Nr. 129 tsgkt- flufeet Sonntags. jbem ®te6enn Anzeiger »erben tm Wechsel mit dem Kesffjche» Landwirt die 6kfcat sich um einige Personen vermehrt. Verletzt sind unter andern e'n mexikanischer Mgeordneter und ein Provinzial-Büraermeister. Der Zustand der Verwundeten ist befriedigend. Die Bomben waren aus der Provinz nach Paris gesandt. Der Wsender ist verhaftet, die Verhaftung des (Emr Pfänners steht bevor. Trotz ber Diskretion, welche der Untersuchungsrichter Levdet beobachtet, heißt es. daß d.e Gerichtsbehörde den Urheber des Attentats kennt. Der Schuldige soN ein Spanier namens Mona im Mter von 25 bis 30 Jahren sein. Seine Anwesenheit in Paris war sett.achi Tagen der Polizei fignalufert Cr ist Mitglied einer anarchistischen Bande, deren übrige Mitglieder verhaftet toirrben. Er selbst ist 'ttotz eiftiger Nachforschungen nicht anffindb-ir, obgleich ein Komplize sein S'gnälement gegeben hatte. Auf Anordnung des Untersuchungsrichters wurde auch ber Anwalt Pc alato verhaftet, der sich schon immer mit der anarchistischen Bewegung in Spanien beschäftigt hat und Kenntnis von dem geplanten Attentat gehabt haben soll. Malato wurde alsbald einem längeren Verhör unterzogen. Als mutmaßlicher Urheber des Anschlags gilt auch bet Anarchist Ferras, der seit dem 26. Mai aus seiner Wohnung! verschwunden ist. , . . . Ein der Teilnahme an dem Mordanschikage verdächtiges, tn Bordeaux verhaftetes Individuum wurde wieder frei gelassen. Zu dem Mordanschlage schreibt die „Nordd. Ällg. 8tg.y< Mit tiefer Empörung gegen die ruchlosen Urheber be# Bubenstreiches und mit aufrichtiger Teilnahme für die Verwundeten geben wir unserer Freude darüber Ausdruck, daß das Leben des Königs und des Präsidenten Loiibet in schwerer B-drohung unversehrt aebliebcn ist. Wir beglückwünschen beit König und das französische Volk zu der Bnvahrung ihres Staatsoberhauptes vor schlimmem Unheil. Mit tiefer Sympathie gedenken wir der Königin-Mutter von Spanien, Maria Christina. Wir hoffen, daß in der Seele der edlen Fürstin wie bei allen Spaniern der Erbitterung durch die Schreckensbotschaft sich ein Gefühl berechtigten Stolzes üb"r die furchtlose könig- liehe Haltung htnzugesellt, die Alfons XIII. im Augenblicke bes Attentats bewiesen hat. Zum preußisch-hessischen Lotterievertrag wird uns von besonderer Seite folgendes geschrieben: Tie ersten offiziösen Mitteilungen über diejenigen Punkte des mit Preußen vereinbarten, aber noch nicht förmlich abgeschlossenen Lotteriever- trages, welche für die beim Betrieb der Lotterie Beteiligten (aber insbesondere für die Kollekteure) von Interesse sind, haben die verschiedenartigste Anftiahme gefunden. Während Die Gegner sich enttäuscht stellen, nach dem Mitgeteilten von einem „mageren Resultat" sprechen und vermuten, die Rente müsse eine „recht mäßige" sein, weil die Regierung sich auch jetzt uoch geniere, die Summe zu nennen, halten die Freunde einer wirtschaftlichen und verständigeren Gestaltung des deutschen Lotterrewesens mit ihrem Urteil noch zurück, bis erst nach Abschluß des Vertrags und Vorlage an die Landstände der wesentliche Inhalt des Abkommens bekannt wird und beurteilt werden kann, wie danack imfcr Land (und nicht nur die Kollekteure) ab- schneioen. Dielen aber ist schon mit der offiziellen Mitteilung des sie Interessierenden mancher Stein vom Herzen gefallen, und sie begrüßen es dankbar, daß die Negierung — gegen alle sonstige Gepflogenheit — es ermöglicht hat, ihnen noch vor Abschluß des Vertrages das für sie Wichtige mitzuteilen. Die Kollekteure haben daraus ersehen, daß alle Besorgnisse vor einem Ueberfluten unseres Landes mit preußischen Einnehmern hinfällig geworden sind, daß vielmehr umgekehrt und im Gegensatz zu der sonst üblichen Rekrunernng der preußischen Einnehmer die allermeisten hessisch-thüringischen Kollekteure auf ihren Wunsch einfach als preußische E i u n e h m e r ü b e r n o m m e n und behalten werden und daß ihnen daneben der Ueberaang in die neuen Verhältnisse in doppelter Hinsicht erleichtert werden soll: