Nr. 51 Zweites Blatt. 155. Jahrgang •*W ««Nch mtt Aurmchm« bei Sonntag». f a /A Die „Stthener FmnMenblStter- werden dem M |Ö^ BW |Cr ||j ' MM JC |S UW E ^Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt Der W? W U,9 W W U.R, || B $ä B,UM Ä. fcä Elfisch« LavdVkt- erscheint monatlich einmal. V W S| NI V v V V M LLLwoch 1. März 1905 Rotationsdruck und Verlag der BrQhl'lch« Unwersitätsdruckerei. N. Lange, Gteh». Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.V. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr> $ Anzeiger Gtetzea» General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Strauß, Wagner und Wozart. Siebentes Konzert des Gießener Konzertvereins. Noch singts und klingts in mir mit tausend Tönen; noch will die erdenentrückte P arsisalstimmung, wollen die verklärten Schlußklänge der erschütternden Strauß'schen Tondichtung nicht Raum geben für die nüchterne Betrachtllng des Alltags; noch jauchzen und schluchzen dazwischen Mozarts Engelein so himmlisch schön, daß mir fast ist, als träten sie fleischgewordcn aus dem vor mir hängenden Böcklin heraus, vor mich auf den Schreibtisch, schlügen mir übermütig ihre himmlischen Notenblätter um die Ohren und riefen mir zu: „Laß doch das dumme Schreiben und hör' uns zu!" Wie gern tat ich's, statt erfolglos mich immerfort zu mühen, den Faden zu finden aus dem wogenden Tonlabyrinth und ^ernsthaft zu reden". Versuch ich's denn! „Ein Wagnis", ein „Sprung ins Dunkle" wurde in den Einführungsworten zum letzten Konzert neulich das Unternehmen des Konzertvereins, der Plan dieses Konzertes, genannt. Nun wohl, wer wagt, gewinnt! Der Sprung ist geglückt, das Dunkel wurde zu strahlender klingender Helle. 2)ht der Wiedergabe von o b und Verklärung" hat das Orchester des Vereins und an seiner Spitze sein unermüdlicher Leiter den Beweis eines Könnens erbracht, auf das er und der Verein stolz sein können. Es wird wohl wenige Orchester unter gleichartigen Verhältnissen geben, die eine derartige Leistung aufweisen können; sie setzt eine Beherrschung des Werkes für Leiter und Spieler voraus, wie fie nur verständnisvollstes Eindringen in seinen Deist und J* Politische Tagesschau. Berliner Fremdensteuer. -tt-. Berlin, 27. Februar. In einer Protestversammlung der Berliner Theaterdirektoren gegen die geplante Theater- billetsteuer ist die Rücksichtnahme auf die Fremden ins Feld geführt worden. Es würde keinen guten Eindruck mnchen, den Fremden durch besondere Abgaben den Theaterbesuch zu erschweren. Doch es verschlägt nicht viel, ob den Fremden der Besuch der meisten Berliner Theater noch etwas mehr erschwert und verleidet wird, als es schon jetzt geschieht. In Wahrheit bezahlen die Fremden in Berlin bereits längst die allerunv erschämteste, Aergernis erregende Billetsteuer, die es gibt. Nur dc^ß die Reichshauptstadt von dieser Belastung nichts hat, und daß ebensowenig die Theaterdirektoren davon reich werden. Der ehrenwerten Gilde der Billethändler, diesem Ning von Personen, die auf mysteriöse Weise sich in den Besitz der besten Plätze zu bringen wissen, die sie dann mit Aufgeld von 50 bis 300 Prozent dem Fremden verkaufen, der sich auf eine be* stimmte Vorstellung kapriziert — diesen spekulativen Elementen, mehr ober minder dunklen Ehrenmännern, fällt der beträchtliche Gewinn in den Schoß. Bei der Erstaufführung des „Roland von Berlin", der mittelmäßigen Oper des Maestro Leoncavallo im König!. Opernhaus, trieben die Zwischenhändler den Parket platz bis auf hundert Mk.! Aehnlich geht es bei allen einigermaßen sensationellen Premieren, wenn auch solche märchenhaften Preise zu den Ausnahmen gehören. Niemand wird im Ernst behaupten können, daß den Theaterleitern oder den mit der Aussicht über den äußeren Dienst Betrauten diese Mißstände unbekannt sind. Es geschieht nur nichts Radikales dagegen. Die Billethändler haben — man weiß, wie gesagt, nicht wie — die besten Karten in der Hand und sie heimsen den Hauptanteil der Ernte ein. Mögen doch die Theaterdirektoren, wenn sie so besorgt um die Besucher Berlins sind, zunächst einmal auf Mittel und Wege sinnen, den Billetwucher zu verhindern; bann sollen sie sich über die drohenbe stäbtische Billetsteuer entrüsten. Das Sonderbarste aber ist, daß viele Berliner Theater an den Abenden, wo die Billethändler es nicht lohnend finben, den Schauplatz zu betreten, bei häufiger gespielten Stücken usw. sich selbst das bischen Geschäft verderben! Der Fremde findet die Abendkasse dicht umlagert, er sieht mit Staunen, wie teure Plätze mit 50 Pfg. bezahlt werden. Endlich, nachdem der Schwarm abgefertigt, kommt der Fremde auch an die Reihe und hört mit noch größerem Staunen, daß von einem bestimmten Rang nichts mehr zu haben ist. Des Rätsels Lösung: die Freikarten-Tiger, Konservatoristen, Statisten, oft auch Leute, die das Theater nur als eine Art Wärmehalle betrachten, haben mit einer halben Mark „Billetsteuer* das noch Verfügbare erstanden. Der Fremde, der den Kassenpreis bezahlen wollte, hat das Nachsehen. * Großfürstin Elisabeth. Wie das künftige Los der Grotzsürstin Elisabeth, der Witwe des Großfürsten Sergius, sich gestalten wird, steht, wie man uns aus St. Petersburg mitteilt, zurzeit noch nicht fest. Die Nachrichten, die Großfürstin werde alsbald nach der Beisetzung ihres Gemahls in der Peter- Pauls-Kathedrale im Mai Rußland für immer verlassen und in ihrer h e s s i s ch e n H e i m a t i h r e n W o h n s i tz nehmen, muß jedenfalls zur Stunde als verfrüht bezeichnet werden. Es ist in dieser Hinsicht noch keine Entscheidung getroffen worden. Sehr takt- und geschmacklos ist ein dummes Gerücht, das augenblicklich in der Petersburger Gesellschaft kursiert. Es heißt, die Großfürstin werde sich nach Ablauf des Trauerjahres wieder verheiraten und man nennt sogar