Tie Nationalliberalen kündigen an, daß sie sich gmtA politische Tagesschau. Verständigung über die Börfeugesetzuovelle? überraschender Weise vorzunehmen; überdies würde die Land-- ung 48 Stunden in Anspruch nehmen. Die Transportschiffe würden den Angriffen von Unterseebooten und Torpedobooten ausgesetzt sein. Die Landesverteidigungskommission bemühte sich, die Frage einer Invasion in eine bestimmte Form zu bringen. Er glaube, daß die Hypothese einer ernsten Invasion nicht ernstlich m Betracht zu ziehen sei. Balfour behandelt sodann die Frage der Verteidigung Indiens und sagt, daß eine Invasion in Indien ein häufig wiederkehrender Ge- iprächSgegenstand unter den russischen Offizieren sei, daß er aber nicht glaube, daß sie irgend ein Teil der russischen Regierungspläne bilde. Er spreche, sagt der Redner, jetzt nur von einer allgemeinen Frage und möchte da§ HauS nicht auf die Vermutung bringen, daß er in einer Woche oder einem Monat vor sie hintreten und sagen werde, daß ein Krieg mit Rußland an der Rordwestgrenze Indiens möglich oder gar wahrscheinlich sei. Balfour fährt fort: Uebertriebene Bedeutung wird wohk den neuen russischen Eisenbahnen von denjenigen beigemessen, denen die Lektionen des mandschurischen Krieges zu häßlich wären. Die mandschurische Eisenbahn führt bis zur Front der russischen Stellung und Rußland war immer in der Lage, die Mannschaften nach der äußersten Stellung zu bringen, wo sie sie zu haben wünschten. In Afghanistan liegt die Sache anders. Dort sind noch keine Eisenbahnen gebaut und sollten sie jemals gebaut werden, so ist es von Wichtigkeit, daß dies nicht in Friedenszeiten geschieht sEine Invasion Indiens ist nur von Kabul oder Kandahar aus möglich, sagt der Redner weiter und spricht dann über die unüberwindlichen Schwierigkeiten einer solchen Invasion und des Baues von Eisenbahnen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß den Afghanen die Eisenbahnbauer willkommen sind. Der Emir mag es unmöglich finden, den disziplinierten russischen Streitkräften auf dem freien Lande entgegenzutreten, aber seine Truppen werden sehr gefährliche Gegner sein, wenn man versuchen würde, sich ihren Bergfesten zu nähern, und wenn sie, wie dies sicherlich der Fall sein würde, von britischen Truppen Unterstützung in ihrem Kampfe um die Unabhängigkeit erhalten würden. Die Verteidigung Indiens ist eine Frage der Heranschaffung von Nahrungsmitteln und Ersatz von Mannschaften und Kriegsmaterialien. Eine Ueberraschung ist in diesem Falle nicht möglich. Indien kann nicht durch einen Uebersall genommen werden. gleich sei, ob Christ oder Heide; Kindes- und Vaterlandsliebe | seien schon genügend, solche gewaltigen Kriegstaten und Erfolge zu zeitigen. Um diesen von dem Geistlichen sicher nicht gewollten Eindruck nicht unwidersprochen zu lassen, —- so nehme id) an — begann der Kaiser damit, die Rekruten sollten auch bei solchen gewaltigen Erfolgen nicht glauben, daß es gleich sei, Heide oder Christ, und es fei aus solchen Siegen nicht zu folgern, daß Buddha unferm Herrn Christus über sei usw. Ich halte mich-, nicht , für berechtigt, über die weitere Rede etwas tu sagen, jedoch ist der Satz: „Die Javaner wären eine G0ttesgei ßel, wie einst Attila und Napoleon," nicht gesprochen Vielmehr wurde ungefähr gesagt: „Als unser Volk nicht mehr den rechten Glauben hatte, als Hochmut und Hoffart der uns herrschten, da sandte uns Gott Napoleon als Gottes geißel, ebenso wie er in früheren Zeiten anderen Völkern Attüa mit seinen Hunnen geschickt hat." Ich glaube, daß die provozierte Erwiderung Seiner Majestät keinen Anlaß bieten kann, daß die Japaner sich über diese Ansprache beschwert fühlen. Belfer wäre es vielleicht gewesen, wenn der Geistliche sich darauf beschränkt hätte, nur eine christlich-religiöse Ansprache zu halten und Anspielungen, die nachher ausgebnrtet werden können, zu unterlassen." Es ist erfreulich, daß wenigstens das schwerste Mißver-: ständnis der Ansprache des Kaisers durch diese Zuschrift! beseitigt wird. | Kesfische Landeslotterie. Man schreibt uns aus Darmstadt: Wenn nicht alle Zeichen trügen, so scheint unsere Re- A^uuZ Zefonnen zu fern, aus den Fortbestand unserer Landeslotterre verzichten zu wollen. Die Zeitunaen brachten fchon wiederholt die Nachricht, daß ein Vertrag mit ^ußen zum 'Abschluß gekommen sei, welche Nachricht fedoch ebenso oft wieder von matzgetender Seite in Abrede tojjrbe. Jedenfalls aber werden zwischen den beteiligten Regierungen Verhandlungen gepflogen, die allem Anschein nach schon sehr weit gediehen sind. Preußen hat den sehr begreiflichen Wunsch, die ihm recht lästig gewordene Konkurrenz der hessischen Landeslotterie beseitigt zu sehen, zu welchem Zwecke es im Vorjahre das Verbot des Spielens in nicht preußischen Lotterien erließ. Das, betreffende Gesetz wurde ausdrücklich als „Kcunpsgesetz" bezeichnet, um die Lotterien, aus deren Einverleibung man es abgesehen hatte, insbesondere aber unsere hessische, den Mußtschen Verschmelzungsantragen willfähriger zu machen Zboauerlicherweise ist man in Hessen nicht mit der gleichen Rücksichtslosigkeit dem Spielen in außerhessischen Lotterien gegenüoergetreten; man begnügte sich mit halben Maßnahmen, während Preußen das Spielen in fremden Lotterien mit aller Schürfe verfolgte. Tas Nächstliegende wäre wohl gewesen, wenn Hessen ven Versuch gemacht hätte, den durch das Vorgehen Preußens erlittenen Ausfall durch andere, neue Verbin-i düngen zu decken. Die süddeutschen Staaten boten hierzu den besten Anlaß, da sie noch nicht im Besitze von Landeslotterien sind. Mit Preußen hätte sich wohl eine Verständigung aus der Basis herbeisühren lassen, daß Hessen auf die fernere Verbindung mit einem oder dem anderen in dem preußischen Interessengebiet gelegenen Staate verzichtete, um dafür die Freigabe des Verkaufs der hessischen Lose in Preußen ein ^tauschen. Statt dessen ist man dem von Preußen so lebhaft gewünschten Verzicht auf die Beibehaltung einer selbständigen Lotterie gleich nähergetreten