155* Jahrgang Erstes Blatt. Amis- und Anzeigeblütt für den Kreis Gießen Verpflichtungen voll und. Pli daher Annahme von Anzeigen ür die Tr rsN'immer -'s vo-mittags j , Zl.'*ermrers: afn 12:3t* ' abwärts -*'<) Z'z. Oerantwortl'ch fihe den volit. und Teil: P. Wittlo; für „Stadt und Land" und „Gerichts!aal": August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen njr monatlich 65 Pf.; durch | v d,e Poft Mk. 2.— viertel- Der Krieg. Vom Kriegsschauplatz ist heute nichts neues zu melden. Aus den Berichten über die letzten Treffen in der Mandschurei scheint hervorzugehen, daß viele reguläre chinesische Truppen die Russen unterstützen. Die Verluste der Russen bei Lauch i-o westlich von Niuttchwcmg am 14. Januar betrugen 300 Mann. Mischtschenkos Abteilung war 5—6000 Mann stark mit Geschützen. Nachdem sie bei Niutfchwaug zurückgeschlagen war, zog sie sich nördlich zurück. Japanische Kavallerie nahm eine Anzahl erschöpfte Russen bei Lachohse gefangen. Wie aus Tokio gemeldet wird, sind nunmehr die Vorkehrungen beendet zur Unterbringung von 35000 russisch ein Gefangenen aus Port Artthur unix anderen Orten. 5000 werden in Tengakhaia, 20 000 in Ha- matera bei Osaka untergebracht,, die übrigen werden auf verschiedene Städte in Abteilungen von 3500 bis 4000 Mann, verteilt. Ter russische Leutnant Mirsksi, der in Matsugama in Gefangenschaft sitzt, wird wahrscheinlich auf Lebenszeit gefangen gesetz't, weil er verschiedene. Versuche gemacht hat, zu entkommen. Laut Mitteilung der Marineverwaltung in Tokio vom 14. Dezember 1904 sind 17 Offiziere und Mann* schäften eines japanischen Torpedobootes bei dem An-- griff auf das russische Linienschiff „Sewastopol" im' Dafen von Port Arthur umgekommen. Das russische Geschwader unter Petrowski ist in T s ch i b u t i angekommen. Ter Dampfer „Au str alten^ ist Dienstag abend mit General Stössel, seiner Frarn und 56 5 Russen, darunter 245 Offizieren und Frauen/ von Nagasaki abgegangen.^ Der Kommandant des „Reschitelnh", Roschtfl.- towsk-i, erhielt für seine bewiesene Tapferkeit den Stanislausorden 2. Kl. mit Schwertern. Zus» -nd bit *23t’fflarbeitet im Wukrgt biet. Bei der Morgenschicht am gestrigen Mittwoch befanden sich 2 03 Zechen im Streik. Mit Einrechnung der vorgestrigen Mittagsschicht steigt die Ziffer der Ausständigen nach Aufstellung der „Rhein. Wests. Zeitg." auf 207 241. Es ist also ein Generalstreik ausgebrochen, wie ihn die Geschichte der sozialen Kämpfe in Delltschland noch nicht erlebt hat. Wie es heißt, hat zu der V e rh a n d l u n g heute, Donnerstag, zwischen den Regie r un g svert re tern und den Arbeiter delegiert en, der bergbauliche Verein ebenfalls eine Einladung erhalten. Dem Verein für die Bergbaulichen Interessen wird es angesichts der anhaltenden Bemühung der Regierung sehr schwierig sein, auf jene Einladung eine andere als eine zusagende Antwort zu erteilen. Die Konferenz des Oberpräsidenten Rasse mit dem Regierungspräsidenten Schreiber und dem Oberbürgermeister Zweigert stellte fest, daß km Gebiet von Essen die Lage zu keiner Beunruhigung Anlaß biete und daß weder eine weitere Verstärkung der Gendarmerie, noch gar Entsendung von Militär notwendig sei. In den letzten Tagen sind überall im Streikgebiet unorganisierte Arbeiter zu Tausenden in die Gewerkvereine eingetreten, um der Streikunterstützungen teilhaftig zu werden. Die Ruhe ii't iln ganzen Streikgebiet vollkommen. Das Wetter ist wesentlich wärmer geworden. In Langendreer wurde heute eine Versammlung von Bergarbeiterfrauen polizeilich verboten, weil in der letzten Versammlung eine Frau, die die anderen aufgesordert hatte,-lieber zu beten, statt zu streiken, von anderen verhöhnt worden war. In den großen belgischen Kohlenzentren ist, wie aus Brüssel gemeldet wird, bis jetzt alles ruhig, wenn auch der Streik der Arbeiter im Ruhrgebiet mit größter Aufmerksamkeit, namentlich von den Arbeiterführern, verfolgt wird. Versammlungen haben noch keine stattgesunden, da biß zum Augenblick der noch nicht offiziell der belgischen -3ergarbeiterförderation von ihren deutschen Kameraden mit* geteilt worden ist. Sollte