Hr. 84 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Grjchetttt lL-lich mit vuSnahm« bef Sonntag-. Die weitBentt Faintlienblätter- werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich betgelegl. Der ^hrlstlch« Canöotrr erjchetnl monaUtd) einmal. Gießener Anzeiger Freitag 8. April 1905 RoiaNonSdruck and Verlag der Srühllche» UniocrfUätSöruderet 9L Laag«. Dietz«. Redaktton, Expedition a. Druckerei: Schulstr.K. Lei. Ük. bL Leiegr^Adr.. Anzeiger Dietz«. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Bekanntmachung. Detr.: Den Viebmarkt in Grünberg am 13. April 1905; hier: Ankörung von Bullen. Gelegentlich des am 13. April l. IS. zu Grünberg stattfindenden ViehmarkteS soll zum Zwecke der Ankörung eine öffentliche Faselschau durch die Körkommission, und zwar um 10 Uhr vormittags beginnend, abgehalten werden. Es werden nur sprungfähige Bullen Vogelsberger und Simmentaler Rasse berücksichtigt. Dieselben muffen bei Meidung der Weqweisung sicher gefesselt sein und dürfen vor 10 Uhr nicht ausgetrieben werden. Gießen, den 7. April 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Hechler. Volitische Tagesschau. Bevorstehender Krieg zwischen England und Deutschland? In Rußland liebt man bekanntlich das Gruseln, und auch die Presse halt sich davon nicht fern. Bei Besprechung des Kaiserbesuches in Tasnger bemerken die Petersburger „Nowofti", daß die Gefahr eines Krieges« zwischen EnglandundDeutschland so eminent wäre, daß an ein Ausweichen nicht mehr zu denken fei. Die Ursache dieses Zusammenstoßes soll in den überraschenden Erfolgen Deutschlands bei seiner Annäherung an die mohammedanische Welt bestehen. Deutschland sei es nicht nur gelungen, den russischen Einfluß aus der Türkei, sondern auch den englischen aus Kleinasien zu verdrängen. Und jetzt — sagen die „Nowosti" — richte Kaiser Wilhelm seinen Blick auch auf Marokko, und dort werde fern Name nur mit Verehrung und Hoffnung ausgesprochen. Was kann aber England dieser neuen „mohammedanischen Gefahr, die durch Kaiser Wilhelms Politik geschaffen wurde, entgegenstellen? Es ist bekannt, daß der deutsche Kaiser sehr viele Mühe, Kraft und Kosten auswendete, um sich an der chinesischen Küste festzusetzen. Um jedoch den Besitz zu erhalten, brauchte Deutschland Rußlands Unterstützung, und deshalb hat es so hartnäckig die russischen Interessen in der Mandschurei verteidigt. Sollte jedoch Rußland seinen Einfluß im fernen Osten einbüßen, so wird Deutschland allein den Ansturm von drei feindlichen Mächten zu gewärtigen haben: Englands, Japans uno der Vereinigten Staaten. Das ist die schwache Seite Deutschlands, und hier könnte ihm England einen Stoß versetzen. In England kennt man gtnu gut die mohammedanische Gefahr und sammelt Kräfte zur Gegenwehr. Der Krieg mit Deutschland ist prinzipiell, und dieser Be- chluß wird umso eher ausgeführt, je früher Rußland ein Spiel im fernen Osten verloren haben wird. Von fiesem Standpunkte aus erklären sich die letzten Äußerungen Graf Bülows im Reichstag, durch welche er nicht Rußlands Prestige, sondern Deutschlands Interessen verteidigte. Tas Gefasel des russischen Bären ist immerhin kenn- ^ichnend dafür, wie sich bei unseren östlichen Nachbarn Die westeuropäische Welt spiegelt, in der man sich nicht langweilt. parlamentarisches. Berlin, 7. April. Die Budgetkommissron des Reichstags Mebigte nach der Plenarsitzung das Totalisatorgesetz in 2. Lesung. Das Gesetz wurde in der Fassung der 1. Lesung angenommen, ebenso die Resolution Graf Oriola, die Negierungen um baldige Vorlegung eines Gesetzentwurfs zu ersuchen, wodurch die §§ 3 imb 6 auch auf Wetten bei Rad - und Automobilrennen ausgedehnt werden. Die Kommission nahm ferner trie Resolution Erzberger betr. das Verbot öffe n t- licher Rennen an den höchren Fe st tagen in Gegenden mit überwiegender katholischer Bevölkerung an. Keer und Atotte. Berlin, 7. April, v. Eickstaedt, Kdntreadmiral und Vorstand der Konstruktionsabteilung im Reichsmarineamt, wurde zum Direktor des neu errichteten Konstruktionsdepartements im Reichsmarineamt ernannt. Stuttgart, 7. April. Der König hat dem gegenwärtig hier weilenden Hauptmann der Schutztruppe Franke, dem S i e- ger von Omaruru, das Ritterkreuz des Kronenordens mit dem Löwen und den Schwertern verliehen. Kür das schönste Kedicht von Schiller und auf Schiller haben wir uns entschlossen, unter unseren Abonnenten eine Preiskonkurrenz auszuschreiben. Wir fordern den weiten Kreis unserer Abonnenten auf, an dieser Konkurrenz sich zu beteiligen. Die Konkurrenz soll sich folgendermaßen gestalten: 1) Die drei besten, von Abonnenten des Gießener Anzeigers verfaßten Gedichte auf Schiller werden durch wertvolle Preise ausgezeichnet und am 9. Mai, dem Schillertage, in den Familienblättern zum Abdruck gebracht. Der 1. und 2. Preis bestehen in künstlerisch ausgesührten vortrefflichen Schillerbildniffen in geschmackvollem Rahmen. 