Nr» 187 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Freirag 11. Angnst 1905 Suchet»» Q-NH mti vnsnahm, bet Sonntag*. Die »Siebener LaintttendlSIter" werden dem ,Vn,e,gei viermal wöchentlich betgclegL Der taiöwttT eddjetiU mxmailid) einmal. Giehener Anzeiger Rotattxmtotud and Verlag der veüht'lche» UnwersitütSdruckerei. 8L Lange, Dietz«, Redaktion, Expedition n. Druckerei: Schulstr.K, ItL Rr 5L taegv-ülbt i An-ttga ®U|*k Senera!-Anze!ger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giehen. Wirkung der englifch-f mouth abzuschwacher grundbesitzer, die nach den Worten des Grafen Posadowskv ihre nationale Aufgabe in der Ostmark bisher nicht erfüllt haben, könnte das am Ende ein Anlaß sein, vom Verkauf ihrer Güter, der oft genug an Polen erfolgte, und von der Uebersiedlung in den „schönen Westen" abzusehen. Der betreffende bedeutsame Hinweis in der Rede des Kaisers ist zweifellos an die Adresse der ostelbischen Agrarier gerichtet. Nolilitche Tagesschau. Zur Gnesener Kaiserrede. Der Kaiser Hut in seiner Ostmarkenrede keinen Zweifel daran gelassen, daß ihm wohl bekannt ist, wieviel im Kamps gegen das Po len tum von der Mitwirkung der katholischen Geistlichkeit abhängt. In- der Tat macht nur ein kleiner Teil des Klerus in Posen seinen Einfluß zugunsten des Deutschtums geltend. Die Auffassung, zwischen „katholisch" und „deutsch" bestehe ein Gegensatz, wäre unmöglich in der polnischen Bevölkerung so'weit verbreitet, wenn die Geistlichen ohne Ausnahme aufklärend wirkten. Im übrigen wird man aus der vom Kaiser betonten Notwendigkeit des 'Aushaltens der Deutschen in der Ostmark entnehmen dürfen, daß in der Stadt Posen nach Fertigstellung des dortigen Kaiserschlosfes eine regelmäßige Hofhaltung eingerichtet werden wird in dem Sinne, daß ein Mitglied der kaiserlichen Familie den größeren Teil des JahreS hindurch dort Aufenthalt nehmen wird. Für die Groß- Auf der 25. VerbandStaguvg des KysshLnser-Verbandes der Vereine deutscher Studenten ist folgende Erklärung beschlossen worden: 1) Die 25. Verbandstagung des Kvffhäuser-Verbandes der der Vereine Deutscher Studenten begrüßt mit freudiger Genugtuung den Zusammenschluß der deutschen Studentensclmst zum Wider stände gegen Angriffe auf die akademische Freiheit und den erfolgreichen Ausgang dieses Kampfes. Der Kyff- Häuser-Derband ist aber der Ansicht, daß es noch einen weiteren Ausbau der studentischen Freiheiten zu erringen gilt. Er fordert für die deutsche Studentenschaft volle Freiheit in der Behandlung studentischer und nationaler fragen auf akademischem Boden. Der akademischen Disziplin kann er, sofern es sich nicht um Verletzung der studentischen StandeSehre und Störungen der äußeren Ordnung handelt, nur das Recht zuerkennen, auf den Hochschulen, als nationalen und staatlichen Anstalten, gegen Bestrebungen einzuschreiten, die sich gegen die Grundlagen des nationalen Staate- richten. 2) Der KMbäuser-Berband der Vereine Deutscher Studenten hält im nungen und Anschlägen erwarte. Die Zeichnungen wurden nun in Rußland angefertigt und dem Hofmarschallamt in Berlin übersandt, fanden aber nicht den Beifall des Kaisers. Dieser ließ vielmehr die Moskauer Entwürfe nach Metz an den dortigen Dombaumeister Baurat Tornow senden, der, wie es heißt, ehre besondere Gabe besitzt, auf die Intentionen des Monarchen ein- zugehcn. In diesem Falle soll es sich um den Gedanken handeln, durch die künstlerische Gestaltung des Deleuchtungsapparates in der Moskauer Pcter-Paulskirche den petrinischen und pau- linischenLehrbegriffderevangelischenKirche zum! Ausdruck zu bringen. Die Kirche selbst ist ein riesiger Kuppelbau, unb das Dauptstück der Beleuchtung bildet daher der in getriebenem Kupfer anzufertigende große Kronleuchter. — Das Wiener Modell-Theater. In der östteichi- fchen Hauptstadt wurde in den verflossenen Monaten der Dau des Modell-Theaters zum Studium derSicherheitsmaß- regeln in Theatern in Angriff genommen und so weit gefördert, daß in der nächster: Woche mit den ersten Versuchen begonnen werden kann. Die Konstruktion deS Gebäudes besteht ans- Eisen und Beton. Der Bau gliedert sich in cme 7,5 Mettts breite und 6 Meter tiefe Böhne unb einen 5,5 Meter breiten und 7 Meter tiefen Zuschauerraum. Das Bühnenhaus besteht auS einem Bühnenpodium, dem Rollenboden, einer rechts- nnd linksseitigen ArbeitSgalerie und einer Justierbrücke. Der Zuschauerraum enthält eine einfache, mit Geländern versehene Galerie, deren seitlich Abgangstreppen ins Freie führen. Zum Abschlüsse des Bühnenhauses vom Zuschauerramrt soll ein 3,5 Meter breiter und 2,6 Meter hoher eiserner Roll- balkenvorhnng dienen. Unter dem Rollenboden wird in ganzer Dühnentiefe eine Berieselungsanlage angebracht. Für den Abzug der Rauchgase sind Essen mit verschiedenartigem Verschlüsse vorgesehen, während ein VentilationshäuSchen mit Klappe über dem Auditorium sieb befindet. Das Modelltheater wird mit allerlei Beleuchtungskörpern versehen sein, um deren Verhalten zu erproben. Im Bühnenraum fixierte Schmelzkörver dienen jur Feststellung der voraekommenen Wärmearud» Di- Wesen der akademischen Freiheit begründet die voll«. Freches aller studentischen Gruppen, sich auf Grund ihrer besonderen Hefter* zmgung zummmrnzuschließen. Die in den Gruppen ausgeprägten Gegensätze sind in offenem Geisteskampf und durch nationale Erziehung auszutragen. Wir stehen mit der Mehrzahl der deutschen Studentenschaft in der scharfen Opposition gegen die tief bedauerliche Bindung bestimmter akademischer Gruppen unter das ultramontane Gedankenshstcm. Gemäß un» serer Resolution auf der vorigen V-rbandstagung begrüßen wir es, daß auf den letzten Hochschultagen die Erkenntnis klarer durchg-'drungcn ist, daß in diesem notwendigen Kämpfe mit Repressivmitteln kein wirklicher Erfolg erzielt werden kann Einen Kämpf gegen konfessionelle Verbindungen schlechthin, sofern es sich dabei um eine Gruppierung einer ausgeprägten rel i g iö s e n Weltanschauung handelt, können wir vom!, Standpunkt der akademischen Freiheit nicht billigen und halten eine rein formelle Dekämpfungsmethode durch Ausschluß auS den Ausschüssen für eine unfreiwillige Stärkung des Gegners. Das Interesse an der Stoßkraft der Nation sollte ferner vor allem die Studentenschaft davor bewahren, die Scheidung zwischen den Gliedern eines Volkes auch von sich aus noch weiter zu ver- sckxirfen. Die einzelnen Vereine entschcDen, unter welcher Form unter den gegebenen örtlichen Bedingungen dies Ziel am besten' zu erreichen ist. 3) Die Verbandstagung macht cs dem Ver- bandS^rgan i;nb den einzelnen Vereinen zur PMcht, mehr als es bisher geschehen ist, c.rj die Gefährlichkeit des llltramontanismuS hinzuweisen. zzzzztj der Tat in ihren 120 Nummern ein ebenso gründliches wie an* schauliches Bild von dem Schaffen des Meisters und weist alles auf, waS zum Verständnis seiner Künst erforderlich ist. Von den frühen, ihrer Zeit weit voraneilenden Gemälden der 1840 er Jahre führt sie an Hauptweicken der Fridericianischen Epoche, Wie dem „Flötenkonzert", „Friedrich der Große auf Reisen", vorbei zu der „Abreise König Wilhelms zur Armee 1870" und MenzelS bedeutendster Schöpfung, dem „Eisenwalzwerk" und zeigt in nicht weniger eindrucksvoller Weise das unerreichte Können und die unerschöpfliche Gestaltungskraft des Meisters in einer großen Reihe sorgfältig ausgewahlter Aguarelle und Zeichnungen, während des Meisters Bedeutung als Illustrator durch bie aufgelegten, von ihm illustrierten Werke veranschaulicht wird. MleS das