Nr. 130 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Dienstag 13. Juni 1905 Grfchrtttt D-lltz mit VuSnahm« btl Sonntag». Die .Sletzev« LmaMendlStter- werden dem ^Anzeiger viermal wSchenlltch betgelegt Der Greift!-* taaöo)trt* «icheint monatUch einmal. Gießener Anzeiger Notattansdruck and Verlag bet Srüht'lcheW UniverfttLLLdruckerei. 9t Lange. Dietzen, Redaktion,Expedition ».Druckerei: Schulstr.K, Del. Nr. 6L Leiegr^LUrr. i Anzeiger Dietzen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Völkische Wochenschau. DteHochzeit des deutschen Kronprinzen wurde in der Woche vor Pfingsten mit einer Reihe von großen Festlichkeiten gefeiert. Wie immer bei festlichen Gelegenheiten, hielt der Kaiser eine sehr eindrucksvolle Rede, und am Samstag richtete er an den Berliner Oberbürgermeister Kirschner folgende KabinetLSordre: „Nachdem der Festjubel verrauscht ist, der die Feierlichkeiten M Vermählung meines SohneS, des Kronprinzen, und insbesondere der Einzug feiner erlauchten Braut in meine Haupte und Residenzstadt Berlin begleitet hat, drängt es mich, meinem aufrichtigen. Danke Ausdruck zu geben für die freudige Teilnahme, welche die Stadt Berlin und ihre Bürgerschaft in den verflossenen Tagen in so erhabener Weise bekundet haben. Ich habe mich außerordentlich gefreut über die ebenso großartige wie geschmackvolle Gestaltung der historischen EinzugS- und Feststraße, die prächtige Ausschmückung der öffentlichen und privaten Gebäude, sowie die musterhafte Haltung des Publikums. Das herzliche Willkommen, mit dem meine geliebte Schwiegertochter begrüßt wurde, die sympathische Aufnahme meiner hohen Festgäste in Berlin und die mannigfachen freudigen Zurufe haben mich von neuem erkennen lassen, welch begeisterten Widerhall daS Glück meines Hauses in den Herren der Berliner Bürgerschaft findet. Ich ersuche Sie, den städtischen Behörden und der gesamten Einwohnerschaft Berlins meinen wärmsten Dank für alle Kundgebungen treuer Anhänglichkeit bekannt zu geben. Berlin, 10. Juni 1905. gez. Wilhel m." Der Kronprinz und die Kronprinzessin erließen folgende Danksagung: „Aus Anlaß unserer Vermählung sind uns aus ollen Teilen deS deutschen Vaterlandes, auS allen Kreisen der Bevölkerung eine Fülle herzlicher Glückwünsche dargebracht worden. Dieselben haben unS wahrhaft erfreut, und danken wir hiermit aufrichtigst allen Denen, welche unserer so freundlich gedacht haben." lieber die Ausschmückung der Stadt Berlin an den Festtagen haben die hervorragendsten Kunstkritiker Berlins sehr wenig Rühmliches zu melden gewußt. Die kurzen Worte des Kronprinzenpaares aber hätten wahrlich besser stilisiert werden können. Kardinalerzbischos Kopp, der ein HochzeitSgeschenk des Papstes in Berlin überreichte, spann in einer Ansprache an den Kaiser den Faden geschickt fort, den er in seiner Straßburger Rede ausgenommen hatte. Roms Haupt reckt sich allenthalben hinter und Über dem Thron deS Kaisertums hervor. Wer aus Anlaß deS Festes eine Amnestie erwartet hatte, wurde in seiner Hoffnung getäuscht. Dagegen erhielten zahlreiche Persönlichkeiten des Jn^ und Auslandes glänzende Auszeichnungen. AuZ dem Grasen Bülow wurde ein Fürst Bülow. Die aufrichtigsten Freunde des vierten Kanzlers des neuen deutschen Reiches unterließen es, Vergleiche zu ziehen zwischen den Leistungen eines Bismarck, Blücher und Hardenberg um Preußen und die großdeutsche Sache mit denen des verantwortlichen Staatsmannes unserer Tage. T^e „Norddeutsche" weiß jetzt zu melden, daß dem jüngsten Fürsten sehr zahlreiche Glückwünsche zugingen. Kaiser Franz Josef, der Prinzregent von Bayern, der Großherzog von Baden, König Eduard, der König von Sachsen, der König von Serbien, oie Großherzöge von Mecklenburg-Str elitz und von Sachsen-Weimar- Eisenach ic. ic. sandten Glückwünsche. Von freundlichen Kundgebungen ausländischer Staatsmänner verzeichnet das reichsoffiziöse Blatt die oes Grafen Goluchowski, des Grafen ^amsd^rff, des rumänischen Ministerpräsidenten Canta- cuzene, der Minister Jonescu, Tittoni, Sturdza, Koloman Szell. Es fällt auf, daß der Name des Großherzogs Ern st Ludwig nicht genannt wird. Während der Berliner Hosfeste nahm die Marokko- fr a g e eine Wendung. Der Sultan erließ an die Vertreter der Mächte in Tanger ein Rundschreiben, worin er die einseitige Lösung der marokkanischen Frage durch Frankreich als unmöglich und den Verträgen zuwiderlaufend darstellte und alle Signatarmächte der Madrider Konferenz von 1880 zu einer neuen Marokko-Konferenz nach Tanger einlud. Hiermit war Delcassä und mit ihm Frankreich vor die Frage gestellt, ob sie mit den Waffen in der Hand ihren Willen dem Sultan aufzwingen sollten oder nicht. Wie die Stimmung in Frankreich zurzeit ist, geht daraus hervor, daß Delcasss zum Rücktritt vom Ministerium des Auswärtigen gezwungen wurde, und Rouvier übernahm selbst die dauernde Leitung der auswärtigen Geschäfte Frankreichs. Wie Rouvier in der Marokko-Frage weiter zu verfahren gedenkt, ist noch keineswegs sicher. Im letzten Ministerrat trat eine nur sehr geringe Neigung für die Marokko-Konferenz zutage. Auch Rouvier wünscht doch sehr, diese Konferenz vermieden zu sehen; man ist dafür zu anderen, ziemlich weitgehenden Zugeständnissen bereit und hofft daß Deutschland auf der Konferenz nicht allzu schroff bestehen werde. _____ Der Empfang der französischen Sonderge- sandtschaft am Berliner Hofe mußte zu allerhand Gerüchten herhalten. Kaiser Wilhelm soll den General de Lacroir zunächst äußerst kühl empfangen haben In den letzten Tagen aber wurde die französische Sondergesandtschast vom Kaiser mit ausgesuchter Zuvorkommenheit behandelt und wiederholt nach Döberitz eingeladen. Jetzt hat die Gesandtschaft Berlin verlassen und ist nach Paris zuruckgekehrt cy~ einer Depesche des Berliner Korrespondenten des „Petit Parisien" die die Resultate der Sondergesandtschast sehr günstig beurteilt, heißt es, die höchste politische Persönlichkeit nach dem Kaiser habe ihrem Sekretär folgenden Satz diktiert: „Die Aussöhnung scheint^gesichert, und sie wird herbeigeführt werden." Dem „Figaro aber