155» Jahrgang 6-rstes Blatt. Donnerstag 12. Januar 1905 Schulstratze 7. Adresse für Deveschen: Anzeiger Gießen. FkrnsprechantcklnßNr 51 Nir. IO erf»rtut täflli* außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Kietzener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl 'schen Unwers.-Buch-u. Stein- druckerei. 9L Lange. Redaktton, Ervedltwn JMmy Mb ’var^T E. VezngSvret»: W Äär MU W monatlich75Pf., viertel- Glehemr Anzeiger» General-Anzeiger < 3SSSS den polit. und (J,2ru Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW _________________________ zeigenteil: Hans Beck. Die heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. NoMMe Taqcc'sckan. Liberale Einigung in Bayern. Seit November wurden in Bayern zwischen den Parteigruppen des Liberalismus Verhandlungen gevflogen über ein taktisches Zusammengehen bei den Lanotagswahlen. Zuerst wurde in München ein Wahlkartell zwischen Freisinnigen, National sozialen und Demokraten geschlossen und dann zwischen diesen Gruppen und den Alt- und Jungliberalen eine Einigung über ein gemeinsames Wahlprogramm in München erzielt. In Nürnberg einigten sich denn alle liberalen Parteigruppen auf ein gemeinsames Programm für ganz Bayern, darin war das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht ganz entschieden gefordert worden, und zwar, wenn es nicht auf Grundlage der Proportionalwahl zu bekommen wäre, auf Grund einer W a hl- kreise int e ilun g nach Maßgabe der jeweiili- gen Bevölkerungsziffer. Damit war der alte Streitpunkt über die Wahlrechts- reform zwischen den Liberalen Bayerns beseitigt; die jüngere Richtung der Jungliberalen, Nationalsozialen und Demokraten hatte den früheren Widerstand der liberalen Landtagsfraktion besiegt. Damit war aber auch auf Grund dieses gemeinsamen Programms die Einigung des Liberalismus in Bayern erreicht, die nun eine kräftige Kampforganisation aegen die Zentrmnsherrschast sein wird. Dieses gemeinsame Programm stellt auch sonst in freiheitlicher, sozial- und wirtschaftspolitischer .Hinsicht weitgehende Forderungen. Am 7. und 8. Januar fanden in Nürnberg die Schlußverhandlungen statt, deren Ergebnis nun in dem Programm vorliegt. Vom Landesausschuß der nationalliberalen Landespartei in Bayern r. Rh. sind diese Richtpunkte einstimmig angenommen worden. Ein gemeinsamer Wahlaufruf ist am Tage des Beginns der bayerischen Zentrumstagung in München erschienen. Ueberraschen muß, was die „Worms. Ztg." zu der Einigung der bayr. Liberalen sagt: Man sieht, daß in diesem qemeinsamen Programm der bavri- lchen Liberalen die nationalliberalen Sonderwünsche und Be- strelmngen neben den allgemein liberalen vollauf zur Geltung kommen, so z. B. die aus Einführung des Proporzes und unparteiische Wohlkreiseinteilung bei direktem W a h l s Y st e m. Alles Programmpunkte, die bekanntlich jederzeit auch von unserer „Worms. Ztg." vertreten worden sind. Also die „Worms. Ztg." plädiert für das direkte Wahl- fystem? Es geschehen Zeichen und Wunder!_____________ Deutsches Reich. Berlin, 11. Jan. Der Kaiser empfing den russischen Botschafter und heute vormittag den japanischen Gesandten. — Die heute unter dem Vorsitz des Grafen v. Bülow abgehaltene Sitzung des preußischen Staats Ministeriums dürfte, wie man in politischen Kreisen annimmt, den letzten Vereinbarungen in den schwebenden Handelsvertragsverhandlungen mit Oesterreich-Ungarn gegolten haben. — Die deutsche und die freisinnige Volkspartei brachten den Antrag ein, im § 166 des Reichsstrafgesetzbuchs (Gotteslästerung) die Worte zu streichen: „oder wer öffentlich eine der christlichen Kirchen oder eine mit Korpo- rationsrechten innerhalb des Bundesgebietes bestehende Religionsgesellschaft oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft." Detmold, 11. Jan. Im Fürstentum Lippe erregt die Entziehung beziehungsweise Niederlegung des Kommerzienratstitels durch den Vizepräsidenten deS Lippe- schen Landtages Hoffmann-Salzuflen großes Aussehen. Hoffmann stand im lippeschen Thronstreit auf Seiten der bückeburgischen Ansprüche. Köln, 11. Jan. Die „Rhein. Ztg." erklärt in Sachen des Hüssener-Bildes, das von ihr reproduzierte Bild treffe bis in die kleinsten Einzelheiten zu. An dem fraglichen Abend seien auf der Festung Ehrenbreitstein mehrere Bilder in den verschiedensten Gruppierungen an verschiedenen Stellen des Zimmers gemacht worden. Das Bild, das die Kommandantur erhielt, sei eine Aufnahme, die ohne Weinflaschen gemacht wurde. Alles, was die „Rhein. Ztg." in Wort und Bild veröffentlicht, habe sich tatsächlich