155, Jahrgang Zweites Blatt Nr. 269 General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für Len Ureis Eichen 5. 587.» >ng. (tvoanlaflen. Die Veröffentlichung der neuen Wahlreform ftcbt noch ab. den veröffentlicht die ersten Abschnitte deS vom Bundesrat angenommenen Gesetz sich ähnliches berichten gelogen wie tele- ie Schreiner, lie Auerswald. Mila Erscheint tlglld) mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener KamtllendlStter" werden dem ,®ntpiQPT viermal wöchentlich beigelcgL Ter £aB0»kr erlcheml monatlich einmal. SSSJiSi FLufstiche YculgLeiten. Petersburg, 14. Noo. Der Zar sandte mehrere seiner Generaladjutanten mit außerordentlichen Vollmachten zur Wiederherstellung der Ordnung in die Provinzen. Der Ministerrat hält unter WitteS Vorsitz täglich Beratungen siber die Erweiterung des Wa hlrechtes Kcer iinb K otte. — .Deutsch la ndS Kri eg Sfl o tte^, daS bei Friedrich Kirchner in Erfurt erscheinende Prachtwcrk des Dlariue- chriftslellers Victor Laverrenz, ist bis zur vierten Lieferung gediehen; diese schildert die Einrichtung und Ausrüstung der deutschen Kriegsschiffe mit ihrem gesamten Inventar in Wort und Bild. Ferner beginnt das Kapitel 6 mit einer ein- gehenden Betrachtung der .Bewaffnung und Munition*. Bei der Beschreibung der Geschütze finden wir nicht nur die photographische Wiedergabe derselben als Erläuterung zum Text, sondern auch die technischen R>sst der 91 oh re, Lafetten, Ge'chütztürme, MunitionSaulzüge usw. im Querschnitt. Diese technischen Zeichnungen sind dem Verlage vom Reichs. Marme-Amt zur Verfügung gestellt worden und somit authentisch. Auch ist zu betonen, daß daS gesamte, sehr reiche Zahlenmaterial nach amtlichen Quellen wiedergegeben, also in jeder Hinsicht zuverlässig ist. Derselben Quelle entstammt die der Lieferung beigefügte Tafel, welche einen Querschnitt unseres neuesten LmienschiffslypS, der .Deutschland".Klaffe, in 7 Farben darstellt. Die Ausstattung des Werkes ist nicht nur außerordentlich reich, sondern steht auch technisch vollkommeu auf der Höhe der Zeit. Berlin, 14. Nov. Dem Obersten mit dem Range als Brigadekommandeur Deimling, Abteilungßchef im großen Generalstabe, bisher Kommandenr deS 25. Feld- regimentS der Schutztruppe für Südwestafrika, wurde vom Kaiser der erbliche Adel verliehen. Hiemenz, zum Mitglied und Rat der Oberrechnungs- kammer ernannt. S. K. H. der Großherzog haben den evangelischen Pfarrer Albert Junker zu Wallertheim, Dekanat Wöllstein, auf sein Rachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. S. K. H. der Großherzog haben den von dem Grasen zu SolmS-Laubach auf die evangelische Pfarrstelle zu Trais- Münzenberg, Dekanat Hungen, präsentierten ersten Pfarrer zu Münzenberg Wilhelm Le im bach für diese Stelle be* stätigt. •• Erledigt e Lehrer stelle. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- »chule zu Hemmen, Kreis Lauterbach. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden. Dem Grafen von Schlitz gen. von Görtz steht das Präsentationsrecht zu ihr zu "AkademischeVorträge. Gestern abend begannen vor einem sehr zahlreichen Publikum, das die große Aula bec' Universität dicht füllte, die diesjährigen akademischen Vorträge mit einem Lichtbilder-Vortrag • des Professor Dr. Wünsch .Eine Wanderung durch Athen". Wenn der Vortragende zu Beginn seiner intereffanten Ausführungen, auch sagte, daß er nichts wesentlich Neues in seinem Vor- trag bieten würde, so verstand er es dennoch, in seiner ein» stündigen Wanderung durch die Ruinen der alten Kulturstätte eine Fülle interessanter Mitteilungen über die Bedeutung der hellenischen Kuluir, ohne die die deutsche Kultur kaum denkbar wäre, zu machen und die prachtvollen vorge- sührten Lichtbilder gaben in Verbindung mit den dazu ge- W1H. u 1 jl Itl* unterdrücken. Tie »Times* läßt Wir haben dazu nur zu bemerken: g r a p h i ar t. — Die „Norsd. Allg. Ztg.* te Ruodicbrinredera: Hl- finder. F. SOENNECKEH ■n, « W Mittwoch 15. November 1905 Rotaironsdr-iick und Verlag der Brübl't<-den UnwerstlälSdruckeret. R. Lange, Bieyen. Redaktion. ExvediNon uT ruderet Sdmlktr R. r XeL Nr. 51. Telegin-Adr.. Aujkiger ließen« Kclranntmachimg. Betr.: Schweinerotlauf zu Lang-GönS. Die unter dem Schweinebestand deS Heinr. Wagner zu Lang-GönS auSgebrochene Rotlaufseuche ist erloschen und die angeordnete Gehöftsperre aufgehoben worden. Gießen, den 14. November 1905. Großherroalich. r i am' Gießen. I. V.: Dr. Merck. herzlicher Teilna^- >agen herzlichen San! Aus SlsSt mlö KauS. Gießen, den 15. November. — Personalien. S. K. H. der Großherzog haben Kassierer der Staatsschuldenkasse, Regierungsrat Franz in dieser Woche bevor. Wahlberechtigt werden alle Arbeiter und jeder Besitzer von Immobilien ober Mobilien im Werie von mindestens 100 Rubeln sein. Tie Regierung selbst wird der Reichsduma, deren Wahl Witte für zwei Wochen auf- geschoben hat, vorschlagen, ein Gesetz über die Konstitution auszuarbeiten. Tie Ruhe ist in Kronstadt nicht wieder gestört worden. Tie Truppen halten keinerlei Anlaß mehr, einzu- schreiten. Die Kriegsgerichte sind fortgesetzt tätig, um die Aburteilung der Meuterer zu beschleunigen. In D anu tzeni fanden gestern schwere antisemitische Ausschreitungen st a t t. Wie .Nascha Schian" meldet, äußerte Graf Witte bei dem Empfange einer Abordnung aller polnischen Stände unter anderem, daß die Regierung nicht daran denke, Zugeständnisse an die Polen zu machen, da deren Unreife für Reformen greifbar zu Tage getreten sei. Q-s fei jetzt klar, daß nur ein kleines Häuflein Revolutionäre Reformen wünsche. Ferner erinnert Witte daran, daß wieder eine Reaktion eintreten könne. Sämtliche Lem berger Polenblätter behaupten, die plötzliche polenfeindliche Strömung in den Petersburger Regierungtzkrelsen sei durch Deutschlands Einfluß herbeigeführt worden. Nach Meldungen, welche über Japan und Shanghai nach London gelangt sind, ist die Bevölkerung von Wladiwostok in vollem Aufruhr. Es finden heftige Kämpfe zwischen den Ausständigen und den Truppen statt. Bei diesen Zusammenstößen sind viele Personen ums Leben gekommen. Tie ausländischen Einwohner haben ihre Negierungen ersucht, Kriegsschiffe zu ihrem Schutz nach Wladi- i, Giessens*®1 & •JS&Q inlagen. n GA M MS* irg.) m.l Aust. Federn reiTeile ns. io Schachtelt: soni men, Gas-Heizöl iuchhmgskorper e. und praklljcher Aurlllhnr 11, sowie ionftige EaSai» e neuen polenlierttn brennen = Lunöuilg. tstia 83 eige. •?*"** J ihofer er 0,11 "Walen ift, ""«de» 5«wk| entro» rf5 über den Versichern naSvertrag und üat hinzu, der Nest deS Entwurfes, der Entwurf deS Ein- ührunaSgesetzeS sowie deS Gesetzes betreffend Aenderung der Vorschriften deS Handelßaesetzbuchs über die Seeversicherung werden in den nächsten Tagen veröffentlicht. — Ein Telegramm auS Windhuk meldet: An Typhus gestorben: Unteroffizier Konrad Fre hse, geb. 26. Febr. 1879 zu Neu-Jabel, früher Jnf.-Negt. Nr. 102, am 8. Nov. 1905 in der Krankensammelstelle KoeS; Reiter Otto KirbeS, geb. am 20. Juni 1879 zu Ahlsdorf, früher im Jägerbataillon Nr. 4 am 4. Noo. 1905 im Lazarett Okahandja. Dresden, 14. Nov. Tie zweite Kammer begann die Etatsberatung. F-inanzminister Dr. Rüger bezeichnete das finanzielle Verhältnis zum Reiche als nicht zufriedenstellend. Ob die Reichsfinanz- reform für die Einzelstaaten eine Besserung bringe, lasse ich mit Wahrscheinlichkeit nicht absehen. An den V.