Nr. 13 Montag, 16. Januar 1905 155. Jahrg. Erscheint «-ttch mtt Vu«nahnvt bet VsmüagS. Dt» .Oteyev« geemcnMäfter* ©erben ben ftln|et^’ ote^me M-chenütch betgelegt Dt dherNi ÜBl tr * tddbetn momrtttch etnwj Giehener Anzeiger WrttÄftd*ta l § K o n d r a t e n k o, die Heftigkeit des japanischen Artilleriefeuers und die Schwierigkeit, die Arbeiter in der Festung in Ordnung zu halten. Tie Kapitulati on ist also dur ch aus n i ch t so rühmlich gewesen wie man zuerst annahm. Stössels .Haltung läßt wenig von der eines .HOlden merken. Er findet in Rußland selbst wegen seiner Art der Verteidigung und seiner Kapitulation scharfe Kritiker, die ausfallende Ungenauigkeiten in seinen amtlichen Berichten entdecken, und ihn tadeln. Ku r o Pa t ki n zaudert weiter und b ü ß t immer mehr an Vertrauen ein. In Rußland selbst oll dsie Reforbewegung unterdrückt werden. Wie das geschehen soll, lehrt die Sitzung der Lehrergesellschaft in Nischni-Nowgorod, in der Schutzleute mit blanker Waffe den Saal beraten und Frauen niederhieben, sodaß zehn Per- onen verletzt wurden. Swfatopolk-Mirski, der Resorm- minister, soll bereits, so heißt cs, abgewirtschaftet haben, und einem Mitarbeiter Plehwes den Platz räumen. So bereitet sich die Revolution immer weiter vor, und immer düsterer wird der Horizont über dem neue Absatzgebiete zu suchen. Die Botschaft BülowS klang noch weniger erfreulich für unsere Industrie als die deS preußischen Finanzministers. Die Entscheidung über daS Zustandekommen der Verhandlungen ift mit Sicherheit demnächst zu erwarten. Obwohl jedoch die Verhandlungen jetzt rüstig vorwärts schreiten und den Abschluß des Vertrages erwarten lasten, stellen sich doch in einzelnen Fragen immer neue Schwierigkeiten heraus. Es ist daher durchaus nicht unmöglich, daß noch einer der österreichischen Unterhändler zur Einholung neuer Instruktionen nach Wien fährt. Die Delegierten für die Veterinär-Konvention sind aus Budapest zurückgekehrt und die Besprechungen mit den deutschen Delegierten haben sofort wieder begonnen. Wie in Reichstagskreisen verlautet, wird die Interpellation über den Stand der Handelsvertrags-Verhandlungen und über den Ausbleib der Aufkündigung des deutsch-österreichischen Vertrages aus Rücksicht auf die vom Grafen Bülow im Abgeordnetenhause abgegebene Erklärung im Einverständnis mit den Interpellanten wahrscheinlich erst am Donnerstag zur Verhandlung gestellt werden. Das Zentrum hat die Unterstützung der Interpellation abgelehnt. Tie Gesamtzahl der st reitenden Bergarbeiter cm Ruhrrevier beträgt nun über 70 000 Mann. Auf einigen Zechen hat der Ausstand zugenommen, auf der anderen wird die Arbeit interimistisch wieder ausgenommen. Alles das ist aber unwesentlich gegenüber der Frage, ob Verhandlungen zwischen beiden Parteien zu stände kommen, werden oder ob der Generalstreik heute, Montag, aus- brechen wird. In verschiedenen Orten ist es zu kleineren' Ruhestörungen gekommen, bei der Ausfahrt und Einfahrt vereinzelter Arbeitswilliger. Doch bisher zerstreuten dre Gendarmen die Massen mit Leichtigkeit. 'Tie Lage ist ernst genug, schwere Ruhestörungen sind für eine nahe Zukunft nicht ausgeschlossen. Bisher aber sind keine wirklich bedenklichen Ereignisse zu verzeichnen. Tie am Samstag im preuß. Abgeordnetenhause vom Handelsminister angekündigte Entsendung des Oberber gh aupt- manns v. VelseN ins Industriegebiet wird dort zumeist nur mit gelinder Hoffnung begrüßt. Man fürchtet allgemein, daß die Verhältnisse bereits zu weit gediehen seien und daß die Proklamierung des Generalstreiks nicht mehr zu verhindern sein wird. Auf feiten der Arbeiter wurde indes jede Möglichkeit einer Vermittlung oder Verständigung mrt Freuden begrüßt. In der Eisenindustrie erfolgten mehrere Betriebseinschränkungen, bei .den west falschen Stahlwerken in!Bochum und den Düsseldorfer Eisen- und Stahlwerken. . Ir che Ministerium Eombes erlitt eme starte Erschütterung durch die Wahl Doumers zum Kammerpräsidenten. Am letzten Sa'mstag hat es zwar noch gesiegt, aber man kann seinen Sieg ebenso gut eine Niederlage nennen, denn es hat nicht so viel Stimmen erhalten, wie seine eigenen Anhänger für den Fortbestand