Nr. 9 Mittwoch, 11. Januar 1905 155. Jahrg. IHchewr «stich mtt «u«mch«« M dmmtaaL tHf „(StrBeoct tfomllleiiblMter* werde» bem r1ln|etA- otmtc «vöchenütch betgelegt. Df k (f4 fri • Erschein aumaÄtch >ir^u^ ve«r ^r^ftt^.auca^ic^tzu uuo osern eine sehr be- unici ^i.uoohncrn die städtische 1,1 werden j oie|C Bestimmungen tlnmuug, nach tvelcher - " ' lichleit der Verhandlung, die ..'isDrache, über die W.eder- urjetzung in den vorigen Lraud, und über die Verpflichtung, sich als Zeuge oder Sachverständiger vernehmen zu lassen. Tie Juristen Hessens werden es sehr willkommen begrüßen, dura) dieses Gesetz eine erschöpfende Verwalrnngs- Prozeßordnung in die Hand zu bekommen! Tie nächstfolgenden Gesetzentwürfe, die ^tadte- o r d n u n g, die L a n d g e m e i u d e o r d n u n g, die Kreis- und Provinzialordnung betretend, schließen sich ungeachtet der vielfach geänderten und über- ichtlicher gestalteten Stofsgruppierungen in ihren grundlegenden Bestimmungen dem geltenden Rechte an. /.'Ran Yat Gesetzesunllarheiten gehoben, Lücken gejropft, Migverstaud- nijje beseitigt. Daneben hat man eine Reihe von mit den genannten Gesetzen in engem Zusammenhang stehenden Gesetzen in die neuen Vorlagen verarbeitet und erstere bannt in ihrer setbftänbigen Existenz überflüssig gemacht, so bas' Gesetz über bie Bildung der OrtsvorMnde, das Gesetz über; die ortsbürgerliche diiederlassuug zur Verehelichung vom Jahre 1868, Gesetz, die Gemeindeausgaben betreffend. Die. damit erstrebte Vereinfachung ist in unserer gejetzesreichen Zeit besonders anerkennenswert! Was die S t ä d t e o r d n u n g betrifft, so hat sie, abgesehen davon, daß der Entwurf eines Verwaltnngsrechtö- gesetzes das Ausscheiden einer Reihe von Bestimmungen) notwendig machte, meh jache Abänderungen erfahren. Prinzipiell ist nur bezüglich deS verwaltungsrechtlichen Jn- ganzenzuges insofern eine Aenderung im Vergleich zu feit* yec eingetreten, als in Streitigkeiten, die sich auf Auge- legeuheiten der eigentlichen G c m e iudev e r w a 1 t u n gj beziehen, der P r o v i u z i a la u v s ch u ß an die Eielle des jetzt in erster Instanz entscheidenden Kreisausschnsses treten soll, da der Provinzialausschuß so uw hl bezüglich J eines Vorsitzenden, wie auch hinsichtlich seiner Zustunineifietzung geeigneter fei als der Kreisansschnß, dessen Aoisitzenber oie Aufsicht über die städtische Verwaltung siilue. are -oe* stiunnnngeu, welche die örtliche Polizeiverlvaltung be- lresfen, sind hier au vinzialordnung ausg gemeindeo > nun i nunmehr 1 i-qi, Li LU ^lUUllil bui n um iu sie örtliche Polizetverwailung oe- geschieden und in die vereis- und Pro- auch mit der Land- Iber BerwaltungSgrrichtthof als Berw'ltunMerichte fun-IOesfenllichkeit und Ms SKünL-i gieren, und zwar der Kreisausschuß als erste Instanz, ber. sitzungspoiizei und die Ge..ni. Provinzialausschuß sowohl als erste, wie^ auch ais zweite, | rinjetzung in den vorigen «ra d. h. als Berufs-Instanz in Kreisausschüßsachen; das Ver- waltuugsgeeicht soll in Sachen, in denen der Provinzial- ausschuft erste Instanz ist, lediglich als Berufungsinstanz tätig sein, während er in Kreisausschußsachen als Nevisions- instanz gelten, soll. Es ist. das insofern eine sehr bemerkenswerte Neuerung, als bisher das Verwaltungsgericht für erstinstanzliche Provinzialausschußsachen, die an des- selbe gebracht wurden, lediglich Revisionsinstanz war, sodaß es darüber entschied, ob der Provinzialausschuß die ihm gebrachten Tatsachen in rechtlicher Beziehung zutreffend behandelt hatte; neue Tatsachen und Beweise waren in dieser Instanz ausgeschlossen, von jetzt ab sollen sie zulässig sein. Im Interesse der allgemeinen Rechtssicherheit kann diese Neuerung nur freudig begrüßt tverden. Eine zweite sehr wichtige Abänderung ist es, daß das Verwaltuugsstreitversahren dem heutigen Verfahren in bürgerlichen Streitsachen näher gebracht wird. Die zurzeit geltenden, das Verwaltungs^reitversauren betresfenden Bestimmungen, — welche, wie schon gesagt, in der Kreis- und Proviuzialordnmig, sowie in dem Gesetz des obersten Ver- waltungsgericht betreffend vom 11. Januar 1875 enthalten inb — smb fcren zurzeit bes Erlasses der genannten Gesetze geltenden Bestunmungen des bürgerlichen Rechtsstreites augepaßt. Inzwischen i|t >aber durch Erlaß der sogen. Reichs- justizgesetze vom Jahre 1879 eine völlig geänderte Rechtslage hinsichtlich der Gerichtsorganisation und des Streit- verfahrens geschaffen worden. Die Bundesstaaten Preußen, Sachsen und Baden haben dem schon läng): Rechnung getragen und entsprechende Abänderung eintreten lassen. Auch tzesfeu will nunmehr mit dem Enuvurf die Bestinun- ungen der Reichözivilprozeßordnung für das Berwaltungs- streitversahren einsühren. , Der Gesetzentwurf hat beim auch auSbrücklich und ut erster Linie in großen Zügen die Grundprinzipien des -Ver- waltuugsstrafverfahrens, welche, hinsichtlich des bestehenden Rechts leine wesentlichen Aeuderuugen enthalten, ausgestellt, während man im übrigen ans die einschlägigen Be.