-rhand- lungen betreffend die Eisenbahn-Betriebsmittel- gemein schäft zwischen Preußen und den süddeutschen Regierungen habe sich Luchsen beteiligt. Da der Turchfi.br- ung zu große Schwicriakeiten entgegen gestanden fetten, bube Bayern beantragt, eine c-'metnfnme Benutzung des Güterwagenparks herbeizuführ ,t. Sachsen habe der Weiter- deratung des Antrages beigesnmmt und hoffe ay.f em den allseitiaen Interessen entspreck)endes Ergebnis. Zum Schluß" betont der Finanzminister, di? s ichst chen Finanzen befänden sich zwar in erfreulicher Besserung, um zu völliger Gesundung zu gelangen, ,ei aber die größte Vorsicht geboten. . . Katlowitz, 14. Nov. Ta bisher von den österrerch'.-- sckten Behörden die Durchfuhr russischer Schweine durch Oesterreich nach Oberschlesien nicht gestattet wurde, haben fick' die hiesigen Interessenten telegraphisch an den Landwictschaftsminister gewendet, um die D u r ch s u h r über Königsberg-Thorn nach Oberfchlesien zu erreichen. Ter Bescheid steht noch aus. Die Kir.weihung des Hatl>r-Wilhc!m-Ae Kmaks in 'TLü'pkera. Nürnberg, 14. November 1905. Am Tienstag um 9.05 Uhr traf der kaiserliche Sonder- :Zug in der Halle des hiesigen Bahnhofs ein. Ter Kaiser h 5 Uhr verließen die Majestäten und die übrigen Fürstlichkeiten Nürnberg. Tie Verabschiedung am Bahnhof war äußerst herzlich. Tie Stadt ist abends wiederum festlich illuminiert. Berlin, 14. Nov. Tie ,Nordd. Allg. Zig." schreibt: In Petersburg soll, wie der dortige .Stanbarb'-Storre- spondent versichert, bekannt sein, daß Deutschland und Oesterreich vor einem halben Jahre sich verfiändigt hätten, Truppen in Russisch-Polen einrücken zu lassen, falls die Lage sich so gestalten sollte, daß die russische Regierung ihr nicht mehr gewachsen ist. Die gegenwärtige Lage in Ungarn würde für jetzt ein solches Vorgehen Oesterreichs jedenfalls unmöglich machen, doch wiffe man, daß Kaiser Wilhelm entschloffen sei, etwaige polnische Aspirationen zu atint W ft StE '""’t : ffl«* ng selig® wostok zu entsenden. Man glaubt, daß auch in Sibirien revolutionäre Wirren auSgebrochen seien. Privalmeldungen zufolge sind 2 4 0 00 gut bewaffnete AuSständige im Besitz von Georgia im Kaukasus. Georgia ist seit vielen Tagen vollständig von dem übrigen Rußland abgeichnitten. Nufland wird einen lang- wierigen Feldzug führen und viele Millionen opfern müssen, um die russische Herrschaft im Kaukasus wieder zu befestigen. AuS Kobe wird gemeldet, daß Admiral Roschdjcsi- wentzky sich eingeschifft hat, um die Rückreise nach Rußland anzutreten. Wien, 14. Nov. Ter König von Spanien wohnte heute vormittag der Reitvorführung der spanischen Hofreitschule bei. Sodann besichtigte der König die Schatzkammer des Kaiserhauses und das Naturhistorische Hof- museum und nahm das Frühstück bei dem Erzherzogspaar Friedrich ein. Paris, 14. Nov. (Senat.) Im Laufe der Beratung der K r e d i t e f ü r A r b e i t e r der Staats-Werfftätten wies Ministerpräsident Nou vier auf den AuSstand der Arsenalarbeiter hin und sagte, die Negierung gestatte e- den Arbeitern und Angestellten der nationalen Verteidigung nicht, in den Ausstand zu treten Ihre Forderungen können nicht bewilligt werden, da sie die öffentliche Sick)erheit gefährden. „Wir werde nunfere Maßregeln dagegen zu treffen wissen." (Langanhaltender Beifall.) — Telegierte der Kammerlinken, die ftüher den Block bildete, erklärten in einer gestern abend abgehaltenen Sitzung, das jetzige Kabineti habe einen radikalen Weg eingeschlagen und man könne seine Taten mit Sympathie ab wart en. Es wurde dann beschlossen, eint Deputation an den KriegSminister zu senden, um sich über dessen Absichten zu informieren. — Offiziös wird die Neivyorker Meldung, nach der Frankreich das Ansuchen um Genugtuung für die von Der venezolanischen Regierung der ftanzösischen Kabelgesellschaft ^gefügte Schädigung zurückgezogen habe, als unrichtig bezeichnet. Ter nordarnenkanische Gesandte in Caracas habe nur neue Verhandlungen behufs eines Ausgleiches zwiscl)en Frankreich und Venezuela an-, geknüpft. — Ter „Temps" meldet: Auch die ftanzösische Regierung werde entsprechend dem von Jovan geäußerten Wunsch, die Gesandtschaft in Tokio in eine Botschaft umgestalten, doch behalte sich Frankreich dafür den Zeitpunkt fror aus Rücksicht auf die begreifliche Empfindlichkeit des be*i freundeten und verbündeten Rußland. — Ter Gemein berat beschloß in feiner gestrigen Sitzung, die Angestellten derKrankenhäuser Hotel De Cieur und St. Louis duvy weltliches Personal zu ersetzen. Kopenhagen, 14. Nov. Ter Kronprinz von Schweden ist heute nachmittag von Malmoe hier ein» getroffen und von dem König und der königlichen Fanrilie empfangen worden. Er speiste beim Kronprinzen von Dänemark und besuchte darauf den König und danach den Prinzen Karl von Dänemark in dessen Palais. Christian ia, 14. Nov. Die Regierung wird übermorgen im Storthing einen Gesetzentwurf betreffend Die Vornahme der Königswahl einbringen. Konstantinopel, 14. Nov. Tie Botschaften überreichten der Pforte in Angelegenheit der Finanzkontrolle ein Ultimatum und drohten eine Flottendemonstration, sowie die Besetzung mehrerer Zollämter an der kleinasiatischen Küste an. Wie dem Reuterschen Bureau gemeldet wird, wurde heute im Perafriertel ein Bom- ben-Attentat verübt. Einzelheiten fehlen noch. Tanger, 14. Nov. Ter englische Gesandte hat vom Sultan i)'ie Bestrafung der Anhänger des Valiente und der Mitglieder der Bande erzielt, welche an der Gefangennahme der beiden englischen Offiziere beteiligt waren. g ”«i?lon5eh» ZL uen Kcllamilmachung. Betr.: Rotlaufseuche zu Langsdorf. Die bei dem Gemeiudecber zu Langsdorf fesigestellt«' Notlausseuche ist erloschen und die angeordnete Sperre aufgehoben worden. Gießen, den 14. November 1906. Großhcr v 1 lu Gießen. __I. V.: Dr. Merck.__ Gießen, den 10. ^iooember 1905. Detr.: Die Vertilgung der Blutlaus. Das (i?rnßlKBOQlid.)f Äreisamt (Girfien an die Großh. Bürgermcistercicn des ArciscS. Soweit Sie unserer Verfügung vom 11. Oktober l. Js. (Kreisblatt Nr. 126) noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an deren alsbaldige Erledigung. I. V: Hechler gebenen Erläuterungen ein anschauliches Bild von den noch vorhandenen Trümmern der antiken Welt, während an einigen Rekonstruktionen gezeigt wurde, wie sich die verschiedenen Bauten in ihrer Vollendung darstellten. Mit dem Wunsche, bnfe die Sonne der griechischen Kultur nicht nntergehen, sondern uns weiter leuchten möge, schloß Prof. Dr. Wünsch seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen. " Die Hessische Vereinigung für Volkskunde wird die Reihe ihrer Mitgliederabende nächsten Donnerstag mit einem Vortrag von Professor Dr. Drews über Abendmahl und Dämonen eröffnen. Der Vortrag wird, pünktlich 81/* Uhr beginnend, in der großen Aula der Universität gehalten werden, um einen möglichst großen Kreis von Mitgliedern und Gästen, besonders auch den Damen, seinen Besuch zu ermöglichen. F"r die Herren, welche auS ihrer eigenen Erfahrung Beiträge zu dem inte- resianten Thema liefern können, wird sich Gelegenheit dazu bei der Diskussion ergeben, die im Cafe Ebel stattfindcn soll. "Eine Explosion fand am Dienstag mittag kurz vor 4 Uhr in einem Kanal'chacht gegenüber dem Engel- hardtschen Hause statt. Tie sich in dem Kanalrohr zersetzenden Abwasser hatten eine Gasansanimlung bewirkt, die