in das Ministerium Fejervary legte Lanyi sein Mandat nieder, unr dem außerparlamentarischen Charakter des Ministeriums Genüge KU tun, bewarb sich aber bei der Neuwahl von neuem darum und kam, da inzwischen auch die Kvssuthpartei einen Kandidaten aufgestellt hatte, diesmal nur in die Stichwahl mit dem Slowaken. Für die Leidenschaft, mit der der Kampf gegen das „ungesetzliche" Ministerium geführt wird, ist es nun höchst bezeichnend, daß nicht nur Baron Banffy (seiner ciaen Meinung nach der kommende Mann), sondern auch „Alkotmany", das Organ der klerikalen Bolkspartei, die Kossuthisten aufforderte, lieber für den Slowaken als für den Minister zu stimmen. Aber selbst die ingrimmigste Parteileidenschaft erwies sich dem magyarischen „Patriotismus" oder besser gesagt, den Wcchlkünsten der Regierung gegenüber machtlos. Lanyi blieb auch diesmal mit 33 Stimmen Sieger, wohlgemerkt, in einem Wahlkreise, dessen Wähler zu 99 Proz. Slowaken sind. Wie das hat kommen können, erklärt ein Bericht, den ein Augenzeuge, Tr. Ambros, in der Prager „Politik" veröffentlicht. Wochenlang hat unter den armen Gebirgsbewohnern, Bauern und Waldarbeitern, die schamloseste Bestechung gearbeitet. Um feste Summen wurden die Stimmen verkauft, andere Wähler tagelang im Wirtshaus beim Branntwein sestgehalten, bis sie ganz mit „Patriotismus" erfüllt waren. Zum Wahlakte selbst wurden die Wähler größtenteils sinnlos betrunken von den ebenso betrunkenen Wahlmachern geführt. Kaum, daß sie den Namen Lanyi herausbrachten In den Dörfern aber, deren Wähler zu dem Slowaken hielten, ist, wie die „Politik" behauptet, nicht weniger als dreimal Feuer angelegt worden, um die Wähler nicht nach dem entfernten Wahl orte gelangen zu lassen. Man kann diesen uno ähnliche Züge in dem Berichte des tschechischen Blattes, das sich natürlich lebhaft über die an den slowakischen Stammesgenosserr begangenen Ungerechtigkeiten entrüstet, fiir überleben halten, Tatsache bleibt, daß das jetzige ungarische Wahlsystem und seine Handhabung die Wahlen in brutalster Weise fälscht. Inzwischen sind begreiflicherweise auch aus den Reihen der in diesem Falle mitbetroffenen Koalition die schwersten Anklagen erhoben worden und die ungarischen Blätter sind voll von dem Streite über die Liptauer Wahl. Aus Stadt und Laad. Gießen, 8. September 1905. - Auszeichnung. S. K. H. der Großherzog haben dem Hauptmann v. Hake, Batteriechef im 3. Garde-Feld- Artillerie-Regiment, seither Adjutant der 25. Feld-Artillerie- Brigade (Graßh. Heff.), das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. •• Das Großherzogliche Regierungsblatt, Beilage Nr. 24, enthält: 1. Verzeichnis der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Wintersemester 1905/06 in den sechs Fachabteilungen der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehalten werden. 2. Ordensverleihungen. 3. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 4. Dienstnachrichten. 5. Ruhestandsversetzung. 6. Sterbefälle. 7. Berichtigung. ** Der Hessische Lehrer-Turnverein hält seine 2. Hauptversammlung in Gießen am 23. September ab. Der Ehrenausschuß setzt sich aus folgerrden Herren zusammen: Althoss, 1. Sprecher des Gießener Turnvereins; Geh. Rat Dr. Breidert, Provinzialdirektor; Medizinalrat Tr. Haberkorn, Kreisarzt; Hahn, Rektor der städt. Schulen; Helm, Vertreter des Gaues Hessen, Stadtv.; Jann, Realgymnasiallehrer, Stadtv'.; Rechtsanwalt Kaufmann, Vorsitzender des Männerturnvereins; Kleinschmidt, Kreisschul- inspektor; Mecum, Oberbürgermeister; .Val. Müller, Vorsitzender des Gießener Lehrervereins; Geh. Schulrat Dr. Rausch, Direktor des Realgymnasiums; Geh. Schulrat Dr. Schädel, Direktor des Gymnasiums; Dr. Stoeriko, Direktor der Höheren Mädchenschule; Dr. Wagner, Regierungsrat. Am 22. September findet bereits ein Begrüßungsabend im Sotcl Lenz statt. Die Hauptverscrmmlung beginnt am Tage darauf vormittags 9Ve Uljr in der Turnhalle des Turnvereins, Steinstr. 3. Zuerst findet ein Schauturnen statt und zwar a) 3. und 4. Schuljahr (Roth-äranggöns): b) 5. Schuljahr (Wehrheim-Gießen): c) 7. und 8. Schuljahr Schneider-Heuchelheim); d) 7. und 8. Schuljahr (Jung-Leih- gestern); e) einklassige Schule (Wolf-Bersrod); f) Oberhess. Riege, Stabturnen (Bach-Großen-Linden); g) Bereinsriege Grünberg, Barren (Wolf-Bersrod); h) Riege des Landes- Vereins (Turninspektor Schmuck). Dann folgen Borträge über „Guts-Muths"" (Züller-Watzenborn-Steinberg) und über die Versammlung zu Quedlinburg (Wolf-Bersrod). Um 2 Uhr wird daun im Cafe Ebel gespeist und nach geschäftlichen Verhandlungen bringt endlich der Nachmittag einen gemeinsamen Spaziergang. •• Vom Pferdemarkt. Unserem gestrigen Bericht haben nur noch nachzutragen, daß bei der Vorführung von Reitpferden eine 5 jährige Fuchsstute des Bauunternehmers Rinn allgemeine Bewunderung fand. Sie gehorchte betn Reiter, Gendarm Iansohn, aufs Wort, und jede Gangart bis 3um rasenden Galopp machte den besten Eindruck. Herrn Rinn wurde der 1. Preis in der Abteilung für Rennpferde 8u teil. — Die zehn ersten Hauptgewinne der Gießener Pferdelotterie fielen wie folgt: 1. auf Nr. 18 662 nach Gießen (Frl. Ettel), 2. auf Nr. 988 nach Darmstadt, 3. auf 4650 nach Gießen, 4. auf Nr. 4919 nach Alsfeld, 5. auf Nr. 18 950 nach Lollar, 6. auf Nr. 14 556 nach Gießen, 7. auf Nr. 12 375 nach Allendorf b. Biedenkopf, 8. auf Nr. 7147 nach Hirzenhain (Ob.-Heffen), 9. auf Nr. 110 nach Gießen, 10. auf Nr. 10 972 nach Gießen. •• Wegen Mordes wurde ein gewisser Albert Klein aus Kröge bei Battenberg verfolgt, der, wie wir kürzlich ausführlich berichteten, auf dem Pferdemarkt zu Fritzlar während einer gräßlichen Schlägerei einen Gegner erschossen hat. Die hiesige Gendarmerie, der dieser Mann bekannt ist, nahm alsbald die Verfolgung des aus Fritzlar alsbald geflohenen Mörders auf und ermittelte, daß die Frau des Klein sich in Leihgestern aufhalte. Dort stellte man fest, daß da? Ehepaar Klein von dort über Steinberg nach Grüningen gewandert war. In Grüningen wurde Klein gestellt. Er gab zunächst einen falschen Namen an, sagte, er wolle seine Legitimationspapiere herbeischaffen und entwich über eine Böschung aufs Feld. Ein Gendarm gab sofort einen Schreckschuß hinter ihm her ab, und mit Hilfe doh, Ortseinwohnern wurde er bald festgenommen und hierher transportiert. Gestern ist er nach Kaffel spediert worden. (♦♦) Allendorf a. d. Lahn, 7. Sept. Hier wurde vor ein paar Tagen ein Bursche aus Lützellinden von hiesigen Burschen, anscheinend ohne jeden Grund, überfallen. Mit einer Bierflasche erhielt er einen so schweren Schlag auf den Kops, daß er bewußtlos zusammenbrach. Nach einiger Zeit erholte er sich indes wieder und konnte nach Hause wandern, er befindet sich aber noch in ärztlicher Behandlung. Die Gendarmerie ist den Tälern auf der Spur. cb. L a u b a ch, 7. Sept. Am 3. und 4. Sept, hielt bei hiesige Schützen verein sein Hauptpreisschießen ab. Wenn es auch am Sonntag durch Regenwetter beeinträchtigt war, so war der Besuch am Montag um so besser; aus Alsfeld, Büdingen, Gießen und Wetzlar waren Schützenbrüder herbei geeilt, sodaß insgesamt 4200 Schüsse abgegeben wurden. Am ersten Tage errang die Ehrenscheibe mit dem Ehrenpreise einer Etagere Gg. Franz III. in Laubach, am zweiten Tage Rechtsanwalt Keil aus Bedingen, Ehrenpreis eine Kupier-Weinkanne mit einem Becher. Im übrigen erhielten die ersten Preise a) auf dem Zentrum- stand Buchbinder Göbel-Laubach, b) auf dem Freihandstand: Rechtsanwalt Kaufmann-Gießen, c) auf dem Auflegestand: Gastwirt Högy-Laubach. IM 'Schützenhofe fand ein Festessen statt, bei oem der Grünberger Musik- Verein konzertierte. jh. Bad-Salzhausen, 7. Sept. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, beabsichtigt die Großh. Regierung, das für das Soolbad längst projektierte neue Bade- Haus nunmehr zur Ausführung bringen zu lassem Es ist dies umsomehr zu begrüßen, als schon seit mehreren' Jähren ein dringendes Bedürfnis dafür vorliegt. Bon zahlreichen Badegästen wurde fortwährend Klage darüber; geführt, daß sie der wenigen Badezellen wegen oft stunden-^ lang auf Verabreichung eines Bades warten mußten. ES wäre nun zu wünschen, dag für das neue Badehaus der rechte Platz gewählt würde. Am geeignetsten scheint mrH der Platz, auf dem sich das sogen. Laboratorium befindet, ein altes, unschönes Gebäude, das dem Badeort keineswegK zur Zierde gereicht. Sollte dieser Vorschlag den maßgebenden Nauheimer Behörden nicht passen, so könnte die Neuanlage in nächster Nahe der Hauptguelle (Nr. 3) errichtet werden, weil dadurch die Betriebskosten des Badehauses reduziert: und die Wünsche der Badegäste und Pensionsbesitzer am besten erfüllt würdem Mainz, 7. Sept. Der flüchtig gegangene chemalige Kontrolleur der Wach- und Schließgesellschaft von Koblenz, der wegen Brandstiftung steckbrieflich verfolgt wird, wurde hier verhaftet. — Seit einigen Tagen sind die erwachsenen Töchter zweier Familien spurlos verschwunden. — Für Stabt und Kreis Mainz ist eine neue MilchverkaufSordnung in Kraft getreten; sie ist wesentlich strenger, sowohl in Bezug auf die Milchoiehhaltung, als auch in Bezug auf Transport und Verkauf der Milch. Die ßyolera. Vom 6. bis 7. September mittags sind im preußischen Staate 15 Erkrankungen und 6 Todesfälle an Cholera neu gemeldet. Unter den neu Erkrankten befinden sich ein Fährmann, ein Flößer und ein Schiffslehrling, sowie 7 Arbeiter,; die mit russischen Arbeitern engen