der Streik anhalten, und sich hier- i>urch die deutschen Kohlenvorräte erschöpfen, so ist es nicht unwahrscheinlich, daß die belgischen Bergarbeiter ^benfalls in den Streik eintreten, um so die Gelegenheit Streik in Mnßland. Tie A r b e i t e r der 9t e w s k i - S ch i f f s b a u a n st a l t, 12 000 an der Zahl, haben, wie aus Petersburg gemeldet wird, den Beschluß, heute am 18. d. M, in den Ausstand zu treten, gestern nacht in der Versammlung gefaßt, die zur Unterstützung der Forderungen der Arbeiter der Pu til o tusch en Fabrik und der französisch- russischen Werke abgehattru wurde. Ter Stadtharcpt- mann erschien bei bett Arbeitern der Schiffsbau an statt und redete ihnen zu, sich ruhig zu verhalten. Ter Direktor der französisch-russischen Werke hatte am Dienstag den Arbeitern einige Zugeständnisse gemacht, nun erklärte er plötzlich^ er rönne keinerlei Zugeständnisse machen nnd müsse auch me bereits eingeräumten zurückziehen, weil er sie ohne Zustimmung des Stadthanptmanns gemacht habe. Die Newski Fabrik ist in letzter Zeit infolge starker Regnrungs- aufttäge in glänzender geschäftlicher Lage, dort werden GiehenerAnzeiger Genera!-Anzeiger Eine Minifterkrisis in Baden? Die immer wieder aufs neue auttauchenden Gerüchte von einer bevorstehenden Acnderung im badischen Staats- ministerium sind darauf zurückzuführen, dnß im Sommer letzten Jahres der derzeitige Staatsminister vow Brauer selbst von "seinem bevorstehenden Rücktrtit wiederholt gesprochen hat. Wir zweifeln, so schreibt die „S. W. K.", auch nicht daran, daß Herr v. Brauer auch heute noch geneigt ist, je eher je lieber den aufreibenden Posten als verantwortlicher Staatsminister, EisenbahnmMinister und Ratgeber des Moßherzogs mit der angenehmen Muße am schönen Neckarsirand zu vertauschen, wo er völlig (einer -Gesundheit leben kann; aber ebenso sicher ist, daß Herr v. Brauer in einem Umfang, Wie keiner seiner Vorgänger das Vertrauen des Landesherrn genießt und nur unter gewissen Voraussetzungen, die aber heute nach keiner Richtung hin vorliegen, seines jetzigen Postens enthoben werben wird. Außerdem kommt hinzu, daß sich, die gesmidheit^ lichen Verhättnisse des Staatsministers in recht erfreulicherweise gebessert haben, sodaß er in diesem Winter jcuictt dienstlichen und g * " ' r ' «^™**«**™ Knt1 Die Demission des Ministeriums ßomöes. Eombes und sämtliche Minister begaben sich am gesttigen Mittwoch um 11 Uhr nach dem Elysee, um dem Präsidenten der Republik ihre Temis'sioA zu überreichen. Tie Abschiedsunterhaltung dauerte dreiviertel Sttmden. Eombes zeigte sich beim Verlassen des Elysee sehr frisch und heiter. Ter Präsident L o u b e i hat die Demission Des Ministeriums angenommen und die Minister gebeten, die Geschäfte fortzuführen bis zur Ernennung der neuen Regierung. Der Demissionsbrief Eombes lautet: Ich habe die Ehre, meine Demission als Ministerpräsident zu Äberreickien, zugleich mit derjenigen meiner Kollegen. Nicht ohne ein Gefühl tiefen Bedauerns sehe ich mich gezwungen, auf die vollständige Verwirklichung eines Programms von sozialen Reformen zu verzichten, welches in allen Verhältnissen und in allen Umständen die ausdrückliche Zustimmung der republikanischen Mehr- Heit in beiden Kammern erhalten hat. Wer die Ziffer dieser Mehrheit ist bei der letzten Wstimmung in der Devutiertenkammer herabgefunken, so daß es mir nicht mehr erlaubt ist, auf eine glückliche Durchführung dieses Programms zu hoffen. Snt 18 Monaten sehe ich gegen mich eine Koaliton von unschuldigem Ehrgeiz und von klerikalem und nationalistischem Hasse. Jene Ehrgeizigen sind von diesen Klerikalen mit heißer Ausdauer unterstützt worden und haben alles ins Werk gesetzt, um dm Block zu zerreißen, welcher von den Parteien der Linken gebildet war, und die Mehrheit sckwittweise zu zerstückeln. Das ist ihnen schlicß- sich mich gelungen. Schon im März vorigen Jahres wäre es di^im Verbündeten beinahe geglückt, durch die berüchtigte und heimtückisch Dorgebrachte Interpellation die Veratuirg über das Gesetz zur Unterdrüaung des Kongregationsunterrichts schroff ibzusckmeiden, und es