zur Explosion kam, als ein Arbeiter den Kanalschacht gegenüber dem Casö Skalitzky ableuchtete. Der gußeiserne Deckel des einen Schachtes flog unter lautem Knall ungefähr einen Meter hoch. Gleich darauf sah man aus dem Schacht eine Flamine herausschlagen. Menschen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. ♦* Männer-Turnverein. Am 18. November blickt der Männer-Turnverein auf sein 20jähriges Bestehen zurück. Ter Verein hat nun beschlossen, diesen Tag festlich zu begehen, und es tverden aus diesem Anlaß am 18. und 19. d. M. größeer Festlichkeiten stattfinden. So feiert er am 18. im Reuen Saalvau einen F e st k o m m e r s, bei dem der Bauersche Gesangverein seine Mitwirkung und zahlreiche andere Vereine ihr Erscheinen zuaesaat haben. Am SonntagVormittagist im Vereinslokal (Stotel Schütz) Frühschoppen mit Musik, abends im Neuen Saalbau ein Fe st ball. Näheres ergeben die Anzeigen in diesen: Blatt. "Landwirtschafskammergesetz. Die »Hessische Landw. Zeitschrift* bringt in ihrer neuesten Nummer einen Auszug aus dem Landwirtschaftskammergesetz und bezeichnet das Zustandekommen des Gesetzes als ein wichtiges Ereignis in der Entwickelung deS landwirtsch. Vereinswesens und in der Geschichte der Hess. Landwirtschaft überhaupt. Durch das Gesetz werde der hessischen Landwirtschaft eine gesetzliche Gesamt-Vertretung ihres Berufsstandes und ihrer Interessen geschaffen, wie solche bei uns Handel und Gewerbe bereits haben und wie solche mit anerkannt großem Erfolge in anderen deutschen Staaten bereits eingeführt worden ist. Sie knüpft den Wunsch daran, daß die neue Organisation den auf die gesetzten Erwartungen entsprechen und eine erfolgreiche Periode der Förderung der hessischen Landwirtschafl und der Interessen ihres Berufsstandes bringen möchte. " Die 4. BezirkZversammlung deS Verbandes freier Vereinigungen selbständiger Barbiere, Friseure und PerrükenmacherDeutschlands(8. Bezirk) tagte hier am Montag nachmittag im Lokale des Frank- surter HofeS. Die Städte Hanau, Offenbach, Friedberg, Vilbel, Wetzlar und Lollar waren durch Delegierte und Mitglieder vertreten. Der Bezirks-Vorsitzende Gauter-Hanau leitete die Versammlung. Die Besprechung der Geschäfts- imb Verbandsangelegenheiten ergab eine große Einigkeit der Ansichten. Der nächste Bezirkstag soll in Hanau stattfinden. A Alten -Buseck, 15. Nov. Der Besitzer der Mittelstmühle, Fr. Eschstruth, beabsichtigt vom 1. Dezbr. an in Verbindung mit seinem Milchtransport nach Gießen einen Omnibusverkehr zwischen Alten-Buseck und Gießen einzurichten. Er soll schon einen schönen verdeckten 8 bis 10 Personen fassenden Wagen gekauft haben. Da bisher keine direkte Verkehrsgelegenheit nach Gießen bestand, wird das Unternehmen viel Anklang finden. Wetterfeld, 13. Nov. Heute starb hier der frühere langjährige Bürgermeister Wilhelm Neuß in einem Alter von 73 Jahren. Er war vor wenigen Tagen an Lungenentzündung erkrankt, der er am Sonntag morgen erlag. Neuß bekleidete mehrere Ehrenämter und war ein tüchtiger Gemeindebeamter. (Gr. Anz.) Nieder-Bessingen, 14. Nov. Hier hat sich dieser Tage eine Ortsgruppe deS Bundes der Landwirte gegründet, der sich sofort 30 Landwirte anschlossen. Vilbel, 14. Nov. Wiederum, und zwar zum sechsten Male in diesem Jahr, ertönten gestern abend kurz nach 9 Uhr die Feuerglocken in unserer Stadt. Diesmal war e§ die Scheuer des Philipp Wilhelm Kron er, welche in Flammen stand nnb nieberbrannte. Auffällig ist, baß alle sechs vom Branbunglück betroffenen Gebäube ganz nahe bei einanber stehen. (G. Anz.) sd. Darmstadt, 14. Nov. Der Großherzog und Prinz Heinrich von Preußen fuhren heute nebst Gefolge im Sonderzug 8.32 nach Worms zu Besuch des Frhrn. v. Heyl zur Jagd. Sie übernachten heute im Schloß Heyls- Hof und treffen Mittwoch nachmittag nach Schluß der Jagd um 4.32 Uhr mit Sonderzug in Darmstadt wieder ein. R.-B. Darmstadt, 15. Roo. Dem Pfarrer Adolf Hepding zu Großen-Linden wurde die evangelische Pfarrstelle zil Hausen, Dekanat Gießen, übertragen. — Der Vorsitzende der Schulabteilung, Ministerialrat Dr. Eisen Hut h, ist von feinem mehrmonatigen Urlaub wieder zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Abteilung wieder übernommen. Griesheim a. M., 14. Nov. Unter dem Verdacht der Falschmünzerei wurde der hier in Arbeit stehende, in Sindlingen wohnhafte Schlosser U n tz e hier verhaftet. Seit längerer Zeit wurden hier und namentlich auch in Höchst a. M. falsche Fünfmarkstücke in den Verkehr gebracht, und der Verdacht, der Verfertiger zu sein, fiel auf Untze. Die Durchsuchung seiner Wohnung ergab wesentliches Belastungsmaterial, man fand nämlich Formen für Fünfmarkstücke, Metalle, Chemikalien usiv. 0 Marburg, 14. Nov. Bei der heutigen Stadt- verordnetcn-ErgänzungSwahl gaben ir. der dritten Klasse von etwa 1850 Wahlberechtigt 607 ihre Stimme ab. Tie Mehrheit erhielten Gastwirt H 2iet- xW, der auf der Bürger- und Beamtenliste stand , onne der nur auf der Bürgerliste stehende Kupferschmiedemeister Klee. Zwischen vier weiteren Kandidaten dieser beiden Wählergrupp en muß Stichwahl stattfinden. Tie Arbeiter, die zum erstenmal mit eigenem Kandidaten austraten, brachten es auf 100—125 Stimmen. Tie erste und zweite Wählerfasse wählt morgen. "Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Wörrstadt starb die älteste Bewohnerin des Städtchens, Frau Elisabeth Krämer, im Aller von 90 Jahren. — Ter Landesausschuh zu Kassel beschloß, bei der königl. Staatsreqieruna die Emberußma des Kommunal- Landtages für den Regierungsbezirk Kassel auf den 19. März 1006 xu beantraaen. Aus Anlaß der Wormser A^de des Ar. Kutflnlch erhielten wir heute folgende Zuschrift: .Große Ursachen, kleinliche Wirkungen möchte man das bekannte Sprichwort variieren, wenn man das neueste Manöver Worinser Staatskunft beobachtet, das die Gutfleisch-Versammlung in der Nibclungenstadt hervorgerufen hat. Bereits vor dem Versammlungstag erschien in einem Tarmftädter Lokalblatte, das sich von der Temo- kratie glücklich zum Heylschen Rcchtsnationalliberalismus seit etwa acht Tagen umgemausert hat, ein „Erlaß aus dem Kabinett in der Bismarckstraße zu Worms", der die beabsichtigte Versammlung begrüßte, d. h. herabzusetzen suchte. In dem WormserHeylsorgan erschien dann dieser Erlaß unter der Einführung: „Ten Volksblättern in Darmstadt wird aus Worms geschrieben". Tas ist so Brauch seit kurzer Zeit, und auch das Raisonnement, das am Tiens-^ tag dem Darmstädter Blatte aus dem Kabinett der Wormser Ncbenregierung zur Veröffentlichung zuging, wird am Mittwoch die Spalten des Hauptorgans in Worms zieren, so sicher wie der Wormser Tom steht. Gegen die Rcformgcsetze der hessischen Regierung schoß man in unzähligen anonymen Artikeln in dem mehrerwähnten Tarmftädter Blatte, um durch Abdruck in dem Hauptorgan den Anschein zu erwecken, als ob auch anderswo Gegner dieser Gesetze säßen. Man so dhun. . . sagt der Berliner. Tas abgestandene Rezept wird auch weiter gebraucht. Taß Dr. Gutfleisch in Worms sich fernhielt von irgendwelcher Betonung eines einseitigen Parteistandpunktes, daß er vielmehr die Gemeinsamkeit der Prinzipien aller wirklich Liberalen feinen Betrachtungen und seiner Kritik der Heylschen Agitation voranstellte, daß er unter Hinweis auf seine Gießener Wählerschaft (Freisinnige und National- liberale) gewissermaßen bte Politik eines liberalen Blocks vertrat