zugetragen. AnsSand. London, 11. Jan. Die hiefigen Blätter drücken warme Bewunderung für den Plan Kaiser Wilhelms aus, deutsche und amerikanische Universitäts-Vorlesungen gegenseitig auSzutau sch en. Der ^.andard erklärt, man werde dieses Experiment mit Interesse verfolgen und es dürfte, falls es gelänge, der Anfang einer weit umfangreicherer Bewegung werden, welches besseres gegenseitiges Einvernehmen erzeugen würde als viele Friedens- Kongresse. Kaiser Wilhelms Plan gehe noch einen Schritt weiter als Ceeil Rhodes Gedanke in seinem bekannten Testament. ES sei zu hoffen, daß der Austausch von Lehrern und Vorlesungen bald allgeinein zwischen den Universitäten aller Fortschritts-Nationen werden möge. — Der „Catholic Herald" tneldet, daß in der katholischen Welt eine mächtige Bewegung im Gange ist, um Papst PiuS IX. heilig zu sprechen. Der jetzige Papst sei bereit, ie Heiligsprechung durchouführen, falls es allgemein gewünscht werde. Bern, 11. Jan. Der Bundesrat richtete an die diplomatischen Vertreter Deutschlands, Oesterreichs und 13 anderer Staaten ein Rundschreiben mit einer Einladung zur Konferenz zur Regelung folgender Arbeiterschutzfragen: 1. Verbot der Verwendung von weißem Phosphor bei Herstellung von Zündhölzchen; 2. Verbot der gewerblichen Nachtarbeit von Frauen mit gewissen Einschränkungen für die Verarbeitung von leichtverderblichen Rohinaterialien. Die durchschnittliche Arbeitsruhe soll zwölf Stunden vom Abend bis zum Morgen betragen. Die Ausdehnung des Verbots der Nachtarbeit auf jugendliche Arbeiter ist fallen gelaffen worden. Die Konferenz soll cun 8. Mai in Bern zusammentreten. Czenstochau (Polen), 11. Jan. Hier fand wiederum eine gewalttätige Demonstration der Sozialdemo- k rat en statt. Ein Gendarmeriewachtmeister, der den Demonstranten eine rote Fahne entreißen wollte, wurde getötet, ein Wachmann schwer verwundet. Petersburg, 11. Jan. Ter Minister des Innern überreichte das 3. Bataillon errichtet) unter den Spangen 'zum Gedächtnis an kriegerische Ereignisse, deren Zeuge sie waren, auch eine Spange mit dem Namen Briare, zur Ehre und zum Stolz der Braven vom 31. Dezember und Er bestritt allerdings, den Mord tut dem Pfarrer Thöbes «ruSgeübt zu haben. . . . Hudde winde von einem gewissen Stocklern erramtt, welcher aus Gelsenkirchen stammt imd früher rntt Hudoe verkehrte. Dieser hat ihn der Kriminalpolizei zur Anzeige gebracht. Irr der .Herberge in der Peterstraße, in der Hudde festgenommen wurde, wird mitgeteilt, daß er gut gekleidet war, einen fast neuen Winterüberzieber, Kragenschoner und saubere Garderobe trug, also von den anderen Besuchern dieser Herberge — meist wandernden Handwertsburschen — scharf abstach. — Dienstag nachmittag um p Nyr fand die erste Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter statt, Mittwoch vormittag die zweite. Hudde hat bisher geleugnet, den Mord begangen zu haben. c wurde photographiert und sein Bild an die Staat^aMvair- schaft in Gießen gesandt. Die Meldung der Ztg. , Hudde habe bereits eingestaiiden, den Raubmo^ m pewen- bergen begangen zu haben, ist, wie wir aus sicherer uuei hören, falsch; nur die Täterschaft bei den Einbruch e ü in Heppenheim und Herdorf yat er bisher eingcstanden. Voraussichtlich kann der Ver- brecher in einigen Tageir liacb Gießen gebracyt^werdem___ erlitten h°*cn. Sic Passiven d°S Grafen betragen vier Millionen Kronen, denen ^'cnsovicl ?lltwcn gcgenll steben sollen. Die Gemahlin de-? Grafen ,st die russische Gräfin Marie Przezdiccka, eine vielfache Millionärin. - Ein Schülerbries. In dem Nachlaffe Emannet GeibelS hat sich, wie die „Pädag. Reform' mitteitt, olgender 'Schülerbrief gesiinden: .Serrn Dichter^Einannel Ge,bel hier. Kuhberq Nr. 15. Lübeck, den 11. ^cbrnar 1882 Hoch- qcchricr Herr Geibel! Wir haben heute Ihr Gedicht ,Fruh- lingShoffnung' zu Ende gelernt. Lor acht Tagen haben o nächsten müssen, weil sic'S nicht konnten, und heute haben 2 was mit dem Stock bekommen, weil fte's noch nicht konnten Daran haben Sic ivohl nicht gedacht, als Sic das ^sdicht machten? Sic sind noch einer von den kurzen Dichtern, «G'Ucr ist am längsten, der ist aber in der ersten Klasse. Der Zehrer sagt, da? Gedicht sei sehr schön; cS gibt aber so viele lchone Gedichte, unb wir müssen sic alle lernen. Wir möchten e>te darum bitten, machen Sie nicht noch mehr Gedichte! Knege gibt es aiich immer nichr unb wir müssen die Schlachten lernen. Geographie ist besser, da kann man immer mal nach der Karte sehen, aber die Gedichte und die Schlachten sind nm schlimmsten. Und dann hat jeder