Freitag 13. Jarmar 1905 Nr. 11 155. Jahrgang Zweites VLati Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen und Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ich« UnwerfttütSdruckerei. R. Lange, Gieß«. Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulstr.I. Lei. Nr. 6L Telegr.-Adr. i An-etger e im Gartensaal des ftädt. Saalbaues slattfinden soll, wird nach den bisher eingegangenen Anmeldungen zahlreich beschickt werden, etwa 130—150 Vertreter dürften aus den verschiedenen Tellen des Großherzogtums an der Tagung tellnchmen. Es ist in Aussicht genommen, daß ein Referat über den Fragebogen erstattet wird mll gleichzeitiger Erläuterung der einzelnen Fragen', hieran wird sich eine Be>preck)- nng anschließen, welche etwa noch zu stellende F-ragen zur Erledigung bringen wird. Die Tagung wird aber nicht nur für die fraglichen Erhebungen von Bedeutung sein, sie dürfte gleichzeitig für die Teilnehmer, lvelche sich bei dieser Gelegenheit keimen lernen und gegenseftig näher tteten, von Jntercsft sem. Nach Schluß der Versammlungen wird ein gemeinsamer Mrttagsttschi die Teilnehmer im Saalban vereinen. _ _____ -1-. Katzenfuct, 12. Jan. Gestern fiel der 13jahrige kleine Knabe des Mühlenbesitzers Marx in den Mühlengraben und ertrank. Der nächste Punkt betraf die B e f e st i g u n g der Ha m Ultra ß e, wie Oberbgm. Mecum sagte, ein Schmerzenskind der Stadt. Das gelte namentlich für die Strecke von der Geil- sus'schen Unterführung bis zur Wieseckbrücke, deren Unterhaltung seithev jährlich 1800—2000 Mk. Koften verursacht habe. Das Tiefbauamt schlägt daher diesmal einen Versuch mit Kleinpflaster (unregelmäßige Steine mit ebnen Köpfen) vor, was allerdings 8000 Mk. erfordern wird. Die Strecke x\i 275 Meter groß. Die Baudeputation hat diesen Vorschlag befürwortet und die Versauuulung erteilt ihre Genehmigung. Auch die Ausführung von Umpflasterungen in drei Straßen ist wieder notwendig geworden, nämlich in dec Westaulage vom Selterstor bis zur Bahnhofstraße (3000 Quadratmeter)', in der Schulstraße bis zum Kirchcn- platz (200 Quadratmeter) und in der Walltorstraße (800 Quadratmeter). Diese Umpflasterungen kosten zusammen 12 000 Mk. Stv. Kirch erklärt, er sei sonst stets für die gute Unterhaltung der Straßen eingetreten, er müffe sich aber hier gegen eine solche tcllweise Neupflasterung audsprecheu solange nicht wegen der Kanalisation an eine einheitliche Bcpflasterung aller Straßen der Stadt gedacht werden könne. In der Bahnhofstraße seien die vor kurzem für Pflasterungen bewilligten 1000 Mk. auch vergebens auß* gegeben worden, da durch die Kabellegung die Straße wieder aufgerissen wurde. Er denke and) au die elektrische Bahn, dw später wohl einmal hier emgesührt und GeleiSanlagen erfordern ivürdc. Hieraus erklärt Oberbgm. Mecum, m der Westanlage (für die die größte Fordermig für Pflasteiuug ei- hoben wird) werde sicher keine elektrische Bahnftrecke gebaut werden, tlnd man möge namentlich die Ausgaben pn «.lefe Strecke, die unuuigänglich nötig sei, genehmigen. Beigeordneter Georgi bemerkte, die Frage sei auch kürzltd) m der Eas- iind Wasserwerksdeputation zur Sprache gekommen, und man sei ond) dort der Meinung gewesen, Pflasterungen nur zu Kirche und Schule. — Eine Erhöhung der Lehrergehälter hat der Rixdorser Magistrat beschlossen. Vom 1. April ab sollen die Mietentschädigung für Rektoren und Lehrer mit eigenem Hausstand um 50 Mk., die Alterszulagen um 25 Mk. erhöht werden. Gleichzeitig wurde den städtischen Lehrern jedoch bedeutet, daß sie in den nächsten fünf Jahren keine weitere Erhöhung der Dlenstbezüge zu erwarten hätten und der Rlagistrat dahingehende Petitionen von vornherein, ohne sie zu prüfen, zurückweisen werde. Metz, 12. Jan. Der Bezirks Präsident von Lothringen Gra' Zeppetin-Asckchünsen hat die seitens des Pfarrers und vieler Einwohner von F am eck erhobene Beschwerde gegen feine Vorentscheidung, durch welcl-e der Anttag auf Errichtung konfessioneller Abteilungen auf dem dortigen Gemeindesriedhof abgelehnt worden war, zurück gewiesen. Geaen diese Entscheidung des Bezirksvräsidenten ist Rekurs an den kaiserlichen Rat gestattet. ~ Lehrerinnen vom Großh. Ministerium genehmigt worden sei. Ferner seien alsBeisitzer zur Wahl zuin hiesigen Kaufmannsgericht folgende Herren gewählt worden: E. Fischbach, Rob. Jmhäuser, C. Röhr und E. Horst, und von den Handlungsgehilfen; Rich. Hünig, Karl Schwarz, Heinr. Grosch uud Paul Eckhold. Oberbgm. Mecum verwies auch auf die neuen hessischen Verwaltungsgesetz-Entwürfe (die wir bereits besprochen haben. D. Red.) insbesondere so weit sie die Stadtverwaltungen interessieren, und teilte schließlich mit, daß Direktor Bergen vom Gas- und Wasserwerk in einigen Tagen wieder dlenstsähig sei, was gewiß von allen Anwesenden mit Freude begrüßt werde. Was die vor einiger Zeit vom Stadtv. Dr. Schäfer vorgebrachte Anfrage bezüglich der abgestorbenen Bäume am alten Friedh ofi angehe, so sei sestgestellt, daß keine ansteckende Krankheit, sondern nur die Hitze die Veranlassung gewesen sei. Der nächste Punkt betraf die Auslosung der aus den 15. Mai d. I. zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen des 1896erAnlehen§. Ausgelost wurden 6 Stück ä 100 Mk.: Q 284, 21, 215, 90, 15, 147; ferner 7 Stück ä 200 Mk.: R 249, 107, 100, 121, 179, 291 und 282. 14 Stück ä, 500 Mk.: 8 82, 200, 398, 610, 21, 19, 484, 430, 142, 496, 517, 36, 271 und 630. 15 Stück ü 1000 Mk.: T 446, 241, 67, 68, 430, 17, 264, 475, 49, 648, 365, 457, 256, 414 und 350. 6 Stück ä 2000 Mk.: U 290, 124, 18, 204, 180 und 229. Vom 1897er Anlehen wurden ausgelost: 4 Stück ä 100 Mk.: V 150, 81, 94 und 153. 3 Stück ä, 200 Mk.: W 122, 32 und 89. 8 Stück ä, 500 Mk.: X 72, 153, 285, 250, 172, 138, 22 und 171. 9 Stück ä 1000 Mk.: Y 16, 12, 347, 349, 114, 344, 355, 182 und 260. 3 Stück ä 2000 Mk.: Z 63, 10, 127. Vom 1899 er Anlehen wurden ausgelost: 2 Stück ä 2000 Mk: Serie I Nr. 101 und 37. 3 Stück ü!000Mk.: Serie I Nr. 280, 171 und 276. 6 Stück ä 500 Mk.: 461, 388, 413, 474, 301 und 421. 8 Stück ä 200 Mk.: 568, 596, 674, 627, 618, 569, 564 und 699. 