155. Jahrgang
Amts- und Rnzeigeblatt für den Kreis Gießen
Die Einigung unter den bürgerlichen Parteien deS Wahl-«
Die Fahrkartenfftner
hältnis mäßig
bedeutet.
VrsteS Blatt.
xt( Mitglieder^
Tcm Ausschuß gehören 72 Mitglieder an, wovon 63 ans der Wahl der lantxD. Besirksvereine hervorgegangen, während
die dritte
sei entnommen:
Das Jahr 1904 gehört Vvm landw. Standpunkt für die Provinz zu den Jahren, die man als normale, mittelgute Jahre bezeichnen kann. Während in großen Teilen unseres Vaterlandes die lang anhaltende Trockenheit im Sommer aus die' Entwickelung der Kulturpflanzen großen nachteiligen Einfluß ansnbte. batte Oberhessen im Frühsahr bis Mitte Juni ergiebige Nid-rschrage. die trn Entwicklunasrustond unierrr KUItur- gewächse günstig beeinflußten und daher eine gute bis mittelgute Ernte bewirkten. Nur die Sommerfrüchte und tre ©rummet- ernte wurdm durch die Trockenheit im Juli und August nacy-
unnahme von Anzeigen ür d>e Tagesnummer i? pomuuagfl 10 Uhr. ",eile**PTei6: lokal 12üfw
-u-'narls 20 Pfg.
• eri troortltd) tüt oe.. poliL und aUgem. Teil: P. W,llko: für .Stabt und Land^ und ,G5end)istaar: Ernst Heß. für den An- zetgentetl: L>ans Beck.
Wir lesen in der Franks. Ztg.:
Mainz, R. Nov. Bon lehr ztioerläskiger Sette geht nnS fofqenbe Mitteilung zu: In der ß\cntetnbc Viernheim batten, eine Anzahl fatholifcher Männer die Absicht, den katholNchen Pfarrer Blum von Cberabfteiuad) als Kandidat für die bem- nächftioe Landlaaswahl aufztistellen. Eine Devutation dieser Leute begab sich hierauf zu den, Herrn Bischof D Rier ft ein, um. dessen Einsicht über die Kandidatur des Herrn Pfarrers zu hören. Der
warnend geschrieben: .
nicfil treiben; nicht in einer Seit der Billionen TO>t. nnd baS 1» für die Zukunft unseres Brruses von großer
und Snndikate Wir koniilen's nicht, so lange das franko- Bedeutung. ----...
russische B ü ndnis uns hemmte, und werden's künftig erst f
recht nicht rönnen: beim dixser Zweibund soll nun zu einem große»
antideutschen T r u st erweitert werden. Das ist der Zweck deS franko - britischen Vertrages. Er soll Rußland zttm Beitritt nötigen. Großbritannien fühlt, daß die Stunde gekommen ist, in der es stch mit Rußland für fünfzig, vielleicht, für Kundert ?ahre über die ostasiatischen Fragen mit Vorteil verständigen kann. Alle drei Machte haben gemeinsam das dringende — ool,- tische und wirtschaftliche - Interesse, Deutschland zu schwachen; das wirtschaftliche, weil es auf den Weltmärkten ein unbequemer Konkurrent, das politische, weil es em Element der Unruhe ift. Deshalb möchten sie sich gegen das Deutsche Reich syndizieren." #
Zar hesfff-ben Landtaqswahlbewegnng.
Professor Frhr. v. d. Goltz t.
Zum Tode deS Direktors der landwirtschaftlichen Akademie kn Poppelsdorf, Proscsior Frhrn. von der Goltz schreibt die ,RH. Wests, ßtq.*:
von der Goltz ist der bedeutendste wissenschaftliche Lehrer der Landwirtschaft gewesen. In der klaren Er- kenntnis, daß die Not b er Landwirte vor allem durch S e l b st h i I f e gemildert werden könne, hielt er es für seine Sebcnsniüqabe, den deutschen Landwirten zuerst ein weites Wißen zu eröffnen, sie davon zu überzeiigen, daß burch die weitere Aus- bilbunq der Landwirte auch ein größerer Aufschwung erzielt werden könne. Wahrend Albrecht T h a e r (ber berühmte Cheun des ehrwürdigen Gießener Profeffor-s) und Liebig^ sich bannt- sächlich nur nut wisienschasilichen Forfchiingen beschäftigten, versuchte von der Goltz die wißeuschaftlichen Ernrngenschaften tu die Praris zu übertragen. Deshalb war es sein Bestreben, das lan d- w i r t s ch a ' l l i ch e Unterrichtswesen weiter auszu- b a u c n. In Westfalen errichtete er die erften landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen. Später ging er als Lehrer der Landwirtschaft an die Kgl. Akademie in Waldau. 1869 siedelte er als Professor der Landwirtschaft nach Königsberg über und wurde 1875 iirettor deS dortigen landwirtfchgftlichen Instituts. 1885 wurde er Professor der Landwirtschaft und Direktor der landwirtschaftlichen Lebranstal! in Jena und seit 1896 war er Professor in Bonn und Direktor dc? landwirtschaftlichen Akademie in Ponnelsdon.
o. d. Goltz war einer der zielbewußtesten Menschen der letzten Jahrzehnte. Nicht durch laute Außenerwlae, nicht durch S'crvor- fretcn an die Ceffentlidifcit glaubte er etwas erreichen zu können, sondern durch ernstes ruhiges Schaffen, burch Wirken auch nn Heinen Kresie. Jeder Schüler, der zu ihm kam, war 'ur ihn em Saatkorn, das er sorgfältig pflegte, dem er Krast und Nahrung gab, damit es sich einst zur starken Pstanze auswachsen könnte. Und wie er die anberen stets zum Schaffen antrieb, so tat er es selbst. Er erkannte, daß durch die bloße Theorie nicht viel erreicht werden könnte. Gerade in der Landwirtschaft muf? Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Deshalb schu' er an den Stätten, wo er lehrte, landwirtschaftliche Musteranstalten. Hier fonntc der Landwirt die Art der Feld- bestestimg, alle ökonomischen Arbeiten und besonders das Gebiet, welches am meisten vernachlässigt worben ist, die lcmdwirtschast- liche Buchführung lernen. Wenn unsere Landwirtschaft in den lebten Jahrzehnten trotz der schwierigen Verbältniße einen großen Aufschwung nehmen konnte, wenn setzt fast auf allen größeren Vätern der Sarbmirt in seiner praktischen Tätigkeit voii seinem theoretiichen Wissen unterstützt wird, so ist dies nicht zmn wenigsten das Verdienst des groben Landwirtfchnstslehrers v. d. Goltz.
v. d. Goltz war 1836 tu Koblenz geboren, studierte in Erlangen, Bonn und Popvelsdorf und begann seine Laufbahn als Landwirtschaftslehrer 1860 an der Ackerbauschule in Liesenradl 3n den letzten Jahren mürbe fein Name burch die Herausgabe semes bcbeutenbfteu Werkes viel genannt, „ber Geschichte der deutschen Landwirtschaft^. Für lange Zeit wird dieses Werk wohl maßgebend für die Erkenntnis ber ökonomischen Entwickelung unseres Volkes sein. Durch jene Schriften hat er sich ein Denkmal in ber landwirtschaftlichen Wissenschaft gesetzt, durch feine Lehr- tätigfeit aber hat er befruchtend auf weite Kreise unseres Volkes gewirkt und durch seins Schüler wird seine Arbeit weiter wirken, rum wohte unterer weiteren wirtschaftlichen Entwickelung.
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politische Tagesschau.
In ernster Zeit.
Seit langem ist der Reichstag nicht in so kritischer Kcit zusammengctretcn, wie e-3 diesmal der Fall sein wird. In den wenigen Monaten teil der ^ .ims.agsSchließung bat
vrr. 265
VrIHeiul tSglt«- außer konntag».
Dem Gießener Anzeiger «»erben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien« MäTlet viermal in der
Woche beigelegt.
NotalionSbruck ll Vertag ber Brü h l'scheu Univers.-Buch-u.Stem- druckeret. R- Lange. DUOafnon, Eroeduum und Druckerei:
Stdulftraße 7.
Redaktion 112
Verlag u.Ervcde-^bl Ztdrelie für Deoeicheu:
«nzetger Gießen.