erstens dadurch, daß nicht mir die eben bevorstehende sechste, sondern auch die bis zum Mai 1906 währende siebente hessisch-thüringische Lotterie als solche ausgespielt werden soll, dann aber auch noch dadurch, daß zur Gewährung von Beihilfen für solche Kollekteure, denen der Umfang der zu übernehmenden preußischen Einnehmerstellen mir einen teilweisen Ausgleich für ihren Ausfall bietet, ein Betrag von 500 000 Mk. ansgeworfen werden soll, vorausgesetzt, daß es ungeachtet der durch maßlose Agitationen Einzelner eingerretenen Erschwernng gelingt, die Landtage der beteiligten Staaten ebenso von der Billigkeit einer solchen Verwilligung zu überzeugen, wie dies unsere Negierung den anderen Negierungen gegenüber gelungen zu sein scheint. Schon bei Abwiigung des Ausfalls für die Kollekteure wird man, wie bei späterer Prüfling des ganzen Abkommens, immerhin beachten muffen, daß eine Fortsetzung des derzeitigen hessisch-thüringischen Lotteriebetriebes mit seinen Auswüctffen und seinen lieber» griffen ans verbotene deutsche Lotleriebetricbe für die Dauer mit dem Wesen und dem Ansehen eines Staatsbetriebes unvereinbar gewesen wäre, vielmehr man beim nächst zu sehr lv e i t g e h e n b e n Einschränkung^'« gezwungen gewesen Ware. Wenn mit dem geplanten Ab- Wie der sozialdemokritische GewerkschaftStag tn Köln VStt der Bonner Universität geehrt wurde. Nach dem Bonner ^Gen.-Anz.^ wurde der Alte Zoll in Bonn aus Anlaß deS Ausfluges der Teilnehmer deS Gewerkschaftskongresses nach Königswinter bengalisch beleuchtet. Der Alte Zoll in Bonn bildet den Abschluß der Universitätsanlagen und macht vom Rheine her einen imponierenden Eindruck. Aus ihm befinden sich daS Denkmal E. M. Arndts und zwei Kanonen, die Kaiser Wilhelm L aus der Kriegsbeute der Jahre 1870/71 der Universität überließ. Eigentümer ist die Universität. Ein Bonner Bürger äußert sich über die Erleuchtung in einem Schreiber» an daS genannte Blatt folgendermaßen: „Tie notleidenden Proletarier" machten eine Festtahrt tnS Siebengebirge mit einem gemieteten Tampfboot. Als diese- zwischen 9 uns 91/, Uhr vor Königswinter ankam, ging bann auch die Illumination von statten. Raketen stiegen auf, und zum Schlüsse wurde die Plattform mit den ehrwürdigen Bäumen grün imb rot erleuchtet. Sel;r großartig war die bengalische Beleuchtung gerade nicht, auch nicht von langer Tauer, da bas Schiff mit verlangsamter Fahrt, aber ohne anzuhalten, weiter fuhr. Empörend war jeboch, baß bas „ausgebeutete Proletariat", das eine Kapelle mit sich führte, ivähreud der Porbeifahrt die Mari eil la ise soielie imb daß die Festgenoffen hierzu einen deutschen Text sangen. Was würbe wohl ber alte Arnbt lnerzu gesagt haben. Damit dem Bilde der Rahmen nicht fehle, will ich noch bemerken, daß ein zahlreiches Publikum, dessen Aiehrzahl aus klassenbewußten Unter- örü efteu und Notleidenden besteht, dem Schauspiel mit Andacht und Teilnahme znsah." Der Einsender dc3 Schreibend bezeichnet sich als $bu gehöriger der Nheinisch-nationalliberalen Partei und bemerkt noch, daß, da der „Alte Zoll" Eigentum der UnioersitätS- behörde ist, seine Erleuchtung der Genehmigung der Universitätsbehörde bedurft hätte. * Die Bergnovellen im preußischen Herrenhaus. Gr-af Bülow hat am Freitag im preußischen Herrenhaus wiederholt das Wort ziir Verteidigung ber Bergnovellen ergriffen. Er betonte bie ernste und nii'chsame Arbeit, welche Negierung unh Abgeordnetenhaus mit den Vorlagen gehabt hätten, wodurch er den Wunsch einer unveränderten Annahme zu erkennen gab, und glossierte die im Abgeordnetenhaus von konservativer Seite ausgestellte Behauptung einer „Kapitulation vor der Sozialdemolratie" dadurch, daß in diesem Sinne schließlich, wenn man wolle, die ganze Arbeiterschntzgesetz-^ gebung aufgefaßt werden könne. Mit solchen Schlagworte^ aber, sagte Graf Bülow, lassen sich soziale Maßnahmen und Forderungen nicht abtun. T>otz der zum Teil sehr scharfen Kritik konservativ^ HerreuhauS-Nebncr — Frhr. v. Manteuffel gab als Erster den Bedeuten gegen einen erhöhten Bergarbeiterschutz AuS- .druck — wirb Graf Lülow auch hier baö Ziel erreichen^ Neues mustergültiges inmitten herrlicher Gebir&swaldunten. Badeschrift durch die ßadeverwaitunä.. ■ A.