Nr ISS Zweites Blatt. ISS. Jahrgang GrfchefM >D«tz mit Ausnahm» M Sonntag». T ^A. AA A A.A AAA ak T A AA Die »Sktzeve, -««MendlStter- werden dem U WA (k In P Jjl | O -Nnzetge» viermal ivöchenUtch betgelegl. Der O J&wSl wS&wS* S EL IBr wA* Cer Mnwohner und insbesondere des Wohnungswesens zufuqren können. Damit wird der Bodengewinn, den die Betriebsamkeit der Gemeindegenossen schaffen hilft, den Zwecken dieser ^nossen wenigstens teilweise wieder zugefülzrt und insoweit auch eine Forderung sozialer Gerechtigkeit erfüllt werden. Diese Erwägungen haben für den Ausschuß genügt, um die geplante gesetzliche Er- nächtimmg der Gemeinden zur Einführung einer Zuwamsstener zu billigen. Dabei durfte unerörtert bleiben, welche Wirkung diese Steuer auf die Bodenpreise und die Bodenspekulation haben nird und ob diese Spekulation überall volkswirtschaftlich nachteilig, oder ob sie wenigstens in manchen Fällen, auch für die mulicke Entwicklung der Gemeinden nützlich sei. Jedmfalls Wird sie Spekulation auf gesunderen,Boden gestellt, venn an ibren Ergebnissen die Gemeinde sich beteiligt. (Sinen Zwang für die Einführung der Zuwachssteuer glaubt zan entbehren zu können. Es ist bei der Verschiedenheit der in Betracht kommenden Verhältnisse der einzelnen Orte em Vorteil der Vorlage, daß sie vorerst nur den lokalen Ausbau der Zuwachssteuer anregt, indem sie alles auf den Bodeü des OrtS- satutes stellt. 2. Vergnügungssteuern. 1. Bi Nettsten er. , Von dieser Steuer erwartet der Ausschuß feine großen Einnahmen. Da jedoch bei manchen Gememoen aus lokalen Gründen ein Wunsch noch dieser Steuer besteht, dw insbesondere Puch geeignet ist, gewisse Aufwendungen der Gemeinden für Theatervorstellungen zu erleichtern und Sie Steuer ja nur in Betracht kommt, wo die Gemeinde sie beschließt, so erklärt sich der Ausschuß mit der Vorlage einverstanden. 2. Tanz ft euer. , Diese Steuer soll neben der für die Tanzerhaubms zu entrichtenden staatlichen Stempelabgabe erhoben werden können, «s Zuschlag zur staatlichen Stempeltaxe und bis zur Höhe derselben. Die Stempelabgabe für Tanzbeluftigungen betrug int Jahre 1903 für die Provinz Starkenburg 82189 Mk. Gießen 10573 Mk., Alsfeld 3934 Mk., Büdingen 3845 Mark, Friedberg 11110 Mk., Lauterbach 2976 Mk., Schotten 2432 Mark: also für die Provinz Oberhessen 34870 Mk.; für die Provinz Rheinhessen 45 467 Mk.; für das Großherzogtum 162 526 Mark. In dieser Gesamtziffer figurieren die zehn Stabte: Darmstadt mit 10 410 Mk.. BenSheim mit 694 Mk., Offenbach mit 4590 Mk., Gießen mit 3320 Mk., Friedberg mit 864 Mk., Mainz 7070 Mk., Alzey mit 436 Mk., Bingen mit 1290 Mk., Worms mit 5020 Mk. Summa: 33 694 Mark. Der Ausschuß hatte Bedenken darüber, ob es überhaupt jut sei, B v l ks e rh o lu u g en , wie das Tan'.cn, d u r ch S t e u - jtti zu erschweren, die erfahrungsgemäß die minder wohlhabenden Klassen am häufigsten treffen. Ter Ausschuß beschloß indj diesen Erwägungen Ablehnung der Tanzsteuer. Der zweite Ausschuß hat in seinem zu der Regierungsvorlage, betreffend: den Entwurf eines Gesetzes die Ausübung der Jagd erstatteten Bericht zu der Vorlage eines Jagopolizeistraftzesetzes insoweit Stellung genommen, als er eine Verbindung beider Gesetze in einem Gesetz unter Aufnahme der Bestimmungen über die Schonzeit und die Jagdwaffenpaßabgabe und eine dementsprechende Umarbeitung beider Gesetze als zweckmäßig lezeichnet und auch nach dieser Richtung seinen Antrag ge- tellt hat. Vor der Beratung über diesen Antrag wurde auf Ersuchen der Großh. Regierung die Beschlußfassung ausgesetzt, mit Rücksicht darauf, daß die Regierung die Rück- tahme des Entwurfs in Aussicht stellte. