Samstag 11. Marz 1905 General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. 13 st, mit den Schnnerbaladen zu Rotationsdruck und Verlag bet vrühlflch« UntDerftiotSbructereL 9t Lange, Gieße«. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulst?.«. Tel. Nr. 6L Teiegr^Adr. i Anzeiger Gieß«, ist eine, und der Poeten sind nicht viele in unserer Zeit, von denen sich das scr§en läßt. Er unterstreicht oft zu dick, er läßt, um mich eines zeitungstechnischen Ausdruckes zu bedienen, zu viel gesperrt drucken. Aber er hat vor vielen seiner Zeitgenossen die Tugend voraus, daß er fast immer Neues in seinen Werken gibt. Er ist ein philosophischi- historischer Grübler, dem es der Zauber des Unheimlichen antat. Ter Präsident will nun zur Erledigung des Nestes der Tagesordnung eine Nachmittagssitzung anberaumen, wogegen jedoch die Mehrheit des Hauses Widerspruch erhebt. Daraus vertagt der Präsident die Kammer ans unbestimmte Zeit. Sie wird aber im Laufe des Moncps jedenfalls noch einmal zusammenzukommen, um die zu erwartenden Rückäußerungen und Beschlüsse der erftett Kammer über den Staatshaushalt zu erledigen. Schluß der Sitzung s/42 Uhr. jen. Eine solche Schauerballade ist der ganze erste Akt des Dramas „Wehe den Besiegten." Historische Stücke erfahren ja bei uns bereits seit etlichen Lustren stiefmütterliche Behandlung. Nur die wenigen enragierten Literaturfleunde nehmen sie en passant auf. Auf die weltbedeutenden Bretter aber schwingen sW nur ganz vereinzelte, und die andern machen den großen Geistes- schlaf mit, der so vieles und so viele gefangen hält. Dem Dramatiker Voß ist die Weltgeschichte ein unbehauener Stein, er schlägt ihn sich zurecht, ttne er ihn braucht. Er wählte hier a»us Napoleons Geschichte die dunklen Punkte Elba und Helena, ihm behagte die Größe im Unglück mehr für dramatische Bearbeitung, als die Größe im Zenith desGlücks. Aber die freie Erfindung, die romantische Menteuer- überlegen und handle nach dem Grundsatz: „Wie's trefft!" (Heiterkeit.) Abg. Windecker wendet sich gegen die Behauptung Ulrichs, als ob es sich hier um nrriftiscke Tifteleien handle. Wenn derselbe auch jetzt den Rückzug antrete, so ändere das nichts an der Tatsache, daß Tr. Tavid als Führer der Sozialdemokratie an die Regierung das Verlangen nach Ausübung der Kabine ttsjustiz gerichtet habe. Nach einigen weiteren Bemerkungen der Mbgg. Tr. Schmitt (welcher auf die originelle Tatsache hinweist, daß der Frhr. v. Zucca-Coccagna seine Zulassung in den Schulvorstand beantragt, weil er angestellter Geistlicher sei, aber bei der Mainzer Stadtverordnetenwahl erklärte, daß er kein angestellter Geistlicher im Sinne des Gesetzes sei) und Adelung ist die Besprechung erledigt. Jnbetreff der Rückänßerung der 1. Kammer über den Gesetzentwurf, Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 10. März. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Georgi und Curschmann und sämtliche anderen Mitglieder der Versammlung mit Ausnahme der Herren Heyligenstaedt, Heichelheim, Krumm, Orbig und Wimmenauer. Oberbgm. Mecum teilt zunächst mit, daß Stadt». Dr. Gutfleisch bei der Ergänzungswahl zur Stadt-» verordneten-Versammlung mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden sei, und daß er glaube, namens aller Anwesenden zu sprechen, wenn er konstatiere, daß Dr. Gutfleisch dieses Vertrauen durch seine seitherige Tätigkeit voll und ganz verdient habe. (Bravo.) Es liege ihm noch ob, den Wiedergewählten in Eid und Pficht zu nehmen. Nachdem dies geschehen mar, teilte Oberbgm. Mecum noch mit, daß am Donnerstag die Abnahme der Drehleiter für die städt. Feuerwehr erfolgt sei rmd daß sich dabei keine Mängel ergeben hätten. Branddirektor Traber werde noch eine eingehende Prüfung vornehmen; es sei aber zu erwarten, daß die Leiter den an sie gestellten Anforderungen genügen werde. Zur Aufnahme des neuen 3Millionen-An- lehens der Stadt Gießen sind 8 Angebote eingelaufen, von denen auf Vorschlag der Finanzdeputation das günstigste mit 98,41 Prozent der Bank für Handel und Industrie gemeinsam mit Kommerz- und Diskonto, dem Bankhaus I. Dreyfus u. Cie. und Feit L. Homburger- Karlsruhe, akzeptiert wird. Ein Baugesuch des Georg Gwünig für die Hensel- straße wurde genehmigt. Der Ausbau der Goethe st raße zwischen Stephan- straße und Henselstraße wird 3 500 Mark Ausgaben verursachen und 2 400 Mark Einnahmen aus Straßenkosten ergeben, womit die Versammlung einverstanden ist. Der nächste Punkt der Tagesordnung betraf die Errichtung eines Theater- und SaalbaueS. Oberbürgermeister Mecum erinnerte dabei zunächst an die Vorverhandlungen, daß die Versammlung s. Zt. Schülers Garten als Bauplatz in Aussicht gestellt habe und daß danach das Komitee die bekannten Pläne des Theaters mit 800 Sitzen und des Saalbaues mit 1 200 Sitzen aufgestellt habe. Was die vom Komitee veranstalteten Sammlungen freiwilliger Beiträge anlange, so habe er angenommen, daß eine ziem- licheSumme zusammengebracht werde, seine Erwartungen seien aber glänzend übertroffen worden. Eine so große Beteiligung bei fteiwilligen Spenden für eine gemeinnützige Sache stehe wohl in ganz Deutschland beispiellos da, und umso erfteulicher sei dies, als alle Kreise der Bürgerschaft an dieser Betätigung des Gemein- sinnes Anteil hätten. Es seien bis jetzt gezeichnet worden: doch die Interessanteste des Trcrmas. Er schuf wieder,wie in Birts „Anna von Hessen", eine sehr sympathische Jünglingsgestalt, einen edelmütigen Enthusiasten, dessen zwan- zig Jahre es verständlich machen, daß er binnen zehn Minuten aus einem glühenden Royalisten ein begeisterter Imperialist wird. In der großen Szene des zweiten Aktes gibt es sirr ihn eine zuckende, fiebernde, flammende Entladung hochgespannter Nerven. Ta zeigte er namentlich, daß er nicht nur M reden, sondern auch zu hören versteht. Tie verschiedenen Phasen seiner großen Anklagerede waren klug durchdacht und gegliedert, aber während der Rede Napoleons gab er mehr; er lauschte mit voller Hingabe, ganz, Ohr und doch auch ganz Auge, ganz gefangen von der überwältigenden Wucht der grandiosen Persönlichkeit des Korsen. Tas Publikum, das in respektabler Anzahl sich eingefunden hatte, spendete dem jungen, verheißungsvollen Künstler waremn Beifall und reichen Lorbeer. Den Kaiser gab Herr de Giorgi. Die Rolle ist be» sonders schwierig und nicht gerade dankbar wegen der unendlich langen Tiraden, die d i e s e r Napoleon vom Stapel läßt. Voß legt ihm eine Unmenge banaler Redensarten in den kaiserlichen Mrmd. Bald renornmiert er lang und breit von seiner ruhmvollen, tyrannischen, absolutistischen Vergangenheit, bald phantasiert er von konstitutionellen Volksbeglückungsplänen; bald salbadert er wie ein Winkkel- feuilletonist und ergeht fidj* in süßlichen, blumenreichen Redensarten. Dann aber steigt in Momenten wahre Größe auf. Herr de Giorgi machte sich die Sache möglichst bequem. Er hielt unentwegt einen Imperatoren- und Kommandantenton aufrecht, und hätte doch reichste Gelegenheit gehabt, seine Reden aufs vielfältigste zu variieren: wenn? er mit behaglicher Selbstbeweihräucherung von feinen' Schlachten erzählt, wenn er sich sentimental der kurzen Liebesepisode in seinen Jugendjahren erinnert, wenn er in warmem Mitgefühl mit der Weltvorstellung seines Äihnes das Herz des Jünglings sich gewinnt usw. usw. Tie- Maske war gut, und ein hübscher Regiescherz die Familien-- Aehnlichkeit zwischen Vater und Sohn. Frl. Gartner gab die ohne hin überladene Sprache der Gräfin mit einem dreifach unterstrichenen TeklarnationK- ton wieder, dessen Unnatur gegen die Echtheit der Sprache des Herrn Lüttjohann merkwürdig abstach. Tie Tarstellerinj hatte übrigens offenbar unter einer Erkältung zu leiden, die wohl den Ton anders als beabsichtigt, bildete. Alle übrigen/ Rollen sind so farblos gezeichnet, daß sie ihren Tarstellern nur undankbare und den Zuschauern ermüdeirde Aufgaben bieten. P. W. Doch wie Mv,r hat er auch zahlreiche