General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen b) c) Teist bis L Oktober d) d der Reise iM e) f) g) h) RedakNon, Expedition u. Druckerei i Schulstr.R, Tel. Nr. 5L Lelegr^-Aür. i Anzeiger Vlehai» 1. a) Nach einem Telegramm des Gouverneurs Grafen Götzen vom 17. ds. retteten sich die Missionare und Benediktiner der Mission Kiaonsera, Bezirk Ssongea, nach Wiedhafen. Der Wahehestamm, sowie der Sultan von Kiwcmga, Bezirk Mahenge, sind treu geblieben. Die Moha- medaner halten nach bisher eingegangenen Nachrichten überall zu uns. ___________________ Rotationsdruck und Berlog der SrÜhl'tche» UnwerstlälSdruckerel. R. Laag«, Vietze» Kirche und Lchule. — Von den von der Reichsregierung subventionierten und voii der Gesellschaft für deiitsche Erziehunfls- und Schulgeschichte heraus- gegebeiien MonumentaGermaniaePaedagogica erschien soeben Band XXIII. Dieser neue Band bildet den Schlußband der von D. Dr. Wilh. Diehl herausgegebenen Sch iilordn ungen des Großherzogt umsHessen und behandelt das V o l k? ° schulwesen der LandgrasschastHessen-Darmstadt. Das Buch ist ziinächst eine wertvolle Quellensammlung, denn es bietet auf Seite 203—439 die Texte von 47 Schulordnungen und anderen für die Geschichte des Volksschnlwcsens in Hessen wichtigen Aktenstücken dar, die bis auf wenige den Forschern bisher unbekannt ivaren. Man würde aber das Buch falsch beurteilen, wollte man — wozu der Titel verleiten könnte — in ihm n u r eine Quellensammlung erblicken. Es bietet nämlich neben den Quellen auch einen auf eingehendstem Detailstudium beruhenden neuen Aufriß der Entwicklungsgeschichte des hessen-darmstädtischen VolkSschul- wesens von der Gründling der Landgrasschait (1567) bis zur Erhebung Hessens zum Großherzogtum ' 1806), der aus einer Materialsülle, wie sie selten einem Forscher zu Gebote steht, die überraschendsten Resultate aiis Licht zieht. Er zeigt z. B., daß der Entwicklungsgang der Volksschule in Hessen ganz anders verlief, als man bisher dachte, daß nicht die Zeit des großen Krieges, sondern der Begiim des 19. Jahrhunderts die traurigen Volksbildungsverhältnisse geschaffen hat, mit deren Nachwirkungen wir heute noch zii kämpfen haben und giebt diirch das, was er über die Zlistände des Volksschulwesens vor dem 30 jährigen Krieg feft- slellt, nicht nur für die allgemeine Geschichte der Pädagogik, solidem auch für die Kirchen- und Kulturgeschichte ganz merkwürdige neue Aufschlüsse. Was das Buch gerade im gegenwärtigen Zeitpuiikt besonders anziehend macht, ist die Tatsache, daß eS deutlich erkennen läßt, wie eine ganze Reihe von Punkten, die die Führer der moderneii Volksschulbewegung ans ihre Fahne geschrieben haben, in der hessischen Vergangenheit bereits verwirklicht waren. Anch von diesem Gesichtspunkt aus darf das Buch als eine für weitere Kreise höchst beachtenswerte Erscheinung bezeichnet werden. kommen. In einer weiteren Ansprache sagte der Ehrenpräsident deS Comitß permanent, Geheimrat Dr. Bödicker, allen denen Dank, die sich um den Kongreß verdient gemacht haben. Hierauf begrüßte der Minister des Innern, Graf Dylan d t -Rheydt, namens der Regierung den Kongreß, wobei er das Bedauern deS Ministerpräsidenten v. Gallisch zum Ausdruck brachte, den Kongreß nicht persönlich begrüßen zu können. „Daß der Ausbau des sozialen Versicherungswesens ein unabweiSliches Postulat ist, steht fest. Dabei verhehle man sich nur durchalls nicht, daß die soziale Versicherling nur einen Teil jener umfassenden sozialen Fürsorge bildet, die der Staat um seiner selbst willen denjenigen schuldet, die im Wettlaufe des Lebens nur ihre Arbeit einzusetzen haben. Den Geboten der Sittlichkeit zur Geltung verhelfen, bleibt immer der höchste Zweck jeder staatlichen Betätigung. Der sittlichen Forderung aber entspricht es, denjenigen, die auf den Ertrag ihrer Hände angewiesen sind, menschenwürdige Lebensführung zn sichern. Vorwärts schreitend dürfen wir den Blick nicht abwenden von diesem hohen Ziele, das der Staatskunst künftiger Generationen gesteckt ist, der Verwirklichung des Rechtes auf Existenz. Indessen müssen wir unS jedoch bescheiden und des Tages Arbeit auf dasjenige richten, waS unter den gegenwärtigen Verhältnissen zunächst für jehe geleistet werden kann, die durch ihr Alter oder durch widriges Geschick ihrer Arbeitsfähigkeit beraubt sind." Sodann begrüßte Oberbürgermeister Lueger den Kongreß im Namen der Stadt Wien und verwies darauf, daß nicht nur Arbeiter, sondern auch die Kleinbürger und der Bauernstand eines Schutzes für dasAlter bedürfen. Es werde also Sache der Zuknnft sein, wenn die Arbeiterversicherung auSgebaut werde, auch an die Versicherung dieser beiden Stände zu schreiten. Deutsch-Afrika. Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Am 18. September im Gefecht bei Nuhib westlich Haruchas gefallen: Sergeant Josef Groß und Reiter Emil Hauvtmann. Verwundet: Major Georg Maercker, geb. zu Balden- burg, früher im Generalstab der zweiten Division, schwer (Schuß in die linke Schulter), Assistenzarzt Dr. Alfred Korsch, geboren zu Danzig, früher Infanterieregiment Nr. 54, schwer (Schuß inS Becken, Unterleib und linke Schulter). Unteroffizier Fritz Winzer, Reiter Wilhelm Simon, Gefreiter Max Nitsche, Reiter Paul Zacher. Vermißt: SanitätS-Unter- offizier Karl Scholz. An Verwundung gestorben am 14. September Reiter Karl Sefz, genannt Bienk, infolge einer am 13. September erhaltenen schweren Verwundung. Nachträglich wird gemeldet: Am 2. September auf Patrouille westlich Otjitjikna verwundet Reiter Heinr. Volkmer. Außerdem am 11.September auf Patrouille bei Haruchas verwundet Leutnant Hand Lorenz, geboren zu Kämen, früher Inf.-Regt. Nr. 117, schwer, nähere? noch nicht bekannt; Gefreiter Otto Fronzeck durch Unvorsichtigkeit eines Kameraden verwundet (Schuß in den linken Oberschenkel). *5 if züalich der Spezialisierung von Korsetten und Möbeln uno Möbcltciien aus massiv gebogenem, harten Holze Rechnung getragen. Zu dem vorliegenden Entwurf hat die Handelskammer eine weitergehende Spezials sierung für Werkzeugmaschinen befürwortet. i) Nachdem die Heberegister für die Handelskammer beiträge für 1905 von Großh. Ministerium des Innern für vollziehbar erNärt worden sind, ist mit der Erhebung der Beiträge begonnen worden. Die Einziehung sämtlicher Handelskammerbeiträge erfolgt, wie im vergangenen Jvhre, durch die Großh. Bezirkskassen. 2. Gesehliche Unterdrückung des sogen. Gutscheinsystems im Warenhandel. Der von mehreren Verbänden des deutschen Tabakgewerbes eingesetzbv Trustabwehr-^AuSschuß hat den verbündeten Regierungen den Entwurf einer gesetzlichen Bestimmung zur Unterdrückung des sogen. Gutscheinsystems im Warenhandel voraelegt. Darnach soll derjenige, welcher bei Verkäufen und Lieferungen von Waren, für wiederholte Käufe Waren oder Leistungen anderer Art als Geschenk verspricht, auf Unter* Geschäftsbericht. Für den Winterfahrplan der Biebertal* bahn hat die Handelskammer die Herstellung eineS Anschlusses zwischen Zug 4 der Kleinbahn (Gießen ab 8 Uhr morgens) und Zug 1108 der Staatsbahn Wetzlar-Lollar in der Richtung Gießen—Abendstern— Wetzlar beantragt. Zwischen Zug 8 der Kleinbahn (Gießen ab 1.20 mittags) und Staatsbahnzug 1111 Wetzlar—Lollar konnte mit Rücksicht auf den Anschluß des letzteren Zuges in Lollar an den Personenzug 776 nach Frankfurt ein Uebergang in der Richtung Gießen—Abendstern—Lollar nicht hergestellt werden. Der W i n t e r f a h r p l a n 1 9 0 5/0 6 wird den früher von der Handelskammer geäußerten Wünschen zum großen Teil Rechnung tragen. Auf der Linie Gießen— Fulda wird anstelle des seitherigen gemischten Frühzuges 7523 Gießen—Salzschlirf (Gießen ab 4.50 morgend) ein Personenzug 521 Gießen—Fulda eingelegt, der 5.50 von Gießen abfährt und 8.40 in Fulda eintrifft. Ferner wird am Nachmittag ein weiterer beschleunigter Personcnzug 538 von Fulda nach Gießen gefahren (Fulda ab 5.30, Gießen an 7.43). Abgesehen von einigen weiteren Aenderungen wird der" Schnellzug 81 Frankfurt—Gießen—Köln (jetzt Gießen an 8.14 morgens) 8 Minuten früher gelegt, um den Anschluß an den Schnellzug 122 Gießen—Koblenz (Gießen ab 8. 