wird in übersichtlicher, beguemes Schauen ermöglichender Weise dargeboten, so daß die Besichtigung immer vollen Genuß gewährt und nie anstrengend wirkt. Die Ausstellung wird bis zum 6. September täglich von 9V» bis 6 Uhr, Sonntags von lOVi bis 1 Uhr geöffnet fein. Einem länger geübten Brauch folgend, hat der VerwaltungSrat des Kunstvereins für die Schuler der höheren Lehranstalten bei gruppenweisem Besuch unter Führung eines Lehrers zu bestimmten Zeiten freies Entröe festgesetzt' bei der besonderen Bedeutung der Veranstaltung soll dieser Brauch bei der Menzel-Ausstellung auch auf die Schulen der bcnachbartenStädte ausgedehnt werden, deren Vorständen die Geschäftsstelle des Kunstvereins auf Wunsch rede nähere Auskunft erteilt. . — Hansi Niese, eine viel gerühmte Bühnenkünstlerin, hat für Oktober diese- JahreS em Engagement muh Frankfurt am Main «ngenommen. , Aus Straßburg t. E. wird berichtet: Der Vorstand der deutsch-evangelischen Gemeinde in Moskau hatte sich vor einiger Zeit mit der Mtte an den D e u t s ch e n K a i s e r gewendet, für die innere Ausschmückung der dort im Dau begriffenen evangelischen Peter-VaulSkirche etwas zu stiften. Der Kaiser ließ darau, erwidern daß er die Beleuchtung der Kirche durch eine Anzahl Kronleuchter übernehmen und die Einsendung von Zeich- schreibt: Die Ankündigung des'Zusammentreffens des Königs mit dem deutschen Kaiser sei wahrscheinlich vom Berliner Auswärtigen Amte verbreitet worden, um die französischen Feste in Ports- _ n. Tie sorgfältigste Nachfrage in den offiziellen und diplomatischen Kreisen Londons habe keine Bestätigung ergeben, im Gegenteil glaube man an,offizieller Stelle, jede Zusammenkunft des Königs mit dem Kaiser werde unter den gegenwärtigen Umständen ungelegen sein, da sie von der deutschen Negierung dazu benutzt werden würde, das englisch-französische Einvernehmen zu schwäch en. Es sei eine unglückliche Tatsache, daß gewisse englische Zeitungen in eine offenbare Falle geraten seien, und die vorgeschlagene Zusammenkunft bewillkommnet haben, ohne vorher festzustellen, ob sie wirklich vom Könige beabsichtigt sei oder welche Wirkung sie auf die französische Regierung und Nation cmsüben würde. Mit gutem Grund könne man sagen, daß die in Berlin von der deutschen Regierung verbreiteten Gerüchte schon eine gewisse Nervosität in Frankreich verursacht haben, während es unmöglich sei, den Kaiser daran zu hindern, daß er dem König einen Besuch abstatte, wenn dieser deutsches Gebiet durchfahrt. Es sei gewiß, daß keine Zusammenkunft verabredet sei und wahrscheinlich, daß eine solche nicht gewünscht werde. Die plötzliche Abreise des Prinzen Heinrich von Preußen aus München wird dort außerordenllich viel kommentiert; die widersprechendsten und abendteuerlichsten Angaben über die Gründe sind im Umlauf. Die „Münch. Ztg." erzählt in der Sache folgendes: Bald nach seiner Ankunft in München erhielt Prinz Heinrich ein dringendes Telegramm, das seine sofortige Abreise veranlaßte, die dann um 10 Uhr 15 Min. mit dem Süd-Nordcxprcß erfolgte. In Hof verließ der Prinz den Zug und begab sich von dort zu seinem Hofmarschall Baron Seckendorfs auf Schloß Brand bei Markt- Rcdwitz. Pessimisten wollen wissen, es sei plötzlich die „englische Krise" akut geworden, ruhigere Leute da- gegen behaupten, der Prinz sei vom Kaiser zurückberufen worden, um das englische Geschwader u 6c- grüßen. Andere «wieder er,zählten sich, daß die Reise lediglich der Vermittlung in der Angelegenheit de? Gro ß- fürsten Cyrill von Rußland dienen soll. Der Großfürst ist bekanntlich wegen der Intensivität, mit der er seine Heirat mit der früheren Groß Herzogin Melitta 6c- tricb, 6eim Zaren in Ungnade gefallen und befindet sich in einer hiesigen Heilanstalt. Er hat aber ankündigen lassen, er werde bei der .Herkomerkonkurrenz erscheinen. Bei den nahen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Prinzen Heinrich und ihm glaubt man an ein vermittelndes Eingreifen des Prinzen, wofür allerdings die Tatsache nicht spricht, daß der Prinz in Schloß Brand Aufenthalt genommen hat. Es ist eher wahrscheinlich, daß Prinz Heinrich auf höheren Wunsch einem vielleicht unangenehmen Zusammentreffen ausweichen wollte. König Eduard wird am Montag früh von London nach Vlissingen fahren, von dort mit einem Ertrazug nach Marienbad. Nun ist es interessant, was die „Daily Mail" Kleines Jeuikketorr. Die Zieglersche Nordpol-Expedition. T r o m s ö 10. Aug. Einem Telegramm aus Honningstmag (Finnmarken) zufolge ist das Entsatzschiff „Terra Nova heute mit den Teilnehmern der Ziegler-Expedition nach dem Nordpol in Honning-svaag angekommen. Das Expeditionsschiff „Amerika" ist im Eise zertrümmert und gesunken. Die Teilnehmer an der Zieglerschen Itoro- polfahrt blieben jedoch alle wohlbehalten, nur ein Norweger namens Maehre ist gestorben. Wie weit .die Expedition nach Norden gekommen ist, weiß man nicht. Die Expedition machte im Jahre 1904 den Versuch, den Nordpol zu erreichen, doch war keine Rekordleistung geplant. Das wissenschaftliche Ergebnis ist sehr befriedigend. DerLeitn der Expedition F i a l a erklärte, daß die von früheren Expeditionen niedergelegten Depots große Hilfe geleistet hätten. Göteborg, 10. Aug. Direktor Ernst A n d r ä empfing Heute -von Mr. Champ, dem Leiter der mit der „Terra Nova abgesandten Entsatz-Expedition ein von HonningSva^ in Norwegisch-Fimnarken abgeschicktes Telegramm folgenden Wortlauts: „Habe zur rechten Zeit 38 Mann gerettet. Ein Mann war gestorben. Der Dampfer „Amerika" verunglückte im Früh- tointer 1903 mit großen Kohlen- und Proviantvorräten. Von dem Herzog der Abruzzen, Jackson und Harmworth wurde Hilfe geleistet Ihre Entsatzerpcchition rettete unsere Leute von groben Leiden Drei Versuche, den Nordpol zu erreichen, mißlangen sehr ungünstiger Verhältnisse halber. Die wissen- schastliche Arbeit wurde mit einem glücklichen Ergebnis, üoer- »^stimmend mit unserem Plan, ausgeführt." — Die Menzel-Ausstellung im Kunstverein zu Frankfurt (Junghofstr. 8) hat schon in der ersten Woche seit ihrer Eröffnung einen größeren Erfolg gehabt, wie alle ähnlichen Veranstaltungen der letzten Jahre. Die Ausstellung zeigt m Kein Zu summen sch tuh des ^inKsUberalismus in Darmstadt. Man schreibt uns aus Darmstadt: Aus Anregung des Darmstadter Rational-sozialen Vereins hat kürzlich hier eine allgemeine Versammlung stattgekunden, welche die Absicht verfolgte, einen Zusammenschluß aller linksstehenden hiesigen Parteigruppierungen in die Wege zu leiten. Ter Vorstand des Verein? mit den Herren Bünte und Henrich an der Spitze hatte in einem längeren Rundschreiben dargelegt, daß die Rational-sozialen ebenso wie die übrigen linksstehenden Parteien unter den gegenwärtigen Verhältnifseii zur Untätigkeit verurteilt seien und eine positive Teilnahme derselben an den politischen Dingen des Landes nur dann erfolgreich duichzusühren sei, wenn sie sich so bald wie möglich zu einer feilen Vereinigung zuscnnmenschließen. Um dies zu ermöglichen, habe sich der hiesige freisinnige Verein bereit erklärt, seine Satzungen dahin abzuändern und alle spezielleren Parteibezeichnungen zu vermeiden, das; auch bie Mitglieder des Rational-sozialen Vereins ohne weiteres und unbeschadet ihrer sonstigen Parteiangehörigkeit sich dem sreisinnigen Verein als Mitglieder anschließen könnten. Wenn da? geschehe, so würde man die Auslösung des jetzigen Rational-sozialen Vereins veranlassen; seine bisherigen Mitglieder könnten sich dann trotz ihrer Zugehörigkeit zu der