4 Stück ü 100 Mk.: 771, 746, 747 und 735. Punkt 6, 7 und 8 der Tagesordnung wurden ausgesetzt. Das Dispensgesuch des Karl Löttgen (von § 15 und 18 des Ortsbaustatuts) für die Seuling'sche Bau- materialiensabrik wurde befürwortet unter der Begingung, daß 5 Meter Abstand vom Weg nach der Margarethenhütte und 4,50 Meter Abstand von der städttschen Grenze gewahrt wird. Das Dispensgesuch des Gg. Wallenfels wegen Erridztung eines kleinen Gebäudes wird befürwortet, mit der Bedingung, daß bei einer etwaigen Neubebauung des Grundstückes diese 5,7 Quadratmeter für unbebaut gelten. Das Dispensgesuch der Gebrüder Kahl wegen eines Kohlenschuppens in der Franksurterstraße wird befürwortet. Bekanntmachung. Betr.: Schweinerotlauf. Nachdem sestgestellt worden ist, daß unter den Schweinen ldes Ludw. Grieb in Holzheim der Rotlauf erloschen . ijst, werden die ungeordneten Sperrmaßregeln hierdurd) aufgehoben. Gießen, den 10. Januar 1905. Großh. Kreisamt Gießen. f_________________I. V.: Hechler. _______________ Bekanntmachung. Unter dem Schweinebestand zu Holzheiin ist ein Fall von Rotlaufseuche festgestellt worden. Gehöftsperre ist verhängt. Gießen, den 10. Januar 1905. Großherz-oglnues Kreisamt Gießen. ______________ I. V.: Hechler.__ Gießen, den 10. Januar 1905. Betr.: Amtliche Handausgabe der Gesindeordnung mit Erläuterungen und einem Sachregister. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 28. Dezember v. Is. (Kreisblatt Nr. 185) noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. I. V.: Dr Wagner._____________ Deutsches Reich. Berlin, 1. Jün. Der Kaiser beabsichtigt dem Vernehmen nach, das im Kreise Osthavelland an der Potsdamer- und Spandauer Ehaussee gelegene Rittergut Groß-Glienicke käuflich zu erwerben. Die Besitzung loU für den Kronprinzen bestimmt sein. — Die „Bert Korr." teilt mit: Der Minister des Innern trib der Minister der öffentlichen Arbeiten erklärten srch damit einverstanden, daß die Polizeiverordnungen über den Verkehr mit Fahrrädern, soweit es erforderlich ist, dabrn ab geändert werden, daß für Fahrräder, mit Ausschluß der Motorräder, die Erteilung von Jahrriad karten auf unbeschränkte Zeit erfolgen darf. — Die „Nordd. Mlg. Ztg." schreibt: Ein großes Berlmer Blatt hat am 5. Januar einer Zuschrift eines nickst genannten Berliner Rechtsaarwaltes Raum gegeben, tn welcher gegen zwei hinreichend deutlich bezeichnete Rechtsanwälte des Reichsgerichts schwere Vorwürfe wegen ihres Verhaltens in einer Rechtssache erhoben werden. Die Mitteilung über ein angebliches, mit einer sach- und pflichtgemäßen Führung der Anwaltsgeschäste nicht vereinbares Verhalten der Rechtsanwätte verschärfte die Zeitung no^ch. dadurch, daß sie bemerkte, es wiederholen sich ähnliche Vorgänge seit langer Zett unablässig. Gegenüber diesen das Ansehen und Pflichtgefühl der Anwaltschaft beim Retchsgerichte verletzenden Angaben sind wir in der Lage, festzilstellen, daß nack) den amtlidjen Ermittelungen das Verhalten der bezeichneten Anwälte in jeder Beziehung sachgemäß war und daß in der erwähnten Zuschrift des Berliner Anwalts wesenttiche Tatsachen teils entstellt wieder- gegeben, teils verschwiegen sirrd. Wenn in zwei in Frage stehenden Prozeßsachen, welche die Zuschrift des Berliner Anwalts in verwirrender Weise als eine einzige Prozeßsache behandett, unsachgemäß verfahren sein soltte, geschah oies jedenfalls nicht in Leipzig. Was zur fälschlichen Bezichtigung der beiden Leipziger Anwälte AnlaH gab, wird, wie wir wissen, auf amtlichem Wege von den zuständigen Stellen näher untersucht werden. Wir bringen vorläufig diese Feststellung, um der öffentlichen Meinung die Möglichkeit zu geben, den Wert der gegen die Rechtsanwaltschaft des Reichsgerichts sich richtenden Verdächtigungen zu beurteilen. Magdeburg, 12. Jan. Bei der heuttgen Reichstag sersatzwahl in Ealbe-Aschersleben erhielt Placke (natl.) 11624, Rahardt (Mittelstandspartei) 7898, Albrecht (Soz.) 18450 und Fleischer (Zentrum) 366 Sttmmen. Einige kleine Orte fehlen. Stichwahl zwischen Placke und Albrecht. Weimar, 12. Jan. Vor einigen Tagen erkrankte Groß Herzogin Karoline an der Influenza. Ihr, Zustand verschlimmerte sich seit gestern insofern, als sich eine bisher leicht verlaufende Lungen- und Rippenfellentzündung hinzugesellte. Die Temperatur schwantt zwischen 38 und 40 Grad. Die heutige Nacht verlief etwas ruhiger, doch war die zweite Hälfte derselben durch> Husten mehr als ftüher gestört. Seit gestern abend mußte der Großherzog wegen Influenza-Erkrankung ebenfalls das Bett hüten. Drnnifc^tee. , * Ei" Run °uf d.e New-Yorker Staatsspac- kä se. Am Mittwoch herrschte unter den jüdischen Em° wohnern von New-York eine Ponik, heroorqernfen durch Zweifel an der Sicherheit der Staatssvarkasse Die Panik ist auf Prcßangriffc zurückzusnhren Die Blätter schrieben, daß amerikanische Banken schwindelhaft ae- leitet werden, und daß die Einwanderer imnicr wieder die Opfer ihrer gewissenlosen Treibereien wären. Beinahe 10 000 Tuben und Jüdinnen versammelten sich vor der Staats' sparkasie und verlangten die sofortige Rückzahlung ihrer Einlagen. Es war unmöglich, mehr als einen kleinen Teil der Menge in daL Gebäude hereinzulassen, die übrigen "mußten von der Polizei vertrieben werden. Liese notwendige Maß- regel veranlaßte den Glauben unter der Menge, daß die Staatssparkasse die Zahlung eingestellt habe. Straßenexzesse im großen Stil sotten, undtausende Juden warfen sich gegen die Tore dcS BankgebaudcS. E n Geländer, welches eine in dec Nähe tiefer liegende Strage von dem Schauplatz der Panik trennte, brach und fünfzig Personen, meistens Frauen, wurden drei Meter hlnuntec- acschleudert. Alle wurden verletzt, einige tätlich und viele sehr schwer. Die Polizisten benutzten die Totschläger, womit sie die Köpfe der herandrängenden Menge bcarbeiteten. Die Ankunft eines Wagens von dec Stan S- Schatzkammer, mit barem Selbe beladen und von Militär bewacht, übte keinen Einfluß auf die empörte Menge au§. Der Auflauf dauerte zwölf Stunden und die Bank wurde biv spät in die Nacht hinein offen gehalten, um alle verlangten Summen auszuzahlen. . * Aus dem Leben eines Hoszahnarztes. Hoftat Monzo H. Sylvester, der .Hofzahnarzt des Kaisers, der Selbstmord verübt hat, scheint die Tat im ^uftniit) einer schweren geistigen Depression ausgeführt zu Haven. Schon geraume Zeit war der Glanz des Hauses Sylvester nicht mehr so hell und strahlend wie ehedem: seit der joviale Herr vor etwa zwei Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, fing der Ruhm an, etwas zu erblassen. Und als sein erster Assistent Tr. Whatson ihn