ZsH $ii Ä4 N- beim ®te MrD ° 7'7- i : l“; ganzen Qe; * N°"h-r°ng°Q »’SS^ LL-ch 7 fein durch jein “M: gefabtbetfc T°s Urteil £ iguis, *Ä ?le6en,8.91oC Wt über das Qei.. um Erteilung der k> ltsbetrieb im Tie Stabtoerorbiv:' ll Rücksicht auf die ^den Bedenken nich!': sieben erklärte sich: ^such. Demzufolge It m sowohl in seiner nsS 1905, wie in feiner öf: ' Zu einem ablehm! Anwalt des Gefuchslcl! ite Rekurs blieb o; s die Konzession w des Heinrich Schnei' nm Gastwirtschasi! von Ermittelungen Hälfte ebJg$tc ____ aselwesen in der? r die Wahl der Zu emeinde GrM-Bus-i!- ijeltiertn bet ÄogeiS^ toler galten yi ??-. ö/cses Gesuch > Kreitz Gießen Wni' Mre einer Zuirru- galten dürfe. & 'V stung an den Prem;" er§ der Gemeinde, M heute die Besiellu ,ecks Abgabe eines 5 1 der Unfirfflttenflu^ stahl eine gW --- ftet. -Ln den ÄW übrige etubttrcntc w. Sollmcr aus stultgün ■ -arnig. n unter den Bergig ^ikneigung.^ in einem k «u nehmen. \oW, > SaWN, die W^' ■ÄCT «s** » yndw* ffXrs VÄgSti K» Kir "«16 i" lidsM" , Sä*®»: LHM sLF' Donnerstag 9. November 1905 155- Jahrgang Erstes Blatt. vezugHPretOr mvHalsich 7b PI-, otfrttl* inbrltd) Mk. 8.20; durch ^Ibbole- u. Zweigstellen inonatlidi 6o Pi.; durch diePost Mk.2.— viertel- ,äbrl. ausichl. Bestellg. Unnahme von Anzeigen -ür dre Iaqc8nummec i? vormUtagS 10 Uhr. ,eile-*preiS: lokal 13Pf» -uämärtS 20 Pig. >ern trooTtlid) füt oe.. poliL und allgem. Teil: P. Witiko: für , Stabt und Land^ unb ,®cnd)ts,aale: Ernst Heß; für den Anzeigenteil: HanS Deck. Sief General-Anzeiger v egs ausgemacht, daß ein Geschwader gerade acht Linienschiffe zählen müsse. Aus den jüngsten Kriegen, auf die man sich so gern berufe, werde von Geschwadern berichtet mit einer geringeren Zahl von Linienschiffen. Durch Verminderung der Zahl des Sollbestandes könnten die größeren Kosten gedeckt werden, welche das einzelne Schiff etwa- erfordere. Die „Fr. Deutsche Pr." nur ft aber auch die Frage auf, ob es überhaupt richtig sei, über das zunächst liegende Jahr hinaus einen Erwcnterungsplan für die Flotte gesetzlich festzulegen ,wie dies nach den ofsiziösen „Berl. N. Nachr." beabsichtigt werde. Admiral v. Hollmcmn habe stch stets entschieden dagegen erklärt, wegen der Veränderungen, die gerade für die Marine in verschiedener Richtung fortgesetzt Platz griffen. Die seinem Ausscheiden aus dem Dienst folgenden JÄ>re hätten die Richtigkeit seines Urteils alsbald auch praktisch dargetan. Die gesetzliche Festlegung des Schiffbauplanes für eine Reihe von Jahren sei ja auch erfolgt nicht aus Gründen, welche die Marine bedingte, sondern aus Mißtrauen gegen den Reichstag und dessen Be- lvilligungsrecht. Gegenwärtig sei schon durch das Flotten- acsetz von 1900 für die nächsten vier Jahre der Dau von acht neuen Linienschiffen festgelegt, von denen je zwei m jedem Jahre in Angriff genommen werden sollten. Bei einer Beschleunigung dieses Baues würde man nach wenigen Jahren auch wieder wie bisher auf die „alten Kasten" hm- hinweisen, die den inzwischen stattgehabten werteren Fort- MrMen im Scl)iffsbauwesen nicht gefolgt seren. Schlechthin ablehnend wird fid) allerdings der deutsche Reichstag nach Lage der Dinge der neuen Flottenvorlage gegenüber nrcht verhalten können und wollen. Bezeiäprend ist in dieser Beziehung, daß in der Novembcr- nummer der „Sozialist. Monatsh." in einem Artikel über die Absichten Englands und die deutsche Sozialdemokratie sogar der frühere Reichstagsabg., „Genosse" Rich. Ealwer im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Flottenvermehruny u. a. folgendes schreibt: Es ist grundverlehrt. jefct so zu tun, als ob die deutsche Politik, mnneutlich die Schasftmg einer b utschen Kriegsmarine, England gewissermaßen zu seiner Haltung provoziert habe. Man kann al5 Parteimaun sehr wohl aus einem die deutsche Flotten Politik ablehenden Standpunkt stehen, aber dann beschränke man seine ablehnende Haltung nicht auf sein eigenes Land, sonden: auch bns seinen guten Nachbar, der uns Deutschen erst gezeigt hat, daß der Besitz einer starken Kriegsflotte für die heutigen Entscheidungen in den Fragen der Weltvolitik etwa ebensoviel wert ist, wie der Besitz einer mit starker Goldbasis ausgerüsteten Zentralbank für die Geltung auf dem internationalen Geldmarkt. Cbcr will jemand etwa im Ernst behaupten, Englands Feindschaft gegen Deutschland wär- nicht trift nben, wenn Deutschland keine Flotte besäße? Grit, von diesem kleinbürgerlichen Standpunkte aus mochte m'*n Politik treiben in Zeiten, wo Deutsch- l.md noch wenig in die Weltmarktwirtschast verstrickt war, aber heute, wo Deu'-schlarrd wirtsclvftlich England und den Vereinigten Staaten ebenbürtig zur Seite steht, und nicht umbin kann, zu allen Fragen der Weltpolitik im Interesse seiner Industrie Stellung zu nehmen, da kann