und vertreten durste, das hat im Wormser Schlosse einen nachhaltigen Eindruck gemacht. Herr v. Heyl läßt sich so leicht nicht imponieren. So würde er es auch verwinden, daß viele hundert Bürger und Landleute aus Worms und Umgebung ein Verdikt über seine Politik abgaben. Aber daß Tr. Gutfleisch mit feiner Rede die Stellung des Wormser Landtagsabgeordneten, des Herrn Reinhart zweifellos gefestigt hat, und damit zugleich diesem liberalen Flügel der nationalliberalen Fraktion im Kampfe gegen den reaktionären Flügel derer um Heyl eine starke Stütze geworden ist, das ist dem Wormser Großindustriellen unbequem. Bereits hat er ein Blatt in der Residenzstadt gefunden, das ihm, wie die „Norddeutsche" weiland dem Fürsten Bismarck, ein Stück weißes Parier zur Verfügung stellt. In Rheinhessen vertritt bekanntlich längst die „Wormser Ztg." mit aller Energie die Heylschc Politik. Fehlt also noch eine Zeitung in der Hauptstadt der anderen Provinz, in Gießen, die Herrn v. Heyl zu Willen wäre! DaS genannte Darmstädter Blatt deutet an, daß Vorbereitungen im Gange seien, um dem Heyl'schen Einflüsse in Oberhcssen Boden zu verschaffen. Zu wünschen ist cs, daß diese AuSsaat schon int Keime ^ersticke." Soweit die Zuschrift an uns. Wir möchten dem noch folgendes kurz hinzufügen: Wenn in jenem Darmstädter Blatte von einem „Regiment Gutfleisch" in Gießen gesprochen wird, so sagt das, daß man die Gießener Verhältnisse und die Persönlichkeit deS Herrn Dr. Gutfleisch durchaus verkennt. Eine Parallele zwischen dem aller Welt bekannten „Regiment Heyl* und einem neu konstruierten „Regiment Gutfleisch" ist eine schlechte Erfindung. Dr. Gutfleisch vertritt seine politischen Anschauungen zwar mit aller Entschiedenheit und Sachlichkeit, aber doch mit -vorbildlicher Zurückhaltung. Diese in Gießen ja allgemein nur von der heiteren Seite zu nehmende Bemerkung bc5 Darmstädter Blattes darf jedoch nicht hinwegtäuschen über den Ernst der Situation. Es liegt klar am Tage, daß Herr v. Heyl für Heine politischen Ueberzeugungen auch in Oberheffen mit aller sMacht Stimmung zu machen gesonnen ist. Herr v. Heyl cheint tatsächlich die Absicht zu haben, die chöne Einigkeit unter den verschiedenen liberalen Schattierungen in Gießen zu z er stören — bei der Charakterfestigkeit der wohl dauernd geeinten Gießener Libero len voraussichtlich freilich vergebliche Liebesmüh! Pfarrer Dachstein vor dem OberkriegHgericht. (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.) △ M ü nster i. W., 14. Nov. Untev großem Andrange be3 Publikums fand heute vor dem Oberkriegsgerichte des 7. Armeekorps die erneute Verhandlung in dem Prozesse gegen den en an g. Divisionspfarrer Bachstein in Minden wegen Beleidigung und Beschimpfung der katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen statt. Bei seiner Vernehmung gab Bachstein an, daß er 1857 als Sohn eines tat hol. Steuerinspektors in Breslau geboren sei, 1882 sei er Kaplan geworden, 1889 trat er zur e v a n g cl. Kirche über und wurde 1893 Tivisionspfarrer. Ter Angeklagte gibt an, et habe in einer Versammlung des Evangel. Bundes, die ihm die je big en Vorwürfe gebracht habe, nur eine kleine Zahl von Zuhörern gefunden und keineswegs mit bet Möglichkeit gerechnet, daß unter dem kleinen Häuflein auch noch 15 Nichtmitglieder und ein katholischer Berichterstatter sich befinden würden, wie dies späterhin festgestellt worden sei. — Ter Vorsitzende hält dem Llngeklagten vor, daß er troübern iu Beginn seines Vortrages gesagt habe: „Wenn etwa Katholiken in den Saal eingedrungen feien, so bemerke er ihnen, daß er ihnen mit seinen Ausführungen, so unangenehm sie ihnen auch [ein mögen, nicht wehetun wolle." Also habe er doch wohl mit der Möglichkeit gerechnet, daß nicht nur Mitglieder des Evangelischen Bundes im Saale feien. — Ein Beisitzer: Würden Sie also bei Kenntnis de? Umstandes, daß ein Katholik anwesend mtrr ;c Ghrfftrmr.ig desselben veranlaßt haben ? —- Angekl.: 3alv >VHn es wäre mir innerlich unmöglich gewesen, Sachen, die i s Heiligste sind, autzzusprechen vor Personen, die sie nicht verstehen und zu würdigen vermochten. — fci r uf wandte sich die Verhandlung dem Vortrage selbst zu, von dem das urteil der ersten Instanz festgestellt hatte. daß er objektive Beschimpfungen enthielt. Der Angeklagte suchte fief) damit zu rechtfertigen, dast er nicht die katholische Kirche sondern den „Ultranwntanismus" bekämpfen wollte, der auch die Schuld daran trage, dast „Christus in der TatboHfeben Kirche mehr und mehr zurücktritt und fast nur noch auf dem Schoße Marias erscheint;" der Marienkultus habe überhand genommen. Tie Annahme aber, er habe Maria in den Staub ziehen wollen, sei ihm das Veinlichste bei der ganzen Angelegen. I ?it gewesen. Maria, die Mutter des Herrn, sei den Evangeli- scheu verehrungswürdia, „wir preisen Gottes Größe in derselbcu" Er h'be nur den Geist des namentlich in Italien überbaut nehmenden Marienkultus treffen wollen. Was die hl. Messi betreffe, so habe er nicht den Ritus beschimpft, — (Verhandlung^ leiter: Beschimpft b'ben Sie ja überbaust nicht N nur die Sehrt über „die ungeheuerliche Macht des Priestertums" habe er treffet wollen. Taß in dkm Ausdruck: da staune man über die Mach- des Priesters, der die Gottheit fubifmetermeife Herstellen kann (letztere Bemerkung erklärt der Verband' lungsleiter als, gelinde gesagt, roh^, eine Mißachtung liege, fe; ihm nicht zum Bewußtsein gekommen. In der weiteren Vernehw- ung be[tritt der Angeklagte, gesagt zu haben, der Papst sei der Antichrist, er habe nur gesagt, Luther bezeichne bet Papst als Antichrist, dies sei keine Belestngung. Er habe ledig, lich gewisse Einrichtungen der katholisck>en Kirche geschildert als eine Gef-Hr für das deutsche Volk. Es gebe auch eine Pflich des Bekenntnisses. Nach der für B. teils günstigen, teils ungünstigen Zeugen- Vernehmung hielt der Anllagevertreter die Anschuldigung eines Vergehens gegen! § 166 aufrecht und beantragteeineWoche Gefängnis. Ter Verteidiger, Rechtsanwalt, v. Borries-Minden machte geltend, d^ß der Angeklagte keinesfalls die Absicht der Schmäh, ung, der Beschimpfung gchibt habe, deren Vorhandensein bet § 166 voraussetze. Deshalb bat er um die Freisprechimg des Angeklagten. Ter Angeklagte bemerkte, daß ihm jede Absicht der Beleidig, ung serngeleaen h'be. Einige ferner Aeußerungen kämen schon in den ältesten christlichen Lehrbf' tz. rn vor und gehörten gewisser- maß"n zum Handwerks'eng der Geistlichen. Nach stundenlanger Beratung öerfünbete der Vorsitzende da» Urteil. Wes die Frage der Oessentlichkeit anlangt, so habe sich d"s Gerimt davon überzeugt, daß dst Versammlung o b i e k t i v als öffentlich anzusehen fei. Aber die Frage, ob denn auch her Angeklagte das Bewußtsein der Oeffentlictzkeit hatte, sei verneint worden. Ebenso sei das Gericht nicht zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Angeklagte mit Frivolität das Heilige treffen wollte. Man habe vielmehr angenommen, daß er seine innerste Ueberzeugung zum Ausdruck bringen wollte. Tas Gericht sei nicht der Meinung, daß der Angeklagte besmwers rohe Aeußerungen getan habe. Sie gründeten sich zum Teil nur evangelische Lehrbücher, auf Bibellehren usw. Und diese Ueberzeugung habe das Oberkriegsgericht zu der Ansicht gebracht, daß der Angeklagte objektiv keine Beschimpfungen ausgestoßen habe und sn b j e k t iv In