verließ, war es für den Sechzigjährtgen, der sich daran gewöhnt hatte, seine Praxis den bewährten Länden f-eines Assistenten zu überlassen, ein harter Schlag. Die Kaiserin, die sich weiter der Behandlung Whatsons anvertraute, hatte er als Patientin verloren, und mit ihr igiirg ein großer Teil der Klientel fort. Der Kaiser aber blieb seinem Llrzte treu, ebenso die Prinzen. Als damals Sylvester den Monarchen ragte, ob er — der Kaiser — die Kaiserin nicht bestimmen ünnte, daß deren weitere Behandlung ihm bliebe, soll der Kaiser gesagt haben: „Ich, lieber Hoftat, bleibe Ihnen treu, ebenso die Prinzen, denn die kann ich kommandieren, mit der Kaiserin werde ich sprechen, befehlen kann ich ihr ja nicht." Der „Hoftat." war ein kleines Pflaster auf die Wunde, bis dahin war Sylvester nur Hofzahnarzt. Den äußeren Anstoß zu der geistigen Depression sollen erhebliche Verluste im Klub gewesen sein. Eine Version will nur von 50 000, andere Gerüchte von 10 0 0 0 0 M k. und mehr wissen. Sicher ist nur, daß der Verlust sehr ho»ch gewesen sein muß, denn kleinere Summen wären für den Mann, dem Millionen durch die Finger geflossen sind, eine Lappalie gewesen. Mit der Ausführung der Tat muß ich Sylvester feit einiger Zeit beschäftigt haben, denn er gab einem Diener vor etwa vierzehn Tagen seinen Revolver zum Reinigen; bei dieser Gelegenheit sollte auch die Waffe neu geladen werden. Der Mann, der stets mit dem Gelde überaus leicht umzug.Heu pflegte, war in letzter Zeit spar- ant y eworden; aus diesem Grunde hatte er auch seine Equipage abgeschasft. Hofrat Sylvester sah, daß er sich einschränken mußte, und so hatte das Leben für ihn keinen Reiz mehr. Me einzige Tochter Sylvesters weilt zurzeit in San Francisco; sie studiert an der dortigen Universität. Eine dem .Heimgegangenen und dessen Familie nahestehende Freundin hat es übernommen, die Beisetzung vorzubereiten. genehmigen unter der Voraussetzung, daß die Hausanschlüsse vorher gemacht seien und auch sonst kein Wiederaufrcißen der Straßen drohe. Was die jetzt erhobenen Forderungen angehe, so stände deren Bewilligung nichts derartiges im Wege, und die Befestigungen ließen sich nicht so lange aufschicben, bis an eine einheitliche Pflasterung in der Stadt gedacht werden kann. Darauf g c n e stm i g t e die Verfammlung die Vornahme der vorgeschlagenen Pfiasterungen. Tie vorgeschlagene Beschaffung von Pflastersteinen (der -Quadratmeter zu 20 Mk.) von der sirrma Pfeffer in Annerod wird ebenfalls von der Verfammlung genehmigt. . _ . Ein kleiner Geländesustausch nnt Ed. Kltn - fei, der zum Ausbau der Keplerstraße notwendig erscheint, findet die Zustimmung der Stadtverordneten, ebenso der Kauf einer kleinen Waschküche (21 Quadratmeter) von den Eheleuten Gg. Wilh. Ferber in der Schloßgasse fitr 1500 Mk. .. c Zur Vergebung der Rechen für dre Klaranlagen wurde von 3 Angeboten die an: wenigften fordernde Firma Beck u. Henkel in Kassel (die 53/8 Mk. verlangt) mit der Lieferung beauftragt. Außerhalb der Tagesordnung wurde mit der Herstellung der Fundamente für »dias Maschinenhaus an der Klaranlage die Firma Jäger il Rumpf ist Hanau beauftragt, wobei die ftüher für die übrige Anlage vereinbarten Preise gelten sollen. _ Bei einem Teil der Gasleitung in. der Westanlage müssen die engen Rohre gegen stärkere ausgewechselt werden, und die Stadtverordneten erteilen zu der Ausgabe hierfür von 3300 Mk. ihre Zustimmung. Im Realgymnasium ist die Schülerzahl erheblich angewachsen, sodaß 2 neue Klassen räume erforderlich werden. 2 vorhandene Räume im Neubau an der Stephanstraße sollen zweckentsprechend dafür eingerichtet werden, womit die Versammlung einverstanden ist. Zum nächsten Punkt „Benennung von Straßes wird beschlossen, die Wilsche Privatstraße von der Bismarckstraße nach der Goetbestraße künftig Hensel st raße und die Straße von der Frankfurterstraße über die Brücke der Oberhesf. Bahnen „Friedrichstraße" zu nennen. Außerhalb der Tagesordnung wird eine Ausgabe von 1000 Mk. für die Reparatur zweier älterer Pumpen in Queckborn bewilligt, ebenso die Ausgabe für die Vervielfältigung einer Schrift des Sekretärs der hiesigen Handelskammer, Tr. Knipper, über die Rentabilität der Lahnkanalisation. Die eine Hälfte dieser Ausgabe will die Großh. Handelskammer tragen. Zum Schluß werden folgende Wirtschastsgesuche genehmigt: das des Peter Berg für Bahnhofstraße 11, des Friedr. Euler für Kaplansgasse 21, des Joh. Gg. Seipp für Großer Steinweg 12, der Marie Wölfling für Liebigstraße 68 und des Joh. Altensen für Bruchstraße 12. Auf eilte Auftage des Stadtv. Kirch wegen der Beantwortung einer Anfrage des landwirtschaftl. Provinzialvereins in der Angelegenheit der Errichtung eures Zuchtviehmarktes bemerkt Oberbgrn. Mecum, diese Frage werde in der nächsten Stadtverordnetenversammlung zur Erledigung kommen können. §eute, am 13. Jan., foll dem lcmdw. Provinzialverein auf seine Anftage von der Stadtverwaltung eilte Antwort erteilt werden. In der folgenden geheimen Sitzung wurde u. a. beschlossen, einen H i l s s s ch u tz m a n n, Luch, anzustellen und für die erkrankte Handarbeitslehrerin an der höheren Mädchenschule, Frl. Weiß, eine Vertreterin, Frl. Steinbach von hier, einzustellen. Sitzung des Provinzial-Ausschuffes der Provinz Oberheffeu. Gießen, 11. Jan. Als erster Gegenstand der heutigen Tagesordnung kam zur Verhandlung die Zurücknahme des der Elisabethe Weigand von Ober-Widdersheim, jetzt zu Rommelshausen erteilten Wandergewerbescheins. Tie Genannte betrieb in Gemeinschaft mit ihrem Ehemanne einen Hausierhandel. Beim Einkauf von Waren in einem hiesigen Geschäft hatten sie sich des gemeinsamen Diebstahls schuldig gemacht und sind deswegen, der Mann mit drei, die Frau mit zwei Wochen Gefängnis vom Schöffengericht Gießen bestraft worden. Auf Grund des § 57, 6 2 der Gewerbe-Ord- 'Nung beschloß hiernach der Kreisausschuß des Kreises Büdingen, den der Elisabethe Weigand erteilten Wandergewerbeschein zurückzuziehen. Tie Weigand legte gegen Men Beschluß Rekurs bei dem Provinzialcmsschuß ein, der heute zur Verhandlung kam. Der Provinzialausschuß bestätigte den Kreisausschuß-Beschluß und wies den Rekurs kostensällig ab. Das gleiche geschah bezüglich des Rekurses des Ehemanns der Vorerwähnten, des W i l h e l m W e i g a n d von ^ber-Wtddersheim, jetzt in Rommelshausen. Auch diesem war