-V.r 5 Bi nebft • nntei miet 9 24 aller Gar! ? m. c iu i evei Jnhalatonum. man bei uns doch wohl Grafen zu, er 2.^ von Biebrich ist ein unbekannte Leiche, die Bis zum 1. Juni 1905 wovon am genannten 66 223 Bäder wurden Jahre hindurch in sehr erheblichem Maße zunehmen muß, steht im Interesse der Aufrechterhaltung des europäischen Friedens außer Zweifel. Totschläger auf die Stirn. Glücklicherweise konnte ich den «Ählag parieren, sonst stände ich heute nicht hier. Zur Gegenwehr schlug ich nunmehr meinerseits m i: meinem Schirm auf den Grafen ein. Die Stirn des der Fall ist, sogenannte Strafportomarken eingeführt und auf die mit Strafporto belasteten Postsendungen geklebt werden, wodurch jeder Zweifel an der Authentizität derartiger Be- ! aktungsvermerke beseitigt wird. DaS Neichsvostamt hat in einem dem Verbände erteilten Bescheide erklärt, der Einführung besonderer Nachportomarken zur Erhebung der Ge- ulhren für unfrankierte oder unzureichend frankierte Sendungen änden betriebstechnische Schwierigkeiten entgegen, denen egenüber die etwaigen Vorteile nicht ins Gewicht fielen. Es wäre aber wünschenswert, wenn die Angelegenheit noch einmal etwas eingehender geprüft und berücksichtigt werden würde. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag den 4, Juni 1905: Anhaltend heiter und sehr heiß. Näheres bitrcb die Gießener Wetterkarte. CoBumbus Cigarre ü S Ptg. unübertroffene Qualitätscigarre, keine Ansstatl»,ng nur Qualität empfiehlt C. Volk, Grünbergerstr. 4, Gieren. SpHpfan des Großherzoglichen Kurtheaters Bad-Nauheim. Direktion Hermann S t e i n q o e t t e r. Montag den 5. Juni: .Der Raub der Sabinerinnen. Schwan! von Franz und Paul v. Schönthan. Mittwoch den 7. Juni; „Unter vier Augen", Lustspiel von Ludwig Fulda. Hierauf: „In 3ivi(", Schwank von Gustav Kadelburg. Daztl: Balletemlagen von Frl. Emma Datbe, Balletmest'terin vom Erfurter Stadttheater, und Frl. Siicie Dertz, Solotänzerin vom Erfurter Stadt« thearer. Freitag den 9. Juni: „Goldfische", Lustspiel von Franz v. Schönthan und Gustav Kadelburg. Was in anderen Ländern geht, muß : auch zuwege bringen. § Bad-Nauheim, 2. Juni, ind 6985 Kurgäste angekommen, Tage noch 5213 anwesend waren, bis zum 1. Juni abgegeben. Mainz, 1. Juni. Im Felde Naubinord verübt worden. Die der bloßen Faust hervorgerufen sein konnte. Es war ein ganz hübsches Loch. (Heiterkeit.) — Bert. Jnstizrat Wronker teilt fest, daß Graf Pückler am gleichen Abend in Berlin in einer Voll'sd^rsammlung gesprochen hat. Staatsanwalt Reimer Ich. kann cs vom Standpunkt des Angeklagten verstehen, daß er gegen den Grafen erheblich voreingenommen ist. Das darf ihn aber nicht zu einem Benehmen verleiten, wie cs der Ang klagte beobachtet hat. Für den Angeklagten kommt erschwerend in Betracht, daß er eines der ersten Hotels zum Schauplatz seiner Tat benutzte, wo sonst nie derartiges vorgekommen ist. Ich beantrage eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten. Bert. Justizrat Wronker: Ich möchte über diese Verhandlung als Note schreiben: Was du nicht willst, das man t*ir tu, das füg auch keinem andern zu. Ich bin der Ansicht, daß der Angeklagte schuldig ist, und daß der Schlag des Grafen Pückler ein Akt der Notwehr war. Eine Strafe erscheint mir deshalb am Platze, aber keine Gefängnisstrafe. Die beider: Männer begegnen sich. Beim Zuschlägen ist dem Levy der Schirm aus der .Hand ge- !eilten, und nun griff er zu dem Schlagring. Ich bitte zu bedenken, welches ungeheure Maß von Erbitterung in einem sonst so ruhigen Manne wie Levy vorhanden gewesen sein muh, wenn sie sich so explosiv Luft macht. Er war einfach rasend vor Zorn. Nachdem gewissermaßen vom Gegner des Angeklagten das Fau strecht proklamiert worden ist, dann kann man es dem Angeklagten nicht sonderlich verübeln, wenn er sich einmal hinrechen äßt. Ich halte eine Geldstrafe für