laut den Namen des Auserkorenen! Es soll ein hoher Offizier aus einer der angesehensten gräflichen Familien nichtrussischen Ursprungs sein, der früher im Hof- Halte des Großftirsten Sergius eine leitende Stellung inne hatte. Verleumdung und Klatschsucht sind kaum irgendwo anders zu solcher Vervollkommenheit ausgebildet wie innerhalb der höchsten Schichten der russischen Gesellschaft, die just in dieser schweren Zeit sich nicht erblödet, von Heiratsplänen der soeben verwitweten Großfürstin zu schwatzen. Um so größere Achtung verdient die so edle und würdige Haltung, die die Großfürstin jetzt an den Tag legt, nachdem das Schicksal auf so furchtbare Weise ihren Gemahl auZ den Reihen der Lebenden gestrichen hat. Teutsches Reich. Berlin, 28. Febr. Als! Nachfeier zur gestrigen Domeinweihung fant) heute nachmittag im neuen Dom ein geistliches Konzert statt, dem u. a. beiwohnten: das Kaiserpaar, Vertreter der Diplomatie, Mitglieder der Generalität, Behörden, Parlamente und der Künstlerschast. Der Ertrag der Einlaßkarten kommt dem Verein „Frauenhilfe" zu gute. — Dem Minister Möller werden Rücktritts- gedanken nachgesagt. Nach der „Nhein.-Westf. Ztg."wird der Wunsch des preuß. Handelsministers, von seinem Amt zurückzutreten, damit begründet, daß die Handelsverträge nicht eine gleiche Vertretung von Licht und Lust zwischen Landwirtschaft und Industrie herbeigeführt hätten. Auch sei Möller deswegen einer Auszeichnung, wie sie den anderen Ministern zu teil tyrrrde, „aus dem Wege gegangen". — Heute erfolgte im Auswärtigen Amte durch die Staatssekretäre des Innern und des Aeußeren, sowie dem österreich-ungarischen Botschafter die Unterzeichnung einer Zusatzbestimmung zu dem neuen Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn, durch welche den Termin für das Inkrafttreten dieses Vertrages vom 15. Februar auf den 1. Mürz 1905 verlegt wird. — Die höhere P o st laufbahn ist bis auf weiteres für Zivilanwärter geschlossen, da in der Aera Stephan» zu viel Posteleven angenommen wurden. Wie nunmehr nach der „Schles. Ztg." verlautet, werden bei der Wiederannahme von Anwärtern für die höhere Postlaufbahn andere Anforderungen gestellt werden, indem man von ihnen den mehrjährigen Besuch einer Universität verlangen wird. Bisher genügte die Reife eines Gymnasiums, einer Oberrealschule oder einer Realschule. An die erhöhten Anforderungen dürften sich andere Amtsbezeichnungen, wie Postreferendar bezw. Assessor knüpfen, denn der Titel Praktikant und O'berpostpraktirant erfreut sich in den beteiligten Kreisen absolut keiner Beliebtheit. Durch Schaffung vieler neuer Stellen ist die höhere Postlaufbahn zurzeit etwas aussichtsvoller geworden, doch wird es in den Kreisen der Oberposipraktikanten noch immer unangenehm empfunden, daß sie, anstatt in Bureaubeamtenftellen erster Klasse aufzurücken, sehr oft no ch- mehrere Jahre Oberpostsekretär- stellen bekleiden müssen. MUamentarisches. Berlin, 28. Febr. Tie Budgetkommission des Reichstages beriet heute den Etat des Reichs Militärgerichts. Die erste Rate von 225 000 Mk. für die Erwerbung eines Grundstückes für ein D i e n ft g e b ä u d e, dessen Gesamtpreis 1474 200 Mk. betragen soll, tvurde nach längerer Debatte einstimmig abgelehnt. Bei der Beratung des Gesetzentwurfs betr. die Friedenspräsenzstärke des Heeres füljrt ber Kriegsminister aus: Die Vorlage sähe nicht danach aus, als ob wir uns jetzt bedroht sähen; denn sie verteile die Forderungen auf 5 Jahre. Der Redner legt dann den Wert der Kavallerie dar und verweist aus die Erfahrungen im russisch-japan. Kriege. Ohne Kavallerie wäre Sedan selbst dem Genie eines Moltke unmöglich gewesen. Hierauf wird die Kommissionsverhand- lung auf morgen vertagt. Südwestasrika. Die neuesten Meldungen haben die Kriegslage in einem weniger günstigen Lichte erscheinen lassen. Die Arbeit, die der höchstkommandierende General v. Trotha im Süden zu verrichten hat, wird daher seinen Weggang voraussichtliche noch! weiter hinausziehen. In Hamburg wurde am 28. v. M. ein Truppentransport für Südweftaftikä, bestehend aus 45 Offizieren, 5 Portepee-Unteroffizieren und 503 Unteroffizieren! und Mannschaften verabschiedet. Der Truppentransport, zu dem 196 Pferde gehören, trat mit dem Poftdampfer „Professor Wörmann" die Ausreise an. Eine Idylle aus Usakos, der bei Karibib gelegenen Station der Stavi-Eisenbahn, wo neuerdings eine katholische Missionsftation errichtet wurde, schildert ein Brief eines Offiziers, der zur Erholung nach einer schweren Typhus- und Ziuhrerkranknng aus Swakopmund sich dabin begeben haft Einer Einladung des Cheftngenieurs der Otavibahnbaugesellschaft, Solioz, und seiner Gattin folgend, besichtigte ich den Bau genannter Bahn. Den Bau leitet hier ein Oberingenieur, Poppe, nnt einem großen Stabe von Beamten. Außerdem ist hier zur Deckung des Bahnbaues Oberleutnant Heise früher Garde-Fußartillerieregiment) mit einigen Leuten stationiert. Es ist dies nötig, da die in den Erongobergen (zwischen Usakos und Oma- ruru) steckenden Herero die Eigenschaft besitzen, Vieh zu „klauen^, und sie in Ausübung dieses Sports kürzlich einen Vieh Wächter mit Kirris totgeschlagen und einem anderen den Hals ab geschnitten habens Bedient werde ich von einem gewandten Ovambo, der die sonst den Schwarzen eigentümliche Eigenschaft, zu „stinken", nicht besitzt. Ein katholischer Pater hält jeden Morgen im Schatten eines großen Kameldombaumes Schule ab, zu der alle Kinder sauber gewaschen sein müssen. Es ist inter» essant, die schwarze Gesellschaft bei ihrer Schultätigkeit zu belauschen. Im allgemeinen passen sie gut auf, doch kommt es auch vor, daß sie einander hinter die Ohren schlagen, währerck) der Pater doziert. Den Eingeborenen ist es urlverständlich, daß, Weiße schwer arbeiten. Sie sagen, die