aus den oben erläuterten Gründen der ihm erteilte Wandergewerbeschein von dem Kreisausschuß des Kreises D^mgen entzogen worden, wogegen er Rekurs verfolgt Als letzter Punkt der Tagesordnung wurde das Gesuch Wagner in Düdelsheim um Erlaubnis zum Betrrebetner Gastwirtschaft verhandelt. Wagner be- trteb ichon früher in Düdelsheim eine Schankwirtschaft, die er ledoch verkaufte. Er hat jetzt einen Neubau errichtet, in dem er eine Gastwirtschaft betreiben will. Sein Gesuch wurde vom Kretsausschuß des Kreises Büdingen abschlägig Bedürfnis zur Errichtung einer weiteren ^Tr bestehe. Der Vertreter des verfolgte hiergegen Rekurtz an den Pro- chug. ^n der heutigen Sitzung konnte sich auch der Provtnztalausschuß von dem VorhandenseM ein?s B§ dursntsse^ nicht überzeugen und erkannte deshalb auf kostenfallrge Abweisung des Gesuchs. Ein Pücklcr-Prozetz. Berlin, 12. Jan. Ein Pücklerprozetz beschäftigte heute die 9. Strafkammer des Landgerichts!. Auf der Anklagebank nahmen Platz: Graf Walter Pückler-Kleintschirne und der Buchdrucker Her- mann Mitsching. Vor Eintritt in die Verhandlung fragt Angeklagter Graf Pückler ob sich unter den Mitgliedern des Kollegiums ein Jude befinde. Nachdem der Vorsitzende dies verneint, fragt der Angeklagte weiter, ob ein Mitglied vielleicht getaufter Jude sei, da er diesen dann ablehnen würde. Ihm sei der Name des Landgerichtsrats Simonson genannt worden. Vors.: Von amtswegen habe ich Ihnen darüber keine Auskunft zu geben, will Ihnen aber Mitteilen, daß schon die Eltern des genannten Herrn getauft waren. Angekl.: Ich halte solcljen Herrn entschieden für befangen. Nach kurzer Beratung verkündet der Vorsitzende: Der Gerichtshof hat den Ablehnungsantrag als unbegründet abgelehnt. Nach der Anklage wurden beschuldigt: 1. (Araf Pückler zu Berlin und Wilmersdorf vom Juni bis Dezember 1904 durch zehn selbständige Handlungen öffentlich eine versammelte Mensäien- ntenge zum Ung e horfam gegen die Gesetze anfgcsor- dert und verschiedene Bevölkerungsklassen zu Gewalttätigkeiten gegeneinander a n g e r e i z t zu haben; 2. Graf Pückler und Mitsching: durch zehn selbständige Handlungen in der Zeit vom Juni bis Dezember 1904 durch Verbreitung von Schriften zum Ungehorsam gegen die Gesetze aufgefordert zu haben. Zu seinen persönlichen Verhältnissen bemerkt Graf Bückler u. a.: er habe das Abiturientenexamen, den juristischen oktor das Referendarexamen und das Offiziersexamen gemacht und sei drei Jahre Referendar gewesen. Er sei Vertrauensmann im Bund der Landwirte gewesen und habe sich in den Dienst der Bauernbcwegung gestellt. Da kam die Judenftage und da habe er sich der antisemitischen Agitation gewidmet. Im wesentlichen handle es sich bei den inkriminierten Redewendungen um Volksversammlungsscherze, die sich jeder Volksversammlungsredner leiste, um die Leute zu enthusiasmieren und amüsieren. Ich habe mehreremalc in Todesgefahr geschwebt und bin in wunderbarer Weise durch Gott gerettet worden. Ich erinnere nur an den Giftmordversuch in der Schweiz. — Vors.: Sie glauben wirklich, daß eine große Verschwör- ung existierte. Sie zu vergiften? — Angekl.: Ohne allen Zweifel. — Vors.: Leiden Sie vielleicht au Verfolgungswahnsinn? — Angekl.: Nickst die Spur! Wenn Sie wüßten, mit welchem Schmutz und welcher Roheit, mit welchen Gemeinheiten in der Presse ich 'zu kämpfen habe! — Vors.: Na, wenn Sie mit Schmutz w erfen, können Sie sich am Ende nicht wundern, wenn auch nach Ihnen geworfen wird. Es folgt die Verlesung der zehn Reden. Wir haben s. Zt. kleine Auszüge daraus gebracht. — Vors.: Graf Pückler, Sie werden zugeben, daß diese Aeußerungen eine Aufreizung der sckstimmsten Art darstellen. Gras Pückler: Ja, dies mag sein, ich glaubte indessen, weil wegen der anderen früheren Reden, die viel schlimmer waren, keine Anklage erhoben war, hätte man endlich die Wichtigkeit meiner Mission und meine gute Absicht erkannt. Ich bin jetzt in ganz Deutschland bekannt: Tie deutsche Nation verlangt etwas von mir. Ich bin zur Zeit der einzige Vertreter des wahren Deutschtums. Gerichtsarzt Dr. Hoffmann erklärt: Zweifellos weise manches im Benehmen des Grafen auf Ueberschätzungs- i d e en hin. Man könne daraus aber noch nicht auf Geistessraukheit schlcetzen. Emen Antrag auf Beobachtung des Grafen in einer Irrenanstalt stelle er auf Grund des heute vorliegenden Materials nicht. StEmcw.-Rat Dr. Kneiting: NM. dcm Inhalt der Reden, nach iemem Hmweism auf seine göttliche Mission, nach >emen, vielfachen Beziehungen aus das Wort Gottes müsse man doch lagen, daß baeä andere Auftreten des Angeklagten damit nnv^embar yt Dteges pöbelhafte ga s s e nj n n genmäßige Geich impfe ans die Jude,! würde doch niemand anwenden der von einer göttlichen Mission überzeugt sei ffienn d« ^>°»U'bige begründete Zweifel an der Zurechnungsfähig- tat haben sollte, wurde ich eine Unterbringung in eine öffentliche Irrenanstalt aus sechs Wochen beantragen. e-ras Pückler (erregt-: Ter Staatsanwalt hat Ausdrücke gebraucht, wie „Gaiieniungen- und „pöbelhastcs Benehmen" üch »erlange daß der «taa t s an w al t s o so r t renosi'eif utenn er etn Ehrenmann, ift Wenn der Staatsgut nicht sofort retiojiert, behalte ich mir weitere Maßnahme^ V ° l(5taatSainvaIt Noelling erklärt, daß er felbstversiändlich mit seinen Aeußerungen nicht die Persönlichkeit des (>rafen Pückler, sondern mir die verschiedenen Redewendungen charakterisjeren wollte. Da sich ber Angeklagte mit diesen Erklärungen zufrieden gibt, so ist der Zwischenfall erledigt. ~ Der Gerichtshof beschließt: Das Gericht hat kerne Der- anlassung, an der Zurechnungsfähigkeit des AngeNagten Grafeit Pückler zu zweifeln. . Staatsanwalt Nocltina beantragt gegen Graf Pückler sechs Mmialc Gefängiiis, gegen Mitsching 1350 Mk. Geldstrafe. Nach einstündiger Beratung kam der Gerichtshof zu folgendem Urteil: G r a f P ü ck l e r wird wegen W i d e r st a n d s gegen die Staatsgewalt und Vergehens g e g e n d i e ö s f e n t- l i ch e Ordnung zu ü o n a t e n G e f ü u g u i s , M i t s ch i u s wegen derselben Vergehen zu 3 0 0 M a r k Geldstrafe ueriirteilti Bei der Strafabmessung komme erschwerend in Betracht, patz' Graf Pückler wiederholt wegen der gleichen Vergehen bestraft ist. Die Polizei ist leider in vielen Fällen nicht scharf genug vorgegangeu, um dem Unfug zu steuern. Es komme ferner in Betracht, daß