werden. Dienstag 10. Oktober 1905 155. Jahrgang Erstes Blatt. «chnlstrahe 7. Redaktion fc« 11« Verlag u.Exped.^^bl A»reffe für Depeschen: Anzeiger Gießen. Rütationdbrud u. Verlag der Brüh lachen Ibstvers.-Buch-ru Stein- drnckerei. 8t Lange. Eichener Anzeiger w General-Anzeiger */ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ftr. 288 Wertet tägttch anher Gonntag«. f-tm Dießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessische« Landwirt dir Siehe«er Zamilieu. tzMter viermal in der «ezugSprei«: monallich7b Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole. u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch biePostArk.2.—viertel- fährl. ausschl. Bestellg. '«nähme von Anzeigen r die Tagesnmnmrr s vormittags 10 Uhr. eilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. erantwortlich für en polit. und allgem. Seil: P. fffiittfo: für „Stadt und Land* und „Gerichtssaal": Ernst Heß; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Recht und den äußeren Anlaß zur 1605 aus Marburg vertriebenen Kin englisches Iachurteik über die Kaisermanöver^ [essen hatte. Es ziemt daher den Nachkommen, daß sie mit Dankbarkeit der Männer gedenken, denen wir die Hohe Schule verdanken. Ohne die weisen Entschließungen und die kühnen imib mit vielen Opfern an äußeren Gütern verbundenen laten des Sommers 1605 hätte es auch kein 1607 gegeben, Zccemias Victor und dem Darmstädter (Groß-Gerauer) Superintendenten Johann AngeluS, einem um daS hessische Kirchen- und Schulwesen höchst verdienten Manne, der nach deutlichen Jndicien bei dieser Angelegenheit eine führende Rolle gespielt hat. Die Gründung der Gießener Hohen Schule ist eines der Ereignisse in der Kette von Geschehnissen, die der unheilvolle Entschluß Philipps des Großmütigen nach sich gezogen hat, feilt Land an seine vier Söhne Wilhelm von Kassel (f 1592), Ein höherer englischer Offizier, der m mchtoffizieller Eigenschaft an dem Kaiserntanövcr im Taunus teilgenommen hat, istz von dem Herausgeber der „Neuen mil.-pol. Korresp." über seins Eindrücke befragt worden und hat dabei folgende bemerkenswert? mvermüdlich für das Wohl der von ihm ins Leben gerufenen " ' ' ' """ , die der ihnen von Philipp gegebenen Erziehung, nach verschiedenen : Seiten unter dem Einfluß der Zeitströmungen von dem Ideal, ; das Philipp bei der Organisation der hessischen Kirche vor- geschwebt hatte. Das von Philipp gegründete Kirchenwesen 1 hat zwar lutherischen Typus, legt aber den Nachdruck nicht auf die dogmatische Zuspitzung, wie dies in den lutherischen Landeskirchen Norddeutschlands immer mehr eintrat, sondern auf die religiöse Erziehung deS Volkes. Daher auch die Versuche Philipps, zwischen Wittenberg und Zürich zu vermitteln. Schon Wilhelm von Kassel aber sympathisierte mit dem Kalvinismus, der den Einfluß des Luthertums auS Westeuropa verdrängte, und in Deutschland die Lutheraner für sich zu gewinnen begann, die der dogmatischen Verschärfung des Luthertums Widerstand leisteten. Ludwig von Marburg und Georg wie Ludwig von Darmstadt aber waren überzeugte Anhänger deS Luthertums, wie man es damals verstand. Die letzte gemeinsame Maßregel im Sinne der Philipp'schen Kirchenpolitik war, daß auch Ludwig von Marburg und Georg von Darmstadt 1577 die Konkordienformel, in der sich das strenge Luthertum über das einigte, waS es von Luthers reformatorischen Gedanken erfaßt und