- stimmungen der Reichszivilprozeßordnung verwiesen hat. Jnfolge0cs)en komincn solgende L^.fiumungen der Zivil pükbhUiiQ zur : U *■ s,^lie^ung und rchtennung an GerichiSmitgitcder^ ^uo.r uie Beratung, die 3 den des in- buslrietätigkeit zuführt. ** Japanische Schauspieler. Das Montag, 16. ds. Mts. im Stadttheater stattfindende Gastspiel Original-Japanischen Theaters wird wohl eins der vermischte«. * Gegen Landgerichtsbirektor Hasse in BreSlan wird nunmehr in Berlin die Voruntersuchung wegen ver- uchten Totschlags geführt. Zu dieser Untersuchung wird der Geisteszustand Hasses eingehend geprüft werden, so daß es sich jetzt überhaupt noch nicht übersehen lägt, ob der Fall zur Erhebung einer Anklage führen wird oder nicht. Die Verteidigung Hasies ist von seinen Angehörigen einem Breslauer Rechtsanwalt übertragen worden. In der Affäre ist eine weitere Verhaftung erfolgt. In Dresden wurde der 18jährige frühere Schreibergehilfe Güntz, dec au§ Breslau flammt, festgenommen und nach Berlin ins Unter- uchungsgesängnls gebracht. Er wird der Teilnahme an Erpressungen beschuldigt. * Eine elektrische Bahn auf die Zugspitze. Der Ingenieur Wolfgang Adolf Müller veröffentlicht eine Broschüre, die das Projekt der Erbauung einer elektrischen Bahn auf die Zugspitze erörtert. Die Bahn soll ihren Aus- gangspunkt am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen nehmen und über den Bader- und Eibsee zum eigentlichen Bergbahnhcf in Höhe von 1200 Meter führen. Dort beginnt die Steil- bahn, eine Zahnradbahn; sie erreicht durch einen Tunnel den Aus Stadt und Land. Gießen, 11. Januar 1905. ** Bahnprojekt Gießen—Beuern. Man schreibt uns aus Alten-Buseck: Die Einwohner der Gemeinde Alten-Buseck vermiffen bis jetzt noch jeden weiteren Fortgang in der Frage der Kleinbahn Gießen—Wieseck, Altenbuseck—Beuern. Vielleicht würde es am Platze fein, wenn der Ingenieur der in Betracht kommenden Bahnbaugesellsehast mit der Bürgermeisterei Alten-Buseck sich in Verbindung setzen und in der hiesigen Gemeinde einen Vortrag über den Bahnbau halten ivürde, wobei er sich über die in der hiesigen Gemarkung befindlichen Tonlager, Basaltwerke und sonstigen industriellen Erwerbsquellen orientieren könnte. Die Gemeinden Beuern und Wieseck würden sicherlich dem Beispiele der Gemeinde 'Alten-Buseck folgen, wenn sich die Gemeinde schon jetzt bereit erklärt, das betreffende Gelände zum Ausbau einer Bahn unentgeltlich zu stellen. Hoffentlich veranlassen diese Zeilen einen weiteren Fortgang des so wichtigen Projekts. ** Die Sterblichkeit in den größeren hessischen Städten. In den fünf größeren hessischen Städten Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms und Gießen, die mit rund 300 000 Einwohnern etwas über ein Viertel der hessischen Bevölkerung i 'fassen, betrug die Zahl der Todesfälle im Jahre 1 9 0 4: 5220 oder 17,43 aufs Tausend. Am nächsten 'am der Durchschnittsziffer die Slerblichkeiisziffer von Worms; ie betrug bei 45 300 Einwohnern und 777 Todesfällen 17,1 pCt. Wesentlich überschritteu wurde sie in Gießen (27 500 Einwohner, 573 Todesfälle) mit 20,8 pEk. Dieses ungünstige Verhältnis ist nicht daraus zurückzuführen, daß Gießen besonders ungesund wäre, sondern auf die große Anzahl der in den Universitätskliniken Sterbenden, die zu einem beträchtlichen Teil von auswärts stammen und eigentlich nur zum Sterben sich in Gießen aufhalten. Beträchtlich über dem Durchschnitt blieb auch Mainz, daß bei 89 900 Einwohnern 1679 Todesfälle = 18,7 pCt. zählte. Unter dem Durchschnitt bewegten sich Darmstadt, daß bei 78 600 Einwohnern 1313 Todesfälle — 16,7 pCt. hatte, sowie Offenbach mit 58 600 Einwohnern und 777 Todesfällen — 15 pLt. Die günstige Stellung Offenbachs beruht halt cmKustellen, cs darf nicht mehr nach Prozenten der Eiw- nahme bestimmt werden re. Der Entlvurf, betreffend die L a n d g e m e i n d e o r d n u n g, verfolgt den Hauptzweck, die Landgememdeordnung der Städteordnung wenigstens etwas zu nähern. In die Augen springend