Freitag 10. November 1905
O ye-a gspreist
monatlich 7b Pf. meriek. jährlich Aik. 8-20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.: burch die Post P>k. 2.— menel- .ährl. ausschl. Bestellg.
tcüig beeinflußt. .. , a
In wirtschaftlicher Beziehung haben die etwas höheren Getreidepreise und die im allgemeinen hohen Preise für tierische Vrod"kte die L^ge der Landwirtschaft im VeremSgebtete gegen die früheren Jahre zweifellos flohen Nachteilig eingewirkt h-t in vielen Geaenden d^r große Mangel an geeigneten Art^itS- kräften und die haben Löhne, di" brfi’t bezahlt tverben mußten. Jmwersim scheint sich auch in diefer B-ziehung eine Besserung nzubahnen. Im allgemeinen haben die ^^wirte unserer Provinz die Meinung, daß mit dem Jahre 1904 für die Landwirtschaft em llw.s'^wung -nm Besseren emgetreten ist: nur fragt c§ sich pb b"reibe standhält und so ergiebig ist, daß er der durch Jehrr-chnte lange ungünstige Zeiten hervorgerufenen ge- brieften L"ge' der Lcmd.nirls^ft in wenigen Jahren aufzuhelfen v"rmag. Jmmerlnn zeigt sich bei den Landwirten wieder mehr
Pie yeutige Kummer umfaßt 12 Seiten.
Ter deutsche Kaiser und der König von Spanien in Magdeburg und Hannover.
Magdeburg, 9. Nov. Ter König von Spanien M zur Besichtigung seines Regiments heute mittag hier ein getroffen und am Dahnlwfe von dem kommandierenden (General und den Spitzen der Behörden begrüßt worden. Der König begab sich zu Wagen nach der Kaserne, wo auf dem Exerzierplatz das Regiment eine Hebung ausführte iRach einer Parade fuhr der König ins Offizierkasino und nahm dort im Kreise der Offiziere einen Imbiß ein. Bei Ziffern erhob sich König Alfons zu folgendem Trink- Spruch:
Es ist mir eine große Freude, mein tapferes und liebes Regiment zu sehen und mit. den Offizieren zusammen sein zu können. Den Gefühlen, die mich bewegen, gebe ich Ausdruck durch den Ruf: Seine Majestät der Kaiser Hurra, Hurra, Hurra!
Ter Regimentskommandeur, Oberst Digon von Monte- ton, dankte dem Könige und brachte ein dreifaches Hitrra ouf den König aus. An dem Frühstück nahmen u. a. Oberpräsident v. Bötticher und Regierungspräsident Tr. Boltz teil. Rach dem Frühstück wurde eine pstotographische Aufnahme gemacht. .Hierauf begab sich der König mit dem Gefolge und den Offizieren zum Bahnhof. Um 3 Uhr 15 Min. lief der kaiserliche Sonderzug aus Berlin in dem Bahnhof ein. Ter Kaiser in der Uniform deS Köntgs- ulanenreaiments verließ den Zug und begrüßte den König, worauf dieser sich von den Offizieren verabschiedete. Nm 3 Uhr 17 Min. wurde die Fahrt nach Hannover fortgesetzt. Tie Tomen des Regiments waren am Nacknnittag von den lGoltinnen des spanischen Botschafters und des spanischen Militärattachees zum Essen geladen.
Hannover, 9. Nov. Um 5 Uhr 45 Min. trafen der Kaiser, der König von Spanien und der Kronprinz ein. Aus dem Wege zum Kasemement der Königs- itlancn bildeten die Truppen der Garnison mit Fahnen und Musik Spalier. Tie Musikkapellen intonierten bte spanische Hpmue. Tie Fürstlichkeiten begaben sich im offenen Schim- anelgesponn durch die beflaggte Stadt nach dem Kasemement des Königsulanenregiments, um dort an der Tafel ■beim Offizicrkorps teilzunehmen. Von dem Souper begaben sich der König und der Kaiser nach dem Schloß und borni nach dem Theater. Gegeben wurde „Krie^ im Frieden" von Moser und Schönthan. Nach der Aufführung kehrten die Fürstli^»k-'it--n nnA bo-m wh’cf._______________
sich der politische 5)orizont bedenklich umzogen. Es wäre Naivität, zu behaupten, daß mit dem endlichen Zustandekommen der deutsch-französischen Vereinbamngen und der Sicherung der Marokkokonierenz die Gefahren gebannt sind, die dem Frieden drohen. Abgesehen davon, daß die Marokkokonferenz noch manchen Zwischenfall bringen kann, haben die Vereinbarungen keineswegs etwa.dazu beigetragen, f reun dlichere Beziehungen zwischen Deutschland u n d Fr a n k r e i ch zu schossen. Die Hoss- nungen, die sich cm den Vollzug des Abkommens knüpften, müssen heute mit Bedauern als trügerisch bezeichnet werden. Man befindet sich vor der Tatsache, daß England weitere Fortschritte gemacht hat in seinem Bemühen, Frankreich fürsichzugewinnen.und zwar zu dem offenkundigen Zweck, im gegebenen Augenblick Frankreich zum Revonchekrieg gegen Deutschland aufzureizen, um England eine Auseinandersetzung mit den Waffen zu ersparen, der es nicht gewachsen sein würde. Man befindet sich ferner vor der Tatsache, daß in der fremzos. ut.||tril llv<1 — - - -
Regierung mehr und mehr das r ä n ke s ü ch t i g e, auf die ^err Büchof erwiderte aber den Herren, daß em G e , st l. ch e r
herein 3 e [ u n q Deutschlands ab.’.ielenbe „Gnftrm q e r o b c «en», .u tun I>°b° wenn ->
Tdcetf^sur (Mhtnq qclanqt Der" n I " Ä \"i ™™e'n Äfürfi
öb1n^ebenfleS^C?nm^!n^^^^e1Cmeinlmg (Scönbert oon tiefet Einftcht. Seine hohen d'^briider in Bonern und
Im Frühjahr, als urplötzlich das E>?spenft eines Krieges anderen deutschen Landen sollten sich em Beispiel an ihm
vor den entsetzten Varisern aufMuchte, war Telcasss der nahmen.
Verräter des Vaterlandes, aNe Welt sagte sich von ihm g(ll6 Darmstadt wird unS aus nationalliberalen Kreisen los. Inzwischen hat die englische Presse, die eine stroße ^chrichen:
Macht der Suogeftion auf die leichtgläubigen französischen cy,, bekannt, ist von der nationastiberalen Partei des W a h \* Jreunde ausübt, begreiflich gemacht, daß Frankreich Nicht Vad-Naubeirn der bisherige Vertreter in der
nötig gehabt hätte, vor dem hingeworfenen Fehdehandschuh i{nmmfri Rechtsanwalt Windecker, wieder ch'inestellt worden, der Deutschen zu zittern: denn selbst wenn die französische (^j„ Mann, der im öffentlichen Leben so bekannt ist, wie Windecker, Rüstung nicht auf der Höhe war, dann konnte die gewaltige bedarl eigentlich keiner Empfehlung; ieme Tätigkeit in dem Wahl- ™ siöite eU mehr als ™ «««» .m'Ä"“ iÄ<«SS&
Das änderte die Situation. Nun empfanden es die tapferen dem^. hQ( in§hc?onbere in den Reichstagswahlkärnplen staanzosen mit Verdruß, daß sie vor dem gleisen, aber deut Rvei|eS Friedberg-Büdingen in der ersten Re,he der Kampier lichen Säbelklirren" Deutschlands spornstreichs sich zurück- gestanden. Seit Jahren ist er Vorsitzender des Wahlausschusses gezogen und Teleasse gehen geheißen hatten. Wenn man Kreises und auch Mitglied des Landesausschuffes. Jn^ die Sache recht erwog, dann war Teleassö, der „in bem hemer Kammertätiakeit hat sich Windecker als ein trefflicher 5->erzen Frankreichs zu lesen wußte", bitteres Unrecht ge- Vertreter feiner Anschauungen bewährt. Er hat durch fern Hoher Tarifet Blätter immer lauter U So k-.nn °s ,'UM weu^^ibm m ^-uten, ^nuu“«
kommen, wenn der besonnene Rouvier dos Feld raumen ffle|01lbert ab?r bfr landwirtschaftlichen Jntereffen bat sich
muß, was vielleicht eine tyra^e -- rzer Z-it ist, ein ;L5lc“il -* ^erT V'indccker in wärmster Weife angenommen; auS einem land- Schüler, wenn nicht aar der Meister selbst, die Kriegsgefahr (irf)cn z^sirk hervoraeaangen, war er stets ein warmer Beiur- auss neue herausbeschwört. worter oer landwirtfchastlichen stordeningen; das hat jedermann
Wir sind entfernt davon, für Flotten- und Heeresver- in ber Kammer gefehen und wußte es aus dem seitherigen Wirken stärkunospläne Stimmung machen zu wollen. Es wäre auch Windeckers. Eine solche Kraft muß der Kammer erhalten werden, überflüffia dies zu tun Der Truck liegt in den Dingen nicht allein im Jntereffe der nat.-lib Partei, sondern der Allgemein-
s- bst Wir to'-mWn uur bal ßine bafjlrr Reichstag bon beit. Wir finb sicher, buh bie bftroerlitheu polit.ldien Rretfe bau • tiefen Ernst ber Situation würdige. TaS setzt voraus, baß bnr fein werben, wenn berr Wmbecker wteb-r m ber Rammet er- für Hein ließe und öde Parteimnrereien nicht di- Zeit vertan tt, iS Darmstadt. Land ist der Kandidat
wird. Tie Reichrtagsverbandwngen sieben rm Zeichen der .stn ^aairre.o^ DilSbofen in einer
auswärtigen Politik, der R r i e gs g e s a h r. Möge der dS Bundes d.r Landwirte, Fr lisch DstShofen m e große Auaenblick ein großes stfeschiecht finden! Bersammfung des BauernoeremS zu Oder-Ramstadt am
b p • tz. d. Mts. von ber LandtagSkandidatur zurückgetreten.