i ck t b e f ch i m pfen wo llte. Somit fielen die Tatbestandsmerkmale des § 166 und es blieb bei der erstinstanzlichen Freisprechung des Angeklagten. Auch gegen diese vierte Entscheidung wird OberkriegS« gerichtsrat Schwarze als Anllagevertreter, Berufung einlegen. Er ist ein Bruder des Zentrumsabg. Schwarze, von dem es heißt, daß er im Verein mit dem 9tbg. Prinzen v. Arenberg das Kolonillamt übernehmen werde. . Gießener Strafkammer. )( Gießen, 14. Nov. Einem Gastwirt zu Bad-Nauheim wurde die Feien ahendstunde durch die Polizei auf 10 Uhr festgesetzt, weil er feine Gäste durch Tarnen bedienen ließ. Er duldete trotzdem sein- Gäste bis nach Mitternacht, was ibnt mehrere Strafbefehle ein« trug, deren Einspruch durch das Schöffengericht verworfen würd'. Er verfolgte Berufung und berief sich darauf, daß fein weibliches Personal nicht als Kellnerinnen, sondern als Dienstmädchen anzu setzen sei. lTm sich in dieser Beziehung Klarheit zu hcr schaffen, kam das Gteridrt zur Vertagung der Verhandlun?. — Wegen Urkundenfälschung und Betrugst, er s u ch sj wurde ein-Techniker hier zu drei Monaten Gefängnis v e r-« urteilt. Er war im verflossenen Sommer bei einer F^a/ hier beschäftigt, für die er die Zeichnungen zu den Anschlussm' an die Kanalisierung zu fertigen hatte. Eines Tages prasentiew er bei einem Hausbesitzer in der Frankfurterstraße eine mtz der Unterschrift und dem Stempel versehene Quittung genannter Firma über 18.10 Mk. und gab an, er habe den Betrag bei dem städtischen Tiefbauamt vorgelegt. Ta man ihm nicht traute, wurden Erkundigungen bei der Firma emgejogen, wobei es sich tz'rausstellte, daß es sich um einen Schwindel handelte und er tnt Quittung fälschlich angefertigt und unbefugt den Stempel bei* gedrückt halte. Taß er ein zu Unredlichkeiten neigender Mensch ist, ergab 'oft Verlesung eines von der Staatsanwaltschaft angefochtenen Urteils des hiesigen Schöffengerichts, nach welchem er wegen >ines Betrugs in Höhe von 400 Mark zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt worden ist. In diesem Falle hatte er, nachdem er bereits entlassen war, einer hiesigen Witwe vor- geschwindelt, er sei von der Firma beauftragt, das Geld zu erheben. Tas Geld batte er in kurzer Zeit vergeudet. — Ein Taglöhner von Pohl-Göns, ein vielfach beftrafter uni wegen Trunksucht entmündigter Mensch, ist in die ihin bekanntt Wohnung des Landwirts Loh zu Olriedel eingebrungen^uni) lial unter Anwendung eines falschen Schlüssels aus einer Schublad etwa 4 Mark entwendet. Er schützte sinnlose Trunkenheit^ noi und will von der ganzen Sache nichts wissen: doch die Umstände, unter denen die Tat verübt worden ist, spreckwn nicht dafür. Tas Gericht billigte ihm, angesichts der geistigen Minderwertig' feit mildernde Umstände zu und erkannte auf 4 M onat< Gefängnis. — Wegen Beleidigung eines Landwirts vor Langd wurde ein Taglöhner durch das Schöffengericht Hunaw zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Er hatte dem Schäfer mrt der Strafft öffentlich zugerüfen: „Spitzbube, Tu hast die Röbrsr zur Drainage Deines Scheuertenes gestohlen". Gegen Schästr war tatsächlich deshalb, allerdings auf anonInne Tenunzieruny, rin Verfahren anhängig, das mit Niederschlagung endigte. Trov- dem behauptet Hübner nach 'wie vor, Schäfer habe die Röhrer. gestohlen. Auch in der heutigen Verhandluna, die infolge seine: Berufung stattfand, wiederholte er die Anschuldigung und verlangte in herausfordernder Weise eine abermalige Untersuchung Tas Gericht ließ sich iebod> auf nichts ein und verwarf feine Berufung unter A'ifrrctztei 1 b-r Publikationsbefnanls fc. Frankfurt a. M., 15. Nov. 'Orig.-Telegr. deS „Wieb Anz.") Viehmarkt. Zum Veckaule standen 000 Kälber 00 Schafe und Hammel, 951 Schweine: 1. Qual. 79—80 W Lebendgewicht 62.50 Pfg., 2. Onal. 78—00 Pft., Lebendaewich' 61—00 $fg, 3. Qual. 73—75 Pfg. Kalberi. Qual. 00-00 d Lebendgewicht 60—61 P»g., 2. Qnal. 00—00 Pfg., Lebendgewuch 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 00— 00 Pfg. Schafe 1. Quality Schlackttaewicht 00—00 Pfg., 2. Qualität 00— 00 Pfg. Kefcha'! mittelmäßig. Ueberstand unbedeutend. Au4 Holland famen gelter 107 und heute 36 geschlachtete Schweine, 9 geschlachtete Kälber und Kircklicke Dachrichten. Cvangelische Gemeinde. Donnerstag, den 16. November, abends 8 Uhr, im Markus faat, Kirchstraße 9: Bibel stunde. 1. Korinther, Kao. 16, st'ihrung in den 2. Korintberbrief. Pfarrer S ch w <^be^- Griflincrl-DratjlMt'Löttnqett. Nürnberg, 14. Nov. Der Trinkspruch des Prin^» regen t en bei der heutigen Festtafel lautete: „Der veutl.^ Tag ist dem Andenken deS großen unvergeßlichen Kaiser Helms des Ersten gewidmet. Es hat mir eine Ebre und em sirende bereitet, Seine Majestät, den Deutschen Kaiser, Majestät bie Kaiserin, Seine Kaiserlicln' SDofocit den Kronprmze» und Jbre Königlichen Hoheiten den Großherzog und die Ä Herzogin von Baden begrüßen zu dürfen. Die Anwesenhett oes it oniüfett A'!L< ö ■ Itus L tytc/A I W ÜA^ ffc-:^ I >m, ?x-^ $>< | uch in ,e?- Was?' I luvt nidjtn^te- I ng etffört ssäafc lu, b)bcn, jiyw ttfBi hs»-te °uch eine M ZM- 'Ätd* KSL'L £Unb hörten getciiK ^.bntoen^ Mit cmlcmgt, so^ eSBetiflnrnlungobjef.: ^die Frag?, ob 'n der OeffmtlilAit hr E Gericht nicht m V mit Frivolität!< menr Mgenanmen, 'M Ausdruck bringen top? iß der Angeklagte bes^ Mmdeten sich zum; dellehren usw. Und b mHt zu der Ansicht? m keine Beschim^ ktivinichtbeschimpi' csmerkmale des § 166 - igeflagten. heidung wird Oberkreter, Berufung einlr: >4- Schwarze, wn bem1 I. Prinzen v. Werg t TüwAr SMK » i-niti01" Kammer. X Gießen, 14. To- inbeim wurde die Fei' Uhr festgesetzt, weil er fr Er duLete trotzdem! 1 mehrere Strafbefehle r faignidjf frenrorfen wft b bimuf, daß sei» K sondern ofö TwnfeM: 3\eWs ^ütM.k " .a.n'ng bciW:- xrto Betrugt"? ' Monaten 0fW^'' Sommer bei einer Mngen zu den ZmM c. Eines Tages prj6/e Chinesen . . • 97.85 Aktien: Bochum Guss 246.50 Buderus E. W 139.90 Tendenz: ziemlich fest. Elektriz. Lahmerer . . . 140.50 Elektriz. Schuckert . . . 133.20 Eschweiler Bergwerk . 267.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 228.20 Hamburg - Amerik. Paketf. 167.00 Harpener Bergwerk. . . 216 50 Laurahütte 255.00 Nordd. Lloyd 126.60 Obersebles. Eisen-Industrie 134.80 Berliner Haudelsges. . . 173.70 Darmstädter Bank . . . 149.50 Deutsche Bank . . 241 00 Deutsch-Asiat. Bank . . 180.75 Diskonto-Kommandit. . . 189.40 Dresdner Bank .... 164.30 Kreditaktien 211.00 Baltimore- und Ohio- Eisenbahn 111.90 Gotthard bahn 192.25 Lombard. Eisenbahn . . 25.20 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.50 Prince-Henri-Eisenbahn . 125.00 Berliner Börse. 15. Nov.. Anfangskurse Canada E. B 173.60 Darmstädter Bank . . . 149.50 Deutsche Bank . . . . 241.50 Dortmunder Union C. . . 99.50 Dresdner Bank .... 164.20 Harpener Bergwerk . . 214 60 Laurahütte —.— Lombarden E. B ... 