wächserne Figuren in die Welt gesetzt und Schauertragödien gedichtet, die man fast versucht ist ~*:j- ------*-**-«■- Kirmeßbildem zu vergleich *Ne staatliche Schlachtviehverficherung betreffend, beschließt das Hans dem Ausschußantrag entsprechend, bei seinem früheren Beschluß zu beharren (wonach die Grenze der Versicherung auf 15 anstatt 25 Mk. festgesetzt wird). Geh. Rat Braun erklärt, daß er bemüht sein werde, die 1. Kammer zur Zustimmung dieses Beschlusses zu bewegen. Zum nächsten Punkt der Tagesordnung, bett, den Antrag S chönberger über die Entschädigung für cm Maul- und K l a u e n s e u ch e gefallenes Rindvieh bringt Abg. Stöpler seine schon früher geäußerten Wünsche zum Vortrag. Abg. Schönberger legt in ausführlicher Weise dar, daß die jetzigen Schutzmaßregeln gegen die Einschleppung der Seuche ungenügend seien, und ersucht um energische T-urchführung der Maßnahmen zum Schutze der deutschen Viehzucht. Geh Rat Braun präzisiert in längerem Vortrag die Stellung der Regierung und widerlegt dann die einzelnen Ausführungen der beiden Vorredner. Schon längst seien die Reichsgrenzen gegen die Einführung fremden Viehes soweit wie nur möglich abgeschlossen, ein Mehr könne hier kaum noch geschehen. Durch die Einfuhr fremden Viehes könne demnach die Einschleppung der Seuche weniger erfolgen, als vielleicht durch einzelne Futtermittel oder auch durch den Personenverkehr. Es sei dock absolut nicht angängig, auch die einzelnen.Bundesstaaten gegenseitig einander abzuschließen. Redner, gibt dann eine ausführliche Uebersicht über die von der Regierung angestellten Erhebungen und über die schwierige Foaae der Entschädigung für gefallenes Vieh mit rückwirkender Kraft. Tas einzige, was vielleicht in dieser Sache jetzt getan werden könne, fei, den Antrag Schönberger der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Abg. Präs. Haas tritt in längeren Ausführungen für den Antrag Schönberger ein und bittet, den Ausfchußantrag abzulehnen. Ein Antrag Stöpler wünscht, daß die Rückwirkungsgrenze der Entschädigung für gefallenes Vieh auf den 1. Oll. 1901 festgesetzt werde. Geh. Rat Braun bemerll, das Finanzministerium würde mit diesem Antrag einverstanden sein, vorausgesetzt, daß die Ausgaben aus dem im Etat festgesetzten Fonds bestritten werden könnten. _ Ank einigen weiteren Ausführungen der Dbgg. Korell, Wolf, Seelinger, Haas und Köhler, die bei der herrschenden Unruhe im Hause auf der Journalistentribüne zumeist unverständlich bleiben, rmd einem längeren Schlußwort des Berichterstatters Freu a y schließt die Debatte. Tie nun folgende Abstimmung ist eine ziemlich komplizierte. Ter Ausschuß beantragt, die Kammer wolle die Regierung ersuchen, die im vorigen Landtag nicht zustande gekommene Regierungsvorlage mit einer Anzahl näher präzisierter Aenderungen wieder der Kammer vorzulegen und den, Antrag Schönberger für erledigt zu erklären. Ein Antrag Haas will dagegen wieder mehrere der vom Ausschuß aufgestellten Aenderungen gestrichen wissen. Schließlich wird der An- ttag Stöpler auf Festsetzung der Entschädigungsgrenze auf den 1. Okt. 1901 mit allen gegen fünf Stimmen angenommen, der Antrag Haas dagegen abgelehnt und dann der Ausschußantrag mit großer Mehrheit angenonnnen. Kessischer Landtag. Am Ministerttsch: Staatsminister Rothe, Geh. Rat Braun, Ministerialräte Weber, Tr. Best, Tr. Eisenhuth. Nach Eröffnung der Siüimg um 9V4 Uhr kommt zunächst die Auflage der Abgg. Adelung und David -nr Beratung: * Staatsminister Rothe gibt Hierzit die Erklärung ab, daß die Regierung es ablehnen müsse, der hier in Form einer Interpellation eingebrachten^ Angelegenheit näherzutreten, da die höchste Verwaltungsbehörde bereits ihre Entscheidung darüber getroffen hat. (Zustimmung.) 2lbg. Adelung erllärt, er müsse diese Antwort bedauern. Wenn die vom Provinzialausschuß getroffene Entscheidung aufrecht erhalten bleibe, könne es auch Vorkommen, daß auch ein Kandidat, der die höchste Stimmerrzahl der Minderheit mrr dadurch erhielt, daß er sich selbst wählte, in den Stadtrat zu kommen. Abg. Tr. Schmitt gibt zunächst eine kurze Darstellung des ganzen Sachverhalts. Bei der letzten Stadtverordnetenwahl war auch der freireligiöse Pfarrer Frhr. v. Zucca-Coecagna gewählt worden. T>er Provinzialausschuß hat aber die Wahl desselben für ungiltig erklärt, da der Gewählte als angestellter Geistlicher nach den Bestimmungen der Städteordnung nicht wählbar ist. Ter Provinzialausschuß entschied, daß der Kandidat, der die nächsthöchste Stimmenzahl erhielt, als gewählt zu betrachten sei. Tas sei, wie der Redner ausführt, in ordnungsmäßiger Weise geschehen, und es sei daher ganz unbegreiflich, was die Herren mit ihrer Interpellation bezwecken wollten. Entweder sei dieselbe ein Zeichen der völligen Unkenntnis der einschlägigen Gesetzgebung oder ein Zeichen polittsch-er Verirrung, wie sie bisher noch nicht dagewesen sei. Es müsse festgestellt werden, daß die Sozialdemokraten hier öffentlich das Verlangen stellen, die Regierung solle der Justiz in die Arme fallen und verhindern, daß die Ausführung eines rechtskräftigen Urteils erfolge. Wenn das geschähe, würden wir in die Zeit der schlimmsten Reaktion zurückversetzt werden. Tie Sozialdemokraten hätten sich mit dieser Auflage hte unglaub- sick-er Weise bloßgestellt (Abg. Ulrich hat den Redner wiederholt durch laute Zwischenrufe unterbrochen.) Abg. Windecker hält es gleichfalls für ganz unverständlich,, wie man dazu komme, hier der Rechtsprechung einfach in die Arme zu fallen. Tas Urteil des Mainzer Provinzialausschusses sei durchaus recht- und gesetzmäßig und die Aufforderung an die Regierung, die Ausführung einer gesetzmäßigen Entscheidung einfach zu verhindern, sei das ärgste, was von den Sozialdemokraten geleistet werden konnte Tie Regierung habe auf dieses Vertangerr die einzig richttge Antwort gegeben, sie hat es rundweg abgelehnt, Kabinettsjustiz auszuüben. Für den Abg. Adelung 15nuten ja mildernde Umstände in Betracht gezogen werden, aber unbegreiflich sei, daß Abg. Tr. Tavid seine Unterschrift unter die Anfrage gesetzt habe. Da sei Herr Ulrich doch schlauer gewesen (Heiterkeft). Man könne die Herren zu dem neuen Erfolge, den sie mit dieser unglaublichen Interpellation den übrigen hinzu- fügen, nur beglückwünschen (Heiterkeck und Zustinrmung.) Abg. Ulrich bemerkt, der Aufwand an Kraft fettens der deiden Vorredner mnüsiere ihn wirklich. Die Auflage bezweckte nur, die Regierung zu einer Erklärung zu veranlaffen, ob sie zu einer Aenderung der ein geschlagenen Gesetzgebung bereit sei, durch welche ähnliche Vorkommniffe verhindert werden. Es komme nicht auf den Wortlaut, sondern auf den Sinn der Auflage an. Eine solche Wirkung, wie sie die Vorredner daraus resultterten, sei nicht beobsichitigt gewesen. (Zuruf: Tas glauben wir! Heiterkett.) Es sollte durch die Auflage verhindert werden, daß eine so große Anzahl von Wählern einfach durch eine formelle Auslegung des 'Provinzialausschusses um ihr Wahlrecht gebracht werde. Ter Provinzialausschuß von Oberhefsen habe in einem ähnllchen Fall gerade entgegengesetzt entschieden, als jetzt der Mainzer. Tiefer Zwiespalt müsse beseittgt werden und das könne geschehen, wenn der Oberverwaltungsgerichtshof als letzte Instanz zu entscheiden habe. Man könne doch nicht einfach an die Stelle eines wirllich Gewählten einen anderen Kandidaten setzen. Abg. Tr. Schmitt bemerkt, die Interpellation sei llar, Rt bedürfe ferner Auslegung durch den Vorredner. Ulrichs Aus- legung sei eine Unterlegung, er sei darin den Juristen bedeutend gesckichte von der einst von Napoleon flüchtig geliebtem Gräfin ist geradezu absurd, und dazu kommt ein papiemes, geschraubtes Deutsch, das die Hohlheit der Erfindung und die Unwahrheit der Geschehnisse nur allzu bloß stellt. Doch daran knüpfen sich ein paar große Szenen: der Versuch des jungen Mario (des Sohnes der Gräsin und, ohne daß er und der Vater es wiffen, Napoleons) den Kaiser zu töten, seine