Itöl « 1905 •N« Jh. 84. »gekalke DU ^eine DNF hürsperrer MZungdrZ Schlosses lncr u. s. w. 68 i, Wmi. MlnM VKW vormittags 10 W. ck-ergwald, M-' rden: ytaxflfli (13,66 M (dieselben eig» ragen), Zim. Ltockholz, Zladelwellen, Kuchenwellen. 666 sdqm. «4 flP H R* I* 6^ |u*e tung) lKCl«al' .nölet* ü** JC'.| «n d- I S,i^6 Uch!N-°l | Vdliv0 ' -nfl»L | afceiiW b0O*’, rung S“»y H (bdvW HiW ., 172 M ’TTi el. yL. cb, 6 gioWl>; i 80 (buk- ^«»»n «1!': ,11 jo,n * >**’* «<*gL*■' 2»"’u St»* Nr. 27 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Mittwoch 1. Februar 1905 Vrlchetnl a-Nch mti vuSnahm« bei Sonntag». Die weie6etttt KavtNenblLtter" werden dem Evnzetgei viermal wöchentlich beigelegt. Der »yel-ich» UlbwUrt* erschewt monatlich einmal. Eichener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag bet vrÜHINche» UnwersuütLdruckerei. ffL Lauge, Dietzen» Redaktion, Expedition a. Druckerei: Gchulstr.». Lei. Str. 5L Leiegr^-Avr. i Sln-eig« Dietzen General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen. Die Revolte in Warschau. 3>ie Krregung in Wußland. zurückaeariffen habe. Kolonialpost. die Nähe des NgamiseeS geflüchteten Hereros einschließ-i Antwerpen, 31. Jan. Den letzten Nachrichten aus dem Congo zufolge ist eine große Revolte in der Gegend von Luebo ausgebrochen. Die Eingeborenen weigerten sich zu arbeiten und zündeten die Farnren an.' Im OueÜigebiet wird eine Expedition von 3 0 00 Mann gegen den Sultan Engaetra vorbereitet, welcher verschiedene Sendungen nach dem Nil aufgehalten hat. In Französisch-Congo herrscht ebenfalls Unruhe, hauptsächlich in der Jbongha und Labaye, wo nur 300 Mann Truppen 30 000 Mann Eingeborenen gegenüber gestellt werden konnten. getreten. Man nimmt an, daß noch andere Fabriken, soE Bergwerke vvn dem Ausstande betroffen werden. — In der kleinen Stadt Krinki im Gouvernement Grodno richtete ein etwa 2000 Mann starker Volkshaufe Verwüstungen im Postamte, im Stadthause und in Weinläden an: er zerstörte auch die Telegraphenleitungen. Militär wurde zur Wieder-, Herstellung der Ruhe und Ordnung herbeigerufen. VliliMche Taqks'schau. Die Pariser Bombenattentate. Der Untersuchungsrichter Flory ließ Haussuchungen bei! bekannten Anarchisten vornehmen und vernahm eine Reihe' von Zeugen in der Angelegenheit der Bombenexplosion. Die Verhafteten Bailly und Chevalier, sagten aus, die anarchistischen Anschlagzettel, die man bei ihnen sand, seien ihnen an der Thüre des Versammlungssaales gegeben worden. Bally sagt aus, er kenne Chevalier vom Sehen, da dessen Vater sein Lehrer gewesen sei, er sei aber mit Chevalier gestern abend zum ersten Mal zusammen getroffen. Beide Verhafteten geben an, sie seien Sozialisten aber keine Anarchisten. Die Tatsache, daß sie beim Herauskommen au§ der Versammlung wegliefen, erkläre sich dadurch, daß sie über den Knall bei der Explosion erschrocken waren. Bezüglich der vor dem Hotel des Attaches, Prinzen Trubetzkoi, gefundenen Bombe sind jetzt die Angaben des Leiters des städtischen Laboratoriums bekannt, der erklärte, sie sei von geschickter Ausführung und hätte beim Explodieren großen Schaden angerichtet. Am Dienstag wurde im Elysee ein Ministerrat abgehalten. Der Minister des Innern Etienne teilte mit, daß die Untersuchnng über den Bombenanschlag in der Avenue de la Republique eifrig fortgesetzt werde. Die Verletzungen der beiden Munizipalgardisten seien nicht schwer. Der Sozialist Jaures schreibt in der ^umdnüe11: Selbst wenn die erste Bombe den russischen Attache getroffen, hätte, so würde dadurch der Sache der Revolution kein Dienst! geleistet worden sein. Was die zweite Bombe betreffe, die mitten in eine Volksmenge geschleudert wurde und nur Unschuldige treffen konnte, so habe sie nur den Zweck gehabt- die reaktionäre Bewegung zu fördern. Wenn die Untersuchung gut geführt wird, so dürste sich zweifellos der Beweis erbringen laffen, daß es sich um eine Machenschaft der russischen Polizei handelt, welche auf das altbewährte Mittel von Lockspitzeln, Agents provocateurs Die Vorbereitung der Regierungsmaßnahmen. In einer Sitzung des russischen Mtnisrerkomilees wuiwe, nxie s oeben offiziös aus Darmstadt gedrahtet wird, über die Reihenfolge der Durchführung der im Erlaß vom 25. Dezember angekündigten Maßnahmen beraten. Besondere Besprechungen werden unter dem Vorsitze von vom Kaiser ernannten Persönlichkeiten abgehalten, an denen die Vertreter der interessierten Institutionen unv Kommunen teil nehmen werden. Tas Münster-1 komitee hielt ferner für erforderlich» den Kaiser zu bitten, daß er einige lokale Fragen den Komitees zur Beratung unterbreite. Was die Fragen betrifft, die auf gesetzgeberi- | schem