Dichter auch noch eine Biographie mit Geburtsjahr und Todesjahr! Bei Ihnen bralichcn wir noch kein Todesjahr zu lernen. Wir wünschen Ihnen ein recht langes Leben! Hochachtungsvoll und tm Auftrage Karl Beckmann Kl. II. Wohnung: Grüvelgrube Zum Bergarbciterstreik. „Die Lage im Ruhrrevicr ist sehr ernst geworden". So schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.". Die Zahl der ©trciFenbcn wird in Privattneldungen sehr verschieden angegeben. Daß nach einem Bochumer Telegramm des „B. T." bereits über 70 OOOBerg- lente sich im Ausstande befinden, erscheint eine übertriebene Schätzung. Nach neuester Feststellung erstreckt sich der Stteik bisher auf etwa 53 Zechen mit ea. 41 000 Arbeitern. Neu hinzugekommen zu den streikenden Belegschaften inb alle Schächte der „Concordia bei Oberhausen und „W c ft e n b e" bei Meiderich. Bon den Thyssen'schen Zechen „Deutscher Kaisett" streiken jetzt 1 imb 4. Ein General streik imiß noch immer als ausge - chlossen gelten. Es febleir für die ungeheuren Kosten einer auch nur ein- oder zweiwöchigen Durchführung die Mittel. Sckwn der Zeitpunkt für die lokalen Ausstände war taktisch denkbar unglücklich, gewählt. Den Ausständigen werden die Svmpa- thien. die sich in der Oeffentlichkeit regen, nichts nützeit: sie haben ihr Schicksal mitverschuldet, weil sie die besonnenen M- macbungen der Führer in den Wind gesckiilagen haben. Wenn aber der Stteik nur noch, wenige Tage anhält, werden zahlreiche Hüttenwerke den Betrieb einschränken oder ein stellen müssen. Tausende von Arbeiterit der Eisenindustrie wären damit zur Arbeitslosigkeit gebracht. Bochumer Händler haben die K o h l e n p r e i s e bis 3 0 Prozent erhöht. In Herne war am Mittwoch eine von 2000 Bergarbeitern besuchte Velegschafisversammlung von Shamrock, in welcher ttotz energischen Widerspruchs der Gewerkschafisführer, ivelche erklätten, daß die Mittel der Gewerkschaften nicht ausreichten, um auch nur zehn Tage Unterstützungsgelder zu zahlen beschlossen wurde, am FreitaginStreikzu treten. Eine Ausdehnung des Streiks auch in das nördliche Gebiet ist somit wahrscheinlich geworden. Ruhestörungen sind bis jetzt nicht vvrgekommen. Eine Meldung, daß in Neumühl ein Polizist ermordet sei, ist aus der Luft gegriffen. Die Lage wird von zwei Seiten im Parlament zur Sprache gebracht werden. Die Sozialdemokraten gedenken im Reichstage wegen dieser Angelegenheit den Reichskanzler zu interpellieren, das Zentrum beabsickftigt, im preußischen 9lb- geordnetenHause in der gleichen Frage eine Interpellation einzubringen. Die ossiziöse „Derl. Korresp." schreibt: Bezüglich der Zeitungsmitteilung, daß das Oberbergamt in Dortmund in der Ausstandsangelegenheit der Zeche „Bruckstraße" eine Vermittlung ablehnte ist festzustellen: Das Oberbergamt teilte den Vertretern der Arbeiter mit, daß der neue Anschlag der Zechenverwaltung! bett, die verändette Seilfahrt, in gesetzlicher Weise, frühzeitig tliches Einschreiten gegen- . -- g nicht angängig. Es gäbe aber einen andern gesetzmäßigen Weg zur Austragung der Streitigkeiten, nämlich die Anrufung des Einigungsamtes des Derggewerbegerichtes. Die Vertreter der Arbeiter erklätten, dem Rate des Oberbergamtes folgen zu wollen Das Verfahren des Oberbergamts muß als ein sachgemäßes bezeichnet werden. Da seit dem Erlaß des Gewerbegericbtsgesetzes bestimmte Organe zur Vermittlung und Entscheidung von Stteitig- feiten bestehen, war es geboten, die Arbeiter zunächst aus diesen gesetzlichen Weg zu verweisen. Selbftvetttäudlich wird aber auch das Oberbergamt gemäß der ihm bor dem Streikbruch erteilten Anweisung des Handelsministers in diesen wie in ähnlichen Fällen gern bereit Jein, auf Wunsch eine vermittelnde Tätigkeit ein- tttten zu lassen. Handel und Verkehr. Uolkswittschast. F a r b e n i a b r i k e n und Kohlenzeche n. Tie großen Farbenfabriken, die sich jüngst zu Jntereffengemeinschaften vereinigt haben, haben den Versuch gemacht, von den Kohlenzechen die Teererzeugnisse billiger zu erhalten als seither. Die Zechen haben demgegenüber sich ebenfalls zu entsprechendenMaßnahmen entschlossen. Es ist die Bildung einer besonderen Vereinigung zum Zweck der Erbauung einer Teerverarbeitungsfabrik mit einem Kapital von 5 Mill. Mk. in Aussicht genommen. Man glaubt, daß der größte Teil' der Zechen sich anschließt. Die Führung der Sache hat die Gelsenkirchener Bergwerksgesellschast übernommen. Tie T ü r k e n l o s e sind seit anfangs d. Alts, an der Frankfurter Börse von 128 40 bis 132 20 gestiegen. Das ist eine ganz außergewöhnliche Steigerung von nicht weniger als 4°/ in verhältt unmäßig kurzer Zeit. Stichhaltige Gründe für diese Erscheinung sind nicht anzugeben. Einzig verlautet, daß die Lose aeoierteitt werden solleii. 