man wohl die Flottenpolitik sämt sicher modernen Industriestaaten aufs scbärsile verairteilen, aber man kann dem eigenen Lande nicht j n m u (e n eine Ausnahmestellung ein-unebm'm, die recht verhängnisvoll werden Tonnte. So wie die realen Berhältnisie heute liegen, hänat daS Ansehen eines Staates im Auslande von seiner Schlagfertigkeit zu Wasser und zu Lande ab. Der japanrsch-rrlfsisck^ Krieg ist dafür eine eindringlrche Lehre. Tas sozialdemokratische Zentralor'-'an, der „Vorwärts", ist über die neueste Auslassung Calwers äußerst unzufticden. Sie wiederhole „wortgetreu die Argumentation der bürgerlichen Militär- und Wasserpatrioten", wenn Ealwer auch, wiederum wie üblich, die Schlußfolgerungen aus dieser Beweisführung zu ziehen unterlasse. Glücklicherweise steht Ealwer nicht als Redaktionsmilglied des „Vorwärts" unter der Fuchtel des Parteivorstandes. Es würde ihm sonst wohl ergehen wie den sechs „geflogenen" Vorwärtsredakteuren. Im übrigen ft'chrt Ealwer rm ivciteren Verlauf seiner Darlegungen aus, die Kapitalisten und ihre Vertreter hätten allein die Kosten tür die Wehrkraft aufzubringen, weil sie lediglich ihnen zugute kornme. Tas geht zu weit. Wenn die Schaffung und Erhaltung einer angemessenen Flotte sich als eine Notwendigkeit int Interesse unserer Industrie erweist, wie Ealwer zugibt, so sind doch auch die Arbeiter dabei interessiert. Richtig und ganz selbstverständlich ist aber, daß für die Kostendeckung die leistungsfähigen Schultern unter Schonung der Arbeiterkreise in "erster Linie hercmzuzieben sind. Tabakbau in Deulschkaud. Mit Rücksicht auf die drohende Erhöhung der Tabaksteuer ist ein Blick auf die Tabakbau- und Tabak- ernteverhältnissc nicht uninteressant. Tie Zahl der Tabakpflanzer ist nach der neuesten Statistik vom Jahre 1904 gegenüber dem Jahre 1903 nur unbedeutend gestiegen, nämlich von 105991 auf 106 703, also um 0,6 Proz. Merkwürdig ist aber, daß die Zunahme fast ausschließlich auf die Provinz Ostpreußen entfällt, wo die Zahl der Pflanzer von 26172 auf 30 256 gestiegen ist. Unbedeutende Zunahmen zeigten sich sonst nur in der Provinz Hannover und in Elsaß-Lothringen. In Schleswig-Holstein, Westfalen, Kgr. Sachsen, Württemberg, Mecklenburg, Thüringen, Anhalt blieben die Zahlen sich ungefähr gleich. Ueberall sonst ist ein mehr ober weniger bedeutender Rückgan g in der Zahl der Pflanzer ein getreten. Verhältnismäßig am höchsten war der Rückgang in Braunschweig (fast Vs), dann mit je Vs in Hessen-Nassau unb Posen, mit fast ein Zehntel in Pommern und Prov. Sachsen. In Baden, wo fast ein Drittel sämtlicher deutscher Tabakpflanzer wohnt, betrug der Rückgang auch fast 5 Proz. In Ostpreußen, dem Lande des Großgrundbefftzes, hatten 98,7 Proz. aller Pflanzer Flächen von über 10 Ar, 95 Proz. solche von über 5 Ar bepflanzt. Wenn auch die Zahl oer Tabakpflanzer int Jahre 1904 im ganzen noch etwas gestiegen ist, so ist aber doch die Flächengröße der mit Tabak bepflanzten Grundstücke um 66 899 Ar. d. h. um 4,2 Proz. herab- gegangen; sie beträgt letzt 1588 2&4 Hektar. Eine Zunahme weisen mit der Zal l der Pflanzer nur Ostpreußen und Hannover, unter gleichzeitiger Verminderung der Zahl der Pflanzer nur Westpreußen, Schlesien unb Anhalt auf. Eine Abnahme der Fläche bei Zunahme der Zahl der Pflanzer nur Flächen unter 1 Ar mit Tabak bepflanzt. Im ganzen Königreich Preunen war dies bei 71 Proz. der Fall ,während die cntspreckMde Zahl beim Rerck im ganzen ausschließlich Luxemburg sich nur auf 37 Proz. beziffert. In Baden, dem Lande des stärfft parzellterten Kleinbesitzes, haben umgekehrt 68 Proz. der Manzer Flächen von über 10 Ar, 98 Proz. solche von über 5 Ar bepflanzt. Ten niedersten Ernteertrag an Menge wetst Schlesien auf mit 1025 Kilogramm auf 1 Hektar, den höchsten merkwürdigerweise nicht Süddeutschland, sondern die Provinz Westpreußen mit 3243 Klgr., während Baden nur 2361 Klgr lieferte. Baden wird sonst nur noch übertroffen von Elsast-Lothringen, Schleswig-Holstein, Hessen- Nassau unb Westfalen. Ten höchsten Preis nnt 99,45 Mk. für ben Doppel- Zentner erzielte Rheinpreußen, ihm folgte Schleswig-Holstein mit 95,24 Mk., Baden mit 80,42 Mk. wird außerdem nock) übertroffen von Westfalen, Hessen und Ostpreußen. Ter Gesamtwert der Tabakernte wurde im Deutschen Reick;e im Jahre 1904 auf 26 624 416 Mk. geschätzt, b. h. um 677 201 Mk. niedriger als im Jahre 1903. Auf Baden entfallen von dieser Summe 45,2 Proz. gegen nicht ganz 40 Proz. der nnt Tabak bebauten Fläche und und etwas über 30 Proz. der Pflanzer. Während der Wert der Saba lernte im Reich m ganzen abgenommen hat, hat er in Baden trotz Abnahme der Fläche um 909 571 Mk., b h. um 8 Proz. zugenommen, eine Zunahme, die alle» dings dem Verhältnis nach von Ost- und Westpreußen erheblich übertroffen wird, absolut