9h?« 5833 »rschetut tL-ltch außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siegener Kamillen- Härter viermal in der Woche betgelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckerei. R. Lange. Redaktion, Expedttto« imb Druckerei: Schnlstratze 7. Adresse für Depeschern Auzetger Gießen. Frrnsprechanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 155. Jahrgang Dienstag 3. Oktober 190^ Giehener Anzeiger General-Anzeiger & '*a*' Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen vezogSpretS: monatlich75Pf.,viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viert el- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnumnr« bis vormittags 10 Uhr, Zeilenpreis: lokal 12 Pf* auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko- für »Stadt und £anb* und „Gerichtssaal*: August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Iie heutige Summer umfaßt 8 Seiten. Die finanziellen Wirkungen des Krieges für Rußland und Zapan. In dein demnächst erscheinenden Hefte der „Mckrine- Rundschau" veröffentlicht Geheimrat Professor Dr. Helffe- rich einen Artikel über die finanzierte Seite des Krieges. Beide Staaten haben nach des Verfassers 'Auffassung den Krieg recht gut überstanden. Den Unterschied zwischen beiden könnte man vielleicht dahin ausdrücken, daß Rußland während des Krieges, also in der jüngsten Vergangenheit besser dagestanden hat, Japan aber die günstigeren finanziellen Aussichten für die Zukunft besitzt. Wieviel fester Rußland in der ersten Zeit des Krieges finanziell dastand als Javan, geht aus einem Vergleiche des Kursrückganges der beiderseitigen Papiere in den ersten Monaten des Krieges hervor. Die 4proz. russische Anleihe von 1889 hatte im Januar 1904 einen Durchschnittskurs von 97,13, zwei Monate darauf von 93,60; der Rückgang betrug mithin nur 3*/2 Prozent. Die 4proz. japanische "Anleihe von 1899 hatte im Januar 1904 einen Kurs von 76,40, im März von 64,58; -Ser Rückgang! betrug hier also nahezu 12 Proz. Dieser Unterschied ist um so beachtenswerter, als die Japaner bekanntlich den Krieg mit einem Erfolge eröffnet hatten. Wer selbst noch späterhin, als die militärische Ueberlegenheit Japans unbedingt festgestellt war, konnten die Japaner ihre Anleihen nur unter ungünstigeren Bedingungen als die Russen unterbringen. Interessant ist es, daß die größten Kurssteigerungen der japanischen Papiere nicht sowohl durch die eigenen Siege, ccks durch die inneren Unruhen in Rußland (Ermordung des Großfürsten Sergius, Meuterer des „Potemkin") hervorgerufen wurde. Dieser unbefriedigenden inneren Lage in Rußland mißt denn auch Helfferich eine viel größere Bedeutung für erne mögliche ungünstige Zukunft der ruffischen Finanzen bei, als den Wirkungen des Krieges. Der Krieg hat seiner Meinung nach einen bemerkenswerten Einfluß auf die wirtschaftlichen Verhältnisse Rußlands nicht ausgeübt. Hat er auch für ernrge Industrien schwere Störungen mit sich gebracht, so ftnb andere Industrien, die für den Kriegsbedarf arbeiteten, durch chn gefördert. Die günstige Ernte des Jä^res 1904 hät ein klebriges dazu getan, um das russische Volk die Belastung durchl den Krieg nicht zu schwer empfinden lassen. Die Unruhen, vor ntten Dingen diejenigen int Kau ka.su s, aber haben dem russischen Nattonalwohlstande schwere Wunden geschlagen; dazu kommt, daß die Nachrichten über die Ernte dieses Jahres teilweise sehr ungünstig lauten. Helfferich resümiert sich demgemäß über die finanziellen "Aussichten Rußlands dahin: „Für 'bas künftige Schicksal der russischen Staatsfincmzen wird es vor allem, darauf nnfommen, ob es gelingt, den Frieden im Innern auf einer Grundlage wiederherzustellen, die ein gedeihliches wirtschaftliches Arbeiten und eine fortschreitende Nutzbarmachung der unbestreitbar großen natürlichen Hilfsquellen ermöglicht; ob es gelingt, die notwendigen ökonomischen Reformen namentlich auf agrarischem Gebiete zu einem guten Ende zu führen; und schließlich, ob es gelingt, dem russischen Reiche für einen hinreichend großen Zeittaum neue Opfer für seine auswärtige Politik zu ersparen." Günstiger sieht die Zukunft für Jäpan aus'. Trotzdem die japanischen Finanzen durch den Krieg verhältnismäßig viel stärker belastet worden sind, als die russischen, hat Japan den Krieg wirtschaftlich recht gut überstanden.. Der auswärttge Handel des Landes hat sich trotz des Krieges im vergangenen Jahre, wie das japanische Finanzjahrbuch hervorhebt, „beispiellos" entwickelt und, was auch bezeichnend für den allgemeinen Wohlstand ist, die Einlagen bei den Banken und den Postsparkassen haben eine Zunahme erfahren. Dazu kommt, daß sich Japan in Korea und der südlichen Mandschurei wertvolle Territorien für seine wirtschaftliche Betätigung gesicherti hat. Freilich wird sich Jkpan, um diese Gebiete wirtschaftlich ausbeuten zu können, großeKapitalien verschaffen Müssen, und da es sich diese im eigenen Lande nicht oder wenigstens nur zum Teil verschaffen kann, so wird es von neuem an das Ausland herantreten müssen. Den nöttgen Kredit dürfte es wohl finden, aber es wird, wie Helfferich mit Recht hervorhebt, alles darauf ankommen, ob es die damit verbundene neue finanzielle Belastung wird ertragen können. Denn zunächst handelt es sich nur um eine Belastung, da der Gewinn erft nach .Jahren wird realisiert werden können. Uolitische Tagesschau. Die bevorstehende Erhöhung des Reichsbankdiskonts um ein volles Prozent hat die unveränderlich frohgemute Berliner Börse nicht auf lange zu stören vermocht. Ein hoher Reichsbankdiskont hält die Haussebewegung nicht auf, das ist eine alte Erfahrung. Allenfalls, daß vorübergehend eine Abschwächung dadurch eintritt, daß etliche Spekulanten, die mit dem (Selbe der Bank kaufen, sich eines .Teiles ihres auf Kredit erworbenen Besitzes entäußern. Im großen Ganzen aber ist im Publikum die Ueberzeugung von der „goldenen Zeit", die für Kohle und Eisen, wie überhaupt für alle großen