10) zu erreichen. Von der Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. war die Handelskammer um eine Auskunft ersucht worden, ob sich eine allgemeine Detarifier- nng der Fracht für Reihenpflastersteine auf die Sätze des Ausnahmetarifes für Wegebau st offe empfehle. Die Kammer hat in Uebcreinstimmnng mit den meisten Steinbruchbesitzern ihres Bezirks diese Frage verneint. Sie hat dagegen befürwortet, in die schon vorhandenen Ausnahme- sähe für einige Statiousverbiudungen des Direktionsbezirkes noch weitere Absatzplätze einzubeziehen, ferner Ausnahmefrachtsätze für Reihenpflastersteine von einigen oberhess. Stationen nach den dem Wettbewerb! ausländischer Steine ausgesetzten Plätzen am Rhein und an der Nordsee zu bewilligen und endlich die Fracht für Bruch- und Parklegesteine für Fundamentierungszwecke zu ermäßigen. Ebenfalls von der Königl. Eisenbahndirektion Frank» furt a. M. war die Handelskammer um ein Gutachten darüber ersuyt worden, ob und in welcher Weise sich eine Aenderung des Ausnahme- torifes für Wegebau st offe empfehle. Die Kammer hat hierzu die Aufnahme von Parklege- steinen in diesen Ausnahmetarif vvrgeschlagen. Ferner hat sie die Ausdehnung des Wegebaustofs- tarises auf Baumaterialien für Privatwege und die Beseitigung der Verwendungsbefcheinigung befür-, wortet. Von der Königl. Eisenbahndirektion Berlin ist bei der Ständigen Tarifkommission beantragt worden, die Position „Holzessig (Holzsäure) usw." in Cpezialtarif I zu streichen und Holzessig, ebenso wie Speiscessig, zu den Sätzen der Allgemeinen Wagenladungsklasse zu verfrachten. Zur Begründung des Antrages wurde darauf hingewiesen, daß nach dem Urteile von Sachverständigen die jetzigen Tarifvorschriften kein sicheres Mittel zur Tarifierung der zu gewerblichen und der zu Speisezwecken bestimmten Essigfabrikate gewähre, da Holzessig nach geeigneter Behandlung auch zu Speisezwecken verwendbar gemacht werden könne. IM Interesse der Gärungsessi.g- indnstrie ihres Bezirks, die sich durch die jetzige tarifarische Bevorzugung des Holzessigs benachteiligt fühlt, hat die Handelskammer den 'Slntrag der KöniA. Eisenbahndircktion Berlin unterstützt. Da die seitherigen Bestrebungen zur Beseitigung der differentiellen Behandlung des Siegerlandes einerseits und des Lahn- und Dillgebietes andererseits in dem Ausnahmetarif vom 15. Januar dieses Jahres für den Brennmaterial lienverbrauch der Hütten- und ähnlichen Werke nicht den erhofften Erfolg hatten, so hat die Handelskammer im Verein mit den benachbarten Kammern des Lahn- und Dillgebietes und des Dera- und Hüttenmännischen Vereins in Wetzlar nochmals den preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten dringend gebeten, atSbald dem Dill- und Lahngebiet dieselbe Frachtenvergünstigung zu gewähren, wie dem Ciegerlande. Dem Deutschen Handelstage wurden zu den bevor» stehenden Handelsvertrags - Verhandlun- gen mit Portugal die Wünsche der hiesigen Werkzeugmascninenindustrie zur weiteren .Veranlassung übermittelt. Der Entwurf eines neuen Statistischen Warenverzeichniffes hat den früher geäußerten Wünschen der Handelskammer, namentlich be- 6. Sitzung der Großh. Handelskammer Gießen, für die Kreise Gießen, Alsfeld nnd Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, 13. September 1905. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Heichelheim, stellvertretender Vorsitzender, Friedberger, Grünewald, Hoos, Jhring, Kliugspor, Nowack, Ramspeck, Röhr, Kommerzienrat Schirmer, Wallach, sowie der Syndikus Dr. Knippen Koeppe Kinderarzt *0 « 20 1>' i * JJL* Abfallpapier f kann geholt werden. (E rpelerL Meyer, LndwiM KiMW Same, auch Ehepaar. christliche Meldungen unle )7 an den Gieß. Anz. erbe« „ ölllUlö. Tarnen m. 8 te W M. Arm. Send. Sie ic ^n^yerita£\Be£Ü2l—— l-tSLZ MW -—TUlaltscn F ---- hQlbiqen rim. . * rthA ntt ein IN laschen M Ä Nv. 320 Zweites Blatt. 