige Mauer bilden, daß nicht an einer oder der anderen Stelle der Gegner durchbrechen könnte, noch dazu, wenn die ganze von der Kreislinie eingeschlossene Fläche mit Buschwerk bedeckt ist, welches jede Art von Fernsicht oder Beobachtung verhindert. Das Gefecht nahm einen derartigen Verlauf, daß an zwei Stellen der Feind nach der Mitte Zurut^ gedrängt wurde, daß an -wei anderen unsere Truppen sich nur mit Mühe lgegen die gewaltige Ueberlegenheit behaupten konnten, daß durch die Zwischenräume der Feind mit Frauen, Kindern und Vieh durchdrang, und daß unter dem Schutze der Nacht auch diejenigen, die gekämpft hatten, das Weite suchten. T-er Erfolg von Waterberg bestand nicht darin, daß das ganze Volk der Hereros eingeschlossen und vernichtet wurde, sondern darin, daß seine Widerstandskraft gebrochen wurde und daß es das Verderbliche einer weiteren Kriegführung einsah. Um sich zu retten, eilten die Hereros, von allen anderen Nückzugsrichtrmgen abgedrängt, nach Südosten auf das gefürchtete Durstgebiet der Oma- heke hin. Auf der Flucht verbrauchten sie das letzte vorhandene Wasser der spärlichen Pfützen, den letzten zur Weide geeigneten Grashalm. Die direkte Verfolgung erforderte daher für die Truppen noch größere Anstrengungen und Entbehrungen, als das Gefecht, und mußte nach schweren Verlusten an Pferden abgebrochen werden, wollte man nicht die Truppen der Vernichtung aussetzen. Nach kurzer Rast in der Gegend südlich Waterbergs wurde die Verfolgung wieder ausgenommen, bei der die äußeren Flügel weit ausholend vorgesührt wurden, um die Hereros am Ausweichen nach Nordosten oder Südwesten zu verhindern. Mitte September umspannten die deutschen Truppen die Omaheke von Epukiro über Owtinaua bis zum Omuramba und Am ata ko. Tie Hereros, von denen vielfach kleine Abteilungen eingeholt und zersprengt worden waren, verschwanden in der unzugänglichen, fast unerforschten Steppe. Zweimal wurden unter den größten Schwierigkeiten Vorstöße größerer Abteilungen ausgesührt- unter General v. Trotha bis Nonjata und unter Oberst Deimling bis über Otjimanangombe hinaus. Beide Male gelang es nur, kleine Abteilungen des Gegners zu erreichen und zu zersprengen. Unermüdliche Streiszüge kleinerer Abteilungen stöberten vielfach vereinzelte Banden aus und stellten immer wieder fest, daß such größere Massen Hereros in erreichbarer Entfernung von den deutschen Truppen befanden. Einige Teile sind aus englisches Gebiet übergetreten, anderes zu den Ovambos, noch andere zu den Witbois .geflüchtet. Eine nicht unerhebliche Anzahl hat sich der Verfolgung ins Sandfeld entzogen und ist später zwischen den absperrenden Truppen wieder durchgeschlichen, sodaß vielfach kleinere Banden im Hererolande umherzwhen und einen ermüdenden Kleinkrieg nötig mach en.____ — teuer lich): Das Admiralscknfs bemerkte in der Nacht vom 21. zum.22. Oktober gegen MitternaäX, während Nebel herrschte, zwei flcnu Fahrzeuge, welck>e mit § r 0 ß e r S ch n e l l 1 g k e i t d e n P a n 5 er- schifsen mit verlöschten Lichtem entgegen tarnen. £r\e Scheinwerfer ließen sie als Torpedoboote erfennen Tie Panzerschiffe eröffneten sofort dos Feuer auf sie und stellten dann fest, daß auch mehrere kleine Dampfer, welche Fistlierbooten glichen, zugegen waren, von denen sich einige in die Fahrstraße der Panzerschiffe legten. Diese mußten das Feuer zehn Minuten unterhalten, bis die Torpedoboote verschwunden waren; sie bemühten sich aber, die Fischerboote nicht zu treffen Der Admiral sekte später die Fahrt fort, ohne ein Schiff an Ort und Stelle zurückzulassen Der Bericht schließt: Mmiral Roschdieftwenski hatt' unbedinat das Recht und die Pflicht, so zu handeln, wie er tat, trotz der Möglichkeit .neutrale, nicht offenlive Mischer zu schädigen. . Tie nächste ösienttiche Sitzung sindet voraussichtlich rn der nächsten Woche statt. Nr. 17 • rfftriut tSgNch ander SonnlaqS. Dem Gießener Anzeiger werden im Weckjel mit dem hessischen Landwirt die Gietzener Familien' Höttcr viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der B r ü h l'lchen Unwers.-Buch-u. Stern- bruderet. 