Graf Pückler den gebildeten Kreisen entstammt, da er Offizier war, die Rechte studiert und vor allen Dingen, genügend gewarnt war. Die Roheit in seiner Ausdrucksweise ist um so schärfer zu verurteilen, da cs sich um einen gebildeten Manu, einen Edelmann handelt. Bei Graf Pückler hat sich der unbezähmbavc Haß gegen die Juden bald zu einer fixen Idee ausgebildet. In seinen Reden hat der Angeklagte fortwährend Bibelzitate bei der Hcnid, und zwar in einer geradezu gemein- schädlichen Weise. Graf Pückler spricht in einem Atemzuge von Christus, Nächstenliebe und „versluckster Bande^', „totschlagen und krepieren" Das schöne Wort: ,Liebet eure sttächsten" hat er bis jetzt noch nie zitiert. Aus diesen Gründen scheine nur eine Freiheitsstrafe als angeinesseiie Sühne, da die bisherige milde Bc- straiung nichts geholfen hat, es vielmehr immer schlimmer wurde. Bei Beendigung der Urteilspublikation springt Graf Pückler auf und ruft mit erregter und drohender Stimme dem Vor-^ sitzenden zu: „Sie werden die Folgen dieses Urteils tragen, w i r werden uns mit der Masse weiter sprechen!" Vors.: Herr Staatsanwalt, ich bitte, das Gesetz, welches eine derartig unerhörte Ungebühr und Unverschämtheit bestraft, in. Anwendung zu bringen. Staatsanwalt Wölling beantragt, eine sofort zu vollstreckende U n g e b ü h r str a f e von drei Tagen Haft über Graf Pückler, zu verhängen. Vors. Landgerichtsdirektor Kanzow gibt dem Angeklagten nochmals Gelegenheit, sich in e n t s ch u l d i g c n d e r Weise zu äußern. Dies wird jedoch von Graf Pückler verweigert, wenn nicht der Vorsitzende ebenfalls Vm'chicdenes znrückuehnie. Nach kurzer Beratung wird der Angeklagte wegen Ungebühr vor Gericht in eine sofort zu vollstreckende Ordnungsstrafe von drei Tagen Haft genommen. Kerlchtsjaal. Eine Duellaffäre zwischen dem praktischen Arzt Dr. mcd. Stanislaus Pohl und dem praktischen Tierarzt Hermann S t a h l m a n n , beide in Seelze wohnhaft, beschäftigte das Schöffengerick't Hannover. P. ist Oberarzt der Landwehr, St. £I>cructcrinäi der Reserve. Tie zwisck)en beiden seit Kaisers Geburtstag 1904 schwebenden Differenzen bilden feit der Zeit den Gesprächsstoff in Seelze und Umgegend. Der Ausgang des Streites ist ein gegenseitiger Beleidigrmgsprozeß, in dem in der Hauptsache einer dem anderen zur Last legt, daß er auf eine übermittelte Pistolensoroerung „g e kn i s f en" habe. Das Ehrengericht stellte seinerzeit fest, daß 'Dr. Pohl in keiner Weise unwürdig gehairdelt oder gar gekniffen hat. Seitens des St. war irgend eine Klatsck-geschichte, die ohne jede Berechtigung auf einem harmlosen Vorgang im Herrenklub zu Seelze auf- gebaut war, als Beweisführung für seine Beleidigungen ins Feld geführt worden. Trotzdem die Grnnd^osigkeit seiner Beleidigung leflgeftellt war, weigerte er sich, sowohl die Ehrenerklärung zu unterschreiben, als auch zum Zweikampf anzutreten. Dr. P. hat ihn dazu wiederholt auNorderu lassen. Es wurde feftgeftellt, daß St. als Veterinär keinem Ehrenrat untersteht, also keine Verpflichtung hatte, irgend welche "Rücksicht auf das Ehrengericht zu nehmen. St. will die entgegengesetzte Auffassung gehabt haben, weil er sich seiner Llngabe nach dem Bezirks ko mm andeur zur Verfügung gestellt hat. ^taljlmaini hat schließlich im Oktober v. I., nachdem Dr. P. beim Bezirkslommando um seine Entlassung emgekommen war mit der Begründung, daß er mit St. geselllchaftUch nicht mehr zusammen kommen könne, in Wirtschaften Uch M schweren Beleidigungen gegen Dr. P. hinreitzen lassen, irr hat Ausdrücke wie Lump und Schuft gebraucht und hat dabei die Behauptung ausgestellt, nicht er, soirdern Dr. P. habe gekniffen. Dr. P. hat nun andererseits, wenn er auf den Vorfall angeredet worden ist eine sachgemäße Schilderung des Tatbestandes gegeben und dabei bemerkt, daß Stahlmann gekniften habe. Der Vertreter des Tr. P. beantragte wegen der Schwere der Beleidigung gegen Stahlmann eine Gefängnisstrafe. Dr. Woltereck als Verteidiger des letzteren dagegen plädierte für eine geringe Geldstrafe. Das Gericht billigte Tr. Pohl den Schutz des 8 193 Str.-G.-B. (Wahrnehmung berechtigter Interessen) zu und erkannte gegen ihn .auf kostenlose Freisprechung In der Begründung des Urteils gegen Stahlmann hob es hervor daß dreier sich äußerst frivoler und leichtfertiger Beleidigungen Ichnldrg gemacht. Er l>abe die denkbar schwersten Vorwürfe acaen Dr- P-, erhoben Bcf Bcurlelluug der 'ß-ragc, ub der tawettaate belfere- Sinnt, also vcrtaunderisch gehandelt habe, fei Gericht zu der Annahme gelangt, dass der Angcktagte wahr-- sstsse S e?n' 12. Jan. Tie hiesige Strafkammer verurteilte den Arbeiter Utax Poloezek ftu 21/» Jahren iuckitbaiis itmS fünf ^hren Ehrverlust, weit er dem Rekrntcn äftapet tnü^beffen Einverständnis ein Glied des Zeigefinger s bei reck- ,)£We' um ihn dem Militärdienst Mic?8?ä«äeiLiomai?,S'“n^Vfea'3Cri!i,t ^urteilte den Mus- T°nzL°f^etL" «IgetSÄÖ CÜltem Bordineti gegenüber mehrfach disUvUnai-i?!^' j?em ^rgeanten M jlriieUttijtweguiig. grötzeie^Zah? von A r beit sfta e n versammelte sich eüie bock gelang es der Lchudmamisckatt v >scndlingertorplatz, ebenw als die Arbeitslosen ii* -iecn8e *u Zerstreuen, zu sammeln versuchten, (Pater auf anderen Plätzen Hei, ist Vas eine' Luft, Ö auch öie>«0'ji^telÄfCat9!c,'e,l! Nur soll man fnib Wiiltergefahreil ^und di! Q<\e\U ^ulterfreudeu Ö die Erkältung. Nun ©rflnrh C^Cf.n()v. ift »un doch labt sich bequem im iblnff ttny s aehie Sodener O bringen uns w« d.ein Di ±bet"n P°'°'°t unter- vergnügens lutscht w rü tänn bcS Wuttec- Vorbeugen ist' eben be!ta als Ä , f,t" 8" ertdlten. sind natürlich erst recht wenn v-r?„Sodener" Wtattm Rriihl’JAA 11 - °°""ugunge,t, Hefen ,u ma6igen vul)i tu)e UnwerMa»r°Vruckerei, Zchuistratze r Ocst.-Nng. Stsb. 1873/74 i.G. 100 flf. Ser. 311-330 unk. b. 1913 37. 10/, Deutsche Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 M. i. G. }auf80%ab8. 37- Hyp.V. 3f.4w/o gar. v. d.G.b. 1904 101.70 Lire 73.25 18 unk. b. 1908. 37, do E.-B.-Anl. do b. 1909 . do. do. M. 4*/, Bukarest 97.30 47, E. 24 unk. b. 101.80 do. Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 4 Wien Kommunal i. G. 89.35 M. provinzial.garant. Staatl. oder v. 1888 i. G. 4'1, d°. do. Kr. do. Lit. F. G. H. K. u. L. M. N. P. . . do. Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 Oest.-Nng.StaaSb. 