lasten. 9
T«? Tlstmn der auswärtigen Politik behandelt ein Aufsatz in der .Zu tun ft', der sich gegen unsere .schlechte, über alle Vorstellung törichte Politik wendet, die zil Schlavpen geführt habe; die .Zukunft* meint, daß in Trsüllung gegangen sei, waS sie vor anderthalb Jahren
ie^Uerlochter.2*
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Tm halb zu vcrtlxLd-
>s. Briese an
gchtSwich!J-l.M^-' KM/'S., wirtf4.«^ro-^,w ?[a.6erm. Sßerm.n.er'.b:- Beb.Oß.u.,8'l-r»'.^^
07551
soll also doch kommen. Der .Berl. Lokalanz.K meldet es Greifes ist damit vollzogen. __
gleichzeitig mit der .Köln. VolkSztg.V deren parlamentarische -7 -----“7.7 .
Gewährsmänner in Berlin sich beim ReichSschatzamt wohl HaUpiVersckMMlllNst drS landwlrtschastl. AereiNS. informiert haben. Tie .schwachen Schultern^ sollen bei ber für die ovin; AbervesteN.
neuen BerkehrSsteuer insofern geschont werben, als ber Nah- (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.)
verkehr von ber Besteuerung ausgenommen ist, unb L
unb vierte Wagenklasse mit .ver- Gießen, 9. Nov.
uuumsmuD^ niedrigen* Gebührensätzen debochl In Steins Soalbcm waren heute Landwirte aus allen werden. Auch die verzuckerte Pille bleibt eine Pille, und in Teilen Oberhessens recht zahlreich zur Hauptversammlung
i!nr/W
die b* «nn bei »ÄÄ
Ministers v. Biibbe, deren Entwurf die Ocstentlichkeit em- ^amann als Vertreter der Provinzialdirektion Kreisst mim ig ablehnte. Es hat beinahe den Anschcm, rootIe amtmann Hechler bei. Der Vorsitzende, OekonornieraH angesichts der gleichfalls drohenden Fluß-Schiffahrtsabgaben Schien ke von Friedberg, gab nach Begrüßung der Er- die Regierung des Fürsten Bulow diejenigen Erwerbs,zweige schienenen bekannt, daß u. a. der Fürst zu Solrns-Hohen- in gesteigertem Maße heranziehen bei Beschaffung der Kosten solms-Lich, Geh. Regierungsrat Schönfeld und Graf Orwla iür'die ReichSpolstit. di- schou bei den HaudelSoer- ihr Nichterschetnen entschuldigt hätten .
träoen bie steche bezahlen mussten. Ter NeichSiog Dem gedruckt vorliegenden Bericht ilber die,TStt».' wird sich doffenstich klar machen, welche gewaltige B-.jkett des Vereins sur das Geschastsiahr 1904 laitnng die Fahrkartensteuer für das Geschaftsle den
Zu den Pastagicren tm Fernverkehr auf weite Strecken, die in der höchsten Steuerstufe zahlen sollen, stellen die Geschäftsreisenden ein starke? Kontingent. Ihnen er- schwert man also bie berufliche Tätigkeit, unb bas ist ganz etwas anderes, als wenn ein ostelbischer Grandseigneur z. B. für eine .Erholungsfahrf nach der ReichS- hauptflabt die .paar Mark' Fahrkartensteuer in Rechnung gellen muß. Auch diese Blume wird ber Reichstag hoffent- lich aus bem Steuerbufett entfernen, und vielleicht hat auch He Frhr. v. Stengel in den Strauß eingewunben, nur um die geforberten anderen Steuern annehmbarer erscheinen zu
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die aflieiligen ®liid-r • !swliniche sowie für < ; n beschenke zu unserer imNiii herzlichen Dank ikdr.Vilh. Ranmavü. anZohanuettrged.DoK Linden, 8. November IM 300 Muer re5dhahn, drei Wagen aus 8'U. . lheu gesucht. CRcrtra a »erlich, Metzlar.
xitymati! unb Ptzysils ubitrenbtt im 7.6tirrt Itliche u Gießener ter'. ■
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Pfarrer Schwabe.
und in der»
Zwei
sich der Er
wohnliche Schwäche für das männliche zur Lebzeiten ihres Gatten hatte sie Deutschland kennen gelernt und ihn nach Amerika binübergenommen. Sie
sich durch eine ringe- Geschlecht aus. Noch den jungen Heyl i.i als ihren Liebhaber überhäufte ihn mit
Geld und Geschenken, fürchtete aber doch, ihn eines Tages zu verlieren. Nach dem Tode ihres Gatten zwang sie daher ihre älteste Tochter, Heyl zu heiraten. Die junge Frau konnte das Leben an dec Seite des Geliebten ihrer Mutter nicht ertragen und starb vor Verzweiflung. Nun brachte die moralisch verkommene Mutter ihre zweite Tochter dahin, sich mit dem Hcyl trauen zu lasten. Auch diese mutzte es dulden, dan ihr Gatte gleichzeitig die alten Beziehungen fortsehte. Nicht genug daran, versuchte Hcyl in den letzten Jahren auch die dritte Tochter der Schandein zu verfuhren, ohne datz Frau Schandein ihn daran gehindert hätte. DaS manns- tolle Weib beanügte sich damit. Heyls wüstes Treiben, das au die französischen Bauernverhältniffe in Zolas „La Terre“ erinnert, vor der Welt zu vertuschen. Doppelt traurig tft es. datz derartige Scheußlichkeiten sich in einem begüterten und daher kulturell höher stehenden Hause ereignen konnten.
richt die unglaublich klingenden Ursachen der Begünstigung Heyls fest. Frau Schandein zeichnete
.. der Stadtkirchc.
Vormittags 97, Uhr: Professor D. Trews.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.
Freunde nenn’ ich Euch, lieb und vertrant:
Ofen und Fay's ächte Sodener Mineral-Pastillen. Man kann sie leider nicht entbehren, aber die »Sodener* sind darum wertvoller, weil sie den Menschen überallhin be- gleiten, weil sie stets zur Hand sind, wenn man Reizungen und Erkrankungen der Atmungsorgane und des SalleS bekämpfen will: auf dem Wege zur Schule und zum 0e- Klimt, in der Schule, im Bureau, int Theater — kurz, überall. Tie Anwendung ist eben ungeheuer bequem, die Wirkung vorzüglich und die Bekömmlichkeit auch für den Magen brillant. Tie Schachtel kostet nur 85 Pfq., in allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasserhandlunaen zu haben. hvu/e
Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Dtarkusgemeinde.
Montag, den 13. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der MatlhäuSgemeinde.