Jndustrieen, gekommen sei, so außerordentlich stark und sie wird immer wieder durch günstige, zum Teil glänzende Geschäftsberichte genähtt, das warnende Stimmen gänzlich wirkungslos bleiben. Nicht die zünftige Spekulation, sondern die Spekulation des Publikums hat seit längerem die Leitung übernommen. Nach dem Friedensschluß schien es eine Zeitlang, als ob der Eifer der Beteiligung nachlassen würde, denn es fielen die bis dahin Anregenden Momente großer Bestellungen der Kriegsführenden fort. Da bewirkte die Aufhellung des politischen Horizonts, vor allem die Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich über die Marokkokonferenz, ferner die Wahrscheinlichkeit, daß dem neuen englisch-japanischen Abkommen durch ein deutsch-russisches Asien-Abkommen, wobei Frankreich nicht fehlen würde, ein das Gleichgewicht verbürgendes Gegengewicht geschaffen wird, eine starke Befestigung der Hoffnungen auf Aufrechterhaltung des Friedens. Unter all diesen günstigen Eindrücken hat nicht einmal der Niesenkampf in der Berliner Elektrizitätsindustrie, so ernst die Situation durch den wiederholten Fehlschlag der Einigungsverhandlungen geworden ist, die Börse und das spekulierende Publikum herabzustimmen vermocht. Denn dem steht wieder gegenüber, daß man, wie auch die „N. A. Ztg." bestätigt, mit ziemlicher Bestimmtheit auf eine, sehr bedeutungsvolle Einigung zwischen FiskuS und Kohlensyndikat rechnet. In einer Besprechung der Stichwahl in Effeu und in einer Betrachtung über die „Notwendigkeit gemeinsamen Kumpfes gegen die Sozialdemokratie" macht die „Kreuzztg." den liberalen Parteien Vorwürfe und charakterisiert die eigene Auffassung über die bei Wahlen zu befolgende Taktik folgendermaßen: „AlZ die ZaU der sozialdeinokratischen Abgeordneten im Reichstage noch gering toar, konnte man sich diesen Luxus der Gesinnungsdemvnstration noch wohl erlauben; heute muß uns selbst der unzuverlässigste Nationalliberale, der demokratischste Freisinnige und der fanatischste Ultranwntan gegenüber dem ausgesprochenen Revolutionär als das kleinere Nebel erscheinen und auf unsere Stimme rechnen dürfen." Setzen aber die Gesinnungsgenossen der „Kreuzztg." etwa diese Theorie immer in'die Praxis um? Bei der Sttchwahl im Wahlkreise Berlin I (am 24. .Juli 1903 haben sich ungefähr 1000 konservative Wähler der Stimme enthalten, obwohl die Gefahr eines sozialdemokratischen Sieges recht nahe lag. Und dabei imr der Stad trat a. D. Kamps, den es zu unterstützen gait, noch lange nicht der „demokratische Freisinnige". Und doch war auch damals schon die Zahl der sozialdemokrattschen Abgeordneten nicht gering, vielmehr hatten die Hauptwahlen eine erhebliche Vermehrung der sozialdemokratischen Mandate zur Gewißheit gemacht. Ebenso haben die den Konservativen in manchen Hinsichten poch ziemlich nahestehenden Antisemiten in Stettin und Frankfurt a. M. durch Wahlenthaltung den Sieg der Sozialdemokraten begünstigt. ♦ lieber die ueugeschaffeue politische Lage Skandinaviens finden sich intereffante Bemerkungen in einem Reisebrief des bekannten Berliner EthikerS Prof. Friedrich Paulsen. Er weilte am Tage der Volksabstimmung über die Trennung der Union in Christiania und schreibt, ein Volk, das seine „Revolution" so begehe, dürfe eine Zukunft hoffen. Norwegen stehe jetzt als selbständiges Glied in der europäischen Völkerfamilie, aber mit der Aufgabe beschwett, für seine Selbständigkeit und Würde mit eigener Hand einzustehen, eine Aufgabe, die neue Pflichten und Lasten auferlegt, deren Schwere sich noch nicht übersehen laste. Andererseits sei nach Beseitigung eines verhaßten äußeren Bandes vielleicht auch hier die Voraussetzung für eine um so ehrlichere, auf der Gemeinsamkeit der letzten Lebensinteresten gegründete internationale Vereinigung gegeben. Während Paulsen diese Jnternationalität offenbar auf die drei skandinavischen Staaten bezieht, bezeichnet er es an anderer Stelle seines Briefes als charakteristisch, daß auf den Tafeln der norwegischen Gasthäuser vielfach in kleinen Fähnchen neben den Landesfarben die deutschen und englischen aufgestellt sind. „Möge dies", so schreibt er, „von guter Vorbedeutung für das Verhältnis der drei Nationen fein! In der Tat weist die politische Lage Norwegens auf die Anlehnung oder wenigstens in letzter Stunde auf den Schutz der beiden großen stammverwandten Nationen hin: eine Ausdehnung Rußlands an den atlantischen Ozean wäre für beide gleich unerträglich." Mit der Möglichkeit, sich dermaleinst des nach Westen vordrängenden Rußland erwehren zu muffen, wird in Norwegen bekanntlich seit Jahr und Tag gerechnet, angesichts der Russifizierung Finlands. Der Gedanke ist jetzt, nach Schwächung des russischen Ansehens in Ostasien, umsoweniger von der Hand zu weisen. Doch es gibt für Norwegen ein näher liegendes Mittel, seine Selbständigkeit zu sichern: die — bereits in Betracht gezogene — Berufung eines dänischen Prinzen zum König von Norwegen. Bei den engen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Kopenhagener und dem Petersburger Hofe müßte es als ausgeschlossen gelten, daß Rußland einer Gewaltpolitik gegen das von einem Mitgliede des dänischen Königshauses regierte Norwegen sich zuwendet. Grade aus dieser Erwägung heraus werden die Norweger am Ende wohl auch nicht die republikanische, sondern die monarchische Staatsform akzeptieren. Eine Anlehnung an Deutschland ließe sich damit durchaus vereinen, nach einer solchen an England haben die Norweger bisher nicht das mindeste Verlangen zu erkennen gegeben. Deutsche und Tschechen lagen sich am Sonntag wieder einmal in den Haaren. In Brünn hat ein deutscher, sowie ein tschechischer Volkstag stattgefunden. Dabei ist es heiß hergegangen. Telegramme aus der mährischen Hauptstadt (die gestern wegen Raummangels von uns zurückgestellt werben mußten)« melben: In Anwesenheit von etwa hundert Abgeordneten fast alle» Kronländer fand am 1. d. Mts. ein