und die ^Verhandlungen sollen sich^ wenn die Nachrichten hierüber zutreffend sind, nur über die Höhe der Abfindung bewegen. Die Eingaben der Lotterie-Kollekteure und deren An- gestellten haben schon darauf hingewiesen, welch schwere Schädigungen durch dieses Vorgehen diesem Stande und einer ganzen Reihe damit in Verbindung stehender Geschäftszweige zugefügt werden. Ein Spielplan wurde sogar von dieser Seite entworfen, der dem hessischen Staate einen noch größeren Gewinn wie seither in Aussicht stellt. Daß unser Lotterieunternehmen noch verbessert werden könnte, ist keine neue Behauptung. Hat es doch seit seinem Bestehen die mannigfachsten Veränderungen erfahren, bei welchen jedesmal hervorgehoben wurde, daß nichts besseres mehr gefunden werden könnte. Es sei nur an den Uebergang von den ein Zehntel- zu den ein Achtel-Losen, der Prämieneinrichtung u. a. m. erinnert; und das geschah alles, trotzdem man an die Spitze des Unternehmens einen Fachmann berufen hatte, dessen Gehalt den eines Ministers bei weitem übersteigt. Auch die gestern erwähnte Aeußerung des Kaisers nach der Parade der Straßburger Garnison enthält eine falsche Wiedergabe einer vom Kaiser wirklich gehaltenen Ansprache, die freilich auch nicht für die Oesfentlichkeit be- strmmt, sondern an das Offizierkorps gerichtet war. Tie „Straßb. Post" veröffentlicht einen Auszug aus dieser Ansprache, die in manchem doch wohl wieder oer Kritik begegnen wird. Es heißt darin: Die jungen Leute müssen mehr herangekriegt werden. Sie müssen tüchtig den Tag über arbeiten, sodaß sic abends ordentlich ermüdet sind und bald das Lager austuchen, anstatt erschlaffende Vergnügungen auszusuchen. Das OfsizurkorpS ist der Kern des Heeres und es muß frisch erhalten bleiben, sonst leidet das Heer. Dafür bietet der jetzige Krieg wieder Beispiele genug. Das japanische Ossizrerkorps tjt äußern tüchtig und hat sich, wie auch der japanische Soldat, voll bewährt. Das russische O f f i z i e r ko r ps dagegen hat vollstän^. dlg versagt, während der Soldat sich gut gehalten und tapfer gekämpft hat. Mein Sohn hat mir erzählt, wie die russi- schen Offiziere sämtlichen Sekt in Kiautfchau aufgekauft haben. Der Feldsoldat muß sich an ein karges Leben gewöhnen, und darf nicht an folche Dinge denken. Ueber die Taktik im Felde ift zu sagen, daß die Lehren des Bnrenkrieges sich in diesem Kriege bestätigt haben. Man darf dem Feinde sich nicht als Ziel bitten und bei Verteidigung und Angriffen darf man nicht erst auf die Pioniere warten, sondern muß selbst mit dem Spaten arbeiten können. Die Russen hatten ausgezeichnete Verteidigungs- Werke her gestellt, wie sie kaum int Friedet: hergestellt werben tonnen. Die ältesten bei uns fast üergebenen Verteidigungsmittel wie Wolfsgruben und derart sind wieder zu Ehren gekommen. Von allen das Wichtigste aber ist der Draht, dessen ausgiebige Anwendung durch die Russen den Japanern nie! i Verluste beigebracht hat. Für die Oberleitung haben sich alte, | vielfach nicht beachtete Lehren wieder verstärkt. Vor allem darf der Oberleiter bei diesen ausgedehnten Schlachtfeldern nicht in ------------ - .w .m, ^en. Dort hat er nur Ueberficht über das ihm zu- besonders bemühen werden, um aus der BörsenaesetznovÄe vächst gelegene Gebiet, verliert aber den Ueberblick des Ganzen I die dem Reichs taa nun schon feit zwei Jaffren Dörfiea/ SSÄ » per bem SchZter^nA die Front zu gehen. Der japanische Höchstkommandierende Mar- Entfchechuug steht betm Zentrum. Zeigt dieses schall Oyama blieb gleich hinter der Front und erkannte von dort! Hainentiia) bet Der Plenarberatung, f& aus den ausgedehnten Kampf. Er empfing telegraphisch Meld- to.einÄ borsenfreunoltch tote bisher, bann toird kaum etwas summe einbeqtanben fe Mal feftleat und die bui,u» v&h 4>t.wunuHH»fliujvuurp cui» । t , ■.t. < tretende künftige Mehreinnahme preisgibt. Das lVerhältnis ^rterdtgung der en müßte mindestens auf der Grundlage der damaligen Rein- !^en und daß andere, bes.ere wuj eingejcgi wer-1 cgn^ieaen "und’'damit ein7r"^nrbpnrna gewinne in Prozenten ausgedrückt werden, tote es bei der Müßten ^alsour bemerkte toetrer, baß er hiermit mcht aus ru tun $ $ Eiseubahnaerneinschaft auch geschehen ist. bie Bezug nehmen wolle die im fermen Osten Verzichtet unser Land aber auf die Selbständigkeit ^bedeutende ^brteipteltc,n, und gab der Memung in diesen: ,Verwaltungszweige, so wird dadurch die grage ^eff^erei: Be- Allß Stüdt UKÖ ÄÜllö. immer näher gerückt, ob überhaupt die kostspielige Selbst- ^3 internationalen Schiedsgerichtes gefaßt werden & ä Verwaltung noch angezeigt ist, die durch den großen SSe* m .. r.., . ® tc6cn» Mai 1905. amtenapparat an die Steuerkrast des Landes die aller- 3n über die englische Landesverteidigung *• Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung kann größten Anforderungen stellt. führte der Mmtfler Balfour aus: Man kann hier von drei voraussichtlich erst am nächsten Donnerstag wieder geöffnet Hoffentlich ist in der Ausgabe der Landeslotterie noch Fragen sprechen: der Verteidigung des Mutterlandes, der werden, da ein großer Teil der neu auszustellenden Gemälde nicht das letzte Wort gesprochen; insbesondere erwartet Kolonien und Indiens. Die Verteidigung des Mutterlandes noch nicht emaetroffen ist man von den Landständen datz sie nicht einem W-rtrage ist dec wichtigste Teil, denn wenn diese schlecht gesichert ist, « Männer-Turnverein. Wie aus dem Inseraten, esien" unser cs ^Lan d c ? M ^förderm ^der mA BeKemliKitL L ab?" Sn’a? Sen'"X®0"* öSing^ nrünhen oder all^uaroßer Vreußenkurcbt zu entsv-rinaen r^?