139.90 Gotthardbahn. . Oest.Südv.(Lomb.) 17.50 Jtal. Mittclmecr . Lire Anatol. Eisenb. i. G. Prince Henri . . 100.70 ö-fl- 30.70 Standeshcrrliclie Anleihen. M. 106. 100.20 öfl.G. s- fl- 82.60 37, Frankfurt 5 7* 4 " Fürstl. 100.20 3 M. Lose. M. Reichsbank do. do. M. n Ruff. Consolid.-Anl. v. 1880 unk. b. 4 Bingen 136.50 M. ii. 81 Lit. A n.V Fr. Vereinsbank . DiSkonto-Gesellschast M. 600/1200 27- Pcs- M. 600/1200 v. 1900 i. B. 4 Freiburg Anrechtscheine u. 1884 abgest. 98. 37, Türk.-Egypt. Tribut Eiscnbahn-Renten-Bk. . Unverzinsliche Lose. 98.30 87. M. 99.80 Pcs. abgest. do. 1904 1899 unk. b do. v. 1890 v. Karlsruhe v. 1900 do. do. 1888 u. 1903 Lstr. Fr. Industrie-Aktien. do. Pfandbriefe 4 37t do. v. 1900 101.30 do. 98.50 unk. b. 1903 »7 do. 100.30 1905 4 i 98.50 98.50 903 i 103.30 1104.30 101.10 (tilgb.) 28, 30, 82 ii. 33 unk. b. 1913 v. 1902 Phönix Bergw. . unk. o. b. 1908 47, Offenbach Hilf. b. 1906 400 do. E. 341-400 unk. 4 do. E. v. 71 i. G. y/, do. u. v. unk. b unk. b. Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. 103.10 101.20 do. do. 4 4 4 4 4 3 5 5 3 do. do. ö. ft M. 63.50 64.10 12.20 100 80 100.80 88.50 88.10 89.50 89.40 3 3 37, 87- 37t do. do. do. de. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. unk. unk. unk. mit b. 1905 unk. b. 1906 Hilf, unk. unk. G. G. G. CM. G. G. S. S. b. b. b. 400 400 400 500 200 mitgeteilt von der 4 37t do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1901 v. 1883 M.1000 M.1000 M.1000 194.50 89.20 100.80 112.30 143.50 148.40 149.90 4 5 do. dv. do. CO. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. E. E. E. 412. 41. 82.80 36.70 3 37. 3 4 37- 3 4 4 37, 4 4 4 4 4 il/* 5 5 5 47, 4 4 4 4 4 4 4 4 5 amort. Rente do. Rente amort. Rente amort. Rente do. do. 1888 1897 87.10 103.10 101.65 100.20 100.40 87.20 100.10 98.50 89.20 84.50 4 4 4 37; 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. 1904 . 1905 . 1906 . 98 — 102.50 101 80 98.70 98.40 98.40 98.40 98.40 98.40 37- 4 37- 4 4 4 do. do. do. 4 4 4 4 37- ?7t 4 4 4 4 4 4 5 19 unk. 22 unk. unk. b. 1909 unk. b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 unk. b. 1907 b. b. b. b. 139.50 123.75 110.70 144.50 52.— 136.40 158.55 127.50 818.- 108.25 6 5 4 4 4 4 4 4 4 101.20 100.- v. 1903 v. 1897 . 1000 . 500 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest. u. Ser. 1—45 , 7 7 5 10 1% 119.70 144.60 196.90 144.80 185.90 99.80 99.80 102.20 99.90 99.90 101.80 do. do. Lstr. M. Kr. Lstr. Pes. Lstr. Pes. 101.40 96.90 91.40 47.60 50.70 106.80 94.40 66.20 66.10 Oberrhein. Bank Oest.-Ung. Bank Oest.-Ländcrbank Oest-Kredit-Ansta.lt . 37, dv. 37- do. 37, do. 4 4 4 4 4 37, 37, 0. fr. Kr. 95.- 95.86 9®Ä1 M. Fr. M. ö. fl. Fr u v. 1903 v. 1879 v. 1900 I E abgest. . IIIE unk. b.1905 105.90 100.95 92.60 öfl.G Kr. 4 4 37, 37? 4 37- 37t 37- 37- 4 37, 37, 4 37- 37, 87, 11 47, 6 87t 7 5 0 9 77- 4 57t 1912. 1912. 1905 . 1908 . 1912. 4 4 3 37. 37- 37- 37- 37- 37, 37- 37- v. 1890 v. 1893 ö. 1896 v. 1897 v. 1903 do. do. Lissabon Moskau 1905 1910 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911. abgest do. do. do. do. v. 1900 v. 1901 v. 1895 v. 1898 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 102.70 101.30 98.50 98.50 98.50 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r. 3 Ser. 4 unk. b. 1905 unk. b. 1908 Fr. M. E. 23 unk. E. 17 unk. E. 18 unk. do. do.' do. Lstr. M. Lstr. M. Lstr. M. M. Tlr. M. Fr. Ungar. Kreditbank Unionbank (Wien) Wiener Bankverein do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 500 500 Fr- Fr- 0.(1.200 o. fl. 200 ö. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 4 37. 98.60 88.50 4 37, 4 4 4 37. 37- 37/ rA 4 äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. 37, 37- 37t unk. b. 1906 abgest. . . do. einheitl. Rente (conv.) . . do. Staats-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steucrfr. . 4 37- 3 Tlr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b.fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 500 Tlr. 40 101.20 97.— 49.40 102.60 33.- Rndolf .... „ i. do. (Salzkgtb.) sts. i. G- do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 do. Ser. 69*82 unk. b. 1904 . do. Kommunal Rbl.! Lire M. 37, 4 37- 4 4 4 37, 3 Brünn-Rs. 72 Staatsb. v. 83 I—VIII Em. IX Em. v. 1885 abgest. Lit. M V. 1891 . v. 1894 ...... v. 1891/92 (abgest . n. 1898 v. 1902 unk. b. 1908 40 43 46 14 Letxte Div. 6.18 87t 57. 9 12.95 4 8 0 0 57; 6 unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 Staats-Anleihen. a. Deutsche. Reichs-Anleihe abgest. . (Ergänzgs.-N.) „ v. 1895 stf. i. G. 1901 1888 1895 1898 98.40 99.30 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 5 87« 4 7 47, 67 2 9 6 8 9 67- 7 7 7 89.40 89.- 90.10 80.05 73.30 99.30 99.20 101.30 77.60 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . 236.30 108.— 129.90 193.90 158.85 107.30 113.50 202.50 156.20 95.20 120.10 129.20 107.50 21910 106.30 117.45 115.— 213.80 103.20 9830 99.20 102.60 99.— u. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30-33 98.50 98.— 98.- 100.70 102.— 102.25 102.70 100.10 103.— 100.10 101.— 102.20 99.70 100.70 95.90 90.70 103.35 100 25 99.80 89.80 100.30 101.50 99.- 46.40 do. v. 1902 unk. b. 1910. do. v. 1896 119.10 104.30 100 10 100 — 100.— 104- 89.80 89.80 VOT1. Div. 5.47 87- 5 2 12.95 37t 77t 0 0 4 6 ß. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. i. G. i. G. 100.70 1 102.50 101.20 1 97.20 ! 97.20 ! 97.90 1 99.80 „ Donau-Regulierung . . 37.Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. 99.70 95.— 101.30 101.30 102.10 99.80 94.90 95.25 96.50 100.50 101.50 97.- 97.- 98.— 101.- - 101.- 101.60 102.- 102.60 95.70 97.- Russische Südost 97 steuerfr. gar. . do. 98 unk. 1909 stfr. gar. 37,0 Neapel staatl. gar. Stockholm v. 1880 . Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 12. 3amuir 1005. Provinzial- und Communal- Obligationen. Rhein-Nasi.- 1305.50 Rhein. Stahlwerke । 194.2a Riebeck Montan . 221.50 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . v. 1902 untilgb. b. 1908 (vr. Pommr.) abgest. SO0/, abgest. 80°/t 3^/,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 "" ' Ser.301-310unk.b.l908 Brest. Diskontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 Heidelberg v. 1901 . do. v. 1894 . Homburg v. d. H. . Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. .1 v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . Badische Anleihe v. 1901 uuk. 1909 do. von 1892 u. 94 , Russische v. 1866 . . . 