ist es, daß Städten von über 3000 Einwohnern die Möglichkeit geboten wird, sich einen besoldeten Bürgermeister zu nehmen, der auf 12 Jahre zu wählen ist und Pension erhalten kann. Ferner sind Bestimmungen getroffen, die eine unter Umständen notwendig werdende Anitventsetzung des Bürgermeisters gestatten. — In ähnlicher Weise, wie in der Städteordnung, werden die Rechtsverhältnisse der Gemeindebeamten geregelt. Im Gegensatz zur Städteordnung ist hier der Kreisausschuß als erste Instanz in reinen Verwaltungsstreit- sachcn betbel)alten. Auch die &mbbärgermeifter und Beigeordneten sollen nicht mehr auf 9, sondern auf 12 Jcchre gewählt werden, wie das auch in her Städteordnung vorgesehen ist. In gerader ^mie verschwägerte Personen dürfen nicht gleichzeitig Stellen als Bürgermeister, Beigeordnete oder Gemeinderate bekleiden. Bei erheblichen Spenden von Speisen und Freibier iann jede Wahl beanstandet werden. Alle Bürgermeister-, Beigeordneten- und Genreinderats- waylen bedürfen der Geruch migruug des Kreis aus sch usses. Gast- unb Schaukwirtschasten dürfen von Bürgermeistern und Beigeordneten nicht betrieben werden. Was die Kreis- und Provinzialordnung an- belangt, so ist als Hauptänderung wohl die oben erwähnte Aussonderung der Bestimmungen über die Verwaltungsrechtspflege anzusehen, daneben auch hier die Kodifizirung der Polizeibestimmungen. Wie aus der Begründung hervorgeht, standen außerdem im Zusammenhang mit dem 1891er Ent- ivurf einer Kreis- und Provinzialordnung zivei Fragen von grundlegender Bedeutung zur Erwägung: das Ausscheiden der Städte aus dem Kreisverband und die Aufhebung der Personalunion zwischen Provinzialdirektion und Kreisämtern in den Städten Darmstadt, Gießen und Mamz. Man hat aber von beiden abgesehen in der Erwägung, daß sich solches auch unabhängig in einem selbständigen Gesetz behandeln lasse. Der Entwurf, betreffend die Ausführung des Reichsgesetzes überden Unterstützungswohnsitz, enthält lediglich eine Kodifikation der bis jetzt erlassenen Bestimmungen dieser Materie. Im Prinzip hat der Entwurf an dem geltenden Recht nichts geändert, da die bestehenden Vorschriften über die Organisation der Armenverbände, wie auch diejenige über die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte in Armensachen und über die teilweise Entlastung der Landarmenverbände durch Gewährung von Staatszuschüssen sich bewährt haben. In einzelnen Fällen stellt dec Entwurf erhöhte Staatszuschüsse in Aussicht, um Ausnahmeverhältnissen Rechnung zu tragen. Der letzte Entwurf über die Gemeindenutzungen der Ortsbürger enthält gleichfalls keine wesentlichen Abänderungen des geltenden Rechts. Er bezweckt lediglich eine einheitlichere und übersichtlichere Gestaltung desselben, das seither, abgesehen von dem Gesetz vom Jahre 1852, in ber Städte- und Landgemeindeordnung, sowie in der Kreis- und Provinzialordnung enthalten ist. Die Regierung hat insbesondere mit Rücksicht auf die Beliebtheit, der sich das Gemeindenutzungsrecht bei der ländlichen Bevölkerung erfreut, von einer Ablösung der noch bestehenden Rechte Abstand genommen. Soweit ein allgemeiner Ueberblick über die 6 Verwaltungsgesetze. Mögen auch bei der Beratung in der Kammer noch mancherlei Bedenken oder Wünsche bezüglich einzelner Punkte erhoben werden, im allgemeinen bedeuten sie einen großen Fortschritt in der einheitlichen Entwickelung unserer Landesgesetzgebung, die hoffentlich nicht allzu lange hinausgezögert werden wird. teressantelien Ereignisse der bisher ja nicht gerade tatenreichen Saison bilden. Glicht nur die Eigenart und Realistik in der Darstellung, sondern die großen Fähigkeiten, zu charakterisieren, eichnen, wie man hört, den japanischen Schauspieler aus, auch speziell das Empfinden, das der Künstler seiner Rolle entgegenbringt, ermöglicht es, so sagte man, dem europäischen Zuschauer, obwohl er der Sprache nicht mächtig ist, den Sinn des gesprochenen Wortes aus der mimischen Unter- lützung der Rede zu erraten. Hieraus erklärt sich der Er- olg, den vor drei Jahren die unter Leitung des Impresarios 'Marlin Stein Europa bereisende japanische Truppe der Sadda Jakko erzielte. Stein hat die in ihrer ursprünglichen Form Tage lang dauernden Stücke Ronin und Fatum für europäische Bühnen eingerichtet. Es bietet sich somit eine Vorstellung, welche nicht nur vom künstlerischen Standpunkt aus interessant, sondern auch in ethnographischer und wissen- chaftlicher Beziehung von Wert ist, da unsere exotischen Gäste einen Einblick