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß beide Entwürfe nur gleichmäßig behandelt werden können und daß daher derzeit eine Beratung dieses Entwurfs im Ausschuß zu unterbleiben habe. Es wird in Verfolg dieser Erwägungen beantragt, die Regierung wolle diese Vorlage zurück^iehen und mit dem Entwurf des Jagdausübungsgesetzes zu ein'em Gesetz umgearbeitet wieder vorlegen. Die Abgg. Häusel und Genossen haben beantragt: 1. die Geftütsstation König i. O. wieder einzurichten und die Kosten derselben aus den beantragten Geldmitteln von insgesamt 163 000 Mcnck zu bestreiten: 2. die neugegründete Station Stockheim wieder aufzuheben, und dafür 3. eine Gestütsstation zu Beerfelden einzurichten und die hierffir nötigen Kosten von 3000 Mk. zu verwilligen, somit für das Landgestüt statt 163 140 Mk. 166 140 Mk zu bewilligen. Die Regierung hat sich hierzu im wesentlichen wie folgt geäußert: Für das Rechnungsjahr ist es nicht möglich, die Geftüts- tatian König wieder einzurichten, nachdem der Hauptvoranschlag ür 1905 die Genehmigung der beiden Kammern geffindcn hat, auch die neue Geftütsstation Stockheim mit Hengsten bereits be- 'tellt ist, und das Deckgeschäst sich in vollem Gang befindet. Die Vorschläge der Antragsteller schließen eine Erhöhung der Ausgaben für das Landgestüt in sich, die die Grvßh. Regierung nicht für veranlaßt erachtet, zumal bei der Errichtung einer weiteren Station im Kreise Erbach die in anderen Teilen des Landes schon seit längerer Zeit geäußerten Wünsche auf Errichtung neuer Gestütsstationen (Gießen, Rieder-MooS) nicht abweis lich sein würden. Dazu kommt, daß in dem Voranschlag für 1905 Mittel zur Unterstützung von genossenschaff^ lichen und privaten Hengsthaltungen vorgesehen sind, so daß den Interessen der Pferdezucht treibenden Bevölkerung auch dadurch weitere Rechnung getragen ist. Im speziellen Fall wird die Frage, ob die Station in Stockheim wieder aufzuheben und eventuell wo an ihrer Stelle eine neue Station zu errichten ist, von der Großh. Regierung inner» halb ihrer Zuständigkeit sich erst beantworten lassen, wenn nach Ablauf der Deckperiode die ziffernmäßigen Ergebnisse über die Benutzung der Station für sich und im Vergleich mit den auf den Stationen Lörzenbach und Groß-Bieberau etwa eingetretenen Veränderungen vorliegen. Rach ben bis jetzt bekannt gewordenen Ziffern muß die Verlegung der Station von König nach Stockheim als für das allein in Betracht kommende Jntöresse der Pferdezüchter durchaus zweckmäßig erachtet werden. Mit Rücksicht auf den Jnhult der Regierungsantwort beantragt der Ausschuß einstimmig, den Antrag der Großh. Regierung zur Berücksichtigung bei Aufstellung des Staatsvoranschlags für 1906 zu überweisen. Professoren-Au stau sch. Aus Leipzig, 30. Juni schreibt