nrsche tS,|*lblu„| WZ W Gs iS S; £relcn ^r ' 2Veni« , \ Mädchen, ^Vrhlar. ggTj itillEä' Manusak. W u. rrlk». '"d Putz N< iwo angenehm, laiQiriert, w*r branchekum ul Bild, Zeilgnis. ntpntcnen erbeten, ihaur n SKunb 'siel. t em Mdchm m lt nach ©riinberg, stamilimanschluß. ftstärtchen 26, chcu können das nmdlich erlernen er Rosenbaum, mbofftra&e 33. . vermiitle aller Branchen. >, Sttfletwmnitlo Iran Pitzer. s-"- »ädchen hneiderei gesucht. rqe, grfe Ederstr. 2 1SA1* a.orbtnK. VHjUl familie t Frau Ober« mmlct, 04^9 Ifaelmltra^e 1 r. meinen haushalt nche brav, tücht. dchen. [#, Vestanlaae 81. fofort gesucht- leißigeS, besseres ignissen vepehenes eben* U $roL Lpamck, ?ndwigSplaK L_ Ml* ad Hou? gesucht, ig August. 3609 «m Keorgi, sterweg 35,1. _ cheSLansmädcheu Bahndosstr. 37, II. eau oder Mädchen ( v M SSSi* re*K : tie*. •StÄft #*»*$ 5.1 E fftr. 158 Drittes Blatt. 155. Jahrgang OrtzcheNN tLzlich mtl Ausnahme bef Sonntagfl. Die .Siebener Samfllenblätler* werden dem ,tinÄetaet viermal wöchenltrch betgelegt Der E^elfthtz« £anö®tir ericheinl monatlich einmal Giehener Anzeiger Samstag 8. Juli 1905 Rotattonflbrud and Verlag ba vrü hlgch« Unwerklärst)ruderet. R. Lange. ®«B» Redakttorr, ExpedMon u. Druderet ©djulfttt. Del 9h. 6L Itiegt^flbt.» Ln-etg« ötefcea General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehe». KevßcrunglN des Kerrn von Witte? Wenn wir sagen, daß der Petersburger Korrespondent des „Petit Parisien" nachfolgendes Interview mit Herrn von Witte gehabt haben will, so ist verständlich, warum wir hinter den Titel dieser Ausführungen ein Fragezeichen gesetzt haben. Das Boulevardblatt hat zwar eine große Verbreitung in den Bildnngsschichten von Paris, aber der Wert seiner Aeußerungen ist ganz dieser Art der Verbreitung angemessen. Das Pariser Voll braucht Sensation. Der Petersburger Korrespondent des „Petit Parisien" hat sich ein Hintertürchen offen gelassen, indem er gar nicht Herrn von Witte nennt, sondern ihn einfach als Einsiedler bezeichnet. Die ganze Darstellung ist aber so gehalten, daß Herr von Witte von dem Petersburger Korrespondenten gemeint sein müßte. Also — se non ben trovato, so galten die ersten Fragen des Korrespondenten dem gegenwärtigen Kriege. Herr von Witte soll die Unterhaltung damit begonnen haben, er glaube an den Frieden, weil er notwendig sei, weil schlechte Geschäfte gemacht würden, wenig Geld vorhanden sei und das Elend in der Bevölkerung dahindränge. Es gäbe, soll Herr von Witte fortgefahren haben, nur wenige Familien, in denen man nicht einen To ten betrauert. Ein unendliches Elend drücke das ganze russische Volk nieder und es leide tief unter diesem schrecklichen blutigen Kriege. Das müsse aufhören. Deshalb ist die Initiative Herrn Roosevelts mit größter Dankbarkeit und Freude zu begrüßen. . . . (Nach einer Pause auf eine Frage des Korrespondenten): Za, die Dinge sind viel weiter fortgeschritten, als man allgemein glaubt, aber man muß zugestehen, daß wir gerade nicht den besten Willen an den Tag legen, um Herrn Roosevelt seine Aufgabe zu erleichtern. Sie haben recht, seit Beginn der Verhandlungen spricht man immer von den Opfern, die Japan bewilligen müsse, aber man hört nie davon sprechen, daß Rußland vielleicht auch einige wird bringen müssen. Wir werden sogar sehr viele Zugeständnisse machen müssen. Sicherlich werden uns die Japaner harte Bedingungen auferlegen, aber ich glaube nicht, daß sie uns zum äußersten treiben wollen. Diese Leute sind nicht nur ausgezeichnete Soldaten, gute Offiziere und fähige Generäle, sondern auch sehr feine und geriebene Diplomaten. Sie werden nicht so blöde sein, uns zu zwingen, einen Verzweiflungskrieg fortzusetzen. Es ist also an uns, uns gleichzeitig versöhnlich und fest zu zeigen, viel zu bewilligen, aber darauf zu achten, daß man nicht über die erlaubten Grenzen hinausgehe. Ich glaube nicht, daß wir geschwächt und gcdemütigt aus dieser Konferenz hervorg eh en werden, deren Ergebnis meiner Ansicht nach das sein wird, die Eintracht in Europa wieder herzu st ellen.... Ja, Japan wird eine starke Kriegsentschädigung verlangen. Und man wird sie bezahlen müssen, denn das ist die Klausel des Vertrages, auf die sie vielleicht am meisten dringen werden, die, bei der wir voraussichtlich am meisten nachgeben müssen, was man auch sagen möge. „Der, dem man den Köpf abschneiden will, weint nicht um seine Haare", sagt ein russisches Sprichwort. Wir dürfen nicht zu laut schreieen, wenn man uns etwas kurz schert. Die Entschädigung, die wir bezahlen werden, wird die für unsere sorglose Leichtfertigkeit sein. Nein, die Japaner werde« keine unannehmbaren Bedingungen stellen und selbst von England und Amerika in dieser Hinsicht gut gemeinte Ratschläge erhalten.... (Nach einer längeren Pause): Bor ganz kurzer Zeit gab es einen