Tonnen festgesetzte Deplacement der neubewilligten Schiffe auf 18 000 zu erhöhen. Demgegenüber ist Deutschland mit seinem zurzeit größten Linienschiffstyp der 13 200 Tonnen fassenden „Deutschland'-Klaffe im Rückstände. Der vom Kaiser zum Referenten bei dem Vortragsabend in der Militärischen Gesellschaft bestimmte Korvettenkapitän Starke vom Admiralstab dürfte der Verfaffer der Denkschrift sein — soweit sie sich auf die Seeschlachten in Ostasien bezieht —, die mit der Marinevorlage dem Reichstag zugehen wird. ---------... ----------- ------.... Kamerunisches. Das „Hamb. Fremdenbl.' gelangte in den Besitz einer an den Reichskanzler und den Reichstag gelangten Be- sch Werbeschrift, die von sämtlichen Häuptlingen und Oberhäuptlingen des Kameruner Schutzgebietes unterschrieben sein und sich gegen den Gouverneur von Puttkamer und sein System richten soll. Seit Jahren führen die Häuptlinge ein besonderes „Schwarzbuch', in dem sie sämtliche Vorgänge registrieren, die der AffcfforiSmuS des Gouverneurs Puttkamer gezüchtet hat, und sämtliche Willkürlichkeiten, die von einzelnen Beamten gegen die Eingeborenen begangen wurden. Die Häuptlinge verlangen die Zurück- berufung Puttkamers und einzelner namhafter Beamten, die sich liebergriffe gegen die Eingeborenen zu schulden kommen ließen. In der Eingabe, in der die Kameruner ihre Ergebenheit dem deutschen Kaiser gegenüber in überzeugender Naivität Ausdruck geben, wird dringend die Einsetzung eines neuen Gouverneurs gefordert. DaS „Fremdenbl.' schreibt, daß eS vorläufig, um nicht der Entscheidung deS Reichskanzlers vorzugreifen, von einer Veröffentlichung des Wortlautes dieser Beschwerdeschrift absehen will. Diese Meldungen tragen indes den Stempel der völligen Unrichtigkeit an der Stirne, sodaß wir von ihrer sofortigen kritiklosen Wiedergabe absahen bis zum Erscheinen eines offiziösen Dementis. Dieses hat denn auch nur 24 Stunden auf sich warten laffen. Heute bereits meldet die „Köln. Ztg.* aus Berlin: Es gehört wvhl ein wirklich hoher Grad Naivität unb, Unkenntnis des Külturzustandes unserer Kamerunneger dazu, um die Nachricht für möglich zu halten und weiterzuverbreiten,, daß sämtliche Oberhäuptlinge und Häuptlinge von Kamerun eine Beschwerdeschrift gegen das Rcgierungssystem des Gouverneurs an den Reichskanzler und den Reichstag gerichtet hätten. Wie wir aus bester Quelle erfahren, liegt dieser bombastischen, tvieber einmal bie Gefahr eines Aufstandes in Kamerun an die Wand malenden Nackwicht ein recht geringfügiger Vorgang zu Grunde. Der sog. King Aqua Bell richtete allerdings! eine Beschwerdeschrift mit Angriffen gegen die Verwaltung von Kamerun an den Reichskanzler und ben Reichstag, unterschrieben von ihm imb unterkreuzt von seinen Unter Häuptlingen. Man gab sich auch amtlich Mühe, die Beschwerdeschrift dem O^ouverneur von Kamerun zur Berichterstattung zu überweisen, aber Aqua Bell hat unter sich, Weiber unb Kinder eingerechnet, nut etwa 2000 Duallanegcr stehen. Der alte etwas trunk- freudige Herr hat bei den Dualla nur noch geringen Einfluß. Die führenden Häuptlinge der Dnalla, wie Manga Bell, »tehen der Schrift gänzlich fern. Die tteibende Kraft der Be- schwerdebewegnng ist der sich leider in Deutschland aufhaltende Bunds Bell, der zur Zeit in Hamburg wegen Betruges unb Zechprellerei verfolgt wird. Nunmehr scheint er dort auch Zeitungspreller gewesen zu sein, was ihm nicht schwer fiel. Sicher wird der geriebene schwarze Bummle r, den man nach der Verbüßung der ihm jetzt drohenden Strafe aus Deutschland entfernen und einer anderen Kolonie, nicht seinem Heimatlande, zuführen sollte, schon längst gemerft haben, wie außerordentlich leichtgläubig man in Deutschland Nachrichten über die Zustände in unseren Kolonien gegen* übersteht. Kirche und Schule. Am 10. Oktober hat in Berlin eine vom Deutschen Protest antenverein berufene Versammlung stattgefunden, deren Zweck war, zu beraten über bie Art, in der fretgefinnte Protestanten ihre Stellung und ihre Rechte in der Kirche gegen den Ansturm der Orthodoxie zu wahren haben. Darüber wird uns berichtet: Die Versammlung war sehr zahlreich besucht, nicht nur von Mitgliedern des Protestantenvereins, sondern auch von anderen angesehenen Männern unb Frauen auS allen Teilen Deutschlands, auch von Vertretern anderer kirch- lich-lib.valer Vereinigungen, Freunden der Christlichen Welt, der Psälzischen, Elsässischen, Badischen, Hannoverschen, Thüringischen 93eReinigungen und der Zweigvereine des Protestantenvereins. Das Ergebnis der Versammlung war die nachfolgende fast einstimmig angenommene Resolution: „Die Versammlung spricht aus: Das innerste Wesen der evangelischen Kirche älS der Gemeinschaft des Christentums der Innerlichkeit unb der Freiheit fordert entgegen jedem Bekenntniszwange volle Gleichberechtigung aller Richtungen, die sich zu dem Evangelium und zur Nachfolge Jesu Christt befennen: die Freiheit der Geistlichen, Professoren und Lehrer in der wissenschaftlichen Forschung und die Verwendung ihrer Ergebnisse im Amte; die Befreiung des staatlichen Bildengs- wesens von hierarchischem Einflüsse: die Sich erst ellung der Rechte der Gemeinden und Geistlichen gegen bureaukratische Eingriffe dcs Kirchenregimentes: und zwar behufs einer wirklichenDurchdringung des Volkslebens mit der R e l i g i o n. Die Versammlung richtet an alle Freigesinnten, Güstlicl^ unb besonbers Laien die dringende Aufforderung, im Sinne dieser Grundsätze zu wirken und einzutreten für Gleichberechtigung und Freiheit in der Kirche. Insbesondere durch Beteiligung am kirchlichen Gemeindeleben und an allen Unternehmungen zur Förderung christl. Erkenntnis und Liedestätigkeit, an den Wahlen zu Gemeindekörperschasten und Synoden und au den Wahlen von Geistlichen: um auf der Grundlage des allgemeinen Priestertums zu erreichen ein Gemeinden und Geistliche eng verbindendes Gcmeindeleben, in welchem, die Religion in echt evangelischem, duldsamen Sinne gepflegt wird; eine Umgestaltung der Kirchengesetzgebung, durch welche die Synoden in 153. Jahrgang Erstes Blatt. Freitag 18. Oktober 1905 1067» •6to6. dem 28. Mai Ein die Schalstraße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.e^Köl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Volttische Tagesschau. Ein Flotten«Vortrag. -tt- Berlin, 12. Oktober. Vortragsabend in der Militärischen Gesellschaft, in Seeschlacht bei Tsuschima vom 27. und b. I. erörtert werden soll, ist dem Vernehmen nach Die Enthüllungen, deren Urheberschaft in der ganzen Welt 'rärrcinftintmenb auf Delcassö zurückgeführt wird, haben sowohl m Frankreich wie in England starkes Unbehagen beröorgerufen, und namentlich in England wirb vielfach ber Lersn ch gemacht, die Angaben über daS Angebot kriegerischer .Hilfe Englands als völlig unbegründet unb somit belang- lo s hinzustellen. So leicht wird es nun allerdings nicht möglich fein, die Delcassöschen Enthüllungen abzuschütteln. Ob und was an ihnen wahr ist, trn.in man nur in England und in Frankreich wissen, und diese Headen Länder haben auch in erster Linie ein Interesse daran, do«ß die Angelegenheit in unanfechtbarer Weise klargcstellt n>crbe; 3m jedem Falle muß aber angenommen werden, daß Delcassö (in das Versprechen englischer Kriegshilfe ge- a l a u b t und danach seine Politik eingerichtet hat. Darin aber tilgt die große Bedeutung der Sache, und dadurch wird es un- SÄ? —- chenmiidchen ßeMt Lohn 2ö Mark. Prim Cak chlÄuielf Nr. 241 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siegener Kainilien- bkälter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Erpeditüm Während der friebfertiae Charakter