bat nickt von ihnen abgehangen, daß _btf .385 männlicken und Weiblicken Unterricktsorden, welche von djestm Gesetze betroffen wcrdm, nickt N'r Auflösung entgangen sind Sie ckab^n seitdem nichts vernachlässigt, um die Einigkeit der Linken zu breck'en und die Zahl der Dissidenten im republikanischen Lager zu mehren. Ich habe Fuß an Fuß gegen ihre Manöver angekämvst. ahne Ermüdung und ohne Schwäche. Wenn ich nur mein eigenes Gefühl zu Rate ziehen würde, so würde ich den Kampf gerne fort- setzen, u.nd ich wäre gewiß, daß ich trotz des Abfalles einzelner, Personen in dieser Mehrheit das republikanische Frankreich auf meiner Seite habe. Es ist aber leicht zu erkennen, daß ich der Gefahr ausgesetzt bin, infolge eines Zwischenfalles in einer Kammersitzuna Mötzlich in Minderheit versetzt zu werd n Damit würde das politische Proaramin der Negierung selbst in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich habe deshalb nach der Abstimmung vom letzten Samstag, welche nochmals feierlichst das Programm des Ministeriums bestätigt hat, beschlossen, meine Demission zu geben. Die Mehrheit ist auf eine kleine Zahl gesunken, aber, sie ist nichtsdestoweniger die Mehrheit geblieben und sie repräsentiert im konstittitionellen Sinne den Willen des republikanischen Landes. Tie Entscheidung der Mehrheit, welche für die Regierung von gestern gestimmt hat, wird es auch für die zukünftige Regierung jein. Trotz der anmaßenden Hoffnung der klerikalen und.natio- ualistischen Reaktion habe ich das Verttauen, daß die Einigkeit der republikanischen Parteien bestehen bleibt, zur Verteidigung und zur Fortsetzung des Werkes der geistigm Vefteiung, des sozialen Fortschrittes und der Annäherung der Völker, welche mein Ministerium vollbracht hat, im Einvernehmen mit der Mehrheit der republikanischen Pattei und gestützt auf deren Einigkeit. Ich vertraue, daß das republikanische. Land diese Mehrheit stärken wird in diesem kritischen Augenblick. Ter Brief schließt mit einem Dank cm den Präsidenten, 6er dem Ministerium stets s^in WaUwotten bewiesen habe. 16 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Grehener Zamilien-- Hätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'fchen Unlverf.-Buch-u. Stein« druckerei. Lange. Redaktion, Erveditwn und Druaerel: SÄ ul ft raße 7. Adresfe für Depeschen: Anzeiger Gieße«. FernsprechanscdlußNr.51. rntima nmeannaen. In der einen wird der Landtag ersucht, dem Entschlüsse des Regenten, die Regentschaft bis zur Wallung des Spruchs des ^Reichsgerichts weiterzuführen, ^ie zweite Vorlage enthält einen Gesetzentwurf welcher lautet, ^rr zwischen dem ftflr'Vn Georg An Schaumdurg-Lidpe und Grafen o^ovold zur Lippe-Biesterfeld, dem Regenten des Fürstentums tippe, nm 5. imb 8. 9?t>Pcmfer .bi? M endgültigen ^lcdiauM bc3 TfrrtmMgcfrmfr? nfeicfAlofinte ©rfncMuerh-an W* du Tbroufn!rtc im Mrfcntnm 9lvv- mafMcfe'nb. Der Landtan soll hierzu seine Zustimmimg geben Stuttgart, 18. Ian. emeinderats ist es zu einem argen Kvnmn gekommen, weil der Bürgermeister dem Vorsitzenden der demokratischen Gemeinderatsfraktion Simonet, der mit ihm fragen eines 23ortrnge§ des Professors Dr. Quidde-Mnnchen übei: „2ie franre fische SePolutioTt und ihre ,volge für unser Land" Rücksprache nahm, geantwortet haben soll: ,,«o lange ich in Mülhausen Bürgermeister bin spricht weder Söerr Quid de noch Herr Bebel im Stadttheater." Darob große Empörung iw: ft- meinderat, der in dieser Antwort des Stadtoberhaupites eine „Herausforderung dreistester türt" erblickt, und Mar deshalb, weil man es auf der anderen Seite ruhrg ge- duldet hatte, daß kürzlich der Straßburger Professor Dr. Rehm in einem Vorträge „Deutsche Bürgerkunde ein Loblied auf die Monarchie sang. Das hiesige sozialistische Organ ist außer sich vor Aerger und meint, es sei letz! Zeit, „daß die Gemeindevertreter mit diesem „Bürgermeister", der seinen Namen Kavser anscheinend -lieber mit t statt mit y schreiben würde, eine andere Sprache redet.' — Wahrscheinlich wird aber auch in Mülhausen nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird! «Deutsches Reich. Berlin, 18. Jan. Der