Italiener müssen mit deutsches Mensch „schwer Orlog" gehabt haben, da sie Bambusen von letzteren sind. .. . Morgens esse ich Kaktus feigen, Granatäpfel und wundervolle Tomaten, des mittags erscheinen zu Tisch Blumenkohl, Kohlrabi, Radieschen, auch Gurken eigener Zucht. Nur Kartoffeln wollen nicht recht gedeihen, da bei der großen Hitze die Pflanzen zu sehr ins Kraut schießen. Landschaft- lich ist es auch sehr schön, im Osten erheben sich bisl 800 Meter Höhe der Usakos und die Abbabisberge, deren blaugeaderte Hänge auf Kupfererze schließen lassen. Im Norden sieht man die grotesk geformten Erongoberge, um die die Eingeborenen einen Sagenkreis gewoben haben. EH soll dort, wie Ovanrbos und Kaffem erzählen, noch Menschen geben, die wie Affen aussehen. Erforscht sind sie noch nicht. Jedenfalls sind sie aber Schlupfwinkel zahlreichen Diebsgejindels. Im Osten und Süden jenseits des Khanriviers erstreckt sich eine weite Hochfläche, aus der zahlreiche Springbockherden weiden. Aus Stad! und ZanS. Greßen, 1. März 1905. ** Sitzung des Provinzial-Ausschusses. Vor dem Provinzialausschuß stand am 25. v. M. die Enteignung ifür das Hauptsiel und die Klär-- an lagen der Stadt Gießen, hier die Besitzeinweisung und die Entschädigung, zur Verhandlung. Von der Stadt Gießen als Unternehmerin ist "Antrag auf Enteignung einer größeren Anzahl (60) Grundstücke undt Grundstücks teile, die für das! Hauptsiel und die Kläranlagen der städtischen Kaüalisation benötigt iverden und mit deren Eigentümer eine gütliche Einigung über die zu gewährende Entschädigung nicht erzielt werden konnte, gestellt worden.' Der Provinzialaus schuß wies die Stadt Gießen in den Besitz einiger dieser Grundstücke ein, nachdem von der Stadt der Nachweis der Hinterlegung einer Sicherheit für die von der Lokalkommission gutachtlich vorgeschlagenen Enp- jchädigungen erbracht worderl war. Die Verhandlungen über die Festsetzung ber Entschädigungen durch den Pro- vinzialausschußl wurden sodann begonnen, werden aber voraussichtlich noch mehrere Sitzungen und die Einnahme eines Augenscheins an Ort und Stelle erfordern. V o n d e r I a g d ! Mit dem 1. März wird, so schreibt uns ein Jäger, wiederum die Speisekarte um einige Leckerbissen verkürzt, denn nun beginnt die Schonzeit für den Rehbock, der Zeit haben will zur Entwickelung seines Gehörns, und die Wildenten, die an manchen Orten bereits mit dem Legen begonnen haben und bald mit dem Brut- geschäst beschäftigt sein werden. Allerdings ist in Ober- yessen durch besondere Verordnung die Schußzeit auf Enten bis zum 1. April verlängert, doch ist zu wünschen, daß die Jäger nicht allzuviel von dieser Erlaubnis Gebrauch machen, um die Enten nicht an der Sorge für den Nachwuchs zu hindern. Die Herren Jäger können sich doch lohnende Arbeit seine Emzelheilen, aufopfernde Hingabe und cm im Gesamt- durchschmtt hervorragend tüchtiges technisches Können zustande zu bringen vermögen. Und hierfür gebührt ihnen allen, Herrn Trautmann in erster Linie, unser aller herzlichster Dank, wie er ja auch durch den herzlichen Beifall bezeugt wurde, trotzdem die Stellung des Werkes am Schluffe ber Vortragsfolge und der unvermeidliche hastige Aufbruch — bei den Garderobevcrhältnisseu! — so manchen davon abhielten, hier, wo's einmal am Platze gewesen wäre, von der Kraft seiner Hände den richtigen Gebrauch zu machen. Mit Recht hat der EmführungSartikel betont, gegenüber dem Strauß'schen Werke sei nicht das Vorurteil, sondern das Geschmacksurteil am Platze. Gießen ist nicht berufen, einem Richard Strauß den Boden zuzuerkennen oder über ihn den Stab zu brechen. Seien wir dankbar, daß uns dieser Einblick in die Strauß'sche Kunst durch unsere Aufführung gegeben wurde; in so manchem, der vielleicht leichthin „du moderne Radaumusik" verächtlich vom stolzen Standpunkte des Klassikers aus bisher von sich gewiesen hat, ist ein Funken ausgeglommen, was die moderne Milsik doch vermag. Ver- gleiche zu ziehen, lag ja am Sonntag so nahe. Mich hat — mein „Geschmacksurteil" will ich offen sagen — das Werk tief erschüttert, beim zweiten Hören noch viehr wie beim ersten, hat mich bis ins Innerste ergriffen und ein Stück Leben fühlen lassen, dessen Erlöschen und verklärtes Uebergehen in das Ueberirdische noch lange nachschivingen wird. „Unschönes" habe ich nichts, aber auch gar nichts daran finden können; die Schilderung des Fieberkampfes, des gewaltigen Ringens zwischen Leben und Tod, ist Klinger'sche Kunst in Tönen; wer diese häßlich findet, mag auch dort ]o ernpftnoen; das ist halt Geschmackssache; Schönheit im Sinne des „absolut Schönen" hat Straiiß nicht schaffen wollen; wer nur in ihr sein Ideal sieht, dem gab der Mozart das Seinige. Von Einzelheiten bezüglich der Wiedergabe des Werkes sei abgesehen; war doch der Gesaniteindruck so vollendet. Möglich, ja sicher, daß ein noch stärkeres Orchester, eine noch stärkere Betonung der „Kraststellen" eine noch grandiosere Wirkung hervorgerusen hätte; den hiesigen Naumverhältnissen hätte es kaum entsprochen, und die geschickte Ausgleichung der vorhandenen Kräfte gegeneinander ließ den Wunsch nach einem Mehr von Kräften nicht auskommen. Ließ die Malerei der Verklärung das Konzert wechevoll ausklingen, so entsprach dem die Eröffnung des Abends durch Vorspiel und Schluß des dritten Auszuges aus „Par- sifal". Tie Wiedergabe war, rein technisch, was Präeision und Reinheit anlangt, nicht ganz einwandfrei und blieb hinter der der Strauß'schen Dichtung; wenn sie trotzdem, wenn sie namentlich aber trotz der wie ein Hohn auf Parsisal- stimmung wirtenden äußeren Umgebung — o Saalbau! — eine so tiefernste und feierliche, so verinnerlichende Stimmung ausstrahlten, wie wunderbar ist dieses Werk, die Krönung von Wagners ganzem Lebenswerk! Unmittelbar aus