158. Jahrgang Diensmg 10. September 1905 VischeiM rnil Au-nahm« be8 Sonntag*. a AA xdk aa Di- -•Wtnet Ka-MenblMer- werden dem | || 2 | O | ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der H W W B JgL Ü W ’&v EL W, JL tanöölrT erscheüU monatlich einmal. ™ » V V Städtische Schweinezucht. DaS Scherzwort des preuß. Ministers v. PodbielSki, Herlin solle bei der herrschenden Fleischteuerung eine städtische Schweinezucht größten Stils einrichten, ist nicht auf unfruchtbaren Boden gefallen. Es wurde aufgegriffen, und erst schüchtern, dann ganz offen und mit Betonung verlangt man von den deutschen Stadtverwaltungen, sie sollen im Ernst auf ihren Gütern Schlachtvieh für die Bewohnerschaft züchten. Es ist ja nicht auffallend, daß es gerade die sozialdemokratische Preffe ist, die PodbielSkis Vorschlag diskutiert, giebt doch das Thema Gelegenheit zu Witzen. Aber daneben gehen streng wirtschaftliche Betrachtungen, und sie werden unter Hinweis auf die anderen glänzenden Wirtschaftsunternehmungen der modernen Gemeinden nicht ungeschickt vorgetragen, so daß tatsächlich unter dem Einflüsse der Teuerung mancher auf den Sedanken kommen muß, über die Einrichtung rationellerViehz achten durch die Städte laffe sich reden. Es ist in unserem unruhigen Zeitalter des politischen Dilettantismus notwendig, die Frage der städtischen Schweinezucht auf die richtige Basis zurückzubringen. Um e§ vorneweg zu sagen: das Thema kann bei jedem, der sich tiefer mit kommunalen Angelegenheiten beschäftigt, und der öfters Gelegenheit nimmt, forschende Blicke in das Innere des Aufbaues und des Getriebes städtischer Gemeinwesen zu werfen, nur ein Lächeln auslösen. Schon die erste Begründung einer städtischen Viehzucht mit dem Hinweis auf die städtischen Gas-, Waffer- und Elektrizitätswerke ist gründlich verfehlt. Es widerspricht den elementarsten Grundsätzen moderner Städtewirtschaft, daß sich die Gemeinden auf allen möglichen industriellen und gewerblichen Gebieten als Unternehmer betätigen sollen. Prinzipiell kann eine solche Betätigung nur bei denjenigen Betrieben begründet und verstanden werden, die monopolartigen Charakter tragen und ausgesprochen der Allgemeinheit zugutefallen. Wenn eine Stadt wie Berlin große Gutskomplexe hat, so ist es selbstverständlich, daß sie, soweit daß im landwirtschaftlichen Verwaltungsintereffe liegt, Viehzucht auf diesen Gütern betreibt. Tut sie das nicht, so begibt sie sich der Möglichkeit, alle jene landwirtschaftlichen Abfälle und mmber- wertigen Erntevorräte, die jeder verständige Landwirt durch Viehfütterung verwertet, auszunutzen. Wohin soll es aber führen, wenn ganz ernst in einem Blatte ausgeführt wird: „Tie Mißerfolge der preußischen Ansiedlrmgspolitik wiirden gegenstandslos werden, wenn deutsche Großstädte auch kleinere Städte eventuell im Wege von Zweckverbänden sich dort im Osten mit geeigneten Gütern versehen und in denkbar rationellster und großzügiger Weise sich an die Aufzucht von Schlachtvieh begeben würden. Mittlere Städte, selbst einige Großstädte und Verbände von kleiner en Städten ivürden nach wenigen Jahren einen erheblichen Teil ihres Bedarfs an Schlachtvieh decken können. Für die ganz großen Städte würde diese Deckung für die ersten Jahre freilich verhältnismäßig noch gering sein. Aber durch eine allmähliche Erweiterung der Wirtschaften, durch weitere Erwerbung geeigneter Güter, durch die allmähliche Steigerung in der Intensität der Wirtschaft würden auch diese Großstädte doch einen so großen Anteil an der Deckung des Fleischbedarfs threr Bewohner haben, daß die Preisgestaltung auch in diesen Städten nicht unbeeinflußt baooir bleiben könnte." Was soll man zu bieten Ausführungen sagen? Liegt bas im Aufgabenkreis ber Stabtverwaltung, ihre Bevölkerung ausreichenb mit Fleisch eigener Züchtung zu versehen? Dann sollte man die Folgerungen nicht vergessen. Den stäbtischen Schweinen folgen stäbtische Brote, stäbtische Milch, stäbtische Stiefel unb Röcke auf bem Fuße. Wenn nicht, bann wäre man inkonsequent. Unb von Inkonsequenzen soll man seine Finger lassen. Es lohnt sich eigentlich kaum, noch ein Wort mehr zu biefem Thema zu verlieren. Die Stabtver- waltungen haben ohnehin über die Massen mit ureigensten Angelegenheiten zu tun. Wenn sie ihren Aufgabenkreis auf wirtschaftlichem Gebiete im Interesse der Allgenteinheit durchaus vergrößern wollen, so sollten sie — nicht in den Ostmarken, sondern in der eigenen Gemarkung! — Grund und Boden erwerben, so viel nur möglich, und unsertwegen darauf selbst eine Schweinezucht anlegen. Dieser Grund und Boden in der Hand der Stadt würde der Allgemeinheit in einem Jahrzehnt soviel einbringen, daß die Stadtverwaltungen die städtischen Steuern bedeutend ermäßigen könnten. Mit bem auf diese Weise