Wege erledigt werden können, beschloß das Komitee, sie vorläufig zu entscheiden, um sie dann von dem K a i s e r endgiltig entscheiden ^u lassen. Tiefer provisorische Maßnahmen-Entmurf soll die Ansichten betreffend das Wesen der Fragen wiedergeben, allein der Staatsrat wird sich jede Befugnis über deren endgiltige Beratung wahren. Nachdem diese Art der Beratung angenommen war, hielt das Ministerkvmitee es für nützlich,, die Ansichten der Chefs der verschiedenen Departements und anderer Mitglieder des Komitees in Erwägung zu ziehen; außerdem ist das Komitee entschlossen, den Auftrag des Kaisers in möglichst kurzer Frist zu erledigen, die Grundbedingungen für die VerwirÜichung festzustellen. Das Komitee glaubt, daß durch unbeschränkte Veröffentlichung der Ansichten des Komitees, welche vom Kaiser bestätigt werden, viel zum Erfolg beigetragen wird. T-ie vorstehenden Meinungsäußerungen des Komitees sanden die Bestätigung des Kaisers. ausgenommen. Y . , Die Gesamtzahl der Toten betrug nach privaten Meldungen aus Krakau gegen hundert, die der Verwund et en über 60 0. Ju allen übrigen Teilen des Reiches scheint sich das Volk allmählich beruhigt zu haben. Aus mehreren Städten, wie Moskau, Kowno 2C., wird gemeldet, daß der Ausstand ganz oder doch zum größeren Teile beendet sei. Neu begonnen hat er nur in der Hauptstadt Kaukasiens, Tiflis. In Homel überraschte die Polizei eine Versaminlung ausständiger Handwerker. Die Polizei. Mannschaften gaben Feuer. Dabei wurde em Mä dchen getötet, vier Personen wurden verwundet. ! In Lodz dauert der allgemeineAuSstand fort, die Ord- nunq wird aufrecht erhalten. - In Jekaterinaslaw sind die Drnckereiarbeiter in den Ausstand getreten. Zeitungen erscheinen nicht Auch die Arbeiter der Eisenwerke Alexa». ! drowsky, BrienSky, Dimitrowa und Uze sind m den Ausstand Warschau, 31. Jan. Ter „Warschawskv Tnewnik" veröffentticht folgendes: Am 27. halbem die Arbeiter der I hiesigen Fabriken die Arbeit zur gewöhnlichen Zeit wieder , ausgenommen, aber bereits um 7 Uhr morgens legten sie in einigen Betrieben die Arbeit nieder. Die Ausständigen begannen dann in geschlossenen Gruppen in andere Fabriken einzudringen, wo auf ihre Aufforderung de Arbeit sofort niederge'legt wurde und die Arbeiter sofort die Fabrikgebäude verließen. Unter anderen wurde die Arbeit in' der Gasfabrik niedergelegt, welche von einer Kompagnie Soldaten beschützt wurde; die Arbeiter wurden durch Soldaten ersetzt. Durch Gerüchte über den Ausstand wurdie bei den friedlichen Bürgern Warschaus eine Panik hervorgerusen, indem sie Mangel an Lebensmitteln und Wasser befürchteten. Es wurden Vorräte von Fleisch, Brot, I Wasser und Kohlen angeschafft. Infolge starken Wasier- verbrauchs trat am Nachmittag Wassermangel ern; । hierdurch wurde die Aufregung noch verstärkt. Das Wasser floß aber bald wieder in genügender Menge zu. yie I Bäckereien wurden von einer kaufenden Menge umringt I und auch der Vorrat an Brot wurde bald ausver- I k a u s t; diejenigen, die kein Brot erhalten konnten, be- I gaben sich in die Brotwerkstätte, wo großes Gedränge entstand. Auf der Straße wurden zwei Wagen mit «Brot überfallen und völlig ausgeraubt. Um 3Uhr wurde in den meisten Fabriken und Werkstätten die Arbeit niedergelegt. Die Arbeiter zogen in starken Gruppen durch die Straßen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung war 'außer der Polizei und auswärtigem Militär die Warschauer Garnison aufgeboten worden, welche auf alle Stadtteile verteilt war. Alle Branntweinbuden wurden geschlossen. Um 4 Uhr nachmittags versammelten sich ' etwa tausend Arbeiter. Aus der Menschenmenge wurden Steine geworfen und auf die Polizisten und Gendarmen geschossen. Tie Polizei war genötigt, auch ihrerseits einzelne Schüsse abzugeben, durch welche zwei Ausständige getötet wurden. Als Militär anrückte, zerstteute sich die Menge. An der Leschnow-Straße versuchte die Menge, sechis Verhaftete zu befreien, wurde aber auseinander getrieben. Ruhestörer drangen in zwei Branntweinbuden ein und raubten dort Alkohol und Geld, wobei sie die Ladeneinrichtungen demolierten. Achtzehn Täter wurden verhaftet. Am Nachmittag versuchten Ausständige in einer Telephonstation die Leitungen zu zerstören und zogen dann in verschiedene Druckereien, nm die Setzer unter Androhung von Gewalt zur Einstellung der Arbeit zu veranlassen; infolgedessen erschienen in den folgenden Tagen mehrere Zeitungen nicht. Auch Konditoreien wurden aufgesucht und die Bedienungen in denselben hinausgejagt. Am 27. Januar waren in Warschau 15000Arbeiter im AuSstand. Abends um 10 Uhr herumziehende Arbeiter- qruppen zerstreuten sich