2) Unsere Abonnenten werden gebeten, der Redaktion der „Gießener Familienblätter" den Titel des Gedichtes von Schiller mitzuteilen, das ihrem Gefühl nach ihnen das schönste scheint. Unter den Nennern des Gedichtes, das am häufigsten als das schönste bezeichnet wird, kommen ebenfalls mehrere Preise zur Verteilung. Sämtliche Einsendungen sind „an die Gieß. Fam.-Bl. zu eichten" und mit der Aufschrift „Schiller" zu versehen. Der Schluß beider Konkurrenzen erfolgt am 6. Mai. Unter den bisherigen Einsendern von Gedichten auf Schiller befindet sich auch ein weit bekannter deutscher Lyriker, dessen schönes Schiller-Poern freilich außer Konkurrenz steht, da er mcht au den Abonnenten des Gieß. Anz. gehört. Ans HtliM und £iV‘$L Gießen, den 7. April 1905. •* Gemälde-Ausstellung am Brand. An Stelle der Kollektion Schad * Roßa sind einige Gemälde von H. H e n d ri ch-Berlin und E. N i k o t o w s ki - Düsseldorf zur Ausstellung gelangt. Die Kollektion von Pros. Hoecker bleibt nur noch acht Tage ausgestellt. ** Promenadenkonzert findet morgen, Sonntag, um halb 12 Uhr auf der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouvertüre: „Die Felsenmühle" von Reißiger. 2. In lauschiger Nacht! Walzer von Ziehrer. 3. Fantasie aus „Lohengrin" von Wagner. 4. Armeemarsch Nr. 103. — Unsere Regimentsmufik konzertiert morgen nachmittag im Philosophenwald und abends im Neuen Saalbau in voller Stärke. ** Die Launen des April. Fast den ganzen gestrigen Nachmittag und Abend über setzte ein heftiges Schneegestöber Stadt und Land unter eine weiße Decke. Nach einem gelinden Nachtfrost — heute in aller Frühe zählten wir 1 ’/2 0 E. — glitzert die Morgensonne heute in voller Klarheit. — Auch aus anderen Orten, so vom Rhein, aus Hamburg, Kiel, Berlin, Westfalen, Sachsen, Schlesien, Oesterreich 2C., werden Schneetreiben gemeldet. ** lieber bie Spinn st üben erhielten wir aus einem Orte des Kreises ein in seiner Tonart recht derbes und originelles Schreiben, das auf das heftigste gegen die Spinnstuben zu Felde zieht. Der Einsender meint u. a.: „In allen Dörfern, wo Spinnstuben gehalten werden, macht sich gar manches Mädchen unglücklich. Wenn diese Spinnstuben aber nicht bald verboten werden, so gebt nach und nach die Welt zu Grund, denn es wird alljährlich schlimmer. Es ist schade, daß sie nicht schon längst verboten sind, denn es wird einem ordentlichen Menschen schlecht, wenn man von den Vorgängen hört. Und nun koll man es auch noch sehen! Vstti über Euch, Ihr unbarmherzigen Mädchen! 91 Cie Mädchen find bei uns ja nicht so, aber größtenteils. Die Bösen und Schlimmsten find gerade die 17 jährigen, denn dieselben zählen mehr bei das Vieh." Weiter schildert uns der Einsender höchst drastisch daS Benehmen einzelner Mädchen und fügt hinzu, „daß die zugehörenden Burschen den Mädchen an ihren Eigenschaften nichts herausgeben." Er schließt seine Jeremiade mit den ergreifenden Worten: „Traurig, traurig ist so was, aber wahr!" Homburg, 7. April. Die Stadtverordneten - Versammlung bewilligte für die großen Lawn-Tennis- Tourniere, deren Kosten bisher zum Teil auS freiwilligen Leistungen der Kurintereffenten bestritten wurden, entgegen dem Magistratsantrag, der mir 1000 Mk. vorgesehen hatte, 3500 Mk. — Die KurhauS-Wochenkarten beabsichtigt man von 12 Mk. auf einen Preis von 6 Mk. herab- zusetzen. In dem Kurhaus sollen Reparaturen größeren Umfanges ausgeführt werden, zunächst wird die Kurhaus- gaöerie renoviert. Zur Deckung der Restschuld für den Landgrafen-Brunnen soll eine schwebende Schuld von 11 236.62 Mk. aus dem Baureservefonds entnommen und ihm von einer später aufzunehmenden größeren Anleihe wieder zugeführt werden. Die Wegebesprengungskosten, die bisher zur Hälfte von der Kurkasse getragen wurden, sollen fortan nur zu einem Drittel gefordert werden, die anderen beiden Drittel trägt die Stadtkaffe. Nach der Fremdenliste vom 1. April waren bis 31. März hier anwesend 260 Fremde. Braunfels, 7. April. Der Verschönerungsverein hat sämtliche von der Stadt in die umliegenden Waldungen führenden Landstraßen mit Alleebäumen bepflanzen lassen, gegen 100 Wegweiser angebracht und am Ferbomweiher eine neue Anlage geschaffen. Der Taunus-Stammklub Frankfurt hat für die Errichtung eines AuSsichtsturmes, wozu der hie- fige Verein ebenfalls 700 Mk. schon aufgebracht, 600 Mk. gewährt. Der als mittelalterliche Wartturm gedachte Aus- sichtstiirm soll auf dem Remieschen aufgeführt werden und den Namen „Kaiser Wilhelms-Warte" erhalten. Aber nicht allein des ersten Hohenzollernkaisers will man hier gedenken, sondern auch dem