25.20 Nordd Lloyd 126 50 Tttrkenlose 138.70 Tendenz: ungleichmässig Sv Lin Pfund Uuaker Oats kostet ungefähr ein Drittel dessen, was für die gleiche Quantität guten Fleisches bezahlt wird. Ein Pfund Quaker Oats enthält mehr Nährwert als die gleiche Quantität guten Fleisches. Quaker Oats wird nur in geschlossenen, mit der Quaker Schutzmarke versehenen Packeten verkauft. Lose ausgewogene Waare ist immer Nachahmung und » weise man darum zurück. Fordern Sie verehrte Hausfrau beim Einkauf stets nur Caffs-Surrogat von Werner Breuer. Nur ächt mit voller Firma und Schutzmarke. MN - Bekanntmachung. In letzter Zeit sind wiederholt an den Haustüren aufgehängte Brötchenbeutel mit und ohne Inhalt gestohlen worden, ohne dass die Täter entdeckt wurden. Die hiesige Bäckcrinnung bat sich deshalb veranlasst gesehen, demjenigen, welcher einen Brötchendieb derartig namhaft macht, daß seine Bestrafung erfolgen kann, eine Belohnung auszusehen. Gießen, den 14. November 1905. Großh. ' ' 1 'ml Gießen. _______________Herberg________________ Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Hausanschlußarbeiten wird die KaplanSg ässe am 16. lf. MtS. für den Fnhrverkchr gesperrt. Die unterm 4. Oktober 1905 angeordnete Sperre des Asterwcgs. zwischen Schillcrstraße und Nordanlage, wird hiermit aufgehoben. Die unterm 13. Oktober 1905 angeordnete Sperre der Bl eich st raße, zwischen Südanlage und Löberstraße, wird hiermit ausgehoben. Die unterm 11. Oktober 1905 angeordnete Sperre der Ludwig straße, zwischen Bleich- und Goethestraße, wird hiermit ausgehoben. Gießen, den 13. November 1905. Großh. Voll ciamt Gießen. _________ Herberg. LMtislher Arbeitsnalhmis (Mn. Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. EH können eingestellt werden: 1 landwirtschaftl. Magd, 6 Bergleute, Eisendreher, 1 Spengler, Maschinenschlosser, 1 Wagner, 1 Bau» und 1 Möbelschreiner, eine Brödchenträ'gerin, 1 Schuhmacher, 1 Wäscherin. 1 Installateur, 1 Glaser, 1 Kutscher, 1 Fahxbursche, 5 Dienstmädchen, 1 Köchin, 2 Lausfrauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Posamentier, 2 Schreiner. ES suchen Arbeit: B1S/H 1 Dreher, 2 Maschinisten oder Heizer, 1 Wagner, 1 Schreiner, 2 Wasch- und Vuhfraueu, 1 Anstreicher, 1 Installateur, 1 Fabrikarbeiter, 1 Arbeiter (leichte Beschäftigung), 2Öausburschen, 1 Kutscher oder Fahrbiufche, 2 Kellner, 1 Lauf- oder Kindermädchen (nachmittags), 2 Lapffrauen, Bnremigehilfen, Kassierer ob. Diener. Mkamltmackmm. Im Intereste einer rascheren Besördernng des bei der Stadt- kassc verkehrenden Publikums haben wir versuchsweise die Einrichtung getroffen, dan der Stadtrechner bei der Erhebung der Gemcindefteuertr durch einen weiteren Beamten der Stadtkasse unterstützt wird. Demgemäf; ist auch der Stadtkastegehilse Röhrig mit der Erhebung von Gemeindesteuern beauftragt uud zur Quittungserteilung ermächtigt worden. Gießen, den 13. November 1905. B"/„ Großherzc ui . nciftcrci Gießen. M c c 11 in. Pei'!lebiiil!s m AWenhmrbeiten. Die zur Herstellung von Los 1 zur Erbauung einer Krcisstraße von Garbenteich nach Lich erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Erdarbciten veranschlagt zu rd. 4500.— Mk. Kanalarbeiten „ „ „ 200.— „ Chaussierarbeiten „ „ „ 15000.— „ sotten im Wege schriftlichen Angebots am Dienstag den 28. November l. F., vormittags 10 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten (Landgraf Philipp-Platz 3), wo auch Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, vergeben werden. Gießen, den 8. November 1905. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Die hm. bu/„ Arbeitsvergebnng. Die Schreiner-, Schlosser- und Glnserarbciten für die Er- baituna eines Keffel- und Maschinenhauses bei der Kläranlage sollen Mittwoch den 22. November d. I., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Tienststunden bei uns zur Einstcht auf. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitvunkt an uns einzurcichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 14. November 1905. B18/u Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 3noft|lc SolchiiMe ans Hanf oder verzinktem Draht liefert bittig Herrn. Bingmaun, 07575} Seilerei. Lich. Prima Eennenthaler irisch eingetroffen [5768 Georg Adami 0 frankfurter Strabe 9 A11 fruf ;n ©nnflfii brr fnmilirn drr rrmorbttrii uni) brrnubfre, rnffifdirn Zndrn. Tic grauenvotteii Berichte ans Rußland sprechen leider eine so^ beredte Sprache, daß es kaum vieler Worte bedarf, um an die' Opsenvilligkeit der geiamtcn gebildeten Menschheit zu appellieren.^ Ungeheure Summen müssen aufgebracht werben,) um die herrschende Not nur einigermaßen zu lindermi liebet darum rasch und reichlich! Jeder der Unterzeichneten ist bereit, Gaben gegen Onittungs in Empsang zu nehmen. Frankfurt a. M., November 1905. DaS Hilfskomitee. Charles 2. Hallgarten, Miquclstraße 21, Vorsitzender, Oberbürgermeister Tr. AdickeS, Gniollettstraße 55, Direktor Tr. S. Adler, Rechneigrabenstraße 16. II., Komnierzicnrat Jean Andrea, Guiottettstraße 64, Fritz Auerbach. ß5r. Gallusstraße 18, Stadtrat Jos. Baer, Feldbergstraße 51, Justus Körnt, Tbermainstraße 45 II, Direktor Tr. Börwald, Schützenstraße 2, Pfarrer F. Battrnberg, Iahnstraße 20, Rechtsanwalt Tr. Blau, Hochstraße 21, Kommerzienrat Etto Braunfels, Gr. Gattusstraße 18, Rabbiner Tr. Breuer, Schützenstraße 14, H., Eduard (Sofien, Feuerbacbstraßc 14, Tirektor Theodor (Sitrti, 6>r. Efchenheiinerstraße 37, Viarrer D. Dechent, Niedenau 58, 3. Drefisuö, illlte Rothhosstraße 8, Oberkonststorialrat P'arrcr D. EhlerS, Bleichstraße 40, LouiS Feist, Zeil 56, Iusti^rat Tr. Adolf Fester, Hochstraße 29, Direktor August Fester, Oiallnsanlage 8. Vroicstor Tr. Mar Flesch, Hochstraste 28, Stadtrat Heinrich Flinsch, Mylinsstraste 26, Iustizrat Dr. Fritz Friedleben, Bockcnhcimer Anlage 50, Rechtsanwalt Ad. Fuld, Hochstraße 17, Landtagsabgcordneter Carl Funck, Holzgraben 15, Iustizrat Dr. Bertfiold Geiger, Schillcrstraße 22, Zahnarzt Emil A. (Slogan, Zeil 56, Meier Selig Goldschniidt, Kaiserstraste 15, Kommerzienrat Carl Friedrich Heurich, Gärtnerweg 60, Bankdirektor Karl Herzberg, Zeil 35, Direktor Z. .Hochschild, Iunghofstraße 14a, rtto Hörtfi, Taunusstraste 5, Rabbiner Dr. M. Horovitz, Börneplatz 16, Geh. Iustizrat Tr. Humser, Kl. Hirschgraben 4, Canitätsrat Tr. med. Iasfd, tfzärtnermeg 40, II., LazaruS Klan, Goethestraste 21, Ernst Ladenbnrg, Iunghofstraße 14, Direktor Hermann Maier, Kaiicrstraße 16, Michael M. Mainz, Börnestraße 52, .Hugo ManeS, Bockenbeimer Landstraße 45, \ An ton Matti, Sekretär des katholischen Eharitas-Verband«« (Frankfurt a. M.), Seilerstraße 20, Martin Matz fen., Darmstädter Landstraße 27, Leopold Merzbach, Schillerstraste 16, Stadtrat Albert von Metzler, Schaumainkai 61, Professor Dr. .H. Mors. Klettenbergstraße 8, 6\efi. Sanitätsrat Dr. Tfi. Nenbürqer, Hochstraße 20, Sam. Neustadt, Neue Main^erstraste 74, \ Landtagsabaeordneter Rudolf Cofer, Mendelssohnstraße 55j Moritz N. Oppenheim, Kaiscrstraße 31, Bennh Oppenheimer, Neue Mainzerstraße 63, \ Kommerzienrat R. Passavant-Gontard, Bockenheiiners landstraste 42, Lncien Picard, Nene Mainzerstraßc 23, Vrofeffor Dr. theol. Rade, Marburg, Stadtverordneter Tr. Heinrich Rößler, Steinlestraße 25, \ Dr. med. Elieser Roseubanm, Hanauer Landstraße 36, ptr«j Philipp Schiff, Gärtnerweg 26, Reichstaasabgeordneter Wilhelm Schmidt, Gr. Hirschgr. 