allmählich wieder, da Patrouillen durch die Straßen zogen. Auch am anderen Morgen verhielt sich die Menge angesichts des Militärs anfangs ruhig, bald aber begannen neue Unruhen. Kohlenwagen wurden ausgeplündert, die Schließung von Läden wurde gefordert, die Militärpatrouillen waren nicht stark genug, überall ein* Tie Verhaftungen besonders unter der russischen Intelligenz werden forb- gefetzt. Sie erfolgen meist nachts. In Kiew wurden zwn hervorragendePersonen,Für st Trubetzkoi und Schaljänow verhaftet. In Petersburg herrscht nt höheren Kreisen, wie uns geschrieben wird, die Meinung vor, daß die verhafteten Advokaten Kedrin und Fe s s e n, für welche der Advokatenverein eine Kautton stellen Witt, schon in den nächsten Tagen fteikommen. Auch Gorki dürfte in wenigen Wochen freigelassen, jedoch unter polizeiliche Aufsicht gestellt werden, falls seine Unschuld nicht voll zu tage tritt Im Petersburger Bolkstheater spielte sich am Montag während der Vorstellung eine erschütterndes Drama, ab. Von der Gallerte sprang plötzlich ein anständig ge-1 kleideter junger Mann ins Parterre und fielblutüber- ftrömt unter die erschreckten Zuschauer. $3te sich herausstellte, hatte der junge Mann diese Verzweiflungstat begangen, um den Verfolgungen der Polizei zu entgehen. Er war bei den letzten Unruhen beteiligt gewesen und sollte auf Befehl Trepows verhaftet werden. । Ter Petersburger Berichterstatter der „Schles. Ztg." meldet, ein Augenzeuge, der vier Hospitäler besucht hat, erzählt, er habe dort Herren, Damen und Kinder, die bei den Vorgängen vom 22. Januar verwun d et worden waren, zu Hunderten vorgefuuden. Ferner meldet derselbe Berichterstatter, in der Nacht zum! 28. Januar seien über 100 Studenten verhaftet worden. Der „Nowa Reforma" zufolge wurden im Schlosse Zarskoje Selo dreiPersonen verhaftet, welche I anscheinend ein Attentat aus die Zarenfamilie planten. Bei den Verhafteten wurden revolutionäre Pro- klamattonen gefunden. s In der Studentenschaft Göttingens hat sich ein Komitee gebildet, das einen Auftuf zur Befteiung Gorkis erließ und Protestlisten auflegte. Großfürst Sergius. Petersburg, 31. Jan. Tie Meldung eines aus- toärtigen Blattes, daß die Besitzung drs GroMrsttn Sergius in der Umgegend von Moskau vollständig verwüstet und der Großfürst deshalb m den Kreml überge- siedelt sei, beruht ans Erfindung, @3« konnte ich nur um das Gut des Großfürsten rn Jlinskoe becMoskau handel»! dort befindet sich alles m Ordnung Großfürst Ser- gttis bewohnte als Gencralgouverneur das Generalgou- vernemcntsgebüude in Moskau, Seitdem er lenen Posten nicht mehr inne hat, ist er zunächst rn daü Palais ..lestu- tfchna übcrgesiedelt und hat nunmehr ein Schloß mc Kreml bezogen. greifen zu können, Nachmittags war die Zahl der Ruhe- ft3rer noch erheblich größer und auch die Aus- schreitungen weit erheblicherer Att. Pferdebahnwagen wurden angehalten, die Fenster derselben eingeworfen, Fabrgäste zum Aussteiqen gezwungen; infolgedesien wurde der Bahnverkehr $ic ber ßctero. eingestellt. Später wurden in allen Stadtteilen Branntwein- Berlin, 31. Jan. Der Generalkonsul aus Kapstadt budcn ausgeplündett; in einigen wurde Feuer angelegt. Im ^ttgraphiett unter dem gestrigen Datum, daß nach Mitteilung 3, 5., 6. und 8. Stadtrevier wurden 2 2 Laden Mvmmissivner Ende November die Zahl der in geraubt; im 7. Stadtrevrer wurde Feuer angelegt. ... yjyy.«, ..crAxui.- Auf 6 Läden wurde ein Ueberfall versucht, doch wurden die Ruhestörer rechtzeitig auseinandergetrieben. Dabei waren von den Ruhestörern viele Zerstörungen von Eigentum verübt, aber als Militär entsandt wurde, liefen die Ruhestörer zum Teil fort. An einzelnen Stellen versuchte die Menge bewaffneten Widerstand, wobei Salvenseuer abgegeben wurde. Am Abend wurde auf das Militär geschoßen, dieses aber , zerstreute die Ausschreitenden. Als eine Militärpatrouille die Straße paffierte, wurde aus einem Eckhause geschoßen, das darauf beschaffen wurde. Bei Eintritt der Dämmerung verstärkten sich die Unruhen in den schlecht beleuchteten Straßen. An einigen Stellen war die Stadt nur durch kleine Feuer erleuchtet, die aus Befehl der Polizei erhalten wurden. Die Menge zerschlug die Schaufenster und warf die Waren hinaus. In der Begleitung der Ausschreitenden befanden sich Frauen und Kinder mit Säcken, um die geraubten Gegenstände fortzuschleppcn. Vor Eintreffen des Militärs waren die Warenläden ausgeraubt worden. In 6 Hauptstraßen wurden die großen Läden zerstört, ebenso kleinere Geschäfte in 4 Straßen. Vielfach legten die Arbeiter infolge von Bedrohung eindringender Ruhestörer mit Revolvern die Arbeit nieder. Jetzt herrscht Ruhe und die Arbeit