Kaiser nahm heute mittag im Schloß die feierliche Investitur der sechs jüngsten Ritter des Schwarzen Adlerordens vor, und hielt em Srdens- kapitel ab. Von der boisierten Gallerie begab sich der Kaiser in feierlichem Zuge nach dem Rittersaale. Voran schritten die Ordenswürdenträger, dann folgten die kavitelfähigen Ordensritter paarweise, sodann die vrinzlichen und fürstlichen Ritter, als letzter der Kronprinz, hinter ihm schritt der Kaiser, dem sich die General-Adjutanten, die Generale ä la suite, die Wügel- adjutanten, sowie das Gefolge anschlossen. Im Rittersaal bestieg der Kaiser den Thron, um welchen die Generale,_ Admirale, die Staatsminister r.nt> die Wirklichen Geheimen Räte Aufstellung genommen hatten, hierauf erfolgte zunächst die feierliche Investitur des Erbgroßherzogs von Mecklenburg- Strelitz, des Herzogs Ulrich von Württemberg und des Herzogs von Anhalt, wobei Prinz Heinrich und der Großberzog von Mecklenburg-Strelitz als Varrains fungierten. Der Kaiser hängte ihnen sodann die Ordenskette um und erteilte die Accolade. In gleicher Weise wurden die Generale v. Langende ck, v. Massow und v. Blessen investiert. Hierbei waren Parrasns die Generale v. Lindeauist und v. Bock und Polach. Unter Fanfaren begab fick hierauf der Zug nach dem Kapitelsaal, woselbst der Kaiser ein Ordenskapitel abhielt. — Die Abendblätter melden. Der Kronprinz teilte dem Verein deutscher Studenten schriftlich mit, daß er der Einladung zum .Kommers des Vereins zur Erinnerung der Errichtung des Reiches, der am 19. Januar im Kroll'schen Etabliffe- ment stattfindet, Folge leisten werde. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: In letzter Z"it sind durch die Presse Mitteilungen gegangen, welche eine falsche Auffassung über die Tätigkeit der preußischen Ober - rechnungskammer in ihrer Eigenschaft als Rechnungshof des deutschen Reiches auf dem Gebiet des kolonialen Rechnungswesens Hervorrufen könnten. Insbesondere sind einzelne Fälle von Erinnerungen aufgeführt, die in Wirklichkeit nicht erhoben sind. Auch muß gegenüber der an dem Rechnungshof geübten Kritik festgestellt werden, daß der Rechnungshof bei der Prüfung der Rechnungen der Schutzgebiete, soweit es nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist, auf die besonderen, von ihm als schwierig anerkannten Verhältnisse der Kolonial-Verwaltung stets Rücksicht genommen hat. Eine weitere Vereinfachung des kolonialen Rechnungswesens, wie sie durch die wirtschaftliche Entwickelung und Ausdehnung der Verwaltung der Schutzgebi"te mit Recht verlangt wird, kann nur durch Abänderung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen erreicht werden. — Das Abgeordnetenhaus beriet heute das Einführungsgesetz zum Reichsseuchengesetz. Nach längerer Debatte wurde der Paragraph 1 in der Fassung der Kommission angenommen nach einem konservativen Anträge, der an Stelle des „unverzüglich" eine Frist von 24 Stunden setzte. Die Paragraphen 2 bis 24 wurden ebenfalls in der Fassung der Kommission angenommen. Morgen 11 Uhr Weiterberatung nnd 2. Beratung der Hibemia-Vorlage. — Dem Reichstage ging eine vom großen General- stabe ausgearbeitete Denkschrift über den V erlauf des Aufstandes in Südwestafrika zu. Sie betont unter anderem die Schwierigkeiten für die Kriegsoperationen infolge der mangelhaften Landungs^erlxiltnisse in Swakopmund und der geringen Leistungsfähigkeit der Bahn Swakopmund— Windhuk. Die vollste Anerkennung wird den Leistungen der Truppen, Offizieren wie Mannschaften gezollt. Den Helden- t o d fanden bisher 3 9 Offiziere und 286 Mann. Dem Typhus erlagen 1 5 O f f i z i e r e und 2 4 7 M a n n. In letzter 3eit find die.Typhusfälle zurüagegaugen. In dem Schutzgebiete befin^n sich jetzt rund 10 400 Mann, darunter 700 Verwundete und Kranke: von diesen sind 374 typhuskrank. 