Herrscher, der die Welt befehligte. Seine Kriegsmarine war mächtig, seine Armee stark und diszipliniert und sein Volk, obgleich unwissend und arm, bezeigte ihm Liebe, Unterwürfigkeit und Achtung. Dieser Herrscher war der Zar. Alle Staatsoberhäupter bemühten sich um seine Freundschaft, und allgemein war die Befürchtung, daß diese Macht sich eines Tages furchtbar bekunden könnte. Mit einem verächtlichen Lächeln sah daher Europa das kleine Japan das riesige russische Reich angreifen. Und doch wurde dieses besiegt und seither hat sich alles sehr geändert. Jetzt wenden sich die Schmeichler und Höflinge dem Kaiser Wilhelm II. zu. 15 oder 20 Iahre wird er die Welt beherrschen. Er wird der Schiedsrichter über Krieg und Frieden sein. Deutschland hat durch unser Verschulden in diesem jämmerlichen Abenteuer mehr gewonnen, als es vielleicht aus einem zweiten Siege über Frankreich hätte ziehen können. Mehr noch, ohne einen einzigen Mann zu verlieren, ohne eine Patrone zu verbrennen, ohne einen Pfennig auszugeben, hat es infolge unserer Schwächung mehr Vorteile, als wir selbst errungen hätten, wenn es uns gelungen wäre, unseren Gegner zu schlagen. Deutschland und sein Kaiser sind die Nutznießer dieses unseligen Krieges wenigstens auf dem europäischen Festlande. Und die französische.Diplomatie hat wegen ihrer unvorsichtigen Politik einen Teil der V e r - antwortung dafür zu tragen. Sie brauchen nicht über das, was ich Ihnen sage, zu erstaunen. Erinnern Sie sich, was bei der Veröffentlichung des Textes des englisch-japanischen Einvernehmens verging. Jü jener Zeit waren, wir auf den Krieg gefaßt, und wenn wir ihn auch nicht direkt hervorriescn, so muß doch zugestanden werden, daß wir nichts Besonderes taten, um ihn zu vermeiden. Was tat da die französische Diplomatie? Sie beeilte sich, auf dieses Tlbkommen mit einem Abkommen zu antworten, das sic mit uns schloß und in dem ausgemacht wurde, daß Frankreich in den rusfifch-j-aPanischen Kon- flikt eingreifen würde, wenn England sich an ihm beteiligen sollte. Das war für unsere Politik eine Aufmunterung, auf der betretenen Bahn weiter zu gehen. Frankreich hätte damals uns warnen und uns zeigen müssen, welcher Gefahr wir entgegengingen. Daß die französische Regierung die Macht Japans nicht kannte, ist keine Entschuldigung. Regierungsmänner müssen alles vorausseben und vorbereiten. Die bevorrechtigte Stellung Frankreichs Rußland gegenüber ermächtigte Ihre Diplomatie, uns eine Warnung in einer Frage zuteil werden zu lassen, die die französische Neutralität ernst gefährden konnte. Sie tat das aber nicht, sondern ließ uns ruhig gewähren. Wenden Sie nicht ein, daß die russische Regierung solche Warnungen zurückgewiesen hätte: dazu hatte sie kein Recht, weil sie durch einen formellen Vertrag mit Frankreich verbunden war. Eine vorsichtige und iveise Mahnung von zuständiger Seite hätte vielleicht den Zaren und den Grafen Lamsdorff zur Ueberlegung angeregt, aber diese Warnung kam nicht. Und mangels eines mit Festigkeit vorgebrachten Rates endet der begonnene Krieg mit unserer De mütigung, mit dem Triumphe der deutschen Diplomatie. Ein Mittel dagegen wollen Sie wissen? Für uns? Beiuns ist alles er st neu zu schaffen. Für Sie? Frankreich tut gut daran, sehr vorsichtig zu sein und nichts dem Zufall zu überlassen . . Zu Hinzufügungen und Ausfi'hr'.tngen in dieser Hinsicht wollte sich der „Einsiedler nicht verstehen. Wie gesagt — das Boulevardblatt insinuiert seinen Lesern, daß so ein Staatsmann vom Range Wittes gesprochen Die Erste Ziegenschau des Kreisziegenzuchtvereins Gießen. (Original-Bcricbt des „Gießener Anzeigers".) Die am Dienstag morgen in Li ch stattgehab.te. Schau des Kreisziegenzuchtvcreins Gießen war. obwohl einige Gemeinden, die Mitglied des Vereins sind, nicht ausgestellt hatten, sehr gut besucht. Es waren einige 80 Ziegen ausgestellt. Der Hauptzweck der Schau war, eine Musterung abzuhalten, was man als Bestes auf die Mainzer Ausstellung bringen könne. An Preisen waren vom Landwirtschaftlichen Provinzialverein 150 Mk. bewilligt worden: außerdem hatten Se. Durchl. der Fürst von Hohensolms- Lich einen Ehrenpreis für die beste Gesamtleistung,. die Stadt Lich einen Ehrenpreis von 40 Mk. und Bürgermeister Heller-Lich einen Ehrenpreis, der Ziegenzuchtverein Lich einen größeren Geldbetrag gestiftet. Bei der Prämiierung waren Kreisamtmann Hechler und Oekonomierat Leit Higer selbst zugcaen; als Preisrichter waren Kulturtechniker Kunz von Lauterbach und Bürgermeister Guß mann von Hirzenhain tätig. Folgende Preise wurden verteilt: in Klasse 1, Böcke von mehr als Vs Jahr, Gemeinde Utphe 1. Preis, Stadt Lich zwei 2. Preise. Anerkennungen: Ph. Gregorius- Gießen und die Stadt Lich. In Klasse 2, Ziegen mit mehr als 2 Schaufeln, Ehr. Nebe -- Gießen 1. Pr., Fr. Zimmer- Lich 