uns unser Korrespondent: Der vom Kaiser angeregte Professoren-Austausch hat jetzt feste Form angenommen. Es werden nicht, wie anfänglich verlautete, mehrere deutsche Gelehrte nach Amerika gehen. Von den etwa 6 in Vorschlag gebrachten deutschen Professoren ist, als einziger, der Leipziger Chemiker und Naturphilosoph Geh. Rat Dr. Wilhelm Ostwald berufen worden. Er wird Anfang Oktober in Cambridge an der Harvard University, deren Ehrendoktor er bereits ist, eine größere Vorlesung über die „Philosophie der Naturwissenschaften" und außerdem zwei kleinere Vorlesungen über chemische Themata beginnen. In dem gedruckten Vor. lesungsverzeichnis der Harvard University, in das wir Einsicht nehmen konnten, sind diese Vorträge wie reguläre Fachvorlesungen in die übrigen eingealiedert, als ob es sich um ein Mitglied des Lehrkörpers handelte. Bei Erlangung der wissenschaftlichen Grade kommt ihr Besuch ebenso in Anrechnung wie der anderer. Es handelt sich also keineswegs um Paradevorstellungen. Nach den Kundgebungen, die von amerikanischen Professoren bereits an Professor Ostwald gelangt sind, wird der Empfang des deutschen Gelehrten der denkbar freundlichste und wärmste sein. Der Generaldirektor Ballin von der Hamburg- Amerika-Linie hat in liebevollster Weise wesentliche Reise- erleichterungen zur Verfügung gestellt. Sympathisch berührt es, daß Professor Ostwald von seiner Gattin und zwei Töchtern begleitet sein wird, ebenso wie Professor Peabody-Cambridge, der in Berlin während des Wintersemesters über „die sozialen Verhältnisse in Amerika" Vorlesungen hält, seine Angehörigen bei sich haben wird. Auf diese Weise soll eine Art persönlichen Verhältnisses zwischen den Kollegen hüben und drüben herbeigeführt werden. Prerrß. Abgeordnetenhaus. Berlin, 30. Juni. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über die Gebühren der Medizinalbeamten. Abg. Herold (Ztr.) beantragt mi Rücksicht darauf, daß eine ordnungsmäßige Erledigung des Gesetzentwurfes infolge des bevorstehenden Schluffes der Session nicht möglich sei, die Vorlage von der Tagesordnung abzusetzen. DaL Haus schließt sich diesem Antrag an. Der Antrag Engelmann (nL), betreffend die Ueberwachung von RahrungS- und Genußmitteln, insbesondere von Wein, wird angenommen, nachdem ein RegierungS- kommiffar erklärt hat, daß zu einem bereits ausgearbeiteten Entwprs über die einheitliche reichsgesetzliche Regelung der Nahrungsmittslkoutrolle umfangreiche Erhebungen noch nich abgeschloffen seien. Eine Petition um Erlaubnis zur Führung des an den Universitäten Bern und Zürich erworbenen Titels eines Dr. med. veterinariae beantragt die Kommission der Regierung als Material zu überweisen. Abg. Eyckhoff frs. Vp.) führt uus, daß der veterinärmedizinische Doktor- itel jedem anderen vollkommen gleichartig sei. Den philo- ophischen Doktortitel der beiden alten gutdeutschen Univerfi- üten der Schweiz erkenne die preußische Unterrichtsverwaltung ohne weiteres an. Ein Regierungskommissar bittet, zu Gunsten der Tierärzte keine Ausnahme zu machen; dazu iege nicht der mindeste Grund vor. In der Abstimmung wird der Kommissionsbeschluß aufrecht erhalten. __L.-JI'J'i-'f '■ ___!