9t Lange. Redaktion, Erveduwn und Druckerei: Schulstratze 7. Adresie für DevMen: Anzeiger Gießen. Kern'vrecdan'clilutzNr 51. ' Natürlich ist die Tütigkeit des Ministeriums Combes nicht durch diese Dincie allein qckennzeichnet. Aber sie haben bei weiten, am meisten von sich reden qcmacht unter allen anderen Veqebenheiten. die mit diesem Mimstermm zusammen- Hannen; sie geben ihm die ganze Signatur. Im engsten Zusammenhänge damit steht dann noch die Aushebung de? Unterrichtsgesetzes von 1850 mit seinem Grundsätze der oölliaen Freiheit des Unterrichte?;, und verschiedene Mas,- nahmen innerhalb des französischen Heeres gehören unter blC*Clßerc"eonibe8 hat auch durch die Art feine« Abzuges bewiese,,, daü er ein kluger Mann ist. Er zieht sich zuruck als ein Politiker, b-r trotz seiner 69 Jahre seine pohtifdn “lern sicherlich noch nicht als abgeschlossen betrachtet: In.16- nubliane me reverra; die Republik wird mich wiedeisehcu — das mag sein innerster Gedanke bei seinem Scheiden aus dem Mintsterantte fein. Stre k b e n Arbeiter- ausstand ab und beschlossen, die Fordern n g e n auf Gc- ronfimmn bc3 AchlstimdentagcS, Teilnahme ter ‘®rfriter SabriHritintg und Lcl>nm!s;ahlimsi fiir bte Seit de? Ausstandes als ftort-mmeicn allgemeinen Charakters a b z u l c st n en Dc- züglick der privaten Fragen wurde der Standpunkt mifgcMlt, das, jede Fabrik diese erst na-h der Wtederaufnahme der Arbeit mit den Arbeitern behandeln könne. Es wurde beMo-sten, daß! die Fabrikanten keine Verhandlungen mit den Arbttterorgam- sationen eingehen sollten, insbesondere nickst mit dem russischen ^^P^i^' 19 Jan. Soubet konferierte heute vormittag mit de" Vorsitzenden der republikanficken Fraktionen des Senats, Duboft, Guörin Prevet und L e p d e t. Heute nachmittag hat der Präsident Besprechungen mit den Führern der republikanischen Fraktionen der Teputiertenkammer. Belgrad, 19. Jan. Von amtlicher serbischer S^tte wird erklärt- Tie serbische Regierung pflog bisher bezüglich der Anleihe überhaupt keine Verhandlungen, weder mit ausländischen Banken, noch mit irgendwelchen ausländischen Syndikaten In dieser Beziehung verbreitete Ausstreuungen mrs- ländischer Blätter seien von den verschiedenen Interessenten verbreitete tendenziöse Erfindungen. e . _ Budapest, 19. Jan. In Gerlsdorf tm Georgenberger Wahlbezirk kamen Wahlunruhen vor. Die Oppositionellen griffen die Anhänger der Regierungspartei an, im Streite wurde ein Bauer erschlagen und zwei verletzt. Die Teilnehmer an den Ausschreitungen wurden verhaftet. 3>et Krieg. Sonbon, 19. Jan. Tic „Times" erfährt,-u« Tokrr> vom 18. Januar: Eine Depesche O l) am aS bestätigt, da«"" 17. Mannar fapanischc Strettkr a rt c c,nc ^lbtetlnng russischer Kavallerie m ber stlaelcharschast von San schiabo umzingelten nnb zc r st r e u t e n. Feinde, eine rrmne Menae reguläre chinesische Truvven gesehen havcii Die scinbltche shavallerie war 5000 km? Mnnn ftarf nnb hatte über 10 Kanonen, sie wurden bet Nmff-stwE -i^ wgen und zogen sich am 16. Januar nach Erbosten zurück. Die -m Shanabaier Delc-iramm bc§ -Datlv Telegraph desallt, ist eine rege Tätigkeit unter den nördlich von M u k densenden R s t wahrnehmbar. Die dortige T r u p v c n nt a ch t wird «<24 0 0 u u gescktüht. ES verlautet auch, daß bet.Ntkolak cme ntsstsche ctmt traft di- Zugänge nach Wladiwostok, wo 30 000 Russen stehen, 19. Jan. Die I - P « " "^ben gestern in der Tschuschimastraße den cnglischen Dampfer,,Oaklch an brockt der am 17 November Eardlfi verlaßen hotie unv Mil 5900 Tomten .Kohlen au Bord nach Wl-diwostvk nnterwegS war. Der Dampfer wurde nack Sasebo ne?roo't. Stadtverwaltung habe sich hier in einer Zwangslage befunden unb konnte im Interesse der Stadt nicht anders handeln, benn die vereinigten Zimmermeister batten in ihren Offerten für diese Zimmerarbeiten 4500 Mk. verlangt, während die auswärtige Firma dieselben Arbeiten für 2700 Mk. zu liefern sich verpflichtete. In einer längeren Debatte wurde zwar von verschiedenen Rednern betont, daß man derartige Arbeiten möglichst von ortsanaesessenen Vrofesfionisten ausführcn lassen sollte, aber auch anerkannt, daß die städtische Behörde unter den gegebenen Umständen durchaus korrekt verfahren sei. . 