wird aus Berlin gemeldet: _ t ö x . „Di- französisch- Offiz-r^MAnung 6„t trotz d-r Li-bmswiirdigkett, womit man sie überhäuft-, wahrgenommen, iroB der Kaiser und seine militärische Umgebung über die Ursachen der Schwächen unseres Heeres und unserer Flotte genau unterrichtet sind. Vielleicht darf man dieser genauen Kenntnis die saft unversöhnliche Haltung Deutschland m der letzten Zeit zuschreiben. Seit Deleasses Sturz hat die Spannung nachgelassen. Trotzdem haben Berufene» aus ihrem Berliner Besuch diese Folgerungen abgeleitet. Wir müsse n u m 1 e d e n P reis unser Heer stärken und unseren Oberbefehl um- 9CrtftänLn'2Itfon8 XIII. von Spanien hat in Paris zwei Attentate glücklich überstanden und ist in Frankreich recht gefeiert worden. In England langte der junge König bei strömendem Regen an. Auch dort wurden die üblichen Trink- sprüche gewechselt und bei jeder offiziellen Gelegenheit bemerkte man auch den Herzog von Eonnaught mit seinen Töchtern, von denen eine als die »ukünftige Braut des jungen Königs galt. Doch der König ist inzwischen von England abgereist und die Verlobung ist nicht zur Wirklichkeit geworden; daS ist um so ausfallender, als der König noch kurz vor seiner Abreise von Spanien einem ihm gegenüber offen ausgesprochenen Wunsche, daß er sich bald vermählen möge, nahe Verwirklichung verheißen hatte. Die Innere Politik des deutschen Reiches ruhte während der letzten Woche und des Pfingstfestes vollständig. Nur bei uns in Hess en beginnt sich das politische Leben wieder zu regen, wie stets zur schönen Sommerzeit, wenn sonst über allen politischen Wipfeln Ruh ist. Tie zweite Kammer tritt bereits morgen, die erste Kammer am 21. Juni zu einer Tagung zusammen, hauptsächlich zur Beratung und Beschlußfassung über die Wahlrechtsvorlage und die in Verbindung mit der Revision des Wahlrechts von 21 Mitgliedern der ersten Kammer beantragte Vermehrung der Budgetrechte dieses Hauses. Wir hoffen noch immer auf eine günstige Lösung der Wahlrechtsfrage. Die Hamburger Wahlrechtsvorlage hat in der Hamburger Bürgerschaft eine größere Mehrheit gefunden, als man hätte glauben sollen. Der erste Teil, die Einführung einer Klassenwahl, fand sofortige Zustimmung; der zweite Teil, die Art der Klassenwahl, wurde in Kommissionsberatung genommen. Die Vorlage zeigt, wie wenig weit die politische Bildung im neuen deutschen Reiche vorgeschritten ist, und wie sehr Jnteressenwirtschaft, der Ausfluß eines kalten Materialismus, über die Forderungen der Gerechtigkeit und Humanität, der Wissenschaft und stÄr- nunst triumphiert. Die Wahl in Hameln-Springe brachte den Sieg des Nationalliberalen HauSMann, der 4000 Stimmen mehr erhielt als sein sozialdemokratischer Gegner. Die Welfen haben sich bei dieser Wahl ganz eigenartig aufgeführt. Ihre Parole, Wahlenthaltung zu üben, motivierten sie damit, daß sie keiner der beiden konkurrierenden „revolutionären" Parteien ihre Stimmen geben könnten. Daß die Natio- na lliberalen zur Abwechslung einmal als „revolutionäre" Partei bezeichnet wurden, pmßte als gelungener Witz gelten. Bezüglich der Reichsfinanzreform verlautete letzter Tage, daß keine Tabaksteuer in Aussicht genommen sei, daß dagegen eine ReichS-Biersteuer unbedingt kommen werde. Man wird gespannt sein zu erfahren, ob man sich in Bayern neuerdings zu diesem Projekte anders gestellt hat als früher. Von den Beschlüsien deS Welt-Agrarkongresses in Rom ist nicht viel bekannt geworden, dagegen verlautete viel von der Feier deS eucharistischen Kongresses, bei dem die römische Kirche großen Pomp zur Entfaltung brachte. Große« Interefle erregte daS Akutwerden der Krisis auf der standinavischen Halbinsel, die mit der Absetzung deS Königs von Norwegen endete. Unbefangene Beurteiler erklären, die Erregung in Schweden sei in den letzten Tagen gewachsen. Schweden fühle sich in seiner nationalen Ehre gekränkt durch den schroffen Bruch, während eine gütliche Trennung bei der Verhandlung von Parlament zu Parlament möglich gewesen sei. Gleichwohl glaubt niemand an einen Versuch, Gewalt anzuwenden. Schweden werde sich daraus beschränken, dem Staatsstreich die Anerkennung zu verweigern, was für Norwegen so viel internationale Schwierigkeiten zur Folge haben werde, daß eS bald gezwungen sei, aus korrekte Weise die Trennung zu verlangen. Auch im Auslande, wie z. B. in Wien, machen sich einige ofsiziöse Stimmen in diesem Sinne geltend. Dem gegenüber erklärte aber der Präsident des norwegischen StorthingS, Berner, Norwegen würde seine vollständige Neutralität bewahren und sich allen grobpolitischen Kombinationen sernhalten. Wenn die Verhältnisse auf der Halbinsel zur Ruhe gekommen wären, bestehe die Hoffnung, daß Norwegen zusammen mit Schweden und Dänemark die Mittel erwägen könne, um die Neutralität der nordischen Reiche zu sichern. Diese gemeinschaftliche Erwägung würde dadurch erleichtert, daß durch die Auflösung der Union auch jeder Grund zu Reibungen mit Schweden ausgehört hat. In demselben Sinne sprach sich der neue norwegische Minister deS Aeußeren, Loevland, aus, der noch hinzufügte, daß jede großpolitische Verbindung mit der einen oder anderen Großmacht für Norwegen die größten Gefahren durch Komplikationen, die daraus entstehen könnten, in sich tragen würde. In Ehristiania ist man von der Einberufung des schwedischen Reichstages zu einer außerordentlichen Session nicht überrascht. Leitende Kreise sehen darin keine Drohung mit der Absicht, die Union wiederherzustellen. Im Gegenteil hofft man vielmehr allgemein, daß König Oskar bald seine Erregung verlieren und einem Mitgliede seines Hauses erlauben werde, die norwegische Krone anzunehmen. — Als Ibsen die Nachricht von der Trennung Norwegens von Schweden hörte, sagte er: »Ich bin glücklich; endlich werde ich einem absolut freien Lande angehüren." Präsident Roosevelt hat die Initiative ergriffen, den Frieden zwischen Rußland und Japan wiederherzustellen. Er hat in einer Note der russischen und japanischen Regierung am Donnerstag empfohlen, sich mit einander direkt zu verständigen, ohne die Intervention einer