des Kabi- netts als unerläßlich befunden haben. Tie Erklärungen der Regierungen find mit sechs Stimmen Majorität gebilligt worden. Tiefe winzige Majorität bedeutet die Fortdauer der bisherigen Unsicherheit; sie ist natürlich nicht genügend, um die Obstruktion zu bewältigen und noch weniger, um die großen Reformen kräftig durchzuführen Eombes hat selbst gesagt, er brauche mindestens 20 Stimmen Majorität; die Folgerung daraus, daß er sie nicht bekommen hat, wird er wohl zu ziehen wissen. Dagegen ist es gelungen, das Programm des Kabinetts zu retten. Die Majorität hat es wiederum zu dem seinigen gemacht und zwar mit der stattlichen Ziffer von 35-0 gegen 55 Stimmen. Das künftige Kabinett weiß also, was östlichen Nachbarreiche. lieber die Verleihung der beiden Orden an Nogi und Stössel aber, wohl das sensationellste Ereignis der Woche, haben wir dem bereits Gesagten hinzuzufügen, daß General Stössel, der inzwischen mit seiner Gattin in Nagasaki eingetroffen ist, nicht über Marseille und Paris nach Rußland zurü ckkchren, sondern von Port Said den direkten Weg über Odessa wählen wird, um zunächst dem Zaren persönlich Bericht abzustatten. Es sollte dem General in Paris ein offizieller Empfang bereitet und ihm seitens der französischen Offiziere ein Ehrendegen überreicht werden. Mit der Nachricht von diesen geplanten Ehrungen scheint eine Beeinflusseng der französischen Geldgeber beabsichtigt gewesen zu sein, denn jetzt, nachdem die russische A n l e i h e in Deutschland sicher begeben ist, wird der Pariser Geldmarkt von Rußland ernstlich in Angriff genommen. Ter Krieg hat Rußland bisher 7i2 8 Mill. Rubel gekostet, während einschließlich der neuen deut- chen Anleihe der verfiigbare Barbestand der Reichsrentei und aller sonstigen behördlichen Stellen sich auf 514 Mill. Rubel (etwa eine Milliarde Mark) beläuft. Soll nun, wie in Petersburger amtlichen Kreisen als feststehend gilt, der Bau der Ersatzblotte sofort in Angriff genommen werden, so liegt es auf der Hand, daß weitere Mittel verfügbar gemacht werden müssen. Für eine Anleihe in Frankreich-wäre somit die Belebung des russisch- fianzösischen Mlianzgedankens durch den Besuch des Generals Stössel kein schlechter Schachzng gewesen. Daß die Verleihung des Ordens) Pour le mßrite auf die Petersburger Entschlüsse im gegenteiligen Sinne und aus die direkte Rückreise des Generals via Odessa Einfluß gehabt hat, wird dort allgemein zugegeben. Die lippesche Höroönfolgefrage. Detmold, 14. Jan. Das Staatsministerium veröffentlicht zum Tode des Fürsten Alexander zur Lippe einen Erlaß d es Gir afre gen ten, in dem es u. a. heißt: Damit ist der Fall eingetreten, auf welchen Wir nach Ablehnung der in landesväterlicher Fürsorge für das allgemeine Wohl, im Interesse der öffentlichen Ordnung und zu ungestörtem Fortgänge der Landesverwaltung gemachten Regeirtschaftsoortage durch den Landtag Uns die freie Entschließung Vorbehalten haben. Diese wird lediglich geleitet durch die gebieterische Rücksicht auf das Wohl und die Selbständigkeit des Landes, welche die Regiernngsgewalt notwendig erheischt. Deshalb erklären Wir hiermit, daß, "nachdem der hnhe Bundesrat durch "den Beschluß vom 18. November v. I. mit emer solchen Ordnung der Regentschaft int Fürstentum Lippe sich einverstanden erklärt hat, Wir bis zur schiedsgerichtlichen Entscheidung die Regentschaft wie bisher w e i t e r f ü h r e n werden in treuer Erfüllung des von Uns geleisteten eidlichen Gelöbnisses. Wir werden alsbald nach den Beisetzungsfeierlichkeiten den Landtag des Fürstentums zusammenberusen, um Uns auch seiner Z u ft i m m un g zu diesem Akte zu vergewissern und hoffen, daß das. Land diesem in seinem eigenen Interesse notwendigen Schritte sein Vertrauen entgegenbringen wird Sämtliche Beamte des Fürstentums bestätigen Wir in den ihnen übertragenen Stellen und erwarten, daß sie pflichtgemäß ihre sämtlichen Verrichtungen fortsetzen. Gegeben, Detmold, 13. Januar 1905. Leopold, Regent des Fürstentums Lipve. Gegengezeichnet G e v e k o t. Berlin, 14. Jan. Der „Reichsanz." schreibt- Fürst A l e x a n d e r zur Lippe ist gestern nachmittag in St. Gilaen- berg bet Bayreuth sanft