deutscher Volkstag statt, der einstimmig folgende Resolution annahm: „Der deutsche Volks- tag fordert die deutschen Abgeordneten aller Parteien auf, die Verwirklichung der von den Tschechen geforderten Errichtung einer i j ch e ch i f cf) e n Universität in Mähren, die als nationales Kampfmittel zur Eroberung Brünns nicht nur die Deutschen Mährens, sondern ganz Oesterreichs bedrohen würden, imbeuafant unter Anwendung selbst der schärfsten Mittel zu verhindern." Nach Annahme der Resolution wurde der Volkstag geschlossen. Der tschechische Volkstag genehmigte einstimmig eine. Resolution, in der die tiefste Erbitterung darüber ausgesprochen wird, daß die deutschen führenden Kreise in Brünn aus den niedrigsten Beweggründen bie, berechtigte Forderung zur Errichtung einer tschechischen Universität in Brünn zu ro ü ft e n politischen Hetzen mißbrauchten. Die Versammelten erklärten feierlich, bafg eine zweite tschechische Universität so bald wie möglich und zwap einzig und allein in Brünn errichtet werden müsse. Die Pflicht! der Negierung sei es, gewiffenhast und ehrlich für alle Bedürfnisse: der Völker zu sorgen. Sowohl gestern aus Anlaß des von den Deutschen veranstalteten Fackelzuges als auch heute kam es zwischen Deutschen und, Tschechen zu wiederholten Zusammenstößen, wobei! beiderseits über 17 0 Personen verletzt wurden; auch Wach- leute erlitten Verwundungen. Den ganzen Tag war der Straßen-: verkehr gestört; zahlreiche Personen wurden verhaftet. Wie später festgestellt wurde, rühren mehrere der bei den Unruhen vorgekommenen Verletzungen von Bajonnet- stichen und Säbelhieben her. Dem SchauspielerRaiman« vom Deutschen Theater wurde ein Finger durch einen Säbelhieb ab getrennt. Ein tschechischer Pöbelhaufen, der versuchte, eine deutsche Volksschule in Trümmer zu legen, wurde durch Kavallette zersprengt. Dem Professor Wellner wurde, während er im Laboratorium arbeitete, durch einen Steinwurf baS linke Auge auSge<< schlagen; er mußte ins HoSpital überführt werden. Die Demonstrationen in Brünn wiederholten sich am Montag abend, in deutschen und tschechischen Kaffeehäusern wurden Fensterscheiben eingeschlagen. DaS Militär säubetts die Straßen; eine Person wurde schiver verletzt. In Prag (vgl. die gestrigen Telegramme) wurden im Laufe der Nacht in der deutschen Universität, den deutschen Restaurants, im Studntenheim und ben deutschen Vorstadtschulen von Tschechen die Fenster ein- geschlagen. YaG dem Kriege. Der Petersburger Berichterstatter der „Times" über» mittelt seinem Blatte eine Depesche über die Aufnahme beS Abkommens zwischen Englanb und Japan itt leitenden russischen Kreisen. Der Korrespondent, der sich auf amtliche Informationen stützt, beurteilt die Aussichten einer Annäherung zwischen England und Rußland günstig. Mit Geduld lasten sich die Befürchtungen, die matt in Rußland vielfach wegen der Wirkungen des Abkommens hegt, überwinden, so daß eine Verständigung zwischen beiden Ländern zustande kommen kann. Der TimeS-Korrespondent fügt hinzu, die russischen Stimmen, welche sich zu Gunsten einer deutsch-russischen Allianz erhoben haben, seien ohne Bedeutung. In maßgebenden Kreisen finde ein Bündnis zwischen Rußland und Deutschland keine günstige Beurteilung. (Soweit der Herr von der „Times"! D. R.) Der japanische Professor Maksmura, welcher dem Mikado ein Protestreferendum gegen die Unterzeichnung des Friedens überreichte, ist gezwungen worben, sein Amt, nieberzulegen. Aus Tokio wirb gemeldet, daß der japanische Ha ndelsdampfer Hsieo in der Nähe der Shantung- Halbinsel durch eine schwimmende Mine in die Luft g esprengt wurde. 15 Mann Besatzung kamen umsLeben. Das Schiff hatte eine wertvolle Ladung an Bord. Die Beulenpest ist in der Mandschurei und in Transbaikalien, einem südöstlichen Teile Sibiriens, auS- gebrochen. Die Seuche herrscht namentlich unter ben Truppen der russischen 9(rmee. Die Sterblichkeitsziffer ist erschreckend hoch. Hundette von Soldaten sterben so rasch, daß es unmöglich ist, die Leichen zu bestatten. Diese liegen herum und verbreiten die Infektion. Die ärztliche Hilfe ist vollständig ungenügend und die Leiden der Kranken werden durch ben Mangel an Pflege noch vermehrt. Aus Tschita wirb gebrahtet: Der erste Pestkranke in Dalainor ist ein von der Station Mandschuria eingetroffener Kosak, ber einen Monat lang in der Steppe gelebt hatte. In Aerztekreisen ist deswegen die Annahme aufgetaucht, daß der Kosak durch Murmeltiere infiziert ist, unter denen mehrfach Pestepizootien beobachtet werden. Der letzte Ausbruch der Pest infolge dieser Ursache erfolgte 1902 in der Nordmongolei und raffte über 200 Menschen hin. Die Behörden ber an bie Mongolei unb Mandschurei angrenzenben Kreise sinb beauftragt, festzustellen, ob unter Murmeltierei. Pest herrscht. Ausland. Stockholm, 2. Ott. Die Regierung brachte heute trt dem vom Ministerpräsidenten Lundeberg eröffneten Reichstag einen Antrag ein, in dem sie den Reichstag ersuchte, gut zu heißen, daß der in Karlstad ausgearbeitete Entwurf zu dem Ueber- einkommcin bindende Kraft erhalten sott, sobald die im Karlstader Entwurf ausgestellten Bedingungen über die Art und Weise der Unionsauilösung erfüllt sind, unter der 22050 15796 Telefonische Kursberichte Frankfurter Börse. 3. Okt., 1.15 Uhr. 3% 4% Öesterr. Goldrente irpenrcy uno ge^ng i Beratung der Tagesordnung em. 'Jtam längerer ^coant einige Schwerhörig- wurde der Beschluß gefaßt, eine neue Wasserleitung 4 96 Italien. Rente . . Tnrkenlose 115.40 . 97.95 . 225.60 Tendenz: schwächer. Um 12 Uhr war die 45076 62463 52276 78432 48799 66929 3^°/0 3%°/o . 147.25 . 135.75 . 280.00 54308 55703 57843 58714 62054 91869 94884 95525 97520. (Ohne Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bertrwerk . Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prinee-Henri-Eisenbahn 3 Okt.. Anfangskurse. Harpener Bergwerk Laurahfltte . . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose .... . . 