anderen Macht als Vermittlerin. Sollten jedoch direkte Verhandlungen schwierig sein, bietet Roosevelt seine eigenen Dienste als Vermittler an. Die Note wurde abgesandt, nachdem, was für viele doch überraschend kommt, von Tokio und Petersburg die Zusicherung gegeben worden war, daß der Vorschlag, Unterhandlungen zu führen, willkommen sei. Sie wurde auf Roosevelts Veranlassung nach Petersburg und Tokio telegraphiert und dort durch den amerikaruschen Botschafter Lengerke-Meyer bezw. den Gesandten Griscom überreicht. Die Note ist als erster entscheidender Schritt zumFrieden zu betrachten. Das Reutersche Bureau meldet aus Washington, eS werde dort als wahrscheinlich angesehen, daß Washington, daS den Einflüffen von außen her weniger zugänglich sei als Paris, zum Orte derFriedenS- verhandlugen der Bevollmächtigten Rußlands und Japans auserwählt werde. Nach Mitteilungen auS Diplomatenkreisen werde wahrscheinlich Baron von Rosen, der frühere ruffische Gesandte in Tokio, zum Vertreter Rußlands bei den bevorstehenden Verhandlungen ernannt werden. Der deutsche Botschafter Freiherr Speck von Sternburg unterstützte, wie Reuter ferner zu melden weiß, Roosevelt bei seiner Note an Rußland jtnb Japan und den voraufgegangenen Verhandlungen durchaus. Er versicherte dem Präsidenten, daß auch der deutsche Kaiser seine Bestrebungen aufs herzlichste unterstütze. Es verlautet ferner, Kaiser Wilhelm ergänzte die Bemühungen Roosevelts dadurch, indem er sich mit dem Zaren zu Gunsten des Friedensschlusses in Verbindung setzte. So sind denn z. Z. die Friedensaussichten die besten. UMische Tagesschau. Der „Feminismus" in unserer Zeit. Eine sehr scharfe Kritik der „weiblichen" Richtung unserer heutigen Zeitverhältnisse bringt die „Dtsch. volksw. Korr." Vielleicht klingt manches davon allzu pessimistisch: immerhin ist die Nichtigkeit deS Grundgedankens nicht von der Hand zu weisen. Die Korrespondenz schreibt: Wenn man die heutige Politik vieler Staaten, ja Teile bet gesamten „modernen" Kültur mit einem einzigen Worte bezeichnen will, so hat man dafür kein besseres Wort als „Feminismus". Diese Politik, - diese Kultur, diese Kunst, diese Wissenschaft wendet sich saft auf allen Gebieten von großen Gegenständen, hohen! Idealen, bedeutenden Persönlichkeiten, vollen, ganzen Männern ab und begünstigt auf jede Weise das Unbedeutende, Nebensächliche, die „kleinen ßente", das „geringe Volk", die „große Malle", die „Minderwertigen" — siebe Plötzensee vor Gericht — überhaupt das wirtschaftlich und moralisch Schwache, daS Halb« schlächtige, die halben Weiber und die halben Männer. Frauen- oder Massenemanzipation, Weiber-, Priester- oder Pöbelherrschast, sie ftnb alle miteinander nur verschiedene Erscheinungsformen ein und desselben Entartungsvorganges, nur verschiedene Symptome ein und derselben Krankheit. Wo Männer, wirkliche Männer, sei es überhaupt oder an rechter Stelle, fehlen, da macht eben nur zu bald das Weib, gleichviel, in welchen Kleidern, sich breit. An stelle schnellen Entfchließens und raschen energischen Handelns treten dann endlose Reden, an stelle markiger Worte wüstes Geschrei oder leeres Geschwätz. Die neueste Entwickelungsphase des europäischen Parlamentarismus lehrt daS mehr als zur Genüge. Was man hier nicht .erschmeicheln" kann, das versucht man, durch Toben oder sentimentale Redensarten (Krämpfe oder Tränen) zu — „ertrotzen". Um des „häuslichen Friedens willen, gibt man dann nach und noch einmal nach und noch einmal nach; aber der häusliche Friede wird dadurch nicht nur nicht gesichert, sondern immer mehr gestört. Es ist das kein Wunder. Der wahre, echte Mann frfigfc daS Korrektiv seiner Ucbermacht in sich. Er ist gegen daS echte, zartfühlende Weib und gegen den im männlichen Kampfe Unterlegenen in der Regel großmütig, ritterlich, zum mindesten maßvoll. Dem herrschsüchtigen Mannweib oder Weidmann fehlen dagegen die natürlichen Antagonismen. Beide sind, wenn man ihnen keinen festen Willen entgegensetzt, gewöhnlich maßloS in ihren Ansprüchen und grausam, unritterlich gegen den Unterlegenen. DaS Weib, der Kleriker und der Pöbel sind wie der Teufel: gibt man ihnen den kleinen Finger, so greifen sie nach der ganzen Hand. Unsere Regierungspolitik der beständigen Nachgiebigkest gegen llerikale oder sozialdemokratische Ansprüche wird über kurz odep lang auf einem Punkte anlangen, wo man nur noch die Wahl haben wird, sich entweder der klerikalen oder der sozialen Demokratie auf Gnade und Ungnade zu ergeben, beim weder die eine noch die andere ist jemals ohne völlige Preisgabe der Regier- ungsgewalt zu befriedigen, ebensowenig, wie ein herrschsüchtigeS Weib niemals den Pantoffel freiwillig aus der Hand geben wird. Es wäre schon schlimm, wenn unsere Negierung nur mit einer von diesen beiden um die Gunst der Massen wettlaufenden! Parteien zu tun hätte: ober mit beiden — diese „Zwickmühle", die sich aus Beauemlichkeit und Scheu vor inneren Kvnfliktenj hat aufmachen lassen, die muß notwendigerweise zum Verlust der Partie ober — zur Aufgabe des Spiels führen, tertium non bohrt. Jedenfalls gibt es dabei nichts, bei dem wirklich etwas Großes für die politische Macht und wirtschaftliche Wohlfahrt des Deutschen Reiches und Volkes herauskäme. Wird unsere Regierung trotzdem so weiter „fortwurfteln", oder wird sie sich in Zukunft mehr auf die männlichen Elemente und männlichen Instinkte unseres Volkes stützens Eine Besteuerung der großen staatlichen Wirtschaft?