entschlafen. Ein schweres Leiden hat den Heimgegangenen von der Regierung ferngehalten und verhindert, daß er der Bevölkerung seines Landes näher tteten konnte Sein Hinschcidcn bewegt zu Empfindungen menschlicher Teilnahme an dem schweren Lose, das ibm ^gefallen war. Die Regent, chaft deS Grasen "co pold im Fürstentum i'Uwc nnd die zur Entscheidung des Das Obcrkriegsgcricht bob das Urteil des Dessauer tnfliäöf* ^«"er. und V o gt wmde^ wegen Gesäna nis »u , eeineinh albI-hren die Unwr!uckmna/^s?7l^^lden wurden je drei Monate auf Aus L^eEsherrn wurde verworfen. sei die (Sntttiinffwi.2 -Notwehr habe ntcht Vorgelegen. Somit abredung bei der 5 Aas Aessauer Zuchtöavsnrt'il vor dem Kver-Ksieqsqerricht. Ein trunkener U n t e r o f f i z i e x b e l ästig t in cmer Wirtschaft ein paar Mädchen und s ch l ä g t a n f sie e t n ünn Soldat ft e l l t i h n d e s h a l b z u r R e d e. Der Unterofftzter schlägt mit dem Seitengewehr um sich, ^in r w e t t e r S o l d a t entreißt ihm d a s S e i t e n g e w e h r. Der Unterofftzter das Seitengewehr dieses zweiten Soldaten aus der Scheide, schlagt, als die Soldaten es ihm awtehmen wollm, wteder um ffw, ver letzt auch dabei eines der Mädchen. Die bctbctt Soldaten nehmen ihm nun dieses zweite Seitengewehr ab, wöbet der Unterofftzteü zu Fall kommt (oder nach seiner et gefeit Darstellung) von den beiden niedergeworfen wird. Der Unteroffizier geht ohne Mutze und Säbel nach Hause, die beiden Soldatwt reinigen sich erst tn einer Wirtschaft und gehen dann in, die Kaserne, wo etner von ihnen das Seitengewehr des Unteroffiziers abliefert. Tie Affäre kommt zur Kenntnis der Vorgesetzt-n, und die beiden Soldaten werden — wegen ihres besonnenen Eingreffens veloor oder, wie die Welt nun einmal ist, wegen irgend einer Jlikorrekt- heit getadelt, etwa gar für einige Tage in Arrest gesteckt? das wäre dem Militarismus schon zuzutrauen — new, sie werden vor ein Kriegsgericht gestellt und wegen militärischem Aufruhrs zur Mindest st rase von 5 Jahren Zuchthaus verurteilt! rrz. r , Das Urteil, so erklärte wörtlich in der vortrefflichen Münchener Wochenschrift , Freistatt" Prof. Quidde, und weite Kreise schließen sich dieser Ansicht an, — gehört zu jenen Ergebnilsen unserer Militärjuftiz, die das Blut in den Lldern gerinnen machen. Wir schwanken zwischen ingrimmiger Empörung über die brutale Barbarei einer solchen Rechtspflege, mitfühlendem Enffetzen über das Schicksal ihrer Opfer und starrem Staunen über die sinnlose Unbegreiflichkeit des Urteilsspruches. f Jetzt ist die Sache vor das Oberkriegsgericht zu Magdeburg gelangt. Dort blieb diesmal der Hauptbelaftungszenge ^ropp jedoch so unklar, daß nicht festgestellt werden konnte, ob Gunther und Voigt den betrunkenen Unteroffizier Heine zuerst tätlich angriffen, oder ob dieser die Waffe bereits gezogen hatte und damit gegen die Braut des Günther, die Tienstmagd Frieda Regel vorging, ehe die Angeklagten an ibn herantraten. Während Hetpe in Dessau schwer belastend für die Angeklagten aussagte, verblieb er vor dem Oberkriegsgericht sehr zurückhaltend. Der Leiter der Dessauer Verhandlung, Kriegsgertchtsrak Wagner, erklärte im rnestntlichen, Günth-r habe vor dem Kriegsgericht in Dessau gestanden, daß Unteroffizier Heine auf einmal zwei Seitengewehre gehabt hätte, und zwar eines von der 10. Kompagnie. Er sei dem Unteroffizier vom Tanzboden aus nachgelaufen, und zwar hinter Voigt. Dieser, Voigt, habe gestanden, Günther habe den Unteroffizier zuerst gepackt, worauf letzterer um sich geschlagen habe. Nun habe er, Voigt, den Unteroffizier ebenfalls gepackt. Die Seftengewehre habe jedoch Günther dem Unteroffizier entrissen. . ... Nach Vernehmung der weiteren Dessauer Kriegsgerichtsmitglieder wurde das protokollarisck-e Geständnis Voigts verlesen^ Voigt sagt darin aus: Ms Heine blank zog, bekam ich einen schreck und hielt das Seitengewehr fest, um ein Unglück zu verhüten Ich bestreite, den Unteroffizier angegriffen zu haben. Günther stand lvährend des Vorganges ruhig dabei. Wir beide liefen dem Unteroffizier nach, da ich mein Seitengewehr wieder haben wollte. Der Unteroffizier drelste sich naa) uns herum und schlug nach