Nr. 59 Freitag, 10. März 1905 155. Jahrg. WWM «MM *« feM* M «EckaA Dt- „etttw ratter* ®«to btr ote-me «öchenMch b-igeteg«. Dc *W b I** »X«*|W*i ***«M d**rei Gießener Anzeiger ******** «• Maa 6* Minta u*»»=3ta6«6t«t*«L e. last«, Itriiaftton, *pwhtttou «. C Freitag 1 Uhr. Schluß 5% Uhr. KeMcher Landtag. R. B. Darmstadt, 9. März,. Tie Sitzung wird um 9y4 Uhr eröffnet; das Haus -etzt die gestern abgebrochene Debatte über die Gießener Schulangelegenheit fixet Geh. Oberschulrat Nodnagel nimmt zuerst das Wort: Tr. David hat gestern bemängelt, daß wir uns gegenüber seinen Informationen skeptisch verhalten haben. Daran hatte er selbst Schuld, denn er hat am 14. Febr. gesagt, daß er seine Informationen nicht iw Lehrerkreisen gesucht und nicht aus Lehrerkreismt erhalten habe. Hätte er gesagt, daß sie indirekt ausi Mehrer kreisen stammen, hatten wir sofort die geeigneten Schritte getan und viel Reden tixire erspart geblieben. Dr. David hat an die Art meiner Mitteilungen von gestern allerlei Betrachtungen geknüpft. Nachdem die Regierung auf Grund genauester Prüfung des Materials zu dem Ergebnis gelangte, daß kein Grund zu einer Untersuchung vorlag, durste ich es woh-l nicht als meine Aufgabe betrachten, dem Hause alle Einzelheiten vorzulesen, das wäre Oel ins Feuer gegossen. Ich,' durfte mich vielmehr für berechtigt halten, das auszuscheiden, was auf subjektivem Urteile beruht und nur das vorzutragen, was auf objektiven.Tatsachen beruht. Ich durfte alles das ausscheiden, was von den Herren selbst als minderwertig bezeichnet wurde und nur alles als schwerwiegend Bezeichnete vortragen. Auch hier dürfte noch ausscheiden, was nach» Aussage der Herren selbst längst erledigt und beigjelegt war. Dr. David könnte der Regierung dankbar dafür sein, baß sie ihm in seiner nicht ganz b e h ag lichen Situation euren Ausweg offen gelassen habe. David hat gelegentlich der ersten Debatte gesagt, er würde, wenn seine Anklage sich als ungerecht erweise, nicht anftehen, z,u revozier en. Ich habe ihm nun eine goldene Brüche- gebaut, für die er dankbar sein sollte. Wenn wir in erster Linie das Interesse daran gehabt hatten, einen taktischen Vorteil über Dr. David zu erringen, hätten wir nur das gesamte Material vorlesen brauchen. Uns mußte aber der Charakter der Sache höher stehen, und die Rücksicht auf die Jugend. Dr. David hat ferner Einzelsälle zur Sprache gebracht, die ich unrichtig berichtet hätte. Demgegenüber verlese ich die Aussagen der betreffenden Herren selbst über diese Punkte. (Die Aussagen erweisen Die Richtigkeit der Regierungsausfüh-rungen und stellen die Angelegenheit als harmlos und a b g e t a n hm. Erncge Ausdrücke sind überhaupt nicht gefallen.) ^ch mug nach wie vor auf das tiefste beklagen, daß hier eure Anklage erhoben wurde, völlig haltlos, dre eure Cr- schütteruua hervorgerufen hat, die vielleicht noch lange jeit nachzittern wird. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, üaß die Erörterungen eine heilsame Folge haben werden, daß sie in zukünftigen Fällen zu einer gewissen Selbst- LoMrolle und Vorsicht führen mögen. Ps hat sich ergeben^. daß verschiedene A;. rr.äswtt . . ....s.chsungcn von Aeußerringen zu Mißständen -und Mißtätrgletten führten, und daß die Kollegen Urteile über einen -Direktor sorgfälttg vor dem Drucke bewahren sollten und davor, daß sie in falsche Hände fallen. (Beifall.) Abg. Dr. Buff bemerkt, er müsse dem Redner voll beipflichten; er sei der Meinung, daß in diesem Falle Dr. David am besten geschwiegen hätte. Es hat sich ergeben, daß hier viel Lärm um nichts gemacht worden war. Auch alles, was Tr. David vorbringen konnte, waren höchstens Reibereien, und Dr. David hätte sich verpflichtet fühlen müssen, zu erklären, erhübe sich geirrt oder sei getäuscht worden und falsch vorgegangen. Die Kammer habe doch sicherlich besseres zu tun, als sich tagelang mit Sachen zu befassen, die durchaus privater persönlicher Natur sind. Redner warnt nachdrücklichst davor, daß eine solche Tendenz in der Kammer sich breit mache, in der ein Abgeordneter das, was irgendwo und irgendwann einmal passiert sein soll, hier zur Sprache bringt und über persönliche Angelegenheiten tagelange Debatten hervorrust. Abg. Reinhart: Wir genießen als Abgeordnete Immunität und können nicht verantwortlich gemacht werden, wenn wir hier im Hause ein Unrecht begehen. Das sollte uns aber die Verpflichtung auserlegen, dieses Recht auf Immunität n i ch ttzu miß b rau ch