in das Kulturleben eines Volkes ermöglichen, das gegenwärtig im Mittelpunkt des Interesses der gesamten zivilisierten Welt steht. -t-. Hirzenhain, 8. Ian. Um dem hier herrschenden Wohnungsmangel abzuhelsen, sand im Stolberger Hof unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Gußmann eine Ver- animlung zur Beratung der hierzu erforderlichen Schritte statt. Zu derselben war auch der Landes-Wohnungsinspektor aus Darmstadt erschienen, der in einem Vortrage die Wege bezeichnete, auf denen an Hand des Wohnungsfürsorgegesetzes Abhilfe geschaffen werden könnte. Bürgermeister Guß- mann und Fabrikdirektor Düker empfahlen die Gründung einer gemeinnützigen Baugenossenschaft. Dieser Vorschlag fand einstimmige Annahme. Die Konstitiiierung der Genossenschaft soll in nächster Zeit erfolgen. Kassel, 11. Ian. Das Ausfuhrverbot für Futtermittel in Oesterreich-Ungarn kam in der letzten Vorstandssitzung der Landwirtschastskammer zur Sprache. Bei dieser Gelegenheit wies Oekonomiecat Retterodt darauf hin, daß durch die vorgekommenen Uebertrei bun gen ber Futternot die deutsche Landwirtschaft um Mill io nen geschädigt worden sei, indem die Futtermittelpreise über Gebühr in die Höhe getrieben worden seien. Redner empfahl deshalb, den Landwirtschaftsminister zu ersuchen, bet derartigen Notständen aujtauchende Klagen eingehend prüfen zu lassen, bevor die Verhältnisse als wirklicher Notstand anerkannt und Notstandsmaßregeln getroffen würden. auf der raschen Vermehrung durch Zuzug, der alljährlich tausende junger erwerbstätiger Heute der Offenbacher konnte, iM der Enttvnrf nicht übernommen, da man ber Ansicht war, daß in absehbarer Zeit die Ernführung des Ztoeikamurersystems nicht zu erwarten fei, zumal das seitherige System^ das ein solidarisches Zusammenwirken von Bürgermeister und Stadtverordneten zeigte, sich vollauf be- roährt hat. Dagegen ist ein Artikel ringe fei) oben, der die Unterstützung des Bürgermeisters bezweckt Und nad) welchem die Vorbereitung der von ber Stadtverordnetenversammlung zu fassenden Beschlüsse an besondere, von der Ver- [anurtlimg zu wühlende Ausschüsse übertragen werden kann. Der Bürgermeister Ijeit in diesen Ausschüssen, falls er nicht selbst hineingewählt ist, hie Befugnis, ohne Stimmrecht an der Beratung teilzunehmen. Diese Einrichtung besteht in vielen beut)djen Städten und hat sich sehr bewährt. Sie gewährleistet eine gründliche Vorbereitung der Beschlüsse und jidj.ert vor Ueberrmnp-elung. Als weitere Aen- derung ist es anzusehen, daß neue Besn.mmu.ngen getroffen werden über die Stellung der Beigeordneten, über die Entlassung widerruflich angestellter städtischer Beamten sowie ihre Pensionierung im Falle der Dienstunfähig Leit und endlich über die Disziplinär Verhältnisse der städtischen Beamten. Der Stadtrechner ist fortan nur gegen festes Ge- BolMsche Tagesschau. Graf Pückler und der Zukunstsftaat. . Reden des Grafen Pückler weroen in Berlin neuerdinas Nreder ausgeboten. Das Gericht hatte entschieden, daß zur Beschlagnahme keine Veranlassung vorliege. Das neueste 1 U.ch bem Zulunstchtaat; gleichzeitig beschäftigt sich der Graf auch mit den Hohenzollern. Es heißt rn der Rede: 0 u 11 ti)1 c Kais ertum kann ruhig weiterbesteben ftn Zukunstsstaate, das stört uns nicht im mindesten in unseren sozialen Kumpfen und Bestrebungen. Wenn ich auch mit dem ; e tz r g en.Dra gerbet K r oue nicht überein st imme in paschen und loyalen Fragen der Gegenwart, so bin teb rixb Um Gegner des Llarsertums als solches. . . . Außerdem haben ,sicy unsere Könige so ziemlich bewährt im Strome Afl- S un^ ■ 0 anz nett und ganz ver- 1tanbtg regtert. ..uirn fann mchts kaputschlagen, was immer noch lerdlrch tn Oronung ift; wir wollen daher den sozialistischen proklamieren auf den Trümmern ber versaulten- Geselsichast, aber mit einem verständigen sozialen Kaiser an der Spitze. BLM „lieben braven Kerl" Bebel düerrn von Vollmjar, Auer und den anderen „roten Brüdern" ruft der Graf zu, sie möchten im Reichstag etwas Lärm riabau und Tnmullt machen und den Herren am grünen Tisch so furchtbar die Wahrheit sagen, „daß die Brüder a l l e v o r l a u t e r S ch r e ck u n d A n g st a u s d e n Rücken fällen." Dann würde überall donnernd der Rus erklingen: Es. lebe d>er Berli,ner Sozialismus.! 1 ö $*ur für i/DBl r. M sT‘6 (DopendS'c8?