Ersparten könnten dann leicht teure Fleischpreise ausgeglichen werden. Aber mit einer selbständigen städtischen Schweinezucht soll man unseren Bürgermeistern nicht kommen. Sie haben wirklich Besseres zu tun! Der internationale Arbeiter-Bersichernngs-Kongreß. Wien, 18. Sept. Im Festsaale der Universität fand heute mittag die Zierliche Eröffnung des VII. intern. Arbeiterversicherungs- Kongresses statt, zu der sich etwa 1500 Teilnehmer aus den meisten Kulturländern eingefunden haben. U. A. waren erschienen der deutsche unb ber italienische Botschafter. Der Ehrenpräsident des Organisationskomitees, der frühere Ministerpräsident Dr. von Körber, hielt die Begrüßungsansprache, in der er darauf himvies, daß der wirtschaftliche Wettbewerb neuerer Zeit eine wesentliche Verschärfung erfahren habe. Die damit verbundene Sammlung der national-wirtschaftlichen Kräfte dürfte auch für die. Arbeitersebaft nicht ungenützt oorübergehen, um so mehr nicht, als sie einen der maßgebendsten Faktoren des Konsums bilde und nicht in der Lage sei, sich für die durch die Verteuerung der Preise von ihr geforderten Opfer durch Nutzen an eigenen Unternehmungen schadlos zu halten. Hierauf hieß ber Präsibent bes Organisationskomitees, HanbelSkammervräsibent Kürk-Wien, die Delegierten will- ----« 3ügelkuch,s! lmrzbügeln kann man bimi" -och. QrünbL erL Auf Auch . )m. Walltorsnajje 10, li I Umgang durch Sen Mr. der Kurkapelle. Abends Tbeater-Vorstellunc;: ogen- Die S-5SS 2 C 2 0 o v L> CD 2 A 0 i o (/) ü) 0 CD 2 00 00 6)" <ü> 5 SZ CO i e * 5 öd O x 5r0 2.Ö9 S o 7? üo - ito ca llb 0 3«» CO 00 CD - Ö ie (W t2 ® o ” o s w sf« = o ® "i-* "iso 00 6) ZL tS ry B- n « o e» (?) 2 co co cn L) Windrichtung cO c Windstärke to BO to 6)^6) 3< % S5 S v< SB 3 O TT ® O ö SS Ä ® a eif ff o 51* er 2 L. r a S «? » L 2. n ÜB a r 03 o »:8® 5. ä *t cd: v) 6 s n f L 6 6) Cß ö 5- c ®" t 2-Cä r> 3,^=. O Oti ff «3 2 "ö* 3 o „ R* o Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 18. September 1905. « § Os 3 = B D o ismh ÜB s 1 <3 S S? o S) 3 er e Z3 Oertnil^tef. • Der Bebelsche Erbschaftsstreit wird nun doch die Gerichte noch weiter beschäftigen, falls nicht vorher die Einigungsverhandlungen zwischen den beteiligten Parteien zu einem günstigen Resultat führen sollten. In der Angelegenheit ist jetzt vom Oberlandesgericht in Stuttgart Termin in der Berufungsinstanz auf den 8. Januar 1906 anberaumt worden. Es handelt sich hierbei bekanntlich um das Testament des bei seinem Ableben angeblich geisteskrank gewesenen Leutnants a. D. Hermann Kollmann, der unter Umgehung von fünf leiblichen Geschwistern zu Erben seines rund 780 000 Mk. betragenden Vermögens je zur Hälfte die Frau und die Kinder seines Bruders Otto und den Drechslermeister August Bebel in Leipzig eingesetzt hat. Der von den leer ausgehenden Verwandten hiergegen eingeleitete Prozeß wurde, wie wir seinerzeit meldeten, vom Landgericht Ulm zugunsten der testamentarisch eingesetzten Erben entschieden; das Urteil lautete auf Abweisung der Klage, da der Beweitz, daß der Inhaber schon bei Abfassung seines letzten Willens geistesgestört gewesen sei, nicht erbracht erscheine. Gegen diese Entscheidung ist namens der anderen Erben durch die älteste Sch,veiler des Erblassers, Frau Oberst Hauer in Augsburg, Berufung eingelegt worden, so daß die interessante Angelegenheit noch die höhere Instanz beschäftigen wird. * Kleine Tagescyronik. Gelsenkirchen wurde an der achtjährigen Tochter des Bergmanns Kaschinskl ein Lustmord verübt. — Am 17. September ist auf dem Bahnho- O b e r s u h l (Thür.) eine Truamaschine auf den Personenzug 202 gefahren, wobei 6 Personen leicht verletzt wurden. Die Verletzten wurden in Bebra bahnärztlich untersucht und verbunden, worauf sämtliche die Reise fortsetzen konnten. Der Führer der Druckmaschine wurde vom Führerdienst zurückgezogen. — In Chemnitz versuchte ein S ch u tz m a n n ein Mädchen zu vergewaltigen. Durch Schreien des Mädchens wurden Passanten aufmerksam, denen es gelang, den Schutzmann festzunehmen. — In Tiefen- b run n im Voigtl. entlud sich ein dem Bäckergesellen Smum gehöriger Revolver und ein Schm- traf den Bäckermeister Michael. Als dieser zusammenbrach, glaubte