ber deutschen Politik gerade angesichts ber Enthüllungen des „Matin" klar am Tage liegt, bringt es der „Vorwärts" fertig, diesen Charakter in sein Gegenteil zn verkehren. Nicht genug damit, daß der „Vorwärts" Delcassöinsofern zu Hilfe kommt, alö er seinen Plänen „Bismarcksches" Gepräge zuerkennt, bezichtigt das sozialdemokratische Zentrawrgan „unsere Bülows", „genau dieselbe" Politik zu treiben, wie Delcassö! Dazu paßt es, toemt der „Vorwärts" gewisse englische Befürchtungen westen eines zukünftigen Angriffs der deutschen Flotte aitf bie englische Weltmacht mit den Worten als gerechtfertigt hinstellt: „Welchen Zweck sollte benu auch sonst diese ungeheuer wachsende Flotte Deutschlands haben?" — So gewohnt uns das Eintreten der Sozialdemokratie für bie Interessen des Auslandes ist, so wenig darf in eklatanten Fällen, wie der vorliegende, .mit Stillschweigen darüber hinweggegangen werden. Demgegenüber hat sich der französische Sozialistenführer Kmrös wieder einmal als für bie Wohlfahrt seines Vaterlandes klug bedacht ertviesen. . Kaufmann wen Rontorarbeiten, Korn- 3cnVUnb Expedition, sowie »er Reise sBacker-u. Händler- ch. im Logelsberg ü. Ober- i) vertraut, wünscht sich p« nuar 1»Ö6 zu verändern. )ultl. Angebote unter Mil m Gießener Anzeiger erb. einer werten RuntiMl M Iigen Kenntnisnahme, da? meine Wohauag alltorjtr. 51 befindet. einrich Jakob, Lchnhmacher. __ Zügettursus! LrsL tfettc tlunben in und außst Mit*®*! -sucht. “fi wltÖehIfSn^dermfI^ mern d. W™, die ergeb ESÄSiS -eren anö»ifl ibilb. frräaltin mit ooyügi n^auifranf, ftuti ’ud)t St. als Erz. ob. GrseUsch riftliche Anerbietm u. 06882 t Gießener Anzeiger erb. i bie Richtigkeit der Enthüllungen einfach äbzn leugn en." Tie doppelte offiziöse Vcrkündungsw."ise dieser Aus- : sührungen beweist deutlich genug, daß bisher weder die kngl. noch die französische Regierung in Berlin sich zum Wort gemeldet hat. Darnach muß notwendig angenommen werden, daß nicht etwa unverantwortliche Personen, bloße politische Agenten der britischen Regierung, sondern ber* q-ntwörtliche englische Staatsmänner Herrn Delcassö gegen Deutschland scharf machten, indem ftoe Waffen Hilfe in Aussicht stellten. Der französische Tozialistenführer Iaurös bestätigte das ausdrücklich in einer, jetzt von feiner „Humcmitö" veröffentlichten, am Sonntag in Limoges stehalten en Rede. Drei Minister, so- sagt Jaurös, hätten oie Tatsache des engl. Angebots wäh- reinb ber letzten Regierungskrise zugegeben, unb darum hatten auch bie Sozialisten auf ben Sturz Del- ccass ös hin gearbeitet. Zu feiner Zeit ist auf bie Zweideutigkeit der englischen Politik ein so Helles Licht gefallen, wie jetzt. Es braucht beispielsweise nur an die pathetische Aeußerung des Premier- nrmisters Lord Balfour im englischen Parlament im Früh- jähr d. I. erinnert zu werden: „Einzig die englische Flotte lnnt einen defensiven Charakter!" Damals war der sogen. "„Wesuch" des englischen Kanalgeschwaders in beer «Ostsee beschlossen worden. Mit vollem Recht, wie sich jetzt klipp unb klar herauSstellt, haben wir ben friedlichen 'Absichten, der Harmlosigkeit des unerbetenen „Be- iuHs" mißtraut. Partner tätig, mit allen Ai. n, auch Cbfibtiu, vollslL^ ranl, sucht, gestutzt aus bch pichtungenbauemde Stellung christliche Angebote uni 06891 )en Gießener Anzeiger erbeten sunger sucht s. einig« »andrer »uttvtt Wochen AuL- t, da Eintritt in Südirantmit choben. Cfiert an $. 8(dn, Ein Redakteur des „Echo de Paris" hatte ein Interview mit Delocrssö, um ihn darüber zu befragen, was an den Erklärungen im „Motin" wahr wäre. Delcassö antwortete, daß von alledem n i ch t S r i ch t i g sei. Er habe Über eine Sache, welche gar nicht g fthehen sei, nichts veröffentlichen können. Selbst wenn wirklich ein Mkommen mit England über die Landung von 100 000 Mann in Schleswig-Holstein abgeschlossen worden wäre, so wäre hierüber nichts bekannt gegeben worden und die Akten wären ruhig in den Fächern des Ministeriums des Aeußern geblieben. Tie „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt dazu kurz und kühl: „Eine ausreichende Aufklärung der Angelegenheit wird durch diese Auslassung nicht gebracht . . . Tel- cassö hat mit dem Beistand Englands sich seinen Freunden gegenüber gebrüstet, als er noch im Amte war, und es ist trotz seines £cugnen§ wohl möAich, daß er nach Abschluß der zweiten Marokko-Verständigung das Signal gab, nunmehr diese vertraulichen Mitteilungen preiszugeben, einerseits, um seinem Nachfolger Verlegenheiten zu bereiten, andererseits, um durch dies Mittel einen offenen Konflikt zwischen England und Deutschland herb eizu führen. Tie Hauptschuld an der frevelhaften Heraufbeschwörung eines furchtbaren europäischen Krieges bleibt an den engl. Staatsmännern hasten: sie sind die Anstifter zu einem empörenden Komplott, man sagt nicht zuviel: zu einem empörenden Verdrecken! Telcassö hat n>cuigsteus die Entschuldigung für sich, daß er die Revancheideen zu verwirklichen gedachte. Tarin mag bis zu einem gewissen Grad ein patriotisches Motiv gefunden werden. Aber das engli sche Kabinett hat gar kein Motiv, als das eine, um jeden Preis, mit kaltblütiger Opferung unzähliger Menschenleben und unter Vernichtung ungeheurer Kulturwerte dem wirtschaftlichen Nebenbuhler einen tödlichen Schlag zu versetzen. Tas Eine erscheint uns sicher, daß von einer freundschaftlichen Annäherung zwischen Deutschland uno England nichtmehrdieNede fein kann. Tie guten Vettern sind erkannt, das Tuch ist zerschnitten. Zn Pariser politischen Kreisen kommentiert man noch immer die Erklärungen Bülows über die deuffch-fran- zösischeii Beziehungen, welche er französischen Interviewern g^beu hat. Nach Pariser Meldungen sagen „ernftt fran^. Politiker"', Bülow habe mit seinen Mitteilungen über dre Gründe der Beseitigung Tclcassös der von Deuffchland gewünschten Annäherung an Frankreich einen schlechten Tienst geleistet, denn der Franzose Vergesse nichts weniger als eine Demütigung. auf Veranlassung des Kaisers anberaumt worden. Es liegt nahe, diesen Vortrag mit der Flottenvorlage und besonders mit der geplanten Vergrößerung des Linienschiffstyps in Verbindung zu bringen. Denn die Schlacht bei Tsuschima wurde von den Japanern gewonnen nicht wegen der Minderwertigkeit der russischen Linienschiffe, die sich der japanischen Torpedoboots nicht zu erwehren vermochten, als vielmehr wegen der Feuerüberlegenheit der japanischen Schiffe auf große Entfernungen. Und diese Ueber- legenheit gründete sich auf daS größere Deplacement und die infolgedessen mögliche schwerere Armierung der Schiffe Togos. Daß auch Fahrzeuge kleineren Typ? die Torpedoboote ab- wetzren können, ist festgestellt durch das Nachtgesecht bei Saßnitz vom August d. I., wo im Beisein des Kaisers der Panzerkreuzer „Prinz Adalbert' sechs ihn angreifende Torpedoboote auf tausend Meter Entfernung in wenigen Minuten kampfunfähig machte. Die Einführung besonderer Prämien an die Geschützführer für hervorragende Schießleistungen ist der Treffsicherheit zu statten gekommen. Was die Deplacementserhöhung der Linienschiffe betrifft, so kann Deutschland von dieser nicht Abstand nehmen auch im Hinblick auf das Vorgehen der anderen Seemächte. Unter 16 000 Tonnen will keine der letzteren in Zukunft Linienschiffe bauen; die amerikanische Admiralität ersucht sogar nachträglich den Kongreß um Genehmigung, das auf 16000 al aubt und danach feine Politik eingerichtet hat. lügt die große Bedeutung der Sache, imb dadurch möglich gemacht, sie einfach al? belanglos hinzuftcllcni. Durch bie Tatsache, daß Delcassö an die englische Hilfe glaubte, imirbc die französische Politik in einer überaus gefährlichen Weise beeinflußt, und für bie praktische ö irlung bleibt es ziemlich g l e i ch g i l t i g , ob Delcasse w i r !