« und Verkehrsbetriebe zur Beseitigung der Finanznot im R'iche hat der nationalliderok dlbg. Patzig auf dem Thüringischen Parteitag der nationalliberalen Partei empfohlen. Da sich Herr Patzig mit dem Gedanken einer Reichserbschaftssteuer nicht befreunden kann, so ist er auf den Gedanken einer solchen Reichssteuer auf den Verkehr gekommen. Wenn von den Ueberschüssen der preußisch- hessischen Eisenbahngemeinschaft, so meinte der Reimer wörtlich, das sechste Prozent zugunsten des Reiches genommen wird, so haben wir mtt einem Schlage 80 bis 90 Mill. Mark in der Reichskasse. Das wäre noch besser, toenn auf diese Weise den Plänen zu einer Erfchrverung des Verkehrs durch Erhöhung der Eisenbahntarife Vorschub geleistet würde! Denn darüber darf man sich keinem Zweifel lftngeben, falls wirllich dieser von Patzig entwickelte seltsame Plan Gesetzeskraft erlangen sollte, dann würde es das erste sein, daß die Eisenbalmverwaltungen die ihnen zn- gemuteten Ausgaben auf das Publikum in E^eftalt von Verteuerung der Fahrpreise abwälzen würden. Uebrigens meint dje ,Areie Deutsche Presst, daß schon aus dem Grunde auch dieses Steuerprojekt nicht ernsthaft genommen werden darf, weil sicherlich die Finanzminister der Einzelstaaten ihm auf- heftigste entgegentreten werden. ' J_. । in........ b, Lcer und gflotte. — Zur Kaiserparade de8 18. Armeekorps» die am 8. September auf derselben Hochebene bei Nieder- Eschbach, vier Kilometer von Homburg vor der Höhe wie im Jahre 1897 stattfindet, wird eine weitere Infanterie- Unter Anwesenheit des der . 101.45 \ 3O/o Mexikaner Oberhessen Portugieser I Tendenz: fest. lein Hoppe sei. Der Pastor hatte einen geladenen Revolver der wissenschaftlichen Welt katholischer Seite vielfach . 90.40 . 101.30 . 90.45 . 100.25 . 98.50 . 102.25 . 101.10 . 99.70 4,/a')/o Chinesen . Electric. Schlickert Nordd; Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Komroandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelegeg Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn « . Laurahiltte . . Bochum . . . Harpener . . . Staatschatzscheine mitgenommen. Hatte er sich doch fortreißen lasten, die man sonst in nicht gewohnt ist und selbst auf ernst gerügt wurden. Hamm i. W., 10. Juni. Reichsanleihe do. Konsols . do. . . Hessen 67.10 67.40 88.35 137.— 54.95 Division, bestehend aus den badischen Regimentern Nr. 109, 110, 111 und dem Rheinischen Infanterie-Regiment Nr. 25, sowie eine kombinierte Kavallerie-Division (9. Husaren, 15. Dragoner, 1. und 2. bayerische Ulanen nebst zwei Maschinengewehr-Abteilungen) hinzugezogcn. Der Kaiser hat hierbei drei Regimenter, deren Chef er ist, vorzuführen, nämlich das Gießener 116., das 110. Infanterie-Regiment und da§ 1. bayerische Ulanen-Regiment. * Die Verhaftung eines Pastors. Aus Celle bei Hannover verschwand im November vorigen Jahres der Kultusministers, der Familie Falk, zahlreicher Justiz- und Kultus-Behörden, sowie 3000 Lehrer wurde das Falk- Denkmal heute mittag eingeweiht. Minister Studt erklärte, der heutige Tag sei ein wichtiger Markstein für die preußische Lehrerschaft, betonte die treue Pflichterfüllung und den Patriotismus Falks und ermahnte die Lehrer zur Nachahmung und zum Ausbau der Bestrebungen Falks. gekommen sein. * Kleine Tageschronik. Während eines Gewitters schlug der Blitz in den K i r ch t u r m der St. Nikolaikirche tn Lido bei Venedig ein, verursachte in dem Mauerwerk des Turmes einen breiten Riß und drang daun in die Kirche ein, die ebenfalls Kirche und Schule. — Der Dominikanerpater Denifle, Subarchivar am vatikanischen Archive in Nom, ist am 10. Juni in München gestorben. Es ist noch lebhaft in aller Erinnerung, welch ein Sturm der Entrüstung auf protestantischer Seite gegen das Buch Denifles unter dem Titel „Luther und Luther- Deutsches Reich. Berlin. 12. Juni. In Anwesenheit des Kaiser- paares und der Prinzen des kgl. Hauses fand am 10. Juni die feierliche Grundsteinlegung zu dem Neubau der Kaiser Wilhelm-Akademie für das militärische Bildungswesen statt. — Die Kaiserjacht ,Lvhenzollern" mit dem Kaiser an Bord verläßt Kiel am 30. d. M. und dampft über Lübeck nach Rügen, wo Saßnitz angelaufen wird. Als nächster Ankerplatz gilt Swinemünde. Üeber die weiteren Fahrten ist nichts Endgiltiges bestimmt: es verlautet, daß die „Hohen- zollern" Kreuzfahrten von Vorpommern aus nach den dänischen Inseln und an der Küste von Nordschleswig unternehmen wird. Nach beendeter Ostfeefahrt geht das Schiff ins Dock und rüstÄ aus, angeblich, um den Kronprinzen und die Kronprinzessin für eine Aus- landreise an Bord zu nehmen. — IM Gewerkschaftshause begann am 10. d. M. unter zahlreicher Beteiligung von Delegierten aus allen Bergbaubezirken des Reiches die 16. Generalversammlung des deutschen Bergarbeiterverbandes. Der Vorsitzende, Reichstagsabg. Sachse, eröffnete die Tagung mit einer längeren Msprache, in der er die Lage der Berg,- arbeiter besprach und die im Landtage angenommene Berggesetznovelle einer scharfen Kritik unterzog. — Auch zwischen Preußen und Reuß j. L. ist ein Lotterievertrag abgeschlossen worden. Neuß j. £ war bisher an der Staatslotterie des Königreichs beteiligt, hat aber diesen Vertrag zum Ablauf des Jahres 1906 gekündigt. Es wird von 1907 ab unter ähnlichen Bedingungen wie Mecklenburg-Strelitz an der preußischen Staatslotterie teilnehmen. Potsdam, 12. Juni. Bei schönstem Wetter wurde heute vormittag vor dem Neuen Palais in Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin, der Prinzen und Prinzessinnen, der fremdherrlichen Offiziere u. a. das Stiftungsfest des Lehr-Jnfanterie-Bataillons gefeiert. Nach dem Gottesdienst, den Hof- und Garnisonprediger Keßler abbielt, hielt der Kaiser Parade über das Bataillon ab. Während der sich anschließenden Speisung der Mannschaften machte der Kaiser einen Rundgang an den Tischen und trank auf das Wohl der Armee. Generaladjutant General der Infanterie v. Kessel brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. . . 68.Oö . . 96.55 . . 138.40 . . 123.90 . . 208 90 . . ] 90.00 . . 141.30 . . 155 60 . . 170 25 . . 142.70 . . 18.60 . . 267.- . . 244.90 . . 213 50 . . 