—■■■■■ ■ . .... Deutscher Kolonialrat. Berlin, 30. Juni. Der Kolonialrat beriet in der heutigen Vormittagssitzung den Etat für Deutsch-Ostafrika. Die von Dr. Schoeller angeregte dritte richterliche Instanz in der Heimat wurde von Seiten der Regierung für die Entscheidung von Rechtslagen für wünschenswert erklärt. Missionsdirektor Buchner betonte die Gefahren bei der Ausbreitung des JslamS und wies auf die Notwendigkeit der Förderung des Bahnbaues hin, namentlich der Linie Kilwa-Windhafen. Der Kolonialrat erkannte die Notwendigkeit des Bahnbaues im Süden de8 Schutzgebietes an, sah aber von einer Beschlußfaffung ab, nahm hingegen einen Antrag an, die Regierung möge durch Einführung entsprechender Schulen das Deutsche fördern und darauf hinwirken, daß das Deutsche allmählich als Umgangssprache an Stelle des Kisuabeli trete. Bezüglich der Besiedelung OstafrikaS erklärte der Vorsitzende, die Verwaltung gehe angesichts der damit verbundenen Gefahren mit äußerster Vorsicht vor. Vorläufig handle eS sich um einen kleinen, vom Grasen Goetzen vorgeschlagenen Versuch, den die Regierung durch vorbereitende Arbeiten, wie Wegebau, unterstütze, während die Mittel zur eigentlichen Besiedelung von anderer Seite gestellt werden. In seiner Nachmittagssitzung trat der Kolonialrat in die Spezialdiskussion des Ostafrika-Etats ein. Besprochen wurde die Bedeutung der Forstwirtschaft, die Professor Hans Meyer betonte, die Bekämpfung der Surra-Krankheit, über die Oberstabsarzt Dr. SteUdel Auskunft erteilte, die Waffer- leitung in Dar-eS-Salaam und die Frage des Ausbaues der Verkehrsmittel. Die Herren Supf und Spinnerei-Direktor Stark besprachen die Wichtigkeit der Baumwollkultur auch in Ostafrika. Der Entwurf der kaiserlichen Bergverordnung für Deutsch-Südwestafrika wurde gutgeheißen. Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Große neue Geschäfte in Aussicht. Die Ursache, daß die Aktien der Berliner Siemens - & Halske- Akt.»Gest in Berlin in die Höhe gegangen sind, wird darauf zurückgeführt, daß der Jahresabschluß der Gesellschaft bester sein wird. Die Aktien des Unternehmens sind in 4 Tagen 8*/,% avaneiert. DaS Jahr schließt mit dem 31. Juli und das Resultat wird wesentlich günstiger nussallen als i. V., wo 7°/0 Dividenden gezahlt wurden. Hauptsächlich ist aber ein neues Geschäft der Grund der Steigerung. Dies Geschäft besteht darin, daß die Elektrizitätsfirma Janny und Schindler in Bregenz-Rieden im Begriff ist, das Elektrizitätswerk von Siemens- und Halske käuflich zu übernehmen. Es sei geplant,, die Firma in eine Aktiengeselhchast mit 6 Mill. Frs. Kapital umzuwandeln und ihren Sitz u&2 GlaruS (Schweiz) zu verlegen. Preisvereinbarungen in derKravatten-Jn- dustrie sollen derartig {ein, daß, nachdem allerdings recht schwere Hindernisse, die die Oesierreicher anstellten, beseitigt waren, sie für beide Teile von bestem Erfolg sind. Man hofft insbesondere in den Düsseldorfer Fabrikantenkreisen daß mit dieser Abmachung ein großer Schritt zur Bestenmg getan ist, doch sollen Verhandlungen über Ausdehnung der Konvention mit England, Frankreich, der Schweiz und Italien einaeleitet werden. Dem Verein gehören bis jetzt 40 deutsche und 13 österreichische Fabriken an. Bank für Handel und