27,Stnhlweißenb.-Raab-Graz do. Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . . 1000 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 v. 1903 unk. b. 1910 do. do. v. 1902 St.-Rente St.-Anl. v. 1899 . . . Anl. abgest do do Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 190 do. do. v. 1899 . 473 Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.Ll05v.84 4 do. do. 00. „ • • 4 Fürstl. Solms-Braunfels v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37’ Gräfl. SolmS-Laubach abgest. . . 3*/o Fürstl. SolmS-Lich 37„ Gräfl. SolmS-Rödelheim . . . - Wittgenstein-Hohenstein . . 37, Kreuznach v. 1898 37„ Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37j Limburg abgest Ludwigshafen v. 1890 u. 92 . . . . v. 1900 unk. b. 1906 . . Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wcchselbk. s. fl. 500 Berliner Bank ... M. 1000 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . - do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Josef . . i. S. 200/1000 ' GricSh. Elektr. ' 249.50 „ Albert ...1 264.50 Elektr. Böse . . j 78.50 „ Allgcm. Berlin 231.50 „ Lahmeyer . . 125.90 „ Schuckert . . 136.— „ Siem. HalSke 1 175.— „ Untern. Zürich I 157.75 KuustscidcFft.a.M. 468.— Masch. Kleyer. . 269 - (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.. «. Wechselt,. Tlr. 100 . . M. 600 27.0 do. do. 475 Oest. Silber-Rente 47, do. Papier-Rente 4 do. Gold-Rente . Franks. Hypothek.-Dank do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mittetd. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mittcldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 -- “ - M. 1000 do. S. 29 mit b. 1906 do. S. 45 (tilgb.) . - Laudw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P . . • b. Ausländische. L Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 do. do. 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 17i, Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 13£ do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... 37t 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . ~ ~ unk. b. 1905 . berliner Körfe. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bcrgb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hvsch. Eisenw. . Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Beigdau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wostkämm. "Nordstern Kohle . Obcrschlcf.T.'Änd. 37t 4 Mannheim 101.- 101.60 102.30 101.50 100.- 97.20 97.20 98.- 99.- 99.10 100.70 100.70 101.80 103.- 9b.- | 5 Ungar.-Galizische . stf. i. 4 Vorarlberg . . „ i frankfurter Hörst Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. w Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rctteumcyer M Stern(Oberr.) „ Wergcr . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895. 5 do. do. v. 1896. 47, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte . . . . 37, do. privil 37; 4 Fulda v. 1901 Ser. I 37, do. v. - 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals? steuerfr. gar. 404/2020 öo. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 O6ste de Minas stfr do do. (Schutz-Vcr.-Cert.) Porig. E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salouique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 27„ Jtal.stl.gär. E.B.Ser. A-E.i.G. . . 4 Jtal. Mittclniecr steuerfr. i. G. . . 27t0 Livornes. Lit. C. D. u. P/2 500 Sard. See. stfr. gar. I u. II . . Sicilianische steuerfr. i. G. v. 1889 do. „ i. G. v. 1891 37» do. do. 37, do. do. 47z Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I Verl. äl25 do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 8 unk. b. 1905 . 47; — -- 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043 r Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . do. do. unk. b. 1907 . do.......... 37, bo. - 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 31/ do. v. 1903 unk. b 4 1 Nürnberg v. 1899-1901 . 37, 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Bk. 372 37; Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . . . 37, Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . . 4 Babenhausen (Hessen)....... 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . . 37, Bamberg v. 1888 372 Berlin v. 1886/92 ' — v. 1899 1. v. 1881 conv v. 1888 conv v. 1895 . . . 4059 r v. 1898 Prag-Dux . . . Raab-Oed -Ebenf. do. do. v. 91 do. do. v. 97 Dtsch. Luxemb. r. 100 472 do. r. 102 472 Eisenb. Rentenbank 4 do. do. Bremer St.-Anl. v. 1888 .... do. do. v. 1892 .... do. do v. 1902 unk. b. 1912 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 4 37t 4 37, do.' 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 v. 1901 unk. b. 1906 abgest...... v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... v. 1902 Ser. II unk. b v. 1901 unk. b. 1907 . v. 1887/89 .... v. 1896 unk. b. 1901 . v. 1903 unk. b. 1914 . 37io do. 4 do. 37, do. 3 do. 37, do. v. 1899 4 ' Wiesbaden v. 1900 unt b. 1905 4 37, Saison^Ausverkaui dauert bis zum 31. Januar. beginnt am 16. Januar und bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. ich bei meinen anerkannt billigen Preisen noch 259 s äO5 Prozent ! Puppen und sämtliche Spielwaren um hiermit ganz zu räumen zu jedem annehmbaren Preise. Die Bestbestände aller Winterwaren werden zu Auf alle übrigen Artikel ohne Ausnahme vergüte BÄMSSeBBBKMa Warenhaus A. Goldschmidt Schulstrasse 6 Gs®ss®bi Schulstrasse 6 Mein diesjähriger Bekanntmachung. In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverordneten - Ver- /ammtung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mk. bemeßenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden. Gießen, den 5. Januar 1905. B1’/* Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bauhoiz-Versteigerung. Dienstag, den 17. Januar d. Js., vormittags 9 Uhr cmsangend, soll im Lang-Gönscr Gemeindewald, Distrikt „Haide" nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 186 Kiefernstämme von 15—30 Ctm. Durchm., 5—15 Mtr. Länge = 70,00 Fstm. 2 Lärchenstämme von 15—30 Ctm. Durchm., 5—15 Mtr. Länge — 1,09 Fstm. 350 Fichtenstämme von 15—32 Ctm. Durchm., 9—19 Mr. Länge ----- 150,00 Fstm. 130 Fichtenderbstangen von 15—32 Ctm. Durchm., 9—19 Mtr. Länge = 8,00 Fstm. Rompf. 