Verkehr gehabt haben. Die Gesamtzahl der Erkrankungen und Todesfälle beträgt jetzt 105, bezw. 32. Neue Strom- überwachungSstellen sind eingerichtet in Pogorzelice, Posen, Schrimm und Wromke. Zur Anordnung der für die Bekämpfung der Cholera erforberlichen Maßnahmen findet tag» lrch im Kultusministerium zu Berlin eine Konferenz statt. Das ReichScmri des Innern, sowie da§ kaiserliche Gesundheitsamt werden über die in Preußen ergriffenen Maßregeln seitens der preußischen Mebizmalverwaltung auf bem Laufenden gehalten. Der ,Thormr Pr." zufolge fällt nach einer Mitteilung des Kriegsministeriums auf Befehl des Kaisers die große FestungskriegsÜbung bei Thorn au8. — Mit Rücksicht auf die Choleragefahr find überhaupt von bet; Militärverwaltung weitgehende Vorsichtsmaßregeln' für die im Manöver befindlichen Truppen angeordnet worden.. In der Hauptsache erstrecken sich diese auf die ErnährungS-^ weise her Soldaten der in Privatquartieren liegenden Truppen. Die Bewohner, bei denen die Mannschaften in Quartiere kommen, werden angewiesen, vor allem für die Verpflegung, nur abgekochtes Wasser zu verwenden. Im KriegS- ininisterium finden gegenwärtig Erhebungen darüber statt, ob Rekruten in die von Cholera verseuchten Provinzen, speziell Ost- und Westpreußen, anfangs nächsten Monats gesandt werden dürfen. Für alle Fälle ist den zu den in diesen Provinzen stehenden Armeekorps AuSgehobenen vom Bezirkskommando mitgeteilt worden, daß sie wahrscheinlich erst int November die Einberufungsordre erhalten werden. Zn dem dritten Cholerafall in Hamburg ist festgestellt worden, daß die hoffnungslos erkrankte Prostituierte zwei Schiffer bei sich beherbergte, nach denen eifrig gesucht wird. Zur Mwehr der Choleraemschleppung in Hamburg wurde eine Kontrollstation jür Oberländer Schiffer bei Entenwärder eröffnet. Die Station, die Tag und Nacht geöffnet ist, ist mit zwölf Beamten, besetzt. •and 4 Vif» beu 8y, Uhr (Konzert), tember: Minbm selbst von 3 Uhr ab äs* i er Ali sMs «SÄ&i* Adressen bchu'S h^ ieDS^3*s^ mmerpariier, big im Hoch'und Treppen- f)t Stellung. Meldungen unt. 0o90o Siegener Anzeiger erdetes ÄieneT 05935 Wien mg. ober inm JnUVUjlU tagMri Eeltersweg 6L Eine saubere Lausfm esuchk. Bahnhoislr.NI was An den BahnA^^ Lxxfytvyä draves Liech« n per sosorl oder auch gesucht. L Euhmauu, Edersn.1. Solides und zuverlässige» tu bei hohem Lohn gesucht. Samiuka, Marktplatz 11. w °9 eingefühy werden. Der Lorstand. >lfe per sofort für den ag gyucht. Bismarästrche 281, Mädchen gesucht. Goecheslraße 38, p hmW lonotliche Vergütung such! A. Goldschmidt, Alchen. Nr. 811 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Freitag 8. September 1905 Erscheint Sgllch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener KamMenblStter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der JMIWt taebWitl** erscheint monatlich einmal. S? ▲ A Ä AA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch« i Unwe<..Ltg^,ck^ R. Lang«, SS BJBC. . 8 B WL M. n tkjl HL IL Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.?. V V O NF Br V V v V vA V y W Tel. Nr. 51. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gieß«. General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Sieben. Bekanntmachung. Betc.: Feldbereinigung in der Gemarkung Berstadt. In der Zeit vom 9. bis einschließlich 23. September l.I. liegen in dem Gastwirt Völbelsch en Saale zu Berstadt die Arbeiten des III. Abschnittes obiger Felbbereinigung, nämlich 11 Hauptkarten, 2 Bände Zuteilungsverzeichnis, 2 Bände Gütergeschoffe, 1 Band Zusammenstellung der Gütergeschoffe, das GelbauSgleichungSverzeichnis über zu viel und zu wenig empfangenen Geländewert, 2 Bände Abschätzungsverzeichnis der Obstbäume, die geschoßweise Zusammenstellung der Obstbäume, sowie dflS Protokollbuch zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen und event. Wahl eines Schiedsrichters nebst Stellvertreter findet daselbst statt: Montag, den 25. September l. IS., vormittags von 9—10 Uhr, wozu ich die Beteiligten mit dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen auSgeschloffen sind. Die Einwendungen sind schriftlich abzufaffen und zu begründen. Büdingen, den 6. September 1905. Der Großherzogliche Fetbbereinigungskommissär: Schnittspahn, Regierungsaffeffor. Volltische Tagesschau. Ein unerquicklicher Streit. Ter Professor der Theologie in Gießen, Walter Köhler, hat in der „Christlichen Welt"" über bas Goetzsche Buch „Ter Ultramontanismus als Weltanschauung auf Grund des Syllabus quellenmäßig dargestellt"", ein vernichtendes Urteil gefällt. Jetzt bezeichnet der „Reichsbote"" Professor Köhler als einen” „protestantischen Eideshelfer des Ultramontanismus"". In der neuesten Nummer der „Christlichen Welt"' (Nr. 36, 7. September 1905) antwortet der Gießener Gelehrte, ohne auf die „persönliche Verdächtigung" seiner „wissenschaftlichen Qualifikation" durch den „Neichsboten"" einzugehen. Rein sachlich legt Prof. Köhler seinen Standpunkt dar, indem er schreibt: Ich habe nienrals geleugnet, daß prinzipiell die katholische Kirche die Kultusfreiheil von ihren Grundsätzen aus verwerfen muß; da sie semper eabent ist, Fairn sie den Grundsatz der Alleinberechtigung ihres Kültus nicht offiziell desavouieren. Wohl aber taim sie ihn praktisch unwirksam machen, und zwar nicht nut temporum rationc habita. Diese praktische Aufhebung ist der Schwerpunkt der Enzyklika Levs XIII., während der Syllabus die Prinzipien in schroffster Form hiwauskehrt. Hier liegt der Gegensatz zwischen beiden. Solcher praktischer Umbiegungen der Grundsätze gibt es nun urt Katholizismus eine ganze Reihe; und mein Bestreben in den verschiedenen kirchenvolitischen Artikeln geht lediglich dahin, ir'.t den innerkathvlischen Strömungen dieser Richtung Fühlung zu suchen und sie zu stärken. Und der .Herausgeber der „Christlichen Welt"", Prof. Rade in Marburg, schreibt seinerseits: Zu dieser Erklärung unseres Herrn Mitarbeiters bemerke ich, daß ich mit der T ndenz seines Artikels völlig einverstanden war und bin. Den Ton, welchen der Reichsbote gegen einen anerkannten Gelehrten, der ruhig und sachlich seinen Weg geht, cmschlägt, kann ich nur tief bedauern. Wenn wir dem Terrorismus, den gewisse Zeitungen zur größeren Ehre der evangelischen Wahrheit glauben ausüben _gu müssen. Widerstand leisten, so hoffen wir damit der protestantischen Sache einen höchst zert- gemäfien Dienst zu tun. _ _____ Einen zweiten Artikel des „Neichsboten" (Nr. 197, 22. August 1905) gegen den „protestantischen Eideshelfer des Ultramontanismus" widmet Professor Rade selbst eine kurze Erwiderung. Unter anberm weist er dem Verfasser des Artikels nach, daß er den Aufsatz Köhlers über das Goetzsche Buch gar nicht verstanden hat. Am Schlüsse dieser Ausführungen heißt es scharf: „Solchen Unsinn traut der Mann Köhler und uns zu! So leichtfertig arbeitet dieser Kalumniator! An Stelle des „Reichsboten"" würde ich diesen Mitarbeiter abschaffen." Und Professor Rade fährt fort: Ich darf nicht schweigen gegen den wiederholten Versuch, einen Gelehrten von. fleckenlosem Rufe persönlich herunterzurerßem Schon im vorigen Artikel war fonftatiert, daß dieser fälschlich als „Professor"" Umgehende „Eideshölfer des Ultramontamsmus — Privatdorent sei. Diesmal schließt der Artikel: „Wir wollen also hiermit diesem Privatdozenten, von der ultramontanen Presse praermnierando zum Professor ernannten Echeshelfer ^hrer Sache zur gebührenden Beachtung verhalfen haben. Der -L>atz ckiarak- terisiert diese ganze Art Journalistik. Nun, wenn K. noch Privatdozent wäre, so wäre das auch keine Schande. Aber der Reichsbote pocht hier darauf, daß er beit Eideshelfer urkundlich als Privatdozentcn entlarvt habe. Tatsächlich steht es so, ba& ft. zur Feier des Geburtstages Philipps des Großmütigen (13. November 1904) vom Großherzoge von Hessen zum außerordentUchen Professor ernannt worden ist. Verdient bat er es reichlich Allen wissenschaftlichen Theologen ist er als Herausgeber des Theologischen Jahresberichts bekannt; außerdem durch eme Reche zum Teil gruiidgelehrter Publikationen, etm Spezialfach tlt Reformatiousgeschichte. Bereits zweimal itmrbe der Drchenhlstorl- ker vertretungsiveise durch die philosophische Fakultät mrt vrosan- historischcu Vorlesungen betraut nach dem Tode shwf. Ho hl- bau m s und jetzt nach dem Tode Prof. Onckens. Und das alles schützt nicht vor derartigen persönlichen Verunglimpfungen. Besiegt man mit solchen Künsten —. den Ultranwntanismus? ♦ Wie man in Ungarn Wahlen macht. Angesichts der jetzt in Ungarn hvchgehenden Bewegung für das allgemeine Wahlrecht getoatyn «in Blick auf die fast unglaublichen Vorgänge, die sich Lls ein -typisches Bild des jetzt üblichen Wahlverfahrens -jüngst bei der Stichwahl in dem oberungarischen Wahlbezirk Don Libtau abgespielt haben, doppeltes Interesse. Der Wahl- ckrcis war bis zu den Wahlen im Januar durch den Slowaken Stodola vertreten, bis diesen damals der jetzige Justizminister Lanyi als Kmrdidat der liberalen Mrrtei mit 48 stimmen Majorität aus dem Felde schlug. Beim Eintritt Zkrf efaenf Kahn auf der Netze vei Na-rel verstarb ein Kirrd an Cholera, ein anderes Kind erkrankte cholera- verdächtig. Erkrankt sind ein Eigentümer bei Schönlanke, zwei Kinder, ein Weichensteller und ein Steinschläger in Gnesen. . In Marienburg (Westpr.) und Umgegend sind 12 choleraverdächtige Erkrankungen und 6 Todesfälle festgestellt worden. Die „Neuen Westpr. Mitt." melden endlich, daß in Schillna ein Flößer unter choleravcrdächtigen Erscheinungen erkrankt und bald gestorben ist. Auch ein zweiter Flößer ist dort unter choleravcrdächtigen Erscheinungen erkrankt. Bei der Arbeiterin Lange aus Warnikheim, die am letzten Sonntag in das Krankenhaus zu Rastenburg! (Ostpr.) ein geliefert wurde, ist amtlich die Cholera feftgestellt worden. Die Stadtverwaltung von Stettin gibt bekannt, daß (m ganzen Gebiet von Stettin die Oder abwärts und aufwärts irgend ein Fall von Choleraerkrankung nicht vorgekommen sei. Aus einer Mitteilung, daß eine aus Stettin kommende Schiffersfrau in Posen an Cholera erkrankt sei, könnte geschlossen werden, daß die Frau in Stettin infiziert sei; dieser Schluß sei unrichtig, da eine Wasser fahrt von Stettin nach Posen mindestens zehn Tage in Anspruch nehme, die JUkubationsdauer bei asiatischer Cholera aber längstens fünf Tage währt. Tie Stadtverwaltung habe im Einverständnis mit der Regierung alle Vorsichtsmaßregeln getroffen, um etwa eingeschleppte Fälle von Cholera sofort zu isolieren. Aus Petersburg wird gemeldet, daß die Cholera kN der Mitte der Stadt ausgebrochen sei. Bisher seien zehn Erkrankungen zur Kenntnis der Sanitätsbehörde gekommen, aber die Annahme ist begründet, daß die Infektion bereits weiter um sich gegriffen hat. Es wurde festgestellt, daß die ersten erkrankten Personen aus Russisch- Polen zugereist sind. Kin Aückölick auf den ostastatrfchen Krieg. (Schluß.) Belebt wurde aber der Mut durch die Nachricht von dem endlich erfolgten Auslaufen der baltischen Flotte, dieser letzten Hoffnung Rußlands, die endlich am 11. September non Kronstadt aus in See gegangen war. Das erste Debüt dieser dem Admiral RvschdjestwcnÄi unterstellten, aus allen Schiffstypcn bunt zusammengewürfelten Flotte war das Bombardement auf die englische Fischerflotte an der Doggerbank in der Nordsee, wo harmlose englische Fischerboote für Torpedoboote angesehen und beschossen wurden. Dieser ungeheures Aufsehen erregende Zwischenfall hätte wegen seiner Folgen die Weiterfahrt des ganzen Geschwaders fast in Frage gestellt. Doch es gelang dem Admiral, sein Geschwader nach Madagaskar und in die Gewässer des indischen Ozeans zu bringen und hier die Ausbildung seiner Mannschaften einzuleiten. Freilich mnßtc er etwa ein Vierteljahr lang lediglich dieser Ausbildungstätigkeit gewidmet, müßig vor Madagaskar liegen bleiben, ohne in die Geschicke seiner Landsleute in Ostasien irgend wie helfend einqreifen zu können. Inzwischen hatte sich die Lage der Russen in Port Arthur immer mehr verschlimmert. Der rastlose Feind war näher und näher an die inneren Umwallungen herangekommen, und wenn auch jeder Sttrrm Hunderten der Japaner das Leben kostete, immerhin fiel auch mancher Russe und konnte nicht ersetzt werden. Dazu wurde die Munition, wurden die Lebensmittel in der Festung immer knapper. Als Fleisch gab es nur noch Pferdefleisch unb auch dieses nur für denjenigen, der es bezahlen konnte. So verging unter ständigen Kämpfen, wobei die Japaner bald im Westen, bald im äußersten Osten angriffen, und dadurch dae Russen zwangen, ihre Reserven durch die erforderlichen Manche immer mehr herunter zu bringen, der Monat November. Am 30. November wurde der 203 Meter-Berg im Nordwesten der Festung von den Japanern genommen. Die Anstrengungen der Russen, diese wichtige, die Festimg und den Hafen beherrschende Stellung zurückzuerobern, kosteten ihnen Mrge von Leichen, führten aber zu keinem Erfolge, da die Japaner alles daran setzten, ihren SSorteit zu behaupten. Die „Ssewastopol", dre sich vor der Beschießung ins Meer hinaus retten wollte, fiel den japanischen Torpedobooten zum Opfer. Ms dann Ende Dezember die wichtigen Nordostforts, vor allem die Forts Kikwanschan und Erlungschan in die Hände der Japaner fielen, wobei General KvNd ratenko noch ben Heldentod starb, da ergab sich General Stössel am 1. Januar 1905 dem General Nvgi. 25 000 Russen gerieten in Gefangenschaft, die Offiziere wurden auf ihren Wunsch auf Ehrenwort freigelassen. Auch auf die Russen wirkte diese Niederlage anfeuernd. Bei ihrer großen Armee in MuDen waren inzwischen Mißhelligkeiten zwischen den Führern ausgebrocken. Namentlich war es der General Gripenberg, der sich Kuropatkin nicht fügen wollte, dessen Handlungen kritisierte und sich Pinter dem Rücken Küropat- kins bei dem Zaren über diesen beschwerte. Kuropatkin tat sein möglichstes, um mit Gripenberg gut auszukoimnen, letzterer durchkreuzte aber alle Pläne Kuropatkins und gehorchte den Anordnungen des Oberbefehlshabers nicht. So griff er am 25. Januar auf eigene Hand bei Heikoutai an der mongolischen Grenze die Japaner an, erlitt aber eine eklatante Niederlage und verlor auch den Ort Heikoutai. Er behauptete nachher, Küropatkin habe ihn absichtlich 'nicht untefitützt und reifte einfach nach Petersburg zurück, wo er allerdings keinen besonders gnädigen Empfang hatte. Inzwischen rückte, die vor Port Arthur frei gewordene Armee des Generals Nogi nach dem Schaho-Tal vorwärts und Mitte Februar war die japanische Armee bereits auf etwa 500 000 Mann angewachsen, denen etwa 450 000 Russen gegenüberftanden. Marschall Oyama begann nun seine Vorbereitungen für den Vormarsch und den Angriff auf die russische Armee und amJ 1. März nahmen die Kämpfe ihren Anfcmg, die man allgemein als die Schlacht bei Mulden bezeichnet. Es handelt sich, was Streiterzahl und namentlich die Arttllerie angeht, zweifellos um die größte Schlacht der Weltgeschichte. In mächtigem Halbkreise Mulden umfassend, drängten die Japaner auf das Zentrum der russischen Stellung. Im Westen griffen die japanische Armee unter Nogi und Oku gleichzeitig die Rückzugsftraße der Russen an und beschossen die Bahnlinie, während im Zentrum Nodzu und hn Osten in der Gegend von Futschun und des Taling- passes der den Krieg im gebirgigen Gelände so trefflich kennende General Kuroki die Russen zurückwarfen. Oku überschritt am 1. März den Hunho bei Sandepu und schlug nach einer Reihe von Vorgefechten die Rusien entscheidend bei Schalinpu 18 Kllo- meter südwestlich von Mulden. Die geschlagene Armee drängle nach Mulden hinein. Für Nogis Armee war der l^rentag in dieser zehntägigen Schlacht der Sieg bei Dinschan- t u n, wo der russische General Kaulbars und Kuropatkin selbst sich vergeblich bemühten, das Kriegsglück zu Gunsten der Russen zu wenden. Nodzu nahm am 7. März den so heiß umstrittenen Puttlvw-Hügel und Kurvki durchbrach das russische Zentrum am 9. März bei Küschan und besiegelte damit die russische Niederlage. Die Russen gingen, zum Teil in voller Auflösung, bis hinter Käijuan zurück, sie hatten in der Schlacht etwa 50 000 Gefangene und 100 000 Tote verloren, während die Japaner etwa 50000 Mann verloren. Der Siegespreis waren 2 Fahnen, 60 Geschütze, 60 000 Gewehre, 150 Munitionswagen, 1000 Eisenbahnwaggons, Munition und Vorräte in ganz gewaltigen Massen. Am 10. März hielt Oyama seinen Einzug in MuDcn. Trotz des großen Erfolges hatten die Japaner aber auch selbst genug mit sich zu tini. Die Verfolgung wurde daher auch nicht besonders scharf betrieben und die Russen setzten sich südlich der Linie Tschangtschun-Kirin-Hailungtschöng wieder fest, ohne von den Japanern zunächst weiter behelligt zu werden, die in Achaugtu und Kaijuan ihr Hauptquartier errichteten. Für die Russen brachte die Schlacht bei Mukden aber eine neue Kvn- stellation. Man verlor ht Petersburg das Vertrauen zu Kuropatkin und an seiner Stelle wurde der General Linewitsch, Kurokis Gegner, am 16. März zum Oberkommandierenden ernannt. Kuropatkin behielt lediglich "baS Kommando der ersten Armee. Line- wttfch hat zwar stets den Mund sehr voll genommen, es ist ihm aber, vielleicht zu seinem Glücke, nicht beschieden gewesen, sich mit den Japanern ernstlich im Kampfe zu messen. Er wird somit in der Heimat der unbesiegte General bleiben. Die. nächste Zeit verging unter Vorpostengefechten mit wechselndem Erfolge. Die Japaner wandten augenscheinlich ihre Hauptaufmerksamkeit der Baltischen Flotte zu, die allmählich mit ihren Vorbereitungen zu Ende war und faßten außerdem den Angriff auf Wladiwostok ms Auge. Eine Armee unter Hasugawa wurde in Gensan gebildet und drängte die in Ostkorea stehenden Russen allmählich bis an den Tumenfluß zurück, welcher das koreanische von dem russischen Gebiete scheidet. Sv verstrich der April und die baltische Flotte lichtete in Nossi-Bö die Anker und steuerte den japanischen 6)ewässern zu. Ihr Aufenthalt an der Küste von ftanzösisch Hinterindien gab zu diplomatischer Kvnflikten Anlaß, die aber Roschdjestwenski nicht im Mindesten genierten. Aber der 27. Mai machte seinen Wagemut zu Schanin. Admiral Togo hatte bei Tsuschima vor Anker gelegen, und empfing die russische Flotte, deren Chef gleich zu Beginn der Schlacht schwer verwundet wurde, Jo warm, daß sie bald völlig gesprengt war. Die Schlacht löste sich in Einzel- gesechte aus, die meisten und schönsten der russischen Schiffe sanken. Admiral Nebogatow ergab sich mit vier Schiffen und nur eine geringe Anzahl von Schiffen konnte sich retten. Jetzt hatten die Japaner überall freie Bahn. Zunächst wurde Sachalin besetzt, dann Truppen nach dem sibirischen Festland hinübergesevt, Ochotsk wurde genommen und die Aktion gegen Wladiwostok eingeleitet. Jekt griff Präsident Roosevelt ein und bot sich am 9. Juni zum Vermittler an. Beide Mächte