17^ Henry Seligmann, Gutleutstraße 5, Rabbiner Dr. Cäsar Seligmaun, Eschenh. Anlage 1, IH.) Leopold Sounemann, Gr. Echenbeimerstraße 37, Dr. Philipp Stein, Börsenstraße 20, Wilhelm Theodor Stern, 65r. Gallusgasse 18, Rechtsanwalt Dr. 65. Strohe, Bleidenstraße 6/8, Dr. .Karl Snlzbach, Westendstraße 47, F. Thorwart, Westendstraße 44, \ Geb. Regierungsrat Bürgermeister Tr. BarreutraPH^ Grnnebnrgweg 113, Joses Wisloch, Friedberger Anlage 3. Kassierer des Hilfskomitees Herr Sam. Neustadt i. Fa. Geb» Neustadt, Neue Mainzerstraße 74 Frankfurt a. M. Die Administration der „Frankfurter 73eitung*^ Gr. Eschenheimerstraße 37, ist ebenfalls bereit Gaben in Empfang) zu nehmen. Die Bildung von Lokalkomitees in allen Stadter^ ist erwünscht. Zum Zwecke sicherer und gerechter Verteilung bet) Liebesgaben,auch an die geschädigte nichtjüdische Bevölkerung^ bat sich das Hilfskomitee mit zuverlässigen Persönlichkeiten undj Instituten in Verbindung gesetzt. Die dringende Bitte um gütige Spenden für die schwer heimgcfuchten russischen Juden wiederholt das Lokalkomitee an die Bürgerschaft unserer Stadt. Zum Empfange von Gaben sind bereit: Ter Vorstand der israelitischen RcligionSgemeindL S. Heichelheim, Süd-Anlage 13. Tas Gro?;herzogliche Provinzialrabbinat Dr. Sander, Landgrafcnstraße 8 und die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. ...... . । Tct'el» ■ÄeSS Jlr.«»« 1,1 ?t! 6^ O« £fl"[ 5?ÄB*fÄ Uni^’Jgar bru^'n ßrpfbt $it biSheche Dffbili ges'crn a& •’mibinfr^1^1"1 SW' unfltmcin flfbntr mir Jr- tirgerlW" niiaitnbtn Sitfl Linden hat **fl von 27 Dahimnr Mastkur VetterS öeircn L.^ialdem qriinbüd) falsch p aanitn Reiche, ei' äii&edim Lin sogar die es r r Hagendorn, 1 aans brr buff Gictzkner Vororte idicr Vahlmann roäbrenb vor 6 bürgerlich wählt haben die Bürc Lon Lollar nun wregt die Arbeit ein richtiger Vo denn Leun nal bäuerliche Beoö Ungiinsten ents« Lager übcrgejdjr bebaucmSivert u haben bie Sauen tichen Lozialdeinol wollen. Toch ionderl kein Grund vor. zwar mit der iai ein sehr eche im Jahre 18' und für den Tozie 'gew'chte ansang 12 Wahlmänne Hirschei, diese V lich zu Leun ul aus dem Lande den glattesien ir berr Leim Hat ; Mehrheit do frakn daDongeto ^ie Uniin bklveisen zur Go Soll ar. In Dahlmänner zu Wieseck 138 l°Har 54 gegen Wreseck halb sg '"len, sg bag j e,n Wahlmann D,tl "'ehr Herren ,mnf- wie mich J"* » i M ihnen ni K"Plen, bah £ 2' 6-n ®ib 1 i°' di. ,e hoben P,S w»,r b* E*‘. dichr r 0 Sfn i,™’W Wi L? “n"blbotur 'nL* * aus Jig ^finnu oon u 7 gelte! lei ju u ^losen 1 Un,Ä; be> DeteinNtl Mereg rJ Sh, gratis >; Zlcaeste Janchepumpe mit schmiedeeiserne» Röhre» und praktischer Entleerung. Leistung ca. 800 Liter pro Min. C*’/M In allen Langen vorrätig. BL Rosenthal, LicbiBrck 13. ---Für Wiederverkäufer günstige Offerte. — Gsbrüde^ Sardte Lindenplatz 13 Batznhofstr. 27 z. KMißklk: 3i! den Marktlaubsn Im Shampoonieren I IÖ75U sJleue guBcuerne 5299 62 Bahnhofstrasse 62 NB. Bitte genau auf Firma und Hausnummer zu ach ton. 5869 J= Kaan jr 5841 07777| E. Euler, Asterweg 15. Männer-Turnverein Heine. Häberlein’s 5737 echte ein auf Rittergajse 11. 4891| Eine ca. 10 Pjerdeslärken betra- eine eine id)leumq|l |el)r billig verfault. •B. "Weisel s eine 5792 •> • ” V IflSl 1 " Schrml. Angeboie unter 5842 Telephon 335 Souneustraße öl an den Wieüener Anzeiger erd. | zu vermieten. Näheres Stephanstraße 25, pari. 15848 Adam 4-Zimmerwohnung, Liebigstraße 27, U 3-Zimmcrwoimung, Liebigftraße 33, IV 4 Ziminer.vohnung General-Vertret er: Carl Taussig Wiesbaden RcihtsaWliitsgkhltie nÄ Gehalt cv. sof. 1200 Ml. pr. a. Eintritt hier am 1.1. 06. Mit Schrctbmasch. bew. jg. Leute im Alter von 18—21 I. iuoUcu Zcugnisabschr. sofort einsenv. it. G. K. 458» postlag. Gießen. 4 JährlingShämmel, 10 Hammetiämmer, 6 Mntlerlammer sind lo'oit zu verlauten. Näheres bet Schäfer Leidig in Butzbach. Schon gczelct)ncie Dalmatiner- Hündin (7 DL) zu verkaufen. o77551 Liebigstraße 81, p. ©ci größter Auswahl in Seefischen nur tadellos allcrfrischeste Qualität. Feinster Nordsee-Schellfisch feinster Helgoländer Lablian in allen Gröben, mit und ohne ftopt la. Naekfisch (schöne, mittelgrobe Fisch«) ff. Notzungcn f- Sr»d« Schollen Frische grüne Häringe Heilbutt — Larbutt — Zander prim« blutsrischer Fluijhecht ca. 18 Ztr. schwerer Bulle hiesigem Bürgermeisterei. (Dameukopfwaschen mittelst Trockeuapparat) sowie in den neuesten modernen Ballfrisuren mit ©zxä.-o.liexezx e. la, maxcel und auch in ManiCUr© (Nagelpflege) in und außer dem Haufe empfiehlt sich bestens Frau Emil EZoch. Lebensstellung bietet ein angesehenes Lebensversicherungs-Institut energischen gebildete,i, intelligenten Herren jcöm S.anbeS. (Seforbert wird die Bereisung eines ca. 40 Blähe umiasfendei, Gebiets. Fachkenntnisje nicht verlangt. Iss‘*/X1 Tte Position, mit festem Gehalt, Spefen und Provision dotiert, ist unabhängig, äugen, u. dauernd. Offerten sub r. 0. L. 802 an Rucoif Moss?, Frankfurt a. W. erbet. Freitag früh 8 Unra In den Marfctlauöen Hausierer resp. Geschäftsreise'-. e, welche redegeivandt sind, ci G.ien durch Verkauf eines pal. < tuhtwaren» Artikels (für Prtvatdc^arj), tret- cher fiir das Großh. Hessen vergeben werden soll, hohe Provision. Nachweisl. Bcrbtenst 40 Oie 50 Btt. wöchentl. Reflektant iühit zum Berkaus nur em Biuster- stück mit. Gest. Adr. mit Ang. der bisher. Tätigkeit, sowie ob verheiratet oder ledig, bitte unter B. K. 56 an die Gesmästssielle d. ,lL«üdchcu jucht Stelle als Köchin vvl oder Beiköchin für hier oder auswärts. Sonnenstr. 3. |O77^4 LLartoffcl maguuiu boumu, prima Qualität und Saiatkartoifieln .vouzertziiher, 'a|t neu, billig •H zu verk. Gderstr. 7, p. [07761 Aus Anlaß des LOjährigeu Bestehens des Vereins findet SamSiag den 18.Nov.d.J., abends V Uhr, »m Reuen Laalbau em Fesi-BCommers Ixstehend in Gefangsvorträgen des vauer'scheu GesaugsvereinS, tnruerischen Aufführungen ufw statt. (Bier im Glase.) Wir bitten unsere Mitglieder und die eingeladenen Vereine usw. 'durch recht zahlreichen Besuch unsere Feier verherrlichen zu wollen. vi6y Der Vorstand. Die Musik wird cm beiden Tagen von der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments Kaiser Biilheim (9tr. 1161 gestellt. 1 Empfehle Mich im AuferNgcn, 'l' Acuderu, Reparieren, «cu nigen und Bügeln. (07767 Hübner, Stciustrabe 72. stud. phil. erteilt Unterricht Nachhilfe m Franz, (auchKonvet- jat.s, (rnglifch, Latem u.Griechisch iL-chrlftl. Anträgen unter v.i'S an den Gieß. Anzeiger erbeten. Lranarienvögel gute Länger, auch Wetr-chen (Stamm prämiiert), verkauft L-ilh. Leichtweis, 07368 Sou Grosser Weiiikellcr Mit Lager vom 1. Dezember an zu vermieten. 4528 Seltersweg 81. We Partie RinderschürzeU mit Stickerei, zum Aussuchen per Stück Mk. L— ,°wi° ein großer Wen Handschuhe bedeutend unter Preis. Geprüfter 15863 ktriWsWcr-Wml sofort zur Perrreiung gesucht. Vctzberger, Gerichisvollz»eher zu Nidda. Läden etc. | Schnlftratze 6 Großer Laden, Souterrain, Parterre und 1. Stock zu vermieten. Julius (yiid)er 4266] Marburg, Neustadt 23, Dflorrnrm öepc-öei to<,djer|e rUCgenUunö Kmde^flege jucht loiort Stelle. 9läh«re» in d. Geschäisst.des Gieß-Anz. (1)7783 'MM Ä’iZ»1“9' 077541 Walltorltraße 6, 1. Stock. 5 Ul tonnen Herren 1U lua. u.Tamen durch leichte Scnreibarbcit tägl.imHatiie verdienen. Propfp.fürlO^Atarke Hertoruia-Verlag, Heitord. [b! Fräulein kann ohne gegenseitige |V Vergüt, das Kochen erlernen. Schriftliche Ateldungen n.07766 an den Gießener Anzeiger erd. -^atiberes, williges Dienstmäd- 'S chen in kleinen Haushalt ge- ucht. Gelegenheit kochen zu lernen. Eintritt 15. Dezember d. I. 5865] Stevhanstraße 8, parterre. Bevor Sie eine Registrier-Kasse kaufen, verlangen Sie Offerte über 107769 Monopol- Rtjistrin-ta» o (deutsches Fabrikat) Modes Für di« Frühjahrfaison suche ich für ein neu zti eröffnendes fernes Putzgeschäfl in Gießen mehrere f erste Üorarlitikriniitn mehrere zweite Sorarbciteritinrn 2 Lehrmädchen für s Atelier 2 Lehrmädchen für den Laden unter günstigen Bedingungen. Cif. an G. Gompertz, Mainz. Fleißig, ziiverläß. Mädchen gei. Fohannesslr. 