ist wieder ich der Frauen und Kinder rund 1800 betragen habe. Außer dem Häuptling Samuel Maharero und seinem Sohne Friedrich Maharero hätten sich zu dem obigem Zeitpunkt auf dem englischen Gebiete ferner noch befunden: Nikode-> m u §, angeblich Häuptling der zu den Hereros gehörenden, Owakangerus, sowie die Kapitäne Johannes und! Tj eti o. __ Aus Stadt uud Land. Gießen, den 1. Februar 1905. - Die Gießener Studentenschaft wird, wie wir hören, Sr. Königl. Hoheit und deren hohen Gemahlin vor-! aussichtlich nach dem 12. Februar in Lich einen Fackelzugdarbringen. •• Die Festvorstellung, welche am Freitag auS Anlaß der Vermählung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogß im festlich geschmückten Stadttheater stattsindet, und deren ausführliches Programm von der Bürgermeisterei im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht wird, ist eine allgemein zugängliche. Die Abonneinentskarten der Theatervereins-Vorstellungen haben also keine Giltigkeit, ebenso die Passepattoutbillets. Das Publikum wird wegen des festlichen Charakters der Veranstaltung gebeten, die Garderobe ausnahmslos in den Garderoben abzugeben. "Die Gemäldeausstellung am Brand bleibt von morgen an zwei Tage wegen der Vorbereitung einer Sonderausstellung de§ Malers Fr. Dan. L a n g e - Dedekam. Berlin, geschlossen. (•) Allend orf a. d. Lahn, 1. Febr. (Telegramm deS Gieß. Anz/). Heute morgen wurde in hiesiger Gemarkung auf der Bahnstrecke Gießen—Köln ein anscheinend dem Ar-, beiterstand angehöriger, etwa 17-jähriger Mensch von dem Zug überfahren tot aufgefunden. Bei der Leiche befanden sich keine Papiere, sodaß über die Persönlichkeit nichts festgestellt werden konnte. ES wird Selbstmord vermutet, da an jener Stelle kein Uebergang ist und die Bahn ziemlich hoch liegt. Mainz, 31. Jan. Zum Direktor des Stadttheater e wurde in nichtöffentlicher Sitzung der Stadt- Ale heutige Hlummer umfaßt 12 Sette». Gießen, den 1. Februar 1905. Betr.: Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen; hier: Darstellung des Zustandes im Jahre 1904/05. Die GrM. Kreisslkmlkommission Gietzen A« die Schulvorstände des Kreises. Wir beauftragen Sie, die Fortbildungsschulen Ihrer Gemeinden, nachdem die festgesetzte Stundenzahl abgehalten worden ist, zu schließen und uns bis spätestens 15. März ds. Js. die Berichte über den Zustand derselben im Winter 1903/04 zugehen zu laffen. In demselben ist anzugeben: 1. Zahl der Klaffen, 2. Zahlen der abgehaltenen Stunden (im ganzen), 3. Zahl der Lehrer, 4. Zahl der Schüler, 5. Leistungen der Schüler, 6. Betragen der Schüler, 7. Zahl der Versäumnisse der Schüler, a) erlaubte, b) wegen Krankheit, c) straffällige, 8. dasselbe wie 7. a—c in Prozenten auSgedrückt, 9. Vergütung für den ganzen Unterricht, abzüglich der HeizungS- und Beleuchtungskosten. Dr. B r e i d e r t. verordneten Max Behren d-Londem ^fro#t)(L — Bon morgen ab werden die Metzgerläden um 8*/, Uhr geschlossen, wie es gestern in einer stark besuchten JnnungS-Versamm- lung beschlossen wurde. — Die Stadt wird demnächst eine Anleihe von 6 Millionen Mark zu 31/, Prozent aufnehmen. Frankfurt, 31. Jan. In der vergangenen Nacht nach zwölf Uhr hörten heimkehrende WirtShauSgäste in der Nahe des Goldfischweihers in der Taunusanlage einen Schuh fallen. Sie gingen dem Geräusch nach und fanden einen jungen Mann in seinem Blute am Boden liegen. Die NettungSwache brachte den Schwerverletzten ins Bürgerspital, wo er hoffnungslos darniederliegt. Die Untersuchung ergab, daß die Kugel knapp unter dem Herzen in die Brust gegangen war. Der Unglückliche gab an, er heiße August Rad und sei 20 Jahre alt. Er will überfallen worden sein. Nach der Art der Verletzung aber steht nichi fest, ob er nicht selbst Hand an fich gelegt bat. Las Brautkleid der zukünftigen Großherzogin und die Hochzeitsgeschcnke. Seit Wocbrn wird mit emsigen Händen in dem Atelier der Thron Klara Bley hier ein dem Brautkleid unserer zukünftigen Landes mut ter gearbeitet. Da viele unserer Leserinnen wahr- fcheinlick nicht in der Lage sein weiden, das kostbare Werk zu seben, wollen wir versuchen, davon eine kleine Schilderung m geben, obwohl dies schwer ist, da man es als ein Beispiel jener vollendeten O^schmacksverfeinerung bezeichnen kann, die am hessischen Hofe eine Heimstätte bat, und die cs versteht, mit den Mitteln der Einfachheit die fesselndsten :md künstlerischsten Effekte hervorzubringerr. Deich stießend, duftig und graziös wallt das herrliche Festgewand an der netten Büste der lieblichen Braut hernieder. Eine duftige Wolke von blütenweißcm Chiffon fließt breit und voll über das Unterkleid aus weißer Mousscline, das auf der