nahmen den Vorschlag an und ernannten ihre Bevollmächtigten. Am 25. Juli trafen die japanischen Unterhändler in Newyork ein. wenige Tage später die russischen. Am 10. August fand die erste Friedensverhandlung in Portsmouth statt und am 29. August wurde der Friede geschlossen. Während der Verhandlungen hatten zwischen reit Armeen die Feindseligkeiten so gut wie geruht. Japan hat eine weise Mäßigung in seinen Forderungen bekundet, vielleicht wollte es bamit die Furcht vor der gelben Gefahr als unbegründet hinstellen. Aber wenn es auch nicht den vollen Sieg über seinen Gegner erfochten hat, ben großen moralischen Erfolg wird ihm niemand streitig machen können. Dankbar wird ihm aber vor allen das russische Volk selber sein. VevMLichte». * AuS Furcht vor Erblindung hat in Berlin der 24 Jahre alte Bergschüler Artur L. auf Pfürtendorf in Sachsen-Altenburg Hand an sich gelegt. Der junge Mann wohnte seit neun Tagen in einem Fremdenlogis in der Nähe des Anhalter Bahnhofes. Seit vormittags um 10 Uhr kam er nicht mehr zum Vorschein. Das fiel auf, weil er tags vorher gesagt hatte, daß er um 10 Uhr ausgehen wolle. Um 3 Uhr nachmittags ließ der Wirt sein verschloßenes Zimmer öffnen und fand den Gast in seiner Kleidung tot auf dem Fußboden liegen. Ohne daß der Knall gehört worden war, hatte er sich eine Revolverkugel in das Herz geschoßen. Auf dem Tische lag ein Brief, in dem L. seine Mutter um Verzeihung bat und erklärte, daß er aus Furcht vor Erblindung zum Revolver gegriffen habe. * Verunglücktes gräflich Pücklersches „Reiter- fest^. Zu dem für Sonntag angekündigten großen Reiterfest des Grafen Pückler war aus Glogau und Umgegend eine nach Tausende zählende Volsmenge nach Klein-Tschirne geströmt. Die Besucher des „Festes" erlitten aber eine arge Enttäuschung, da die „ergeben st ein geladenen" Bauern den Grafen vollkommen im Stiche gelassen hatten, so daß das Reiterfest nicht zustande kam. Eine große Menschenmenge strömte nun vor das gräfliche Schloß, das durch Scheunenruinen und eingefallene Schweineställe romantisch umrahmt wird. Hier benutzte nach der „Bresl. Ztg." der Graf die Gelegenheit, vom Schloßfenster aus eine antisemitische Rede zu halten. Seine Tiraden wurden mtt ironischem Applaus und großer Heiterkeit ausgenommen. Die johlende Volksmenge rief den Grafen mehrfach „heraus". Diesem Ruf folgte der Graf jedesmal und verneigte sich dankend wie ein Künstler vor dem mit ihm seinen Ulk treibenden Publikum. Nachdem seine Kapelle noch einige Stücke zum besten gegeben hatte, verabschiedete sich der Graf mit einem Hoch auf das „deutsche Roß", das den Mann von Sieg zu Sieg trage und zu einem schneidigen forschen Kerl erziehe. Den Ausfall des Reiterfestes hatte der Graf damit entschuldigt, daß die „dusligen Bauern" nicht gekommen seine. In der „Deutschen Musiker-Ztg." Nr. 35, zweite Beilage, findet sich das folgende Inserat: Ich suche für mein berittenes Trompeterkorps sofort einige tücht. Trompeter. Nur gewesene Kavalleristen oder Artilleristen werden berücksichtigt. Offerten an Graf Pückler, Klein-Tschirne, Kr. Glogau, R.°Bez. Liegnitz i. Schl. * Der Nachlaß einer „armen" altenFrau. Am 28. v. M. wurde die 85 jährige Witwe Friederike Großmann in ihrer Wohnung in Berlin in geradeztl grauenhaftem Zustande bewußlos aufgefunden. Ihr zum Skelett abgemagerter Körper starrte von Schmutz und Ungeziefer. Die völlig entkräftete Greisin starb zwei Tage später in der Charitee an den Folgen mehrtägigen Hungers. In der Nachbarschaft galt die gänzlich vereinsamt lebende Alte als Bettlerin, die sich das Notwendigste für ihren Unterhalt in verschiedenen Haushaltungen zusammenzubetteln pflegte. Nur tvenige Personen wußten, daß sie als Witwe eines kleinen Beamten eine Pension bezog, die nach ihrer eigenen Angabe kaum für die Deckung ber Miete hinreichte. Frau G. war nicht nur im Hause, wo sie 30 Jahre lang gewohnt hatte, sondern auch bei ihren außerhalb Berlins wohnenden Verwandten wegen ihres Geizes wenig beliebt. Um so größer war das Erstaunen, als bei der Revision des Nachlasses in einem Schrank ein Kasten mit 7000 Mk. in Gold und mehrere Wert- und Hypothekenpapiere aufgefunden wurden, die nach vorläufiger Schätzung auf nahezu 3 0 00 0 M k. bewertet werden. Kein Mensch aus der Umgebung der Alten hatte eine Ahnung, daß die Frau in jahrzehntelangem Hungern solchen Mammon aufgespeichert und in Börsen- und Hypothekengeschäften so viel gewinnbringende Sachkenntnis beseßen hatte. • Ein Opfer der Sonnenfinsternis. Die Preffe hat in ihren Berichten, welche von der Möglichkeit ocr Beobachtung der Sonnenfinsternis vom 31. v. M. handelten, wiederholt darauf hingewiesen, daß die Beobachtung des Phänomens ohne Benutzung von Blendgläsern oder rauchgeschwärzten Glasplatten gesundheitsgefährlich werden könne. Aus Wels (Oesterreich) wird nun gemeldet: Frau Marie Ettinger hatte Mittwoch durch längere Zeit die Sonnenfinsternis ohne Zuhilfenahme eines farbigen Glases mit einem Fernrohr beobachtet. Die bis dahin gesunde Frau kehrte mit stark gerötetem Gesicht nach Hause zurück, begann bald über Stopf* schmerzen zu klagen, wurde bewußtlos und starb noch au selben Abend infolge von Gehirnschlag, offenbar ein letaler Fall von Ueberanstrengung der Augen. Kunst und Wissenschaft. — Tie UebertragbarkeitderRindertuberkuloss au? den Menschen. Die pathologische Sektion des in 58ubar pest tagenden internationalen Veterinär Kongreffes sprach sich bei Behandlung der Frage ber Uebertragbarfcit der Tuberkulös von Rind auf Mensch laut „Voss. Ztg:" dahin aus, daß di, Rindertuberkelbazillen den Menschen infizieren können, daß beim Menschen Tuberkelbazillen anzutreffen sind, die bent Rinde sehr gefährlich fern können, baß also eine gegenseitige Infektion in gewißen Fällen möglich unb es daher wünschenswert ist, weiter zu erforschen, in weicher Beziehung die GeflügeltuberkuloseeineGefahrfürdenMenschep unb die Säugetiere bilbet. — Ter Magistrat in Frankfurt a. M. beantragt bei ber Stadtverorbneten-Versammlung, jährlich 10 000 M. in ben Etat einzustellen zur Förderung der Malerei und bet verwandten Künste. Es soll eine „Gemälde-Deputation" gebildet werden, die für bas Gelb Kunstwerke kaufen bezw. in Auftrag geben soll. Zlniversttäts-Bachrichten. — In Breslau ist ber Unioersitätsprofeffor der Anatomi- Schaper 42 Jahre alt, gestorben. Kerichtslaak. -e- Mainz, 7. Sept. Ferien ft rafkammer. Ein „Künstler" hatte sich heute in ber Person bes 21 jährigen Fessel- sprengers Artisten P a r b o m m aus Köln wegen Urkundenfälschung, Betrugs rc. zu verantworten. Der Angeklagte nannte sich früher bei seinen Probuktionen stolz ben „KönigderFesselspreng er". Doch gelang es ihm heute nicht die Fesseln, die ihm ber vorführendo Genbarm angelegt hatte, abzustreifen, hier war seine Kunst zu Enbe. Ten Angeklagten kann man aber auch ben „König ber Schwindler" nennen, beim es gelang ihm in kurzer Zeit m ben Monaten April bis Juni hauptsächlich Witwen in Köln, Frankfurt, Bonn, Tarmstabt, Worms, Mannheim, Lubwigshafen, Harburg unb Mainz um Vas Kostlogisgelb, sowie bare Darlehen zu betrügen. Er gab sich als Charakterkomiker, Gesangslehrer, Schauspieler oder Gerichtschemiker aus unb fälschte auch unter bieser Vorspiegelung Mietverträge. War er einen Tag in Miete, so verlangte er schonj am nächsten Tage Darlehen, um sein „Gepäck" am Bahnhof aus» zulösen, ober er mußte seine „Musiker", mit denen er Vorstellung geben wollte, vorher auslöhnen. Der Angeklagte gab sich in Ludwigshafen als den bekannten Komiker Reut ter ait§, auf dessen Namen er auch ein Schriftstück fälschte. Alle die vielen Betrugsfälle, die er verübt hat, im einzeln aufzuführen, würbe zu weit führen. Das Gericht verurteilte ben „Fesselsprenger" zu 1 Jahr Gefängnis — Der 32 jährige hiesige Taglöhner P a u I n verbüßte im Julk eine 3 tägige Haftstrase. Seiner Frau ließ er bei Antritt ber Straft über 20 Mark zurück. Nach Verbüßung ber Strafe fand» er seine Wohnung leer unb hörte von Nachbarn, baß seine FrauT a g und N a ch t sich h e r u m g e t r i e b e n habe. P. suchte nun alle Wirtschaften ab und es gelang ihm endlich seine teure Ehehälfte betrunken in Gesellschaft eines Mannes in einer Wirtschaft aufzufinden. Der erzürnte Ehemann zog seinen Leibgürtel aus unb trieb seine Frau unter Schlägen burch bie Stabt nach seiner Wohnung. Da sie auch bie 2 0 Mark bis auf ben letzten Pfennig in ben brei Tagen verjubelt hatte, erhielt sie in der Wohnung noch mit einem Gummischlauch Hiebe. Dis Polizei brachte bie Mißhandelte ins Hospital unb ben Mann ins Uiftersuchungsgesängniß. Heute wurden beide aus ber Untersuchungshaft vorgeführt, da inzwischen auch die Frau wegen fitten- oolizeilicher Uebertretungen in Haft kam. Die Frau verweigert« jede Aussage. Mit Rücksicht auf die Gereiztheit, ber sich ber Angeklagte infolge ber Führung seiner Frau befand, erkannte bas Gericht auf 2 Monate Gefängniß. Thorn, 7. Sept. Das hiesige Kriegsgericht oentrteilte be® Feldwebel Fleischer vom 176. Infanterie-Regiment tvegenj versuchten schweren Diebstahls in zwei Fällen zu siebe» Monaten Gefängnis, Degradation und Versetzung in die zweite^ .Masse des Soldatenftanbes. Fleischer hatte sich des Nachts inj die Ulanenkaserne eingeschlichen und versucht, schlafenden Ulanen, ihr Geld aus den Brustbeuteln zu entwenden. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am 12. Sonntag nach Trinitatis, den 10. Septembers Gottesdienst. 