15, parterre. >07779 Suche eme NestauratiouoköchtN zur 2liiShilfe |oivie em jüngeres Mädchen tagsüber durch Frau Herr, Sonnenllraße 6. [07785 burcau meistbietend versteigert werden. [5862 Geilohauscn,13.Nov.l9O5 Gr.Bürgecmeislerei Geilshausen Wagner. Ebelstrasse 37 der untere Stock und die 'lUan- jarde ist wegzugshalber anderweitig per 1. Zan. k. I. zu vermieten. Näheres bei 5359 3. Atzbach, Marburger Str. 49. 5144| Schöne eieg. 5-6-^unmer. wohnung mit Bad, Veranda unb reicht. Zubehör zu vermieten. Roon11r. 29, 'Näheres II. St. 07763] Vrarmes ^chiamuvchen zu ver. .ieten. Schillerstrabe 7. Sch.möbl. Zimmer, aui Lvunsch m. Abendessen, in sch. ruhig. Häufe z. 1. Dez. z.v. Landgraien]lr. 3, L 07762 Schreinerei u. Glaserei mit Maschinenbetrieb ucbst Wohn- hc. zn vcrkanfeu. Schrml. Anwagen unter 07444 an den Gießener Anzeiger erb. 18 trächtige Mutterschafe, Gezücht em sauberes, zungere- Mädchen chlafen kann. 077711 Marburger Straße 38, p. Ä Mädchen für kl. Haushalt tagsüber gesucht. 07764] 9täh. Grün berg. Str.24,H. Gieß. Anz. einzufenden LWickMe ztsiA Jüngerer Schreiner für unsere Stereotypie und Galvanoplastik gesucht. Brühl’scde Druckerei. eucye zum |o|oaigen Guitritt mehrere tüchtige 15807 SÄlosscru-Schmicde Georg Schieferstein, Lich 'Maichlneniabrill la. große Eier vorzüglich zu Backzwecken, 10 Ltuck 70 Ps. 876< L. Steinhänser. hrrifw-P«mtii k in Kbst. m. 4", Fl. Inh. 5.70 Mk. Zuj. frei auf meine Gefahr. [5727 Capt. b. Aug Müller, Ratzeuurg |. L Souneustraße 12 4-Zimmerwohnung mit Zubehör zu vermieten.__5748 Parterre-Wohnung, 4Zimm. u. Zubeh., soiott ob. später zu verm. 5401] Frankfurter St. 43, p. \ 3 Zimmer | ^n»«ograzeustrai»e 3 Manjardenivohnung 8 Zimmer mit Zubehör per 15. Dezember eventuell zpäter zu vermieten. 07776] Näheres Ost-Anlage 18. 5341] 8'Ziminerwohnung, Küche, abgcjchl. Korridor mallem Zubehör per 1. Januar zu vermieten. _______Nord-Anlage 11, pari. Schifscuberger Weg 62, IV eine o-Zimmerwohnung zu vermieten. Näheres 5793 Stevhanstraße 25, port. Kutscher g T iezstraße 7.1 iiidjugcr tuhrmunn kann sofort eintreten. ]07760 Ziegelei Faber, Leihgestern. MrälttfleiJ tziUisvutzOcii ofort gejucht. (5836 _Näheres Kreitzplatz 8. Hausbnrsche auch für Pferd, gej. ütur solche mit guten Zeugn. werden be- rücksichtigt. (5843) Selters>veg 65 gende Wasserkraft mit neu her- gestellten 'lljehranlagen, 4000 qm ----------------- ^oireilegrimd nn Kreis Gießen, empfiehlt zu den billigsten Preijc.i mirö be'ionb. Verhältnisse halber 5z92] Roonstratze 82 tu der 1. Stock mit Zubeh. sofort zu ver- mieten._______Hari Hollmann. 5340] Aiehrere 3- u. eine 4- Ziiumerwohnung in der Verl. VZejerstraßc, der Steuzeit ent- sprech., sofort ob. später zu verm. L. Hellmold, Sicinur. 31. 5794] In meinen Rendanten Stephanstraffe 25 u. 27 sind jivei 3—4 Zimmerivohuungen unb Drei Stockwerke mit je 6 Zimmern unb Babezunm., mit elcktr. Licht, Leucht- unb Heizgas versehen, per 1. Januar 1906 an ruhige Leute zu vermieten. Näheres _______Stephanüraße 25, port. 52591 Ter 3. Stock uiemes Hanfes Frankfurter Straße 40 (Bleichvlatz, am Wunsch Garten- cuiteil) per 1. März 1906 zu vermieten._________Gart Wenzel 1. Gbelstraße 16 i|t die Atamarde mit Kochgas unb allem Zubehör versetzungshalber zu vermieten. 5861]______Näheres parterre. 5860] Kieme Famillenwohnung zu vermieten.____Öleuftabt 80. 07780] - Sch. Zimmer m. beller Küche u. Zubeh. soi. an ruh. Leute zu Perm. Grünberg.Str. 13, N. 07687] tem kleines LogtS zu oer- mieten. Kroidorier Strage 17. «l. Logis zu verm. Len'elsln|l- gärlchen20. 9iäh. Loweng.22 >5509 07729] Kleine Wohnung (Kammer, Stube unb Küche, zum 1. Dez. zu vermieten. Wteiecler Weg 13. 07735] Gin Zimmer in. schöner großer Küche, Keller usw. billig zu vermieteil. Wolfstraße 21. | fd Zimmer \ toruuuciflcr St rave 47 ist eme 2-Zimmerivohnung mit schöner Küche anberiveitig per 1. Dezember zu vermieten. 15871 Näheres Neuen Bäue 12. 5803 ] 2 Zimmer, Küche und Korridor, parterre, mit Zubehör per 1. Dezember zu vermieten. Grünberger Str. 4, Vorderhaus. 5460] Zwei frenndl. neu her- gerichtete 2 - Zimmerivohuungen per soi. zu verm. Neustadt 21/23. 3482] Schöne Wohnung von 2 großen Zimmern, Küche nebst Znb. per gleich od. Spät in besserem vanfe zn v. Aioitkestraße 2, 2 Tr. 07550] . ungcr Manu mu ein. giiua Pferde sucht für letchirt Fuhrwerk tagsüber Beschästigunn. Zu erfragen Schloßgasse ö, irn Hof. _____________________lu77bfl teilt Mädchen sucht Lausstelle. 07781] Walltorstiaße 8, pari. c>üchtige Aushilfe ob. Mädchen für beftänbifl für sofort fle* ncht. Steinstraße 10, II. >077.4 üinimäSaitn Landgrafen st r.ü,v. Fahnen »V 10 "Reinecke. Hannover. vNontag, den 20. November 1905, nachm. 2 Uhr soll Saale, Vä Mtr. hstz, billig zu t$c.Laufen. __________l^bclstraße 37, II. 2 vollst. Betten, 1 Bettstelle ,n.'Matratze jo v. 2 Schlagkäfige u. -1 Vogelbauer dill.z.verk.Schloßg.5 07734 Nürnberger Lebkuchen frisch eingetroRenl IL. Weihl vorm. C. F. Müller 15 Ureuzplatz 15 Bügelkursus! Glanzbttgcln kann man binnen 4 Wochen grimdl. erl. Auf Wunsch nachm. Walltoistraße 10, 11. 07M0 teiiigang durch den t'aben. Daselbst wird Hanshaltungs- wäfche, Tischwäsche, sowie weiße Wollstoff-u.Voilekleider, Blusen u. Vorhänge zum Bügeln äugen. Wstigct Gcicgtiihkilskallj von Pianinos ^Die bayerische Flügel- und Piano- fabrik von Wi:h.ArvoI!>,AjWnbi!r!i Lieferant von -j- Hans von Bütow, empfiehlt einige nur ganz kurze ^Zeit gespielte, noch neue Pianinos, nut großem, edlen Ton inid seinem, moöerncn Nußbaumgehäufe unter lOjährig kontraktl. Garantie z»i anßerordentllch billigen Preisen. Auf Wunsch Probetendung ohne jegliche Verbindlichkeit zinn Kauf. NeneArnold-Pianrnos ui bekannter künstlerischer Vollendung zu Fabrik-Nettopreisen. DirekterVer- katn ohne Zwischenhandel. 5864 stets frisch tiSStSll zu haben Scliaeiderm Kunden ca in und aueer dem Hause. 07737| Näheres Ost-Anlage Russische Sprache ^iteralur.Korresponbcnz wirdv-i einem Studenten der hiesigot Universität rasch gelel>rt. Prrs billig. Schriftliche Dlclbungeu u Nr. 07772 an den Gieß. Anz. er>. Für eine zu begrunbeiibe Zdarn^val^ w Z(2itunj (ähnlich der ehern. ,Fastenbreijst werden fleißige 'Mitarbeiter od- Honorar gejucht. Die Zeünini l an federn Samstag v. 1. Jam>» bis 26. Februar 1906 ersche»^ u. zwar vierseitig im Format " .Woche". Event. Uederfchuv l-1 Wohltätigkeiteanstalten überiv 1 werden. Die Truckkosten dm J durch eine Annoncenjeite sein. — Schrillt. Angeb. u. 0i>* an den Gieß. Anzeiger erdetet^. Ich warne hiermit jeöcvnuiw meiner Frau Niargarete P culdernsalls Anzeige erhoben w teut zu jeber Arbeu willige- Dienstmädchen zum alsbaldigen Eintritt m kleinen Haushalt gesucht. (5851' Marienschloß-Rockenberg, Leichner, Großh. Rectnier. FleiLige», zuverlässige» Tieiistniüdchen sofort gesucht. |58ö? Frau L. Weil, Neustadt 10,1. Dicuftniädchen ofort gejucht. Chirurgische Klinik. • Haustrauen-Verein IäT Stellenvermittlung Gesucht: 07768 1. Jung. Mädchen ,. auSw. Sanatorium zur Hilie der Köchin. 2. Atädchen baS gut kochen kann zur Aushilfe bis 1. Februar. Stellen gejucht für: 2 bess.Mäbch.dte koch.u.alle Haus- arb. k., wo n.Wajch-u.Putzh.geh.w. ?>> iwmietcji. llerTdjtr&iics (Offene Strllni