Wagner folgte Mozart, und es gab einen schönen Zusammenktang; zwei solche „Große" tun sich keinen Abbruch. Auch schlagt gerade das Ls-ciur-Konzert in seinem Adagio Töne an, die nie „unmodern" — um das Wort einmal zu gebrauchen — werden können, die lich mit Wagner wie mit Strauß zusammen hören lassen tonnen, <«*! m»; bl« ’ L. die i lor, rses oui unbest (Sieh 62 Me 202 itu 'JJK [65 6i< 16 Rv 32 Fu 3 106 fr ersten zweite' eilten Verkai F'cht^ Subm ichön und s. S Ton' in de Begii nnb 14,9 und 4 II = U 1,83 II. ' 5 II. = 2, L *= 6J 3 Sta 2 10 I 111 2 II aus ihrem Gepäck ihr bei der Beerdigung angezogen werden ejmuemw******* ■ww» des Abends herzlichsten Dank! -u- Lehrfabrik t in großen -Quantitäten ein. ' ' ' E s s e n, 28.' Febr. Äon den StinmswerreN B a a k e r m u l d e und Friedlicher Nachbar kommen wieder lebhafte Klagen v- -Hk.ringioChr. . Elektro- una Maschinen- [echnikum J m?nan Werkmeister. Prosnokt. das Menschenherz bleibt sich ewig gleich. In den beiden anderen Sätzen ein echter Mozart an leichttändelndem Scherz mit einem kleinen Anflug von Altväterlichkeit Die Interpretation: die Jugend, Pardon, Fräulem Ferch land aus Berlin. Ja, das war die Jugend, wie sie der Schlußsatz des Mozart selbst malt, die goldene Jugend mit all ihrem Zauber, voll Nasse und Temperament, kapriziös, ihrer Wirkung sicher und darum strahlend, herb und doch weich, vielleicht ein klein wenig selbstbewußt („fofett" wäre ungalant) voll Charme, Grazie, kurz: Jugend. Im ersten Satz noch em wenig befangen (ich deutele es so), nicht ganz mozartisch frei, zu willkürlich; der zweite Satz wunderbar vom ersten bis zum letzten Ton, ins Herz sich einschmeichelnd, der letzte Satz entzückend gegeben; das klang wie lauter Engelsmusik. Fräulein Ferchland, noch ziemlich am Anfang ihrer Laufbahn stehend, hat auswärts schon günstige Besprechungen erzielt; daß sie eine wirkliche Künstlerin ist, unterliegt mir keinem Zweifel. Der Ton ihres herrlichen Instrumentes ist in Höhe und Tiefe unbeschreiblich süß, weich, dabei kraftvoll stark, unbedingt rein; ihre Bogenführung sicher markant, die Technik gut entwickelt. Gewiß, Fräulein Ferchland hat noch nicht die Höhe er- k'louimen, aber mir scheint, sie wird sie erklinimen, man wird von ihr noch mehr hören. Daß wir sie öfter hier hören, ja recht oft, ist wohl Vieler Wunsch und Hoffnung. Nach den, kurzen, vom Orchester stHt und mit guter Klangfarbe geipiellen kleinen graziösen Allegrosatz eu§ Tjchsü'kowsky p«th4Uqne mit seinem bizarren Schluß fptdte Frl. Ferchland noch eine tierenade ftadt? . . . __ r . i. Hungen, 28. Febr. Hier i|t vor einigen Tagen bei zahlreicher Beteiligung eine gemein uützigeBau-Ge- nossenjchast gegründet worden. Zum Vorsitzenden des Aussichtsrats wurde 2 et an Hainer gewühlt, der Vorstand besteht aus Rechtsanwalt Sandmann, Bergingenieur Sch iss mann und Schreinermeister Schmidt. Die Gemeindeverwaltung ist ebenfalls in der Leitung der Genossen- schäft vertreten durch Bürgermeister Fendt und Beigeord- tenZolel, die dem, Auft'ichtsrate angehören. DieGcnossen- schast, welche ganz im Rahmen des hes, sichen Wohuungs- sürsorgegejetzes läng sein will, wird &ur Hebung des Wohnungswesens hier viel beitragen können. (*) Mainz, 28. Febr. Wenn auch in diesem Jahre von der Veranstaltung des großen Moutagszuges Allstaud genommen wurde, so wird doch, so schreibt man uns, buntes und lebhastes Karnevalstreiben herrschen in den. Straßen von Mainz. PromenadekonzertL aus verschiedenen Plätzen der Stadt, Umzüge der Garden und allgemeiner Korso am Dienstag werden stattfinden. Ter große Montags-Maskenball in der Stadthalle wird wieder kolossal be|ucht werden, da bis jetzt schon eine bedeutende Zahl Kartenbestellungen aus den Nachbarstädten vorliegen. Die Veranstaltungen in der Stadthalle am Sonntag, von 11 bis 2 Uhr großes närrisches Kinderfest und von 4 bis 11 Uhr große Konzerte mit Absingen von Chorliedern und Tanz, werden aus das glänzendste durchgesührt werden. Den Beschluß der Fastnacht macht der große Dienstags-Maskenball in der Stadthalle. Bingen, 28. Febr. Die in einem hiesigen Hotel vorgekommene Mord - und Selb st mordgeschichte stellt sich als eine Ehebruchs- und Liebesaffäre heraus. Der Druckerei-Direktor Martini ist verheiratet, seine Frau Kuitdel unO Kelkeyr. Kolkswinschalt. Buderussche Eisenwerke, Wetzlar. In der Auf» sicktsratsfttztmg am 28. v. M. wurde der Liechmmgsabschiuß suc das Jahr 1904 vorgelegt. Der Rohgewinn stellt sich cmichtuv-- lici) des Vortrages auf 1 557 013.59 Mk. (int Vorjahr 1520 490.54: Mark). Nach 1000 355.40 Mk. (im Vorjahre 1 000 000 Mk.) Ab- ianeiüungcn und Zurückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 556 058.19 Mk. (im Vorjahre 520 498.54 Mk.). Es wurde de- suuossen, der Hauptversammlung folgenden Geuunnvertestungs- pmn vorzuschlagen. Zuiveisung zur gesetzlichen Rücklage 2a 202.00 Mark, 24 9a6.uti Mü), Gewinnbeteiligung des Vorstandes und dec Beamten 31341.96 Mk. (30 708.62 Mk.), Latzungsmatzcge Vergüt E an den Aufsichtsrat 17 699.67 Mk.( 17 216.12 Mk.) 6 Prozent (5 Proz.) Dividende aus / aOO 000 Mk. Aktien gieid) 450 000 Mk. (3/5 000 Mk.), Belohnungen an Beamte und für gemeinnützige Zwecke 20 000 Mk. (20 OÜO Mk.), Vortrag auf neue Rechnung 12 414.50 Mk. (52 616.9-1 Mk.). Es wurde ferner em* stimmig beschlossen, der Hauptversammlung den Erwerb der Aktien qefellschast Eisenwerke Lollar nt Lollar auf - -z Aktionären von Lollar melancholique von demselben Autor entzückend stimmungs- und schwermutsvoll, sodann gleichfalls vortrefflich zwei hier wohl noch nicht gehörte Stücke von Cosar Cui von^ eigenartigem Stimmungsgehalt und als Zugabe eine Berceuse von Cui. , „ Es bot das Konzert eine Fülle des Schonen und Anregenden, indem es vieles gab; mag es Jedem der zahlreichen Besucher wenigstens etwas gegeben haben, das er als bleibenden Wert mit nach Hause nehmen konnte. Dem Konzertverein, seinem Vorstand, und allen Künstlern verschaffen, wenn sie dem kleinen ^aarraitb^ug, al» besten eigentlicher Hochzeitsmond der Marz bezeichnet werden kann, eifrig nachstellen. Bald wird man auch die ersten langen Häswin finden können, denn bei den stets so milden Wintern „pressiert es diesen jedes Jahr mehr. Wie aber im Anfang des Monats die Speisekarte bezüglich des Wildes /^ei kl einer!" wird, so erfährt sie gegen Ende des Monats eine fast heiß ersehnte Weiterung. Am 19. d. M. ^„Remini.