ausreichend. Das Gericht fällte folgendes Urteil: Es ist erwiesen, daß der Angeklagte in ganz ungualifizierbarer Weise sich gegenüber dem Grafen benommen hat, der ihm keine Veranlassung dazu gegeben hat. Er hat auch einen Schlagring benutzt. Das ist roh und brutal, weshalb dem Angeklagten mildernde Umstände nicht zugebilligt werden konnten, zumal er die Benutzung des Schlagringes auch in der Verhandlung noch geleugnet hat. Der Gerichtshof hielt deshalb eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten für angemessen. Kcer nnb Klette. — Die Kosten der Flotten. Ein englischerParla- /nentsbericht berechnet die Ausgaben für die Flotten der sechs größten Seemächte in folgender Weise: Aus Stad! und Kanö. Gießen, 3. Juni 1905. - Zur Wahlrechts-Vorlage. Die Verfassungskämpfe beginnen. Nach der „Mainzer Volksztg." bringt die sozialdemokratische Fraktion im hessischen Landtag den Antrag auf Abänderung der hessischen Versassungs- urkunde und Abschaffung der Ersten Ständekammer ein. Nachdem die Erste Kammer den Wunsch nach bedeutender Erweiterung ihrer Befugnisse in Form eines Initiativantrages geäußert hat, nimmt sich diese schroffe Antwort der Sozialdemokraten als ein derber, aber nicht ganz unberechtigter parlamentarischer Scherz aus. Jedenfalls aber verschlechtern sich durch derartigen Schroffheiten auf beiden Seiten die Aussichten für die Wahlrechts-Vorlage leider sehr wesentlich. Feuerwehrfest. An den Gesamtchören der vereinigten Gesangvereine werden, so schreibt man uns, sich be- teiltgen: Bäuerische Gesangverein, Bürgergescllschaft, Gemütlichkeit, Harmonie, Heiterkeit. Konkordia, Licdcrkranz, Maschinenbauer-Gesangverein, Sängerchoc des Turnvereins, Sängerkranz. Nur ein Verein steht noch mit seiner Zusage aus. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, beginnen die Proben bereits am nächsten Montag und Mittwoch. Es steht außer Zweifel, daß aus allen Vereinen eine starke Beteiligung zu verzeichnen sein wird. Auch Freunde des Gesanges, wenn sie auch keinem Gesangverein als Mitglied angehören, werden gern willkommen geheißen. *• Strafportomarken. Der Verband der Vereine Hreditreforrn e. V. in Leipzig hat an das ReichSpostamt eine Eingabe gerichtet, in welcher die Einführung von Strafportomarken angeregt wird für solche Postsendungen, die nicht genügend frankiert sind. Zurzeit wird bekanntlich die der Höhe des Strafportos entsp"echende Zahl nur mit Blaustift auf den Postsendungen verzeichnet. Aus derartigen Blaustiftnotizen ist niemals zu erkennen, ob sie wirklich von der Post oder von sonst jemand herrühren. Es erscheint deshalb zweckmäßig, daß auch bei der deutschen Neichspost, ähnlich wie es in der Schweiz, den Niederlanden und Oesterreich-Ungarn Herichtslaal. R B Darmstadt, 2. Juni. Die diesmalige Schwur» aer ichtsveri ode wird sich iltti Ganzen mit zehn Straftaten zu beschäftig'^ Wen, darunter eine Brandstiftung, ein Kindesnwvo, ein TotschLagsversuck, Mer Sittlichkettsperbrechen, drei Meineid^fälle usw. Heute standen zwei Dienstmädchen vor den Schranken, das eine wogen Meineids, das andere wegen Du- desmards. Die Anna M^r.e Höfer in Grast-Gerau soll in einem früheren Prozeß mit ihrer Herrschaft beschworen haben, für eine Schürze nur 1 Mark erhalten zu haben, während sie tatsächlich 4 Mark erhielt. Da die Angeklagte vor dem Richter den Eindruck geistiger Minderwerllgkeit mackste, wurde auf Antrag ihres Verteidigers, Justizrat Langenbach, beschlasstn em Gutachten W K^sarsundbestsamts Är ihren Geisteszustand einznholen und die Verhandlung einstweilen, zu vertagen. — Die zweite Anklage auf Kin destö tu n g. richtete jtd) ^egett die 1887 gobvrone Dienstmagd Karottne Wllhelmme Boch aus Neckarl>in^ch. Sie war geständig, ibr anfangs Mat geborenes uneheliches Kind sofort nach der Geburt getötet zu haben und zwar vorsätzlich: die Angeklagte freute ttef und gab an, daß die Tat aus Verzweiflung geschehen set. Die Geschorenen billigten der Bach mildernde Umstände zu, worauf sie zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Dte