3 In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus betj Markusgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Repetent WaaS. In der JohauneSktrche. Vormittags 8 Uhr: Pfcnn-er Euler. Zugleich Christenlehre für bie Neukonfirmierten au5 bei Lukasgemeinde. Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrafsistent Sattler. Katholische Gemeinde. Samstag, ben 9. September 1905. Nachmittags um 5 Uhr unb abenbs um 8 Uhr: Gelegenheit zuH hl. Beicht. Svnntag, den 10. September 1905. 13. Sonntag nach Pfing sten. Mariae Geburt. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor unb in ber-> selben Austeilung ber heil. KommunioLj „ um 8 Uhr: Die zwefte heilige Meffe. „ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Andacht. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südaukage). Samstag den 9. September 1905: Vorabend: 6.30 Uhr. Morgens 8L0 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbathausgang 7L5 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. September 1905. I Barometer auf 0° reduziert e ä £ der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit i 03 - 3 3* 5 9 S 5 Windstärke Wetter 7. 2" 743,9 23,0 12,9 62 SW 2 Bew. Himmel 7. 916 741,7 19,2 14,9 90 4 Beb. 8. 7»5 747,0 15,4 11,3 87 w 2 • ■ Höchste Temperatur am 7. September — 23,0® C. Niedrigste „ 7. — 17,0® „ O= hmiüh Ähren, Gold- und Silberwaren Marktplatz 11 am Kriegerdenkmal Telephon 407. 46öH aus ik A Seb. »e. 23,o -eptewber -17^», rchr. waste. lieukonsirmierten aaS. kirche. -1J, 1 Sff «5 J , -5" ^ukonsirmierten auS i Sattler. emde. totiwi” Kießeru__,—. 2 4 2 ”’8SÄ- ,tf-i90a: Uhr. teotbet 1905. „7 8 Uhr: Stiegt p ptemberlOOb. Pfingsten- M* HÄ 8.««-»» tilge9* nit Predigt. 9Q»n bolb «t 3§ «Nd [Ur 6t 5’ e,n letoif, ^^bertuf. e ^tion hVuiol. i 9 ,n den S7nlb^7u flJnb.bet iS 7' Ehrende ' den „Röniq bet 3'«” . «SJwÄ imft < ®d,mlipieIer £ werbiemVochiegelunz E verlangte er fch°x M om da^hos oti. denen er Sorslelluw ; '^U°gte gab sich jn ouiJ //"er ans, auibtfien 1 lüe die vielen BetruqUOe f n- würde ,u weit snbrvi.'' Sei' M 1 Jahr ©eiänqnii, ?uln verböte im IM s er bei Antritt der Straf der Sttase sand er sein daß seineFrcmTag uni ■ P» suchte nun alle Mo >e teure tzhehälne belrurfa Ortschaft aufzufinden. Le ms und trieb jetm die Stadl nach leine bis aus den letzten KM hatte, erhielt sie in bei ischlauch Liebe. L« Spital und den Mam rä n beide aus der 11® nkch die Iran wegen fco- im. Die Frau vmr>P«e reijtfeit, her fidj beriw •fand, afanntt egsgericht vermiß liontttitfRtqiment taega xv W Mvr ;n V«ba 'Lnsietzmv^ xxv \>\t rmir '»M i'\& Nachts il ersucht, schlafenden lllfflo utiMben.________ Srilhtev. Mmde. t§, den 10.September, »»H Kursblatt des Gießener Anzeigers sx Bant für handel und Industrie VSN, 7. Septsnrber 1OVS. veposttentasse Gießen. Staats-Anleihen. a. deutsche. 3 3 4 3 7, 3 4 4 37, *7, 3 rA 4 87, 3 4 37, 8^ 3 37, 3 3 37, 37, Deutsche ReichS-Anleihe..... do. do. ..... Preußische CousolS ...... do. do. ...... Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. do. von 1892 u. 94 do. do. v. 1902 unk. b. 1910. do. do. v. 1896 ..... Bahr. E.-B.-Anl unk. b. 1906 . . do. E.-B. u. Alle,. Anl..... do. Landeskultur-Rente .... do E.-B -Anl........ Bremer St.-Anl. v. 1888 .... do. do. v. 1892 .... do. do. v. 1902 unk. b. 1912 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 do. do. do. v. 1899 . do. do. do. v. 1902. Hessische St.-Rente...... do. St.-Anl. v. 1899 .... do. Anl. abgest....... do. do......... do. dv. . ....... Sächsische Rente....... Württembg. v. 1875—80 abgest. . . do. v. 1900 ...... do. v. 1903 ...... do. v. 1896 ...... 100.80 89.80 101.20 89.70 103.40 100.20 90*30 101.40 100.10 89*20 86*90 103— 87*60 103*80 99*80 86.90 88.20 100.30 100.25 100.40 90— b. Nnsrändische. Kr. Lire ö.fl. öfl.G. b% 3 M. M. M. Fr. P-s. M. 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 4 4 4 4 5 5 4 4 4 4 4 4 4 5. fr. Kr. öflG Kr. Lstr. M. Kr. Lstr. M. M. Fr. do. cons. v. 1890 steuerfr. conv. unis. v. 1903 . . . Ungarische Gold-Rente 2025 r do. do. do. Confolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 . . „ Cons. E. B. Ser. I u. H 89 , Gold-Aixl. Em. ITT v. 1890 . Staats-Renle v. 1894 . alt. Kr. Rbl. Rumän. do. do. 3%o da. 4 do. 37, do. 3 do. Span. auSl. Rente v. 1882 abgei do. v. 1882 nicht abgest do. do. Rufs, do. do. do. 5% Oest. E.-B. St. Seb.-Bersch. /conv Franz-Iosef) i. Silb. sieuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . 1881/88 . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) i. sieuerfr. Pp. . Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . do. unifir. v. 1902 Ser. HI . do. Spezifik....... do. einbeitl. Rente (conv.) . . do. Staats-Rente..... - Defi. E.-B. St. Sch.-Dersch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 37, Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, do. v. 1890 . . . . 3 do......... 37, Türk.-Egypt. Tribut..... do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m amort. Rente do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstsr. do. v. 1902 steuerfr Gold-Aul. v. 1894 steuerfr. do. v. 1896 steuerfr. 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 27in do. do. i. G. 47* Oest. Silber-Rente . . 41 A do. Pavier-Rente . . do. Gold-Rente . . . L Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 do. do. ..... 5 Bulqar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . !«/„ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1% do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... 98*60 53 90 101*30 101*75 100.60 101— 101.30 68*60 15— 101*70 91.60 91.90 91.80 92.80 92*10 85.70 98*90 101*10 83.25 92*70 100— 90.90 97.90 97— 87.60 81.40 II. Außereuropäische. 6 Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . 5 do. do. abgest. 5 do. änß. E.-B. i. G. v. 1890 47, do. innere v. 1888 .... 47, do. äußere Gold-Anl. v. 1888 4 do. do. do. v. 1897 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 . 5 do. do. v. 1896. 47, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte .... 37, do. privil....... 3 do. garantierte .... 6 Mexik. amort. innere Ser. I—IV 5 do. cons. äußere v. 1899 steuerfr 8 do. cons. innere..... Pes. Lstr. M. Lstr. M. Lstr.! Fr. Lstr. Pes. Lstr. Pes. 103— 100*40 98.30 96.70 90— 105.80 103— 98 — 106.40 97*50 100.50 108— 68.70 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. Landes-E.-B. II E . . 87, do. do. I E abgest. . 37, do. do. HIE unt b. 1905 4 Pfälzische........... 37, do............ 8 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 87, Südd. Eisenbahn-Ges. ...... Ausländische. 4 Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 M. 4 K. Fcrd. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. 4 do. do. 1887 stf. gar. . . „ 4 Franz-Joflf . . i. S. 200/1000 „ 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . . ö.fl. 4 do. do. v. 1889 i. G. . . M. 4 do. do. v. 1891 i. G . . „ 4 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. 400 „ 5 do. do. „ i. ®. . . * 2%» do. do. „ i. G. 600 Fr. 2e/to do. do. E.v.71 i.G. 500 , 101*50 99.30 95*90 101.20 102.— 102 50 101.60 100.60 108*10 68.60 68.60 111. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. 100 do. Brünn-RS. 72 stf. 89.10 M. 1000/2000 tt i. S. 4 Vorarlberg 73.20 Lire 500 M. unk. b. 1904 . 4 Bingen 3% Darmst. v. 1891 Lit. H . amort. ab 1907 . 4 Freiburg u. 1884 abgest. 37, do. do. 98.70 37, do. 4 Fulda v. v. 1899 unk. b. 190 Karlsruhe v. 1900 99.20 1888 u. 1903 98. 6 . 8 . do. 98.90 unk. b. 1903 37: v. 1903 unk. b. 903 47, Offenbach do. do. do. do. 1905 1906 1889 1891 do. do. 400 400 400 101.20 99.50 98.90 98.70 98.60 98.60 98.80 98.80 5 3 4 7: 4 37, 37: 3% do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv. 6.1915 stf. g. v. 1903 v. 1897 103— 102.30 83.75 100.30 98.10 90.40 87.80 100.40 98.50 92.50 93.40 100.50 100.50 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 3 3% 4 37, 3 unk. b. 1905 unk. b. 1908 b. b. 500 500 500 500 75.20 102.90 101.90 89— 86.70 66 30 103— 98.90 Schweiz. Central v. 1880 . Russische Südost 97 steuerfr. uuk. unk. unk. b. 1905 unk. b. 1906 unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . 103.30 100.30 98.50 500 200 Gießen do. do. do. do. ö.fl. M. ö.fl. do. do. do. do. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 M. Tlr. M. Fr. 98.20 98.20 v. 1900 v. 1901 v. 1895 v. 1898 98.60 88.50 v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 4 37, 37, 1900 1901 1888 1895 1898 . 1000 . 500 . 1000 gar. . 0. 1888 convcrt. v. 1897 v 1902 unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . unk. b. 1906 . Fr- Fr- do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . Ilngar.-Galizische . stf. i. S. Fr. M. Staatsb. v. 83 „ 1—vm Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.-R.) „ v. 1895 stf. i. G. 37, Kassel abgest. . . 37' Kissingen v. 1886, 4 ' Köln v. 1900 . „ R abgest. . . (Straßenbahn) v. 1899 . 37, 37, 37, Rhcinprovinz Ausg. 20 11. 21 uni. b. 1902 do. * 22 u. 23 . . . . do. 73.50 119— 104— 100.40 100.60 100.50 105.— 92.50 Provinzial- und CommnnaL Obligationen. 98— 99.10 99.10 99.70 99.- 99 — 97.60 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 1901 Ser. I do. do. v. 1903 unk. a. b. 1908 . v. 1879 ....... v. 1900 unk. b. 1906 . . v. 1891/92 (abgest . . . u. 1898 ....... v. 1902 uni. b. 1908 . . 3 3 abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 11. 88 . . . . abgest. Lit. M v. 1891 . v. 1894 ...... 