2730 Mann sind noch auf der Ausreise ober gehen in nächster Zeit ab. Nach dem Eintreffen^ der letzten Transporte wird der Nest des Marin e- expetntionskorvs mit rund 350 Mann zurückgezogen. — Zur Berliner Schulmänner-Konferenz teilt entgegen Inders lautenden Meldungen die amtliche „Karlsruher Ztg." mit, daß die demnächst in Berlin zusammentretende deutsche Schulmonner-Konferenz mit der Frage d"r trn einzelnen Schularten zu stehenden Berechtigungen ni^ts zu tun haben wird * fie soll vielmehr nur über die Revision eine*? für die Gymnasien und Realgvmnasien längst bestchmdeu Uch-rünk^mmens zwischen den deutschen Regierungen bezüglich der gegenfeitinett Anerkennung der Reifezeugnisse und übw dessen Ausdehnung auf die Renezeugnisse der O b e r r e a l s ch u l e n Grundsätze beraten und feststellen. Hamburg. 18. Ian. Die Hamburg-Amerika- 2inte gibt bekannt, daß sie sich veranlaßt gesehrn hat, die Annahme von Vaßagieren für Dampfer der deutschen Ostafrika- Linie auszugeben. W e i m a r , 18. Jan. Heute abend fand dieUeberführung her Leich e d e r v er st o r be n e n Großherzogin von dem Residenzichlosse nach der Dofftrche. statt. Unter Glockengeläute be- wegte sich der Leichenzug durch die Straßen, die reichen Trauer- schmuck zeigten. Fackelträger und Militär bildeten Spalier nach der Hofkirche hin, in welcher in Anwesenhüt W G^oßherzogs und der nächsten Anv^rwond^ n ^r Ve--""rbmen ein" Trauerstwr abgehaltm wurde. Ver bem Schlo.ft und in den Straßen hatte sich eine zahlreiche Menschenmenge angesamniett, die entblößten Hauptes den Zug vorüberziehen ließ. Detmold den 18. Ian. Ter Landtag ist auf Montag zusammenberufen worden. Es sind ihm zwei Vorlagen zur Be- £»futm und Eis. Bergen, 17. Ian. Die „Bergens Tidende^ meldet aus Nordfjorden, daß die große Flutwelle außer den bisher gemeldeten Verheen'ngen noch drei Höfe in RaeSdalen mit fortriß, wobei etwa 60 Menschen verletzt wurden und zahlreiches Vieh ertrank oder verletzt wurde. Christiania, 19. Jan. E§ ist jetzt festgestellt, daß in Naesdalen fünf Höfe mit 34 Menschen fort» geschwemmt wurden und in Boedel 25 Menschen um gekommen sind. Die Untersuchung der Ursache ergab, daß ein mächtiger Felsen, welcher bei Naesdalen bis über das Waffer hinausragte, in den Loenwandsee stürzte. Acht Menschen wurden verletzt unter den Trümmern heroorgezogen. Einer starb sofort. Lübeck, 18. Jan. Der Travekanal ist wegen starken Eises vom 19. Januar ab für die Schiffahrt gänzlich gesperrt. Die Dampfschiffahrt «auf der Trave und nach der See zu ist bisher unbehindert, wenn auch durch Treibeis gefährdet. Hamburg, 18. Jan. Mit Abnahme des OststurmeS hat sich in der vergangenen Nacht der niedrige Wafferstand der Unterelbe etwas gebeffert, so daß eS mit Hochwasser gelang, die beiden Truppentransportdampfer ,ßulu Bohlen* lind „HanS Woermann* von Grund abzubringen. „Lulu Bohlen* konnte auS dem Hafen fortkommen, blieb aber bei Nienstedten auf Grund sitzen, während „HanS Woermann" schon in der Einfahrt zum Baakenhafen sitzen blieb. Wahrscheinlich wird es den Dampfern gelingen, mit der Nachmittagsflut abzukommen. Die Dampfer sind, wie neueste Nachrichten melden, unterdeffen abgegangen. Dresden, 17. Jan. Die Eisenbahnstrecke Buch- holz-Weipert der Linie Annaberg—Weipert ist infolge von Schneeverwehungen bis aus weiteres für den Verkehr gesperrt. Die Aufrechterhaltung des Personenverkehrs durch Umsteigen der Passagiere ist nicht möglich. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Januar 1905. * * Se. K. Hoh. der Großherzog ist gestern wieder von Darmstadt nach Lich gereift. Er kam in Gießen um 4.47 Uhr an und fuhr 4 48 Uhr weiter. Am Samstag wird der Großherzog, wie wir hören, nach Darnistadt zurückkehren. — Empfang. S. K. H. der Großherzog empfingen am 18. Januar u. a. den Justizrat Gebhard von Gießen, den Dekan Strack von Gießen, die Pfarrer Barth von Großen-Bllseck und Groth von Rödgen, den Professor Dr. Baldensperger, den Landgerichtsrat Wiener von Gießen und den Justizrat Windecker von Friedberg. • * Hoftrauer. Wegen Ablebens I. Königl. Hoh. der Groß Herzogin Karoline von Sachsen-Weimar ift auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer vom 17. d. Mts. bis zum 30. d. MtS. l. Js. einschließlich angeordnet worden. * * Das Großh. Regierungsblatt Nr. 2, alis- gegeben am 17. Januar d. I., enthält: I. Verordnung, die Vorbereitung für den Staatsdienst im