1 H Konstantinopel, 10 Jan. Die Oberste Finanrkommifsion in Dildli hat Seffern bie Vorige für den Min stcrra? ?ttqg stell betreffend das Proiekt einer Türkischen An ! e i d e n n r 10° Ml! It 0 ne n an ber franzbfifcheS, beutsches lind enämcheS kst "ferner bÄ ffend"d^N von Waqen bestimmt V.L at\uet vetteffend die Verlängerung der Bahnlinie nr>n oerliertPwurbe.b be‘teffcnb bie ^"leihc von 1901, welche 1903 ton- Dauer fein wirb, loeil erstes qufAeL 1 a überhaupt nicht DrganUicrt ist LJ Bergarbnter organifietten doch Wb «n ben nötigen rb°l durste, den Streik für längere W m S1 n fEJIen ist nicht anzunehmen daß ai 3U erhalten. Ferner großen K o h l e n v o r r ä ah Lotten Arbeiter bei ben fügen, besondere Neigung besitzen blt\ Werke noch oer-. arbeiten. Bedeutende Summ m ^?^lben in die Hände zu lich an Löhnen gezahlt lvevdeu^"iv^ pF t).oir'ent Betrieb wöchent- snndikat nur angenehm +WnJte ö- B. dem Koblen- halttlissen einmal eine uon ber gegenwärtigen Ver- Feierperiode einträte Tas allps ^Ä.brschast selbst heroorgerufene recht bald in Betracht ^"er der Bewegung der Arbeitettchaft Herr^uber bl€ ungestümen Elemente „Gieß. 2lnz'.)1 Arnttiefi12‘ (Telegr. Orig.»Bericht dr preise. Zmn Verkaus5^^ungen der heutigen D i c h m a rkt- 2 Bullen, 00 aus Oest-r^rÄ'^?»-^ 2d)^en' 0 ai‘§ Oesterreich 0 aus Oesterreich, 925 Rälbe^ §!.icre «nd Rinder, wurde für 100 skc.,„s ei. ldy Schafe und Hamniel Mk, 2. Q°u^"L^'^^w.ch.:0chfen 1. aunüiät®« 1. Qual. 61—63, 2. Qual00-oo^^^ ^-63 Mk.; Bullen ?- ^'al. 64-66 Mk., 3 Qual *54 ?UlSIltä't 67-69 Mk., 5. Qual. 00—00 Alk. Kälber i n..«? 45—47 Mk., 2. Qualität 59—62 Vsa ^7 .^bendgeivicht Schlachtgew. 57-61 W; Schns-7L'Ln^w.cht ^-45 P'g 14. Januar In Erinnerung der rnchimvollen Zeit des Feld- LL^egeht 6nttc abend das Offizi-rkvrpS gcmemsam m keinen ehemaligen Angehörigen im Kasino eine Feier, oie ans einem Vorttag mit anschließendem geselligen Z sammensein bestehen wird. •• Die Sterblichkeit in den hessischen Städten. In unserer gesttigen Notiz ist die prozentnalische Berechmmg der Zahl der Todesfälle für die einzelnen Städte durch Versetzung eines Kommas um das lOfache hoch angegeben was die Leser wohl schon selbst nchtiggestellt haben. Wa§ die Stadt Gießen anlangt, so fei zu den stestrtgen An^- fühnmgen noch hinzugefngt, daß in Anbetracht dessen, aß die hiesigen Kliniken auch auswärtige Kranken m großer Za iss aufnehmen, die durch ihr besonders schweres Leiden melsach zu den Todeskandidaten zu zählen sind, dank der m Den Kliniken möglichen Anwendung ausgezeichneter tberapeuttscher Hilfsmittel die Sterblichkeit in den Gießener Untversttatd- kliniken eine verhältnismäßig recht niedrige ist. )-( O d e n h a u s e n, 11. Jcm. Arn Montag abend gegen 9 Uhr entstand in einem än der Grenz.e des Dorfes, m der Nähe des Bahnhofes, stehende, dem.Steinhauer Johs. Lan g gehörigen Wohnhaus Feuer. Das Feuer tourde auf serneu Herd beschränkt. Vieh und ^Nobiliar ift utcht verbrannt, da recht,Zeisig' lg.eräumt n>erden konnte. R. B. Darmstadt, 11.Jan. Das leichtfertige Spielen mit Schießwaffen hat wiederum ein Menschenleben ge- forbert. Ein 18 jähriger, in einem hiesigen Geschäft in Lehre stehender junger Mann hantierte heute mittag mit einem Revolver. Als der im selben Geschäft bedienstete Hausbursche den Magazinraum betrat, in welchem sich der Lehrling befand, zeigte dieser dem Hereintretenden die Schußwaffe und drückte sie in der Annahme, daß sie nicht geladen sei, fünf mal hinter einander ab. Beim fünften Abdrücken entfuhr jedoch dem Revolver ein scharfer Schuß, der dem Hausburschen dtirch das Auge und in den Kopf drang. Der Getroffene brach sofort zusammen und war eine Leiche; er ist der 24 Jahre alte Ludwig Preis aus Erbach im Odenwald. Marburg, 11. Jan. Auf die Nachricht hin, daß die Stadt dem Professor der Medizin Opitz ein städtisches Gebäude zur probeweisen Behandlung unheilbarer Krebskranker unentgeltlich überlassen habe, sind dem genannten ganze Stöße von Ansiagen Krebsleidender nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem Auslande, sogar aus überseeischen Gebieten, zugegangen. Es mag deshalb bemerkt werden, daß es sich porläufig erst um Erprobung des betreffenden Heilverfahrens handelt. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Aus Daubringen wird uns mitgeteilt, daß es sich bei der Schlägerei, in die der W. Geißler verwickelt war, nicht um einen Ueberfall gehandelt habe, sondern daß Ausschreitungen deS trunkenen G. gegen einige Männer, die ihn nach Hause geleiten wollten, die Schlägerei veranlaßt hätten. — Der neue prenß. Etat sieht u. a. auch 50 000 Mk. zur Erweiterung deS Bahnhofes Groß- Karben (Gesamtkosten 198',000 Mk.) vor. —An der Uni- versität Marburg soll das physikalischeInstittck umgebaut und erweitett werden. 62—00 Pfq. Geschäft bei Hornvieh gedrückt, Ueberstand bedeutend, bei Kleinvieh mittelmäßig, kein Ueberstand. Limbnra a. d. L., 11. Ian. Fruchtmarkt. Durch- schnittsvreise pro Malter. Roter Weizen 15.03 Mk., weißer Merzen 00.00 Mk., Korn Mk. 10.55, Gerste 10.20 Mk., Haier 7.10 Mk., Erbsen 0.00 Mk.. Kartoffeln 0.00 Mk. _____ Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für K-eitag, den 13. Januar 1905: Zeitweise etwa? anfheiternd, kälter, Nlederschtage (Schnceschaner), doch meist geringe. Näheres burch bie Gießener Wetterkarte. Familien-Nachrichlen. Verlobte: Nettel Gniß (Schlitz) mit Julius Seppelt Ktrichlslaak. Magdeburg 11. Jan. In der Verhandlung des bekannten Dessauer Aufruhr P r o z e s s c s vor dem O b e r- kriegsqericht «trurdi- heute beschlossen, bte Mitglieder des Dessauer Kriegsgerübts als Zeugen zu laden und deshalb die Ber- baudluua bis ?ann 14. Januar ^u vertagen.___________ (Büdinaenl.____________ paBoaQBXUfl3Cr'7'-J ■' ■■ IlMHinPMWMBMM™»*«*»*»"**1* l—n».- Briefkasten der Redaktion. iAironnme Anfragen bleiben nnbcrttlksichtigt.s K. S. in W. Die Zivilliste des Großherzogs beträgt jährlich 1270142 Mk., die des preußischen Königs 15 719 296 Mk. Der deutsche Kaiserthron ist ohne Zivilliste. lleneste Meldnnaen. Berlin, 12. Jan. Rechtsanwalt Ubbelohde wurde zu 3 Monaten Gefängnis, 1500 Mk. Geldstrafe und 2 Jahren Ehrverlust verurteilt. Bcuthen, O.-S., 12. Jan. Ueber die Grenze sind Hierher Gerüchte gelangt, wonach eine Verschwärung gegen den Zaren entdeckt sein soll. Nach anderen Meldungen wäre ein Anschlag zur Ausführung gekommen, aber mißlungen. Schneidemühl, 12. Jan. Vor dem hiesigen Schwurgericht wurde die Michelina Urbaniak aus Kreuz, welche den l3/4 Jahre alten Sohn des Justizrats Hartung ermordet hatte, zum Tode und wegen Blutschande mit ihrem Vater, sowie wegen Diebstahls zu 4 Jahren 3 Monaten Zuchthaus verurteilt. Stuttgart, 12. Jan. Die Volkspartei hat im Landtag einen Antrag einaebracht, zur Ermöglichung der festlichen Begehung des Schillertages am 9. Mai den Schulunterricht und die Verhandlungen vor den Gerichts- und Verwaltungsstellen tunlichst einzuschränken. Baku, 12. Jan. In der letzten Nacht sind drei Nap ht a bo hrtürme der Kaspische- und Schwarzemcer- Gesellschaft, zwei der Kaspischen Gesellschaft und sechs der Aschurbekoffwerke niedergebrannt. Der Ausstand dauert fort. Bom Bergarbeiterstrekl. Bochum, 12. Jan. Die zur Konferenz mit den Behörden anwesenden Regierungs-Präsidenten sprechen in den von ihnen erstatteten Berichten sämtlich die lieber* zeugung aus, daß die Streikbewegung sich in kurzer Frist verlaufen werde. Die Kassen sind zwar leer, aber die Streikenden hoffen auf Unterstützung vom Auslande. DaS Verhalten der Leute ist musterhaft, wie auch von den Behörden gesagt wird. Ruhestörungen sind nur zu erwarten, wenn die Bewegung nach dem Münsterlande zu fortschreitet, wo das fremde Element arbeitet. Wichtig ist, daß auf der Zeche Herkules die Hälfte der Streikenden zu der Nachmrttagsschicht wieder ein fuhr. Witten, 12. Jan. Die Wittener Zechen Hamburg, Franziska, Walsisch, Pommernbank und Bergmann streiken. Insgesamt stellten 3400 Mann die Arbeit ein. Bochum, 12. Jan. Von den Forderungen, die der Hibernia-Verwaltung überreicht werden sollen, sind bemerkenswert, die Gleichstellung der Lehrhäuer mit den Häuern und eine 25 prozentige Lohnerhöhung für alle Bergleute als Minimallohn. Breslau, 12. Jan. ZumMeuroder Bergarbeiterstreik meldet die „Schles. Ztg.", eine Abordnung der Streikenden hätte dem Revierbeamten in Waldenburg die Forderung der Bergleute unterbreitet. Die Direktion der Neuroder Kohlen- und Thonwerke erklärte jedoch, daß sie jede weiteren Verhandlungen ablehne. Bom Kriege. London, 12. Jan. „Daily Mail" meldet aus Mauritius von gestern: Admiral Feelkersam äußerte gegenüber dem Kapitän des Dampfers „Oxus": „Wir erwarten einen Angriff der Japaner in dem Indischen Ozean." Der Admiral sagte ferner, die baltische Flotte werde wahrscheinlich, die Seyschellen-Inseln anlaufen. In Jibudil nahm die Flotte viel Ehampiagner ein. To kio, 11. Jan. (Reuter.) Die japanischen Offiziere, die mit d.er Untersuchung der russischen Schiffe beauftragt sind, berichten über 3 Kreuzer, von denen man bisher nichts näheres wußte. Es sind dies die die Kreuzer „Gjildit", „Rastojnik" und „Zadioka". Ersterer ist im westlichen Hafen gesunken. Die Masten ragen aus dem Wasser hervor. Der „Rastojnik" liegt in der Nähe des Leuchthauses. Man glaubt, daß die Russen ihn selbst in den Grund gebohrt haben. Der „Zadioka" liegt im westlichen Hafen durchs Granatfeuer zerstört. 