2Vio Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. 24/10 Livornes. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. ©ec. st fr. gar. I u. II 4 Sicilianischc steuerfr. i. G. v 4 do. „ i. G. v 27i»Südital.(Merid.)Sr.A-E. . 4 Toscanische Central . . . do. do. do. do. do. do. 103.— 77.80 75.40 75.40 101.30 101.30 Homburg v. d. H. do. do. do. do. dc. 99.10 99.10 99.10 99.10 99.10 100.40 98.40 Prag-Dux . . . Raab-Oed -Ebenf. do. do. v 91 do. do. v. 97 Rudolf .... do. do. 93.80 92— 5 5 4 3 3 3 3 3 5 3 3 3 4 4 5 G. G. G. G. G. G. 37- Kreuznach v. 1898 ..... 37. Lahr v. 1889 ...... 37, do. v. 1902 ...... 37, Limburg abgest....... 4 ' Ludwigshafen v. 1900 unk. b. 19 37 dö. v. 1896 . . . 3% do. r. 1903 unk. b. 190 4 4 37: 37: V. V. V. V. V. Mainz v. 1899 unk. b. 1904 . v. 1900 unk. b. 1910 . 37- 37, 37, 87, 37, 4 4 4 G. G. G. G. S. Heidelberg v. 1901. do. v. 1894. obg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V ---- u. 1894 . . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotthardbabn . . . 37o Iura-Vern-Luzern gar. 3% Iura-Simvlon v. 1894 4 3»/ 37* do* " 10, 12-16 u. 24-26 37, Hest. Provinz Oberhesscn .... 37, do. do. Starkenburg .... 3% Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. 37, do. 37, do. 37, 3% 3% 4 Mannheim do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Rhäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G..... 2040 r do. i. G. (S. H Erguz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 4 Babenhausen (Hessen)...... 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1888 ....... 37, Berlin v. 1886/92 ....... • “• v. 1899 unk. b. 1904 . . . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. H. u. HI. 3% Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . . 3% Aschaffenburg v. 1888 ..... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 3% 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . ’ " i. B. v. 1900 unk. b. 1905 . 37 do. .... -■---- - . 37' Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . Zi? Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 Zi? Neustadt a. d. H. v. 1889 3% do. 4 Nürnberg 2% do. 3% do. 3% do. 3% do. 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 . . 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 . . . 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 . . . 37, do. v. 1883 abgest...... 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . . 37, do. v. 1902 untilgb. b. 1908 . . 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 .... 37, do. v. 1899 ..... - - - 4 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 . . . 4 do. v. 1901 unk. kr. 1906 . . . 37, do. abgest........ 37 do. v. 1887 ....... 37, do. v. 1891 abgest...... 37, do. v. 1896 ....... 37, do. v. 1898 ....... 37, do. v. 1902 Ser. H unk. b. 1907 4 Worms v. 1901 unk. b. 1907 .... 37, do. v. 1887/89 ....... 37, do v. 1896 unk. b. 1901 .... 37, do. v. 1903 unk. b. 1914 .... 4 ' Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 37, do. v. 1903 unk. b. 1910 . . - 4% Bukarest v. 1884 conv..... M. 47, do. v. 1888 conv..... „ 47, do. v. 1895 . . . 4059 r 47, do. v. 1898 ...... 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043r „ 37, do. v. 1886 ...... 3 do. v. 1895 ...... » 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl. 37,g Neapel staatl. gar. . . 1000r Lire 4 Stockholm v. 1880 ...... M. 5 Wien Kommunal i. G....... 5 do. do. i. P.....ö.fl. 4 do. v. 1898 unk. b. 1908 Kr. 4 do. Invcst-Anl. . . . M. 37, Zürich v. 1889 ...... Fr. 6 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. Pes. 47, do. do. v. 1888 1. G. Lstr. 99.30 100.— 10010 99.20 99*80 100.50 99 — 99*— 98 80 98.80 103.90 99.— 97*50 87*50 100 80 101.10 98— 45.60 Aktien ansiändischer Transport- Anstalten. 37,Hambg. Hyp.-Bk. Scr.301-310unk.b.l908 37, do. do. @CT. 311-330 untb. 1913 4'/, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I Verl. L125 37, do. do. Ser. 3 abgest...... 37, do. do. Ser. 2 n. 3 unk. b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 . . . . 4 do. do. Ser. 6..... 4 do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 . 4 do. do. Ser. 8 unk. b. 1911 . 3% do. do. abgest. . . 3% do. unk. b. 1905 u. st. Der!, umtschst. 31/. do. unk. b. 1907 .... ■ ■ 4 Preuß. 31/. do. Hyp°theken-Akt..Bk.^^sbo%abg. 4 do. Hyp.D. 3f.4% gar. v. d. G. b. 1904 3% do. do. do...... • 4 do. Pfdbr. Bk. E. 18 unk. b. 1908 . 4 do. do. E. 19 unk. b. 1909 . 4 do. do. E. 22 unk. b. 1912. 3% do. do. E. 23 unk. b. 1912. 37, do. do. E. 17 unk. b. 1905 . 37, do. do. E. 18 unk. b. 1908 . 3% do. do. E. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyp. Mannheim unk. st. 1902 . 4 do. do. do. unk. b. 1907 . 37, do. do.......... 37, do. do. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . 3% do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2 — ■ e e • 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 unt. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 37, do. do. do. @-T. 3 unk. b. 1905 37, do. do. do. Ser. 4 unk. b. 1907 Staatl. oder provinzial-garant. 37, Heff.LandeS-Hyp.Bk. Ser.In. V unk. 1909 3% do. do. Kommunal Ser In.H unk. 1909 4 Naffauische LandeSb. Lit. Q..... 37, do. do. Lit. F. 6. H. K. a. L. 3% do. do. „ M. N. P. . . . 4 Sachs.-Meining. Laudkred.-Anst. unk. 1906 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest . do. B . Naab-Odenb. . . 4430 22— Äotthardbahn. Ital. Mittelmeer Anatol. Eisend. Prince Henri . 126*10 Standesherrliehe Anleihen, M. 47, Grf. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 00. f.fl. 4 do. M. 37, do. ReichSbank BereinSbank . DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 M. 600/1200 Eisenbahn-Renten-Bk. . do. 4 4 98.50 98.50 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein M.1000 M. 1000 M. 1000 9 6 8 9 7- 7 7 157.10 250— 128.80 89.90 303.30 5 8% 4 7 4% 210.40 162.50 97.80 126.40 133.75 115.60 220 80 108.50 160.80 115.50 106.80 158.80 126.90 144.40 205.25 161.70 187.40 Ungar. Kreditbank Unionbank (Wien) Wiener Bankverein Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 Leiste Dir. 7.04 87, 5% 3 12.9b 8 4 4 6 7 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vercinsbk. M. 300/1200 Vorl. Dir. 6.18 87, 147.— 147— 151.50 154— 126.50 158— 126.25 151.10 11 7- 7- 5 67. 9 77, 4 7- 5 10 17, 99. - 98.20 27, 12S5 8 0 0 7- do. do. 243— 117.— 131.— 195.10 164.60 114— 120— Nsenburg-Büdingen . . Nsenb.u. Büd.-Birstcin v. 1887 Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank M. 1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 ' do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank . M. 600/1200 Schaffhous. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 . Dk. 600 , s. fl, 350 12 5 6 § 7- 9 77, 7- 6 5 10 0 4% 6 7- 7 5 672 9 77. 8 77, 7 7 Württbg. Bankanstalt BereinSbank Franks. Hypothek.-Bauk do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitleid. Ddkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Für st l. Solms-BraunfclS v. 1880 37, do. do. v. 1886 37, Gräfl. Solms-Laubach abgest. . 37, Fürst!. Solms-Lich..... 372 Gräfl. SolmS-Rödelheim . . . 4 Fürst!. Wittgenstein-Hohenstein . Frankstirter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wechsclbk. f. fl. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselst. Tlr. 100 - - - - . . M.600 Pfandbriefe. 4 Verl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 3% do. do. abgest. 80% 4 Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14..... 4 do. do. Ser. 16 11. 17 unk. 1910 4 do. do. Ser. 18 unk. b. 1905 37, do. do. Ser. 12, 13 .... . 37, do. do, Ser. 15 unk. b. 1906 37, do. do. Ser. 19...... 37, do. do. Kommunal Ser. 1 uuk. 1910 4 Frk. Hyp.-Krcd.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 4 do. do. S. 27,37, 39 11. 42 unk. 1905 4 do. do. S. 31 11. 34 unk. b. 1907 . 4 do. do. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 . 4 do. do. S. 43 unk. b. 1913 . . . 4 do. do. S. 46 unk. st. 1908 . . . 37. do. do. S. 44 unk. b. 1913 . . . 37, do. do. S. 28, 30, 32 11. 33 (tilgst.) 3% do. do. S. 29 unk. b. 1906 . . . 37, do. do. S. 45 (tilgst.)..... 4 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 4 do. do. Lit. N-P....... 4 Hambg. Hyp.-Bk. S. 141-340 unk. b. 1905 4 do. do S. 341-400 unk. b. 1910 4 do. do. S. 401-420 unk. b. 1913 37, do. do. abgest. u. Ser. 1—190. 100— 94— 101.40 102.50 101.50 97.30 97.30 97.80 99.80 100.20 100.20 101— 101.60 102.50 101.50 100.30 97.20 97.20 98— 99— 99.50 101.— 102— 103.30 95.60 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 47, do. r. 102...... 473 Eiscnb. Rentenbank....... 4 do. do. ......* 4% Eisenwerke Lollar r. 102..... 4% Elektr. Werk Hamburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Neue Boden r. 102 ...... 37, do. do. r. 101....... Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Negulierung . ... ö.fl. 100 3%Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37! do. do. n Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . h.fl. 100 37,Köln-Mindener......Tlr. 100 37,Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 27,Lütticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest......Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißeub.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine..... Unverzinsliche Dose. Ansbach-Gunzenh........fl- 7 AugSburger.........fl-? Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s- fl- 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 ....... 