uns. Günther hielt ihn am Anne fest, während ich ihm das Seitetigewehr abnahm. Der Unteroffizier schlug nun jetzt, nachdem ich das Seitengewehr wiederhatte, nach der Regel, worauf Günther ihn festhielt und zu Boden warf. Weiter habe ich Heine nicht berührt Es kam dann ein anderer Soldat, der versetzte Heine Fußtritte. Voigt bemerkt jetzt, er gebe zu, daß Günther den Unteroffizier von lstnten gepackt habe, alles übrige müsse auf einem Mißverständnis beruhen. Günther: Es ist unwahr, ich hätte den Unteroffizier von vorn gefaßt. Rechtsanwalt Suchsland bemerkt, er hatte die Auffassung, die Angeklagten hätten mehr zugegeben, als der Wahrheit entspräche, um sich die Gunst des Gerichts zu erwerben. Sie seien sich aber auch heute noch nicht über die Situation klar. Nach einer kurzen Pause nimmt das Wort der Vertreter der Anklage Kriegsgerichtsrat Richarz: Die vorliegende Anklage hat wegen des ergangenen Urteils großes Auffehen erregt, dieses Aufsehen war aber vollständig unberechtigt (?) Die Soldaten müssen durch eiserne Disziplin dazu erzogen werden, daß sie die Schrecknisse imb Unbilden des Kfieges ertragen, daß sie bis zum letzten Augenblick ausharren und die Befehle ihrer Vorgesetzten strikte erfüllen. Es ist notwendig, dem Soldaten immeüu nd wieder zu sagen, daß er mit fünf Jahren Zuchthaus bestraft wird, wenn er sich 'att einem Aufruhr beteiligt. Wenn auf Aufruhr nur 45 Tage Gefängnis stünden, würde sich das Verbrechen des Aufruhrs ungemein vermehren. Das Gesetz ift geschaffen, um die Autorität zu schützen. Der Wachtposten kann unter Umständen Vorgesetzter des Offiziers sein. Wenn ein Offizier sich einmal am einem Wachtposten vergreift, so kann er auch wegen Aufruhrs bestraft werden. Jedenfalls ift es mit Freude zu begrüßen, daß es im militärischen Leben eine zweite Instanz gibt so daß die Möglichkeit geboten ift, Irrtümer, die in der ersten Instanz vorgekommen, zu reparieren. Die gegenwärtige Verhandlung hat gezeigt, daß je länger eine Sache dauert, desto schwächer die Erinnerung wird. Es ift natürlich, daß die Zeugenaussagen voneinander abweichen und sich widersprechen. Jedenfalls hat aber die Verhandlung nicht bestimmt ergeben, daß die Angeffagten Uch des Aufruhrs im Sinne des Gesetzes schuldig machten. N^sen sei dagegen, daß die Angeklagten sich einer tätlichen Mißhandlung eines Vorgesetzten schuldig gemacht hätten. Bei der £>trafatmtcnimg wird zu ertragen fein, daß die Angeklagten nicht weiter gegangen sind, als unbedingt notwendig war. Sie haben dem Unteroffizier das Seitengewehr zweimal weggenomtnen, damit er keine Tätlichkeiten begehen könne, sie Haden es ihm aber sofort wieder zurückgegeben Dem Günther kommt außerdem zugute, daß er das Dienstmädck>en Regel schützen ff Er konnte ihm nicht 'nut sagen: Ich ntuß dich schutzlos der Jäter mein Vorgesetzter ift. Ferner ist zu er- Ä"' ben beiden Angeklagten von ihrem vanotmonn das w v731t-lä "us°e,tellt worden ist. Was Heine betrifft, io Wt Wer ein geradezu tolles Benehmen an den Tag ae- Stieles „»fallen, daß ihm Ansdrücke wie „Esel", „Sttesel , „Rhinozeros zugerufen werden, ohne den Mann fest- Staatsanwalt beantragt zum Schluß des mcn°toünS^'?-nCr W Monate Gefängnis D^gradatton, Gefängnis l)r' Vmgt ein Jahr zwei Monate Tlironfolgcrs getroffenen AbmachungLn und Anordnungen werden durch diesen Todesfall n i ch t b e r u h r t. wie letzt ÄVw Anzeichen Vorgelegen. Da aber, miHtiiVgVriM.019* mClb;tc,t R"ision beim Reichs- H***, fit ptE?, „ Staalsinw',^.- -ultus, (■;,*, -TT.r; beiten w' J ' • wird 68* sx. M181? !■ .. Qjin eruWS- 12000 Taler inäfcub fit iitnlMeiIU ber Ae-raM^--^ SSt— jur Erlauf Kiieasmno.c Mr ihn blcibi - ■ - feftetare naa Äe deS amt» erhalten Innern W-‘ tionskosten" m 1 kanzler, bei 1" präfident nr.b 1^ 64000 9!.$ Mar!; - den r also unter b:r präfmtationsloiln den LcH bei erhöht werden. Mark.' nur der V Man erinnert ben 14000 tofr. 31 trii tam eS nach einer 2 im 6t PeterSbui tu wa^ . n tme^ haa nok ff i - - k-Äd-V L Lienes h zönfchk Ltülkr gegebi bfl Hontz als Jmtf. tebe trat ein irr Mitglied der beloben, our, der al gewahrte man, da? megt auf eine 'N genommen, ‘ b, leiiter begriff, all । Nh, daß bie ei '(t ^tzlich wollte den Sru: erroibttte. enör; btm @elbe ■ ftöbtnt irarfl« ®t°iiitften D(r ftetben!