Bekehrung und Wandlung, und am Schluß die Verurteilung des eidbrüchigen royalisttschen Offiziers, der der Fahne des Kaisers nach Waterloo gefolgt ist, zum Tode. Tie romanhafte Haupthandlung drängt sich fast allenthalben zu sehr in den Vordergrund, aber der Dichter wird doch dem zäsarischen Aufschwung des heimkehrenden Welteroberers und vollends seinem persönlichen imponierenden Eindruck in der großen Szene des 2. Aktes gerecht. Was da Napoleon spricht, hat einen großen Zug. Wie in des tollgenialen Grabbe Napoleon^Trama blickt die Zuneigung des Dichters zu dem Sieger von Austerlitz und das Mitleid mit dem Unterlegenen von Waterloo lebhaften Auges hervor. Diese raffinierte Mitleidserweckung ist auch eine Eigenschaft, die Nich^ Voß mit Gabriel Max gemein hat. Die Rolle des Mario, die sich Herr Lüttjohann für seinen Ebrenabend erwählt hatte, ist nicht die bedeutendste. Gießener Stadttßealer. Wehe den Besiegten. Drama in 3 Aufzügen von Richard Voß. Es ist noch nicht lange her, daß in den Gießener Familien blättern der Roman „Villa Falconieri" von Rich,. Voß ab gedruckt wurde. Mucker im Vogelsberge und großmäulige Banausen in der Wetterau inszenierten damals deswegen einen künstlichen Entrüstungsrummel gegen den „Gieß. Anz." Der aber hatte seine gesamte litterarisch gebildete Leserschaft auf feiner Seite, die dieses Werk eines der fähigsten deutschen Schriftsteller nach Gebühr würdigte. Der tüchtige und längst anerkannte deutsche Literaturhistoriker Paul Heinze nennt in der unlängst erschienenen 2. Auflage feiner „Geschichte der deutschen Literatur von Goethes Tode bis zur Gegenwart" (Leipzig, F. 'A. Berger) Rich. Voß „ein großes und starkes Talent, dem üppige Einbildungskraft und leidenschaftliche Glut der Empfindung, wie blendende Schilderungsgabe in hohem Maße zu Gebote stehen". Er rühmt „Schwelgen in blendenden Formen und Farben" u. a. auch den: Roman „Villa Falconieri" nach, in dem Voß „ein in Glut und Leidenschaft getauchtes Sitten- gemälde der modernen römischen Gesellschaft entwirft. Aehnliches ist auch von den Dramen des Dichters zu sagen. Freilich kann sich an künstlerischem Werte mit feinen Romanen kaum eines der zahlreichen Schauspiele von Voß messen. Als Ende der 80er Jahre „Wehe den Besiegten" erschien, ha gab es Rezensenten, die Voß ein „Genie" nannten. Wir Heutigen halten weise Maß mit dieser Bezeichnung. Rich. Voß, den übrigens der Großherzog von Sachsen zmn Bibliothekar der Wartburg gemacht hat, könnte man den Gabriel Max der deutschen Literatur nennen. Wie dieser hochbegabte Maler ist er im Grunde doch ein gei- ouältes, berechnendes Talent. In Beider Art liegt sehr viel Spekulation und Grübelei, sehr viel süß-schmerzlich Berückendes. Wie Max taucht Voß seine dichterischen Gestalten gern in graues Licht, gibt er ihnen gern etwas Geisterhaftes. Wie Max ist er das Gegenteil von Na:ve- tät, weiß er raffiniert den Effekt auf d:e Nerven zu bet- rechnen. Oft fcheint er haben zu wollen, daß sich das Herz krampfhaft zusammenschnüre. Daun wieder zeigt er sich wie auch Max bisweilen, als zarter Poet, als em Natur- fchwärmer von subsiler Delikatesse. Und es singt die Natur einen Hymnus in seiner Seele. In den msersten feiner Werke aber zeigt er eine koloristische Noblesse, die in der deutschen Dichtkunst unserer Zeit ganz einzig dasteht. Rich. Eoß ist eine Individualität, nickt ersten Ranges, aber er Nr. 60 Zweit-8 Blatt. 155. Jahrgang ( «chetrrt tS-Nch mit AuSnahm« des Sonntag». V Die .«etzeves ZamMenblMer« werden dem ZHtzU 12 O MPF 51 ig X Aff /ff AtF ^Anzeiger viertnal wöchentlich beigelegt Der MM W Mk, UH Wk, R d II U Ü ri U U «hMch* erscheint monatlich einmal. IMS v M v 'Rr ■ V W v* W 11 Saftiges Rindfleisch werde. Heute handle es sich, so führte Oberbgm. Mecum ans, nur um eine Stellungnahme, nicht um endgiltige Beschlüsse. Um den Spendern freiwilliger Gaben auch einen gewissen Einfluß bei dem Zustandekommen des neuen Projektes zuzu- gestehen,' habe die Kommission vorgeschlagen, eine Abordnung von 6 Herren zu bilden, nämlich 3 au§ den Kreisen der Spender und 3 aus der Stadtverordnetenversammlung, um das vorläufige Programm festzustellen, also bei- spielsweise wie groß das Theater mit seinen Einrichtungen ' zu bauen sei 2C. Diese Kommission werde dann der Stadtverordnetenversammlung weitere Vorlage zu machen haben. Die Finanzdeputation schlage also folgenden Beschluß vor, daß man in dem Ergebnis der Sammlungen ein erfreuliches Zeichen des gemeinsinnigen Geistes in der Bürgerschaft sehe und allen Zeichnern von Spenden Dank ausspreche. Die Erbauung eines Saalbaues könne zur Zeit nicht ins Auge gefaßt werden, dagegen werde die Erbauung eines Theaters in Aussicht genommen, in der Voraussicht, daß die Gesamtkosten aufgebracht würden. Die Unterhaltungskosten würden von der Stadt getragen werden. Man hoffe, daß diejenigen, die mit ihren Zeichnungen noch zurückstehen, nunmehr ihre Beiträge erklären würden. Man gedenke spätestens am 1. April dieses Jahres Beschluß zu faßen, so daß noch im Laufe dieses Jahres mit dem Bau begonnen werden könne. Der fertige Bau werde dann im Sommer 19 07, bei der Jubiläumsfeier der Universität, seiner Bestimmung übergeben werden können. Oberbgm. Mecum knüpfte daran noch die Mitteilung der bekannten Resolution des Bürgervereins, der diese dem Stadtvorstand zur Kenntnis unterbreitet hatte. Was darin gefordert werde, sei zum Teil eigentlich ganz selbstverständlich. (Anmerkung der Redaktion: Mit Vergnügen erinnern wir uns, daß der Bürgerverein das Verständnis für solche selbstverständlichen Tinge wecken und beleben will, und glauben, daß mit dieser Aufklärung weiter Kreise der Bürgerschaft eine sorgsame Ausführung des Theaterbauprojektes verbürgt wird.) Stadtv. Hambach erklärt, daß nach seiner Kenntnis der Sachlage noch weitere Spenden in Aussicht ständen und daß man wahrscheinlich auf 400 000 Mark kommen werde. Diejenigen, die bisher nur für den Saalbau gezeichnet haben, würden, falls der Bau nur eines Theaters beschlossen wird, hoffentlich' ihre Zeinchung auf dieses Projekt übertragen. Der Resolution des Bürgervereins stimme er insofern zu, als auch er der Ansicht sei, daß man in einem Theater sehr wohl auch Konzerte veranstalten könne. Früher habe man geglaubt, das Gesamtprojekt für 500 000 Mark Herstellen zu können, heute glaube man dies nicht mehr, und da der Saalbau ganz erhebliche Kosten _ verursachen würde, werde man von diesem Bau absehen müssen. Wenn man sich die jüngst mitgeteilten Göttinger Theaterverhaltnisse Vorhalte, werde man sich überzeugen, daß der übermäßige Zuschuß für das Theater, wie man ihn von manchen Seiten an die Wand malte, nicht nötig werden wird. Auch er unterstütze fteudig die Danksagung an die Spender der Beittäge. Oberbgm. Mecum nimmt darauf Veranlassung, auch Dem Komitee und den Sammlern für ihre Bemühungen Aus Stadt und Ka»d. Gießen, den 11. März 1905. •* Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie im Großherzogtum Hessen. Die Sektion Oberheffen der im November v. Js. begründeten und bereits 150 Mitglieder zählenden Vereinigung wird am nächsten Donnerstag (16. März) nachm. 5V2 Uhr im Auditorium der psychiatrischen Klinik ihre nächste Sitzung halten. Auf der Tagesordnung steht „die Fürsorgeerziehung der Jugendlichen", ein Thema, das auch von der Ge- samtvcreinigung auf der geplanten Frühjahrsversammlung in Mainz besprochen werden soll. Bekanntlich handelt cs sich hier um ein Gebiet der Fürsorge, dessen Ausbau von eminenter Wichtigkeit für die Bekämpfung des Verbrechens ist. Zur Sache werden sprechen: Regierungsrat V^agner, Beigeordneter Eurschmann, Assessor Dr. Schmidt und Affeffor Dr. Keller, sowie Privatdozent Dr. Dannemann. Gäste sind sowohl bei dieser Gelegenheit, als auch bei dem für den 19. März beabsichtigten Ausflug nach Dillenburg zur Besichtigung der dortigen Fürsorgeeinrichtungen willkommen. I,. 