neuen Vereinigung zu einer südwe st deutschen national-sozialen Ortsgruppe zusammentun. Finde das Beispiel der Vereinigung in Darmstadt Anklang, so würden auch die übrigen liberalen Elemente und Vereine im Lande bald Nachfolgen und so eine a l (• gemeine liberale Vereinigung in Hessen zustande kommen. In der Versammlung nun, zu welcher außer den Rationalsozialen auch Vertreter der demokratischen, deutschsreisinniqen und sonstiger Parteischattierungen erschienen waren, kam cs zu reckt lebhaften Debatten. Man fand zwar, daß eine Vereinigung in dem anqcbeuteten Sinne sehr vorteilhaft sein würde, konnte sich aber trotz aller Bemühungen n i cf) t auf eine bestimmte Program mbasis einigen. Während der Führer der hiesigen Freifinnigen entschieden auf Anschluß an den Freisinn Richte r'scher Observanz bestand, traten die national-sozialen Redner mit ebensolcher Entschlossenheit für bi& Bart h'sche Richtung als Grundlage ein, wenn man nicht, wie sie ebenfalls vorschlugen, von einer näheren Bestimmung der spezielleren Parteigrundlage vorerst überhaupt Abstand nehmen wolle. Da die Freisinnigen aber auf einer sofortigen Entscheidung über die Grundlinie der neuen Vereinigung beharrten und die Vertreter der anderen Richtung fest auf ihrem gegenteiligen Standpunkt blieben, so verlies die mit so großen Hoffnungen inszenierte Versammlung resultatlos. Wir bedauern die Resultatlosigkeit dieses Verein rgungs- werkcs im Interesse des Gesamtliberalismus. Wenn diese Ausführungen zutreffend sind, dann tragen die Schuld an (dem Scheitern des überaus wünschenswerten Zusammen- ^schlusscs aller Linksliberalen Darmstadts die dortigen Anhänger Eugen Richters. Mit der ihrem Haupte eigenen Zähigkeit wollen sie von einem kleinen Nachgeben nichts wissen, wahrend besonnener und weltklüger die Nationalsozialen nicht so seh-r die Barthsche Richtung als viel mehr die Notwndisskeeit des vereinten Marschierens und Schlagens betont zu staben scheinen. Wir wollen aber hoffen, daß für diese Bemühungen noch nicht aller Tage Wend ist und daß spätere Unterhandlungen vielleicht ein besseren Erfolg haben werden. Schon daß der Versuch der Vereinigung überhaup't gemacht worden ist, erscheint uns bemerkenswert. Ter Wille ist also doch wohl vorhanden, und wo ein Wille ist, da findet sich endlich doch auch ein Weg. Deutsches Reich. Berlin, 10. Aug. Ter Kaiser hat sich zum Chef des in Posen stehenden Regiments Jäger zu Pferde ernannt unter Verleihung des kaiserlichen Namenszuges an, das Regiment. Köln, 10. Aug. Der Deutsche Handwerks- untk Gewerbekammertag, zu dem außer einer Reihe Re< gierungsvertretern etwa 200 Vertreter von Handwerks- und« Gewcrbekammern aus allen Teilen Deutschlands anwesend' sind, wurde mit einem Hoch auf den Kaiser eröffnet. 9)2an: beschäftigte sich zuerst mit dem Befähigungsnachweis. Nächst sehr langer,, lebhafter Debatte, in der sich Geh. RegierungS- rat Dr. v .Seefeld-Berlin vom Reichsamt des Innern gegen den Befähigungsnachweis aussprach, wurde ein ^Antrag des Abg. Malkewitz-Stettin in namentlicher Abstimmung mit 46 gegen 25 Stimmen angenommen: „Der Handwerksund Gewerbekammertag lehnt den Befähigungsnachweis für sämtliche Handwerkszweige als unter den heutigen Verhältnissen unerreichbar ab". Der Handwerks- und Gewerbekammertag stimmte im Anschluß an, den Antrag Malkcwitz mit allen gegen eine Stimme folgendem Antrag der Gewerbckammer Hamburg und der Hand-i Werkskammer der Stadt Hamburg zu: „Dagegen spricht der 6. Handwerks- und Gewerbckamniertag. die bestimmte Hoffnung aus, daß die von der Regierung in Aussicht gestellte Gesetzesvorlage betreffend den Befähigungsnachweis im Baugewerbe, also bei Gewerben, bei denen Gefahren für Leben und Gesundheit in Bettacht kommen, .möglichst bald einen ausreichenden Sä)utz für diese Oiewerbe bringen, möge. Der 6. Deutsche Handwerks- und G-werbekammer- tag halt schließlich einen weiteren Ausbau der Gesetzgebung nach der Richtung hin für dringend erforderlich, daß der Meistertitel mit größerenVorrechtenausgestattet wird." . Fürth, 10. Aug. Der Magistrat beschloß wegen des fortdauernden Steigens der Fleischpreise beim Staatsministerium um die Oeffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr vvrsteMg zu werden. Ausland. London, 10. Aug. Achtzig Offiziere des in Portsmouth liegenden französischen Geschwaders besuchten heute London, dessen Straßen festlich geschmückt waren. In der Guildhall wurde den Offizieren ein Frühstück gegeben. — Im Arsenal von Portsmouth hatte der Bürgermeister der Stadt gegen tausend britische und französische Teckoffiziere zu einem Mahle geladen. Aus einen Trinkspruch des Bürgermeisters auf die französische Flotte erwiderte Mmiral Caillard, indem er seinen Dank für den Empfang aussprach und darauf hinwies, daß der Kanal Frankreich und England nicht trennen, sondern die beiden Länder verbinden müsse. Heute nachmittag wurden Eaillard, seine Offiziere und die Mitglieder der franz. Kolonie in der franz. Botschaft empfangen. Heute abend gab Lord Lansdowne ein Festmahl, zu welchem Cail-' lard, 24 französische Offiziere, der französische Gefandte rc.. geladen waren. In Portsmouth ging heute nachmittag eine 6 3 Märkte. hier stattgehabten z ü 4 y 5 5 4 4 4 4 4 4 3V, 3V, 3V, 3 voraussichtlichen Ertrages dürfte bäume haben ebenfalls großen schlimm lauten die Nachrichten, Ortschaften einlaufen. Meziöres, 10. Aug. seltener Heftigkeit richtete in den ft 2*/ «c 4' 4 3'/ 3 5 4 । 4 । 4 ' ! i Honen, von Wiener Bühnen aus alten Beständen zur Verfügung gestellt, sind genau wie zum Spielgebrauch eingehängt. Die ersten Versuche werden vorerst nur kleinen Umfang haben ,_unb ausschließlich vor dem Komitee vor sich gehen. Anfangs L>ep- tcmber sollen dann künstliche Brände in großem Maßstabe ar- rongictt werden. Ein Wirbelsturm von Zlniversttäts-^lachrichten. — Nachdem Geh. Sanitätsrat" Prof. Dr. W. Korte, Direktor der chirurgischen Abteilung des Berliner städtischen Krankenhauses am Urban, den Ruf nach Königsberg abgelehnt hat, ist bei Professor Dr. Wilhelm Müller i n R o st o ck angesragt, ob er bereit sei, das chirurgische Ordinariat und die Direktion der chirurgischen Klinik in Königsberg als Nachfolger von Garrö zu übernehmen. Müller wirkt seit zwei Jahrzehnten als akademischer Lehrer. Geboren 1855 zu Mirador in Mexiko, besuchte Müller daS Progymnasium zu Homburg und das Gymnasium zu Weilburg. Heilbronn, 10. Aug. Ein furchtbares Unwetter, begleitet von starkem Hagclschlag und elektrischen Entladungen, kam heute abend über Stadt und Umgebung zum AuSbruch und verursachte an Gebäuden und in den Fluren beträchtlichen Schaden. Zahlreiche Fensterscheiben und Dächer wurden zerstört. Besonders empfindlich getroffen sind die Weinberge, wo die mehr als haselmißgroßen Schloßen verheerend gewütet haben. Heber ein Drittel des vernichtet sein. Die Obst- 4V, 4 5 l'j. IV 4 2*1 4‘ 4‘ 4 4 getragen werden nach dem 309 Meter hohen Basaltkegel. Hoffentlich wird später auch ein befferer Zugang geschaffen. p Naunheim (Lahn), 10. August. Der hiestge Gastwirt Friedrich Landenfeld fuhr mit seinem Pferd, auf einem Wagen sitzend, der Hauptstraße des Ortes nach; ilötzlich bog das Tier in eine Nebengasse ein. Auf einem Steine des Straßenrandes saß ein fünfjähriges Mädchen, Landenfeld suchte sein Pferd sofort herüberzuziehen; doch >er betr. Zügel war verwickelt. Ehe er abspringen konnte, war das gräßliche Unglück geschehen, der Kopf des armen Kindes war zerquetscht, und der Tod trat alsbald ein. Frankfurt a. M., 10. August. Wie