8b. Darmstadt, 20. Jan. (Eigener Drahtbericht.) Auf Veranlassung der hessischen Handwerkskammer fand heute im städtischen Saalbcni hier bte bereits angekündigte Versammlung von c cu 100 Obermeistern als Vertreter von ca. GO Innungen ftatt Als Regierungsvertreter wohnten Oberregwrungsrctt Wag- ner, Negierungsrat Noack und Gewerberat Reuter bet. Ter Sekretär der Handwerkskammer, Engelhardt, hielt einen belehrenden Vortrag über die Ausfüllung der bekannten Fragebogen. . WormS, 19. Jan. Die .Wormser VolkSztg." bringt folgende Nachricht: Leutnant Scharfscheer begab sich nach einem Liebesmahl der Offiziere in betrunkenem Zn-- ! stände gegen Morgengrauen in die Mannschaftsstichen der Kaserne, befahl einigen Leuten barfuß und nur mit Unterhose bekleidet in den Hof zu treten, wo einer nach dem andern unter den Brunnen gehalten wurde, sodaß ihnen das Wasser den Kops unb Rücken herunterlief. Wie verlautet, liegen einige ber so Mißhandelten erkrankt tm Lazarett. Der betreffende Leutnant sei vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Fr an kfur t, 19. Jan. Der Lo komotiv führer des Schnellzuges 79 Frankfurt-Hamburg, der hier morgens 6 Uhr abgeht, wurde bei Groß-Karben durch einen faustdicken Stein so an der Hand verletzt, daß er sich in Friedberg ablösen lassen mußte. Der Stein zertrümmerte das Fenster der Maschine. Er muß dem Zug direkt ent gegen geworfen worden sein. Kleine Mitteilunaen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Das Ehepaar Heinrich Büchler III. in Brensbach (bei Dieburg) feiert am 29. Januar feine diamantne Hochzeit. ________________ _ vermischtes. — EinmenschlicheSScheusal. Vor dem Schwurgericht m Koblenz steht ber 57 Jahre alte Schlosser Philipp Stoffel ^us Win des heim bet Kreuznach unter ber Beschuldigung der vorsätzlichen und versuchten Brandstiftung, der Ermordung seines Schwagers Johann Steher und derschwerenMiß-* Handlung seines Sohnes Jakob. Stoffel lebte mit seinem Schwager seit vielen Jahren in Streit um ganz geringe Erb- schaftssachten, bestehend in einigen geringwertigen Feldern. Wieber- holt bedrohte er ihn mit dem Tode, er gab ihm nichts zu essen, sodaß iich die Gemeinde und mitleidige Nachbarn des verkrüppelten ManneS annahmen. Auf dem Heuboden hatte er ihm ein elendes r.ager eingerichtet. Seit 20 Jahren quälte er den Schwager auf die unmenschlichste Art Er band ihn in der Werkstatt an dem Edoß fest und schlug dann mit glühenden Eisenftangen auf ihn los. Einmal befahl er dem Schwager nioderzukuieen imt> schoß J??1 vttt brr Jagbflinte ein Ohrläppchen ab. Der Geqiiälte konnte sich nicht wehren, da er perkrtivpelte Hände hatte, mit denen er c! -ii n Streichholz anfassen konnte. Vor ungefähr 15 Jahren mitt er ihm einen Hoden aus. Am Mend des 20. Juli 1904 vesauoß er seine Greueltaten damit, daß er den Schwager bei ledendigem Leibe verbrennen ließ. Mit Stricken fesselte fk hilflosen Krüppel an Armen und Beinen an dem Bett ! k' t k n zündete er das aus dem Speicher lagernde Heu an, r «2? * ^auS in Brand geriet und zum Teil verbrannte. Sich lelbu legte er zu Bett und simulierte Kranksein Seine beiden ^ohne, die anfangs mitangeklagt waren, trugen ihn aus dem ! brennenden .Haufe. Kurze Zeit darauf wurde er beobachtet, wie er ganz gut gehen konnte und versuchte, in bas Haus einzudringen, wahrscheinlich um bte Spuren seines scheußlichen Verbrechens zu 1 verwifüien. Der auf dem brennenden Speiä)cr liegende Steyer Vfllilisäie Tagesschau. Eine folgenschwere Ablehnung. In der Budgetkommission des Reichstags iß gestern, Donnerstag, nachdem erregte Auseinandersetzungen mit der Regierung stattgefunden hatten, „die Vombe geplatzt : die Kvmmifsion lehnte bte Forderung v o n 20 0 0 0 0 M a r I tür bte Vorarbeiten ber Bahn Dinbhuk-Rehoooth ab. Vergeblich war cs, daß die Regierungsvertreter mit beredten Worten darlegten, daß die Regierung durch einen rechtsgiltigen Vertrag zur Zahlung dieser Summe verpflichtet sei, vergebliw bemühte sich ber beim Zentrum geltende ReichSschatzsekretar tfrbr. v Stenael, der Kolonialvcrwaltung die in gutem Glauben gehandelt habe, mildernde Umstände zu erwirken, vergeblich führte Generalleutnant v. Arnim militärische Gründe ins Feld: die i Mehrheit ber Kommission war einig barin, baß eine Verletzung i des RcichstagZ-Budgetrechts vorliege, und daß die Antwort hieraus nur die Ablehmina der Forderung sein könne. Die agrarflche „Tagesztg." wirst die — in der Kommmion ungeklärt gebliebene — Frage auf, wer nunmehr die 200 000 Mk. an die Firma Koppel (welche die betreffenden Vorarbeiten ausgefilhrt hott zahlen soll. Die „Tagesztg." beantwortet die Frage