Dienstag, den 14. November, abends 6> 4 Uhr: FestgotteSdiensi ntr Feier des Jahresfestes des Oberhessischen Vereins für innere Mission: Pfarrer Palmer aus Ostenbach a.
enden Gersten- und Hafer-Anbauversuche im zweiten Jahr 'weitergeführt und zwar auf dem Versuchsfelde des landw Jn- stttuts Gießen und der landw. Winterschulcn Alsfeld und Fried- b^g. Diese Versuche werden in 1905 im dritten Jahre durch- gefübrt und gelten damit zunächst als beendet.
Von den 203194 Hektar landwirtschaftlich benutzter Bodenfläche sind 55 128,7 Hektar Wiesen oder 27,1 Prozent. Berücksichtigt man, daß die Landwirte in der Wetterau von dem landwirtschaftlich benutzten Boden kaum 13 Prozent als Wiese verwenden, so erklärt sich die hohe Bedeutung des Wiesengelandes im Vogelsbergc, wo der fragliche Prozentsatz bis zu 40 PvozJahre 1904 an Gemeinden der Provinz Oberhesien 7 junge Bullen abgegeben worden. Die Nnterhalttmg der Zuchthöfe hat den Verein im Berichtsjahre 2250,62 Mk. gekostet. Die Auffickts- kommission besteht noch aus denselben Herren wie im Vorjahre
Am Z u ch t v i e h i m p v r t im Herbste 1904 beteiligten sick 9 Gemeinden und 3 Private mit Bestellungen von 9 Bullen und 3 Rindern.
Wahrend für Rinder wie im Vorjahre eine entschieden regere Inanspruchnahme der Vermittelungsstelle bezügl. An- und Verkauf gewünscht werden muß, kann eine wesentliche (Steigerung in Bezug auf Angebot und Nachfrage bei §ck>weinen und Ziegen konstatiert werden. Es gelangten für den Verkauf zur >ttimelduug 138 Simmentaler und 39 Vogelsberger Rinder,
Schweine und 70 Ziegen. Llnkaufsnachfragen liefen ein 79 für Rinder, 26 für Schweine und 14 für Ziegen.
Die Schweinezucht und Haltung nimmt von Jahr zu Jahr an Ausdehnung zu. Zum Vergleiche sei nur angeführt: J£er ^chwcinebestand in der Provinz beträgt nach der Vich- zahliing vom 1. Dezember 1904 143 323 Stück: derstlbe betrug nach der Zählung vom 1. Dezember 1900 131 200 Stück. Zu- nähme 9123 Stück, ober rund 7 Prozent Im Jahresdurckffchnitt wurde die Zunahme un letzten Jahre also 1,75 Proz. betragen paben. -t atsackttch ist aber die Schweinehaltung und die Erzeugung von Schweinefleisch in der Provinz Oberhessen noch
Richterbeleidigung.
-o- M a i n z, 9. November.
Der 56 jährige Johann Butterfaß aus Westhosen, wohnhaft m Worms, ist vor der Sttaflammer der Beleidigung der Richter • ? Strafkammer, die im Malziprozeß tätig waren, des Volizei- inspektors Bisckwff in Worms, der Mutter der Hedwig Schmitt, (die in der Verhandlung gegen Malzi als Zeugin vernommen wurde), angenagt. Der yingeHagtc hatte am 14. April morgens in Dittelsheim im „Deutschen Haus" von morgens bis nachmittags gezecht. Er soll 13—14 halbe Schoppen Wein oa rr11 ö?^n, während er selbst seinen Kvnsum auf 25 bis 30 halbe Schoppen schätzt. Um 4 Uhr nachmittags fuhr der Angellagte nach Worms zurück und kehrte dort in der Wirt- fenaft von Josef Lakas ein. Hier kam er auf einen Unfall, oen er früher erlitten, zu sprechen, wobei er bemerkte, daß !ein*/Vlage gegen die Benrfsgenossenschaft beim Schiedsgericht ninä , inen Erfolg gehabt hätte, er habe es aber den Jiicbtern gehörig gesteckt. Nachdem kam er auf die Malziaffärc, er bezichtigte die füiff Richter der Strafkammer der Untauglich- kett und Bestechlichkeit, und schimpfte ferner auf den Pvlizei- rnspektor Bischoff und auf die Mutter der Hedwig Schmitt in gemeiner nickt wiederzugebender Weise. Der Angellagte behauptet, 'm echter, deutscher Mann zu sein, der niemals auf die Behörde . Am 14. April sei er sinnlos betrunken gewesen. Don wn Betanmpfungen habe er auch nicht die germgfte Ahnung, ovn Zeugen, die dem Vorfall beigewvhnt haben, werden die chweren Beleidigungen, die der Angellagte verübte, wiedergegeben. Lie wollen Nicht wahrgenommen haben, daß der Angellagte be- trunken gewesen ist. Der Angeklagte habe damals noch gesagt, er wurde gerne die Strafe von 1 Jahr, die der Propst Malzi erhalten, nir diesen absitzcn. Von Zeugen, die den Angellagten n Dittelsheim getroffen, wurde bestättgt, daß dieser damals ckwer betrunken gewesen sei. Ms Sachverständiger tourbc zunächst jDr- BahertHal vernommen, der den Llngellagten im vorigen Jahre wegen enter Nervenstörung behandelt und ihm den Mkoholgenuß verboten hatte. Sem Gutacksten ging dahin, daß der AnaeNagte 6 k ^?^"ng in total betrunkenem Zustande verübt habe cm-;* r verantwortlich gemacht werden könne. Seine freie Willensbestimmung sei vollständig ausgeschlossm gewesen, mithin komle der Angellagte nicht bestraft werden. Der Angeklagte sei nicht im Beptze emes nonnalen Gehirns, er habe seinerzeit als er ihn im vorigen Jahre untersucht habe, die Merkmale gentnben. Sckwn durch mäßigen oemtß komme der Angellagte in emen Zustand, der ihn willenlos und bewußtlos mache. Kreisarzt Medizinalrat Dr.
fem Gu tackst en dahin ab, daß er keinerlei geistigen Tefeft bei d^m Angeklagten gefunden habe. Zweifellos sei die Tat im alkoholychen Zustande erfolgt, allein das könne nie» 2SP x ''^krechtlich rreimadvn. Staatsanwalt Tr. Güngcrich litt Den '^ngcflagtcn für vollständig strafrechtlich verantwortlich eine -^ruiikenheit könne nur beim Sttafausrnaß berücksichtigt iwrben. xer Angeklagte habe die schweren Vorwürfe gegen
wesenttich stärker gestiegen, da das Schwein immer .rühreifer gezüchtet worden ist und daher die Mastschweine in einem wesentlich früheren Mter auf die Schlachtbank kommen, so daß der Umsatz im Jahre beinahe zweimal erfolgt, während früher das Mastschwein erst im Mter von 9—10 Monaten und noch später zum Metzger kam.
Es bestehen nunmehr Kreisttegenzucktvereine in allen Kreisen der Provinz. Die Herdbuchftihrung wird in allen Vereinen zur Zett durch die Krei^iegenzuchwereine durchgesührt und sind im Berichtsjahre 412 Ziegen und Ziegenböcke neu aufgenommen worden: es stellt sich daher der Bestand an gekörtem Zucht- material auf 1090 Stück.
Im Bestände der Geflügelzuchtvereine ist gegen das Vorjahr eine Aenderimg nicht eingetreten, so daß dem Verbände der Geflügelzuchtvereine für die Provinz Oberlresien nock neun Geflügelzuchtvereinc angehören. Tie einzelnen G-flügelzucht-Ver- eine wurden wie in den letzten Jahren vom Provinzialverein weiter unterstützt und zwar sollten die Provinzialvereinszuschüsse hauptsächlich zur Errichtung von Zuckststationen für Hühner, Enten und Gänse dienen.,
Der Oberhessische Obstbauverein hat olle Bestrebungen zur Hebung des Obstbaues in seinen Händen. Es werden diesem daher auch die sämtlichen Mittel, die dem Provinzialverein für diesen Zweig zur Verftlaung stehen, in Höhe von 3440 Mk. zur Verwendung überwiesen.
Der Mitgliederstand stieg von 4793 auf 4876, die absolut höchste Zahl seit der Zeit seines Bestehens. Die Vorträge wurden in vorgesehener Zahl abgehalten.