^ Sanatorium eFtoihhe*my,to Tarnte Kreuzungsbahnhof „Riffelhöhe" (2075 Meter). An ber Kleinen und Großen Riffelwand empor erreicht die Bahn bei 2920 Meter den zwischen Ost- und Westgipfel gelegenen Bahnhof oZugspitze". Auf dieser letzten Strecke ist nur ein *' "on 150 Meier Länge erforderlich, die letzten 300 Meter der Bahn liegen in halb offener Tunnelgalerie. Die Personenwagen sollen zugleich als Motorwagen verwendet werden, wodurch eine Ersparnis an totem Gewicht erzielt wird. Der Wagen enthält vier Koupees mit je zwölf Sitzen. Es wird eine Geschwindigkeit von 4 Kilometer auf der Seilbahn geplant. Dtan würde also von Eibsee in etwa einer Stunde die Zugspitze erreichen. Die Anlagekosten sind in Summa auf rund 2 Diillionen Alk. veranschlagt. Davon treffen auf den eigentlichen Bahnbau 850 000 Mk Die jährlichen Betriebskosten einschließlich der Ausgaben für Unter- Haltung werden auf 104 285 Mk. berechnet, mit Verunlurm des Anlagekapitals und Abschreibungen würden sie sich aui rund 250 000 Mk. belaufen. Man erwartet eine Mindest- irequenz von 29000 Personen im Jahre für die eigentliche Zugspitzbahn. Sie wurde bei einem Fahrpreis von 10 für Hm- und Rückfahrt außer den 4prozentigen Grundunsen eine Mindestsuperdividende von 2 Prozent . Dabei ist das Ertragnis der Talbahn i Garn.,sch fee nicht in Rechnung gezogen. ° 1 Nachbar erklärtem daß diejenigen Weiter, welclie nicht innerhaF drei Tagen bk Arbeit lvktzer aufnehinen, mid ber Belegschost entla.ssen sinb. , _ e 3 „ Auch die Belegschaften des 5)örder Kohlenwerkes Zeche Soles- ivig in Wückbeck, Zeche Schürbank tn Schuren find nicht ein gefahren. Die Zeche Schleswig ist eilte gute Zeche des Horder Vereins und die Einstelluiig der Kohlenfvrberuna auf dieser Zeche wirb fi'ir den .Hörber Verein wie für die Arbeiter dteselbeu schiverws eg enden Folgen haben, irie die ^instellung^des Betriebes auf der Zeche Kaiserstichl in Dortmund für Hosch. ^as Stahlwerk Hösch ertrnrt, baß es den Betrieb nur iwch tiirie Zeit und bas mit Einschränkung fortsetzen könne, falls die Belegschaften von Kaiserstuhl weiter streiken. . t Gestern nachmittag erfolgte eine w e r t c r e vl u s beb n uni des Streiks auf den Zechen Borussia in Marten, Margarete in Sölde, Dorstfeld II bei Tortnmitd, Prinzreaent in Wiemelhausen und Dmmenbailm V. Im Revier von Mülheim ist noch o^^Wie^die Verwaltung der Zeche Felicitas mitteilt, ist bit dReldung über einen Arbeiterausstand unzutreffend. Ebensowenig sind die Arbeiter auf ber Zeche Minister von Achenbach in den Ausstarrb getreten. , r f Zu einer von 2500 Bergleuten besuchten Belegschastsver- sammtung der Höschschen Zechen Kaiserstuhl I und II iourde trotz Abratens des Verbandsleiters des Reichstagsabgeordneten Sachse und des Füllers des chrisllick>en Gewerkvereins Effels die Fortsetzung des Streiks beschlossen. Die Führer mußten sich fügen und erklärten bann, daß sie die Leitung der Bewegung übernehmen Es bestehen Klagen über geringe Löhne, schlechte Behandlung durch Beamte, Mangel an Hol zusw. Reichstagsabg. Sachse hielt den Leuten ernsthaft vor, daß ?ie kopflos gehandelt haben. Die Mißstände auf den Zechen seien ja groß, aber der e i n ge s chla- gene W e g sei falsch. Für einen allgemeinen Streik sei die Lage nickt günstig. Von 2,0 000 Bergleuten des Ruhrreviers seien nur 40 Prozent organisiert. Wo sollen die Streikgelder Herkommen da die vorhandenen Mtttel für die Organisierten kaum eine Woche reichten. Wer habe der Belegschaft gesagt, sie solle streiken? Schurken seien es, wenn sie sich nicht meldeten. Aehnlich spielten sich die Vorgänge in den anderen Belegschaftsversammlungen des Ruhrreviers ab. Ueberall ist die Bewegung den Führern über den Kopf gewachsen, die sich nun fügen müssen. Bisher herrscht bei den Arbeitern musterhafte Ruhe. Sie ermahnen sich gegenseitig, den Alüchol zu meiden; dennoch wurde in Versammlungen, besonders infolge Animierens durch Kellner, viel getrunken. Die Bergarbeiterbcwegung. Unaufhaltsam setzt sich die Ausstandsbewegung im Ruhrrevier fort. Jeder Tag führt den Streikenden der Zeche Bruchstraße neue Scharen von Arbeitskollegen zn, die mit ihnen gemeinschaftliche Sache zu machen entschlossen sind und ungeachtet aller Abmahnungen der Verbandsleiter und der ernsten Drohungen ber Grubenverwaltungen die Einfahrt verweigern. Im Bochumer Revier sind ausständig die Belegschaften von Karl Friedrich Friedlicher Nachbar und Baaker Äiulbe, im Dortmunder Revier diejenigen von Freie Vogel, Gnei-senau und Preußen. Ferner sind letzt auch ausständig die Zechen Vollmond bei Langendreer, Hardenberg, Minister Stein, Schleswig-5polstein, Schürbank, Charlotte und Freiberg. Die Zahl der Streikenden