/ ot)ec „oann tönernen Fußen. Angenommen, Wetturnen itatf. Hieran schließt sich em Famülenabend im scheint, als dem «streben, diese Eiiimchmcquell/ mige- un ere 9Iotten n’al:e" ”lc^t m bcn heimischen Gewässern und Neuen Saalbau, bei welchem auch die tanzlustige Jugend zu schmälert auch in Zukunft zu erhalten. unsere Armeen ,m Auslande, so wurde die Frage, die wir ihrem Rechte kommen dürfte. ~ . i H b-m-" >■’» <■»"• -s. " Der Briestaubenklub Gießen hält am 3Ulet Kutserreden. P'c geringste Anzahl von Alannschaften, mit^ denen ein frcm- morgigen Sonntag seinen ersten Prcisflug ab. Die Tauben Tie nachträglich in Die LefsentlichLit gebrachte Rede Landmöglicherweise ,*’ei:bcn m Nordheim vorinittags ausgelassen, um von da des Kaisers bei der Rekruten Vereidigung in Wil- ^nnte. Lord Roberts halt es nicht für möglich, einen ihre Heimreise anzutretcn. Das Konstatierlokal ist bei Gast, helmshaven ist, wie zu vermuten toar, vvn dem Theo- derartigen Verbuch mit weniger als 70 000 Mann zu unter» roirt Herikel, Walltorstraße. logen, der sie veröffentlichte, vollständig mißverständlich nehmen. Auch die «neuerltchen wissenschaftlichen Fortschritte ** Von der Feuerwehr. Bei der gestern abend wiedergegeben worden. Wenigstens wird den „Öcrf. N. N/' sprechen alle zu Gunsten des Verteidigers. Ich muß voraus- stattgehabten Hebung der hiesigen Freiwilligen Feuerwebr von einem Augen- und Ohrcnzeugen der ^Bereidigungsseier setzen, daß unser Feind Frankreich sein würde, — da es wurde in Gegenwart des Branddirektors, sowie der Borgeschrieben: t . sich um die Frage einer Invasion handelt, muß ich als mög- stände und der Mitglieder beider Webren' durck lid)cn angmfei- die uns am nächsten liegende Großmacht gemeur der Firma Eduard Heitesub-FrankfuA-Bock«. ti« 'u, kn um fo me* a'l/ Me «S Uncbmen. - Ich h°Ue es aber si,r überflüssig, dem Hause heim ein in neuester Konstruktion ausgeführter kombmi^ter breitung solcher für einen kleinen Kreis ex tempore gehaltenen zu lagen, daß ich alles m oer Welt eher für möglich!Hydranten- und Krankenwagen vorgeführt. Dieser Ansprachen vorn Kaiser nicht sewünscht, wird. Bisher ist allen halte, als einen Angriff von fetten Frankreichs, dient zur Aufnahme von Schläuchen kann aber auck fcurö rossr.5 diesmal rncku eine solche Absicht gehabt hat, aber er wurde sich einer solchen angenommenen Znvasion cnlgcg.nilellcn Anschaffung eines solchen von besonderem Vorteil, namentlich durch die Rebe des evangelischen Geistlichen hierzu ge- würden, und betont, daß ungefähr 2oo000 Tonnen an dann, wenn bet einem auSgebrochenen Brande meta eS in > ade zu gedrängt Ttzw Geistliche, welcher die aus der Schiffen nölig fern würden, um 70 000 Mann zu Irans- der Nähe oder auswärts fein, nicht aleick ärztliche Hllke oder «r eesmsÄfc “.yrarir -7 *rr MW“ - »« Ö&H pifcinvui Gefühl nach —- den Eindruck hinterlaffen, daß es aanr>!oon Schiffen wurde es lchwierig machen, die Zuvasiou in! Hand sind. Auch die preußisch - hessisch>e Eisenbahngemeinschaft wurde als Beweis ins Treffen geführt, um die ins Ange gefaßte Lotteriegemeinsch^ift damit zu stützen. Bei der Eisen- hatte^Mi?d8em »rtaf ber§ in’ber^totiten Irawter ^ie -LanSeSverleiVigUIIg. SbaOn^u^’fcie ^ra6%\eGTe8etQfefBt?nbti nichts anderes melw übria blieb als sich an Vreußen anru- Balfour ausführliche Erklärungen über die Arbeiten .^ageszlg muß etwas Derartiges zu. schließen, um au7 diesi-^§rc herLköLn^ sicr Kommission und über Die Frage dL Landesverteidigung ßh^n geLmmen Z7'denn sie fahrt hE abenD schweres ^-ür unsere Lotterie lieat dieser Hioana aber nicht vor im allgemeinen; er betonte besoiidcrs die Wichtigkeit der .Schutz aus. eine DuraMilfchung der Beratung der Börsen- Am 8atoS?nton man Leistungen der Kommission und bemerkte daß die Kommission ■ nie einverstanden sein, welche den Anteil ein für alle die Aomrralitat darüber einig sind, daß die An wen-1 beieinemseit^^ sestlegt und die Durch den Bevölkerungszuwachs ein- Unterseeminen ein öanzungeeignetess^^ ailt lediolick"'^en ne-inorn mde künftige Mehreinnahme preisgibt. Las lLerhältnis Wsit t e l zur Verteidigung der englsichen Han beliefen M NeaierunaSoorlaae entbält tÄfÄSÄ te mindestens auf der Grundlage Der damaligen Rein- daß andere, bessere Mittel dasur emge,etzi.wer- f^ulea n und damit c?net nn, in in»- -S 7,-i Den müßten. Val our bemerkte weiter, daß er hiermit Nicht aui .Wiegen UND Damit einer Foroernng Der Gerechtigkeit ,2^!”!itc8 155. Jahrgang Samstag 13. Mai 1905 — ■ a Ä Zk AA X AA Rotationsdruck und Verlag der Brühl Ich« Die JHefitttet LamlNenblütter- werden dem fg WM N fljP UN fiP M UnwersttätSdruckeret. R. Lange, Gieß«. »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der NW B U GM ® i il K K W If V « x ------- «Hrsstlch* randwltt" erscheint monaUtch einmal. V V 8 W W g A W D- K G- W W U UM Redaktion. Expedition u. Druckerei: bchulstr.«. VJ? y, V Tetegr^Adr., Anzeiger Gießen, General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. **• Ein reicher Hochzeitsschmauß. Man schreibt vn8 auS Wallernhausen bei Nidda vom 12. Mai: Daß die oberhessischen Landbewohner verstehen, eine Hochzeits- seier in reichster Weise zu begehen, zeigte sich bei einer vor wenigen Tagen vollzogenen Vermählung. DaS junge Paar, die einzigen Kinder ihrer Eltern, sind in der Lage, das was sie zusnmmenbring-n, mit einer sechsstelligen Zahl zu schreiben. Dementsprechend waren etwa 400 Gäste geladen, 3 Schweine waren geschlachtet, 56 Braten hergestellt, 2 00 flache Kuchen und 40 Plumpkuchen gebacken worden. Wer am Erscheinen verhindert war, bekam seinen Teil ins Haus geschickt. Ein zwcispänniger Wagen tnit Bier lieferte die nötige Befeuchtung. pn. Lang-Göns, 13. Mai. Anstelle der am 13. November v. I. abgebrannten Scheuern der Landwirte Müller und Luh und der noch ganz neuen Gebäude des Landwirts Roinps erheben sich jetzt neue Gebäude, große geräumige Scheuern und Ställe. Obgleich die Witterung nicht besonders günstig war, so stehen doch schon die großen Scheunen fix und fertig da, und es fehlen nur noch die vollen Erntewagen, um sie zu füllen. Qo Lich, 12. Mai. Gestern abend gegen 61/, Uhr trafen Ihre Königl. Hoheiten der Groß Herzog und die Großherzogin und Ihre Durch!. Prinzeß Dorothea zu Solms-Lich hier ein. Se. Durch!, der Fürst Karl hatte seine hohen Gäste im offenen Vierspänner in Butzbach abgeholt. Eine zahlreiche Menge hatte sich auf die Nachricht vom Eintreffen Ihrer Königl. Hoheiten am Eingänge des Schloßgartens angesammelt und begrüßte die Ankommenden mit stürmischen Hurrah- und Hochrufen. Heute, an der Wiederkehr des Todestages weiland der Fürstm-Mutter besuchten die hohen Herrschaften die fürstliche Familiengrabstätte. Heute nachmittag reiste das Allerhöchste Paar wieder ab. r. Hun gen, 12. Mai. Aus der Bürgernieislerei Himgen ging vom Kreisamt die Anfrage ein wegen freier lieber» lofiung der Lokalitäten für eine Landwirtschaftliche Win ter sch ule. Die Anfrage wurde vom Gemeinderat einstimmig bejaht und mit Freude begrüßt. 