ersten Reichskanzler, dem Ehrenbürger von Braunfels, dem Fürsten Bismarck, wird ein mächtiger Felsblock im Hesbergwalde gewidmet werden. Vom Westerwald, 6. April. Da bei einem Hunde in Herschbach, der einen Knaben gebissen hatte, Toll- wutverdacht festgestellt worden ist, wurde für die Orte Herschbach, Martenhausen, Maroth, Freirachdorf, Schenkelberg, Steinen, Hartenfels, Stahlhofen, Maxsein, Rückeroth, Goddert, Selters, Krümmel und Marienrachdorf die Hundesperre auf drei Monate angeordnet. ** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. Ein eigenartiger Verein hat sich indem etwa 400 Einwohner zählenden O ber - Lande n b a ch im Odenwald fonftituiert. Durch die Ortsschelle wurde bekannt gemacht, daß ein Verein der Biertrinker" gegründet worden sei. Qroecf des Vereins ist, die Wirte zu veranlassen, die Flasche Bier in Zukunft ju 20 anstatt feittjer zu L3M. ab,nte9« • Berlin, 7. April. Wegen der Gefahr der Genickstarre wurden heute vormittag 40 Sachsengänger auf dem Schlesischen Bahnhof zu Beilin angehalten unb unter ärztliche Beobachtung gestellt. Es sind Leute, die durch Vermittler aus der Ratiborer Gegend für ländliche Arbeiten nach der Mark, Pommem und Mecklenburg angeworben wurden. Während'der Bahnfahrt nach Berlin erkrankten einige unter Erscheinungen, die den Verdacht der Genickstarre nahe legten. Die ärztliche Untersuchung bestätigte diesen Verdacht nicht. Die Sachsengänger wurden jedoch vorsichtshalber im städtischen Asyl noch zurückgehalten. • Testamentarisch vermachte Gehirne. Als jüngst bekannt wurde, daß Otto Erich Hartleben für die Behandlung seines Schädels nach seinem Tode besondere Verfügungen getroffen hatte, erregte dies nicht geringes Befremden. Die Amerikaner würden über eine solche Dichterlaune weniger überrascht fein; denn dort sind solche Verfügungen über das, was nach dem Tode mit dem Gehirn geschehen soll, so gewöhnlich, daß man kaum noch darauf achtet. Dr. Wilder von der Cornell-Universität fordert seit 25 Jahren die Menschheit auf, Gehirne zur Förderung der Wissenschaft dem Institut zu vermachen. Er sagt: .Wir können alle Gehirne, die wir bekommen, wohl gebrauchen, und besonders ist uns an solchen gebildeter Menschen gelegen. Aus diesem Grunde verteile ich jedes Jahr unauS* gefüllte Vermächtnisformulare unter die Studenten der Universität und an Leute im ganzen Lande". Die Folge davon ist, daß dem Cornell-Museum reichlich Gehirne ziikommen, Gehirne aller Arten und aus allen Schichten der Gesellschaft. Die ganze Längswand eines großen Raumes in McGraw Hall ist mit Glasgefäßen angefüllt, die Gehirne enthalten, und auf jedem Gefäß ist ein Zettel aufgeklebt, der alle Einzelheiten enthält, die man über den früheren Besitzer des Gehirns erfahren hat, so daß dadurch sehr wertvolles Material für das wissenschaftliche Studium des Gehirns geliefert wird. Außerdem besitzt Dr. Wilder eine geschätzte Privatsammlung von Gehirnen hervorragender Persönlichkeiten, und über 50 Exemplare find ihm noch versprochen worden von Personen, die alle .Personen von guter Erziehung find imb moralisch sowie geistig auf hoher Stufe stehen". Aus wie mannigfachen Teilen ein Gehirn zusammengesetzt ist, erhellt aus der Tatsache, daß dem bloßen Auge 540 Teile sichtbar sind, für die es wenigstens 10 500 verschiedene Bezeichnungen gibt .Das Studium des Gehirns", meint Dr. Wilder, .ist zweifellos das Studium der Zukunft, und die Neurologie wird alle anderen Zweige der Naturwissenschaft beherrschen." Chicago besitzt unter den vielen Klubs, die hier ihren Sitz haben, auch einen Autopfieklub; alle Mitglieder dieser merkwürdigen Vereinigung müssen sich verpflichten, dem Klub zu wissenschaftlichen Zwecken ihr Gehirn zu vermachen. Eine Gesellschaft, die denselben Zweck verfolgt, ist auch von dem amerikanischen Arzt Dr. William Pepper begründet worben. Ihr Vorsitzender war Dr. Leity, und die Gehirne gehen an bas Wistar-Museum unb das Anatomie-Institut. Dr. Leity starb aber schon nach wenigen Wochen, und sein Gehirn wurde so die erste Dotation, die dem Museum von dem Klub gestiftet wurde. Der Prediger Bischof Philipps Brooks gehörte auch zu den Mitgliedern des Klubs, aber durch eine Reihe merkwürdiger Zufälligkeiten wurde die Gesellschaft dieses Legats beraubt. Der Bischof starb in Boston, und sofort schickte die Gesellschaft einen Kurator aus, der die Autopsie vornehmen sollte. Unterwegs fand ein Eisenbahnunglück statt, der Zug, in dem der Abgesandte saß, fuhr mit einem anderen zusammen, und der Delegierte, der Arzt war und unverletzt blieb, leistete den Verwundeten Beistand und brachte sie ins Krankenhaus. Als er nach dieser Verzögerung seine Reise fortsetzte, kam er zu spät in Boston an, die Leiche war schon hermetisch versiegelt, und