Nach einem Vortrag öe-3 Professors Dr. Hansen- Bonn über die W i n t e r f ü t t er u n g des Rindviehes folgte zunächst die Präsidentenwahl. Oekonomierat Sch lenke wurde einstimmig unter Bravorufen wiedergewählt. Er dankte hierfür und versprach, in der kurzen Zeit, die der Verein bis zum Jnslebentreten der Landwirt- schaftslammer noch tätig sein werde, in gleichem Sinne iric seither weiterzuarbeiten. Bürgermeister Köhler- Langsdorf glaubt, daß die landwirtschaftlichen Vereine fort» b. stehen müssen als Fachvereine, während die Landlvirt- schafiskammer ein Institut des Kampfes für die Wirtschaftspolitik werden müsse. Es fei noch vieles zu tun in der agrarischen Bewegung, wenn auch in den 15 Jahren ihres Bestehens schon vieles besser geworden sei. Jedenfalls sei cs vor 15 Jahren nicht denkbar gewesen, daß der landwirt- ck-aftliche Verein über die Frage einer Flcischteueruna verhandelt hätte und der Gießener Metzgcrinnung und der Gießener Klique entgegentrete.
Oekonomierat S ch lenke sprach hierauf dem scheidenden Vizepräsidenten Kreisrat Dr. Wallau den Dank deS Vcr-
cn 2 2. Sonntag nach Psingsten.
-vormittags von 6'-, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
• 11 m 7 Uhr: Tie erste heil. Meße, vor und in uv*.-
selben Austeilung der heil. Kommunion.
• um 8 Uhr: Tie zweite heilige Meße.
„ um 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; daraus Andacht.
eins für seine Tätigkeit au§. Dieser bemerfte, es sei ihm schmerzlich, Abschied nehmen zu müssen. 20 Jahre habe er dem Ausschuß angehört, zuletzt als Vizepräsident. Daß die Landwirte OberheffenS einem Verwaltungsbcainten dieses Amt übertragen hätten, sei eine Ehre, die er wohl zu schätzen gewußt habe. Auch fernerhin habe er im Reichstag die Interessen der oberhessischcn Bauern zu vertreten und er werde dies tun nach dem Grundsatz des Bundes der Landwirte, keine Konzession auf Kosten der Landwirtschaft (Lebhaftes Bravo). Auf Vorschlag des Landtagsabg. Bähr wird hierauf Landtagsabg. Bürgermeister Korell von Leusel zum Vizepräsidenten gewählt, der die Wahl dankend annimmt.
Es folgt die Stellungnahme de§ Vereins zur Fleischteuerung. Auf die ausführlichen Referate der beiden Referenten, Gutsbesitzer Scha dc-Altenburg und Kreisveterinärarzt Dr. S ch rn i d t-Gießen werden wir morgen näher zuruckkonimen. Eine von ihnen im Sinne ihrer Ausführungen vorgeschlagene Resolution fand einstimmige Annahme. Sie lautet:
^,Die Generalversammlung des landwirtschastlicheli Prooinzial- vereins von Oberhessen erkennt zwar eine Fleischteuerung' an, leugnet aber eine Fleischnot. Eine Oeffnung der Grenzen sieht sie wegen der damit verbundenen Seuchengesahr als schwerste Gekähr- dung der Viehhaltung und Viehzuchtsbestrebiingen an, gleich bedauerlich un Interesse der Landwirtschaft rote einer gesicherten Volksernährung".
Auf Vorschlag von Bürgermeister Köhler-Langsdorf wurde noch beschlossen, an den preußischen Landwirschaftsminister von Podbielsky ein Danktelegramm wegen seiner Haltung in der Fleischteuerungsfrage, insbesondere in Sachen des Seuchenschutzcs abzusenden, womit die Versamtnlung ihr Ende erreichte.
Alsfeld Bestand am 1 386 Zugang: 34
Bü- Frieddingen berg /4. 1904: 531 547
11 48
Gießen
467
10
Lauterbach
475
5
Aus- Schotten roärts Sa.
200
4
9
2
2615
114
Sa.: 420
Abgang: 32
542 595
17 27
477
22
480
38
204
18
11
2729
154
Bestand am 1./4. 1905: 388 525 568
455
442
186
11
2575
Kursblatt des Gießener Anzeigers
Sank für handel und Industrie
vom y. November* 1905
Depofitenfafie Giesten
Oest.-Unq. StSb. 1873-74 i.G.
3V, Hambg. Hvp.-Dk.
100
Brünn-RS. 72 stf. i,
Staats-Anleihen
do.
nnt b. 1905 .
L
do.
do.
i. G.
Preußische ConsolS
sm.
1000/2000
31/, do. v. 1899
G.
Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 .
x.
98.50
do. v. 91
v. 97
do.
Rudolf . .
4 Preusi.
99.65
100.25
1907
S.
88.90
Lire
Würzburg v. 1«99 unk.
4
i. G.
do.
do.
87.30
M.
4059 r
99.6:
100.80
2043r
Kovenhag. v. 1901 unk. 1011
Ser. 69-82 unk. b. 1904
Sächsische Rente
kommunal .
do.
86.60
Russische Südost 97 Neuerfr.
3V,
99.85
102.50
38/l0 Neovef staatl. nar.
3
b.
1908
rliEttdrsche.
b.
M.
Stadt BuenoS-AireS v. 1892
provinzial-qarant.
Staat!, oder
v. 1888
do.
do.
Kr.
do.
do.
do. Lit. F. G. H. R. n. L.
do.
Bnlgar. Tab. Ans. v. 1902 i. G.
Lire
i. G.
do.
100 90
ö.ff
125.
30.90
101.85
Standesherrliche Anleihen.
lconv.)
r. 102
do.
4V. Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84
M.
Eisenb. Rentenbank
oo.
do.
do.
öff.G.
Fürsil. SolmS-BraunfelS v. 1880
26
5*/4 Orff. E.-B. St. Sch »Bersch. leonv
v. 1886
do.
s-fl.
98.50
SolmS-Lich
chc.
3
M.
Lose.
M.
Rumän.
224.60
Reichsbank
da.
do.
100.20
M.
am ort. 9? ruft
98.20
124.—'
n
v. 1899
M.
3V, Darmsi.
98.20
v. 1891 Lit. H
98 30
omort. ab 1907
Fr.
i. 1900 unk. b. 1911
Serb. mnnrt.
4 Freiburg
2V,
Pes.
§pan. auSl. Rente v. 1889 obgel
Anrrchtscheine .
ho.
101
3V, Türk.-Eovvt.
98 50
Unverzinsliche Lose.
50.—,
eonv. unis. v. 1903 . .
69.40
M.
P-l.
v. 1899 unk. b.
Preuß. Bodenkreditbank
abgest.
do.
Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905
1890
v.
88.80
da.
da.
Chile Gold-Aul. v. 1889
98.
Chinesische StaatS-Anl.
Lstr.
VercinSbank
do.
In d astr I e-Aktien.
Fr.
6
Ser. T-TV .
Merik. am ort. innere
do. ronf. äusiere v. 1899 steucrsr.
. P-s-
abgest. 80°/c
SV,
Eisenbahn-Prioritaten
100.60
101.50
Kommunal Ser. 1 unk. 1910
unk. b
1903
Frk. Hyp.-Kred.-Ber.
unk. b. 1912 . .
Metz v. 1903
München v. 1900/01 traf. b. 1910/1
8*/. Südd. Eisenbahn-Ges«
1903
unk. b.
3V,
da.
2000
101.25
4 Nürnberg
v. 1902
unk.
b.
1913
unk.
a. b. 1908
4V, Offenbach
Kaschan-Odrb. v. 18«9
Landw. Kreditbank Lit. D-J
b. 1906
unk.
Lit. N-P . .
da.
Hambg. Hyp.-Bk. S. 141 -- 340 unk. b. 1905
400
Oesi. Süd lLomb.) ftf.
97.90
Fr
10
do. E. v. 71 L G.
2e/M do.
do. do.
do. do.
v. 1889 I. Rq.
v. 1889 n. Rg
100.45
101.15
do.
do.
4
4
4
do.
da.
53 60
105.50
4
3°/.
do. do. do. do. do. do. do.
do. do.
do. do.
do. do.
do. do.
500
200
110 80
10670
100.70
98.10
98.10
98.70
98.80
r*
3V.
4
4
frankfurter Bank Badische Bank .
do. do. do.
do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S.
do. do. do. do. do. do.
M. 1000
M. 1000
M. 1000
b.
b.