dahin: ,.In erster Lwie! Lürften die Beamten herangezogen werden, die den Vertrag! schlossen, zunächst also der Reichskanzler." Eine wenig erfreuliche Persvektive für beit Grafen Bülow! Die Tageszeitunqs-Männer, erbost über die prertßtschen Kanalvläne unb die Nicktkündtgung der Handelsverträge, scheinen dem Mann am Steuer diesen Griff in die Tasche herzlich zu gönnen. Aber wir bezweifeln, daß Gras Bülow bas Opfer sein wirb. Wir neigen eher ber Ansicht zu. daß Kolonialdirektor Stübel es satt bekommt, für das Kapitel „Südwestafrika" immer wieder verantwortlich gemacht zu werden unb für alles einznstehen, unb daß er nicht mehr weit von dem Entschluß ist, sick von diesem schweren und undankbaren Posten zurückzuziehen. tun-1 ein cs Denkmals auf dem Schlachtfeld- von! ©rieten. meldet: «er Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich erschreneA «stern auf dem FestkommcrS dcS DercrnS deutscher Stu- 19. Jan. Anläßlich des Ablebens der Gr o ß b c r« o q i n gingen von den merften w ««< ländifüicn dösen Beileidstelegramme em. Der Kaiser sandte in Gemeinschaft mit der kbaiserm fvlg<-ndcs Tclc. ar-amm- Tief crscküt^rt sprechen wir Dir un^r von Herzen r^mm7ndcs BeNeid m-s. Gott stehe Mr bei in Temem fd’W3On^ch777g"Jan. Für die Arbeitslosenunter.| stützung ist folgende? sestgesctzt: Unt^sttis't werden nur, die seit 1. Juli ununterbrochen ^" wohnhaften, eit min bestens acht Tagen ohne ihr D-rM-lden ArbcitSlo cm Wer Unterstützung beansprucht, Ess stÄ täglich bci be^mmtcn nach Berufsart aeglicberten Stetten des A . itvamti- melden und dort ° den Agenten des HilfsromitceS die er- forderlichen Ansschlüfse gcbem Unwahre Angaben haben den Ausschluß von feder Untcrstutmng zur Folge. Tie Geld- imterstützunacn (für die Verheirohkttcn, Ledrqe erhalten Anweisungen auf Mittagessen in den öffentltch hallen) werden Mittwoch und Samstag, zum erstenmale am nächsten Samstag gegeben. Unternehmer werden auf- aefordcrt, Arbeitskräfte, welche sie brauchen, beim ^eits- amt anzumcldcn. - Die S t a a t s r e g t e r u n g ha B a u ausstattungsarbeiten für die Arbeitslosen angewiesen. gegangen. ♦ Vertauschte Wandkalender. In dem nieder- rheinischen Städtchen Odenkirchen ist ein böses Unglück passiert. DaZ dortige „VolkSblcrtt"' hat seinen Abonnenten! zum neuen Jahr einen protestantischen Wandkalender zugestettt unb bittet nun seine Leser reumütig wegen dieses Unglücks, das auf das Versehen einer auswärtigen Firma zurückznführen sei, um Verleihung. Es mußte sich schon sclfarfe Angriffe eines anoeren, ultra- montanen Blatter gefallen lassen imb spricht nun die Hofs- ™ f -<• । nung aus, daß das Versehen „bei unseren geehrten Lesern ...... "g""" imt) Leserinnen kein großes Verderben anrichten — günstige Witterung vorausgesetzt — eine recht rege ^b". Selbstverständlich w-ürden die Leser einen „zuverlässigen katholischen" Kalender als Ersatz erhalten. Krieger- __________ ——— Berlin, 19. Jan. Der Kronprinz erlitt heute vormittag, als er sich zum Schlittschuhlaufen auf den Hei- kigensee begeben wottte, einen Unfall. Er hatte einen Dogcart mit angelegten Schlittschuhen bestiegen und als er danwa n den Bassinplatz fuhr, scheute das Pferd plötzlich und bäumte sich empor. Der Kronprinz wie der Kutscher wurden aus dem Wagen geschleudert. B eide konn-> « - ... „ m cA„ । f r ten sich nach kurzer Zeit wieder erheben und die Fahrt verein gahlt Beginn es -0 AerilAtSsaal. fortsetzen, allerdings nicht nach der Eisbahn. jahres 77 Mitglieder. Sem Vermögen beträgt Mk. 569.58. K Gießen, 20. Jan. Die Strafkammer verurteilte — Der Dbg. Busin q hat, unterstützt von anderen Mit- Von der Feuerverficherungsgesellschaft ^Providentia" wurden heute die Näherin M. G. von Gunzenau megett Untreue zu gliedern der nationalliberalen Partei, im Reichstage fol- dem Verein als Bonifikation für 1904 Mk. 48.55 überroiefen. Herbstem die aende Interpellation eingebracht: „Witt der Herr Der Vorstand wurde, in Anbetracht seiner erfprie6li^^en ^arf^e^u um^ihn^h^ Reichskanzler nicht dem vom Bundesrate m seiner ^rtz- Tätigkeit für den Verein, fast einstimmig wiedergewählt. verwenden. Dcr Betrag'von 405 ML wurde in kurzer Frist ung vom 26. Okivber 187o gefaßten Beschlüsse: h(m 9. und 10. Juli dS. Js. gedenkt der Verein, der einer durch gebracht, sodaß das .Kind jetzt völlig