die Reise folglich fruchtlos. Der Begründer der Gesellschaft, Dr. Pepper,, starb in Kalifornien, und sein Gehirn befindet sich im Museum zu Philadelphia. • Einsegnung und Verlo bung zugleich feierte'. Sonntag in Swinemünde ein 16jähriges Mädchen, die Tochter eines Brauereibefitzers. * AuS einer pfälzischen Volksschule. Fragt da in einer der untersten Klassen der Schulinspektor, ob jemand ein Verschen oder Gedichtchen hersagen könne. Es meldet sich so ein kleiner Knirps und zitiert zum nicht geringen Schrecken der Lehrerin, die ihren Pappenheimer schon kannte, mit großem Pathos folgende Verse: Zwei Knaben gaben sich einen Kuß, — der eine hieß Antonius; der andere hieß Kätchen, — ich glaub', eS war ein Mädchen! — * Tageschronik. In Chemnitz verschwand- der Dekorationsmaler Knrich mit seiner Fran und seinen Kindern. Jetzt hat man die Leiche der Frau aus dem Chemnitzflusse gezogen. Außerdem fand man am Ufer Kleidungsstücke der übrigen Familien- mitglieder. Der Verlust seiner Stellung scheint Aurich zu der Tat veranlaßt zu haben. — Aus Gumbinnen meldet man der „Preuß.-Lith. Ztg.": Als heute früh ein größerer Teil der vierter Kompagnie des 33. Regiments k.uf dem Rückweg zur Kaserne die auf Pontons erbaute sogenannte Militärbrücke, üb er den P issaf lu ß passierte, durchbrach dieselbe plötzlich in der Mitte. Eine Anzahl Soldaten und ein Offizier stürzten ins Wasser. Der Füsilier Vielhauer aus Gelsenkirchen ist ertrunken. Die übrigen, wurden gerettet. — Ans dem Bahnhof Rauxel bei Dortmund ift der Güterzug 3247 auf den Güterzug 8248 gefahren. Entgleist find sechs Wagen und beschädigt acht. Ein Bremserist tot; niemand wurde verletzt. Das Hauptgleise ist xreigeblteben, foi daß der Verkehr aufrechterbalten ist. ^literarisches. — In der neuen Wochenschrift für Kultur und Politik „Europa 11. Heft, (Charlottenburg Niebuhrstr. 1) finden wir u. a. die von dem Gießener Professor Dr. Sommer jüngst in Offenbach gehaltene Volksvorlesung „Irrenanstalten und persönliche Freiheit" abgedruckt. Der Reichstags- und Landtagsabg. Dr. Ed. David veröffentlicht einen Aufsatz „Der aufgeklärte Mensch und die Weltpolitik", lieber die „Lagi des Liberalismus" äußert sich der Jen-mser Rechtsanwalt und frühere Reichstagsabg. Dr. Harmening. Ed. Bernstein spricht vom „Marokko-Rummel". Der Herausgeber der Zeitschrift H. Michalski bespricht die letzte Kaiserrede. Dr. Fr. Lindheimer plaudert flfcer „Kunst und Sozialismus". L. Briger-Wasservogel über „Wohn- ungs-Aesthetik. Gorki ist mit einer Novelle „Die Uhr" vertreten. Dr. M. Jacobs behandelt die Berliner Premieren usw. Der Preis jedes Heftes ist 25 Pfg. jtunft nttb M len schatt. Paris, 7. April. In der heutigen Jahresversammlung der französischen geographischen Gesellschaft wurde dem Professor v. D r v g a l s ki aus Berlin für seine grönländischen und antarktischen Forschungsreisen die goldene Mgqj daille des Alexander de la Noqucttepreiseö verliehen. W" euä J seinem 15. Lebensjahre. in - Familie Zsdlocik Kann Ä Giessen, Liebigstrasse 37, den 7. April 1905. $i -i U K Todes - Anzeige. Heute nachmittag um 8\A Uhr verschied nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber, guter Sohn und Bruder Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag um 3 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. Blumenspenden dankend verbeten. 1939 m— - - - K -. >• Todes-Anzeige. Heute morgen 5 Uhr entschlief sanft unser liebes Töchterchen 1954 Anna im zarten Alter von 9 Monaten. Gießen, Walltorstr. 35, den 8. Avril 1905. Rud. Rüdiger und Familie. Danksagung. Ritr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie den Vereinen für das Ehrengeleit bei dem schweren Verluste unseres unvergeßlichen Serra Heinrich Kessler sagen besten Dank 1960 Die trauernden Hinterbliebenen. I ' . , • - LtüdtWer WoislUlUsNihlveis Cietzen. Gartcustratze 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstundeu von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es sind zn vermieten: 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 4 Wohnungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Wohnungen von 2 Zimmern, 4 unmöbl. und 2 möbl. Zimmer. Zn mieten gesucht: 68 Wohnungen von 1—8 Zimmern Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mt. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. ein- schließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1,00 Mk.: außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garieuft/atze 2 (Bürgermetsteretgebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehinern l-lrbeltern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 btfl 1 Uhr und von 8 btl 6 Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: B\ 2 landwirtschaftliche Knechte, 1 landwirtschaftliche Magd, 1 Gartenarbeiterin, 1 Gärtner, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Tapezier und Polsterer, 2 Schreiner, 60 -80 Schneider, 1 Hausschneider, 1 Schuhmacher, 1 Frifeur, 6 Zimmerleute, 3 jüngere Hausburschen, 1 Herrschaftskutscher, 4 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlaffer, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Friseur, 2 Installateure, 2 Glaser, 2 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Maschinist, 1 Schreiner, 2 Waschfrauen, 1 Installateur, 1 Fabrikarbeiter, 1 Taqlöhner, 1 Hausdiei,er, Ausläufer, 1 Bureau- diener, 1 Kassier, 1 Kellner, 3 Lausfrauen, 1 Dienstmädchen, 2 BureaugehUfen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Kaufmann. Ernst Challier (Rudolphs NachL) G iessen. Special-Geschäti für itetem aller Art Grosse Answalil, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse grath und tranko Musikulten-llandlung und -Lcihunstalt tipexUliUti BUIImo luM<*0es. D”/1 Kg. l j Kornbrot Bäcker. Türen, Der auswärtigen W. Fabel, Wieseck L. Steinlnüller, Gr.-Linden 25 B. ff H ff Gons 44 Los 55 Einen grossen Posten Ederstrasse 3. Asterweg 47. Gesangbücher in großer Auswahl empfiehlt 1881 Wilhelm Klee, MMt 2 Marburger Straße 23. . 50 . 50 . 46 . 48 22 22 24 25 25 26 26 Los Los Los Los Los I II III IV V VT VII VIII XII xni XIV 37 29 30 27 31 qm qm 1 2 L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 Karl Spanier, Reiskirchen 44 (4 (6 (2 (4 Los Los Los Los Los Los Los Los Los Los Los IX X XI 110 96 V 0 qm qm qm w n XV XVI 700 700 450 290 lfdm. Sockel etc. 17 qm Glasabschlüsse. 15 27 25 W. Lem, Klein-Linden Karl Post, Wieseck . XVII 115 qm Buchenriemen in Asphalt. Angebotsuntertagen können auf itnferem Zweigburcan, bis 20. April 1905. hiesigen Bäcker. — -5? 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot Jakob Apvel, Kroidon W. Lein, Klein-Linden 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot beii Georg Dern II., Gr.-Linden 48 W. Fabel, Wieseck Jakob ?lppel, Krofdorf. W. Lein, Klein-Linden. Karl Post, Wieseck . . Kataloge aVorführung der Apparats durch; ” 24 5) 48 „ 72 w 22 „ 44 , E. Holztreppenarbeiten. Stufen. Stufen. F. Holzfutzböden. . 50 . 52 . 52 Der Brotverkäufer: Dieselben Preise wie bei ben hiesigen Bäckern. Gie ßen, den 8. April 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. „ 2400 qm desgl. u 2300 qm desgl. C Schlosscrarbeitcn. Beschlag von 45 Türen etc. Etie sparsame Haus 9 fraü erzielt die illigste Gasrechnung mit Junkers Ruh-Gaskochern mit patentiertem Doppelsparbrenner! Cremen v. Gardinen re. [°”” Gust Walter Mäus-urg 12 V 4:0 „ „ ,t 60 „ „ v Tapetenlieferung, qm abwaschbare Stofstapeten. Franksurterftrafxe 83, eingesehen, Angebotsformulare (feine- Zeichnungen) dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen, sind auf dem Zweigburau bis Mittwoch den 26. April d. Äs., Vormittags 11 Nhr,dcm Eröffnungstermin einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. D8/4 Gießen, den 8. April 1905. Großh. Baubehörde für die Univerfftäts-Neubauten Becker. in erfime und weiss zu bedeutend herabgesetzten Preisen Bestickte creme Gardinen abgepasst per Fenster von Mk. 8.— an. Spachtel-Stores Rouleauxstolie Vitragen Madras-Stoffe etc. Dekorationen Teppiche Linoleum CäH Stückrath, Möbelfabrik 2’/. Kilogramm (5 Pfund) Schwarzbrot bei: Louis Süßmuth, Steinberg 54 4 Hch. Weber, Heuchelheim 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: W. Fabel, Wiefeck' . . . 66 $ Ernst Christ, Wieseck . Gust. Jacoby, Alten-Buseck 66 „ Karl Post, Wieseck . . 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrot bei: F. Weiß, Grüningen . . 22 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: . 66 . 66 Louis Süßmuth, Steinberg 48 W.Steinmüller Ww., Lang- Göns.......48 L. Steinmüller, Gr.-Linden 50 Georg Dern II., Gr.-Linden 44 H Louis Süßmulh, Steinberg 44 „ W. Weitzel, Lang-Göns. . 44 v Heinr. Weber, Heuchelheim 44 M Karl Post, Wieseck . . . 44 „ (S)uft. Jacoby, Alten-Buseck 44 „ Ernst Christ, Wieseck . . 44 „ M W. Schimmel, Kinzenb. 'UL 44 F. Weiß, Grüningen . . 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 44 , Karl Spanier, Reiskirchen 44 „ W. Lem, Kletn-Linden . . 44 w 2 Kilogratmn (4 Pfund) Schwarzbrot bei: ............. W. Steinmüller Wiv., Lang- W. Steinmüller Ww., Lang- Göns .......24 Heinr. Weber, Heuchelheim 25 W. Weitzel, Lang-Göns Heinr. Weber, Heuchelheim 50 „ 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei: Georg Dern TL, Gr.-Linden 24 H W. Weitzel, Lang-Göns vom 9. Der I. (2 Pfd.) Tafelbrot (4 , ) (2 „ ) Weißbrot (4 M , Hobelbretter fiüss. Cremefarbe hat noch abzngeben >18,9 H- Schnnmberger, Alle erstklassigen Geschäfte der Branche Junker & Ruh, Karlsruhe 73. hv./4 Anstreicherarbeiten. darunter 2400 qm Leim- und Oelfarbenanstrich- — . 