100.20
98 30
do. do. do.
do.
do. do.
do. do.
do. do. do.
4 4
4 4
4 5
4 4
4
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4
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5
2'/,
do. do.
do. do.
v.
v.
5. ff.
Kr.
Lstr
M.
Kr.
100 90
95.—
98.55
101.40
81.90
99.60
102.80
66.85
86.50
88—
99.55
4
r*
do. do. do.
do.
do.
unk. b.
unk. b.
1904 .
1905 .
1906 .
1905
1906
. 1000 . 500 . 1000 gar. .
400
400
400
86 50
98.50
97 80
16
18
b. 1908. b. 1909 .
b. b. b. b b.
b. b. b. b. b.
1909
1911
1^13
1905
1907
102.40
103.20
100.—
103.50
102.50
101.10
3
500
500
öffG Kr.
Lstr
M.
Lstr.
M.
Lstr.
M.
3. ff.
M.
4
3V 3V, 3V,
i.
i.
b. 1908
1912 .
ö.ff
M. ö.ff.
100—
98.10
Nürnberger Bonk . Nürnberg. BereinSbk. Oberrbein. Bank Oest.-Nng. Bank Oest.-Länderbank l?rst -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . .
4 3V 4
4 4
3V, 3V, 3V, 3V, 4
do. do.
Gotthardbabn. . Ital. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . .
9 6 8
9 6V, 7
7 7
99—
97.60
4
4
4
4
3 V,
3 V, 3V,
1912 . 1912.
1905 . 1908 . 1912.
102—
100.30)
amort. Rente do. Rente
M.
v. ff.
1 n1.25 98.RO 76.10 95.90
1900
1901
1888
1895
1898
1992
1908
1906
Eitenbabn-Renten-Bk. . Franks. Hvvotbek -Bank
S. ff. 200
ö. ff. 200
ö. ff. 290
. M. 600
, s. ff, 350
1910
1910
98.80
102 50
99—
Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 abgest.
alt. K. Rbl. 100
alt. K. Rbl 100
nnk. nnk. unk. unk. unk.
24.60, 50.50
113.—j 504—
do. sSalzkatb.) stf. i. G. . Nnqar.-Galizische . stf. i. S.
unk. b. nnk. b. nnk. b.
Stockholm v. 1880 . , Wien Kommunal i. G.
do. S. 31
do. S. 40
do. Rgpier-Rente da. Gald-Rente .
do. einbeitl. Rente da. Staats-Rente
V. 1903 .
v. 1896 .
M.
Fr.
100.80
100.80
101.90
99.8Q
do. dv.
3V, 3V,
98.40
88.20
7-
. ö.ff. 150
. 5. ff. 150
102 io
100 70
99.65
100.20
100 20
97.10
107—
67.95
nnk. b. unk. b.
Bank-Aktien.
. . M. 1000/3000
S. 341-400 nnk. b.1910
S. 401-470 unk. b. 1913
Bingen do. do. do. do.
Limbnrg abgest
Ludwigshafen v. 1900 unk. b. 190
Ungar. Kreditbank < Unionbank /Wien) . Wiener Bankverein. Dürttbg. Bankanstalt
4
4
4
4
4
3 V, 3
BV, SV, 3 V, 3V, 4
v. 1888 convert.
v. 1897 v 1902
unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 .
M.
Tlr. M. Fr-
V. 1886 . . .
v. 1895 . . .
v. 1886 . . .
Ser. 30-33 unk.
. M.1000 M. 300/1200
unk. b. nnk. b. unk. b.
für die Markusgemm'!' Pfarrer Schwabe.
V.
ronfirmierten mannlii■: tz
h. 1882 nicht abgest Tribut ....
100.20
100 30
97.20
95.40
90 50
do. do. do. Zürich
Ser. Ser. Ser. Ser. Ser.
Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische V. 1864 . . . Russische v. 1866 . . .
önst. E -B i. G. innere v. 1888 . äusiere Gald-Anl.
unk. b. 1905
u. 1884 abge
. . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200
M. 1000 Kr. 1400 ö. ff. 200 ö. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200
nnt. b. 1906 .
nnk. b. 1911 .
Brog-Dur . .
Raab-Oed -Ebenf.
Fr-
Fr-
i. P.
i. G.
4 BV, 4
4 4 3V
3 V, BV, 3 V, 4
4
3V» 3V, 3V, 4 4 4 4 4
3V, 31/.
do. v. 1902 unk. b. 1910
do v. 1896
Lstr. Res. Lstr.
v. 1900
v. 1901
v. 1895
v. 1898
103.25
99—
Rbl Lire
M.
M. 1000
Tlr. 100
v. 1903 v. 1879 v. 1900
Menburg-Büdinqen . .
Asenb.u. Büd.-Birstein v. 1887
86.40
102.50
28, 30. 32
29 unk. b.
45 (tilqb.l
i. S. i. G.
i. G i. G. i. G. i. ®.
v. 1903 unk. b. 1908
v. 1897
mitgeteilt von der
v. 1903 nnk.
v. 1881 conv.
v. 1888 conv.
v. 1895 . .
v. 1898 . .
do.
Ser. 14
1881/89 .
i. G. v. 1893
i. G. v. 1881 v. 1894 .
Hess.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I—V nnk 1909 do. do. Kommunal Ser In.H unk. 1909 Naffauische LandeSb. Lit. Q
102.95
97.75
S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 11. 42 unk. 1905
AnSbach-Gunzenh. . . Augsburger . . . . Braunschweig . . . Finnländische . . . Freiburger . . . .
Genna......
Mailänder . . . .
Mailander . . . .
Meininger . . . .
Neu-bateler . . . Oestr. v. 1864 . . . Oestr. Kredit v. 1858 . Pavenb. Gräff. . . . Rudolfs-Stiftung . . Türkische . . . . .
do. . . . . . Unaar. Staats . . . Denetianer , . . .
95.30 96— 96.50
Oest. E.-B. St. Sch.-B-rs/b. (conv Elilab. Obs.) i. G. steuerfr. .
V. 1895 v. 1«96 v. 1898
12, 13 . . .
15 unk. b. 1906
19 ....
Ser. 1—190 nnk. b. 1905 Ser. 301.310 unk. b. 1908
Ser. 311-330 unk. b. 1913
Wbk. Ser. I verl. ä 125
»richtest.
icinde.
s, ben 12. Novembei
142.50
150.75
152.50
do. do.
vriv. v. 1c90 si«-uersr. 20/1 Om ronf. v. 1890 steuerfr. . .
88.15
80.50
Leist« Dir.
7.04 8V, 5%
3
12.95
8
4
4
6
7
BereinSbank . Diskonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein
u. 34 unk. b. 1907 .
u. 41 *et b. 1910 .
v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . V. 1886 n. 88 . . . .
StaotSb. v. 83 „ I—VITT Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ lErgänzgS.-N.) „ v. 1895 stf. i. G.
3V, 3 r1* 4 SV,
3V, 3V, 4 SV- SV, 4 SV, SV-
i. G.
i. G.
t. G.
i. S.
berliner §örse.
BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BnderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luremb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Efchweiler Bergw. Fagon Mannstädt Gefsenkirch. Brgw. Harvener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch.. Laurahütte. . . Masten Bergbau. Mülbeimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Koble . Oberlchles.G.-Jnd. Bbönir Bergw. . Rbein-Nass.« Rbein. Stahlwerke Riebeck Montan . Stalker Gruben Schlei. Berg- Wegelin & Hülm er Westeregeln Alkali
3V, 3 V,
v. 1891/92 labgest .
v. 1898 . . . .
v. 1902 uni b. 1908
v. 1901 nnk. b. 1906 . abgest v. 1887 v. 1891 abgest. . . , v. 1896 V. 1698 . . . . .
v. 1902 Ser. TI unk. b. v. 1901 nnk. b. 1907 . . v. 1887/89 v. 1896 nnk. b. 1901 . . v. 1903 unk. b. 1914 .
do. do. St.-Rente
3 4 SV. 8% 3 SV. 3‘Z 3 4
3V, 3
v. 1892
v. 1902 nnk. b. 1912
v. 1896 ....
v. 1903 nnk. b. 1908
Eisenwerke Lollar r. 102 . . . Elektr. Werk Hombirrg r. 103 . . D. Atlant Telegraf Franken-Allee, parant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 .... Nene Boden r. 102 do. do. r. 101 . « » . .
abgest. Lit. M v. 1891 . v. 1894
Vorl. Dir.