2. Pr., Ehr. Nebe - Gießen 2. Pr., Wilh. L a n g s darf-Lich 2. Pr., Wilh. Freitag-Utphe 3. Pr., Hermann Textor-Lich 3. Pr., derselbe 3. Pr., Herm. Vh. Schmidt- Lich 4. Pr., August Nöding- Gießen 4. Pr., Wilh. Aller-Lich 4. Pr., Fr. Kem pf-Lich 4. Preis, Anerkennungen • Kvrl Nikolaus - Lich, PH. Gregorius -Gießen, Johs. Habermehl -Lich und Karl Wecker-Gießen. In Klasse 3, Ziegen mit nicht mehr als 2 Schaufeln, Karl Uhrohe-Lich 1. Pr., Heinr. Z et)-Utphe 2. Pr., Emil Zimm er-Lich 2. Pr., Joh. Noll-Lich 3. Pr., Heinr. Luft-Lich 3. Pr., Johs. Habermehl-Lich 3. Pr., Anerkennungen: Johs. Weber-Lich, Ph. Freitag-Utphe, Karl Schwen^-Lich, Hermann Textor-Lich. In Klasse 4,. Lämmer unter 8 Monaten, Ehr. Nebe-Gießen Ehrenpreis und Stadt Lich und Ehrenpreis des Bürgermeisters HeUer-Lich, Heinr. Zev-Utphe 1. Pr., Wilh. Freitag-Utphe 2. Pr., Kvnrad Balzer-Utphe 2. Pr., Fr. Schrezhaupt-Lich 3. Pr., Fr. Z im m er-Lich 31 Pr., A. Nöding - Gießen 3. Pr., Karl Stengler-Lich 3. Pr., Wilh. Filsings-Utphe 3. Pr., PH. Fendt- Utphe 3. Pr. Anerkennungen: Karl Fr. Schmidt- Lich, Heinr. Meng es-Lich, Karl Fr. Frenz HI.-Lich, Ph. Schmidt-Lich, Fr. Schneider-Utphe, Ehr. Schäfer-Lich, Hcrmarnn Textor-Lich. Außerdem wurden noch 22 Weg- vevgütungen gegeben. Nach der Prämiierung wurde das beste Material für die Mainzer Ausstellung ausgesucht; gleichzeitig wurden von der Körkommifsion die zur Zucht tauglichen Tiere angekört. Die Schau verlief durch das freunb» liche Entgegenkommen der Stadt Lich sehr zufriedenstellend. OeriÄtslaal. )( Gießen, 8. Juli. Die Strafkammer verurteilte gestern: den Bauführer Friedrich R. von Bad-Nauheim wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 100 Mark Geldstrafe. R. war bei dem Umbau des Viktoriahotels zu Bad-Nauheim, das einer gründlichen Umänderung unterzogen wurde, als Bauleiter tätig. Es wurden insbesondere an den Fenstern und an den Balkontüren Acnderungen vorgenommcn. Zu diesem Zwecke wurden die Türpfosten teilweise durch neue ersetzt. Ehe nun die Maurer mit ihrer Arbeit fertig waren, gab R. den Befehl, sämtliche Sprießen an den Türpfosten zu entfernen, was die Zimmerleute, auf die Sachkunde des Angeklagten vertrauend, taten. Kaum eine halbe Stunde darauf wurde von einigen Arbeitern ein Wagen in den Borgarten geschoben. In diesem Moment löste sich eine Schwelle los und fiel auf den Wagen. Sie überschlug sich und traf einen Arbeiter an der rechten Hüfte, der eine schwere Quetschung erlitt und längere Zeit bettlägerig war. Er ist bereits seit zehn Wochen arbeitsunfähig, und es wird noch längere Zeit dauern, bis er seiner Arbeit' wieder voll nachgehen kann. R. entschuldigte sich damit, daß er zu sehr mit Bureauarbeiten beschäftigt gewesen sei und deshalb nicht immer an der Baustelle hätte fern können: die Arbeiter hätten die Gefahr erkennen und ihr aus dem Weye gehen müssen. Das Gericht ließ sich jedoch darauf nicht ein und erkannte den Angeklagten für schuldig, indem es hervorhob, daß er sich, bevor er den Befehl gab, hätte verlässigen müssen, ob keine Gefahr vorhanden war. — Der Schuhmacher- geselle Friedrich A. aus Karlsruhe hat seinem Meister Paul Kluge zu Rödgen bei Bad-Nauheim ein Fell im Werte von 9 Mk. entwendet und verkauft. A. ist tiwtz seiner Jugend rückfällig. Es wurden ibm aber mit Rücksicht auf den nicht hohen Wert, mildernde Umstände zugebilligt, sodaß er mit einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten durchkam. — Gegen ein Urteil des Schöffengerichts Butzbach hat der Privatier Christian R. von Hausen bei Frankfurt a. M. Berufung erhoben. Er wurde von zwei Landwirten in der Okmarfintg Ober-Hörgern auf frcnidem Jagdgebiet mit Hund und zur Jagd ausgerüstet betroffen. Das Schöffengericht hatte ihn zu 30 Mk. Geldstrafe verurteilt: auch sollten der Hund und das Gewehr, das er bei sich führte, eingezogen werden. Während der Voruntersuchung sowohl, als auch beim Schöffengericht bestritt er, fremdes Jagdgebiet betreten zu haben. In der gestrigen Verhandlung gab er die Möglichkeit zu, unbeabsichtigt über die Grenze gekommen zu fein. Er wurde von Zeugen als ein gewissenhafter Mann, der es mit seinen Jagdgrenzen bisher sehr genau genommen hat, geschildert. Das Gericht hielt ein absichtliches Neberschreiten der Grenze für ausgeschlossen und hob das erstinstan'liche Urteil auf, ließ aber wegen Uebertretung Bestrafung ein^reten. die mit 3 Mark Geldstrafe bemessen wurde. Selbstverständlich fällt hiermit auch die Einziehung des Hundes und des E^ewehrs weg. — Der Taglöhner August G. aus Griesheim a. M. hatte sich unter falschem Namen als Knecht nach Ossenheim vermietet. Am Tage des Eintritts veranlaßte er seinen Mitknecht in eine Wirtschaft zu gehen. Er hlieb zu Hause und brach ihm den Koffer auf, aus dem er, was ihm paßte, mitnahm, ohne wieder