theologisch verarbeitet hatte, nicht unterschrieben, und ebensowenig 1580 daS Konkordien- buch, in dem auf Veranlassung Kursi'irst Augusts von Sachsen die lutherischen Bekenntnisse gesammelt worden waren. Es war ein Akt der Nachgiebigkeit des Marburger und des Darmstädter Landgrafen. Der Gegensatz verschärfte sich, als 1592 Moritz von Kassel auf Wilhelm folgte. Denn Moritz war überzeugter Kalvinist und suchte seine Ueberzeugung in seinem Gebiete zur Geltung zu bringen. Völlig unhaltbare Zustände ergaben sich aber, als nach dem Tode Ludwigs von Marburg die Stadt und Universität Marburg an Kassel siel und damit der Darmstädter Regierung endgiltig jede Möglichkeit abgeschnitten wurde, auf die Verwaltung der gemeinsamen Universität Einfluß auszuüben. Es war das um so unnatürlicher, als ein Teil der Güter der Universität in Gebieten Oberhesiens lagen, die wie Gießen bei der Teilung der Marburger Herrschaft an Darmstadt gefallen waren. Zum Bruche kam eS, als Moritz versuchte, in Stadt und Universität Marburg den Kalvinismus einzuführen, trotzdem das Testament LudivigZ r^n Marburg den Erben die Aufrechterhaltung deS religiösen Zustands in Kirche und Schule bei Strafe des Verlustes des Erbteils zur Pflicht gemacht hatte. Für Darmstadt, das schon vor der Marburger- Erbteilung wiederholt aber vergeblich versucht hatte, den ihm gebührenden Einfluß auf die gemeinsame Hochschule zu erhalten, war eS unmöglich, dem ruhig zuzusehen. Denn in Marburg studierten seine künftigen Beamten, Geistlichen und Lehrer, in die Marburger Stipendiatenanstalt, aus der Hessen bisher die Elite seiner Beamten in Staat, Kirche und Schule, die Universität eingeschlosien, bezogen hatte, zahlten zahlreiche Orte beider Landesteile Beiträge. Man denke hier nicht an die traurigen Reste der Philippinischen Stipendiatenanstalt, die sich in Gießen erhalten haben, aber bei der Interesselosigkeit und dem mangelhaften Opfersinn zur Zeit des absoluten Staates und der Aufklärung verfallen sind und hoffentlich 1907 einer zeitgemäßen Reform unterzogen werden, wie sie Marburg sofort nach der Annexion durch Preußen erfahren hat. Man erinnere sich vielmehr dessen, was das nach dem Muster der alten Marburger Stipendiatenanstalt gestiftete Tübinger Stift auch heute noch für die Krrche und die Schule Württembergs bedeutet. Moritz von Kassel selbst verhalf nun seinem Vetter Ludwig von Darmstadt zu der Möglichkeit, eine eigene Hohe Schule zu gründen, indem er die lutherische Stadtgeistlichkeit Marburgs und die lutherisch gesinnten Professoren in ihren Ueberzeugungen bedrückte. Zwar der Aufregung der Studentenschaft und ebenso der im August ausbrechenden Empörung der Bürger Marburgs wurde er Herr. Aber während dieser Vorkommnisse flüchten die von Moritz am 22. Juli 1605 entlassenen Marburger Theologen und Prediger über Gladenbach und Gleiberg nach Gießen. Schon im Juli nämlich hatte Ludwig den von Moritz bedrängten Männern seinen Schutz anbicten lassen. Und schon im Juli hatte Victor die Anregung gegeben, der Landgraf möge in Gestalt eines Gymnasium illustre eine eigene Hohe Schule gründen. Dieser Plan ist nun von den Darmstädter Instanzen mit großer Energie Men« » Mädchen chtiges, besseres Dicuik '^.gesucht. Ä GriinbergttStratze^ L WjMÄni 1 ksinbahnzüge lQMn zun> pt der Siek. An, ger be3oqtn Ätau hat noch Tage ft ~ 06782 ~ )te Wirtschaft S Zism Pfau“ hier