betrachtet aber über die dortige Zunahme (45518 bezw. 350000 Mk.) doch bedeutend hinausgcht. In weitaus den meisten Staaten hat der Gesamtwert der Tabakernte gegenüber 1903 stark abgenommen. >Nachdruck verboten. politische Tagesschau. Bcrsenpanik. R. Berlin, 8. November. An der Börse ging eS heute hoch her. Eine derartige Verkaufsbewegunq, namentlich auf dem Markte der Bergwerks- unb Hüttenpapiere, ist lange nicht bagewesen. Weite Kreise haben sich offenbar zu stark engagiert, und wie auf Verabredung wurde heute das Material in Masten an den Markt gebracht. Gegen den Börsenschluß hin nahm die Verkaufsbewegung panikartigen Charakter an, obgleich von den auswärtigen Börsen feste Tendenz gemeldet wurde. Charakteristisch ist, daß man die nervöse Stimmung zu begründen suchte mit den abenteuerlich st en politischen Gerüchten. So sollte Graf Witte vergiftet, der Italien i^e Konsul in Odessa ermordet, Rouviev gestürzt sein u. s. w. Kurz, die Kauflust sah sich immer) wieder zurückgeschreckt, und so ist denn an der heutigen Börse, viel Geld verloren worden. Mit einer Wiederholung, der Panik muß in diesen unruhigen Zeiten und bei der ge-I ringen Widerstandskraft der Börse natürlich gerechnet roerbetuj Deshalb ist die Mahnung an daS Privatpublikum am Platze, sich in spekulativen Engagements Beschränkung, aufzuerlegen. Al8 guter Franzose. Der zum Generalgouoerneur vonMadagaSkar! beförderte bisherige sozialistische Deputierte Augagneur hat dein unvermeidlichen Interviewer erklärt, daß er im fernen Afrika nicht die sozialistischen Grundsätze anwenden, sondern ,a(§ guter Franzose" regieren wolle. Tie Bürger der Stadt Lyon, über deren Interessen Augagneur als Maire wachte, werden durch diese Erklärung zur Heiterkeit gestimmt werden, denn sie wissen, daß der neue koloniale Verwaltungschef von überseeischen Dingen nicht daS mindeste versteht. Lediglich parteitaktische Erwägungen ließen Rouvier diese Wahl treffen. Er will sich bet seinen sozialistischen Gegnern in Gunst setzen. Der.Kreuzztg." wird zudem aus Paris geschrieben, daß die Familie Augagneur an den Minen auf Madagaskar interessiert ist. Der neugebackene Gouverneur wird also wohl als guter Franzose nach Kräften in die Familientasche hineinwirtschaften, und wenn er nebenbei — er ist Arzt von Beruf — die Bekämpfung der Pest anstrebt, dann kann Frankreich, seiner wichtigsten Kolonie wegen beruhigt sein, zumal Augagneur Sparsamkeit in der Verwaltung versprochen hat. KUPFERBER6 herauSgeftellt, daß die ganze Denunziation durchaus g rund- l o 9 war. Der Professor hatte lediglich den Vater des Schülers schriftlich aufgcfordert, die durchaus ungeeignete Aeußerung über - ihn durch eine Mittelsperson zurückzunehmen. Von einer Forderung war keine Rede. Die Untersuchung gegen den Professor ist eingestellt worden. Deutsches Reich« Berlin, 8, Non. Der König von Spanien besichttgte heute vormittag die Sammlungen des Zeughauses. Um 12 Uh-r sand im Schlosse F-rühstückstafel statt. Um 1 Uhr begaben sich der Kaiser und der König im Automobil nack dem Truppenübungsplatz Töbcritz. Um 2 Uhr nachmittags hatten sich am Denkmal auf dem 5)asenheidenberge zur Parforcej agd über 200 Herren und 9 Damen versammelt Tie Jagd sog sich bis zum Finkenbergc, wo der Keiler a vue kam und von den Hunden gedeckt wurde. Der- König war einer der ersten beim Hallali. Leutnant Graf Einsiedel vom 1. Gardedragonerregiment hob aus. Ter Kaiser erteilte den Fang und verteilte 201 Brüche an die Teilnehmer an dcr Jagd. Ter Kaiser und der König begaben sich im Automobil nach dem Neuen Palais. Der König nahm dort in den roten Kammern Wohnung. Von 4.30 Uhr ab stattete der König Besuche beim Kronprinzen, dem Prinzen Friedrich Leopold nstv. ab. Im Anschluß 'an die Parforcejagd fand heute abend Tafel statt, bei der der Kdiser dem König von Spanien und der Kaiserin gegenüberfaß. Der Kaiser verlieh dem König die Kette zum Schwarzen Ädlerorden, dem spanischen Minister des Aeußeren Gullon das Großkreuz des roten Adler- ordens. Ter König von Spanien verlieh den Staatssekretären v. Tirpitz und Frhr. v. Richthofen und dem Minister des Innern v. Bethmann-Hollweg das Großkreuz des Ordens Karls des Tritten, dem Kriegsminister v. Einem das Großkreuz des Militärverdienstordens. Kassel, 8. Nov. In einer öffentlichen Versammlung der Tabakarbciter und Arbeiterinnen wurde eine Protestresolution gegen die geplante neue Tabaksteuer angenommen. Man wählte eine Kommission, die sich mit allen Jntev- «ssenten hiesiger Gegend in Verbindung setzen und demnächst eine neue Versammlung einberufen soU. — Die Handwerkskammer nahm einen Antrag an, wonach der Reichskanzler um Mitteilung darüber ersucht wird, ob und welche zwingenden Gründe ihn zu einer Anregung, den Fleischvertriebdurch die Stadtverwaltungen