Innenseite reich mit plissierter Seide und Spitzen- volants garniert ist. Cftne großen Aufputz, glatt und doch weich und schmiegsam, fließt der Rock hernieder, breite Spitzenfluten begleiten die Seitenbahnen. Cs sind die bekannten englischen Spitzen, welche vor nahezu 30 Jahren die englische Groß- ' mutter, Königin Viktoria, ilyrcr TockNer, der Großherzogin Alice zum Geschenk machte, und welche seither das Hochzeitskleid aller hessischen Prinzessinnen, auch der Prinzeß Heinrich imd der russischen Zarin, schmückten. In feinster Handarbeit ausgesührt sind in dem feinen Gewebe Rosen und Mvrrthenzweige verschlungen dargestellt. Aus diesem kostbaren Material, aus dem auch der Brautschleier besteht, ist die weitere Garnierung des Kleides» in zusammenhängendem Arrangement aufaebaut. Der Rock läuft unten in eine über drei Meter lange Schleppe aus, die aus großen Chiffonvolants mit mehreren Reihen von mühsam eingezogenen Rüschen aus gleichem Material gebildet wird. Ebenso wie der Rock ist auch die Taille ein leicht imb duftig komponiertes Gebilde ^aus Chiffon und wird durch einen breiten Gürtel aus gleichen: Stoff gehalten. Zwei Chiffo:rschleisen verbinden das Rückenteil über die Schulter:: mit dem mäßig nmb dekolletierten Vorderteil und vereinigen mit einem einfachen Mvrrthcn- sträußchem. Die Aermel wurden durch mehrfach übcreinander- fallcnde Spitzengarnitnren, auf Chiffonunterlage gebildet. Die ganze Toilette bringt auf den Beschauer einen ungemein an- nnitigen und gefälligen Eindruck hervor. Rur dem Auge des intimen Kenners enthüllt sich die erlesene Kostbarkeit der mühevollen Garnierung, die weder überladen erscheint, noch sich pomphaft aufdrängt. Bon Hoch; eits geschenken ist bisher folgendes bekannt geworden: Der Großherzog hat von Se. Majestät dem Kaiser eine wertvolle Standuhr als Hochzeitsgeschenk erbhalten. Ein kunstvolles Geschenk wurde dem Grvßherzog von Prof. Habich im Auftrag des Freiherrn von Hevl von Herrnsheim in Worms überreicht. Es ist ein von Prvfeffor Habich modellierter in Bronze ausgeführter Jung-Siegfried: auf der linken Hand sitzt ein Waldvögelnn ihm etwas zuffüsternd, in der rechten Hand hält er das Schwert Nothung. Tas ganze steht auf einem sockel aus robem, Ldenwälder Granit, einen Drachen andeutend. — Aus der Rückseite des Sockels ist folgende Widmung ein- geme:ßelt: ,,Aus der Nibelungenstadt am 2. Februar 1905 gewidmet Freiherr von Heyl zu Herrnsheim und Ehefrau". Das Kunitwerk^ist 75 Zentimeter, hoch in Bronze und Granit aus- gefuhrt. Die Mitteilung, daß die Stadt Mainz dem Großherzog ern von Proß v. Kaulbach gemaltes Bi ld seiner zukünittgen Gema hl :n als Hochzeitsgesche:ck überreichen wird, ist dahin ruhttg zu stellen, daß sich nicht Mainz allein, sondern die vier rhemhessffchen Städte, Mainz, Worms, Alzey und Bingen an 'dreier Hoch^eitsaabe beteil'am werden._________________________ Auiversttäts-Yachrichlen. - , Marburg, 31. Jan. Tie Marburger Studenten- ar 5V -- vertreten durch die bevollmächtigten Mitglieder ihres .'luslchunes, hat in ihrer heutigen Sitzung unter völliger Aus- Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Sarteustratze 2 lBürgermetsteretgebäude) flimmer Nr. 14. bie Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern Mrdeiter» jeglicher «rt, Dienstboten nnd y- gQ»jtr(h,6ei,) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bi« 1 Uhr und von » biL - Uhr geöffnet. i m lc-J59 kennen eingestellt werden: b1/. ‘-Tel ^uswartz», 1 Holzdreher. 3 Maurer. 10 Dienst- ¥fer?eroärter.aUffraU' 1 ^ucheumädchen, 1 Hcrrjchastsku,scher, ein i .. „ . Lehrlinge: 1 Schlößer, 3 Backer, 1 Glaser, 1 Graveur. . , . . „ ES suchen Arbeit: nncc^lc,cn1 Spengler, ] Bau- oder Maschinen- Wj 2 Pl'tzirauen, 1 Kutscher, 1 Fahrbursche, ÄÄÄl?'"' 1 Sauimäbd,e"' 2 Sauiirnucn- Utz- M BreNholz-VerßeilsttMa der Fürstlich Solms-BraunselS'schen Oberförsterei Hungen' in dem Zutritt Thiergarten bei Hungen. Es sollen versteigert werden: Dienstag den 7. Februar d. Fs., von vormittags 10 Uhr an: 4 Erchen-Stämme, 5-9 Mtr. lang, 46-56 Ctm. Durch- o __ wesser = 5,61 Fstm. 1. Klasse 3 Erchen- , 4—8 Mtr. lang, 28—50 Ctm. Durchmesser = 2,33 Fstm. 2. Klasse , m vorzügliches Glaserholz Im Buchen- „ 5—9 Mtr. lang, 36—62 Ctm. Durchmesser ----- 13,44 Fstm. 1 Fichten- r 1$ Mtr. lang, 12 Ctm. Durchmesser ----- 0,15 Fstm. 4 Eschen- , 3—5 Mtr. lang, 16—29 Ctm. Durchmesser = 0,62 Fstm. Eschen-Derbstangen, 10—14 Ctm. Durchm. o,39 Fstm. 196 Rrntr. Buchen-Scheitholz, 67 Rmtr. Buchcn-Stockholz 84 Mmtr. Buchen-Prügelholz, 360 Rmtr. Buchen-Nersio, 88 Rmtr. Fichten-Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist bei dem Häuschen inr