4- Hungen, 12. Mai. Unser Städtchen steht im Zeichen des Fortschritts, das wird jeder Fremde, der Einblick in die Verhältnisse nimmt, bestätigen. So erfreulich nun auch diese Tatsache ist, so ist doch ein „Fortschritt" tatsächlich als Rückschritt zu bezeichnen, wenn man die Bestrebungen der modernen Architektur in Betracht zieht. Daß neue Häuser zukünftig wohl ausschließlich in Russensteinen erbaut werden, dafür sorgt die hiesige Ringofen- Aktiengesellschaft. Doch bestehen hier eine Menge in Eichen- Holzfachwerk errichteter Gebäude, die unserer Stadt einen imposanten Ausdriick verleihen würden — wenn sie nicht recht „hübsch" mit Tünche überzogen wären. DaS Bürgermeister Fendt'sche, das I. Sulzbach'sche, W. A. Hofmaun'sche Haus, das Gasthaus zum Hirsch, das deutsche Haus (die neben anderen alle eine bemerkenswerte Vergangenheit haben) sind Fachwerkbauten von Stil, nur steckt der Stil hinter dem Kalk. Es wäre dringend zu wünschen, daß bei vorzunehmenden Renovationen solcher Häuser, von denen eine größere Anzahl aufzuzählen ist, wieder Wert auf die Architektur gelegt und diese hervorgehoben wird. Unsere Stadt, als frühere Festung, kann dadurch nur im Aussehen gewinnen; die jetzige Mode verputzter Russenstein- und „verputzter" Holz-Architekturen wirkt dagegen unvorteilhaft. 4- Laubach, 12. Mai. Der Delegiertentag der Bezirksvereine des Hassia oerban d es wird Sonntag vor Pfingsten, am 4. Juni, hier stattfinden. Etwa 160 Vertreter werden aus ganz Hessen dazu erwartet. Nach dem Programme wird Samstag, den 3. Juni, nachmittags 4 Uhr, eine Sitzung des Gesamtpräsidiums im Schützenhose sein, abends Begrüßung der Präsidialmitglieder und der Delegierten iin Soliuser Hof. Am Sonntag beginnen im Gasthaus „Zur Traube" vormittags 9 Uhr die Verhandlungen des Telegiertentags, Mittags 12 Uhr ist das Festeffen int Schützenhofe, darauf ein Ausflug nach Ramsberg und für abends em Ball geplant. Die^.Kapelle des 116. Inf.-RegtS. wird voraussichtlich bie Musik stellen. v. Bad-Nauheim, 12. Mai. Bis zum 11. Mai find 2954 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 2422 anwesend waren. 21 912 Bader wurden bis zum 11. Mai abgegeben. K. B. Darmstadt, 12. Mai. Unsere Stadt wird in kurzer Zeit um eine neue große monumentale Anlage bereichert werden. Der evang. Klrchenbauverem Darmstadt hat in seiner Hauptversammlung beschloffen, die für den Stadtteil Beffungen geplante neue evangelische Kirche auf dem Platz zwischen dem Heerdtweg und der Glystraße sofort zur Ausführung zu bringen. Wie der Vorsitzende, Provinzialdirektor Jrhr. v. Grancy mitteilte, haben die von Professor Pützer gelieferten Baupläne bereits die ministerielle Genehmigung erhalten. Prof. Pützer erläuterte darauf die Pläne für den Bau der PauluSlirche in eingehender Weise. Sie wird in einem rein evangelischen Kirchenbaustil gehalten sein, den Altar in der Mitte, und auch in ihrem imposanten Aufbau eine monumentale Wirkung erzielen. In unmittelbarer Nähe soll auch, ganz in ähnlichem Stil gehalten, das neue Verwaltungsgebäude, der hessischen Landes - hypothekenbank errichtet werden und weiter plant auch die Stadtverwaltung ebenda noch die Errichtung einiger öffentlichen Gebäude, sowie die Anlage architektonisch-g ärt- nenscher Schmuckanlagen. Mainz, 12. Mai. lieber dem abends 8 Uhr 30 Min. abgehenden Personenzug von Mainz nach Rüdes- heim schwebte gestern em besonderes Verhängnis. Zunächst erlitt kurz vor Abgang die Maschine eine Beschädigung, eL dauerte dann einige Zeit, bis die Abfahrt vor sich gehen konnte. Als man glücklich auf Station Kurve war, fuhr der Zug infolge falscher Weichenstellung nicht nach Rüdes- heim, sondern nach Wiesbaden. Em Bahnwärter stellte unterwegs den Zug und fragte den Maschinenführer, roo er eigentlich hinwolle. „Rach Biebrich-Mosbach," lautete die Antwort. Man war also auf falscher Strecke und nun hieß es „rückwärts, Ton Rodrigo!" Ter Führer erklärte zur Entschuldigung, er fei nicht streckekundig. DaS Erstaunen der Fahrgäste ob dieser Zwischenfälle war, wie leicht zu denken, lern tleines, ein Wunder ist es zu nennen, baB sie so ruhig blieben, beim bei dem starken Zugveilehr auf den Linien um die Kurve konnte man sich glücklich lchätzen, daß bie Irrfahrt ohne Unfall ablief. (Kl. Pc.) Frankfurt, 12. Mai. Wie die „Frkf. Ztg." hört, ist hier ein Konsortium in der Bildung begriffen, das die Errichtung eines VariötötheaterS auf dem Platze des ehemaligen Schauspielhauses beabsichtigt. DaS Theater soll 1450 Sitzplätze erhalten; die Pläne haben, wie mitgeteilt wird, der Baupolizei zur vorläufigen Prüfung vorgelegen und sind von ihr nicht beanstandet worden. Der Eingang zum Theater ist in die Börsenstraße verlegt. Als Spielzeit sind neun Monate vorgesehen, vom 1. September bis 1. Juni; während der Sommermonate soll das Theater verpachtet werden. Was die finanzielle Gestaltung betrifft, so werden die Kosten der Errichtung auf 3 200000 Mk. berechnet, von diesen u. a. 1600000 Alk. auf den Kaufpreis des Grundstücks, 1 200 000 Alk. auf Baukosten und 200 000 Mark auf BetrieSmittel entfallen. Tie 3 200 000 Alk. sollen gedeckt werben burch eine Hypothek von 2 000 000 Mk. und durch ein Aktienkapital von 1 200 000 Mk. von 1200 Aktien zu je 1000 Mk. Eine Haupteinnahme soll nach dem vorliegenden Plan aus der Vermietung der Parterrelokalitäten — das Theater kommt in die oberen Stockwerke — erzielt werden, nämlich auS sechs Läden (6000 bis 9000 Mk.), Restaurant (25 000 Alk.) und Kaffeehaus mit