* !i ch baraus rechnen konnte ober ob er sich in einer Täuschung befand. Selbsttäuschungen fömten in der Politik ebenso ae'fäbttich werden wie leidenschaftliche Gefublspolitik, imb gerade m diesem Falle sieht man deutlich, wie bie Selbsttäuschungen DieleassöS — wenn es solche waren — sich in ihren Wirkungen genau o äußerten, wie nur eilte von leidenschaftlichen Gefühlen gc- üngene Revanchepolitik es hätte tun können. Die Enthüllungen inb also durchaus ernst zu nehmen, unb man kann sie nicht als lächerliche Phantastereien ab tun. Hätte doch wenig gk fehlt, daß diese Ueberzeugungen des Herrn Delcassä, die offen» per eine der Grundlagen seiner Politik bildeten, Europa m (inen Krieg stürzten, wie er furchtbarer nicht gedacht werben könnte. Tie Frage, wie es möglich war, baß Telcassö zu einer lieber» zengimq kam, die jetzt front größten Teile ber englischen Presse cis ganz unhaltbar bezeichnet wirb, vermögen wir nicht zu lösen, wie wir uns auch keine Vorstellung darüber machen können, welche verantwottlichen ober unverantwortlichen Faktoren cs gewesen sinb, die ihn zu dieser Ucbcrzeugnng gebracht haben. Wie schon gesagt, nur in Enqlanb ober Frankreich könnte man herauf bie richtige Antwort finden, und diese Antwort würde jedenfalls interessanter sein als das jetzt beliebte Verfahren, JBS2F ® ZX'sg' Q GlchenerAnzeigerW W General-Anzeiger ” ** SWK w ben poltt unb aUgem, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW ________ ** zeigenteil: Hans Beck. Aie Heutige Bummer umfaßt 12 feiten. Aklcassö's Enthüllung bestätigt! An den Berliner amtlichen Stellen hat man die Del- cassöscheii Enthüllungen von dem Angebot krie^rrischen Bei^ standes Englands gegen Deuffchland nicht als Hirngespinste aufaefaßt. Das liegt jetzt klar zu Tage, und eZ ist unerfindlich, wie unter diesen Umständen noch immer fron der einen und anderen Seite behauptet werden kann, daß die engl. Regierung inzwisck)en Erklärungen über die Mitteilungen Deloassös nach Berlin habe gelangen lassen. Ter Berliner Vertreter des „Standard" z. B. übermittelte seinem Blatte eine lange Depesche über die Aufnahme der Ertthüllungen -in Deuffchland. Seine Ausführungen lassen sich kurz in folgenden Worten zusa-mmenfaffen: Die „Matirll^-Enthüllungen sind in Berlin viel ernster ge- itomrmcn worden, als in Paris oder London. Die englische Regierung hat bereits Erklärungen über die Enthüllungen abgegeben nirb auch die französische Regierung hat einen ähnlichen ©dyritt getan. Nichts de stowen ig er febemt man in Berlin nicht zuftieden zu sein. Deutfchlanb betrachtet die Angelegenheit als unerledigt, bis bie englische Regierung eine deutliche amtliche öffentliche Ablehnung der „Matin"- Behauptnngen erläßt, da bie biHerigen Erlläkunaen dos Londoner Kabinetts einen vertraulichen, nichtamtlichen Charakter -atten. Demgegenüber wird indes von Berlin aus halboffiziös folgendes festgestellt: lieber bie Enthüllungen des „Matin" liegt eine amtliche Erklärung nicht fror. Weder hat die bcutfdye Regierung eine An- fcigc an England gerichtet, noch hat die britische Regierung Anlaß zu einer Erklärung an Deutschland genommen. ES hat daher keinerlei amtlicher Meinungsaustausch zwiscknn den beiden Regierungen ftattgcfunden. .Auch von verttaulichen diplomatischen Aussprachen darüber ist nichts bekannt. Während nun die Londoner „Daily Mail" die Behauptung aufiecht hält, England sei entschlossen, bis zum letzten Mann und zur letzten Kanone Frankreich zicunter stützen, „falls dieses von Deutschland mutwillig ar gegriffen würde (!), sind folgende Berliner Auslassungen der „Köln. Ztg." umso bemerkenswerter, als sie zweimal, ni-erft im Auszug und dann in folgendem Wortlaut, verbreitet werden: lospiz*' ring Sc?* u"-’L -sw KM- MM (10. y Uni. «H1 3 wissen Sie unb ich davon?" 4 3n), ttmV 5 ? b0- (6ili ba. Fleischpreise in Gießen ®i*en 4 1905' a bo. 5 6 3 Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. (Son'olMli bß, Täglich verkehren 36—40 Züge. Die Erweiterung des Bahn- .hofy crforbert höbe Summen, kostete doch der Grunderwerb Ochsen Kälber Schweine #6 6 4 4 4 4 4 4 4 4 v. v, 1» bo, bo. bo. bo. bo, bo. bo. bei bet bt 8nb. (! •nntto öiifitrt bo. bo. bo. bo. Vertilg. iinifh. 1 bo. nnifli. d bo. Suriifli. SRnmin. amort. 0. -lttöl I. kurl bo. • bo. • bo. «iibeitl. bo. Staaten! Cffl. F.'V- St. W. om n. ?>utz Wut inn, ß W. 3 4 4 WoMnl. Staaten bo. (JoMn bo. 3 4 .9", i-", -4 •4 4 straße 56, erbeten. t , ,Q ... .. Die feierliche Eröffnung des Konfirrnandenunterrichti, für die Lukasgemeinde und die Militärgemeinde findet Sonntag, den 22. Oktober, im Anschluß au den Abendgottesdienst statt. Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden nebst der Gemeinde hierzu eingeladen. Die Anmeldungen der Konfirmanden aus der Johannes- gemeinde wolle man vornehmen am Montag, den 16. Oktober, nachmittags 4 - 61/, Uhr und am Donnerstag, den 19. Oktober, vormittags ll1/,—127? Uhr und nachmittags von 31/,—5 Uhr >m Konfirmandensaal der Johanneskirche. Die feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für bte Johannesgemejnde findet stall am Sonntag, den 22. Oktober, im Anschluß an den Hauptgottesdienst. Die Eltern und Ange« hörigen der Konfirmanden werden hierzu nebst der Gemeinde be» sonders einqeladen. Am Mittwoch, den 18. Oktober, Dekanatssynode Dekaiiats (Mieten, vormittags 9 Uhr, Gottesdienst in Johanneskirche. bo. v. bo Israelitische Religiontzgemeirrde. HotlrsdienN in der Synagoge l Südankagc). Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. Oktob er Laubhüttenfest. 5 r. b n 4'/, 4 Die Marktpreise für Bieh unb Frucht und die Gießener Fleisch- unb Brotpreise am 11. Oktober 1905. a 3 krcrichtsiain. Ei ir sch lagfertiger Unteroffizier. Der Unteroffizier 4 bo. Vf,» bo. 4 bo. S'j, bo. 3 bo. 50 Kg. Schlachtgewicht 80-85 Mk. , Kg. Schlachtgew. 86—90 PI /, „ .. 78—79 ., Lavdel vrb ^erkeffr. DolfrsrviNscffaft. bo. bo. bo. bo. omorf. 1 amort, ff V, Kg. 72-82 Pfg. 7, „ 70—80 , 1 . „ 76 86 „ *4 ■4 4 4 . I« uni °°> Drit m. .?• Bart Mort. !°- »ns. z, b6' tont ir >4>i dolmrn u. Horttqo j bo. f> Maar. Tob. M 1*'IO(5M 6.-9. »• bo. ffffonobol«- 4 'jlafifnifdjt fflmte >yi bo. bo. Silbtr-fflenl' bo. Tabier-fftmt bo. (BoMrnte 8 /. CM. Sibg. 4 knb. omorf. . 4 km. auef. SR, bo. 4 bo. brio. v. 1 4 bo, tonf. o. • 4 wif, b. i 4 UWMs Rolb bo. §|(|t bo. bfl 37, Gdimebifffie b 31/, bo. b. 3 bo. Gießen, 13. Oktober 1905. - Ein altes Stück Gießen verschwindet z. Z., um dem Theater-Neubau Platz zu machen, das Wohnhaus in Schülers Garten. DaS HauS weist m seiner ganzen Anlage darauf hin, daß die Erbauer über eine gewisse Wohlhabenheit verfügt haben. Interessant x\i em em» gemauerter Wandschrank im Stile der Biedermeyerzeit. Es wäre zu wünschen, wenn dieses Möbel an anderer stelle m irgend einer Weise erhalten bliebe. Das Gebäude, an dessen Abbruch fleißig gearbeitet wird, kann kaum 150 Jahre stehen. Der Plan der Festung Gießens von 1748 zeigt an einer Stelle eine stark bewehrte Bastion, welche von einem breiten Graben umgeben war. Der Graben scheint nach Schleifung der Festungswerke, also zu Anfang des XIX. Jahrhunderts, zugeschüttet worden zu sein und direkt auf der Bastion hat man das Wohnhaus erbaut, dessen in Tonnengewölbe aus- geführte prächtige Keller noch unterirdische Vorratsräume an§ der Festungszeit sein dürften. Bekannt dürfte übrigens sein, daß in dem Hause des Schülerschen Gartens S. K. H. der Großherzog gewohnt hat, als er hier studierte. - Die Zahlungsschwierigkeiten