Goetz; mr den An- -etqentetl: HanS BeL evantwextl’cä pli n poltt und (J eil: U Wtttko: für Stobt und ßonb* und <5 0 1 P ’H ZS-- 5 "5- zs? <-c 2 K »K Ö" 55*3 n ,-d1 S.2?**- & ' 0 - So» ?ö 2 Ä =2/1 ZAtz, p 2-tz hi 7'752 0> 2~-=r S3-A-? |s° ® © = w -y. o - © n = 2 he' - c 2 >8? : = L »9 * : L>Äg 5 ; §=»»» , er ^'*o2 o s 2 o© =a3.* »• 2 v ® _ ^S* n 2, Ä Ms e. - i 5 10) M'-s? =rs^a ?"&3äsa rt „ cf 2 P C» (3 ^(3,0 S ,. g & <■'• FL rr ?s? Mittwoch 16, August 1 SOS Erstes Blatt. be- ver- Schulstratze r. Adresse lür Depescheur «ozetger Vtetzea. AernsprkchorttchlutzNr 61. den Teil: -Stadt 155, Jahrgang Aus Rußland. Petersburg, 15. Slug. (Petersb. Tel.-Agent.) Dev Mörder des Gendarmerie-Leutnants Kramorensko itt Wiborg, Procope, wurde zum Tode durch den Strancx verurteilt. Warschau, 15. Aug. Als sich heute früh der in den Diensten der geheimen politischen Polizei stehende Reallehrer von Oborski von seiner in der Jerusalems- Kaja belegenen Wohnung nach dem Zentralbahnhofe begeben wollte, vertrat ihm ein als Bettler verkleidetes Individuum den Weg und sprach ihn um einen Almosen an. AlS OborSki seine Börse ziehen wollte, warf sich der Bettler plötzlich auf den Ahnungslosen und brachte ihm mit einem int Aermel versteckt gehaltenen Dolchmesser fünf Stiche bei, von denen der eine ihn lebensgefährlich verletzte. De« Attentäter entkam im Gedränge. Wie nachträglich bekannt geworden ist, sind in der vergangenen Woche 15 Realschüler auf Oborskis Denunziation wegen politische« Umtriebe verhaftet worden. Moskau, 15. Aug. Der Kongreß des Bauernverbandes, welcher unter der Beteiligung von bäuerlichen: Vertretern aus 22 Gouvernements hier tagte, verlangt füv die Wahl der Volksvertreter das allgemeine direkte und geheime Stimmrecht vom 20. Jahre an ohne Unterschied des Geschlechts, sowie eine konstituierende Versammlung mit gesetzgeberischer Initiative, Verfügung über die Finanzen lind Kontrolle über die Verwaltung, ferner persönliche Unantastbarkeit der Volksvertreter u. s. w. Ferner erkannte der Kongreß die Notwendigkeit an, den bäuerlichen Landbesitz zu erweitern uud fordert einen obligatorischen, unentgeltlichen Elementarunterricht mit nicht obligatorischem Religionsunterricht, Verweltlichung der Schule, Gratisbibliotheken und Lesesäle. Petersburg, 15. Aug. Aus Riga wird gemeldete In den Kreisen Dmitrowsk und Bausk zerstörten aufgehetzte Bauern 22 Bezirkskanzleien und vernichteten sämtliche Dokumente, darunter auch alle die Einberufung der Reserven betreffenden Papiere. Dann raubten sie Krongelder aus den Kassen. Die Gouvernementsbehörde entsandte sofort Militär, das die Unruhen Niederkämpfen soll. Im Ostse e. Bei der Rückkehr des französischen Geschwaders von dem Besuche in England stieß der Kreuzer ,Zaureguiberry- Nv. 191 •fi**t*t außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger gerben im Wechsel mit dem ßefflfdten Landwirt die Gtetzener Familien» WM« viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Der» Lag der Br ühl'schen VMvers^Buck>-n. Stein- bnidttti. N Sang«. Helm nicht bestätigt. ----------------- Das Ende des französischen Flottenbesnchs. London, 15. Aug. DaS Kanalgeschwader, stehend aus 11 Schlachtschiffen und 8Kreuzern, ließ heute morgen Spithead auf seiner Ausreise nach der GietzenerAnzeiger General-Anzeiger " ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen e«a*ai>»etet monatUch7bP^ viertel» jährlich Mk. 8.20; durch Adhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.— viettel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzet'm ,r die tr idrm-tutet 4 vomrittagS J'tlit. nirswärtS Kaiser Franz Fosef und König Eduard. Die Zusammenkunft der beiden §>errscher hat nun statt- gesunden. Kaiser Franz Josef ist gestern, Dienstag, um 3 Uhr nachmittags dem König von England von Ischl aus bis G m u n - den entgegengereift, um dort seinen königlichen Gaft zu begrüßen. Es sind darüber folgende Meldungen zu verzeichnen: Gmunden, 15. Aug. Der Kaiser traf nach 4 Uhr nachm. auf dem hiesigen Bahnhof ein, um König Eduard zu erwarten, um i/i5 Uhr langte der Sondcrzug mit dem König an, der bte Obevstunisvrm seines öftreichischen Husarenregiments trug. Der König ging auf den Kaiser zu, ihm beide Hände entgegenstreckend. Die Monarchen umarmten einander. Der Kaiser küßte den Könrg auf beide Wangen. König Eduard dankte wiederholt dem Kaiser, daß er sich nach Gmunden bemüht habe. Beide Monarchen fuljren sodann nach Ischl. Ein Besuch des Königs Eduard bei der herzoglichen Familie Cumberland nm beabsichtigt, mußte aber unterbleiben, da die herzogliche Fannlie gegenwärtig auf dem Jagdschlösse Schrattenau weilt. Ischl, 15. Aug. Nach 5 Uhr traf hier der Zug mit dem Kaiser und König Eduard ein. Auf der Fahrt zum Hotel Elisabeth, dem Absteigequartier des Königs, wurden beide Monarchen von einer tausendköpfigen Menschenmenge mit lebhaften Hochrufen begrüßt. Im Hotel fanden sich die Mitglieder des Kaiserhauses zur Begrüßung ein. Der König unternahm spater eine Ausfahrt in die Umgebung von Ischl und wurde um Uhr vom Kaiser zum Familiendiner in die kaiserliche Billa abgeholt. Das Diner, bei dem keine Toaste ausgebracht wurden, dauerte bis Vi9 Uhr, worauf beide Moirarcheu ins Hotel Elisabeth ftihren, wo der Tee eingenommen wmrde. Der Kaiser verblieb bis nach 9 Uhr. — In Hvfkreisen wird ein unterlaufener Fehler beftwochen. König Eduard sollte in Zivilkleidung mn- tresfen, weshalb der Kaiser die Oberstumform seines ostreichifchen Dragonerregiments anlcgte. König Eduard erschien aber zur Ueberraschung in ösireichischer Husarenumform, was eine entsprechende englische Uniform seitens des Kaisers erfordert hatte Paris 15 Aug. Die Pariser Presse bespricht nut Befriedigung, daß sich die Meldung englischer Blätter über eme Zusammenkunft König Eduards nut Kaiser Wrl- schwäche nach Lungenentzündung. Nachträglich wird gemeldet: Reiter Johann Meier, geb. zu Bruck, früher im Kgl. Bayerischen 21. Infanterie-Regiment, am 17. Juni 1905 im Gefecht bei Narus gefallen. Außerdem hat sich der bei Baalgras als gefallen gemeldete Gefreite Wilhelm Mussog, früher Jäger-Bataillon Nr. 3, mit einem Brustschuß auf Gurmanas bei der Truppe wieder ein- gefunden. ziirreit Lararett Windbnk Befinden beftiedigend. Die FriedensunterhanÄlungen. Portsmouth (New-Hampshire), 15. Aug. Die heutige Sitzung der Friedenskonferenz begann vormittags 10 Uhr. Die Bevollmächtigten eröffneten die Beratung des Artikels 4 betreffend die Halbinsel Liaullmg und die AL- tretung der russischen Pachtverträge. Portsmouth, 15. Aug. (Reuter.) Der Inhalt der von der Friedenskonferenz angenommenendreiAr- tikel ist folgender: RußlanderkenntJapansvor- herrschenden Einfluß und die besondere Stellung bezügllch Koreas an, welches Rußland von nun an als außerhalb seiner Einflußsphäre stehend anzusehen bereit ist. Japan verpflichtet sich, die Souveränität der herrschenden Dynastie anzuerkennen, mit der Berechtigung, die Ztvil- verwaltung zu beraten, zu unterstützen und zu vervollkommnen. Rußland uitb Japan erkennen gegenseitig die Verpflichtung an, die Mandschurei zu räumen, auf alle besonderen Vorrechte dort zu verzichten, die territoriale Unverletzlichkeit Chinas zu achten, und den Grundsatz gleicher Rechte für Handel rmd Industrie aller Nationen in dieser Provinz aufrechtzuerhalten. Rußland und Japan ver- rflichten sich ferner zur Abtretung der Chinesischen Osteisenbahn von Charbin aus an China. Jnbezug auf diese Zession wird es China und Japan überlassen, eine Vereinbarung zu treffen bezüglich der Rückerstattung der Japan durch die Wiederherstellung der Eisenbahn und Brücken südlich der gegenwärtigen Stellung der russischen Armee erwachsenen Kosten. Wenn es China nicht möglich ist, das hierzu nötige Geld auszubringen, so könne vielleicht irgend eine andere Macht gegen hypothekarische Sicherstellung die Rückerstattung der Kosten an Japan übernehmen. Eine spätere ergänzende Meldung hierzu besagt folgendes : Newyork, 15. Aug. Der von der Friedenskommisflon angenommene Punkt drei betrifft nicht die Abtretung der ostchinesischen Eisenbahn, die später besprochen wird, sondern die Wiedereinsetzung u er chinesischen Behörden in der M a n d s ch u r e i, als Folge des Punktes zwei, der für China die Integrität und die Politik der Offenen Thür" sestsetzt. Newyork, 15. Aug. In Portsmouth wurde heute eine Einigung über den vierten Punkt: Abtretung der Liaotung-Halbinsel und Uebergabe der chinesischen Bahn südlich Cbarbins erzielt. Dagegen wurde der fünfte Punkt, der sich wahrscheinlich auf die Abtretung Sachalins bezieht, bis zuletzt rurückgestellt, da eine Einigung nicht zu erzielen war, und zum sechsten übergegangen. Wie die Japaner in ihrer Heimat den bisherigen Verlaus der Friedensverhandlungen beurteilen, geht aus folgender Meldung hervor: Tokio, 15. Aug. Die japanische Presse weist darauf hin, daß unter den japanischen Friedensbedingungen fast jede einzelne eigentlich ein fait accompli sei. Wenn Rußland die Bedingungen zu hart finde, so sei das einfachste Mittel das, die Friedenskonferenz auf nächstes Jahr zu verschieben. Sachalin werde dann nur mehr ein Teil des Territoriums sein, das in Frage komme. I)ie keutige Kummer umfaßt 8 Seilen. "grüße Botschaften aus Südwestafrika. In Südwestafiika herrscht hochgradige Nervosität, die ' auch den General v. Trotha ergriffen Hut. Das ist er- llärlich, denn er mag sich die Niederwerfung des Feindes - wohl doch leichter vorgestellt haben. Die Zwistigkeiten zwischen der Zivilbevölkerung und dem militärischen Gouvernement wiederholen und verschärfen sich; die Bezirksbeiräte in Swakopmund und Windhuk bestehen nicht mehr; kurz, es hat sich in der Zivilbevölkerung der Kolonie eine Verstimmung herausgebildet, die das Verlangen auslöst, die „Militärdiktatur" möge verschwinden, und der zum Gouverneur in Aussicht genommene Herr v. Lindequist recht bald sein Amt antreten. Solange der Kriegszustand dauert, ist daran wohl nicht zu denken, abgesehen davon, daß Herr v. Lindequist die Uebernahme des Gouverneurpostens von der Zusicherung abhängig macht, daß in Zukunft der Schutz- truppcnkommandeur dem Gouverneur unterstellt sein soll. Diese Zusicherung dürfte der Reichskanzler nun fieilich ohne weiteres erteilen, hat er doch auch den General v. Trotha zur Zurücknahme einer angeblich im Oktober erlassenen Proklamation angehalten, die auf Ausrottung der Hereros abzielte, und damit bekundet, daß das entscheidende Wort in Berlin gesprochen wird. Hern v. Trotha erwähnt in einer Polemik gegen die „Windhuker Nachrichten" — auf die Presse ist der General überhaupt schlecht zu sprechen — diesen Erlaß des Reichskanzlers, und meint mit durch- llingender Mißbilligung, durch das Angebot der Gnade sei bei den Hereros der Gedanke entfacht, die heimatlichen Gefilde wieder aufzusuchen und dort ihre Räubereien fort» zujetzen. General v. Trotha will also gewissermaßen den Reichskanzler mit verantwortlich machen dafür, daß seine militärischen Operationen nicht den gewünschten Erfolg haben. Das erscheint selbst der „Tägl. Rundsch." etwas stark, denn sie schreibt, außer Herrn v. Trotha glaube doch wohl niemand, daß die Androhung des Schießens die nichtgefangenen Hereros veranlaßt hätte, ihren „heimatlichen Gefilden" dauernd fernzubleiben. General v. Trotha ist, wie gesagt, nervös geworden, und das macht ihn nicht gerade befähigter zur Durchführung seiner schweren Aufgabe. Freilich kann der ernste Zweifel je länger umsoweniger verhehlt werden, ob die Durchführung überhaupt möglich sein wird. Schon hieß es dieser Tage, ohne neuen Eisenbahnbau sei der Feldzug nicht zu Ende zu führen. Obendrein ist der gefährliche Samuel Mahahero ins Ovambo- land entkommen, und es ist leider zu befürchten, daß