“ s,- wo der s Giften das 7 konnte, bQ kommen ” die Vorstelin.,w 1 23 Witter, 1 ßi , l Orn q k* -ch?• 116. ''"•"iinti b,'bt kit ‘tltt o ' 1. .'üffelbon-Cft°Rl ,mn ftjltttft t* der Sa b (,Qt)en Jfmmt A/W# lassen! Nr. 116, Buinski von der Anklage des versuchten Betruges ftergesprocheu; worden. Auf die Revision des Johann Bnmski hob das Reichsgericht wegen eines prozessualen Verstoßes das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht Schneidemühl zurück. Da-, gegen wurde die Revision des Staatsanwalts in Bezug auf beide Angeklagten verworfen. vermischtes. • Selbstmord eines Grafen Eulenburg. Auf einer Eisscholle im Pregel bei Königsberg i. Pr. wurde der Majoratsherr und Herrenhausmitglied Graf Eulen- burg-Gallingen erschossen aufgefunden. Die Tat ist in Geistesstörung verübt worden. Gras Eulenburg hatte nachts mit seiner ganzen Familie an einer Ballfestlichkeit teilgenommen. Am nächsten Morgen begab er sich an den Pregel, kroch auf den Knieen bis an den Rand des Eises und tötete sich durch einen Schuß in den Kopf. Zuhause sand man einen Brief, worin er die Befürchtung äußert, geisteskrank zu werden. Der Selbstmord wurde gerade am 51. Geburtstage KirÄe und Schule. — D er Pfarrer von Fameck,an den der Bezirks präsi- dent von Lothringen, Graf Zepvelin, die Antwort auf das Gesuch des Bügerrmeisters, des Gemeinderats und der 500 Bewohner von Farneck, unter denen sich sechs Protest'anten besinden, über die konfessionelle Trennung des Kirchhofes gerichtet hat hat diese Antwort ian den Bezirkspräsidenten zurückgelangen lasten, zwar mit der Bitte, sie an die zuständige Adresse gelangen zu lassen, da er, der Pfarrer, als solcher nicht dazu befugt sei, offizielle Mitteilungen der Zivilbehorden der Gemeinde von Fameck mitzuteilen, zumcrl da der Bürgermeister an erster Stelle seinerzeit das Gesuch unterzeichnet hätte. Zu einem politischen Theater-Skandal .am es nach einer Meldung der „Berliner VolkSztg." kürzlich im St. Petersburger Michael-Theater, wo meist französische Stücke gegeben werden und sehr häufig Mitglieder des Hofes als Zuschauer erscheinen. An einem der letzten Abende trat ein sehr beliebtes und schönes werbliches Mitglied der Truppe, mit einem Diamantschmuck beladen, auf, der alle Augen auf sich lenkte. Zugleich aber gewahrte man, daß sich die Blicke der Künstlerin fast unentwegt auf eine Loge richteten, wo der Großfürst Michael Platz genommen, dankbar lächelnde Blicke, die jeder um so leichter begriff, als er, wie jedermann in Petersburg, genau wußte, daß die Schauspielerin die Geliebte des Großfürsten ist. Plötzlich wollte ein Zuschauer bemerkt haben, daß der Großfürst den Gruß der Künstlerin mit einem Kopfneigen erwiderte. Es ertönte der Ruf: „Diese Brillanten sind^ mit dem Gelde gekauft, das für die Marine bestimmt war!!" Gleich darauf rief ein Zweiter: „Die Großfürsten vergeuden das Geld deS Volkes, während unsere Mitbrüder vor Entbehrung sterben!" Ein unbeschreiblicher Tumult entstand. Alles sprang von den Sitzen, schrie durcheinander; drohende Blicke und geballte Fäuste richteten sich auf die Loge, wo der Großfürst blaß vor Erregung saß, um nach wenigen Augenblicken schnell und geräuschlos seinen Platz und das Theater zu verlassen. Erst nach einer Viertelstunde konnte, da auch die schöne Künstlerin einen Weinkrampf be- kommen hatte und von der Bühne fortgesührt werden mußte, die Vorstellung wieder beginnen. des Unglücklichen verübt. ♦ Posen, 14. Jan. Zwischen dem Rechtsanwalt Krüger und dem Referendar Leutnant Weckwarth ; fand heute früh im Schillingwäldchen ein P i st o l e n d u e l l , wegen einer Spielaffaire statt. Der Zweikampf verlief bei dreimaligem Kugelwechsel unblutig. • Der jüngst in Kopenhagen verstorbene Romanfabrikant Möller, der unter dem Namen Louis de Moulin die „Revue" herausgab, deren Schauerromane zahlreiche Leser in Spannimg und ständiger Aufregung erhielten, war trotz de§ ungeheuren Erfolges seines Blattes, I daS dem Verleger Jordan eine Jahreseinnahme von 30 000 bis 40 000 Kronen verschaffte, häufig in Geldverlegenheit. Anfänglich