Verhandlung fand unter Ausschluß der OcffeMlichkeit statt. IL" yanshaltungsgdd spart Grafen blutete. Vors.: Es wird behauptet, daß Sie angefangen haben. Ferner, daß Sie mit einem Schlagring geschlagen haben. Angekl.: Das ist ein Märchen. Vors.: Führen Sie einen Schlagring mit sich? Angekl.: Ja, um mich auf meinen Reisen int Ausland gegen einen etwaigen Ueberfall wehren zu können. Es wird nunmehr in die Zeugenvernehmung eingetreten. Das Hotelpersonal — Geschäftsführer, Kellner, Portier, Fahrstuhlführer usw. — bekundet übereinstimmend, daß der Angeklagte der Angreifer gewesen ist und bei der Schlägerei einen Schlagring benutzt hat. Angekl.: Ich habe meinen Schlagring nicht benutzt. Graf Pückler als Zeuge erklärt, der Angeklagte sei ihm durch sein merkwürdiges Benehmen ausgefallen. Ich, so führt Graf Pückler fort, dachte mir gleich: dieser Mann ist nicht ganz sicher. Auf einmal kommt der Levy aus mich zu und droht mir mit dem Schirm. Ich hielt ilstt zuerst für einen Spaßmacher, der wohl nicht ganz normal ist. ((Heiterkeit.) Als es mir schließlich zu bunt wurde, sagte ich mir, den Kerl müßte man ein bißchen diirchhauen. (Erneute Heiterkeit.) Ich sagte: Was wollen Sie denn eigentlich von mir? In diesem Moment bekam ich auch schon einen Schlag auf die Stirn, und zwar mit der Faust. Vors.: Haben Sie gesehen, daß der Angeklagte mit einem Schlagring zuschlug? Graf Pückler: Nein, aber ich fühlte einen starken Schmerz, der nicht durch einen Schlag mit chon mehrere Tage im Freien gelegen haben muß, wurde von Arbeitern entdeckt. Der Mörder ist unbekannt. Ter Staatsanwalt hat eine hohe Belohnung ausgesetzt. Der Ermordete ist anscheinend ein Kroate. Seine Hose ist mit Ocl befleckt. * Kleine Mitte'lnua^n aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ein 19 jähriges Dienstmädchen in Gernsheim goß Spiritus in einen brennenden Kocher. Dabei erplodierke die P e t r o l e n m k a n » e, und das Mädchen erlitt so chwere Brandwunden, daß es unter schrecklichen Schmerzen st a r b. — Der in der Dortelweilerstraße m Frankfurt wobnende 40 Jahre alte Fuhrunternehmer Jakob May machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende, nachdem ihn der Vater eines 10 jährigen Mäd- chens, an dem May ein Stttliebkeitsverbrechen begangen hatte, zur Anzeige'gebracht hatte. May hatte dem Manne 1000 Mark Schweigegeld geboten. Der Prozeß Pücklcr-Levy. (Nachdruck verboten.) S. u. H. Berlin,?. Juni. Vor der 3. Strafkammer des Landgerichts I ^gelangte heute die gegen den Juwelenhändler Levv aus Frauk- urt a. M. von der Staatsanwaltschaft erhobene Anklage wegen Körperverletzung zur Verhandlung. Es bandelt sich um den bekannten Vorgang, der sich am Ende vorigen Jahres im Hotel de Rome in Berlin zwischen ihm und dem Grafen Pückler zutrug. Levy äußerte sich wie folgt: Ich kam Anfang November 1901 nach Berlin und stieg im Hotel de Nonie ab. Ich ließ mir die Fremdenliste geben. Dabei las ich auch den Namen des Grafen Pückler. Auf meine Fragen bestätigte man mir, daß das der bekannte antisemitische Agitator sei. Ich fühlte mich dadurch beleidigt, daß ich gezwungen war, mit dem Grafen unter einem Dache zu schlafen. Mein religiöses Gefühl war dadurch aufs tiefste verletzt. Am Nachmittag saß ich im Schreibzimmer. Während ich schrieb, vernachm ich einen furchtbaren Spektakel. Beim Umdrehen sah ich einen Mann, der die Zeitungen aus allen Fächern herausnahm, dann wieder hinein tat und dabei laut pfiff. Man sagte mir, das sei Graf Pückler. Auf den Straßen und auch in den Restaurants Berlins wurden damals Flugblätter verteilt, des Inhalts: 1. W e r e i n e n In den totschlägt, bekommt einen Taler. § 2. Wer zwei Juden totjchlägt, bekommt zwei Taler usw." In Verfolg.dieser Flugblätter liefen täglich im Hotel Postkarten ein: „Herr Graf, ich habe einen Juden verhauen, schicken Sie mir einen Taler." Eine andere Karte lautete: „Jtzch habe einen von der krumm- i)einigen Rasse in den Bauch getreten, schicken Sie mir 3 Mark." Das reizte mich natürlich. Für uns üddeutsche Inden ist