er von dort aus den Deutschen einen neuen Feind auf den Hals hetzt. Unerfieuliches an allen Ecken und Enden! Eine gewisse Genugtuung könnte nur einer empfinden, nämlich der Exgouverneur Leutwein, und zwar darüber, daß jetzt der Wunsch nach Rückberufung des Generals V. Trotha laut wird, dem er seinerzeit im Schutzgebiet weichen mußte. Die Berliner Abendblätter vom 15. d. M. sind einig darin, daß in dem bisherigen Gleis die verfahrene Karre kaum noch länger weitergeschoben werden kann, und'das „Berk. Tagebl." richtet die schärfsten Angriffe gegen den General V. Trotha, weil er den Reichskanzler in den „Windh. Nachr." öffentlich abgekanzelt habe. Die „Nordd. Allg. Ztg." äußert sich noch nicht zu dieser Ang''egenheit, man ist bis jetzt auf das von der in weiterer Oeffentlichkcit unbekannten Zeitschrift „Die deutschen Kolonien" mitgeteilte Material angewiesen, in dem der Wortlaut des Erlasses des Reichskanzlers fehlt. Nach der Zeitschrift „Die deutschen Kolonien" hatte die Proklamation, die Geeral v. Trotha auf den Erlaß des Reichskanzlers hin zurücknehmen mußte, folgenden Wortlaut gehabt: Osornbo-Windombe, den 2. Oktober 1904. Ich, bet große General der deutschen Soldaten, sende diesen Brief an das Volk der Herero. Herero sind nicht mehr deutsche Untertanen. Sie haben gemordet, gestohlen, ’t verwundeten Soldaten Ohren und Nase und andere Körperteile abgeschnitten und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr kämpfen. , Ich sage dem Volke: Jeder, der einen der Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangenen abliefert, erhält 1000 Mark; wer Samuel Maharero bringt, 5000 Mark. Das Volk der Herero muß jetzt das Land verlassen. Weim das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero, mit oder ohne Gewehr, nut oder ohne Vieh, erschossen. Ich nehme keine Werber und keine Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen. Das sind mente Worte an bas Volk der Herero. Der große General des mächtigen Kaisers von, Trotha. Diese Proklamation ist nachträglich durch folgenden Truppenbefehl gemildert worden: Dieser Erlaß ist bei den Appells den Truppen mitzuteilen, mit dem Hinzufügen, daß auch der Truppe, die einen Kapitan fängt, die entsprechende Belohnung zu teil wird, und das Ließen auf Weiber und Kinder so zu verstehen ist, daß über sie ptn» weggesch offen wird, um sie zum Laufen zu zwingen, ^ö) nehme mit Bestimmtheit an, daß dieser Erlaß dazu führen wtro, keine männlichen Gefangenen mehr zu machen, aber, ntcht zu GreueltateNgegenWeiberundKinder ausartet. W werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschoßen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes der deutsaien Soldaten bewußt bleiben. Das Kvmmando, gez. von Trotha, Generalleutnant. Der Reichskanzler hat auf diese allerdings ungewohn- kichen Anordnungen deren Zurücknahme veranlaßt, und General v. Trotha sah sich deswegen zu der oben erwähnten Kritik seiner vorgesetzten Behörde veranlaßt. Berlin, 15 Aug. Ein Telegramm aus W in dhu k meldet Krankheiten gestorben: Gefreiter Hermann Niewalda, geb zu Deschowitz, früher Husaren-Regunent Nr. 6, am 19. I"" 1905 in der Krankensammelstelle Gochas au Typhus: Retter Theodor Unnecker, geb. zu Fürdenheim, früher Vwnier-Datattlon Nr. 15, am 10. August 1905 im Lazarett LLderrtzbucht an Herz- fam men; letzterer wurde schwer beschädigt. Der Kreuzev verblieb längere Zeit an der Unfallstelle, um dem Dampferi Hilfe zu leisten. Thonon leS BainS, 15. Aug. Ministerpräsident' Rouvier dnickte dem Minister LanSdowne telegraphisch den Dank der französischen Regierung für die dem ranzösischen Geschwader von der englischen Bevölkerung bereitete Aufnahme aus. Rouvier sieht in diesen Kundgebungen ein neues Unterpfand für die Aufrechterhaltung des europäischen Friedens. Dem Abschluß der fianko-englischen Feste widmet der „T e m p s" einen Artikel, der die englischen Liebenswürdigkeiten mit der Versicherung quittiert, daß Frankreich nt der Interessengemeinschaft mit England eine neue Friedens^ bürgschast erblickt, daß aber Frankreich nach wie bür an der Allianz mit Rußland festhalte in der Zuversicht, duß Rilßland seine Aktionsfreiheit wieder erlangen werde. Dev^ kühl höflich gehaltene Artikel entspricht in seinem Tenor der Stimmung in allen Kreisen, die sich hier für auswärtige Politik interessieren. „Patrie" findet sogar, daß der Katzeniammer schon heute sich eingestellt hat. Die absolut unfteundliche Ha^ hing der australischen Volksvertretung in der für Frankreich wichtigen Frage der neuen Hebriden fei höchst bedenklich und die von England unterstützte Bedrohung der Ostsee durch die japanische Marine sei, gleichviel, ob dieser Plan ausgesührt werde oder nicht, ein ernstes Symptom^ den egoistischen Politik Englands, vor der Frankreich bestandigj auf der Hut sein müsse. ~ Die Trennung von Schweden und Norwegen. Norwegen ist nach der im Sinne der Trennung beider Länder erfolgten Volksabstimmung nunmehr der Meinung, daß seine Wartezeit vorüber sei. DaS „Morgenbladef in Christiania gibt dieser Stimmung Ausdruck und schreibt unter der Überschrift .Was jetzt?" unteranderem: Der schwedische Reichstag wünschte eine direkte Erklärung von dem norwegischen Volke; dies ist jetzt erfüllt. Der schwedische Reichstag wünschte ferner eine neue direkte Hinwendung an Schweden« betreffend die Unions-Auflösung. Wir dürfen voraussetzen, daß auch dieser Wunsch erfüllt wird. Das Blatt sieht größere Schwierigkeiten bei den möglicherweise folgenden Verhand-, lungen voraus. Einigkeit über die verschiedenen Fragen mit den mannichfaltigen Einzelheiten könne kaum im Handumdrehen erreicht werden. Das jetzige Interregnum hat, so führt das Blatt dann aus, seine Bedenken, und es muß int wohlverstandenen Interesse beider Länder baldigst gesucht werden, dieses abzulösen. Vielleicht werden einzelne Schweden! meinen, wir hätten