zurückrukebren. G., der rückfällig ist, hat noch einige Strafen aus Wiesbaden zu verbüßen. Es wurden ftir den Diebstahl in Ossenheim 2 Jahre ht Ansatz gebracht und auf eine Gesamtstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten Gefängnis erkannt. Mit Rücksicht auf die ehrlose sinnung, die in dem Bestehlen eines armen Mitknechtes erblickt wurde, schien die Llberkcnnung der bürgerlichen Ehrenrechte aus 5 Jahre gerechtfertigt. — Der Bergarbeiter Peter K. aus Witobel hatte sich als Dicnstknecht nach Kalbach verdingt. Da er rn! den landwirtschaftlichen Arbeiten nickt bewandert war, gab es wegen des Lohnes Differenzen, die schließlich zu einer Kla§v führten. Da ihm die Sache aussichtslos erschien, zog er in einer Eingabe an das Amtsgericht Büdingen die Klage zurück und fügte an, daß der Dienstherr die Kosten übernehmen werde. Das Schriftstück unterzeichnete er nicht blos mit fernem, sondern auch mit dem Namen d e s D i en st h errn. Weitev hat er auf seiner Geburtsurkunde das Geburtsjahr 1886 in 1885 umgeändert. Diesgeschah zugestandenermaßen zu dem Zweck, die Einberufung zum Militär ein SVnfrr früher herbeizuführen. Die Sache wurde von der Militärbehörde sowohl, als auch von dem Amtsgericht zur Anzeige gebracht. K. wurde der Urkun-t denfälschung in zwei Fällen für schuldig erachtet. Es.wurden ihm aber mildernde Umstände im vollen Maße zugebilligt, da eine Schädigung nuf keiner Seite eingetreten ist. Die Jugend und seitherige gute Führung wurden strafmindernd in Betracht gezogen, sodaß das Gericht eine Gefängnisstrafe von 3 Wochen als ausreichend erachtete, die es durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt erklärte. Der Haftbefehl wurde aufgehobeil und K. in Freiheit aesiftt. Äröetterßewt'qunq. Essen (RuhrV 7. Juli. Der im rheinisch-westfälischen Bau» gewerbe ausgebrochene Konflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat eine hochbedeutsame Maßnahme des hiesigen Oberbürgermeisters im Gefolge gehabt. Bekanntlich haben die Arbeitgeber beschlossen, auch in denjenigen Städten die Arbeiter auszusperren, in denen Tarifverträge bestehen. Für Essen sind diese Verträge unter der eifrigsten Mitwirkung des Oberbürgermeisters zu stände gekommen. Als die Arbeitgeber dem Bürgermeister von der geplanten Aussperrung Kenntnis gaben, erklärte diefer, er werde id ann sämtliche städtischen Arbeiten sofort unter städtischer Aufsicht auf Kosten der Unternehmer Herstellen lassen und die Mehrkosten ein klag en. Ferner werde er beim Stadtverordneten-Kollegium die Bewilligung von 26 000 Mark zur Unterstützung der im Kampf gegenkontraktbrüchigeArbeitgeberbroh los gewordene Arbeiter beantragen. Der Antrag wird schon die nächste Stadtverordnetensitzung beschäftigen. Augsburg, 7. Juli. Die a u s g e s p e r r t e n Ar be iter der Metallindustrie beschlofsen die Wiederaufnahme der Arbeit auf Grund der Einigungs-Vorschläge und des Versprechens, daß niemand gemaßregelt werde. Verviers, 7. Juli. Infolge von Meinungsverschieden), heilen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern der Spinnereien ist ein ernster Kvnflikt ausgebrochen. Die Fabrikanten kündigten für morgen die Schließung von 43 Werken an. Mehrers tausend Arbeiter werden von dieser Maßregel betroffen. Nm die Kindersterblichkeit energisch zu befämpfen, ist es uw bedingt erforderlich, die während der heißen Sommermonate gefahrbringende frische Kuhmilch gänzlich fortzulasten und an deren Stells eine leichter verdauliche, immer gleich bleibende, keine Verdauungsstörungen verursachende Nahrung zu geben. Diesen Anforderungen entsvricht am besten das altbewährte Nestle'sche Kindermehl, welches nur mit Wasser gekocht eine vollkommene Kindernahrung ergiebt, Brechdurchfall und Diarrhoen verhütet, und bereits bestehende Verdauungsstörungen beseitigt. Könlallch Preussische Staats-Medaille schwarze weisse farbige in unvergleichlich reicher Auswahl. Immer die neuesten und fchünsten. - Solide und sehr billig. 4 Ausstellungs-Medaillen, 6 Hostteferanten-Diplome. Deutschlands grösstes Spezial- Seidengeschäft Meeh. Seidenstofl-Webarei Michels & Berlin SW. 19 48 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen-Str&sse. Proben portofrei Man verlange ausdrücklich die Originalmarke „Dr. HommeFs“ Haematogen und. lasse sich Nachahmungen nicht autreden. pi/T > 3m Sommer Kreuzster« ^enn Hausfrau macht gern kurze Küche und hilft dann mit einigen Tropfen Maggies Würze nach. hv!