en. Wenn Dr. David nach den Mttteilungen der Regierung sich davon überzeugt hat, daß seine Anklagen haltlos sind, so hätte ich erwartet, daß er hier öffentlich zum Ausdruck bringt, er sei hintergangen oder getäuscht worden. Wenn ein Mann, der im öffentlichen Leben steht, einen anderen vor der Oefsentlichkeit angreift, so muß er es auch übers Herz bringen, daß er, wenn er getäuscht war und sich getäuscht hat, diese Anklage öffentlich zurücknimmt. Abg. Tr. Buff hat aus die Interpellation des Abg. Köhler hingewiesen. Auch er hat Beamte angeklagt, aber er hat, als er sah, daß er sich im Irrtum befand, dies hier im Hause öffentlich erklärt und seine Anschuldigungen, zurückgenommen. Ich glaube, daß es auch außerhalb dieses Hauses einen besseren Eindruck machen wird, wenn Tr. David seine Anklage zurücknimmt. Abg. Tr. David erwidert, er sei nicht in der Lage, zu erklären, daß er getäuscht oder hintergangen worden sei. Seine Quelle stamme auch nicht aus Lehrerkreisen und sei unantastbar. Auch ein Mitglied dieses Hauses habe die Regieruna aus die Zustände in Gießen hingewcesen und doch sei nichts in der Sache erfolgt. Uebrigens seien ja niut seine Hintermänner bekannt geworden, man möge sich doch jetzt an diese halten. Es sei festgestellt, daß der Direktor alte erfahrene Lehrer in Gegenwart der Schüler bloßstellte; auch habe der Senior der hessischen Lehrer, Pros. Stamm erklärt, daß evwührend seiner Dienstzeit mit Direktor Schiller nicht so oft gekränkt worden sei, wie in der kurzen Zeit seiner Zusammenarbeit mit Direktor Schädel. Ein Gier eingebrachrer Antraa auf Schluß der Debatte wird von der Mehrhett des Hauses abgc- lehnt. Abg. Dr. Schmitt erklärt, Abg. Reinhart habe wohl der großen Mehrheit des Hauses aus dem Herzen gesprochen. Redner legt dem 'Abg. Dr. David ebenfalls nahe, jein Unrecht öffentlich einzugestehen. Tas gehe nickch datz derselbe jetzt einfach die Verantwortung auf seine Hintermänner abwälze. Gegenüber dem Recht der Immunität habe der Abgeordnete auch ein gewisses Nobile officium zu beobachten, er dürfe den Schutz der Redeftecheit nicht mißbrauchen. Hier handle es sich für ihn nicht um Parteien oder Politik, sondern er wünsche, die unglückseliges Debatte in friedlicher, vernünftiger Weise zum Abschluß zu bringen. Auf einige Bemerkungen des Abg. Ulrich erwidere er, daß er sich in dieser ganzen Frage in der aw- ständigen Gesellschaft mit dem Äbg. Reinhart und derj großen Majorität des Hauses besinde und sich darin sehr wohl fühle. Ministerialrat Tr. Eis e n hu th wendet sich entschieden! gegen das wiederholte Verlangen des Abg. Dr. Davids einen Einblick in die Akten der geführten Untersuchungj zu nehmen. Die Regierung müsse verlangen, daß man ihren Worten glaube. Weiter protestiert Redner gegen! die Unterstellung, als ob die Gießener Lehrier bei chrer: Vernehmung eine gewisse Zurückhaltung beobachtet hätten; die Vernehmungen seien aus ihren Dienslieid erfolgt. Wenn Prof. Stamm einige mißmutige Aeußerungen über den; Direktor machte, so dürfe man doch nicht gleich schwerwiegende Schlüsse daraus ziehen. Zu chm, dem Redner^ habe einmal ein alter Kottege gesagt, es sei eine Art allgemeines Meilschenrecht, über seinen Vorgesetzteu zu räsonnieren. (Heiterkeit.) Dies Hin- und Hertragen vow unmutigen Bemerkungen sei doch eine recht gefährliche Sache. Abg. Noack führt aus, er habe vor 1—H/2 Jahren einen anonymen Brief aus Gießen mit Schmähungen über^ den dortigen Gymnasialdirektor erhatten und nach seinen) Ermittelungen in Gießen auch gehört, daß die Mehrzahl der dortigen Lehrerscyast mit den Ausführungen des, Briefes einverstanden sei. Daraus habe er er)t dem Herrn,' Staatsminister und dem Herrn Geh. Oberschulrat No^d- nagel davon Mitteilurig gemacht, ihm auch gleich bemertt, daß sich aus der Sache ein „Fall SchMel" zu entwickel» scheine. Geh. Oberschulrat Nodnagel giebt die Richtlgkert dieser Rickteilung zu, und bemerkt, daß er sie wohl auf einen damals cmgegangenen anonymen Brief bezogen habe, der auch eine genaue Untersuchung zur Folge halte. Abg. Ulrich meint, es (ei doch aus den ganzen Vei> Handlungen zu ersehen, daß in Gießen unhaltbare Zustände gewesen seien, daran änderten alle Rabulistereien der Jurilten nichts, und etwas anderes habe auch Dr. Daoid nicht behauptet. Man habe in der Schul-Abteilung gewissermaßen emc Vogel-Strauß-Politik gespielt und die Sache wuchs sich so weil aus, bis sie oor die Kammer kam. Abg. David ycwc nur den Mut