die Blätter melden, hat eine ganze Anzahl kleinerer Metzger, etwa 16, die Läden geschlossen, weil sie bei den jetzigen Viehpreisen Geld zulegen. Ihre Kunden, meist kleinere Leute, können die hohen Fleischpreise nicht bezahlen und so mußten sie schließen. Frankfurt, 10. Aug. Hier wird das vierzehnjährige Lehrmädchen Franziska Biene mann aus Köln a. Rh. feit Sonntag nachmittag vermißt. Es besteht der Verdacht, daß das Mädchen verunglückt oder entführt worden ist. Die Vermißte ist 1.50 Meter groß, schlank, hat dunkelblondes Haar, dunkelblaue Augen, gesunde Gesichtsfarbe, hohe Stirn, gute Zähne. Für die Auffindung ist eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt. — Eine Schwindlerin namens Ottilie Niederweyer wurde gestern verhaftet. Sie gab sich als die Leiterin eines Hotels am Hauptbahnhof aus, auf dessen Namen sie ein großes Quantum Waren erschwindelte. Außerdem führte sie einen Diebstahl in der Moselstraße aus. Darauf verschwand sie aus Frankfurt und lebte m Mainz und Berlin, ohne daß man sie dingfest machen konnte. Jetzig wo sie sich wieder nach Frankfurt wandte, hat sie die Polizei erreicht. ft Marburg, 10. Aug. Auf dem heute..... Sch w e i n e m a rk t e hielten sich die Preise bei lebhafter Nachfrage immer noch auf der Höhe. ES kosteten 6—6 Wochen alte Ferkel 32—36 Mk., 2 — 3 Monate alte Läufer 60— 60 Mk. und 7-8 Monate alte Mastschweine 150—160 Dtk. pro Paar je nach Größe und Qualität. Die Zufuhr belief sich auf 700 Stück, die auch zum größten Teil umgefetzt wurden. Ardennen und an der Maas beträchtlichen Schaden an. Mehrere Menschen sollen ihm zum Opfer gefallen sein. Schaden gelitten. Recht die aus den naheliegenden 4 3>/, 3'/, 3 i 3V 8lf 3" 4 3V 3 4 4 S'L 3% 3 4 3- 3 8»j 3’/ 3 ? 4 4 ? 4 4 4 4 3> 3 Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 10. August 1905. (Mitgeteill von der Bant für Handel und Industrie, Gießen.) fprivat-Distont 2 Prozc Oest. Kredit . Deutfche Ban? Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpen er Bergbau Tendenz: Aus Stadt und Land. Gießen, 11. August. ** Ehre, wem Ehre gebührt! Bei der letzten Einquartierung in Klein-Linden rettete, so schreibt man uns, ein Dragoner nach anstrengenden Tauchversuchen einen des Schwimmens unkundigen, bereits untergesunkenen Kameraden vom Tode des Ertrinkens. Nunmehr haben Nachforschungen der Staatsbehörde :iud des Militär-Koim mandos stattgefunden, und die tapfere Tat wird ihren Lohn fbiben. ** ©Vang, Bunbesfest. Am 24. und 25. August wirb ber hessische Hauptverein des evang. Bundes in Alsfeld tagen. Äm 24. August wird in der Abgeordnetenversammlung Pfarrer Serib a - Groß-Winternheim über „evang. und kath. Schwestern in Hessen", in der vffeiit- lichen Abendversammlung Oberlehrer Lic. Herrmann- Darmstadt über „D. Tilemann Schnabel, der Freund Luthers und Reformator der Stadt Alsfeld" sprechen, Pfarrer L 0 0 s- Butzbach über „Das Protestantische in Schiller". Am 25. Aug. wird vormittags im Gottesdienst Pfarrer Berck-Wald- michelbach die Festpredigt halten, in der Mitgliederversammlung Landgerichtsrat Schmeckenbecher-Gießen referieren über „Der Toleranzantrag des Zentrums und die moderne Staatsidee" und Pfarrer D. Guy 0 t - Heppenheim über „Ter Toleranzantrag und der konfessionelle Friede". Nachmittags in der öffentlichen Festversammlung werden Vorträge halten der Vorsitzende Pfarrer Lie. Waitz-Darmstadt, ferner der Generalsekretär Lie. Vr äun li ch - Halle über die „evangelische Bewegung in Oesterreich" und Pfr. Fritsch-Ruppertsburg über das Thema „Was lehren uns hie wichtigsten Kircheneinweihungen des letzten Jahres". 0 Laubach, 9. August. Ein nettes Früchtchen scheint ein bei dem hiesigen Maurermeister R. beschäftigter Lehrling aus Schotten zu sein. Der 17jährige Jüngling, der auch bereits den Besuch einer Besserungsanstalt hinter sich hat, war bereits am Sonntag auf den Schottener Sommermarkt ohne Erlaubnis entwichen, am folgenden Tag aber von einem Anverwandten zu seinem Lehrmeister zurückgebracht worden. Am gestrigen Dienstag benutzte er nun die Zeit des Alleinseins im Wohnzimmer das Schreibpult seines Meisters zu erbrechen und eine darin befindliche Summe Geldes an sich zu nehmen. Mit dem 5 Uhr-Zug soll er dann das Weite gesucht haben. Schlitz, 10. Aug. D-e Hochzeit des Erbgrafen Karl von Schlitz mit der Prinzessin Amalie von Thurn und Taxis findet am 21. August in Wien statt. X Vom Vetzberg, 9. Aug. Schon wiederholt wurde auf den trostlosen Zustand unserer Burgruine, der Schwesterburg des Gleibergs, hingewiesen. Nun hat in diesen Tagen der Fiskus ein riesiges Gerüst um den Bergfried aufgestellt, um ihn einer gründlichen Renovierung zu unterziehen. Die Ausführung dieser Arbeiten ist aber äußerst beschwerlich und zeitraubend, zumal ja bekanntlich kein passierbarer Weg bis zum Gipfel des Berges hinaufführt. Jegliches Material muß von starker ManneSkraft vom Dörfchen aus hinauf- Unwetter. * Neustadt a. d. H., 10. Aug. DaS heute über die Hardt niedergegangene schwere Gewitter hat die ganze Weinernte vernichtet; sämtliche Trauben sind durch den Hagel abgeschlagen, die Reben zerquetscht worden. Tausende von Ziegeln sind an den Häusern zerschlagen worden. Die nach der Westseite gerichteten Fensterscheiben wurden zum größten Teil eingeschlagen. Im Felde befindliche Leute wurden erheblich verletzt. Viele Vögel sind durch die Hagelkörner getötet worden. Im sog. Gäu hat das Unwetter viel Obst vernichtet. Auch die Tabak- fel d e r, die Hopfenfelder und der Zuckerrübenbau hat erheblich gelitten. Infolge des wolkenbruchartigen Regens sind verschiedene Wafferläufe über die Ufer getreten und haben Ueberschwemmungen verursacht. Besonders groß ist der Schaden in den Gemarkungen Edenkoben, Landau, Maikammer, Haßloch und Diedesfeld. Zwischen Landau und Neustadt wurde der Bahndamm unterspült, sodaß die Eisenbahn den Verkehr einstellen mußte. Durch den Wirbelwind wurden in Schifferstadt drei Güterwagen eines Güterzuges aus dem Gleise geworfen. sind als fönst. — Jacobsen über feinen,Niels Lyyne. Unter einer Reibe von Brieten des beute verstorbenen genialen dänischen Dichters JenS Peter Jacobsen an den Kritiker W. Möller, die im Augustbest der ,Neuen Rundschau" (Berlin, S. Fischer) veröffentlicht werden, ift besonders einer interessant roeaeit der darin enthaltenen Einschätzung des prächtigen Romans.NielL Sünne" durch ~ ~ .Hurra! — Tie4 Geheul Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am 8. Sonntag nach Trinitatis, den 13. August! <$6tfesbienrt. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten (ut5 der Markusgemeinde. Vormittags 91 * * */, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Johauueökirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Ehristenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Psarrassistent Sattler. Katholische Gemeinde. SamStag, den 12. August l905. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 13. August 190 6. 9. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in der« selben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittag? um 2'/. lllir: Christenlehre; daraus Andacht. größere 'Anzahl französischer Seeleute an Land, wo sie von den englischen Seeleuten und der 3ctioTferung begeistert anfgenommen wurden. Bei athletischen Spielen waren 3000 Matrosen beider Flotten anwesend. .Heute abend gab der Mayor von Portsmouth den französischen Offizieren ein Festmahl im Rathause. ~ . — Der Korrespondent der „Daily Mail" in Shanghai meldet, daß die kaiserlich chinesischen Truppen in Kaifengfu revoltieren und sich dem gegen die ansässigen Christen demonstrierenden Pöbel anschließcn. Die Rebellen, 20 000 Mann an der Zahl, haben Suichianghsien eingenommen. ~ Madrid, 10. Aug. Aus Sevilla wird gemeldet: Der Notstand auf dem Lande wird immer größer. Tausende von Arbeitern leben aus Mangel an Brot nur von dem Genuß von Wurzeln. In Utreva plün- de rten Hungernde die Bäckereien und andere Berkaufs- läden für Eßwaren. In Bilbao warfen Bettler mit Steinen nach der Equipage des Bischofs, weil er ihnen kein Almosen gab. n Konstantinopel, 10. Aug. Tie Pforte rst eifrigst bemüht, diplomatische Unterstützung für die Auslieferung des nach der Schweiz geflüchteten Rips, der Besitzer des Wagens mit den Höllenmaschinen und zweifellos Leiter des Attentats war, zu erlangen. Ob Rips Russe ist, steht noch nicht sicher fest. Der Verdacht, daß ein Bulgare oder ein russischer Armenier das Attentat verübt habe, ist neuerdings aufgetaucht. Da die im Besitze der Untersuchungskommisfion befindliche Korrespondenz ein ihn stark belastendes Material ergab, begann der Belgier Joris ein Geständnis abzulegen. Unter anderem gestand er, daß er bereits seit 11 Jahren einen tiefen Haß gegen die tyrannische Herrfchaft des Sultans hege. nannten Dominium gehörte. Da er von dort auS lliauch auf- fteigen sah, schickte er eine Patrouille nb, um bicic verdächtige Erscheinung zu rekognoszieren. ES, stellte sich heraus, day der Rauch von einer Dampsdreschmaschine ausgmg, an der unter ber Aufficht be5 Vogtes Pauli mehrere Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt waren. Das Austauchen der Pücklerschen Pac trouille ries eine lebhafte P a n i k hervor. Die Leute fluchte- ten sich vor der Attacke unter die Maschine und mir ber Vogt Pauli fand den Mut, sich diesen Scherz auf das entschiedenste zu verbitten. Er hatte dabei aber die Rechnung ohne den Grafen gemacht, der inzwischen selbst herangesprengt kam und nunmehr den Vogt persönlich attackierte, mdem er gleichzeitig eine Reihe nicht mirzziiverstehender Krastausdrucke gegen ihn schleuderte. Auch dem Bogt Pauli blieb schließlich nichts übrig, als sich unter das corpus delicti, die ^ampsdrefch^ maschine, zu retten. Graf Pückler zog nun mit fernem Heerbann ob, am 1. Oktober aber ließ er durch eine neue Patrouille den Vogt Pauli suchen, als dieser im Felde eine Reihe von Arbeiterinnen beim Kv.rtoffelgraben beaufsichtigte. Mit Hurra ging man danach zur Attacke über, allen vorweg mit geschwungenem Knüttel Graf Pückler. Zwar suchte sich der UeberfaHene mit einer Kartoffclhacke zu wehren, er mußte aber schließlich hinter einen Kartoffelkastenwagen flüchten, wobei er weiterhin in arge Bedrängnis geriet. Die Arbeiterinnen wurden durch den unerwarteten Ueberfall in Schrecken versetzt: eine der Frauen fiel in Krämpfe. Graf Pückler hatte sich heute also wegen Nötigung und Beleidigung des Pauli zu verantworten. Er wurde zu 350 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Psychiater Dr. mtb Petersen erklärte, daß er kein positives Urteil über den Geisteszustand des Grafen abgeben könne. Tas fei nur möglich, wenn der Geisteszustand des Angeklagten einer längeren Beobachtung unterzogen würde. Der Angeklagte sei ein exzentrischer Herr und ein eigentümlicher Charakter. Der Staatsanwalt beantragte 50 Mark Geldstrafe wegen Beleidigung, 500 Mark wegen Nötigung. Bei der Begründung des Urteils wird hervorgehöben, daß die Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit deS Angeklagten nicht genügend begründet seien. Der Haft- befehl wird aufgehoben. O. Eiamänka --- Nhreir, Gold- rrnd Silberwareir = Marktplatz 11 am Kriegerdenkmal Telephon 407. 4656 Lyhne" abgeschickt habe: und dieses merkwürdige Buch wird nun voraussichtlich Freitag das Licht der Welt erblicken. Nun gilt es also, einen guten Frelind zu haben, der einem die Blätter schaffen kann und will, iir denen möglicherweise Rezensionen auftauchen werden, — und sei du mm dieser gute Freund, sowie du's zu „Maria Grubbe's" Zeiten'gewesen bist, selbst wenn die Aeußerungen, die fallen werden, nicht so liebenswürdig gefärbt sind wie damals. Ich bin vollständig vorbereitet aus eine Reaktion in der Wert- einschätzung meiner Person und meiner Sache; unb doch weiß ich, was mich gesagt werden mag, in diesem Buche steckt das, waS auf ganzen Bücherregalen neuerer dänischer Litteratur nicht zu finden sein wird. Du wirst bemerken, daß der Roman anders geschrieben rst wie „Marie ©rubbe*, persönlicher, und td) möchte mir, m Parenthese gesagt, vorbehalten, jedes neue Buck; aut eine neue Art zu schreiben, ganz unabhängig von Schulen und Stilweisen, mich allein beugend vor dem Stoff und der Natur des Stoffes ... Es ist das Leben eines der Unseren, waS ich erzählt habe, aber eines aus der Generation vor uns, und ich meine, ich bin den jungen Dänen des 19. Jahrhunderts näher gekommen als jemand vor mir. Das ist das Hauptverdienst, trotzdem man gewiß allgemein die Frauengestalten in dem Buche als das beste bezeichnen wird/ — Der „Türmer (Gtreiner u. Pfeiffer, Stuttgart) wendet sich gegen die Dcnkmalssanatiker, welche herausgerechnet haben, daß 50 Jahre vergangen sind, seit Bernhard Thiersch, der Dichter des Preußenliedes „Ich bin ein Preuße" gestorben, und es mithin patriotisck)c Michi sei, ihm in seinem Geburtsorte Freyburg a. d. 11. am Gedenktage seines Todes, dem 1. September, ein Denkmal zu setzen. Nun war aber Thiersch ein echter Parti- kularist, der Preußen gegen Deutschland auSsvielte. Darum liegt es u. E. keineswegs im allgemein deutsch-patriotischen Interesse, diesen Mann durch ein von dem deutschen Volke gestiftetes Denkmal zu ehren. Preußen mag ihm seinerseits den Tribut zollen, den es für angemessen halt. Kerichtslaal. Glvgau, 10. Aug. Die Reiterattacke des Grafen Pückler auf eine Dreschmaschine kam heute vor der hiesigen Strafkammer zur gerichtlichen Verhandlung. Die Angelegenheit, die wegen wiederholten Nichterscheinens des Grafen zu den angesetzten Terminen mehrfach vertagt werden mußte, so daß Pückler, wie bekannt, in Zwangshaft genommen wurde, reicht in den September des Vorjahres zurück. Der Schauplatz des Reiterangriffes war das Vorwerk Kropusch der Gutsherr- sckwft Schönau im Kreise Glogau. Graf Pückler, der mit seiner Klein-Tschirner Reiterbrigade manchen tollen Ritt in der Umgebung seines Herrensitzes vollführt hat, kam mit seinen Mannen zu jener Zeit in die Nähe einer Scheune, welche zu dem ge* — Große SonnenUe den gruppe. Unsere Sonnenatmosphäre scheint augenblicklich wieder in einem Zustande erhöhter Tätigkeit zu sein. In der Nähe des Ost- und Westrandes der Sonne zeigen sich Gruppen von Sonnenflecken, deren Ausdehnung das Mehrfache einer Scheibe von dem Durchmeffer unserer Erd- kugel beträgt. Ein koloffaler Fleck, der etwa am 6. August am Ostrande ausgetaucht sein dürste, scheint identisch zu sein mit einem Fleck, der vom 10. bis 22. Juli zu sehen war und nunmehr nach einem Umlauf der Sonne wieder am Ostrande zum Vorschein ge- kommen ist. Er wird etwa morgen, am 12. August, die Mitte der Sonnenscheibe passieren und dann noch bis zum 18. August sichtbar bleiben, ehe er am Westrande wieder verschwindet, falls er sich nicht vorher aullöst, was jedoch in Anbetracht seiner Größe nicht wahrscheinlich ist. Nachdem sich bei dem gewaltigen magnetischen Ungewitter am 31. Oklober 1903 gezeigt bat, daß unsere erd- magnetischen Störungen Hand in Hand mit der Fleckenbedeckung unseres Zentralkörvers gehen, sind auch von den Meteorologen die Forschungen nach dem Zusammenhang oder Parallelismus zwischen den periodischen Erscheinnngen auf der Sonne und Vorgänge in der Erdatmosphäre wieder anfgenommen worden. So konnte kürzlich der bekannte französische 9lftroiiom Flammarion nachweisen, daß eine auffallende Ucbereinftimmung zwischen den Variationen der Sonnenflecken und dem Frühlingserwachen der Pariser Vegetation besteht. Er fand, daß die in der Avenue der Pariser Sternwarte stehenden Roßkastanien die ersten Blätter und Blüten in fleckenreichen Jahren viel früher entwickelten als in fleckenarmen, sts deckt sich dieses Resultat in gewissem Sinne mit anderen Forschungsergebniffen, nach denen zur Zeit eines Sonnenflecken- marimums Bewölkung, Feuchtigkeit unb Niederschläge erheblicher — O alte Burschenherrlichkeit! 