mittellos ist. — Tie .. werde dm rnecklen-I^ ä(tcftcn be5 ^.siia-Verbandes' ist, ein Kriegerfest zu Berufung des Maklers A. W. von Borsborf, die gegen ein öurgiichen Regierungen gelingen, eine Aenberung der be- ver atteNen oes »Pli öA;rorrAfn:cfl mPrhpn fnH Urteil de§ Schöffengerichts Nidda gerichtet war, wurde iostenfällig stehenden rnecklenourgifchen Verfassung mit dem mecklen- feiern, bei dem ihm die Kaiferschleifi verliehen werden soll, ^^ewiesen. W. wurde wegen V e l e i d i g u n g des Bürger- burgucken Landtage zu vereinbaren", im Wege bunbeSfreundlicher x Allendorf a. d. Lda., 19. Jan. Am yjtittiuoct) meisterS Weiß, dem er Meineid vorwarf zu 3 Wochen Gefängnis Derhanblungen eine weitere Folge zu geben, da die mecklen- Pfarrer Eckstein hier einen evangelischen Gemeinde- verurteilt. — Weiter hatte ber Kaufmann K. St. aus Hannover l^aer als 24 Zähren kemen Dersuck veranstaltet. Die zahlreich Versammelten, welche liegen ein Urteil beS hiesigen Schöffengerichts Berufung erhoben, mehr gemacht haben, ber vom Bundesrat ausgesprochenen und \<\ „ ,ul" 1 , . 2 ?/ T-e A i« o wurde weaen Bctruas »n 6 ßk'fnTtaiti5 verurteilt von ihnen ausdrücklich gebilligten Erwartung zu entsprechen?" dichtgedrängt von abends 7 bis 11 Uhr Lull s ^aal zuni Termin aus weshalb feine Berufung verworfen — xtr Bundesrat stimmte dem Entwürfe des füllten, wurden in würdiger Weise an die Gründung beS mürbe. 9 Landeshaushaltsetats für Elsaß-Lothrin- deutschen Reiches erinnert. In bunter Reihenfolge gen zu. wechselten nach wohldurchdachtem Programm geistliche und ho + ottfiViito/ getkomMission des Ab ge 0rd -> patriotische besänge aller Anwesenden Mit Klavierbegleitung ’S « “T der ordentlichen Ausgaben. Jin Laufe der Debatte erklärte Männcrgcsangvercm „Eintracht" und „Sangcrrundc", Dckia- der LandtmrtschastSminister, daß un utm e:---- a':x‘------ s"’"'lk traße miit Oesterre ich-llnigarn sehr intensiv gc- arbcrtet worden sei, teilweise die Nächte hindurch^ und daß der Vertrag in den nächsten Tagen der österreichischen Regierung zugehen werde. — Em amtliches Telegramm aus Windhuk meldet: Im Gefecht bet Gochers am 5. Jan. gefallen: Gefreiter Gustav Grassow, geboren 22. Juni 1883 in Löwenberg in der Mark, ftüher Feld-Art.-Regt. 39. In den Gefechten bei Groß-Nabas am 2. Jan. bis 4. Jan. leicht verwundet: Sanitäts-Gefreiter Richard MöbiuS, geb. 8. Jan. 1883 in Borna, früher Trag.-Regt. 16, Reiter Robert Verger, geb. 24. Okt. 1882 in Berlm, ftüher Jms.-Regt. 146. Im Gefechte von Hoachanas >am 3. Jan. leicht verwundet: Ge- freiter Wilhelm Pötzold, geb. 6. Sept. 1883 in Waldau, früher sächs. Jnf.-Regt. 102 (Fleischschuß ftn den Ober* ichenkel). — Am Tvpyus gestorcken: Retter Franz Th i e-! .,1 u u c o»... m« t uiciuvk uaiuoer micke, geb. 17. Nov. 1882 in Cöthen (Anhalt), früher ^ur Verhandlung, daß die Arbeiten zur Ausschmückung der Jnf.-Regt'. 27, am 16. Jan. im Lazarett Windhuk. Stabt bei der bevorstehenden Vermählung des Groß- — Tie Stadtverordneten genehmigten ohne er- Herzogs an eine auswärtige Firma (Diehl in Groß-Gerau) hebUche Debatte den 21ntrag des Magistrats auf Errich-!vergeben worden seien. ~ " * Ein Eisenbahnunglück in England. Auf der Mibland-Bahn stießen bei Tasfield (Yorkshire) der Expreßzug von Schottlaub und ein von London kommender Postzug zusainmen. Bald daraus fuhr noch ein Gepackzug auf die Trümmer. Ste ch s Personen sind tot, 20 verletzt. Ter Expreßzug, aus Schottland fuhr von hinten auf den Postzug Leebs- Shesfield. Tie Trümmerstücke fingen Feuer. Dichter Nebel herrschte. Auch die Zahl ber leichter verletzten Personen ist beträchtlich. Es gab furchtbare Szenen. Die Verletzten wurden nach Sheffield gebracht, darunter der bekannte Porträtmaler B r 0 u g h, der im Rücken verletzt I ist. Tas Unglück sott zwischen 2.30 und 3 Uhr morgens ge- I schehen sein. Viele Passagiere und zwei Beamte wurden getötet. Sieben Verletzte kamen in das Hospital in Sheffields die anderen Verletzten konnten Weiterreisen. * Aachen, 19. Jan. In verflossener Nacht explodierte ein Kessel in der Sodafabrik Honigmann irv Grevenberg. Drei Personen wurden getötet. * Kiel, 19. Jan. Das deutsche Segelschiff „Emma Katharina", das Ende November von Südschweben hierher ab gegangen ist, ist verschollen. Mutmaßlich ist das Schiff mit der ganzen Besatzung