Neusladt bo ' "i tür reiset OSpiZla* ing. Schwester* Universität. Unsere Hochschule gedenkt das Jahr 1907 im großen Stile nach dem Beispiele ihrer Schwestern als das Jahr zu feiern, in dem sie auf einen dreihundertjährigen Bestand zurückblickt. Mit Recht, denn in diesem errang sie die Gleichberechtigung mit den älteren Universitäten. Sie wird alle zu sich laden, die ihr einst als Lehrer oder Schüler angehört haben. Die „Alma mater Lndoviciana“ erwartet ihre dankbaren Söhne aus nah und fern. Aus ganz Hessen werden sich unsere Studenten an der alten Stätte rusammenfinden, an der sie in den glücklichen Tagen blühender Jugend ihre Ausbildung erfahren haben. Aber auch aus dem ganzen deutschen Vaterlande, aus allen Ländern Europas und über den Ocean her, wo immer alte Gießener Studenten hausen und eine Heimat gefunden haben, werden sich die zusammenfinden, die einst hier fröhliche Burschen waren und als Gäste in unserer Stadt weilen. Alle Vorbereitungen sind bereits im Zuge, um unser drittes Säkularfest unserer Hochschule vorzubereiten. Hoffen wir, daß auch unsere Bürgerschaft es mitfererv. Hoffentlich sind bann auch die ftanalifationSarbeiten zu Ende, die seit vollen drei Jahren unsere Straßen in einen Zustand sich immer wiederholenden Aufbruchs versetzt haben, und bezeugen dann die Gebirgszüge auf unseren Fußsteigen nichh mehr, daß wir im Zeichen des Telephons leben, was man, uns ohnedies glaubt. Das ist noch wichtiger als die rechtzeitige Vollendung des Theaterbaues. Denn wie sollen sonst Stadt und Universität Gießen vor ihren Gasten bestehen Die heutige Kummer umfaßt 8 Sette». "Zum dreihundertjährigen Kedenktage der Stiftung des Kießener „Gymnasium illustre“, bet ältesten Gießener Hohen Schule und Vorläuferin unserer Universität. Der heutige Tag ist ein bedeutungsvoller Tag für Gießen, heute sind eS, wenn wir von der Verschiebung der Daten durch die Kalenderreform absehen, 300 Jahre, daß in Gießen eine Hohe Schule eröffnet wurde, zwar noch nicht unter dem Nomen einer Universität, denn dazu fehlte ihr das kaiserliche Privileg, die akademischen Grade (BaccalaureuS, Licentiatus, Magister, Doctor) zu verleihen, aber der Sache nach und unter dem Namen „Gymnasium illustre“, wie man damals solche nicht privilegierte Anstalten nannte. Im Auftrag des Landgrafen Ludwig V., nach dem sich unsere Universität noch heute nennt, eröffnete der Kanzler Joh. ©trupp von Gelnhausen, ein bei Ludwig in hoher Gunst stehender und zu dm wichtigsten diplomatischen Aufgaben verwandter Staats- monn, im Beisein einer zahlreichen Versammlung von fürst- Ich en Räten, Stadtverordneten, Pfarrern und Studenten die neue Schule, ernannte den Theologieprofeffor Winckelmcmn zu ihrem ersten Rektor und wies die Profefforen in ihre Aernter em. ES folgte die Rede deS Rektors, der nach Schluß der Feier von der Versammlung, um ihn zu ehren, nach seiner Wohnung geleitet wurde, endlich nach guter deutscher Sitte ein Mahl. Es war im Vergleich mit unserer heutigen Universität eine kleine Anstalt, freilich mit hervorragenden Lehrkräften anSgestattet, die damals inS Leben trat Sie hatte eine theologische Fakultät mit zwei, und eine philosophische Fakultät ' mit sieben Profefforen. Im November trat noch eine juristische mit zwei Professoren hinzu, und 1606 eine medizinische, die ober nur einen Professor zählte. Angeschlossen war ein „Gymnasium