^- cere", ^asür sagt ein alter Jägerspruch: „Nach ^rupfen suchen geh". Sonntag daraus jolgt ,L> eu I t -D^^mmen sie", am 2. April „Lätare *- die Wahre", 8 Tage »pater ^Judica — auch noch da", dcmn aImar u ™ Trallarum" und als Schluß der jagdlich benannten Ovnu- tagsreihe „Quasimodogeniti: Hall, Jager, halt, letzt bri t sie." Der Singvogelzug hat bereits feinen Ö nommen und 5er maubüogcl^ug > bgü)1 nito den Besitzern einer Krähenhütte ein Befuch derselben nicht genug empfohlen werden kann. 1070/71 J ** Das And ent en oes Feldzuges 18/0/71. Im kommenden Sommer, so schreibt Jahre verflossen, seit in Frankreich die großen Schlachten geschlagen und die großen Siege^errungen MU-den, welche die Einigung Deutschlands zur H-olge hatten, --^hr und mehr sinken von den Kämpfern aus jener 6^en Zeii ins Grab und ihre Zahl wiro immer kleiner. Auch aus den jüngsten Helden von damals sinD Uraainer geworden, die dem Greisenalter nahe stehen. Bei den übenden ist die Erinnerung an die gemeinsam getragenen SEpazen des ^-eldzuacs wie die gemeinsam errmigenen ^iegi das feste Band, ^welches die Kameraden umschlungen halt, imd trauernd stehen sie leider so sehr oft am Graoe cm^s nach dem anderen zur großen Armee adberusenen Kameraden. Aus diesem Gedanten heraus ist in Veieranenkreisen der Man aus geraucht, ob es nicht angebracht sei, für die Veteranen der hessischen Division einen Gedenktag seftzusetzen, an dem sie alljährlich zusammenkommen, nm, an die große Zeit cmknüpsend, diese sich jowre der jüngeren Generanon in Erinnerung haltend rnib uisbechiidere der letzteren als Beispiel der Treue für Fürst und Vaterland, einige weihevolle Stunden miteinander verlebend, sich noch einmal 311 sehen, bevor der große Mbezwinger sie abruft. Eure solche Zusammenkunft, am Landestrregerdenkmal in Darmstadt vollzogen, mit Ansprache, Kranzniederlegung und Kirchgang (bezw. Gottesdienst im Freien) verknüpft, würde sicher einen großartigen, pietätvollen Eharalter an sich tragen und in dieser Zeit vielfacher Depression des nationalen Gedankens der Vaterlanostwbe neue Impulse geben. Viele Jahre nach der Völterschlackft von Leipzig bis in die 50er des vorigen Jahrhundert hinein sah man alljährlich am 18. Oktober in vieren Orten die Veteranen mit den rul-mbedeckten Fahnen in feierlichem Zuge nach der Kirche ziehen. Sollte das heute nicht möglich fein, wenn nicht für ganz Hessen an einem Orte, so doch für teoe einzelne der drei Provinzen in deren Haupt- Berlin 28 Febr. Das hiesige Polizeipräsidium hat vermutlich aus Sittlichkeiisgründm den S t r a penverkaus der Faschingnummer des S i mpli zi sl unii j lerboteu. — Das Märzheft der Süddeutschen Monatshefte bringt auf belletristisckM Gebiet die Fortsetzung des Romans „Hans Heinzlin" von Wilhelm Hiicher in Graz, fcrrtei eine im Hessischen spielende spannende Er ahlu n g ,,^'ie B u s e n n a del" von Kurt Ar am. Der große Schwabe Friedrich Theodor Vischer ist mit einem köstlichen Bnes über feine griechische Reife vertreten; der Präsident der daheri|a)eii Akademie der Wissenschaften, Karl Theodor von Heigel, mit einer köstlichen Schilderung der Stadt Landshut, und der Diretror der ethnographischen Sammlung des banerna^n Staats, Max Buchner, mit einer geistsprühenden Glosse „Die Vollerverwirrung'. Pfarrer N a u m a u n hat einen Auffatz über „W e l t l a g e u n d Pa r t e 1- politi k", der 0 r a n k f u r t e r S t a d t r a t F l e 1 ch cm n Essay „T ie Tragödie dcö A r d e i t s v e r 1 r a g s" beigeitcuert. Oer „Rundschau" gesellen sich zu ftiinoigcn Mitarbeitern wie Paul Marsop (Musil/, Joses Hchmiller (Literatur-, S. v. Halle (Finanzwesen) einige neue, so daß die wtonatshefte in immer um aistnixrer Weise die hervorragenden Kräfte Süddeütschlands 1 in sich vereinigenerhob er Anzeige, was Bestrafung zur Folge hatte, ne Berusu^ wurde kosteiipflichtig zurückgewiesen. — Gegen den Bleicher K. F. B. aus Schlitz wurde wegen Betrugs verhanoelt Naä)- dem er bis Mai 1902 zu Schlitz für sich allem eine Bleicherer betrieben l)atte, schloß er mit R. Z., dem Sohn des dortigen Bürgermeisters, auf des letzteren Ansinnen,, einen, Vertrag, wo- koffe zurück. * Kleine Tageschronik. In München wurde der Hof schau f vieler Stury wahrend der Aufführung der „Braut v 0 n M e f f i n a", in der er den Emanuel spielte, von | einem schweren Unwohlsein besallen, sodaß er nicht mehr! zu sprechen vermochte. Er wurde in die Garderobe gebracht, wo er bald wieder zu sich kam. Er konnte indes nicht mehr auftreten und mußte in feine Wohnung „gebracht werden. Ter dritte Aki der Vorstellung mußte infolgedessen aussallen. — In R 0 g 0 red 0 fließ der verspätete Luxuszug Eannes-Wien auf das Hinterteil eine» Gisterzuges. Tie Lokomotive des Luxuszuges wurde um- geworfen, drei Wagen des Güterzuges z er tr ü m m ert. Tiefe gerieten in Brand. Ueberall bleibt die Post aus. In Mailand neigen die Fieisä-preise. Von Rom find jetzt nach allen weiten des Albaner-Gebirges Postkutfä>en eingerichtet. — Ter Geh. Kommerzienrat Lanz in M a n n h e i m hat fein Vermächtnis von vier Millionen Mark für Wohlfahrtseinrichtungen zu Gunsten der Beamten und der ^lrbeitcrfchaft seiner Fabriken sowie für öffentliche