17. Promotionen. Im Monat Februar 1905 wurden an der Landes-Universität promoviert: Zum Dr. j ar.: Heinrich Winter, Gerichtsakzessilt aus Mainz, Valentin Lotz, Gerichtsakzessist aus Münster. Zum Dr. med.: Karl Schmidt, approbierter Arzt aus Horst, Ferdinand Grlmmel approbierter Arzt aus Idltem. Zum Dr. med. vet.: Paul August Eckardt, approbierter Tierarzt aus Wellinghofen. Zum Dr. phil.: Heinrich Wagner, cand. math. et. jur., aus Malstatt-Burbach. •• Sitzung des Provinzial-A usschusses. Am 8. d. M. fand weiterer Verhandlungs-Termin über die Enteignung für das Hauptsiel und die Kläranlagen der Stad' und doch eine vorzügliche Fleischbrühe erzielt die Hausfrau, wenn sic das Fleisch mit kochendem Wasser ansetzt, die Suppe aber beim Anrichten mit TOEJLO’O'T5 "Wütje© Schutzmarke verbessert. — Sehr ausgiebig, man verwende den Würzesparer. Cu/s 'T für das Gesamtprofckt Theater- und Saalbau! 333000 Mark, für Theater allein sogar noch mehr, nämlich 34 2 000 Mark und für den Saalbau allein 41 000 Mark. Nachdem das Ergebnis soweit abgeschloffen sei, sei da§ Komitee nunmehr an die Stadtverwaltung herangetreten mit dem Wunsch, sie möge Stellung zu den Projekten nehmen und sich erklären, ob sie sich für das Gesamtprojekt oder eines der Teilprojekte entscheiden wolle, damit diejenigen Herrn, die mit ihren Spenden noch bis zu dieser - Entscheidung warten wollten, bald ihre Beiträge ebenfalls einzeichnen könnten. Sollte Leute gebe es nämlich noch. Oberbgm. Mecum verlas dann ein Schreiben von Prof. Dr. Fromme vom 4. März d. I., worin der Stadt Mitteilung von dem Resultat der Sammlung gemacht und mitgetcilt wird, daß man der Stadt für den genannten Zweck schenkungsweise die gesammelte Summe überweisen wolle, damit sie an die Errichtung des Baues herantretc. Ferner wird in dem Schreiben noch die bereits erwähnte Anfrage gestellt, für welches Projekt die Stadtvertretung sich entscheiden wolle und weiter, zu welchen Bedingungen ihr das gesammelte Geld übergeben werden könne. Oberbgm. Mecum fügte zu diesen Mitteilungen Folgcn- des zu: Die Fi n a nz dep utat i o n sei einstimmig der Meinung gewesen, daß man dieses von so gutem Bürgersinn zeugende Anerbieten nicht von der Hand weisen dürfe. Man sei allerdings der Ucberzeugung, daß cs mit der Summe von 333 000 Mk. nicht möglich sei, an einen Saalbau zu denken, der zu große Zuschüffc seitens der Stadt er'ordcrn würde. Anders verhalte es sich mit dem geplanten The ater bau. Dieser werde 400 bis 450000 Mk. kosten, und wenn, was ja hoffentlich geschehen werde, zu der schon zusammengebrachtcn Summe noch Beittage hinzukämen, werde man wahrscheinlich die gesamte Bausumme aufbringen. Dann würden die Unterhaltungs- und Betriebskosten, soweit sie nicht durch die Einnahme gedeckt würden, nicht erheblich höher sich belaufen, als die Summe, die je^t bereits für das Theater zur Verfügung gestellt Aussicht gestellt habe, für dre musikakrschen Zwecke im Theater später auch eine Orgel zu stiften. Stadtv. H au buch entgegnet seinem Kollegen Dr. Ebel, daß er der festen Ucberzeugung sei, daß man in einem Theater sehr gut Konzerte veranstalten könne und daß in der Bürgerschaft, wie auch die Zeichnungen bewiesen hätten, vorderhand gar keine große Sympathie für einen Saalbau vorhanden sei. Stadtv. Schwall stimmt dem Vorredner darin völlig zu, und Stadtv. Brück macht den Vorschlag, zu beschließen, man wolle in den nächsten 5—6 Jahren überhaupt auch zu dem Theater! keinen größeren Zuschuß als 5—6000 Mark gewähren. Dieser Vorschlag wird jedoch nicht unterstützt; der '2111 trag der Finanzdeputation wird angenommen. Zu der Kommission, der die Vorarbeiten bis zur nächsten Vorlage obliegen sollen, werden zu den vor- geschlagenen Herren aus den Kreisen der Spender, den Herren Landgerichtsdirektor Bücking, Professor Dr. Fromme und Bauunternehmer Winn noch die Stadtv. 5) a u b a ch und Heichelheim sowie Beig. Heyligen- staedt hinzugewählt. (Die Sachverständigen Direktor Steingötter und Direktor Traut mann können immer zugezogen werden.) Da als Baustelle nach wie vor Schülers Garten vorgesehen und schon im Herbst mit dem Bau des Theaters begonnen werden soll, erteilt die Versammlung ihre Genehmigung zur Kündigung der Mieter in Schülers Garten am 1. April, sodaß das Gebiet am 1. Oktober zur Verfügung steht. Punkt 6 der Tagesordnung, Beschaffung von Räumen für die Bür>g ermeister ei, wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt. Zur besseren Ausnutzung des Elektrizitätswerks wird der Preis der elektrischen Energie zum Laden von Akkumulatoren bei Tag für Lichtzwecke auf den im städtischen Interesse zu danken. Stadtv. Dr. Ebel meint, man möge zu dem von der Finanzdeputation vorgeschlagenen Beschluß noch hinzufügen, daß man in absehbarer Zeit auch einen Saalbau, der nicht minder notwendig wie ein Theater fei, zu erdichten wünsche. Oberbgm. M e cum antwortet darauf, daß wohl jedermann einen Saalbau für wünschenswert halte, sobald das Projekt finanziell möglich werde. Jin übrigen können er schon jetzt sagen, daß ein hiesiger Herr bereits in Wilh. S ch e p p in Saasen. Die Lieferung von Piasavabesen wird an die hiesige Firma F. E. Winter vergeben. Außerhalb der Tagesordnung teilt Oberbgm. M e cum mit, daß die beiden hiesigen Feuerwehren in diesem Jahre ihr 50jübriges Bestehen zu feiern gedenken und zwar am 15., 16. und 17. Juli d. I. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, fiir dieses Fest den O s w a l d s g a r t e u und den Platz rechts neben der Rodheimerstriaße unentgeltlich zur Verfügung zu 'teilen. Die Beschaffung eines Lichtpausapparates -fürs Tiefbau- und Vermessungsamt, der 350 Mk. kosten wird, wird genehmigt. Die hiesige Steuerkommission hat beanttagt, die Stadtverordnetenversammlung möge damit einverstanden sein, daß auch diejenigen hiesigen Einwohner, die außerhalb Hessens, in Preußen, ein Besitztum haben und dott versteuern müssen, auch für die Stadt Gießen mit einem Viertel ihres Gesamteinkommens zur Kommunalsteuer herangezogen werden können. Auf die Einwendung des Beig. Georgi, welcher erklärte, daß diese Maßregel in vielen Fallen zu ungerechtfertigten Doppelbelastungen hiesiger Einwohner (beispielsweise einiger Zigarrenfabrikanten, die im preußischen Gebiet kleine Betriebe haben) führen könnte, wurde kein Beschluß darüber gefaßt. Der Uebertragung des Jagdpachtverhält- des Hauptmanns a. D. Cramer auf Karl Buderus wurde zugestimmt. Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erschöpft. t Kraftstrompreis herabgesetzt. Das anatomische und das geologische JNstttut der Landesuniversität haben um Preisermäßigung der elektrischen Energie für ihre Scheinwerfer» zu Demonstrationszwecken ersucht. Es wird dafür der Kraststrompreis gewährt. Die Vergebung der Tagesfuhren für 1905 wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt. Bei der Vergebung der Lieferungen von Basalt- Pflastersteinen erhält das erste Los die Firma Phil. Vfesfer III. in 2lnnerod, das zweite Los die Firma Johann Nickel in Gießen nud das dritte Los die Firma Eine Quelle der Kraft fir Alle die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, ist Sanatogen. Von mehr als 2000 Aerzten aller Kulturländer glänzend begutachtet. Zn haben in Apotheken u.Drogerien.