classisum* ober „paedagogicum“ mit vier Klaffen, ta? unter der Leitung eines der Profefforen der philosophischen Fakultät stand. Der 10. Oktober ist daher auch der GeburtS» tag unseres Gießener Gymnasiums, daS aus dieser Vor- bcreitungSabteilung entstanden ist, und im Munde älterer Einwohner unserer Stadt wohl noch unter dem Namen Pädagog (Pijo) lebt. Es ist die Eröffnung dieser ältesten Gießener Hohen Hochschule, die 1607 Dank der unermüdlichen und geschickten ' Bemühungen Landgraf Ludwigs zur Universität eehoben wurde, für die Entwickelung unserer Stadt ein sehr folgen- § MoereS Ereignis gewesen. Weit mehr, als durch ihren Ausbau zur Festung und durch die gleichfalls 1605 errichtete 'Regierung des Darmstädter Anteils an Oberhessen, ist ihr Eharakter und ihre Physiognomie durch die Universität beeinflußt worden. Nicht nur für das geistige Leben und die l'uiltur unserer Stadt und OberheffenS, sondern auch für den Wohlstand der Stabt und ihrer Bürger sind von der Grünbung eg.enSreiche und wohltätige Wirkungen ausgegangen. Durch lie Universität ist der Name unserer Stadt in allen Gauen unseres Vaterlandes, ja in aller Welt zu einem bekannten und pachteten geworden. Nach „Hamburg bei Gießen* adressierte lener Brasilianer, dessen Sohn zu den Füßen Liebigs gern übrigen Teilen nur ungern ertragen. Vor allem ent» ernten sich die Erben Philipps, freilich nicht ohne Mitschuld ergriffen und mit unleugbarem Geschick und in bemerkenswerter Schnelligkeit durchgeführt worden. Noch im August werden die nötigen Maßnahmen in einer Konferenz zu Darmstadt, an der Leuchter, Winckelmcmn, Mentzer, Victor und Angelus ;eilnehmen, besprochen. Kurz darauf verfassen Winckelmann, Mentzer, Leuchter und Victor zu Gießen ein Gutachten über die Wahl deS Ortes, an den die neue Anstalt zu legen ist. Weil die im allgemeinen wenig wohlhabenden oberhessischen Väter ihre studierenden Söhne mit Lebensmitteln zu versorgen pflegten, und um die oberhessische Jugend abzuhalten, katholischen Anstalten wie Fulda und reformierten wie Herborn zuzuziehen, wird vorgefchlagen, die neue Anstalt nach Oberhessen zu legen. Der Hauptgrund war wohl die Rücksicht auf das nahe gelegene Marburg, dem Konkurrenz gemacht werden sollte. Bei der Wahl eines oberhessischen OrteS, bemerkt das Gutachten, kämen nur Alsfeld und Gießen in Betracht. Für die Wahl Gießens wird die Nähe der Lahn, Frankfurts une der fruchtbaren Wetteraul _,_o. ... geHenb gemacht. Im September aber reichen Winckelmann! Wahrnehmungen ausgesprochen: und Mentzer schon den Entwurf der Gesetze und Privilegien der neuen Anstalt ein. Die Verlegung der Anstalt nach Gießen war ein Wagnis. Der Festungscharakter der Stadi barg den Keim zu unablässigen Konflikten zwischen der Besatzung und den Angehörigen der Universität, die „gefreite" Personen waren, d. h. ihre eigene Gerichtsbarkeit hatten. Die Stadt selbst war eng, unhygienisch gebaut, vielfach recht wenig sauber. Man kann sich ja nach den Resten der alten Zeit auch heute noch von dieser eine Vorstellung machen. Mußte doch zur Anwesenheit der Universität und zahlreicher Behörden noch die neuere Entwickelung beS HanbelS, bes Verkehrs, das Aufblühen der Industrie kommen, ehe Gießen die saubere und gesunde, mit allen Lebensbedürfnissen wohl versehene Stadt werden konnte, über die wir unS heute freuen und in ber wir behaglich leben. Winckelmann und Mentzer, dieser