22.00 . . 137.20 . . 14020 3°/0 Mexikaner . 4J6°/o Chinesen . Aktien Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . Oberhessen 4x/6 96 Oesterr. Silberrente 4% Unsrer. Goldrente . . Gewähr.) ** Der ^Kleine Tagesckronik Am 1. d. M. mar der Koppen- fegel sowie der qetn^e Riesengebirgskamm bis iw einer Höhe von 1000 m mit einer leichten Schneelage bedeckt, ^er eennee blieb auch den ganzen Tag über liegen. — In den galizischen Karpathen, in der Nähe des Tatrasces Meerauge, ist em deutscher Tourist namens Keierst ein aus Hannover vom Zellen abgestürzt und t o f liegen geblieben. — In Duenna r bet 9öhingen (Hannover) entstand durch eine Explosion eines Benzinbehälters ein Großfeuer, durch das mehrere Gebäude zerstört wurden. Iwei Arbeiter erlitten lebensgefährliche Verletzungen — Ueber Port d ' Angio (Italien) ist ein heftiger Enklou nteber- gegaugen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Tie Eisenbahn ist beschädigt. Viele Personen wurden verletzt. Auch aus Eomo wird über große Verheerungen infolge des Sturmes berichtet. — I Bei einem mMontrouge , dem südlichsten Stadtteil von Paris, des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. . 175.50 . 152.10 . 243.50 . 187.00 . 195.00 . 169.60 . 214.00 . 260.25 . 142.50 fest Börse, . 176.80 . 152.20 . 243.90 . 103.70 . 169.90 . 22.25 . 146.50 . 128.00 100.95 89.55 100.95 89.70 99.70 99.80 101.85 101.40 97.25 105.60 68.95 68.40 98.10 95.75 91.00 140.00 54.80 90.75 68.65 396 Portugiesen „ III 4>6O/n ruslStaatsanl. 1905 4160/n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 4 96 Griech. Monopol-Anl. . 4 96 äussere Argentinier . fuitg findet Donnerstag, 5 Cft., nackmt. 4 Uhr, pünktlich, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Neubau be$ Stadttheaters ?. Bauciesuch des D Seipp ITT. dahier für die Roonstraße: liier: DiSvens 3 Desgleichen des Georg Bickler- für die Walltorstraße: hier: Dispens 4 Desgleichen des Karl Beil für die Marburgcr- straße 5 Tesgleici«n der L Rothenberger Ww. für den Neuenweg. 6. Gesuch des I. Atzb'M) um Pflasterung eines UebergangS L»ande^ HtTb ^erücf'r- ^olüsmrrtschaft. Gießen, 3. Oktober. Ter Ncichsbauksdiskont ist von 4»/0 auf 5 °/0 erhöht worden. , m ( Die Buderusfchen Eisenwerke tu Wetzlar teile* mit, daß aus den erhöhten Roheiscnvreiscn nicht ter erwartete Nutzen sich ergibt da auf die ?°n der G^ftU- schäft produzierten Erzeugnisse eme Preiserhöhung bis letzt nicht festgestellt ist. Ta int übrigen dte Produktion ter Gesellschaft in Gießereiroheisen für dieses Jahr verschloßen ist, so wurde auch eine eventuelle Preisbesserung auf das Ertragnis dieses Jahr keinen Einfluß haben. Inzwischen seien erhöhte Erz- prcise zu zahlen und es werde auch weiterhin mit Lohnerhöhungen su rechnen sein ist ah^ choewtnkt' T. Jt.) der Vernehmung der Angeklagten beendigt, worauf die Zeugenaus- des I sagen begannen. der! Essen, 3. Cft. Wegen schwerer SittlichkeitSver- gehen wurde der H i l f s pr edi g c r Weber verhaftet. fluq nach dem Windhof statt. . •* Zwischen den Führern der national- liberalen und der ZeBtrumspartei werden wie die „Frkf. Ztq." behauptet, wegen der bevorstehenden Hess. La nd- taasmahlen Verhandlungen gepflogen, um in verschiedenen für die eine oder andere Partei gefährdeten Wahlkreisen eme gegenseitige Unterstützung herbeizuführen. /)ieJcr Vereinigung richte sich besonders, wie dieser Nachricht h'n- zugefügt wird, gegen die sozialdemokratische Partei. — Wir haben deswegen in hiesigen nationalliberalen Kreisen Erkundigungen eingezogen und eine Bestätigung dieser Meldung nicht erhalten. Wir zweifeln auch an der Richtigkeit dieser Gelsenkirchen Bergwerk . 248.50 Hamburg-Amerik. Paketf. 172.80 Harpener Bergwerk. . . 224.50 Laurahütte 270.50 Nordd. Lloyd 136.40 Obersehl es. Eisen-Industrie 141.80 96 Portugiesen Serie I . kaufmännische Verein veranstaltet sein 32. Stiftungsfest am nächsten Samstag im Saalbau. Der unterhaltende Teil wird durch em Gastspiel des Bunten Theaters ,,Münchner fahrend Volk", sowie durch Konzert der Regimentskapelle ausgefüllt. Hieran schließt sich em Ball und am Sonntag nachmittag findet als Nachfeier em Aus- Meldung. ** Diebstähle. Am Samstag wurde einem jungen Manne im Volksbad das Portemonnaie gestohlen. Der Täter wurde ermittelt und das Portemonnaie in seinem Besitz gefunden. — Heute morgen wurden aus einer Man ----------------- m sarde in der Ostanlage einem Dienstmädchen eme wa^ Lüftern abgehaltenen Volksfest, das von einer ungeheuren Menschen- Kleidunasstücke nebst einem Handkoffer gestohlen. Als^ menge besucht war, scheute da? Pferd einer ^rotoFe nnb gmg mst Stietöungsiiuae neo,l einem-u v' > heinem Gesährt durch. Es entstand eine furchtbare Panik und erst , Täterin kommt eme Frauensperson m Betracht, weiche einen längeren vergeblichen Bemühungen konnten mehrere Schutz- roten Kleiderrock an hatte. Sie trug den gestohlenen jtoner, Leu^e das Pferd zum Stehen bringen, nachdem sie etliche 100 Meter Sie schwarzer Lederkoffer mit weißem Metallbeschlag in der Hand, witgeschleift worden waren. Tie Panik hat zahlreiche Verwundungen ’h-m I / ..ö I Aur ^olge gehabt. Eine tätlich verletzte Person ist nacht? nn ■ " ' 9 Personen liegen in ziemlich bedenklichem Preise für Milch von 1k Pfg. da? Liter auf 20 Pf» erhöht, Kindermilch kostet gar 22—24 $rg.: ind auch die Preise für Rahm, Schmierkaj e, Butter usw. in die Löhe gegangen. Hinzu kommt noch, bap Jiä) auch die Landwirte, die Milchvrote'zenten, regen, )ie wollen auch ihren Anteil an dem Preisausschlaa haben und fordern ebenfalls von den Milchhändlem mehr. Frankfurt a. M., 3. Okt- In der Wirtschaft von Klonick machte gestern abend her 52 Jahre alte unecht Fi schbein aus Gräfendorf in Unterfranken Spekta el, weil ihm Geld aus dem Portemonnaie gestohlen worden ei. Er beschuldigte eine oft bestrafte Prostituierte Ramans Tümmler, die neben ihm gesessen hatte, als Täterin, -tic anderen Gäste ergriffen die Partei des Frauenzimmers und Fischbein ward aus der Wirtschaft geworfen. Er kam mit Drohungen wieder herein, und es entstand ein großer.