2 , 26 , 3 „ 52 „ 1 , 2 | Vergebung von Bauarbeiter!. Zur Erbauung der veterinär-medizinischen Institute irr Gießen, hier der normalen Anatomie, der pathologischen Anatomie und der chirurgischen Klinik, werden die folgenden Arbeiten unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. A. Schreinerarbeiten 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bet: Georg Dern I ., Gr.-Linden 22 Lch. Weber, Heuchelheim W. Weitzel, Lang-Göns. . 22 u L. Steinmüller, Gr.-Linden W.Steinmüller Ww., Lang- W. Lein, Klein-Linden . . Göns.......22 „ Bi Cr ad i)€ k) 1) Ein Hmndei r a) E turch Kc Weise ic lommlu 4 sowie Weis), 93erabi( neuen 1 meiner b)< c) d) t e) 6 f) § r)3 b) 159? J. H. Fuhr, Sonnenstr.25 empfiehlt grosses Sortiment in Tennis-Schlägern von den billigsten bis zu den feinsten. Tennis ■ Bälle grau, emailliert, filzbezogen. Tornapparate und Hanteln. Fuss- und SelileuMle. Bing- undZimmerschaukeln Croquett- und Bocciaspiele Hängematten. 1987 Brut-Eier. Der Gestügelzuchtvcrein Gictzen und Umgegend von 1903 gibt Brnteier von seinen Znchtstationen ab nnd -war: a) Schwarze Langshahnen bei Kaspar Klingelhöfer, Hinter den Bahnhöfen b) Gold-Wyandotte , c) Silber- „ „ d) Helle Bralnna w e) Gelbe Italiener „ f) Schwarze „ „ g) Nebhnhnfarbige Italiener „ h) , i) Schlvarze Minorka „ m) Truthühner n) r Jobs. Hecker, Schlostgasse 5 Peter Berg, Bahnhofstraste 11 Lehrer Loh, Leihgestern (LStck. 30^1 WaaemneisterKeil,Bahnhofsir. 24 W. Dechert, Nordanlage 8 Zugführer Ameud, Ederstraste 4 Gaüwirt Herrmann, Hinter den Bahnhöfen W. Dechert, Nordanlage 8 Hrch. Keller, Wieseck Nangierineister Luh, Leihgestern (ä Stck. 25 K. Dorfeld, „Karlsruhe^, Mar- burger Straste Hrch. Keller, Wieseck (ä, Stck. 50 -H). Der Vorstand. Wirtschasts-Utbcrnahme. Einem geehrten Publikinn, meiner werten Nachbarschaft, foivie Freunden unb Bekannten die ergebene Mitteilung, daß ich die Restauration Bob Bahnhosstrafre 11 durch Kauf übernomnwn habe und das Geschäft in unveränderter Weise fortführen werde. Zum Ausschank gelangt das so wohl be- kömtnliche Bier ans dem fih'efcctter Branhans sowie garantiert naturreiner Nepfetwein und vorzügliche Weist- und Rotweine. Durch prompte Bedienung und durch Verabfolgnng bester Speisen nnd Getränke hoffe ich, bei meinem neuen Unternehmen das geschäftliche Vertrauen, wie auch früher, meiner geehrten Gäste zu erwerben. 02284 Hochachtend Peter Berg, JnWcr. Gegründet 1800 in Köln Gegründet 1800 Warnung!! * Verehrte Hausfrau achten Sie beim Emkauf stets darauf, daß man Ihnen nur die allein ächten altbewährten Fabrikate von Werner Breuer verabfolgt. Werner Breuer's approvirteS Caffe-Surrogaf u. Caffe-Gtienz trägt nebenstehende Schutzmarke. Minderwerthige Nachahmungen weise man zurück. Fussboden- ^^7 über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich 1594 in Büchsen nnd lose gewogen. F u »ghodennele. SämmtlMie VIctorla.Drarerie Farben Lacke, Adolf Bieler Pinsel. MnrkMr. 5. GarteiibR-Aiißitiit Weinheim, Soiitn. Zweijährige Lehrzeit. Gründliche Ausbildung. Familien- anschlust. Wegen Anskunst bitte man sich an Herrn Ingenteur Koch, Gießen, zu wenden. Prospekte durch Herrn Gartendirektor Graebener, Karlsruhe, sowie durch den Direktor des Instituts h„i7/ K. Hein. Heinrich Trechsier 8 Weserstrabe 8 empfiehlt Lrport- und Lagerbiere, hell und dunkel aus der Brauerei Henninger Frankfurt a. m. wegen ihres hohen Gehaltes und ihrer Bekömmlichkeit als ein vorzügliches Tasclbier in V, und V, Flaschen. Wiedervcrkänfer erhalten Rabatt.417 WMÄ nnd W arte Sieb- und Wasch-Sorten für Beton- und Pstasterzwecke, Gartenwege und Gärtnereien halten immer vorrätig und liefern billigst und prompt 1436 Behr. Kahl, Dampfbaagerei Lager neben den Klärbeckenanlagen am Wetzlarer-Weg. Telephon Nr. 87. ______Kontor: Frautfurter Straße 151^ sowie ein grosses MM zu besichtigen, bin ich in der I Interesse einer jeden Dame, ist es ratsam, vor dem Einkauf von mein reichhaltiges Infolge meines grossen Be Die Beachtung meines Spezial-Hutfensters ist sehr zu empfehlen. Meine vielseitige Auswahl dürfte selbst den verwöhntesten Geschmack befriedigen. a‘/< Sämtliche garnierten Hut« werden in meinem Pntz-Atelier, welches der Leitung einer ersten Direktrice untersteht, mit der grössten Sorgfalt garniert. unterhalten zu können. Die Geschäftsübergabe findet Ende dieses Monats statt und verkaufe ich, um bis dahin zu räumen, das ganze Lager zu nochmals reduzierten Preisen. Kleiderstoffe mu 30-50% fertige Wäsche «.Weisswaren 25-50% Damen-Hemden, -Hosen, -Jacken, Pique-, Stickereiröcke, Herren-Hemden, Normalwäsche, Kinderwäsche, Schürzen, Betttuchleinen, Bettdamast, Kissenbezüge, Tischtücher, Handtücher, Gardinen, Stores, Rouleaux, Tischdecken, Vorlagen, Bettkoltern, Taschentücher etc. Kleiderstoff-Reste ]*£’“■ aqoz Sammet- u.Seidenblusen | preise 0 ss7/4 Heinrich Wolf jr. Frankfurt a. ton, Kaiserstr. 