100.60 bei sich. * Ueberschwemmungen in Amerika. Nach einer Depesche des „New-Port Herald" aus Chicago hat das Hochwasser des Missisippi an den Strecken der Chicago-Burlington-Quincy - Bahn, sowie der Chicago- Rock - Island - Pacific - Bahn erheblichen Schaden angerichtet, der auf etwa eine Million Dollars geschätzt wird; ebenso groß wird der den Saaten in der dortigen Gegend zugefügte Schaden geschätzt. Eine Anzahl von Personen wird vermißt, sie dürften in den Fluten um- ECursbericht. Frankfurt a. M., 10. Juni Offizielle Schlusskurse. Kinder des Schmiedemeisters Heinelt-Grvßensee in einer Kiesgrube I verschüttet; beide wurden erstickt aufgefunden. — In Pinzgau wurden auf einer Alpe des oberen Sulzbachthales durch eine nieder-1 gehende Lawine 15 Rinder gelötet und viele verletzt, während der Hirt mit knapper Not sein Leben retten konnte. --In S p 1 t t e l (Elsaß) wurde der Jagdpächter Weingärtner im Walde von Wilderern erschossen aufgefunden. — In Z a r a erschoß der ehemalige Finanzbeamte N. von B ö h m, der aus deut Finanz- dienst entlassen wurde, den Stellvertreter des Finanzlandes-Direktors, O b e r s i n a n z r a t R 0 s s i n e in dessen Bureau und d a n n sich selbst. — InPreßburg hat sich der 20jähnge Rechtshorer Ladislaus vonMielosine erschossen. Es soll sich um em amerikanisches Duell handeln. tum* sich erhob. Der Verfasser wurde vielfach sehr hart manchmal zu Ausdrücken größtenteils von Behörden eingesandt wurden". Von den 630 Proben mußten 49 gleich 7,77 Prozent beanstandet^ werden, am Das Mut ist das Jeden. ---v-----. ■ ' ~ । Gegen körperliche Schmerzen und Leiden hat die ärztliche evangelische Pastor Walter Kreusler. Er war der (Lohn Wissenschaft mancherlei Heilmittel gefunden, die dem Kranken Labung eines früheren Hamburger Seniors, erfreute sich allge- und Genesung bringen. Auch jetzt ist es wieder gelungen, eine neue meiner Beliebtheit und war auch in Kollegenkreisen sehr Waffe siiv den Kampf um unser höchstes Gut, die G-bmdlmt z>> r,schmieden. Wer ist nun da drinnen Ui unserem Körper der Waffen geschätzt. In erster Che war er mit einem Fiaulem tvä welcher einzig und allein den Kampf gegen die emdrmgenden v. Schröder, der Tochter eines sehr reichen Fmanzmannes Krankheitserreger (Bakterien) übernimmt? Das Blut! Aui dieser aus Hamburg vermählt. Sie hatte ihm ein beträchtliches Erkenntnis beruht ja auch die wissenschaftliche Blutserumtherapie. Vermögen mitgebracht, starb jedoch. Pastor Kreusler Naticklich kann nur eingut ausgerüstetes> Ejeiratete ein zweites Mal, lebte aber öon feiner Gattin ge- chieden. Kreusler, der erwachsene Kinder besitzt, machte Organe. 2(ii§ den im Verdauungsapparat verarbeiteten Speisen ein großes Haus und übte in solch unbesonnener Weise oft nimmt es die Nährstoffe auf und führt sie bei seinem täglich 4000- mißbrauchte Wohltätigkeit, daß er nicht nur sein Vermögen maliq-m Umlauf im Körper allen Muskeln, Nerven u f. w.^ völlig erschöpft-, sondern auch obendrein Schulden machen ^schw^gkde7n^refl °ab-;° ben.° fta tritt nun bie Kiffern mußte. Seit Jahren befand er sich, ohne daß es die schgft ein mit ihrem neuesten Kraftliährextrakt „Bioson". Dies Oeffentlichkeit wußte, in finanziellen Schwierigkeiten und vereinigt in sich die drei wichtigsten Bau- und Energiestoffe des war auch bei einigen Amtsbrüdern nicht unerhebliche private Körpers: Eiweiß, Eisen und Lecithin, bildet also einen siegessicheren Verpflichtungen eingegangen. Seine Situation war ganz ®re,bü"bcrmüb®ei'w bie gau5frau von dem vielen Herum, unhaltbar. Im Hause Kreuslecs verkehrte damals das wirtschaften aus. Fortwährend wird die Körpersubstanz in über- 21jährige Fräulein Eleonore Hoppe, die Tochter eines mäßiger Weise abgenutzt. Bis jetzt zeigt sich dies nur durch ge- Landwirtes aus Wienhausen. Kreusler, der 55 Jahre zählt, legentliche SchwächeaufäNe, Kopffchmerzeu' Schlallos^ aber empfand Zuneigung zu dem Mächen und wurde wieder fnrnen< e$iex außergewöhnliche Abnutzung erfordert flugs geliebt. Als er einsah, daß er sich nicht langer behaupten I außergewöhnlichen Ersatz durch konzentrierte Nährstoffe ohne den könne, da seine Verbindlichkeiten ihm über den Kopf ge- unverdaulichen Ballast der Nahrungsmittel. Und zwar ist vor vnnrbfoti tnnrpti beschsak er w fliehen und die iunae Dame allem der eigentliche Gewebsbildner nötig, das Eiweiß, von deni wachsen waren, vefchwß er ju Titeln u 0 Die junge W ^bensbausteine (die roten Blutkörperchen) in ihren festen Stoffen zu veranlassen, ihn auf feiner Flucht zu begleiten. 8^ mehr als 90% haben müssen. Im Bioson ist nun das leicht- lein Hoppe willigte ein. Vorher erhob sie bei dem Rechts-1 verdaulichste Eiweiß enthalten. Eine Biosonkur also muß^dre Dausanwalt Bodenstein ein ihr gehöriges Kapital von 10000 frau gebrauchen, damit Uebermüdung, Kopfschmerzen, Schlauofig- Mark unter dem Vorgeben, sie benötige es zu ihrer Aus- keil schwinden. Wie schon tausend Andern wird auch chr 2w,°n bildung. Mit diesem Reisegeld- ging das Paar am des Lnbes Jungbom bleichsüchtiq wie die Tochter) 5. November vorigen Jahres durch.. Die Affäre erregte Dckün muß das Hämoglobin der roten Blutkörperchen verbessert damals großes Aufsehen. Es wurde ein Steckbrief erlassen, werden durch Zufuhr von Eisen, und zwar von dem einzig wirr- Aber erst jetzt gelang, wie schon kurz gemeldet, die Ver- samen organischen wie es im Bioson enffioltenjlt ®as fli < r, Vj rc:n(> ,'ni Wiener neues gesundes Blut, regt den Appetit an und vermehrt dao norper Haftung des Paares m Wien. Eine Nachfrage im «nener Beim Genuß von Bioson wird es der Mutter und Tochter Meldeamte ergab, daß in einer Pension am Alsergrund em x^hen wie jenem an schwerer Bleichsucht erkrankten Fraulem, „Dr. phil. Walter Kreusler samt Gattin" seit Dezember welches durch Bioson in 3 Tageii 1V3 kg zunahm, also jeden ^ag vorigen Labres wohne. Polizeiaaenten begaben sich dort- ein ganzes Pfund! (Prof. v. N.). „nh hm und 'fanden tatsächlich den angeblichen Dr Phil. Kreusler Nerv°nich'w°ch°s? durch seinen GehMt LnÄeitö^"Ä-f Ä vor. Sie stellten durch Vergleich mit dem dem Steckbriefe Zigster Bestandteil von Gehirn und Nerven diesen ihre ~(rt>eit§iini beiqegebenen Bilde des flüchtigen Pastors fest, daß der Pen- und Energie verschafft. Der Geschäftsmann mit seinen Morgen, sionär der Verfolgte, und daß seine angebliche Gattin Fräu- der Beamte, der Gelehrte und Lehrer, sie alle, deren Geh n kommen als inx Bioson. Mit jedem Schluck Biosoii erlangt m neue Nervenkraft und Energie, welche ja heutzutage zum en g- reichen Kampf ums Dasein so überaus notwendig sind. Gege» Tod ist kein Kraut gewachsen, aber gegen die vieleii korpttU ) und geistigen Gebrechen gibt es ein ivirksames Nährmittel: Dasselbe ist fertig zum Gebrauch in den Apotheken, ^^ogu u. s. w. das V, Kilo Mk. 3.