75 Jahre find ' bis jetzt verflossen, seitdem Dr. Eugen Höfling, der in M a r - bürg im Jahre 1830 zum Doktor der Medizin promoviert iinirte, das unvergeßliche Lied „O alte Burschenherrlichkeit" dichtete, woftir ihm im Jahre 1882 in Eschwege, seinem ärztlichen Wirkungsorte, eine Erinnerungstafel gewidmet wurde. DaS Lied zaubert uns die poetischen Tage der Jugend Zurück: es ist mit leiser Wehmut intrrfnogen, aber doch nicht rührselig. Beinahe wäre daS aus der deutschen Volksseele heraus geschriebene Lied auch äußerlich zum Volksliede geworden, d. h. fein Ursprung unbekannt geblieben. Erst bei der 350 jährigen Jubelfeier der Universität Marburg hat sich Höfling selbst als Dichter des Liedes, dessen Ursprung nahezu 50 Jahre verborgen war, bekannt, da er in seiner Bescheidenheit wenig Wert auf seine dichterischen Besuche legte. Nach Beendigung seiner Studienzeit nt Würzburg und Marburg hatte sich Höfling als Privatdozent m Heidelberg niedergelassen, aber der ehemalige Burschensckmster wurde damals alS gefährlicher Verschwörer angesehen, und er mußte zufrieden fein, als ihm statt deS gewünschten Fulda, daS äruiliche Städtchen Hünfeld zum Wohnort und ärztlichen Wirkungskreis bestiuimt wurde. Die Untersuchung gegen den „Demagogen" nahm ihren Fortgang. Erft Ende der sechzigerJahre wurde H. Kreisphysikus in Eichwege, wo er am -1. ^uli 1880 starb. Bei der Enthüllung der Gedenktafel an HoflurgS Hause dort waren nicht nur die Burschenschafter, für bereu ^eale Höfling lange Jahre gelitten, sondern auch zahlreiche Vertrtter der Rutschen Kvrpsftiidentenschaft oertretrn, und auch der cm* fach»' Manu aus dem Volke gedachte hier wehmütig deS ,,O “bWn "Mt|! *S«SÄ VnUk* d,- mttn 81«nu|fnPtb(ätt« ,°>. .SheU jQAWF *11 lllUul u ULVL4UUUILU Anfangs* tu Schlußkurfe. . 211.50 210.90 . 243.40 243.12 . 146.40 146.37 . 261.70 253.70 . 221.10 221.62 Ziemlich fest. «M m d°- d°r MJtieite, r« S ?us dgä ^°9t dabei aber Z Hen JeM X1 l"b QHofi. heran- itnber ß1 °uli -ti, die^Äetzlich nit seinem US che ob?r oM/ene Nmbei w ^s'eßlich •gäS L'rrZ *Ä^ Archer. $et 1 * ’ Kn Beleidigung K m9 des UZls'Z ^urechnungssähjg^ Ke«. Der haft! iten, MiS* R5nde- Direktor d Aen Krankenhauses W, ob er bereit sei, ’°" der chirurgischen ”on ®««4 ju über- ulen als akademischer ".besuchte Müller das Mum zu Weilburg, chtnü ~ rde. ■ den 13. August: de. nfirmierten auL bet »sser. >e. onsirmierten aus bet Sattler. Ide. I uft 1905. 3 Uhr: Gelegenheit zur uft 1905. tjfltn. jur heil. Beicht. isse, vor tmb 'm btt* der W Kommunion. Meist. iTtbitjt. daraus ülndacht. ^liiswirlschast. Igust 1905. id Industrie, Gießen.) s, u. Lchlußkurse. 0 210.90 0 243.12 ) 146.37 , 253.70 , 221.62 L heute hier stattgehabten »bei W*r*’ W P'°?7'!7F sich 11» 700 a-4* ika “Ä»3 HW einem b’c * nUitaud)en ie du's ;» 'e^undLußenmse". [bft wenn me Uj bam(d§. gMf,nbin bttSert' ieDaktlON w ^eiß Sache; nnd , aus . -Nucke MLrju finden L'"^Ä«esckriebm . Aoman ander " und ’lÄeneite^ f 8Uu$b Liilwe'ien. >lcn """ Stoffs - ' ÄÄ meme, ick jemand sss-5 Ä'*w. mwiuu ' i'antm^a.-- ....................... .......... 111.- Oest.-Nng. StSb. 1878/74 i.G. 100 do. Bninn-Rs. 72 stf. i. Staat«-Anleihen. do. do. Preußische Conlols M. 1000/2000 103.60 do. do. i. S. 112.30 4 Vorarlberg i. S. Lire 4 i. G. do. 89. 104.10 1899 87.40 b. Ausländische. M. L Europäische. 102.- 4V, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 unt. 1913 Kr. do. do. Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. 66 Lire Italienische Rente L G. do. do 47„ Oest. Silber-Rente ö. ft. (conv.) Rheinprovinz Ansg. 20 it 21 unf. b. 1902 öflG. 5*/x Oest. E.-B. St. ©ch -Bersch, (conti 3 MeV v. 1899 unf. h. 1902 M. 102. M. v. 1899 4 Bingen 10 M. abg. v. 79 Pit. U amort. ab 1907 Fr. Pes. Span. auSl. Rente v. 1882 abflff v. 1882 nicht abge' do. 99.50 do. Fulda v. 1901 Ser. I 99. 99. M. Außereuropäische. n. 4 Homburg v. d. H. Pes. V. 1899 unk. b inn. G.-Anl. v. 1887 do. Karlsruhe v. 1900 unf. b. 1905 abgest. do. 1890 v. 101.10 Chile Gold-Anl. v. 1889 Chinesische StaatS-Anl. Lstr. Fr. garantierte . Eisenbahn-Prioritäten 96. uns. b. 1903 unf. b. 1912 Metz v. 1903 München v. 1900/01 unf. b. 1910/11 ti. 1903 untilgb. b. 1908 do. ti. 1903 unf. b. 101.80 ti. 18994901 unf. b. 1913 v. 1902 a. b. 1908 unf. S. Kaschau-Odrb. ti. 18«9 b. 1906 unf. 4 do. 400 do. Fr- do, E. v. 71 i. G. do. do. 4 4 4 do. do. do. do. ti. ti. 101.50 100 45 4 Erlangen 4 Freiburg Sel'weiz. Central ti. 1880 . Russische Südost 97 steurrkr. do. do. do. do. do. unf. unf. b. b. b. L i. 101.50 90.80 89.30 3 4 3". do. ho. do. do. do. do. do. M. ö.fl. 98-80 86.40 101.40 81.30 4 31/, .3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. G. G. G. G. 99.20 100.10 98 40 47« 4 4 4 4 1888 1897 ö.fl. M. 101.50 91.60 91.70 91.50 87.40 101.95 96.65 96 60 107.70 68.20 68.20 1900 1901 1888 1895 1898 1904 . 1905 . 1906 . 98 85 98.40 3 57, 68.- 68.10 13.80 102 50 101 25 100.40 Prag-Dux . . Raab-Oed -Ebenf. do. (Salzkgtb.) stf. t. ®. . Ungar.-Galizische . stf. i. S. 4 27, 5 5 4 4 4 4 4 4 4 r- do. Pavier-Rente do. Gold-Rente . do. einbeitt Rente T E abgest. JTIE unf. b. 1905 M. Fr. öflG Kr. 98.65 54.20 55.25 . 1000 . 500 . 1000 gar. . öfl M. ö.fl. do. do. 37. 3 r- 4 37, 4 4 4 4 4 r- do. do Limburg abgest....... Ludwigshafen ti. 1900 unf. b. 19 do. do. do. do. ^7, 3 4 37, 37, do. cons. ti. 1890 steuerfr. conv. imif. ti. 1903 . . . ti. 1892 .... v. 1902 unf. b. 1912 Lstr. M. Lstr. M. 400 400 400 101.30 101.40 101.90 100.65 100.80 Gießen do. do. do. do. ti. 1903 ti. 1879 ti. 1900 unf. b. unf. b. unf. b. 101.60 100.20 100 25 97.90 97.- 90.30 unf. b. unf. b. 1902 . 1908 . 1906 . Lstr. M. v. 1888 kontiert, ti. 1897 ti 1902 ti. 1889 I. Rq. ti. 1889 II. Rg 98 80 98 80 100.- Lstr. Res. Lstr. Pel. do. do. Egpvtische do. do. ti. 1900 ti. 1901 ti. 1895 ti. 1898 ti. 1890 ti. 1893 ti. 1896 ti. 1897 ti 1903 Ungarische do. do. do. do. Südwest stlr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar . . do. Uralsf steuerfr. gar. 404/2020 it. 1894 . ti. 1891 Lit. H ti. 1895. ti. 1896. ti. 1898. ti. 1896 ..... r. 1903 unf. b. 1908 . do. do. unifizierte pritiil. . Fr. M. 89 30 97.65 96.85 87.85 81.40 StaatSb. ti. 83 „ I-VIJI Em. „ IX Em. „ ti. 1885 „ (ErgänzgS.-N.) „ ti. 1895 stf. i. G. ti. 1891/92 (abgest . ti. 1898 ..... v. 1902 uni. b. 1908 do. ti. 1902 unf. b. 1910. do. v. 1896 ..... 99.20 98.40 98 40 98.40 104.- 105.50 98.85 88.70 amrt. 1900 u. 1909 do. ti. 1899 . do. ti. 1902. do. Staats-Rente..... Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, (conti Elikab. Obi.) i. G. steuerfr. . am ort. Reute do. Rente do. do. amort. Rente am ort. Rente Fr- Fr- „ R abgest. . . (Straßenbahn) ti. 1899 . ti. 1901 Abt. I. . . . ti 1901 Abt. H. u. in. 102.70 75.25 103.10 102.