Thiergarten. Hungen, den 31. Januar 1905. Fürstliche Obersörsterei. »v scheiduna der konfessionellen F-rage Stellung genommen zu den Aeußer ungen der Vertreter dcspreußrschcnKu l- tusministerS gelegentlich der Auflösung des Ausschusses der Sttchentenschast an der Tcchnisck^n Hochschule in H annover und folgende Resolution gefaßt: Tie Marbrirger Stichentenschaft bedauert aufs lebhafteste, daß der Minister durch seine Vertreter de»: Begriff der akade- mb'dkn Freiheit als eine:: dem preußischen Kultusministerium unbekannte:: hin stellen läßt. bczw. die akademisck)« Freiheit als einen Zustand der allgemeinen Unordmma bezeichnet. Dem gegenüber sieht die Marburger Studentenschaft in der akademischen Freiheit das Grundprinzip jedes akademischen Lebens. Tie unbedingte Lehr- und Lernfreiheit dehnt sich von selbst aus auf das uneingesckiränkte Recht der freien Meinungsäußerung, des freien Handelns aus beit: Boden deutscher Gesinnung und des fteien, unbeeinflußte:: Gedankenaustausches mit Gleich- gesim:tcn. Aus dieser Auffassung der akademischen Freiheit ergibt sich nach Ansicht der Marburger Sttldcntenschaft das Verhältnis der Studentenschaft als solche zu den Belwrden und zu den Vorgängen des öffei:tlick)en Lebens, die frei zu kritisieren den Akadcnükern, als den zukünftige:: Leitern des deutschen Volks, nicht verwehrt werden darf. Tie Marburger Stildentenschast fordert die Studentenschaft der übrigen deutfcben Nniversitäte:: und Hockffchulen auf, sich dem Geiste oder dem Wortlaute dieser Resolution anzuschließen und so einmütig Protest zu erheben gegen den in Hannover gemachten Versuch, den Begriff der akadenffschen Freiheit aus den: studentischen Leben auszuschaltcn. $crid)tsiaaC fc. Frankfurt a. M., 31. Jan. Ein Opfer des „91 euen* wurde am 6. November v. I. der Zigarrenfabrikant F. aus Gießen. Er kam mit seiner Frau aus Rheinheffen, wo sie bei Verwandten den „Neuen" geprobt batten. Hier auf dem Hauptbahnhofe begannen ihm die Geister des ^Neuen" im Hirn zu toben und der Fabrikant beging Exzeße. Er ohrfeigte einen harmlosen Menschen, weil dieser mit ihm seine Karte nicht wechseln wollte, widersetzte sich seiner Verhaftung, warf mehreren Schutzleuten grobe Schimpfworte an den Kopf und drohte ihnen mit Schlägen. Heute hat er sich vor der hiesigen Strafkammer wegen Widerstands usw. zu verantworten. Sie ließ ihn mit 130 Mark Geldstrafe entkommen. Posen, 31. Jan. Nach achttägiger Verhandlung öcnirteiKc. das Schwurgericht die Besitzcrsfrau Pelagia Pawlak wegen Gat enmortdes zum Tode, deren Geliebten Kvstenski wegen unterlassener Anzeige zu drei Jahren Gefängnis, die Dienstmagd Juda wegen Beihilfe zum Morde zu vier Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. Thorn, 31. Jan. Das OberkricgSgericht verurteilte den Hauptmann unb Kompagniechef Hugo v. Krause vom 176. Inf.-Regt, wegen Mißhandlung eines Untergebenen zu 4 Wochen und 3 Tagen Stubenarrest. Dcrmijd>M, * Berlin, 31. Ian. Die russischen Studenten Boris und Leo Meerowitsch haben in der ihnen durch Ausweisungsbefehl vorgeschriebenen Zeit Berkin verlaßen und sind nach der Schweiz abgereist. — Im Tiergarten hat fich heute der 26 Jahre alte stellungslose Ingenieur Hermann Frey aus Friedenau erschossen. Hande! und Verkehr. Volkswirtschaft. Märkte. ko. Frankfurt a. M., 31. Jan. iOrig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkmif standen 1347 Schweine. Schweine: 1. Qualität 59—60 Pfg., Lebendgewicht 47—00 Psg., 2. Qual. 58—00 Pfg., Lebendgewicht 46-00 Pfg., 3. Qualität 52—54 Psg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft gut, kein lieber- stand. fc. Frankfurt a. M., 31. Jan. Heu- und Strohmarkt. Heu kostete heute Mk. 3.20—3.60, Stroh Mk. 1.90 bis Mk. 2.20. Alles per 50 Kilo. Tendenz: flau. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hesicn für Donnerstag den 2.. Februar 1905: In Rheinhessen und Starkenburg zeitweise beiter ohne Niederschläge, in Oberhessen me:ft trüb noch geringe Niederschläge. Allenthalben etwas kälter. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. KircüliÄ«' Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Donnerstag, den 2. Februar, abends 8 Uhr, im Matthäus- saal, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Psalm 130. Pfarrer D. Schlosser. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gickener Anzeiger». Berlin, 1. Febr. Zum Mord in Lichtenberg wird mitgeteilt, daß der Arbeiter August Bud ach von der Kriminalpolizei wieder entlassen worden ist. Bei einer eingehenden Untersuchung der Kammer der Ermordeten soll da§ dieser gehörige Sparkassenbuch ausgeftmden worden sein. London, 1. Febr. Die Bergarbeiter-Vereinigung von N ort hu mberland hat ihren Mitgliedern von einer Znschrist des westfälischen Bergarbeiterführers Sachse, welche um Unterstützung der westfälischen Ausständigen ersucht, Kenntnis gegeben. Die Vereinsleitung fordert ihre Mitglieder nachdrücklich auf, Unterstützung zu bieten, und schlägt vor, 500 Pfund sofort und während der Dauer des Ausstandes wöchentlich 100 Pfund zu senden. Paris, 1. Febr. Heute morgen wurde die Polizeipräfektnr davon verständigt, daß an dem Toreingang des Hotels „Deux Monde^ in der Avenue de l'opera eine Bombe gefunden worden sei. Die Bombe, die in einer 20 Zentimeter langen zylinderförmigen Metallbüchse besteht, wurde sofort in dem für derartige Zwecke in Paris eingerichteten Spezialwagen deS Gemeindelaboratoriums in die Polizeipräfektur gebracht. * Die Vorgänge in Rußland. Petersburg, 1. Febr. Wie amtlich betannt gegeben wird, sind den rtachträglichen Meldungen zufolge aml 22. Januar während der Siraßenunruhen 96 getötetz worden. Von 33 3 Ver wfun deten sind bis jetzt 32 gestorben, 17 wurden bereits aus den Krankenhäusern! entlassen. In den Krankenhäusern befinden fich 231 mrÄ 53 werden außerhalb der .Krankenhäuser behandelt. Breslau, 1. Febr. Wie der „Schles. Ztg." aus Lodz mitgeteilt wird, ist die Stadt kaum wieder zu erkennen. Geschäfte, die große Schaufenster haben, sperren diese mit Brettern. Die Stadt gleicht einer belagerten Festung. Alle Oseschäftc sind geschlossen. Pcttrouillen in Stärke von 50 Mann durchziehen die Straßen. Die Straßenbahn vev- kehrt nicht. Vor den Bäckereien warten Hunderte von! Menschen auf Brot und Semmeln. Loudon, 1. Febr. Der Petersburger Korrespondent des „Daily Chronicle" will aus angeblich amtlicher Quelle erfahren haben, daß die Demission des Fürsten S wia- topolk Mirski vom Zaren angenommen wordeni sei. Sie sei zwar bisher nicht veröffentlicht worden, werdq aber jedenfalls bei ihrem Bekanntwerden große Bestürzung Hervorrufen, da sie als ein. Zeichen dafür ausgelegt wird, daß die Reform- Periode bereits zu Ende ist. Unter den als Nachfolger Mirskis in Betracht kommenden Kandidatenr sollen sich Fürst Obolenski, (tyencrat Sturmer, General Klei-» gels und General Pottwalis befinden. Paris, 1. Febr. „Petit Journ." meldet aus Petersburg: Großfürst Boris habe einen Rundgang durch die Arbeiter-Viertel unternommen unb sei überall symt- pathisch empfangen worden. Infolgedessen verlautet, der Zar werde morgen 3 3 Arbeiter-Delegierte derj Petersburger Fabriken empfangen, nachdem nunmehr die Bedenken 'geschwunden sind, daß der Zar nur dem Druck) der Arbeiter nachgebe. 'Tiefes Vorgehen des Zaren sei auf Anraten des Gmerals Traroni ^nidrnfi'ihren.' Telephonischer Kursbericht. 3'/,"/» Reicheanleihe 31/1 do. . . BV,0/o Konsole . . . 3°/n do. .... 8*/,o/n Heeeen . . . 3*/a/o Oberheseen' . . 4% Oeeterr. Goldrente . 4,z8% Oeeterr. Riiberrente 4% Untrer. Goldrente . 4u/> Italien. Rente , . 4* 1% Portugieser , . ,,n/ Portugiesen. . . . 1 % 0. Türken . . . Törkenloee .... 4°.q Griech. Monopol.-Anl. 47i% äussere Argentiner F nnkinrt a. 1. Februar. . 101.90 . 90.10 . 101.95 . 90.35 . 100.85 . 99.70 . 101.90 100.60 . 100.00 . 105.35 . 65.80 . 65.60 * 130.80 51.70 45.75 9% Mexikaner .... 33 25 4Vgi/' Chinesen .... 93.00 Electric. Schuckert . . . 139 40 Nordd. Lloyd . . . . 110.40 Kreditaktien . . . . ,2'2 40 Diskonto-Kommandit. . . 192.50 Darmstädter Bank . . . 143.20 Dresdener Bank .... 161.30 Berliner Handelsges. . . 165 40 Oeeterr. Staatsbahn . . . 138 25 Lombarden.....17.40 Gotthard bahn.....191.00 Lanrahütte ...... 276.20 Bochum.......241.00 Harpener......212.70 Staatsschatzscheine ... — Tendenz: fest. Kichenftainmtjolz-Ierkauf. Jtt Bonbaden am Dienstag den 21. Februar, vorn:. 10 Uhr. Zusammenkunft im Dorf auf der Brücke. 2 Stämme 1. Kl. — 5,50 Fstm., 13 Stämme 2. Kl. = 23,55 Fstm., 29 Stämme 3. Kl. = 25,09 Fstm. und 2 Stämme 4. Kl. = 0,42 Fstm. In Neukirchen an: Dienstag den 21. Februar, nach:::. I1/* Uhr. Zusammenkunft bei der Born'schen Wirtschaft. 1 Stamm 1. Kl. — 3,05 Fstm., 8 Stämme 2. Kl. — 13,43 Fstm., 26 Stämme 3. Kl. = 19,46 Fstm., 5 Stämme 4. Kl. = 8,88 Fstm. und 4 Nm. Nutzholz. In Kraftsolms am Mittwoch den 22. Februar, vorm. 10 Uhr. Zusammenkunft bei der Schreier'schen Wirtschaft. 1 Stamm 1. Kl. = 2,65 Fstm. 9 Stämme 2. Kl. == 13,40 Fstm., 9 Stämme 3. Kl. = 6,26 Fstm., 14 Stämme 4. Kl. == 1,45 Fstm., 16 Stangen 1. Kl. = 1,44 Fstm., 8 Stangen 2. Kl. — 0,48 Fstm., 4 Stangen 3. Kl. = 0,12 Fstm. und 171/- Nm. Nutzholz. In Kröffelbach am Mittwoch den 22. Februar, nachrn. I1/? Uhr. Zusammenkunft beim Vorsteher. 