der Geselle, den Meister getötet zu haben, und schoß sich gleich darauf eine Kugel in den, Kopf. Ter Tod trat fast auf der Stelle ein. — In Antwerpen wurde auf dem Zentralbahnhofe ein Paket mit 46 400 Fr. in Hollandisä-er Staatsanleihe vom Jahre 1898 gefunden. Bei der Polizei ist rroch keine Verlustanzeige eingelaufen. —h Aus den französischen Pyrenäen wird stark erSchneefall gemeldet. Alle Höhen sind mit Schnee bedeckt. Die Temperatur ist bedeutend gesunken. Was soll ich erzählen unb aufzählen! Der heutige Tag brachte prächtiges Wetter, Hellen Sonnenschein. Die zahllosen Fahnen flattern im Winde. Der Ballon von Fräulein Pau- l u s bläht sich im Park der Stadthalle, Sandsäcke und Soldaten halten den austvärts strebenden nieder. Viele hundert Menschen stehen schon zwei Stunden zu früh um das gelbe Ungetüm herum, das das zierliche Persönchen über Berg und Tal tragen wird und dem wir ein gutes Niederkommen und Wiederkommen wünsck>en. — Zwischen den zahlreichen surrenden Maschinen drängen sich Neugierige und Käufer, die Weinkosthalle der hessischen Winzervereine ist stets umlagert und alle paar Stunden leer getrunken. Die Dampfer vermögen die Sckiaulustigen nicht alle über den Rhein zu tragen zum Besuch der Tierausstellung auf der Maarau, die besser Mainau hieße. Auch hier ist es schwarz von Menschen. Alle Welt.will die Prachttiere sehen, das Interesse für die TierauSstellung ist außerordentlich und gibt allen denen Recht, die alle fünf Jahre eine große Ausstellung von land- wirtjchafttichen Nutztieren wünschen.. Die Tierzüchter lernen dabei dabei außerordentlich viel. Haben sie sich in Sicherheit gewiegt, und haben sie geglaubt, das beste Vieh zu haben, das nicht zu übertreffen sei, so werden sie auf einmal bitter enttäuscht und merken nun zu ihrem Schaden, daß hinter dem Berge auch Leute wohnen, die besseres leisten. Dus treibt sie an, besseres, vollkommeneres in der Folge zu leisten. Nur der hartnäckigste Wettbewerb führt zum Fortschritt. Darum — allerdings nicht zu häufig, auch große landwirtschasllick-e Ausstellungen. Dem Landwirt müssen auch die Ausstellungen der T h o m a s - werke und des Kalisyndikats Leopoldshall-Staß^ f u r t ins Auge fallen. Auch der kleine Bauer wendet zu seinem Vorteil Thomasmehl, welches Phosphorsäure enthält, und Kali an. Beides Nährstoffe, die unsere Kulturpflanzen in angemessener Menge hoben müssen, um freudig zu geoeihen. Dazu gesellt sich der Eoiifpieligc Stiel floss. — Bei der reichen Produltton an Kalisalzen wünscht man auch einen angemessenen Absatz und das Kälisyndikat macht auch hier eine originelle und wirkungsvolle Reklame. Am Eingang der Halle liegen zwei prachtvolle Weinfässer mit Burgunderwein. Das eine enthält nach der Aufschrift 576 Liter, das andere 330 Liter und zwar deshalb nur 330 Liter, weil die Reben, die nicht mit Kali gedüngt waren, nicht soviel Wein liefern konnten, als die Reben, welche das große Faß dankbar deshalb füllten, weil sie zur rechten Zeit mit Kali gefüttert waren. Nun wird aber der Burgunder aus diesen Fässern in prächtigen Gläsern den Besuchern dieser Halle zum Stollen vorgesetzt und dabei ergibt sich, daß der nicht mit Kali gedüngte Weinberg einen viel herberen Wein lieferte, als der mit Kali gedüngte Weinberg. Das Kalisyndikat belehrt also die Besucher ihrer Ausstellung recht eindringlich über die Vorteile der Kalidüngung, diese Weinprobe wird ganz gewiß weniger leicht vergessen, als die troch so ausgiebige Belehrung durch den Bergknappen, der das verschiedenartige Vorkommen der Kalisalze an den Mineralien demonstriert. Ich frabe nocy nacyzulrugen, daß in der Generalversammlung Professor Gisev ins-Gießen einen hochinteressanten Vortrag buit über die Rente ans der Pflanzenproduktion. (Wir haben darüber schon einen kurzen Bericht gebracht. D. Red.) Zu Gunsten der Viehhaltung habe man eine zeitlang der Hebung der Pflanzenproduktion insbesondere der Körnerproduktion nicht mehr die gehörige Beachtung geschenkt. Zur Hebung der Erträge durch richtige Sortcnausivahl könne viel geschehen. Immerhin habe sich die Produktion von Getteide in Deutschland in den letzten 25 Jahren um 42 Prozent gehoben. Wettervorhersage, Pflanzenschutz