34, Eitresnl in engl. Tüll, Spachtel und Lacct« ■ ■3B m,d Rouleaux - Ccper - Stores m j» «u mit Spachtel-Stickerei. 1T” Neuheiten in bestickten Portieren. Gegen andere Cnsteme unerreicht vorteilhaft sind die von mir ge* iül,tien „Union"- romps-Wuschiunschincu Ä >b E ö> •£ £ cs o= US» 2 (5) 1= ® 5 ör» 2 — rt ro er Z Riesige Geld-, Zeit- nnd Arbeitsersparnis. 399 Viele Anerkennungen. Probemaschinen aern zu Diensten. Preise allcrbilligst. Joh. Fr. Schaaf Wctzstcinstratze 44. NB. Wäsche-Wringer u. NI angeln ebenfalls bestens und billigst. inoleum aller Qualitäten u. Fabrikate Teppiche, Vorlagen Treppenbelag Durch Gelegenheit sehr billige Preise. Nur gewissenhaftes Verlegen garantiert selbst bei den geringsten Qualitäten, (Quadratmeter 1.25 Mk.)., Grösste Haltbarkeit Th. Brück, Möbel, Teppiche, Vorhänge-Stoffe Ecke Schlossgasse — Brandplatz— Kanzleiberg. -104fr V^}troh l/igehender Vfönlacti bei 871 Fischbach, Zöpfe!! Dreher, Haaruhrfetten, r J Toupe-Scheitel und g ( Perücken !■*** werden gut und billigst, fangeertigt bei 639> H. Tichy, Selterswrr t3, Tcke Goetheftratze^ Geschäfts-Eröffnungs Einer geehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend die ergebene Mitteilung, daß ich am hiesigen Platze am Kanzleiberg 5cim Postkarten-Zentrale «öffnet habe. 02270 Reichste Auswahl in Ansicht®-, Blumen-, Oster- und Gratulations- Karten. — Serienkarten in schönster Ausführung. Erste» Spezial-Geschäft am Platze. *W Stets Eingang von Neuheiten. Um geneigten Zuspruch bittet CsSSSttlV ökeCCNL. Gasthaus zum Adler. Einem verehrt. Publikum von Gießen und Umgegend zur gefl. Kenntnis, daß ich das nett renovierte Gasthaus zum Adler übernommen habe. Empfehle beste Speisen und Getränke bei aufmerksamer Bedienung. Hochachtungsvoll Massmsässia. Gießen, den 8. Aprll 1905. 1955 Wem FtenipeWrik toter & b'o„ ßmiemftalt Bleichstraße 7 Gießen Bleichstraße 7 empfiehlt zur bevorstehenden 100jährigen Schillerfeier Erinnerungsartikel bestehend aus Broschen, Medaillen, Anhänger, Becher u* s. w. Ausgestellt im Laden des Herrn I. Burgmeher, Uhrmacher, SelterSweg 2, daselbst find auch noch andere Fabrikate ausgestellt. — Für prompte, tadellose Lieferung wird garantiert. [1949 Grösste Auswahl ■ - bei 1M4 Ernst Balser Mäusburg. üli-Vorhänge (Mk. 3.50 bis 35.-) Sonnenstores Uebergardinen Leinenstores in modernsten Dessins. Unerreichte, anerkannt geschmackvollste Answ. Hebern ahme aller Dekorationsarbeiten. Reparaturen an Polsterung Holzmöbeln billigst. Th, Brück, Möbel - Stoffe, Teppiche, Linoleum. Ecke Schlossgasse—Brandplatz— Kanzleiberg. (mso mH „Germania“ Marke L Ranges offeriert zu billigstem Tagespreis H. Schaumberger Marburqerstraße 22. 1484 Nusskohlen, Anthracitkohlen, Brikets, kleingemacht Holz empfiehlt 1387 J. Holzhandlung. Arthur Koppel Aktiengesellschaft Jndustriebahnen-Fabriken Düsseldorf Graf Adolfstraße 89 Fabriken in Bochum und Garnen L W. liefert als Spezialität zu Kauf und Miete: 1 " ■■!-■■■" 1 -4' IM wagen rc. Weichen. Drehscheiben, Radsätze, Achslaner, Bremsberge eto. Patent-Bügel-Rollenlager m. 50°/o Zugkraft-Ersparnis. Selbsttätige nn®/4 Pat.-Muldeu-Feststellung. O Kataloge gratis it. franko. O Fetdbahngleise, Kipp- beiseite ersikl. Solidana-Fahrrauer * X auf Wunsch Teilzahlung. V Ä Anzahl. 20, 30. 50 M. z^rftLX Abz. &—15 M. mon. ’ Uelcherader von 64 M. an. Zubehör- ’ W1UE. teile spottbillig. a Preisliste gratis und iranko. ' 4, J» Jendroaeh &- C^. - Ciiarlottenburfir o. No. 209» hv\____________________ Preisel-Beeren mit 50 % Zucker eingekochte per Pfund 30 Pfg. bei Mehrabnahme billiger empfiehlt 1906 Ph. Herrmann SelterSweg 33 Telefon 257 Husten! Wer daran leidet, gebrauche die allein bewährten hustenstillenden und wohlschmeckenden Kaiser’s Brnst-Caramellen (Malzextrakt in fester Form). 2740 not. beglaubigte Zeugn. beweisen den sich. Erfolg bei pusten, Heiserkeit, Katarrh und Verschleimung. Paket 25 Pfg. Niederlage in Gießen bei H. E. Jughardt, Inh. Aug. Wallenfels, Marktplatz 15, Georg Wallenfels, Marktplatz 21, Christian Wallenfels, Inh. Albert Wallenfels, Marktplatz 17, E. Dort, Walltorstraße 45, L. Steinhäuser; in Wieseck bei Aug. Seibert. B'lt FVSSBODENLfWt "/FfMBt ÜBER NfiCHT TROCKNEND, IN DOSEN, 2VM HflVSOtBRAUCN $mun- rä BERNSTEIN i PRRIS 1900-ST. LOVIS 190H GOLDENE MEDAILLE. Niederlage in Giessen bei: Emil Fischbach, Seltersweg 24, Carl Seibel, Frankfurterstrasse 76, Georg Wallenfels, Marktplatz "21. hv1^ Zöpfe Dreher, Haarunterlagcu rc. werden gut und billig angefertigt. Hermann Plank Witwe Spezial Damen-Frisiergeschäft KaplanSgaste 2. >1795 Fußboven- Anstrich. Berusteinlackfarbe lose gew., über Nacht trocken, Pfd. 90 Pfg. 1869 Spirituslackfarbe lose gew., sofort trocken,Pfd.80Pfg. Oelfarben, Lacke, Pinsel re. Stosst. Walter Mäusbura. Telephon 386. V , Mi £ IMmttr Nachf. 