— Broschüre gratis u. franko von Bauer & Cie., Berlin SW. 48. SS*/; Gießen, für die Entschädigung betreffend statt. In diesem wurden die sämtlichen von den Parteien vorgeschlagenen Sachverständigen gehört. Der Provinzialausschuß beschloß indessen, nur einen Teil davon zu dem Augenschein zuzuziehen^ der stattsinden soll, sobald die Witterung es erlaubt. Worms, 10. März. Mit der Anlage der von einem sehr großen Teil der Bürgerschaft verlangten elektrischen Straßenbahn scheint es nunmehr vorwärts zu gehen. Nach monatclanger, mühevoller und umfaffender Tätigkeit der Bürgermeisterei sind jetzt die Vorarbeiten so weit gediehen, daß an die Entscheidung der für die Stadt nach verschiedener Richtung hin wichtigen Frage herangetreten werden kann. Dem Vernehmen nach fand gestern nachmittag eine gemeinschaftliche Sitzung des Finanz- und Bauausschnffes, so- wie des Verwaltungsrats der Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke statt, in der beschlossen wurde, der Stadtverordnetenversammlung vorzuschlagen, daß die elektrische Straßenbahn durch die Stadt selbst zu bauen und zu betreiben sei, daß auf Grund der von drei Gesellschaften eingereichten Offerten der Bau derjenigen Gesellschaft übertragen werden solle, die für die Stadt die besten Garantien für eine solide Herstellung biete, und daß in der Stadtverordnetenversammlung, die am kommenden Montag stattsinden wird, ein Ausschuß von sechs Mitgliedern zu wählen sei, der die von der Stadtverordnetenversammlung zu fassenden Beschlüße zur Ausführung der Bahn vorbereiten soll. Es wird sonach am nächsten Montag eine weittragende Entscheidung für unsere Stadt getroffen werden. (W. Ztg.) S-e. Frankfurt, 10. Mürz. Die bekannte Kunsttänzerin Isadora Duncan mußte gestern abend ihre Vorstellung wegen plötzlich verschlimmerter Erkrankung unterbrechen. Sie entschuldigte sich persönlich beim Publikum in längerer Rede und stellte die gezahlten Eintrittsgelder zur Verfügung. Drei Tänze waren bereits vorüber, darunter das Botticellische Gemälde „Der Frühling", mit wundervoller Grazie von der Künstlerin getanzt, als sie plötzlich mit hastigen Bewegungen die Musik zum Abbruch ihres Spieles veranlaßte und in gebrochenem Deutsch ihre originelle Entschuldigungsrede hielt. Danach hätte ein Arzt trotz ihres schlechten BesindenS ihr das Auftreten gestattet, sie fühle sich aber so elend, daß sie bei bestem Willen nicht weiter tanzen könne. Kcrichtssaak. R. B. Darm ft adt, 10. März. Eine exemplarische Bestrafung wegen böswilliger Brandstiftung erhielten heute, vom Schwurgericht zwei blutjunge Burschen aus Turn heim bei Groß-Gerau zudiktiert. Dem Fabrikarbeiter Joh. Jak. M t s m- lich und dem Landwirt Georg Schnecke r wurde zur lalt gelegt, im Herbst v. I. zwei Scheuern gemeinschaftttch in Brand gesteckt zu haben, und zwar unter folgenden Umständen: Vor Jahresfrist war ein Bruder des Mischlich zu drei Jahren Zucht-- Hans verurteilt worden, weil er am 9. August v. I. eine öcbeitnc. des Landwirts Fickel in Tornheim vorsätzlich in Brand gesteckt hatte. Nun machte die Familie desMischlich große Anstrengungen,, behufs teilweiffens Straferlasses ein Gnadengesuch an oen, Großherzog in der Gemeinde zustande zu bringen, aber der Ge-' meinderat sowohl, wie der geschädigte Landwirt sprachen sich gegen die Unterstützung des Gnadengesuchs aus. Ta brach in der Namr zum 12. Dez. v. I. in der neuaufgebauten Scheune Fickels^ abermals Feuer aus, wodurch diese wiederum zerstört und ent Schaden von ca. 5000 Mk. verursacht wurde. Ter VerdackB lenkte sich sofort auf den im Zuchthaus sitzenden Bruder des Mischlich, der zuerst hartnäckig leugnete, schließlich aber doch zugestehen mußte, aus Rache über das vereitelte Gnadengesuch die Tat in Gemeinschaft mit dem Schnecker das Verbrechen voll-' fühtt zu staben. Auch zwei weitere Brandstiftu ngen. durch welche die Scheuern des Landwirts Schulz und des Land- tvirts Reichhöfer vom Feuer zerstött wurden, was einen Schaden von ca. 14 000 Mk. verursachte, mußte der erste AngeNagte zugestehen. Schmecker hatte Mithilfe dabei geleistet und dem Mchch- lich die Stteichhölzer gegeben, trotzdem er wußte, zu welchem Zweck sie gebrauck-t werden sollten. Tie Geschworenen erkannten^ in allen Fragen auf Schuldig, und das Urteil lautete gegen MWlich auf fünf Jahre Zuchthaus und, 5 Jahre Ehrverlust, während Schnecker mit einer Gefängnisstrafe von 2Vi Jahren davonkam. Handel und Verkehrs"Volkswülschast. Märkte. Gießen, 11.März. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmairv kosteten: Butter' pr. Pld. 0.95—1.05 Mk., Hühnereier 1 St. 7-8 Mg. 2 Stck. 15—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 7—0 Psg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsenpr. Liter 32 Pfg., Taubenpr.Paar0,80—0,90Mk., Hühner pr.St. 1 y0—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1 ',80—2'20 Mk., Gänse vr. Pfd. 55—65 Pfg., Ochsensieisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Kuh' und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—74 Pfg^ Hammelfleisch pr. Pfund 5O—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6,00—6,50 Mk., Zwiebeln pr. Zrr 8,00—10,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 0 bis 0 Mk., in Korben 00—00 Pfg. Russe 100 St. 00—00 Pfg. Zwetschen per Zentner 0.00— 0.00 Mk. Birnen per Zentner 6 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.10—0.15. Marktzeit 8—2 Uhr. $( Di ter lvv 1 J 2 ‘2 1 1 1 3 4 4 z»r en <111 5 l Abt 17 fteio den < konw 2 SMWr WohllNMlhlliels Gieße«. Gartcustraße 2, Zimmer Nr. 14. (Gefchästsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es sind zu vermieten: 4 Wohnungen von 6 Zimmern, 3 Wohnungen von 5 Zimmern, 4 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 4 unmöbL und 4 ntöbl. Zimmer. Zu mieten gesucht: 70 Wohnungen von 1—8 Zimmern. Dre Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar sür eine Wohnung mit einem jährlichen Attetivert bis 300 Alk. einschließlich 0,20 Nit., von mehr als 300 Mt. bis 500 Alk. einschließlich 0,50 Alk., und von mehr als 500 Alk. 1,00 Alk.; außer- dem ist Nr jede Wohnungsamneldung 1,00 Alk. zu hinterlegen. Für dre Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich^‘Bu/3 Holzversteigerung. Donnerstag den 16. März 1905, von morgens 9 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemejnde-Wald in den Abteilungen 6 Krähenholz, 7 Reuwieß, 8 Gänsweide, 17 Haar, 18 Neuwald und 22 Grünau solgendes Holz versteigert werden: A. Werkholz. 275 Fichtensiämme 8 bis 20 Meter Länge bis 30 Zentimeter Durchmesser 69,91 Festmeter haltend. 462 Fichtenderbstangen 33,15 Festmeter haltend. B. Brennholz. Buche: 2 Rm. Schelth. 2 Rm. Knüppel, 50 Wellen 2 Rm. Stöcke. Kiefern : 108 Rm. Knüppel, 750 Wellen, 7 Rm. Stöcke. Fichte: 48 Rm. Knüppel, 6600 Wellen, dabei 1200 Langwellen, zu Bohnenstangen geeignet. 58 Rm. Stöcke. Bemerkt wird, daß das Stamm- und Stangenholz aus Sen Abth. 6. 7 und 8 etwa gegen 11 Uhr zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Linzinalweg Annerod—Rödgen. 1298 Annerod, den 8. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. Im Verlage von Emil Roth in Gießen erscheint in einigen Tagen und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Sammlung nalionaMsrwmifcher Aufsätze und Vorträge in zwangloser Reihenfolge herausgegeben von Dr. iur. et phil. MagNUS BierMSk, ordentlichem Professor der 5>taatswissenschaften an der Universität Gießen. heft 5-8: Die kaufmännische MMelstandsbewegung und bas Warenhausproblem. ea. 12 Vogen, Ulf. 240 franko ver Post bei Einsendung der Betrages. Vor Kurzem gelangten zur Ausgabe: heft ): Das Problem der ländlichen Grundentschuldung und die Organisation des Realtredits. Preis 60 pfg. hest 2: Der Kampf um den Taler. Der Vimetallismus und die Agraririfis. Ardeitslammern. Preis 60 pfg. hest 5: Neue Steuerreformen in Staat und Gemeinde. Preis 1.— 1IIL hest V- Die letzte deutsche Wittschastr-Krifis und ihre Ursachen. preis 60 pfg., weitere heste in Vorbereitung. Die pfälzische presse" urteilt darüber u. a.: Die Sammlung hat einen unserer bedeutendsten Nationalökonomen zum Verfasser. 