belauft sich retzt.schon auf Mehr als 3 0 0 0 0 Mann. Mehr als 25 Schachte siegen still. Aus Zeche Bruchstraße sinb infolge Kündigung von Wohnungen 15 Mann wieder eingefahren. Nach einer Meldung aus Dortmmid sind auch die Arbeiter m, sämtlichen, im Hörder Kreis gelegenen Zechen ausständig, ins- beiondere auf Hreie Vogel und Uiwerhof,t, der einzigen '^cicht- syndiiatszeche. Ferner unterbreitete die am Freitag vergangener Woche gewählte KvmmUion der Belegschaft ber Zeche Neumühl Dor, der Einfahrt der Frühschicht dem Betriebsführer die be- tressenden <5orbeimngeu. Diese wurden abgelehnt, woraus die 5wuhschicht dte Emsahrt verweigerte und ruhig auseinanderqina -re Zeche Trentonia gibt bekannt, daß 200 Mann streiken und der Rest solgen wird. Die Belegschaften der Zechen Öaien- winkel und Vereinigte Thalhäuser Tiefbau legten ebeiuaHs bie Arbeit Nieder. Die Grubenverwaltung oost Baggermuldc und Friedlicher Kenchrs-aat. Ein sächsischer Richter üftpr ..... tignoso. Aus Dresden wirb geschriel^n'ps.1 11 vertag hatte zur „Znszemeruna ^^edbener Ztnnst- „Hebung des Luisentultiis" 'cknfichisw)!tt'ar!e^"nivlä" Sur ^Z^aftn Montignoso und deren den Bildnissen bitbungen des Dresdener Residenzschiossel i uub W am Bodensee ili den bbanbei gt^Ut ?er ^rtegg ruhvseiMä Gedicht die Toskanertti rugleich etn Sachfenlandes" (!) feierte ?lC „Perle des wieder zurück, der zaubert iUcinob bringt beibt eö in dem Gedichte, und bie MLfS-WUnöeneö Eluäl" ten Anspruch, daß die starte ein 5^oen hierauf U Dructers fehlte auf öen ! v€c ^rtaiöerfugung über 100 Mk ^euag erhiett eine Entscheidung beantragte. Das cc ^e gerichtliche ledou- vein Produit ber Kunst „ ^üertcht tonnte m ber Marte aul oO Mk. herab. Dabei betonte abcc Strafe Dr. Gmsberg, daß der in Borstdende, 'Amtsaeriw^ni Wmrlch. auf „Rückkehr der fe?« * ^'dicht ausgespr^E LÄSsSSr-’« «s st LZWMMMWL Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1885 geborenen Militärpflichtigen, sowie diefenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung in 1904 zurückgestellt worden sind und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschasts- beamte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienst- boten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aushalten, hiermit ausgesordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in d:e Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar b. I. bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits an einer früheren Musterung teilgenommen haben, ihren Losungsschein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unterlaßen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark öder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung usw. für verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot« oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Ferner wird be- merkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen aus Grund des § 32, pos. 2, Lit. a, b, c, d, e, f und g der Wehrord- nung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubringen, sind; verspätete Gesuche können keine Berücksichtigung finden. Gießen, den 4. Januar 1905. B®/j Großherzoali'-e ur^-e-meiHerei Gießen. ________I. V.: Eurschmann._________________ 1 Bekanntmachung. Die Firma Konrad & Holzinger in Hungen ist wegen Geschäftsaufgabe erloschen. Eintrag im Handelsregister hat heute stattgefunden. Hungen, den 10. Januar 1905. Bl,/i Grösster'oos-o,??, Amtsgericht. Holz-B eesteigernng in der Kürzlich,« Hbersörst^ei Lich. Montag den 16. Januar, von vormittags 9 Uhr an, im Distrikt Riedwald? Scheitholz: 345 Rm. Buchen, 16 Rm. Eichen, 5 Rm. Nadelholz (Kielern): Knüppel: 189 Rm. Buchen, 113 Nm. Eichen, 3 Rm. Weichlanbholz, 72 Rm. Nadelholz (Kiefern); Stocke: 121 Rm. Buchen, 84 Rm. Eichen, 76 Rm. Nadelholz (Kiefern); Wellen: 7520 Buchen, 7230 Eichen, 3OO Weichlaubholz, 3160 Nadelholz (Kiefern)- — 602 Fichten-Derbstangen — 23,23 Fstm., 1153 Fichteu-Reisstangen — 7,76 Fstm. (Eichen-Wagnerholz kann aus der Hand verkauft werden). Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sogen, alte Laubacher Straße kreuzt. DicuStag den 17. Januar, von vormittags 9V, Uhr an, in den Distrikten Fuchsstrauch und Kolnhänserkopf: Scheitholz: 153 Nm. Buchen, 2 Rm. Eichen; Knüppel: 196 Rm. Buchen, 205 Rm. Eichen, 6 Rm. Birken; Stöcke: 84 Rm. Buchen, 4 Rm. Eichen; Wellen: 3410 Buchen, 22u0 Eichen, 750 Weichlaubholz, 200 Nadelholz. — 2 Eichen-Schnittholz (46 und 53 '(£hn. Durchm.) — 3,09 Fstm.; 6 Buchen - Schnittholz (47 bis 71 Etm. Durchm.) = 13,40 Fstm.; 15 Fichten-Bauholz = 1,95 Fstm.; 138 Fichten-Derbstangen — 6,11 Fstm.; 742 FichtenReisstangen — 2,50 Fstm.; 121 Eichen-Grubenholz — H',84 Fstm. (Wagnerholz, Pfostenholz usw.) Die Zusammenkunft ist bei der neuen Wegunterführung an der Ober-Hessischen Eisenbahn im Fuchsstrauch._________________B10/1 Bm- mid Ntzholz-LerKeignmig der Krättichen Hverförsterei Arnsburg. Mittwoch den 18. Januar, nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags an der Kreuzung der Straße Lich—Butzbach mit dem Jägerpfad werden versteigert: Bn/i I. Stämme: 56 Eichen, 2,7—13 m lang, 23—65 cm Dchm. — 43,47 fm, 36 Buchen, 3-13 „ * 30—49 , v =25,86 , 4 Kirschbäume, 4—11 m lang, 24—37 cm Durchm. — 1,89 tm, 8 Kiefern und Lärchen, 8—22 m lang, 18—39 cm Durchm. = 10,16 fm, 3 Pappeln und Linden, 5—10 m lang, 26—38 cm Durchm. = 1,79 fm, 46 Fichten, 9—20 m lang, 11—33 cm Durchm. — 12,25 fm. II. Stangen: 15 Eichen, 1,22 fm, zu Deichseln und Längwieden geeignet, 145 Fichten I. Kl., 13,07 fm, Sparren, 379 „ II. „ 22,72 „ Leiterbäume, Gerüststangen, 525 „ III. „ 18,37 „ Latten. __________III. Werkscheit: 2 rm Eichen. Holz-Versteigerung. Montag den 16. d. Mts. wird im hiesigen Gemeinde- wald folgendes Holz versteigert: 24 Kiefern-Stämmc, 16—34 Etm. Durchm., 4—11 Mtr. Länge = 9,26 Fstm., 9 Fichten-Stämme, 14—22 Etm. Durchm., 8—16 Mtr. Länge == 2,13 Fstm., 228 Fichten-Derbstangen = 14,77 Fstm., 160 Fichteu-Reisstangen = 4,73 Fstm., 329 Rm. Kiefern-Knüppel (hiervon sind 87 Rm. 3 Mtr. lang), 2110 Wellen Kiefern-Reisig, 560 Wellen Fichten-Reisig, 78 Rmtr. Nadel-Stücke. 28 Haufen Kulturabraum. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr im Distrikt Sandkaute aus der Jägerschneise bei Stammholz Nr. 1. Großen-Lindcn, den 9. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. 228 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Wartcnstraße 2 (öürnermetftereißebSiibe) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis Hal die Aufgabe, zwischen Arbettgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbetl zu oennttteln. yin den Werktagen von 8 biü 1 Uhr und von 3 bi» 6 Uhr geöffnet. Es rönnen eingesiellt werden: B11/1 2 Schlosser, 1 Schweizerdegen, 20 Dienstmädchen gegen hohen Lohn hier und auswärts, 3 Lausfrauen, 1 Laufmädchen. Lehrlinge: 3 Bäcker. , (£•» suchen Arbeit: 2 laudw. Slnccbtc, 1 Bau oder Maschmenschlosser, 1 Spengler, 1 Fnstallaieur, 4 Schreiner, 1 Steindrucker, 2 HauLburschen, ein Rutscher, 1 Kellner, auch Diener oder Portier, 1 Hausmädchen, 2 Lauisrauen, 3 Bureaugehilfen. Krokodil Holz-Versteigerung B11 im Sicher Stadtwalde. BI GrüubergerPtratze 27. Donnerstag den 12. Januar: Metzelsuppe. Morgens: 236 Wellfleisch mit Kraut. Wilhelm Mäher. Bekanntmachung. In das GenofsenschaftS- register wurde heute bezüglich de§ landw. Konsumvereins Annerod e. G. m. u. H. ein^ getragen: An Stelle des aus- Ein Haus inmitten der Stadt, für jeden Geschäftsbetrieb, besonders für klein. Handwerk, geeign., wo leicht Werkstätte einzuricht. ist, -.verkauf. Preis 20000 Mk. Bedingungen günst. Off. n. Nr. 0137 an die Exp. Weg Donnerstag den 12. Januar M "1 h - ■ - Vx Metarolsnpp®. 0177 L. Distel, Rieüklpfaii 39. Morgens: Wellfleisch nnd Kraut. Donnerstag den 19. Jamrar sollen im Sicher Städte walde, Distrikte Eisenkaute und Zappenau, versteigert werden: 696 rm Buchen-, 11,4 rm Eichen- tu 5 rm Weichholz-Scheiter 247 w , 26 „ r „ 5 F , Knüppel 5300 Stck. , 600 Stck. , Wellen 219 rm „ 22 rm , Stöcke. Der Anfang ist vormittags 10 Uhr. Die ist am Burkhardsfeldener geschiedenen Philipp Hahn II. wurde der Maurer Johannes Feuster zu Annerod als Direktor in den Vorstand gewählt. Gießen, 10. Januar 1905. Großherzogliches Amtsgericht. _____________Bi]/,_____________ MMiltmachrmg. In das Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma „Albrecht Hahn* zu Gießen; Inhaber: Albrecht Hahn, Kaufmann in Gießen. Gießen, am 10. Jan. 1905. Grobherzogliches Amtsgericht. ________BW,________ Iagdverpachtung. Dienstag den 7. Februar L Js., vormitt. 11 Vg Uhr, wird im Hotel Trapp zu Friedberg die Jagd in dem 368 Hektar großen Rockenberger — Oppershofener Markwalde aus eine weitere 12 jährige Bestandzeit verpachtet. Nähere Auskunft erteilt der Unterzeichnete. [230 Friedberg, den 7. Jan. 1905. NamenS des Markoorstandes: Spieler, Großh. Forstmeister. Arüeitsmrgebung Die zur Beseitigung der Treppen auf dem Wege hinter der Kapelle des Friedhofs am Rodtberg erforderlich.Pflaster- Maurer- und Erd- und Planirarbeiten sollen Mittwoch den 18. Januar d. I. vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Bl,/f Gießen, den 10. Jan. 1905. Städtisches Hochbauamt. ' Gerbet. Freübaetk, Faselsticrfleisch 50 Pf». [BV Hamburger Fluss-n. Seefisch- Handlung von 223 A. Koch Nachf. Schulstr Telephonruf 212. u Ä- «Xr <3> « L> O -ts s tt n •*» N 9 D fr* L rr -•w — S w ? 