6.18 8V, 51/, 2V, 12.95
8 0 0 V-
do. do.
2000 r b. 1913
1000c
Provinzial- nnd CommnnaL Obligationen.
5. ff. Kr. M. Fr. Pes. Lstr.
a. Deutsche.
Deutsche Reichs-Anleihe .
do. do. do. da. Rust.
do. do. do.
0 do. do.
ho. do.
do. cons. innere .
9890
99—
99—
99.10
99—
99—
100.10
100.20 100.70
101.30 102 30
101.30 100—
97.20
97.20 98—
99— 99.50
100.50
101.80
103.25
do. do. „ M. N. P. . . . Sachs.-Mcining. Landkred.-Anst. nnk. 1906
136.60
136.80.
372.85
4 4
4 4
4 3'/. SV. 3V 3% 4
4 4
4 4
4 5 4V,
4V, 4V, 4
4 4
4
3V,
Fr.
M.
43
46
44
102.20
101 —
98.90
Bayr. Bank (MünchO abg. M. 1000 do. Hvv.« it. Wechselbk. f. ff. 500
100.60
88.90
100.75
88.85
103.30
99.80
145.30 159.90 138.50 445— 347— 116,951
3V» Aschaffenburg v. 1888 . . . . 4 Augsburg v. 1901 nnk. b. 1908 .
4 Babenbausen lHessenl
V. 1889 v. 1891
158—
125.40
149.50
99.75
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102.20
101.20
97—
97—
97.60
99.80
4 Fürst!.
4 do.
31/, do.
4 Sard. Sec. st fr. gar. I n. H
4 Sicilianischc steuerfr. i. G. 1
5-ranksm-ier 95rff Aschaff.Masch.Pav Neue Boden A. G. Brauerei Binding
„ Henninger .
„ do. Pr. Akt. „ Kemvff . . „ Mainzer Akt. „ Rcttenmeyer „ Stern/Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ stfrieSh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Labmeyer . . „ Sickert . . „ Siem. L HalSke „ Untern. Zürich KunstieideFft.a.M. Mafch. Kleyer. .
„ Gritzner . . „ Fab LSchleich. Hamb.-Am.Pcklft. Nordd. Lloyd . .
Diverse Obligationen.
Buderus r. 103
Dtsch. Luxemb. r. 100
do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. q.
1913 . . .
1908 . . .
1913 . . . u. 33 (tilgb.) 1906 . . .
3V, 3 V, 3V, BV, 4
3V, 3 V, 8V, 8V, 3 V, 4 r- 4 4 3V, 3
i 8 Uhr: ^xe'w/.r;
3' : FehMm
ichen Vereins ft a. M.
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do. do. imi silierte privil. . . garantierte
G.
G.
G.
G.
G.
1888 .
1897 .
Tlr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100
Tlr. 50 b.ff.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100
Tlr. 100 ö. ff. 500 Tlr. 40
. . ff. 7 . . ff. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . s.ff.7 . Fr. 10 . ö.ff. 100
. ö.ff. 100 . .s.ff.7 . ö. ff. 10 . Fr. 400 . Fr. 400 . ö.ff. 100 . Lire 30
4 Vorarlberg
4 4 SV, 3V S«J 3V, SV, 3V, 4
SV,
v. 1890
V. 1893 v. 1896 v. 1897
V. 1903
it. 17 nnk. 1910 unk. b. 1905
SV, r- 3 V, 3v! 4
157.75 199—
129.95
90.70
308.—
173.60
209.40
105.—
159.50
125.30
142.75
204.30
162.40
190—
v. v. v. v. v.
Gald-'stmte 9025 r .
StaatS-Rente . . .
ho. v. 1897 steuerfr /Eisern Thor) Goldstfr.
3V 3V, SV- SV, 4
3V, SV,
Heihelbcrg v. lq01. do. v. 1894.
4
5
5
4
4
41!.
do.
do. Hessische do. do. do. do.
omort. Rente v. 1898 . . „
EonfaUh -Anl. v. 1880 . . „
Gold.Anl. n. 1«89 ....
Eans. E. B Ser. T it. R 89 „
Gald-Anl. Em. IN v. 1890 . „
StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl.
i. B. v. 1900
V. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 i. 1901 Ser. I
106 25, 143.50t
146.—j
(Strastenbabnl v. 1899 v. 1901 Abt. I. . .
2Vin do.
St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . .
do. .... do. ....
do. do. do.
do. do. do. do.
Rhein. Hvv.
do. do. do. do.
do. do. Lissabon Moskau
do. do.
4V, 4
SV, 3 4 4
!•/„ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr.
1*/« do. Monavol-Anl. v. 1887 .
4 Italienische Rente
3
3
3 V» do.
3V, Gräff. SolmS-Laubach abgest.
do. do. do.
., , do. v 1901 Abt. n. n. m BV, Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . .
Ungarische do. do. do.
99 — 99.90
101 30
98.30
85.70
87.10
83.70
103 —
77.70
75.30
67.50
67.65
14.10
91.30
101.50
91.30
91.60
91.10
88.50
2V,„Südital. (Merid.l @r.A-H.
4 ToScanische Central . .
5 Westsicilian v. 1879
3V, Gottbardbabn ....
3V, Iura-Bern-Luzern gar.
Berl. Hyp.-Bk. do.
Frk., Hyv.-Bk.
einde.
»mb er 1905.
i 8 Uhr: Gelegenheit fi
do. do. do. do.
Fulda v. Gießen do. do. do. do.
1904
BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200
Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industriel
Deutsche Bk. S.I-VN M. 600/1200
Effekt.- n. Wechselb. Tlr. 100
4 6
4 4
4 4
4 4
4 r* SV, 3
Nheinprovinz AuSg. 20 it. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 ...
.3>4 do. „ 10, 12-16 n. 24
3V, Hess. Provinz Oberbessen . . . 31/, do. do. Starkenburg . . .
141.75
23.50
3V, do.
3 V, do.
41' Bukarest 4V,
do. do. do. do.
100 —
100 20
98.80
102.80
94.30
94.80
100.50
100.45
100.60
102—
97—
97—
97—
100.40
94.50
do. do. do. do. do.
100.70
99.95
100.10
do. Hyp-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rbein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600'1200 Schaffbaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600
do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do. do.
Pfandbriefe.
(vr. Pommr.) abgest. 80°/^
3
4
4
3
5
5
4 8V, BV, 4 SV, 3
Mainz do. do.
4 4
4
8 SV,
4Vt Mecklb. Hvv. n.
3V. do. do. Ser. 3 abgest.
2V,Lütticher v. 1853 .
Madrider abgest. .
3V, Iura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880
5 5
5 4V, 4V, 4
4 V, 6
5 4V, 4 SV, 3 R 6
3
Ausländische.
Elilabetb steuerfr. i. G. K. Ferd. Nrdb. 1887 ftf. i. S.
Homburg v. d. H. ho.
89.50
103.50
102.70
85.20
101.60
74.60
67 50
66.30
do. do. do.
do. do. do. do.
Erlangen v.
do. do. do. dc.
do. do. do.
do. v. 1902 nntilgb. b. 1908 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . .
9010
96.30
95.50
86.40
80.50
87.25, 244— 138.10 312.— 270— 137— 265.75 205—, 228.70 212.80 288.75;
107—
Aktien ausländischer Transport- Anstalten.
abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A
-— u. 1894 . .
97— 100.50 100.90
96.50 96.50 97.75
100.80 101— 101.80: 102.10 102.70
96.20 97.20
do. v. 1902 steuerfr Gold-Anl. v. 1*°4 steuerfr. do. v. 18ffn stenrrsr.
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
5
5
3
4V,
2^/„ Ital.stl.gar.E.B.Ser. A-D.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. K. . . 2*7,0 LivorneS. Lit. C. D. u. I)/2 500
240.80 114.75 131.20 189.70
164.40 115.10
119- 211—
159 —
97.60 123.—
130.— 118.—
221 30 109.50
117.50
183.50 151 50 252 50
166.5 169-
142.25 285.50 132.50 246—
108— 123— 454.50 141 — 259— 373—
80— 22580 141.-0 132— 184— 189— 515— .310 30, 238.5
195— 167.8t
122.5(
31/» Kreuznach v. 1898 3V. Lahr v. 1889 . "■ do. v. 1902 .