einer der trefflichsten lutherischen Theologen seiner Zeit, bildeten von Anfang an die theologische Fakultät. Mentzer war der geistig hervorragendste, rührigste Lehrer der Anstalt, auch noch'in den folgenden Decennien ihr Organisator und ständiger Berater Ludwigs in Universitätsangelegenheiten. Die juristische Fakultät entstand durch Berusuug des berühmten Marburger Juristen Gothofredus Antonii, der viele Studierende nach sich zog. Neben chm vertrat Kitzel die Institutionen, wirkte aber auch als Mathematiker in der philosophischen Fakultät. In dieser erhielten zwei der darmstädtisch und lutherisch gesinnten Marburger Stipendiatenmajoren (etwa unseren heutigen Repetenten entsprechend) Professuren. Kaspar Finck die der Physik und der Rhetorik, und der später eine besondere Zierde der neuen Schule bildende Christoph Helwig (Helvicus) die des Griechischen und Hebräischen. Konrad Dieterich, der später als Superintendent nach Ulm ging, übernahm das Amt des Pädagogiarchen. Gleichzeitig las er Ethik. Konrad Bachmann, bisher Lehrer an der Stadtschule, erhielt die Professur der Geschichte. Die Stadt überwies die für beide Abteilungen der Anstalt nötigen Räume im alten Rathaus, dessen Glöckchen lange noch den Beginn der Lektionen angezeigt hat. Ein vom 23. September an tagender Landtag bewilligte zur Erhaltung der Schule eine besondere Schulsteuer und genehmigte, daß die Stipen- diatenbeiträge und die Erträge der int, darmstädtischen Oberhessen gelegenen Universitätsgüter künftig nicht nach Marburg, sondern nach Gießen eingeliefert werden sollten. Sticht wenige Gemeinden des Landes bewilligten auf Anregung von Angelus und Metor stattliche Erhöhungen der früher nach Marburg gezahlten Stipendien, um ihre Freude über die Stiftung ber neuen Schule zum Ausdruck zu bringen. Damit war die Zukunft der Anstalt gesichert. Die halben Maßregeln des alternden Philipp, der das hessische Fürstentum erhalten und doch alle seine Söhne berücksichtigen wollte, und sich deshalb zur Einführung der Primogenitur nicht entschließen konnte, haben für Fürstenhaus und Volk viele üblen Folgen gehabt. Sie haben in dem die erste Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts füllenden Streit um das Marburger Erbe und in dem darum geführten Hessenkriege Unheil aller Art über Land und Volk gebracht. ’ Aber sie haben für zwei Städte wohltätige Folgen gehabt. Darmstadt verdankt ihnen, daß es Residenz- und Kunststadt geworden ist, Gießen die Su.bwig von Marburg (f 1604), Georg von Darmstadt (f 1596) und Philipp von Rheinfels (| 1583) zu verteilen. Zwar hatte Philipp beabsichtigt, baß Heffcn auch künftig eine penüiffe Gemeinsamkeit ber Verwaltung in ber inneren und äderen Politik haben sollte. Aber bas erwies sich Dauer als unmöglich. Die Teile strebten balb in \'c Kirchenpolitik unb in ber von dieser abhängigen Reichs- paUitif auseinander, unb bic Suprematie Kassels würbe von Uerlvsvv ■ gftoW Igilt* 'baß wir in zwei Jahren mit der Universität zu feiern hoffen. v ;$»r allem beS Lanbgrafen ßubwig, ber bis zu feinem Tobe I LinormühfirF» für baS TOnhI ber non ihm ins Leben aerufenen Loten. Anstalt besorgt gewesen ist. Aber ebenso der Männer, ugeb^Frauffun——„xch ihr charaktervolles Eintreten für ihr gutes Recht * I ifit ihre religiöse Ueberzeugung 9rnrn6 Stiftung gegeben haben, ber 16ÖE HeLstunde» ___o....JLa- abend Sips aläb.pafi. Stellung .u. 06778 a.b.