1 Stamm 1. Kl. ----- 3,10 Fstm., 4 Stämme 2. Kl. ----- 6,39 Fstm., 10 Stämme 3. Kl. ----- 7,40 Fstm., 36 Stämme 4. Kl. ----- 5,79 Fstm., 68 Stangen 1. Kl. — 6,12 Fstm., 42 Stangen 2. Kl. =r 2,52 Fstm., 41 Stangen 3. Kl. = 1,23 Fstm. und 5 Nm. Nutzholz. Di/ Schwalbach (Kreis Wetzlar), den 30. Januar 1905. Der Bürgermeister: v. Hagen. Dienstag den 14. Februar 1905, nachmittags 2 Uhr, wird die der Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd, ungefähr 300 Morgen Wald, 1600 Morgen Feld in einer Abteilung, auf weitere neun Jahre auf dein Nathause dahier verpachtet. Es wird noch bemerkt, daß TreiS-Münzen- berg Bahnstation der Butzbach—Sicher Eisenbahn ist und der Jagdbezirk direkt von dein Bahnhof betreten werden kann. Der Beitand an Rehen, Hasen, Feldhühnern und Fasanen ist gut. TreiS-Münzenberg, den 29. Januar 1905. Tag, Bürgermeister. 564 Holz - Versteigerung. Moutag den 6. Februar 1905 soll an Ort und Stelle' auf der Kreisstraße Keffelbach-Geilshausen-Beltershain nach- oerzeichnetes Werk- und Brennholz öffentlich losweise meistbietend versteigert werden. Das Werkholz besteht auS Ebereschen, Kastanien und Linden in: Durchmesser von 22—80 Ctm. mit einem Ge- samtquantum von rund 22 Fstm., das Brennholz besteht vus 45 Haufen. Die Zusammenkunft ist beim Kilometerstein 10,00 und Steinbruch der Preußisch-Hessischen Basaltwerke des vormittags 8V3 Uhr. Grünberg, den 25. Januar 1905. i/2 3* 2l.: Förster, Kreisstraßenmeister. Schuittholz-Verfteigerung im Sicher Stadtwald. Donnerstag den 9. Februar, vormittags 10 Uhr. beginnend, sollen im hiesigen Stadtwald, Vorderwald, Hinter- wald und Großhäuserberg versteigert werden: 1) 73 Stück Eichen-Schnittholz-Stämme von 40—66 Ctm. Durchm. mit 80 Fstm. Inhalt 2) 30 Stück Buchen-Schnittstämme von 40—66 Cmt. mittL Durchm. mit 56 Fstm. Inhalt 3) 23 Stück Kiefern-Schnittstämme von 30—42 Cmt. mittl. Durchm. mit 17 Fstm. Inhalt. D^ Zusanunenkunst ist auf der Straße Lich—Hattenrod am Waldeingang. « Bi, Schellfische blutfrische Nordseeware, finb in Eispackung eingetroffen bei Georg Wallenfels Marktplatz 21, 98 gegenüber der Engel-Apotheke. Laiiipjnislferei Gicheil Jae. 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V'./V; • .V ff ff ff Calliau Schellfisch 5 8 52 19 16 4,7 Rm. ff // Scheiter Prügel Stöcke Stammreiser Astreiser Ein schöner Fuss sieht hässlich aus Hamburger Fluss-u. Seefisch- Handlung Holz-Versteigerung. Mittwoch den 8. Februar d. I. soll im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Pohlheimerwald, Goldkopf und' Gebranntes Triesch folgendes Bau- und Brennholz ver-' 1000 Buchenwellen, Reisig, 200 Eichenwellen, Die Zusammenkunft ist im vormittags. Z f. Bismarckheringe f, Bratheringe f. ruff.Kronsardinen ff. Bratfchellfisch ff. Heringe in Homateu-Sauce ff. Delikateß--Fisch- kotelettes Sardinen i. Oel p. Dose 38, 60 u. 75 Pfg. Sardellen per Pfd. 1.20 Mk. Lieferung franko jeder Bahnstation oder durch eigenes Fuhrwerk ins Haus. wenn die Schuhe nicht schön gewichst sind. Zum Glänzendbürsten von besseren Schuhen kaufe man daher nur Galop -Cröme Pilo, das zu haben ist in den meisten Droguen-, Kolonialwaren- und Schuh- 58 35 990 85 heute nachmittag 6 Uhr im 23. Lebensjahr nach langem, mit Geduld, ertragenem Leiden zu sich in die Ewigkeit abzurufen, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um Die Beerdigung findet Freitag den 3. Februar, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. A. Koch Nacht Schulstr. Telophonruf 212. 8 11 8 3,2 ‘..... ;• .> °' • - _______•_____' Kiefernwellen, Fichtenwellen, geeignet zu) Bohnenstangen, Mittwoch Abend, Donnerstag und Freitag früh eintreffend in feinst., lebendfrischer Nordseewaare. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren braven, innigst geliebten Sohn, Bruder, Bräutigam, Schwager und Cousin Holzversteigeruug in Gräflicher Gberforsterei Arnsburg. Mittwoch den 8. Februar im Revier Arnsburg nach Zusanimenknnft vormittags 10 Uhr am Steinbruch werden aus den Distrikten Nußgarten, Seife und Colnhäuscrköpfen versteigert: Scheiter Rm.: 40 Buche, Prügel Rm.: 230 Buche, 54 Eiche, 9 Nadel, Stöcke Rm.: 6 Buche, Stammreiser Rm.: 830 Buche, 450 Eiche, 30 Buchen-Astreiser. Donnerstag den 9. Februar im Revier Feldheim ferner: 4,5 Rm. Eschen-Prüget, 9 Mir. lang, 2 Eschenstämme 0,27 Fstm., 17 Fichtenstämme 5 Fstm., 39 Fichtenstangen L, Lpeisvöirel, Vögelgestellt, Schmiedeeiserne Naher nnh Kasten 2-pfündtg mit Kopf. PoktionHsch i-iv-pfündig. Billigster Tagespreis. Gebr. Berdux Bahnhofstraße 27 Lindeuvlatz 12. Gebr. Nerilux Bahnhofstraße 27 Lindenplatz 12. Glessen. Kaplansgasse 18. nnh M-Men AMciiM», tauMn Miccaroiii, ndrtufn. Sbst. ReimBie«c»hNig pro Pfund 1 Mk., bei 531 Ph. 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