gehabt, In das Wespennest zu greifen, und man sehe ja, wie die Wespen aufgeflogen seien. Ministerialrat Dr. Eisenhuth bemerkt, er nehme nur noch einmal daS Wort, um zu protestieren gegen die Vorwürfe des Vorredners, als habe die Negierung Kenntnis von den Vorgängen gehabt, aber nichts getan, sonder eine Vogcl- straußpolitik getrieben. Tas sei unwahr. Als Abg. Noack von den Dingen in Eichen der Schulabteilung Mitteilung machte, war ihr auch schon daS anonyme Schriftstück direkt aus Gießen zugegangcn. Sie habe sofort in Gießen weiter nachgeforschi und sestgcstellt, daß man cs hier mit einer ganz gemeinen Fälschung zu tun hatte; der Name war gefälscht und der anonyme Urheber ein Gesinnungslump. Auf Grund einer solchen Infamie leite er keine Untersuchung ein, die überweise man dem Staatsanwalt (lebh. Bravo!) Abg. Tr. Buss erhebt entschiedenen Protest dagegen, daß sich die Herren von der Gegenseite gewissermaßen als Wohlfahrtsausschuß etablierten und wendet sich dagegen, daß hier im Hause die persönlichen Verhältnisse der Beanrtcn öffentlich breit getreten werden. Abg. Reinhart: Alles, was vom Abg. Dr. David hier über die Zustände in Gießen gesagt worden ist, hat sich aus Grund des umfassenden Zeugenmaterials als absolut unhaltbar herausgestellt. Und wenn ich an Stelle deS Ab- geordn. Dr. David stände, so würde ich den Mut haben, das Vorgcbrachte auch offen zurückzunchmcn (Zustimmung). Das erwarte ich von einem Manne! Es ist sehr zu bedauern, daß wir hier mit solchen Dingen unsere kostbare Zeit vergeuden müssen! (Beifall) Abg. Ulrich polemisiert in erregter Weise gegen den Vorredner. Auch er und seine Freunde würden als Männer genau so handeln, aber sie seien durch die Regierungsdarlegungen nicht überzeugt worden. Die Beamten seien langsam zu seiner Partei herübergekommen, nachdem sie ein» gesehen haben, wie da drüben (zu den Nattonalliberalen deutend) ihre Interessen gewahrt werden. Staatsminister Rothe bemerkt, der Vorredner habe a. a. davon gesprochen, wie Beamte brutalisiert und von ihren Vorgesetzten schlecht behandelt würden, so daß sie sich an ihn wenden müßten. Herr Ulrich möge ihm nur solche Fälle angeben und die Namen nennen, dann werde er schon dafür Sorge tragen, daß sofort Abhilfe geschaffen werde. Damit ist die Besprechung der Interpellation erledigt. Es "folgt die Besprechung der Alifrage der Abgg. Dr. Schmitt, Molthan u. Gen. inbetrcff deS Kohlenlontors. In der jetzt gedruckt vorliegenden Regierungserklärung heißt es zmn Schluß: Als ein Mittel gegen eine die Volkswirtschaft schädigende Preisbildung kann cs angesehen werden, wenn ein Staat, der sich hierzu finanzkräftig j^enug fühlt, durch Erwerb von Kohlen- bergwerken oder durch Sicherung eines uraßgebenden Einflusses in der Verwaltung in die Preisbildung selbst einzugreifen sucht. Ob dagegen eine Syndikatsgesetzgebung des Reiches gerade auf dem Gebiete der Kohlenförderung- die als Ausfluß des Berg- redtfv landesrechtlichcr Regelung Vorbehalten ist, Aussicht auf Erfolg bietet, erscheint um)o zweifelhafter, als die bisherigen Erörterungen in der Ocffentlichkeit brauchbare Vorschläge wegen des Inhalts eines einerseits wirksamen und audererseils die Gefahren und Schäden von ^usnahmemaßregeln auf dem Gebiete des Handels- und Gcwerbernltts vermeiderrden Gesetzes nicht gezeitigt haben. Jedenfalls glaubt die Großh. Regierung, nachdem erst am 28. Februar int Reichstag der Staatssekretär des Innern selbst die unheilvollen Folgen übermäßiger Trustoildungen, gleichzeitig aber die Schwierigkeiten emos gesetzgcberiscyen Eingreifens betont hat, zunächst die weiteren Maßnahmen und Entschließungen der Reichsregierung abwarten zu sollen." Abg. Molt Han gibt in der nun folgenden Besprechung seiner Befriedigung darüber 9(u§i)rucf. Er glaube, die Zeit iverde nicht mehr fern sein, da man den Gedanken einer Verstaatlichung der Kohlenproduktion nicht mehr zurückdrängcn oder vor deffen Durchführung zurückschrecken werde. Es sei zu erwägen, ob vielleicht die süddeutschen Regierungen es sich angelegen sein lassen sollten, auf den Ankauf von Zechen bedacht zu sein und mit deren Erwerb vorzugehen. Redner spricht noch den Wunsch aus, die Staatsregicrung möge im Bundesrat dahin streben, eine reichsgesetzliche Regelung des Syndikatswesens in die Wege zu leiten. Abg. Reinhardt schließt sich den verschiedenen vom Vorredner gebrachten Anregungen an. Ein Zusammenschluß des UntcruehmertapitalL könne so lange als