es unbegreiflich, wie die Berliner Juden sich die Pückler-Schmach gefallen lassen. Ich bin kein engherziger Mensch. Ich habe int Kriege Hunderten christlicher Soldaten die Wunden verbunden. Das war einfach Menschenpslicht. Am dritten Tage meines Aufenthaltes in Berlin saß ich im Wintergarten des Hotels. In dem nur durch eine Scheibe getrennten Speisesaal saß Gra Pückler, der mit einem sogen. Totschläger allerlei Hallueinationen machte. Ich wollte einem Zusammenstöße aus dem Wege gehen und beabsichtigte, den Wintergarten zu verlassen. Man lachte mir höhnisch nach, und zwar gerade von der Seite aus, wo Graf Pückler stand. Dadurch wurde ich noch aufgeregter. Inzwischen war aber Gra Pückler auch schon in den Wintergarten gekommen. In der Hand hatte er einen Totschläger, den er hochhob. Dabei sagte er: „Ju d e, wenn du was willst, komm heraus, ich schlage dich tot." Ich trat auf den schlug mich in diesem Moment mit seinem j f bie Stirn. Glücklicherweise konnte ich • Berlin, 2. Juni. Als der Kronprinz heute mittag auf dem Kurfürstendamm mit seinem Automobil nach Berlin fuhr, stieß er mit einem von einem Arbeiter gezogenen Handwagen zusammen. Der Handwagen ging in Trümmer, der Arbeiter wurde an einer Haud verletzt. — Heute vormittag überfuhr das kaiserliche Begleit-Automobil auf der Strecke zwischen dem großen und kleinen Stern einen Gemüsewa gen. Das Pferd wurde chwer verletzt, der Wagen zertrünimert und zwei auf dem ^lutschbock sitzende Frauen gegen die Bordschwelle geschleudert. Die Insassen des Automobils, mehrere Offiziere, stiegen sofort ob und bemühten sich um die Verletzten, die nach der nächsten Unfallstation gebracht wurden. Die Verletzungen sollen nur leichter Natur sein. • Durban (Natal), 2. Juni. Mittwoch nacht wütete in dec ganzen Kolonie ein heftiger Sturm, der großen Schaden anrichtete. In Pinetown ist das Wasserreservoir geborsten. Ungefähr 200 Indier und Eingeborene sind umgeko m m e n. Die Verbindungen sind unterbrochen. Dec Postzug von Johannesburg mußte dreizehn Stunden südlich von Esteourt liegen bleiben. Bei Umzinto ist das schwedische Schiff „Trichera" wrack geworden; neun Mann der Besatzung einschließlich des Kapitäns sind itmgefommen. wer A IHÄGGI3 WÜRZE | mit dem Krenzstern H verwendet. Ein qniu kleiner Zusatz derselben V Z macht die einfachsten Suppen, Getnüse re. r.. . W kräftig im Geschmack. C3/c (5. zstcrrr) J Denn da? wird in konservativen Kreisen selbst als nicht erwünscht betrachtet, daß das Herrenhaus in diesem Falle ernstliche Schwierigkeiten macht und dadurcki einen Konflikt zwischen der Rechten und der Regierung herbeiführt. Die Konservativen erklären, die Vorlage in der Kommission eingehend und sachlich beraten zu wollen. Nach mehrstündiger Debatte wurde sie dieser überwiesen. Das gleiche Schicksal hatte der Antrag Gamp über die zeitweilige MutungSsperre. Knli'and in Sturm und Drana Ein im AuSlande verbreitetes Gerücht, her Zar sei e r- jhorbet worden, ist, wie die PeterSb. Tel.-Ag. der Welt verkündet, gänzlich u n b e g r ü n d e t. Nach einer Mitteilung deS MinisierittmS des Auswärtigen richtete dasselbe kein Rundschreiben über die Einberufung einer Volksvertretung. Seit gestern früh befinden sich mehrere Fabriken in verschiedenen Stadtvierteln Petersburgs im Ausstand, so die Waggon-Bauanstalt, wo Kosaken die angesammelten Arbeiter mit Nagaiken auSeinandertrieben, die Putilowwerke, wo Kosaken und Infanterie bereit stehen, und die niechanische Fabrik Glebow, wo 150 Kosaken postiert sind. Ernstere Zusammenstöße sind bisher nicht vorgekommen. In Warschau verfolgten Geheimagenten zwei junge £eute und feuerten auf sie, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Die Verfolgten entkamen. Die Bewegung unter den Arbeitern in den Fabriken von Lodz nimmt einen deutsch-feindlichen Charakter an. Die Arbeiter fordern die Entlastung der deutschen Werksührer. Werden ihre Forderungen nicht erfüllt, so drohen sie die Fabriken zu demolieren. Bei der Moskauer Pforte soll es zu einem Zusammenstöße großer