in die Hand nehmen zu lassen, veranlaßt hätten. Es dürfte, wie es in der Resolution heißt, j eg l ich er Beweis dafür fehlen, daß die jetzt bestehende Fleischteuerung durch den handwerksmäßigen Vertrieb herv orgerufen worden sei. In der erwähnten Aeußerung des obersten Reichsbeamten liege ohne Zweifel die Ausschaltung der selbständigen Fleischerbettiebe und ihre Ver- Lbschiedung zum Proletariat. Karlsruhe, 8. Nov. Heute fanden die Wahlen zur ersten Kammer des badischen Landtages statt. Es wurden gewühlt 8 Vertreter des grundherrlichen Adels, 3 Vertreter der Handelskammern, 2 Vertteter des Landwirtschaftsrates, je ein Vertreter der mittleren Städte Badens, der Kbeisausschüpe uni) der Handwerkskammern. Die Städte der Städteordnung sind durch Oberbürgermeister Tr. Winterer in Freiburg und Oberbürgermeister Beck in Mannheim vertreten. Die Universität Freiburg wählte Hofrat Robert Ruemelin, die Technische Hochschule in Karlsruhe Geh. Hofrat Bunte. Die Wahl der Universität Heidelberg verlief ergebnislos. M ü n ch e n , 8. Nov. Kammer. Zur Beratung stehen die Wahlgesetzanträge der Adag. Daller (Ztr.1 und Andreae tliberal). Alle Parteien wünschen die Reform des Wahlgesetzes. Das Zentrum hält an der relativen Mehrheit und der gesetzlichen Wahlkreiseinteilung fest. Die Regierung ,fst mft hem ZentrumSantrage einverstanden. Die Liberalen verlangen vor allem absolute Mehrheit. Die Freie Vereinigung und die Sozialdemokraten halten daran fest, daß an diesen Gegensätzen zwischen Zentrum und Liberalen die ganze Reform nicht scheitern dürfe. Die Kammer lehnte, die liberalen Anträge auf Einführung der absoluten Mehrheit in das Landtagswahlgesetz gegen die Stimmen der Liberalen, Bnnernbündler und Sozialdemokraten ab intb beschloß die Einführung der relativen Mehrheit gegen die Stimmen der Bauernbündler und Liberalen . München, 8. Nov. Im Finanzausschuß der Abgeordnetenkammer, erklärte der Justizminister, daß zur Rechtsprechung als Schöffen und Geschworene auch Arbeiter herangezogen werden sollen. Der Justizminister erklärte sich für die Schöffcn- gerichte. Ausland. Paris, 8. Nov. Der Abg. Marttn hat einen Gesetzentwurf eingebracht bete. Einführung der Ehescheidung bei gegenseitigem Einverständnis. Jedenfalls dürfte aber diese Bestimmung mit verschiedenen Vorbehalten umgeben werden. W ien, 8. Nov. In der Provinz dauern die Wahlrechts- Demonstrationen fort. In Krakau kam es zu Tumulten, wobei zwei Polizeibeamte durch Schläge auf den Kvps ziemlich schwer verletzt wurden.___________________ Ans Stadl und Land. Gießen, 9. November 1905. In Audienz empfangen wurden gestern von S. K. H. dem Großherzog Oberstleutnant z. D. Mootz, Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg, und Dekan Orth von Nieder-Wöllstadt. ” Der neue Gießener Landrichter. S. K. H. der Großherzog haben den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach Gustav Brüel zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen mit Wirkung vom 1. Dezember ernannt. (Herr B. wird der Nachfolger des zum Landgerichtsdirektor ernannten Herrn Prätorius.) ’* Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog haben dem Kreißdiener bei dem Kreisamt Büdingen, Joseph Seppelt, die Silberne Medaille des LudewigS-OrdenS verliehen. •• Erledigte Lehrerstellen. Die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende I. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Jügesheim. Dem Kreisrat zu Offenbach, sowie dem katholischen Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Jügesheiln steht das Prasentationsrecht zu ihr zu. Die Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu ErbeS-BüdeSheim, Kreis Alzey. Mit der Stelle ist Organistendienst verbimden. •• Kunstverein. Die Gemälde - Ausstellung bleibt wegen teilweisem Wechsel der Gemälde am Freitag geschloffen. Es gelangen u. a. zwei Koloffalgemälde von E. Daelen- Düffeldorf: ,Prost, Döchterchen*, und „EvaS Steile', zur Ausstellung; auch wird die zur Zeit ausgestellte Kollektion H. R a t h-Berlin durch zehn weitere Bilder vervollständigt. ftf Lich, 7. Nov. Heute mittag wurde die landwirtschaftliche Winterschule eröffnet. Im Saale des Hotels zum holländischen Hofe" hatte sich ci"e stattliche Zahl geladener (Stifte, die Schüler der neuen Anstalt und deren Väter eingesunden. Provinzialdirektor Geheimerat Tr. B r e i d e r t gab einen kurzen Ueberblick über die Entstehungsgeschichte der Schule. Er gab seiner Freude Ausdruck, daß es endlich gelungen sei, die dem Kreise so notwendige Lehranstalt zu gründen, dankte der Großh. Regierung, daß sie den Plan gefördert habe, dem Land- wirtscl^rftlichen Verein und der Kreis Vertretung für die Bereitstellung der Mittel und der Stadt Lich für ihr bereitwilliges Entgegcntoinmen. Ein Hoch auf den Landesherrn