American Bar (15 000 Mk.), insgesamt 83 000 Alk. Tie jährlichen Gesamtausgaben werden auf 589 000 Alk. berechnet, die Einnahmen auf 778 000 Alk. Die neue Gejellschaft will, wie es heißt, einen Streifen am Theaterplatz und einen Streifen an der Börsenstraße an bie Stadt abtreten. rufung und versuchte nachzuweisen, daß nicht er, sondern L. den Nachtwächter mißhandelt habe. Wenn auch in der Berufungs- Verhandlung tatsächlich festgestellt wurde, daß L., der am Schöffengericht wegen VewcismangelS sreigcsprochen worden ist, sich an der Mißhandlung mehr beteiligt hat als H., so hatte das Gericht doch keinen Anlaß, an dem Urteil etwas zu ändern; zumal der Nachtwächter in Nieder-Ohmen bei der Roheit der Jugend einen schweren Standpunkt hat und bezüglich des L. eine Verurteilung nicht mehr cintreten konnte, da die Staatsann-alt- idjaft keine Berufung erhoben hatte. — Maurermeister Georg M. von Bad-Nauheim hatte ohne LeranLassung einen 13 jährigen! Jungen mit solcher Wucht aur die Erde geworfen, daß er besinnungslos liegen blieb. Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen Körperverletzung zu 2 Monate und 15 Tage Gefängnis. Er focht das Urteil an, blieb aber zu der Berufungsverhandlung auS, weshalb feine Berufung verworfen wurde. — Gelegentlich der Bürgermeisterwahl kam es zu G ö b e l n r o d in einer Wirtschaft zu einer Reiberei, in. deren Verlauf der Landwirt Hcmrlch G. sich zu einer Beleidigung des Hermann V. Hinreisen ließ, was dieser mit einer kräftigen Ohrfeige erwiderte. Die Folge war Prioalkmge des G. gegen D. wegen tätlicher Beleidigung, und V. strengte Klage gegen G. an wegen wörtlicher Beleidigung. DuS Schonengericht erkannte beide.Teile für schuldig, ließ sie aber straffrei auSgehen. Dcr geoyrseigte G. glaubte eine größere Süyne erheischen zu müssen, weshalb er Berufung erhob. DaS Gericht schloß sich aber den Ausführungen der er,-en In,tanz voll und t^nz an indem es das Urteil bestätigte. — Gegen ein Urteil des Schöffengerichts Bad-Nauheim hat der Landwirt Georg £>. V. von Rödgen Berufung erhoben. Er war wegcn Beleidigung der Frau .Heinrich H. I. zu zehn Tagen Gefängnis verurteilt worden. Nach Ansicht des Berufungsgerichts lstck dus Schöffengericht das Richtige getroffen, indem es wegen der schmutzigen, nicht wiederzugebenden Ausdrücke auf GewngnrS ertannt hat. Das Urteil sand somit seine Bestätigung. Vermiete*. • K onslitt zwischen Bürgermeister und Gemeinderat. Zwischen dem Bürgermeister und dem Ge- memderat in Atü lhause n (Elsaß) ist nun ein offener Bruch erfolgt. Tie sozialdemokratische Fraktion beantragte ein TadelSvotum wegen des Prozesses gegen Redakteur Martin. Ter Bürgermeister verweigerte bie Abstimmung. Aus Antrag des Sozialdemokraten Emmel erfolgte sie trotzdem, worauf der Bürgermeister bie Mitglieder zur Ordnung rief. Der Bürgermeister ließ sodann eine Besprechung der zweiten sozialbemolratischen Interpellation über die städtische Baukontrolle nicht zu, da er nur der Aufsichtsbehörde und nicht dem Gemeinderat schuldig fei. Unter Protest wurde nun auf Antrag der sozialdemokratischen Fraktion die Gememderats- sitzung aufgehoben. Für bie Stadt kann bie Krisis weit- tragende Folgen haben. (F. Z.) * Ein fatales Reiseabenteuer. Ter Landes- ^vsjllß kvs den Ltkvdrsamlvretzlfle:a der SIäM Metzen. Aufgebote. 8. Mai. Karl Franz, Schlosser dahier mit Margarete Eist Hierselbst. — Louis Toll, Schmied dahier mit Anna Elisabeth Strippet in Langd. 9. Mai. Friedrich Appel, Steiger dahier mit Auguste Voigt hierselbst. 10. Mai. Albert August Friedrich Volk- maim, Fuhrknecht dahier mit Elisabeth Beppler in Dorlar. 12. Mai. Tr. jur. Ernst Ludwig Theodor Otto Eger, Gerichlsassessor dahier mit Margarete Elisabeth Karoline Zoppritz hierselbst. Eheschließungen. 6. Mai. Hugo Kaesiner, Kaufmann in Hamburg mit Frieda von Münchow dahier. — Heinrich Rohrbach, Metallgießer dahier mit Marie Donau hierselbst. — Earl Lang, Kaufmann dahier mit Elisabeihe Schopbach hierselbst. 11. Mai. Wilhelm Ranft, Kutscher dahier mit Henriette Trost in Leun. Geborene. 1. Mai. Dem Spediteur Wilhelm Lyncker ein Sohn, KarU 5. Mai. Dem Laglöhner Albert Hatz ein Sohn, Albert Friedrich Karl. 7. Mai. Dem Ingenieur Johann Marius Timm eine Tochter. —Dem Friseur Otto Rottmann eine Tochter, Anna Luise. 8. Mai. Dem Schreiner Karl Peter eine Tochter, Elisadethe. Staats-Medaille portofrei WBWMaaa Könlnlich Preussische SidenÄx in unvergleichlich reicher Auswahl. Immer die neuesten und schönsten. - Solide und sehr billig. 4 AuSstellungS-Medatllen, 6 Hoflieseranten-Dchlome. Deutschlands grösstes Spezial - Seidengeschäft Meeh. Seidenstoff-Weberei Michels & Berlin uW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen-Strasse. Proben Telephonischer Kursberichte Frankfurt a. M., 12. Mai. Offizielle Schlnsskurse. . 34.75 Tendenz: fest. Für die Gesamt-Redaktion verantwortlich: i. V. August Goetz. 209.40 237.75 141.12 243.50 214.75 4% Vk 4% 0*/ 1* . 101.50 . 90.40 . 101.25 . 90.40 . 100.05 . 95.90 . 134.00 . 124.00 . 209 00 . 186.00 . 141.30 . 154 30 . 167 00 . 143.50 . 16.25 265.75 242.50 214 10 100.55 99.- 10180 101.10 99.75 106.50 66.90 66.75 88.40 133.80 52.20 Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau W/o 3n/o 3’/f°/o *•/• 872% inmitten herrlicher GebiräsWaldungen. Badeschrift durch die Badeverwaltunä.. Ungar. Goldrente Italien. Rente . Portugieser I . Portugiesen. IH Unif. Türken . Gestorbene. 7. Mai. Georg Gerlach, 57 Jahre alt, Taglöhner dahier. — Emilie von Reinhardt, 87 Jahre alt, Lehrerin i. P. dahier. 10. Mai. Karl Friedrich Wilhelm Otto, 1 Atonal alt, Sohn des Schlossers Franz Otto dahier. — Gottfried Aiaukel, 44 Jahre alt, Straßenkehrer dahier. _____ ___________________ Ü'lt% Oberbessen . . VA Oeeterr. Goldrcnto . 4%26 Oeeterr. bilberronte fftrkeniuEO...... 4% Unoch. Monopol.-AnL 4‘/t% äussere Argentiner 3u/u Mexikaner . . 