- erhältlich; desgleichen die Berichte von Professoren, Aerzten und medizinischen Zeitungen u. f. w. h Neueste fiflloclestoffe Verlangen Sie Muster in schwarz, weiss und farbig. C’Z, Seiden-Grieder-Zürich Aröeikeröewequnfl. \ Hagen i. W., 10. Juni. Nachdem die Einigungsversuch- meisten waren hiervon betroffen Fleisch (von 55 groben 10 gleich beg Regierungspräsidenten von Arnsberg in der gestrigen 18,2 Proz.), Milch (von 44 Proben 6 gleich 13,6 Proz.), Hefe Deputierten-Versammlung der rheinisch-westfälischen Bauarbeiter (von 5 Proben 4 gleich 80 Proz.), Gewürze (von 33 Probe» Unternehmer gescheitert sind, wird die Aussperrung gleich 21,2 Prozent). Im einzelnen ist noch folgendes von sämtlicher V a n n r beiter in Rheinland-Westfalen Interesse: Eine Wnrstprobe enthielt 0,045 Proz. Borsäure, fünf ajn „Ochsten Dienstag erfolgen. Proben Hackfleisch enthielten bis zu 0,11 Proz. schweflige Saure, Biidapest, 12'. Juni. In der heutigen Versammlung der 3 Proben Hackfleisch sremde Farbstoffe. Eine Probe Krebskonserven s st ä li d i g e n Eisenarbeiter erklärten die Führer, datz war mit 0,8 Prozent Borsäure haltbar gemacht. Von den vean-1 st? von zahlreichen Fabrikanten aufgefordert worden seien, direkt standeten Proben Butter erwies sich eine als Margarine, zwei m-t ^nen ^cv ^ie Beilegung des Ausstandes zu verhandeln. Tie waren verdorben, und eine mußte wegen zu hohen Wassergehalts Berhandlimgen beginnen'morgen; man hält es für wahrscheinlich, (27,1 Proz.) beanstandet werden. Eine Probe Margarme wurde bnr3 dieselben schon morgen zur Beendiguiig des Ausstandes führen, wegen zu hohen Gehalts an Kochsalz (5,24 Proz.) und zu ge- „ ' । JJS h ringen Fettgehalts (79,5 Proz.) beanstandet. Eine Probe Milch ftfidfL erwies sich als Magermilch, eine andere war verschmutzt, eine s i ‘ n (urnfc gewässert und zwei abgerahmt. In den vier beanstandeten Proben —Bei der Eröffnung der Jungviehweide zu «up* Hefe wurden 37,0 bis 65,5 Proz. Kartoffelmehl gefunden. Drei Breitenbach wurden 122 Rmder von Züchtern der Provinz Proben Honig erwiesen sich mit Stärkeshrup, eine mit Roh-1 Starkenburg aufgetrielien. , zucker verfälscht Eine Probe Weißwein war „umgeschlagen , Budapest, 12. Iuiu. Ter Stand der Saaten in Nn- ifrei Proben SBeitorin waren cssiqstickia (0,16 Prr«. Säure), garn ist im ganzen nicht schlecht, Ins nuf wemae Gebiete m Sud- eine Probe war gewässert, ebenso auch Bier, zwei Proben Limo- Ungarn, wo die Klagen über den schlechten W-Tenstand andauern, nade waren sauer Eine Probe Gcrstcngraupcn enthielt Milben, da dort der Regen schon verspätet kommt, Weizen steht gut bis zwei Proben Pfeffer wurden wegen zu hohen Schalcngchalts lehr gut, Korn schivach bis mittet, Gerste bebav( drmgend (23,2 Proz, Rohrfaser) b-zw, wegen zn hohen Aschegehalts (10,25 Regen, Haier ziemlich gut, Ruben und Kartoffeln gut bW sehr gut, Prozents beanstandet. Eine Probe Nelken enthielt nur 3,16 Proz, Der Rübenbau zeigt eine grobe Zunahme, wahrend der Kartoffctbau öthcriscktcs Oel i sie war mit Nelkensticlen vermischt. Eine Probe entsprechend geringer ist. Wem steht sehr schon. Majoran enthielt 8,05 Proz, Sand, drei Proben Maggi erwiesen Washington, 10. Ium. Nach dem M o n a t s,b e r i ch t sich als stark gewässert, ein- Probe Kaviar war verdorben und d es A ck erb a ub ur ea >,S betrug der ^»rchschmttsstand am eine Probe Konservesalz bestand ans Borsäure." 1. J>m> er. ihr SBintermcucn 85,5 Prozent, sfruh>ahrswe,zen 93,7 Prozent, htr Haier 92,9 Prozent und iiir Gerste 93,7 Prozent. ---- Die Prozentsätze am 1. Juni 1904 stellten sich für Winterweizen Vermischtes« auf 77,7 Prozent, für Frühjahrsweizen mir 93,4 Prozent, iiir Haier auf 89,2 Prozent und für Gerste auf 90,5 Prozente Der Durch- • Die „Ehepakten". Unmittelbar nach dem Einzüge schnittszustand des Winterweizens wurde am 1. Mai ds. Jahres Herzogin Cecilie ist im königlichen Schloß zwischen auf 92,5 Prozent geschätzt. Der Turchschuittsstand von Roggen ihr und dem Kronprinzen die Vollziehung der sogenannten wurde nicht veröffentlicht. „Ehepakten" erfolgt, der außer dem Brautpaar nur dessen. ---- allernächste Verwandte und die Beamten des Hausministeriums beiwohnten. Im allgemeinen beginnen diese „Ehepakten" mit einem förmlichen „Eheversprechen, dem die Bestimmung 0 der Mitgift und die Aufzählung der Kleider und Wäsche, 3V,°/o des Silbers, Schmuckes :c. der Prinzessin folgt. Diese Mit- 3®/n gift wird hypothekarisch sicher gestellt, im weiteren wird genau ausgemacht, wie der Hofstaat der Prinzessin gestaltet oesterr. Goidrento * werden soll. Für alle Fälle wird auch auf die Möglich- 4l/8% Oesterr. Silberrente feiten eingegangen, die sich aus dem Tode eines der beiden 4% Ungar. Goldrcnte . Gatten ergeben würden. Jeder Gemahlin eines pre^6_tf^^cn p^”*ieg6erntj ; ' Prinzen wird in den Ehepakten ein „Wittum", das heißt ein Portugiesen, m festes Jahreseinkommen für die Eventualität, daß sie ihren i^ Unif. Türken . . Gatten überleben sollte, und auch eins der königlichen Schlößer Türkentose . . . als Witwensitz zugesichert. In dem letzten ^aragrapt) ^^T^sereTrgeniiner' lich verpflichten sich der Pr»nz und die Prinzessin, unter' keinen Umständen Schulden zu kontrahieren. beschädigt wurde. Der Turm wird von der Feuerwehr niedergelegt, gw*» 1,1 Obermeyers da er einzustürzen droht. - JnTrittau bei Lübeck wurden zwei FUF I^MQSF Herba-Serfe. " - ---- - - ----- - Ich bin mit der erhaltenen Herba-Scife sehr ™ Kinder äusserst zuträglich und wirkt ^"d'jJi“Eriäs“n.