Industrie, D armstadt. Wie berichtet wird, beteirtgt sich die Bank in Gemeinschaft mit der Deutschen Gold- und Stlber-Scheide-Anstalt vorm. Rößler in Frankfurt a. M. kommanditarisch mit Wirkung ab l.Juli d.J. an dein seit einer Reihe von Jahren befiehenden Bankgeschäft Fu ld und Co. in Pforzheim. Die bisherigen Kommanditisten, der Pforzheimer Bankverein Akt. Ges., und Herr S. Löwenstein in Frankfurt a. M. bleiben in gleicher Weife interessiert. Die Firma Filld erhält die Agentur der Scheideanstalt. L o n d o n , 30. Juni. Gerüchtweise verlautet, die j a p a n i s ch e Regierung beabsichtige, eine Anleihe von 30 Millionen Pfund Sterling autzrmehmev. Paris, 80. 9Hmi. Infolge der ungünstigen Nachrichten ails Odeffa eröffnete die Börse in schwacher Haltung. Im weiteren Verlause blieb die geschäftliche Tätigkeit sehr ruhig; doch konnte sich das ermäßigte Kiwsniveau behaupten, da der Stand der Marokkofrage befriedigte. Gegen Schluß wirkte jedoch der Rückgang der r u s s i s ch e n W e r t e von neuem lmgün'üg auf den gesamten Markt ein. Goldminen schwach auf die Ankün- digting bedeutender Fallissements in London. Geld zu Prolongationszwecken bedang im Parkett l1/, bis 2— pCt., für Goldminen war der Satz 81/, bis 4— pCt. Märkte. Gtctzen, l.Juli. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmarkl kosteten: Butter pr. Pfd. 1.00-1.10 Mk., Hühnereier 1 St. 6-7 Mg. 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 15—00 Pfg., Enteneier 6—7 Mg., Käse Pr. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbfen pr. Liter 21 Pfg^ Linsen pr. Liter 32 Pfg,, Tauben vt. Paar 0,80- 0,90 Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse nr. Pfd. 5b—65 Pfg.. Ochfenfleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund. 50—76 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,50—8,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 8,00—10,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Aepsel per Zentner 0 bis 0 Akk., in Körben 00—00 Pfg» Kirschen pr. Pfd. 30-00 Pfg. Zwetschen per Zehner 0.00—0.00 Mk. Birnen per Zentner 0 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.10—0.15. Marktzeit 7—1 Uhr. ke. Frankfurt a. M., 80. Juni- Heu- und Stroh» markt. Man notierte: Heu Mk. 3.30 bis Mk. 3.60, Stroh Mk. 3.60 bis 0.00. Alles per 50 Kilo. Tendenz: fest. E r z - K u x e. F e r n i e. Angebot 3400, Nachfrage 8300. Ausbeuten und Zubußen, 1903; 225; 1904: 300. /;. Nachrichten von dem Verschollenen eingetroffen. Antrag. Quartiere zu beschaffen. Wir richten daher an die verehrliche Einwohnerschaft die Bitte, freie Quartiere zur Verfügung zu stellen, oder» Herren des WohnungS-Ausschuffes werden sich beehren, dieser Tage mit Einzeichnungslisten ihre Aufwartung 4. Eleonore Schaaf, geboren am 27. März 1830 zu zu machen. S£i WS steuerboten und Pfandmeisters Franz Schmitz und seiner TT" •- • r •—- _■ ---:----;------------------------------ man verlange Prospekt über un'Se.e bekannten hier ein. Attftttft Frensdorf, Gießen BV, Lanolin wird garantiert daroh die Rein, mild, neutral. Preis 25 Pfg. anfiÄ DOW Billig * praktisch, elegant, MEY s Stoffwäsche der Kgl. Sicht, u. KgL Human. Hofllet MEY L EDLICH, LEIPZIG-PLAGWITZ. 