2Ttit der diesem Gelehrten eigenen Klarheit ^er Darstellung "bie seine Werke auch dem Laien zugänglich und leicht verständlich machen, behandelt Biernier in den einzelnen Bändchen die hauptsächlichsten Gebiete der Volkswirtschaft, sowie die wichtigsten Tagesfragen und zwar lauter Themata, die keine bessere Darstellung hätten finden können, als durch den Verfasser.0% Der versuch! Haben Sie unsere Gesundbeits - Ermahnung beherzigt? käsen Sie die 20 Gründe der Vernunft, warum man Aaffee nicht trinken soll? — Hegen Sie immer noch Zweifel gegen Rathreiners Malzkaffes? — wohlan! — dann gibt es nur einen einzigen weg, wie Sie Ihre Bedenken beseitigen und sich über die gesundheitlich so hochwichtige Frage volle Gewißheit verschaffen können! — Machen Sie noch heute einen versuch mit Rathreiners Malzkaffes! Gehen Sie in das erste beste RolonialwarewGefchäft und kaufen Sie sich ein kleines Paket Rathreiners Malzkaffes, die Ausgabe ist doch ganz gering! Sollte ghnen aber auch diese noch zu viel sein, dann schreiben Sie eine Postkarte an Rathreiners Malzkaffes - Fabriken in München. Ls wird jedem, der darum ersucht, eine Rostxrobe von Rathreiners Malzkaffee ganz umsonst ins Haus gesandt — nur, um auch dem vorurteilvollsten Zweifler den großen Unterschied zwischen Rathreiners Malzkaffee und allen übrigen „Malzkaffees", unter welchem Namen und in welcher Form sie auch angeboten werden, endlich einmal klar zu machen. Man ist einfach erstaunt, wenn man diesen Unterschied zum ersten Male wahrnirnrnt und mit eigener Zunge kostet. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen titartettßrafte 2 (Sürgermeifteretgebfinbe) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis Hal die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermittele An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bifi 6 Uhr geöffnet. ES könne« eingestellt werden: Bu/8 1 Wagner, 1 Tapezier und Polsterer, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 2 jüngere Schneider, 1 jüngerer Hausbursche, 12 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Mechaniker, 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Bäcker, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Installateur, 1 Graveur, 1 Kellner. ES suchen Arbeit: 1 Waschfrau, 1 Glaser, Hausburjchen, 1 Kaufmann, 1 Kellner, 1 Diener, Portier oder Kassier, 1 Laufmädchen, 3 Lauffrauen, 3 Bureaugehilsen. Iüll-Vorhänge (Mk. 3.50 bis 35.-) Sonnenstores Uebergardinen Leinenstores in modernsten Dessins. Unerreichte, anerkannt geschmackvollste Ausw. Uebernahme aller Dekorationsarbeiten. Reparaturen an Polsterung Holzmöbeln billigst. Th. Brück, Möbel-Stoffe, Teppiche, Linoleum. Ecke Schlossgasse—Brandplatz — Kanzleiberg.(ipso Ein Wirtschafts-Lexikon koslMrei! erhält im Laufe des II. Quartals jeder Abonnent der retch- haltigen und billigen, täglich in mindestens 8 Seiten großen Formats erscheinenden,in allen Teilen Deutschlands weitver- breiteten Miner “Äotoeit-= SSUeitW welche bei allen Postanstalten undLandbrlefträgern desDeut- fchen Reiches nur 6Sti8.35Pf »vierteljährig (oder 45 Pig. monatlich) kostet. Probenummer kostenlos zu verlangen! Vorzüge der Berliner MorgewZeitung: Knappe, klareDarstellung aller Vorgänge des öffentlichen Lebens. Fesselnde Erzählungen, belehrende Artikel aus allen Gebieten, namentlich aus der Haus-, Hof- und Gartenwirtschaft. Sprechsaal und Briei- kaslen. ss28/3 tiria 130,000 Abonnenten. von 2.50 Alk. an empfiehlt 1727 Franz Neumeier Sonue-ttraße 20/22. Die geschmackvollste Auswahl sämtlicher = Schlossgasse 19, am Brandplatz. = 1315 M» dM!ll kMliMM« bietet das = Tapeten-Spezial-Geschäft = Telephon 305 Heinrich Hochstätten W sind eingetroffen. 1812 — Vorjährige Muster und Reste unter Einkauf. = Ernst Bloedner Telephon 367 Ecke SßltePSWeg IL Piockstrasse 2 relephon 367 D16/3 Separate Zimmer fllr Gesellschaften. Telephon 330. FereSiraamd! Schott Bahnhofstrasse GIESSEN Ecke Wolkengasse 27 Weinhandlung Wein- und Friihstücksstnben In- und ausländische Weine, Champagner und Mousseux Feinere Liköre Zigarren und Zigaretten Warmes und kaltes Frühstück und »arme Speisen zu jeder Tageszeit, Bekanntmachung. In der Zeit vom 4. bis 11. März 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 3 Pferdedecken; verloren: 1 Sparkassenbuch, 1 goldenes Armband, 1 braunledernes Portemonnaie und 1 rotjuchtenledernes Portemonnaie. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 11. März 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen _________________Herberg._________________ Bekanntmachung. Die unterm 7. Februar l. Js. angeordnete Sperre des Asterwegs, zwischen Schiller- und Walltorstraße, wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 10. März 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________________Herberg.____ Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Freitag den 17. d. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen aus den Distrikten H e g w a l d und Teufels- psütze nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden. a. Bau- und Nutzholz: 278 Eichen-Stämme mit 52,84 fm (Bau- u. Wagnerholz), 4 Fichten-Stämme mit 0,94 fm, 8 Eichen-Derbstangen mit 0,42 fm, 9 Fichten-Derbstangen mit 0,56 fm. i>. Brennholz. 4 rm Buchen-Scheitholz, 11 rm Eichen-Scheitholz (darunter 4 rm Rundscheit), 4 rm Kiefern-Scheitholz, • 10 rm Buchen-Knüppelholz, 58 rm Eichen-Knüppelholz (darunter 16 rm, 2,5 m lang, zu Gartenpfosten brauchbar), 4 rm Aspen-Knüppelholz, 4 rm Kicsern-Knüppelholz, 1150 Wellen Buchen-Reisig, 1 .. 2040 Wellen Eichen-Reisig, ) te,[roe!fe Durchforstung, 100 Wellen Aspen-Reisig, 50 Wellen Kiefern-Riesig, 21 rm Eichen-Stockholz. Die Zusanunenkunft ist auf der Straße nach Alten- Buseck, am Distrikt Hegwald. B 11/s Wieseck, am 11. März 1905. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. S o in m e r l a d. Norddeutscher Lloyd BREMEN Regelmässige Verbindung mit den ßieBen-Schnell- und Posldampfem zwischen BREMEN und AMERIKA NewYork Baltimore via Southampton- direkt Cherbourg Süd -Ä merik a, Mittelmeer, Aegypten, Ostasien, Australien. . Nähere Auskunft erteilt in Glessen: Carl Loos, „ Grünberg: Julius Karl, , Friedberg : Isid.Schulhof. für Jäger' habe billigst abzugeben: 1 ganz wenig gebrauchteu Drilling Cal. 16 Kugel S,3. 1 saft neues Schrotgewehr Cal. 12. 1 Rcpitir-Pürschbüchse für Mantelgeschosse alles erstklassiges SuhlerFabrikat. Die Waffen sind sehr preisivert abzugeben. 1291 August Binger ______SelterSweg 19. ÄUPÜjit- Bijormiriftltü empfiehlt 989 8. Schaumberger Marburger Straße 22. Tapeten! Naturell-Tapeten von 10 Pfg.au Gold-Tapeten „ -0 „ „ m den schönsten u. neuesten Mustern. Man verlange kostenfrei Musterbuch Nr. 267. Vebr. Ziegler, Lüneburg. Auf sogleich 01443 Möbliert. Zimmer zu vermiet. 100 01407 Bahnhofstr. 18. 3 Zimmer M-ggendochEiitterdRimchcn Aüüsblltslhe °R-n? 1182 gesucht. 01461 Frau H. Wallach, Bismarckstr. 14. Neustadt 28. | 5 Zimmer 2 Zimmer bietet Berliner Firma bei einer Suchen zu Ostern eirzen 01417 Besserer Herr kann schön Frau Christian Wallenfels ® mj Landen etc. ^uche per sofort oder 1. Aprik Bs*auer*eH 1270 Kaufmann 014' 1281 zugt. jzu vermieten: 2 Wohuungeu 1022] Kleine Mansardenwoh- nung zu vermieten Ederstraße 6. Meggeudorfe r-B l ä t t e r eignen, wollen sich wenden an für per sofort gesucht. hnung zu vermiet. Seltersweg 56. EW« Personen, welche Zu Ostern suche für meine Konditorei einen Ein größeres Zimmer möbl. (auch unmöbl.) per sofort zu vermieten. Kutscher gesucht für mein Eselsgefpann gegen guten Lohn. SotthilfRöhrle,Marburgerstr.7. Tüchtiger Schreinergeselle für dauernde Arbeit per sofort Tüchtige Zigarren- s und Wickelmacher 3 sowie einen jüngere« Taglöhuer suchen Siuliud Hahn Nachf. -11 Verschiedene :2. Stoch schöne 5-Zimmerwoh-1 5 I" 2 Schlafstellen zu vermieten. 101401___________Schloßgasse 5. Schöne 2'Zimmerw. zu Denn. 1325 Liebigstraße 68. bald oder sofort sucht 1310 Frau Dr. Kübel, Bahnhofstr. 45. 4-Zimmerw. m. all. Zubeh. sos. zu vermiet. Brandgaffe 5. 01849 I mAnlnn bei höchster Provision für meine weltbe- llgVULVU rahmten Holzrouleaux tl Jalousien, sowie leicht verkäuflichen Neuheiten (Gesellschaftsspiele etc.) gesucht. HanlrA Hof-Gohlenaub.Frfed- flllfl litllmfy land, Bez. Breslau. Holzrouleaux- u. Jalousiefabrik- Nenheitenvertrieb. ss43/^ Jüngeres Mädchen sucht 1322 MSbl. Zimmer zu vermieten. 040 Bleichstraße 31, HI. Neu hergerichtete 5-Zimmerw. Schone.2-Zrmmerwohnung per billig zu vermiet. Schulstraße 6. L April zu vermieten. 