gerechtfertigt gelten, als er die Rücksichten auf die Allgemeinheit und deren Wohl nicht außer Augen lasse; aber der jüngste große Berg- arbeitcrstreik habe dargetan, daß sich leider Kapistalisten- gruppen ihrer Pflichten gegen die Allgemeinheit nicht bewußt eien. Redner geht aus die Verhältnisse beim Bergarbeiterstreik näher ein. Abg. Ulrich polemisiert in seiner bekannten Manier gegen den. Kapitalismus. Das Haus genehmigt dann noch einige Vorstellungen und Gesuche um Gnadengehalt, resp. Gewährung einer monatlichen Beihilfe. Darauf schließt die Sitzung um halb 2 Uhr. — Nächste Sitzung Freitag früh 9 Uhr. Heute nachmittag fand eine Besichtigung des Museums und des Hoftheater - Umbauc8 durch die Kammer^ Mitglieder statt. und Verkehr. Volkswirtschaft. Märkte. Gießen, 9. März. Ter gültige OchsenmarkL hatkv eilten Vorrat von ca. 150 Stück Gangvieh. Schweres Fahrvieh fehlte, und einige Reflektanten konnten hierin ihren Bedarf nicht decken. Am Markt waren nur sehr sckxine Mittel- und leichte Tiere, für welche sich zahlreiche Käufer aus den benachbarten: preußischen Provinzen fanden, die ziemlich gute Preise zahlten. Gehandelt wurden pro Paar Gangochsen 1. Sorte 800—880 Mk., 2. Sorte 700—775 Ml, junge, 2chjährige Fahrstiere 600—660 Mark. — Auf dem S chw e i n e m a r k t standen ca. 600 Stück Tiere zum Verkauf. Ter Handel entwickelte sich zu Beginn des Marktes langsam, besonders wollte das Geschäft in Ferieln nicht ziehen, Dbl|cl;ion die geforderten Preise nicht sehr hoch waren. Tie Nachfrage nach Emiegschweinen war zur Mitte des Marktes sehr stark, sodaß jm allgemeinen die Verkäufer mit dem Absatz leidlich zufrieden waren. Bezahlt wurden für jüngere Ferkel 28 bis 30 Mr., kräftigere Tiere 40—50 Mk., Springer 60—70 Mk., Einlcgjchweiire 80—120 Mk. pro Paar. Bis aus wenige Paare Ferkel wurde der Markt geräumt. Nächste Markttage: 21. und 22. März d. I., am zwecken Markttage auch Krämermarkt. § Gedern, 8. Marz. Gestern und heute ,anö unser Petri- markt statt. Infolge der ungünstigen Witterung war der gestrige Schweinemarkt sehr unbedeutend, die Preise sehr hoch, der Handel schleppend. Ferkel, 8—10 Wochen alt, lasteten pro Paar im Durch- schnitt 35—40 Mk., sogenannte Einleger erster Qualität 80—100 Mark. Fette Schweine wurden mit 47 Pf^. Lebendgewicht und 60 Psg. Schlachtgewicht per Pfund verkauft. [1 Marburg, 9. Mürz. Auf dem heute hier stattgehabten Sckweinemarkt gingen bei lebhafter Nachfrage die Pretse sehr in die Höhe. Man bezahlte für 4—6 Wochen alte Ware 3-—40 Mk., für 4—6 Monate alte Läufer 60—70 Mk. und für Mastschweine je nach Größe und Qualität 80—120 Mk. per Paar. Tie Zufuhr belief sich auf 780 Stück, die bis zum Schluß des Marktes auch größtenteils umgesetzt wurden. Kpenbayn-Zeitung. — Neue Zugverbindungen. Minister v. Budde machte neulich im preußischen Abgeordnetenhause Mitteckungen über eine Anzahl neuer Züge, die der Sommerfahrplan bringen wird. Ein Schnellzugspaar soll verkehren von Berlin — Kassel —Gießen nach Frankfurt a. M. und Basel mit Einschluß in Gießen über Koblenz und Trier nach M e tz. Ein weiterer Schnellzug, der über Berlin—Eisenach nach Frankfurt fährt, geht nachmittags von Berlin ab und ist abends 11.35 in Frankfurt. Ein neues Schnellzugspaar verkehrt weiter von Köln überSiegen — Wetzlar — Gießen nach Frankfurt a. ,M. Endlich erwähnte der Minister das neue Schnellzugspaar Kassel — Hannover — Bremen- Geestemünde, weiter die Schnellzüge Magdeburg—Hamburg und Frankfurt — Heidelberg. Nicht Genutz-, sondern braucht der menschliche Organismus, wenn er den großen Arbeitsanforderungen auf die Dauer erfolgreich widerstehen soll! Die geforderten Eigenschaften solcher Nahrungsmittel heißen immer wieder großer Nährwert und leichte Verdaulichkeit. 3n Knorrs f)aferpräparaten und Suppenmeblen besitzen wir vorzügliche Fabrikate, die nicht nur wohlschmeckend sind, sondern denen nährende und gesundheitsfördernde Bestandteile in reichem Maße innewohnen. Niemand darf deshalb unterlassen, Knorrs Haferpräparate weitgehendst zu verwenden; dieselben sind in allen einschlägigen Verkaufsstellen erhältlich. CO «so Sö Vti CD ’Ä) 2 Co ! 2 CD o ~ <6 •"c. Iv rm 2'.cS* s -rr «- => o - Co 3 tr — CD 2 — ~ = 2 21. 2 " 'S* o* <5 "o = o - 2 - co — — 2 2 =* 2 CO 2- Co % « er CT CT 2,^0 ss-L- 5 ■X’ 2 C 2?. Ä r-, CD —. » S" ; rs % SL* u CO o o — e- 22 cm 2. = 'S*® 2. er co 2 2. e-_ O» <7~ S a « o 2* e gt- — 2^5 o 2 O q ■ ~ 2 £ S, -§’ @ — C7- 2=5 er ■r1 _ 27* CT = sS* T CD — e 2 «■> —D, LH Co ck> Q ^8* — 2 —• CT' er 2 2 S=’ 2 O: ~ % L r-sZ B cf. £> & — f-° 2Z z; -e z. ä ‘ TS’s 2 & 4»; —' 2 S = c r 2 "L IO er O — er LZ p- 2 «7- C,c“ ■ S". 