% CasseS 8SSO5« Vom 1. Juli bis 31. August ... JubiEäums- Gewerbe-^MSS^e§!M8ig in der durch Verbindung von Kunst und Naturschönheiten weltbekannten Carlsaue. ---- Die Ausstellung---- umfasst Erzeugnisse des Kunstgewerbes und Handwerks, zahlreicher Industrien, Werkzeuge, Motore, Maschinen, Geräte des Kleingewerbes, Leistungen der Fach- und Fortbildungsschulen des Regierungsbezirks Cassel und des Fürstentums Waldeck, Erzeugnisse des Gartenbaues. Musterwerkstätten im Betrieb umfassend die genannten Handwerkszweige. Dckki« ftawata: Himbeer und Citron 20 Fl. 3 Mk. excl. Glas, Apfel-Perle, bestes alkepolfrcies Getränk, ärztlich empfohlen, 20 Fl. 3 :Wf. excl. GlaS Musil. Selters, hergestcllr aus sterilisiertem baktcrienfreicm fiäbtifdjfn Leitungswasser und natürl. Quellenkohlensäure, 30 Fl. 3 Mk. excl. Glas empsiehll die Limonaden- und Mineralivasserfabrik von W. Schütz L Co. Hammftratze Ä7. Aieferung frei ins Haus. Wirten und Wiedcrverkäufer Rabatt. 3524 ©rigtmtl amerik. .Ihr Ullsch-UI! für' tu«, Sire und Krtreidk. Unübertroffen in sauberem Schnitt, Leichtzügigkeit und stabiler Bauart. Hano- uni) Pferderechen, Heuwender, Schleifapparate, Deichselstützen, sowie alle Aiafchmen für die Landwirtschaft in großer Auswahl stets vorrätig. C”/5 M. Moseailhtafi Fernsprecher 218 CxieSSeia Liebigstrasse 18. Reparaturen an Maschinen jeder Art werden in meiner Werkstätte fachgemäß und billigst ausgeführt Wegen Sterbesails ist der Rcstbestand an Steingut-, Por;cllan- und Gtaswaren aus dem Lager des 3582 Caspar Konnenstra^e 5 sofort billig zu verlaufen. Sfruu Luase Ranft Wwe. xiüOtmeuitt Äcmii |iit Alüic«- unö itrmitenp|kge. Ordentl. General Versammlung Mittwoch, den 12. Juli 1905, nachmittags 5 Uhr im Malthäussaale, Kirchstraße 9. Tagesordnung: __ 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Erweiterung des Schwesternhauses. 4. Neue Organisation der Säugllngsfürsorge. b. Das Mtetspcnronat. 6. Ergänzungswahl des Vorstandes. Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 und 7 der Satzungen ergebenst cingeladen. J)6/T Der Borstand: D. Schlosser. Motorwagen! Gelegenhei ts-Käuf e! Einige sehr gut erhaltene, tadellos funktionierende Wagen außerordentlich billig zu verkaufen. ss8.0 Auto Palast Bad-Nauheim. —- Telefon 325. Walther Äftelsheimer & Co. NB.: Zugleich empfehlen wir unsere größte und besteinge» dichtete Reparaturwerkstatt und unsere Bcrleihanstalt für Automobile- RAFFEE ..__.__r-____._____ -n-l-l. -11--J TT—#1 LII1TZ Geröstete aromatisch consorv.crto Kaffees in Packungen von lh u.'/«Ko. Caramelisiert, Hellglasiert Mark 1.00, 1.20, 1.40, 1.60, 1.60. 1.70, 1.80, 1.90, 2.00 pro */s Kilo. Nur in Original-Packung der Firma A. Znntz fel. Wwe., Königs, rc. Hoflieferant. H. Krämer I. Käuflich in Chr. Bieker, Neustadt 55, L. Kalkhof Nacht, Westanlage, C. G. Klcinhenn, Bahnhoillr. Joh. M. Kurz, Neustadt 53, Frl.Elise Rühl, Seltersw.25. in Lich bei: A. Bing Wwe. in Dollar in der Konsum- Älnstalt der Maiu-Weser- Hütte und bei Zimmermann & Schäfer, D27/s Gießen bei: Fr. M. I. Rühl, Seltersweg, Jos. Sceler, Ludwigstraße, I. M. Schulhof, Aiarktstr. Ludw. Steinhäuser, _____ Neue Baue. in Krofdorf bei: A. Schmidt Wwe. in Steinbach bei: Zur Sonntagsruhe! Meiner wertgcschätzten Kundschaft zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich bis auf weiteres mein Geschäft Sonntags mittags um 1V2 Uhr schließe. 3516 Hochachtend H. F. Bassauer, Neneaweg 15. Gin Streit zwischen Landwirten über Futterkalk endet stets mit dem Sieg der Marke „Prämin", weil Prämin den höchsten Gehalt an citratlöslicher Phosphorsäure besitzt und frei von schädlichen Substanzen ist. Der Futtec- kalk „Prämin" befördert die Mast, stärkt die Knochen und vermehrt die Milchabsonderung. Glänzende Anerkennungen erster Viehzüchter. Beschreibungen nebst Preislisten und praktischen Ratschlägen versenden gratis die alleinigen Fabrikanten Voss & Co., chem. Fabrik, Frankfurt a. M. Zimmer-Türen, Futter, Bekleidungen, Kehlleisten Fussbodentafeln etc. EmiE Funcke Ziminertüren-Fabrik. Lager: Frankfurt a. 31., Niedenau 15. ss81/1 Ueppig glänzendes Haar! ist Schönheit ist Reichtum 3ucrt$’ Eäussner’s Brennessel-Spiritns nur ächt mit Marke ,,Wendelsteiner Kircherl." Hüten Sie sich vor Unterschiebungen und Nachahmungen! Hervorragendes Kräfligungs- und Reinigungsmittel der Kopfhaut. Verhütet Haarspalle. Haarausfall. Einfachstes, billigstes und erprobtes Mittel. Flasche 75 u. dl 1,50, Alptna-Seise L 50 L-, Alpina-Ditlch a jt 1.50, Sommersprossen Creme ä A 2.—. Zu haben in allen Apotheken, Drogerien. Depots: W. Kilbinger, Löwendrog. Aug- Noll, Drog. z. r. Kreuz, Otto Schaaf, Adlerdrogerie. hv'"/, IEmil Horst ♦ Giessen | Zementwarenfabrik and Baumaterialien-Grosshandlung W Liebigstrasse 51, Riegelpfad. Vorteilhafteste Bezugsquelle für alle Bauartikel! 