6. fl. 100 Ocstr. Kredit v. 1858 .... ö.fl. 100 Papcnh. Gräff..... . . . s. fl. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. fl. 10 Türkische.........Fr. 400 do. .........Fr-400 Ungar. Staats.......ö. fl. 100 Benetianer........Lire 30 Industrie-Aktien. frankfurter yörse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Obcrr.) „ Wcrger . . Zementf. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schlickert . . „ Sum. L HalSke „ Untern. Zürich KnnstseideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . + 290— 184— 148— 257.90 168.50 171— 140.30 292.50 132— 240— 109.50 119.80 463— 145.60 269.7c 389— 88.20 236— 147.40 137.80 187— 196— 489— 300.50 230— 199.50 167.25 134.70 gerlinet Yörse. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dl. Lirxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Krast Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Haspcr Eisenw. . Hcmmoor Zement Hibcrnia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. . Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Obcrschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.« Rhein. Stahlwerke Nicbcck Montan . Schotter Gruben Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 96— 97.30 95.30 95B0 100.70 100.70 100.70 102.— 97— 97— 97— 101.— 95— 100.— 95.50 101.50 101.50 102.20 100— 95.30 95.50 97— 100.50 101.20 96.90 96.90 98.20 101— 101.20 101.80 102.20 102.80 96.20 97.20 99.70 99.90 101.50 99.70 99.70 99 JO 102.20 103.20 103.20 100.10 102.50 103.10 101.90 101.50 102— 100.50 96.30 158.30 231—1 137.50 107.50 130— 148— 65.50 147.50 160— 135.— 120*90; 198— 51.50, 214L0 186— 26.50 52.90 121— 502— 416— 92.90 139— 139.80 377.50 43.50 80— 254— 135.30 328— 264.50 147.50 263.90 195.25 233.70 218.75 232— 103— 190*10 244— 142.50 266.50 123.50 198.25 161.50 307— 137— 192.60 315.25 204.25 218.25 584— 427.50 141.90 273L5, ^ielaimgss-laiste -er Verlosung gelegentlich des Gießener Herbst-Pserdemarttes am 7. September 1905. ®wnftanb. 1 U' «eoenftanb. | Nr? «Wltanb. | Sos- Sera.- »egtnftanb. 8os- ®ew;- eegtnftanb. 54 202 Butterfaß 64 466 Regenschirm 78 820 Versilberter Brotkorb 116 9 Braunes Hengstfohlen ohne Abzeichen 118 516 Reitpeitsche 186 77 Spielkasten 206 88 Messeryutzmaschine 304 186 1 Dtzd. Servietten 582 20 1 Paar Reitstiefel 638 186 1 Paar Fahrhandschuhe 662 299 Bügelbrett 719 228 Bettflasche 742 267 Bettkolter 787 179 Schulranzen 820 861 Silbernes Armband 849 124 Bierservice mit 6 Gläsern 851 372 Taschenmesser 858 440 Fahrgerte 875 118 Garnitur Pserdeketten 903 159 Regenschirm 916 501 Feldflasche 919 192 1 Paar Kaffeedecken 988 86 Blumentisch 953 310 Postkartenalbum 965 185 Damen-Geldtasche 972 303 Schreibzeug 984 183 Leitriemen 988 2 1 eleganter Schlitten utit Plüschpolsterung n.Pelz- dccke nebst Sjähr. braunem Wallachpfcrd «. der- nickelt.Brustblattgeschirr 1034 442 Harmonika 1041 412 1 Paar emaillierte Eimer 1088 115 Skellleiter 1180 146 Photographie-Album 1204 288 1 Paar Jagdgamaschen 1210 510 1 Paar Reitgamaschen 1247 245 Spazierstock 1255 72 Aquarell „Marienburg* 1362 260 Jagdstock 1449 214 Brieftasche 1467 336 Tranchierbesteck 1512 258 Eismaschine 1514 230 »/, Dtzd. Handtücher 1541 196 Zinkwanne 1549 11 Fahrrad 1558 488 Nähkasten 1606 507 Schirmständer 1612 101 Handkoffer 1627 211 Schreibmapp« 1652 97 Kopierpreffe 1739 120 Lederne Reisetasche 1759 419 Garnitur landwirtschaftl. 1818 98 Heurechen sGeräte 1851 49 Mattsilberne Fruchtschale 1852 84 Kontorstuhl 1926 119 Garnitur Pferdeketten 1990 59 Reisekoffer 2087 624 Füllfederhalter 2118 107 Vogelkäfig 2128 174 1 Paar Hosenträger 2149 398 Handtuchhalter 2205 406 1 Paar Stallatcrnen 2214 619 Umhängeranzen 2219 597 Tranchierbesteck 2267 332 Pscrdeschere 2276 474 Regenschirm 2283 232 Haussegen 2293 550 Thermometer 2352 544 Bettdecke 2376 14 Chaiselongue 2406 277 Brotbüchse 2466 297 Handtuchhalter 2610 292 Blumenständer 2623 478 Piquö-Bettdecke 2633 359 Silbernes Armband 2637 373 Taschemnesser 2638 431 Reibmaschine 2652 82 Harmonika 2672 55 Regulator mit Schlagwerk 2684 89 Milch-Transportkanne 2782 109 Korb mit Emailleeinsatz 2797 272 Bettkolter 2830 41 1 Paar Knhgeschirre 2852 379 Luthertisch 2911 838 7, Dtzd. Messer u. Gabeln 2924 148 Photographie-Album 2956 213 Photographie-Album 2964 262 Rucksack 3036 380 Etagbre 3055 282 1 Paar Eimer 3069 263 Rucksack 3079 206 Stallhalfter 3093 266 1 Paar Jagdgamaschen 3096 430 Reibmaschme 3113 479 Piquö-Bettdecke 3130 26 Riibcnschneidcr 3240 476 Piquä-Dccke 3246 286 Haussegen 3269 553 Zigarrenetui 3270 291 Blumenständer 3287 287 Rohrstuhl 3314 163 Regenschirm 3381 896 Toilettenspiegel 3418 114 Stelleiter 3421 81 Toilettenspiegel 3469 512 Satteldecke 8563 525 Portemonnaie 3565 540 Bettdecke 3592 435 Damentasche 3697 446 Pferdedecke 3743 44 Kamera mit Statif 3755 222 Waschgarnitur, 6teilig 3809 899 Handspiegel 8865 487 Spiegel 8889 639 Bettdecke 8958 240 Rauchservice 8982 584 Fahrpeitsche 8984 76 Etagere 4020 529 Taschenmesser 4069 694 Tagebuch 4080 133 Doppelte Kreuzleine 4148 478 Regenschirm 4200 238 Geldtasche 4225 131 Fahrhalster 4235 67 Barometer uLhermometer 4239 335 Tranchierbesteck 4274 271 Bettkolter 4295 562 Zigarren-Etui 4800 281 1 Paar Eimer 4470 886 Zigarren-Etui 4481 501 Jardiniöre 4491 398 Handspiegel 4492 375 Uhrband 4513 808 Postkartenalbum 4531 95 Kopierpreffe 4545 395 Toilettenspiegel 4560 217 Brieftasche 4561 586 Geldkassette 4566 194 Pferdedecke 4585 112 Messingkessel 4624 108 Vogelkäfig 4650 8 1 Lauterbacher Wagen mit Kutschierbock, sowie schwarz. 5jähr. Wallachpferd und komplettem Knmmetacschirr 4704 178 1 Paar Hosenträger 4785 583 Fahrpeitsche 4765 490 Blumenampel 4792 554 Schreibmappe 4817 349 Waschleine 4852 176 Handtasche 4866 149 Waschbuff 4919 4 SechSjähr. Wallachpferd Schimmel 4937 144 Photographie-Album 4962 551 Zigarren-Etui 4963 73 Biscuitdose 4971 78 1 Paar Schaftenstiefcl 4981 74 Versilbert. Huillier, b teilig 4996 317 Uhlcmds Werke, 2 Bände 5014 462 Eierschrank 5079 538 Kartätsche mit Striegel 5122 219 Tischtuch 5170 223 Waschgarnitur, 5-teilig 5220 548 Thermometer 5234 58 Küchengarnitur, 17-teilig 5269 280 Lackierte Gießkanne 5288 178 Schulranzen 5340 85 Rohrsessel 5454 93 Versilberte EakeSdose 5469 289 Geldtasche 5507 828 1 Paar Fahrhandschuhe 5560 545 Versilberter Brotkorb 5563 464 Servierbrett 5564 547 Thermometer 5681 198 Waschbütte 5598 445 Pferdedecke 5600 458 Vorlegelöffel, versilbert 5643 324 1 Paar Fahrhandschuhe 5650 111 Messingkessel 5654 498 Diaphanie 5697 83 Aquarell 5811 506 Holztisch 5824 497 Obstkorb 5827 407 Küchenwage 6861 581 Triumpfklappstuhl 5865 305 Postkartenalbum 5888 63 Remontoir-Taschenuhr 5926 452 Uhrkette (Double) 5986 504 Obstkorb 6004 342 V, Dtzd. Messer u. Gabeln 6096 422 Buttermaschine 6119 15 Komplette Nähmaschine 6155 385 Geldkassette 6162 409 Petroleumkocher 6171 591 Zigarren-Etm 6176 63 Bild „Kronprinzenpaar* 6227 432 Kohlcncimer 6260 489 Blumenständer 6268 451 1 Dtzd. lein. Taschentücher 6285 670 Schulranzen 6296 221 Weckeruhr 6354 416 Garnitur landw. Geräte 6361 244 Spazierstock 6364 171 1 Paar Hosenträger 6409 155 Schreibzeug 6419 309 Postkartenalbum 6531 147 Fleischhackmaschine 6542 94 Versilberte Butterdose 6645 237 Geldtasche 6565 154 Schreibzeug 6682 392 Papierkasten 6683 33 Remontoir-Damenuhr 6694 36 Buttermaschine 6695 500 Zeitungstasche 6706 499 Teekessel 6736 856 Küchenuhr 6766 130 Schirmständer 6775 294 Likör-Service 6797 255 Kohle,ckasten 6892 80 Reisenecessaire 6897 568 Schulranzen 6906 891 Spielrasten 6948 184 Einfache Kreuzleine 6954 887 Musik-Mappe 6973 348 Waschleine 6994 457 Hutter, versilbert 7069 18 Nntvcrsal-Pflng 7075 249 Nähkasten 7132 485 Spiegel 7188 520 Schirmplaid 7142 593 Poesie-Album 7147 8 Braunes Hengstfohlen 7186 175 Handtasche smit Bläffe 7194 580 Wagenbürste 7209 289 Rohrstuhl 7284 210 Schreib,nappe 7259 84 Remontoir-Damenuhr 7321 531 Wagenbürste 7329 25 Bcrtikow 7341 141 Photographie-Album 7442 821 Versilberte Butterdose 7472 35 Versilberte Fruchtschale 7500 411 1 Paar emaillierte Ein,er 7509 229 Tischtuch 7542 562 Französische Kaffeemühle 7547 362 Küchenwage 7561 533 Schließkorb 7564 369 Küchenwage 7566 418 1 Paar emaillierte Eimer 7610 142 Photographie-Album 7660 51 Remontoir-Taschenuhr 7693 588 Handschuhkasten 7781 532 Schließkorb 7850 75 Vergoldeter Deffertkorb 7871 505 2 Majolika-Figuren 7934 207 Weckeruhr 7943 360 Silbernes Armband 8004 138 1 Dtzd. Servietten 8056 66 Standuhr 8087 527 Portemonnaie 8123 167 Stallhalfter, gelbeS Leder 8201 414 Essenträger 8204 264 Rucksack 8206 187 1 Dtzd. Servietten 8238 429 Reibmaschine 8266 343 Verstellbare Baumsäge 8304 45 Wiener Kaffeemaschine 8307 425 Dalli-Bügeleisen 8336 169 Stallhalfter 8386 508 Wandteller 8417 48 Akkord-Zither 8440 273 1 Paar Bettücher 8464 96 Kopierpreffe 8497 590 Portemonnaie 8506 337 7t Dtzd. Messer u. Gabeln 8523 99 Handkoffer 8525 447 Pferdedecke 8540 470 Regenschirm 8575 80 Waschkommode 8600 492 Diaphanie 8630 257 Fleischklotz 8640 323 1 Paar Fahrhandschuhe 8700 122 Kinderwagen 8763 286 Rohrstuhl 8809 256 Champagner-Kühler 8848 195 1 Paar Kaffeedecken 8862 254 Kohlenkasten 8865 401 Gebäckbüchse 8898 251 Nipptisch 8901 402 Brotschneidmaschine 8924 166 Stallhalfter, gelbeß Leder 8933 472 Wandspiegel 8996 468 Regenschirm 9049 18 Versilbertes Kaffee- und Teeservice mit Plateau, 5tetlig 9059 578 Briefwage 9070 103 Küchenuhr 9085 573 Tourtstentasche 9105 801 Schreibunterlage 