erhielt Möller 35 Kronen wöchentlich, später, als das Blatt zweimal in der Woche herauSkam, erhielt er entsprechend mehr. Vor einigen Jahren bat Möller um einen Vorschuß von 100 Kronen, den Jordan rundweg abschlug. „Gut", erwiderte er mit finsterer Miene, „in diesem Falle wird Donna Mercedes in nächster Nummer mit Tode abgehen." Donna Mercedes war ein junges Mädchen in einem bet Romane, und Möller wußte wohl, in welch hohem Jordan an deren Geschick Anteil nahm. — „Was, soll sie sterben?" fragte Jordan erstaunt. — „Ja, das soll sie, warum sollte sie auch am Leben bleiben und glücklich sein während andere sich mit Gläubigern und ständigen Geldsorgen herumplacken wüsten!" — „Lassen Sie sie am Leben und bald den Grafen kriegen, bat Jordan, „da sind 1001 Kronen." — „Gut", erwiderte Möller und steckte das Geld in seine Tasche, „in nächster Woche soll sie den Grafen heiraten." — Und so geschah es zum Trost und zur. Befriedigung unzähliger Leser, die mit dem alten Jordan leichter aufatmeten. Möller starb an einem Kehlkopfleiden un Alter von neunundseszig Jahren. Er war der größte „Massenmörder" der dänischen Literatur, hat er doch wahrend feines Schriststellerlebens über 20 000 Menschen umkommen Aus Stadl und Land. Gießen, 16. Januar 1905. ** Personalien. Der bisherige französische Konsul in Düsseldorf, Knecht, ist zum sranzös. Generalkonsul in Frankfurt a. M., dessen Amtsbezirk sich auch auf das Großherzogtum erstreckt, ernannt und ihm namens des deutschen Reichs das Exequatur erteilt worden. — Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern wurde der Gerichtsakzessist Dr. Erwin Freiherr von Heyl zu Herrnsheim in Worms Aufgebote. Am 29. Dez. 1904. Nathan Buttenwieser, Kaufmann m Heidenheim mit Elffabethe Anna Schmiermund dahier. Am 2. Januar 1905. Wilhelm Klein, Postbote dahier mit Arma Juliane Hem m Unterelsbach. Am 6. Jan. Karl Konrad Rau, Maler und Lockrerer dahrer mit Berta Ida Otto Hierselbst. Eheschtteßuugeu. Am 31. Dez. 1904. Hermann Euler, Metzger dahier mtl Katharine Büttner, gen. Fischer, Hierselbst. — Albert Hemrich Bieraii, Dachdecker dahier mit Anna Janßen Hierselbst. s2lm 2. Januar 1905. Wilhelm Kolb, Lehramtsasiessor in Nidda mit Marie Johanna Mathilde Nordmcum dahier. 9(m 4. Jan. Ludwig Schwarz, Gefanqenailfseher in Eberbach mtt Elisa Volpert ut Wiesbaden. Am 5. Jan. Max Hermann Schitzel, Hoboist-Sergeant dahier mit Margarete Druschke Hierselbst. Geborene. Am 26. Dez. 1904. Tevi Schneider Johannes Find em Sohn, Johannes Heinrich Willy. Am 28. Dez. Dem Schneider Wilhe m Noll ein Sohn, Emil. —Dem Eisendreher Gustav Hemrich Krauscd eine Tochter, Helene Luise. Am 30. Dez. Dem Schuhmacher Theodor Judt eine Tochter, Mathilde. Am 31. Dez. Denr Taglohner Ludwig Pfeiffer eine Tochter. Am l.Jan. 1905. Dem Zigarrmfabrikanten Carl Schneider ein Sohn. — Dem Fuhrmann Hemrich Sewel ein Sohn, Georg Heinrich. Am 3. Jan. Dem Fabrikarbeiter Hemrich Weber eine Tochter, Johanna Ernestine. — Dem Lokomotwhüf^ heizer Johaen Schäfer ein Sohn. Am 4. Jan. Dem Unwerfitatv- buchhändler Alfred Töpelmann eine Tochter. Am 6. ^an. Dem Oberküfer Carl Christian Pfund ein Sohn, Georg Alfred Wilhelm. Gestorbene. Am 30. Dez. 1904. Philipp Seid, 62 Jahre alt, Schickrat i.P ! dahier. Am 3. Jan. 1905. Vogel, gen. Rosalie Meyer, 87 Jahre alt, ohne Beruf dahier. - Margarete Bar, geb. Zrtmebaum, 86 Jahre alt, Rentnerin dahier. — Dr. Johann Georg Pflug, 69 Jahr- alt, Professor i. P. dahier. __ zum Regierungsassestor ernannt. •• Den Tapferen in Südwestafrika. S. K. H. der Großherzog haben nachstehenden Offizieren und Mannschaften | der Schutz truppe für Südwestafrika verliehen: das! Ritterkreuz 2. Klaffe mit Schwertern des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Oberleutnant Frhrn. v o n und zu Eg l off st ein, früher im 1. Großh. Feld-Artillerie- Regiment Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie-Korps), den Leutnants Frhrn. von Hirschberg und von Tümpling, beide früher im 2. Großh. Feld-Actillerie-Negiment Nr. 61, dem Leutnant Grafen von Hardenberg, früher tm 1. Großh. Dragoner-Regiment (Garde-Dragoner-Regunent) Nr. 23 und dem Assistenzarzt Dr. Schaaf, früher