Veterinärfach betr. Vom 4 Januar 1905. II. Gesetz, die Umwandlung und Ablösimg der Streuberechtigilngen in fremden Waldungen betreffend. Vom 4. Januar 1905. Personalien, llebertragen wurde am 14. Januar b. IS. dem SchularntScüpiranten Walter aus Trais- Münzen berg, im Kreise Friedberg, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichl os, im Kreise Lauterbach. Sitzung des Vrovinzial-AuSschusseS. Am Mittwoch, den 25. d. Mts., vormittags 1 ,9 Uhr beginnend, finbet eine Sitzung des Provinzial-AusschusseS der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag au Entziehung der Genehmigung zum Gewerbebetrieb gegen die Hebamme Guthmann zu Ilbenstadt. 2. Klage des Ortsarmenverbandes Düdelsheim gegen den Ortsarmen- verband EckartShausen wegen Ersatz von Kosten dn Unterstützung des Christian Schildger zu EckartShal'fcn. 3. Die Verlegung der Haltestelle Ranstadt, hier die Enteignung voic Gelände. ** Aus dem Milit.-Wochenblatt. Jouanne, Leutu. im 1. Großh. Hess. Inf.-sL?ibgarde-)Regt., 9h:. 115, auf Gesuch als hafbinPalibc mit Pension aus geschieden und- zu den Reserveoffizieren des Regiments über geführt. —1 Schröder, Hauptm. der Res. des Inf -Leib-Regis. Groszy Herzogin (3. Eftwßh. Hess.) Nr. 117 (Düsseldorf), mit dev Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, Wiener, HauPtm. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Gießen) mit der Erlaubnis zum Tragen der Landin.-Armee-Uniform, ber Mschied bewilligt. " Die Handelskammer Gießen hatte im Hinblick darauf, daß für gewerb liche Arbeiter eine staatliche Anerkennung für treue Dienste in ein und demselben Betriebe bereits gewahrt wird, an zuständiger Stelle beantragt, daß auch für Arbeiterinnen eine derartige Anerkennung gewahrt werden möge, wenn sie mindestens 25 Jahre lang pflichttreu in demselben Betriebe tätig gewesen sind. Die Darmstädter Handelskammer hat in ihrer Sitzung vom 16. Januar beschlossen, die Bestrebungen der Handelskammer Gießen zu unterstützen. * • Kaufmannsgericht. Auf die morgen (Freitag) anberaumte Wahl zum Kaufmannsgericht machen wir unter Hinweis auf das Inserat in vorliegender Nummer und die bisher erloffenen amtlichen Bekanntmachungen nochmals aufmerksam. Bei der Bedeutlmg des künftigen Kaufmannsgerichts für den gesamten Hanbelsstand unserer Stadt (Prinzipale wie Gehilfen) ist es wünschenswert, daß alle zur Wahl Berechtigten ihr Stimmrecht ausüben. Die Wahl findet am Freitag nachmittag von 6—8 Uhr im Bürgermeistereigebäude statt. • • Konzert-Verein. Wir machen die Leser daraus aufmerksam, daß der Kammermusik-Abend am Sonntag, den 22. Januar, ausfällt, bezw. verlegt werden muß. Das nächste Konzert findet am 5. Februar statt. Dritter Künstler- Abend (Frau Kammersängerin Herzog, Dr. Otto Neitzel). "Missionsvortrag. Missionar Martin Maier au9 Bern, ber nächsten Mittwoch den angekündigten Vortrag über „Die gelbe Gefahr" halten wird, hat am 15. d. Mts. in Frankfurt a. M. geredet. Man schreibt uns darüber, daß sich eine überaus zahlreiche Zuhörerschaft aus allen Ständen dazu eingefunden habe, und daß alle ganz hingeriffen waren von dem inhaltlich hochbedeutsamen und ormvollendeten Vortrag. Wir können daher nur wiederholt recht dringend zum Besuch des Vortrags einladen. • * Wer hat unserem Landesherrn zuerst zu einer Verlobung gratuliert? Kindern war diese Freude beschieden. Von Aligenzeugen wird uns, leider etwas pät, folgender reizende Vorfall berichtet: Am Tage seiner Verlobung, am 21. November, trat unser Großherzog mit Prinzessin Eleonore aus dem Schlöffe zu Lich und befand sich plötzlich inmitten einer großen Kinderschar, die eben aus der Kl ein ki n dersch u l e herauskam. Unser leutseliger Landesherr versammelte die kleinen Knaben und Mädchen sogleich um sich und teilte ihnen mit, daß er sich soeben verlobt habe, und — aus Prinzessin Eleonore deutend — „dies ist meine Braut." Darauf ließ das hohe Paar von sämtlichen Kindern sich die Händchen reichen zum Glückwunsch. Wahrscheinlich hat Prinzessin Eleonore, die ja bekanntlich mit der Licher Jugend ein so freundliches und herzliches Verhältnis hatte, zu dieser Begrüßung