unter- 3. i> betr. 106 53 180 315 13 12 18 Hbitie 2 ter föin gM bi: :Kii btlt leWz^ AblllL! ' Sitjtn bis 10 U Am timoü § 2 b bn W.gen : 1902, tine 2^ ? Vacili-t li bfeicnigen 336a der oben bcjeichi Larrnunr nebe Aw brauche, inc-iejt Weiß- unb Kur bei Vabtniilun nafiine 1. aller 6 & ^önnlogn0li Ci Ei iitz E;i betr.: Anne bet «'Wen lim° ^•'reichen ' ließen.» ©t roevbinic^ •uünbliri) C Wbnncr?' Ntn.be hn 'M l^Senb, ^9 lili,, fv ' , . Al jormitw • $ormiito^ U fllbtnb^ 0 Uhr Tonntr^laa, > jaat, 9| 9rM zivil' unb w Öl Maitüa: cb giäc föttcsbien't giartnNfne'n^ c inerten vorder dr: W&w \ 1 Ä? P*; W’, wn 1 iW’tSrr Heiner - -st-•& i--- bei Winl '•t’jrfsb ?? ■ iür ht, Trah,, ^btoetJä, ' die be° :tL 100 9'« H ,r»t ®aq, ei Ter l ^ieI‘ 1 der be. ,eh|nbtn S für b,e au§. 5 li?fftn e 'Mt irtlte 5ir. Ql^f)ten ' ^ötbe oete $•* bringt ' llch noch >nem gu. tuben der nit Unter, nach den, 'de. sodaß 'M. Wie krankt im om Dienst hrerdctz . der hier ien durch etzt, daß Stein zer- dcm Zug und den ler HL in nuar seine d. Suf bet kshire) der in London tauf fuhr r. Secys ExpreßW yig Leeds- ichter Nebel n Personen l Tie Werter der deren verletzt sorgens ge- ’te tourbett Sheffield, ft ex Pb' vgmann ft tet :gelsä)iss r von Süd- llen. Wut* Fiung unteralten. dem nieder, öses Unglück Vonnenteit n Wand- icr reumütig i einer ans- Bhung- 65 deren ulsta- :un die W 'hrten Lesern anrichten Vcck a ,1 Untreue S . herbstem ^ldbettLÄ rtS n i« t- ein fw Ä ,L s-i-E ; Hannover . erhobeN' KAL ff vern>oneu »Esiki »'m« 'Ä St: Erb' i '--'"9«ikdcr- »'Än^ iW . 33L0 92.851 138 3fr 110.8fr 21810 193.8fr 142.90 159.00 164.50 138 80 17.50 193.00 258.50 . 238.16 210.20 3Vt»/o 3Vo »V,°/o 3°/n 3l/$«/o Sonntag, d'en 22. Januar 1905. Fest der hl. Familie. Vormittags von 6 */, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. g um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor und in derselben e Austeilung der heil. Kommumon. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. um 9 XU Uhr: Hochamt mit^Pretugt. Nachmittags um 5l/2 Ubr: 7 51,19 Ebm., Eichen-Schnittholzstämme mit 6.51 Ebm., Eichen- (ausgesuchtes) Wagnerholz mit ■e über die verzweiflungsvolle Lage der Arbeiter 4-/,% äussere Argentinor darüber, daß sie die Menschenrechte entbehren mußten. I Statt besonderer Anzeige. Ella Bang Julius Fischer Verlobte« In der JohainreSlirche. Vormittags 9^ Uhr: Pfarrer: Euler I Vormittags 11 Uhr: Kmdergottesdienft für die Lukas- gemeinde. Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: Professor v. Eck. . ro., r, , , Sonntag, Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konsirmandensaal der Johanneskirche. Montag, den 23. Januar, abends 8 Uhr, Bibel stunde im Koufirmandensaal derLukasgemeind e. Text: Offenbarung 1 • — Pfarrer Euler. Reicheanleihe do. Konsole « do . . Hessen Oberhessen öiknenßchlcrvm'm flr Gieft« n. Umg. Versammlung Sonntag den 22. Januar, nachm. 3 Uhr, vcr Banen. Tagesordnung ist durch die Biene bekannt. 394 Vollzähliges und pünktliches Erscheinen erwünscht. «a«». Telephonischer Kursbericht. F «nktnrt a. .18•» 20. Januar. 0eto2oenbott, 20. J-n. „Daily T-legr." meldet aus Sin-' । mintina: Die dortigen chinesisch«- Beamten «hreltm die Nach.. Verlaiil der Witterung seit gestern morgen: gestern über 1 tion ^ent angeblich am 26. Dezember v. Js. m Licmjangi ■ ' *----------------- ** ' I erfolgten Tode des Generals Kuroku — Die Kraken. 3°/o Mexikaner . . 4Ve5/o Chinesen . . Electric. 8chnckert . Nordd. Lloyd • • Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandii, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . « . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Ilarpener . . . Staatsschatzscheine Bauholz-Versteigerun g im Dillinger (Hemeindewald. Montag den 2 3. Januar, vormittags 10 Uhr an- sangend, werden in den 'Distrikten Blaustück und Schlaghaus versteigert: k m nUt 106 “ “ * !üCl lull' uer '-teil irt unq ICH . ;■ . < . unserem Gebiet vielfach bestehenden Unregelmamgkeiten m I erivigirn u v c u t.» w u - - - - ~ ’ m Lustdruckverteilnnq haben sich der Hauptsache.nach ^usaeglicheu, ^h^teten bei ihrem Streifzuge aus N^uN^wang eimge^Pr^. gleichzeitig hat sich wieder das sehr krättlge östliche Hoch über unser '...... -<...... —«*»'* »•*»-*•* Gebiet ausgedehnt, so daß wieder heiteres, wenn auch^stettimroeik SmtigSitrtii fit juge Mich«. Die Bereinigung der Mädchen findet statt an jebeöt Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im. Saal der KleinNnderschule. Die Mädchen können zu ieder Zett kommen und gehen. Um 4 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Erzählung. Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Wir laden zur Teilnahme freundlichst em. Der Vorstand des SonntagSveremS: nH vuA.HvV.beginnt sich aber doch langsam zu verstärken. Von Italien und dem größten Teile Frankreichs fehlen wieder dieTelegramme, was dre Wettervorhettage in den letzten Tagen sehr erschwert. Im allgemeinen ist die Fort dauer des Frosiwetters zu erwarten. . . Boransfichtliche Wittcrun« in fur 21. Januar 1905: Zeitweise wolkig, bet kälterer Nacht Tages- temperatur wenig verändert. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. aller Samstage, der Tage im Monat Dezember, der durch Bekanntmachung Großherzoglichen Pol^emmts jeweils bestimmten Tage, an denen die Verkaufsstellen bis 10 Uhr offen gehalten werden können Sut Feststellung der Zahl der beteiligten Geschäftsinhaber ist gemäß § 2 der Bekanntmachung, betreffend das Verfahren H Anträgen auf Verlängerung der Ladenichlußzeit, vom^25• v$an. 1902, eine Liste der beteiligten Geschäftsinhaber aiUgestellt worden Beteiligt im Sinne dieser Bekanntmachung^sind alle diejenigen Inhaber offener DerkanfSsteNen, welche Waren der oben bezeichneten Art feil halten, auch dann, wenn diese Holzversteigeruug. ZwiMnq Hirzköps, Tornkrätzcr Ps°i'°>si«ck 1, 2 und g Hoiftrauch unb Dtühlberq der Forstwartei Nieder-Obmen versteigert. l amme 2 Eichen 3. ftl. = 1,66 Fstm. (40-49 Stm. lachen 4 Kl = 22,45 Fstm. (30-39 Ctm. Durchm.), 112 Elchen »5 72 Fstm (unter 30 Etm. Durchm.), schönes Bau- und ™ Ä = 18 Fstm. (35 - 58 Ctm. Mittendurch- meZ? 2 ^ ^^d ba^^ =l,06 Fst.u', 15 Kiefern 3. Kl. - 10,49 Fstm. Ctm Dur^m.), 164 Kiefern 4. Kl. = 68 Fstm. (20 bis Dnrckm ) 35 Kielern 5. St. = 10,41 Fstm. (unter 20 Etm.); 1906 -Ti’rhTm - 44 Rftm. (von 11-36 Etm. Mittendurchmesier), SchnM? Ed Bm.dÄ" D°rbst unö lhreS Sohnes des HoigericktSrats Dr. Karl v. Knlg. Die diessäbrigen Zinsen aus der Krug-Stsitunq sollen an 12 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergeben werden. Be- werbnllgen um dieselben sind bis zlnn 1. k. ^ls. sebrlitllch ode mündlich bei dem Annenarnt, Neuen Baue 25, ZlNlmer Jtr. , vorzubringen. plOzl Gießen, den 16. Januar 1905. , 13 * Großherzoaliä-e Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Elirschmanm______ ' Vekamttmachung, betr.: Stiitung des Gememderatsmitglleds Friedrich Lony sen. Die diesjährigen Zinsen nu§ der Lony-Stlitnng sollen an amt Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergeben w^wen. - Werbungen um dieselben sind bis zum 1. Aobrnar d. I. Wi oder nuindlich bei dem Armenamt, Neuen Baue 25, Ztmmer Je ♦ / einzureichen. ■019/ Gießen, den 16. Januar 1905. D 11 Großherzoali •» ' "-meisierei Gießen. I. V.: Enrschmann._____. Jagd-Verpachtung. Donnerstag den 2. Februar 1905, nachmittags 2 Uhr soll die der Gemeinde Ober-Hörgern zultehcndc Feld- jagd, bestehend in ca. 332 ha Feld, unter den vor der Verpachtung bekannt zu gebenden Bedingungen auf dem hiesigen Rathause ans weitere 9 Jahre verpachtet werden., Bemerkt wird, daß die Station Ober-Hörgern—Eoerstadt oe^ Butzbach-Licher Bahn im Jagdbezirk liegt. Ober-Hörgern, den 18. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Heller. 386 Jaadverpachtnng. Montag den 6. Februar vormittags WVo llhr soll die d.er Gemeinde Harbach gehorrge ^agd, bestehend aus 541 izcktar Feld und 78 Hektar Wald, auf wertere 6 Jahre verpachtet werden. Bemertt wird noch, daß die Jagd sehr gut, ist und ausgezeichnete Rehbestande hat und 8 Minuten von der Bahnstation Saasen das Jagdgebwt erreicht werden kann. Harbach, den 18. Januar 1905. Grohherzogliche Bärgermesiterei Harbach. Münch. ____________22: 6,69 Ebm., Eichen-Abschnitte (Nö'ller) mit 1,73 Ebm., Birkenstämme mit, 5,87 Ebm., Kiefernstämme mit 3,20 Ebm., Fimtenstämme von 12—31 Etm. Durchmesser mit 10—23 Meter Länge mit 67,01 Ebm.. Fichten>Derbstangen mit 18 Ebm., Fichten-NeiSstcmgen mit 0,92 Ebm., Nutzreisig (in Schichten). . Zusammenkunft ün Man stück an bcr^'von((1^1'00. Gillingen, den 19. Januar 190.) Großhcrzoglich.e ;-Tineiftercx DiNrngen. Maren