190—
24.3.60
135.25
255—
133.60 250—
158—
288— 154.10 189—
322—
202.75
216.50 639—
432.50 144 50
257.—
500
500
500
500
72.70 103.—
100.30 102.70
72.70 118— 103.—
99.80
100.50
99.90
103 80
87.20
87.20
3V, Fürst!. SolmS-Lich . . . .
3V, Gräff. SolmS-Rödelbeim ., . Wittgenstein-Hohenstein
99.4t
99 60
101 —
99 80
99 80
100^0
11
V
5 6V.
9
7 V, 4
5V, 5 5
10 IV, 4.3
5 88/.
4 7
4V,
do. i. P. . v. 1898 unk Invest-Anl. . v. 1889 . . .
po. v. 1903 untilob.
Naubeim v. 1902 unk. b.
Neustadt a. d. H. v. 1*89
u.V
3*/, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 .
4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 .
4 do. v. 1901 unk. b. 1906 .
SV, do. v. 1883 abgest. . . .
4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 .
Berliner Handelsg. . M. 500/1000
Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. P M. 1000
Inländische.
Braunschweig. LandeS-E.-B. TI E . . do. do. I E abgest.
do. do. HIE unk. b. 1905
Pfälzische do. Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60%
5
5
4
3
3
3
3
3
5
3
3
3
4
4
5
12 5
6 SV, 7V, 5V, 0 9
7 V, 4V, 6 6 5
10 0
4% 6
8 V. 4 7 5
6V2 9
7V. 8
9 V, 7
7V, 7 7
nnk. b. 190R n. b. Derl. umtschb.
nnk. b. 1007.......
Hypotbeken.Akt..Bk.^^fgo°/,abg.
HyV.B. 8s'4°/a gar. v.d.G.b. 1904 do. do
u L do. SV, do.
do. do.
Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 n. 94
2^/,Stuhlweißenb.-Raob.Gra; . do. er. A. Sch.
do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do.
do. do.
Egvvtische do. do.
DM;
4 3>
Ul den lebten JahkZ ■m Zu verführen, ob-1 ^dert hätte. Tas monri yls wüstes Treiben, vA e m Zalas „LaTene | Doppelt traurig ist t; I ii einem begüterten n-:« ereignen konnten.
SV, S‘Z
3 3
3V, Württembg. v. 1875—80 abgest. V. 1900 . . . .
do. do. do. do. do. do.
do. do. do. do. do. do.
Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040
Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb./Lomb 1 Oest. Nordwest . do. B.
Raab-Odenb. . .
Franz-Folefl i. Silb. steuerfr.
Oesterr. Lokalb. /verstaats.l . .
do E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgesi
Elisab..A,l i. steuerfr. Pv.
Portng. un'siz. v. 190? Ser T . do. unisii. v. 1902 Ser.HI . do. Sveziffz
v. 1903 v. 1899-1901 .
do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Iof». . . i. S. 200/1000
4V, Oest. Silber-Rente
4V, ' - • - ’
3V, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. R abgest.
i. Mannheim unk. b. 1902 . do. nnk. b. 1907
do. do. Kommunal
Westd. Bdkr. Hyv. /Kölnl S. 1 traf. b. 1904
SV, Kassel abgest 3V, Kifsingen n. 1886, 1888 n. 1903 4 Köln v. 1900
L y um r- t
H >hn««
fie t*| .f* i"«9e 3t J «'liebten ihm ®,i; -. l'ung. Nun brachte I | Dc,lc Tochter dabin, ? I ) diese mußte es du! -I
3V, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 3'/, Bamberg v. 1988 . .
3V, Berlin v. 1886'92 . .
' - '— nnk. b.
do. Hyv.-Kred-B. M. 600/1200
Mitteld. Bdkr. /GreizlAu. B.M.1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M. 300/1200
Verzinsliche
4 Badische Prämien . . . .
4 Bayerische Prämien . . .
5 Donau-Regulierung . . .
3V,Gothaer Präm. Pfandbr. I .
3V' do. do.
3 Hamburger v. 1866 . . .
3 .sitolländische Komm. v. 1871 .
3V,Köln-Mindener
3V,Lübecker v. 1863 ....
do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . .
do. UralSk steuerfr gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Marfch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r
do. i. G. lS. II Erqnz.s 2040
Portg. E. B. v. R6 Balra Balxa . .
IT. Ansiereuroväische.
Argent. inn. G.«Anl. v. 1887
,elnbet 1905-
yÄii.»* te melie, tot 111 " lief- «*»** „Jeaeilt-
l." «K.L
»"*? Um RoH** i und lu^üdenden l-
nben. , iei
itfu7ff Snocfi ig;
LWS
BV„ Schwedische v 1980 abgest.
3V, do. v. 1890 . .
?. do
Bayr. E.-B -Anl nnk. b. 1906 ho. E.-B. u. Alla. 9fnL . . do. LondeSkultiir-Rente . . do E-B-Anl.
Bremer St.-Anl. v. 1898 . .
do. v. 18«9 do. v. 1891
Irchc.
ter.
esdimst iür die M Pfarrer Euler.
11er. , . - Bibelbefprecyung im »-
s 8 Uhr: Bibelstun!
e. Tert: Epheserbnei t Pfarrer Euler.
। sind, w niib de» . 1 "^°?Schu>e u"d'^ [un
^ü'ae^ j. fi;r ben «Streit o’ti., » |
3*/, do. do. Ser. 2 it 3 Meininger Hyv.-Bk. Ser.
SV, do. , 4 Mannheim
4
eUQ[e
'vr! fcV«' ?
!" «»'in »o»
a )n- Enlsw °^ukannche„ tzx. ,
Witwe'» I 3 H^ment übee- j byl, während ü qen ^aten bcbn( | ""n stellte das [
,,ct) durch eine i h. K
■ ” imgen N . ”'S 'd»n Sieb’,, I
Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 it. 190! do. v. 1899 . do. v. 1902.
3V Eida. (A.-G.> unk. b. 1911
• ’ - - . 1895 /405l . . .
I. Europäische.
4V, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 unk. 1913
Pfdbr. Bk.
E.
18 nnk.
do.
E.
19
unk.
do.
E.
22
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do.
E.
23
unk.
do.
E.
17
nnk.
do.
E.
18
nnk.
do.
E.
24
unk.
do.
do.
do.
Ser. 2
dv.
do.
do.
Ser. 5
do.
do.
do.
Ser. 6
do.
do.
do.
Ser. 7
do.
do.
do.
@<. 3
do.
do.
do.
Ser. 4
Frau lätchen Schollt
geb. Kalbfleisch
vollendeten 6L Lebensjahre.
im
Die tieftrauornden Hinterbliebenen
Giessen (Ludwigsträsse 10), 9. November 1905.
6785
Die Beerdigung findet statt: Samstag den 11. November, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus.
> Grchtt VMs cmaill.Haus-u.Küchcngcräte
Don Samstag dcn 11. bis Freitag den 17. November verkaufe ich zu
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Gießen (Wolkengasse 17), den 10. November 1095.
■
Danksagung
s
5789
Gießen, November 1905.
Karl Vogt.
wozu ergebenst einladet
5515
wird billigst besorgt.
B “/.
D’Altmühltaler.
O765J
/I
4
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Nerz-Murmel
Tie Beerdigung findet Sonntag, den 12. November, nachmittag? 2 Uhr, von der Kavelle des neuen ^riedfiole« au? statt.
Restaurant Kleitz, BchMch
Lamstag, den 11. November, Anfang abends 8 Nb
National-ITonzert
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Jeder Käufer ist berechtigt, sich seine Waren selbst auszusuchen.
0767y Fran Hermann Eutroni rn® f»W*r«
Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege
innigen Dank.
Bekanntmachuna.
Der Voranschlag der Gemeinde Ruttershausen für das Jahr 1906 liegt vom 13. November an acht Tage lang aus der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsichtnahme der Beteiligten und Entgegennahme etwaiger Einwendungen offen. 5777
Ruttershausen, den 9. November 1905.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen.
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Die trauernden Hinterbliebenen.
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Der Voranschlag der Gemeinde Treis a. d. L. für das Rechnungsjahr 1906 liegt vom 13. November 1905 an, acht Tage lang auf dem Bureau Großh. Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen.
TreiS a. d. L., den 10. November 1905.
Großherzoglichc Bürgermeisterei Treis a. d. L. 6786 B enner.
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