@ieß. «tn». «b. eibut. Louuruivc. 8. »ger Mauu, verh., 27 ft leichte, Arbeit auf einem iu oder bergt (Gute Hand- i.) Näh. Wtlh. SiichPett tf lelheim.|067& rdcheu, welch. bI. in ein« Stelle geb. hat, fucht Stch. eftrem Haufe. [0678 u erfragen Äwengafse 18. 83) EmMädch., welch. perÄ jenkann,fucht fof.Aushilfsstelle illenbur. Hotmann, Dammstr.lt. KMWWtz nachmittags. Zu erftageni.l icha'ftsst d. Gieß. Anz. [0677 Theologen Joh. Winckelmann, Balthasar Mentzer, enu ____ | Heinrich Leuchter und Konrad Dieterich. Nicht geringen Felse»k^xsta^ Dank schnlben wir aber auch ben Männern, bic bei ßubwig ----)eri Gebanken der Gründung einer besonderen Darmstadter 1 Hochschule angeregt unb die Organisation derselben mit in Die Wege geleitet haben, dem Gießener Superintendenten es e Justizrat W i n d ecker zu Friedberg einstimmig wieder als» Kandidaten auf. ■ s 2 % « 8,3 0 C. 1,3° _ 5 65 K> 0 S 5 & 5 S I 5 A S 5" o denkenden Glieder der Gemeinden vom kirch- l ich en Leben zurückziehen. Eie können als selbstständige Menschen nicht in einer Kirche mitarbeiten, wo der Pfarrer allein alles bestinimt und die anderen nur gehorsame Werkzeuge sein sollen. Die führenden Männer deS Pfarrvereins leugnen es zwar ab, das; sie eine derartige Gestaltung der Kirche erstreben. Genau so wird das Zentrum mit Recht den Vorwurf der Herrschsucht von sich abweisen. Es vertritt seiner Ansicht nach nur die berechtigten Interessen der katholischen Kirche, während wir anderen uns^ durch deren Verwirklichung vergewaltigt fühlen wurden. 3 er s.3- OB iS too TT O« rf»- CO tO s ? » (5) (5) g to« ^=2 5 Z rs ÜB » 00® ccx) ®co S2 go, (-- 3 ÖD to ~ ►DCy § DLO a t2 2 s errÖ» 3* S to « tO s ä06 to 3* ö to« m o O § to 3 62 2. ÜB -s 'S I cs ® § es ö B3< OB c*. Co K CB -3. c S O s OB to & 3 S-" S tocr ö» 3 o - OB to to to B3 3 3* «»2 O-' S CD S 00 3< s 3* rocfl' S A = ZS rs —« S rs 2 2 2 to s 5 = S 3 s rs s o 3 & 3 « 3* «3 ?*& o 5 3 3 3 9. 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",ifl" "»V"6* .^entaris?' ll 'and^ 2 r Ner 15 ‘. ?,e Fest- Cn die ftSb 16 bei dnbctl"’sen aller bürget/ wahrnehmen zu woQei n-Friedberg-2ani ' Sonntag in einer start Eg den bisherigen Aba. - cinsthnmig wieder all 3n der gestrigen Stadt in vielen Straßen unsere ), an denen die Draht jt sind, zu einer lebhafte rcr bezeichneten die Aui aalerische Schönheit unsen beklagten sich gleichzeitz lerordnete vorher nicht ge te man unter keinen Ihr. gegenüber ausgeführt, das eser Einrichtung zwar za- die hohen Maste gedaih Mutig gekommen feie. de betont, baß die Ober m brauche auch nxchi. k lszubrechen, rooS für bt Unkosten und Slörungü V) w 2 3 gsrf’’» n’ s <$D #*■ L» S> rsZ =K-O?M® ro=ü 6)2*» 62 D — 9.2. ÜB 3 @ -P *3 2 1 SW W Stf (?) - 3 er 3 CÖ* § 3 ÜB 3 3 3 2 3 3 5 3 OB 3 OB ÜB OB 3 OB OB ÜB 0 ÜB ÜB 2. <55 to to D CD OB (?) to -*« O ro "• 2.7 5 e*o TZ.Z. to" " O= 3, ÜB "3 3—- *- tor- =5 03 S 'SS, Q ■£ s=l ? ro a to w to co3 S tO « k. 