1021 Lieferant zahlreicher Behörden. Preisgekrönt auf allen beschickten Ausstellungen. Täglich laufen Anfragen nach fast allen erdenklichen Objekten ein. Mr tojtr, Pachter Teilhaber w für Geschäfte aller Branchen, Fabriken, Häuser, Grundstücke, Güter, Peusionale, Atühlen, Ziegeleien, Brauereien, Hotels, Restaurants rc. vermittel» wir rasch, streng reell u. unter größter Verschwiegenheit iiicctt, oijnc Agent! öaher ohne $mi|ion! Süddeutsche Bermittelungs-Gesellfchaft, Geschäftsstelle: Frankfurt a. Ni., Töngesgasse 33111. Vertreter in d. meisten größ. Städten. Auskünfte bereitwilligst und losteuloS. ss1T/s Wer kaufen oder sich beteilrgen will an rentabl. Unternehmungen, Geschäften aller Branchen, Hypotheken rc. oder wer sich selbständig machen will, verlange unsere Augebotsüste gratis und frank" unter Angabe lein-r Wünsche und des versüqbaren Karntals. Siderostiien-Laib rose Saftpressen Gartenmöbel Eisschränke Gaskocher Fliegenschränke empfiehlt billigst Emil Fistor Xtfachf. in allen Farben-Nuancen, bester Anstrich für Eisen, Gement, Beton, Mauerwerk gegen Anrostung und chemische Einwirkungen, Isolationsmittel gegen Feuchtigkeit, Fassadenanstrich. Fabrikantin Aktiengesellschaft Jeserich, Hamburg Haupt-Depositair: Hugo Reimer Frankfurt a. M. ss'J7/a Niederlage in Giessen: Sack & Jug ard, Baumaterialien. 2L111* Seifenpulver tas Allerbeste für die Wäsche Original- JOHNSTOR Combinierte Gras-, Klee- und Getreide-Mähmaschine mit selbsttätiger Ablegevorrichtung zum Getreidemähen. Das Ideal der Landwirte! Für sämtliche Kutter- und Getreide-Arten nur eine Ernte-Maschine. empfiehlt 2941 J. Häuser, vorm. J. HAPPEL. Neustadt 56. Ernst Challier (Rudolphs Nacht) Giessen. SoBCial-Gßsoliätt liir Mram aller Art tirosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Musikalien-Handlung und -Leihanstalt Spezialität 1 Billige aosyabea. I)23-1 Bekleidungs-Akademie des Zuschneidervereins Frankfurt a. M. Zuschneiderlehranstalt für alle Fächer. — Beste Ausbildung. — Erstklassige Lehrkräfte. — Neue Kurse jederzeit, bet vorheriger Anmeldung. — Lehrbücher zum Selbstunterricht. — Schnitt- musterversand. — Kostenloser Stellen - Nachweis. — Prospekte gratis und franko. D10/G Die Direktion. Klemm, Gg. S und erhält dem Holz seine natürliche helle Farbe Preis per */i Dose Mk. 1.50, per 1ia Dose Mk. 0.90. Alleinige Fabrikanten: Finster & Meisner, Lucktabrik, München. Niederlagen: August Noll, Drogerie z. roten Kreuz. Bahnhofstr. 51. Gustav Walter, Drogen- und Falbenhandlung, Mäusburg 13. Zum täglichen Gebrauch im Waschwasser. Das unentbehrlichste Toüettemittel, verschönert den Teint, macht zarte weisse Hände. Har eebt In roten Cartone an IO, 20 und 60 Pt Halser-Borax-Seife ÖO Pf. — Tola-Seife 25 Pf. Spezialitäten der Firma Heinrich Mack in Ulm a. v. Grüner b(r " i.’il--. Entenjagden, Vi- ^•ochLinde- u. -idedirektion. Gießen 206 qm Hofraite auf dem Neichensand ^Bahnhof. J l'traüe 1 56 qm Grabgarten daselbst anke fallen: dien nur eine is Nacbf.1 3220 Hack Nachweis. tlcmm, Gg. überall erhältlich Liebigstrasse 13. pulven Farbe möbl. Hofmaunstr. 14 3132 ^SÜOB. jiinchen- , ßahnbotstr ’jlänsbüio b Fabrikat I. Sorte idemie klart a. M. le Ausbildung. - il, bei vorheriger Centrale Fabrik: Lager: Filiale: Donnerstag den 27. Juli 1905, nach«». 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Flamen der Darmstadt: Heidclbergerstratze 129 Weiubcrgstraßc 44 Wcrubergftraße Rheinstraße 39. Flur 1/638 « 1/637 Leopold Schütz Ehefrau, Minna geb. Stein, stehenden Grundstücke Auszahlung ohne jed. Abzug Zieh, bereitem 20 u. 21. JgH Bi durch die staatl. Lotterie- Direktion in Darmstadt LoseälMt. (11 t. 10 jfC) (Porto u. Liste 25 Pf. extra) sind zu beziehen (auch unter Nachnahme) durch die Generalagentur Ad. Müller <£ Co. Darmstadt, Rheinstrasse 14. fTüsSBODEN-OEUACKFARBE) 7fi?flüEN12BX garantirt blei- u. giftfrei. Bester Fussbodenanstrich haftbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. Alleinverkauf bei _4ueu*t Xoll, Drogerie. Bahnhofstr.51 plus ultra, Piccolo, Komfort, Pascha, sowie Sicherhcits- Rnsicrmcffer Atlas u. Figaro empfiehlt unter (ßarantie Ad Reinig, Versuchen Sie nur Ihr Glück! Nm* 6 Mark kostet ein Los der beliebten u. gewinnreichen 4oten Gothaer Geldlotterie 3338 Barßeld-Gewinne u. eine Prämie mit zusammen 48000 Mk. Grösst. Gewinn i. günst. P all 35000 Mk. besteh, aus einer Prämie von 15000Mk. und einem Gewinn von lOOOO.k äafe Äft Caf6 and Pensionshaus Kronprinz Bad Salzhausen. (6 Mineralquellen.) 3530 Aiizciikhmer Klirimseiithslt. I. Ranges Mark 90 riuskunft ertheilen 91 cb Star Linie ui Antwerpen. Carl 'Jlettcr n Gietzen, 1>n Cichweq 7,11, EckeGr.Sleinweg, 5). ftlitipftcin ,n Lanqsdorf. Herzkirschen p. Pfd. 20 Pf., 5 Pfd. st 18 Pf. Neue tafojjflii Tiroler und Italiener p. Pfd. 10 Pf., 10Psd.ä8Ps. per Zentner 7.50 Alk. wetterauer Frühkartoffel« p.Pfb. 8 Pf., 10 Pfd. L7Pf. Nciic Zwi^clii i p, Pfd. 9 Pf., 5 Pid. ä 8 Pf. 8el>rVer Berirnx Bahnhofstr. 27. Lindenpl. 12. mit vorzngl. Kost 3,u0 bi5 4.50. Stahlwa-engkschast, H^tliehe Lage. - Erste Küche. Gieß'',, SellerSiveg 30.1 Freundliche Bedienung. 