der Firma Jäger u. Rumpf in Hanau sind für die städtische Behörde und zahlreiche Geschäftsleute in unserer Stadt vollständig überraschend gekommen. Wie wir erfahren, waren die Gießener Gläubiger, welche bei der Affäre zusammen mit etwas mehr als Mk. 30 000 beteiligt sind, gestern abend im Victoria-Hotel zu einer Beratung zusammen, um zu beschließen, in welcher Weise sie ihre Rechte bei der in Hanau heute nachmittag stattfindenden Gläubiger-Versammlung wahren wollen. Die Stadt, der gegenüber Jäger u. Rumpf an den Klärbecken, Hausanschlüssen und Materialienlieferung (Mainsandsteine für die Töchterschule) mit etwa Mk. 100 000 kontraktlich verpflichtet sind, ist durch Kautionshinterlegung und ein behaltenes Guthaben von etwa Mk. 70 OOO vollständig gedeckt. Entweder muß sich die Maste bereit erklären, die kontraktlichen Verpflichtungen der Firma der Stadt gegenüber zu übernehmen, ober die Stadt läßt die angefangenen Arbeiten re. durch andere Unternehmer fertig stellen. Die sich dadurch ergebenden Mehrkosten werden aus dem Guthaben der Firma gedeckt. Die Arbeiten haben auf Anordnung des Oberbürgermeisters ruhig ihren Fortgang genommen und die Löhne werden von der Stadt vorgelegt. Oberbürgermeister Meeum ist heute vormittag nach Hanau gereist, um in der Gläubiger-Versammlung die Rechte der Katholische Gemeinde. Samstag, den 14. Oktober 1905. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 15. Oktober 1905. 18. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in der- selben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Meffe. Militärgottes- dienst mit Predigt. „ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57, Uhr: Predigt, darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen. . An den Werktagen ist täglich des Abends um 6 7, Uhr Rosenkranz-Andacht mit Segen. Reservist Essen holen muffe und wurde von dem Unteroffizier durch Schiinv'worte und einen Schlag auf den Mund darüber belehrt Diese Schlagfertigkeit brachte dem Unteroffizier vor dem Kriegsgericht 7 Tage gelinden Arre st s ein. Mainz, 11. Okt. Der Musketier Paul Naumann von der 1. Komp, des 88. Jnf.-RcgtS. stand wegen Beharrens N/, Mitch. J ]9 Predigt. Nachmittags: 4.00 Uhr. 2. Tag. Vorabend: 6.15 Uhr. MorgenS: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. AbcndS: 6.15 Uhr. Berlin, 12. Okt. Zwischen den Verwaltungen der D e u t s ch- Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-Aktien-Gesellschaft und der Aktiengesellschaft Friedrich Wilhelmshütte ist! eine Verständigung dahin erzielt worden, daß die Offerte der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-Mtiengesellsckaft auf F u s i 0 n mit der Friedrich Wilhelmshütte der auf den 18. November einzu berufend en Ekneralversammlimg vorgelegt Inerben soll. Den Aktionären der Friedrich Wilhelmshütte werden offeriert für je Mk. 2000 in Mitten der Friedrich Wilhelmshütte mit Zinslauf vom 1. Juli 1905 ab eine Mtie der Deutsch-Luxemburgischen Gesellschaft mit gleichem Dividendcnrecht und Mk. 200 bar. Denjenigen Aktionären der Friedrich Wilhelmshütte, welche dieses Gebot nicht zu akzeptieren wünschen, sollen innerhalb einer 14 tägigen, von der Eintragung der Beschlüsse in das Handelsregister laufenden Frist 145 Prozent Stückzinsen ä 4 Prozent vom 1. Juli 1905 gegen UebeAassung ihrer Mien vergütet werden. . Reichsbank. Am 7. November wird in M e t t m a n n eine von der Reichsbankstelle in Elberfeld abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr .nvisnct werden. Stadt zu wahren. ** Bierbrauerei und Bierbesteuerung im Gr0ßh. Hessen im Rechnungsjahr 1904. Im Großherzogtum Hessen waren im Rechnungsjahr 1904 121 Bierbrauereien im Betrieb, gegen 123 im Vorjahr. In diesen Brauereien wurden im Jahr 1904 im ganzen 1646 421 (1903 1629 219) Hektoliter Bier gebraut. Gegen das vorhergehende Jahr ergibt sich hiernach eine Mehrproduktion von 17 202 Hektoliter. Wie im Vorjahr wurde auch im Berichtsjahr in sämtlichen Brauereien nur untergähriges Bier bereitet. Der Verbrauch an steilerpffich- tigen Braustoffen betrug im Jahr 1904: 30 98s 145 Kilogramm geschrotenes Gerstenmalz, 101066 Kilogramm Reis, 85 Kilogramm Zucker aller Art und 320 Kilogramm sonstige Malzsurrogate. Gegen das Vorjahr tarnen 462 742 Kilogramm Getreide und 1667 Kilogramm Malzsurrogate insbesandere Reis weniger 8itm Verbrauch. Die Abnahme an verwendeten Braustoffen gegenüber der Zunahme der Bierproduktton wird auf die gesteigerte Ausbeute aus dem verwendeten Gerstenmalz, infolge der Einführung verbesserter maschineller Anlagen in mehreren Brauereien, zurückgeführt. An Brausteuer sind im Groß- Herzogtum im Jahr 1904, nach Abzug von 4401 Mk. Steuer- Vergütung für ausgeführtes Bier, 1 239103 M k.eingegangen. Hierzu kommen noch an Uebergangsabgaben 1-6 581 Mk. und an Eingangszoll 77 Mk., sodaß die getarnte Steuer- und Zolleinnahme von Bier im Rechnungsjahr 1904 tm Großherzogtum Hessen 1 365 761 Mk betragen hat, 31108 Mk. weniger als im Vorjahr — Die drei höchsten Steuerbeträge wurden mit 221232 Mark, 111150 Mk und 86 912 Mk. entrichtet. — In der Provinz Oberhessen (Hauptsteueramtsbezirr Gießens waren 25 Brauereien vorhanden und zwar 22 in den Städten und 3 nur dem Lande: von den 22 im Betrieb befindlichen Brauereien mären 4 hinsichtlich des Steuerbetrags fixiert, 17 steuerten auf Brauanzeige und eine entrichtete Dermahlungssteuer. Es wurde nur untergähriges Biee bereitet und hierzu 4 448015 Kilogramm $etreibe und 34 620 Kilogramm Malzsurrogate verwendet Die Diererzengung belief sich auf 244 465 Hektoliter. Der Steuerertrag belief sich auf 179 313,10 Mk., wozu noch 9 309,21 Mk Uebergangsabgaben für Bier kommen, so daß die Gesamteinnalmie des Staates von Bier 188 622,31 Mk. betrug. A Hungen, 12. Okt. Die Erweiterung des hiesigen Bahnhofs geht der Vollendung entgegen, infolge der Erbauung der Bahn nach Friedberg und der Bahn Hungen—Laubach—Mücke der Verkehr hier stets ^u- genommen hat, reichten die Gleisanlagen nicht mehr aus. Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 Kg. 52 Big. Schioarzbrot 2 Kg. 48Plg «Ito Snftanjat wocklich- D-rtl-VM-M n?m-den- einen wirksamen Rechtsschutz rür Gemeinde uno tefc: und su diesen Zwecken sich veAolgendcn Bereinigungen anzuschließen oder neue vereinig- ungen zu bilden" Ans der Generalversammlung des Evangelischen Bundes über deren ganzen Redereichtum wir unsere Leser unmöglich unterrichten können, ist u. a. auch auf bte ^rhaltnt.mäßig starke Zunahme der Katholiken tn und um Berlin hinqewiesen worben, wo sie, nach einem Ausspruch e Reichstagspräsidenten Grafen Ballestrem, in unmittelbarer Nähe deS Thrones eine Garde bilden und em Beispiel für ganz Deutschland sein sollen. In Wirklichkeit müßte gerade Graf Vallestrem eine weniger hohe Meinung von dieser Garde haben, beim die Zahl der Katholiken besonders um Berlin ist in erster Lime auf den steigenden Zuzug polnischer Arbeiterfamilien zuruckzufuhren, unb daß die Polen dem Grafen Ballestrem im besonderen unb bem Zentrum im allgemeinen nicht gewogen fuw, M bei ben früheren Reichstagswahlen m Oberschlesien ebenso erwiesen, wie bei ber gestrigen m Kattowitz, wo der Zentrumsgegner unb Pole K 0 rfanty ll^ich 'm ep en Wahlgange glatt gewählt worben ist. lVgl. -Dtsch. Reich. ) Politisch bürsten bie Stimmen ber Polen tm Bezirk ber Reichshauptstabt übrigens nicht burchweg dem Zentrum zu gute kommen. Ein Teil ber polnischen Arbeiter wählt zweifellos sozialbemokratisch. Sonst sinb bte katholischen Vereine Berlins allerbings straff organisiert unb brauchbare Instrumente für bie Agitation, auch auf bem Gebiete der kommunalen Politik. In der Iohanneöktrche. w | Vormittags 97, Uhr: Plärrer Euler. Kunst und AN en Schaft. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst hir bte Lukas- — Aus Chemnitz wird geschrieben: Der Rat bewilligte l gemeinde. Pfarrer Euler. zur Ausführung des im Prinzip auch von den Stadtverordneten ' Abends 5 Uhr: Pfarrasfistent Sattler. bereits genehmigten Theater-Neubaues 1879 000 Mk. und Abends 8 Uhr: Verfammluug unb Btbelbesprechung tm Kon- für den Bau des König Albert-Museums 878000 Mk. ftrmandensaal der Johanneskirche. „ . . In dem neuen Stadttheater sotten alle Spielarten zur Auf- Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für ote sührung kommen. Ter Zuschauerraum, in dem außer dem Parkett Armen. c . . . „„j, 3 Ränge angeordnet sind, ist ftir 1287 Plätze, alle numeriert, Am nächstfolgenden Sonntag, ..den 22. Stober, wird nach berechnet. Das Aeußere soll weniger durch Formenreichttlm als allen Gottesdiensten eine Kollekte für die evangelische isememoe durch wirkungsvolle Umrißlinien und durch gut abgewogene klare Würzberq erhoben. ... . . Formen wirken. Der ganze Baukörper wird aus Mauerwerk Der Konfirmandenunterricht für die Ltlkas' und ^oyannes und Beton mit eisernen Konstruktionen hergestellt. Die Fassaden gemeinde beginnt am Montag, den 23. Oktober, mW rmrö an ollen teils mit Sandstein verblendet werben, teils auch, besonders I jedem Montag und Donnerstag nachmittags für die Knaven von an den Seiten- und Hinteransichten, Mörtelputzflächen erhalten. 3-4 Uhr, für die Mädchen von 47.-57« Uhr gehalten. Theater und Museuni werden durch eine Bvgenhalle verbunden, Die Anmeldungen ber Konfirmanden der Luk asgemelnor die überdeckte Anfahrten ftir beide Gebäude enthält. unb der Militärgemeinde werden Donnerstag, den 14. uno ---- ------ 1 Freitag, den 20. Oktober, mittags von 12—1 Uhr und nachmittags von 3-6 Uhr int Konfirmandensaal der Lukasgememde, Liebig- E/S. St. 3 Cffietr. 9otafh. &•/« bo Y..P. S ... k*11 t>0. [4 Pf' h Cb'Nksischk 1. bo. ft bo. L ^Vtischl 3 ' m 31/ "3roanfiih)figi 31? bo. 3 ' e 3 4 o bo. v. bo, b>. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 Kg. 00.00 Mk. Roaaen IQO.Qg 00 no Mt. ß1', 'S1', bo- anein ca. 416 000 M. Sie ®teiSa«la9en ^eit 8e.| diehen, daß mit der Legung der Schienen begonnen weroen ein ziemlich stupider Mensch, ber statt rechts um, hnL um an„ , I Kvhrt macht und auf Befehle nicht reagiert. Ein Hauptmann, BntrbaL 12 Okt Die gestriae Beerdigung des ein Fahnenjunker, sowie Sergeanten und Unteroffiziere bauen 9XrSer Acktuna und Be- auf Grund 16tägiacr Beobachtung ben Angeklagten für voll. Apothekers Hemr. Vogt zeigte, welcher J Ln9-Qh(rci($)e§ ftänbig zurechnungsfähig. Der Aullagevertreter. Gerickffsasseffor liebtheit sich der Heimgegangene erfreute, ocm zagireieyes ^Erdan-Farnkfi'rt, toin auf exemplarische Strafe erkannt wissen Traueraefolae gab ihm das letzte Geleit. Pfarrer Sch rimpt ^^ beantragt 9 Monate Gefängnis. Das Gericht war anderer kielt eine ergreifende Grabrede, in ber er auch bie Verdienste Ansicht. Es glaubt, daß der Angellagte nicht vollstmidig die hielt eine ergreisenoe ^ruvreoe, i r.' c,nterc(Tc her- Tragweite seiner Handlungen erkenne und verurteilte ihn nur des Verstorbenen im privaten unb ^entttchen zu 2 Monaten Gesän g n is. - Der Dragoner Ei-nstTimme vorhob. KreiSrat Fey hob hervor, wie der Verstorbene neoen bcr 5 Eskadron des 6. Dragoner-Regiments war der einem Berufe stets ein regeS Jntereffe für andere unter-1 en flu ckt angeTtagt. Der Angellagte erklärte, daß er nebmunaen aexeiqt habe. Im Namen des landw. Bezirks- sich vor den Mißhandlungen zweier älterer Ka- er einen Kram nieder Weiter wurden Kränze meraden nicht mehr zu helfen gewußt und d^l^lb die Flucht verems legte er einen Kranz nieder, bc°g ergriffen habe. Er wanderte planlos in der Welt herum und er- niedergelegt von Oekonom,erat Schlente namens oes firf) burcf) ^teln. Bei Bremen wurde er von emem hessischen LandwirtschaftsratS; von dem Präsidenten öcs ergriffen, dem er weinend seine Geschichte erzählte. Die Mathildenstifts, Müller, namenS dieser Kaffe, besten lang- Zeugen vernommenen beiden^Dragonerleugn et en den An- i^tinet Vorsitzender d°r Verstorbene war- °°n Hoffmann namens der Kaiinogesellschaff uno von ^wer I^agte wurde nur wegen unerlaubter Entsemung von | entern lehrer St orch namens der Schützen- und JagdgeseUschast. I Truppenteil und wegen Bettelns zu 2 M o n a t en Ge sä n gn is (Buhb. 3tg.) | und einen Tag Hast verurteilt. Frankfurt, 9. Okt. Der Finanzausschuß der Stadt-Ver- -----—:---" ~ ordneten-Versammlung hat sich mit den „Devorz u g u n g e n ITiTtllil fPtT-HiTrlirTflltpn besclffiftigt, bie für einzelne Kreise, ttne Richter, akademisch ge-1 ^,111111111:11 XlllUjl lUJlt H« bildete Lehrer und Offiziere bei den^Abonnements,Wik: bei Gestorben. Frau Lehrer ' f nciber, geb. Dietrich, Kraftsolms, ben Emzelvorstellungen unserer stabr ^oter emgefuhrt ftrch. Apotheker Heinrich Vü. , Butzbach. - Herr Jost Hamel. Die Mehrheit des Ausschusses will L Zcll. - Herr Job. Friedr. Knai, Büdingen. Offiziere bestehen lassen, die Minderheit befürwortet auch für Geboren. Herrn Ernst Seipv und Frau, geb. Förster, eine diese den Fortfall. -----... Tochter, Bingen a. Rh. — Herrn W. Alpers und Frau, einen Sohn, öermifd>t€»» . Butzbach. ' _ • Praktische Erziehung zur Höflichkeit. In . f d ifi t t (D t C n. der Straßenbahn unb in ben Zügen ber Hochbahn zu Berlin . begegnet man häufig, wie wir in der „SB. Z." lesen, einem svangclt.chc Gcmctndc. älteren Herrn mit einer Dame. Jüngeren Personen, bie Am 17. So nn tag n a ck T r i n i t a < r s, ben lo. Ortobeet beim Platzmangel aufstehen unb bem Paare ihre Plätze an- ^“ttTbUnrt.^* bieten, hat ber Herr mehrfach ein Couvert überreicht, in dem gtt ber Stadtkirche. sich ein Fünfmarkschein befand, sowie folgender Dank. ,Ver- Vormittags 97, Uhr: Professor v. D r e w s bindlichst dankend für Ihre Freundlichkeit, bitte ich, die Em- Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für bie MarkuSgememde. läge annehmen zu wollen unb nicht ben Armen zu über- Abends 5 Uhr- Pfarrer v. S ch l o s s e?^ weisen. Sie opfern mir Ihre Bequemlichkeit unb ich gebe Montag, ben 16. Oktober, abends 8 Uhr,'versammelt sich bie von meinem Ueberfluß." , , , IVereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der • Was ist di e Ehe? fragte vor kurzem ein irischer Matthänsgemeinde im Gemeindesaal, wozu auch die JteutonTtr- Pfarrgristlich-r in ber letzten Unterrichtsstunde r°r ber girm- mie^"n=^ens ™er1b9cy-Dttoberi abends 8 Uhr, im Markus, ung ein junges Mädchen. Die Konfirmandin war m ihrem Bibel st unde. Katechismus wohlbeschlagen und hatte ihre Antworten am ' Pfarrer Schwabe. Schnürchen, allein der Diözesanbischof, der bereits für die Der Konfirmand enunt erricht für die Matthaus- und Mrmung eingetroffen war, eine vornehme und Persönlichkeit, war zugegen und brachte bie ©emuter bcr für bje g){äbd)en non 47»—57< Uhr gehalten werden. Die An- Jugend in nicht geringe Aufregung. Unb so begann ba§ |melbun gen dazu werden Montag, ben 16. und Dienstag, ben Mäbel — statt zu sagen: „Die Ehe ist ein Sakrament usw." 17. Oktober, jedesmal in der Zeit vormittag? von 12—1 Uhr und - -Di- Ehe ist rin Zustand schre-k-ich-r jerngen, die m sie eintreten, zur Verbüßung zeitlicher -Lunden- efnbe bec Wohnung des Pfarrers, Neuenbäue 27. strafen eine Zeitlang zu erdulden haben, um sich für eine Die Formulare zur Anmeldung sind bet den Schul- bessere Welt vorzubereiten." Die Antwort kam so rasch und dienern zu beziehen. Die Eltern werben gebeten, bas zweite Blatt sicher, daß der Pfarrer erst -inipringen konnte, als sie ganz °b«utom>m un^ausgemM,^utong°n. heraus war. „Nein, nein, Kind", rief er dann eifrig, aber * e@on^ta„ ben 22. Oftober, statt, und zwar für die mild, „das ist nicht die Ehe, das ist daS Fegefeuer." Der Matthäus gemeinde im Anschluß an den Hauptgottesdienst, für Bischof verzog keine Miene, aber der Schalk blitzte aus die Markusgemeinde im Anschluß an den Abendgottesdienst. Die seinem beherrschenden Auge, als er ruhig bemerkte: „Lasten Ellern und Angehörigen der Konfirmanden werden hierzu em- Sie bie Kleine nur. Wer weiß, sie hat vielleicht recht. Was geladen. ------------ bo, L B" bo. Wilhelm Bauer von der 10. Komvagnie des Jnfanterie-I „ 1. Tag. RegimentsNo. 