*Sensbnre. Z. h. I. a. Apoth.. Drog. u. Pari. p. St. 50 PIS. >l. > -Idermeyer Sr c»., >1- 'U. Man bittet um Barmittel. Der Vorstand des Darmstädter Iournalisten- und Schriftstellervereins erläßt im Hinblick auf den dort für Ende Juni anberaumten Delegiertentag der deutschen Schriftsiellervereine einen Aufruf, in dem es heißt: „Indem wir unsere Mitbürger auf diesen hochbedeutsamen Besuch besonders aufmerksam machen, richten wir zugleich die Bitte an diese, uns in unserer schwierigen Aufgabe als Gastgeber mit Rat unb Tat unterstützen zu wollen. Wir möchten nicht verhehlen, daß es uns dabei auch um materielle Hilfeleistung recht sehr zu tun ist. (!) In erster Linie wären es Barmittel, (!) deren Spende zu unserer freien Verwendung uns in die Lage setzen würde, unseren Gästen eine angenehme Stätte zu bereiten. Sehr dankbar würden wir es aber zum Beispiel auch begrüßen, wenn sich Einwohner unserer Stadt erbieten wollten, unsere Gäste als die ihrigen in ihrem eigenen Heim in Freiquartieren aufzunehmen, oder ihnen finanzielle Erleichterungen zu verschaffen. Etwaige freundliche Geldspenden, die in jedem Betrage dankbar angenommen werden sollen (!) bitten wir:c." Als Veranstalter des Darmstadter Journalistentages zeichnen ein pensionierter Offizier und ein Oberkonsistorial- buchhalter, die die Journalisten und Schriftsteller Darmstadts vor der Oeffentlichkeit vertreten! Wir können es nur beklagen, daß die litterarischen Kreise der großh. hessischen Residenzstadt in dieser Weise vor die Oeffentlichkeit getreten sind. Ein solches Vorgehen müßen wir schlechterdings als unwürdig bezeichnen. Von der Landwirtschaftlichen Versuchsstation in Marburg. )( Marburg, 12. Juni. Der Direktor der hiesigen landwirtschaftlichen Versuchsstation, Prof. Dr. Hasel hoff, hat einen in hohem Grade interessanten Bericht über dieTätigkeit derAnstalt im Jahre 1904/05 versaßt, dem wir folgendes entnehmen: „Untersucht wurden insgesamt 21157 Proben gegenüber 19 331 Proben im Vorjahr. Von den diesjährigen Proben enthielten 3536 auf Düngemittel, 922 auf Futtermittel, 285 au Saatwaren, 13145 auf Milch, 40 auf Erde und Mineralien 692 auf Wasser, 466 auf Nahrungs- und Osenußmittel, 31 au beschädigte Pflanzen, 357 mit Tonbauprodukte und 25 auf Verschiedenes. Von den Untersuchungen waren 936 von amtlicher Seite, 1783 von Kontrollsirmen und 18 438 von Privaten lhaupt- sächlich Landwirten) verursacht worden. Betreffs der untersuchten Futter-, Dünger- und Saatmittel ist zu erwähnen, daß hier zum großen Nachteil unserer Landwirte noch immer viel wertloses und minderwertiges Zeug für gutes Geld verkauft wird Von den untersuchten 688 Proben Waffer waren 615 als TrmVwasser bezeichnet, nur 50 Prozent waren von guter Beschaffenhett, doch ist in letzter Zeit betreffs der Versorgung der Ortschaften mit gutem Trinkwasser ein Fortschritt zu verzeichnen. Die untersuchten Nahrungs- und Gennmnittel find ebenso wie das Wasser Tod.es- Anzeige Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Juni, nachmittags 5 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. D“/< Tod.es- Anzeige Herr Rentner Martin Schee Giessen (Ludwigstrasse 34), den 11. Juni 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. d. Mts., nachmittags 21/, Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. 3142 WM WMM * Die tieftrauernden Hinterbliebenen Minna Scheel, geb. Arnold und Kinder. -E U L 'Ä M U im Alter von 57 Jahren, was wir tief betrübt mitteilen. Um stille Teilnahme bitten im 53. Leben sjahre. Vierunddreissig Jahre im aktiven Dienst — überall als ein ganz besonders tüchtiger Mann anerkannt — hat der Verstorbene dem Regiment über 12 Jahre angehört und ihm seine besten Kräfte geweiht. Tief betrauert das Regiment den Verlust dieses durch rege Pflichttreue und rastlose Hingabe an den Dienst ausgezeichneten Beamten. Stets wird ihm das Regiment ein ehrenvolles, wohlverdientes Andenken bewahren. im Namen des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Grossherzoglich Hessischen) Nr. 116 von Lindenau, Oberst und Regiments-Kommandeur. 'K<■ ’■ • ' ? " jjL Am 11. Juni verschied zu Giessen in Folge einer Herzlähmung Herr Oberzahlmeister Karl Schramm Heute mittag 2 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein innigst geliebter Gatte, unser guter, treu- sorgender Vater Statt besonderer Anzeige Die tieftrauernden Hinterbliebenen, Giessen, Pfingstsonntag 1905. Die Beerdigung findet am Mittwoch den 14. d. Mts., nachm. 5 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 3141 Heuchelheim, 10. Juni 1905. 03930 im 55. Lebensjahre. zu in Wieseck statt. 3145 - M Für die trauernden Hinterbliebenen: Karl Dorfeld, Gastwirt. Karl Leib, Lehrer. Wieseck und Giessen, den 12. Juni 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch den 14. Juni, nachmittags 3f/2 Uhr, in "Wieseck statt. Heute nacht entschlief plötzlich und unerwartet unser heissgeliebter, unvergesslicher Gatte und Vater Herr Karl Schramm Oberzahlmeister im Inft-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Henny sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie K. H. Kuhl. großer Geduld ertragenem Leiden im fast vollendeten 36. Lebensjahr zu sich rufen. Todes-Anzeige. Heute morgen 7 Uhr entschlief nach langem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Luise Volkmann Wwe. geb. Brück 3144 im 62. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebene». Heuchelheim, 12. Juni 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Juni, nachmittags 1 Uhr vom Sterbehause, Brauhausstr., aus statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigstgeliebte, gute Gattin, liebevolle, treue Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau SBari® Heikel geb. Müller am ersten Psingstfeiertag, abends gegen 10 Uhr, nach langem, schweren, mit Todes-Anzeige. Heute vormittag 1/210 Uhr entschlief nach kurzer Krankheit unerwartet unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Heuler Im Namen der Hinterbliebenen: Der tieftrauernde Gatte Heinrich Kleide!. Wieseck, den 13. Juni 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch den 14. Juni, nachmittags 2 Uhr, kW zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Familie Wanheim 3' Giessen, den 14. Juni 1905. 8161 Ederstrasse 3. Asterv cl 47, 03945 Gießen, den 13. Juni 1906. Schneider auf eigener Werkstatt. 