schloß die Ansprache. Im Namen der Stadt begrüßte Beigeordneter Türmer die Versammlung. Er dankte der Regierung dafür, daß man Lich zum Sitze der Anstalt ausersehen habe, versprach jede nur mögliche Unterstützung und wünschte der jungen Anstalt ein kräftiges v-ivat, crcseat, floreat. — Der Leiter der landwirtschaftl. Schule, Oekono- mierat Wei tzel, sprach sodann über die Entwicklung der landwirtschaftl. Schulen in Hessen und legte der Versammlung Ziele und Wege des Unterrichts dar. Geheimerat Braun aus Darmstadt überbrachte darauf die Glückwünsche der Regierung, die er darin zusamnrenfaßte, daß die Anstalt der Stadt Lich und der Landwirtschaft des ganzen Kreises zum Segen gereichen möge. Im Anschlüsse daran hielten Professor Giseviu s-Gießen, Oekonomierat Schienke, Direktor Dr. v. Peter und der Leiter der Wetzlarer Ackerbauschule Ansprachen. Dann führte Oekonomierat Weitzel seine zukünttigen Schüler nach den Schubräumen. Diese liegen im 2. Erschösse des Rathauses. Sie bestehen aus einem hinreichend großen und Hellen Schub- saal und zwei Zimmern, die als Geschäftszimmer des Schulleiters und zur Unterbringung der Bibliothek und der Lehrmittel dienen. Fröhliche Geselligkeit hielt dann die Gesellschaft im Holl. Hofe nach lange beisammen. Dechant Klingelhöffer hielt noch eine Ättisprache, in der er die Wichtigkeit des Erziehungswertes betonte und die er in ein Hoch auf I. Kgl. Hoheit die Großherzogin ausklingen ließ. — Morgen früh wird der Unterricht, der von 16 Schülern aus dem Kreise^ Gießen besucht werden wird, beginnen. Möge er die Früchte zeittqen, die man von ihm erwartet. §§ Aus dem Ohmtal, 8. Nov. Die Preise für die fetten Schweine haben jetzt eine Höhe erreicht, wie cs seit einem Menschenalter nicht der Fall gewesen. Man bezahlt seitens der Händler jetzt 56 Pfg. für das Pfund Lebendgewicht. Die Metzger auf dem Lande sind abermals mit den F l eis ch p rei se n aufgeschlagen, das Pfund Schweinefleisch kostet jetzt hier 80 Pfg. Das ist für uns ein respektabler Preis, wenn man erwägt, daß auf dem Lande fast alle Spesen, wie Fracht, Zwischenhandel, SchlachthvuS u. a., in Wegfall kommen. Auch das Rindfleisch ist auf 75 Pfg. gestiegen. Eine gleiche Verteuerung hat daS Gänsefleisch erfahren. Seither bezahlten die Händler für daS Pfund 50 bis 55 Pfg., jetzt 70 Pfg.________________________________________________ Zweite Liste der Spender des neuen Stadttheaters. Gießen, den 9. November. Die früher veröffentlichte Liste umfaßte die Namen von 443 Spendern, die folgende zweite setzt die Reihe bis 532 fort. Das Komitee hat sich nicht getäuscht, als es in der Annahme, daß noch Viele gern eine Spende machen würden, vor einigen Wochen eine größere Zahl von Zeichnungsscheinen versandte, denn eS sind von diesen schon eine große Zahl mit der Zusage von Spenden an das Komitee zurück- gelangt. DaS Komitee möchte aber bei dieser Gelegenheit die Bitte aussprechen, daß alle diejenigen, welche den ihnen zugeschickten Zeichnungsschein noch in Besitz haben, ihn recht bald ausfüllen und an die Adresse deS Schriftführer? senden möchten. Es macht nochmals darauf aufmerksam, daß große Beiträge zwar erwünscht sind, daß sich aber Niemand, der nicht in der Lage ist, einen größeren Beitrag zu zeichnen, deshalb ganz von der Zeichnung auszuschließen braucht. Auch kleine Beiträge sind sehr willkommen. Alker, Dr., Arzt. Altoater, Bautechniker. Ahbach, Bildhauer. Bar, Gebr., Kaufleute. Benz, Restaurateur. Bernhardt, Schuh- machermeister. Cäsar, Dr., Apotheker. Christophersen, Jnstallationsaescha'ft. Dittmar, Pros., Oberlehrer. Egly, Fabrikant. Faber, Spenglermeister, Stadtverordneter. Forbach, Bäckermeister. , Frensdorf, Kaufmann. Frensdorf, Pferdehändler. Frey, Val., Bäckerineister. Fuhr, L. Kaufmann. Goebel, Rnd., Kaufmann. Goldenberg u. Mareus, Großhandlung. Groß, Maler- und Weißbindermeister. Haggenmüller, Lehrer. Handrich, Schneidermeister. Haupt, Dr., Sanitätsrat. Hebstreit, Bierverleqer. Heil, Karl, Prokurist. Heilbronner, Kaufmann. Hellwig, Landgerichtsrat. Herbert, Schuhmachermeister. Hochstätter, M., Kattsmann. Hof-Wenzel, Rentnerin. Holterhoff-Kaußnann. Homberqer, Gustav, Kaufmann. Jaeob, Hermann, Viehhandlung. Jung, Eisenhandlnng. Jung, Jakob, Prokurist. Kämmerer, Ludwig, Rentner. Kann, Weinhandlung. Kasver, Wachtmeister. Kinkel, Kaufmann. Kipper, Dr., Arzt. Klein, Dr., Arzt. Kleritz, Frau, Dr., Wtw. Roch, Buchhändler. König, Professor. Kramer, Hauptmann a D. Kröll, L., Eisenhändker. Kullmann, Landgerichtsrat i. P. Lahr, Phil., Rentner. Leib, Lehrer. Leib, Ludm., Lackirer- meister. Levy, Lehrer. Löber, Wilhelm, Bäckermeister. Loos, Kaufmann, Stadtverordneter. Lotz, Frau Emil, Witwe. Loh, Georg, Kohlenhändler. Loh, Frau