mit ihren kleinen Freunden die Anregung gegeben. ** Todesfall. In Dutenhofen starb am Mittwoch mittag der Besitzer des bekannten Gasthauses „Zum Jagdschlößchen", Jean Sorg er, im 42. Lebensjahre. Der Verstorbene, der vordem die Wirtschaft zur „Schönen Aussicht" in Gießen mit schönem Erfolg betrieb, errichtete vor einigen Jahren das an der Haltestelle Dutenhofen gelegene Jagdschlößchen, das sich infolge der Umsicht und Tüchtigkeit Sorgers bald zu einem beliebten Ausflugspunkt der Einwohnerschaft Gießens und Wetzlars entwickelte. ** Bürgerversammlung. Bei der gestern abend stattgehabten Süd w e st v c r s a m rn l u n g in der Restau- ratton Otto wurde fm Interesse des Bürgervereins ein- sttrnmig beschlossen, von einer üorläufigen Gründung des' Südwestvereins abzusehen und bem Bürgerverein vollzählig beizutreten. Mit dem Vorschläge des Bürgervereins, ans jedem Stadtteile drei oder vier Vorstandsmitglieder zu wühlen, war die Versammlung der festen Ueberzeugrmg, daß die bürgerlichen Interessen in jeder stüdttschen Angelegenheit für jeden Bezirk in Zukunft voll und ganz gewahrt werden. sä. Darmstadt, 19. Jan. (EigenerDrahtbericht.) Gestern abend fand die erste vorbereitende Sitzung zu dem im Juni lf. Js. hier stattfindenden deutschen Journalisten- und Schriststellertag statt. Der Finanzplan mit 7000 Mk. in Einnahme und Ausgabe wurde angenommen. Der Verbandstag wird 4 Tage dauern. Kirchkick»' Äachrichlen. Evangelische Gemeinde. ivrcifaj, ben 20. Iammr, nacüm. 5'/, Uhr, im Konfirmanden- saal der Lukasgememde Liebigstraße 56: Vereinigung der konsir- mietten Mädchen der Lukasgemeinde. Piarrer Euler. israelitische Religionsgemcinde. Hottesdien » in der Synagoge (5»üdansage). m ? 'ns taq, den 21. Ianuar 1905. Vorabend 4.45 Nhr. Morgens 9.00 Uhr. ®q>b^r‘6!.n!,6$c,loA Sr- Majestät des deutsche» Kaisers. Naclnntttags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 5.45 Uhr. Israelitische ReligionSgcsellschaft. , tf'Ottfsblcnfl. u «tb’eier am 21. Januar 1905. Freitag abend: 4.30 Uhr. Samstag vormittag: 8.30 Uhr. «r Vrcdigt. Samstag nachmittag: 3.30 Uhr. «abbathansgang 5.50 Uhr. -tUochengottesdienst: morgens 7.00, _________abends 4.30. Giekcner landwirtschaftlicher Wetterdienst. 20 Wittern,,a i» Hesse» |ür Rrcitm, den IchlAe, noch ktwas mttder °Ij"C "°"nen§wer,e Nieder- Näheres durch die Gießener Wetterkarte. bt! -nte’gnuit8 °u°nne, Sa* L d°« .»1Monn c=Un>fotm, i"1 Sinbij# ,un^ bcm, Eiche '°rtlqe An. m'nbeften§ ; ge- " w ihrer 'ungen der n ßreitaq) rochen wir "wmer unb n ^ochwoltz ^ufinanns» tadt (An. e au: Wnhl ^Qbl findet lermeifterei- -ein daraus onntag, den mutz. Das ter Künlller- Neihel). in Maier iyten Vor- ird, hat am schreibt uns «schäft aus Z alle ganz tsamen und nur wieder- nladen. zuerst zu i war diese leider etwas i Tage seiner oßherzog mit ) und befand die eben aus r leutseliger Möchen so- joeben ver- ) — wVwJ t ton säm. Glückwunsch 'kanntlich mit erzliches Der« ncn Freunden rb am Mitthauses »Zm msjahre. Ter Zchönen Aus- en'chtete vor lofen gelegene nd Tüchtigkeit inft der Ein- n« MgS, 1UJÄ 6ll(et. qeiletn abend ? der 3destau- ^vereins em- *rünbung rein vollzählrg Vereins, ans i'mitglied^ $• Ucber^ugM ttdnichenw- unb ganz $ 'w*n' ■Hiooo*w jetSUt*«5* l»t- ... 6«ft , gi)5< LlkneNe Ltitiannaen. Berlin, 19. San. Handelsminister Müller prNärte aeftern abend einem Mitarbeiter des „Lokalanz. gegenüber, dic qestern mehrfach vrrbrerte^ Meldung, daß „persönlich sich in das Strerkgeb re t begeben werde, ü/völlia unbegründet. Er habe hingegen den Gehermen Oberbergrat M e r ß n e r und den Geheimen Bergrat R e u ß aus seinem Ministerium dorthin abgeordnet, wahrend vom Minister des Kunern der Geheime Regrerungsrat R r ch t e r entsandt worden sei. Diese werden heute im Ruhrrevrer ^7nr°ld, 19. Jan. Gestern nachmittag sand unter SKKM| X BÄÄ ’S “ Büchenberg. Von fremden Höfen war nur der von ?