41/8'Vo Chinesen . . Electric, bchuckert . Nordd. Lloyd . • Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsgea. Oeeterr. Staate bahn » Lombarden ♦ . . Gotthardbahn « . • Laurabütte . « • Bochum . . . . Harpener . . . , Staatschatzscheine « «zmnft und Ml^enjchast. — EinBeethoven-Denkmali n Paris. Das Komitee zur Errichtung eines Beethoven-Teukuvals in Paris hat den Pariser Sladlial ersucht, das Teulmal, dessen Errichtung aut dem Trocadero- Platze nicht genehmigt worden war, als Pendant zur Statue La Fontaines amstellen zu dürfen. Ter Entwurf zum Tciitmal ist beendet. Beethoven ist auf einem Steinsockel liegend dargestellt. Tiejer ruht unter einer Kuppel, die von vier geflügelten Figuren getragen wird. Die allegorischen Figuren stellen dar: die „Eroica , ote „Pathölique", bie „Neunte Symphonie" unb bie „Atondschem- ionate“. Wildel und Verkehr. Dolkswirtschafl. Verlincr Börse vom 12. Mai 1905. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 21/. Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Man verlange ausdrücklich die Originalmarke „Dr. Mommefs“ Haematogen und lasse sich Nachahmungen nicht aufreden. D7/t Reicheauieihe do. Konsole . do . . Hessen C@tamB3ass ä S Fig"- unübertroffene Qualitcitseigarre, leine Ausstattung nur Qualität, empfiehlt «bi. C. Volk, Grünbergerstr. 4, Giessen. Präsident der Bukowina, Ritter v. Bleyleben, bestieg kürzlich in Stamslau ein Eonpö erster Klasse, in welchem sich bereits cm Hauptmann unb eine auffallend schöne Tarne, bie Gattin eines Stabsarztes ber Stanislauer Garnison, in zärtlicher Unterhaltung begriffen, befanden. Tas Paar war von dem Erscheinen des neuen Passagiers nicht eben angenehm Überrascht, und der Hauptmann machte die Bemerkung, die Wagenabteilung fei für ihn und seine Begleiterin reserviert. Ter Passagier entgegnete in höflicher Weise, daß ihm dies nicht bekannt sei. Er habe eine Karte erster Klaffe, und da dte übrigen Coupös besetzt waren, habe er hier Platz nehmen müssen. Ter Hauptmann erwiderte, bas sei eine Anmaßung, unb fuhr auch später fort, m erregter Weise seinem Unmutc Luft zu machen. Der Passagier verhielt sich vollkommen ruhig. Als der Zug in der Lemberger Bahnhofshalle einfuhr, überreichte er dem Hauptmann seine Karte. Der Hauptmann las zu seiner peinlichen Ueberraschung darauf: „v. Bleyleben, Landespräsident ber Bukowina". Gerabezu bestürzt aber war der Hauptmann, als er sah, daß v. Bleyleben vom Lemberger KorpSkommandantcn FZD!. v. Fiedler erwartet und begrüßt wurde. Bleyleben erzählte dem Korpskommandanten sein Reiseerlebnis. Wie die Sache endete, ist dem „Neuesten Pester Journal", da§ diese Nachricht bringt, nicht bekannt. * Ein fideler Gemeinderat scheint in dem Schwarzwalddorfe Grafenhausen das Regiment zu führen. Er hat nämlich den gar lvblicyen Brauch eingesührt, oaß jedes feiner Mitglieder das eine Sitzung versäumt, pro poena ein Faß vier bezahlen muß. Infolgedessen soll eS im hohen Nate nie an ^Stosst' fehlen, da fast iede Sitzung ein Faß nach sich ziehe. Die Einwohner der Gemeinde aber sind nichtsdestoweniger mit dieser ihrer „Oberleitung" sehr zufrieden, denn wie der „Albbote" versichert, läuft der Gemeindewagen in Grafcnhaujen wie am ^nürchen, gerade toxu die elektrische Strap^nimyn in den großen Stabten. * Eine kuriose Geschichte. In ein Schuhwarengeschaft der Hamburger Altstadt kam am Sonnabend, so schreibt die „91. Hamburger Ztg.", ein junger Mann, ber cm Paar Stiefel kaufen wollte. Er pagte em Paar an unb ging bann, um die Stiefel gut zu probieren, tm Laben auf unb ab. Plötzlich rtß er die Tür auf und enifloh. Der Geschäftsinhaber unb fein Hausknecht liefen ihm nach. Fast haue, der Verfolger den Flüchtlina erreicht, als sich plötzlich an einem ber gestohlenen Stiefel die Sohle löste und auf der' Straße liegen blieb. Kaum halle der Geschäftsinhaber die „HaltborkeN" feiner Ware so praktisch vor Augen gesehen, als er j öl ort bie Verfolgung emslellte unb auch seinem Hausknechte abwinkte. Er mochte sich getagt haben, daß bei der späteren Gerickstsverhandlung cm übles Licht auf feine Stiefel fallen könnte. Während er nun mit dem Hausknechte heimwärts zog, hatte ein Schutzmann die Verfolgung beS Flüchtlings gesehen, sie iorlgesetzt und den Stiefeldieb auch erivischt. An der einen Hand den Täter, in der andern die Sliefelsvhle, kam der Polizist zur Wache. Der Arrestant legte sofort cm Geständnis ab, ist aber nicht im stände, den Laden wiederzufinden. Der Bestohlene hat sich auch nicht gemeldet. Jetzt hat die Polizei einen Dieb, eine Sliefelsohle und unbrauchbare Stiefel, aber keinen Geschädigten. ^»erlchlssaai. (n.) Gießen, 12. Mai. Die Strafkammer bestätigte heute ein Urteil des Schöffengerichts Grimberg, das von dem 17 jährigen Landwirt Konrad L- von Nieder-Ohmcn angefochten worden war. H. hatte in Gemeinschaft mit ipeinrich L. dem N a ch t w ü a) t e r Gugel, c.lS er in Ausübung feines Dienstes war, in der Dunlelheit die Laterne mit einem La tte^nstu ck zerschlugen unb ihn dann mißhandelt. DaS ^ostengericht oerur.eilte H. zu einer Gi,'ingniLst-rase. von drei Wochen wegen ! K'ö r p e r v e r l e tz u n L Wider stands. Er eryov XX* . . 208.90 . . 237.30 . . 141.00 . . 243.00 . 214.25 Tendenz: fest, Nahrung für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u.beseitigt:Diarrhoe, BrechaurchFall, Darmkatarrh. B18/a LoS I u. IV. Gießener Himmelfaßrtmarkt ES können eingestellt werden: B18/, statt -’icifterci Gieren. (Sn r frü m an n. B18/6 Entwäfferungsanlaqe außerhalb der r Oriniral-Amerikamsche Massey-Harris n n Los 6. 280 Los 220 7. Los 8. Los 9. 10. 180 qm Schieferdach mit Schalung. 