im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hest.) Nr. 116; das Allgemeine Ehrenzeichen nut der Inschrift für Tapferkeit am Kriegsbande dem Gefreiten Rösch, früher im 1. Großh. Feld.Artillerie.Negimeitt Nr. 25 (Großh. Attillene- KorpS) und dem Gefreiten B e r g h o s s, früher im n s a n - terie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) § Lich, *15. Jan. Alm Samsticrg begab sich der Groß- ‘ Herzog nach viertägigem Aufenthalt im fürstlichen Schloß ' wieder per Sonderzug über Gießen uni)* 1 * * * Frankfurt nach Darmstadt. — Am hiesigen Bahnhof werden umfangreiche Erweiterungen vorgenommen. Der Bahnhofsplatz hat sich während des ^llufenthalts des Großherzogs als zu eng , erwiesen; er wird jetzt bedeutend vergrößert und höhergelegt. Eine bessere Beleuchttmg des Bahnhofs ist ebenfalls beabsichtigt. Der Anbau am Stationsgebäude ist jetzt nahezu vollendet, ebenso das Fürsten zimmer. f Nidda, 16. Fan. Der bei dem Steuerkommissariat Nidda angestellte Bureauvorsteher Louis Schüler feiert heute sein 50jähriges Dienst.jubiläum. () Vom Oberwalde, 15. Jan. Hoher Schnee bedeckt jetzt das Gebirg; an manchen Stellen liegt er durchschnittlich' einen halben Meter hoch Die Forstbeamten versehen ihren Dienst mittels Schneeschuhen. In einzelnen. Forstwarteieu. haben die Holzhauer ihre Arbeiten teils ern- gestellt, bis Tauwetter eintritt. Sehr zu leiden hat bei diesem hohen Schnee das Rehwild, das dem Raubzeuge mitunter Hum Opfer fällt. t w. Wetzlar, 15. Jan. Zu den bedeutungsvollsten Ereignissen der Stadtgeschichte Wetzlars gehört unzweifelhaft die diesmalige Bildung des Stad t Par la m e n t s. Durch die Eingemeindung von Niedergirmes ist Wetzlar in die Reihe der Städte über 10 000 Einwohner eingerückt, und damit hatte auch eine Vermehrung der Stadtvertretung zu erfolgen. Die neu gewählten Herren wurden in diesen Tagen durch Bürgermeister v. Zangen eingeführt und für ihr Amt verpflichtet. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den «Nachbarstaaten. Auf der Walkmühle in Usingen starb 72jährig die Elisabeth Erbe/ die 55 Jahre lang ununterbrochen daselbst gedient hatte. Ju Altweilnau lebt noch der Zwillingsbruder der Verstorbenen. — JU Mainz legte man bei Erdarbeiten zu einem Neubau aus dem ehemaligen Zimmerplatze des Stadtverordneten Gerster l eine mit reichen Ornamenten gezierte Säule aus der Rvmerzeit frei, während leider das Postament, auf dem die Säule stand, entzwei gegangen ist. Unter Leitung des Museumsdirektors Professor Lindenschmit werden gegenwärtig weitere Forschungen mt der Fundstelle vorgenommen. — Der Stadt Offenbach Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 1905 61814Seelen. — Friedbergs Stadtverordneten haben die Errichtung eines Gewerbe- g er ich t es für den Umfang des Stadtbezirks Friedberg beschlossen. — In H a n a u wurde durch E x p l o s i o n einer Petroleumlampe der sechsjährige Knabe der Taglöhnersfamilie Hau derart verbrannt, daß er bmd darauf I seinen Verletzungen erlag. Der Unglücksfall ereignete sich l in Abwesenheit der Eltern. — In Mainz ist im -Anblick auf die Mitte Februar stattfindende Vollversammlung des deutschen Handelstages für den 3. Februar em Hessischer Handelskammer tag in Aussicht genommen. I — Zwischen den Vertretern des Reichsschatzamts und dem I Bürgermeister von Mainz tmirde der Vertrag über den Verkauf des Geländes der Nardweftfront an die Stad« 1 Mainz abgeschlossen, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. Das Terrain betragt bl 000 Quadratmeter Baugelände, während 45000 Q!m. im Besitz des Militärfiskus verbleiben. Es soll ein Arttlleriedepot errichtet werden. Das städtische Gelände ist für Jndustrie- und Villenanlagen vorgesehen. Erhöhung der preutz. Ministergehalter. Die preußischen Minister sollen nach, dem treuen Etat 1 14 0 0 0 Mk. mehr erhalten, aber unter dem Titel „Stellen- mlaaen" — freilich für Repräsentationszwecke. J'm Etat st des Staatsministeriums werden 98 000 Mk. neu gefordert, st 1 14 000 Mk. „zu nichtpensionsfähigen Stellenzulagen für dre Staatsminister, welche aus der preußischen Staatskasse rhre Besoldung erhalten." Es sind das,die Mmrster für