1 Erben auf Antrag Erbschein erteilt wird. Aufgebotstermin wird anberaumt auf Samstag, den 17. März 1906, vormittags 10 Uhr, Im Gebäude des unterzeichneten Gerichts. Gießen, den 30. Juni 1905. Großherzogliches Amtsgericht. Finkenrath’s Universal-Kontormöbel und -Schränke „ _ , _ Dienstag, den 4. Jnli, vormittags 10 Uhr, sollen Ehefrau, Anna Margareta geb. Neeb. Dieselbe ist im im Großh. Hofmarstalle dahier 6 ausrangierte Landgestüts. März 1856 nach Amerika ausgewandert und soll später beschäler — wovon 3 unter der Bedingung des sofortigen nach Australien verzogen sein. Sie -hat schon seit AbschlachtenS — versteigert werden, vielen Jahren nichts mehr von sich hören lassen. Am Wtt ta SOjiltigti Kßch« der beiden freiwilligen Ieuerwehren in Gieße«. Verakklildiemg non Wegbay-Arbeiteii. Mittwoch den 5. Juli l. I., nachmittags 4 Uhr, werden in unterfertigter Oberförsterei nachstehende Arbeiten öffentlich an den Wenigstnehmenden verakkordiert: 1. Planieren von ca. 700 ltdm Weg in 2 Losen. 2. Herstellen von 600 ltdm Graben und Banketten in 1 Los. 3. Liefern von 240 cbm Steinen in 8 Losen. Die Zusammenkunft findet auf der Steinberger Kreis- fftraße am Uebergang über die Eisenbahn statt. Nähere Aus- lunst erteilt Großh. Förster Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 27. Juni 1905. Großherzogliche Oberfärsterei Schiffenberg. Heyer. Obige Handelsmarke trägt jedes Stück. Vorrätig in Giessen bei: Ernst Balser, Mäusburg 11; C. Steinhäuser, Neuenbäue; H. Kühn, Seltersweg 36; Julius Loos, Bahn- hofst. 41; Ottomar Köhler Wwe.; Ph. Lühr-S bvjährig-n B-st-h-ns. Zu d-m Feste werden zahlreiche Kameraden von Nah und Fern erwartet. s dieser Zeü, jedenfalls aber seit 10 Jahren, sind keine Dem unterfertigten Wohnungs-Ausschuß ist die Pflicht auferlegt worden, für die auswärtigen Feuerwehrleute Versteigerung. Montag den 8. Juli, vormittags >/,10 Nhr beginnend, versteigere ich zu Lollar im Hause des verstorbenen Schreiner- »eisterS Heinrich Keßler im Auftrage der Konkursverivaltuna über dessen Nachlaß gegen Barzahlung: 1 Bandsäge mit Zubehör, 1 Sleinrninaschine, 1 Schreibtisch, Sofas, Kleiderjchränke, Bettstellen, Stühle, Kommoden, Pfeiler- jchränkchen, Tische, Regulator, mehrere vollständige Betten mit Sprungfeder-Matratzen, 1 Nähmaschine, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Herren- und Tamenkletder, Leib-, Bett- und Tisch-Wäsche, allerlei Küchengeschirr, Waschbütlen, 2 Taschenuhren (darunter 1 goldene-, Roleaux, Galerien, mehrere Bände Meyers Konversations-Lexikon und andere Sachen. , Die Möbel sind zum Teil noch neu und nicht gebraucht, darunter auch ein wertvoller neuer zweitür. Klcidcrschrauk aus Eichenholz. Die Bersteigeruug findet bestimmt statt. Varn, Gerichtsvollzieher. Ein Pfund stellt sich fix und fertig auf noch nicht 30 Pf. nrntio s Wertvolle Illustrierte Broschüre „Die Destillierung im Haushalt“ U|Ql101 Otto Reichen, Berlin SO., Eisenbahnslr. I Grösste Spezialfabrik Deutschlands. Niederlagen in den durch Schilder kenntlichen Geschäften, wo nicht erhältlich, Versand ab Fabrik. Man verlange ausdrücklich I st.litiiai./t und weise Nachahmungen Reichel-Essenzen mit dem „UlvUlllul/i ohne weiteres von sich. . Wir geben uns der angenehmen