keine Eile. Dies ist indessen nicht fo; wir haben zwei bis drei Monate auf die Antwort des Königs Oskar, betreffend den Thron Norwegens, gewartet, aber der Reichstag hat bislang den König nicht in Stand gesetzt, zu antworten. Dem Wunsche nach einer Volksabstimmung ist man jetzt mit dem durchaus entscheidenden Ergebnis entgegengekommen. Wenn man sich kurze Zeit hierauf an Schwede« wenden wird, so glauben wir, daß man in Schweden erkennen wird, Norwegens Wartezeit müßte sich bald ihrem Ende nähern. Marokko. „Die ganze Blase", "Wegen des Ausdruckes Deutsches Reich. w Sinroi Vilbel, 14. Äug. Auf Veranlassung Sr. Majestät des stein in T^ier als Sachverständiger im, 2 G Ccbl Herz Kreb Alte deutschen Regierung aus den von uns vorgeschlagenen Entwurf des Programms für die Konferenz. Es ist absolut kein Grund vorhanden, sich darüber zu wundern, daß diese Antwort noch nicht eingetroffen ist. Je genauer man sich über das Programm geeinigt haben wird und je leichter die Ar- beiten der Konferenz von statten gehen werden, desto leichter wird es auch sein, die Reformen vom Sultan annehmen zu lassen. Oest. Kredit . Deutsche Van? Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau -Gouvernement Livland sind Ueberfalle auf Güter an der Tagesordnung, so namentlich in Segewold und Hintzenberg. Baron Wolff-Hintzenberg erbat schleunigst eine Eskadron Dragoner aus Riga zum Schutze seines Lebens und Eigentums. ________ _____________________ haus verliehen worden war. — Die von einem Berliner Blatte verbreitete Meldung, wird während der fofort. — In einer in der Nähe des Bahnhofes von Mar- den Kaisermanövern seil le gelegenen Pulverfabrik ereignete sich eine Explosion, eine Leitung nach Eine Person wurde getötet und zwei verletzt. Kandel urb DerKel'r. Aotüsrvinschafl. finbj der I Ansch! Siege durch Fleischteuerung. Kattowitz, 15. Aug. Eine Fleischn otkonferenz, Reichskanzler m den letzten Stunden oor dem Tode Bibelhat derselbe Herr in liebenswürdiger Weise für i s stall sich 1 31 42 6i( . 9 Miiit Paris, 15. Aug. Der Ministerpräsident Rouvier, der gegenwärtig am Genfer See weilt, machte einem Mitarbeiter des „Temps" folgende Mitteilungen: Die Verhandlungen mit Deutschland über Marokko nehmen einen normalen Verlauf. Wir erwarten die Antwort der einen Der■ sti^el kstin tW für»1 N? TtQ- bit% in M Sandel, bie So' ;uAe> Wicken 420 bis Wurf. Macht 50 M stiegend fc. M") 00 §cha Stbenbg 48-50 flacht 1. bna 74-00 K, Le Weck' Berlin, 15. August. In das Herrenhaus berufen wurde der Oberbürgermeister der Stadt Charlottenburg Schuftehrus durch allerhöchsten Er- t laß vom 3. August auf Präsentation der Stadt, Charlotten- ^lle anderen Klassen nur 4 Mk. bürg, welcher aus Anlaß ihrer Feier des 2 »Oiahrigen -öe- ^,^ß jebcr seinen Hund einmal arisstellen und auf Rasse stehens als Stadtgemeinde mittels allerhochsten Erlasses vom prüfen lassen kann. '' (Darmst. Ztg.) Oerichtsiaal. I?,. B. Darmstadt, 15. Aug. Der deutsche jemand zur Duldung der Amputation von Photographenvcrein hielt heute vormittag im hiesigen Gl i cdm a ße u v c rp fli ch t e t, wenn diese im Interesse Drit- slädtischen Saalbau seine 34. Wanderversamn-'ung ab, mit ter geboten erscheint? Die 38 jährige Verkäuferin Hedwig K. der auch eine sehr interessante Ausstellung von Leistungen der »u B r e-s l a u war in demAMftslokal !^Fr-maF. Mr»' c J zr. r ■ , c i x■ verunglückt, daß ue beim Betreten einer schlecht angelegten Dreppe Veremsmitglieder auf dem Gebiete der Photographie ver- ^hd da^ Fußgelenk brach. Der Bruch wurde bunden ist. Der Groß Herzog stattete der Ausstellung fn bcr Poliklinik geheilt, jedoch in schlechter Stellung, sodaß beute nachmittag einen nahezu einstündigen Besuch ab. In ein Knöchel Vorstand, das Bein verkürzt wurde und unaufhörlich der Wanderversainmlung gab am Vormittag der Vorsitzende, lckmerzte. Auf die Klage der ^^^^rin, welche mr emem Photograph K. Sch w i er-Weimar den über das verflossene Vereinsjahr, worin er besonders dem Pro- Breslau 1000 Mk. Schmerzensgeld, Ersatz der Kürkosten und tektor der Tagung, unferm Großherzog, für die Stiftung eine Monatsrente von 100 Mark bis zum 60. und eme zweier wertvoller Ehrenpreise und den Mitgliedern des hie. i^von 75^. s'gen Amateurverems für deren tatkräftige Unterstützung bcim Oberlandesgericht Breslau eingelegt und beantragt, dre dankte. Aus dem Kassenbericht des Geschäftsführers ist zu Rentenzahlung auf 45 Mark pro Monat zu ermäßigen. Sie ersehen, daß die Einnahmen des Vereins 9874 Mk., die stützten sich auf die Gutachten zweier Sachverständigen, welche Ausaaben 9468 Mk betrauen Später erfolgte noch die besagten, daß Klägerin ihre Tätigkeit als Verkäuferin tn diesem an Ä J cn tx! ?U1SSun„ Zustande allerdings nicht ausüben könnte: bei einer Ampu- Wahl der Preisrichter für die Ausstellung 2C. Wir kommen n 0 lt schmerzhasten Untersckwnkels würde aber wahr- darauf noch näher zurück. scheinlich ein schmerzloser Stumpf übrig bleiben unb ein Holzfuß fc. Hersfeld, 15. Aug. Am 1. Oktober tritt der ihr gute Beweglichkeit versckwffen, sodaß sie teilweise als Ver- Direktor des hiesigen Gymnasiums. Geheimer Regierungsrat Dr. Konrad Duden, m den Ruhestand. Er stand seit toeTbnT ^as Oberlandesgericht erkannte jedoch auf Zu- Herbst 1876 an der Spitze der Anstalt, die er zu hoher rückwei'sung der Berufung. Es hielt 100 Mk. Rente für ange- Blüte brachte. Unter seiner Leitung erfolgte die Verschmelzung messen, da die erforderliche Pflege infolge des Leidens einen d-r Realschule mit dem Gymnasium Weiteren Kreisen ist Zuschuß dem Ä. taffl Ä Dr. Duden durch seine Schriften über Rechtschreibung ber $tägcrilt nicht zugemutet werden. Die von den Beklagten beschieden: Dis Berechtigung zur Ausstellung von Zeugnissen der wissen- schastlichen Befähigung für den cinjährig-ireiwilligen Dienst wird — abgesehen von Lehrerseminarien — grundsätzlich nur höheren Schulen erteilt. Als wesentliche Bedingung für den Charakter der höheren Schulen wird die akademische Vorbildung der Lehrer oder wenigstens ihrer Mehrzahl angenommen. Für Schulen, -welchen die Stettiner Mittelschulen am nächsten kommen würden, wird ge- lvttlv ......... ...................... __ 21IAPM11,rp. IM.1L 9°rFb^rt/ •fba^bcr erfütU bekannt geworden. Als sein Nachfolger ist Gymnasialdirektor hierauf beim Reichsgericht geltend gemachte Revision hatte ÄsÄ Wn!