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Gestern abend gegen 8 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere liebe, unvergessliche Gattin, Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Frau Katharine Götz 99 104 72 211 60 308 [400] 11 28 80 [1000] 85 461 70 517 [10001 64 99 600 17 81 712 29 36 [400] 91 97 857 64 98 913 18 6 9009 48 1400] 73 75 112 [400] 207 10 375 [1000] 405 10 97 [400] 602 793 871 923 91 |40(H 70014 27 74 269 82 97 310 48 70 426 540 48 644 46 751 [400] 96 [400 ] 97 834 905 7 1 065 83 88 [1000] 94 [400] 111 20 207 65 [4001 8L 376 [1000] 439 603 54 624 752 824 48 915 22 7 2175 [400] 218 51 300 68 400 605 38 67 [400] 701 [408] lö [1000] 859 70 [400] 76 [400] 971 89 [1000] 7 3244 319 25 94 421 31 65 [400] 86 578 95 616 68 716 97 814 ““ 921 22 [1000] 97 74035 72 95 138 49 229 59 365 [400] 73 [400] 88 400 41 66 539 69 95 646 53 67 730 35 49 800 [30 000] 27 62 75023 156 205 45 76 77 314 21 475 551 56 605 47 [400] 56 [1000] 711 93 [2000] 857 77 81 99 [1000] 934 89 76011 57 87 264 99 335 [1000] 74 477 505 [400] 84 607 822 65 964 77012 [1000] 34 40 45 75 231 55 66 68 353 400 98 646 746 86 847 907 29 78008 [490] 249 314 17 40 68 75 402 5 48 [400] 63 582 [1000] 92 [400] 629 34 70 709 23 79 809 13 25 40[4O0| 904 62 91 79046(2600] 137 88 231 35 48 59 9914DO] 371 74 82 449 542 77 600 751 [400] 96 830 35 84 [4001 89 15000] 925 80015 [4001 194 [1000] 318 73 422 47 68 533 606 78 706 54(400] 803 [400] 69 973 75 79 97 81050 58 200 55 63 89 442 543 54 90 99 608 14 39 61 715 65 800 96 98 905 91 82023 100 2 [1000 360 540 54 85 647 787 907 83112 18 15 24 [400] 52 255 72 340 52 431 40 90 518 72 645 [400] 99 [400] 828 [400] 58 906 10 84005 17 [1000] 47 86 [2000] 94 126 30 72 256 76 397 499 554 637 45 59 761 71 98 804 [400] 930 71 [1000] 75 80 91 85006 16 [1000] 70 [400] 120 [1000] 68 [400] 282 59 [400] ft [2000] 303 [ 1000] 98 428 45 547 52 53 83 640 733 834 916 41 79 8 6094 201 [1000] 10 [400] 24 850 480 [1000] 522 31 [400] 608 38 61 [400] 707 [400] 16 28 870 87008 [400] 87 120 33 57 66 238 80 [400] 406 27 33 45 528 75 626 [406] 64 66 791 843 73 907 88011 42 43 64 188 266 402 [400] 24 50 522 40 [4Ö0] 65 79 642 75 730 58 637[400] 811 44 74 913 60 [4001 89032 51 66 89 196 221 34 353 [400] 61 63 77 78 517 23 88 619 707 36 826 902 69 71 90 55120 32 37 48 81 215 300 24 93 400 78 535 [400 ( 43 65 614 75t 842 94 908 72 5 6043 88 [400] 141 [400] 228 55 376 405 67 507 [400] 61 605 25 84 99 706 34 63 805 [400] 24 904 [1000] 5 5 7008 34 271 437 649 61 [1000] 738 78 93 98 849 86 97-i [400] 58042 56 84 94 131 226 362 82 96 [20001 417 51 76 544 62 91 [400] 601 54 89 98 745 940 5 9031 40 75 [400] 301 23 36 [2000] 62 453 686 706 23 [ 400 , 35 51 87 [400] 806 49 00964 [400] 141 58 262 88 [400] 90 [400] 346 82 527 28 42 53 644 55 [1000 ] 70 72 717 81 36 79 864 906 [400] 61072 151 78 85 93 261 93 365 77 99 435 55 534 46 [400] 749 823 39 917 18 90 62007 [1000] 246 [400] 76 315 73 77 96 492 523 [400] 36 638 73 725 95 929 63337 52 456 506 [400] 56 804 23 [2000] 83 919 69 64011 146 67 86 248 305 46 [400] 429 [1000] 68 i400] 526 607 57 76 830 53 65020 [400] 69 [400] 70 [400] 209 31 46 50 346 92 420 517 29 40 57 81 [400] 646 85 736 97 835 948 66004 10 [1000] 38 116 271 84 337 447 50 [400] 527 [2000] 36 56 729 810 17 30 962 88 92 [400] 67106 276 79 80 314 53 424 64 92 98 511 47 59 615 730 60 898 918 80 68082 76 i’ , 000 Streiks santerix %= "--»ft «Jt Junbe/tn V 'olben fU,rrQllk "UNder ink scheu' mm toci genau ♦ M Ä'N Cn in g ppm £ J’fen n S und § «1*. ll&’Ä" i KzK! i« u'«f OOOO5[40O]19 64(400] 110 56 [400] 247 [400] 305 22 85 39 453 502 71 722 [400] 23 31 78 93 810 [400] 91047 102 [10001 76 82 | 20001 86 90 403 [480] 61 66 627 81 715 [400s 31 40 70 848^1000] 88 906 1000 ?? 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