Ernst, Witwe. May, Prokurist. Mittermaier, Professor. Mobl, Wilh., Prokurist. Müncheberg, Dr., Privatdozent. Möser, Müller. Müller, Val., Lehrer. Mulch, Lehrer. Noll, Ed., Bäckermeister. Pascoe, Direktor. Plank, Gerbermeister. PrätoriuS, Landgerichtsdirektor. Ringel u. Walther, Baumaterialienhandlung. Roese, Dr., Oberlehrer i. P. Roth II., Weinhandlung. Sack, Ed. II., Holzhandlung. Sack, Karl IL, Metzgermeister. Schaumberqer, Kaufmann. Schmidt, Wilh., Mechaniker. Schmidt, Katt, Lehrer. Schmidt, Hermann, Lehrer. Schmincke, Gg., Prokurist. Schwan, Carl, Wwe. Schwan, sen., Rentner. Seipp, Wilhelm II., Holzhandlung. Selbst u. Schußler, Eisenhandlnng. Sommerlab, Professor, Oberlehrer. Spitz, Lehrer. Steinhäuser Raufmann. Stückrath, Möbelhändler. Wallenfels, Frau L., Wwe. Weigel, Schreinermeister. Wiß- mann, Baurat. Zimmer, Fran Lina, Wwe. Die neuesten Eisenbahnunfälle. „W. T. B." meldet aus Warburg, 8. November, amtlich: Gestern stieß bei Beverungen ein Eilgüterzug auf einen Arbeiter- u g. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Material- chaden ift erheblich. Der Unfall soll dadurch entstanden sein, daß der Eilgüterzug das Haltesignal nicht bemerkte. — In -L-wine munde wurde auf dein Bahnhofe der Arbeiter Müller von einem Rangierzuge überfahren und so chwer verletzt, daß er bald daraus starb. — Der Schnell- jitg 13 von Rheine — Osnabrück nach Hannover fuhr inweit der Station Seelze bei dichtem Nebel in eme Schaf- Kerbe, tötete den Schäfer, dessen zwei Hunde und acht c ~co^U ^fiirt wurde der Oberschaffner Julius Witt auf dem Bahngof mit abgefahrenem Kopse aufgefunden. Die näheren Umstände des Vorfalles sind unbekannt. * Kleine Tageschronik. Eine Hamburger Exportsiry* wurde durch Unters ch la au ng ihres in Barzelona at> lässigen Vertreters namciiS Dillmann um 220 000 Mk. geschädiq- Tillmann ist gebürtig aus Rheinfelden in der Schweiz. Er ist (et dein 18. Oktober flüchtig. Es fehlt jede Spur von ihm. — tzft Teifun richtete in I a p a n V e r h e e r u n g e n an, die sich übe- ein weites Gebiet erstrecken. Auf Oshima und den benachbarte-, Inseln wurden zwei Gebäude zetttört. Ein Dampfer ist gescheiter: Verluste an Menschen sind bisher nicht gemeldet morden. Ärbeitertieivcgurig. M ü n st e r b. Dieburg, 6. 9iüD. Angesichts der fortgesetzter Steigerung fast: sämtlicher Lebensmittelpreise haben die hiesiger Holzmacher, dem Beispiel in anderen Gemeinden folgend, eine Erhöhung der H olz m a cherl ö hn e vom Gemeind^ rate gefordert. Für Festhol? verlangen dieselben statt 1.40 M!. pro Raummeter fortan 2 Mk., bei Grubenholz statt 1.60 Ms 2.20 Mk. und für Wellen statt 2.80 3 Mk. vro Hundert. Die meindevettretung findet diese F-orderungen als zu hoch, doch hofft man, daß ein Holzmacherstreik vermieden wird. (D. Z.) Rotterdam, 8. Nov. Der Aus st and der Getreide« messer und Wäger bauert an. Tie Arbeit mit zwei Kvrnelevo» toren wird fortgesetzt. Acht Schisse entladen ohne zu toägai; auf den anderen Schiffen rühr die Arbeit. Etwa 80 Schisst mit Getreide werden in der nächsten Zeit erwartet. — Tie Ge» nossenschaft der Getteidehändler ernannte ein Komitee von brä Mitgliedern, um zwischen Arbeitgebern und Arbeitern zu ver» Mitteln. Die Genossenschaft^ der Hafenarbeiter verboten ihren Mitgliedern, Schiffsladungen zu löschen, wenn nicht vorher ein Abwiegen des Getreides ftattgehniben hätte. Vom Eisenbahner streik in Oesterreich. Die Ser» Handlungen zwischen dem Eisenbahnministerium uud der in Cb» ftruTtion befindlichen Eisenbahnbedicnsteten wurden formell vcr» tagt. Die Lage hat sich verschärft. Zur Zeit sind etto 10 000 Bedien st etc der Staatsbahnen in passiver Rcsiftein. Die Staatseisenbahnverwaltung erließ eine Kundmachung, nach welcher die Eüterau strähnten bei allen Stationen der staats bahn in Böhmen acht Tage eingestellt sind. Auch die Lolo» motivführer aller Bahnen in Böhmen beschlossen, sich bei Passiven Resistenz a n z u schl i e ß e n. Die Vertrauensmänner ber Eisenbahner erhielten Zuschriften von zahlreichen Eisen« bahnbe amten, in denen diese sich bereit erklärten, mit den Arbeitern solidarisch vorzugehen. Die Bewegung wurde I den Stationen Bischofshofen, Land und Salzburg mitgeteitt. In I Innsbruck und Bodenbach haben alle Bahnangestellten I die passive Resistenz begonnen. Auch schloffen fidi der Obstruktion die Arbeiter der Station Aussig und der Staatsbahngeselb I schäft von der Böhmischen Nordbahn ber Bewegung an. Eine Anzahl industrieller Betriebe ift infolge Kvhlenmangels I gezwungen, den Betrieb cinzuschränken oder e in zuftell en, da die Störung des Eisenbahnverkehrs in den Kohlenrevieren empfunden wird. Viele Stationen sind durch massenhafte An« Häufung der Waggons vvllftändig verstopft. Kcrichtslaat. Gotha, 8. Nov. In der Ehescheidungs-Ange« legenheit des Prinzen Philipp von Koburg Hot die Prinzessin Luise