01423 01442^ Zn erfrag.Nordanlaqe 71. |Hammstraße 15. Lachan oüft -MKlhkil- für 17,-2 Stunden vormitt, gef, 1308 Loberstraße 18, IL ZÄiSchzVttlössig.Mäiühty für kleinen befferen Haushalt gegen hohen Lohn aufs Land gesucht. Off. unter 1330 an dis Exped. d. Bl. gesucht. 01399 Schiffenbergerweg 65. Z-ZiUmemohllW ______________________ ^per 1. Juli zu vermieten. [11791 2-Zimmerwohnung (Hmterh.) I LHö» Näheres Alicestratze 22, pt. im Garten, an ruhige Leute per sofort ___________________________ Geräum. Zimm. m. sep. Ging. W-H«m»g, 4 Zimmer hn s I ru verm. Schützenstr II. 1247 Stoch per 1. Juli an ruhige 1045] Ein leeres Zimmer per Mieter. Seltersweg «1. ]3231 sofort zu verm. Kirchstraße 2. Fr. Fuhr, Maschinenschreiberei _______Seltersweg 58, III.______ Tüchtiger 01397 Memu.MrchM 1. Kraft für dauernde Arbeit ges. Carl Stückrath, Möbelfabrik. 11194 1 Gut möbliertes Wohn- und I Rkbemrdieiß! C —— ----- - --------------| Schlafzimmer zum 1. April zu I Tertrauenswürdiae Personen Igy. r.:1. Grünbergerstr. 36 IL 014791 Markt« lak 17. III. Eine Familienw. von 4 Zimm., Ä A nebst Küche zu vermiet, u. kann 0^247] M.Mansardenwohnung bis 1. April bezogen werden. I W verm.Franksurterftr. 95. 01398 Löbers Hof 8. VkooisioMeiseiider zmn Vertriebe unserer Sarg^ u. Möbelbeschläge an Tischlep für Provinz Hessen gesucht. hv9/9 Marti« Wilh. Gntberlet LPohl Buchholz i. Sachse«. hoben, Bleichplatz pp. (eventuell f Gartenanteil) in ruh. Haufe per L 1. April zu verm. Steinstr. 88, L »01396 Geraum. 5-Zimmerw. zu ^vermieten. Walltorstr, 10. 528s Eine Familienwohnung >tnit fünf Zimmern am 1. April ober später zu vermieten __Bahnhofstraße 57. 739] Größere 5-Zimmerwoh- 4nni9 mit allem Zubehör, der tNeuzeit entsprechend eingerichtet, Kyril zu vermieten. Näh. Gebrüder Zntt, Steinstr. 84/86. ist noch eine Parterrewohnung I g " " L Q ~ ~-----1 zieht. mit 4 Zimmern und Mädchen- LälßjSl^llcl &ISe ^efl. Offerten mit Angabe der kammer sowie zwei Mansarden- Durch Aulaabe des Geschäftes N^erigen Beschäftigung, der Wohnungen mit je 3 Zimmern ist das seit vielen wahren von ^haktsansprüche und Beifügung per 1. April eventuell später zu £>ercn Arucbth^Mer SI Qnh Don Zeugnisabschriften unt. Nr. vermiete.. Näheres MoltkestrL. todene, mkt ।1227 Bl. erbet. _____Mo 13 groß. Speichern u. zementirten Schone 2-, 3- oder 4-Zimmer- Kellern versehene Lagerhaus per mit Gas, Bleiche, ab- 1. Juli insgesamt ober getrennt ttynetzbarem Korridor und allem | zu vermieten. 1271 Zubehör per 1-April M vermiet. K. Juuker, Diezstraße 7. Wrlh. HaaS, Bleichstr. 18. [541 MnTW_|IMn ____ Maurer Taglöhnkr, SManger können noch in Arbeit treten bei Birkeustock & Schneider. Junger Mann mit schöner Schrift, ber eins. Buchführung sow. Eorrespond. mächtig, sofort gesucht, ev. 1. April. Off. unter 1269 an die Exveb. b. Bl. Tüchtiger, selbständiger Biistallatewa* [zimmer nebst Zubehör p. 1. April |' ■ H« vermieten. Näher, bei Kauf- 01^_________________ kmannRob.Stuhl,Neustadt 21/23. Steiustraße 10 Mobl. Zimm, billig zu verm. 402] Elegante 6-Zimmer°Woh- ist die Mansarde mit 3 Zimmern, 01408 Dammströße 44,1. imng in schöner Lage, mit Bade- ^üche und allem Zubehör per Kleines Logis zu vermieten, zimmer und allem Zubehör, sowie I «Jpnl l. I. zu vermieten. [515 01463 Steinstraße 43. großem Bleichplatz per 1. April I Cnley, Steinstraße 11, II. " Stübchen mit Bett zu vermiet, wder früher zu vermieten. Schone 3 Zimmerw. p. L April 01460 Maiqasse 11. Näheres Nordanlage 21, part. zu vermieten. Zu erfragen Stein- 1 ----------------------'---------- Sine Wohnung, 6 Zimmer 1 kraße 49. 'Badezimmer, neu hergerichtet, zu C v. „ vermieten. 225 im 1. St. am 1. April zu vernu ,Näheres Ludwigsplatz 5, Part. 1027 C ---- Schöne K-Zmmenvohnnnq Mit Gartenanteil und Bleichplatz ,«>egzugshalber per 1. April zu verm. (Mittl. Stock). Näh. [170 Grünbergerstraße 16, part. M0] Bleichstratze 23, Ecke der Ludnngftraße ist die Beletage, 16 Zimmer, ev. noch 2 Mansarde- Kolonialwaren- und Droguen- Zum 15. Apr. ev. etwas früh, geschaft en gros und en detail in oder später suche ich eine zrwerl. 1 toi« SL NWt« i nähen und bügeln kann, mit guter Schulbildung unter Anmeldungen erbitte ich nachgünstigen Bedingungen. Kost und mittags bis 6 Uhr. 01432 taSÄÄ gl**- 5 Mani?W^^' strebsamer,^ junger Mädchen, daS gut'bürg erbrochen a/s Lehrlinq kann u. Hausarbeit übernimmt. aufein hi°L Bureau per b“b gesucht. Offerten unter Nr. 12781. ^^uffra« oder Laufmädcherr an die Expedition. I sofort gesucht. 01430 Für meine Bnchdrttckereifi^ Westanlage 9, II. einen o 1249 6ii MsScheil mm Lande gegen hohen Lohn gesucht. Näh^ I. Weiuert. I "uter 01390 in der Exped. d. Bl. Nordanlage 29 ö-Akm«erwohuuug z« vernu 788] Näh. Löberstraße 19, I. Marburger Straße 49______ vl|„lu lullll lutw. X Stock, schöne 5-Zimmerwoh- Wtlhelmstraße 8 ist Betrage möbliertes Zimmer billig haben 01482 mng nebst Badezimmer u. allem von 6—7 Zimmern, alles ber (auf Wunsch Pension) 1 ~ - Zubehör, per 1. April, auch früher, Neuzeit entspr., sofort ober später ^u vermieten. I. «tzbach. [539 8» vermieten. Hetz- u. Leuchtgas, - ßO sowie Anschluß für elertrisches I Westanlage 62 2^ ist vorhanden. 294L —=— /Wohnung im 1. Stock von HW Näheres FraukfnrterstraHe 29. 1.30611 sonstigem Zubehör Durch Versetzung des Herrn zu vermieten bei per 1. Juli zu vermieten. 881 Verkebrsinsvektor Nordmann ist ~ ‘ BiSmarckstraße 40 | in unserem Haufe Setetage (5 Zimmer) Bad und A.P.Christopherse«,Göthestr.23. Schs'eib^ilfe für sofort gesucht. Solche mit eigener Schreibmaschine bevor- straße 61 u. 63 mehrere 4-Zimmer- 231) Bleichstratze 31 schone I Wohnungen mit Loggia ober 5-Znnmerwohnung im HL Stock ^rani^ owie 3 Zimmer nebst mit Garten und Bleichplatz sofort ouem Zubehör per Juni oder oder 1. April zu vermieten. zu vermieten. 918 LSberstr^aaßo-Hahv, Looerstraße 17. k ! Ebelstraße Nr. 28 ist der 1.Stock ®Unt a3n Xe ^^^S Zimmern zu vernieten, ^vermieten"" S ru DeZgl.daseibstemeLod.ZZimmer- ^7. L wohnung. Näheres Frankfurter L ----ma behor per 1. April 1905 zu ver- Liebigstraße 29 4—5Zimmer- mietett. Steiustraße 42. [741 wohnung per 1. April zu ver- > --<—- mieten. 1090! 4.Zimmer-Wohu««g, der Neu- Unmöbl. Zimmer zu vermiet, zeit entspr., mit Heizgas, Trocken- 1—......... Neustadt 31. Möbl. Zimmer | Zimmer zu verm.! Deutsche Tabak- und Cigaretten-1 ittth I 01386 Stephanstr. 29, H. Fabrik „Monopol“ ss10/. ^""8^11 Dipn^tlllädphpn w u. Sch.« verm. «er.t».°h-r.°.teub°r« I. K Ost«, -ent. früher fih: 1 "Zwei Schlafstellen ,u vermiet. ^Ld6nLMllSdW6 bis zu » ~ Schill-rstrahe 18. ^^e,t^ rsmLl--------Schlotzgaffe^. 12000 Mütk daÄiber ^10^11^jdtßg SflDjJriUl ^orm^taÖ§ für zwei' mW ” 1" Hs_ möbliertes Stroroer 8nb G. N. 4785 burd) Rudolf Mos Selirltttll fttrflt 2I O <----------- zu vermieten. 01351 Bcrnn Leivrioerstr 103 «,10/ L April zu vermieten. 1181 W. Rothcrmel, Bahnhofftr. 38. . '0^---»sJ, @fl Bellos, Lackiererineister. ,9»mavmr« _________«Offt£a6e58. I'Möbl. wimmer vermieten.! Pchllllül aller Bruchei! u°,i zu Ostern einten-----fc. Ä* 'Ud,‘ SteÄUer Wwe., Loli 1*6109 '---Schnhwaren. Stephanftraße 41,1. | für das Äontor. 1166 — F. Bender & go. Einzelne Dme sucht schone 4»Zimmcrwohu««g Mansarde ausgeschloffen. Offert. unter 01448 an die Exped, M)obl. Zimmer mit Kochofen , * oder Küche auf längere Zeit sofort zu mieten gesucht von Familie mit einem Kind. Gest. Offerten mit Preisangabe unter Vcr. 1329 an die Exped. d. Bl, Fräulein (Buchhalterin) sucht möbliertes Zimmer mit ob. ohne Pension bei gebildeten Leuten. Offerten mit Preisangabe unter ?^r: Qn die Expeditton dieses Blattes. Zum 1. Juli schöne 5-Zimmer- wohnung gesucht. Off. mit Preis erbeten unt 01450 an die Exp, Student sucht 1-2 mobüZimm. womöglich mit guter Pension. Ruhe und Reinlichkeit Haupt- erforoernis. Offert, mit Preisangabe unt. 01465 an die Exped | Lehrling ll.A»ßmchergehilfe bei hohem Lohn. Frau Schmidt, sucht 014551 Stellenbur., Schloßgaffe 15. [0U6< Karl Schwall, Weißbindermeister Löbers-Hof 7. mebst Zubeh., 3. Stock, sowie ein Mansarden-Logis zu vermieten. , Gg. MSHl, Bahnhofstraße 26. 