Wohlfahrtszwecke bestimmt. — 9iach einer in München eingegangenen Meidung sind fämtliche ^ntgen des Ex-1 -olgender Grundlage zu empsehlen: . preßzuges Berlin-Neapel zwilchen Atzwang unb lüirü 3 um Zug gegen ihren Besitz an Lollarer Aktien der B lu ma u (Tirol) infolge eines S t e i n stur z es en t g le 1 st. betrag Attstn der Buoerusscheii Eisenwerte gewährt unter Reisende und Zugpersonal sind unverletzt. — Juj der Grube I g^^^mger Vergütung von 25 Proz. gleich 250 Mk. bar auf G 0 uleh bei Kohisa-eid (Rhnpr.) wurden em Steiger, em Hills- l. . Zollar-Aktie. Dabei ist zu bemerken, daß ein ^teil der (feiger und ein Arbeiter verschüttet. Alle drei konnten nur ^rtionurC/ hei beiden Gesellschaften start beteiligt ist, .sich als Leichen an das Tageslicht befördert werden. ^zn Ensheim. einer Zuzahumg von 15 Proz. gleich 150 Mt. für jede (Rhpr.) schlug ein wegen Händelsucht aus einem Tanzlokal hinaus- peanugt hat, sodaß das bare Aufgeld sich durchgewiesener Hüttenarbeiter einen Sfraßenpastanten mit einem auf etwa 22 Prozent stellt. Tie Uevernahme eriolgb Knüppel tot und verletzte einen zweiten schwer. I y Januar 1905. Tie Durchführung dieser Niaßnahme ist so ---T ”27777?; gedacht, daß die Buderusschen Eisenwerke ihr Altieniapitch von Kerlchtsjitat. ( 500000 Alk. auf 10 500 000 Mk. durch Ausgabe von 3u00 etui /f\ ßtiefeen. 28. Febr. Tie Strafkammer verurteilte I neuer Aklieii st 1000 Mk. mit Tividendenberechtigung ab 1. -oan. beute ' den Schreiner K. S. von hier wegen Diebstahls zu sechs 1905 erhöhen. Tie überschießenden 890 Aktien 1 ollen mit Au»- üjhmaten Gefängnis. Er hat gelegentlich eines Umzugs einem schluß des Bezugrechts der Attionare an cm Koni ort ium lest bt> bidigen Schneidermeister ein paar Stiefel aus dem Möbelwagen geben werden. Der Erlös aus ihnen soll ^zur Deciung der bareu entwendet Tie vielen Vorstrafen wegen Vergehens gegen das Zuzahlung und zur etemug der Betriebsmittel verivendet wrr- Eiapntum wirkten straserhöhend. — Tic Witwe L. B. von Wingers- den. Tie Generalversammlung wird am 28. Marz d. Z. m bausen fat gegen ein Urteil des Sckwsfengerichts Schotten, wonach Frankfurt a. M. stattfinden. i? meaen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von Kohlenpreisermäßig iing. Einem rhe.iNi|chen Blatt 10 Mark verurteilt worden war Berufung erhoben. Sie steht zufolge ermäßigte das Kohlenkontor wegen Uebersluß die Preist mit' einem Landwirt von Eschenrod im Prozeß und belästigte sür Ruhranthrazitnüfse Nr. 2 auf 28 Mk pro /^vnne ab Mami- diei'en schon wiederholt in feiner Wohnung, trotzdem sie das heim. Das Kohlenkontor hat auch den Vertriebs engliicher Alicans ichon mehrfach verwiesen bekam. Um Ruhe zu bekommen, ihrazitkohlen übernommen; es bezieht sie als Stüuiohlen aus "'au' 1 -------—-———— I Engend und bricht sie in eigenen Brechanlagen am Oberrheui. Erfurt, 28. Febr. M. Peterseim s Biumengärtne- reien erreichten in dem jetzt zu Ende gehenden Rechnungsiahre in der Anzucht und dem Versand eine Gesamtziffer von über darzubningen.—iTer am 1. April nct$ sie sich zu einer offenen H^^^^S^llschaft vereinigten, h a l t s k a s s e für die Kommu- B. überließ Grundstücke, während 40 000 Mk. bar euiichotz. nalbeamtcn oes meaierunasbezirks 51assel gehören nach dem B. verschwieg hierbei 20 000 Mk. schulden, was Ursache der vom ^Landesauss chusse SftJ«tte?en SerMngSberidjtc zur- dem Ver,chw«gmder zeit an 17 Landkreise, 32 Städte^ 6 Landgemeinden, 20.^dere Vermögensverhältnisse der Vertrag doch zustande ge- Körperschasten, 13 GLvtzgr^dbesitzer und 3 kommen märe. B. wurde demgemäß von der Anklage des Betrugs zusammen 446 Beamten und 800 o,3 Mk. ruhegehaltsberech- $a j)ie Firma inzwischen in Konkurs geraten tigtem Einkommen. Ter Witwen- und Waisenkasse sur die und die Inhaber ihrer Verpflichtung, Bilanz zu ziehen, nicht Kvmmunalbeamten des Regierungsbezirks Kassel gehören im.chgekommen sind, erfolgte Bestramng des B. wegen vergehens an 17 Landkreise, 29 Städte, 6 Landgemeinden, 17 andere gegen die Konkursordming zu 10 M. Geldstrafe. — Wetter Körperschaften, 10 GMßat wiederum zugenommen und man feine zahlreichen, ihm angerauten Frauen kurz Uäot augenblicklich mit 20 000. Es finden vielfach Zusammeii- nach der Hochzeit teils vergiftet, teils nach Be-istpße zwischen Arbeitswilligen und Streikenden statt. — Franzö- Landung ihrer Erfparnijfe einfach fitzen lassen. Es gilt I fisa-e Koh.e trifft :..... nach Aussage der Gcrichtsärzte für erwiesen^ daß zum E mindesten seine letzte Frau.Marie zweisellos an u». ^Smrke-Mißstimmung herrscht besonders Arseniivergislung gestorben ist. Der Tie Belegschaften be- mörder beteuert jcüoa) nach wie vor seine Unschuld und fuhrt ^ssen, die Klagen den Reichstags- und Landtags-Abgeordneten bas in der Leiche dser Ermordeten ausgeiundene Arsenik ' zuzustellen. auf die bei d»eren Embalsamierung benutzten Präservativ-1 . -■■■■= -- """" Kassel, 28. Febr. Der hessische Kommun al- L and tag beschloß, dem Kronprinzen als Hoch^eits- gabe einen Silberpokal in Gestalt einer historischen ZiegenhainerKanne! 1904 eröffneten Ruhegch------,, - - nalbeamten des Negiermigsbezirks 51assel gehören nach dem und Kind leben, seine Begleiterin ist die Tochter eines Justizrüts in Dessau. Er hatte sie gelegentlich der Hochzeit seines Bruders kennen gelernt, die Geschichte entwictelte sich, weiter und nahm jetzt das gemeldsste traurige Ende. Das Mädchen muß mit der Tat vollständig einverstanden gewesen sein, denn sie war mit in dem Geschäft den Revolver kaufen und auswählen, außerdem hat sie in einem Briefe Vorschriften gemacht, welches Kleid 22 Millionen Pftanzen und Zwiebelgewächse. Märkte. . 