8 Marktstr. 8 hone hsHil in Kirnbell-Aiizöilev Knaben-Musen Mengen Men«Sweaters etc. etc. Riesenauswah^ in Waschsachen Herren-Anzüge Herren-Hosen Herren-Joppen Sport-Anzüge Sport-Joppen Lüster-Joppen Fantasie-Westen in Riesiger taalil ZU a% billigen, festen Preisen 1 Meta Nachf. 8 Marktstr. 8 Philosophenwald. Sonntag den 9. April Grosses Konzert »angeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Groseh. Musikdirektors Herrn C. Kransse. Anfang nachmittags 4 Uhr. Eintritt 40 Pfg, Sämtliche Sorten Klee- ««ä lirn-lMM (gar. seidefrei) empfiehlt zu billigsten Preisen 1943 Trol-Sri: Stuhl, NMM il Sichere, erfolgreiche Vorbereitung zur Einjährig-Frei- W willigen-PrüfuJig. Herbst 1904 haben unsere sämtlichen pH W Kandidaten bestanden. Prospekte durch hv19 8 W Handehlehranwtalt Kirchheim»Teck 7. Näumungs - Ausverkauf! Eine Partie farbige Röcke, sowie die noch vorrätigen-, wollenen und baumwollenen Damen-, Herren- und Kinder- Strttmpfe, Herren-Kragen, Manschetten, Serviteurs und Shlipse werden zu und unter Einkaufspreisen wegen Aufgabe dieser Artikel abgegeben. 1945 Geschw. Heerz, NcimW 7. Arheiter - iilrihrr empfichlt m nur guten, dauerhaften Qualitäten zu billigsten Preisen I Robert Stuhl, NcustlA 23. Confirmanden Schirme empfehlen in großer Auswahl zu billigsten Preisen. Stets Neuheiten! Casseler Schirmfabrik, kC*’4 Seltersweg 9. Sch-v.Wg-Arkcil, Mixed Pickles, la. Sauerkraut per Pfund 15 Pfg. empfiehlt 1533 J. M. Schulhof, Markt 4. Telefon 119. nach Red {Mine il Rothe!) Stern IJßinif gp poßäsmvftr von Antwerpen^ Unschön «A s5 Korpulenz, f Fettleibigkeit! 1 Trinken Sie mit Erfolg W Wendelsteines* Entfettungsthee Paket Mk. 1,75 und Mk. 3,—. Zu haben in allen Apotheken. Carl Hunnius, München. Auskunft ertheilen Red Star Linie in Antwerpen. Carl Netter in Gießen, Da/3 Eichweg 7,11, Ecke Gr. Steinweg, H. Klippstein in Langsdorf. Versende: 30 Liter la. Weisswein Mark 12.- 30 Liter la. Rotwein Mk. 13.50 hv80/8 geg. Nachm Faß leihw.u.franko zurücksenden. Rud. Börsch, WeiiiflutSchwanen, Edenkoben (Rhpf.) und Ich versende Madapolam-Siickerei auf Doppelstoff Mtr. 10 Pfn für Beinkleider und Nachtjackeu Mtr. 15 u. 20 Pt, Rookstickerei Mir. So u. 40 Pf., bunte Stickerei Mtr. 15 PL, Heinden- passen, Handarbeit 110 M-, Wksche- nändchen 10 Mtr. 25 Pf. Muster umgehend und franko versendet das Stickerei-Versandhaus so A. Seider U1U. Danzig. WU ss17/.,____________________________________________ Wild. Kohlermann Neustadt 18 empfiehlt in reichster Auswahl:! Pflanzenkübel Rosenpfähle Cocosstricke Raffiabast Gartenrecheu Waschbütten iruud und oval) Waschkörbe Waschseile Waschklammern. loso. Reparatureu an Küfer-. waren werden prompt besorgt.! Unzahlste torhmiKii aus allerWelt bestätigen, daß es bei Husten, Heiserkeit, Hals-rr.Lrust- leiden, Zerschleimung (Katarrh), Keuchhusten kein vergleich. Atittel flieht, welches sich auch nur annähernd mit den segensreichen Eigenschaften des Rheiuifcheu Traubeu-Brust-HonigS vergleichen könnte. Vorrätig A Fl. 0,60,1, l1/, u. 3 Mark bei C. G. Kleinhenn,Delic.-u.Eoionialw. in Gietzen, Bahnhofstr. 59. 282 O 0^00000000 la Kornbrot durchgesäuert,schmackhaft, halt-i bar empfiehlt Kinzenbacher Mühle. Verkaufsstellen in Gietzeu betj E. Ferber, Lindenplatz, W. Ulrich, Schlobgasse, G. Adami, Frankfurterstraße. I. Mater««», Frankfurterstr., C. Seibel, Frankfurterstraße. Auf Wunsch Lieferung frei Hau«. 514 qoooooooo t n —I—■lüilil NI D*/t Aschaffenburger Flügel-updPiiiioM mit Dampfbetrieb, Bahnhofsplatz, Gegründet 1830. Lieferant von t Hans v. Bülow, Fürstlichkeiten u. staatl. Anstalten, mehrfach prämiiert. Direkter Verkauf an Private ohne Zwischenhandel zu Fabrik- Ansnahmepreisen, Teilzahlung, Umtausch. Bei Barzahlung höchster Rabatt, freie Lieferung. 14 Tage Probezeit, 10 Jahre Garantie, illustr. Katalog sofort m-! li' -1 .W« Z» Bo haben n läHtt ui geile"/ warnt. Kikis c1 Pktroleu errichtet! bei das Pe< der and säffer be ietim zu Gesellsch Kausmar Wagen ■ füllt, seit hat nut allen sich Del« » 1U schön, Lm zu beqreis allenthalb> M, oder datz süsser o anbegrei lln ihrer angelanc sein wir was dan Dan an die C an, um । Liter. 2 Ma Liter De leum ver Mark jät zu bifteut Was dieser Ver Tätigkeit der ist ab Mehren, Vorl nichtig he und zähn Zehn Pfen wenn es ( Näherin i welche in beherrsche« üts andern Dah geht ( haben Bec Mtfbenber Uttb habet große Aus "höhun treten lasse Wir wollen un Qntnjorief । bärtig von S’c in dec ^dtroleumse ^weinen. ■ «'filmen «ertiindkj Nmnnn r? “ '' wen» . $ie tan