2804 a */< empfiehlt a hv18/1 in Eduard Kohlermann 8104 8u ü ank e»° FQr die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer an vergesslichen, geliebten Mutter, Schwiegermütter, Großmutter, Urgrossmutter und Tante sagt tiefgefühlten aufrichtigsten Dank »v»e» schlich Str mm her heil die bei ab I«.HMnWkTMeu i,’ Bruno Mandowsky, Duisburg a. Rh. 3r Hat keif anlaßuf abzug. 1899 b feit bas zahlerS, stellung würben, hirrduv mittel 1 teilen l siebend Diese 1 die Ui Gerne Au8s< steuer nicht orden stärke! einzel somit ol8 bi hoch, die bi teilwe tigen lichen auch den umlo eine die im t gar finai vor roaf) gnn Sie lich mö Sin; Einige zurückgesetzte Modelle zum Selbstkostenpreis Kefn alltägliches Schuhputzen mehr nötig, überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg, __hv10/, Vorzüglichst Lederputz-Creme Aus der beti fai, d°K hiei hat, (in! uni ftüi seh Bei ftü( Gri Hhs Nec tvir lieg ftaa hier hielt die too befn; Ni iDlat eine tadelloser Ausführung durch $’/1 Lcreiii der Castvlck von Cichcn nnb llntticßcnb (G. B.) Diejenigen imfertr Mitglieder, welche gewillt sind bett Alleinverkauf nnd die Niederlage von .Frada" tu übernehmen, wollen sich bis zum 16. d. M. bei dem Vorsitzenden PH. Reitzel, Hotel Schütz, melden. v"/. Der Vorstand. Hausfrauen seid vorsichtig beim Einkaut Das Beste für die Wäsche ist Wilh. Rudolph Pianohandlg. u. Reparatur- werkstätte, Seltersweg Ul. der i-'ar lieo der besi Oki der Pm« Keihwei« PrimL Uiotrodut von 60 Pfg. an per Flasche Prima Melm» per Liter 30 Pig. Fst. Kimbcersaft, Limetta per Liter 150 Pig. SSK“ garantiert rein empfiehlt 2976 Louis Lind Weinhandlung, Kirchenplatz 10 seit 1601 medizinisch bekannte alkal. Quelle ersten Ranges. Ausgezeichnet durch Wohlgeschmack und Haltbarkeit. Vorzügliches Heilmittel gegen Erkrankungen der Atmungsorgane, des Magens, der Harnorgane, Gicht nnd Diabetes. Den Rekonvaleszenten von Influenza ärztlicherseits ganz besonders empfohlen. Niederlagen in allen Apotheken und Mineralwasserhandlungen des In- und Auslandes. ßs37/* Fnrhach A Strieboll, Versand der ftirstl. Mineralwasser, Bad Salzbrnnn i. Schl. Dr Thompson s Seifenpulver ist das beste säurefrei, macht das Leder lialt- oar,gesch meidigu. wasserdicht. Bottin Compaonle, Darmstadt. Zu haben bei: m1/, Adolf Welz, Selterswea 6. Schlafzimmer Einrichtungen in hell und dunkel iNussLaum, Eiche-, Rüster-, Satin- und Mahagoni-Holz ChristlanWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Telephon 26A CI 11 ßl I Salzbrunner überbrunnen Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uni durch das Ableben unserer lieben, unvergeßlichen Gattin und Mutter Fran Eiarie Kath. Rockel betroffen, insbesondere für die Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Sattler sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen Cale. Carbid für Nadiahrer. Kilo 60 Pfg. 08493 Gust. Waltcc, Mäusburg 13 M ölli> SnlfWcn L OGrohh. Hess. Kurhaus mit DkpMMttN. « xrrUchr, ablolui rubtflt o. arlchlltzi« Lag, inmitten bet schönsten | larkanlaarn n in vnmiUelvarcr Slübt bei tttabttbaultl u. der I Wellen Sooldade, im Haute. Anerkannt vorzügl DerpNegung. ja Protvitt« u Zulfunft durch d Inbader F • Canik». Jfl slr. eif?* »erd-"' d" •»* zttlln ° * W» Ä01flh»n tofl del Sommer- als Levkoyen, Astern, Icabiosen, Phlox re. in kräftigen Pflanzen empfiehlt Friedrich Georg, Kunst- und Handelsgärtner, ________SelterSweg 41. 6074 geflÜgel; Bruteieralk. tragb. Geflügel- häuser;Vrntma ch;alle Znchtgeräte rc. Katalog foftenfreu hv36/,) SepSiel-ttk L Aoerdech Hess. Geschäfts-Eröffnung Dem verehr!. Publikum von Gießen, insbesondere meiner Merten Nachbarschaft die ergebene Mitteilung daß ich in meinem Hause Eichweg 7 W des grchn TtelmtgS) ein Kobiialwarca-Gtsdiäft eröffnet habe. Durch Führung von nur guten Maren bei reellen Preisen werde ich bemüht sein, meine werten Abnehmer in jeder Hinficht zufrieden zu stellen. Mit der Bitte um geneigten Zuspruch empfehle ich mein genes Unternehmen. Hochachtungsvoll , Klavier ’ Stimmen . Reparieren 1 Polieren e * 4 a 4 a1 1 aaa« A Ti O f ii 11 m Atelier für feine HerrenscWderei v v v nacii ]^ass « v « Heinrich Krevert Kchulstr. 6. vorm.: Jul. Fischer. Schulstr. 6. Reichhaltiges Stofflager in modernen deutschen und englischen Fabrikaten sowie echt steierischen wasserdichten Loden. Gestützt auf langjährige Erfahrungen im In- und Auslands, und mit elegantem Schnitt vertraut, bin ich als Fachmann in der Lage, bet billigen Preisen den verwöhntesten Geschmack zu befriedigen. Die Anfertigung geschieht durch geübte Wirte aus -um w"/8 Automatenseip! Fetzt sehr günstige Gelegenheit. Automaten, eleklr.Piarws, Pmno- Orchestrions mit GewtchtSaustug u. für elektr. Betrieb in der Aus- stellunq mit 20, 25, teils 40 bis 50°/o Rabatt z. verkauf, da Fabrikat v. Piano-Orchestrions eingerichtet u. forciert wird. Wer rasch kauft, kauft billig. Tadellos neue elektr. Pianos von 1000 Mk. netto bis 2500 Mk. unt. Garantie. Grünte, leistungsfähigste,renomirte Firma. Prospekte gratis. Frankfurter Musikwerke Friedrich Seip, Frankfurt a. M., Kaiserstratze 77. Hauptbahnhof. Prachtvolle neue elektr. Piano u. Orchesteriverke in separaten Räumen, zusammen 90 Stück, sowie 20 Sprechapparate. Instrumente von 30 bis 5000 Mk. Oel zu Salat hochfeine Qualitäten, ganz rein schmeckend, sowie feinste« Olivenöl 5dirtibma5tliin?ti-5chak von Georg Smil Seng, Gießen, Bahnhofstraße 49 IT. Gründliche Ausbildung im Maschinenschreiben, nach bewährter Methode. Mäßige- Honorar. KursuSbegmn täglich. JederKursuSbefuchererhält unentgeltl. Stellung als Maschinen- (chreiber resp. Schreiberin nachgewiesen. 2906 w e Tf a die Perle Lindenfels Hotel Odenwald A? Vogel. Erstes n. rrösstes Hotel sm Platze. Elektr Licht. Tel. No. 0. Volle Pension Mk. 4 —. Schöne Säle für gröss. Gesellschaften. Angenehmst. Absteige-Quartier kstrTourist YorzUgL Verpflegung. Für alles Schuh- nnd Lederzeng Verbürgt schönsten Glanz, ist asßötevomßesi Casselei Th. Budde & Co., Giessen, Seltersweg 9 empfehlen Sonnen-Schirme in großer Auswahl vom Billigsten bis zum Besten. EfiliOUtC^S in Selbe und Halbseide. Touristen-Schirmo Regen-Schirme für Damen, Herren nnd Kinder in erprobten Qualitäten MARKE CHUTZ N, In besseren Geschäften '/» Pfd. Packet ä 15 Pfg. zu haben.} j I Mj] £ W