Arbeitermaffen mit starken Truppenabteilungen gekommen sein. Seit über einer Woche werden in der kaukasischen Stadt Rachichtschewan im Gouvernement Eriwan und den benachbarten Dörfern die Armenier von den Tartaren aus- geplündert und ermordet. Die Angriffe der Tartaren sind förmlich organisiert. Die Zahl der Verwundeten und Getöteten ist sehr groß. Dörfer und Kirchen werden von den Tartaren ausgeplündert und die ihnen entgegentretenden Priester ermordet. Die Armenier haben keine Waffen, um sich zu verteidigen; auch fehlt es an Soldaten und Polizei, um die Bevölkerung zu schützen. In Pariser russischen Kreisen ist „man' der Ansicht, daß die russische Dynastie mehr und ni"hr dem Schicksal einer Maria Stuart oder der Bottrbonen entgegengehe. „Man^ befürchtet jedoch, vorher werde Rußland noch durch eine politische Aktion aus dem Balkan oder in China:c. einen europäischen Krieg heraufbeschwören. (Dieses „man" ist offenbar ein lächerlicher Pariser Zeilenreporter. D. Red.) 1890 1903 1904 England Lstr. 17 042 182 38 970 560 40 827 850 Frankreich w 8 125 929 12 538 861 12 513 143 Rußland e 4 268 208 12 349 567 12 072 381 Deutschland « 3 938 869 10 252 014 10 567 342 Japan 9 1 142 452 2 848 397 — Amerika 4 627 203 16 824 058 20 180 310 Daß diese Vergrößerung der Flotten noch fortwährend «tH-nntrfrn 1480] Frankfurter Str. 24 I roeg3ug5hg(ber geräumige Wob nung: 8 Zimmer, Bad, Mädchen- -immer, Kammer, grobe Loggia, Siemen entipi'ecbenb einqer., mit gr. Carlen u. Hoi sofort zu ver- mieten. Alicestraße 12 II. 8 Zimmer mit Zubehör mit oder ohne Stallung zu vermieten. 1617 Näheres Süd-Anlage 19, TL | 7 Zimmer \ In dem städtischen Hause Asterweg 9 ist der untere Stock, bestehend nu§ 7 Zimmern nebst Zubehör imb südlichem Nebenbei us aui 1. Oktober. auf Wuiisch auch hüher, zil vermieten. Nah. bei der Bürgerineisterei, Zniimer Nr. 15.____________R27/» Bahnhofstraße 03. 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Aussehen der Sticksteine, sowie Messen deS Klein- schlages und Sandes....... • 6. Anliefern der Wandsteine Montag Abend r U e b u u g. Antreten pünktlich um 87, Uhr am Spritzenhaus. v’74 DaS Kommando. folgt stattgcfunden hat: Stand Ende 1903 Zugang in 1904 Mit Fix n. Famos Dr. Stephans fertiger Kuchenmasse backt man die besten Kuchen, fix n. hm miss- Maschinenschristliche Nrbeiten Vervielfältigungen, Neber- etznngen re. diskret und billig. 26161(9. E.Scng,Bahnhofstr.49,II W.Steinmüller Ww., Lang- GönS L. Steinmüller, Gr.-Linden Karl Spamer, Reiskirchen Jakob Appel, Krofdorf . . W. Lein, Klein-Linden . . 44 „ 44 h 44 „ angabe unter 2995 an die Exped. ds. Bl. erbeten. Zonsum-Berem Zltcn-HZuseiL, e. O. m. «. K. Rau. gez- Döll. Anmerkung: Die Rechnung pro 1904 liegt 8 Tage lang zur Einsicht der Mitglieder bei dem Direktor offen. Alten.Buleck am 2. Juni 190Ek 2991 Kratpreise vom 4. bis 18. Juni 1905. Montag den 5. Juni abends 8 Uhr: Haupt-Aebuiig DaS Kommando. Die Mannschaften haben pünktlich und vollzählig zu erscheinen. Die Hebungen am 9. u. 15. Juni fallen aus. $’/• BaomHnsW M tnanfltl. Arbeiternerein? m SicBen Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Im Anschluß an unsere bereits in Nr. 86 ds. BlatteS veröffentlichte Bilanz pro 1904 bemerken wir berichtigend, die Mitgliederbewegung unserer Genossenschaft in 1904 Feldschmiede KmboS nnd Schraubstock mit Zubehör, sowie 10-12 Centner Heu zu verkaufen. «ourad Sauer, Maurermstr., Mainzlar. n3716 . 50 . 50 Weißbrot 26 , 62 Der 1 Kg. (2 Pld.) Tafelbrot Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1903: 138 In 1904 gingen zu ....® M. 1905, fast neu, sofort zu verkaufen Wetzsteingasse 8. I0S721 „Zur Neuen Welt". Verkaufe belgische Riesen- u. Russen-Zucht- und Jungtiere. 03774 Hermann Stork» LannSbach. Erklärung. Unterzeichneter erklärt hiermit, daß er sich überzeugt hat, daß er sich bei Erhebung seiner Vorwürfe gegen die Kleinlindener Feldgeschworenen, die» selben hatten einen unrechtmäßigen Steinsatz vorgenommen, im Irrtum befand. Er nimmt deshalb die den Feldgeschworenen gemachten Dor. würfe als unwahr und unbegründet Bedauern zurück. 