$Ä ®r. Steiger in Stade ausersehen, der in den 70er Jahren keinen Ersolg und wurde Ulrückgemiesen. nach seminaristischer Ausbildung die Mittelschulprüfung oder auch als Lehrer hier gewirkt. Dr. Steiger gilt als eine hervor- Arbeiterbewegung. die Rektoratsprüfung bestanden haben. Ich bm daher schon mit Agende Lehrkraft, und es ist zu erwarten, daß das Hersfelder «l5Tn Eine größere Lohnbewegung der Rücksicht aus die kur die "d r „Kloster" unter ihm seinen guten Ruf bewahren wird. Schreiner sielst für Mn LLar bevm. Gesteh nach. Ansrand. . . gelegenen Dorfe Leistadt die 24 alte Jahre Ehefrau des "Lohn- und Akkordtarife. Es wurden folgende Beschlüsse Sevilla, 15. Aug. Die Zahl der Arbeiter, die m hiesigen Bierbrauers Andreas Jobst, Louise geb. Becker gefaßt: 1. Der jetzige Zeitpunkt ist der geeignetste zur sofortigen der Umgegend von Ossuna im Lande umherirren, wird auf von Leistadt verhaftet. Sie soll ein vor der Eingehung Einreichung der Forderungen. 2. Von heute an bis zur Beendig- ^0°S°!ch"tzt viele mit Gewehren b°w°sfnet Die ihrer Ehe geborenes etwa 1'/. Jahre altes Kind er. ^Nenk/Larbett^- dÄcn Mcht me? EnommeT^L städtischen Behörden erklären sich für machtlos. Die Staffen m D r b e t haben, dessen Leiche man heute früh tn einem unb roo dieses von den Meistern absolut verlangt wird, ist die sind leer und die verteilten Unterstützungen unzureichend. Verstecke in dem zur hiesigen Wohnung der Jobst'schen Ehe- WcrMtte zu meiden. 4. Die Streikleitung und die Vertrauens- Turin, 15. Aug. Zur Erinnerung an den Krim- heute gehörigen Keller fand. männer werden mit den weiteren Schritten in dieser Angelegenfeldzug als erstes Ereignis, das zur Einigung Italien? ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den heit betrautz__ —— —, beitrug, fand heute an dem Krimdenkmal eine kirchliche Ge- Nachbarstaaten Mitte September tagt in Frankfurt dächtnisfeier statt, der der König, MrWti der Kongretz für Volk^ und Fugenchviele ------------- , Ausflug de? KriegervereinS, der im nächsten Jahre nach Ich machte davon Oncken Tiitteflung, dem diese den Schlachtfeldern unternommen werden soll, ebenfalls die stellung sehr willkommen war. Ich halte es, da nun betd Kosten zu tragen und die Führung zu übernehmen, sich Männer dahingcgangen sind, für an der Zeit, von dieser bereit erklärt. Er knüpfte daran den Wunsch, der Verein möge Richtigstellung erstmalig öffentlich Mitteilung zu machen, an beiden Veranstaltungen vollzählig teilnehmen. ** Der frühere Hauslehrer Dipp old , der, weil <•• Musikalisches. Der „Tag" bringt in Nr. 393 er den Sohn des Bankdirektors Koch aus Berlin zu Tode die Mitteilung, daß soeben in Paris unter den Klavier- mißhandelt hat, zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, virtuosen dem auch in Gießen bekannten, jugendlichen verbüßt diese Strafe in der Anstalt zu Kloster Ebrach in Pianisten, Professor Wilhelm Backhaus, der von Bayern; er wird dort in Einzelhaft gehalten und mit Rubinstein gestiftete, alle 4 Jahre zur Verteilung kommende Strumpfwirkerei beschäftigt. Seine Arbeitsleistung ist zu- Preis für Klavierspiel (5000 Mk.) von der Jury zuerkannt friedenstellend und seine Führung mustergiltig. Dem Auf- wurde. Backhaus lebt seit einigen Jahren in Manchester und sichtspcrsonal gegenüber zeigt er sich in jeder Hinsicht höchst ist dort als Professor an der Musikschule tätig. Er hat sich zuvorkommend. Dippold, bei dem von einem geistigen Defekt namentlich in den großen Konzerten unter Richard Strauß, absolut nichts zu merken ist, hofft später auf seine Begnadig- Hans Richter u. A. einen großen Ruf als Pianist erworben, ung durch den Prinz-Regenten. Auch bei uns in Gießen ist der jetzt 23 jährige Künstler in r _ gutem Ansehen, nachdem er vor einigen Jahren in einem der jüngst so viel Heiterkeit erregte, als die verantwortlichen Konzert des akademischen Gesangvereins mit großem Erfolge Redakteure der „Köln. Ztg." in ihrem eigenen Blatte so be- mitgewirkt hatte. Wie wir hören, ist es dem Konzertverein zeichnet wurden, hat einmal, wie der „Voss. Ztg." geschrieben gelungen, Herrn Backhaus für einen Klavierabend in der wird, in Breslau ein hochnotpeinliches Gerichtsverfahren gegen kommenden Saison zu gewinnen. einen angesehenen Stadtverordneten stattgefunden. Bei der •* Hundeausstellung. Im Stadtgarten zu Offen- Anwesenheit Kaiser Wilhelms I. fand eine große Festlichkeit ba ch a. M. findet am 27. und 28. August eine internationale statt, bei der in üblicher Weise Staats- und Stadtvertreter, Ausstellung von Hunden aller Rassen statt. Das Standgeld Zivil und Militär den Saal füllten. AuS einer Gruppe beträgt für offene Klasse (Geldpreise 10—20 Mk.) 10 Mk, heraus sprach zu seiner Umgebung ein angesehener Stadt- Dadurch ist es mög- verordneter, Dr. Paul Lion: „Kinder, laßt uns hier Posto ! sich, daß jeder seinen Hund einmal ausstellen und auf Rasse- fassen, hier muß die ganze Blase vorbcikommen." Kein Mensch r-7.