11 Zimmer mit J252 Raster- appa raten verschied. Systeme, wie Rapide, Non öffentlich nteistbietend erbverteilnngshalber freiwillig versteigert. Das Antvesen befindet sich m bestem Zustande, besteht aus 3 Stockwerken und Mansarde, sowie seitivärtL angrenzendem Garten. In dem Hanse wird seit vielen Fahren eine Nestauration „Zum Nassauer Hof" mit gutem Erfolg betrieben, auch eignet sich dasselbe in Folge seiner günstigen, verkehrsreichen Lage zuiit Betrieb eines jeden andern Geschäfts. Gießen, den 21. Juni 1905. Gr. Ortsgericht Gießen. B24/< Gros. Filiale: Frankfurt a. M Kaiser Wilhelm-Passage. Vergebung von Bauarbeiten. Die zur teilweisen Umdeckung des Daches auf dem alten Lagerhaus des Grotzherzogl. Hauptsteueramls zu Gießen erforderlichen Dachöcckerarbciteu iverden hiermit unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen können in unferm Amtslokal eingefehen, Angebotsformulare dorther gegen Selbfttosten- preis bezogen iverden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Eröffnungstermin, Samstag den 15. Juli vormittags 11 Uhr einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. B*/’ Großherzogliches Hochbauamt ______I. V. Heyer._________________ reise, und franko Leibanstalt lea. I)”'1 Wer ouHü .rovisioiis-Vorschuss Grundstück, Geschält, Hotel, Villa, Flegelei Güter, Fabrik, Bauland =c. 761'^311160 faat sowie Besorgung von Hypotheken, Teilhaber und Kapitalisten Macht, wende sich an das tu allen Teilen ^euschlauds ver- zweigteBureau „Hansa", Verkaufs-und Vermittelungs-Bureau. Unser Vertreter ist zu bieiem Zwecke Mitte Juli am Platze und für Umgegend anwesend und ersuchen wir um vorherigen schriftlichen Bescheid, ob kostenloser Besuch angenehm, strengste Diskretion. .,11-,n«,u"Vertan's- und Vermittelungs-Bureau, Karlsruhe ane-straße 183. Telephon 1838. I.v°, Sehenswürdigkeit 1. Ranges öedeutendflcs ßnuichiungsl-aus Witteldeulfchsands besichtigt zu haben. 300 Zimmereinrichtungen stets lieferbar vorrätig. Es sind kompl. Einrichturigen in allen einschließlich der Küche in wirklichen Wohnräumen ausgestellt. Als Ausstellilitgslokalitäten dienen zusannnen 8 Läden mit 20 Schaufenstern und 9 vollständigen Etagen. Streng feste Preise. Alles offen ausgezeichnet. 10 jährige Garantie. Freie Besichtigung ohne Kaufzwang. b57/4 Kostenvoranschiäge unö Wööetierungsplänc gratis - Frankolieferung nach allen deutschen Bahnstationen. < | Man verlange Offerte und Preisliste. | U Sonntags geöffnet von 11 bis 1 Uhr. UeberallcrhaltL A'.leiniK Fabrikant. Jos. Müller r«Qina!. hnston nbinierte ahmaschine 1 Getreiden) ähen. Avis l Oefen u. Herde sür landwirtschaftl. Betriebe, MoScrne Nkgiilier-FSllösei! Zrislhc unö DmlbrM-Lesen Kitlhcn- ii. sAIhcizuulüüeu $ot$eO(iuöiti! Ncgiilicr- und Tusclherde !! Kaufen Sie in guter Qualität!! Lrrofdorfer Straße 15. Wilhelm Dürbeck Spezialgeschäst. 04337 Sack’sche Hackrechen. „Planet jr.“ Hack- und Gartengeräte Rasenmäher und Gartenwalzen empfiehlt C“/4 M. Rosenthal pro 1000 Stuck ab Lager, int Waggon billiger, empfiehlt K. Schaumberger Marburgerstraße 22. Extrafeines Speise-Oel Ui Flaschen ä JC 1.—, 1.40, 1.75; vorzüglich geeignet zur Zubereitung von Salat und Majouaiseu, sowie feinster Rhkimck-Wg per Liter ä ‘20, 30 u. 40 Psg. find renommierte Spezial-Arrrkel der 3580 Löwen-Drogerie W. Kitbinger. fierrsal.8sugMerlr§eWlefiolrminden Richbau. Ckfbau. Masriimeüdau. Wdrhlgsunier. 2. Okt. Wlrunter.30. Okt. Vervflegungsanst. Reifeprusg. Weinfässer frisch entleert (weingrün) in allen Größen empfiehlt MH. Sl'oljkrnifliiii, Kiiferci Neustadt 12. 3613 Obstpreswe zu verleihen. Rhenser Brunnen --- Unübertroffen ---- JahresfGllung: 6000000 Krüge u. Flaschen König). Preuss. Staatsmedaille. Niederlage bei Jean Weisel. Telephon Nr. 235. ss Vergebung von Bauarbeiten. Nachverzc! rc Nohbauarbeiten und Lieferungen sür das neu zu cru^cnbc Markuspfarrhaus an der Kirchstraße sollen vergeben werden: 1. Erd-- und Maurerarbeiten. 2. I Trägerlieferung. 3. Lieferung von Sandsteinarbeiten. 4. Zimmerarbeiten und Dachgesimse (getrennt). 5. Dachdeckerarbeiten. 6. Spenglerarbeiten. 7. Schmiedearbeiten. Pläne, Kostenanschläge und Bedingungen können bei Herrn Architekt Stein während der Bureaustunden eingesehen iverden. Angebote sind dem Unterzeichneten bis zum 19. Juli er. mittags 12 Uhr einzureichen. Gießen, den 6. Juli 1905. Der Gesamtvorsland der evangel. Kirchengemeinde. B7 I. V.: D. Schlosser. XX Bruchlcidcnden X empfehle meine beliebten, Tag und Nacht tragbaren Gürtelbruchbänder ohne Federn, Leib« und Borsallbinden, Geradchalter, Guinmlstrümpfe u. s. w. Zahlreiche Anerkennungsschreiben. Mein langjähriger erfahrener Vertreter ist wieder mit Mustern anwesend in hv e/7 lSiehe» Äiiiivch, 12. Juli, 9-12 Sstel-Rest. Jlolid. L. Bogifch, Bandagcnfabrik, Stuttgart. Red Starline AJ Stern AJßinie ggj. ^ofldampftr von _____________(19*1)_____________ Original