-arm. In diesem Augenblick trat te" Metzaergeselle Josef Reubauer hinzu, der gerade im Keller .Holz klein gemacht hatte. Ms Neubauer mit einem Holzscheit auf Fischbein losging, zog dieser das Messer und stach auf den (Gegner los. Reubauer stürzte zusammen und starb nach wenigen Augenblicken : das Messer hatte das Herz durchbohrt. Polizei, Gerichtsarzt und Staatsanwaltschaft waren bald zur Stelle. Ter Täter wurde sofort verhaftet, später auch die Tümmler. Sie leugnete den Diebstahl. Franks. Itg. ** Kleine Mitteilungen n u r- r c f fr n und den Nachbarstaaten. Eine ältere Fran in ObmeS, die an Geistesstörung litt, machte ihrem Leben durch Erhängen em Ende. — Ter 80jährige Bürgermeister T i ck e i ch e i d in romers - heim ist seit Oktober 1865 ununterbrochen im Dienst. Er wird also in diesem Monat sein 40iähriges Tienstiubiläum feiern. — Dauvtlehrer Schaab an der städt. Mädchenschule zu Dillenburg beging gestern fein 5 0 jähriges Dienstjubi l a u m. Es wurde ihm der Adler der Inhaber des Hausordens von Hohen- ;otlcrn verliehen. — »°ß in P«^n nn «hnttch» «Äuß --- 2 m |bon T eut f(6I “ m V ^n Mächten übermittelten Pro - M-ankrcich m "greller Wette d^i ^cacyren . Daraus ^rammentwurss be r JJia r o i ro i u ' dre re hervorzuheben, doß bic W erzielte Gewinn Münzprägung vermitteln lolle. xer cS”t*banf wurde ferner 'wurde dem Maghzen zufallen. ' „cfmen. Die dem die Gesundung des SS^Sürben für tee^Ausrüstung und den Maahzen erössneten stredrte, lm.rden wr me -4 äffen U Sold der Polizeitruppen. ^^.^„besserrnia der Häfen und licke Arbeiten, namentlich die Dervennim.^^^^^ fo(( firf) deren Verkehrsmittel, verwendet w - Insten privater verpffickten. keinen soll der Ostundsatz Bin Änr $6» W*» Seiten nur im Sud. Ä- « «b. I ««£^^82 c T M L? c ~ nrUrhrift Hecken Nachbarländer, Frank- NN Ääfin, @efinnung Loube» fam ».erbet wiederholt zum Ausdruck. _ — Ans Stadt und Land. Gießen, 3. Oktober 190°. - Der Taschenfahrplan des Gießener liegt in der üblichen Ausstattung der heu Mn Wtabtauflagc bet. Neu -ufgenommen mürben b« Smen Limburg-Langenichwatboch-Wtesbaben. 2tm6ng -Utn_ kircheu, (Marburg-) EbSbori - Dreihansen. O'ockhetm Heldenbergen und Wabern-Wilbungen Ferner tst em Der zeichntS der auf der Station Gießen aufltegenben Sonntags- fahrkacten neu beigefügt. . n »'DieEinweihung des neuen Mui eu msirn alt »Schloß am Brandplatz findet am 14. Oktober statt, mittags 11 Uhr erfolgt die Uebergabe be8 Museums durch -den Oberbürgermeister, woraus der Dorsttzenbe des Ober hessischen Geschichtsoereins, Geb. Hofrat Pros. ««fasW eme Ansprache hatten wirb. Der gemeinsamen Bchchügung be§ Museums folgt ein Festessen im kleinen Saal des Gefell Ueber die Vollendung den 100. e s Wahres des Seniors der Geometer Deutschlands, Georg Euler sei heute noch folgendes bemerkt -Unter den zahlreichen Gratulanten aus Gießen, die am Sonntag ber dem Jubilar erschienen, um ihn zu beglückwünschen, befanden sich Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Br e rd er t , eine Äbordnung des Stadtvorstands, bestehend aus ^bcrburger- 'meister Mecum und zwei Stadtverordneten, Bureauvor- Mer Schiffnie und der Vorstand des Veremv b-Ustcher Moweter 1. ülasse, Rechnungsrat Berglauer. Der ^rern deutscher Landmesser übersandte dem Jübilar ein großeres Geldgeschenk und ein Etui, während die hessischen Geometer 1. Klasse einen großen Blumenkorb mit rotwerßer schleife überreichten mit folgender Widmung „Dem eemor der deutsche,: Geometer zum 100jährigen Gebiirtstagsfeste vom Derein Großh. Hess. Geometer 1. Klasse". Derselbe Verem! brachte ferner eine Lebensbeschreibung dar mit Portrat des Jubilars und folgender Widmung: . „^yckcicchrter Herr Jubilar! Zur Jeier Ihres 100 sahrigen <1kbuTt§taae§ erlauben wir uns. Ihnen im Romen des Berems bessiscln-r Geometer 1 Klasse und aller deutschen Landmesser d,e .imiiasten Glück- und Segenswünsche nitgeaeniubrinnen. feiern heute einen Ehrentaa, der nur wenig Sterblichen beschreden । , , mürbe. IAur '^olße flcl10,DL ift, Sir blitfen .tttnicf auf 100 »t von Gott durch Gesund. 1» L'?. ,7"« o H ei t Gesteru abeud kurz vor 8Uhr Sosvital gestorbett, ’beit, körperliche Nüstiakcit und aefftw.e Jrisclw begnadetes Leben -Ko D le t -Itoij e 11. L. ' , s-arl Zustande danieder, und auf eine reiche berufliche Tättakeit, deren Erqebnisse mu,ter- wurde der Ludwig,traße 46 wohnhafte Rentner »ari „-------- iiiltiq sind und bleiben werben für acaenwartche und künftige Schwarz, als er, von Wreseck kommend, den I ^sniversttatS-'Nttchrrltztl'N. Generationen Möae der Abend Ihres arbeitsreichen Lebens meg — angeblich noch 100 Schritte von den letzten S3au,ern Ter Privatdozent und erste?lsststent vom früheren Gießener ein recht sonniger sein und Sie noch lange bei Ihren AnacHöriaen 1 entfernt — passierte, von einem Radfahrer 1 ^rof. Drude nm vhvstkalischen Institut der Berliner Uni- unter den Einwohnern der Stadt Gießen und unter den deittschen I zgiesecker), welcher ohne Beleuchtung und ohne ein Glocken-12^^, Dr. Hermann Starke, wird einem Rufe als außer- Landmessern weilen Mit dem Ausdruck vvrzualicher Hochachtung zu geben nach Wieseck zu fuhr, an- bezw. umge - ordentlicher Professor an die Universität Greisswald zu Be- unb lollegialischen Geburtstag«-Sst-üßen Der Vorstand bet Geo- ' o h Schwarz das Rad. um sich die Rümmer §rnn des Wintersemesters folgen. Er tritt dort an Stelle des b's- metcr 1 Masse Bergauer Regierungsrat. ' mprfen fefftuhnYten i'urfite erhielt er von dem Rad- heriaen a. o. Professors Dr. Mie, der zum ordentlichen Professor Etwa 100 schriftliche unb telegraphische Gliickwunsche menen, leftzuhalten ) sna GVfirYit worauf und Direktor des Greifswalder physikalischen Instituts an Stelle liefen bei dem Jubilar ein, darunter vom Katasteramt in fairer noch euren Schlag ober Stoß m das Gesicht, worauf und $tre tot g n. Gießen?ausersehen ist. Tarmstadt gezeichnet Oleh. Finauzrat Lauer, vom Verein dieser nach Wreseck zu etttgfi weiter ftihr. 