— 7- , reinheit prüfen lassen kann. Programme sind durch den hatte an diesem jovialen, in Schlesien besonders viel ge- 15. Mai b. Js. bas Präsentattonsrecht für das Herren- Dirigenten Ferd. Wirth, Offenbach, Stadtgarten, gratis zu brauchten Ausdruck Anstoß genommen, zumal da Dr. Lion ' " ' " haben. Der Schluß der Anmeldungen ist am 18. August. an der Vorbereitung der Festlichkeiten persönlich erheblichen , § Großen-Buseck, 16. Äug. Die Größersche Anteil hatte, und doch erfolgte durch einen Amtskollegen der Minister der Oesfentlichen Arbeiten von Gastwirtschaft ging heute durch Kauf in den Besitz der jenes Stadtverordneten eine Anzeige, und noch mehr — es Budde trage sich mit Rücktrittsgedanken, entbehrt ^3ierf)rauel:ci Asprion in Gießen über.. Die Ueberlieferung wurde eine Anklage wegen Ma jcstätsbeleidigung er* jeder tatsächlichen Begründung. findet am 1. Oktober statt. “ hoben! Kaum glaublich, aber wahr: Trotz des Ansehens, — Im Reichsamt des Innern trat heute unter dem g Ebsdorf, 15. Aug. Der in den 60er Jahren das er genoß, trotz des sachverständigen Urteils des Prof. Vorsitz des Geheimrats J£)r. Lewald die *nter- stunde Landwirt Philipp Kaiser, der am Samstag von Dr. Weinholdl und des Oberlehrers Robert Rößler, zweier nationale Konferenz für Erdbebenforichnng 3u Ken scheu gewordenen Pferden der Mähmaschine mitgeschleift Germanisten und hervorragender Kenner des schlesischen sammen, zu der von der deutschen Regierung alle Sfaaten, )ülir^c^ sst fyeute früh infolge der erhaltenen Verletzungen Sprachgebrauches, die das Harmlose unb Humorvolle jenes die einen organisierten Erdbebendienst besitzen, eingeladen gestorben. Ausdrucks in der Gerichtsverhandlung kennzeichneten — trotz waren. Die einzelnen Siaaicn entsandten als Delegierte ■ ^edberg, 12. Ung. In d-r Versammlung am alledem erfolgte Verurteilung zu einer Haftstrafe, die fchließ- teils ihre hiesigen diplomatischen Vertreter, teils P^1U01' (5Qm§fag abend beschloß das Komitee des Jugcndfestes lich nach schwerem Bemühen durch einen Gnadenakt auf- ragende Seismologen. Die Dauer der Konferenz ist auf ^a§ Fest ausfallen zu lassen, da von verschiedenen Seiten gehoben wurde. zwei Tage berechnet. .leine fernere Beteiligung an dem Feste abqelehnt wurde. * Kleine Tageschronik. Ms der Büchsenmacher.Reich- München, 15. Aug. Der preußische Gesandte, Gras < - - - — ----- . - - - -..... " von Peurtaltzs, begab sich gestern abend nach Berlin, bezw. d-z Gencralkommandas UM, wie im vorigen Jahre, die Vertretung des beurlaubten un^ der betreffenden Sanitätsbehörde Staatssekretärs des Auswärtigen zu übernehmen._________refi gegen W Bei der M einet Gruppe Wfehenec Stadt- un§ hier Postg Kein Mensch ocfonberg viel nC, '?Ql da Dr. Lion ^lönlich erheblichen uncn Amtskollegen noch mehr — es ^leidigung er. -rotz des Ansehens, Urteils des Pros. iprt Rößler, zweier ■l des schlesischen Humorvolle jenes nzeichneten - trotz Mase, die schließ, en Gnadenakt aus. Züüsenmacher Reich. Srnibgericnf ein bc- ig die Wciffe früh- n Äps und tötete ihn mhofes von Mar- ich eme Expiosivn. Schlubk»^ 210-23 243.10 148.3° 252.25 223.7a Imputation von se im Interesse Drit- rrtöuferin §>Mg fi1. >cr Firma F. dadurch echt angelegten Treppe i). Der Bruch wurde hier Stellung, sodaß irde imb unaufhörlich 7t, welche bei einem gegen die Geschäfts- fgti' vom Sonbgeri&t her Rlirfolien imb zum 60. und txnt )5. Lebensiaiwe M- M* Berufung und beantragt, die zu ermäßigen. Sie ichverständigen. welche Verkäuferin in meiern ; bei einer Am pul' würde aber wahreiben und em holM sie teilweise als Mr- trin fungieren könnte. 1 Prozent vermtwen dnnte jedoch auf Zu- Ml Rente jur ange- 'c des Leidens cmen -dinge. Eine Ampu- erkennen lasi> könne ic von den BeklaM machte Revtswn hatte y u. .0 10 50 >0 ko ititrert zu o tBÄ fSsSS ö^ixiligung ^ bie geA> Z-.KKS 4-S*' Wtnfoeu, auf dem ein Anthrazttbrechwerk zu errichten gedenkt. Das Kohlenkontor wird vermutlich versuchen, gegen die in Mannheim entstehende Kvhlenvercinigung einen Vernichtungskampf wie früher gegen den Nheinauer Kvnkurrenten zu unternehmen. Ob er gelingt, ist allerdings eine andere Frage, da die .Hedwigs- Hütte und ihre Beteiligungen von großer Bedeutung sind. Kleine F in a n z ch ron i^k. Die alte angesehene Mode- Warenfirma W. Kraus-Seidenfadeu in Köln wendet sich an ihre Gläubiger. Der Berliner Platz ist stark beteiligt. Märkte. (th.) Gießen, 15. Aug. Der heutige Viehmarkt hatte einen Vorrat von ca. 1OOO Stück Großvieh und 150 Kälbern. Der Markt war von Käufern überaus gut besucht, und es ent- Imckelte sich bald ein überaus ftottes Geschäft. Milchvieh mürbe besonders für den Niederrhein stark begehrt. Käufer aus Thüringen, welche einen größeren Transport zusammen kauften, griffen lebhaft in den Handel ein. Hierzu kam der Bedarf ftir die Badeorte, so daß Bie Preise für die Tiere diesinal stark anzogen und der Markt tbald geräumt war. Fette junge Rinder und Kühe waren wie beim letzten Markt nicht vorhanden. Ein Teil der Kundschaft für diese Ware verließ unverrichteter Dinge die Stadt, die Käufer von der Lohn suchten sich zu helfen, indem sie ältere Schlachtkühe ankauften und selbst dafür höhere als die sonst üblichen Preise anlegtcn. Um den kleinen Vorrat in Kälbern entwickelte sich bei vorhandener starker Nachfrage für Frankfurt, Nauheim und Wiesbaden ebenfalls ein flotter Handel, bei welchen gegen die letzter: Märkte die Preise sehr in die Höbe gingen. Besonders schwere Kälber wurden diesmal zu Preisen angekauft, wie solche lange nickt da waren. Gehandelt wurden Kühe frischmelkend und tragend pro Stück 1. Qual. 420 bis 500 Mk., 2. Qual. 350—400 Mk., 3. Qual. 275—325 Mark. Es wurden verkauft pro Zentner Schlachtgewicht ältere Schlachtkühe je nach Güte 58—02 Mk., Kälber 1. Sorte (über 50 Pfund schwer) 74—78 Mk., 2. Sorte (zwischen 40—50 Pfund wiegend^ 68—72 Mk., 3. Sorte (leichtere Tiere) 58—62 Mark. Der Markt war früh zu Ende und fast ganz geräumt. fc. Frankfurt a. M., 16. Aug. ^Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Viebmarkt. Zum Verkaufe standen 214 Kälber, 00 Schake u. Hammel, 1222 Schweine. Kälber 1. Qual. 86—90 Pf,. Lebendgewicht 52—54 Psg., 2. Qual. 80—85 Psg., Lebendgewicht 48—50 Psg., Schlachtgewicht 60—63 Psg. Schale 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Psg. Schweine 1. Qualität 77—00 Psg., Lebendgewicht 5R.05 Psg., 2. Qual. 74—00 Psg., Lebendgewicht 57.05 Psg., 3. Qualität 68—70 Psg., Lebendgewicht 00—00 Psg. Geschäst mittelmäßig; bei Schweinen Ueberstand unbedeutend, bei Kälbern geräumt, kein Ileberstand. Wod'ffltliMIrbfrliM brr ETobMfällr in brr Ztadt Kietzen 16. Woche. Vom 16. April bis 22. April 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 Griff. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitsziffer: 20,41 nach Abzug von 6 Ortsfremden: 9,28 %r. Kinder Er starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Diphtherie 1 1. Lebensiahr: 2—15. Jahr Kl) Unterleibstyphus 1 1(1) — — Folgen des Kindbetts 1 1 (1) — Lungenschwindsucht 2 2 (1) — — Tuberkulose des Gehirns 1 1 Cchlagstuß 1 1 — — Herzfehler 1 1 — — Krebs 2 2(2) —— — Altersschwäche 1 1 — — Summa: 11 9 (5) — 2 (1) Anw.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todessälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Kunst und Wissenschaft. Berlin, 16. Aug. Der Porträt-und Historienmaler Pros. Albert K o rn e k ist im Alter von 93 Jahren hier g e st o r b c n. Prag, 16. Aug. Der bekannte Liederkomponist und lang- ährige Opern-Direktor des Deutschen Theaters, Ludwig Slon sky, ist im 68. Lebensjahre gestorben. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 17. August 1905: Kühler, wolkig, nur geringe Niederschlage, noch vereinzelt Gewitter. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Gristinas-Drayimesdunssen. Christiania, 16. Aug. Ein Vertreter der russischen Zeitung ^,Nuss" hatte kürzlich eine Unterredung mit dem M i - nister für auswärtige Angelegenheiten Lövland über den U n io n s ko n fl i kt und die Aussichten auf seine cnb- giftige Lösung. Das ,.Morgrnbladet" veröffentlicht dieses Interview gleichzeitig mit dem ,,Russ". Der Minister erklärte u. a.: lieber die Weiterentwicklung des Unionskousliktes läßt sich nichts genaueres Voraussagen. Norwegen entschloß sich sofort, auf das Verlangen Schwedens nach einer Volksabstimmung zu antworten, da dies durchaus nicht den eigenen Interessen Norwegens widersprach. Was die übrigen Forderungen Schwedens anaeht, sind wir bereit ohne im Voraus die Berechtigung dieser Forderungen anzuerkennen, in Verhandlungen hierüber mit Schweden einzutreten. Auf eine Anfrage erklärte der Minister: Es sieht so aus, als ob Schwedenesnicht wünscht, einen Prinzen aus dem Hause Bernadotte auf den Thron Norwegens zu setzen. Dani: wird das norwegische Storthing selbstverständlich Verhaltungsmaßregeln treffen. Jedenfalls wird die norwegische Regierung alles mögliche tun, um nicht mit den Interessen der Großmächte in Kollision zu kommen. Persönlich glaube ich daher, daß Norwegen nicht einen Prätendenten für den Thron Norwegens suchen wird. Der Plan, über den die Blätter Gerüchte verbreiten, nämlich einen dänischen Prinzen in Norwegen als König einzusetzen, kann dann vielleicht in ernste Erwägung gezogen werden. Die republikanischen Ideen der 40 er Jahre haben nicht mehr dieselbe Macht in Europa. Die Erfahrung zeigte, daß auch verschiedene freie Monarchien in der Welt existieren können, wie z. B. England und Dänemark, und daß es neben guten Republiken auch schlechte gibt. Auf eine Frage des Journalisten, wie lange die heutige unbestimmte Lage dauern dürfte, antwortete der Minister, daß der reaktionäre Teil Schwedens früher bestrebt zu sein schien, bei: Konflikt zu verlängern; aber hierdurch würden sowohl die Interessen Norwegers wie des Auslandes leiden. Die Regierung Norwegens müsse suchen, so schnell als möglich normale Verhältnisse zu schaffen. Wenn man daher nicht im Laufe der nächsten Zeit das Verhältnis mit Schweden in Ordnung bringen könne, würde Norwegen gezwungen sein, sich offiziell an die ausländischen Mächte mit der Bekanntmachung der Unionsauflösung zu wenden, und man dürfe ^hoffen, daß die Mächte nichts dagegen einzuwenden haben, die Selbständigkeit Norwegens anzuerkennen. Auf die weitere Frage über die Aussicht eines skandinavischen Bundes antwortete der Minister, daß Norwegen zu einem solchen bereit sein würde, wenn es das Ziel desselben sei, eine feste, dauernde Neutralität zu erreichen. Ein Bund mit einer oder der anderen Großmacht sei nach seiner Ansicht ein Unglück für Norwegen. London, 16. Aug. „Daily Telegraph" meldet aus Tokio von gestern: Die Besetzung Kamtschatkas wird bald verkündet. Seine Garnison bestand nur aus einem Bataillon und war ohne Verbindung mit anderen r'ffsischen Streitkräften. Petersburg, 16. Aug. In Riga fand am 14. August eine revolutionäre Demonstration statt, die zu blutigen Zusammenstößen zwischen bewaffneten Arbeitern und Truppen führte. Dabei wurden 52 Arbeiter getötet und 117 verwundet. Von den Truppen sind ein Kosakenoffizier und sieben Kosaken tot. In Wiborg fandei am 14. August erregte Kundgebungen vor dem Hause bei Gouverneurs statt, an denen viele tausend Finländer teile nahmen; veranlaßt wurden sie durch die Verurteilung de- Finländers Prokope. Der Gouverneur erbat telegraphisch von Petersburg militärischen Schutz. Das 93. Irkutsker Infanterieregiment ist nach Wiborg abgegangen. Warschau, 16. Aug. Hier sind 10 Offiziere und 25 Unteroffiziere, die sich weigerten, nach dem Kriegsschauplatz zu gehen, zum Tode verurteilt worden. Das Urteil konnte nicht vollstreckt werden, da die Soldaten derselben Kompanie die Ausführung der Exekution verweigerten. Portsmouth (New Hampshire), 15. Aug. Die Nach* mittagssitzung der Friedenskonferenz wurde um 4 Uhr 45 Min. beendet. Da ein Einverständnis über Artikel 5 unmöglich erschien, ging man zur Verhandlung über Artikel 6 über, welcher von geringerer Bedeutung ist und über den bald völlige Einigung erzielt wurde. Portsmouth, iNew Homvshire) 15. Aug. Nach Schluß der heutigen Morgeusitzung der Friedenskonferenz wurde von einem Mitglieds der