üüäFjSläPäch Salz Bestes, zuverlässiges Mittel gegen 2760 Magculciden. Nur echt, wenn mit dem Bildnis des Erfinders. Hauptuicderlage für Gießen bei Gasrav Walter, Mäusburg 13. Teleption 386. Nicht allein der hübschen Fornteii, sondern auch der Gediegenheit und Auswahl, sowie des billigen Preises wegen. Dafür ist heule Darmstadt int ganzen Deutschen Reiche und weit über dessen Grenzeit hinaus bekannt unb wird täglich von Interessenten aus Nah rmd Fern besucht. Mo kaufen daher keine Ausstattung, ohne vorher (VmVvU die großen Ausstellungs-Gebäude der Darmstädter Möbelfabrik und Uunst-baion Großherzogllch Hessische Btöbelfabrik. Prima Backsteine Beton-Kies-Ssnd Psiafterki in kleinen und großen Qu.. empsiehll Rinn, Maare,. In luciucH .aeubauteu an der West-Anlage sind ct'-n'LTC fchö'l eittgcrichtrte elegante Wohnungen er mieten und per 1. Oktober ev. früher beziehbar. Durch Zusammen geu von 2 Stockwerkcu «nittels ccbruduug eil,er fcparatcu Treppe tönucn die schönsten rrrschaftlichen Lübtzttnugen von 10 Ucm Zubehör hergerichtet weroen Näheres Baugeschäft Stßfc' das W1 '•«Ai.1 T giebt die 1 schönste Plattwäsche^ AVnerik; Brillant Glanz-Stärke 1 üiit-Schufzmarke" , Globus Globin beste und. feinste Schuhputzmittel Tetal-Ausverkauf Wegen vollständiger Geschäftsaufgabe verkaufe, rnn schnell zu räumen, sämtliche Uluren, Goid- viiad Silberwaren mit 40 Prozent EtfacUasz! ^ZimHMSBSHiSi£fiK££ f BMifliff •W,‘CTIP!ffinEj8SBHBi|iMMEB8MNE^^^B£^^Si8£B8?j3jHKicyirtiniiT irwifll ä"iFfnniW Wilhelm Hause, Glessen Mäusburg 15. D34/« Besten Schutz gegen Erkältung Inventur-Verkauf bieten unsere leicht und porösen U nter zeuge 3505 die sich seit Jahren aufs Beste bewährt haben. Gebrüder Imheuser Abteilung für Herren-Modewaren. a20/. Zurückgesetzie Stoffe und Reste zu bedeutend ermässigten Preisen. ===== Grösste Auswahl In Herren-Anzugstoffen. Tuchgeschäft gegründet 1827. Louis Treff & Co. Walltorstrasse 17. 3418 Klein-Linden, 5. Juli 1905. 3606 Edgar Borrmann, Eisenwarenhandiung 11 Neustadt 11 Stehleitern. 2884 °'7« Telefon 1524 Telephon Nr. 21 Mack’sche Gipsdielen und Gips. Platten, Tonfalzziegel, Portland-Cement, 866&gen® für Damen, Herren und Kinder in erprobten Qualitäten Eis- und Fliegenschränke, Gas», Spiritus- und Petroleumkocher, Wasch«, Mangel» und Wringmaschinen, Kruchtprrksen, Bohuenschncider, Reid» und Kleischhackmaschineu, Wagen und Gewichte. Sehr. Körting Aktiengesellschaft Zweiggeschäft Frankfurt a. Main, Gutleutstrasse 13 Glasierte Steinzeugrohren ferner ans hartgebrannter Toumasse: FaconNtücke. Sinkkasten. Aborttrichter, Kaminautsätze, Dunstrohren. Pferdekrippen, Vieh- und Schweinc- tröge Klinker lür Stallbeläge. Holzmann’sche Verblendsteine. ~ Verbrennung^ - Kraftmaschinen ~ von M-2000 Pferdestärken für Leuchtgas, Generatorgas, Kraftgas, Wassergas, Koksofengas, Hochofengas, Braunkohlengas. Petroleum-, Benzin-, Benzol- und Spiritusmotoren. Betriebsanlagen und Pumpwerke für Wasaerversorgungs- u. Entwässerungsanlagen Anfeuchtungs- u. Entstaubungsanlagen. P auch verbrennungsanlagen. ■■ Kttkm, Lesen, Werkzeuge«, Mlügen, Suus- uni) Kuchen-Kecken, besonders zur Saison: W. KATZ rNäusbnvg 10, Eingang wettevgafse. Ferner: Sense« und Sicheln nebst Zubehör, Getreidesammel-, Heu-, Dung- und Streugabeln, Raffiabast, Kokosfaser und Erntestricke. Drahtgeflechte. FischereiutensiUen. Waffen und Munition. Inh.: Oskar Gutmann Bureau: Westanlage 21 Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Huch- und Tiefbau. D24/8 Casseler Schirm-Fabrik Th. Budde & Co., Giessen, Seltersweg 9 empfehlen Sonnen-Schirme in großer Auswahl vom Billigsten bis zum Besten. Entoutcas in Seide und Halbseide. Touristen-Sehirme Re^en-Schirme Eismaschinen, Gartenmöbel. Gießkannen, Rasenmäher, Salat- und Gurkeuhobel, Vogelkäfige nebst Züchteruteufilteu, Grosses Sängerfest io Klein-Linden Nächsten Sonntag und OHoniag feiert der Gesangverein Eintracht sein 40jähriges Jubiläum Viele Vereine der Umgegend haben ihr Erscheinen zugesagt. Der Festzug beginnt um 2 Uhr. Näheres in den Plakaten und Programmen. ^■unwwmn ii m i " 1 Gegründet 1883. Jean Dem & Co., Giessen Der Räumungz - Ausverkauf ii SemiDchftim rniii MmMmam findet nicht mehr im Enden wläusburg \0, sondern im I. Stock, Eingang Wettergasse, zu äußerst billigen preisen statt. Fernsprecher 298 Giessen empfiehlt sein reichhaltiges Lager in: Universal- und Sicherheits- Injectoren. Dampf- und Wasserstrahl - Pumpen. Dampfstrahl - Ventilatoren. Feuerspritzen. Unterwindgebläse. Pulsometer. Condensatoren. Armaturen Central- Heizungs - Anlagen. Patent ■ Dampfniederdruck- Heizungen mit Luftumwälzung. Warmwasser- und Luft-Heizungen. Etagenheizungen. « Ventilations-Anlagen. « Vollständige Bade-Einrichtungen und Brausebäder. . , Rippenrohre « Radiatoren ä Patent-Desinfek nparate Ventile un hne.