— 37, T 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, Sächsische Rente..... Württembg. ti. 1875—80 abgest. Rumän. do. do. a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe . 100.75 87.30 88 70 100.25 100.30 100.55 Merif. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr do. cons. innere..... ti. 1889 v. 1891 89.40 99.50 99.50 87.50 103.20 Consolid.-Anl. ti. 1880 . . „ Gold-Anl. ti. 1R89 ... „ Cons. E. B Ser I it. H 89 „ Gald-Anl. Ern. in ti. 1890 . „ StaatS-Renle ti. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. do. 97 Warsch.-Wien. st fr. Wladltawt. 85 st fr. Anatolische i. G. . 4 Sard. See. stfr. gar. I u. n 4 Sicilianische steuerfr. i. G. ' 5 5 5 47, rA 47, do. do. do. do. do. do. do. 97.50 100.10 103.50 68.85 500 200 4 Pfälzische........... 37, do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Südd. Eiscnbahn-Ges. ...... 37, Kassel abgest........ 37. Kilsingen v. 1886, 1888 it. 1903 4 ' Köln ti. 1900 . . i . . . 37, Kreuznach ti. 1898 ..... 27.0 do. < d». 37, 37, 3^ 37, steuerfr. gar. . gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . . 2040r 1905 1906 500 500 37, 3% 4 37, 37, 4 ' 4 37, 37, 37, 37 3% 4 4 37, 37, 37, 37, 4 37, 3 3 73.80 119.50 104 40 100.30 100.50 100.50 104 20 87.50 87.50 ti. 1900 unf. i. B. ti. 1900 ti. 1881 ti. 1888 ti. 1898 ti. 1903 ti. ti. ti. ti. ti. äuß. E.-B i. G. innere ti. 1888 . äußere Gold-Anl. da. do. 500 500 500 500 ö.fl. Kr. Gold-Rente 2025 r . Staats-Rente . . . do. ti. 1897 steuerf (Eisern Thor) Goldstfr. Lstr M. Kr. unf. b. 1901 . unf. b. 1902 . unf. b. 1908 . do. do. Russ. do. do. 98.40 98.40 98.40 103.25 100 30 98.50 99.50 93.50 98.90 17,„ Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. 17. do. Monotiol-Anl. ti. 1887 . b. 1911 . . unf. b. 1905 . u. 1884 abgest. M. Tlr. M. Fr. ti. 1903 unf. b. 1908 ti. 1897 ..... 3% Lahr ti. 1889 do. v. 1902 88.05 79.40 73.75 90 — 103.40 102.75 83.40 101 70 74.25 ti. 1900 . ti. 1903 . ti. 1896 . v. 1899 unf. b. 1904 . ti. 1900 unf. b. 1910 . abgest. 1878 it. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . ti. 1886 it. 88 . . . . abgest. Lit. M ti. 1891 . ti. 1894 ...... 4 4 3 37. 3% 37, 37, 37, 3% Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. n E 101.30 90.35 77.- 96.10 27„Südital. (Merid.) ©r.A-H. 4 Toseanische Central . . 5 Westsieiliau v. 1879 37, Gottbardbabu .... 37, Itira-Bern-Luzern gar. 37, Fura-Simtilon v. 1894 4 4 4 4 4 4 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 100.— 99 20 87.15 98.80 Argent. do. do. do. do. do. 4 4 T1' it. 81 Lit. A u 102.85 100.70 99.50 99.50 99- 99.60 99 45 99.60 99 45 99.45 99.— 99.- 99.- 99.— 99.- 100.10 100.60 99.— 98.70 99.- 75.— 75.20 101.30 St.-Anl. ti. Anl. abgest. do. . . do. . . 37, Aschaffenburg ti. 1880..... 4 Augsburg ti. 1901 unf. b. 1908 . . 4 Babenbausen (Hesse»)...... 37, Baden-Baden ti. 189s Wtf. b. 1903 . 47, 4 37, 3 5 5 3 do. 98 unf. 1909 sirr. gar. do. 1901 ttncti.b. 1915fif.fl. do. do. do. Mainz do. do. do. do. do. do. do. do. do. ti. 1902 steuerfr Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. do. ti. 1896 steuerfr. 101.20 90.30 101.45 90.30 103.60 100.— 1881/88 . i. G. ti. 189 r. G. ti. 189 ti. 1894 . ti. 1898 . 3 37, 3‘Z 3 4 37, 3 4 4 37, 5 5 4 3 3 3 3 3 5 3 3 3 4 4 Mannheim do. do. do. do. 37, Türf.-Eatipt. Tribut..... priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m G. G. G. G. G. G. do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 Portg. E. B. ti 86 Balra Balxa . . do. do. do. do. Darmst. 4 5 Provinzial- nnd famninnal- Obligationen. ti. 91 „ i. ti. 97 „ i. 3 3 % r« do. do. do. do. do. do. Tranz-Iosef) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lofalb. /tierstaatl.) . . do. E.-B. St. Sch.-Berfch. (ahges Elifab.-A.) i. steuerfr. Pv. Portug. uniffz. ti. 1902 Ser. I . do. nniflr. v. 1902 Ser. m . do. Stieziflz....... 4 37. do. N 22 ti. 23 . . . 37, do. „ 10, 12-16 u. 24-2 •3% Hess. Provinz Ob er Hessen .... 3*^ do. do. Starfenburg .... 3% Franfsurt a. M. Lit. N 11. Q abgest. 47, Offenbach do. Salonique-Constant. Jonction do. Monastir . . 2020/4040 Heidelberg ti. 1901 . do. ti. 1894 . Badische Anleihe ti. 1901 unf. 1909 do. von 1892 u. 94 do. do. do. do. Rudolf . . 37, Bamberg ti. 1888 . 37, Berlin ti. 1886/92 . - " unf. 27,o Ital.stl.gar.E.B Ser A-E i.G. . . 4 Ital. Mittelmecr steuerfr. i. G. . . 2%, LivorneS. Lit. C. D. 11. D/2 500 3*/, Schwedische ti 1880 abgest. 37, do. ti. 1890 . . 3 do....... do. do. v. 1889 do. do. ti. 1891 Oest. Süd (Lomb.) stf. do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Iofl, . . i. S. 200/1000 Hamburger St.-Anl. do. do. do. do. Hessische St.-Rente 37, do. 37, do. 37, de. Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . i. G. i. G i. G. i. G. i. G. 37^ Raubeim ti. 1902 unf. h. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 37, do. - 1OAQ ' ‘ 4 Nürnberg Bahr. E.-B -Anl unf. b. 1906 do. E.-B. it. Aflg. Anl. . . do. Landesfiiltur-Rente . . do E -B -Anl...... Bremer St.-Anl. ti. 18«8 . . 37, Schweiz. Eidg. (?r..ffl? unf. b. 1911 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 99.20 1906 99 100 8G 1 Würzburg ti. 1899 unf. b. 1910 ti. 1903 unf. b. 1910 M. 4059 102. unf. 1011 2043 Kovenhag. n. 1901 unf. 37|fl Neavel staatl. aar. Stockholm ti. 1880 4 104 90 Kommunal i. G. ' P. do. b. 1908 Zürich 46.30 Stadt BuenoS-Aires ti. 1892 ti. 1888 do. do. 37, Offenburg ti. 1898 unf. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 do. do. do. ti. ti. v. ti. conv. conv. 101 1" 101 10 100.80 99.30 100.70 100.— 84.75 88.75 5 4 4 r 47, Wien do. do. do. do. do. Lissabon Mosfau v. 188-; . v. 1895 . n. 1886 . Ser. 30 - 33 Rbl. Lire M. 98.30 98.80 104.— 99 — v. 1901 unf. b. 1906 abgest...... v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... ti. 1«98 .... ti. 1902 Ser. II unf. b v. 1901 unf. b. 1907 . ti. 1887/89 . . . ti. 1896 unf. b. 1901 . ti. 1903 unf. b. 1914 . ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. ti. 1898 unf Invest-Anl. . v. 1889 . . . i. P i. 37, 37, 37, 37, 4 47, 47, 47, 4 •37, 3 4 4 do. do. do. do. do. do. do. WormS 1881 188.8 1895 1898 1907 4 Stuttgart ti. 1895 unf. b. 1905 . 37, do. v. 1902 untilgb. b. 1908 4 Trier ti. 1901 unf. b. 1906 . . 37, do. 37, do 37, do. 2000 r b. 1913 lOOOr 37, do. 4% Bufarest 37, do. ti. 1899 ...... 4 Wiesbaden v. 1900 unf. b. 1905 4 37, 4 do. v. 1901 unf. b. 37, do. ti. 1883 abgest. Aktien ausIiindiecVer Transport- Anhalten. 37,Hambg. Hyp.-Bf. Ser. 301-310 unf.b. 1908 37, do. do. Ser.311-330 unf.b. 1913 47, Mecklb. Hyv. u. Wbf. Ser. I verl. L125 37Ö do. do. Ser. 3 abgest..... 3% do. do. Ser. 2 u 3 unf. b. 1905 4 Meininger Hyv.-Bf. Ser. 2 ... 4 do. do. Ser. 6 . . . . 4 do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 4 do. do. Ser. 8 unf. b. 1911 37, do. do. abgest..... 3% do. unt. b. 1905 u. b. Verl, umtschb 37, do. unt. b. 1907 ...... 4y[ P"nß. Hypotheten.Aft..Bt.^^^^g 4 2 do. Hhp. V. Zf. 4% gar. v. d. G. b. 190- 37, do do. do........ 4 do. Pfdbr. Bk. E. 18 unk. b. 1908 4 do. do. E. 19 ttnk. b. 1909 4 do. do. E. 22 unf. b. 1912 3'7 do. do. E. 23 unt. b. 1912 37, do. do. E. 17 unt. b. 1905 37, do. do. E. 18 unt. b 1908 3% do. do. E. 24 unt. b. 1912 4 Riiein. Hyp. Mannheim unt. b. 1902 4 do. do. do. unt. b. 1907 37, do. do. ......... 37' do. do. Ser. 69-82 unf. b. 1904 . 37, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Ddtr. Hyv. >Koln, S. 1 unt. b. 1904 4 do. do. do. ©er. 2 4 dv. do. do. Ser. 5 unf. b. 1909 4 do. do. do. ©er. 6 unt. b. 1911 4 do. do. do. ©er. 7 unt. b. 1913 37, do. do. do. S-r. 3 unt. b. 1905 37, do. do. do. ©er. 4 unt. b. 1907 96.