durch Dr. Zeiß in Jena gegen das am 30. Oktober vom Landgericht in Gotha gefällte Urteil bett, die Zuständigkeit des Landgettchts in Gotha Berufung beim Oberlandesgerichi anmelden lassen. Vertreter der Prinzessin ist Rechtsanwalt Dr^. Hamnming-Jena. Leipzig, 8. Nov. Am 18. November kommen zlvei Landesverratsprozesse vor dem Reichsgettcbt zur Verband» lung. Der eine richtet sich gegen den Studenten Pav- ltowski, der wegen Spionage angeklagt ist, der andere gegen eine Frauensperson, deren Personalien geheim gehalten werden. Auch die Verhandlungen sind geheim. Wien, 8. Nov. In dem Betrugsprozesse gegen Otto Taussig, ber angeklagt war, seine Brüder durch'Eintragung eachierter Forderungen in die Bücher der Firma actäustbt i/rrh die Geldbeträge zu eigenen Ztveckcn verwendet zu bähen, 6c iahten sechs Geschworene die Frage aut Betrug, während fccB te verneinten. Hierauf tvurde Taussig freigesprochen. Kandet und MerKelir. MotKswirjstssafj. Die Rückflüsse bei der Reichsbank sind bisher keineswegs bedeutend. Es erfolgten weitere kleine Golbausgängc, jedoch ausschließlich nach dein Inland. DieWarschanerKornnrerz-°Bank und die Warschauer Tiskonlobauk sind an der Berliner Bötte eingeführt, aber cs sind schon seit längerer Zeit keine Notienrngcn mehr zustande gefonv-nen. Die Warschauer Banken leiden ganz besonders unter den kritischen Verhältnissen in Rußland. Die geaenwättigen VernwgenSveeluste mb in Rußland und besonders in Polen ganz enorm. Revolution spielen ist eben nicht nur eilte fthr gefährliche sondern auch eine ehr teure Sache. Daß die russischen Bankwerte unter solchen Verhältnissen zurückgeben müssen ist leicht begreiflich. Bedauerlich ist nur, daß ganz beträchtliche Posten dieser Titres sich in dentschm Dänben befinden. B a n k a n g l i ed eru n g. Das zwischen der D a r m ft ä b t e t Bank und der Bankfirma Hermann A r n h o I d und Co. in Halle a. b. S. bestehende Kommanbitverhältnis wird infolge frenndschaftlichen Ueberentkommens mit dem persönlich hastenden Gesellschafter, ab 1. Januar 1906 gelöst und die Kommanbite m eine Filiale ber Darmstädter Bank umgeroanbelt werben. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Freitag den 10. November, nachmittags 5l/,U6v, im Konfirntandensaale ber Lnkasgenteinbe, Liebigstraße 56: Pettamntlnng der konfirmierten Mädchen. Pfarrer E n l e r. Israelitische Religionsgesellschaft, ftotfesbienfl. Sabbathfeier am 11. November 1905: Freitag abend 4.20 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 5.35 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7.00, abends 4.30 Uhr. Israelitische Religionsgemeindc. Holtesdtenll in der Synagoge (Südankage). Samstag, den 11. November 1905. Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9.00 Nhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 5.35 Uhr. - - ■ —i». „Kupferberg Gold" (Mainz) zeichnet sich durch seine hervor» ragenden Eigenschaften, vorzüg» lichen Geschmack, leichte Art und grohe Bekömmlichkeit aus, und muh deshalb unter den ver> schiedenen5ectmarken als unübertroffen angesehen werden. m16/» MB l^?555^ i W^esjchtZ b U^'se Mderen fiu“en die «g Wrlöbne^- L K' ^en^u^tib Mk.vwL,L^r Jungen N M L LH Mnte ein 6» - Ti: kLK§^ ViAE LySö Isj.uu ^dlreichen Ejss. Bl'ti W lieber ObfS ^taatsbahnge> ^.EMg mt. c- rn ^ ^.^lenmaTv i" ^r. 'tnjuifelh ’V ,m den hMenrebi- J. durch Mssen^fte ; eritopft. If. bcscheidungS-Anz ]Pb von ftobuTn R Jn Jena gegen das votda gefällte Urteil > Gotha Berufung Vertreter der PrinzG 'ember kommen zwei 3.30 Uhr- .. •*$ „ md* 9<>J las, 77, nU$, iip) S!K ,;r>' B S {♦ D © 8 ort kO as c OK cd a eo a c CD Ä E :O .« S •=> E e'5) e <9 E VD &v - E N c a A ’S) L *♦ -L - Q t L E.» a=>=- - S5 B ä=c rr 5 c — 2 o ~ ES X O -2 5 CJ Ä O O ek» KJ S >.e A J» TD — x 2 = 2 os> et 07 . cdW E eg L I» o XZL-sZ = E«S. E a —. E .» Ä £2 Ä CS Q >D jo-ci « C 3’0 ft) w >1 o S- 2.zj rr yo 5 o • 45 s« VD °Li e> » ESSy-5 5 „•CÄ X " C".i-- E 8 -L e a OD E M S- C CO uj- »E »1 L 0 cS1? x> E — _ c - GÖ r: - x= SIE. i* c _ A E-e = ffg o o e? e G Os = i = ~= ** •I*®* 5*2 ©’S ® eö5 J *s®s 5 -_J "o Q Q ZS Xy E 2“ — - C ke-^'L 1 i.g 11 L-sN c:«® -r. A S s«? e* o iS 2 '. Jd Sä A .—. O CQ O s x L *o Cf _ ■e 2 0 C C E S = 3 C = = o^ 2 -o-° S c V c A Ä CD c O E.2r S 2* =*2. . 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August 1905. mit stets wechselndem Programm. Ausaug abendS 8 Uhr. L 84/05 [BM/W Donnerstag, d. 3O.Novbr. 1905, nachm. 