3 Zerstörer wurden offenbar auf Grund gesetzt und vernichtet. Zwei lveitere liegen in geringer Entfernung davon gesunken. Paris, 12. Jvn. „Petit Parisien" erfährt aus guter russischer Quelle, daß nach dem Fall von Port Arthur der Zar anfänglich beschlossen hatte, das Geschwader vrotcy'oFe'srwen^rys Kuru"cr^uD eru-pen. wensky antwortete durch Vermittelung des französischen! Kommandanten von Madagaskar. In dieser Antwort tvird' darauf hingewiesen, daß die Rückkehr des Geschwaders einew schlechten Eindruck machen würde und Roschdjeswinsky ersucht um die Erlaubnis, den Weg fortsetzen zu dürfen. Der Zar beschloß daraufhin, die Frage einem D d m ir a l i t a t s- r a t zu unterbreiten, der in den nächsten Tagen Zusammen»- treten wird. London, 12. Jan. Die „Times" meldet aus Tokio von gestern: Ein russischer Oberst dpnkte bei dem' Empfange der Gefangenen in Nagasvki für die freundliche Behandlung namens der Offiziere. Die Behandlung der Gefangenen 'beweise, daß Japan die höchste ethische Stellung unter den Nationen einnehme. Nach dem Kriege würden beide Länder gute Freunde sein. — Der „Standart/" meldet aus' Tokio von gestern: Die russischenGefangenen treffen nach und nach in Nagasaki ein. Die Leute sehen Wohl aus ; und man vermag kaum zu glauben, daß sie von eurer schweren Belagerung kommen. Die Generäle und Admirale/ die nicht ihr ^Ehrenwort gegeben haben, werden nach Na- goja gebracht. Petersburg, 12. Ian. Die „Nowoje Wremja" gibt eine iapanische Meldung wieder, wonach in Port Arthur noch Reis, Mehl und Salz für zwei Monate, sowie 2000 Pferde vorhanden gewesen seien und daß deshalb die Generale Semirnow, Fock und Gordatowski gegeneine Kavitulation im" Kriegsrate gestimmt hätten. Das Blatt befürchtet, daß wegen des' Antagonismus zwischen den Generalen Semirnow und Stöffel ein Skandal herauswachsen dürfte. Paris, 12. Jan. Die französische Regierung wäre gern die erste gewesen, General Stössel zu dekorieren. Jetzt wird an eine andere Aufmerksamkeit gÄ>acht. Die Heber*, reichung eines Ehrensäbels ist Privat-Angelegenheit, da die■ Sammlungen hierzu von den Zeitungen privat erfolgten. 9Iber- diesen Anlaß dürste die Regierung zur öffentlichen Ehrung Stössels^ wahrnehmen. —— • - ----------------- - .....'---- Telephonischer Kursbericht. 4% Oesterr. Goldrente . 4l/s% Oesterr. Silberrento 100.60 4°/q Griech. Monopol -Anl. 47,% äussere Argentiner Tendenz: fest. 100.10 105.10 64.10 63.35 131.00 50.70 45.50 4% Ungar. Goldrente 40/0 Italien. Rente . 41/, % Portugieser » 80/ Portugiesen. . . 1% C. Türken . . Türkenlose .... Reichsanleihe do. g Konsole . do. , . Hessen Oberhessen . 33.90 . 92.60 . 136 00 . 104.90 . 21380 . 194.20 . 142.50 . 158.80 . 165 70 . 139 10 . 17.50 . 194.50 . 256.00 . 240.75 . 210.40 3o/n Mexikaner tVo'7 Chinesen . . Electric. Seiackert , Nordd Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn , Lombarden . . . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . , . . Harpener . . . . Schatzscbeine . . . 3V2o/o 3Vn BV.o/o 3% W/o 37,% F nnkfnrt a. 12. Januar. . 101 95 . 89.90 . 101.95 . 90.10 . 100.20 . 99.70 . 101 60 Statt besonderer Anzeige Friedrich Roese Grossh. Univ.-Tanz- und Fechtlehrer Giessen (Weiden gasse 7), den 12. Januar 1905, Die Beerdigung findet Sonntag den 15. Januar, nachmittags 21/» Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Alter von 43 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Heute morgen 5 Uhr verschied nach längerem, mit grosser Geduld ertragenen Leiden mein unvergesslicher Gatte, unser treuer, für- sorgender Vater Die trauernden Hinterbliebenen: Julie Roese, geb. König, und Kinder Gießen, den 12. Januar 1905. 245 Die trauernden Hinterbliebenen: Adolf Baer und Geschwister. Fm Margarethe Baer Wwe. sagen wir hiermit Allen auf diesem Wege unseren tiefgefühlten, herzlichsten Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Ablebens unserer lieben Mutter, Großmutter und Urgroßmutter . . ' -________'_____■__2____________' -■ _____ Jagdverpachtung. Samstag den 4. Februar l. F., nachmittags 3 Uhr, soll die aus mehreren Abteilungen bestehende Feldjagd der Stadt Grünberg int hiesigen RathauSsaate auf 6 Jahre verpachtet werden. Grünberg, d. 11. Jan. 1905. Gr. Bürgermeisterei Grünberg. Zimnter. 