nur nebenbei geführt werde«. Ich bringe oies mit ocm :'mlugen zur allgemeinen Kenntnis, daß diese Liste in der Zeit vom 18, bis 3 l._b s. Mts. wahrend der üblichen Geschäftsstunden aus dem ^urgermerftererbureau, Zimmer Nr. 15, zur öffentlichen Einsicht ausüegt. Einsprüche gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Liste können von den beteiligten Geschäftsinhabern bis zum Ablauf der Offen legungssrift schriftlich oder zu Protokoll erhoben werd em Nach Ablauf der Frist vorgebrachte Einsprüche bleiben unberücksichtigt Gießen, den 16. Januar 1905. ... .1 Der von Großherzoglichem Kreisamt bestellte Kommissar. C u r s ch m a n n , Beiaeordneter. Jagd-Verpachtung. Donnerstag den 2. Februar l. I. nachmittags halb 4 Uhr, wird auf dem Gememdehause zu Nreder-Wersel die Nieder-Weiseler Gemeindejagd auf weitere 6 ^ahre ver- pachtet. Die Jagdfläche umfastt 2600 Morgen Wald und 4000 Morgen Feld und Wiesen. Der Gcmerndewald, aus den nordöstlichen Vorbergen des Taunus zur Wetterau gelegen, an größere hinterliegende Taunusnxtldungen angrenzend, hat immer sehr guten Rchwildstand gehaot, auch Rotwild kommt vor. Tie nächsten Bahnstationen Butzbach und Ostheim sind nur einige Minuten vom Jagdbezirk entfernt Nähere Auskunft durch den Unterzeichneten. Nieder-Weisel, den 16. Januar 1905 Großh. Bürgermeisterei Niedcr-Wersel. Krausgrill. 381 Abends 5 Uhr: Siehe^Johanneskirche. Markus- Donnerstag, den 26. Januar abends 8 Uhr, im fcot, Rirdjftraue 9, »ibelltui.be. l- K°rmch°r, ^>p. 1 ^eitaa den 27. Januar, vormittags 10 Uhr - ^remigter Mvil- und Militärgottesdienst zur ^er des Geburtstage et. MaieMdes Kosters ®*b "müöupt-1 ^°Trbetter^achtteit.^ Diese" “eniW 'iw wesentlichen di-I^H Monopof-AnL Nackstkuu'tioeu Sottntao, ben 29 jam a>., . b der Arvewcr „«gmeri. t Arbeiter äussere Areentinor «ottesdienst Beichte und Hettles Abendmaht im, bittere Klage stiorkusqerncuide oemenstam geholten werden. Anm g 5 | b darüber n»erden vorder bei dem Piarrer ,eder Gememde erbeten. Neueste Welllunqen ___________ Berlin, 20. Jan. Am 24. b. M. finden und Vororten Volksversammlunßen ftatt,. ä) f ) 40/. Itaiien. Rente . mit dem AusstandedesRu h r r e v r e r -> bef ss 1 - Portugieser , Petersburg, 20. Jan. Auf den Urbert I 30/ Portugiesen. ♦ . sammlungen stvird gegenwärtig andauernd für öt c Türken . . Unterzeichnung einer Petrtron an den Karser settens pürkentose - . • Unentbehrlich für jede familie! London', 20. Jan. „Daily Telegraph" meldet aus ^5uT, vom 18 ds.: Die Not im Distrikte L am Heu na ist mfolge, ^ocnami nm . 1 bet beständigen Trupvenbewegungen groß. ^ie Russen brannten, : Christenlehre; darauf Andacht mll ^^le Häuser nieder. Hamheung rst von1 den K-oreanern vollständig '* Segen. r „ I verlassen und von den Japanern besetzt, dre den Ott be^fttgt! cnYPunn den 27 Januar am Geburtstage Seiner Ma,estat Die Japaner und die Russen strhen slch sehr nahe gegen-i der Kosters ist vo^itwsts um 9 */, Uhr Mititäroottesdieust. | 8ber. Ueber den Tumenffluß brben die Rusten eure Pontonbrücke FabrScefi« »IWbIjis ßabdmnlre »er Firmt! »WWMWMM KiftidOThtSÜRSP »^$tafU6i Kitammd Königs MW»- amRolhb8useiflKäKl^B®®flm^8rr^^L Gegr- W .. . Anerkannt bester BitterlikSr! 24 Preis-Medaillenl Man veriinfl» ‘D’nderberg-Boonekan®. auidrücklM: —S Bahuhossirasze etete n brr 1 Behl M Itlb-St Beim- tata im ifltrichrm 2. für 6 H&^ar 3. in b lähiiüe brr antznha ■ditrn Abq. tr. frfntion Oköfa kn bnilhfvn M Tri flnflfbrfld'tfn einen Etlatz GennciNnino । iafföniäe ton! fonal öfrmfSn Ieoiinla(i?ni5f ffltnfr 5-rn ;t fein 6r[oR rot Ront? fin) 6*vi Mtialb Hvn it genau inionaim MtnirM'fT T Mil, Sxblun^i «r elatv ! y ßefrt hervnr, lanflf Tirrnfwii M Sdirryi1 •ft (Oeiierfeii Zehner ttrbtrt eine eOftürbic, führen. babm r ItoM fd^en. uni aber n buttfnÜfp' । fif -g - oben)- itin. 9 S?on »jm. jMftjen 1 । ^•nnnüj^';1 WnbilllHL »>; ®frWltr> ?■ ^foluiicn'^. ny-, r^'Rtem -x ber verlas ee^alicr? b,:t Aw ^’ne ft ÜRti <*. xfl r,d»,^L s-5 KL 18! i. «»<** M ^gWnf J Ä* le 6«m,l » ,illi| 8 gikinn rnt W Ü. kN« Hier/v liffr tie flbflfl. öemeinnüe'.xp (W) lungen M" tvM hielten, a'g - Hm |Tit2 ! tzL ’ * eihe h J.H btt ,u- «(UP! ■ ei!ichi i^)k 0286 ~ •Min,t XV., Heuchelheim. gai)tiinr|d)e gtsuihl. s Wilhclut Löber, Bäclermelster. 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