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Die bei Herstellung der WafferversorgungSarilage für die Gemeinde UellerShanse r, Kreis Lauterbach, Oberhcsien, vor- kommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Der herkömmliche Himmclfahrtmarkt findet am, 30 u. 31. Mai und zwar am: Dienstag, 30. Mai Diehmarkt Mittwoch 31. Mai Bieh nud Krämcrmarkt. Der für 6. und 7. Juni angesetzte Bieh- und Krämermarlt fallt auS. Grasmäher, Getreidemäher, Garbenbinder. Tiefer sauberer Schnitt, Solide Konstruktion, Titel I: QnellsaffnngSarbeiten „ II: Hochbehälter (50 cbm) Titel III: Röbrengräben „ IV: Rogrlieferungen und Derlegungsarbeiten ZuschlagSsrist 3 Wochen. Gießen, den 13. Mai 1905. - Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. H. Grobschlofferarbeit. Leirfmunoen, ArbeitSbesrfweibnnq und Bedingungen hegen während der Amtsstunden bei uns zur Einsicstt off'N und find Angebotformulare daselbst erstältlich. Auskunft kann auck> durch Architekt Meper, Gießen, erteilt werden. Verschlossene mit entsprechender Aufschrift versehene An- geböte sind bis zum genannten Termin an uns eiuzureichen. — Zuschlag- frist 14 Tage. B18/6 Gießen, 13. Mai 1905. Städtisches Hochbauamt. ©erbet sollen durch schriftl Angebot vergeben werden. Pläne und Bedingungen fhib bei der unterzeichneten Behörde, letztere attch bei der Großh. Bürgermeisterei Uellershausen einzusehen; Bedingungen itnb Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1.— Mk. in bar für jedes Los nur von unS beziehbar. Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, auS der auch die Los-Nr. ersichtlich ist, bis Montag den 29. Mai 1905, tzorm. 12 Uhr, auf uns. Bureau, Frankfttrterstr. 29, einzureicheu. Eröffnung in Gegentvart der Bieter. ZuschlagSsrist 3 Wochen. Gießen, den 3. Mai 1905. Großh. Kulturinspektion Gießen. Pneum.-Mäntel ä. Mk. 4.—, 5.—, 6 — Pneumatik- Luftschläuche ä Mk. 3.—, 4.—, 5— Acetylenlaternen von Mk. 2.50 an. Feine Trillerslocken von 65 Pfg. an. Radlaufglocken von Mk. 1.— an. ZBpfeH I Dreher, Haaruhrketten, Toupe-Scheitel und Perücken werden gut und billigst M, Tichy, Scltersweg 43, Ecke Goetheftraße. Halte wieder Eprechstrruden. Wochent. v. 9—12 u. 3—5; Sonntags v. 9—-11 Uhr. Br. med. Cari Korte Spez.-Arzt für Haut- u. Beinteiden, Beinschäden, Krampfaderleiden. 2650 ranksuri a. M., Zeil 61, Ecke Liebfrauenstr. B. Chirurgischer Hmrdcstall. Zimmerarbeiten. 17 cbm Tannenholz, 70 ltdm Gesimse. Dachdeckerarbeilen. Vergebung von Aauaröelten. Zur Erbauung der veterinär-medizinischen Institute zu Gießen werden die folgenden Arbeiten und Lieferungen unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben: A. Normale Anatomie, pathologische Anatomie und J, Bläusei9. vorm. 2. Happel. Die Lieferung von eichenen Brückenbalken und kiefernen Dohlen, sowie die Herstellunq des Bohlenbelages für den neuen Ueberban der Eisenbahnbrücke über die Lahn bei Wetzlar soll im öffentlichen Derding vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichneten Betriebs« Inspektion zur Einsicht auS, können auch gegen poft- und bestellgeld» f eie Einfindung von 1,00 Mk. in bar von stier bezogen werden. Die Angebote find versiegelt, mit enttyrerfienber Aufschrift versehen, bis zum Eröfsnungstermine am 29. Mai 1905, vormittags 10 Uhr, post- und beftetlgeldfrei einznsenden. Zuschlagsfrist 8 Tage. Wetzlar, den 12. Mai 1905. B /6 KSnial. Eifenbahn-Detriebs-Infpektion. ltdm. Fußsockel. Vetonarbeiteu. qm Schlackenbeton mit Zementstrich. Pflasterarveiten. qm Kleinpflaster, qm Kopfpflaster. meistbietend versteigert. Gießen, den 13. Mai 1905. Großherzogltche ' '.i vermeisterei Gießen. Meeum. Bekanntmachung. Dienstag, den 16. Mai 1905, nachmittags 6 Uhr werden in der Nähe der neuen Universitätsbibliothek in der Dismarckstraße 3 Erlenstämnre Suche Verbindung mit einigen Besitzern, Gemeinden im Kreise Gießen, die aeueigt wären, Buschobsianlagen oder Halbhochftammpslanzuugen von */. bis 1 Morgen groß auszu- sühren, um die Rentabilität derselben nachweisen zu können. Risiko unter meiner Anleitung ausgeschlossen. 2620 Obstbautechniker Wiesner, Friedberg. Bekanntmachung. Die NachiragS-Heberolle über die Beiträge zur land- und forstwirtschaftlichen BtrufSgenoffenschaft für daS Jahr 1904 liegt von heute an während vierzehn Tagen auf ber unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen, nach Ablauf der Offenlegungsfrist, kann der tn der Heberolle alS beitragspflichtig in Anspruch Genommene gegen die Beitrags- beretfinunq bei dem Dorstande der land- und forstwirtschaftlichen BerufS- genossenschaft Einspruch erbeben ff. § 15 der Verordnung v. 31. Mai 1902). Gießen, den 11. Mai 1905. B18/f Großhcr50"sich-» Büraermeisterei Gießen. I. B.: Enrschman n. und 1. 2. 3. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zum Neubau einer höheren Mädchenschule fasten Samstag, den 37. dS. MtS., vormittags 10 Uhr, öffentlich tieraeben werden. Ansstell-Lokal: Kirchenplatz 12 frühere Enael-Apotheke. ckchen Kenntnis. Gießen, 11. Mai 1905. . Großherzr"lft" WvrA-rm-ptrm Gießen. I. D.: Eurschmann. dem Zweigbureau bis Samstag, den 27. Mai, vorm. Uhr, bern Ecöffuungstermm, einzureicheu. Komplette 2628 prima Fahrräder mit Garantie za Mk. 69.—, 71.—, 87.50 etc. 1 Paar Pedale von Mk. 2 25 an. Prima Sättel von Mk. 2.50 an. Gießen, 10. Mai 1905. Großherz' ali^'e Bfirae'-ineisterei Gießen. I. V.: Eurschmann. Bekanntmachung. Ok Hätttzuer'S BrenuesselspirituS, v. Fl. M. 0.75 u. 1.50, ächt m. d. Wendelstciner Kirche!. Billigst, u. bewährtest. Haarw. geg.Haarausfall,Haarfratz,Haarsvalte.Vorrät i.Apotbek., A Drogerien u. Parfümerien. Depots: W. Kilbinger, Löwendrog., Aug. Noll, Drog. z. r. Kreuz, Otto Schaaf, Adlerdrog. hv18/4 Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Fried- h3se vom 16. Mai bis 15. August von morgens 6 Nhr bis abends 9 Nhr geöffnet sind. Die Schließung de? Friedhofes wird durch Läuten der Fried- hofsqlocke angezeiqt. Bei Beginn des Läutens muß der Friedhof sofort verlaffen werden. Eine Viertelstunde nach dem Lauten werden die Friedhofstore geschloffen. Bl5/e Gießen, den 10. Mai 1905. Großherzogliche '-c "-meisteret Gießen. M e e n m. Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche 6et der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu gestellen sind bereits im Frieden ausdrücklich aus folgende gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam: 1. Übertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aus» Hebung getroffenen Anordntmgen werden nach § 27 deS Kriegs» leistungsgesetzeS vom 13. Funi 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Marl geahndet. 2. Pferdebefitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht unge- säumt und vollständig vorführen, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß aus ihre Kosten eine zwangsweise Hcrbei- schaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. 3. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener GestellnngSaufforderung entbindet nicht von besten Gestellung, sofern die Ablieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme findet nur statt, wenn nachweislich der Berkans an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder M'litarbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. 4. Von Bekanntgabe deS Mobilmachungsbefehls bis nach Beendigung der Pferdeaushebung ist jede Ausführung von Pferden in andere Kreise ober Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in § 27 deS KriegsleistunqSgesetzeS vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geahndet. Eine AuS. nähme von dem Verbote findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden deS Aushebungsbezirks oder an solche Offiziere, Sanitätsoffiziere ober Militärbeamte, welche sich die Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. 5. Bei der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitzer versehen sein mit: Halfter, Trense, zwei mindestens zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. Der Wert dieser Stücke ist in der Taxe mitenthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadurch entstehenden Kosten bei der Tax. summe in Abzug gebracht. 6. Pferde, welche als brauchbar auSgewahlt, aber zunächst nicht ab- genommen werden, find von den Besitzern, bei Meidung der unter 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. Bi» ztrr förmlichen Abnahme Haven die Besitzer oder deren Beauftragte die Pferde zn beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bei Auszahlung der Taxsumme in Abzug gebracht. 7. Bei den bereits früher gemusterten Pferden sind an den Halfteru auf der linken Seite die Bestimmungstafelchen, welche die Defig. Nation der letzten Musterung anfweisen, zu befestigen. 8. Schlager und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche bezeichnet werden, um Unfällen vorzubeugen. Gießen, den 31. März 1905. Großherro^uc. <■$ r^ssamb Gießen. I. D.: gez. Dr. Wagner. ' Bekanntmachung. Betreffend: Die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forst- wirtschaftlichen Betrieben beschättigten Personen. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffent- I. Steinhauerarbeit: . — __ 7,00 cbm Hausteine aus Längstem sBasaltlava>, — ca 90 qm Boffenqnader auS Lungstein lBasaltlava), MdtWer WohmlssmElvels Gietzev. Gartenstratze 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 6—7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 8 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 4 unmöbl. und 2 ntöbl. Zimmer. Zu mieten gesucht: 68 Wohnungen von 1—8 Zimmern Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr ju entrichten und -mar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. einschließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1,00 Mk.: außerdem ist lür jede Wohmtngsauineldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Fiir die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung un- erttgelklich.B13/( 460 cbm. Erdaushub, 300 370 , „ 300 SchieserarLeiten. 21 qm Fensterdeckplatten, Gediegene Ware. — Stilvolle Muster. 2636 ------ Stückware für Soden- und Treppenbelag. =£ Teppiche, Vorlagen und Läufer. Garantie für fachgemäßes Bertegeu. ■ — Reste werden jederzeit billig abgegeben. Ernst Blo^dnei* Seltersweg Tapeten- u. 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Portier, 1 Kellner._____________________ ~ Bekanntmachung. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur Kenntnis 6er Pferdebefitzer. Bekanntmachung. E Nach den Bestimmungen des rutir. Gesetzes find die Beitrage zur land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft von denjenigen zu er. heben, welchen die fixierten Reinerträge bei der Veranlagung zu den Ge- meindeumlaqen in Ansatz zu bringen finb Warf) § 8 der Verordnung vom 31. Mai 1902 (Rcg.-Blatt Nr. 32) ist cm Beitrag mcht zu er- ^^/Grundstücken, welche zu einem land- und forstwirtschaftlichen Be- triebe überhaupt nicht gehören; _ b) allen Gebäuden nebst zugehöngen Hosraumen; c) Grundstücken von Betrieben, deren Litz außerhalb deS Landes d) ft'Ärvflichligm Grundstücke, dmn land- und s°rstwirt!ch°stlichr Benutzunq baurrnb tingeMt -st, ft- -S, d°ß i-d- Nutzung auf. gebart hat ,« es, daß an Stell- ber lanb- tu-b forftrotrtfdjafttidten eine gewerblich- Benutzung getreten ist (}■ B Verwand,ung -,ne§ Slck-r« in einen Steinbruch, Bebauung eines Krunbstücks) e) den mit einem gewerblichen Betrieb verbundenen Grundstücken, wenn die Berstcherung gemäst § 28 des "»«J geskye» infolge Statuts bei einer gewerblichen De.ussgenaflenfchast Svweit'stch das di- «efreiung rechtfertigende Bertzältn-s der amt- lichen Kenntnis entlieht, bleibt 'S den BkttragSpst'chtigen überlasten, die Befreiung bei der Bürgermeifterei derjen-gm «-marf-ing,V,! Grundstück gelegen ist, längstens bis 1. Jnnt b. Js, bei Me ng Nichtberücksichtigimg zu beantragen. Gießen, den 3. Mai 1905. r l^roßher-o^lich7s ^r^ivdint Gteßen. I. V.: gez. Dr. Wagner. Drrrch kterbefall des Dacchdecksr^- Meisters Herrn Sommerlad ni Butzbach habe ich dessen Geschäft zur Weiterführuna übernommen. Ich empfehle mich der seitherigen verehrl. Kundschaft desselben bei vromptestcr, preiswerter u. solider Bedienunq zur Uebernahme von jcdwelchen Dachdeckcrarbeiten bestens. Bestellungen iverden be6; Frai: Sommerlad Wive., Butzbach jederzeit entgegen genommen. Jost Besser, Butzbach, Dachdeckermeister. 2528 Otto Schaaf's 2549 Lilienmilch* Seife ist die denkbar beste Toiletteseife. 1 Stück 50 Psg., 12 St. Mk. 5.—. 21dler-Drogerie, Selterswea 39. Baw und UW Bitte um Beachtung meiner Scnaulenster HK lE W s N s Uhr. 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