- 97.25 9530 95.30 100.90 101.10 101.30 102.— 97.— 97.— 97.— 101.— 95.— 100.— 95.50 101.50 101.50 102.20 100.— 95.30 95.50 97.— 100.80 101.20 97.— 97.— 98.— 101.30 101.20 101.80 102.20 102.80 96.— 97.20 Staat!, oder proviuzial-garaut. 37, Hcss.Landes-Hyv.Bt. ©er.In. Vunt 1909 31/, do. do. Kommunal Ser I tt.II unf. 1909 4 Nassauische Landesb. Lit. Q..... 37, do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 Sachs.-Meiuiug. Landtred.-Anst. unt. 1906 99.80 99 90 101.50 99.85 99.85 100.50 96.30 121.60 112.5t Stan desherrliche Anleihen M. 47, Grt. Henckel Hg.v. Dann r.ä,105ti.84 00. 101.10 s. fl- 37, Grast. Solms-Lanbach abgest. 4 Fürst!. 4 do. M. 37, do. Bant Badische Bant . VereiuSbaut do. Pfandbriefe it. 17 unf. 1910 unt. b. 1905 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unt. 1905 374 do. do. do. do. ReichSbant Fronfsurter do. do. 30% 80% Eisenbahn-Rcuten-Bf. . Frauff. Hyvotbef -Banf 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. 401-420 unt. b. 1913 abgest. u. Ser. 1—190. M. 1000 M. 1000 M. 1000 67. 9 ?7, 4 4 4 37. Nürnberger Bant . Nürnberg. Vereinsbt. Oberrhein. Bant Oest.-Ung. Bant Oest.-Länderbant Oest -Kredit-Anstalt. Pfakzische Baut . . 11 47, 6 87, 99. 98.35 Gottbardbabu. . Ifta!. Mittelmeer . Auatol. Eisenb. . prince Henri . . M. 1000 . M. 600 ö. fl 200 ö. fl 200 ö. st. 200 . M. 600 , s. fl, 350 4 r- 4 4 37, % r 141« 18.67 144.90 152.90 154.40 M. 1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 .600/1200 Preuß. Bodenfreditbant do. Hyp.-Aft.-Bf. M Schaffhaus. Bantver. . Südd. Bodentredit-Baut Ungar. Kreditbant . . Unionbant (Wien) . . Wiener Bantverein. . Württbg. Bautanstalt . M. 1000 Tlr. 100 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 . M.1000 M. 300/1200 u. 34 unt. b. 1907 . u. 41 unf. b. 1910 . unt. b. 1913 . . . unf. b. 1908 . . . unt. b. 1913 . . . Vorl. DI». 6.18 87, 57, 27, 12.95 8 0 0 7- 28, 30, 32 11. 33 (tilgb.) 29 nnf. b. 1906 . . . 45 (tilgb.) . . . . . do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Dlv. 7.04 87, 5% 3 12.95 8 4 4 6 7 Vereinsbant . DiStonto-Gesellschast Dresdner Bant . . Dresdner Bantverein Ser. 12, 13..... Ser. 15 unf. b. 1906 Ser. 19...... Kommunal ©er. 1 unf. 1910 do. do. 31 40 43 46 44 100.35 100.35 101.— 101.60 102.50 101.50 100.50 97.20 97.20 98.— 99.50 99.50 101.- 102.— 103.25 95.60 Fürst!. Solms-Braunfels v 1880 . do do. v. 1886 . 5 10 17, 4.3 5 87. 4 7 47, 7- 6 8 9 67, 7 7 7 120.50 146.50 98 50 98.50 100.- 94- 101 50 102.60 101.50 97.50 97.50 97.80 99.80 243.— 114.- 131.— 194.05 163.10 109.40 118- 210.50 163 50 98.- 125.20 132.75 112.60 220 60 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 dv. do. do. do. do. 117.10 117.— 210.70 104.70 158.70 127.30 144.90 203.— 159.50 187.30 197.— Oest.-Ung.StaaSb Oest.Südb./Lomb Oest. Nordwest . do. B . Raab-Odenb. . . 156.60 200.— 129.50 85.90 302.— 172.10 126.50 12 5 6 87, 77, 57, 0 9 77, 7’ 6 5 10 0 4% 6 87« 4 7 5 6% 9 7*7 8 7- 7- 7 do. S. do. S. do. ©. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. Berl. Hyp.-Dt. do. Frt., Hyv.-Bt. do. do. do. do. do. do. do. do. Berliner 5)andelsg. . M. 500/1000 Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 (vr. Pommr.) abgest. abgest. do. Hyp.-Kred -V. M. 600/1200 Mitteld. Bdtr. (Greiz)Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I V M. 300/1200 Bsenburg-Büdiugen . . Dsenb.u.Büd.-Birstein v. 1887 Bresl. DiStoutobant Mt. 600/1200 Darmstädter Bant . . M. 1000 /Baut f. Handel u. Industrie) Deutsche Bt. S.I-VU M. 600/1200 Effelt,- u. Wechselb. Tlr. 100 Bayr. Bant (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyv.- u. Wechselbt f. st. 500 3% Fürst!. SolmS-Lich . . . . 31/, Grast. Solms-RSdelbeim . . Wittgenstein-Hohenstein Frt. Hyp.-Kred.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 Hambg. Hyp.-Bt. S. 141-340 unf. b. 1905 S. 341-400 unf. b. 1910 Rhein. Kreditbf. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Ranf M. 600/1200 Landw. Kreditbant Lit. D-J do. Lit. N-P .... 4 5 4V, 47, 4 47, 4% 4 4 4 4 37, Divers© Obligationen. Buderus r. 103 . . ..... Dtsch. Luxemb. r. 100..... do. r. 102..... Eisenb. Rentenbant ...... do. do. ...... Eisenwerte Lollar r. 102 .... Eleftr. Wert Homburg r. 103 . . . D. Atlant Telegraf...... Franfen-Allee, garant. ti. Franfsurt . Frantf. Hof r. 105...... Nette Boden r. 102 ...... do. do. r. 101...... 102.50 102.80 102.80 103.— 100.10 103.— 10.3.10 101.70 102.20 102.50 100.50 95.50 Verzinslich© Lose II Tlr. 50 27, Anrechtscheine 100 100 100 100 100 100 100 50 80 100 100 500 40 100 100 150 150 Tlr Tlr ö.fl Tlr Tlr Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger..... Russische v. 1864 . . . Russische ti. 1866 . . . do. do. 3 4 4 3 5 5 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donatt-Regulierung . . 37„®otbaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. 3 Hamburger ti. 1866 . . 3 Holländische Komm. ti. 1871 .37^Köln-Mindener .... 3%Lübecker ti. 1863 27,Lütticher ti. 1853 ” Madrider abgest. . . b.fl . . Tlr . . Tlr . . Fr . . Fr . . Tlr . . ö.fl . . Tlr alt. K. Rb alt. K. Rb . . ö.fl 2^/,Stuhlweißenb.-Raab-Gra do. ex. A. Sch. . 5. \ 155.20 137’50 133.— 119.- 143.50 62.90 143.- 158.20 130.80 400.— 300.- 103^— Unverzinslich© Lose. AnSbach-Gnuzenh........fl- 7 Augsburger.........fl- 7 Braunschweig ....... Tlr. 20 Finnländische ....... Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........f- fl- 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 .......ö. st. 100 Oestr. Kredit ti. 1858 .....ö.fl. 100 Papenh. Gräst. ........s. fl. 7 Rudolfs-Stiftung ...... S. fl. 10 Türtische.........Fr. 409 do..........Fr- 400 Ungar. Staats.......ö. fl. 100 Bettetianer........Lire 30 146.60 48.20 198.70 154.— 55.10 22’20 47.60 500*20 417.50 76.- 134 40 373.— Indnstrie-Aktien. fretthfitrltr Ootfe Aschaff.Masch.Pap Nene Boden A. G. Brauerei Bittding „ Henninger . „ do. Pr Akt. „ Kemvff . . „ Mainzer Akt. „ Nettenmeyer „ ©tern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem.Bad Anilin „ Blei u.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Eiettr. Böse . . N Allgem. Berlin „ Labmeyer . . „ ©.fiudert . . „ ©tem. & Halste „ Untern. Zürich KunstseideFft.a.M. Masb. Kleyer. . „ Grttzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . + 290.— 183.50 148.70 263.40 173- 172.- 143.60 290 - 128.20 242.50 106— 120.90 458.50 147.90 275 — 380.- 87.60 234 — 146.4" 137.40 187.- 195.- 505.20 300.- 213.50 197.50 161.90 133.90 berliner ßörsk. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eilen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Eleftr.Lichttt.Kraft Elchweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsentirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . 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Die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung finden keine Anwendung auf von Privaten eingesührtes irisches Fleisch, sofern eS zum Verbrauch im eigenen Haushalt bestimmt ist. § 9. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizei- oerordnung werden, soweit nicht nach anderen Bestimmungen, insbesondere dem Reichsfleischbeschaugesetz eine höhere Strafe veralt ist, mit Geldstrafe bis zn 30 "Mk. bestraft. § 10. Diese Polizeiverordnnng tritt am 1. September 1905 in Kraft. Gieß en, am 8. August 1905. Großherzonii i^'re: Gießen. I. V.: Enrschmann. B9/„ HOUBEN'S GRSHEIZÖFEN . offerieren wir Damon-Blusen weiß seiden Batist .... zu X