4-Zimrnerwohn»«g (Mansarde) /ehr geräumig und neuzeitlich Eingerichtet, per 1. April eoent. «später zu vermieten. 1296 Mäh. Schillerstratze 2«, pari. Zwei 4-Zimmerwohnungen im Stock und in der Mansarde zu vermieten. 1104 __Marburgerstraße 36. Ebelstraße 16 schöne Mansarde /4 Zimmer) zu vermieten. Näh. daftlbst part.1106 ------------------- --------1—x—7---.■■■■;—tt.----1 sich zur Gewinnung von Parterre-Logis 3 Zimmer und ^^ter können Abonnenten auf die bekannten Küche per 15. 2lpril zu vermiet. Kost und Log^ ^halten. 1------------- Ederstratze 4. °1439 Vahnhositr. 20, I. 6iü braver Zunge , tüchstges Mädchen geg. Bergütg. in die Lehre gesucht, für Küche und Haus zum L April Wilh. Kutzschrad, Tapezier, ober später. 1260 1289 Weidengaffe 1. I Frau AdolfZiutzer, Südanlage 9. allem Zubehör zu vermieten. 1243] Näheres Löberstr. 10, I. 5-Zimmerwohnung mit allem Zubehör per 1. April zu Perm. 01269 Steinstraße 12, p. __Lehrmädchen Vertrauenswürdige Personen, I I ahrlinff0 ßacnAh I für ein Mode-,Woll-u.Weißwaren- welche ihr Einkommen zu erhöhen Müill laSIg8eyi3öllUtie geschäft gegen monatl. Vergütung - , wünschen, senden gefl. ihre Adreffe I Ein Sohn achtbarer Eltern findet I von 10—15 Mk. gesucht. Offerten --—ffüTü--------------77-1 01479] Marktplatz 17, III. i unter R. M. 1632 an Haase«--1 gute Lehre gegen Vergütung bei I unter 01462 an die Exped. d. Bl. fmb ÄÄLoS. 2 schon- mö^imn^Äb ?6nbQ9i3i8 Mädchen mmgen nnt Bad (2. u. 3. Etage), 1. Aprll zu vermieten. Näheres r3U^en?‘ u’ etn§ i------—Marktstrcme 16. 1318 Ullg&llvalvU lich das Kleider- per 1. Mai ober später zu verm. I Frankfurterstraße 76, H. ? boch. Ebelstr. 30. [01297 CllUt Ulllil QphHjtlll Itrfllfftf sowie am Schluffe das BmlgeschäftAbermau«ckKling,! '"tz-crimmerwolmuno im 2. Stock Schön mobl. Zimmer zu verm. für Cigarette« ° Automaten losUllji. L Praktische Zuschneiden er- 1216 Löberstraße 8. Ri-^äd 21 ,n ve^t^. s-«-11261, W-stanla«- 7, n. | gegen hohe Provision " cht I H°iur. Schwa», Gelbgiesiermstr. | lernen bei 01466 267] Wohnung, 6 Zimmer nebst Näheres Schiffenbergerweg 65. Zub^ L Stock, per 1. April zu I 3-Zimmerwohnung zu vermiet. vermieten. Ludwigstratze 31. [ 01405 Steinstraße 73. Mittlerer Stoch 4 Zimmerw. I Klein. Farnilien-Logis zu ver- nut Zubehör per April zu oer-1 mieten. [1290] Mäusburg 12. mieten. Dammstraß- 33. 174 «.n -twei mm. leböne Zimmer 4.Zimmerwohn«ug zu ver-1 zu verm. Ludwiqstr. 14, IL mieten. Löbcr's Hof «. »41 3 Zimmerwohmnia 2. St. und Ebelstratze 14 schönes Man- N. Mansarde m. Wasser zu verm. sarden-Logis (4 Zimmer) mit! Moltkeftr. 28. [01295 Zubehör, Heizgas in ber Küche, Kleines Logis ™CTL an ruhige Leute billig zu oernu Näheres Liebigstr. 66, IL SekterSweg 85 [1198 Schuhmacher gesucht. [0HM Mr 1. 2lPril wird ein iü Flerschmanu, Weidengaffe 1. Küche und Hausarbeit erfahr. Junger Frisenrgehilfe sofort und mit guten Zeugnissen ver- gesucht. 01415 seheneS Mädchen gegen gute« Heinrich Pemhfer, Lollar. Lohn gesncht. Fran Landgc» Mmerv..SMllV fnrterstraß? 12. ^1303 aesucktt ö 1971 Em braves, tüchttg^ zuverlässig. A. Scheffpetmann, Baugeschäft. MAsdkll tann ^11 Polsterer- und ein gegen hohen Lohn nach Bad- Tapezier - Gehilfe sofort I Nauheim per sofort gestrcht. Zu! y 01424 erfragen bei Frau Sammet, Theodor Erb, Neue Baue 2. Bahnhofftr. 8, im Laden. |014&» fort gesucht Seltersweg^!4Bin braves,tülhtigksMSöchm 3-ZimMghMgev, Z sowie eine 4-Zimmerwohu««g mit Küche und Zubehör, der Neuzeit entsprechend, in der Eder- straße, per 1. April, eoent. früher, zu vermieten. Näheres Büttner & Damm, Baugesch., Ederstr. 20. Kircheuplatz 21, III 2 Wohnungen, 3 und 5 Räume, zu vermieten durch Gg. Wallen- fels, Marktplatz 21. _______4K> Sehr schone 3- ob. 4-Zimmer- Wohnung l.St. (Klosett, Stallung, groß. Garten, Bleichplatz) Krof- dorferstraße 5 per 1. Juli, ev. auch früher, zu vermieten. 1311 Zu erfragen Diezstraße 6, HI. ~ Bahuhofstratze 50 ut eine Mansardenwohnung nebst Zubehör (Bleichplatz, Garten- anteil) per 1. Mai eoent. früher »u vermieten. Näheres daselbst tm 1. Stock. 487 , Brandplatz 15 im 1. Stock eine 1 Zrmmerwohnung mit Keller zu vermieten. Näheres Frankfurter Straße 29. [1193 Pension). I C^ür einen 2—3 Tage währenden _________________________ -Lurdanlage 7, HI. | y kaufmännischen Abschluß einer I 0568] Schuhmacherlehrling ges " ~| doppelten Buchführung eu/8 E Waldschmtdt, Wolkengaffe 19.1 ~ Marktplatz 17, TL —1 ernfjorfWintr Bn kräftiger JongeSii irresfijiiielWihiim -............. 1™ U»,k'S।B.SS■ ä Ad. Reinig, Sektersweg 80. «ngef. Honorarangabe bet freier1---------------------—------ T7~ . Q ----- Station und Retfevergutung an Westaulage S I Evohuuug die Exped. d. Bl. , die Beletage per 1. Juli, eoent |r^-.W-Ferber,Kirchenplatzll,m Alt eingeführte Zigarrensabrik M Ltb°7»S«ndh-i«. laden SÄ I Reisenden | «»-», witOT. In meinem Neubau Goethe- Grkern und anstoßendem ge- (erste Kraft). Bei entsprechenden - räumigen Hellen Zimmer zu ver- Leistungen ist demselben Gelegen- -1 mieten. 1181 beit gebot., das vorzügl. rentirenbe Näheres Bleichstratze 11, I. 1 m~ " Rorimlagk 7 4st Odctoge mit 7 Zimmern, Bad und allen ber Neuzeit entsprechenden Einrichtungen per April zu vermieten. 188 MähereS Frankfurierstraste 29. | 6 Zimmer | [1802 Ludwigstratze 27 schone 6-Zimmerwohnung im 2. Stock mit Zubehör und Garten anteil Per L Juli zu vermieten. __________Näheres Parterre. Neu herger. 6-Zimmerw. II. St. Bad, GaS, Trocken b. Bleichpl.Llpr. ^0. sp. z« verm. Moltkestt. 26. NiAWrrMkliu “ ’s Fchllr-Lehriiilg gchcht. " Sofort oder zu Ostern findet' »erd. Aff, Neue Baue 21 |«“‘ Mädche« Lehriiiiq ,^nfÄenreL*tnb «TLn« «arl mit hiesigen Zigarren,abrik. 01452 ’ V—________Kling,vor. IL ,---- 0948] Mädchen erhalt, stets oute El« brM Wig. WM Stellen für hier u. auswärts durch kochen m J Schmitt, Teusels,„stgärtch. 26. übern., in klein. Haush. geg. hoh. Lohn zum 1. Apr., ev. spät., ges. Angeb, u. 01389 an die Exped. > r „ ,------„ ----- 28 Jahre, sucht sich, gestützt aus Fran Oder Mann prima Zeugnisse, per 1. April er. für <“UU F verändern. Gießener Firmen binnen des nach- bevorzugt. Bescheiden-Ansprüche. s. % JWwTsSJBWr 9^^chen kann, gegen hohen Schwachstrom,'Licht- mW Kraft- Lohn gesucht. 01480 Anlagen. Offerten unter 01414 Frau Ferd. Krämer, Marktstr. 9.1 an die Expedition , Köchin MMWtt [Möckltrüger) für ein Hotel in einer Kreisstadt können sogleich in Arbeit treten, gesucht. Offerten unter 1831 an 1268 Fra«kf«rterstr. 29. I die Exped. d. Bl. ein jüngeres, ordentt. MSdchcn _____. für leichte Hausarbeit. 180? Such- per Sofort 1169 Frau Carl Kühler, Bleichstr. 29, einen Jungen Zmüttks LansinDlheL Geschäft m. mäßigt Anzahlung zu I der die Metzgerei erlernen will. I gesucht. 1287 I MfflÄ " I erwerben. Off, n. 1297 a. b. Exp, | Heinrich Rausch, Neustadt 78. | Wilhelmstraste 8, II. |01*87 Ein Schreinergeselle für mit großen Räumen in bester dauernde Arbeit gesucht. Geschästslage, (Sektersweg in Friedr. Schäfer, Schreinermftr. welchem seit länger als 20 Jahren | Lützellinden, ent Weißwaren-Geschäft m. gutem Erfolge betrieben wurde, zum L Juli 1905 zu vermieten. I Oberhefsens sucht zmn baldigen 12. 3""«s Bach. Eintritt einen jungen Commis, Landgraf Philipp ° Platz 6 der sich zum Besuchen der Kund- 5v-----rv-bT-r»»—"----------| mieten. ioqo I ist ein emzimmer. kleiner Laden, et, mit sämtlichen vremdl.o-ZlillillemöhWilg 62, n. "^®"un'?er™^n,n't ®°^oS Schiüerftraße und Nordanlage In meinen Neubauten Ebelstr. Näheres Frankfurterstraße 29. kleineren Komptoirarbetten unter-- Vcke, mit allem Zubehör nnb,ia “““ m- 1 ' 1 ~—------------ i-i-t* großem Bleichplatz per 1. April -zu vermieten. Näher. Nordan- slage 21, part. 47 fall ftat ftär Ai> arte M- mii sch< schl die zut [ch geri M Mg M M den mic dm mit der W W stes nnt den mal rati W Hw Bei lag dei int M Stoff die Un Heer aus. auße zu geh zurüs Berg' feilte ment HZ Sen, M b- Oe' tz; e 171 Ä Ä 'S;; 4 Zimmer iOffnir Slrilru llliiiiU'lnil)e