gegen Krankheiten, tüchtige Kenntnis der Geräte und Maschinen für den landwirtschaftlichen Betrieb, die Sortenprüsungen seien Mittel, die Produktion noch viel weiter zu steigern. In der Ausstellung des Hess. Landwirtschaftsrates geben die Resultate der bisherigen Sortenanbauver,uche Aufschlüsse zu dem, was Professor Gisevius in dieser Richtung ausfübrte. Es rst wieder sehr spät oder vielmehr sehr früh geworden, deshalb schließe ich für heute. Ein letzter Bericht wird auch den Schluß der Ausstellung schildern. Barometer^ aui 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit frühen Wanderer näher oetrachten will — eine Unterbrechung seiner langweiligen Machtstunden. Nun endlich ins Bett und ledenfalls vor acht Uhr wieder heraus — so lebt man in diesen Tagen in Mainz. Der Freitag macht wieder große Ansprüche an die Beteiligten. Um acht Uhr bin ich wieder in der Ausstellung um immer wieder zu sehen. Gegen IOV2 Uhr rüsten wir uns für die Generalversammlung der drei landwirtschaftlichen Provinzialvereine im großen Saale des Kasinos „Hof zum Gutenberg". Wer kennt die Völker, wer zählt die Namen, die gastlich da zusammenkamen. An der Spitze der Staatsminister R 0 t h e, der Geheime Rat Braun — in nächster Zeit Oberbürgermeister der Stadt Mainz. Gestern munkelte man's bloß, heute pfeifens die Spatzen von den Dächern! Und nun könnte ich eine lange Reihe von Namen anfzäblen — ich will das aber dem geneigten Leser sparen, lieber die Versammlung ist schon berichtet worden. Das Referat über die Entwicklung der russischen Landwirtschaft und ihrer Organe erstattete der Generalsekretär Dr. Müller. Hieraus nur einige allgemein interessierende Daten. Im Jahre 1823 beantragte die Hess. Regierung bei den Landständen die Bewilligung von 8000 fl. zur Organisierung der Landwirte in landwirtsa-astlicben Vereinen. Die Stände lehnten die Forderung ab. 1831 wurden die landiv. Vereine endlich gegründet. Alle drei Provinzialvereine zählten damals 1052 Mitglieder. Die Zahl stieg bis heute auf rund 1< 000 Mitglieder. Die landw. Bezirksvereine wurden gebildet in Obcrhcssen 1841, drei Jahre später in Startenburg. Die Wanderlehrtattgkeit wurde durch Dr. Schneider-Worms ins Leben gerufen. 1870 wurde das landw. Institut Gießen gegründet, gleichzeitig die Ver- suchsstation^Darmstadt. Nach Schlug der Generalversammlung begann im Prunk- sale des Kasinos das Festmahl. Aber nun wieder zur Ausstellung. Hier erhalten wir wie nach einer Schlacht gute und schlimme Nachrichten. Aber die ersten überwiegen bedeutend. Kurz gesagt: Oberhessen kommt dank seiner regen Tätigkeit aut allen Gebieten des landw. Gewerbes gut weg. Den Siegerehrenpreis Sr. Kgl. Hoheit des Groß- -ei^ogs hat O b e r h e s s e n errungen mit einer Sammlung von Simmentaler Rindvieh, bestehend aus zwei Bullen, acht Kühen, acht Rindern. Rheinhessen und Starkenburg konkurrierten mit der gleichen Anzahl sorgfältig^ ausgeivählter Tiere. Auch errang einen Sammlungspreis für Simmentaler Rinder mit der Summe von 500 Mark Oberhessen. Weiter Einzelpreise, die die Gesamtsumme von reichlich 1200 Mark ausmachen können. Der Landschlag Oberhessens, die Vogelsberger aus den Zuchtviehhöfen, wurden leider geschlagen durch die Tiere der Odenwälder Zuchtviehhöfe. Da gibts nachzulernen. — Der Oberhessische Obstbauverein erhielt für seine prachtvolle Ausstellung unb vorzüglich arrangierte Ausstellung den höch sten Preis, die silberne Staatsmedaille. — Wilhelm Bähr-Herren- Haag erhielt für seine reiche Obstausstellung einen 1. Preis, eine große silberne Medaille. — Ai an kann die Preise, welche nach Oberhessen fielen, nicht alle aufzählen. Ich muß auf das später erscheinende Verzeichnis verweisen. Aufsehen erregen immer wieder die Ausstellungen in der wissenfchaftlichen Abteilung durch den Vorsteher der Versuchsstation Darmstadt, Geh. Hofrat Wagner, die Ausstellungen der Kulturinspektionen in Bezug auf die Wasserversorgung der Dörfer und Städte in den verschiedenen Provinzen. Ferner die Pläne mit Erläuterungen der Obstgüter in Oberhessen bei Kon- radsdors und Breitenhaid, die weit über 100 Morgen umfassen. Kreisobstbautechniker Metternich-Büdingen hat dieselben anßerordentlich sauber und verständlich ausgearbeitet. — Die Aufgaben waren für die Herren schwer. Ter Direktor der Obstbauschule in Friedberg mußte die große Obstausstellung diesmal ohne die Beihilfe des Heimgegangenen Professor Reichelt durchführen, und das ist ihm mit Unterstützung seiner tüchtigen Hilfskräfte vorzüglich gelungen. Er hat einen großen Erfolg erzielt. Die Obichauausstellung ist in dem grotzen Saal der Stadt- Halle untergebracht und hat sich dieser prachtvollen Heimstätte ivürdig erwiesen. (IN to in qch W L M»! Mel. Kjanbtt . i tnrt der D mo Selle» ■t ,ilber»Ln Ä? Tie •lu5([ nur Am .»