242 Holz - Versteigerung im Licher Stadtwalde. Donnerstag den 19. Fannar sollen im Licher Stadtwalde, Distrikte Eisenkaute und Zappenau, versteigert werden: 696 rm Buchen-, 11,4 rin Eichen- tt. 5 im Wcichholz-Scheiter 247 „ „ 26 „ , „5 „ „ Knüppel 5300 Stck. „ 600 Stck. „ Wellen 219 rm „ 22 rm „ Stöcke. Der Anfang ist vormittags 10 Uhr. Die Zusammenkunft ist am Burkhardsseldener Weg. Bl,/i Holz-Versteigernng. 244 Gießen, den 11. Januar 1905. Danksagung. Für die uns so reichlich bewiesene Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Gatten und Vaters sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank. ■ y :W M xM’. M M ■ -E Montag den 16. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert: 24 Kiefern-Stämme, 16—34 Ctm. Durchm., 4—11 Mtr. Länge = 9,26 Fstm., 9 Fichten-Stämme, 14—22 Ctm. Durchm., 8—16 Mtr. Länge = 2,13 Fstm., 228 Fichten-Derbstangen = 14,77 Fstm., 160 Fichten-ReiSstangen = 4,73 Fstm., 329 Rm. Kiesern-Knnppel (hiervon sind 87 Rm. 3 Mtr. lang), 2110 Wellen Kiefern-Reisig, 560 Wellen Fichten-Reisig, 78 Rmtr. Nadel-Stöcke. 28 Haufen Kulturabraum. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr im Distrikt Sandkaute auf der Jägerschneise bei Stammholz Nr. 1. Großcn-Linden, den 9. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Großcn-Linden. Leun. 328 Jagdverpachtung. Dienstag den 7. Februar L Fs., vormitt. II1/? Uhr, wird im Hotel Trapp 511 Friedberg die Jagd in dem 368 Hektar großen Rockenberger — Oppershosener Markwalde auf eine weitere 12jährige Bestandzeit verpachtet. Nähere Auskunft erteilt der Unterzeichnete. [230 Friedberg, ben 7. Jan. 1905. Namens des Markvorstandcs.- Spieler, Großh. Forstmeister. K 83/04 ~ Donnerstag d. 16. Fcbr. 1905 nachmittags 3 Nhr wird auf bicfiqcm Ortsgericht der dem Karl Marx von Gießen zustehende Ameil bestehend in J0/Mtcl an Bx’/‘ Flur 10/194=3750 qm Acker nut Steinborn auf den Leih- gesterner Weg, , 12/16=4457 qm Acker im Röderrr öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 11. Januar 1905. Großh. OrtSgericvt Gießen. Gro«. ________ üiMiiiitillrrs.Aklfisißk Eabliau, Zander. Rotnmgcn Sl)on 66. 0197 Zigarette«. B71 B“/1 ioiort zu vermieten. 204 Näheres Krantfurterstrabe 24). im Ein im zu vermieten. 248 Otto Schmidt, Seltersweg 67 6 näheres parterre. txiuh, 9 Aion. alt, in Pflege zu " geben. Stemslr. 70, II.. |0179 Me an Rm. 46,6 Die Zusammenkunft ist des morgens 10 Uhr auf der 196 LouiS Beil. Schellfische 202 zu vermieten. Näheres Frankfurt er stratze 24). Rock. 241 58 103 60 m Acht. Klaswgeselle aus dauernd gesucht. 147 Schellfische 3 Zimmer in Eis 249 254 ZNg. Är. Dur KWWHGk vermieten ltcrld|iclicncs Offciir Stellen Ikvetnc 12 21 110 5300 137 ö-Zimmerwohuuug mit Bad ist in ^rantnirteriiraye 27 sogleich gesucht. Oss. unter Oie Expedition. 1 300 Grosses Ladenio^al geräumiges Ladenlokal Dienstag den 17. Januar 1905 Rm. Buchen-Scheitholz, 2,4 Rm. Fichten-, 9 Kiefern-Rundscheit, Rm. Buchen-, Elchen- und Nadel-Knüppel, Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisig, Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Visitenkarten liefert rasch und billigst Brühl’sche Univ^DruckereL oder Ausläufer. Armenamt. Kreisstraße von Hattenrod nach Lich, bei dem Hattenröder Pflanzgarten. Hattenrod, den 10. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Kiefern-Stämme — 32 cbm, Schnittholz, 30—46 cm stark, bis 8 m lang, Gießen, den 5. Januar 1905. Großherzoglicl c . .rg er meisteret Gießen. Mecum. Kirch-Göns, den 11. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Kirch-Göns. Nern. Zum 1. März zu kleiner tfarnnw und kleinem Geschäfte ein MlWu flW; dasselbe muß sich außer Hausarbeit auch einige Stunden deS Tages dem Geschäfte widmen. Off. iti. Lohnang. u. Nr. 0178 a. d. Exp. der Hand verkauft werden). Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sogen, alte Laubacher Straße kreuzt. Dienstag den 17. Januar, von vormittags 91/, Uhr an, in tien Distrikten Fuchsstrauch und Kolnhäaserkopl: Scheftholz: 153 Rm. Buchen, 2 Rm. Eichen; Knüppel: 196 Rm. Buchen, 205 Rm. Eichen, 6 Rm. Birken; Stöcke: 84 Rm. Buchen, 4 Rm. Eichen; Wellen: 3410 Buchen, 2200 Elchen, 750 Weichlaub- holz, 200 Nadelholz. — 2 Fichen - Schnittholz (46 und 53 fctm. Durchm.) — 3,09 Fstm.; 6 Buchen - Schnittholz <47 bis 71 Etm. Durchm.) — 13,40 Fstm.; 15 Fichten-Bauholz = 1,95 Fstm.; 138 Flchten-Derbstcmgen — 6,11 Fstm.; 742 FichtenReisstangen = 2,50 Fstm.; 121 Eichen-Grubenholz — 8,84 Fslm. (LSagnerholz, Pfostenholz usw.) Die Zusammenkunft ist bei der neuen Wegunlerführung an der Oberhessischen Eisenbahn im Fuchsstrauch.B10/1 Holz - Versteigerung im Hattenröder Gemeindewald. Es sollen versteigert werden in den Distrikten Kühunter, Bruch und Wallhecke Lärchen-Stamm — 0,65 cbm, 37 cm stark, Fichten-Derbstangen = 24 cbm, meist Sparren, Leithölzer, rm Kiefern-Rundscheit, Holz-Versteigerung in der Aürstlicheu Kö.rförsicrei 11 u 1;!?oI>,=ycrftcijvrung. Montag den 16. Januar werden im Distrikt Haide des Kirch-Gönser Gemeindewaldes versteigert: Bekanntmachnng. Die untemt 22. November 1904 angeordnete Sperre der Goethe st raße, zwischen Südanlage und der Wiejeck, wird hiermit ausgehoben. Gießen, den 11. Januar 1905. Großherzogin nii-v iamt Gießen. Ä' Herberg. Tabak Maimfaktnren F.J.Bnrrus Sauft Sniij i. L. — tttfafc-öoucourt — Schweiz. Uugeres MnslnOchkn per 1. Februar gesucht. ofin Plo-stra^e 12, Laden ° Kiefern-Stämme — 43 cbm, etwas Schnittholz, meist Bauholz, bis 29 cm stark, bis 17 m lang, Fichten-Stämme — 23,39 cbm, Bauholz, bis 15 lang, bis 26 cm stark, Aiestiner Zither Klub (WohltätigKeitsverei»). Sonntag den 15. Januar Ausflug mit Tanz Klein-Linden. Bernhardtshäuser Hof. 2 tieometergehilfen zu sofortigem (Eintritt gejucht. Offert, unter Vorlage der Zeugnisse sind emzureicheii an den Großh. Feldberemlgungsgeometer Maurer zu Büdingen.89 ictiH’Jnrhe ?n m-iluiitfen soeben frisch eingetroffen bei Angusi Wallenfels Marktplatz 15. Telephon 390. Faselstierstcisch 50 Pfg. [B11/1 Heute, TouucrStag abend emtreffenb: a*1/1 ii. Nttdsck-Wliaii per Psd. 30 Pfg. Schellfisch per Psd. 35 Pfg. tadellos frisch und blütenhell. Gebt. Berta Bahuhofstr. 27 Liudcupl. 12. mästet Schweine kolossal! Sämtliche Schweinezüchter,welche „Sni“ verwenden, bestätigen die vorzügliche Wirkung. Packet 50 Big. Philipp Schwager Wwe., ©itßeu 106 4-Zimmerw. m. Küche u. 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Gemeinde Freienjeen zustehende Wald- und Feldiagd bestehend in 198,2 ha Wald und 463,5 ha Feldgrundslucken unter den vor Beginn der Verpachtung bekannt gegebenen Bedingungen, in der Wohnung des Gastwirts Hosmann dahier aus weitere sechs Jahre verpachtet werden. daß sich das Stationsgebäude der Bahn Zaubach—Mucke bei dem hiesigen Ort, in dec Mitte des Jagdgebietes befindet. Freienseen, den 4. Januar 1905. 126 Großherzogliche Bürgermeisterei Freienseen. Löber. Nflrr Minium, Ttt ausgelernt hat und auch das Maschinenschreiben versteht, sucht Stellung. Off. u.Nr. 0141 g.d.Exp. Wir suchen Stellung iür einen 35jährigen Mann als Äelluer Heirat sucht sof. ig. Witwe, 70000 Jt Berni. Herren, w. a.o.Berm., ;ed. Häusl, u. solid.Eharakt.,erh.Nah.u. ,,Eintracht", Berlin N. 4. [al10/1 Pelz-Boa gesunden. Gegen Erstattung der Insertions-Kosten abzugeben Astenveg 48, III. i01“6 ■ Freundliche Einladunq - zur o Haupt-Konferenz der ovethclstschcn evaageitsch.n Oemetnlchutten am Som,tag, 15. 3«uuereä unter vir. 0181 111 Exped. d. Bl. Wuive mit einer Tochter sucht eine 3-Zimmerivohnung in der Älähe der katholischen Kirche. Off. unter Nr. 0183 an die Exp. d. Bl. 3—4-Zimmcrwohuung per 1. April von rupiaer Familie K 88/04 Donnerstag d. 16. Febr. 1905 nachmittags 3 Uhr wird aus hiesigem Ortsgericht der dem Karl Alarx von Gießen zusteheude Anteil bestehend in W/Mtel an ß1 /1 Flur 10/194=3750 qm Acker am Stemboril aus den Leih- gefterner Weg, 12,1l=4457 qm Acker im Rödern öffentlich meistbietend versteigert. egen, den 11. Januar 1905. Grossh. Ortsgericht Gießeu. __Gros._____________ K 85/04 Don .erStag d. 16. Febr. 1905 nachmittags 3 Jlljr wird ans hiesigem Ortsgericht der dem Karl Atarx von Gießen zustehende Anteil bestehend in 20/Mtel an B1*/1 Flur 10,194=3750 qm Acker am Stemborn aus den Leih- geftemer Weg, e 12/16=4457 qn Ack«v im ^Rodern Pftentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 11. Januar 1905. Grogh. Ortsgericht Gießen. Gros. Schön möbl.Zimm. an eMzelne Dame, Kaufmann oder Beamten zu vermiet. Bleichstr. 17, II. |Ü1IM Freimdl. möbl. Zimmer zu vermieten. Seltersiveg 12, II. 0158| Freimdl. möbl. Zimmer zu vermieten. Plockstraße 10,_LL1. ^Schöu möbl. Zimmer mit sep. Eingang m der Siähe des Bahnhofs per sofort zu vermiet. 0147 Wctzlarerwcg 39. 61J Möbll Zimmer sof. od. spät. zu vermiet. Bahnhofstraße 59. 0171| Schölt möbl. Wohn- und Schlafzimmer per sofort zu vermiet. Bismarckslrage 14, II. Zimmer, lilöbl. od. unmöbl. z. vermieten. Steinstr. 72, II. [014a Möbl. 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