0 Kirchhain, 28. Febr. ijeutc hier abgehaltene R1 n b» viehmarkt wies einen Auftrieb von ca. 1150 Haupt-Rmdvieh auf. ’ Der Handel gestaltete sich recht flott, und es wurden ^oe- fonders für frischmilcheude Kühe hohe Preise bezahlt. ^.er S ch w e i n e m a r k t war mit über 50u Schweinen bcsahcen. xie Preise gingen bei reger Nachfrage in die Höhe, denn man dezaglte für 4—6 Wochen alte Fenel 2o—30 Wik., und für 4 b JJionate aite Läufer 50—90 Mk. per Paar, je nach Größe und Qualität. Ei guten Ntorgen Herr Rat k wie getzls! Tank der 9!achsrage, Je£jr gut I Sagen Sie mal, ■9k ich habe doch vorgestern gehört, Sie feien fo stark erfüllet, daß Sie das Zimmer hüten mußten, stimmt, war auch fo. L AVer ich habe zuchllig in unferm Anzeiger eine Reklame ubei Dk Fay's echte Sodener 'Akmeral-Paitillen gelesen, die nur ge V (allen hat. Am Grund der in derselven geschilderten Tatsachen r habe ich mir mal 1 Schachtel von diesen Pastillen holen laßen, Ak und siehe da, heute schon kann ich bei diesem kalten Wetter wieder ausgehen, selbstredend nut Pastillen in der Tasche, denn £ die kommen mir so leicht nicht wieder aus dem Hause. Tas &U muß ich nur aber merken, denn ich muß mich ebemalls vor W Erkältungen m acht nehmen. Alke Apotheken, Trogerien und k Mmeralwasferhandlungen haben Niederlage ä, 85 Pfg. per Schachtel. nv z . eHte des »-i MrfaÄ '"itii. der »bh'Mer '4 iiiÄ'SEt -S- drzKse- fgÄ ?®£tS i«hJuB L1’* <•* M2 Ä^iien» xSrr ^?U(9 gemacht n ö- be- ’M Üi der ccntt ibigen Berg« ■onnnen und man eliach Zmmmm- flau. — Fl vcizer Erlaß des Saafeimulbe lebhafte Klagen herrscht by'ovai ZelegschaML» lags-Äogackm UlljG, r. jü der Aus» minMÄuß sür :1Ü sich einWß- ’iüift 1520 i98.ul K000M)A>. fRringerointt von (y$ iDuibe -e- Miwateilung^ i(cge 85 2u2.u6 X'N\\aM L^uu^Mege r< -2Y6.Y2 Kl.), Ölt Wen gleich Beamte nti> für Bortrag euj neue vurde jemer M en Ermü der ar in W onaitn von L-A o-larerW^ ierie gewährt M. 250 » daß ein S • beteiligt iit rt 150 < sur 1« iiujgelD sich * L Kavnahtne llt 'S r j dingung ab '• o £>?LK WÄW« f'Mi? 3. • -Ä- .r V.» in» N £teife - 'eu aufgenommen: Kostüm -Möcke (fussfrei) iu garant. tadellosem Sitz u. Verarbeitung. N. B. Anfertigung nach Mass iu einigen Tagen. August Fa'eras^UB'ff. Frankfurterftraße 31 Gießen Frantfurterstraße 31. 2. 3. egeelhrten tarnen von Gießen und Umgegend empfehle ich mich zur Anfertigung von Kostümen, Blusen, Morgenkleidern usw. ===== nach den neuesten Fag.onS. = Garantie für gutes Sitzen wird geleistet. Ssrth® ü&atz auf den Lebcnsfall bei der 1838 gegründ. Preussischen Renten - Versicherungs- Anstalt in Berlin. Oeffentliehe Versicherungsanstalt. Einkommenserhöhung, Altersversorgung. Kapitalversicherung für Studium. Militärdienst, Aussteuer. Aufnahme ohne ärztl. Untersuchung Bei Ausschliessung der Rentenscheinausgabe portofreie Rentenübersendung innerhalb Deutschlands auch ohne Lebenszeugnis. 2. Tag Nadelholz Dornholzhausen: 16 St. III. Kl. 11 IV. = 2,79 tm und 21 rm Nutzholz. Groß - Rechtenbach: 3 St. II. Kl. 60 III. Kl. ----- 38,62 fm, 9 IV. Kl. = 2,26 fm, 49 1L, 71 III. Kl. und 70,5 rm Nutzholz. 3.30 Mk., 4 Mk., 5.50 Mk., 6.75 Mk., 8 Mk. und besser sind stets vorrätig. 643 ©. Rohr & Frankenbach folgendes Nutzholz zur Versteigerung: Nadelholz-Stämme mit 372,45 Fstm., Fertige Federbetten mit staubfreien, gewaschenen Federn 10 Mk., 12 Mk., 15 Mk., 18 Mk., 21 Mk. und besser, Prospekte kostenfrei Strengste Verschwiegenheit Vertreter: Ohr. Emil Derschow in Franklurt a. M., Kaiserstrasse 14, Kaiserplatz. hv24/1- Eio Beekbett mit 7 Pfd gut gereinigten Federn gefüllt Mk. 11.50, 14.70, 16.50, 22 — etc. Kissen mit 2 Pfund Federn gefüllt Mk. 3.20, 3.60, 4.40, 6.20 etc. Zusendung nach ausserhalb franko gegen Nachnahme. a4/L Umtausch gegen andere Qualität gestattet. Gehr» Weil Neustadt 10. Giessen. Neustadt 10. Bekanntmachung. Samstag den 11. März 1905, nachmittags 21/, Uhr, sollen bei dem Tnrmhaus am Brand 1. die städtischen Marktlaubeu und die unter dem Turmhaus befindlichen Keller für die Zeit vom 1. April 190o bis Ende März 1906, _ ,, _ 2. die Obstverkaufsplätze am Neuenwegertor, amjcücr^ tor, am Nenstädtertor, am Oswaldsgarten nnd Ecke der Weftanlage uud Bahnhofstraße auf unbestimmte Zeit öffentlich meistbietend verpachtet werden. Gießen, den 27. Februar 1905. . B /* Großherzogua-e '->urgermersterer Gretzen. Mecum. Nutzholz-Versteigerung. Dienstag, 7. März l. I. kommt im Gemeindewald Bm- unii Ntzhlz-Lttsteigemg. Montag den 6. und Dienstag den 7. März t. I. kommt im Nieder-Weiseler Gememdewald folgendes Holz zur Versteigerung. öl Eichen-Schnittholzstämme 55 Fstm., 46—48 Elm. stark, 3 i 62 Eichen-Schnittholzstämme 38 ^stm., 38—4a Etm. stark, 3 7 202 EichemWerkholzstämme 50 Fstm., unter 30 Etm. stark, 5—9 165 Eichen-W-r'kholzstämme 8,69 Fslm., Langwieden und Deichseln, 16 Kiesern-Stämme 6,39 Fstm., 20—40 Elm. stark, o—10 ltr. lang, 32 Fichten- ff 9,44 Fstm., 10-15 Mtr. lang, 3 Lärchen- „ 1,25 FsNn., 106 Fichlen-Derbstangen. ,±J s . Antang und Zufammenkumt zedesmal vormittags 10 UI)l, a.n ersten Tag an der Ehaussee nach Hoch-Weisel (alter Kalk), mn zweiten Tag am Waldranbe auf der Ehaussee nach Hamen. 4un ersten Tage kommt sämtliches starkes Eichen-Ltanunholz zum Verkauf, sowie 137 Stück Eichen-Werkholzstämme und 8 Stuck Fichten-Stäinme in der Langscheid. Bemerkt wird, baß von den: Eichen-Lchnittholz ke nes m Submijsionsverkaus abgegeben ivorden ist, und daß dasselbe sehr schön ist; auch ist sämtliches Holz an die Wege gebracht ivorden und sehr gut abfahreu. . HU' Nicder-Weifel, den 24. Februar 190d. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Krausgrill. und Kapitalien {ür Gas nnd Benzin neueftcr einfachster Konstruktion preiswert. Transmch'ionen und komplette Elnrichtungen. WeboVj Lieh. Maschiueubauwerkyattc. 