1------------------------------------------ deutscher Landmesser und dem Hessischen Verein der Geo- ** Vom Schotteuer Lehrerherrn wird uns ge- meter 2. blasse. Besondere Freude machte dem Jubilar ein ! schrieben: Die unter Vorsitz des Lehrers Hotz-Nidda und unter Glückwunschschreiben aus seinem Geburtsort Usenborn bei Anwesenheit des Sbmaunes des Laudeslehrervereins, Rektor Orteuberg Auch der dortige Pfarrer Strack sandte ein unter dem Vorsitz des Lehrers Hotz-Ridda und unter Au- Glückwunschschreiben nebst einem Geburtsauszug aus dem Wesenheit des Obmannes des Landeslehrervereius, Rektor Z^°/° Aircheiibiich. — Bei der -Vrer int Hotel Schütz begrüßte lBackes - Darmstadt ab gehaltene Generalversam m - 396 Rechnungsrat Bergauer namens der Geometer Hessens! iuug des „Vereins Lehrer hei m" war recht Zvhl-13^°/» den Jubilar, beglückwünschte ihn und warf einen Rückblick! reich besucht. Rach Verlesung des Protokolls der letzten auf sein Leben und Dirken. Zur Freude der Gäste ergriff! Generalversammlung, Rechnungsablage, Erstattung des , and) der alte Herr das Wort unb dankte tief bewegt Jahresberichts und einem von Lehrer Deru-Mfa erstatteten für die Ehrungen Ter (Gefeierte konnte erfreulicherweise I Bericht über die Organisation des Vereins trat man in die dem Feste bis zum Ende beiwohnen: körperlich und geistig! Beratung der Tagesordnung ein. Rach längerer Debatte ist er noch bewundernswert rüstig, nur einige Schwerhörig- wurde der Beschluß gefaßt, eine neue Wasserleitung feit und Kurzsichtigkeit lassen das ungewöhnlich hohe Mter I von einer Quelle am Hoherair, die von der Gemeinde Michelerkennen. - Dem Jubilar hat es in seinem Leben nicht bach erworben und während des Sommers auf ihre Er- an herbei« Schicksalsschlägen gefehlt: seine Lebensgefährtin giebigkeit geprüft wurde, zu bauen. Die Kosten betragen wurde ihm schon früh entrissen und mehrere Kinder starben I 7—8000 Mark. Die Gelder sollen durch Ausgabe weiterer ihm Ein Sohn, der studiert hatte, wurde ihm im Alter! Schuldscheine, sowie ein weiteres Darlehen bei der Landes- von 29 Jahren durch eine plötzliche Krankheit entrissen. I Hypothekenbank aufgebracht werden. Tie Quellen lieferten Rur eine Tochter ist ihm verblieben, die den greifen Vater auch in der trockenen Jahreszeit noch bis zu 14 Kbm. mit aufopfernder Liebe pflegt Aus dem Lebe ns gang des Wasser pro Tag, ein Quantum, d'as für das Lehrerheim Jubilars sei noch folgendes angefügt: Am 1. Okt. 1805 mehr als ausreichend ist. Dü Untersuchung des Wassers als Sohn eines Lehrers in Usenborn geboren, widmete er im chemischen Untersuchungsamt zu Gießen hat ergeben, Hch nach dem Schulbesuch dem Beruf eines Geometers. Vom daß es für den beabsichtigten Zweck geeignet ist. Die Rettung, I Bochnm Gass .... Jahre 1827 ab trieb er die geometrische Praxis, teil? als die eine Länge von zirka 2000 Meter hat und in ba§ Baderas E. W. . . . Gehilfe, teils als selbständiger Geometer Im Jahre 18301 bereits vorhandene Reservoir der alten Leitung geführt Tendenz: ziemlich unterzog er sich der damals eingerichteten Prüfung als wird, erfordert einen Kostenaufwand von 7500 Mark. Die Berliner Geometer 2. Klasse. Im Winter 1830 31 besuchte er die Arbeiten sollen noch in diesem.Herbst begonnen werden, sodaß Oanada E. B. . . . beim Kataster amt zu Tarmstadt eingerichteten Vorlesungen die Leitung bis zum Beginn der nächsten Saison fertiggefteHt Darmstädter Bank . . und bestand 1832 die Prüfung als Geometer 1. Klasse. Von I sein wird. I Deutsche Bank . . . 1831 bis 1871 hat der Geometer 1. Klasse Euler im Auftrag S. H. Der Evan g. Jünglings - und 501 ä n n e r J gortmnnder Union 0. . der Behörden in 30 Gemarkungen Hessens und dem seit beroi« 1Dresdner Bank . . . 1866 preußischen Hinterland die Katastervermessungsarbeiten ausgeftihrt: seine Arbeiten werden heute noch als mufter- giltig bezeichnet Von 1871 ab beschäftigte er sich nur noch mit Privatvermessnnasarbe'ten Bon 1830 bis 1841 wohnte Euler in Lollar, bann zog er hierher nach ließen, wo er somit 64 Jahre ununterbrochen weilt freute ist er Ost eßen? ältester Einwohner. In cUen Schichten der Bevölkerung erfreut er sich hoher Achtung unb Beliebtheit. Deine Lebensweise hat der alte frerr seit Jahren nicht geändert, nur das früher mäßig geübte Rauchen hat er seit mehreren Jahren eingestellt ** Eine Sidun« der Stadtverordnetcnversamm- S. H. Der Evang. Jünglings- und Männer- ber ein feierte am Sonntag nachmittag in der Kleinkind er schule fein 18. Jahresfest. Die Festordnung bot durch ben Wechsel von gemeinsamem Gesang, Ansprachen, Zither- > Äriainat-DialitmetdUttaeN. unb Posaunenvorträgen, Deklamation gut gewählter launi- " " ger Gedichte und einer kleinen netten Aufführung, „Preis R D. T armftadt 3. Olt. (Mordprozeß Lotz.) Tw der Arbeit", reichen Genuß, Erbauung und ^Anregung Pfr. Angeklagte machte bei der Vernehmung den Eindruck völliger Schwabe bearüßte die Vevsnmmlnna herfa^ den c>ab-neÄ- Olebrochenheil. Lie ist )eit 1898 verheiratet und lebte mit ihrem bilbete teteteS btlbde die lebensvolle Festansvrache des Direktors des evang. Mordtat mehrere Tage l-ng genau Überleat. Mit von Schluchzen Predigerseminars zu Fnedberg Pros. Dr. Wurster mit oft unterbrochener Stimme schildert sie bic Tat genau so, wie ihren betben, an Phil. II, 1—3 sich anlehnenden, an die sie in der Anklageschrift dargcstellt ist. U... 12 Vereinsgenossen gerichteten Fragen: 1. Was ist Dir ' "* Verein? 2. Was bist T u -»em Verein? Tie Ansprache Stadtmissionars Döhler aus Marburg mahnte an frand der Simsongeschichte zu entschiedenem Kampfe gegen « wurde der frilfsvrediger Weber verhaftet, alles sündhafte Wesen. a1t. mehreren seiner 'Schülerinnen vergangen haben, . . -l- Friedberg 2. Skt. Seit gestern befinden sich ^^et^abcr ^deschuld.ber 9(r6eiter Dlts i ic Gemu nm er er Bewohner in einiger Ausregung, die mann seine Frau au s Eifcrsucht tot Ter Täter ist bereinigten MUchhcmdler haben nämlich ab 1. Oktober die | flüchlia- ™ L m ber Dieberherst^der Freyttchen S°u,e. NeE D°uc 8 um vor dem Kagerhof durch .u-^^^nnnrnüraüc. 