116 in Gießen befahl einem Reservisten, einem Vorabend: 5.15 Uhr. Arrestanten Essen zu bringen. Ter Soldat glaubte nicht, daß ein Morgens: 8.30 Uhr: ' 6-?'s,nL ' b° ,«nl, v. S", 'h”" 6 ll. »■ 4 !■ ll..« r fc0, d°- Sank für handel und Industrie Deposttenkaffe Gießen. Cf'.-Ung. StSb. 1878/74 i. 100 do. Brünn-RS. 72 stf. L Staat*-Anleihen 57, do do. 99. Ger. 2 u 3 unk. b. 1905 l. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 3% Preußische ConsolS M. 83. 31/, do. v. 1899 1000/2000 do. Wiesbaden v. 1900 nnf. b. do. 3 V. 3^ 4 Preukr. 1907 unk. b S. Vorarlberg Lire Wtn. 98.80 3V, do. Würzburg v. 1899 unk. b. 99.20 do. i. G. v. 1891 do. do. M. 47, Bukarest 103.40 4059 r 2013 r 1 Kovenhag. v. 1901 nnk. 1011 Sächsische- Rente 2000r Ser. 30.33 unk. b. 1913 Ser. 2 . . do. unk. b. 1909 3*/10 Reavel staatl. qar. 1000 r 92. 90.20 1908 Ser. 4 37, do. isländische. u. Stadt BuenoS-Aireö v. 1892 M. provinzi ak-qarant. Staat!, oder v. 1888 do. do. 101.55 JTr. do. do. Bulgar. Tab Anl. v 1902 i. G. 66.45 Sachs.-Mcining. Landkred.-Anst. unk. 1906 4 Lire Italienische Rente i. ®. do do. 101 35 ö.sl. 128. 4 Standesherrliche Anleihen. (conv.) r. 102 47, do. 47, Grf. Henckel Hg.v.Donn. r.ä 105 0.84 M. Nheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 oo. öfl.G. 101 s. ff- 37, 3 do. 4 37, M. 37, do. Verzinsliche Lose Alzey v. 1899 unk. b. 1902 37, M. 156.25 138.75 M. 91.85 Nnlk. Conlolid.-Anl. v. 1880 Tlr. 50 91.85 v. 1900 unk. b. 1905 M. v. 1891 Lit. H . 98.30 amort. ab 1907 . K. 118.50 Erlangen v. 1900 nnk. b. 1911 82.45 Scrb. amort. . 1895 <4051 . . i. B. v. 1900 unk. b. 1905 . 4 Freiburg 27. Span. auSl. Rente u. 1882 abgest. Pes. it. 1884 abgest. h. 1882 nicht abgest. do. 100. do. Unverzinsliche Dose, 98.75 Fulda v. 1901 Ser. I M. 74.60 A ußereuropaische. II. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. 1904 do. abgest. Karlsruhe v. 1900 99.- 1890 v. 99. 1888 il 1903 97 75 Lstr. 5 4% 98.50 Fr. Vereinsbank Industrie-Aktien. do. 37, do. 37, 4 Mainz Pfandbriefe Eisenbahn-Prioritäten Inländische. 100.50 HIE unk. b. 1905 Fr?. Hyp.-Krcd.-Ber. 1903 unk. b. ZU 96.15 99. 1903 v. 1903 unk. b. do. 37, do. S. 4 Nürnberg 98.50 (Lomb.) stf. i. G. 400 do. tgt' S. 401-420 uuk. b. 1913 Fr de. do. E. v. 71 i. G. do. Ravier.Rente do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. StaatS-Rente do. do. 101.30 99.10 Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hyvotbek.-Bauk 10250 101 — 138. 138. 378. 3 5 5 3 do. do. do. do. 37, 37, do. do. do. do. b. b. b. G. (S. G. G. ®. G. G. 90.6') 90.60 4 4 4 4 do. do. 169.2; 133.SO 4 4 4 4 5 4 4 4 do. do. do. do. i. K. t. G. 500 600 ö.fl. Kr. Lstr M. Lstr. Pel. Lstr. Pes. 101.40 100.40 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. unk. b. unk. b. 4 " 4 37, do. S. do. S. i. P. i. G. 158.— 123.20 150.30 106.80 159.80 144.40 153.90 37, 37, 4 4 4 4 4 4 37, dv. do. do. do. do. do. do. do. do. 105.15 146.90 152- 65.50 146.95 161.60 140.80 4 4 4 4 4 4 4 4 b n 2% do. do. do. do. do. do. do. v. v. S. G. 61 1888 1897 öff G Kr. 97.20 68.40 98 90 99.30 do. do. do. do. do. do. do. do. M. 1000 M.1000 M. 1000 99. 97.25 1911 1913 1905 1907 100 100 100 100 100 52.— 234.60 184.10 74.— 416.40 90.50 4 4 4 4 4 87, 3 ö. fl. M. 4 3’4 v. 1888 convert. v. 1897 v 1902 unk. b. 1905 unk. b. 1908 4V, 47, 47, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ^otthardbahn. . Ital. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri. . 1910 1910 4 M. Fr. 100.- 100.30 10050 öfl M. ö. fl. Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. ß. st 200 ö. ft. 200 ö. st. 200 . M. 600 . s. fl, 350 . ö.fl . ö.fl 99.40 99 60 101.85 100.30 98.40 143.75 205.— 166 — 189.40 100 100 50 80 100 100 500 40 100 100 150 150 do. cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 . . . v. 1889 i. v. 18x9 v. 1891 i. (Straßenbahn! v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. n. ii. HI. 98.50 98.80 4 37. Sard. See. stfr. gar. Tu. II Sicilianischc steuerfr. t. ®. v. 1889 1905 1906 98.80 88.20 io 'n 101.20 97.50 96.60 90.75 97.20 102.60 97 85 106.80 103.05 Gießen do. do. do. do. v. 1903 v. 1897 unk. b. unk. b. unk. b. 37, 3 4 4 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Wnrttbg. Bankanstalt do. do. Lissabon Moskau $ 5 4 4 4 4 4 4 l 3«/ 4 " 37, R do. do. do. 400 400 400 103.- 99.60 100.20 100.50 104 70 Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan . Schalter Gruben Schlei, Berg- Wegelin L Hübner Westeregeln Alkali Tlr Tlr ö.fl Tlr Tlr Rumän. do. do. do. do. v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 M. Tlr. M. Fr. 1905 1906 99.— 99.50 100.70 101.8'1 10S.2s 95.40 96.30 97.25 Rente Rente do. Rente Rente Lstr. M. Kr. v. 1896 v 1903 unk. b. 1908 . 1901 . 1902 . 1908 . mitgeteilt von der Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Lstr. M. Lstr. M. 1902 . 1908 . 1906 . . . M. 600 M. 600'1200 M. 600/1200 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 3 unk. b. 1911 . abgest Argent. do. do. do. do. do. do. do. 101.15 101.50 do. (Salzkgtb.) stf. i. (8. . Unaar.-Galiziiche . stf. i. S. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 Fr- Fr- Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Ländcrbank . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. Hyv.-Akt.-Bk. M Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 amort. do. da. amort. amort. M. 1000 Tlr. 100 Rbl Lire M. 99.- 100.35 98 30 do. do. do. Zürich S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 Ungarische do. do. do. 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 1881/88 . i. G. v 1893 i. G. h. 1881 v. 1894 . . v. 1898 . . Letzte! Dlv. 7.04 87, 67. 3 12.96 8 4 4 6 7 v. 1896. v. 1898. nnk. nnk. nnk. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do 100 60 100.75 98.80 103.- Oest. E.-B. St. Sch.-Pers'b. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . unk. b. 1905 u. b. Derl. umtschb. unk. b. 1907 100.— 86.75 87.60 99.80 99 50 100.20 99.80 99.60 99.40 99.35 St.-Anl. v. 1899 . Anl. abgest. . . . do do...... 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 4 4 4 F StaatSb. v. 83 i—vm Em. IX Em. v. 1885 v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . v. 1898 . . v. 1902 Ser IT 90 50 96.85 96.15 87.— 81.30 BercinSbank . DiSkonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein unk. b. 1906 abgest. . . 68.60 68.10 14.00 102.20 101.50 90.70 83.20 v. 1901 unk. b. 1906 v. 1895 .... 1900 1901 1888 1895 1898 Fr. M. 98.20 98.- do. rk., Hyp.-Bk. Bank-Aktien. . M. 1000/3000 99.75 99.75 106.— Landm. Kreditbank Lit. E-J do. Lit. N-P .... 186.- 156.- 102.20 101.— 99.30 Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Hyv. /Köln) S. 1 unk. b. 1904 101.05 ini.('5 99 50 88.70 99.20 100 20 101 — 99.— 160.50 200.- 129.80 94.50 305.- v. 1901 unk. b. 1907 . v. 1887/89 . . . v. 1896 unk. b. 1901 . v. 1903 unk. b. 1914 . v. 1903 nnk. b. v. 1881 conv. . v. 1888 conv. . v. 1895 . . . V. 1898 . . . 28, 30, 32 it. 33 (tilgb.) 