8 Uhr wird aus hiesigem Ortsgericht die vor dem Slamen des Ludwig Wagner und Ehesrau geb. Heun stehende Parzelle der Gemarkung Gießen l/1012e/10 = 1221 qm Hofreite in der Mühlgasse öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, 25. Oktober 1905. Großh. Ortsgerrcht Gießen. Gros. J. M. Schulhof Telephon L19. ßronwtet versand« nach cutofc Schon seit £5 Jahren hier am Platze! Größtes Seschäst dieser Art im Erotzherzogtum! In gediegenster, gewissenhaftester Arbeit von keinem Werk unserer 30 Pf. pro Literflasche ca. 90 Jet Glas Hochachtungsvoll ECaH Zwang «ou ,ini Sä urteilt uns l 1 “«üi: „Marke Herold“ Original-LIterflaschen mit Imprägnierte Prismen in riesiger Auswahl für Herren 10Ö—120 ctm. lang JL 8.50 bis ufC 24«— für Knaben 60—115 ctm. lang SmtW-Nmin für WSdchkn. Die Vereinigung junger Mädchen am Sonntag soll für das Winterhalbjahr am nächsten Souutag, den 12. November wieder ihren Anfang nehmen. Die Vereinigung findet statt an jedem Souutag zwischen 2 unb 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkiuderschule, Diezstraße 15; die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen. Don 4 bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung stall mit Gesang, Ansprache, Vorträgen. Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. LröffuuugSfeier am Sonntag den 12. November d. I., nachmittags 4 Uhr. Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein, und bitten Eltern, Herrschaften nnd Geschäftsinhaber, ihre Mädchen aus deu Sonntagsverein Hinweisen unb ihnen die Teilnahme gestatten zu wollen. Prei$ni$$i|iii E Pf. pro Liter. pro Liter Patentrerschlnsa DM/10 Nuß Eifer DÄ Resultat ™ Mähst: SDa-k ,Antis N 751 Stim l'-’sftai aus. 5 Stichwahl zw Wen hoffen, omokroten zu » nctwntf M. day derb Aktion zu Stimmen r toenmer wie bei 1903 betru 6013 6 .8° Nationall sehr bebet Sn.blc bündl- «boten der n JjWrcn ttniri 3«' «l'ch ftatioi «ong ersal L S ■ -och m »er des d VÜ be,n LZ asSK & Stgtll die ..rb her Einspruch ^lLktmimerN' m cy____hpn nnbz t W. «•*. v* " 6T merm-u Geschäfts-Verlegnug. Meiner werten Kundschaft und Freunden zur gefl. Kenntnis, daß ich am heutigen Tage mein Maunfakturwaren-, Wäsche-, Herreu- und Damen-Konfektions-Geschäft von Neustadt 41 in den Laden der Frau W. Kohlermann , Neustadt 53 verlegt habe. Das mir seither geschenkte Vertrauen bitte mir atich fernerhin bewahren zu wollen und halte mtch bei Weihnachtseinkäufen in obigen Ar- Unterröcke in Moire, Wolle ä 4.—, 4.80, 5 5.50 Mk. empfiehlt als sehr preiswert Carl Nowack Blusen a’/u enorm billig, in Baumwollflanell, Wolle von 1.35 Mk. an. Carl Nowack gw d-- V w ff« 5» bat nicht ynw j iricfiSabgabe iI« M-I «, ifr Berkauser yar Le» Md L (i(4, Haid der Vrauci die omtdmesMw ift ja auch die " äefetonten^SE* Zjrd etwa nist ^ittclstandsvolitik" feit und Belast Stiert? Als ob m meltram, bweai wj das Ne'chssZ wm Reichstag säst , sie verdient in Wen. Mit bemsell ine ebenso uns teuer von Reich tng auch nur die y.t Volkswirtschaft Plan mit aller Er Tarin liegt ke fimmzreform", wen »eisall finden. Es imgtn seien entsch abtrennen zu lasse solcher Entschluß < 1 zu erhalten. Tie l auch nur der grö stimmung des Nei Sicher ist, daß und) dem Fortfall | unb flinbem, eine i zu befürchten ist, i 8 entrums die 1 stände kommen. 1 mit der Flottei xv# Entern. 'S ungen l-m W werden m\t den sich der lassen, denn n> werden? Ter Parlament sie stteichen belasst manche Steuer - Vorsicht im Protest geg zu denen auch zu tun. Krpkenm — Lonys Bierk-Üer. Täglich große LariMorßellmigey 1 SdnlEter Nachfolger. ----- Abteilung: ----- Herren- und Knaben- Konfektion. in prima doppelseitigen Stoffen, kleine Karos, en gl. Geschmack regulärer Wert bis 16 Mk., jetzt Mk. o=so WerniiigHe Kstlpikle ;n jliiiii. Der Kriegervcrcin zu Nidda bringt vom 12. bis 17. d. Mts. das weithin bekannte und berühmte Kriegsfestspiel Der deutsch-französische Krieg 1870)71 in 31 lebenden Bildern mit verbindender Dichtung und Musik, dargestellt durch ca. 100 Personen, zur Aufführung. Festspiel-Ordnung bringen Flugblatt und Plakate. Spielzeiten: Sonntag, 12. Nov^ V,3Uhr nachm. fürAuswärtige (nicht f.Sehüler) „ 12. , *7,7 Uhr abends allgemeine Vorstellung. Dienstag, 14. Nov., *7,7 Uhr abends allgemeine Vorstellung, ^littwoch, 15. lltoo», ^,3 Uhr nachm. Vorstellung für Schüler. „ 15. , */,? Uhr abends allgemeine Vorstellung. DonnerSt., 16. Nov^ x/,7 Uhr abends allgemeine Vorstellung. Freitag, 17. Nov., '/,8 Uhr nachm. Vorstellung für Schüler. , 17. , Ve? Uhr abends allgemeine Vorstellung. SöP* Die vorstehenden Spielzeiten sind allein maßgebend. Abweichungen in dem Plakat sind nicht zu berücksichtigen. flirrt'?* Sperrsitz 1.50 1. Platz Ut-, 2. Platz 50 Gallerit z-p11C ♦ 30^. Schüler höh. Schulen 50 H, Volksschüler 30 Vorverkauf bei Herren Nappolt, TrebeS, Jost, Schwalm, K. Ferro und Rechner RiugShausen in Nidda. lDe/u Brennspiritus “*8 Wir empfehlen als anerkannt vorzügliches und billigstes Brennmatenal unsere Brauntohlen-Pretzsteine, sog. Preßkiötzc von der Droßh. Hessischen Grube LudwigShoffnung am Bahnhofe in Wölfersheim. 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