10 Erbauung der Packt 9. Bauffuchtlmie m bn: Unterhaltungsarbei- toitmm^bÄnilatt für EwlcvtiM m Zr^^^Vereinz. sr» s-MMMMLZL lange nach Mitternacht zusammen^ •• Hessisch-Thüringische Staatslotterie, ^n der heute' begonnenen Ziehung der 6. Klafft, fielen Gewinne Don ie 5000 Mk. auf Nr. 40410 71299 o644, Gewinne non je 2000 Mk. auf Rc. 1804 2190 9303 12315 1548o 15796 22050 23379 27364 28584 30657 34349 42601 Her von seinem Sie Verwandten liche Mteilun Sohn, Schwiec Die alten Ffie Karl Gral, Mßerungsanlagen roäfitrung von Gr»i salion in der Provin 1904, Melassen wor Nach § 16 d fDapeiunqsaniogen ii durch die hierfür zuq Gießen, den 3( Großhep nach kurzem, 37 Jahren sa. M Gießen (Li Die Beerdig! nachmittags l/,51 aus statt. L--b«f,d-n «feiM S. W?.»1 inj ,;Atcr heitenr g untCiW ui ^ie Rechnung Jahr 1MM der Ms cn 8 ^ge lang aus 6121 $^Men Heute, i die ergebene Mitteilung, daß ich weg 20 nach ME Prima Marktstr. 5 Adolf Bieler Reitz, Vorsteher. Waiden rkenlose Telephon 119 Marktstraße 4 147.25 135.75 280.00 248.50 224.50 270.60 Anfang^561 >r Berg^rk SSL ^sWasch Feinste holländische SeSielMsclie treffen bis Mittwoch ein und sind von jetzt ab täglich zu baden. senbabn ■ ä*’* ■ sS*> Aohlkn k, ' T. & P’s. 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Aut die rauhen Winde am letzten Tage ist in der vergangenen Nacht starker Schneefall gefolgt Grünten, Sonnenkuppe, Daumen, Nebelhorn und alle umliegenden Berge sind bis auf 1200 Meter herab verschneit. Paris, 3 Okt. Wahrend der Boritellung un Eldorado- Theater in Nantes tötet e der Leutnant Thomas die Sängerin if^i^sTfäch ausgiebiger Xe/aVa ähbieslsthtrlhee Qrg. Packai a^fl kg zu 50.65MPV [ss“x/w]______________ Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, ekroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO-SALBE | frei von Gift u. Säure, Dose Mk. L—. O Dankschreiben gehen täglich eia. Wiehl, Naphtalan je 15, Walrat 2X Benioetetl, Venet. Terp., Kunpterpflwt*, Perubhliim Je 5, Eigelb SO, Chryixrobln t* Zu haben in den Apotheken. Hirsch-Apotheke und Universltäts» Apotheke in Glessen. br Thompson’s Seifenpulver Scfi um rx3 . , . spart „ , . Arbeit (Seid mundete Reisende fuhren mit den übrigen Pastagieren im Sonderzug nach Rybnik und wurden dort rm Krankenhause untcr- gebrackt. Ein Verletzter setzte Vz ^z' . von Rattibor erschienene Aerzte fanden nichts mehr zu tun. Die Aufräumungsarbeiten werden energisch bettreben. Breslau, 3. Okt. Eine Veriammlung von m der eler- trizitäts-techniscken Branche beschäftigten Arbeitern nahm einstimmig eine Resolution an in der es heißt : D^e Ber- Seif©8 la. meiste Kernseife bei5Psd.22H, bei 10 la. gelbe Seife bei5Psd.21H, bei 10Psd.20V2^, la. weiße Schmierfeife bei5Pfd.l7^, bei 10Pid.l6V,^. in schon.lOPsd.Zinkeimern 1,80.* la. gelbe Schmierfeife bei5Pid.!6H, bei lOPid. 15V, in schön.lOPsd.Zinkeimern 1,70^ L Steinhäuser Neuen Baue 17 Telephon 346 sproi t irf völlis^ Morbp^ Eindruck ° ntung lflb.e,inb lebte verlegt habe. E. K. G. V. Heute, Dienstag, beginnen die Probeü. worden, daß er seiner Sinne nicht mehr mächtig die Tat begangen habe. — Beim Volksfest in St. Eloud stürzten 5wm Amerikaner, welche eine neuartige F-csselballonfahrt zum Gevraucye des Publikums vorbereiteten, aus einer Dohr von 40 yjcetent zur Erde. Love war sofort tot, Foullev schwer verletzt- Dar-es-Salaam, 2. Okt. Von Lindi kommt die Meldung, das; die Wangoni die Gegend am mittleren Rovuma zu beunruhigen versuchen. Dauptmann Seyfried marschiert auf Massassi, um ihnen entgegenzutreten. Aus Jringa ward gemeldet, das; Sergeant Pietsch am 19. Sept, in Kidugala eingctronen ist. Eine Anzahl Missionare mit Familien bat sich nach Kädugala tn Sicherheit gebracht, andere sind in Lupunbe und Emmaburg geblieben'. Die Missionsstation Madibira ist gesichert. Ä Merere ist mit seinem Anhang in Ncuntengula. An der Westgrenze des Bezirkes Jringa ist alles ruhig. Das Kanonenboot Seeadler ist in Tar-es-Salaam cingctrvffen und ankert vor mit den Schiffen Thetis und Bussard.________________________ S? n auf bem Gleis. Das Dauptgleis blieb frei. Der 6ff? ungestört. Lokomotivführer Stephan und Deizer beide ^n Kattowitz stationiert, sind tot. Ein an- scheinend' schwer, aber nicht lebensgefährlich B^letzter und drei ? Verletzte, darunter der Zugstihrer Fuchs, wurden sofort »Ä dm im Samariterdienst auKgebtldettn Beamten und Ar. KJ! her nahegelegenen Lee-Grube verbunden und auf An- mdnE dls unterdessen eingetrassenen Baduarzte? 'N das Knapp, ßchastslazarctl bei C°crnitz gebraut. Sechs MNere^eM^mr^ Bekanntmachung. Die Rechnung vom Jahre 1904/05 und das Hebregister vom Jahr 1905/06 der Wassergenossenschaft Inheiden liegen vom 4. Oktober an 8 Tage lang auf dem Bureau des Vorstehers zur Einsicht offen. aK wohlschmeckend garantiert rein Victoria-Drogerie Inheiden, den 2. Oktober 1905. 6121 ---- Oktober-Markt, Mittwoch, den 4. d. M., —--- in meinem reichhaltigen Lager von hochmodernen Spitzen, Stickereien in Spachtel und Tüll, Besatz-Artikeln, Posamenten 06585] rc. rc. Gros;er Poste« Portieren, abgepatzt und vom Stuck, säst verschenkt, per Paar Mk. 2,-. Tisch-Plüschdecken, Lambrequins, aus Vlüsch oestickt. ver Stück von Mk. 2,— an. hÖ?