29 un». b. 1906 . . . 45 (tilgb.. 90 70 103 15 102.70 84.40 102.- 74 — 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 37, 4 87, 4 4 4 3"/ 37, 37, 37, 4 4 r- 4 4 37, 37, 3% 37. 4 ‘ . ff. 7 . ff-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . ff ff. 7 Fr. 10 ö. ff. 100 ö.fl. 100 - f. ff- 7 ö. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ff. 100 Lire 30 do. v. 1902 500 200 Vor!. Dlv. 6.18 87, 57, 27, 12.95 8 0 0 7- 5 5 47, do. St.-Rente do. do. do. do. 22 ii. 23 .... 10, 12-16 u. 24-26 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 103 — 102.10 102.80 103.20 100.10 102.80 103.50 102.— 37, Berlin v. 1886'92 .... Bingen v. 18'’9 unk. b. 1904 Reichsbank Frankfurter Bank Badische Bank . do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 v. 1903 . v. 1896 . a. Deutsche S»/, Deutsche ReichS-Anleihe 8 do. do. 100.50 98.50 98.40 472 Eisenb. Rentenbank 4 do. do. do. do. Oest. Süd do. Psenburg-Büdingen . . Asenb.n. Büd.-Birstein v. 1887 do. do. 86.50 102.80 Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . >Bk. Ser. 1—190 unk.b. 1905 Ser. 301-310 unk. b. 1908 111.- 106.20 101.30 90.25 do. r P. . . v. 1898 nnk b. Fnvest-Anl. . . v. 1889 . . . . 5. ff. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 57. Oest. E.-B. St. Sch-Bersch, /conv Frani-Foses) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb lverstaatl.) . . 100.25 102.80 69.- Gold-Anl. v. 1889 . . . „ Eans. E. B Ser I u. TT 89 „ Gold-Anl. Em. ITT v. 1890 . StaatS-Rente v. 1804 . alt. Kr. Rbl. v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 V. 1886 v. 1895 v. 1886 do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. 98.95 53.70 54 — 27„Südital. (Mrrid.) @r.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gottbardbabn .... 37, Koffel abgest. . . 37, Kisstugen v. 1886, 4 Köln v. 1900 . . 37 Kreuznach v. 1898 3'/, Labr v. 1889 . u. 34 unk. b. 1907 . 11. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . unk. b. 1913 . . . frnnhfnrkr Cörf? Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . N do. Pr.Akt. „ Kcmpff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeycr „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem.vad Anilin „ Blei u.Silb.Br. „ GrieZh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Labmeyer . . „ Schuckert . . „ Siem. L' HalSke „ Untern. Zürich KunstserdeFst.a.M. Masch. Kleyer. . „ Aritzuer . . „ Fad LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. 9torbb. Lloyd . . 3'/, Hambg. Hyv.< 37, do. do. 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 3% 37, v. 1899 unk. b. 1904 . v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 n. 88 ... . abgest. Lit. 21 v. 1891 . v. 1894 berliner §orse. Bliesenbach Bergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Elchweiler Bergw. Faaon Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Hörder Borz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Naff.- 100 — 94.- 101.20 102.40 101.30 97.20 97.20 97.80 99.80 98 50 98.50 85.— 255.50 143.- 325.— 286.— 141 30 274.50 211.25 244.10 220.— 242.70 103.— do. 1901 uncv.b. 1915sts.g. Diverse Obligationen. -Buderus r. 103 Dtsch. Luxenib. r. 100 v. 1903 uuk. a. b. 1908 0. 1879 v. 1900 unk. b. 1906 . v. 1891/92 (abgest . . v. 1898 v. 1902 uni b. 1908 . do. do. Franz-Jofl Kaschau-Odrb. kircht. ler. ... sdienst tirc bte Lukas- 4 37, 37, 17le Griech. E.-B. v. 1890 steuertr. 17. do. Monopol-Anl. v. 1887 . do. do. 102.— 100.50 96.30 do. do. d». da. do. do. 197.75 254.— 138.50 268.5q 138.75 207.— 161.90 300.50 140 — 198.— 826.90 205.25 219.50 642.4» 3 3 168.20 170.- 141.— 295.50 131.50 245.- 108- 121.80 458.20 143.50 268.— 377.50 85.30 232.7- 145.25 135 V 5 185 50 194.— 498.50 SIL— 238.50 b i 4 n 8% Ö 4 87, 87, 8 87. V?, 8 4 W, 8 4 4 87, 77.90 75.50 75.25 101.30 101.15 112.25 100 70 102*20 74.50 10’.80 101- l"3.80 73.- u. 17 unk. 1910 uuk. b. 1905 . 145 50 262.80 Oest.-Ung.StaaSb. Ocst.Südb.lLomb * Oest. Nordwcst . do. B . Naab-Odcnb. . . do. do. do. 4 4 3'/, 37, 37, 3'/, 3'/, 3V, 4 3V, 3‘, 11 41/, 6 81/, 7 5 61/, 9 77, 4 7- 5 10 17, 4.3 5 87. 4 7 47, 67, 9 6 8 9 67, 7 7 7 Ser. 12, 13 ©er. 15 unk. b. 1906 . Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 31 40 43 46 44 Äff6-Sorte, lini er5“"b M einen 6% 4 Badische Prämien 4 Bayerische Prämien .... 5 Donau-Regulierung . . . 3V,®otbaer Präm. Pfandbr. I . . 37, do. do. II che. Trews. föj bie Marku-gememdc. Mner Schwabe. oller. 8 W. versammelt stch die nbltchen Jugend dx wozu auch die Neukonsii- e«ds 8 Uhr, im Markus- 242.40 116.90 131.60 192.60 167.80 116.- 120 20 210.80 160.25 98.40 124.60 131.— 118.- 221 75 109.- 118.50 37, do. do. r. 101 do. do. do. do. do. do. 37; 37, 37, 37, 4 do. do. 99. 99. 99. 4 4 4 3 100.75 89.30 100.91 89.15 103.60 99.85 99.85 änst. E.-B i. G. innere v. 1RR8 . äußere Gold-Anl. do. do. Mold-R^nte 9025r . . StaatS-Rente . . . . do. v. 1897 pcnfvfr. (Eisern Tdor) Goldstfr. . 37, do. v. 1903 untilqb. b. 1908 37^ Naubeim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 do. do. do. do. 1000 500 1000 145 10 24.05 108.— 114.70 M. 1000 Kr. 1400 ö.fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 600/1200 do. do. do do. do. do. 37, Gräff. SolmS-Laubach abgest. 37 Fürst!. SolmS-Lich . . . . 37, Gräff. SolmS-Nödelbeim ., . 4 Fürst!. Wittgenstein-Hobenstein 37, Fura-Bern-Luzern gar. 3'/, Iura-Simt''''n v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . do. do. do. do. 97.- 100.50 101.10 96.70 96.50 98.— 101.— 101.20 101.80 102.20 102.80 96.20 97.20 95.— 95.— 100.65 100.65 100.70 102.— 97.— 97.— 97.— 100.80 94.80 100.— 95.50 101.30 101.30 101.90 99.90 95.— 3 4 4 3 5 5 37,Lübecker v. 1863 27,Lütticher v. 1853 " Madrider abgest. AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Oestr. v. 1864 Oestr. Kredit v. 1858 Pavenb. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 4 5 5 4 4 r4 47, 4 37: 3 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 sti'hein. Hyp.-Bank M. 600'1200 Schaffhaus. Baukver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 4 3 3 3 3 3 5 3 3 8 4 4 5 4 4 Pfälzische 37, do. 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 3% Südd. Eisenbahn-Ges. do. garantierte .... Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. 311 fiere v. 1899 steuerfr do. cons. innere do. do. Hessische do. do. do. do. 100.20 100.30 101.— 101.60 102.50 101.50 100.— 97.20 97.20 4 ’ Egyvtische unifizierte "7, do. privil. . Mannheim do. do. do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 ‘ Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg v. 1RR8 500 500 500 500 37, do. v. 1902 3% Limburg abgest 4 Ludwigshafen v. 1900 nnk. b. 1906 . Russische Südost 97 steuerfr. gar. . 9R unk. 1909 stfr. gar. i. G. i. G. i. G. i. G. i. S. Hambg. Hyp.»Bk. S. 141—259 . . . . S. 251*400 unk. b. 1910 Heidelberg v 1901 do. v. 1894 Homburg v. d. H...... do. v. 1899 nnk. b. v. v. v. v. do. v. 1902 steuerfr. Gold-Anl. v. 1RQ4 steuerkr. . do. v. 1896 steuerfr. . B-rl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 80% abgest. 80% 3'/, Türk.-Eavpt. Tribut . . . vrw. v. 1R90 steuerfr. 20/1 Om . . b.ff . . Tlr . . Tl . . F . . Fr . . Tlr . . ö.fl . . Tlr alt. K. Rb alt. K. Rb 47, Ebile Gold-Anl. v. 1R89 . . . 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1e95 . do. do. 12 5 6 % 57, 0 9 77, 46’ 6 5 10 0 4% 6 8% 4 7 5 6l/o 9 7V4 8 91? 77, 7 7 Provinzial- nnd Commncial- Obligationen. Braunschweig. Landes-E.-B. n E I E abgest. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. dv. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. R^cin. 3 3 37, 3V 37, 3 47, Offenbach 4 do. 3 'Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,Köln-Mindener .... Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wcchselbk. s. st. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel n. Industriel Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effclt.- u. Wechselb. Tlr. 100 .. 4,00 W* Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. Südwest sttr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar . . do. Urals! steuersr gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salonique-Constant. Jonction . . do. Rlouastir . . 2020/4040 1 Stuttgart v. 1895 nnk. b. 1905 . . 37, do. v. 1902 untilqb. b. 1908 . 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . . Hyp. Mannheim unk. b. 190? . do. unk. b. 1907 37, do. v. ------ ------ ------ 37 MeV v. 1903 unk. b. 1912 . . 4 München v. 1900/01 uuk. b. 191 87, lu. 3% do. 8% do. Hyp.-Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz)Au.B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M. 300/1200 9hirnberfler Bonk . . . M. 1600 Nürnberg. Dereinsbk. M. 300/1200 37, do. v. 1898 37. Darmst. abg. v. 79 Lit. U 11. 81 Lit. A u.V -----n. 1894 . . . 37, Hess. Provinz Öberbesscn . . . 37, do. do. Starkenburg . . . 37, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. R abgest. 2%, Ftnl.stl.gar.E.B.Ser A-E.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 27,o Livornes. Lit. C. D. u. D/2 500 4 do. v. 1901 37, do. v. 1R83 do E.-B. St. Sch.-Bersch, (abges Elisab.-A.) i. steuerfr. Pv. Portug. nnistz. v. 190? ©er. I . do. nnistz. v. 1902 Ser. HI . do. Svezistz 47. Oest. Silber-Rente — — 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . do. do. ex. A. Sch. do. Aurechtscheine . Fürstl. Solms-BraunfelS v 1880 do. do. v. 1886 Württembg. v. 1875—80 abgest. . v. 1900 v hanies 87, Schwedische v 1RR0 abgest. . . . 37, do. v. 1890 3 do 8' /, Schweiz. Eidg. (?l.-G.z nnk. b. 1911 do. v. 1892 .... do v. 1902 unk. b. 191 Ausländisch-. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 M K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. do. (ErgänzgS.-N.) „ do. v. 1895 stf. i. G. Prag-Dux . . . „ Naab-Oed -Ebenf. , do. do. v. 91 „ do. do. v. 97 , Rudolf . . . . , "-7, Heff.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I—V unk 1909 3% do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 4 Naffauische Landesb. Lit. Q..... 37 do. do. Lit. F. G. H. R. u. L. 311, do. do. „ M. N. P. . . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 190 do. v. 1899 . Bayr. E.-B -Ant unk. b. 1906 do. E.-B. it. Allg. Anl. . . do. LandeSkultnr-Rente . . do E -B -Anl Bremer St.-Anl. v. 18«8 . . uL do. do. Ser. 311-330 unk.b. 1913 4% Mecklb. Hyp. ti. Wbk. Ser. I verl. ä 125 Ser. 3 abgest Waner Schwabe, t 'ür die Matthäus- un! Haq, den 23. Oktober, uni ' die sinaben von 3-4 Uhi galten werden. Die An den 16. und Dienstag, dn mittags von 12—1 Uhr ur genommen werden; für l cdstraße 1, für die Mark^ rs, 9leuenbäue 27. düng sind bei den Sch den gebeten, das zweite Blc gen. >es Kontirmandenuntrn der, statt, und zwar für b n den bauptgottesdienst, r n den Abendqottesdienst. D nanden werden hierzu eb »richten, steinde. den 15. Oktober, »gs. Oktober »d ^legenhM s um 8 U ) ottoberl^ Äfin^a Leicht- 's gionsge^^g-). -n-g-S' ' 15. Oktober laa.benl lenkest' -g' attlex. . tb BideideiMchuug imM* mbere RoUdlt M» dm 22. Oktober, wird nai ir Die evangelische ©emeinb . djeLukas'imö 93 Oktober, und wird- I57 Uhr gehalten. Ä derLukasgemeiw n Donnerstag, den ^ , 19-I Uhr und nachmM der Lukasgemeinde, mnben werden neou mden ous o"töte m Montag, Dktobi -onnerstag, den ubt z -mittags von ä /» e§fird,tnnnteiTid)t§ für t ,nsirmandenuntn m Sonntag, den qJnc I. Europäische. 4V, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kursblatt des Gießener Anzeigers »om 12. Oktober (905. 5**fft»* Qüiert fcjUm- link, -YZK- und der Delt L?'^ !^^de er tc ®e|Ai#feeinen encht fchcnft Ven> 1 Entfernung 5 5 Hypotbeken-Akt.-Bk. do. Hyp.D.8f.4°/,gar do. do. . . . j auf 80% abg. .v.d.G.b.1904 Pfdbr. Bk. E. 1R unk. b. 1908 . do. E. 19 unk. b. 1909. do. E. 22 unk. b. 1912. do. E. 23 unk. b. 1912. do. E. 17 nnk. b. 1905 . do. E. 18 unk. b 1908. do. E. 24 unk. b. 1912 . —.— 4 do. do. 101.80 37, dv. do. —,— 87, do. do. --. —— 37, do. do. 87.50 4 Wkstd. Bdkr. —.— 4 do. do. l/,4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 06900 I. Weisel. relephvu 23». ä Telephon 399 Giessen Kaplansgasse 18 M. 500.000 3' 2° o Anleihe der Kreisstadt Friedberg (Grossherzogtum Hessen) von ük. 1.- an von Ik. 1.— an dem Bankhause Baruch Strauss in Marburg in Hessen und Frankfurt a. M. eine m. Lieferung franko jeder Bahnstation oder durch eigenes Fuhrwerk ins Haus. Norial-Jacta Normal-Hosen Normal-Hemden Billigste Preise N fl ft. 9 B N M B vom Jahre 1905 Verlosung und Kündigung bis 1 Oktober 1910 ausgeschlossen. J. Kaan jr. 5203 10 Kreuzplatz 10 , . 510 ^r6!88tadt Friedberg hat auf Grund des Beschlusses ihrer Stadtverordneten-Versammlung vom 1. August 1906 und mit Genehmigung des Grossherzoglichen Staatsministeriums laut Akt vom 15. September 1905 aweoka Küokaahlung von Schulden und zur Bestreitung ausserordentlicher Ausgaben, insbesondere für den Ankauf von Gebäuden der Erweiterung dal Gas- und Waeserwerks und zu Strassen anlagen, mit ’ — \ J vonRM an* ? Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Vater, Grossvater, Urgrossvater und Schwiegervater Herr Joseph Schraner heute sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Schlossgasse 15), den 12. Oktober 1905. Die Beerdigung findet Samstag, den 14. Oktober, nachmittags Größte | Auswahl MW bei dem Bankhause J. Kore & Co. in Giessen, bei dem Bankhause Baruch Straus* in Frankfurt a. M bei dem Bankhause Baruch Strauss in Marburg in Hessen. pelMden 1905/6 Neuheiten in Colliers u. 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Bei den gleichen Stellen erfolgt die kostenlose Einlösung der zurtickzuzahlendAn Sn4 Ö““““ S-l-S-de Schuldverschreibungen verjähren gemäss .. , die Sicherheit dieses Anlehens haftet die Kreisstadt Friedberg mit ihrem w x a -v * liehen Einkünften. nux mrem gesamten Vermögen und ihren s&mt- Vermögen der Stadt Friedberg beträgt laut Aufstellung vom 22. Juli Mk 3 450 000 vv i qir rca iä gegenüberstehen. An Gemeindeumlage werden 95% der Staatssteuer erhoben/ , ,W°’ Schulden Mk. 1,315,564.16 Friedberg, den 1. Oktober 1905. Der Bürgermeister. Der Gemeinderat. dleS*r Anl‘lhe’ W61che “ d« ^«kfurtcr Börse eur offiziellen Not« gelangen, sind bis «1 •O JS**" > '“WK sss trt. d°bel t I'c5ntc in Len iJSI eine *"4‘ä i&Ä &Ä 2 Ä" 1 ’*«!%■ gart» W in M lioflen, nne,u> , k*’S W R. * Denn ^uSdruS gegeben ,Gemeinden f" jen ihrer Zestlgn oem geniemen ses landMrtschastl ! gingen'ft d°r irrrbcn, nach der ° Neuerung nach den jooici Oekonomreget bei der Kürze der Mal in diesen' aoyn ist, ist W- laicht mbewegliM i nicht zur Grnndste | spricht, zur Seme --offen. Die land' übrigens von der1 noch in Preußen st' werg und Baden Zur ferner' Machst dtaemeii i ingerechte Lelasti vrrbebetrirbe Beteuerung der Sd innehrnbare Mai sie Gewerbesteue ingleiche Bclasti rerbebetriebe bi Ubsicht der Reg Äl diese Vesteu> lin^elneit (SeiverE Werna entfptedj I huliflnt betyinbei Bereite Belastung wem Entwnrs ergi ü^nng genannt N i in den Benvrinden 1 Ertrag demesten \ vn die Gemeinde ist bereits erört Echlver verst Kauplet lmrd, di v idualisieru abuü'djitrung, < stimmt, die Beste .^nMgung in besonderen Berhä )ies noch in Nest 15 bie Mmen zu treffe »laß in der Vntivurfs der rei sertigter N°ise f LL?^>nd ^-nbach vorbei 'ucht fur die M ..Taß aber ei uh0J und 1 dem Bericht nicl bD1* JgjfBc mit Be b3n bede X s^tlichcn o