2 ~ _ ^^2 et c 5 f/, 4 C 33y- 4 33V- 3'/, S3V1 J* 4 4 37, 4 4 4 : 4 F i < 7Jfti 4 4 1 60, i», 36* 4 i Kursblatt des Gießener Anzeigers t>om y. Mävz |905 £ Oest.-Ung. StSb. 1873/74 LS. 98.70 Brünn-Rs. 72 ftf. 100 do. unk. b. 1906 abgest. Trier v. 1901 unk. b. 1906 abgest. 3*/, 3*/, Bayr. E.-B -Anl unk. b. 1906 1907 Hyp.B. Zf. 4% gar. v. b. G. b. 1904 E.-B. u. Allg. Anl. . Lire do. do. Landeskultur-Rente 98 60 500 do. M. Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1 909 v. 1899 4'/, 4059 r v. 1902 97.15 2043 r unk. 1011 Russische Südost 97 ficiterfv. unk. Wcstd. Bdkr. Sächsische Rente Wien Kommunal i. G. 1908 89. Ser. 4 M. Staat!, oder vrovinzial-garant. v. 1888 4‘l, do. do. 1*4 Bosnien it. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. do. do. Lit F. G. H. K. u. L. 99 s . 65 70 M. N. P . . do. Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 102. - Lire 88.70 L G. do 101.45 4*4 Oest. Silber-Rente ß.fl. 116.30 29.50 Standesherrlichc Anleihen. (conv.) r. 102 do. M. 4*/a Eisenb. Rentenbank do. 101.80 öfl.G. 26 97.80 s.st 83 60 Wittgenstein-Hohenstein 4 Fürst!. 3 4 do. M. 98.60 373 do. Verzinsliche Lose. M. 153 *y>. i. G. v. 1891 do. 8*4 4 Babenhausen (Hessen) . . M. 98.40 do. do. Nuss. Consolid.-Anl. v. 1880 87.75 143.40 io M. 373 Darmst. amort. ob 1907 Fr. 27, Span. ausl. Rente v. 1882 abgesi Pes. Anrechticheine u. 1884 abge 37, do. v. 1882 nicht abgest do. Eisenbahn-Renten-Bk. . do. 98. Unverzinsliche Lose, do. 84. 175.6-1 44.80 M. 75.50 U. Außereuropäische. 44.80 4 Homburg v. d. H. 107.50 tun. G.-Anl. v. 1887 . Pes. 1904 v. 1899 do. do. abgest. 1890 v. do. do. 1888 n. 1903 Lstr. Industrie-Aktien. Egyptische unifizierte Fr. do. 6 169.50 abgest. 80°/c 99. 99. 1903 104.10 v. 1899-1901 101.80 b. 1913 unk. v. 1902 28. 30, a. b. 1908 unk. 47a Offenbach b. 1906 unk. v. 1889 i. ®. v. 1891 i. G. 400 do. do. do. Rente tT. 1894 . Rente v. 1898 . v. v. do. do. 1888 1897 unk. unk. unk. 1905 1906 . 500 . 200 do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. 500 500 3 3 4 3*4 3 unk. b. unk. b. b. 1902 b. 1908 b. 1906 99.- 98 60 98.60 37, do. 37, do 4 4 4 do. do. . do. Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30-33 M. 1000 M. 1000 M. 1000 M.1000 Tlr. 100 dv. dv. do. do. do do. 37, r- dl), do. b. v. 89.80 79.20 4 4 5 4 4 4 4 Erlangen 4 Freiburg v. 1903 v. 1879 o. 1900 unk. b. unk. b. v. 1889 v. 1891 111.20 109 70 101.75 90.60 89.30 do. do. do. do. do. do. u. 34 unk. b. 1907 it. 41 unk. b. 1910 unk. Hilf, unk. 101.80 99.- 4 4 4 4 37, Hyv. do. do. do. do. Ser. 301-310 unk. b. 1908 Ser. 311-330 unk. b. 1913 unk. unk. unk. unk. unk. b. b. b. b. b. 6 5 4 4 4 4 4 4 4 37, 4 37, 3 37, 8 6 5 5 4V, r- M. ö. ft. 98.— 102.80 98 80 98.60 98 60 Golthardbahn. . Ztal. .Mittelmcer Auatol. Eisenb. . Prince Henri . . 77- 0 0 4 6 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Regulierung . . 37,Goihaer Präm. Pfandbr. I do. Bk. unk. unk. unk. unk unk. unk. unk. Lstr. Pes. Lstr. Pes. Lstr. M. ö.fl. Kr. bo. S. do. S. do. S. do. S. bo. S. do. S. do. S. do. S. conv. conv. 101 - 101 4<' 99.20 46.40 98 30 98.30 100.- v. 1903 v. 1896 Lstr. M. Kr. 69 — 68.10 14.85 101 40 101.40 100.V 100 10 do. Pavier-Rente do. Gold-Rente. do. einbeitl. Rente do. Staats-Rente 51.60 105 60 ö.fl M. 5. fl. it. 17 iinf. 1910 unk. b. 1905 . Rente 1881/88 . Rente i. G. v. 1893 90.30 90.40 87.70 37, 37, (Straßenbahn, v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v 1901 Abt. II. it. in 89 20 104 20 103.35 85.80 101.10 74.60 do. cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 . . . äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. 100.50 90.20 102.40 98.— 93.45 Fr. Fr. 4 " 4 37, 37, 3 4 4 M. 600 1200 M. 600/1200 öflG Kr. Lstr. M. Lstr, M. 3*4 37, 37, 3'4 37, v. 1899 v. 1900 v. 1901 V. 1895 v. 1898 unk. b. 1905 1908 M. Tlr. do. do. do. do. v. 1888 convert. v. 1897 v 1902 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 . 1000 . 500 . 1000 gar. . 102.50 101 50 Meininger Präm. Pfandbr. Ocsterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . u. 1894 . . v. 1891 Lit. H mitgeteilt von der Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. 29 unk. b. 45 (tilgst.! 2 12.95 4 8 0 0 57- 6 dv. i Pfdbr. do. do. do. do. do. do. M. Fr. ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 . M. 600 , s. fl, 350 99.60 101.80 99 20 101.90 101.90 99.10 do. do L'O do. do do. 1909 1911 1913 1905 1907 102.40 100.55 100.7U 1884 1888 1895 1898 M.1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 600/1200 t. D. i. G. r- 4 Oest. E.-B. St. Sck.-Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 85.- 105.- 79.10 75.50 75.— 101.20 102.15 112.— 84.35 87.90 |. v. 1991 v. 1886 v. 1895 4 5 47, 475.50 415.— 153.60 199.45 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 89 20 101 30 104.40 100.20 100 40 88.10 89.90 100.50 3*7, do. 3*4 do. 3*4 do. v. 1896 p. 1898 102.50 102.- 98.60 do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser.lunk. 1910 do. do. Rbl Lire M.I 101— 101.50 99 30 89.70 St.-Anl. v. 1899 An!, abgest. . . do do 4 37. 73.50 103 10 76 10 103.70 102.20 104.40 73.30 119.80 105 30 101 - 100.70 100.10 105 20 37, 3*/2 3'4 4 4 4 1888 1892 1902 unk. b. 1912 4 ' 4 4 3 37, 100.25 98.50 90.20 84.70 98.40 99.30 Hyp -K red.» Per. abgest. r. ä 105 do. S. 15-19. 21-2'6, 35, 36 it. 38 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 b. 1908 b. 1909 b. 1912 b. 1912 b. 1905 b 1908 b. 1912 4 4 4 4 4 37i 3 . ö. fl. 150 . ö. fl. 150 101.- lOl.Gri 101.30 102.- 97.— 97.- 97.— 100 90 94.90 v. 1891/92 (abgest . v. 1898 v. 1902 unk. b. 1908 Fr. M. Bank-Aktien. . M. 1000 3000 60.5(1 140.60 158.70 129. 395.- 330. - 114. 101 5". 32. io ßerliuer Korse. Miesenbach Bergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. 2t. Luxemb. Bgm. Elektr.Lichtn.Kraft Esckweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpcner „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Hnmbold Masch.. Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Jiorbb. Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.« Rhein. Stahlwerke Ricbcck Montan . Schalfer Grube» Schlei. Berg« Wegclin & Hübner Westeregeln Alkali BereinSbank . Ti Skonto-Gesell sch ast Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 'n 135.70 135 6' 374.- 37.41 95.50 95.80 96.75 243.50 109 95 131 50 192.25 158.60 106.50 118.- 209 50 159 80 95— 123 60 129.30 110.60 218 — 107.50 118.30 120.10 Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Prenß. Bodenkreditbank do. Hyp.-Akt.-Bk. M. bo. v. 1902 unk. b 1910. do v. 1896 . fl.7 . fl.7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f.fl.7 Fr. 10 S, fl. 100 ö.fl. 100 . s. fl.7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 o. fl. 100 Lire 30 Fr n E 18 E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 141 i) 127 - 115.50 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Na'ld. f. Ttschl. S. I-V M.300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200 3*4 Kasse! abgest. . . 3*4 Kissingen n. 1886, 4 Köln v. 1900 . Provinzial- wnd ConimunaL Obligationen. 4 4 4 4 4 87, 3 4 37, 37, 3 37, rz- 4 87, 3 4 » 4 87, 3*7, 3 3 4 Pfälzische .... 3*4 do 37, Südd. Eisenbahn-Ges« privil. . . . garantierte . 4 b? 4 4 33. 3*/, 3*4 31/, Reichsbank Frankfurter Bank Badische Bank . do. do. 102.50 101.20 100.50 99.60 9 s.60 98.60 96 80 85.50 87.25 89 50 102 90 101 80 do. do 37, 4 4 3*4 3'4 3*4 3*4 4 ' 108.05 96.— 68.40 68.30 4*4 ö*4 Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, /conv Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. 3 Ocsterr. Lokalb. lverstaail.) . . Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere .... 142 1' 17.7. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 3*4Köln-Mindeiier .... 3*4Lübecker v. 1863 . . . 2*4Lütticher v. 1853 . . . 3 Madrider abgest. . . . 128.40 143.50 202.25 148.— 189.70 Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. v. 1901 unk. b. 1906 abgest v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... V. 1898 .... v. 1902 Ser. II unk. b v. 1901 unk. b. 1907 . v. 1887/89 .... v. 1896 unk. b. 1901 . v. 1903 unk. b. 1914 . do. do. 2*4Sinblweißenb.-Raab-Grai . do. ex. A. Sch. 145.20 154.— 155.50 101.- 103,- 102 8 102.'-> 100.20 103 5 5 100 "0 102.2 I 103 100 ' j 101 ! 95.0 do. do. do. l P. . . v. 1898 unk b. Jnvest-Anl. . . unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . b. b. b. 32 3*4 do. do. 105.— 99.40 89.90 2000 r b. 1913 1000 v 4 do b. Ausländische. I. Europäische. v. 1900 unk. b. 1911 . i. B. v. 1900 unk. b. 1905 8*4 5 2 12.95 Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Hyp. «Köln, S. 1 unk. b. 1904 v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v 1903 105.40 102.— 95 50 107.30 103 60 97.50 50.80 103.