Ä‘(> ^ch"le ui Dillen- ausorbenä von Hohen- Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr A. F. De Marko nach kurzem, aber schwerem Leiden im Alter von 37 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Marie De Marko und Kinder. Gießen (Liebigstraße 64), den 3. Oktober 1905. Die Beerdigung findet Dienstag, den 8. Oktober nachmittags ll,5 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. AujmnnW Fchschm Glcheii. (Staatlich anerkannte Unterrichtsanstalt.) Montag, den 0. Oktober, abends 8 Uhr, beginnt wieder ein Unterrichtskursus für Maschinenschreiben. Anmeldungen hierzu werden täglich von der Schulleitung, sowie am Eröffnungs-Abend im Lehrsaal III der Schule — Nordanlage 15 — entgegengenommen. Gießen, den 30. September 1905. ,, Die Schulkommifsion. ssen. Okt., 1A5 Uhr. i. Lahmeyer . • ■: i. Schnckert . ■ •; iler Berirwerk ■ • drehen Bergwerk ■ re-Awerik. Paketf. ieT Bergwerk. • ■ lütte eT Handelsges. ■ • Städter Bank • ■ • ehe Bank - ' ich-Asiat Bank .nto-Kommandit. • Em Juwel ist ein zartes, reines Gesicht, rosiges, jugendsrisches Aussehen, weiße, sammetweiche Haut und blendend schöner Teint. Alles dies wird erreicht durch: Sleckenpferd-Lilienmilch-Seife v. Bergmann & Co., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpserd. ä St. 50 Vs. bei: P. I. MöbS, 2lug. Noll, Emil Koch. C“/, infiten. >nt vom wiheren Gießener ut ber berliner um- einem Ruse als außer. 't Greifswald zu «e itt dort an Stelle des bis .um ordentlichen Proießor Wen Jnstiti.ls an Stelle Menen, aiiserleneinlt. —. gbericMe „ der Bank für Hanärt empfiehlt in nur feinsten Qualitäten zu bekannt billigen Preisen Mim Wallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262 Wohne vom 2. Oktober ab Aeßrche 7, Mrt. Gleichzeitig empfehle michzurAus- führung v. Massage, Dampf- und Heissluft-Behandlung (auch in der Wohnung der Patienten), Nachtwachen. Alle vorkommenden Arbeiten der Krankenpflege werden gewissenhaft ausgeiührt. Langjährige Tätigkeit. Prima Zeug- uiffe u. Empfehlungen. [06436 eingetroffen [5122 Weinstube Seibel Bekanntmachung. Karl Gral, Kirchenplal, 15, ist zur Ausstwrung von Ent- fation in der Provinzialhauptstadt Gießen betreffend, vom 1. August !904, ^af'§cn1J’Obetnaenannten Polizeiverordnung dürfen Ent- maperungsanlagen im Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zugelaffeneu Unternehmer ausgesuhrt werden. Gießen, den 30. September 1905. D ho Großherzogliche Bürgermeisterei Gießest. Mecum. _____ Jedes Quantum kann stets zum billigsten Tagespreis geliefert werbcn. — Prompter Versandt nach Auswärts. [4990 J. M. SchuBhof Versand pr.Nachnahme od.vorh.Kassa. Kronen-Dlamentstahl . . M. 8.25 KronenSilberstahl - - - M.2.25 Streichriemen ..... M. 100 I Raslarschalen u. Pinsel a M. 0 50 1 Rasierseife u. -Pulver ä M. 0.25 tlller In feinem Etui M. 800. Calle ZwegS höchster Rgmiiunfeskf geprüfter Hellgehilfe und Masseur ?einster Bßedicinal- ^Wirtf(fiaff. bauksditzkont ist bon ■e ^.pehlar teilen im der ertvartete hon der Gesell- bis jetzt Produktion der Gesell- >or verschlossen ist, so auf das Erstägnis scheu seien erhöhte Erz- un mit Lohnerhöhungen * rboeNnnlt! ?. Rs d. M. war der Koppen- amm bis zu einer Höhe 9 e bedeckt. Der Schnee n. - sln den galizischen isees Heerauqe, ist ein t§ Hannover vom Felsen . - In Tuennar bei ;ne Grplosion eines mehrere Gebäude zerstört jährliche Verlehnnqen. - be'tiqer G n f l o n nieder- rstört. Tie Eisenbahn ist letzt. Auch ans E o m o Ses Sturmes berichtet. — chsten Stadtteil von Paris, ner unaeheuren Menschen- 1er Troschke und qinq mit furchtbare Panik und erst tonnten mehrere Sem fie etliche 100 Wette zahlreiche BerwunduMn. te Person ist nachts im m ziemlich hehenMem Todes-Anzeige. Heute morgen 5 Uhr wurde mein innigstgeliebter Mann, unser gnt^ Schwager und Onkel WilheSm Seibert von seinem Leiden durch einen sanften Tod erlöst. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Seibert geb. Vogt Giessen (Ludwigsplatz 15), den 2. Oktober 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. Oktober, nachmittags 4 Uhr vom Portale^ des alten Friedhofs aus statt. kaufmännischer Verein Giessen. Samstag, den 14. Oktober 1905, abends 9 Uhr im Vereinshause Außerordenlliche Kauptversammlung Tagesordnung: Arbeitsplan. v/v Anträge gemäß § 51 der Satzungen. ' 10 Der Vorstand. Rose Noel durch einen Sckwß aus seinem Dienst^Nevolver. Ei rn „m.. .... ,.-..... , wurde festgenommen und gab an, daß er beobachtet hatte, wtt bie Seife nach Katt-Witz fort. Drei die Noel voll der Mhue herab mit einen; ™ 1 Umsonstu.franko hracht-Katalo gierde^,l«oidn,oVtik-I Spiel-, M-.IUW. etc °. 500C> ‘^^"“ver^n.' Fritz Hammesfahr Versandhaus, FOCuß bei Solingen. , 6_________ „-rrnr—~^> Neuheit! Nur bei mir zu haben. Z R D R G.M. F 5Jähr. Garantie- «‘2 IcicwriioStffn Rasier- messet der Welt. Haarschneidemaschine „Perfect" M. 5 00 Oel-Abzlahstelne In Etui ä M. 2 50 u. 5.00 Mwch,i>.4.Mobell.Z., nachmittags 2 Uhr, werden int Biekerschcn Saale 1 Sovha, 1 Bertikow, 1 Schreibtisch, 1 Stegtifch, 1 Spiegel, 1 Kleider- chrank, 1 Damenuhr u.v.a. versteigert. [5139 Geißler. Gerichtsvolliteb''r^ F reibank. Leute Bs/io Kuhfleisch 54 Pfg.___________ Meiner verehrlichen Kundschaft empfehle ich neben Maggfs Würze in Fläschchen besonders auch Maggi’s Snppec in Würfeln zu 10 Pfg. für 2 gute Teller. 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" Orbc: erW haben Zerlin. 2; her Lbcrsd M,n. «ifnjiD Ro- ßberfoti Lbr M «ffÄ# tat Ä’ä " _ Der neu »M "K«* -Lereinigten Stau Handlungen wur der Zeit zu den b dem fuhren- — Die gZerhalten ihres aug Petersburg « nehnien zu dürfen Witte gehabt h' graphisch nntgete, Qto.* jede Bezieh» ..Die > von liberaler Seid preußische Lan WahlkreiSeint Wahlverfahre Dresden, zweiten Kam, Stelle der antzges servatwe, 8 1 Freisinniger, 1 sich demnach m 2 Mitgliedern d demokraten zufa^ demnach beseitig München, de§ lanbraitt\ jolqtnbtn Mittag Ändesrate dahin Verhinderung der ländische Schlachtt ung der Agitation writnrn Augrsiör die Argirrnng er nach dem neuen österreichisch und nur solche • vor der Schlack ßiening möge a tragenden Stadl Breisverhältnisse Fleisch und die bkW. herabzui und' d ^nnitadt Chrj ??ürstlich§ ^Erdlenstordeng mtt Person bei k',. ^btei *rnt «jj'tof Mann „rW Kasse/" der am ffaup btt ^uleZ^nas Feodor m^°rob mieten. 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