« '“Kl ÄM 5*11 ob,nw obenbs ®, rfammhina La " D031 Iten ^crhanM qCC 2anbll b«6 «*l L ?■" 7- Sonqtes fitl »011Ma j d,„ $onq8J 'm oül ,®ib; 5’at «ta „rt S.M 61t s,| nö Muhlmcinn, namens brl r Dr. Adickes. An bl ben HuldigiingSiclegramnl ‘r lehlcn Tladtverorb^ folgenden?’nfrng mit beidilicBcn: Tie Stab " ‘ Ü, oemeiniam mit ander? 'w- etaatSremenmq nodleOi ’r ®reinen inr qeinni^ ’ubroetboteS für übk? 'erner betreffs Au'hebnnq d gutterftoffe. S rzu, er habe diesen Slnirc^. Verbreitet unb man fei h:|i politischen Momenten, ouj I 1 ein sofortiges ©ingreifr; I ine, ba in ber Tat eint I hkons'.tmS eingetreten sei 1 wohnet ber Stadt wnb. fl beften jedoch, I bie notivenbieß 11 zielen, bie (üx ’m dem 6ni* Cjteif vorzubeugen, so bean» zurzeit abzulehnen unb M )er Antrag der Äommüfion, iber den Antrag Fauth jiu einstimmig angenommen. - niS ber Versammlung, bi; ein Antrag an ben Stank ,tc: sei, der darauf binout Zweigpostamt erricht-! einem Prioatbause uni«1 hnhofSumbau vollzogen i Eingabe sympathisch geg» , die Eingabe der öanbrö in Bedürfnis für bie & am Bahnhof allseitig ® ing einstimmig dem W flU§ bei'sei' v"d d-l lantetoaci) m . bÄä tin,n8"Äw i«®”1 ;rlitL St m>'8ie co A Öl 5 ÜB ÜB -Ä CB & 5 ÜB 6) ÜB ÜB ÜB Z •So 8 6. * Höchste Schlachtviehpreise tn F r a n k l u r t a. 9)1. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine Getreid 50 Kg. Schlachtgewicht 78-82 Mk. 12 Kg. Schlachtgew. 86—90 Pi. V, . - ’ö epreise in Mannhei m 1/, Kg. 72-82 Psg. V, w 70—80 , 7, » 76 86 „ , Brolpreise in G i - ß e n Weizen 1UU Mg. 18.10 Uit. Roggen 100 Kg. 15.60 Aik. Weißbrot 2 Kg. 52 Psg. Schwarzbrot 2 Kg. 48 Psg. s O ro Os ? 8 J: 3 er 6 •t <5 J2 o* 0: O ÜB jr c i 2 s SS Notlaiifsenche Es ist Stal 6) 3< 8 o" r1 < ■ 0 *-* 0" «* ro , Cc? 0 P3 cz 5 a Backst sperre 3 n CZ C5 0 ö , §|reu4ose$5h.SdyditdSOh Kefn alltägliches Sthuh putzen mehrnOflg, überall vorrätigI Fabrik: Unten Augsburg in jeder beliebigen Schriftart und Karton Sorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen j Vereinigungen, liefert zu mässigen Preisen Brühl’sche Universitäts - Druckerei Schatetrasse 7 Mk. 1200.— Mk. 1250.— sä Phonola Mk. 850.— Pianola Metrostyle-Pianola werden ebenfalls bereitwilligst vorgeführt. Willi. H«do!ph, Giessen, sä Grossh. Hess. Hoflieferant. 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PCU te der ää» Wir finden in I Die hesslicye ^ 1«5 M“”8’ Mjrk!- I ,-liaiö er SBinl® M- h°b>" („(infame Wirken S | jielen ®rünbe. ®e‘ I Alterung seit den Ta. ist, sittlichen Ernlt gründ zu stellen; für zu haben. , Freilich scheint • stehen unter dem Zeich | Mr den Kenner der l emfieS Schauspiel, dak ^einsamer prakt öÖ die früher so mil Lander gegenübersteh Dabei bewahrt o letzter Linie [mb s-gensah führen, sonl Männer der the .!rrschenden Mä iet alten stiller leit wegdränget Kirche nicht um 5 den Psarrstand Tas geschehe notürb Generation der Hess wenn dies Ziel für Feingefühl, das ge reagieren müßte, sei tirchlichung wachse, fi ohne es zu merken man für W ^tbrarnr^e' h m W 'm scheiden sich deshaV lungen, sondern na keil. Es scheint, o daS Xaterfanb der zuerst die pri'nzipiel der Pfarroereii Psarroerei'ne an sich selbst Mitglied. Al 'fi, wie er nicht lem Ursache gewesen, dai Besürchtnng regte: d iounte dazu sagen „ 9efäI> 'WrrchauvinismuS^ Chauvinismus Seutf^fanb gezeigt 3 sich für bie „ " tmnnfteigere, n 6i“ »fl s-hr fdjrc . gebilbet Nr ä • sä* lCllr 9e". T-- den Prej- ., m9 'hrcr f dec »eil Jcec edlen N ^rieben9TCn n,Qr- "'ch' g.hs" *6=0! h •• 1 h? et et,eHe§. ten : , . Las erste/"" ° »«t b ?ch"zi 5|,Ilt c Mtubtbi 10*iger