- 36.25 4 3*4 3*4 3V, 3 37, 4 3*4 1904 1905 1906 100.05 93 40 101 — 102.50 101.20 97.30 97.30 97.80 99.80 105.- 100.35 100.30 101.10 101.60 102 30 101.50 100.20 97.20 97.20 98.— 99.- 99.10 101- 101.— 101.80 103.— 95.50 amort. do. do. amort. amort. 101.50 99.60 99.70 99 50 99 40 99.40 99.50 99.50 99 50 64.7 5 244 5 122.75 334.- 101.5 129.- 255.- 225.25 220.8(i 210.10 228.— 121.— - ö.fl. . M. 3*4 do. v. 1899 ...... ' " Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 3*4 Zürich v. 1889 .... 6 ' Stadt BuenoS-Aires v 1892 3*4 3*4 4 Fürstl. Solms-BraunselS v 1880 3*4 do. do. v 1886 3*4 Gräfl. SolmS-Lanbach abgest. . 3*4 Fürstl. Solms-Lich 3*4 Gräfl. SolmS-Rödelbeim . . . Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf.g. Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 do. do. r. 101 79.50 295.30 93.40 163.75 126 50 159 — 120 50 143.30 37, 3'4 3*4 3*7 5 Bulqar. Tab Anl. v 1902 i. G. 164O Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1’4 do. Monovol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente 3*4 do. 4 Nürnberg 1913 . . 1908 . . 1913 . . it. 33 (tilgb. 1906 . . do. do. do. do. do. Consols do. do. do. do. bo. do. Gießen do. do. do. do. do do. do. do do. do. do. do. do. do. do. 9t TUI. do. do. do. 99.65 1100.— I 89 50 101.30 79.90 98.60 101.70 98 60 98.60 98 00 98 60 99.— 101.- 99.25 Frnnklarter Lörse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kemp ff . . „ Mainzer Akt. „ Rettcnmcyer „ SternlOberr.) „ Wcrgcr . . Zements. Karlstadt Chciu. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br „ Gricsh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lahmcyer . . „ Schlickert . . „ Siem. HalSkc „ Untern. Zürich KnnstscideFft.a.M. Masch. Klcycr. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchlcich. Hanib.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . 4 do. 98.80 98.80 98.80 98 80 98.80 100.45 Württbg. Bankanstalt Bcrcinsbank AnSbach-Gnnzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländischc . . Freiburger . . . Genua .... Mailänder . . , Mailänder . . . Meininger . . . Neuchatcler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Veneüancr . . . 102.— 102.— 90.60 101.90 101.90 90.70 104.20 100.25 100.60 90 80 101.70 100 35 100.- 90.80 100 10 1- 0.10 87.80 103.40 5 5 2*46 Ital.stl.gar.E.B Ser. A-E i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. 2*46 Livornes. Lit. C. D. 11. D/2 4 Sard. Sec. st fr. gar. I u II 4 SicNianische steuerfr. t. G. 4 do. „ i. G 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 bo. „ i. ®- do. . ®- bo. E.». 71 1. G. Oest -Ung.Staasb Oest.Sndb.'Lomb Oest. Nordwcst . do. B . Raab-Odenb. . . 31 40 43 46 44 do. bo. 1903 3*4 do. do. Ser. 2 u 3 unk. b. 1905 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 ... 4 4 3 5 5 do. 1 do do. Kovenhag do. do. München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 166.- 243.- 126.- 259.25 121.- 188.21 157.- 267.61 123.- 170.10 800.25 196- 226.- 580.- 385.76 186.- 277.78 Ungarische do. do. do. 99.70 95.50 101.50 101.50 102.- 100.25 95.50 95..'0 96.75 100.75 101.50 97 — 97.55 98. 101 101.2 101 ■ 102. 102...u 95 >p 97. 384O Neavel staätl. gar. Srockbolm v. 1880 do. Cüdwcst stsr. gar. 408/2040 Nyäsan-Koslow steuerfr. gar . . do. Uralsk steuerfr gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 abgest. 1878 u. 83 abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 it. 88 . . . 3*4 Jura-Bern-Luzern gar. 3*4 Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 102 60 99- Staats-Anleihen« a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. Franks. Hyvothek.-Bank do. Hyp.-Krcd-B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (GreizlAu. B.M. IO00 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 do. do. St.-Rente do. v. 1908 steuerfr Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. do. b. 1896 steuerfr. Vor«. 'Letzte! Div. 1 Dlv. | 5.471 6.18 do. do. Preußische do. do. 3*4 do. 3*/. do. 3*4 do. 3*4 do. 264.- 172.- 173.- 136.50 277.50 132.- 239.50 104.50 130.- 452.2( 144 9( 262.50 293.- 90.60 241.7.5 144.- 142.60 190.75 184.- 532.- 290.- 214.80 207.- 144.60 115.80 Portg. E. B. v 86 Baira Baixa 4*/, do. v. 1889 I. Rg. do. v. 18s9 II. Rg . . . Tlr. 100 . . Tlr. 100 . . ö. fl. 100 . . Tlr. 100 H Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . b.fl.100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 - - Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö.fl. 500 . . Tlr. 40 alt K. Rbl 100 alt. K. Rbl 100 Nheinprovinz AnSg. 20 11. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 . . 11 4*4 6 8'4 7 5 0 9 101.— 97.— 97.— 101.30 99.75 95.80 Aktien ausländischer Transport- Anstaken. 3*4 Schwedische v 1880 abgest. . v. 1890 . . . 3'4 Schweiz. Eidg. (A.-G.) nnk. b. 1911 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Heidelberg v. 1901 3*4 do. v. 1894 Argent. do. do. do. do. do. do. ho. do. do, do. do. do. 99.90 99.90 99.35 96.05 94.95 89.20 3*/, Türk.-Egypt. Tribut do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10 m do. I E abgest. do. HIE unk. b. 1905 11 4 6 6 5 6*4 9 7'4 4 5*4 5 4% 10 0 4 5 88/4 4 7 0 5 8 8*4 6*4 7' 7 7 4 5 5 4 4 do. Frk., Hyv.-Bk. 4*4 Eisenwerke Lollar r. 102 . 4*4 Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . do. do. Hessische do. do. do. do. Isenburg-Büdingen . . Isenb.u.Büd -Birstein v. 1887 3*4 Hess.Landes-Hyp.Bk. Ser.I u H unk 1909 3*4 do. do. Kommunal Ser lu.H unk. 1909 4 " Nassauische Landcsb. Vit. Q do. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Bingen do. do. do. do. Da verso Obligationen. Buderus r. 103 ...... Ttsch. Luxemb. r. 100 4*4 Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 Ser. 3 abgest v. v. v. v. ö.fl Kr. M. Fr. Pes. Lstr. Rudolf .... „ t. do. (Salzkgtb.) stf. i. G . Ungar.-Galizische . stf. i. S. Borarlberg . . „ i. S. do. do. do. dc. Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. n E 3*/, do. 4* 't Bukarest Rumän. do. do. do. do. bo. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . do. unifiz. v. 1902 Ser. III . do. Svezifiz 3*4 3*4 3*4 3*4 4 4 4 4 4 4 4 Salonique-Coustant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 Ptandbriefe. 4 Ser!. Hyp.-Dk. (vr. Pommr.- abgest. 806/c do E -B -An!. . Bremer St.-Anl. v. Badische Anleihe 0. 1901 unk. 1909 do. von 1^92 u. 94 (Banks.Handelu Indnstriel Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt -11. Wechselb. Tlr. 100 ’ ' ' . . M. 600 3'4 U. 3*4 do. abgest. Lit. M v. 1891 b. 1894 5'4 5 6 10 1*4 4.30 5 8? 7 4*4 6*/2 9 6 8 9 7 7 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . • 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. • • 3'4 do. „ 10, 12-16 il 24 3*4 Hess. Provinz Oberbessen . . . .3*/, do. , do. Starkenburg . . . 3*4 Frankfurt tu M. Lit. N u. Q abgest. '* R abgest. 3*4 Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 3*/, Bamberg v. 1888 . . 3'4 Berlin v. 1886 92 . . " ~ nnk. b. 3*/ 3*4 Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 3*/. Neustadt a. d. H. v. 1889 . . v. 1903 unk. b. 3*/, Kreuznach v. 1898 3*4 Lahr v. 1889 ....... 3*4 do. v. 1902 ....... 3*4 Limburg abgest.. . . • • • • 4 Ludwigshafen v. 1900 unk. 6. 1901 an dö v. 1896 .... 31/ do. v. 1903 nnk. b. 1908 4 3 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . . 3*4Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 3*4 do. do. - -- --- - - - — 3*4 do. do. 3*4 4 Fulda v. 1901 Ser. I do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . - • do. do. Lit. N-P Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 141-250 . . . S. 251-340 unk. b. 1905 S. 841-400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest. u Ser. 1—45 . 3*4 4 Worms 4*/, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . 6 Chinesische Staats°Arü. v. 1895 5 ? 3*4 3 5 5 3 Bayr. Bank (Münch.1 abg. M. 1000 do. Hyp.- it. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner Bank ... M. 1000 do. Handelsg. . M. 500,1000 do. Hyv.-Bk'. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 Bresl. TiSkontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 4 Pmch. Hyp°Ih°!m-A!l..Bk.^ sv°/<,°bg do 2*/,^Sstdita>. (Merid.l Sr.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 3*4 Gottbardbabn .... abg. v. 79 Lit. U it. 81 Lit. A u.V 3*4 Württembg. v. 1875—80 abgest v. 1900 . . . . 3*4 ... . 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 b. 1903 unk. b. 1910 4 do. do. m 4 Oest. Süd (Lomb.) stf. t. G. Karlsruhe v. 1900 do. v. 1903 do. v. 1897 3*4 Offenburg b. 1898 unk. b. 1904 4 ' Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 4 do. b. 1901 " ' ---- 3*/, do. v. 1883 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 3*4 do. v. 1902 untilgb. b. 1908 4 ' 4*4 Gr». Henckel Hg. v. Tonn r.äW5ö 84 4 do. do. 00. „ • • 1887 stf. gar. - - Franz-Joses . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . - 3*4 3'4 3*4 Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . 3*/s Aschaffenburg b. 1888 . . . 4 " Augsburg b. 1901 unk. b. 1908 244