2977 Johannes Weber. . 22 „ Herren - Garderoben nach Mass liefert in kurzer Frist und feiner Ausführung 03737 Carl Lenzj Hraiusnrttt Nrahe 89. Luch- und Maß-Geschäft. 4 gute Wiesen im Heegstrauch sind au* längere Zeit zu verpachten. 2769 Koni* Lotz. Wirtschaft. 03747] In einem größeren Orte bei Gießen (Bahnstation) ist eine gutgehende Wirtschaft mit Saal und Oekonomie-Gebäuden krank- heuShalber zu verkaufen. Wo? sagt die Ervcd. d. Bl. XaMrmer (80 Pfund haltend) Vlech-Lagerstandgefätze,diverse DekorationSgegeustände, wie: Glasschalen, Tulpen. 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(2 2 , (4 Georg Dern If., Gr.-Linden 44 H Louis Süßmnth, Steinberg 44 „ W. Weitzel, Lana-GönS. . 44 „ Heinr. Weber, Heuchelheim 44 „ Gartenftraße 2, Zimmer Wr. 14. (GeschästSstunden von 8—1 und von 8—6 Uhr.) ES sind zu vermieten: 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6—7 Zimmern, Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern, Wohnung von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 1 Zimmer, Wohnung von 2 Zimmern mit kleinem Laden, 4 unmobl. und möbl. Zimmer. Zu mieten gesucht: 74 Wohnungen von 1—8 Zimmern Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar iür eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 800 Mk. bis 500 Mk. einschließlich 0,50 Mk., und von mehr als 600 Mk. 1,00 Mk.; außerdem ist iür jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich. b3/6 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrot bei: F. Weiß, Grüningen . . 22 ö 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bet: W. Schimmel, Kinzenb. M. 44 F. Weiß, Grüningen . . 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 44 , Karl Spamer, Reiskirchen 44 „ W. Lein, Klein-Linden . . 44 , Der Brotverkäufer: Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 8. Juni 1905. GroßherzoglicheS Polizetamt Gießen. Herberg. , 8 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bet: W. Fabel, Wieseck . . .66^ Ernst Christ, Wieseck Gust. Jacoby, Alten-Buseck 66 , Karl Post, Wieseck . Karl Trautmann, Wieseck 66 und ist zu haben als: Radan-, Sand-, Mandel-, Bauille u. Engl. KönigS- kucheu etc. Preis per Paket 60 Pfg. Zu haben in allen besseren Geschäften. hv’/e Verdingung. Für die FeldbereiniaungSgeseNschaft Gießen rechts bT Lahn — GemarkungSteil Heuchelheim — sotten auf dem W<-je christlichen Angebotes nachstehende Arbeiten und Lieferungen vcc- 105 4 109 3 106 147 5 142 Oas 9 I Titel HI. Rührengräben, , . Los 2 | Zite! iv. Robrlieferungen und DerlegungSarbeiten sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. 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Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Mechaniker, 1 Wagenlackierer, 1 Buchbinder, 1 Lackierer, 1 Schreiner, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 2 Glaser, 1 Buchhändler, 1 Schreiber. ES suchen Arbeit: B‘/6 1 Garten- oder Feldarbeiterin, 1 landwirtsch. Arbeiter, 1 Gärtner, 1 Schmied, 1 Spengler, Taglöhner, 1 Laufmädchen, 1 HauS- oder Bnreaudiener, 1 Kassier, 1 Portier, 1 Kellner, 1 Packer. Feier des 50 jähr. Bestehens der beiden freiwilligen Feuerwehren in Giessen. Die ersten Proben der vereinigten Gesangvereine stnden am Montag, 5. Juni, abends 9 Uhr, für Tenor I. und II. und Mittwoch, 7. Juni, , „ - Baß I. und II. im Cafe Ebel statt. Die Herren werden gebeten, voll- zählich und pünktlich erscheinen zu wollen. v8/6 Der geschäftsführende Ausschuß. ZVtirDcrUr Stoüfarrcn in gutem Zustande, sofort zu kaufen gesucht. 2972 R. Oppenheimer Sohn, Gießen. Wßtt gkhramht.Eisschraiif zu kaufen gesucht. 3000 F. M. Schnlhof. Der auswärtigen 1 Kilogramm (2 Psund) Weißbrot bei: Georg Dern TT., Gr.-Linden 24^ W. 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Warenbestand 2. Kassebestand 3, AuSstände A $ 9 658.48 3 698.08 2 615.44 Passiva: £ 1. Mitgliedereinlag. 1 430.— 2. Reservefonds 2 707.22 3. Bilanzkonto 6 521.02 4. Creditores 585.19 5. Reingewinn 4 723.57 15 967.— 15 967.—