Justiz- Kultus, Finanzen, Handel, Landwirtschaft, ossentlrche Arbeiten und der Minister des Innern. Diese Mehrforderung wird im Etat wie folgt begründet: Im Hinblick auf die wesentlich erhöhten Ansprüche, welche unter den gegenwärtigen Lebensverhältnisien an die Reprasen- lation der Minister gestellt werden, erscheint dre Bewahrung em er Stellenzulage nach Art derjenigen, welche den Oberprasidenten! und den Regierungspräsidenten zusteherr,stachlrch gerechtsertrgt Auch. ist eine Berücksichtigung der Minister ut bei: gegebenen R^tupg I um so mehr begründet, als deren Besoldung welche M m c^ahre 1816 12 000 Taler betrug, dann un Jahre 1836 auf 10 000 Taler ermäßigt und im Jahre .1867 wieder aus den betrag von 12 000 Taler gebracht wurde, seitdem unverändert gebtteben ut während die Dienstbezüge der, anderen Beamten durchweg m- itoif&n eine wesentliche Aufbesserung Mahren haben Der Betrag her Repräscntationskosten ist für den rmzelnen Mimst«, den Verhältnissen angemessm auf 14000 in •jotjdjIaB dur Erläuterung sei bemerkt, bay das Gehalt des preuß. KrieqZMinisters auf den Reichsetat übernommen ist. Mr ibn bleibt cs also bei den 3 600 0 Mk. Tie Staats- ickretäre des Reiches sind im Gehalt verschieden gestellt. Tie d»s Reichspostamts und des Reichsiustrz- amts erhalten 30000 Mk. Der Staatssekretär des -Innern bezieht „einschließlich 14000 Mk. WafentaN tionskosten" ein Gehalt von 50000 W- und der Reichs- lanzler, der ja bekanntlich auch preußischer Mmister- präiident und Minister des Auswärtigen ist, ^„einschließlich 64000 Mk. Repräsentationskosten , 100000 Kart- --- den preußischen Ministern sollen nun also unter der Bezeichnung Stellenzulagen 14 000 Mk. Re- präsentationskosten bewilligt und damit i^ee Gehalter aus den Satz des Staatssekretärs des Jmrern, aus 50000 Mk. erhöht werden. Die bayerischen Mrnrster erhalten ^5200 Mark: nur der Ministerpräsident 36000 SJtT. Man erinnert sich des Ulrichs ch en MusMuches von den 14 000 Märkelchcn Gehalt der hessischen Minister. Kosig angehaucht, «rtiFS Unreinheit unbAflhlbe unerreichten lyrrholinseife.^ Zur Lage in Zeutsch-Südweliasrika schreibt man «d»er „Na-t.-Ztg.": Wir glauben nicht, daß vor Jahresftist ein geordneter Farmbetrieb in der Kolonie wieder wird p'urchgefirhrt werden können, weil man kaum früher das nötige Arbeiter- und Viehwärtermaterial haben wird und weil im Norden der im Frühjahr beginnende Ovambofeldzug nicht vor Ende des Jahres abgeschlosien sein wird. Je rascher der Bahnbau gefordert wrrd, desto eher wird der Aufstattd beendet sein und desto sicherer wird pichen ovb' - her hnri)nbt wC? auch . Gefeit JCl: Ute? ?Nll^brUttt) f tätigt . ' fotpif l ^Ng -‘tnin ? fc £nb' -- i K >i!t. ■ ■ Mart 4 Mime» 7 Nächste Zieh, schon 1. Februar o. j. Uaupllr. 11.240,000. mftll rMltgliedsbeitrag monatlich nur 3 Mark -tan verlange sofort Prospekt vom Vorstand: * 8SW ^rankftirt am Main 66. Wegen einer wichtigen Angelegenheit werden sämtliche Würger des Süd-Weß zu einer Wülliilieil Vttsimlw Kiefern und Lärchen, 8—22 m lang, 18—39 cm Durchm. = 10,16 tm, $aPPeln und Linden, 5—10 m lang, 26—38 cm Durchs ----- 1,79 tm, 31^11, 9—20 m lang, 11—33 cm Durchm. — 12,25 fm. , H. Stangen: Achten Achseln und Langwieden geeignet,, tficgien i. hi., 13,07 tm, Sparren, „ II. „ 22,72 w Leiterbäume, Gerüststangen, - HI; . 18,37 , Latten. UL Werkscheit: 2 rm Eichen. Hamburger Engros»Lager axessen, SchulBtras.e 4. AI==. Salomon * Co. «— SohulstraBse 4. Von Donnerstag den 82. bis Donnerstag den B9. Januar werden äusser Kurzwaren sämtliche Artikel unseres umfangreichen Lagers einem 191 rm Kiesern-Knüppel, 2610 Wellen Kiefern-Reisig, 45 rm Kiesern-Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Weg nckh Appenrod. Großen-Buseck, am 13. Januar 1905. ' Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. ' 303 Die Zusammenkunft ist am ersten Tage aus der Straße nach Lollar am Badenburger Wäldchen und am zweiten Tage auf der Straße nach Daubringen am Pflanzgarten. Bemerkt wird, daß am zweiten Tage die Bohnenstangen und das Brennholz im Distrikt Heide zur Versteigerung kommen. Wies eck, am 14. Januar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Wiejeck. Sommerlad.