5 -s ö fr* ? M M" Neugebautes Haus mit geräum. 4 70012 15 62 71 74 199 238 [25000] 54 63 86 89 361 400 78 80 561 602 25 70 742 96 801 84 71005 143 64 77 211 335 413 84 601 24 658 722 800 [150] 1 83 88 99 [150] 977 7 2019 80 105 27 81 299 302 [150] 420 57 504 31 84 606 36 43 72 797 861 70 80 908 28 33 73288 424 31 63 69 523 48 603 34 47 50 875 919 94 74035 52 68 95 232 66 95 345 545 624 26 28 47 73 794 96 876 909 21 75104 15 88 49 345 52 98 439 [150] 93 521 44 62 76 80 92 622 89 801 20 46 906 76070 135 400 508 88 [150] 98 650 771 809 92 914 23 41 57 85 [150] 77032 56 79 100 47 97 201 31 45 318 65 427 [150] 45 47 50 78 504 85 718 26 810 83 920 66 68 [400] 7 8025 42 48 45 52 53 72 113 36 213 48 326 91 417 22 34 82 580 653 708 27 829 40 42 80 83 939 79 87 79055 74 85 172 293 347 56 [400] 423 61 550 55 628 725 99 836 47 932 80047 87 165 220 81 335 81 408 55 95 528 33 626 814 89 43 86 915 1U 81033 47 128 25 64 75 239 44 88 319 32 682 73 783 85 94 901 12 29 35 82058 61 177 84 201 317 500 25 57 64 95 638 90 796 861 62 917 22 50 83043 116 20 35 220 23 47 816 83 450 67 86 511 77 626 43 731 80 843 77 80 919 84140 63 270 78 303 52 68 86 [150] 504 15 74 607 855 85047 188 95 96 255 76 78 87 874 456 [150] 70 520 31 88 618 32 703 818 90 911 18 85 86018 89 129 221 323 40 95 404 83 92 504 33 703 35 87001 3 30 137 38 46 55 65 69 200 22 51 96 334 411 23 70 72 501 99 614 38 [400] 56 95 716 25 38 66 67 869 912 46 88057 70 131 36 45 71 209 360 88 465 510 60 634 61 98 779 94 96 899 89030 103 33 86 [150] 78 278 302 1150] 76 407 8 61 505 7 40 667 872 976 90044 52 81 103 200 302 4 80 83 44 52 66 70 95 411 43 56 74 509 [150] 42 661 65 66 87 708 72 75 827 48 58 74 900 35 78 91 91058 164 384 451 70 628 96 730 84 998 92132 74 275 92 418 66 500 17 25 26 668 726 81 97 914 25 41 43 60 74 76 98063 100 21 59 219 23 99 824 401 36 61 75 88 89 558 59 600 6 22 847 925 28 2000] 94005 111 69 371 354 61 451 90 503 54 67 78 672 747 76 92 855 66 78 89 946 82 05010 85 138 213 18 97 346 50 79 [200] 439 68 528 42 600 16(200] 21 55 72 711 21 98 854 68 71 908 42 72 06002 [150] 27 45 199 253 334 63 73 520 31 618 58 86 814 65 77 905 58 66 07011 170 202 34 89 412 70 83 666 68 605 10 39 72 96 99 714 71 78 81 20 74 89 965 96050 96 107 14 42 45 62 66 204 24 28 341 54 521 54 99 <>30 60 88 7:?<> 850 7b 964 00010 57 149 319 56 438 44 60 637 47 715 80 830 90 93 010 35 Nächste Ziehung: 1L Januar 1905. gewähre auf sämtliche Waren bei Baceinkäufen Neu! 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(Nach der Erzählung von Grillparzer: »Das Kloster von Sendomir".) n. Teil. Jung Hendrcks Brautsahrt (ein füdafrikanischeS Idyll) . ......Fritz Lienhard. Es waren drei junge Leute \ cn^L«, Kommerzienrats sind in der Loge J • • Presber. Kleine Dichtungen aus r$u guter Letzt^ . . . Wilh. Busch. Eintrittskarte» für Nichtmitglieder sind zu 80 Pfg. abends an der Kaffe zu haben. — Angehörige unserer Mitglieder zahlen hie Hälfte. v*/1 Die Vorstände. kithographirdie Kunft-Anhalt JQ Carl Kramer, Stehen ,'&Y/ frOEHfrs Sfelnlfraf$e 47a, pari, Atelier für künlfleriläie Entwürfe 1 Privat-hlthographie für merkantil u.Ehromo Hutographie • Kartographie • Photographie Plakate • Diplome • Etiketten Spezialität: Zigarrenkiltdien-fluslfattungen Poitkarten :: <—। Hile Hrbelfen für WllienMiaft, Sndultrle, mit Hnlichten tS2J Bandel u. Gewerbe, Behörden u. Vereine 78 Schweine Versicheruag^ er da Gietzen. Dienstag den 17. Januar, bei Wirt Sauer, Neustadt: General-Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsbericht. 3. Erledigung etwaiger eingelaufener schriftlicher Anträge. 4. Vorslandswahl. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird gebeten. 149 Der Vorstand. Ein Deckbett mit 7 Pfd. gut gereinigten Federn gefüllt Mk. 11.50, 14.70, 16.50, 22.— etc. Kissen mit 2 Pfund Federn gefüllt Mk. 3.20, 3.60, 4.40, 6.20 etc. Zusendung nach ausserhalb franko gegen Nachnahme. a 4/ Umtausch gegen andere Qualität gestattet. Debs1. Wei8 Neustadt 10. Giessen. Neustadt 10. nach leicht faßlicher Methode L. Wetahardtj Goethestrahe 46, pari. Beginn eines Kursus täglich. 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