268 10 !;ach mit dem Jägerpfad werden versteigert: Bii/i ----- 25,86 8 3 46 53 Horn. 257 Km- M NMch-Nnsteizerimz 103 60 Das Bürgermeisteramt. Bn/t rm Kiefern-Rundscheit, 2541 Der Bürgermeister: Schneider. 264 12 21 1 300 56 36 4 15 145 379 525 170 Rmtr. Kiefern von 2,5 — 3 — 3,5 Mtr. Länge. Die Zusammenkunft ist auf der KreiSstraße Lang-Göns- Holzheim an der Landhöhe. Lang-Göns, den 13. Januar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-GönS. Ban- «S ÄOIz-LerßeiMU der Kläglichen Hvelfölstccei Arnsburg. Mittwoch den 18. Januar, nach Zusammenkunft Uhr vormittags an der Kreuzung der Straße Lich—Butz- I. Stämme: Eichen, 2,7—13 m lang, 23—65 cm Dchm. — 43,47 fm, Holzversteigernng. Mittwoch den 18. d. Mts. werden aus dem Lützellindener Markwald, Distrikt Hahnenkopf und Schanze versteigert: Stämme: 10 Kiefern von 24—39 Ctm. Durchm. und 5—7 Meter Länge — 5,22 Fstm.; 40 Fichten von 13 — 31 Ctm. Durchm. und 10—16 Met. Länge = 11,86 Fstm. Derbstangen: 512 Fichten mit 34,22 Fstm. Reisstangen: 265 Fichten mit 8,37 Fstm. Knüppel: 2 Rm. Elchen: 2,5 Mtr. lang, 130 Rm Kiefern, (Hiervon 6 Rm. 3,5 Mt. lang und 36 Rm. 3Mll lang) Reisig: 2270 Eichen Durchsorstungswellen, 1OOO Kiefern- Wellen und 1280 Fichten-Wellen. Stöcke: 33 Rm. Kiefern und 14,2 Rm. Fichten. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Distrikt Hahnenkopf auf der Frankfurterstraße bei der Sandgrube. Groß-Rechtenbach, den 11. Januar 1905. (^e,18uJam^e"£unf!: P mn ÖP-Penröber Weg, Kreuzungs- Punlt Altenberg-Pftngstweide. Annerod, den 11. Januar 1905. ^roßherzogliche Bürgermeisterei Annerod. . _ bett 16. Januar werden im Distrikt Haide des Kirch-Gon,er Gemeindewaldes versteigert: 58 Kiefem-Stämme = 32 cbm, Schnittholz, 30-46 cm stark, bis 8 m lang, Kiefern-Stämme = 43 cbm, etwas Schnittholz, meist «... Bauholz, bis 29 cm stark, bis 17 m lang, Fichten-Stämme = 23,39 cbm, Bauholz, bis 15 m lang, bis 26 cm start. Lärchen-Stamm == 0,65 cbm, 37 cm stark Ficht-n.Derbstangen = 24 cbm, meist Sparren, Leuholzer, r ' . Kirch-Göns, den 11. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Kirch-Göns. Nern. Holzversteigerung. Donnerstag den 19. Januar 1995, von vormittags 9V8 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeinde- Wald in den Abteilungen 4 Pfingstweide, 10 Kleingeheeg 'Und 14b Neurod nachoerzeichnetes Holz versteigert werden. Brennholz: 19 Rmtr. Buchen Scheit und Knüppel 13 , Birken-Knüppel 194,6 , Eichen-Knüppel 65 , Ktesern-Knüppel 280 . Buchen-Wellen 3120 Eichen-Wellen 1620 Fichten- und Kiefern-Wellen 40 Rmtr. Eichen-Stöcke Kirschbäume, 4—11 m lang, 24—37 cm Durchm. ----- 1,89 Im, Kiefern und Lärchen, 8—22 m lang, 18—39 cm Durchm. = 10,16 im, Pappeln und Linden, 5—10 m lang, 26—38 cm Durchm. = 1,79 fm, Fichten, 9—20 m lang, 11—33 cm Durchm. — 12,25 fm. II. Stangen: Eichen, 1,22 fm, zu Deichseln und Längwieden geeignet, Fichten I. Kl., 13,07 fm, Sparren, / II. „ 22,72 „ Leiterbäume, Gerüststangen, „ III. „ 18,37 „ Latten. III. Werkscheit: 2 rm Eichen. Jagdverpachtung. Mittwoch, Den 1. Februar l. Js., vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus die hiesige Gemeindejagd, bestehend aus zirka 778 Hektar Wald- und Feldjagd auf wertere 6 Jahre unter den in den, Termin bekannt gewacht werdenden Bedingungen vergeben werden - bemerkt wird, dass die Grenze des Jagdgebietes ' , Stunde von der Bieberthalbahn entfernt liegt und daß ein vorzüglicher Wildbestand in dem fraglichen Bezirk zu beobachten ist. Frankenbach, am 10. Januar 1905.' . Kiefern- und Fichten-Stöcke. JBemerit wird, daß die 2 Meter langen Eichen-Knüppel lucht zum Ausgebot kommen. Buchen, 3—13 „ „ 30—49 rm Kiesern-Nutzknüppel, 3 m lang Zusammenkunft vormittags 10 Uhr' auf der Kreisitrane P.hl.Göns-Ebersg°ns. Das Holz lagert meistens an der Straße und an Wegen zunachp der Straße an autec Abfahrt. Auskunft und Stammholz-Verzeichmsse durch den Forst- wart Nern dahrer. u 1 Bekanntmachung. Zur Bekleidung armer Äonfirmaudeu zu Ostern 1905 ist die Lieferung von 1. fertigen Knabenanzügen aus schwarzem Cheviot 2. schwarzem Kachemir »u Mädchenkleidern 8. farbigem Flanell zu Unterröcken zu vergeben. Angebote unter Beifchluß von Mustern — auch zu dem für die Knabenaruuae »u verwendenden Futter sind biß zum 1. Febr. d. IS. beim städtischen Armenamt, Neuen Baue 25, einzureichen. Die Angebote sollen die Firma nicht erkennen lassen. Dieselbe ist vielmehr auf besonderem Zettel in verschlossenem Briefumschlag den Mustern beizufügen. Gießen, am 11. Januar 1905. Die Armen-Deputatton der Stadt Gießen. Curschmann. B13/1 LmMgsmein für junge Milchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 mjb 7 Uhr nachmittags im Saal der Kleintinderschule. Äie Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen. Um 4 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Erzählung. Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Wir laden zur Teilnahme freundlichst ein. Der Vorstand des Sonntagsvereins: D6/i Dr. Naumann, Kirchenrat. Effekten-Notizkalender pro 1905 für Besitzer von Wertpapieren. Wichtiges Handbuch für jed. Kapitalisten etc., wird kostenfr. versandt. An- und Verkant von Effekten in allen deutschen und ausländischen Börsen. KV Spezialfach.- Goldminen- u. Amerikanische Eisenbahnaktien. Lombardierung von Effekten zu coulantest. Bedingungen. Reklamierung von Incometax und Nachlasssteuern. (Estate duty) Emil Seckscher & Co., tS*“ Hamburg I, Gr. Bleichen 29. s1u/1 W 63 256 Tanzlehrer. ranzH«r$o$ berr. Den geehrten Teilnehmern an dem Tanzkurfe des Herrn Roese zur gefi. Nachricht, daß ich im Einverständnisse mit dessen Witwe den Kursus zu Ende führen werde. Als langjähriger Tanzlehrer und Leiter der Kurdälle in Bad-Nauheim, sowie als Schüler der Königlichen Balletmeislerin Fräulein Balbo zu Wiesbaden, hoffe ich, das in Herrn Roese gesetzte Vertrauen auch meinerseits erfüllen zu können. Ter Unterricht wird fortgesetzt von nächsten Montag ab in der seitherigen Zeitsolge und in denselben Räumen. Gießen, den 13. Januar 1905. Hochachtungsvoll W. Will SSSÜS Wint-rschiche ” Freundliche Einladung zur Haupt-Konfereur der oberhefstfchen evangelischen Kemeinschasten am Sonntap ".Januar, »ach», 2 Uhr und abcuds 8*,. Uhr in der Turnhalle an der Nordanlaae. ®iefeen'roerber;1*einige° Sieher vmtmg'n"^" Stadtmifsion m -----------frei fär Jcd-rma«». °165 BZ • Offenbacher Kaiser Friedrich Quelle vollwertiger Ersatz für rachmger Wasser Weisel, Sunncnst।ässe