Hoffnung hin, daß die bekannte Gießener Gastfreundschaft sich wieder glänzend Climbach, zuletzt wohnhaft in Climbach; Marie Schaaf, bewähre, umsomehr da es gilt sie denen zu beweisen, welche sich den Schutz von Hab und Gut ihrer Mitmenschen zur geboren am 8. Februar 1832 zu Lümbach, zuletzt wohn- Aufgabe gestellt haben. J hast daselbst; Johannes Schaaf, geboren am 27. Juni 9 9 y vVv 1845 zu Climbach, zuletzt wohnhaft daselbst — sämtlich Der geschäftsführende Ausschuß - Kinder des Georg Schaaf und dessen Ehefrau Elisabethe Fr. Helm, Vorsitzender. < geb. Wißner in Climbach. Dieselben sind etwa in den siebenziger Jahren nach Amerika ausgewandert und sind seit dieser Zeit keine Nachrichten von ihnen ein- getroffen. Antragstellerin ist Heinrich Backhaus II. Witwe, Margarete geb. Wißner. . 5. Ludwig Roll aus Allendorf a. Lda., geboren daselbst am 25. Februar 1820. Derselbe ist etwa im Jahre 1848 oder 1849 nach Amerika ausgewandert. Seit dieser Zeit, jedenfalls aber seit 10 Jahren sind keine Nachrichten von dem Verschollenen eingetroffen. Antragsteller sind: 1 a) Margarethe Rehberger Witwe geb. Lang in Jreien- 1 steinau, b) Katharina Sibilla Lang. llir ipulver 1 is AHerbesl -• ' us d je V\äsche tragfteller ist Julius Hoos in Gießen. ES werden aufgefordert: 1. die oben bezeichneten Verschollenen, sich spätestens im _ e närung0“" bie $obc8ec' Holzverstergerung 2. alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver- , am Abbruch Neuen Baue 20 wird Montag mittag von schollenen geben können, spätestens im Aufgebotstermin ab 0Ute§ - - etwaigen W E|Ch811"NUtZ" BDI 8skNNKg 7 obiger Personen bilden zu können glauben, solche bis ,1Ulfc UUU UI,8II8W0L zum Aufgebotstermin anzumelden und zu begründen, versteigert. 04332 widrigenfalls sie, soweit gesetzlich zulässig, bei der Erb: Verteilung unberücksichtigt bleiben und den ' ist wahrscheinlich ertrunken, da feit dieser Zeit Nach- ~ --------------------- richten von seinem Leben nicht mehr eingegangen sind. 0 T ft I* ft ft llftrfttftiflftriinfl Antragsteller ist die Mutter des Verschollenen. rlullitjSljBolGlötjl 7. Emilie Schmitz, geboren 1839, Tochter des Ober- 'S Der Wohnungs-Ausschuß: Emil Horst, Vorsitzender._______ Kaarausfass! Kaarfraß! Kaarspatte! Immer und immer wieder greift man zu dem einfachsten, unschädlichsten, alt-und __ vielerprobten hvie/4 Häußners Brennesselfpirttus p. Flache Mk. 0.75 u. Mk. 1.50, ächt mit dem MendelAetoer Kirchrrl. Kräftigt den Haarboden, reinigt von Schuppen, verhütet den Haarausfall, befördert bei täglichem Gebrauche ungemein das Wachstum der Haare. Alpina- Seife ä. 50 Pfg., Alpina-Milch ä Mk. 1.50 Zu haben in Apotheken, Drogerien und Parfümerien. I&.a Depots: W. Kitbiuger, Löwerrdrog., Aug. Noll, Mvr Drog. zum roten Kreuz, Otto Schaaf, Adlerdrog. Muster-Zimmer Alleinige Niederlage bei zur gefl. Ansicht H Kühn, s.lt.r.w.g 36 Eine Fettselfe ersten Ranges. Lanolinfabrik Martinikenfelde. cA, Auch bei Lanolin - Toilette - Cream - Lanolin *i*ARKP ncplLw^ achte man auf die Marke Pfeilrine. • • WÄsteller sind: , _________„v_______________v_ ___________________ _________ ______ /'Schneider Witwe, Maria geb. 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