9128 215 Brieftasche 9161 345 Bierkrug mit Deckel 9212 536 Kartätsche mit Striegel 9223 246 Spaziersiock 9252 358 Silbernes Armband 9315 487 Aktenmappe 9342 397 Toilettenspiegel 9361 233 Haussegen 9379 79 1 Paar Damenstiefel 9464 444 Pferdedecke 9481 46 Toilettenspiegel 9496 459 Tortenmesser 9497 585 Fahrpeitsche 9546 252 Zigarrenschrank 9589 105 Brieftasche 9661 378 Tortenschaufel 9662 354 Küchenuhr 9711 180 Metzgergeschirr 9761 16 Komplette Nähmaschine 9774 218 Schmiedeisern.Aschenbecher 9849 352 Bild „BiSmarck" 9852 542 Bettdecke 9857 541 Bettdecke 9989 467 Teedecke mit 6 Servietten 9899 56 Regulator mit Schlagweck 10028 117 Garnitur Pferdeketten 10033 243 Rauchservice 10045 47 Sessel 10052 556 Kaffeeservice, 9 teilig 10094 189 Tischdecke 10117 204 Tischtuch 10129 592 Poesie-Album 10184 811 Postkartenalbum 10195 595 Tagebuch 10203 157 Schreibzeug 10276 32 Nähtisch 10293 564 Petroleumkocher 10305 54 Fruchtpresse 10317 376 2 versilb. Servietten-Ringe 10336 312 Wandtasche 10412 290 Rohrstuhl 10434 888 Zigaretten-Etui 10447 443 Pferdedecke 10504 125 Bierservtce mit 6 Gläsern 10514 40 Zimmerteppich 10530 150 Waschbuff 10611 363 Bügelbrett 10641 288 Rohrstuhl 10646 113 1 Paar Laternen 10660 24 Klciderschrank 10684 341 V, Dtzd. Messer u. Gabeln 10687 390 Zigarrenkasten 10699 461 Eierschrank 10760 439 Fahrgerte 10770 557 Kaffeeservice, 9 teilig 10791 275 Regenschirm „Gloria" 10799 ■ 511 Wässertrcnse 10825 106 Brieftasche 10889 509 1 Paar Rcitgamaschen 10972 10 Dunkelbraunes Hengstfohlen 11067 384 Geldkassette 11088 278 Brotbüchse 11092 285 Rohrstuhl 11098 364 Putzschrank 11112 65 Bild (ylquarell) 11126 816 Körners Werke, 2 Bände 11168 365 Waschgeftell 11183 543 Bettdecke 11226 330 Zigarrenkasten 11258 537 Kartätsche mit Striegel 11288 165 Stallhalfter, gelbe? Leder 11305 322 Versilbeck. Briefbeschwerer 11835 486 Spiegel 11370 148 Waschbuff 11459 241 Rauchservice 11479 563 Brotschneidmaschine 11483 208 Weckeruhr 11484 57 Regulator mit Schlagwerk 11491 284 1 Paar wollene Gamaschen 11506 302 Schreibzeug 11511 126 Bierservice mit 6 Gläsern 11529 565 Petroleumkocher 11539 357 Silbernes Armband 11555 571 Touristentasche 11588 351 Bieckrug mit Deckel 11586 295 Likör-Service 11605 182 Leitriemen 11627 209 Weckeruhr 11675 475 Versilberte Taselschale 11720 158 Schreibzeug 11769 269 Bettkolter 11782 259 Jagdstock 11798 50 Kompletter Reitzaum 11818 136 1 Dtzd. Servietten 11858 234 Kupferstich (Imitat.) 11899 161 Regenschirm 11908 438 Aktenmappe 11923 523 Füllfederhalter 11943 600 Kaffeebüchse 11951 220 Tischtuch 11977 482 1 Dtzd. halbleinene Taschen- 11988 561 Fischaquarium stücher 11991 427 Fleischhackmaschine 12083 436 Aktenmappe 12127 882 Bettvorlage 12164 121 Lederne Reisetasche 12192 418 Garnitur landwirtschaftl. 12206 589 Portemonnaie sGeräte 12248 28 Versilberter Tafelaufsatz 12268 503 Garnitur Vasen und Jar- 12292 463 Servierbrett sdiniören 12303 91 Kartoffelquetscher 12304 417 Garnitur landwirtschaftl. 12325 498 3teiliger Aufsatz sGeräte 12341 408 Küchenwage 12875 7 3jährigeS braunes Wal- lachpfcrd ohne Abzeichen 12438 403 Kuchenplatte 12469 329 Zigarrenkasten 12536 423 Buttermaschine 12640 366 Fliegenschra^k 12745 60 Reisekoffer 12845 70 Bowle, 6 Gläser und Brett 12872 421 Garnitur landwirtschaftl. 12973 518 Satteldecke sGeräte 12978 441 Harmonika 12989 307 Postkartenalbum 18057 549 Thermometer 13085 87 Knhgeschirr 18190 526 Portemonnaie 13239 279 Lackierte Gießkanne 13245 191 1 Paar Kaffeedecken 13269 314 Briefwage 13272 168 Stallhalfter, gelbes Leder 13293 567 Spirituskocher 13376 92 Kopierpreffe 13413 502 Teekessel 18418 37 Eßservice, 23teilig 13431 883 Geldkassette 13432 415 Essenträger 13456 484 Spiegel 18462 39 Sophatisch 13466 555 Kaffeeservice, 9teilig 13528 224 Waschgarnitur, 5teilig 13562 231 7, Dutzend Handtücher 18654 405 1 Paar Stalllaternen 13701 128 Cache-pot 13728 558 Kaffeeservice, 91eilig 13769 844 Zigarrenkasten 13849 52 Remontoir-Taschenuhr 13929 339 7, Dtzd. Meffer u. Gabeln 13986 491 Diaphanie 13945 268 Bettkolter 13979 448 Pferdedecke 13984 270 Bettkolter 14011 574 Touristcntasche 14087 187 1 Dutzend Servietten 14109 315 Reuters Werke 14269 27 Waschmaschine m. Zange 14280 200 Waschbütte 14350 514 Sommerdecke 14364 350 Reißzeug 14410 496 Zigarrcnschrank 14420 226 Bowle 14422 371 Reibmaschine 14469 29 Kinderwagen 14471 560 Fischaquarium 14484 81 Gemälde „Wartburg* 14585 480 1 Dtzd. lein. Taschentücher 14544 190 1 Paar Kaffeedecken 14556 6 5jährige braune Stute ohne Abzeichen 14585 69 Küchenuhr 14607 227 Toiletteueimer 14725 100 Handkoffer 14728 495 Briefkasten 14731 381 Pscrdeschere 14789 90 Milch-Transportkanne 14817 104 Versilberte Butterdose 14875 110 Korb mit Emaille-Einsatz 14915 212 Photographie-Album 15033 17 Komplette Nähmaschine 15083 258 Brotschneidcr 15207 139 Postkasten 15253 225 Waschgarnitur, Bteilig 15362 127 Cache-pot 15363 579 Jagdstock 15382 326 1 Paar Fahrhandschuhe 15438 242 Rauchservice 15458 248 Spazierstock 15600 471 Regenschirm 15661 293 Blumenständer 15720 368 Küchenwage 15865 172 1 Paar Hosenträger 15866 12 Fahrrad 15925 420 Garnitur landw. Geräte 15954 424 Dalln-Bügeleisen 15971 585 Tischdecke 16237 193 1 Paar Kaffeedecken 16280 184 Leitriemen 16321 19 Großer Reisekoffcr 16379 559 Kaffeeservice, 9-teilig 16482 577 Weckeruhr 16521 276 Brotbüchse 16558 22 Flur-Garderobe mit Spiegel 16610 477 Pique-Bettdecke 16663 580 Jagdstock 16708 132 Fahrhalfter 16722 199 Waschbütte 16868 456 Nickel-Uhrkette 16872 481 1 Dtzd. lein. Taschentücher 16911 203 Tischtuch 16972 43 Petroleumofen 17028 465 Fleischplatte 17042 428 Fleischhackmaschin« 17073 347 3 Ackerletnen 17235 156 Schreibzeug 17270 250 Cabaret 17285 483 Kohleneimer 17286 582 Fahrpeitsche 17306 434 Kohleneimer 17325 576 Touristentasche 17326 455 Nickel-Uhrkette 17338 449 Pferdedecke 17342 575 Touristentasche 17348 181 Metzgergefchirr 17363 587 Siegelkasten 17395 68 Barometer u. Thermometer 17412 404 Bohnenschneider 17426 394 Haussegen 17436 129 1 Paar Cache-pot 17484 818 Mörike's Werke, 2 Bände 17508 61 Komplette Fahrhalfter 17517 522 Feldflasche 17519 38 Eßservice, 23teilig 17565 450 Pferdedecke 17618 64 Bild (Aquarell) 17619 517 Reitpeitsche 17625 569 Schulranzen 17649 261 Rucksack 17670 116 Stelletter 17761 152 Unterschriften-Mappe 17772 123 Weinservice mit Teller 17909 355 Küchenuhr 18008 338 Geflügelschere 18019 515 Sommerdecke 18023 71 Bowle, 6 Gläser u. Brett 18048 21 Versilberter Tafelaufsatz 18086 160 Regenschirm 18118 140 Kochrezeptenbuch 18132 389 Notizblock 18143 247 Spazterstock 18204 265 1 Paar Jagdgamaschen 18218 23 Trumeanx 18244 483 i Dhd. halbl. Taschentücher 18265 528 Portemonnaie 18270 145 Photographie-Album 18300 42 Nickel-Kaffeeservice 18303 340 1l, Dtzd. Meffer u. Gabeln 18326 319 Standuhr 18350 158 Schreibzeug 18422 426 Fleischhackmaschine 18468 469 Regenschirm 18493 306 Postkartenalbum 18514 599 Tortenplatte 18540 548 Versilbertes Eierservice 18605 300 Schreibunterlage 18643 346 Bierkrug mit Deckel 18655 325 1 Paar Fahrhandschuhe 18662 1 Ein vtersitzig. Viktoria- wage« mit Verdeck uud abnehmbar. Bock nebst 4 jähr, brauuer Stute u. silberplattiert. Geschirr 18692 151 Waschbuff 18699 216 Brieftasche 18711 453 Uhrkctte (Double) 18745 170 1 Paar Hosenträger 18747 188 Pferdedecke 18769 454 Uhrkette (Double) 18790 197 Zinkwanne 18792 534 Scrvierbrett 18846 598 Schreibtisch-Garnitur 18911 313 Papierkasten 18917 566 Kaffeemühle 18950 5 Bierjähr. braune Stute 18960 596 Tagebuch smit Blässe 18978 353 Bild „Kaiser Wilhelm U' 18987 102 Handkoffer 19038 460 Pntzkasten 19074 393 Haussegen 19138 177 Schulranzen 19225 162 Regenschirm 19238 296 Garderobehalter 19305 834 Geflügelschere 19312 205 Tischtuch 19316 518 Reitpeitsche 19317 572 Touristentasche 19364 274 1 Paar Bettücher 19419 62 Komplette Fahrhalster 19518 327 1 Paar Fahrhandschuhe 16534 235 Kupferstich 19577 201 Butterfaß 19581 377 Tortenschaufel 19586 374 Taschenmesser 19592 410 Petroleumkocher 19787 367 Küchcngarnitur 19744 304 Schreibzeug 19861 494 Diapl>anie 19878 370 Dally-Büqeleisen 19932 164 Stallhalfter, gelbes Leder 19963 881 Handtuchständer 19988 400 Toilettekasten mit Inhalt Sollte sich in vorstehender Ziehungs-Liste wider Erwarten ein Druckfehler finden, so behält sich die Pferden,arkt-Kommisston die Richtigstellung desselben auf Grund des offiziellen, bei den Akten des PolizciamtS befindlichen Verlosungsprotokolls vor. — Die Gewinne, verleben mit einer Plombe der Pferdemarkt-Komnrission, können gegen Rückgabe der betreffenden Lose in der Stadtknabenschule mittags von 11 bis 2 Uhr (auch Sonntags) in Empfang genommen werden. — Die lebenden Gewinne werden 8 Tage, die übrigen Gewinne 4 Wochen nach beendeter Ziehung aus Kosten und Gefahr der Gewinner aufbewahrt. Pferde und Fohlen nebst zugehörigen Wagen „nb Geschirren werden nach 8 Tagen verwertet. Der Erlös nach Abzug der Kosten wird weitere 3 Wocheil zur Bersligung der Gewinner gehalten. Pier Wochen nach der Ziehung sind die nicht abgcholten Gewinne verfallen. Die Uebersendung von Gewinnaegeuständen an auswärtige Gewinner findet nur mir deren Rechnung und Gefahr, so,nie gegen Nachnahme der Verpackungskosten statt. Man »volle sich dieserhalb an Herrn Richard Buchacker dahier wenden. — Die ZiehungS-Liste ist für 10 Pfg. pro Exen^lar vom Vorgenannten zu beziehen. .... , Gießen, den 7. September 1905. Die städtische Pserdemartt-Kommrssiorr. ' K 3cau Kirch-