-»^rrbrn-a SonderKhausen vertreten. Außerdem nahmen ei dir Regent, seine Brüder und mehrere Verwandte der Biesterselder Linie, ferner die Spitzen der Be- hwrdm Aus allen Teilen des Landes waren Deputationen erjäjteiten. Mr Trcmerzuge marschierten etwa 40 Kriegervereine. Wien, 19. Jan. Siegfried Wagners komische Oper „Der Kobold" sand gestern abend im hiesigen Jnbiläums^-Dheater unter persönlicher Leitung des Komponisten stürmischen Beifall. Petersburg, 19. Jan. Gestern abend sand wiederum eine Versammlung von 1500 Arbeitern statt, an der außer dem Arbeiterverband Vertreter anderer nicht dazu gehöriger Vereine, auch von sozialistischen, teilnahmen. Die Versammlung hat den Antrag der Sozialisten auf Umwälzung der Staatsordnung abgelehnt, aber die erwähnte Petition für die Freiheit der Presse angenommen. Die Sozialisten veranlaßten die Arbeiter der Fabriken Kolpier zum Au'S st and. Der Stadthauptmann befahl heute, ihm alle Zeitungsnachrichten über den Ausstand vor der Veröffentlichung vorzulegen. Tie Polizei verhält sich vorläufig passiv. Tokio, 19. Jan. Die mühevolle Arbeit, den Zugang zum Hafen von Port Arthur von Minen zu säubern, und die gesunkenen Fahrzeuge zu heben oder aus dem Fahrwasser zu entfernen, wird emsig fortgesetzt. 2000 jcüxw nische geschulte Arbeiter sind von Dalny in Port Arthur an gekommen, uw die zum Teil zerstörten Dvcks wieder herzustellen. Telephonischer Kursbericht. F nnktnrt a. H«. 19. Januar. 3,/»°/o Reichfianleihe . . 101.90 jji/u do. ... 89.85 3V,°/o Konsole .... 101.95 30/„ do.....89.85 R'/gö/n Hessen .... 100.10 3*/e% Oberhessen . . . 99.70 4% Oesterr. Goldrente . . 101.50 4 V8% Oesterr. Silberrente 100.60 4% üntfar. Goldrente, . . 100.10 40/fi Italien. Rente » . . 105.25 41/, 56 Portugieser . . . 64.95 30/ Portugiesen. .... 64.15 \% C. Türken .... —.— Türkenlose......131.00 46/q Grieoh. MonopoL-Anl. 51.80 4lf,% äussere Argentiner 45.60 30/0 Mexikaner .... 33.50 41/zi/r, Chinesen .... 92.85 Electric. Schlickert . . . 138 25 Nordd Lloyd . . . . 109.90 Kreditaktien.....214 00 Diskonto-Kommandit. . . 194.40 Darmstädter Bank . . 143.10 Dresdener Bank .... 159.70 Berliner Handelsges. . . 166.00 Oesterr. Staatabahn . . . 139 00 Lombarden.....17.50 Gotthardbahn..... 193.00, Laurahütte...... 259.00 Bochum ....... 239.00 Harpener ...... 21L8C Schatzscheine.....— ■ ■ W-1- 'M ■ ■ s t ■J.Y-.t? H - •? AgX 1 U D Ä .M M K ■ M ■ L •W, M MMKMKstWWWM '^MWWWWWW Einladung. $„ Gisenöahnvercin Londorf am 21. d. MtS. in der Wirtschaft Zur Stadt in Londorf den Geburtstag Sr. Maj. des Kaisers durch humoristische Vorträge, rheater-vusttidruuge« und Tanz. — Freunde unb Gönner be§ VeremS werden hiermit freundlichst eingeladen. Anfang 7«/, Uhr. Eintritt 30 Pfg. nie/ Der ^orüauK Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause aus statt. Todes-Anzeige. Tiefgebeugt zeigen wir hierdurch an, daß unsere innigst geliebte Gattin, Mutter und Großmutter gm Johanna, Fertsch geb. Beyer fieufe früh 1/23 Uhr im 61. Lebensjahre von langem und schwerere Leiden durch einen sanften Tod erlöst worden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand Fertsch. Gießen, (Stephanstraße 34) den 19. Januar 1905. Die 375 Beerdigung findet Samstag den 21. Januar, nachmittag? 3 Uhr, von der Kapelle de§ neuen Friedhofes aus statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser innigst geliebter Sohn, Bruder, Enkel und Urenkel Heinrich. Rain im nicht ganz vollendeten 8. Lebensjahre heute morgen um 11 Uhr sanft entschlafen ift. Die tieftrauerndeu Hinterbliebenen. I. d. N.:, Heinr. Rain II» Lollar, Oberbiel, den 18. Januar 1905. 369 Die Beerdigung findet Freitag den 20. Januar, nachmittags 2'/. Uhr statt. Es hat Gott den: Allmächtigen gefallen, meinen innig geliebten Mann, meinen treuen und geliebten Vater, den Wmrt Jean Sor^er im 42. Lebensjahre heute Mittag 12 Uhr von dieser Erde plötzlich abzuberusen. Indem wir dies den zahlreichen Freunden und Bekannten unseres teueren Entschlafenen tiefbetrübt anzeigen, bitten wir um stilles Beileid. Jean Sorgen Witwe« Richard Sorger« Dutenhofen (Jagdschlößchen), den 18. Januar 1905. Meine Frau und Kinder Wilh. Haas, Bleichstr. 18. Wllh. Kinzenbach. Wetzsteing.15 L. Kalkhof Nacht. Westanlage5 Adolf Lenhardt, Klinikstr. 22 ' Eueres-Lager: 6. J. Kahn. 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