russischen Botschaft folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: In der Morgensitzung vom 15. August verhandelte die Friedenskonferenz über die Artikel 4 und 5. Artikel 4 wurde einstimmig angenommen. Da die Bevollmächtigten zu einer einmütigen Entscheidung über Artikel 5 nicht gelangen konnten, beschlossen sie. die abweichenden Ansichten zu Protokoll zu nehmen und zur Erörterung der anderen Artikel überzugehen. Es verlautet, Artikel 4, der die Llbtretung der russischen Pachttingei: auf der Halbinsel Liautang sowie der in den Pachtvertrag eingeschlosienen Blonde- und Elliot-Jnseln verfügt, berühre Vort Arthur und Dalnly nicht, die in einem besonderen Artikel behandelt werden. Dem Vernehinen nach besteht Japan wenigstens im gegenwärtigen Zeitpunkte auf der Besetzung Port Arthurs und Dalnhs. Artikel 5 beschäftigt sick mit trr qfbh-rtima Sachalin^. Telephonischer Kursbericht. Tendenz: Geschäftslos ; Schiffahrtsaktien weitersteigend. . 263.50 . 251.90 . 223.60 . 100.65 4% Oesterr. Goldronte . 4*/b% Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente Italien. Rente . Portugieser I , Portugiesen. TTT Unif. Türken . 4% 4°/n 4% 30/ . 68.60 . 96.50 . 137.10 . 133.50 . 209.70 . 193.50 . 148 20 . 164 20 . 171.50 . 144.30 . 18.20 102 — 101.45 97.65 68.75 68.40 89.40 134.30 55.— 97.- Türkenlose...... 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4*/i°/0 äussere Argentiner . 4i/zi/n Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgeg. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . , Gotthardbabn . . . Laurahütte . « . Bochum . . . . FT arpener . . . . Staatschatzscheine . . 101.30 . 90.20 . 101.40 . 90.20 . 100.75 3''-"/s 3”/n 3',°/g 3°/n 378% 3li,% Reichsanleihe do. Konsole do. . . Hessen Oberhessen Frankfurt a. M., 16. August 1905. 3°/0 Mexikaner Verantwortlich für die gesamte Redaktion: August Goetz. u*1 hilulwdiiric iidijruny für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u.beseitigtiDiarrhoe.Brechdurchfall, Darmkatarrh. Kelranntmachung. Die unterm 4. Juli 1905 angeordnete Sperre der Ludwig st raße zwischen Bismarck- und Gartenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 15. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachunft. Die nachbenannten Finnen und Geschästsinhaber: 1. Georg Appel, SclterSweg 56 2 Hermann Bender, Dammstraße 44 3. A. P. Christovhersen Gocthcstraßc 23 4. Städtisches GaS- und Wasserwerk 5. Wilhelm Hamel, Bleichftraße 7 6. Konrad Hamel, Nordanlage 29 7. Rudolf Rödiger, Walltorstraße 35 8. H. Schasfstädt, Bahnhofstraße 24 9. Joh. Töhrner Witwe, Grabcnstraße 9 10. Christ. Zimmer Witwe, Bahnhofstraße 12 sind zur Ausführung von Entwässerungsanlagen gemäß § 16 der Polizeiverordnung, die Entwässerung von Grundstücken un Anschluß an die städtische Kanalisation in der Provinzialhauptstadt Gießen betreffend, vom 1. August 1904, zugclafsen worden. Nach § 16 der genannten Polizeiverordnung dürfen Ent- wafferungsanlagen im Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zugelassenen Unternehmer ausgeführt werden. Gießen, den 11. August 1905. B1 /s ^roßherzoglicke R r^meistere: Gießen. ___________________________Meei! m.__ Holzversiemerrmg der Stadt Gießen. Mittwoch den 23. August 1905, vormittags 11 Uhr, werden im Bürgermeistereigebäude zu Gießen aus dem Walddfftnkt Hangelstein versteigert: 1 Eichen-Stamm (Bauhof,H mit 0,33 Fstm. 1 Eichen-Stamm (Grubenbolz) mit 0,23 Fstm. 31 Fichten-Stämme mit 5,65 Fstm. 42 Fichten-Derbstanaen mit 2,19 Fstm. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an Forstwart Lotz zu Wieseck. Gießen, am 16. August 1905. -B16/« Großherzvglicke rgermeifterei Gießen. ______________________Meeum.___________________ Kess,scher Aauptverein des Kvang. Wundes. Wir laden hierdurch zu unserer 16. Landesversammlung ein, die am D16/s 24. und 25. Zusillff zu Alsfeld stattfinden soll. Der Vorstand. Der Festausschuß. litliiitW in lillifl. Dienstag den 2Ä. August l. I. findet dahier ein Btehmarkt aller Gattungen nebst Ziegenmarkt und Ziegenprämiierung statt, wozu Interessenten freundlichst eingeladen werden. Anfang 7 Uhr morgens. Der Auftrieb geschieht nur von der Brücke aus. Mit dem Markte ist eine Prämiierung der schöifften ausgebrachten Tiere, sowohl von Händlern, wie von Selbstzüchtern, sowie eine Verlosung von Kühen, Rinden:, Schweinen und Gebrauchsgegenständen verbunden. Letztere findet auf den: Marktplatze statt. Wir gestatten uns noch, daraus aufmerksam zu machen, daß sich der Markt seither eines wachsenden Zuspruches zu erfreuen hatte und laden daher zu recht zahlreichem Besuch hiermit ergebenst ein. D1(7r Das Komitee. Während des Neubaues (Schulstrasse 4) befindet sich unser Geschäfts-Lokal Mäusburg 10 Alexander Salomoa & Go. 3999 Kriegerverein Giessen Gravelotteseier Freitag, den 18. l. Mts., abends 8 Nhr bei Kamerad K u h n d auf der Schöner: Aussicht. v16/a Sammelpunkt: Ecke Ludwigstraße und Leihgesternerweg um 71/» Uhr. Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Gekocht mit Gioth's Teigseife ist die schmutzigste Leib- und Küchen- Wäsche schon gereinigt, wenn sie aus dein Kessel kommt, daher rascheste und beguemste Waschmethode. Seit über 10 Jahren beliebtestes Waschmittel. Alan achte beim Einkauf auf die Firina: I. Gioth, Hanau. Preis per Paket 20 Pfg. Hauptniederlagei: bei: L. Kalkhof Nachf., West- Anlage; Gebr. Michel, Walltorstr.; E. Noth II. Nachf., Walltorstr.; Carl Seibel, Frankfurterstr.; Hch. Trechsler, Weserstraße; Ludwig Steinhäuser; Gg. Wallenfels, Marktplatz 21. lhv35 M von M. 1000 an von M. 400 an von M.30an Flügel Piasmos Harmoniums auch Harmoniums. Monatl. Mietpreise: 2-12 M. Jede Reparatur an Pianos und Harmoniums wird in eig. Werkstätte fachgemäss u. vollendet ausgeführt Klavierstimmen. Aufpolieren von Pianos. WILH. RUDOLPH, Grossh. Hess. 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