0,169 Rm. Nadel-Schichtholz, Eiche - Stämme mit 1,36 Fstm. zusammen bedeutend unter Preis. J. Ka-a-n jr M Giessen, Marktplatz 6 Berlin W., Lennestrasse 7 W M 1. März 1905. J109 W Nutztzolzversteigeruugeu Donnerstag den 9. und Freitag den 16. März d. Js. IN der Wirtschaft der rvitwe Friedrich Schmidt Hierselbst; Beginn jedesmal um lu Uhr vormittags. L Tag Laubholz. Dornholzhausen. Eichen: 6 St. III. Kl. = 3,63 fm und 1 IV. Kl. ----- 0,25 fm. Groß - Rechtenbach. Eichen: 9 St. II. M. — 14,91 fm, 64 III. Kl. = 43,34 fm, 18 IV. Kl. = 4,60 trn und 17 rm Nutzholz. Hörns h eim. Eichen: 1 St. I. Kl. — 3,35 fm, 4 II. Kl. ---- 7,55 trn, 2 III. Kl. — 1,92 fm, 1 IV. Kl. = 0,13 fm und 6 rm Nutzholz. Klein-Rechtenbach. Eichen: 1 Stamm II. Kl. = 1,83 tm, 1 III. Kl. ---- 1,17 fm und 1 rm Nutzholz. Lützellinden. Eichen: 4rm Nutzholz, Buchen: 1 St. II. Kl. = 1,70 fm und 8 III. Kl. ----- 6,70 tm. Münchholzhause n. Eichen: 4 St. I. Kl. — 12,00 fm, 5 II. Kl. = 10,41 fm, 14 III. Kl. ----- 9,78 tm, 12 IV. Kl. = 2,39 fm, 13 Stangen I. Kl. und 23 rm Nutzholz. Vollnkirchen. Eichen: 2 St. I. Kl. 5,66 fm, 4 II. Kl. 6,41 fm, 1 III. Kl. = 0,7ö fm, 1 IV. Kl. --- 0,09 fm, 3 Stangen II. Kl. und 4 rm Nutzholz. Volpertshausen. Eichen: 1 St. I. Kl. ----- 3,61 fm, 10 II. Kl. = 18,06 fm, 55 III. Kl. == 31,58 fm und 11 IV. Kl. ----- 2,80 tm. W e id c n h a u s en. Eicken: 1 St. I. Kl. = 2,74 fm, 2 II. Kl. — 3,69 tm, 10 III. Kl. == 5,94 fm, 1 IV. Kl. == 0,28 tm und 3 rm Nutzholz. (Reihenfolge wie vor angegeben. Zeit ungefähr Dornholzhausen und Groß-Rechtenbach vorm. 10 Uhr, Hörnsheim, Klein-Rechtenbach und Lützellinden nachm. %1, Münchholzhausen nachm. V22, Vollnkirchen nachm. 2, Volpertshausen nachm. y,3 und Weidenhausen nachm. y24 Uhr.) 430,92 Fstm. Die Stämme haben ein Längeninaß von 6 bis 22 Mtr. und 12 bis 5Q Etm. Durchinesser. Der Anfang beginnt um 10 Uhr im Rißgrund, bemerkt ! wird, daß wenn die Versteigerung am genannten Tage nicht beendigt werden sollte, am folgenden Tage, den 8. März Fortsetzung stattfindet. Frankenbach, am 27. Februar 1905. IUI Dec Bürgermeister. Schneider. RegrerungSbezirk Wiesbaden.^ AersiHem Lberschcld. Samstag, 11. März, vormittags 10 Uhr, zu DiLlen- bnrg (Deutz—Gießener Bahn) im Saale des Hotel 2tcuhoff aus jäintlichen Schutzbezirken: 180 Fstm. Eichenstamm - holz, 1 Rm. Eichennutzscheit (2 Mtr. lang), 233 Buch en st. = 159,85 Fslm., 2 A Horn st. — 0,65 Fstm., 1 K i^s ch - bäum st. = 0,27 Fstm., 11 Hainb uchenst. — 3,99 Fstm., 3 Rm. Nutzscheit, 158 Er lenst. ----- 42,78 Fstm., 1 Rm. Erlennutzknüppel, 966 2! a d e l h o l z st. (Fichten, Kiefern, etwas Lärchen, hauptsächlich Fichten) — 856,35 Fstm., 398 Fichten- slangen 1., 439 2., 979 3., 550 4., 380 5., 50 6. Klasse, 17 Rm. Nutzscheit, 16 Nm. Nutzknüppel. Die Buchen nicht unter 30 Etni. Mittendurchm. Schönes Kiefernschneideholz. Spezielle Angaben nach Distrikten sind von der Oberförsterci unentgeltlich zu beziehen. Auszüge bei Forstaufseher Kirchheim in Dillenburg gegen die feststehenden Schreibgebühren.____ Dienstag, den 7. März 1905, vormittags 10 Uhr, versteigere ich wegen Aufgabe des Fuhrparks: 2 Doppelspänner- u. 2 Einspänner-Wagen in sehr gutem Zustande, 1 Schrotmühle (neu) für Riemenbetrieb, 1 Häckselmaschine, 1 Fegmühle, 3 Pflüge, 2 Eggen, 1 Kartoffelpflug, 1 Krupper, 1 Pfuhlfaß, 2 Paar neue Ernteleitern, 1 Schleifstein, Pferdegeschirr, Ketten, Sielscheiter,„ Wagen und verschiedene zur Defonomie gehörige Gegenstände, sowie 3 Einspänner-Kippkarren und 25 Hühner gegen Barzahlung. I. 9H cf c L Harmosiiasms mZ Phonola zu m. 850 Pianola zu m. 1200 ------200 Instrumente stets vorrätig. ----- - Jede Zahlungserleichterung — Höchster Barrabatt 10jährige Garantie. — Freie Lieferung. Gespielte Pianos. Pianos zu vermieten auch Harmoniums. Monatl. Mietpreise: 2—12 Mk. Jede Reparatur an Pianos und Harmoniums wird in eig. Werkstätte fachgemäss u. vollendet ausgeführt. Klavierstimmen. Aufpolieren von Pianos. WILH. RUDOLPH, SS Filiale in MARBURG, Elisabethstrasse 4. »GW»»W»O»O»W»»GOOOOdGOGGOOOEKS»»»O»«K»O»O O aus Münchener Salvator-Malz hergestellt; wieder zum Ausschank. DV, G Brauerei Textor. Inh.: Gr. Sichler. Von heute ab kommt mein beliebtes Gesangverein jleiierheit. Sonntag, -en 5. März -s. )s., abends z1/, Uhr iu sämtlichen Sälen des Gaftz Leiö M.6r«;er MrWsll Aufführung der neuesten u. elegantesten Gruppen Karussells, Schießbuden «sw. usw. Bss 15, März er. soll mein Lager wegen neuer Geschäftseinrichtung vollständig geräumt sein und gebe bis dahin bei Bareinkäusen 1116 20% Sconto. Wäschegeschäft M. Kann, Kirchenplatz. StutrtttSPreise: Im Vorverkauf: Herrenkarten 1 Mark, Damenkarten 60 Psg. Geheim- karten nur bis zur Demaskierung gütig 50 Psg. hei den Friseuren: F. Schnecke, Neustadt, L. Dechert, Grünbergerstraße. Ferd. Aff, Neuen-Bäue, Fr^-Klenker, Seltersweg, H. Tichy, Seltersweg; bei Odel, Zigarreng es chäst, Neustadt, G. Sonntag, Zigarrengeschäft, Sonnenstraße, Z. Arnold, Schipka- paß; bei A. Salomo, Schulstraße nur Damenkarren erhältlich. Au der Laste: Herrenkarte» L20 DL, Damenkarten 60 Pfg^ Galleriekarten 20 Pfg. Gehetmkarteu für Mitglieder find nur bei dem Vorsitzenden Emil Noll, Löbers Hof, zu erhalten. Wehe "1 I Der Vorstand Eintritt: r”/f WA Oelfarben nicht nachklebend, RW Pilckttwchs -Parkettwachs — ohne Glätse sowie alle sonstigen Artikel zum Anftreichen und Wichsen der Fußböden bei 070 EmiB Fischbach, Herren 30 Psg. Damen 20 Pfg. Der Vorstand. Hurn-Werein Kieken (gegründet 1846) Sonntag, bett 5. März 1905 in der Turnhalle =— Großes = Karnevalistisches Konzert mit reichhaltigem humoristischen Programm. Anfang nachmittags 4 Uhr. Staats-Medaille in Gold 1893. B Deetschcr Kakao, ■ imh UamorHkßnr Cxabi’iel jr., Gi-esseai Lalkwerte Abeudstern. Telephon Nr. 84. Feinste Bau- und Dimgekalke iu Stücke» nud gemahlen. 511 Prima Hartbr^nei-ZgegeBs^eine DNF LMM Jefsttt- ii. 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